Beilegung des'Streits unbillig gewesen seien, denn unserem Gesandten wurde gar nicht gestattet, irgend einen Vorschlag vorzulegen. Eben so wenig rndlrch gilt der Einwurf, als haben wir uns angnetgtgezeigt, irgend, einexerigen von ihr vorgeschlagenen Bedingung Gehör zu gxben, denn dae mexikanische Regierung hat alle und jede Unterhausdlung zuruckgewiesen und keinen Vor- schlag irgend einer Art gemacht.“ DreBotschast berichtet dann ferner Über
welche die Regierung der Vereinigten Staa- ten aus Rücksicht auf den angedrohten Einfall der Mexikaner in Texas zu treffen fiir nöthig gefunden hat und Welche dahin resultirien, daß das amerikanische Truppen-Corps „unter General Taylor am 13. Zanuar'Befehl erhielt, das linke Ufer des Rro Grande del Norte zu besehen. pen seßten sich am 11ien von Corpus Christi aus in Bewegung„ langten egeniiber an und bezogen ein Lager, ihr Depot
die militairifcben Vorkehrungen-
am 28. März Matamoras
in Punto Isabel in der I ähe von Brazos Santiago habend.
1t verwa rt r e en “ede Betheili un der Re ierung bei der Wahl sch*f h sch gg 1 g g 9daß die Wahl dem
dieser Stellung, indem fie ausdrücklich bemerkt,
Urtheil des kommandirenden Generals nothwendigerweise April forderte der in Matamoras kom-
mandirendc General Ampudia den General Taylor auf, sein Lager inner- halb 24 Stunden aufzubrechen und hinter den Nueceö zurückzugeben, offene Feindseligkeiten fanden indes; erst am 24. April statt, und die Botschaft bc- richtct iiber den an diesem Tage erlittenen Unfall der Amerikaner überein- stimmend mit der oben erwähnten Depesche des General Taylor. Die Botschaft schließt darauf mit dem Berichte über die von dem (HeneralTav- 1or zur Verstärkung seines Heeres vorläufig getroffenen Maßnahmrw und mit der Aufforderung an den Kongreß, die Regierung dnrch Bewillxgung der nöthigen Streitkräfte und Geldmittel zur kräftigen Durchfuhrung des begonnenen Kampfes mit Mexiko in den Stand zu seßen. , , , , , Die Senats-Comités fiir die auswärtigen und für dre Militair- Angelegenheiien, an welche diese Botschaft verwiesen wurde, statteten aleald einen Bericht ab, und es wurde mit 50 gegen 2 Stimmen durch welche der Präsident der Vereinigten Staaten ermächtigt wird, das stehende Heer um 7000 Mann zu verstärken, 50,000 Freiwillige aufzubieten und 10 Millionen Dollars und die Führung des Krieges zu verwenden. Dieselbe Bill wurde im Repräsentantenhause mit 173 gegen 14 Stimmen angenommen, und am 13. Maipublizirte darauf der Präsident Polk eine kurze Proclamatron, in welcher er allen Betreffenden anzeigt, daß sich die Vereinigten Staaten im Kriegszustande mit Mexiko befinden. Eindruck, den diese Proclamation auf den Handelsstand hervorgebracht hat, ist natürlich sehr ungünstiger Art. In der Voraussicht, daß die Kriegführung bedeutende Summen verschlingen werde, sind die Stocks daß sich vorläufig mehr als die vom Kongreffe bewilligten 10 Millionen im Staatsschaße befinden, und daß fürs erste keine Anleihen werden gemacht Werden, wogegen aber gewiß ist, daß die später etwa nörhig werdenden Anleihen in den Vereinigten Staaten selbst werden aufgebracht werden müssen, da die europäischen Geldmärkte sich, in Betracht der gemachten Erfahrungen, schwerlich zu neuen bereitwitli? finden las-
Lassen bleiben müssen. Am 12,
eine Bill angenommen ,
auf die AUSriistung der Truppen
gefallen, obgleich bekannt ist,
Anleihen an die Vereinigten Staaten werden
sen. Die Assekuranz-Compagnieen haben die Prämien ten nach dem mexikanischen Meerbusen bereits um 3 pCt. gesteigert. daß die in der Ausfiihrung begriffenen europäischen Ordres in den südlichen Staaten plößlich suspendirt und fiir jeyt Wenigstens wieder abbestellt worden find, wozu noch kömmt, daß man erwarten muß, in den südlichen Gewässern der Union jenen dem Handel so verderblichen Kaperkrieg wieder entstehen zu sehen, wie er vor 25 Jahren unter allen möglichen Flaggen der südameri- kanischen FreistaaKen in jenen Gegenden gegen die spanischeFlagge ge- führt wurde. Mittlerweile indeß giebt die bedeutend verstärkte EGcadre der Vereinigten Staaten im mexikanischen Meerbusen einige Sicherheit gegen
Das Schlimmste aber ist,
670 Die Schafzuckt in Preußen “),.
Aus Norddeutschlarxd. 1? e
das unvergängliche Verdienst, nahme gebracht zu haben. Dur
Die Trup-
Dic Bot-
habe über-
Eben so wohlthätig haben
verbe ert. Der ss
hier zeigt sich von neuem, am ergiebigsteu ist. und nach den neuesten
- „ cet alb md 28 ro t ür dteFahr- " b * P cen noch
werden.
die etWa von der mexikanischen Regierung auszugebenden Kaperbriefe,
und ohne Zweifel werden ähnliche Vorkehrungen auch in der Südsee Matamoras wurde von zwei
Kriegs chi en der Vereinigten Staaten eng blokirt, und mehrere Kauf- ! Z Gerüchten zufolge, sollte der bekannte
General Scott an die Spiye des Heeres gestellt Werden und sogleich
getroffen werden. Der Hafen von fahrteiehi e waren bereits abgewiesen worden. die in Washington am 14ten m Umlauf. waren,
30,000 Mann zur Verfiigung erhalten.
-- ._..- __.. „***,-.___“ „“_„_..._._4
Bekanntmachungen.
[186] Rothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 17. Februar 1846.
Das in der Gipöstraße Nr. 24 und in der Walde- marsiraße Nr. 22 belegene, 70]. 13. ck40. 283 .“). ])a'jZ'. 185 im Hypothekenbuche verzeichnete; Mcyersche Grund- stück, gerichtlich abgeschätzt zn 17,165 Thlr., soll
am 1. Oktober 1846, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtssielle subhasiirt werden., Taxe und Hy- pothekenschein smd in dcr Registratur einzusehen.-
Der dem Aufenthalt nach unbekannte Glaubiger, Oberst-Lieutenant A. L. B. von Molli-x-re 0181111131116!" dessen Erben, werden hierdurch öffentlich vorgeladen.
Preußische Renten - Versiche- [ZM rungs-Anstalt.
Bekanntmachung.
Mit Bezug auf die aUgemeinenjBestit-nmungen vom 8. April 1840 wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Nachweisung von den im Laufe des Jahres 1845 erfolgten und bei uns gebuchten Nach- tragSzahlungen auf unvollständige Einlagen aller bestehenden IahreSgeseUschaften in unserem Büreau so- wohl, als bei sämmtlichen Agenturen, vom 15ten d. M. ab, auf 4 Wochea (d. i. bis 15. Juni d. J.) auslie-
gen Wilde
Jedem, der im Jahre 1845 hier oder bei den Agenturen Nachtragszahlungcrr auf rrnvollftän- dige Einlagen geleistet hat, bleibt es irberlasserr, fich aus jener Nachweisung zu überzeugen, ob die darm bei seinen Nummern aufgeführten Nachtragézahiungen rnit den Quittungen auf den Interimsscheinen rrbereinstmx- men, und smd etwanige Abweichungen sogleich und spa- iestens innerhalb 4 Wochen nach Auslegung der Liste nns unmittelbar zu melden, indem die Anstalt _ un- terbleibt eine folche Meldun _ nur fiir die in der ??Wweisung aufgefiihrten achtragszahlungen stehen mm.
Die Eingangs erwähnte allgemeine Bekanntmachung vom 8. April 1840 ist auf den ausselegten Nachwei- sungen nachrichtlich mit abgedruckt.
Berlin, den 1. Mai 1846, Direction der Preuß. Renten-Versccherungs-Ansialt.
[487] Berlin-Potßdamer Eisenbahn.
Mit dem 1. Juli d. J. hört die bisherige Ein- richtung, nach welcher monatliche Abonnementö-Biliets fiir die Personen-Befördcrnng zwischen Berlin und Pots- dam ausgegeben sind, auf.
Berlin, den 2. Juni 1846.
Das Direktorium der PotSdam-Magdeburßer Eiscnbahn-Ge-
sellscha t.
[464 1, ]
Niederschleßsch Zwergbahn. „...-:.. Der zur Herstellung und Zn- Z '" betriebseizung der Niederschlefischen ; _ , Zweigbahn noch fehlende Bedarf von «;,-.' Thlr. soll zufolge des Be- „ ,„-_.:*;5 schlusses der Direction und des Aus- “ „___;schuffes vom 23, März d. I. durch
“Emittirung von Prioritäts-
Obligationen
beschafft werden, welche mit 4“; Prozent jährlich verzinst und innerhalb der ersten fünf Ve- triebsjahre nicht amortisirt werden sollen, indem den Inhabern bis zum Ablaufe des fünften Ve- triebsjahres das Recht zusteht, die Umwandlung in Stamm-Actien zu verlangen.
Die Genehmigung S1. Majestät des Königs zu dem desfallfigen Plane ist bereits nachgesucht worden.
Bei der Beiheiligung an diesem Prioritäts-Kapitale sollen in Gemäßhcit dcs §. 5. des Gesellschafts-Sta- tuts die gegenwärtigen Actionaire in so weit den Vor- zug haben, daß fie auf je 3 Actien eine Prioritäts- Obligation über 100 Thlr. erhalten können.
In der Voraussesung der Allerhöchsten Genehmigung des vorerwähnten Planes fordern wir daher die Herren Actionaire hierdurch auf, spätestens bis zum 20. Juni d. I. unter Einreichung ihrer Quittungöbogen und An- zahlun von 20 Prozent des darauf fallenden Antheils an Pr oritäts-Obligationen entweder bei den
.Herren Gebrüdern Veit & Co. in Berlin,
Neue Promenade Nr. 10, oder bei unserer Hauptkaffe hier diesen Anspruch anzumelden. Später kann von diesem Rechte nicht mehr Gebrauch macht werden, in- dem über den bis dahin nicht in Anßpruch ?enommenm Betrag bereits anderweitig verfügt worden ff.
Die ein creichten Quittun obogen, welche von einem mit der rklärung der Betßeiligung versehenen Num-
Dem Königreich Sachsen gebührt dlen spanischen Merinos-Schafe zuerst nach Deutschland verpflanzt und diesen Industriezweig in Auf- ck Einsicht und Ausdauer warde nach und nach die Woll-Kultur auch bei nien in der Feinheit des Produkts bereits weit überflügelt ist. Preu- ßen verdankt 'die große Ausdehnung und Veredlung seiner Schafzucht hauptsächlich zwei Umständen, von Wel lichen Ansicht der Dinge hätte glauben auf die Woll-Kultur wirken müßten. Preußen die Ausfuhr der rohen Wolle ganz verboten, weil man nach den damaligen Ansichten auf diese Tuchfabrication zu heben und die wobei man noch auf den Vortheil rechnete, mehr Arbeiter bei diesem Industriezweige beschäftigen zu können. rade das Gegentheil eingetreten; die Tuchfabrication sowohl als die Schafzucht haben sich nur bedeutend gehoben, seitdem der allgemeine Verkehr freigegeben ward und die preußische Tuch-anusirie mit der ausländischen Konkurrenz hart kämpfen mußte. zu Gunsten dieses JndusiriezWeige fiir den Vereins-Centner, der eben nen, sobald unsere Kredit- und Geschäfts-Verhälinisse sich mehr ge- ordnet und konsolidirt haben werden.
auf die preußische die Gemeinschaften aufgehoben und gewirkt. [ eine nachtheilige Rückwirkung auf
Weise am besten die inländische Nachfrage zu vermehren wähnte,
H ein Ausfuhrzoll von zwei Thalern falls wird aufgehoben werden kön-
neuen Kulturgeseße, nach Welchen alle Frobnden abgeschafft wurden, dieser höchst ersprießlichen Maßrege die Wonultur befürchtete, so ließ man sich dennoch nicht irre machen, und, statt den Muth zu verlieren, besserung der zngetheilten Weiden, Eigenthum besser würdigen und Cntwässerungen und Mergelungen w auf diese Weise die Nahrung für die Schafe bedeutend vermehrt und Der Amtörath Koppe, ein sehr geschäyter Schriftsteller 1 als feststehend an, daß man in ll-Ausfuhr-Verbots und seit Ein-
begann man sogleich mit der Ver- die man nun als ausschließliches mehr als früher schonen konnte. urden überall vorgenommen und
im Fache der Landwirthschast, nimm Preußen seit der Aufhebung des Wo fiihrung d'er Separationen und Weide-Ablösungen bei der Schäfcrei- Wirthschaft den dreifach größeren Ertrag als früher erzielt. daß die Aufhebung aller Beschränkungen und der natürliche, ungehemmte Verkehr unter den Völkern immer
Im Jahre 1816 hatte Preußen nur 8,261.,000 Stiick Schafe statistischen 17,680,000 Stück“, davon sind 24 Procent ganz veredelte, 48 Pro- Landschafe. In den verschiedenen r ungleich vertheilt; so hat Schle-
Provinzen sind dieselben aber seh ck und Westphalen die wenigsten
sien die meisten mit 3,280,000 Stii mit 498,000 Stück. Auf die Quadratmeile kommen durchschnittlich 3.590 Stück. In Schlesien giebt es jedoch Orte auf dem rechten Ufer der Oder, wo am Fuße des auf die Quadratmeile kommen. Auch in den Regierun s-Bezirken Merseburg und Magdeburg giebt es Striche, wo der so stark ist, daß 7-8000 Stiick auf die Quadratmeile gerechnet
Gebirges mehr denn 8000 Stück
Geschoren wurde im Durchschnitt von 100 Schafen 11 Stein Wolle, und da der Stein 22 preußische Pfund hat,
“*) Wir entnehmen diesen Aufsaß dem Journal des Oesterrei- chischen Lloyd, welches sortsährt, mit vieler ltmsicht den Kreis der in seinen Bereich gehörenden Gegenstände zu erweitern. befindet fich gegenwärtig einer der Redacteure dieses Reise in Norddeutschland, um, für die ZWccke desselben, die Verhältnisse der Hafenpläye der Nord- und Ostsee näher kennen zu lernen.
einer Anzeiger.
uns so sehr gehoben, daß Spa-
chen man bei einer oberfläch- sollen, daß sie nur nachtheilig Bis zum Jahre 1809 war in Es I
Von allem dem ist aber ge-
Jeyt besteht nur noch
Schafzucht dic Verarbeitet.
die gesammte Woll-Produc den Werth eines Pfurrdes trägt die ganze jä 21,384,000 Rtblr. der Schafzucht löst. Verkauf der feinen Zuchtftöre und Schafe gezogen, welche
' 8 “* ' e ' k Preis ' xtions- Grbühr für den . | Fiir schweres Geld werden davon!;xzd s;; ciner Zeile, des AUg. _ r e U l e [ U n . viele der schönsten Exemplare nach dem Auslande und besond,“ Anzttsers 2 Sgr.
Rußland verkauft, und es sind schon Fälle vorgekommen, daß mg,- Zuchtsiör mit mehr als 1000 Thaler bezayu deren Schäfereien in einem so guten
'o'rverkauf allein jährlich große S „ als ihnen ihre sonsiigen großenyx,
hrlrche
ii ik nach Zahlen nicht genau angeben ann,
Zahl sehr ungleich sind.
einzigen hochveredelten iebt Gutsbesißer, stehen, daß sie aus dem St und vielleicht mehr einnehmen, schaften eindringen. mer die Königlichen
_anf den sächsischen haben. zu dem inneren Verbrauch mittleren und feinen Wollen gehen nach dem Auslande, die gxs werden mit seltener AUEnahme nur von preußischen Tuchfabn' “,"-n „o„ Rußland,
Große Summen werden noch jährlich
da der
Am meisten gesucht und berühmt
bekannten sächsischen Stammschäferei
nicht sehr bedeutend; nur ein
tion auf 42,768,000 Pfund. Nimm) nur zu einem halben Thaler an, so Woll - Production des_ preußischen S, Dies ist aber nichtAlleS, was man bei un
süd no ' , - Stammschäfereien zu Frankenfelde undM
lehiere unter der Aufsicht der Erben des berühmten Tbaer, sollen den riihmlichsi pen und Lobmen“ gleich Die niederländischen und englischen fleißig die preußischen Wollmärkte, wo sie eine größere Auswa Indeffen ist die Wollausfuhr im Ver
kommen und sie vielleicht noch iibert Fabrikanten besuchen daher
“„ „Abonnement beträgt 1 Kthlr- für '- Jahr, 4 Rthlr. - ?Dahr 81111111. - 1 Jahr.
en Theilen der Monarrhie
aus aucrime prriscrhöhung.
die S
0
Allgemeine
Z n !) a l t.
""d tlicber The“- ,.
en „ ist;" Bundesstaaten. „K„onigreich Bayern. Reise des Kö- g noch A1chaffenb11rg,„- Kontgreich Hannover. Landtagö-Ver= "“an-qm.."- Fkkik Oki")! Hamburg. Das Rauhc Haus zu Horn. xrreicblscbe Ykouarchte. Wien. Gründung einer Akademie Wissenschaften. _ “Der Feldmarichau-Lieuienant Graf zu Stolberg- Theil „,“,xe +, _ Yermchtung der Saaten durch Gewirier. - Prag. kunst und Abrene der Kaiserin von Rußland.
e Stadt Krakau. Krakau. Durchreise des Kaisers nnd der
nkreickxx Paris., Gutgckyten über Eiscnbahncn. _ Plan zur Anfie- [ung bl]glschi'k Famrlten m Konstantine. _ Bewilligungen und Inter-
Obgleich man auch von
Auch
Berechnungen und Angaben
besieht aus 41
chafbesiand
H Pkadrid, 25. Mai. die spanische Kriegsf Gattung der Schiffe. Linienschiffe . . . Fregatten ..... Korvetten Dampfschiffe . Briggs Brigg-Goeletten .......... Goeletien Kleinere Fahrzeuge ....... 80 * Summa ..... Jm Bau begriffen sind:
............ 4
----- *411101
19. Die für den Dienst der philippin ausgerüsieten und 21
Die spanische Kriegsfiotte.
Amtlichen Angaben zufolge, „ lotte gegenwärtig aus. folgenden “
Nicht
4
_ “l
10 _
10 1
2 ... 9 120
2 Korvetten,
4 Dampfschiffe,
2 Briggs,
12 kleinere Fahrzeuge,
AUSgrrüsk-k- ausgerüstet, der 1 6)
ischen Inseln bestimmie Yo abgetakelien kleinen Fahrre die mit einer Mannschaft von 1801 Mann und 284 Kanonen iwo ier 244 Sieinsiiicke) versehen sind.
[lationen in dcr Depniirten-Kammcr._ Kandidaten für das Konsulat zu nina- _ Schreiben Louis Napoleon's. _ Vermischtes. _ Schreiben 5 Paris. (Die Rückkehr der französischen Gesandtschnft aus China; ähercö über „die Nrcdermcßelung der französischer: Gefangenen in Abd
Kadck's O_trra; völlige Unterdrückung des Aufstandes in Algerien.) 91qu ßbritmgetx und Irland. LotrdDu. Abreise Perl's, O'Con- Kan uss und „Hunth O'Brten'ß. _ Bcgrußung des Herzogs von Wclling- L*)8 „. - Dre Antwort auf dite amerikanische Kündigung. _ Verweigcrnng «110 n NMULMZM auf amerikanische Schiffe. _ Macao als Freihafen. _ ..“ "mi e '
W derlande. _, Amsterdam. Stand der Unterbandlungen mit Belgien. 916 gien. Brassel. Gutachten iiber die Gctraide-Einfuhr. _ Stand “101 Feldstiiibir.
weiz. Karrton Bern. Die Tagsaßungs-Gesandtschaft.
*; tugal. Lissabon. _Ankunft des Herzogs und der Herzogin von 111,- WK' Z-Fxbgang des Herzogs von Terceira zur Armee. _ Die mi- eric 111.
96- kei: Konstantinopel, Reise des Sultans. _ Vermischtes. “ eimgteStathn von Nord-Amerika. Washington. Pro- mation dcs Prasidentcn. _. Bewilligung für rie Dampfschifffahrt nach 1711111, und KoWeöÖ-s EmwaHdesr-r. _ Pennsylvanische Staats- ; munis. _ ew- r eans. e ii 1 der Le islat “ - 11 von der Lage des General Taylor?!) ff g ur und Nachnch rnbghnen. Die mecklenburgisclren Bahnen. _ Bekanntmachung der [rectwn dcrFcrdnrgnrs-Nordbahn. _ C i 1 li. Eröffnung der Bahn bis Cilli. dels: und Borsen:Nachrichten. Berlin. Börsen- und Markt- rcht. _ Breslauer Wollmarkts-Bericbt. _ Helsingör. Snndzou.
gl. Opernhaus. („Der LiebeStrank“. Dlle. Hellwig: Adiuc.) _ rnelms. _ Dre 500181)- 01' ancient concert; zu London,
so rechnet man
Wie wir vernehmen, Blattes auf einer
Anm. d. Red.
mern-Verzeichnisse begleitet sein müssen, werden zum Zeichnen der erfolgten Anmeldung abgestempelt und mit einer auf den Namen der Einzahlcnden lautenden Quittung iiber die geleistete Einzahlung sofort zurück- gegeben Werden.
Glogau, 30. Mai 1846.
Die Direction der Niederschlesischen ZWeigbahn-
Gesellschaft.
.-
[461b]
Zur 80301'Z1U1F (101 bis 111111 20511111
(1, M.)!) 131831311 3111110111161111211 Ljü" _ “ „„ 181111111713- 1011 151110 * 06111 8111" [(WWW- () 5011188150116 ]F18611-
bÜbÜ-JCÜLÜ (:myüeb]! 81011 (181 Unter-
geiclmeta gegen bi|]iga 9101131011.
2111" Zröl'seren Zuquchcbkeit 11-31" ]ntekessenleu können 11110!) [101 0811156111811 bereits nen eingoxnmto Quittunssbugen gegen Einlieferung 17011 noob nicbt 0111F623111t8kol 111 1421111118115 genommen Weräen.
1313171"), 4. 111111 1846. W. ["]. S*01680bmiäl,
1311133113186 29.
[451] Verpachtung. Zn Johanni künftigen Jahres 1847 wird das im Herzogthum Altenburg, zrvei Stunden von der Residenz- sjadt Altenburg und in gleicher Entfernung von der Kreisstadt Zeis an der beide Städte verbindenden Chaussee gelegene Rittergut Meuselwitz pachtstei. Dasselbe soll mit den dazu ehörtgm Wohn- und Wirthschafts-Ge- bäuden , der chäserei, iegelei, Brauerei, Torsgräbe- rei, dem Vieh- und Wirth chafts-Jnventarium, und circa 24 Acker 1634 [IR. Gärten,
36'7; » 20 » Wiesen,
17695 » 15T; » Feld,
19 » 154.“ » reden,
234-7- R'cker 17-1; QR. Summa, . den Acker zu 200 zehnelligen [IR. gerechnet, an- den Meistbietenden, jedoch mit Vorbehalt der Auswahl un- ter den Lizitanten und der Befu nis, nach Befinden sämmtliche Gebote ablehnen zu !“ nnen, aus die Zeit von Johanns 1847 ab auf 6, nach Befinden auch aus
Eisenbahnen.
9 Jahre anderweit verpachtet werden, wozu eiu
tungs-Termin aus den 3. Juli d. J., Vormittags 1
im Schlosse zu Meuselwiv anberaumt wordeni Welchem Pachtlusiige mit dem Vemerken emgelai
4992 «„„ 5265 .
Amtlicher Theil.
RieäerzcbWsizcb-b1'ä1"]ci§c]|e 131581111311", '., -
Jus (Lor Rieäerzcklosi-cb-Märkischen 1213611113111) xsoci 10111 17 FezZoFxßxdÉl-tßlxrzog „Georg von Mecklenburg-Sire-
23. M31 1846 1101616811 "701118": , kk ck hlxkk angekommen- 3) Zwischen 12614111 um] ["kanki'ure ................ ])) 7.171.5(11011 ßt'azlan una] 1311111117111 ................
5111111113 ..... 10257 1851
Bek_anntnrachuug. Post-Dampfschtfffahrt zwischen Stettin und
„_ St, Petersburg. Das. der Kaqcrlich russischen Posi-Verwaltung gehörige eiserne pfschrff „Wiadimir“, mit Maschinen von nirdercm Truck Und Pferdcfrafr, 750 Tons haltend, zum bequemen Aufnehmen von „Passagieren cingrrichtet und von dem Capitain-Lieutenant Kra- mmkoffkstdefchligt, ,wird vom 31. Mai d. J. (neuen Styles) an, régletlmaßrge Verbindung zwischen St. Petersburg und Stettin - a en,
Berlin, Sonnabend den 6'"" Juni
...
, .Das-,die Jabrien dieses Damxfschiffes nur zwischrn Kronstadt und Swmemunde siattsindcn können, 0 werden die mit “demselben zu be- !Zrderndrn Retsenden, Güter und andrrc Gegenstände auf Fluß- Oampfboteanür Rechnung der Posi-Verwaltung von St. Peters- burg nach Kronstadt und von Swinemünde nach Stettin e'r rics 70153 geschafft.
Der „Wladimir“ geht ab: aus Kronstadt alle 14 Tage dc? Sonntags mit TageSanbruch, aus Swinemünde: gierchfcr-llsfalle 14 Tage des Sonntags mit Tageöanbruch. Ber gunftrger Fahrt wird die Ankunft des Dampfschiffes in Kron- stgdt sowohl als in Swinemünde am MittWoch erfolgen. Die Paffa- grere dcs „Wladimir“ werden von Stettin des Sonnabcnds Mittags, nqxhdAnkzms; dtrstersiZn Yampswagrnzuges aus Berlin, nach Swikie- mun c a gc ex! . u wincmünde 'ndrt die An '
Abends statt. 9 fl nahme bis 6 Uhr abgrhénas Posi-Dampfjchiff „Wladrmir“ wird an nachfolgendenTagen aus Kronstadt: aus Swinemünde: den 31. Mai neuen Siyls den 7. Juni neuen Styls )) 14, Juni )) )) 1) 2], (( )) ))
» 28. » » » » 5. Juli
» 12. Juli » » » 19. » »
)) 26, )) )) )) )) 2, August ))
)) 9, August )) )) )) lk). )) )) ))
" , 23. )* " )) )) 8", )) )) ))
DteBekanni-nachung der folgenden Fahrten bleibt vorbehalten.
Es :| zu zahlen:
1. an Passagegeld: auf dem crsien Plave pr. Person 62 Rthlr. pr. Cour. od. 58 Rubel S. " )) zweiten )] )) )) 40 )) )) )) )) 3716 )) )) )' )' dkikti'n )) )) )) 23 )) )) )) )) 22“ )) )) fiir eine Privat-Kajüte „f. 4Pers. 273 » » » " 256 " " Kander untcr zwölf Jahren zahlen die Hälfte.
Wynn Ehelrute nnd Familienglieder auf einen gcmrinschaftlichen Paß reasen, so fmdei für dieselben eine Ermäßigung im Preise |Akt- und zwar auf dcm ersten und zweiten Plahe von 5 Rthlr. 10 Sgr. oder 5RubelStlber und auf dem dritten Playe vonZRthlr. 6 Sgr. oder 3 Rubel Silber pro Person.
Wenwbri Belrgung einrr Privaf-Kajüte fiir 4 Personen die- se_lbe von. einer geringeren Anzahl Passagieren benutzt wird, als für drr sie eingerichtet ist, so wird für jeden in derselben unbesevt ge- bliebenen Play eine Ermäßigung von 10 Rihlr. 20 Sgr. oder 10 Rubel Silber gewährt.
Jn den fiir die Ueberfahrt erlegten Beträ- gerr )| zugleich die Zahlung für Kaffee, Thee, Frühstück, Mittag- und Abendessen, den Wein xednoch ausgenommen, einbegrisfen.
Fur Wagen mit 4 Rädern 50 Rthlr. pr, Ct. oder 47 Rub, S. )) )) )) 2 )) 25 )) )) )) )) ?LZY )) )) )) Pferd ohne Futter 50 )) )) )) )) 47“ )) )) » einen Hand ohne Futter 5'3 » » » » 5 » »
An Gepäck habendie Reisenden frei: auf dem 1, Play 16 Kubiksuß Kinder, welche die Hälfte des Passa- » » 2. » 12 » giergeldeö zahlen, haben auch nur » » 3. » 6 » die Hälfte dieses Gepäckmaßes frei.
Alle poa-Anßalten des In- und Auslxudes nehmen Seßellung a_uf dresexßlatt an, für Berlin dre Expedition der „Allg. preuß. . . Zeitung: Frredrtrhsßtaße ltr. 72.
1848.
Für- das Uebermaß werden 12 Sgr. oder 37'5 Kopeken Silber
pro Kubikjuß bezahlt. 11. An Fracht fiir Konianten:
Gold ......... !.,pCt, „ _. . _
S-leék ....... x „ ? mit t) th' Kapiaken.
Jiu- L*."e geringerngacht als 22, Rtblr. preuß. Courant oder 2 Rubel «river ward kerne Konianten-Sendung befördert.
111, An Fracht für Güter:
3") von Stettin nach St. Petersburg: bis (Mubikfuß, . 2'9Rthlr. pr.Ct. oder 2 R. S. über:; )) (1 )) _. 3'5' )) )) )) )) 3 )) )) » (ckKubikf.,pr.Kubikf._ » 16 Sgr. » _ » 50Kop. S. 11) von St. Petersburg nach Stettin: biSZKubikfuß. . 294Rthlr.pr.Ct. oder2 RS. übkr 3 )) 6 )) _ _ 815 )) )) )) 1) ' )) )) Kapla- » 6Kubikf.,pr.Kubikf._ » 8Sgr. » _ » 25Kop. S. ken. _ Bei Paketen iiber 6 Kubikfuß wird die Fracht fiir die ersten 6 Fußikfuß mit 3'3 Rthlr. preuß. Cour. oder 3 Rubel Silber be- re ne . RoheProdukte proLast 16 Rthlr. pr.Cour.od.15Rub.Silb. - .* Kupfer in Blöcken pro Y't'kaC-k' Last von 120 Pud 8x; „ „ „ „ 8 „ “p “ “"'
Behufs der Beförderung von Gütern beliebe man sich in St. Petersburg an den Agenten der Post-Dampfschifffahrt, Herrn Johann Dyrßen u. Comp., und in Stettin an den Agenten Herrn D. Witte zu wenden.
Die von Berlin nach und iiber St.Petersburg zur Beförderung mit dem „Wladimir“ bestimmten Briefe werden Sonnabends mit dem um 6?_; Uhr früh abgehenden Eisenbahnzuge abgefertigt. Mit diesem Zuge spätestens miiffen auch die Reisenden fiir den „Wladimir“ von Berlin nach Stettin abgehen.
Vom Monat Juli an wird statt der vierzehntagigen Verbindung zwischen Stettin und St. Petersburg eine achttägige Verbindung dadurch hergestellt werden, daß das früher zwischen Lübeck und Kronstadt in Fahrt ge- wesene, für dieses Jahr in Miethe genommeneDampf- schiff „Nikolai].“, welches jest in England neueKessel erhält, von Köni lich preußischer Seite zu den Jahr- ten zwischen Swinemünde und Kronstadt eingestellt werden wir d.
Der Tag, an welchem der „Nikoiai“ zum ersienmal von Swine- münde abgehen wird, so wie der Fahrplan dieses Schiffes, wird später bekannt gemacht werden.
Berlin, den 18. Mai 1846.
General-Post-Ami.
mithCi. Kapla- ken.
mit5pCf.
„ L_lngekywmen: Der außrrordeniliche Gesandte und bevoll- machtrgte Minister am Königl. griechischen Hofe, Kammerherr Frei- herr von Werther, aus Athen.
!
__._--.-
„
Königliches Opernhaus. Der Liebestrank. Dlle. Hellwig:
0Ub_ Adine.
den, das; die Pachtbedingungen im Bieiungs-*
zur Einsicht öffentlich auSg-legt werden sollen) heute an bei der unterzeichneten Adminißranon sehen, auch gegen Zahlung der Gebühren in mitgetheilt werden können, ingleichen daß sich)!- lustigen im Termine über ihr Vermögen und ck
Fix:; Qualification durch genügende Atteste a cn.
Schloß Meuselwis, den 25. Mai 1846.
Die Majorats-Administration.
A. Lossius, Capita
[485] Ozmyßcbikfkäbkl.
.i_
***x'
]))s eisernen ])amysböte
„111817718010 um] ",',10
Weräen, 1761111 [eino [1111021111358 eintrete
täglich 11111 6 U|)!" Morgens nac!) MYM um] um 9 [.)]11' Morgen: 17011 ?]l-Zer
11111 9333331811211 11111] (Jütern l'abren.
Meme], (1211 29. Klo) 1846. .). ]" 3
(Den 4. Juni.)
.evor wir zur Besprechung der heutigen Aufführung von D onizetti' s strank'“ und der Leistung unseres Gastes, Dllc. Hellwig (vom [. Hof-Opcrn-Thcaier in Wien), übergeben, fühlen wir uns gedrun- der Leßtcren im voraus fiir die Wahl ihrer zweiten Gasirolle uu- lcbhaiten Dank auszudrücken, insofern dadurch ein deutsches, ein lang- tres Moza'rischrß Meisterwerk aus seinem Schlummer geweckt wird. - der darEmaligen Leistung zu schließen, diirfte Dlle. Hellwig in der in a. en„ abcr krtncswcgcs unwichtigen Partie des Pagen Chcrubin in w 8 H0ch5k1t“ ganz an ihrem Plase sein. 11 der Rolle der Udine hat der Gast bei uns so bedeutende Vor- mnen gehabi, daß die Vergleiche nothwendigcrweise zu seinem Nach- ausfallcrr mußten, selbst wenn sein Stimmfonds, iibcrhanpt seine 'n m]!) mnerrrr Mittel zurcichcnder wäre", als es in der That der i., (Zilk AUEfuhrung erster Partiecn auf einer Bühne ersten Nan- -emt 11118 “Oliv. Hellwig nicht berufen, da es ihrer iibrigens gat eien Strmme nicht nur an Umfang, sondern auch, und vorzugöwcise, rait, besr)_ndcrs_ in den höhcren chioucn, mangelt, obgleich die Tiefe chonc F1:llc-b1rgt. Diese Unglcichmäßigkeit der Stimme läßt fast die uthring m nns aussteigen, die Sängerin könnte früher eine Mezzo- " Tkxßxmmcdeiessen l)c1bcn, die fie, um fich zur Ausführung etsierOpern- * m Zu besahrgeq, jpater kiinstlich hinauf|chranbtc. Abgesehcn von diesen Fangein, vereinigt Dig. H ellWig viele Vorzüge, die fie fiir eine Bühne “"T? als zweite Sängerin oder für eine Bühne zweitcn Ranges k k Egngcrin zu einer i'chäscnswcrthcn Acquisition 111acheu wiirden. 'JJkkze 01scheimmg ist eine äußerst angenehme und liebliche, ihr Spiel 3 0. „bis.'fe1n nnd natiirlich, ihr Gesang geschult; doch fehlt ihrem Vor- !m'klkfe Innerlichkeit, wodurch erst der Ausdruck seine wahre Weihe
WSJ *
1,
[46311]
Die Verlobung unseres älteßen Sohnes; „ Bruchmann, Amtmann zu Peikwiv- nut * Miuona von Jähnichen zu Schwarzb wir uns anstatt jeder besonderen Me"?" seren Verwandten und lieben Freunden hmm“ !
gebensi anzuzeigen. Groß Oßni
[462 b] Seine Königliche Hoheit der Prinz Friedr
ßen haben den Mechaniker und Lampen-
Gusiav Kor'hammer in Berlin zu Höck)
Lampen-Fabritamen zu ernennen gern)“-
bei Cottbus, den 1. Juni 1845; Der R ttergutsbefiver B ruchmann 11"
"kg! und sich zum nachhaltigen Eindruck fiir die Hörer gestaltet. M““,b Vest" “aligemn'nen charakterifireudcn Bemerkungen brauchen wir “"!!„Uher dre Auffassung und Ausführung der „Adinc“ hinzuzufügen. a s ßxihrtt und Grazie, Eigenschaften, die den Grundng ihrer) ganzen
üb “"den. druckte die Sängerin der Partie, sowohl im Spiel als Ge- g“"t-ail dcn S_trmpcl ihrer anmuthigen Persönlichkeit auf, ohne es zu “ - äh" Jndwrdualität irgendwie zu verleugnen und sie dem Charak- Lei'to c anzupaijen. Aus den entwickelten Griinden war dcrEindrnck aß !dnng zwgr em wohlthuznder, aber kein erwärmendcr. Erst gegen ennucs sthtew Aktes erhielt die Künstlerin cinige laute Zeichen der Thei'ljsg, dre hier durch dre recht gelungene Ausführung des musikali- daher Dhervorgerufeir wurden und wohlverdient waren. Wir freuen jch ). o ""i" "" Hxllwrg als Pagen in .,Figato's Hochzeit" wiederzusehcn, F““ * tät und, ials wir diese Partie, wiederholt sei es bemerkt, ihrer Indivi- ßjhml Die und hkk!) _Krastcn uberhaupt für angemessen halten.
tn Héiserekn'vm'ge Vkskßlmg box bis auf Herm Pfister nichts Neues. *es Rem “." dt? Herm Mantiusdatte der zuerst Genannte die Par-
ormo ubernomnren und führte sie besonders in mufikalischrr
s
!,
Bezrehung sehr gelrmgm durch. Die Darstellung betreffend, so erfordert dre ,Rolle, nach unicrcr Anfich1, cine Dosis gemüthlicher Komik, die Herrn Pfister abgeht. Er faßte fie jedoch in seiner Weise recht wirksam aufund gewann fich Bcrfali. Dre Lcisirmg des Herrn Bötticher als Belcore ist brfanni, cberr so die des Herrn Blume nls Quacksalber. Bis die Lücke cines xrrgcudlrchcn Basso-Vuffo aUSgcfüllt ist, wäre iibrigens dcm chicken die Wirkung eures verjüngenden Wundertrankcs wohl zu wünschen. 2,
Cornelius.
Bexlin, 5. Zum“. Freunde und Verehrer dcs Mcisicrs Peter von Cornejlrus-haYen skb gestern vereinigt, seine Rückkehr in die Heimat durch cmcn sinntgxn Gras; willkommen zu heißen. Nach acht Uhr Abends versammelten fie stel) in Begleitung eines Mufit- und Sängcr-Chors, unter Leitung des Musik-Dircktors Wieprccht, vor seiner ihm auf dem Excrzier- PLW durch dtanade Sr. Majestät des Königs erbauten Wohnung und sererten durchnmixge augernessene Gesänge das freudige Wiedersehen in ein- chher und wurdlge1.W_ci!c. Cornelius nahm diese herzliche Begrüßung fur das, was ne mn rollte: dcr lebendige Auödruck der innigsten Theil- nahme 911 sctrrem unermüdlichen Streben nach Hebung und Veredlung der Kunst diirch du- genialsten Schöpfungen in freier Entwickelung geisiigchraft, wozu ihm hkk! crx) so wertes, herrliches Feld eröffnet ist. Er faßie dies selbst in cini- gen iraftrgctr Worten zusammen, welche er, zugleich als Zeichen des Dan- krs, rm Kreise der Versamrrreltrn sprach. Mit Bexugnahme auf die Oert- lrchkert rind dcn uafhrn Stegeswagen des Brandenburger Thores wies er namentlich darauf hm„"daß es auch in der Kunst Kampf und Sieg gelte, wenn fi..ch dre Fesseln lo1en sollen, die ihren freieren Aufschwung noch hin- dern mocktenz er selbst, zu einem der Führer in diesem Kampfe crkorcn, sx-ve gern seine ganze Kraft daran, den Sieg erringen zu helfen; er habe funsnml dre Alpen und die Apennincn überstiegen, um an den Vorbildern des Vollrndrtsten, was je die Kunst geleistet habe. fich zu bilden und ihnen ncrchzustreben; „was er erreicht habe und noch erreichen Werde, das brmgejer-freudrg dem deutschen Vaterlande dar, um es heimisch zu machen auf hemnschcrn Boden; in diesem Sinne nehme er (:*-cb diese ihm darge- drachte Begrüßung als die Anerkennung seines Strebens auf und fühle sljch dcöhalb zu dem herzlichsten, ausrichtigsien Danke dafür bewogen. Den emdrmglichen, mit bcgcistcrnder Wahrheit gesprochenen Worten folgte ein drcmraligcs „Lebchoch" für das Wohl dcs gefeierten Meisters, worauf die- ser emsache Akt herzlichchegriißung noch durch einige Gesänge eben so an- spruchsws brendigt wurde, als er gcdacht und nuögcführt ward.
Die Joeletx ol' ancient concerts zu London.
Wwbaben wiederholt Gelegenxeit gehabt, auf diese, in ihrer Art so mekkWdelge. saß einzige Gesellschat und ihr erfolgreiches Wirken für die Erhaltung tmrs geläntetten Kunstgeschmackcs in der Mus! hinzuweisen. Ste hat, u.nter maycherlei Jährlichkeiten, die zu Zeiten selbst ihre Existenz bedrohten, jetzt bereits das ein und_siebenzigste Jahr ihres Bestehens erreicht, und es durfte gewiß als eme sehr beachtungowcrihe Erscheinung
gelten, daß sich „gerade in einem Lande, welchem man nicht selten den Vor- wurf mgchcn möchte, daß es in weiteren Kreisen wenig Sinn fiir höheren murrkalqchen Kanstgenuß und edlen Kunstübung an den Tag lege, in u.".- miterbrochenxr Folge ein, wenn auch nur kleinerer, Kreis begabter und be- gerftxrter **))tarrner erhalten hat, welche die Pflege des Herrlichsten und Besten, was je auf diesem Felde geleistet worden ist, in ihrem kleinen Hcili thurn inniger Verbrüderuug, ohne Vorurtheil und im reinsten Jntcresée der Sache „selbst, fich zu ernster Pflicht gemacht haben.
, Dre Gesellschaft hat auch m diesem Jahre ihre Thätigkeit durch eine Rcrhe vyn acht Konzerten an den Tag gelegt, von welchen das [este am 27. Mar siattsand, und _zwar unter der Direction des auch bei uns als Komporrrsi so_ sehr gcscha8ten Grafen von Westmorland, welcher fich gegenwartig m Loydon „befindet. Den deutschen Meistern galt auch hier wieder vorzugsweise die" von der GescUschaft dargebracht: Huldigung. Haydn, Graun, Handel, Beethoven, Gluck, Mozart und Winter standen'uriter den aufgeführten Stücken in erster Reich ihnen schlossen sich Parsrello, Cimarosa, L. Vinci, Marcello und Mehr:! an. Dre Auswahl der Piecen war vom Grafen von West- morland selbst getroffen, worden, dessen Verdienste um die Gesellschaft rrpd personlichen, au8geztrchncten Leistungen auf diesem Felde noch uu- lapgsi dadurch dte beste.?!trerkennung erhielten, daß fich, wie die Mor- ning Post erzah,lt, „ber seinem Erschcinen in der leßten Hauptprobe das ganze Orchester emmuthtg erhob und ihn, so heißt cs da wörtlich, „mit Herz und Hand begrüßte“.
Die Verdienste, welche fich der edle Lord um diese merkwürdige Anstalt erworbcnuhat, traten vorzüglich zu Tage, als vor ungefähr vierzehn Jahren dre Vcrhaltmffe der Gesellichaft so in Verfall gerathcn waren, daß ihr Fortbestehen ernstlich in Frage gestellt wurde. Im Verein mit dem Er;- bischof v_on York und den Lords Howe und Cawdor gab sich Graf Wrrtmorlgnd (damals _noch Lord Burghcrsh) die unsäglichsie Muhr, dit Grselltchaft wieder auf den Fuß zu bringen, der ihre Existenz fur alle Zukunst sichere. „Es ist ihm dies aus glänzcnrc Weise gelungen, zumal da cr dabcrdrlkch tmige glückliche Umstände bcgünstigt wurde, wie namentlich die Rückkehr Sr. König!. Hohcit des Herzogs von Cam. bridge m_ch England, Welcher das lebhaftestc Interest an dem Gedeihen der Gesellrchaft nahm, und dann die Ernennung des Herzogs von Wellington und Sr. Königl. Hoheit dcs Prinzen Albrecht zu Direktoren derselben. Außer den Genanntm gehören gegenwärtig noch Sr. Majestätdcr König von Hannover, der Erxbischof von York der Carl Howe und Carl von Cawdor zu den Direktoren der (Hefen: schaft. Mnfit-Dirclwr ist Sir H. Bishop; erster Violiniü Herr T. Cooke; das Orchcstcr besteht aus etwa 70 Znftrumenten und eben so viel Sängern außer den Solostimmcn, dercn etwa 20 find. “
Auch bei einer anderen Gelegenheit wurde unlängsi dem Grafen Weß- morland die verdiente Anetkcnnnrrg seiner Bemühungen um Studium und Ausführung gediegener Maß! an England xu Theil. Als er nämlich neulich in einem der Akadrmre-Konzertc, dercn Begründung und besondere Pflege ihm zu verdankgn1si, erschien, erhob sich das Orche|er und das ganze versammeite Publikum und begrüßte seinen Eintritt mit einstimmigen wiederholten Verfaasbcztugungen.
"'-«“WWBKWZ-YMZ-z», „ = *-
W,) *,