«. «. _ -
* 317473"?
“- , ;. *. ***"
MI,: .' "."
c-
592
bels-Politik anderer Länder erscheinen lassen. Ueberhtes war der Boden, auf dem dies System in Errgland a.ufwuchs, em ungesunder, der also auch nur wieder ungesunde Fruchte treaberrkonnte, rrrrd man muß jedem Lande, man muß vor allen DeuZschlanp Gluck dazu wun'scben, daß es diesen Boden entbehrt, daß es dre Jrerhert fich erhalten hat,)!e nachtheiligen Folgen der Anwendung emes Schuysyftems vermctdcn u können.
3 Englands Schuß- Politik warde als eine für die Erhaltrmg d_er Nation nothwendige Politik durch die feudalen Bqdenverhaltztsse dtr- ses Landes hervorgerufen, welche bei dem überwregenden aristokrati- schen Einfluß in der Geseßgebung eine unabärrderitchx Gestalt gerrron- nen haben. Da nämlich der Besiß sämmtlxcher lregcnden (Hrnxrde sich in den Händen einer geringen Anzahl von Rerchen konzentrxrte Und der Boden-Ertmg, anstatt eine zahlreiche mzd wohlhabende Acker- bau-Bevölkerung zu schaffen, welche derJabrrk-Jnduxtme durch den heimischen Absav die sicherste Stöße gewährt, m Gcstalk voannte'n jene Wenigen unermeßlt'ch bereicherte, die große Masse des Volkes aber arm 1013, so konnte hier die für jeden gesunden ;;Zusxand not!)- Wendigc Wcchsclwirkung zwischen Ackerbau und Jrrdustrre mehr hcrgc- stellt, die letztere mußte auf den Abjaß nach außen bmgewteskn rznd das Heil des Landes von dem falschen ökonomischen Grundfos abhan- gig gemacht werden: nur zu verkaufen, nicht zu xaufen. England wurde so durch seine beklagenswertheq Grundverhalkxnsse qungen, fast ausschließlich für Fremde zu arbetten, da ber jemer dannen und armen Landbevölkerung ein auégedehnter Absaxz rm Innern fehlte, oder, wenn seine Arbeiten nicht mehr angenommen wrrrden, zu. hun- qern; denn die durch den leßten Krteg, durch den Erftndurrgsgetst der Nation, durch die glückliche Lage und die Verfassung des Landes ent- wickelte Industrie hatte bereits Hunderttausenden seinxr Bewohner das Leben gegeben, indem sie jeden Zuwachs der zu kcmcm Wohlstandc
gelangenden Landbevölkerung fiir die großen Fabrikstädte absor- ihrem Auf-
wenn er nicht seinen Reformen den die Freihandels-Tbeorie rauben oder
Hieraus geht also hervor, daß,
gegenseitig ergänzende Entwickelung es Von vorn herein auf Unnatur u
der Einbildung, England habe sich (denn kein Staat wird sein (Hemer bestimmter Zwecke anwendet; die
daß auch diejenigen falsch berathen
delsfreiheit das Wort reden, zumal macht ist, ob England wirklich dem
(Fortseyun
saß, welcher freilich von dem englischen Premier-Minister, benz Aus- lande gegenüber, eben so wenig wre yor der herrschenden Ansiokra- tenpartei in England selbst ohne Wklkkkks hingestellt werden darf, des Bestehenden zu arbeiten, sich ausseßen will.
schon auf Grund der Gerechtigkeit zu verwersert r'si, da es eine Klasse auf Kosten der anderen bereichert und dre natürlrche gleichmäßige sich
das Schutzsystem Englands ganz besonders fehlerhaft erscheint, weil man aber deshalb alle schüßendc Handelspolitik zurückweisen und in Tka'ie en1schlossen, wie seine Minister und Journale „cs verkündxn, die Politik dieses Landes zur Richtschnurfnehmen? Wtr habet) hter nicht das Maß des für ein Land nbtl)tgen Schußes zu bestimmen uicht schiiyen); nur das scheint uns gewiß, daß ,ma-n sich hüten muß, von England irgend ein politischrs Handels-Prmzrp anzunehmxn, so viel man auch an den Mitteln letrwn kann, die es zur Erretchung englische, sondern nur eine nationale sein. Nachfolge Englands auf dem jeßigen vermeintlichen Wege znr Han- huldigt oder nicht vielmehr durch ein inneres Bedürfniß gezwungen
ist, seine.“ schüßenden Politik nur eine andere Gestalt zu gebsn. Das Leßtere ist unserer Meinung nach der Fall.
zuzk'a'ktige Zörsen.
Ümstekäam, 12. Moi. Uieäerl. kirk]. Jeb. WK. 5% J!". . Abonnement beträgt:
- ck . 3“ . . -. „Ku . _. 2" [. --. kkeou. l'!“- §eb. __ | - Anschem von Konzessionen gegen TY „:„„ZZDVYJF “3 '" !* 321213513“ ? ZW:. dem Verdacht, an dem Umsturz zotweryeu, 1]. vrai, Tino]. _, nm zn]. 2057. sklhlk- _ 1 Jahr.
krankf'urt 3. Kl., 13. Uzi. 5% diet. 1127; 6. k-nk _ Keri" 1899. 97. [!q-k. ßaok-Qetieo 686 (i. [kope ZZZ 11e- Züegl. 88 [kt. 1111. 701". 300 k!. 952: «;. aa. 500 k]. 81“; (;. U nm 1) urg, 14. Um". ßaok-Qotreo [6110 kk. Fox]. KUZU. 1073,“ l'ariß, 11. Uni. 5% mou- ün oo-k.119 95. 3% (10. 6- _'
Reap]. -. 5% Span. Kent“ 33. kus. _. ck Wien, 12. U35. 0% User. 112. 4% (10. 100';. 3% 75.
wenn ein Schuvsyßem überhaupt
aller nationalen Kräfte hindert,
nd Unrecht basirt wurde. Wird
Allgemeine
. ' , „ Theilen der Klonarrhie „hne preiscrhöhung. _ xtions-Gebühr fiir den' _ _ ,einrr Zeilc drs Allg. * Inzrigrrs ?. Sgr. . *
Alle poß-Anßalten des In- und Auslandes nehmen Beßellung auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Allg. preuß. Zeitung: „ Fricdrichsslraße Ur. 72.
*clieo 1577. „4111. (12 1834 15417.- 410- 1839 12234“. Uokäb. 1895F. 6192“ . „ Uni]. 12123. [.;-om. 112Z2. [“e-t. 104/JZ5. Bucks. _. zur Ausführung der Frethandelx-
“ [.*-37.
Am 13. Mai wurde aufBefchl Ihrer Majestät der Königin, als Vorsteherin rer hicfigen Erwerbschnlen, die jährlichc (Hrn-rral-Prirfnn; selben abgehalten, obgleich Allerhöchstdirselben durch Unpaylichkcit vexk] Waren, der Feierlichkeit beizuwohnen. _
Die aus über 700 Schülerinnen, dcm Lehrer- und LehkkkiU-Pex'ijber Theil. so wie den Vorstands- und Directions-Mitgliedern bestehende Versa... fand wieder in den von derLoge Royal York dazu bereitwilligst eing ten Lokalen statt.
Ihre Königliche Majestät haben Allergnädigst Sich vorzubehax, ruht, die 18, durch Fleiß und gute Führung besonders auSgexej. zu Prämien defignirtcn Schülerinnen später F,)öchsteigcnhéindig mit zu beschenken. Herr Superintendent Schulz richtete zum Schluß dn crhebenke Worte an die Versammlung.
Berlin, den 16. Mai 1846,
Die Direction der Erwerbschulen.
be, seinen Ackerbau und Handel
Politik jedes Landes darf keine Deshalb glauben wir, sind, welche einer ungesäumten
che Bundesstaaten.
da es noch keinesweges ausgc- [and.
theoretischen Freihandels - Prinzip
versierter +. * kreicb. Patrs-Kammer,
g folgt.)
Inhalt.
„o, Berlin. EiUWcihung der St, Matthäi-Kirche. _ Statistisches. Königreich Sachsen. vlungkn- _ Die Heil-Anstalk für arme Augenkranke in Leipzig, _ oßherzogthum Baden. Landtags-Verhandlungen.
erreichische Akonarckxie. Venedig. Ankunft verKaiserin von
Landtags-Ver-
land und Polen. Warschau. Geheimer Legations-Rath von
Diskusfion der Handels-Uebcrein- tmit Belgien. _ Deputirten-Kammer. Beziehungen zu Rom .Wahlbeschwcrdcn. _ Paris, Anstalten zu einer roßen Revue auf Marsfeldc. _- Die Adressen in Bezug auf das ische Nachrichten. _ Vermischtes. _ Schreiben aus Paris. (An-
ttentat. _ Al-
Dcr Bischof von Exeter gegen
Dic Taufe der Vaptisten-Kinder. _
(Die englische Note; der
Amerika. Londön. Feindliche
bitt o da ste ohne die größte Gefahr in _ „ , „ _ „ , _ schw'ungs nichtß mehr gehemmt werfderZ konnte. EF'sFUßterk'te'; MeteorologlsM Beobachtungen. m.:.F-“ÖKTÜWWTEiktbßre-rdZJoTFTZTIIKa-YFFW" m derPa-W- solchen Umständen- die" Hauptgu ga e der eng '. en , o 111 “ . 1846. U k » Uaclruu'tt „u....a mer. ex.. „ 't'anien und Irland. London. Das Évolrttionk-Ge wa- sein, das mnere MÖVerhaltmßzwrschep Ackerbau undJndustrtl, weZ- Handels, und Borsen-Üachrtchten, ]5_ 11131. ' ZoFx: 2 [)x-738 10 ['i-:. , lkoobach bÉ' Parlaments-Verhandlungen: “' sch ches die Korngesexze Joch um Vteles steigertxn, durch emen ungeschma- . ' ' ", " _ religiöse Toleranz-Bill. _ Das Märtyrerthum des Herrn Smith Kekkßanabk'katle'JZUbsW Yacht) abußex Z"?“"Ze" her??"??? 21??ngij 11 0 1' 1 i n 0 r 11 ö r 8 e. TULIJ-ok ----- .IN/LIZ?“ZZ41/02"“;k;b13é1-5/811"yl;b ZFUWJW 5/2: rien. "VMF'IZWÜMM aus Amerika. _ Eisenpreise. -- Fortdauer an e auszug et en, o ne a et o :e mnere 11, en ! „ " arme,... , - ,7 - / - "*Noxme , Arbeiter- er m ungen. , Erzeugnissen schon überfüllten Märkte den Fremder; zu öffnen.“, kurz [)en 10. Na! 1846- TÜKUpli'rxk't-U. + 3,6“ n. +4,10'n. ck14“)o n. voäZYn-armeM ien. Briijsel. Fleischpms. _ Getreidegesey. _ Wahl-Rund- ein öch| einseitiges Schußsystem zu adoptiren, das Prohrbitton und , 1) 0 Uvats-tt-xuvs- 73 _ykt- 59 x:)“ “[Z-F*- LJSÜUWT-jst-o iben dcs Vtschoss von Tournav. Zouychuy auf der einen Seite mit Handelsfreiheit auf der anderen Fonäa. .;; ['r- Oour. “10,56". ,L. . 1“. on!". TFK... ...... „(.;-,. e:)". 3-- ULRIKE j,91 emark. Kop e1'1hagen. vergelten ließ, Vd"- anders ausged-rück-t, das alle Länder der Welt "'m“ | EM" mm". [ 6.1.1. | EM“ KW:;keniux".k-" --' 0: _ +50. " ' - tu-e TVYZKÉYZM Die Veschlüffe über das Finan Wesen _ gewissermaßen *" “" Kowmal"V"ha.l,tmß 3" England steak" sou“: 81.89111110-81211. 31; 961 96'; l'otsä.]11agäeb. 4 103"; _ “l'nxozmittel: 334,82'"1'ak... +8,70n... +3,9"u... 86901“; “FF, Luzern. Ehrmzch für M General Sonnen„„gz ' Die kluge und konsequente Ausfuhrung dteser von dem Jeudahö- kkömis""§"kéi"s "“- 0'“*-"**** 4 97"? 961 _- “' * ien. Turin. Handels-Differcnz mit Ocs'crrcich. _ Zuécskändnisse mus gebotenen Politik verdient die Bewunderung und das Stukmm 4,5“)...15111. _ 871, 8795 ch].1.y-.];isenb. - _ _ " _ , _ Frankreich. “ aller Zeiten; sie bereitete 'der "englischen Industrie den „ Weg [(rrr-u.1§eumäk1c. (10.110.1'r10k.0111. 4 _ _ Äontgltche Ichausptclc. ckenland. Schreiben aus Athen. zu ihrer gcgknwärttgen rtesenmaßcgen Große, sie eroffnete 80111111176kxc11k.3|Z 953; _- er. „41111. abgese.- 118 _ Sonntag 17. Mai. Im Opernhause. 61ste AbWWe “ck, Ménister-Resident.) dem enqlischen Handel die Herrschaft auf den Märkten der berline- Mät- “WäWMaWU' 4 99? "": Vorstellung* Öer Kapellmeister aus Venedig umsikalisches QW inigtc Staaten von NOW- Welt, Scr enqlischen Schifffahrt die Herrschaft über das Meer. ("-"RWE" 3-' 9_7'7 "- ')üss-ß'*'-ßi“"b-"" "L;? [WZ in 1 Akt “Hierauf“ Robert und Bertrax1d*,pantomin1isches Ba 11115 zwischen _Mcriko und dexr Vereinigten Staaten. Kann man irgendwo lernen, wie Handel und Gewerbe zur ""-“stm- 196-0an "9T; !!)-29 11,1- .;... 21.051611. 4 351€ Y., ? Abth. .von Hoguét. Anfang halb 7 M),?- „W- und Borsen-Nacbrrchten. Berlin. Börsen" und Markt- Ylütxeff JebrLKt, wxrdeYcH-Öo disk Ös YFZ 19,1,- EM1tte1lckszx dr'esettn MZF“ [,L-„ckck 3? 93? 93“ 49.212". 7:5:651. _4_ 97'5 964.“ Zu,dieser Vorftellung werden Billers zu den gewöhnlichen Q ck““ we " en .! 111 er U kn en an e o' : ng, 1111 erermg', 031 !. kfmräbk. 3ck *- 963/ (10.7.51aatxakant. 31- "- - aus- reisen verkauft, , _“ , , , "."d unterschetdet mar) darurrter auch manch?“ durch d'“ fa1sche emsrt- l'on?“ äo- II: 9795 _“ 0“--§ck'es-k-1-* 42 "" " b me Schauspielbause. 87|e Abonnements-Vorstellung: [.Oxernhaus, („Don Carlos * Gastsp“! des Hm" Emrl DMMK) trge Grundlage getrubte chbkungen- so dyrften doch v-exe Zwe'ge «„...»...z. 33; 987- - ao- krior- 4 " " Glas Wasser, Lustspiel in 5 Abth., nach Scribe. (Herr Emil der KoloYalpolitik, dieFSchtfffahrthesFe, dll: hdrrekltketBetreerung des Zoblesisobe ao, Z; - ZZZ äo. m. u. - -- 11; vrient, vom Königl. Hof-Tbeater zu Dresden: Vicomte von Bo äußeren andelsx die örderung der ewer t ätig ei im nnern zu äo.7.§taatz.l„tß. Y _ . U--§t-R-U-*-"-Z-"" "* , a rolle. allen Zeiten und mae? allen VerhältniLsÄF dieC Ellemente kommerziell?) YVL'ZM'TFZ' :: '" "47 brokePFTtZstW. I))?ai. Jm Schauspielhause. 88V Abonnem . und ewerblichrr Gröze aUSmachen. er ng and enjging denno r.- e «.. r. . .- - .. , t “l 'n 1 An u . Ö,“ . der Sgtrafe nicht, welche die unnaéürliche Grurrdlage seiner Handelspolitik FIFÜYIZT'" : ZX FY YKIQFZÉ: ? 110"; "_: YFÜYWYÜK*LLKZZMT-UWX TANZKstsWm'V-érfaffefrz Fon &ng Ajntll kr T 211. v-ersrYuldxt hatte, Darvernachlassigte Entwrckrlung des Ackerbgues und zna.ü|.]m.z'-5“1*b,-- ]22, 11,772 Uieeier:ob.!sl1c.y.e. 4 96“, - Wahrheit. (Herr Emil Devriknt im ersten Stiick: BaronWK Majestät der König habm Aller nädi | aeruht* dre an ltche Akasknhélkkmks wohlhabenden klemeren Grundbestyer- und . „_ 3 4; a... !„.,-„„.;m 4 97; _ - - , * , , ,“ J „ g . _ . „ I 3 . . .. , . . U-aooneo. ? : . deck nn wetten. Rudolf als Gastrollen.) _, „ , , _ _ , 3 - em Janzler-Drrektor beam kurmarkrschen Pu allen-Kolle tum Bauernstandes straffen skck "' derxofllstäxndtgen thclmgzgketts anßxsT-xr . "71111-41- («.-0.) 4 _- .- -_---- und dem Fabrikanten Karl Collenbus ck inp SömmerdY det; Handels-Konjunktur und den Vcdur nx en des - us an es, o a te ' Ad! „ , . „ „ „ . 1, . (ck _ .. . .. . „ er-Orden„ vcerter Klasse zu verlethen, so wre kleinste Stockung de0_ außeren Hgndels, der geringste A-ycfkschryung Ter ! - () 9 “[v]-: :o 811- L.;. “Rourgsstaancs T!)ratcr. , . Nn Premier-Lteutenant a. D., Freiherrn Crnstpon Vincke, dustrte fremder Lander und dre daraus erfolgte Zuru wexsung er n/ e e ;; .; x 0 „ 7- , b s- , ' Jn - “ T d d B [- C [ ds g»- [ 691.1 Sonntag, 1“ Ma“ Otto von WWU“ ach, hrfiortschc slßer des Ratterqutes Reck, zum Landrath dcs Krctses Hamm, engltschen Jabrrkate Hunderte und aufen e e„r .Mo-mer 113 arr . „ . . drama in 5 Aufzügen, vom Professor Babo. (Herr SMM, egierungs-Bezirk“Arnsberg, zu ernennen. brolelters dmaYendeßotred's FZTYYßheéat-riegÉ-xxélckts'ckedZTsechWethtYe „*...-exam ....................... TY 171. T")? ZZZ“; 1887 Stadt-«Theater zu Düsseldorf: Otto von Wittelsbach, als er an "* . 0. ....................... *- 171. t. L / „ . „ FiIejtlund dasselbe allerdans Ju hoher Blüthe,Kaber auch in großskis n....abukz ......................... 300 yu. liur- 121112; _" rolle.) ngeTUokmztren: DserdObZlTPrcxfident der Provmz Branden- Clend e ii rt atte ei te dem Volke in den orngeseßen ihre er e ck.), ......................... 300 mu. 2 Ut. . "".» * " von „e rng, an er mar . „ wurmskigchfig2 SKU“; FUÖIMÜUUU standen Mf- welche den UVch uner- Boväon -------------------------- 1 1-51- 3 W 6 2?16 *5 Verantwortlicher Redactcnr ])1'. J. W. Zinkeiscn. bgeretst: Sc. Excellenz der General-Lteutenant und kom- hörten Grundsah aussprachen, daß nicht so sehr in der bis dahin so kak“ ---------------------------- ;1300 & ZW" 806 "Z, rende General des Iten Armee-Corps, von Weyrach, nach rasflos erstrebten Ausdehnung des auswärtßgen, Mgrktes, als viel- "**" "' 20 )(r. --------------- [Z?) T'] 2 Y: 1572, ""T Im Selbstverlagc „„ Expedition. urt a. O, ""*" "" “* RVMM ?? "ÜckerJu'FerW'YffF '",thFFUYchJf- 3253278“':::::::::::::::::::: 100 .... . „.: _“ 99? un der Hinderni e we e er una me un em o an er * """ , 8 „.“ . 99, _ „ _ , „ * , „___, LlckFrbau-Bevölkerßné in En, land, Schottland und Irland, entgegen- l-eiyxig iu courant im 14 “kb]. l'on. 100 ']“111r. * 2 UF 993? 9 „€ Gedruckt m der Dcckerschcn Gchcrmen Olcr Hofbrtcxdruckcrer ** ßehen, das fernere Heil des andes zu suche!1 [ck Der ['cttende Ge- krankkure .. m, „;;-;ck. "7 ......... 100 1-"1. 2 xm. 56 22 _ r(icl ta1ntli er T eil danke der Peelschen Reformen ist kein anderer, als eben dteser Grund- v.:.»gbuxz ....................... 100 510,1. 3 «'.-=». 106"; 10 & - ] *
. [40311] - Eekanntmarhungen. . _ . „ [229] E . , , , . , _ V . . , . . .. „ g Das Dampfycmff „Matador , Ueber das Vermögen des am 12. Oktober 1844171 175...- bekannt wegen sei- Schroda verstorbenen Kaufmanns Franz StodoLerwrcz „__-ZK ner Schnelligkeit, ist am 20. Mai 1845 der Konkurs-Prozeß eröffnet «'A » iftdies Iathäh* worden.- rend der Dcr Termin zur Anmeldung aller Ansprüche an die , _ / KonkurSmassc Und zur Wahl eines Knrators sieht am „“ _ Pflugst, 29, Juni18-16, Vormittags um 10 Uhr, v„or ; _. _“. . . dem Ober-Landeögerichts-Rescrcndarius Brachvogel tm ß ““ Fltkrtage
Parteienzimmer dcs hiesigen Gerichts an. ,.:-_-_-:" wieder
Die Erben des verstorbenen Sohnes kes Gemein- x “ " " . .“." .. schuldners, MierzySXaw und der Baer Kocheim Werden zu link],“ Lust] ['],k nach Mugen NRW“!) mrtvorgeladen. bestimmt. Die Abfahrt von hier erfolgt am
Wer fich in diesem Termine nicht meldet, wird mit seinen Ansprüchen an die Masse ausgeschlossen und ihm deshalb gegen die übrigen Gläubiger ein ewiges Still- schweigen auferlegt werdcn. '
Auswärtigen (:Hläubigern werden die Herren JUW- räthe Toenniges, Hünkc und dre JustizzKommiffartcn Moriß nnd Krauthofcr zn Bevollmächtxgten 111 Vor- schlag gebracht. ,
Posen, am 1. März 1846. , ,
Königliches Ober-Landesgerrcht, [. Abtherlung.
Sonnabend den 30. Mai, “).)?itlags 12 Uhr.
mit dem Personenschiff „Vorusfia“ bis Swinemünde, wvselbsf übernachtet wird, und sodann am folqenden Morgen der „Matador“ allein die Reise nach Rügen fortseyt, während der Pfingsttage, den 31. Mai und 1. Juni, auf Rü en verweilt und am Men in aller Frühe zurückkehrt, o daß den resp. Reisenden noch die Ausstcht bleibt, an demselben Tage den Nachmittags- Zisenbahnzug zur Rückkehr nach Berlin benußcn zn onncn.
Fiir die Bequemlichkeit der Passagiere ist bestens ge- sorgt, und befindet fich eine vollständige Restauration am Bord.
Der Preis von hier nach Rügen ist 5 Per- son 4Thlr., sürdieHin- und Rückreise 6Thlr., Kinder unter 12 Jahren zahlen die Hälfte.
Die Billers find bei unserem Bevollmächtigten, Herrn G. C. Caßner, so wie am Tage der Abfahrt am Schiffe zu lösen.
Stettin, den 14. Mai 1846.
Das Comité der Stettiner Dampfbugfirboot-Rhederei.
[36] Rothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 27. Dezember 1845. Das in der Jägerstraße Nr. 16 brlegene, 70]. 13.
R0- 902- des Hypothekenbuchs von der Friedrichösfadt
verzeichnete Standtkesche Grundstück, gerichtlich abge-
schätzt zu 11,327 Thlr. 4 Sgr. 10 Ps., soll
am 25. AugUst 1846, _Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtssiellr subhastrrt. werden. Taxe und Hy- pothekenschein find m der Regrstmtur einzusehen.
Der dem Aufenthalre noch “unbekannte Kaufmann
Louis Goldberg wird hterdurch öffentlich mit vorgeladen.
I n l a n d.-
.)Q erlin, 17. Mai. Heute Morgen fand die feierliche Einwei-
Verlin, Montag dc1118"'"§))kai
„ k
5 den mit der Einführung des für dieselbe erwählten Pastors, Herrn
Superintendenten Büch sel, statt.
Kurz nach„1l„ Uhr erschienen Se. Majestät der König, begleitet von Ihrer Majxstgt der Königin und mehrercn Prinzen und Prin- zessinnen des Khmglichen Hauses, und nahmen, an dem HAUPPA- tal von drn Mttgliedern des Bau-Comité's und den Repräsentanten der Gememde empfangen, als Patron dicses neu begründeten Got- teshaf-uses, derr auf einem Kissen dargebrachtcn Schlüffcl zu dem noch uneroffnetxn „„inneren Haupt-Eingange cntgegen. Nachdem dann JhreqMaxestatcn Von einer aus drei Comité-Mitgliedern und drei Rxprasrntanten der “Gemeinde bestehenden Deputation durch die be- retts, dtcht gefüllte Kirche hindurch nach den Ihnen bestimmten Pläyen gekettet worden waren, begann der Gotteédienst.
, Nach dem einleitenden Gesangs der Gemeinde: „Komm [)et'l'ger Geass u. s. w.“, hielt Bischof ])r. Neander am Altare die Einwei- hungsz- und Einfiihrungs-Rede, worin er auf die geistige Bedcntung und dte hohe Bestimmung dieses Kirchenbaucs, so wie den heiligen und erhabenen Beruf dessen, dem die Sorge für die neu begründete Gemeinde anvertraut werde, hinwies.
Nzrch der Litur ie und dem von der Gemeinde csun enen Lieds: „O hkll'gkk Geist ehr' bei uns ein“, bestieg Pasßor üchsel die Kanzel und haelt über Röm. 1, 16 eine eben so erhebende als tief emdrmgende, Predigt, vorzüglich mit Hinblick auf das, was er in sei- nem btshxrtgen erhältnisse verlassen habe, und was er in diesern neuen WirkungSkretse das Ziel seines Wollens und Strebens sein lassen Werde.
. Ein Dankgebet und der von der ganzen Gemeinde ange- stammte Gesang: „Nun danket alle Gottms. w.“, beschlossen die er- habene, ,emfache Feier, deren Erinnerung allen Theilnehmern als ein segensretcher Moment echt christlicher fruchtbringcnder Erbauung für allx Zukunft lebendig bleibcn wird. Die Chorgesänge wurden von Mttgltedern der Sing: Akademie, unter Leitung des Musik-Direktors Bach, mtt Orgelbegleitnng und vieler Präzision ausgefiihrt.
Ihre Majestäten wurden, nach Vollendung des Gottcsdienfies, vpn der beretts erwähnten Deputation: wieder nach dem Ausgang der Kirche gelettet und schieden sichtlich befriedigt von der ganzenAnord- nung dieser erhebenden und würdevollen Kirchweihe,
Berlin, 17. Mai. Nach amklichen Angaben betrug im ersten Quartal dJ. die Zahl der Gebäude Berlins 8384 (übrigens mit Inbegriff von 23 Kirchen und 128 Scharten, Buden, Scheunen und Läden), und sie hatten sich seit dem ersien Ouartal1845 um 86 vermehrt. Sie ent- hielten 72,478 Wohnungen (1905 mehr als im ersten Quar1al1845), von denen 1726 leer standen (550 weniger als in: entsprechenden Quartal des vorigen JahreS), und die zusammen einen Miethswerth von 7,382,895 Rthlrn. hatten. Wohnungen im Miethswerthe von niehr als 1000 Rthlrn. gab es 286, in dem von 500_ 1000 Rthlrti. 1089, in dem Von 400_500 Rthlrn, 845, in dem von 300_400 Rthlrn. 1609, in dem" von 100_200 Rtl)lrn. 10,542 und in dem von 30-50 Rthlrn, (am zahlreichsten) 23,153. Im Jahre 1844 war der Ertrag der Miethssteuer zu 394,094 Rthlrn. und der der Hattssteuer und des Nachtwachtgeldes zu 203,149 Rthlrn. veranschlagt, es blieb jedoch am Jabresschlusse ein Rückstand von zusammen 9900 Rthlrn. Jm Vorigen Jahre sollten an Miethssleuer 410,459 Rthlr. (es gingen aber in Wirklichkeit nur 397,084 Rthlr. ein) und an Haussieuer :c. 211,799 Rthlr. (bis auf ein Geringes auch eingegan- gen) einkommen. Königliche, fiskalische, städtische, kirchliche, so wie Grundstücke, welche die Rechte einer moralischen Person haben, sind in Berlin 523 Vorhanden, im Mietbswerthe von 410,775 Rthlrn., und die Zahl der sogenannten Jreihäuser beläuft sich auf 136, im Gesammt-Micthswuthe von 226,799 Rthlrn., wovon 195,692 un-
besteuert bleiben. Deutschc Bundesstaaten.
Königreich Sachsen. (Schluß der Verhandlungen der zweiten Kammer über die lcipziger Ereignisse.) Der Abg.
1846.
Kljen e1k;.'irtc sick) im Sinne der Majorität. Er sei kein Freund von Mi-
lZaxr-Echffen, habe aber Achtung vor der bewaffneten Macht, wo fie zum
&„chutze re.? Etgenthums und der Personen erscheine. Zu einer Erörterung,
wre sie k1e Regierung angestellt habe, sei diese nicht nur berechtigt, sondern
vrtpflichtcßchscn, und habe hierbei ihre Befugnisse nicht überschritten.
Was die Kompetenz zu dieser Erörterung anlange, so frage es fich, ob die
Stände-Versannnlung stch hierin ein höheres Recht vindiziren Wolle als die
Regicrnng; er könne diese Anficht nicbt theilen. Bei dem Minoritätsgut-
achten handle es fich immer um die Existenz eines Verbrechens, dies könne
«"aber nicht zugeben, und er glaube, in der Lage des Lieutenants Vollborn
haatte drcMinorität wobl auch so gehandeltwie dieser, der nicht hätte retiriren
k?nnen und von einem Haufen von Tausenden eingeschlossen gewesen sei. Daß
cm UntersuchunJSrichter nicht zur Einleitung einerUntersuchung gezwungen wer-
den könne, wenn er nicht von der Rothwendigkeit derselben überzeugt sei, bedürfe keiner weiteren Ausfiihrung. Wenn man alle Beweise auf die Spiye stellcn wollte, so lasse fich am Ende auch beweisen, daß die Ereignisse vom 12. August v. J. in Leipzig nur Hypothese seien; denn juridisch be- wiesen sei es ebenfalls nicht, daß die Getödteten durch die von dem Mili- tair abgeschossenen Kugeln gefaken seien; es sei dies notorisch, eben so notorisch wie daß das Militair mit Steinen geworfen worden. Für die Majorität, insowcit deren Antrag dahin gehe, daß eine neue Untersuchung nicht einzuleiten sei, sprach sodann der Abgeordnete von Mayer, Aller- dings sei es eine sehr ernste Sache, die jest verhandelt werde, aber eine so große Bedeutsamkeit, wie ihr theils von der Minorität, theils von einigen der bisherigen Sprecher beigelegt worden sei, scheine fie doch nicht zu ha- ben. Für die Kammer handle es fich um die Entscheidung einer Beschwerde, mit deren Punkten weder Majorität noch Minorität fich hätte einverstanden erklären können, und bei der es allerdings vor Allem auf die Fragen an- komme, 1) ob das Militair am Abende des 12. August in seinem Rechte fich befand oder nicht, und 2) wenn es fich in seinem Rechte befand, ob es daffelbe entsprechend auxdeübt habe. Um die erste dieser Fragen beantwor- ten zu können, genüge die Erörterung der beiden Fälle, die aber konstatirt sein müßtcn, «“1) ob ein Tumult stattgefunden habe, und -l-) ob das Mili- tair von der Civilbehörde geseßlicher Weise rcquirirt worden oder von selbs? eingeschrittcn sci. Der erste s?)unl't stehe fest; daß Tumult, verbunden mit Landfriedensbruch und Angra“ en auf Personen und Eigenthum, siattgehabt, sei aus den Akten erwiesen; eben so fest stehe der zweite, da ebenfalls altm- mäßig dargethan, daß das Militair von der Civilbehörde requirirt worden sei. Unter diesen beiden Vorausseßungen allein und ohne weitere Bedingun- gen sei der Gebrauch der Waffen von Seiten des Militairs bereits geses- lich gerechtfertigt. Er halte sich fiir verpflichtet, dies hervorzuheben, da er die Ueberzeugung habe, die Kammer werde nur nach dem Gesey entscheiden wollen. Wende man srch nun u den Fragen, ob es nothrvendig gewesen, daß das Militair von den Wa en Gebrauch machte, ob dies sofort nöthig [var, ob dasselbe sich nicht hätte zurückziehen, ein anderes Manöver hätte ver- suchen können U., so sei dies das Feld des subjekiiven Ermessens, das Feld der versönlichen Erwägung und könne nie zu einer Kriminal- Untersuchung führen; es sei unmöglich, daß ein Anderer, der nicht in der Lage der Betheélégtcn gewesen, ausspreche, daß diese hät- ten anders handeln können. Auch sei, seiner Ansicht nach, die Stände- Versgmmlung yicht kompetent, eine Diöziplinar-Untersuchung gegen die be- theilrgtrn Offiziere zu beantragen, wobei er übrigens bemerken müsse, daß Lieutenant Volxborn einer solchen unterlegen habe und gercinigtdaraus her- vorgegangen sct. _ Die Minorität gehe bei ihrem Gutachten von der Prä- sumtion aus, daß, wo eine Tödtung oder Verwundung vorliege, dies in der Regel ein Verbrechen sei und die Attsnahme bewiesen Werden müsse; allein es gebe Fälle, wo diese Präsumtion durch das Gesch abgeschnitten werde; ein solcher Fall sei eben der vorliegende, wo Tumult und gescß- liche Requifition des Militairs konstatirt seien. Wer hier durch das Feuern dcs Militaérs gerödtet worden, sei zu beklagen, aber als Opfer eines Ver- brechens ser er mcht gefallen. Die von der Minorität aufgestellten Fra- gen“ und deren Beantwortung könnten allerdings auf den, der vielleicht den Deputationßbericht nur einmal gelesen und fich nicht mit der Sache ernsilicher b,eschäftigt habe, großen Eindruck machen; allein ob diese Fragen bewiesen_se1en oder nicht, darauf komme es nicht an. Uebrigens müsse cr aufmerkzxrm machen, daß der Thatbestand nicht blos durch die angeordnete Kommqnon, sondern auch durch die kompeientc Kriminal-Beh'örde erörtert worden sci, wovon fich Zedcr, der die von dem AppellationSgericht und Ober-Apvellatiorrsgericht abgegebenen Entscheidungsgründe lese, überzeugen werke. Nafch ferner Anficht,sc1 der Antrag der Minorität unausführbar, Wemgsfcns m„dem Maße, wre er jeßt gefaßt sei, da ein objektiver Thalhe- stand ohne Hmzuziehung des subjektiven, also ohne eine Untersuchung gegen
Literarische Anzeigen.
Jm Verlage der Deckerscben Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei ist erschienen, r-md durch alle Buchhankl (in Leipzig durch Bernhard Hermann) zu beziehen:
Protokolle der im Jahre 1844 in den ösilicl)en Provinzen der Prrußis Monarchie abgehaltenen
Provinzial - Synoden,
nebst den dazu gehörigen Beilagen.
(Amtlicher Abdruck.)
ZWei Bände, im Umschlag geheftet; der erste: Vorwort, nebst Anlage, so wie die Protokolle der P, zial-Svnoden von Brandenburg, Pommern, Sachsen; der zweite: die Protokolle derProv- Synoden von Preußen, Posen, Schlesien enthaltend; zusammen 9034 Bogen auf feinem en Velin-Druckpnpier, im Hoch-Noyal-4eo.:Fotmat. Preis 3 Thlr. 10 Sgr. '
[378 b]
lay gefiiklt.
'QUfen alle Fäden der Handluuß e
[420] “MW ins Leben, das Jntere
In der S 1111) rschén Buchhandlung in
Berlin erschien so eben: Bericht von der Heilung der Fr. Marniy in
Berlin durch SNUUÜMbUÜSUUle irreleitenden Hüllen den unzerstörbaren Kern "
unter Beistand des Magnetiseurs Hrn. Neuberth, - d di - - chologischk" nebst einer Einleitun iiber die Natur und den schemung er" mx ztmschen und psy
Zweck des SomnathuliSmus, von ])r. Al. trachtung zugangltch gemacht, Schmidt. Pr. 12 Sgr.
Die Schrift enthält einen ausführlichen und bis in seine Einzelnheiten anziehenden Bericht über einen in .
hiesiger Stadt vorgekommenen Fall von Soma" jismus, der kürzlich viel Aufsehen erregte und, öffentlichen Blättern besprochen wurde. Dkk?“ selbst Zeuge des Vorgangs, hat das dgnklc G“ , Somuambuliömns in das Licht ergrundenß.“n schastlicher Forschung erhoben und mit Abskkk'sudg
eld ers mfichti
[ ":s
A l l g e m e i n e r A n z e i g e r. «der neu erbauten St, Matthäi-Kirche im Thiergarten, verbun-
Königliches Opernhaus.
Carlos. ("Marquis Posa: Herr Emil Devrient aus Dreöden.)
(Den 15. Mai.)
“ so allgemein geschäßte Künstler, der allzu lange der hiesigen t71761) entfremdet, dem ein so glänrender Rus vorauöging, und der Drten.mit Beifall überschüttet worden, durfte einer freundlichen Auf- gFMß sein, und dieses günstige Vorurtheil im Verein mit der Theil- “ fur das Schillersche Drama hatte das Opernhaus bis auf den leß-
"",Dichier, dcr bekanntlich in seinem Don Carlos anfänglich blos amrlren-Dmma in den höchsten Kreisen der Gesellschaft beabsichtigte von _dem geschichtlicher: Stoffe hingerissen, erst vom vierten Akte ab "123111011 der hisiorischen Tragödie faßte und das religiös-politische pm den Vordergrund stellte, womit Posa der eigentliche Held des “5 Wird“weist diesem in den ersten Akten nur den zwäten Play an, "d “ spater der Träger der dramatischen Idee ist. Nach dieser dop- "Zage, welcbe troy aller Ueberarbeitung ihre Geltung behauptete, Mas ck die relativc Bedeutsamkeit der Rolle in ihre zwei Seiten zu zer- Dcr dedeeal der allgemeinen Freiheit, eines großartigen Huma- s„lcb.ende Kantiancr Posa sucht dasselbe durch seinen Freund Carlos MUMM, cr giebt sich diesem anfangs treu und offen, im Prinzen zusammen; nun tritt der zweite Plan für Carlos erbleicht, der Held Posa ""schlossen, er ist nicht mehr Carlos' Freund „in des Worts verrye- dV'd'UUZUL'“, er gehört ganx seinen koömopolitischen Ideen. Seme 'UUI mrt dem Könige ist ein Anachroniömus, so liebenswitrng ups (heiner! mag, sein Untergang ein unnöthiger, ein gemachter fur dte- en SM Mann des hohen Verstandes. en bvchbxrzigxn Idealismus, seinen eigenen, an dem Felsen'der des- - , Wirkhchkert, des kalten AbsolutiSmus scheitern lassen. Dteserulev- U;? Pbüipp und seinen Kreaturen trefflich vertreten, und der Konig, nun ppelten Stellung als Monarch Zen des Dichters, wie daneben auch die Elisabeth einer der besten
„ L'," F'aUkU“ChaWkktU 07, ganz Weib" und ganz Königin. „ "ffaffuns des Herrn Devrient war durchweg eine verstandige _
Aber der Dichter will und
und Vater, eine der gelungensten
und treue. Begünstigt von allen äußeren Mitteln, brachte er den Posa zu voller Geltung, den hingebenden Freund des Prinzen, den hochherzigen Freidenker, den schwärmerischen Weltbürger, der sich binopfert für das Ideal, das er nicht selbst mehr aufblühen sehen kann. Zu wahrer Freude muß es der Kritik gereichen, wenn sie einmal ganze Anerkennung ansspre- chen darf, und gerade da, wo sie dieses freundliche Amt übt, wird bei der Billigung des Ganzen die geringe Ausstellung im Einzelnen am wenigsten mißdeutet Werden. An Herrn Devrient hatten wir anfangs ein etwas zu gemessencs Auftreten auszusesen, es schien mehr berechnet als bedacht; einige Male machte fich dies auch in den späteren Semen geltend. Der Gast schien überdies ein wenig heiser; wenigstens nahm seine Rede im starken Affekt, im hohen Pathos dcn Anstrick) mangelnder Kraft des Organs an, was hoffentlich nur der angenbliaklichen DiEpofition zuzuschreiben ist. Dieser Umstand wurde besonders da hervortretend, wo die Anstrengung bedeutend scin mußte, und im Beginn des vierten Akts schien in dcr Tyat Herr Devrient etwas erschöpft zu sein. Sollen wir auf Einzelnes in seiner Leistung eingehen, so dürfen wir als besonders gelungen die Scene mit Carlos am Sch1usse des ersten.?!kts, den Auftritt im zweiten Akt, worin er die gefährliche Liebe der Choir zum Prinzen erfährt, die späteren Semen mit der Königin, den Monolog-vor der Audienz beim Könige, vor Allem aber die lln1erred1mg mit Pyrlipp selbst nennen. Zu dieser leßteren konzentriren fich alle die edlen Seiten des Charakters, und Herr Devrient War meisterhaft in der Darlegung seiner selbstgenügsamen Männlichkeit, seiner Freimüthigkeit, der unwiderskch- lichen Gewalt der Wahrheit und Uebrrredung. Fern blieb das gewöhnliche laute Pathos, das hier nur zn häufig die innerliche Wahrheit und Wärme ersehen soll. Wahrhaft überzeugend waren in seinem Munde die Worte, mit denen er des Monarchen Argwohn gegen die Königliche Gemahlin zu beschwichtigen sucht: „Und etwas lebt noch in des Weich Seele, das über allen Schein erhaben ist und über alle Lästerung. Es heißt weibliche Tugend.“ Unser Gast that das Mögliche, den Posa als einen geschlossenen, ganzen Charakter bin,;ustellen, und so konnte es nicht fehlen, daß ihm der allseitig: laute Beifall reichlich zu Theil wurde.
Herr Rott als König P hilipp hatte einzelnesehr gelungene Momente, und im “Allgemeinen ist sein Streben nach Individualifirun der Rolle an- zuerkennen. Daß diese nicht überall gelang, daß eine gewiße Gleichförmig-
keit über daS'Bild aussegoffen war, mag in der Gewohnheit des Künstlers .
liegen; wir- dürfen-aber dabei auch nicht vergessen, daß Philipp eine der
schwierigsten dramatischen Nollen ist, zu deren vollendete: Durchführung nur
sehr wenige Scharrfpieler befähigt sein möchken. Die Verbindung der im- ponirenden Grandezza, des starren DespotiSmus und der religiösen Unduld- samkeit mit dem Mißtrauen des Gatten in die Gattin, der Eifersucht in die Pläne des Sohns gegen seinen Thron und sein häusliches Glück, der verzweiflungövollcn Qual der Ungewißhcit, endlich der Sehnsucht nach menschiichcm Mitgefühl und dem Erwachen seines Vertrauens, erfordern eine so seltene Vereinigung von Umficht und Talent, daß nur Wenige ge- niale Künstler im Stande sind, diese oFt plößlichen, oft sehr fein nüancirten Uebergängc vom Dunkel zum Licht, von der Ruhe zur Leidenschaft und zum endlichen rücksichtslosen, abcr bewußten Handeln im Prinzip des Abso- lutisnms zur Anschauung zu bringen.
'Die Rolle dchönigin ist in dieHände dchlle. Stich übergegan- gen. Die Künstlerin that das Jhrige, die Würde der Frau und der Kö- nigin, ihre Liebe und Resignation ins rechte Licht zu sexzen, Von späteren Wiederholungen dürfen wir dies in noch erhöhtem Maße hoffen, und dabei wird die Darstellerin auch dem Charakter noch mehr von jener äußeren majestätischen Haltung mitzuthcilen wissen, die ihm nos derFärbung zarter Weiblichkcit gehört.
_ Daß die Prinzesfin E boli durch Mad. Crelinger repräsentirt wurde, läßt uns recht 1chmetzlich fühlen, wie groß die Lücke im Vähnenpersonal durch den Abgang des Fräul.Ch. von Hagn geworden ist. Mad. Crelin- ger wird sich dariiber nicht täuschen, daß die Eboli eincr jugendlichen Schau- spiclerin angehört, und bat gewiß nur der Nothwendigket't, das Ensemble zu ergänzcu, nachgegeben. Ihre Leistung an fich war ganz vortrefflich; es giebt abcr Mängel, die auch das vollendetste Spiel nacht ersexzen kann. Der Ver. gleich derLijth und der jesigen Besetzung der braven Frauenrollen seht dies ins 1 1.
Herr von Lavallade ist noch weit entfernt, einen Charakter aus fich ZU entwickeln. Er bestrebte fich, dcn Carlos uns als den leidenschaft- lichen, liebenden Fiirstensohn darzuftellxn, aber ein wahres Interesse wußte er nicht zutieöwecken und wie viel wemgervollends da, wo der Dichter selbst die es auf e t.
s Herr gDevrient wurde nach dem dritten Akt gerufen, nach dem vier- im, außer dem Gast, guch Olle. Stirb, Mad. Crelingcr und Herr Rott. Mit Freuden b'oren wrr, daß wir Herrn Devrient noch in einer reichen Auswahl von Rollen sehen werden. 14
S*-
r .*-*.-a-
7 _..- «.."!D “:o-. :m 4-4" “ 4-„44- , o......
i-““1-*“-*'" - *
- . “M*WM,NN “***-,*-,-