usehen gewesen; er habe schon in der allgemeinen Debatte davon ge- iprochen und müsse das anscheinend Harte noch einmal beleuchtx-n, um zu zeigen, daß es nicht Härte, sondem Nothwendagkeit isi. Alle wurden zuge- ben, daß es J'älle eden kann, in dxnen nur dmch sofortige Anwendung bei Gmail noch grö eres Unheil verhindert werden kann. Daß in solchen Fällen das Mititait nicht blos berechtigt, sondem auch verpflichte1 sei, die Wasen zu gebrauchen, müsse Jeder anerkennen. Könne das Zeiche!) no_ch gegeben werden, so [affe fich erwarten, daß es die bttvaffnete Macht aba) wirklich gieb't; cilltin wenn keine Zeit mehr dazu. vorhcind-ji “ski, musse die geseßmäßige Gewalt gegen die geseswidfige Gcivalt emschmtkti, 3. B. wenn aus einem vor dem Militair stehenden, anscheinend ganz ruhi- gen Haufen plöslich, vielleicht auserabredung, 200 Menschen auf dle ctwg 100 Mann starke Truppe losbrechen. Sollte fich in diesem Falle das_ Mt- 1itair schlagen, niederwerfen und mit Füßen treten lassen, weil daßAustuhr: zeichen noch nicht aufgesteckt sn“? Ganz bestimmt nicht. Was em Angriff ist, könne im voraus nicht bestimmt werden, sondern müffe dem pßichtmäßigen und präsumtiv leidenschaftlosen Ermrssen des Koni- mandanten überlassen bleiben. Ein einziger Wurf mit einem ilch nen Steinchen sci allexdings noch kein Angriff, zwei oder drei auch noch nicht; aber wer könne sa en, wie viele Sieinwürfe zu einem Lin- Tiff gehören? das komme Alles an die Umstände an. Das einzig richirgz eunzeichen liege in der von der Deputation vorgeschlagenen Fa uns, daß nämlich die Gewalt dann gebraucht werden muß, wenn se zu AbwmdunY einer noch größeren Gefahr nothwendig ist. Man denke slch dtn Jak, d,“ in dem Augenblicke, wo das Militaic auszieht, ein wüthendet Ha,use„1m Begriff isi, dic Thür eines Hauses auszubrechen, dessen Bewohner VlcÜ11ch1 verhaßt find und, wenn der Hause eindringt, ficher1ichtodtgeschlagm werden. Sollte in diesem Falle erß das Aufruh-rzcichen gegeben werden? Ehe e's gegeben werden könnte, würde der Haufe in das Haus dringen und _dn Bewohner ermorden.“ Hierwetde gewiß Zeder zugeben, daß sofort Ge- walt angewendet werden muß, um das Erbrechen der Thür zu verhindern. Es sei cm Bekenntnis: menschlicher Schwäche, daß man nicht im Stande ist, Beikimmungcn zu treffen, Welche jedes Ermcffen dcs Kommundircnden unnöthig machen, aber es sei einmalnicht anders, und wir müßten uns darein fügen.“ Der Staato-Minister von Nostis-Wallwiß: „Es wird dsr Kammer nicht entgangen sein., daß dieser Paragraph der einzige is], durch dcn die bewaffnete Macht geschüyt Wild, während alle anderen darauf hinauögehen, die Aufrührer 'zu schonen; Domherr Dr. Günther hat blos vom Militair “esprochcn, ich _trete aber zum Schuhe der Kommunal-Gatde auf, die noch Luhe: in den Fall kommt, als das Mili-tair, weil fie zuerst tequiritt wird. “0 Stxinwurf isi anerdings kein Angriff, soll sich aber eine Truppe Kom- munal-Garde stundenlang zum Zeitvertreib mit Steinen werfen lassen, dann gebe ich„doch zu bedenken, ob_ sie nicht zum Gebrauche der Waffen ver- pflichtet sei." Bürgermeister Wehner war im Ganzen einveismnden mit der Deputation; das einzige Bedenken war ihm nur, daß man die Worte „angreifen“ und „eindxingen“ so backend hiugesieUt, und er beantragte des- halb„ vor beide das Wort „geivaltsam“ zu feyen. von Posern erklärte, ex wisse gar nicht, wie das Gests anders gefaßt werden könnte, wenn es nicht den Anschein gewinnen sollte, daß es mehr zum Schuhe der Aufrübxcr, als zum Schuß: der ruhigen Bürger gegeben wird. Super- intendent ])r. Großmann stellte ein Amendemem, dutch welches wenig- ßeqs axtgedeutet werden sollte, daß der Zeitpunkt, an welchem das Auf- tubrzeichm angegeben werden kann, schon vorüber sei, und daß das Ein- ytinsm ., mit bewaffneter Hand“ erfolgt sein müsse; fand jedoch bei dcr Kammer keine Uiitxtsiüvung. Domherr ].)r. Günther etinnerte noch daran, „daß man die Ausgabe des Militaire und der Kommunal-Gatde nicht aus dem Gesichtspunkte der Nothwehr betrachten dürfe, fie ngirten im Namen des Staates, der in Gefahr kommt. Nach den, Grundsätzen der Nothwehr sei man zum Gebrauche der Gewalt nicht bmchtigt, so lange man noch im Stande ift, der Gefahr aUSzuweithen, allein Militair und Kommunal-Gatde könnten nicht davonlaufen oder abwarten, bis sie selbst für ihre Person in Gefahr kommenxfie seien auch nicht_„da, um ihr eigenes Leben zu_ _vcr-. theidigen, sondern nur um die ruhigen Bürger zu be§chiißen.“ Jm Schluß- worte bemerkte der Referent zu den Anträgen Wehnet's, daß ein Angiiff immer etwas Gewaltsameö sei; auf das Eindringen aber lasse sich die Be- zeichnung „gewaltsam“ nicht fiiglich anwenden. Hierauf wurde der Depu- tations-Anttag _gegen eine Stimme angenommen ; ans Wehner's, Antrag wurde die Einschaltung des Wortes „gewaltsam“ vor „angreifen“ gegen 8 Stimmen genehmigt, vor „eindtingen“ aber mit 21 Stimmen alxge- lehnt. Die übrigen §§. des Gesetzes 8, 9, 10 und 11 wurden ,mit, wenigen von der Depuiation beantragten Abänderungen, 9. 10 auch mit einem An- trag: _des Bürgermeister Ritterstädt (zu besiimmterexBezeichnqng der für aufgehoben zu achtenden Gesesr) angenommen. Bet der Abstimmung mit NamenSauf-uf erklärten sich blos 2 Stimmen gegen das ganze Geses.
., Königreich Hannover. In der Sitzung der ersten Kammer der allgemeinen Stände-Vetsammlung des Königreichs vom 5. Mai wnrde der Beschluß der zweiten Kaminer, wegen Wiederein- führung der Oeffentlichkeit der ßändischen Verhandlun- gen (vergl. Nr. 131 der Allg. Pc. Zig), in ziveiter Verathung erörtert. Nachdem vier Redner für den Beschluß sich erklärt,!)atken, sprach sich ein fiinfier zunächst für die namentliche Abstimmung aus. Es sei ihm recht, wenn sein Name unter denen siehe, die ge- gen die Oeffentlichkeit gestimmt. Keinesweges ein Feitid der levterxn, hege er doch die feste Ueberzeugung, daß unsere Zustände dafür nicht herangereift seien. Ein sechster Redner trat diesem Votum bei. Wütde die Regierung den Antrag nicht genehmigen, so könnte dadurch ein Verhäliniß herbeigeführtwerden, welches nichtwünschenswerih sei. Bei dem h'e'rannahkern Ende des Landtags möge nian die Frage dim fol enden überlassen. Außerdem würde die Oeffentlichkeit der stän- disZen Verhandlungen die Oesfrntlichkeit der Gerichte zur Folge haben, _wofür er sich nicht erklären könne. Ein siebenter Redner: Nach reiflicher Ueberlegung und Durchsicht der Akten habe sich bei ihm die Ueberzeugung festgestellt, daß, wenn auch einigesBe- denken gegen die Oeffentlichkeit erhoben werden möchten, doch abgr- wiegende Gründe dafür sprächen. Ein achter Redner war Wie- derum gegen den Beschluß zweiter Kammer aus schon vorgetrage- nen Gründen; er stellte jedoch zur Vermittelung der Ansich)-
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im den Verbessk-eun -Anirag: „Zweiter Kammer zu erwiedern, daß erste Kammer Édenkn trage, dem Befählusse für jest beizu- treten.“ Er nahm indeß diesen Anita auf die Bemerkung, daß hierin schon eine vorläufige Erklärung in die Oeffetstlichkeit liegen wiirde, zurück. in neunter Redner sprach ebenfalls gegen den Besöluß zweiter Kammer, in folgender W'eife: Aus einige der heute für den vorliegenden Antrag gemacht"! Keußenmgen wolle kr sich krlmiben, wenige Worte zu erwiedern._ Wenk angeführt sei, *die Stimme drs Publikum und die Zeit ersordkre es, für Oeffeittkichkcit zu stimmen, so ddß einWiderstand auf die Dauer nicht durchzuführen sein werde", so bestärkten diese Aeußerungen ihn vielmehr darin, daß cine Ablehnung um so nöthiger sei, indem nach Einführung der Oeffentlichkeit diesekben Herren finden würden, daß jeder Widerstand gegen einen Wunsih, dkr laut werdr, weit meh“! S*.hwierigkeitcn habe. Immer nothwendig“ werde dann, jene kaltblütige Festigkeit, welche freie Völker charakteristik, und jene Gleichgültigkeit gegen Anfeindungen, welche sich auf die öffentliche Wirksamkeit beziehen. Uebrigens schrecke eine Hinwei ng auf den Zeitgeist ihn nicht', denn was Manthe als Zeikgei bezeichneten, sei eben nichis, aw der Geist jener Menschen- welche der Zeit den Stempel ihres Geistes zu geben suchten. Allein mit den Menschen änderten sich auch diese Richtungsn, und weichen Einfluß selbst einzelne Menschen auf ihreZeitgenossen besißen, zeige sich nirgends deutlicher, ais eben in dem Lande der Freiheit, in England, wo die ganze große Bevölkerung dieses Landes nicht selten der einen oder der anderen politischen Richiun folge, wie bei dieser oder jener Partei deren Führer vorzügliches ertrauen erwecke oder andererseits Mißtrauen erxege'. Mancher Fortschritt sei auch in unserem Lande ohne Zweifel wü-n-schenswerth; allein daß in dieser Beziehung Oeffentlichkeit der ständischen Verhandlun- gen fürs erste passend sei, glaube er nicht. Er besorge davon nur ein weiteres Fortschreiten anf demjenigen Wege, wovon Karl Friedrich Eichhorn, eben von dem Zerstören des Gegr- benen :edend, sage: „Deutschland habe durch nichts so sehr als durch die traurige Wahrheit gelitten, daß man n-ie_weiter gehe, als wenn man nicht wisse, wohin man geht.“ Ein zehnter Redner wiederholte seine in der leßten Siyung vorgebrachten Aeußerungen übi'r die dringende Nothwendigkeit der Oeffentlichkeit, um das In- teresse für die Stände zu belkbe'u. Nakhdem sich dann noch mchtxre Mitglieder fiir die Oeffentlichkeit erklärt hatten, w_ard die__nquntlache Abstimmung, vorgenommen. Fiir den Beschluß fielen 18 Stimmen, gegen denselben %.
Großherzogkhum Baden. Die ersie-Kammxr, „welche am 5. Mai ihre erste öffentliche Sixzung hielt, beschäftigte 11chm dei- selben hauptsächlich mit der Prüfung der vorgenotmnenen Wahlen m dieselbe. _ In _der SiyunZ det Kaminer dex „Abgeordneten vom 9. Mai erstattete der bg. Welcker iiber die am Listen Azemter- wahl-Bezirke (Oberkirch und Genqcnbach) auf den Abg. C_hr1st gc- fallene Wahl. Der ganze Wahlakt war in gesehlicher Weqe vor sich gegangen, auch waren durchaus keine Schwierigkeit-xn- odex Piyiesia- tionen gegen denselben erhoben worden. Gleichwohl hatte emeMmontät von vierStimmen in der Abtheilung ein Bedenken geqeu die Gültigkeit dieser Wahl, weil der Gewählte zugleich Wahl-Cvmmiffair in diesem Bezirk gc- wesen. Als solcher aber sei er die Hauptperson des ganzen Wah!- Akts; er habe nach ,der Wahl-Ordnung Anordnungen zu treffen, die geseslichen Eigenschaften des ernannten Abgeordneten zu erheben und könne aiko nicht blos dadurch, so_udern namentlich auch noch durch seine hohe Stellung au die Wahl einen wesentlichen Einfluß üben. Wolle man daher das rinzip annehmen, daß die Wahl-Commissaire auch in ihren Wabl-Bezirken wählbar seien, so könne es in Zeiten, wo das Minißerium die Wahlen zu beherrschen suche, gefährlich wer- den, denn dasselbe dürfe nur seine Wahl-Kandidaten _zu Wah!- Commiffairen ernennen, „um eines bestimmten Einflunes gewiß zu sein. Darum glaube die Minorität die Wahl des Prin- zips, wegen beanstanden zu müssen. Bei der hierauf erfolgenden Diskussion sprachen Blankenhorn, Brentano, Peter, Kapp, Weller, von Soiron und der Berichterstatter zum Theil in ausführlichen Reden fiir die Ansicht der Minoriiät, während Zittel, Knapp, thiig, Trefurt, Schmikt von Mannheim und vor Allem die Regie- rungs-Commissaire, Ministerial-Präsident Geheimxr Rath Nebeuuiz und Geheimer Rath Bekk, im Sinne der Majorität, also für die Nichtbeansiandung sprachen und nnmentlichgeltend, machten. paß das Gesey selbst eine solche Beschränkung, wie sie die Mmorttät ryoile, nicht kenne und_ gerade im Interesse der Wahlfreiheit das Prinzip, daß die Wghl-Commissaire auch in ihren Bezirken wählbar seien, aufrecht erhalten werden müsse. So habe es auch eine siebenundzwanzigjährige Praxis gehalten, und-die Kammer selbst habe in allen friiheren ähnlichen Fällen, wie namentlich 1819 und 1831, nimmermehr einen Grund zur Beanstandung solchcr Wah- len erkannt. Bei der Abstimmung verwarf die Kammer mit an- sehnlicher Mehrheit die Ansicht derkMinorität der Abtheilung und erkärte die Wahl für unbeanstandet. Der Abgeordnete Mitter- maier berichtete sodann über die Wahl des 2.5sten Aemier-Wahl- bezirks (Baden-Gemsbach) _ Arnsberger. Gegen diese Wahl war eine Vorstellung von 7 Wahlmännern aus Forbach eingekommen. Dieselben fechten die Wahl an, weil ein Wablmann, der nicht auf gesrßliche Weise gewählt worden", mitgewählt. Es hgtte sich nämlich -nnch der Wahlmännerwahl herausZesteUt, daß emer'der- selben noch nicht 25 Jahre alt war. ie Wahl-„Kommission ließ nun statt seiner einen neuen Wahlmann wahlen. In
der Abtheilung erhob deshalb eine Minor'iät von zwei Mit
im Sinne der Petition aus Forbach ein'e'n nsi'and gegen die indem sie behauptete, es hätte kein neuer Wahlmann gewählt
sondern der als Wahlmann nachrücken sollen, Welcher nach ien gen Mangel des gesehlicheü Alters ungülti en Wahlmann'es k' sten Stimmen hatte. “- Durch die Disku?fion, in n'oel'cher
geordneten Mittermaier, Stößer und die Regierun s-Com Miniskrial-„Präsident Geh. Rath Nebenius und eh. Rat für und die Abgeordneken Peter, Rindeschwender, Soiron und B gegen die Gültigkeit der Wahl sprachen, wurde die Majoritätdex mer zu der Ueberzeugung geführt, daß die Wahl-Kommissiow bach ganz richtig verfahren, ein Grundzur Beanstandung qlso nicht, und die W a hl fiir gü ltig zu erklären sei. Einen kurzén3wischens mtlaßte eine Aeußerung des Abgeordneten von Sdiron,
im Laufe der Diskussion für die Kammer das Recht der Ent
iiber die Gültigkeit der Urwahlen ansprach, was jedoch alsb der Regierungsbank mit aller Entichiedenheit besirittcn wurde, Regierung ein solches Recht der Kammer, das diese in der,
Zeit unseres Verfaffungslebens nie gehabt, auch ninimchehx ““?“?
kennen werde. Der Abg. von Jßsiein glaubte gegkn die rung von der RegierungsbankBetwahrung einlegdn zu müßen, indeß sich fiir den Augknblick in weitere Erörterung einla wollen. Die Regierungs-Commi aire, Minisicriäl-Präsident G mth Nebenius und Gebeimeratb Bckk, erklären wiederho und energisch, daß die Regierung ein Recht nicht aufgebe, “ anerkanntermaßen seit 27 Jahren ohne Widerspruch ausgeübt,
Frankreich.
Paris, 9. Mai. Der König von Dänemark hä? seil»!- Qallmäsikr, Grafen Dariskjold-Samson, hiethkt gesandt, . ön'ig zu seiner lezten Errkikung Glück zu wünschen. Der auch beauftragt, dem König? die Insignien dcs Eléphanten: zu überreichen. „. Der Akhbar vom 3. Mai berichtet: „Der Marschal1. wird am 5ten d. Algier verlassen. Die militairischen Ope welche er an der Spiße von ungefähr zwölf Bataillvnen lei Werden im Warcnseris-Gebirge stattfinden. Die Anwesen el Kader's im mittleren Theile der kleinen Wüste, die freiwiii“ streuung der Bestandtheile, aus welchen sk'ine Deira bcftand, in diesem Augenblick eine Expedition nach Mar'okko fast unnüy. 'Die aus Medeah vom 1. Mai theücn mit, daß der Herzog von
mit einer Jnfanterie-Kvlonne und vier von dem Obersten
bkseb1igikn Schwadronen diese Stadt veriasskn hat. Am 30, sollte sich diese Kolonne im Bivouak von Gaelt-ei-Stettel, im der Sbas-Rus, drei Tagemätschc von Boghar, befinden, umi die Truppen zu ersehen, welche dem General Juffuf zur 27.14 des Emirs gefolgt sind.“ ,
Tie Westbahn, welche die Deputirten-Kammer votxri ha: Vollständigt die sechs großen Eisenbahnlinien, welche von der , stadt Paris naeh den verschiedenen Richimtgen ves, Landis aus werden. Es sind diese Richtungen: die nordweßlithe, uber '- Havrc, Caen und Cherbourg; die östliche. üher Mexx, Nchi Straßburg; die nach dem Centrum und die sildWi'sUlch'Y, „uber leans, Bourgrs, Tours, Bordeaux und Nantßs; dte'norkJ-bchc, Valenciennes, Lille, Diinkirchen und Calais; dre wesiliche uber *! tres, Alencon, Rennes, Mans und Nantes. „ .
Die Gencral-Versammlung der Actionaire der ElsasfiichknE: bahn, welche vvr einigen Tagen in Paris stattfand, hat folgkx/éx' gebnisse iiber den Betrieb und Ertrag der Unternehmer vaiSé der Verwaltung erfahren: Es wurden im Laufe 893 vorigen T* 703,778 Personen und 72,8 2,525 Kilogramm Gitter beförder für im Ganzen 2.290,18“; Fr. 36 C. eingingen, während die gaben “1,581,972 Fr. 83 C. betrugen. Die Geselljchafi wid Bahn bis Lauterburg bauen, wenn von Seiten des Mmistrrs unmittelbare Konzession erfolgt. Herr Damon soll nicht abg sein, diese:; Gesuch zu gewähren und sogar eine Staatß-Unteq von mehreren Millionen bei der Kammer für dieselbe zu beam:
Nachdem die Fabrikanten vor einiger Zeit eine Ermanterxm fiir die Arbciter begriindet, haben Leytere ihr'eiseitö einc Et rungsjmy fiir die Fabrik-Chefs errichtet. Sie fordern alle auf, an Bildung eines Untersuchungs-Comités's Theil zu 1 welches der öffentlichen Erkenniliävkcit die Namen der Fabrikbrst nennen habe, die sich durch 'ein musierhaftes Bcnkhmrn gegiq Arbeiter auözeichneten; das dazu eingesetzte Comité soll dann xi, Bericht über seine Untersuchungen veröffenilich'cu.
Der Constitutionnel bemerkt mit Hinsicht auf das i, anschwellende Defizit in den Staats-Finanzen: „Wird das M» rium der Menge von Lokalforderungen widerstehen können? 1- nicht wahrscheinlich. EE'wird vielmehr in seinem AusgabeZS so lange fortfahren, bis ir end eine unvothetgksehene Krtß! Hiilfsquellen erschöpft und ungsere DiirftÜkeit bloßgestcllt haben Aber dann dürfte es nicht Mehr Zeit rin, den verlorener wiederzugewinnen und durch Ausschreibung höherer Sieur. Baarbesian'd herbeizubeschwören, mit dem man jeßtso verschw um c t.“
g 2,1111 1. Mai wurden die Artillerie- und Infanierie-Mannj zu Neu-Breisach mit einander handgemein; “man schlug sich!! Straßen, und der Kampf hörte erst auf nachdem 6 bis 8 schwer verwundet worden. Dirse Ruhe “o'run en wiederholte! am zWeitfolgend'eu Tage und hatten eben so be lagenswerihe
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Herrn Kommerzienrath Schnitzler in Köln auf Nr. 2288 (1): Oel- gemälde von C. Cretius, Trauernde am Grabe eines Verun-
lückten.
HeirngParticulier Bierstedt auf Nr. 1711: Oelgemälde von E. Meyer- heim, tine Mutter mit Kindern auf einer Bl'eiche.
Herm Ingenieur J. v. Palante ainé: aus Nr. 1725: Oelgemälve von O. Meyer, eine Mutter mit ihrem Kinde.
Herrn Stadtrath de Cuvty auf Nr. 162: Oelgemälve von M. Be- rendt, Ruhe auf dem Kirchwege. , _ Herrn Apoih'eker Phemel aus Nr. 2005: Oelgejnälde von E. Rabe, ein Pferdemarkt. * Frau Stadtrath Keibel auf Nr. 1053: Oelg'emäldc von A. Ehr-
hardt, Trennung Rinaid's von Armibe.
Herrn Appellakions etichw-Rath von Ammon in Köln auf 799: Oel- gemälde von Lenses, Frauen am Brunnen in det römischen Cam- ya na.
HM" osraih und Professor Schulße in Greifswald aus Nr. 1286: _Oelgemawe von W. Schirmer, "ein Blick aus den Vesuv.
Herrn Geh. Sanitämath 1)» Mayer auf Nr. 1480: Oct emälde von A- Eichhorn, das Velia-Gebirge bei Kalavrim in At adien. HUMSKFYPKU IH? 33 bedert auf Nr. 1420: Oclgemälde von M.
' - o' M en Gärten d alil a a an dem a a- tischen Ufer des BoSporus. “ H P ich s |
räulein Hetmannia Reitebur in 1 [, u Nr. 36: F Oekgemälve von C. Gtäb, Angficht voCiiaZtlxxtnén urg “ f Herrn Bau-Conducteur Kühnel! auf Nr. 1585:
Geyer, Gegend bei Civita lavigna. Herrn Kaufmann Iulius Peters auf Nr. 492: Oe! emiilde von C. Seiffert, Ansicht des Oberhasu-Thales in der S weiz.
Oelgemälbe von A.
Herrn Vanquier Brü stiein aus Nr. 848: Oelgemälde von C. Hoguek, eine Lands-chast. '
Herm Rittergntsbefiser Salin re anf Nostin bei Soldin nuf Nr. 1115: Oeigxmälde von B. Fied rt, Ansicht von St. Giorgio zu Venedig.
Herrn Hofgärkner Mayer auf Nr. 2322: Gazelle, modelliri und ge- gossen von C. Wolff. _
Herm Kaufmann Guttmann in Warschau auf Nr. 2343: Eine Bärengtuppe, mvdellirt und gegossen von C. Wolff. _
Fran Ober-Landesgerichts-Affeffor Wolff in Marienwerder auf Nr. 233: Bose mich einer Zeichnung von Schiri ciel, modellirt von Kriese- mann in gakvanoplnfiischem Ikiederscblaqe.
Herrn General-Major von Wutmb in Oranienburg auf Nr. 712: Christi Dornenkrönnng, Zeichnung nach van Dyck von P, Habel-
Außerdem wurden 30 Abdrücke vor der Schrift, der Vercinögabe, des Kupfer iches: Ansicht vori Salzburg nach Biermann von H. Fincke, verloosxk, welcbe an folgende Nummern fielen:
1 (69). 13 (38). 15. 130. 154. 281. 378. 427. 490. 491. 548. 651. 705. 726. 825. 1210. 1279. 1281. 1284. 1312. 1320. 1401. 1426. 1442. 1452. 1655. 1817. 1852. 1937. 2418.
Ferner 30 Abdrücke vor der Schrift des Kupferstiches: Ihre Majeüät Msi Königin nach Stieler von Mandel, welche folgenden Nummern zu élen:
41). (4). 27. 43. 45. 278. 315. 370. 414. 438 (1). 457. 516. 747. 780. 859. 900. 907. 924. 932. 1032, 1080. 1310. 1579. 1602, 1695. 2081. 2102. 2138. 2195. 2245. 2320.
Demnächß 20 Abdrüäe des Kups'etfticbs: Friedrich der Große und eine Schweßet Friederike Wilhelmine Sophie als Kinder, nacb Antoine
töne von Eichens, und fielen diese auf folgende Nummern:
1 (23). 1 (98). 2 (15). 306. 307. 346, 557. 594. 675,61 741. 1092. 1453. 1460. 1635, 1865. 2115. 2148. 2430.
Sodann wurden verloon 30 Hefte der 12011 Lieferung der» Gallerie des Königlichen Museums in 3 Lithographieeu: Königin I] von Arragonien nach Rafael von Schirm. die Grablegunü"“ nach van Dyck von C. Fischer und eine Landschaft nach W Lorrain von Miivel, welche auf folgmdr Nummern fielen:
1 (49). 1 (57). 52. 89. 126 .'1. _ . (3). 1014. 1108. 1138. 1179. 1192. 1309. 13.53.1364. 1557. 1015.“ 1812. 1850. 1903. 1941 (s). 2052. 2169. 2567 (1). 2608. „
Hierauf fand die Reihenfolge der fiir rns ab eiansene Jaht Fl" meinen Vertheilung bestimmten Vereinsgabe, des upfeisiicheo: 37111111l Salzburg nach Biermann von H. Finite, in Serien statt. “* gebnis; wird durch den edtuckten Jahresbeticht mitgetheilt werden.
Berlin, den 13. 9) ai 1816.
Direktorium des Vereins der Kunstfreunde im preußischen Staate.
Zn Gemäßheit der §§. 21 und 37 der Statuten des Actitn-Vtl für den zoologischen Garten, werdcn die“Herten Activnairs zur orden
General-Vetsammlnng auf Dienstag, den 2. Juni, Nachmittags 5 Uhr-
hierdurch in den zoologischen Garten eingeladen und die Beskimm'msnt
75, 22-25 dabei in Erinnerung gebracht. ZngkiÖ w'") in dies?!
ammlung eine von mehreren Actionalrs gewünschte Modification drr 5,- und 40. 4 zur Sprache gebracht werden. Berlin, den 13. Mai 1846. Der Vorstand des Actien-Vereins.
(10). 997. 446. 450. 623. 89.
Dem Coui'ri'e'r f'ran 9,113 zusokg'e, 0411-11 'in Carogviu. zwei
und ein Arsenal erbaut, welche das System der Béfesttgükg von vervoniändigen folkteb. - as Schloß zu Bkois sol! sim) néü 'rksiäükül kösrdäi. 'on de'r Entscheidung des "a"meri'i'am'sch'e'ä eisakö erwari'ex'r, bkr onal und andere Oppositionsbläitex noch eme friedliche_ Wen- der Dinge und meinen, daß trotz des Rathes an den Präsiden- u friedlicher Lösung zu kommen, die exekutive Gewalt thun könne, te wolle. Der Constitutionnel laubt dagegen, daß dies ie Sache entscheidend sei, und daß da Repräsentantenhaus sch friedlich aussprkchen werde. „as Journch des Débats spricht, im Gegensatz zu der mq der Presje, das Urtheil aus, daß die Englände'r iu Labore it" Mäßigung benommen hätten:; es wundert sich sogar, das; nd es für angemessen gefunden, die Scheinselbstständigkeit des radschai) noch bestehen zu lassen, die sehr bald von selbst auf- werde.
“. Paris, 9, Mai. In der heutigen Siyung der Pairs- mer brachte der Minister des Ackerbaueo nicht wenigkr [ (Heseyentwürfe von lokalcm Znterxsse ein. Dann beschäftigte e Kammer mit Berichterskätnmg über Pejitionen. Herr _von [[an-* verlas die Pktition sims gewissen Martin, Gutsbesißers tis, Welcher verlangt, die 200,00!) Fr., welche jährlich zur der Zulifeste verwendet Werden, folltxn künftig zum Unterhalt Anzahl von Klein-Kinbcr-Vewahr-A11sia1ien in allen Arrondisse- von Paris dienrn. Der Berichterstatter schlägt die Ta- nung vor. Vicomte Dubouchage(Legi*timist)zvcrlanY jedoch legung der Petition im Biirkau der,?!ufschlüssé. 'uch er i, das; die 200,000 Jr. zu Wohlthättgkkiközwccken verwendet , Es sei nicht gerecht, daß mmi die Provivzftädtk, die ohne- ch noch selbst Opfer auferlegen für Feilr der Zu-lt'fesie bei sich, och bciziche zu Tragung der Kosten dicsir Feste in Paris, das eine 200,00!) Jr. fiir die Lampen und Fkuerwkrke selbst auf- , könne. Herr __von Castellane: Man müYe hier- chierung vollkommen freie Hand lassen. ußkrdem mmsdaö (Hesev nicht ändern, welches 200,000 Jr. für ier der Julifesie in Paris ins allgemeine Budget eintrage. te Duboucbage besteht auf seinem Veklangcn wegen der “indcr-Bewahr-Anstaltcn im Jnteieffe der armen Kinder von Baron Ch. Dupin: Paris sei die Hauptstadt Frankreichs,
. cincrssits mehr als 80 Auflagen in die Staatskasse", und die _„ (? scien cin Nationalfest, dénen das ganze Land sch beigeselle,
den Julitagen 1830 her erst, die consii'tuiévnkll'e Regik'rung
nkie-ick) begonnen habe. Der Marquiß von Cordoue erin- amn, daß ja ein Theil der 200,000 Jr. fiir Wohlihätigkeits- n virwe-ndet würde. Der Antrag des Vicomte Dubouchage verworfen und zur Tagesordnung geschrimu. Die Kammer zog n 1hrey_Biireans zuriick, und bei Wiederbeginn dcr öffentlichen g crössneie sie die Verhandlung über Vollzug des mit Belgien „losem'n ZoU-Vertrages.
Großbritanien und Irland.
' nterhaus. Sißung vom 8. Mai. Die Debatte über omit-L-Bericht der Kornbill und das schon erwähnte, dagegen elite Amcndement des Herrn Barrel], welches die Verwerfung des is erangte,j_qfng nach der Rede Lord Lincolü's in den Austausch "iger Pers'oyltxhkeiten über, indem einersrits die Herren Roebuck *JGrqcli 1ich aufeindeten, andererseits Lord George Ben- gegen Lord Lincoln arge Vorwürfe imd Anschuldigungen erhob. Rorbuck hielt dcmMitgliede fiir Shrewsbury die Erbittérung it wclcher dkrselbe bei jeder Gelegenheit den Meinungswechsel iitglieder des Ministeriums und besonders des Premier-Minisicrs prache bringe, während er selbsk doch, der jeyi'ge mittel- eHoehtory, seine politische Laufbahn als Radikaler auf dcm laß von Marylebone zu beginnen versucht habe. Herr d 'Jsra eli nete hierauf ziemlich gelassen, das; ihn siets nur das Interesse olks gclcitrt und er [cine Partei gewählt habe, weil sie die Sympathiccn im Volke fiir sich hätte, Der Kriegs-Sccretair, idney Herbert, brachte die Debatte wieder auf den Haupt- stand zuriick, indem er den Nachweis von der Nvihwendigkeit bschnffung der Korngeseße wiederholte und die Argumente der partei mit Hindeutung aus Lord G. Bentinck als von dem schen Agimwr der Protectionifjen erfundene arithmetische c,.)tionc'n“ bezeichnete. Wenn “man diese erst erkannt hätte, *urde man sagen, nicht, daß die Minister jest Verräther wä- onkern daß sie es sein würden, wenn sie das Volk von Eng- ,tpatzrend Hungersnot!) einen Theil des Landes bedrohe, ur ttiqn gegen dix Aenderung eines Gescßeo veranlaßten, defien sei, die Nahrungs-Zufubr zu beschränken und die Preise der mittel zu erhöhen. Lord George Bentinck konnte den egen ertchtcten Streich nicht unbeantwortet [affen .und übt“ ebatte- von yeuem in das Gebiet von Persönlichkeiten, „kk LMM heftigen Ausfall gegen den Secretair fiir Irland, incoln, ma-c-hte und unter Anderem behaupkkik, derselbe habe „Wahl tn Sud-Nottinghamshire, wo er bekanntlich unterlag, 1110 in Bewegung gesept, um durch Bestechung den Sieg zu “. Lord Lincoln erklärte diese An abe in wenigen entschie- Wyrien für eine UnWahrheit nnd te' tfertigte sein Verhalten. !- überdas Amendement Sir C.Burrell's, das zu der ganzen ie Anlaß gegeben hatte, zur Abstimmung geschritten werden Zrklatte der Antragsteller, daß er sein Amendement uriickznnéb- ""Übe- da, wie er höre, eine Vereinbarung getronen sei, daß enz Stadium der Vill keine Abfiimmun stattfinden solle. Nun hm? mxd hergcstritten, ob eine solche ereinbaruug bestehe oder MW) jkdoch gestattete das Haus die Zurücknahme des Amen- 15- der Comité-Vericht wurde ohne Abstimmung genehmigt und me Verlesung der Bil! auf den 111en d. M. angesest. „m „Sävluise der Sißung wurden die Bills wegen der Pen o- r dte Lords Hardinge und Gough zum zwcitenmale verle en. 79711 Wiek Bills sind diefrüheren Angaben dahin zu berich- „daß "“Wie Bewilligung für Lord Hardinge ganz kassirt ist im einer Vewxlligung von Seiten der ostindischen Compagnie; dem
1132 bl!“ “ - -- ,- - „ WUFhPdeFbt jedenfalls die Haljte der ihm bestimmten Penson-
„"Udyn. 9. Mai. Der radikale Sun enthält folgende An- FL kmer Reform in der anglikanischen Kirche: „In Folge der ""Tkn Abfallx von der englischen Staatskirche Und der. wach-
eün beunychrgenden Hinneigung zum römischen Katholrzismus n 'H?! bxkkachtltchen Theile der frommen, gelehrten und ang)?- e d“ 'kgkkßxk unserer Hochschulen, die noch dem Namen nach-im “mies,“ Kirche Wharton, soll, wie zuversichtlich behauptetwtrd, weckeine durchgreifende Revision der 39 Artikel ßatkfindtn, zu
[hafteij Jie veralteten O_okttinen, * zweideutigen Anodrücke'und des “UM, we'che bisher Mißdeutung der reinen Grund-
eichen ;PäokxstantiSmus veranlaßt haben, davon au93umetzen. 111010 o YM" umfassende Umge altung des Gebetbuchs (8001; " “3760 der anglakanis en Kirche vorgenommen wer-
583 den, in welrb'em noch so viele, dem protestantischen Glasib-n schunk- firacks widßßrébende römische Lebfsäpt enthalie'n find.“ *
. Die hiesige philoanthropische Gesellschaft, deren lobenswerkhe Bt- Yühungen dahin gerichtet sind, solche Knaben, Welche entxbeder eines Pkihéeiheiis oder Vergehens überführt oder angeklagi sind, neben re“- ligaosem und sittiichem Untenéihie zugleich durch praktische Ausbil- Yung zu Handwerkern und Gmerbsleizten in den Stand zu stb?"- sich spater durch eigene Anstrengung ehrkxch sortzubri en, hielt geßern unter dem Vorsive des Lord-Mayokk ihk Jahresfe , dem mehrere Lords und Unterhaus-Mitgliedex beiwohnten. Für den Fonds der Gesellschaft wurden über 1000 Psd. SM]. beigesteuert, nachdem der Sicretair zuvor einen skh'r befriedigéfkd'en Beiicht über ihre seitherige Wirksamkeit verlesen hatte.
Zu Aberdeen sind drei junge Chinesen angekommen und von da 1101!) Panik".) befördert worden, wo sie ker Obhut dcr dortigen GEÄN- iicheii dei „unabhängigen Kirche“ übergeben werden srlltn, um sie IU Mißwnatren zu _bilden. Das Wäche ihrer Kleidung enegfe '," Abxrdeen großes Aufsehen. Bekanntlich macht das Missionswesen m China große Fortschritte, und zwar, was von besonderem Inter- esse, uiid große": Bedeutung ist, naknentlich au.!) dadurch, daß bekehrt? Zlsxxeien selbst ihren Landsleuten mit Eifer das Wort Gottes ver- Ul k".
Ueber 'New-York hat man Nach'rkcht'eit von Solid bis zum 21. Iayuat. Urquizä hatte GarTibaldi, Anführer der Montevideaner, dreimql angegriffen und ihm bedeuikndé Verluste, beigebracht; er war dann in Cntre-Rios eingedrungen und haüe in Verbindung mit Ge- neral-Ggrzon déisi General Paz ein Treffen geliefert, in welchem er vollständig geschlagen und Garzon in Gefangenschaft gerathen sein soll. In B'uenos-Ayres stellt sich in Folge ddr Blokade all'riiäilig Theuei-u'ng em, die, wie man hoffte, Rosas zur Nachgiebigkeit be- wkge'ix Werxe.
S't'r Ed-ivakd Bumper Lytion ist von einem längeren Aufent- haxthatuf dem Fesilande, in Italien namentlich, nach London zurück- ge e r .
Zu Liverpool lie_en (' knwäkii 400,000 0“ “er ain'e'rik'a'ni cn Mehl? „unter VerschluZ. g g g F ff . sch
„. Die Dampf-Fregatte „Penelope“ isi gkste'rn von der afrikanischen Kaste m Poitsmouth angekommen. Sie hat den Befehlshaber des gegen die Sklavensibiffe kreuzenden Geschwaderö, Commodore JoneE, am Boxd. der so schwer erkrankt ist, daß man an seinem Anf- kommen verzweifelt.
E c l g 1 e n.
, Brüssel, 9. Mai. (Rh. B.) Biim'kü kuizem weiden sich die Angordneten aller Lokal-V'ereijie der liberalen Partei in Belgien hie“: zu eineni Kongreß versammekn, welcher ein für die ganze Partei fort- 911 gemeinsames Programm cniwérfin wird. Dieses Programm erlangt eim! noch größere Wichtigkeit durch den Umstand, daß das Ministe- rium de Theux die Unhaltbarkkik seiner Lage je mehr, je_ länger ein- sieht und bin Gedahken einer Kammek-Aufiösung unablässig heräth. Dies Programm, Wird, daher zugleich 'ein Wahlmanisesi def libei'alcn Yartet sein. Wir theilt?" hier nach desi zuverlässigsten Quellen einen
oreiikwurf desselben Mit, der aber nicht blos von der hiesigen ein- fiußréichen„,-AUtance““, sondern auch von den genter und lütticher Ver- emen bertührt und dessen Annahme fast mit Bestimmtheit zu erwar- ten sieht, da Aenderungenmur eine noch schärfere liberale Färbung herbeiführen würden. Es soll vorgeschlagen werden: 1) Aamälige Herabsepung des Wahlc'ensus in den Städten, bis er in einer Reihe von Jahren auf den niedkigsien Saß, der jetzt nur auf dem platten Lande gilt, grsunkkn sein ibixd. Damit wird djeZahl der städtischen Wähler in den tieferen SchiZten der Mittelklassen (kleine Krämer, Häüdkaikek u. . w.) in den kädten Vedkutend wachsen. 2) Ent- fernung alles direkten wie indirekten Einflusses der Geistlichkeit auf den Elementar: und mittleren Unterricht, so weit er von Staat und Gemeinde eriheilt wird; der Religions - Unterricht soll aus der Schule in die Kirche gelegt Werden. 3) Bedeu- tende Erleichterung alle_r hauptsächlich auf den ärtnerenKlafsenlasten- den Steuexn, somit Aufhebung oder Herabseyung der Kornschuvzölle, der ViehzöUe u. dgl. m., als Vorbereitun zu einer gänzlichen Um- gestaltung des aUgetneinen Besieuerungß- yftems in ein solches, das auf dem Grundsase def pzogressivcn Steurm beruht, 4) Vermeh- rung der Anzahl der Repräsentanten und Senatoren. 5) Aufhebung der beiden Gesche iiber die siädtischen Gemeindewahlen, die auch Herr Rogier in seinem Programm aufgehoben wünscht. ZurSprachekom- men diirfte hierbei leicht eine noch durchgkéifendere Aenderung in der Ernennungsweise der Bürgermeister und Schöfféu. Dies sind die Hauptpunkte. Der die ganzen Bestrebungen dieses Kongresses kurz Zusammenfassende Wahlspruch heißt: „Nichts als die Verfassung, aber auch die ganze Verfassung!“
Vräffel, 10. Mai. Der Senat hat gestern die politischeDis- kusfion über die Bildung des Kabinets beendigt. Zu Anfang der Sißung voiirte derselbe ein'en provisorischen Kredit Von 5 Mill. für das Kriegs-Departement.
Die Wähler Von Lüttich haben für den Senator Hennequin, der seine Entlassung gegeben, einstimmig den liberaler: Kandidaten de Cheßret gewählt, da die katholische und ministerielle Partei keinen Kandidaten aufgksiellt batte, obgleich von den 2000 dortigen Wählern über die Hälfte den Landgemeinden angehört, welche am meisten un- ter dem Einfluß dieser Seite stehen.
Vorgestern nahm die Repräsentanten-Kammei einstimmig das Gessi; an, quqch alle Artillerie- und Genie-Offiziere bei Beförde- rung zum Capitains Yad ein besonderes Examen bestehen müssen; aus- genommen davon beiben bios die aus der Militair-Schule hervorge- gangenen Offiziere.
Gestirn traf der Königlich preußische Gesandte am französischen Hofe, Freiherr von Arnim, auf der Reise nach Paris hier ein.
Der Moniieur bringt cht den Auslieferungs-Vertrag zwisxhen Bayern und Belgien.
Der bisherige Attaché bei der biesiHen österreichischen Gesandt- schaft, Herr von Handel, isi zum ersten egations-Skcretair in Ber- lin ernannt worden.
Dänemark.
Kopenhagen, 7. Mai. (H. C.) Der bcvorsiel)ende Besuch dxr schwedischen Königs-Familie an dem hiesigen Hofinger beschäftigt die hiesigen Politiker in einem außerordentlichcn Grade. Anfänglich wakr lediglich der Besuch des jungen Herzogs vonUpland angekündigt, spizter haben indeffen, auf ergangene Einladungen, sowohl der Kron- pxtnz als auch der König von Schweden sich dahin bestimmt, dem haesjgcn Hofe einen Besuch abzustatten. Da indessen gleichzeitig die regierende, Köni in von Schweden mit der 16jährigen Prinzessin die Residenz m S, oyen nehmen wird, so giebt man sich hier der Hoff- nung „hm,. auch dkfse erlauchien Mitglieder der schwedischen Königs- Fauiilze m Kopcxnhagen zu sehen, wodurch begreiflich det Konjektural- 5].)olmk ein wertes Feld öffnet wird. Hierbei bildet der Umstand em Haypimoment, daß ebenfalls aus die Wieder-Vermählung des dem Jäntschen Throne nahe stehenden Prinzen Friedrich von Hessen demnächst Bedachtxenommen werden dürfte. Unmittelbar nach dem siaiigehabten Besu e der schwedischen Königs-Jamilie werden Ihre
Maj-ßäien die Reise in die Herzogthiimer ankeien und der König Kzunachstbxnebdie Snbäder von Föhr jmd die Königin nach Au- 3 en. Dt? Freg'a'ixx „Gefion“ hat arb 61771 um 5 "Uhr Nachmittags HelsinFr tzorhwarts pasürt; sie wird eiiie Krküzfabrt in den spani- schen ' ekvqsskkü *un't'céi'behMen, dé'r'en Zäsur auf 8 Woehen fesiZesept tft, u“nd,ivtrd auf diese Fahrl auch adesta berühren. Der önig mqch1e dre Fahrt qyj,dem,-,Gefion“ bis Vegesack mit und kehrte d'ann auf seinem Dampfschiffe hierher zurück. I (1) w e t 3. Kanton Bern. Die Berner Zeitung enthält Folgendes: „Allryälig nähert sich die Vorberathungs-Kommisfion dem Ende ihrer Yrbeit. Es bleiben jest nur noch die Artikel über die materieUen Yragen zur Berathung iibrig. Sehon Freitag oder Sonnabend wird nch daher dtczfionmiission Verfugen können, um im Laufe der nächsten Woche ('Am-dk? dennétive Reduction des Entwurfs zu berathen. So wie du? Arbxtt vorschreitct, läßt sich nicht verkennen, daß der Entwurf vielfach gclagieri und verbessert wird. Die anfängliche Unzufrieden- hei? verschwindet daher allmälig und macht besserer Zuversicht Play. Einzelne Mängel werden natürlich noch bleiben; indeß wozu wäre der ganze Verfasungs-Nath da, wenn dieser nicht auch noch zu sichten und zu feilen hätte? Inzwischen wird das Volk noch Gelegenheit haben, sich iiber das, was ihm nicht gefällt, auszusprechen, und diese Aeußerunge'n der öffentlichen Meinung werden auf die Verhandlungen des Vxerfassungs-Rnths nicht ohne Einfluß sein. Das Endresuktat - das glauben wir voraussagen zu können _- wird die "große Mehrheit ,des Volks 'besriedi en. dahér wir den Um'trieben der Konservab'vev, die ,ge'm die neue 'e'-fassung schon in de': Geburt erwürgen möchten, ruhig zusehen.“ I t a l l e n,
Florenz, 6. Mai. (21. Z.) Heute Vormittag ist die Kaiserin von Rußland mit der Großfürstin Olga in Begleitung des Kron- prinzen von Württemberg, “von hier nach-Bvi'ogna abgereisi. Die Großherzogin von Méckl“e"nb“Urg-Schwerin isi gesiern auf dem näm- lichen Wege vorausgeeili, uin in Venedig mit ihrer erlauchie'n Schwester wieder zusammen zu treffen.
Spanien.
Pkadkid, 3. Mai. Das (bereits erwähnte) Amnefiie-Dekret "nebst dem, Bericht des Kriegs-Minisiers lauten folgendermaßen:
„„Seüora! Da dé? in Galicien ausgebrochene Aufstand unter- drückt und durch Béstrafung der in Santiago gefangenen Haupt- Ansührer der Empörung der öffentlichen Gerechtigkeit zum Theil Ge- nüge geschehen ist, so glaubt der unie'rzeichnete Minister, daß der Augenblick gkkomine'n séi, wo Ew. Majestät den Eingebungen Ihres edlen Herzens folgen und die Strenge der Geslße zu Gunsten der Schuldigen mildern können. Zu Uebereinstimmung mit dem Minister- Rathe lege ich daher Ew. Majestät das nachstehende Dekret zur Ge- nehmigung vor.
Madrid, 30. April.
Das Dekret laui'ei: „ _ „In Crivägung der von Meinem Minister-Rakhe dargelegten Griinde, habe Ich Folgendes beschl'offeb': _ Ari. 1. Indem Ich von bei nach dem Art. 45 der Verfas- sgng-Mir zuxebeuden Prärogative Gebrauch mache, erlasseIch Allen, die an dem ufsiande in Galicien Theil genommen haben, die To- desstrafe, behalte 2,7111", jedoch vor, die Umwandlung der gerechten FTI?; welche sie fur ihr Vergehen zu treffen hat, demnächst zu be- . Art. I., Ausgenommen sind von dieser Amnestie diejenigen Ci- vtl- und. Militatr-Personen, von denen es erwiesen ist, daß sie eine Rolle als Anführer des Aufstandes gespielt haben. Gigebeu im Palast, d'en 30. Aptil 1816. , Ick, die Königin. , Der Kriegs-Minisier Lauxeano Sanz.“ Das Ministerium hat seiner beschlossen, den Belagerungs-Zustand in beit Ykrovipzen, wo deiselbe noch besteht, aufzuheben; auch find alle in ** adrid verhafteten Personen wieder frkigelafsen worden.
„ Man sagt, das Miiiisi'eriiiin wolle, bis es den Coms ein Preß- geseß v„orlegen könne, 'em aus sechs Richtern erster Klasse be eheri:= Fe?! TZWUUÜl emseßen, wie es unter Narvaez's erstem Minii-ierium
e an .
Laureano Sanz.“
Handels - jmd Börsen- Nachrichtkn. erun, 14. Mai. Die Course water“? heuié zwar eiivas 901441, Hob?) bzeugten fich zu den etwas gewichenen Coursen mehr Käufer als e 1, Berliner 116780.
1261114. 01111 1846. ['t-. Cour. Ükiek. ' (19111.
l'r. (Tour. 11-10. | 0.1.1. | nm.
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Crool]. ])as. 110. kboiu. [Tisens]. 110. 110. 110. 110. krlok.1)b1. 05tyk. l'snnäbk. (10.7.819“ garant. komm. 110. 0b.-§cb]ez.l§.l. .* ](ur- "„It-,um, 110. 110. l'r'mk. §eble§i§cbe 110. «10. 1.1. [k. 40. »In-115.14 [!. K.-§t.l§.l.t.*.u.ß. Uaxä.-]la]b31.]§b. [kt.-§ch'.-l7rb.k. tko. äo. kkiur.0b]. ßoun-köbu-r [Tab. “ . Rieäekxob.111k.s.e. än. kriokilät 'in-„13. (0.0)
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