1846 / 155 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

Uichtamtlirher Theil.

Deutsche Bundesstaaten.

In Aschaffenburg sind bereits vie;- :c. eingetroffen. . , Ihre Majestäten drr Kbmg Prinzessin Alexandra ffen. Man wollte m m'g würde in d:“esern twäbrend m

Königreich Bayern. Königliche Equipagen, Pferde, neuesten Allerhöchste und die Königin neb . am 6. Juni dort im Kömg Erfahrung gebra Sommer das Ba Aschaffenburg verweilen.

Königreich Hannover. (Schluß der gestern abgrbrochenrn Ver- handlungen zw eiter Kammer.)

In der DiSkus die Vollständigkeit, lrbhastem Danke an. einiges Zögern erhoben, diese Angelegenheit in der 1) zu schweigen,

n Bestimmung wer | Ihrer Königl. Hoheit der lichen Schlosse einne Majestät der

cht haben, Se. d Brückenau nicht besuchen, sondern for

f diesen Vortrag folgte, erkannte man

fion, die au _ Relanon mn

Gründlichkeit und Klarheit der ersta:tr1cn Ein Redner bemerkte: „Er habe sich nirbt ohne

weil er fich vorgenommen, erehrlichen Versammlung zur Svrache kommen end ciner Bitterkeit odr! solchen Gefühlen sri auf Glaubens- und Ge- ie sei ein großes Kleinod, Einiges freilich

bei Gelegenheit,

um jeden Schein von 1 einem Gefühle von Gehäsfigkeit zu vermeiden.

sein Herz indeß weit entfernt, und Niemand lege wissens-Frcihcit so großen Werth, wie er. S welches er immer verehrt habe und fortw habe ihn in der Petition der sogenannte angenehm berührt, nämlich die AuSdrücke lische Kirche. Da heiße rs: Römische Herrschaft, und wie die Schlagwörter überabl hetßen mi“) ast, welche die christliche Li:

ährrnd verehre. n katholischen Dissentcts sevr un- von Schmäbungen auf die katho- Jcsuiten, Gewiffrnszwang Er bedaure es, daß eine be als Brmdcsfabne ihres Glau- mit dem der christlichen Bruderliebe ent- chmähungen und Verhöhnung ihm 20 Millionen Mitglieder zähle, an- und viele andere Vortheile zu ver- es beklagen, daß eine so kleine (He- berspannte Anforderungen auf Gleich- tlich in Betreff der politischen Rechte Diese Benennung ein Widerspruch. Dre katho- dieselbechrißlicheReligion

so kleine GcsrUscl) bensbekenntmsses aufgesteckt habe, gegengesrsten Grundsase, mit S Mutterkirche, welche allein in Europa 1 fange, und wclcbcr sie ihre Erziehung danken habe. Nicht mindcr müsse er sellschaft von 43 Köpfen bereits so 11 [len Rechten und namen

stellung in a ck Deutsch-Kmholiken.

mache. Die Gesellschaft nenne fi sei aber nur eine ungebührliche Aumaßung und Gesellschaft von Menschen, welche Bischöfen und dem Papße bekenne und ausübr, um ihr Heil zu etlangen.Hirrnach könne sach eine Gesellschaft öffentlich getrennt habe,

lischeKircbe sei eine unter geseßlicben Pfarrern, geistiges Wohl u nicht latholis die nich! nur auch der katholis die Dogmen der Katholiken schmähc und ihr Oberh denke nicht, “daß die Usurpation dicser Benennung Er sei der Ueberzeugung, daß die ßten, daß der Uebertrin von einer Religion zur anderen und daß ein fester oder ein leichjfinni- fferenter Charakter zu einem Um nun abcr schwachen, bc- behaltr man den Na-

ndihrewigrs nennen, die fich von dieser Kirche die dem Katholiken so heiligen Institutionen leugne, sondern eben Lehre entgegengeseyte Grundsäße angenommen babe, aupt vrrhöhne. „katholisch“ cm fich s. g. Deutsch-Katho-

leichgültig sei. iktn sehr gut wii etwas Gebäsfiges, Abßoßendes sei, get in Religions-Angelegenheiten ganz indi solchen wichtigen Sckritte erforderlich sei. fangenen Gemüthern die men „katholisch“ bei. Sekte nicbt zugestehen. Frage fich nun, einer besonderen Gesellschaft vereinten, Zwei Prinzipien gebe es: der Selbstforschung.

ses Abstoßcnde zu nehmen, Er könne dcn Namen deutsche Katholiken dieser Sie seien nur Disfidentrn, katholische Separatisten. Disfidentrn fich zu so müsse er diese Frage verneinen. das Prinzip des Autoritäts-Glaubeus und das katholischen Kirche,

ob es nothwendig gewesen, daß diese

Das erstere sei vorwaltend in der sei ihr GlaubenSbrkcnntniß: das lcytere sei das der protestantischen

Außer dixsen beiden Prinzipien sci auf dem Gebiete des Glau- bens kein drittes denkbar. Wollten daher die Bittsteller aus der katholischen tey fie zu der SchWester*K1rche übergehen können, die iiberdies nicht zum Frieden

Kirche audtreten, so hät denn es bedürfe keiner eigenen Geseüschast, Wolle man dieser Sekte eine völlige Anerkennung zu Theil werden e einräumen, damit aber alle Hindernisse eincr Proselvten- von je her abgeneigt gewesen sei. geringerer Zahl der katholi lischen Dissidenten, die fich auf etwa nnung nicht analgesprochrn. Eine zu Jahr neur Sekten atcrlandcs grrcichrn.

lassen und ihr sämmtliche Recht zum Uebrrtritte aus dem Wrge schaffen, so werde das machen:“ gleichsfrhcn, der er Sachsen habe man, bei weit und bei weit größerer Zahl der katho 3000 Mitglieder belaufe, solche würde auch nnr da Das aber kb wo Glaubenseinbeit sci, Deutsckylands Kraft sri durch die Glaub und noch blute Deutschland an den Wunde Dic Grundsäße der der Ort. Er glaube übrigens, der er ihnen die erwähn

schen Bevölkerung

eine volle Anerke hin führen, daß von Jahr nne nicht zum Heile des V da sei auch Kraft; da wirke der Eine für den ensspnltnng gebrochen, n, welche diese Sp zu prüfen, dazu sei hier nicht ß der Staat genug gethan habe, nachdem habe zu Theil werden lassen. -An1rage berechtigt: ages - Ordnung übrrzugehen.“ von einem zwiefachen Gr- vom kirchlichen und vom politischen. Was es keinesweges für angemessen halten, das laubensbckrnntniß hier einer Kritik zu unterziehan, und als diese nothröendig auch eine „Kritik der Bekenntnisse der olge haben müsse. Er müßte es beklagen, wenn die Anfeindungcn gegen die katholische Kirche und weil ihm das im Allgemei- Er betrachte indrß die Frage rein vom frage cs sich, ob dem Staate das Recht Mit den Ansprüchen auf Auöübung dcs Privat- rete das Recht des Staats ein, die Grundsätze orgängigen Prüfung zu unter- Glaubensbrkcnntniß dcr vom katholischen Er habe von

cntsiänden.

alrmtg ihm geschlagen. Dissidenten ten Brfugnisse daher zu, dem Unterverbesserun Eingaben zu einer motivirten

Ein anderer Redner äußerte: ßchwpunkte aus geprüft werden, den ersten anlange,

deutsch-katholiscbe G zwar um so weniger, bestehenden Konsesfioncn zur F Bittsteller in ihr egen das Oberhaup . cht angemessen ersckxerne. politischen Standptryktr. zustehe, fich rinzumnchen. Gotteökiensres u. s. w. men der neuen Gesellschaft einer kan habe nun darin gefehlt, daß man das Disfidenten niemals in abstracjo, oder vom protestantischen Stan Anfang an die Ri katholische,

Die Frage könne

so könne er

en Eingaben t derselben gerichtet hatten,

sondern entwe aus beurtheilt habe. Disfidcnten nicht so gefahrdrohend fiir die Im Allgemeinen allein cr wünsche noch etwas daß man ausdriiälich andeute, schenswerth balken müsse, daß den Deutsch-Katholiken Geißlichen gestattet und diesem die Befugnis; ihm genannten kirchlichen Handlungen vor- daß man so mit ohne Gefahr gehen könne.“ daß er zwar mit der Tendenz der von dem n Betreff der Zuxiehung eines Geist- jedoch weder für nothwendig noch weil die Zuzie-

chtung der für die protestantische Kirche gehalten. dem gefüllten Antrage zufrieden; weiter zu geben; nämlich in dcr Hinficht, wie man es für wün die Zuziehung eines eigenen

Er glaube, Ter Gcnetal-Svndikus bemerkte, Redner gewünschten Brvorwortung, 1 einverstanden sei; daß er dieselbe im Zntereffe der Beiheiligten selbst einrs Geistlichen schon an fich resfallfigen Zuficbcrungen

für zweckmäßig halte, im Wesen des Privat-(Hotteßbienstes keinem ZweifelNaum geben dürf- f auf den Wunsch eines Rernrrs der Antrag nochmals entstanden bei einigen Mitgliedern neue Zweisrl iibcr die Srbluffes, Wodurch ihnen zu vielVerrögerlichcs und wägung verstrUten weiteten Zugeßänkniffe gelegt rico Bedenken von Anderen übernu nicht ge- von mcbrrren Seiten geäußer- Zeit und zterrrhijtung einer folgenkan Tag arrsgeseyt

liege; auch die Als hieran verlesen wurde, Jaffurg, brscnkers drs Bedenklicbes in 121: zur Er zu werdtn fck

theilt wurde, so gab doch der Präsident drm

ten Wunsche, daß bei schon weit vorgerückzet ie Veschlußnabme bis aus den' , . bereitwillig nach, und wurde damn dre Sryung gcschlossen,

er den Erfolg der Ausstel- und anderen Gegenständen, Hauses zu Horn in der Himmelfahrw- at die betreffende Kommission oder der da die definitive Jndeß weiß man

Uebem'lunq d werden möge,

Freie Stadt Hamburg. Ueb nd des Verkaufs von Handarbeiten welche zum Besten des Rauhen Woche veranßaltet worden, !; VerwaltungSrath bisher noch nichts veröffentlicht, Abrechnung wohl noch nicht 5 el, daß sowohl dre

rgeben werden kann. Summe dessen, was dargebracht wor- lich der daraus gelöste Ertrag die Erwartung Die Zahl der verschiedenen größeren und klei- : in dem ßattlichen Lokal des Herrn Zingg aus-

bereits so vr den, als auch nament weit übertroffen hat. neren Gegenstände, kt

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gelegt waren, mag 5-6000 betragen haben, und diese haben, dem Vernehmen nach, einen Gesammtbetrag von circa 18,800 Mk. Cour. gebracht. Es wird angegeben, daß am ersten Tage circa 3290, am zweiten 4880, am dritten 4447, am vierim 2335 und am fünften 3677 Mk. eingegangen sind.

Oeßerreichtsche Monarchte.

Wien, 1. Juni. (W. Z.) Se. Majestät der Kaiser hay, auf den Antrag des Staats-Kanzlers Fürsten von Metternich, dre Gründung eines Wiffknschaftlichen Vereins unter dem Namen „Kaiserlich Königliche Akademie der Wissenschaften“ genrhmigt. . , ,

Ju Lemberg ist der Feldmarschall-Lieutenant und Drvtsionmr, Graf zu Stolberg-Stolberg, der erst kürzlich zu dieser Würde erhobrn worden, mit Tode abgegangen. „;, ,

Aus verschiedenen Gegenden Unter-Oeserreichs, sßwobl m der Umgebung von Wien als auch von weiter entfernt lregrnden Ort- schaften, geht die Nachricht ein, daß in Folge de? am lrkxzten Sonn- tag stattgehabten schweren Gewitters, welches bemahe funf Stunde): dauerte, die Getraidefelder bedeutenden Schaden gelitten haben; dre Saaten s1anden eben in der schönsten Vliithr.

Prag, 30. Mai. Nachdem Ihre Majestät die Kaiseriyvo-n Rußland in Brglritung Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Großfürsten Olga auf Ihrer Durchreise nach S1. Petersburg anderthalb Tage hier verweilt, verließen Höchstbiesrlbrn diese Hauptsiadt am 29sten um 10 Uhr Vormittags wieder. Die Höchsten HerrschaJten hatten gleich bei ihrer Ankunft die Königéburg auf dem Hradschm bezogen, wo zu ihrem Empfange alle Anstalten getroffen jvarrn. Vorgrstrrn m den ersten Nachmittagsstundcn durchfuhren die hohen Gäste in Beglettung Zi)- rer K. Hoheiten der Erzherzoge Stephan und KarlJrrdinand einen großen Theil der Stadt, besuchten mehrere öffentliche Anstalten, besichttgtrn das altstädter Rathhaus, den alten Juden-Friedhof und. die Altura- Synagogr. Am-Abeud drffclbcn Tages nahmen die Höchsten Herr- schaften eine große Militairmusik nebst Fackelzug an; 219 Soldatrn von Latour und Wellington, nebst 20 Unteroffizieren, bildetrn mrt ihren Lichtstärke" dic Namenszüge des russischen Kaiserpaares; 24 Kü- rassiere und 24 Artilleristrn trugen Kammerfackeln. Der Jlarnmenschetn re- flektirte vom St. Veitstburme, dessen der Brücken zugekehrte Seiten wäh- rend der ganzrnDauer dieses Festes weithin leuchteten. Den Schluß, btldetr cine Beleuchtung des St. Veitsdomes mit bengalischem Feuer. Drcr Musik-Kaprllen, zusammen 180 Mann, führten mittlerweile ausgr- wählte Musikstücke aus. Die hohen Gäste erschienen während diescr Abcndsestlichkcit auf drm Balkon. Nach 10 Uhr brach die Musik mit dem Jackelzuge aus der Burg auf und zog auf die Altstadt, begleitrt von einer ungeheuren Menschenmenge, welche den Abend über alle Pläße dcs Hradschins angefüllt hatte.

Freie Stadt Krakau.

Krakau, 31. Mai. (Schl. Ztg.) Dic Kaiserin votrRuß- land fuhr gestern Nachmittag um 6 Uhr über Krakau nach Mtchalo- wire, woselbst Zimmer für Ihre Majestät in Berritschaft waren. Der Kaiser, der am Sonnabend in Civilkleidern die Stadt besuchte, folgte der Kaiserin in Begleitung des Kronprinzen von Württemberg.

Frankreich.

Paris, 1. Juni. Der Pairs-Kammer sind nunmehr die Kom- missions-Berichte über die Gesey-Entwürfe in Betreff der West- und der Central-Eisenbahn vorgelegt worden. Sie lauten zu Gunsten der Annahme “dieser Entwürfe.

Der König der Belgier soll durch einen General-Lieukenant der

französischen Regierung cirien Plan zur Ansiedelung von 500 belgi- schen Familien, die ein Vermögen von 3 Millionen Jr. besäßen, in der Provinz Konstantine haben vorlegen lassen.

Die Kammrr hat nach der grstrrn mitgetheilten Dibkussion die fiir das Odeon-Tbeakcr verlangte Subvention von 100,000 Jr. be- willigt. Unter den folgenden Vudgetk-Posten, welche die Zustimmung drr Kammrr rrbirérrn, befanden sich 1,700,0(_)0 Fr. fiir auoländischr Fliichtlingr, “235,000 Fr. zur Unterstüßung Von Personen, die während der Restauration wegen politischer Vergehen vrrurtheilt worden, und 72,000 Jr. für die Zulikämpfer und ihre Waisen. Herr de Courtais zrigte an, daß er am 2. Juni den Minister des Krirgs iiber die grauenvollen Nachrichten von Ermordung der Gefangenen in Algerien interprUirrn wcrbr. Herr de St.- Yon erklärte sofort, das; die Regierung noch ohne amtliche Nachrich- ten darüber sei und nicht mehr wise, als die öffentlichen Blätter. Bei dem Kapitel, welches die Gehalte drr Präfrkten betrifft, brachte Herr Leyraud die von ihm schon mehrmals erhobene Klage über an- grsryliche Einmischung in dir Wablrn gegen den Präfekten drs Creuse- Drpartrmrnts und dann auch gegen den der Js-Urc wieder zur Sprache. Die Anschuldigung drs Leyteren fand der Minister Duchatcl zwar br- gründrt, doch krianwcgeö von solcher Art, das; sie eine Absetzung mit sich bringen könne. Die Kammer vertagte sich sodann bis zum “2, Juni.

Die Teputirten-Kammer hat zur Gründung cines französischen Konsulates in Janina dem Ministerium der anöwärtigen Angelegen- heiten die nöthigrn Gelder brw:lligt. Zu dieser Strlle haben sich bereits, an 40 Kandidaten gemeldet und mehr als 20 unter ihnen, welche von Mitgliedern beider Kammern aufs dringlichs1e empfohlen wordcn. Einer von diesen, der besonders gut empfohlen war, wußte nicht, in welchem Theile der Welt die durch den berüchtigten Pascha so bekannt gewordene Stadt liegt.

Der Progrds du Pas-de-Calais theilt folgenden Auszug eines Briefes mit, welchen der Prinz Louis Napolron wenége Tage vor seinerEntweichung an den Haupt-Redacteur dieses Blattes schrieb: „Die sechsjährige Einsperruug, we1che ich ertragen, hat meine physi- schen Kräfte sehr geschwäckyt, und obgleich meine Ueberzrugungen und Meinungen stets die nämlichen sind, so fühlt doch mein Muth die Folgen davon. Ich sehe keinen anderen AUSgang für mich, als “Schande oder Tod. Wenn ich gezwungen werde, eine Wahl zu tref- fen, so wird sie nicht zweifelhaft sein. Um meinem alten Vater die Augen zu schlicßcn, würde ich Alles, die Schande ausgenommen, er- tragen, und :ck will lieber auf den väterlichen Segen, auf die Gesandhrit, auf das Leben verzichten, als mich vor einer Regierung demüthlgen, welche nicht edelmüthig zu sein weiß, weil sie nicht ausxnbbren weiß, zu fürchten. Ich sehe, unmittelbar, in Frankreich nichts möglich, odcr vielmehr das Mögliche ist so klein, so kleinlich, daß es unseres Enthusiaömuo wenig würdig ist. Ich werde, wie George Sand in Ihrem Briefe, den Sie durch Ihre Vcrmitte- lung an mich geschrieben, sagen: „Dirs heißt zwei MillionenMen- schen den Durst stillen wollen und Jhncn nur in der Höblung seiner beiden Hände Wasser zu geben haben.““ Auf diese Weise heißt, sich mit dem Möglichen beschäftigen, an einem sehr kleinen Zwecke arbeiten; und sich mit dem Unmöglichen beschäftigen, beißt fast eine Handlung der Thorheit begehen. Bewahren wir indeß in uns, mein lieber D., das heilige Feuer, und hoffen wir auf eine bessere Zukunft.“

Ibrahim Pascha wird am 5. Zum“ Patio verlaffen, um sich nach England zu begeben.

Nach dem National hat das Kabinet beschlossen, daß die all- gemeinen Wahlen am 1, Auguft siatthaben sollen.

sind heute wegen des Psin . chten der National undgtszijseestese' welche heute an der Börse

klichen Rückgang in Eisenbahn„Yc I

Die meisten Zeitungen erschienen; eine Aanahme ma Die monatliche Abrechnu fand, erfolgte mit einem mer Alle Linien waren stark angeboten,

31. Mai. Alle Personen, die an der fr nommen, haben die beschwerch eil der Gesundheit der Europäer,]: chen Klimate glücklich überstanden und i!):g:a Herr von Lagrenée km“:: zum Thril von sch: b.:," für den König und die Königliche aus dem Land:

ck Paris, Mission naa) China Theil ge und den Wechsel der Regel höchst grfährli land wohlbehalten wiedergesehen. Menge von (Hegenständxn all drm Werthe, und Geschenke milie artS“China mit, auch einen Eingebornen Daß Herr von Lagrenée namentlich der Sache desC Civilisation in China große Dienste gelrist:: b auch fiir dke Handelöbeziehungen Frankrejz: welche man mit wobl all:]: davon Vorsprochrn hatte,: sten Berichten aus China in dieser Beziehung noq'

stentbums und der isf Unbestreitbar: o Vortheile daraus erwachsen wrrden, guinischrn Hoffnungen anfangs sich nach den nene zweifelhaft. Die heute aus stätt'gen leider fangcnen Abd el Kader's, ziell in der Deputirten-Kammrr bestätigte, keine amtlichen Depeschen dieses Betreffs erhalten sind ihr jryx Wohl mit drr algirris Der Abfall der Beni Amer von Bu Hamedi durch Mustapha Ben Tami in drr Deira waren üb ten Zwirspalt und zu ciner allg: mit ctlichen und .. n Familien zu den Beni Snasscn'“ Ein bedeutender Tbc'il der Beni Amer, wejz: von Marokko zu drs Bu =: Zinn - Ulid - Scham z,: prechrn, sie in Sicherheit::s re friiheren Wohnsnz: Die Zahl der ins Innere mer soll weit geringer skin, als ma: Haschrms grricthen unter rina 'o'rmlichen Kampf führte, worauf sie : Ein ansehnlicher Theil derselben soll crkl“. [[ Elend und Gefahr, das sie seit langer ein Ende machen zu wollcn, und wärebo um später auf französischrs ;; ha Ben Tami endlich wäre mit den Er 11 zugezogen und schiene sich mit A zu wollcn. die Ermordung der französx Die Einrn wollten sich ihrer brmréürrn, um guten Aufnahme bei ihrer R11 die Anderen wollten abcr g md zngleich' risien besric

Algier eingetroffenen Nachrichten vom 2511: vollkommen die Niedermryelung dcr französisxhe: obgleich dcr Krirgs-Ministcr gest": daß die Regierung

chrn Post vom 25strn zugeko dcr Deira und die Ersryung

dcr Anlaß zu dem lebhafte] Auflösung gewordrn. ihm ganz brsonde gezogen habrn.

für immer dem Schutze geblieben, hätte aber dessen Vcrs französische Gebiet zuriickzufiihren theurr bezahlen miissrn.

Bu Hameki soll sich rs rrgcbenr

zu beziehen, Marokko gezogenen Beni A fangs angegebrn hatte Zwiespalt, der zum einander trennten.

brn, dirsem Leben vo sebon führen müssen, Gränzstämmen znrückg heimzukrhren. testen gegen den Südc vrrrmtgrn mrinrn Zwiespalts Gefangenen erfolgt. gewiffrrrrtaßcn als Pfand einer auf französisches dirse, dic sic (116 eigenen fanatischen und so fielen die ung zu Dschemma (Hasauat nich Mustapha Ben Tann mtr hatte, wußte man doch sicher, wirklich von Lalla Magrnia aufgebro

selben aufzusuchen, seiner Spur zu folgen ur. die dem Tode entgangen waren,

unsicheren Nachrichten über dcn Mach» MW Hoffnung auf Erfolg.

11 den Warrensenésbergen ist (116 gernbibU drs Marsrballs Vngemrd nach “][“.qu rgc 1:91:71 dcn fränxößj Lkrrskand cntgrgcn, dir wrmgcnv Von 07.11" Seitsnj

Gebiet zu haben; Vrrräthrr betrachtrtrn, bloßsirllcn : Haß gegen die Franzosen als Ch lücklicben Gefangenen als Opfer. O 1 bestimmt die Richtung kannte,

dem Urberrrste drr Deira eingrstb] daß General Cavaignac, der am1 chen war, die Abficht hatte, “0 wo möglich notb zu retten.

“MYM" Soldaten, *) WMW" dt'e Kartoffeln vor jener schrecklichen Geißel geschüyt,

hegte man bei den Ben Tami's wenig

Der Feldzug 1 trachten, wie dir Rückkehr besten beweist. Kolonnen nur srbr grringrn W chte Waren obnx Vrdrutung. «'drnen Stämme Abgrsandtr, um Guadc 7:11 bi Llnfstand der Arabrr Von 1“ Derselbe hat im Ganzen war dagrgcn be

Die Kabxscn dieser (53ka

grfallrnrn Gefr trn die Verschi So kann man drnn drn als völlig erstickt betrachten. so lange grdaucrt, als der d und brdroblichcr gewesen.

eigentlichmitdcrn in der Metidscha überfiel und litten Abd rlKadc-r und seithnterfrldhcrrcnNiederlagen drren Wirkung auch der [Me barbarische Akt der drr französischcn (Hefangenc Indes; ist man d sind ein zäbrs, ersten giinstigen Anlasse, gen wieder ctwas rr Hand drs Marsch nothwendig sein, un

es Jahres 1839, Die Niederlage der Aufrührer fing Augenblickan,wodcheneralGrrrtildadLagrrdcs auseinanderjagte. Von diesem Moment

n bri der Trim nécht verw amit doch noch kcénrswcges mit den Arabern fertig. hartnäckégrs und fanatischer“: Volk und wrrde nachdcm sic sich von den crxittrnrn holt haben, von neuem anfangen. all Vugraud wird daher noch längcri d dies schrint auch die Regierung einzusebe sie auf das Grsucl) desselben, um Abberufung uon seinrm

Vernehmen nach nicht efngrhen will.

Großbritanien und Irland.

Sir Robert Prei reiste heute v don ab, um Lady Perl und seine Familie auf dem Landsilze ». Manor in Staffordshire während der Pfingstferien zu besuchen- wird in acht Tagrn in London zuriickerwartrt.

Herr O'Connrll und Herr Smith O'Brien sind, nacbkkk von Sir R. Peel die Zusage erhalten haben, daß die zwetrc._ drr irländischenZwangs-Bill vor dem 8. Zum“ nicht Vorkormkk nach Dublin abgereist, um der Wochen-Vrrsammlunq rer.?“- Vereins beizuwohnen und das irländische Volk zu ernrutrnU1 rn gegrn die rrwähnte Maßregel aufzuregen. Repeal-Vrreius hat brfchlossrn, Herrn Smith O'BM- „Keller-Märtyrrr“, wie Pun ck ihn nennt, die Koüen seiner 1nentarischen Haft zu erstattrn.

Als drr Herzog Wellington nach der in wrlchcr iiber die Kornbill abgestimmt worden war, 3111031ka Lordo das Oberhaus verließ und im Begriff war, srin Pferd" steigen, umringten ihn plößlich eine große Anzahl Leute, wrl' dem Votum drs Hauses schon Kunde zu h ibm lauten Beifall zu. Zrichrn der Ungeduld gab, hieß die Men in wohlwollendrm Tone, aber koch mit Kommando- „Ums Himmels willen, Leute, laßt mich denn endlich möglich ward, und worauf er in nach St. Iamro-Park einschlug.

Die European Times behauptet, melden zu können, daß das Dampfschiff gegenwärtigen Fahrt die Antwort der britischen Regis! s-Anzeige der amerikanischen mitnehme, sie mit Grund annehmen dürfe, einen v freundlichen Charakter tra e.

Die Assekuranten bei welche der Ausbruch der Feindsel

London, 30. Mai.

Sißung des Lbrrb

abrn schienen, 1110 Der Herzog aber, der sah, daß sem Ik schweigrn, indem er 3" Pfkkde steigen“, wa“ scharfem Trab den

aus zuverlässkgske Great Western“ a

Kündigun , welche, wße ersöhnltchk" , t'n Voraussicht der Erté.

loyks haben igkeiten auf der anderen S""

herbeiführxxr könnte, sich geweigerf, amerikanische Schiffe zu 10“ka Pramien zu versichern.

:: Bezug auf das schon früher erlassene Dekret der Königin ,mugal, welches Macao zum Freihafen erklärte, so daß dort,

::snahme von Kriegs-Munition, Seife und Taback, aue Waa-

Ufrei zugelassen werden sollten, bemerkt der Standard, ekref habe noch gewisse Beschränkungen enthalten, derrn „ajtung die Vortheile der Maßregel fast vernichtef haben wiirde. Glück habe aber die Königin dem Gouverneur und Senat von oanheimgestrllt, ob sie die gedachten Beschränkungen falken wollten; Lehterrs sei nunmehr geschehen und Macao, dessen :( in lehter Zktk sehr abgenommen habe, 1th ein wirklicher .cn. f::: 12. Mai i_vard ösblich vou Tetuan durch die englische Kriegs. „Fantomr“ em „nqaurrsches Korsarenschiff, eine Brigg , die kurz von den Seeräubern genomrnen worden war, nach einem sehr 'ckigcn Gefechte aufgebracht, jedoch nicht ohne Verlust von zwei ren und mehreren Matrosen. :ug Wigtown m Schottland wird gemeldet, daß dieser Tage nem Dampfbootr, welches von dort nach Liverpool abgefabrrn „:* Garlirstown, rvo einige Waaren ins Schiff geladen wurden, „[ sprang. Dre Passagiere blieben unverleyt, der Unter- :“eur und rm Hrizer aber wurden getödtet und der Ober- :“::::, so wre zwet andere Heizer, so schwer verlrßt, daß man :m Aufkommen JWeifrlt.

Niederlande

msterdam, 29. Mai. Das Handelsblad enthält Fol- : „Hinsirhtlich des erwarteten Handels-Vertrags mit Belgien ns jeyt versichert, daß derselbe noch nicht unterzeichnet ist, daß aheile jedbch in Betreff der Hauptpunkte einig geworden sind, ß noch rmége Punkte von untergeordnetem Interesse zu schlich- ihm, und daß auch die Unterhandlungen darüber bérrits so-writ erisind, daß man den bcsttmmten Abschluß des Vertrags als :vorstchend betrachten kann.“

Belgien.

:üffel, 30. Mai Die Central-Section hat sich einstimmig Verlängerung des (Heseßes über dée Getraide-Einfuhr ausge?- ,worüber schon Bencht an die Kammer abgestattet ist. eber den Stand des Getraides berichtet der Commerce : „Ez schrmt, daß man in einigen Gegrndcn des Landes higendeGeri-chte über die Aussichten für d:“e diesjährige Aerndte ::jten gesucht h-ar. Allerdings steht der Roggen auf einigen eien, „wo er wrcdrrholten Urberschwemmungcn ausgescxzt war, und dann, und dte Aehre scheint an der Oberfläche et'm'qe

rn emes Uebels zu tragen, welches indes; das jcyige

Writer bald verschwinden machen wird; übrrall ander- aber steht der Roggen schön und verspricht eine weZt

nere Aerndte als jene des letzten Jahres. Der Wri-

elcher anfang? einige lebhafte und rrnstliche Besorgnisse einge- hattc, „zerqt jetzt einen so kraftvollen und glänzenden Wuchs, an nut Recht mehr 01? je dir schönsten Hoffnungen schöpfcn

Der Flachs, wahrscherylrch dre erste Quelle des Wohlstandes Lgndwtthr, hat sert emrgen Tagen jene matte und gelbliche

,drje natur11che Wirkung der kalten Aprilnächte, verlorrn, urid

tdrrge Zufallr, die Niemand vorhersehen kann, ist man über

oos auch dteser wichtigen Aerndte vollkommen beruhigt.

Menschengedenken hat man die Kohlsant- und Hafer-

n-cht dkchkér und prachtvoller gesehen. Bis zu diesem Augen-

vyrégen Jahre ro ent eils die Aer dt '

vernrchteb hat, und gweKn 53 drr Temperckture ntZZ'bcrjchZstZYZt-t chhsel, mcht jene kalten Nächte, dénen fast gleich eine tro- nyc folgt, eintreten, dann wird dieNoth don 71845 bald vrr- srm, und "dir Gelehrten, Welche in ihren Kabinetten jours qroße o11SchWamm.“-:r, das plötzlich Dreiviertel Europa's bedrcktr, thattrn, werden durch den Außgang widerlegt werden; die's was dre Wahren Agronomen, die gebildeter: Ackerbaurr, die kompetenten Richter in dieser wichtigen Angelrgenhcit, vor- 11.“

S ck W e l ;. anton Bern. Herr Stadtschulthciß Neuhaus hat die auf fallerre Wahl zum ersten Tagsayungs-Gesandren abgelehnt, wre der Verfassungs-Frcund meldet, nicht mehr das '". des Volkes besitze und daher den Kanton auf der Tac:- mcht gehörig vertreten könne. An seine Strlle wurde drr ngs-Rath von Tillier gewählt. Der ])1'. Schneider wollte "falls seine Wahl zum zweiten Gesandten nicht annehmen,

ber die gewünschte Entlassung nicht.

„P o r t u g a [. ffabon, M- Mai. Der regierende Herzog von Sachsen-

und seine Gemahlin langth am 1201: d. auf dem britischen Dampfschiff „Pbönéx“ von Gibraltar im Tajo an. Sie Wurden

g-roßten Auszeichmrng empfangen. Zu ihrerAufnahme war in d'cht neben ,der Kbnigl. Residenz rin Palast eingerichtet. Alle en und Krzrgsschtffe salutirten bei ihrer Ankunft, und König 2 begab sich sogleich in einer Königl. Barke an Bord des

rHerzog von Terccira steht im Begriff, Lissabon zu vrrla en, , Oberj- Befehl über die Truppen im Norden gegrn die Yu- tn 311 übernehmen. 'Wghretzd die Korrespondenz der Times aus Lissabon vom * dre Btldungkeinrs Ministeriums Palmella schon als definitiv 'C. unser, gestrrges Blatt), sagt das Journal d es De'zbats, emeu Verrchten aus Lissabon von demselben Datum sei auch trzog Yon Palmella bei der ihm übertragenen Aufgabe, ein 1111-01-11, auf unerwartete Hindernisse gestoßen, und die mini- Knsis daurc noch fort.

W

e; n r k e l. ""vstantinqpel, “.)-;). Mai. Den bei der Pforte gestern bng Ngchrtchten zufolge, War der Sultan am 14ten im kohlykm m Adrianopel angekommen und wollte diese Stadt 111 Wreder verlassen, um die Reise nach Rustschuk fortzusryen. "",Jßdachte er in Kazandschik, am *.?!)sten in Tirnowa und k""_' m Schumla, also nicht vor dem 6. oder 7. Juni in ""ZUkkeffeu. “bottwwanische Botschafter am österreichischer: "Hofe, Rafi be: emen Urlagb und Sami Efendi, Mitglied des Agrikul- un und ehemahger e_rster Botschafts-Secretair in Paris, die zu Inke'xxkkm- thn wahrend seiner Abwesenheit, als Geschäfts- " unlängß hier angekommene Jürßin Sturd ' , za, Gemahlm del Mid? Moldau, isi am 141en d. M. auf dem Dampfboote ckckck!!! Lloyd nach I'kalien abgereist.

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Vereinigte Staaten von Uard-Amerika

Washington, 14. Mai. DieProclamation des 11 enten 111101thD geßdern Xlasseßn worZen, lautet: Pr sd

a ex . ngre der mini en Staaten trat der m u. enden verfaffrmgomaßrgxn Autorität durchsteium Akt vomfheutigie?! Tzaxxelzrklärt hat, daß drrrch drr HandlungSweise der mexikanischen Republik ein Kriegs- ZUÜFnd zwrschen ]enxr Regierung und den Vereinigten Staaten besteht, so vrrkundige rcbbierkmrt Allen, die es angeht, und schärfe besonders allen Cwil- npd Mtlttmr-Beamten ein, wachsam uud eifrig in der Erfüllung ck"." Pfirrhten zu sein. Und ich ermahne ferner alle guten Bürger der Vcr- ermgtrn Staaten bei dcr Liebe für ihr Vaterland, bei dem Gefühl der Un- btlden, dre. sie zrrdem letzten Hülmeittel beleidigter Völker zu greifen zwin- gen, zrnd m Crwagung der besten Mittel, um mit dem Segen Gottes das [“t-nglu-ck abzukurzen, daß sie Alles aufbieten, um die Ordnung zu betvahrrn, dre Emtracbt zu befördrm, das Ansehen und die Wirksamkeit der Geseße zu erhalten und allen Maßregeln nachdrücklichc Unterstütxung zu Verleihen, Welche von den verfaffrtngsnräßigen Antoritäten znr He'rbrissibrunq eines baldrgcn, gLechten und chrenvoUen Friedens getroffen tverderr möcht.“

Der „Serrat hat in dcr Post-Vrll_ die Vcrwilliqung von “.)-5,000 * Dollars fur. dre ersten Kosten der Errtchtung rinerDampfschiff-Vrr- bmdung- zwtschen New-York und Bremen und Cowcs am Dienstag genehmrgr.

Im Hafen von New-York sind vom 9. bis 11. Mai WS "' e und 17.10 Pgssagtere aus fremden Häfen eingetroffen. Gegen 510021 europaische Ernwandrrcr trafen im Laufe des 7ten und Sten dort ein.

Nach„erne111„Ru11dsckreibcn des pennsylvanischrn Schaßmristers betragen dre C-mksztc drs Staats fiir das laufendé Jahr 1,960,000 Dollars rtnd dte rm Februar und August fälligrn Zinsrnder Staats- schuld 1,860,000 Dollars, so daß, wenn dicStruern richtig eingehen, xo“ Staatsschaxz rm Stande sein wird, seinen Verpflichtungen nächzu-

mmen. -

New-Orleaus, 2. Mai. Der hir 116 Courier ent ält die Brschlüffe, der Legislatur von New-OrleaLZ Wegen Errichtrxtg von ?trr Regtmenterp Freiwilliger zu 10 Compagnirrn von mindestens .)0 Mann und drr Bewilligung von 100,000 Dollars zur Cquipirung derselbetr. Den, Befehl über die Truppen soll ein aus dem Kriege gcgen dre Semmolen bekannter General Smith fiihren. In Brtrrff der Lage des Grnerals Taylor bestätigt der Courier nach Mitthei- lrmgen aus Galxcston Vom 30. April, daß derselbe von allen Seitrn Ingeschloffenjset,'und daß, wenn nicht bald Hülfe komme, Punto „zsabel, wo ßch dre Magazine, von nur 90 Artilleristrn und 20 Dra- gonrrn beschrrxzr, beftnden, und dessrn Befestigung nicht halb vollendst rst, m dre Hande dcr Mexikaner fallen müsse. Da man iibrigens den General Tq-ylor als emen sebr tapferen und nnternebmcndén Mann kennt, so halt man es nicht für unmöglich, daß er sich durch Erstür- mung 'von Matamoras aus der Klemme, in welche ihn seine Sorq- losigkett gebracht„ zu retten suchen werde. Srine gegen die Stadt gertchtetrn Batterrrcn sollten am 28. April vollendet sein und dann sogleich rhr. Feuer beginnen.

Eisenbahncn.

In der unlängsb zu Schwerin abgehaltenen Ausschuß-Vrrsamm- lung der mecklenburgtschen Eisenbabn-Gesellschaft wurde der Beschluß gxfaßt, den „Bau der verschiedenen Bahnstrecken mit möglichster Ener- gie zu betretben. C;? sind zu diesem Zwecke sofort noch 20 Waqen zum Erd-Tranqport m Arbeit gegeben und Lieferungen von “128,000 Bahnschwrllen m Submrsyion ausgeboten worden. Ferner sind 8 Lo- kornotrven, don denen drei noch in diesem Jahre fcrti sein müssen, ber Borsig 11: Berlin und eine hinreichende AnzahlPerFonenwagen in Hamburg bestellt worden. Endlich ist die Brstimmunq getroffen, daß eine “Maschinenbau-Wrrkstätte bet" Büßow angelegt [md die von der Berlm-Hamburger Gesellschaft offert'rte Mftbcnußung des hagenowrr Y-abnhofes angenommen werden solle. Die srübrr bcabsicbtéqte Durch- fmmmg der rostockcr Linie durch dcn schmerinschen Sre “ist,“ nur!) drn arrgesteUtrn Mrssungrn nnd Brrrcknungrm mit so qroßen Schwéeriq: ketten undKosten Verbunden, da[; man von dcrsclbén gänzlich hat ab- sirhrn müssen.

Der Dr errei :“ e Beoba trr '“ " Mittheilung: | ch fck ck enthalt folgende ofstznlle

„Bec dem am 28. Mai Nachts von Prag nach Olmüß abqe- grrngencn Srparatzuge zur Beförderung der Equipagén Ihrer Mäje- start der Katserm von Rußland gcricth zwischen Auwall und Böb- mrsch-Brod der Wagen drs Kaisrrléchen Hofarztes, in welchem sich Nremand befand, von innen in Brand, ohne daß die Ursache bis nun bekannt geworden ist oder erhoben werden konnte. Erwiesenrr- maßen waren übrigens die Fenster des Wagens grschlofsrn.

Das Feuer wurde jedoch noch zeitig genug bemerkt und gelöscht so zwar,. daß der Schade nur unbrdeutrnd ist und der Waqen dic, Werterrerse auf der Bahn, so wie von Leipnik aus auf der Straße ungehtndert fortgeseßt hat. ' ,

Mit dem am 29. Mai friih 9 Uhr von Prag abqeqangenen Srparsqtzug gelangte Ihre Majestät die Kaiserin von Rußländ nebst Allerhochstrbrcm Gefolge in der vorgeschriebenen Zeit ohne die ge- rnzsgstr (?!)?!an t11th ZeipnIiL, „??nchwo Allerhöchstdirsclbe die Weiter- rrre m :e a)-« a 1011 er; ir cn alo leicl an tr

Wien, den 30. Mai 1846. s g , zu etcn geruhtc,

Von der Direction der a. p. Kaiser Ferdinands

Nordbahn.“

, Cillt, 19. Mai. (Oest. Lloyd.) Gestern Abend hatten wir dte Freude, den ersterr von Wien kommenden Eisenbahnzuq, der nur noch zwrschen Gloggntß uud Mürzzuschlag unterbrochen bleibt, in un- serem ngnhofr anlangrn zu sehen. Um 5 Uhr Morqcns hatte der- selbe Warn verlassen„ war um 12 Uhr “23 Minuterr in Größ und traf um 7 Uhr :; Mmutrn hier ein. Mit Abrechnunq des mehrma- ltgen Auferrtbaltes rvar dre Fahrt von Wien nach Cilki in “10 Stun- den 43 Mmute" und die 30 Meilen lanqe Strecke von Miirxzuschlag brs Cilli in 7 Stunden “13 Minuten durrhflogcn worden. *

Handel“- und Börscn-blachriMcn.

Berlin, 5. Juni. Unscre Eisenbahnen waren brate sämmtlich flauer “15 IMM"- kahingtgcn stellten fich die der Oesterreichischen cm*as besser.

Marktpreise vom Getraide. 5; L d N. Verl)it§1)i,h?rn 4. Juni 1840, , 1! an e: «Keizer: '.- 1 r. 17 Sgr. 5 Pf., auch 29111311“. 14 S r. 5 Pf.; Roggen l Rthlr. 27 Sgr. 7 Ps.". große Gerskr [ Rtblr, 10 SFr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlk. 0 Sgr., (11111) “1 Nthlr. Eingrganqcn find 59 Wissel. * Zu Wasscr: Wei cn (werßrr) IRthlr. 20Sgr. IM., aucb 2911130. 10 Sgr. 10 Ps. und 2 tblr. 9 Sgr. 7 Ps.; Roggen 1 Rthlr. 2.“- Sgr. 7 Pf., auch 1 Riblr. 20 Sgr. 5 Pf.; große Gerste 1 Nehlr. 10 Sgr. 10 YYYUZYUYWY gtéFk'ITtth'Z'HY“ 11R1blr., auch 27 Sgr. 8 Ps.“. core r.- r.0.* . ): Wispel 8 Scheffel. g Pf Emgcganzen find (01 Mittwoch, den :x, Juni 1846. Das Schock Stroh 7 Nthlr. 20 S r„ au 7 911 ' . 10 Ceutnrr Heu "28 Sgr. 9 Ps., auch 20 T'Zsr- ck h" Sgt. D"

Kartoffel - Preise. Der Scheffel 15 Sgr., auch 10 Sgr.

Branntwein - Preise.

Die Preise von Kartoffel- Spiritus waren am 30. Mai 1727 -1 3- Rthlr., am 2. Juni1771/2_17FRthlr. und am 4. Juni d. “J. 1 " 7 3 (frei im! Haus geliefert) pr. 200 Quart z 54 % over 10,800 % nach Traües. Korn-Spiritus: ohne Geschäft.

Berlin, den 4. Juni 1846.

Die Aeltesten der Kartfmannschaft von Berlin.

"1793911170“.

ck1- Breslau, 3. Juni, Seit vielen (: ren haben wir im Woll- geschaste kemrrr so schnellen Urbergang von [UFA]? zu niedrigen Preisen er- lebt, al? er! dreömal der Fall war, und wenn auch schon im Monat Okto- ber vongen „Jahres em starkes Sinken der Preise begonnen hat, so tvar n1a_n doch mcht mzs das, was wir jrßt wirklich erfahren, vorberritet. Urjarben, welchc rme so bedeutende Rraction herbeigeführt, find zu oft be- tpare, sir hier Ycitläufig aus einaxder * 1111 von en “a re dic ? ci erte *- *e- crtlatrbnslrxsr den, Artikel unverhältnisemäßig i?! dib) Höhe gctJinetZ, so kxaß fich dre Prerse ZUcbt lange halten konnten, daß wir durch vermehrte Zufuh- rcn von Kolomalwollrn die Konkurrenz Englands seit dem Monat August cntbrbren Wußten, daß die europäischen Miszärndten das Woll- uud Tuch- gescbaft, wre ]kkkU anderen Handelszwcig, lähmen mußten, und daß endlich drrrch _drr allgcmcur verbreiteten Eiscnbabnbanten, so wie durcb den Handel mn Ersrnbahn-Acnerr, so viele Kapitalien allen Grschäfts-Branchrn entzo- gen worden find, da[: der Wbllhqndcl, wie jedes andere Geschäft, nieder! , Wrr l'onnen uns aber nicht verhehlen, daß der Wo11bedarf bet gilem demxm so bedrutrnder und die Konkurrenz fiir den ?lrnkel so groß rst, daß wrr rs nur diesen Umständen zu verdanken haben, wenn der Abxchlag nicht noch größer war, als wir notiren werdcn“. fand namlrch durchschnittlich im Vcrgleich zum vorjährigen Frühjahrs- MarkteUfolgcnde Preis-Reduclion statt: * Frrr Elektoral und hochfeine Wollen won 12-15 Frrr seine und mittelfeinc Wollen . . Fur geringere ..................... von 12-15 Wir hamm einen alten Bestand von hierzu kommt das Quantum der bis heu1e„eingeführten Wol- lrn circa 53,000 Also zu Markte gestellt circa 00,500 Ctr. Im Jahre 1845 waren circa 48,300 Ctr. Demnach das Quantum dieEmal größer um circa 12,200 Cn. Es w::rdrn folgende Preise bewilligt:

Ffir schlcsische Einschur

sprochen Words", als daß cs nöthi Wir bemerken nur, da

grhaltrn Wrrvrn mußte.

Nthlr. pr, C von 14-18

7,5(,)0 Ctr.

SuperElektoral pr. C0. 107 _ 118 Rthkr.

Für schlesische Zweischur

Fiir polnische Einschur Prima-Sorte

Fiir polnische Zweischxtr Für Sterbiings-Wollrn

Für Grrber- und Schweißwollen

!![111]!!!|||||!|11

Für Lamm-Wollcn

Fiir schlesischen Ausschuß ......................... » Fin polnischen Ausschuß ........................ . Fur Zackrl- und Lcisten-Wollen weiße

Die Hauptkäusrr wqrrn'bclgischr, niederländische, englische und frau- Dre Handler abcr traten __srbr bebutsam anf und ha- Dte Wascbe war zicmlich gut, und

Köstsche Fabrikanten. ben weir weniger als sonst gekauft. hattrn dre nreésten Prbduzenten durch ein günstigeres Scbur-Rcsultat von 4 bus 6 % cmtge Entschädigung für den geringeren Preis der Wolle. Dic ;Fax:-hren aus dem Orstcrrrichischen waren unbedeutend; desto stärker die 0116 dem (Hroßhcrzogthum Posen, tvrlche mtck) cht noch fortdauern. smd fast 1190) qlle Käufer am Playe, da der Markt nicht als bcrndigt zu kve“nqchtc'1:31'stt, mdrm noch grgen 15,000 C0“. unverkaufte Wollen in crftrr wloerdlblnzisik1er Hand fich befinden und von den Lagern noch wrmg gekauft

Kelsingör, 28 Mai (W Z) An dem heuti cn (7a _! . . . . » c bat Ocre1und-Zcu-Kamnrer folgende Bekanntmachung des Ganal-Zolkix-chrmmzek?€ und KZmrKerH-K-olxjrgmms zur öffentlichen Kunde qcbracbt:

„" tr e errm immung mit einer Allerhöchsten*Autorisatéon Sr.Ma'c "1 des Komgs werden nachstehende Modificatioucn dcrOercsnnd- und Stjrosrix- onroUe vom 1. Janrzar 1842 btcrdurch zrtr öffentlichen Kunde gebracht.

§. 1. Dre ZoYsaße smd frstgeseyt: fitr rohe Baumwolle zu 10 Stöver pr. 100 Pfund, sur Branntwcm aus Kartoffeln und Korn zu 3 Stiivrr pr. 1 Tonne,Ds'ur,Rodhzuckcr zu 4 Stiivcr pr. 100 Pfund.

_ _ te m rm §. 11 der Orrrsund- und Strom oll ol - vorgcjchrrcbrnc Reducnons-Berrchnung für Dielen von MrmTl ikst LettYVYTf Drrlrn von allen anderen Ortön zusernévrndung zu bringen, und ist ferner aragrap cn e ge rßte Bere nun v* é'e .'- :- mtf rmc Lasxtßzn]? «chÉffJ auf eine Last vcrändcchrt. g M „- Scheffel oryc ende e immungen treten den 1. (“uni d. . ' General-Zrllkammrr und 7Kommerz-Kollcgium, dcn 109501111 1840.12 Kraft. , Um dre Bedeurung d|e_[er „Zoll-Ermäßigungen zu wiirdigcn, fügen wir dre ajten, dnrch dtc Vertrage von 1841 festgeseyten Tarifsäße der obigen m §. 1' benannten Yrtrkel hinzu. Danach betrug der Sundzoll aufBaum- wolle bushcr 18 Staver pro 100 Pfund, also beinahe das Doppelte, der 4Sijxdz-oll pcmeBran1111ve1111)auZ Kartoffeln und Korn war seit 1811 aus “- uver ro bnne von “.0 uart an erst und der ' 0 - zucker aus 5 Stuber pro 100 Pfund. g s «undzoll auf .?ob

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