um, insbesondere isi Wien meh zu [affen und London gesucht; Poß wenig geändert.
11 Wechseln in Mehreres I Frankfärtga. M. gu
ben fich gegen vorige
7101: Frankfurt a. Augenblick wenig zu sa belebtct, auch nicht xu verspüren, sten Zeit ändern werde.
mme der Fall sein und alSdann der Staat so entstehen dadurch noch immer lange er die geforderte, noth- henden Mitteln zu gleicher Zeit daß der Staat nicht aushelfen würde nicht dann noch immer dicser Hinficht in Bezug auf die Ordre
aber dennoch für irgend eine Su „ enommen werden mussen- en Schulden für den Staat, so us den ihm zur Versii ber die Staawmittel wirklich
rausseyung hierbei ist also, h. entweder in ihren eige- irgendwo verfügbar sie wohl ein Schuldscheiu, dem Inhaber den verzeichneten Betrag hierin auf Seiten der Bank erscheint, zu dem einzelnen Gläubiger, dem ck auf ein Minus in der Ver- mehrt seine im Geseß von 1820 kamente nicht, Wenn z. B, irgend cine Behörde einem cher eingehende Gclder eine Anweisung aus- ist; eben so wenig vec- Denn die Banfzct-
vertauschen; die nothwendige und unerläßlicheVo daß fie das, was fie hinleiht, nen Gewölben liegen oder doch sonst Bankzettel ist der Form nach freilich bekennt fich durch denselben schuldig, auözuzablen, aber die bezieht fich lediglich a Inhaber des Zettels, m' mögensBilanz der
in Anspruch keine eigentl! , wendig nur germge Hülfe a Wären nun a anderweitig so sehr"in Anspruch genommen, könnte, ohne zu einer Anleihe zu g Zeit sein, zu beschließen, was in vom 17. Januar 1820 zu ihm
Die ganze hier gege was es mit der auf fich hat, wr] ten und allein an
, 3211: n a e““me nt beträgt 2 stylt. flit
w1rkl1ch btstst, d- rungen ha
! “"" d" V“" M., 4. Juni. Von der Börse iß [„ asGeschäft war zwar in den leßtercn Tagen
allein besondere Ka
leisten kann.
die Course etwas fester,
asfivim't, die und wir glauben auch nicht, daß sach dieses ind
ihr Verhältniß cht jedoch bez Der Staat ver
, Theilen der Monarchie ok)!" preiserhöhung.
s- Gebühr für den 1: Zeile des Allg. „Anzeigers 2 Sgr.
Zweck, zu „Patriotiömus“ cincr gutgemcin- zur Sprache gc-
Auscinanderseyung hat nur den Weisheit und Berechtigung jenes ck", ansiait den Erfolg undUdie _Wirkung f die Befriedigung cines ßukmÜch genug
zuzsärtige ]körxen. Uieäet]. skikk]. Seb. 60/25“. 5% JW." . ["to-135. l't. äc-b. __
auf später bei ihr |
Lieferanten _ _ _ _ h! dieyc Anweixung em Schuldbckenntmß
sieUt, Wiewo .Cmstoräam, 3. .!uoi.
3% 110. 38.7131. *-.
Allxzemeine
reußische Zeitung.
.Alle poß-Anaalten des In- und Iuslxndes *ehmen oeßellung a_uf dusrx 91111 an, für Berlin dae Expedttton der Allg. preuß. Zeitung: Friedriahsßraie Ur. 72.
durch soliderweise auögegebene Bankzettel.
tel drücken nicht, daß ich so sage, absolute Passwa dcr _ m engeren und eigentlichen Sinne „& a, die durch Aktiva ausgewogen find. Geldern, beim Schuldennmchen ist man gcno-
das vorgeblicbe
mehrt er sie um das „öffent-
Bcdürsuiscs gerichteten Maßregel abzuwarten, „beklommcne Gefühl seiner Brust“ liche Rechtsbcwußtstin“ gegen ein und das ungünstige Ekgcbniß, wc
4% [lau. lloye 88T“. Qntvkekpon, ?. .suni. ['*raukkurt 3. Ol., 4. .!uni.
1889. 87. Üaxt. Zaok-Qetieo 693 6.
Bank, 11ich1 also
ck111den“ nennt, ne“ “|. [91--
5% Öles. [12.11175- ßznk-YMU Zliksk 872 ok.
in die Zeitungen fest, 'hm widetwättige Maßregel aus [ches er anscheinend prophczeit, dadurch Außerdcm wiirde die ganze Ausfuhrung
das aus, was man 1 sondern nur relative Passiv
der Aufnahme von fremdcn |[o|oe 881,1!“
«1... 500 171. 8055 6.
Berlin, Dienstag dcn M"" Juni
wo möglich selbst herbeizuführen. “. .m'cht nöjhig gewesen sein, ““'“" k" 935 6“ men, ob die betreffende am die Ordre vom 17 Oxdrc der Königlichen dic [cßtgcnannte thatsächlich genommen g Zwar finde ich in StiftungS-chlcment dcr thtcl-Auögabe a angesehen werden müsse“, Berufung auf das Stiftnngs-Reglemem von 1820 hindernd dazwischen getreten. Die Königliche Bank hat der Verordnung von 1820 thatsächlich übt, und erst durch eine Ordre vom 5. aufgehoben, sondcrn Grunde, Weil es mit den Bestimmungen unverträglich wäre. Und könnte über d1 ist doch dieser nun, da eben in heutische Erklärung des Gescygcbcrs vorliegt, vo
l-Krcdit als zureichende Burgéäms! angenom- siändc, die man befißt, -Operationen ist das Verhältnis; umgekehrt: Welche die Bank hingicbt, cmpfm“ cration selbst fiir die Vcryflichtungen, die Augenblick,
thigt _ faUs nicht Persona men wird _ Werth sehen; bei den Bank Gelder (odcr Geld-Anwcisungen), 111 also durch die Op Anweisungen übernimmt, im nämlichen eckt, d. b. fie macht leine Sch1:1- uld-Dokumcnte in dickem Sirmc. einc Entwerthung dcr Untctpsan- andcln könnte. von 1820 zu schaf- gcnd eincm unglüä- der Staat in assung selbst noch kein Das Staats- 1 oder ctwa Natur nach leincstvcgcs abcr Mißgeschick Verpflichtungen
3 kann gen nicht einmal in Frage kom- vom 11. April d. J. einen Widerspruch gc- ch schließe, weil die erstgenannte was ihr durch
90 ne, mm]. 11-13... 10V, 3, |Le13. ghY. ZZZ. Reue 3111" ]5';. 15. 277% 11011. 603. 59,2. 5% .]... 9x ":..-. 8-1. 82 ("1111192 -'
[[ ä !" ]) 11 kg , 5. .]uni. "“ck-Ketten [5
1- 0 n ck 0 11,2. .suni. l'azzike 537. Z. d'euo l'on. 55. 53. 29T“. X. l'eru 40. 39.
l, 3 kj§,_ 2. Juni. 5% Zyau. [leute _. !? iO!] , 3. Juni. 11.11. äe 1834 155. Uail. [];-ZF. 1-j70k11. ")?-Y. l'Est. 97Z135“.
Meteorologische LZ
Uacbmitlagg '
als Unlmps'and einza- Conz. 3% 964“. “ I n 1) a l t.
ben aus Mühlhausen und Naumburg. (Anweskn- S„ Majestät drs Köni Bundesstaaten. _ Großherzogthum Baden. sürstenthum Hessen, Gxoße Parade. _ Freie Stadt Btikger-Konvent. _ Schreiben aus Wei mar. (Die in Allerhöchsten Herrschaften.)
Petersburg. Paßvorschrist in Bezug Aufenthalt der hohen Herr-
Zanuar 1820 in | Bank durchaus nichté gegxhen hat, cwesen ware.
Behauptung, das: „die durch das von 17116 der Königlichen Bank zusjchcl-ldc Vcsnguiß 113 durch das Gesc!) von 1820 ihr nnd eben so in einer andcrcn
Unterpfändcr, 'La-xl. 11.155. 110Y. 109.3.
fie durch Ausstellung der in welchem fie dieselben eingeht, schon ged dcn, und ihre Anweisungen find nicht Sch
Hiergegen wird nun eingewendet, daß der die Verpflichtungen der Gut, was hat aber dicse P Angenommen, dic th lichen Falle dazu führ den gestürzt würde, solches Schuldenma schuldengeses von 18“ auch überhaup nicht anders a kann es ihm alle solche Handlungen verwehren, egsall der zur Erfüllung der übernommenen DcckungSmittcl Verlegenheiten erzeugen könnte; gar keinen Kontrakt, in Folge dessen fir später cßen dürfen, weil ein Theil der zur Deckung be- urch irgend ein Unglück verloren gehen kann. a die Regierung in der Form von Anwei- als es ihr beliebt, immer nnterdcm Vor- fie dadurch eingeht, schon gehö- 820 wäre somit
_ * _ _. _ „ Schrei emcm Blatte kik 5% nente ök- cout. ]]9 70. 3% 410. [io "Mk." uv
_ ' Königreich Sachsen. Landmgs-Ver- 4% ck... !00';. 3% 7-13 Landtags-Verhandlun-
Uo-ab, 186Y. 610»,
wicdcr genommen Zcilung: Was die betreffe, so sei eben das Gesetz Dies ist aber gänzlich unrichtig. AuGgabc nacb rem Erlasse fo1twährcnd uud uubestntten auSge- Dezember 1831) ist daffclbc _ nicht und dies nicht etwa aus dem Januar 1820
5% 111.1. 1111.
Bank m wnkltchc Schulden verw Mü?" ]577_ 119. 1839123.
köglichkeit mit dem Gesesc
tcl-Erschaffung könnte in it ß die Bank und dadurch st doch deswegen die Zcitel-Ersch chen, wie es die Ordre von 1820 verwehrt. „)0 verwehrt rem Staat,An!eihen zu mache: zu übernehmen, welche ihrer
_ „. _. eimal anwesenden eobachtungcn.
land und Polen. St. fvaz Rémgreich Polen. _ Warschau, asien. _ Wollm
ihr Recht der Zettel-
arkt in Kalisch.
13. Abreise Ibrahim Pascba's- _ Pairshof. _ Eisen- Entwurf. _ Guizot aber die Vo1schläge Abd cl Kader's._ Auflösung des Munizipal-Raths von Tou- ricfe Lyuis Napoleon's. _ Akademische Wahl, _ Politische sch_e Prets-Ausgaben. _ Herstellung der Ruhe in Dünkirchen. _ stinungcn. _ Zustand aus den Matquesas. _ Bericht über ndustrte- und Ha11del_§zus1and. _ Vermischtes. _ Schni- Paris. (Das Gestütwczsxn; die AuSgaben für Eisenbahnen; og von _Anmalc und dte franz'onschcn Generale in Algier.)
tamen und Jrlapd. London. Hofnachricht, _ Vorberei- 11 Empfagg Zbrahtm _Pajcva's. - Gerüchte über einen nahen ;;wrst und Wrederauss'ohnung in der Nepcal-Partci. _ Abberufung des nordamerikanischen Konsuls in Liver-
suspcuditt worden, der Ordre vom 17.
c Sache noch irgend ein Zweifel der Ordre vom 11. April d. J. lleuds beseitigt.
t Verbindlichkeiten ., 16 durch Anleihe bestritten werden konnten; aus denen ein
*neu*-inne 7,7“; nach Marokko. _ ['*lu58vkä1'1ne ",;i lkoäemrätmo 15-11 , anüünxtuux 0, _“ K iecleuc'blaz“,
W75rmoxxeekch+
[„nach-nok ..... 337,92"'k'at. 337,15'"l'at. 337/60,"l)ök. + ]],50 11. + 19,60 11. + 13,9" 11. “kbaupunkt . . .. + 7,70 n. + 3,8“ n. + 7,7“) n. ])nnstaäuigung . ' W'eller ....... Kimi ........ U'olkunsux . . .
“l'axasmittol: 337,56'" l'ar. . . + 15,00". . . + 3,9“ li. .. 5] Wk
durch zufälligen W vorausbeßimmten wiirde dicNegicrung z. B. gaben zu machen hat, schli stimmten Staats-Einnahmcn 1) Ei, wird man sagen, so könnte j sungen fich so viel Geld machen, wandc, daß fie die Verpflichtungen, welche 11 wiffen würde, und das Gescß von 1 recht, das Geseß von 1820 hindert dies nicht', das Gescs daß man ihm Wirkungen beimißt, Welche ck nicht das Gescs von 1820 verwehrt nur der Staatsschuldcn-Verwal- -Dokumente über den fcstgestelltcn Etat hinaus auözustel- ich, daß zum Vehns einer künftigen Staats-Anlcihe eicbsständen durch Beirat!) und I)iitgarantic in An-
nur hierfür ist das Gescß von 1820, für aber, daß die Regierung die Macht des Staats dercn Einlösung aus vorhandenen Staatomit- und auf diese Weise indirekt
Handcls- und Börscn-l'lachrichtcn.
Durch die anhaltende Grfchäftösiillc, mehr aber fühlbar gewordenen Galdmangcl, haben 111“ nachgegeben und schließen heute un- hrcnd stauen, Vckichtc von Wien über ten die Reac1iou, und wenn auch die «1111 kommen, so reichen die zu drücken, weil unsere Bö;sc sprknlirt hat und kein Bcdmf zu Deckun- 1 diescr Woche nur in östetrcichi- hingegcn in Unseren Bahnen im- ctnms mehr Berlin-Anh. [.;-c. 11. Stettiner 11612 bez. u. Düsseldors-Elberscldcr 106% bez. u. Bcrlin-Magdeb. 100% vetkfk. Zn Ober- Kosrl - Oderberg (Wilhelms-Vahn) Kirl-Altoua 109Z% bez., Kaiser gnixz 141 Brf, 1-10 (HW„ Köln-Mindm von 981, Magdcb.-Wittenberg 96 % HaUc-Thüringer 96'; nur von Sagan-Glogau :- 80
Berlin, 6. Juni. noch durch den seit cinigen Tagen die Course unserer Eisenbahnen jvci ter der lcyten Notimug. Die fortwä dcn Eisenbahn-Acticn-Bcrkehr [*csökder Vcfißcr nicht mit ihren Stiicken an den M kleinßcn Verkauf-Orkrcs doch hin, in [cka Zeit 11111)!" :*1 ].1 11.111551; gen vorhanden ist.
. inisjerwechjkl- "" naidcprcne. _ 1. .- Gräfin Hahn. . Brassel.
Üöniglirhc Schauspiele Jm Schauspielhause.
riger Zeit zu decke für nichts. Ganz
von 1820 kann nicht dafür, “102“ Abona ;.
Der alte Magister, Schauspié.» Hierauf: Der Vcrschwicgcne wider1 Lustspiel in 1 Alt,
67111 Abonne er in 4 Abtl)., mit
Montag, 8. 311111.
“»Zum crstenmale: Interpellation über die Kosten der bevorstehenden
Maße. _ Ertrag der Eisenbahnen. _ Stand der Feldfrüchte. „ejz, Das Uebungsmgcr bei Thun. _ Kanton Wallis. Beka- mgs-Jnstruction.
- “Erkrankung des Papstes. _ Parma. Amnestie. tugal. Fxchretben aus Paris. (Spanischer Kordon an der portu- anze; der Aufstand; Unruhcn in Lissabon.)
Ankunft des Prinzen Waldemar von Preußen in Suez, _
Vorstellung. Abth., Von R. Bcncdix. oder: Die Fahrt von Berlin nach Potödam,
Im Opernhausc.
haben kann, tung, Staatsschuld len, und verheißt zugle die Mitwirkung von R spruch genommen werden söll', nichts Anderes Die Bürgschaft zur Ausstellung von Promessen, teln bewirkt werden soll, nicht mißbrauchen und rasL in Schulden verwickeln werde, muß nothwendig in etwas Andcrcm gesucht werden als in dem Geseye von 1820, mittelst solcher Anweisungen, die 311 [101'16111' zahlbar smd, nicht weiter ge- hen, als das Vcrtraucn des Publikums trick", und fem-cr ist der Möglich- keit des Missbrauchs durch die Ordrcs vom 11, April sclbst in hohem Grade Es ist vollkommen unwahrscheinlich, daß die Königliche preu- Millionen Nthlrn. nur durch Sicherheit all kommen könnte, ihrer Pflicht der Bankein- .. . run sollten auch Beträgc von Zetteln, die im Verhaltmß zu den,ge,dach1xn 6“; Millionen sehr bedeutend zu nennen wären, Eml'osung gebracht werden, so ist doch an:.uuevmen, daß wclche, abgesehen von der cht beliebten Verstärkung ihres , es schon zu einem jährlichen Gcldnmsch von gegen 300 hat, durch die Erfüllung der Einlösungöpflicht bei guter sehr in Verlegenheit gescst werden kann??); sollte dies
ng drr Tngsaxa
Dic 111111711,» warcn it lien. No 111.
schen Bahnen mitunter-schr bedeutend, da
Unsere Schl11ß-Course bleiben für 1.111, ];. 1053; bcz. u, Brf.
Dienstag, 1). Juni. Die Hochxeit des Figaro, Op (Dllc. Hellwig, vom Kaiscrl, Hof-Lpe'mthc halb 7 Uhr.
WWW Thicrschau in Müncheberg.
Maig-Ncckar-Vabn. dels: und Börxeu-Narhrichten. Be klin, Börse.
Vorstellung : Musik von Mozart. Wien: Cherubin, als lcyte Gastrolle.) Anfang Zu dieser Vorstellung werden Villets zu den gewöh haus-Preiseu Verkauft,
“ Im Schauspielhausk. ].:1 506011110 1011145501] "1111110 0" Z 36168, [13 1159111311011, coméäio 011 1 3618,
zu than gab. 115“; BM, Rheinischc 92'5 Brf. Niederschl. - Märk. 05'ch % bez, schief. 1.111. 11. u, 11. nicht;) gcmacht, 89'; Ms., Rottcrkamcr 105'79/0 offrrirt, Fcrd.-Norrbahn 192 % zu machen, Wicn-Glog Mailänder 1203; Elk., Pcsthcr 100 ;1 991; % b .1 97“?/. bez. u. (Hld., Knssel-Lippstadt 933ch% bez., bez., Bergisch - Märk. 98% Erf., übrigen Quittungsbogcn ist wenig gemacht, bis 80'; % einige Posten gekauft.
Preuß. Effekten ebenfalls fl scheine 875% Vrf. cngl.-ruff, :1 111';% begehrt.
Uebrigens kann das Schuldcnmachcn
ste sranzöfischc Ab011111'111c11ts-V111sle' nba'hnen.
].71'Z10111110311, 1111141011116 [' 0101.138F31'1] 811117011 [.;1)'.1. (111 111651110. krunxnw, 11.
vorgebeugt, ßische Bank durch Auögabe von 625 gedeckter Zettel je in den F lösung nicht zu genügen; d
Amtlicher Theil.
Ihre König!. Hoheit die Prinzessin von Preußen, so wie Jyeren Tochter, die Prinzessin Louise, find nach Weimar
».
„Me KJiserl. Hoheit die Großfürstin Helene von Ruß- 1, so wte Höchstderen Kinder, die Großfürstinnen Maria Kaiserl. Hoheiten, sind von St. Petersburg hier
Üomgsßadnsäns Theater. _ Zum ersicnmale nach der Bearbeitun Die Memoiren des Teufels. Königl. sächsischer Hof-Schauwieler: 3/11-
au; Staatssch.96'; bez, u. th.', Prämien-
ds in allen Gattungen sehr offerirt, nur
auf einmal zur eine Anstalt, Betriebs-Fonds Millionen gebracht Verwaltung nicht
Ausl. Fon Theodor Hell: Lustspiel in 8 '1 (Herr Emil Devrient, als erste Gastrolle.)
Verantwortlicher Rcdactcnr 1)» I Im Sclbstvcrlagc der Expedition.
s die Konvertibilität Vermögen der Bank, den Gläubigern" dcr
eigenem Bankvermögcn zu nichts weiter dienen soll, al zu fichcm.“ Diese Behauptung ist falsch. Das eigene Stammkapital, dient immer nur dazu, all einer endlichen Liquidirung des Geschäfts eine Gew Die bekann-
das sogenannte „W Z i nkciscn,
Bank fiir den F nicht aber einen Theil des Betriebsfonds zu bilden. haben dahcr ihr ganzes Stammkapital immer entweder dcm
Staake dargcliehcn oder sonst zinstragend angelegt.
iner Zeitung über dieVestimmnng, das: ein Drittel der . , ettelbank in baarcm Gelbe bestehen soll: „Eine solche Kathartna, wo eigenes Vermögen die Unterlage
daß ein Drittel jenes Betrages von
Fr) Ich lese in e Dcckungömittcl der Z Bestimmung ist nur da von Werth, der Noten bildet, denn sie bedeutet,
xen Banken
Gedruckt in dcr Dcrkcrschcn Geheimen Obcr-Hosbncydruäcrci.
Uichtamtlicher Theil.
Z n l a n d. % Viühlhaufen, 4. Juni.
ner Anzeiger.
Dampfschifffahrt von Hmnburg nacl) Helgoland
und Norderney.
Dic Dampfschiffe dcr Elb - Dampf- schifffaerts - Com- pagnie 111 Hamburg chden die
dichähri- - Z , gen Fahr-
Allgemei
x. „. . Vetedcrsthlcfijchc chtgbahn.
Der zur Herstellung bctricbscßung dcr Niederschlesjschcn Zweigbahu noch schicndc Bedarf von
500,000 Thlr. soll znsolgc dcs Bc- Direction und des Aus- “ schuffcs vom 2:4, März d. I. durch
abgekühlt noch geleitet, sondern durch die iibcrk
bcn angelegten Bäder unmittclbar braust, 11111 scheidcn fich, neben der minder hohen Lage 11 1500“ über der Meeresfläche, hauptsäckxlicl) _hicxru den Quellen zu Gastein und Psäferö, des Thermalwaxécrs dient ein Brunnen mit sx Röhren und eigener Quelle. dem wird durch eine für den stäxksjcn Bcsuchg Anzahl von Vademeistcrn nnd Dienern vcrfcb unmittelbarer Verbindung mit den Bädern nn“ quemcr Treppen und einer Versenkung, so wie beiden Knrsälcn, steht das Königl. Badhote ckck in einer Reihe sorgfältig auSgcftattcta-r den Kurgästcn cine allcn ?lnsordcrungcn cmsx Eben so ist in dem amo in die Königl. Anlagen gelegenen Hotcl Vril dem durch einen neugcbautcn Saal vcrschönell hof zum Bären und in dcn übrigen Gasthöfen Aufnahme von Fremden eingerichteten P: sern fiir die Bequemlichkeit Kurgäßc aufs beste gesorgt; namentlich ist dic dung der beiden lrßtgcnanntcn durch das unentgeltliche Hin- Gäsic in geschlossenen Trag- kommnet. Die Sommer-Poßkurfe mit bindung zwischen Wildbad und Stuttgar! "W" Wildbad und Karlsruhe, und mit n*öchcx1tlich3"' liger Vctbindung zwischen (Donaueschingen, Schaffhausen Außerdem geht Omnibns ua
Um den Bericht über die freu- 2. und 3. Juni mit den bezeichnendsten Worten daß des Königs Majestät durch Aller- cht nur alle Bürger und Einwoh- sondern auch die Bewohner der ganzen Umgegend wahrhaft be- haben. Die frühere Freie Reichsstadt, die im Jahre 1803 nach der Occupation durch die Anwesenheit Sr. Majestät des Wilhelm 111. zum ersienmal einen König in ihrer influß der
Bekanntmachungen.
Vorladung der Lehnberechtig- l-Prätendenten von dem Gutk
ichen Tage des g1n11en, müssen wir sagen, Men Besuch unserer Stadt 111“
*";“1 1 | |" Z
Z
Oeffentliche
ten und Nea und Zn-
beneu Gutsbefißch David Friederike, geborene Broesc, ng mit ihrer Tochler Frie- hemalige Gutsbefixzer Reh- räfn'gcn Fordc-
Die WittWe des verstor Friedrich Gottlieb Radtke, hat Vehufs Achinandcrseyu derifc Radtke, so wie der e bein zu Vogelsan rung aus Snbhast Radtke gehörigen
„.:-.:“- _ _ Dcr Dienst ink 1-9 ' "__ _." schlusses der
,s Friedrich ' sah, hatte sich, je mehr sie seitdem den heilsamen E rlxivung in den größeren preußischen Staatsverband auf ihre ck; r11chcn und industriellen Vcrhältniffe in Erfahrung gebracht hatte, J? 1111th d-anach gesehnt, die Freude über dieses Glück dem All- rten „'H-gen Landesvater selbst einmal auf eine unzweideutige e da)“!egenzu-können, So wie daher die Kunde von Sr. Majestät nft [ich verbrextete, schienen wic dyrch einen elektrischen Schlag sich alle e mBewegung zu segen, um kein Zeichen wahrer Freude, mochte em lxbhaftcr ergriffenen Geiste oder dem froher bewegtenHerzen Erftndtmg zu danken haben, 111wersucht zu lassen. Vorhanden anderwärts in diesem Falle zu ehen pflegt, das Wehen der Freudenfahnen und Flaggen von den "„Thitxmeu der Stadt und aus großen und kleinen Häusern, der mgfalt-gste Schmuck und die glänzendste Beleuchtung aller Woh- JM “."") in entfernteren Stadtthejlen, die Menge der sinnigen Waiblichen transparenten Inschriften und Gemälde, sowohl an ""'chknGebäuden, an dem Rathhause, am Gymnasial- und Bür- lYUT-Gebäude und an den Thoren, als auch an unzähligen Pri- 'aUskk", und die Verzierung der zum Stadthause führenden lan- und _breiten Straße des Steiuwcges mit einrr schön beleuchteten '“'""he von Laub-Arkaden. Den eigenthümlichsten Charakter qe- Uaber der freudige Empfang durch die Auffassung der temizo. ," unt? lokalen Bcztehungen für die Durchführung einer Idee, die d m dem von den Töchtern der Stadt am Eingang: in das ")'“!s- Brodlaube genannt, überreichten „Gruße MiihlhausenS“
g, wegen einer rechtsk ation dcs der Wittwc Radtke und der , im chentvaldschen Kreise Alt v. Borchen Lchnguteö Vogelsang 11. an-
Agnatcn, sowohl des Gc- ls der anderen ctwa an die- Lehn bcxechtigten Fam1licn, namentlich Mitglieder der v. Vorckeschen Familie, deren “v Aufenthalt nicht bekanm ist: der General-Major v.
Obltgattoncn
emi'14'5 Prozent jährlich halb der ersten fünf Bc- ortisirt 1vcrdcnsollcu, Ablause des fünften Bc- dic Umwandlung in
.1 _ *]„111-1'11“. RWO» „»... 'Z- “ !*“!!! "' “
beschafft werden, wclch verzinst und inner triebsjahke nicht am indem dcn Inhabern bis zum trichjahkes das Recht zusteht, Stamm-Ackicn zu verlangen. _ Dic Gcnshmigunq Sr. Majestät des Königs zu Dem c ist bereits nachgcsncht worden. ligung an diesem Prioxitäts-Kapitale 5. des Gcsellschaftö-Sta- irc in so wcét den Vor- fie an] je :; Acticn eine Plioritäw- 100 Thlr. erhalten können. cßung der *)lUcthöchsicn Genehmigung _1la11es fordern wir daher die Herren
Wohnung darbietet.
Demzufolge werden alle
schleÖts der V, Vorcke, a
H a m b n r g nach den Nordseebädcrn Helgoland und Norderney wir folgt antreten:
narf) Oklgoland den 20. Juni, und vom 27. Juni ab jeden Sonnabend, Dienstag und Don-
nacl) Norderney .... 2. Juli ab jeden
Donnersjag. _ Das Da1npssch1ff„Yatriot“ ist von Grund auf crncucrt und nur das Elegantestc eiu-
Borcke, Sohn des Ernst und Anachmlkcb
Curry Gottlieb v. Borcke, Majors im chimeme ». Malschin zu Brieg (1807),
der Ferdinand Wilhel Hauvtmann im Regiments
dcsfall? cn lan „ _ Bki'dgcr BPethci "Ü'Ukllch schon das, was auch sollen in Gemäßhrit dcs §. 11113 die gcgcnwärtigcn Action. zug haben, daß “ Obligation über
Zu der Vorauss dcs vorcrwähnten *). Actionairc hierdurch anf, spätrstcns bis zum 20. Juni . unter Einreichnng ihrer Quittungsbogcn und An- Prozcnt des darauf fallenden Anthcilö
an Prioritäw=Ob1igationcn entw'cder bci dcn _ Pcrren Gebrudcrn V ext &" Co. in Berlin,
Neue ProMenadc Nr. 10, oder bci unserer Haupxkaffe pruch anz:1mclden.
Hotels mit MW und 311111171311"
m v. Borcke, im Jahre 1807 und RoUs-71/7(n ?“
Fürst Hohenlohe 311
der Oekonom Carl Theodor v, Borcke,
) die Brüder des Lankrichters v. Borch zu Alberti- Wildbad und J""_'
),l)11ben bcreYtSW vom Gasthof Sum, ck Stnttgakk- UU- Verrin mit den bcireffcndcnP" rdewcchsel und M' ck Durlach zur ' daselbst ankommx bendahin gkl)! ""
ge lehnéfähige Tescendenten 31021113- an dem Gute Vogelmng .F., ähcrrechtö, des Revo-
und reren etwam Übung ihrer Lehanechte namentlich dcs Vorkaufs- odcr N caliOUZkéäUö, dez 1361115111111!" 1:11:10 Und des Relai- 1ion61cchtö, hierdurch aufgefNrert,
am 8. Juli d, I.,
dem Ober - Landesgerj
auf dem hiefigen anstehenden Tenni mic Vollmacht unk „; Wozu 1.1“: Herren J“ Triest und Lenke den, zu erscheinen, Ansitbung ihrck L deshalb ein ewiges
angefangen. ans täglich ein 1. Juni an im täglich ein Omnibus mit Pfe gleitung eines Con auf die um die Mittagözcit senbahnziige, und zurück; e Omnibus täglich vom Hotel Bellevue aus 11111 ten Pferden und Condnctcurs-Veg dem Amtö- und Badcarzt, Hofrath [)1- *? dem ])-. Schweikle in WildbaL t))“ aus Hamburg sich während der Eamon w I
zahiung von 20 Wittenberge, im Mai 1816.
ags 11 Uhr, vor Hofmann “" Roemer. ducteurs na
ck13 - Referendarius v. Loeper Ober-Landesgerichte erson oder darch dazu nformation versehene SachWalter, astiz-Kommissarien Krause, Herrmann, hindurch in Vorschlag chtigenfallz ste des Ansp , ehnrecbte verlustig erklärt und thurn StiUsrOwejgen wird aaferlegt wcrden.
Zugleich werden zu liefern Termine auch die kannten Realprätendcnten hierrurch unter kerWarnung vorgeladen, daß fieAch gegen fich gelten [affen müffen, was von dxn bekannten Nealprätencentm mit den übri- gen Vetheillgten verhandelt werden wird.
Stenin, den 12. Mär; 1846.
Königliches Lber-Landeögericht. Erster Senat.
». Moeller.
TJildbad im Königreich Württemberg.
Die diesjährige Kurzcit hat mit drm 15. Mai be- Nachdem die bisher noch im Gebrauche ge- [teren Vadcräume durch neue erscßt worden find, enthält das vqn der König!. Staats-Finanz-Ver- g nunmxhr m seinem ganzen" Umfange neuge- bautc Badgcbäude 9 Gesellschaftsbäder und 22 Ein- m_ Temperaturftufen zwischen 25"; bis „ nut den erforderlichen Douchen in ab- ondertey Raumen und mit einer die persönliche Ve- mlichkett der Badenden in erprobter Zweckmäßigkeit berücksichtigenden inneren Einrichtun und der Ankleidezimmer.
ne entweder in P Später kann von cht mehr Gebrauch gcmmyt werdcn, in- dem aber den bis dahin nicht in Anspruch genommenen Bekraz bcrcits anderweitig verfügt worden ist.
Die einqcreich1en Quittungsbogen, wclche von einem m-"t der Erklärung dcr V-"thcilig'mg versehenen Num- mern-Verzeickzniffe begleitet sein müssen, werden zum Zeichnen der erfolgten Anmeldung abgestempelt und mit einer auf den Namen der Einzahlenden lautenden Quittung über die geleistete Einzahlung sofort zurück- gegeben werden.
Glogau, 30. Mai 1846.
Die Direction der Niederschlesischen Zwei ba n-
(Hesellschast. g h
hier diesen Ans
"“'"" Rech" "' Insofern nämlich Se. Majestät der König nebst Sr. König!.
“"' dcm Prinzen Karl in diesem Stadthaus: ihr Nachtlager an- Emk" zu (1er Freude geruht hatten, hieß es dort: “ssklxleu ".“ Paläste der alten freien Stadt; “?ck bietet ste_ das Beste, Was sie zu bieten hat. Als Hixchstes die Väter erblickten Das goxtliche Wort, und schmückten Dre Kirchen herrlich aus. sie erkannten das tägliche Brod, und nannten LBrodlauhe ihr größfes Haus. DMMK“ nun sol] decken Dich, der das Brod uns schüßt,'2c. _ Kö „31351 apostolischen Worte daher: „Fiirchtet Gott!“ „Ehret _ "*g* sianden sich saberall neben ei
gebracht wer-
Den 18. Mai 1816.
*Der König!. Re icrungs-Commissair und VNN" Bad-Auffichis-Behördc. ' Freiherr von
zelnbäder , in d Regierungörath-
30“ Reaumür, *. ““ 's Zweites
der Badräume n weihen weder
, Die zwei Fefitage des Königlichen Besuchs, unmittelbar nach dem Pftngstftsxe, erschienen als eine erfrxuliche Verlängerung der kirchlichen hohen Jetertnge; die neben der K1rche der St. Martinivorstadt rr- bautc Ehre11pfqrte hatte die Gestalt eines festlich geschmückten Tem- pels erhalten, mdem ße eine auf _acht dorischen Säulen ruhende Ro- tunda btloete; von den zwölf Kilchthiirmcn hatte das Jestgeläute kaum ausgeklungen, als es von neuem begann, um ein zweites Fest anzukündigen.
Aus den mit den schönsten alten Glasmalereien verzierten Jen- ste-rn des “hohen Chores der Kirche 11611188 31111136 Uirginiz und der K1rche 0111 013511 glänzte bei der Ankunft Sr. Majesiät Abends gegen 11 Uhr der bunteste Farbenschmuck durch die ßärkste Beleuch- tung von innen schon von weitem entgegen, und der ehrwürdige, ernste, gotlxische Bau derselben ließ durch die plöyliche Beleuchtung mittelst weißer und rother bengalischer Flammen die großartigen Um- riffe auf eine überraschende Weise hervortreten. A*uck) der Inhalt der vom Gymnasium zugleich im Namen der Knaben- und Mädchen- Bürgerschule überreichten lateinischen Ode als Einladung zum Allcrhöchsten Besuche der nahen durch ihre Naturschönheit und Nüylichkeit für die gewerbreiche Stadt hochgehaltenen Popperoder-Quclle hatte jene bei- den Ideen zur Hauptbcgründung ihrer Bitte benuht.
_ Was aber aUe hcllen und glänzenden Punkte beider Tage Weit üherstrahlte, war die außerordentliche Huld und freundliche Gnade, mit welcher det: König alle diese Beweise wahrer Unterthanenliebe u11d upverbrüchltaxer Treue ausxunehmen geruhtcn, indem Se. Maje- stat mcht nur gletcb bei dem Empfange durch die Stadtbel)ördcn an 11er Chrenpfvrte und bei der nach Einkehr in die Brodlaube statt- f1ndenden Vorstellung der Militair- und Civil-Behörden, von denen eme große Anzahl zur Königlichen Tafel gezogen wurdcn, sich aufs h_uldreichste äußerten, sondern auch am folgenden Tage, nach freund- ltcher Begriißupg der vor dem Stadthause aufgestellten Freiwilligen und Kampfgefäyrten aus dem Befreiungskriege, die beiden Haupt- kirchen der Sxadt und zwar zuerst die durch ihre vier Säulenreihen uud fiinf Schine so großartige Marienkirche, dann die durch ihre bei- den bis zur Spitze steinernen altgothischen Thürmc sich auszeichnrnde Blasiuskirche in Augenschein nahmen und demnächst bei der Rückkehr von der über die Truppen gehaltenen Revue in Begleitung Sr. Kö- niglichen Hoheit des Prinzen Karl die an der Popperoder-Quelle
aufgestellten Schulen durch Erfüllung der unterihänigsten Bitte be- glückten und sowohl dem Gesange der unzähligen Menge, als der Ansprache des Gymnasial-Direktors in d'en buldvollsten Ausdrücken ihre Alletböchsie Theilnahme an der Art “bezeigten, wie man die Na- turschönheit der Quelle selbst und ihrer Umgebungen auf eine länd- lich gcmüthliche Weise benutzte, „die Freude über die Anwesenheit Sr. Majestät gleichsam zur unmittelbaren Anschauung zu bringen. Auch noch nach der von hier aus sfattfindenden Abfahrt Sr. Mazestät nach Langensalza war die Freude über die erfahrene Königliche Huld und Gnade wahrhaft unerschöpflich, zumal noch an der Abfahrtsstelle Se. Majestät dem Bürgermeister die Bekanntmachung Allerhöchstihres landesväterlichen (Hrnßes und Königlichen Wohlgefallens anzubefehlen, auch kurz vorher ein ansehnliches Geschenk für Hausarme anzuweisen und diejenige von den Jungfrauen, welche Sr. Majestät den Gruß Mühlhausens zu überreicken das Glück gehabt hatte, mit einem kost- baren Armbande zu beschenken geruhten.
Unser Magistrat hat den obigen Befehl durch die nachfolgende Bekanntmachung vollzogen:
„Sr. Majcftät, unseres Königs Besuch Allerhöchstihrcr getreuen Stadt Mnhlhauxen und rte gnädige Annahme des von der Bürgerschaft bereiteten Empfanges und des Nachtlagch im Stadthausc zur ondlaube haben uns Allen, der gesammten anbänglichen Einwohnerschaft, zwei herrliche Fest- tage, am Yen und Ztcn d. M., vcschectt. Solch' ein Jubel, solche gaoß- aatige, glückliche Bewegung ist in unseren Maucrn noch nie erlebt worden. Die Ordnung und Harmonie, die Herzlichkeit und Verehrung, die überall waltete und den guten (Heiß und feinen Ausland im altehrbaren Mühlhausen trefflich bewährte, ruht auf zwei festen Grundlagen: auf dem Dasein eines geistes- und jhatkrästigen, gerechten, holden Regenten, der erhaben über alle Pa“1teien Sein großmächtigcs, nur den Bösen sirafcndcs Sceptcr in der Furcht Gottes und in der Liebe zu den Menschen führt, und auf der Er- kenntniß dieser Segnung, woraus die freie, innige Unterthanentreue und Liebe emporwächst, die den schönen Bund zwischen König und Volk zur Erhaltung des Thrones und zur Wohlfahrt des Vaterlandes einig und stark schließt. Dies Alles befreiende Gefühl schuf das patriotische Bclhältniß, welches köstliche Freude und lieblichcs Wesen in jedem Gemüthe und auf jedem Zuge bereitete. Es ist so viel Herrliches und Dcnkwütdigcs vorge- kommen, das; wir hier von dcssen Schilderung absehen müssen. Wir ver- sprechen, zur Befriedigung der Sehnsucht einc Denkschrift der Erinnerung zu liefern, und habcndcrcu Abfaffung bereits eingeleitet. Nur das beeilen wir uns zu vrtlautbaren,was unser König und Herr, unter Zurücklassung eines Gnadenge- schcn1es von 200 Nthlr. zur Vertheilung an mehrere Hauöarmc, dcm Bür- germeister bei der allerunthänigsicn Aufwartun an der Abfahrtsstelle in Poppcrode zu befehlen die Huld gehabt hat. ir sollen einem jeden Bür- ger, einem jeden braven Einwohner der Stadt den wothoUcnden Gruß und holdcn Dank sagen, Welchen das liebeglühendc Herz unseres gntcn LandeSvaters Seinen Miihlhausern darbringen läßt. Hochbcglückt bekunden wir hierdurch das Königliche WohlgefaUcn. Gott erhalte den König auf dem Felsenthtone der Gerechtigkeit, unseren von Geist und Gemüth edlen Landesherrn, der, schon in den Freiheitskämpfen als Königlicher Jüngling mit dem Lorbeer des Krieges geschmückt, das Helkenthum und die rittetlichc Zucht in Seinem Nationalhcere nähkt, die Palme des Friedens dadurch mächtig schüvt, den Oelzwcig der Wissenschaften, Künste und Gewexbe pflegt und Sein getreues, biedcrcs Volk in jeder Noth schirmen wird.“
Mühlhausen, den 4. Juni 1846. Der Magistrat.
Saale, 6. Juni. Gestern Abend gegen halb 11 Uhr trafen Sc. Majkstät der König und Se. Königl. Hoheit der Prinz Karl, von Weimar kommend, unter dem Geläute aller Glocken in unscrer Stadt ein. Die festlich bewegte Einwohner- schaft begrüßte den erhabenen Herrscher mit lautem Hurrah-Ruf, und n_achdem Se. Majestät in dem zum Nachtquartier bestimmten König- ltchen Postgebäude abgestiegen waren, geruhten Sie, die Militair- und Civil-Behörden der Stadt Sich vorstellen zu lassen. Ein aus allen Ständen zusammengetretenes Männer-Chor zog während der Abendtafcl mit farbigen Laternen auf dem vor dem Postgebäude be- legenen, mit grünem Laubwerk dekorirten Plaße unter dém Scheine
. bengalischer Flammen auf und führte einige Gesänge aus. Se. Ma- jestät lxeßen die Sänger auf den geräumigen Saal vor den Wohn-
96 Naumburg a. d.
1846.
z_1m_mern komme_n, gestatteten noch “den Vortrag einiger Lieder und außxrtey Ihr Wohlgefallen darüber. Heute srüb 7 Uhr hielt Se. Maxesiat auf dem k1cht bei der Stadt belegenen Exerzierplaxze Revue uber daß harr zysammengezogene Landwehr-Bataillon und die Land- wehr-Escadron, xpracben AUerhöchst über die Leistungen dieser Trup- penthetle Ihre. besondere Zufriedenheit aus und traten dann, nach Annahme einer kleinen Erfrischung in einem Zelte, unter dem Jubel- ruf_der außerordentlich zahlreich versammelten Menge die weitere Rei|e nach Weißenfels an.
__ _Kem Unfall störte die Freude der Einwohner, den vielgeliebten Kdnrg hier begrüßen zu können, überall herrschte Ordnung und An- stand, und geruhten Se,Majesiät hierüber, so wie über die Mitwir- kung des Bürger-Schüyen-Cotps, sich günstig zu äußern,
Deutsehe Vundesßaaten.
Königreich Sachsen. Die zweite Kammer wählte in einer am 5. Juni abgehaltenen Abendsiyung ihre Zwischendeputation zur Vorberathung des für den nächsten Landtag zu erwartender: Ge- sey-Entwurfs über die Reform der evangelisch- lutherischen Kirchen-Vcrfassung, gnd zwar die Abgg. Hensel ]„ Schäffer, Cubasch, Präsident Braun, von Mayer, von Römer und Secretair Scheibner zu Mitgliedern derselben, so wie zu Stellvertretern die Abgg. Secretair Kasten, Oberländer, Jani, Zische, Haase, Gef ler und Sacbße. _ In der Siyung vom 6. Juni zeigte nach dem :- gistrandenvortrage der Präsident der Kammer an, daß die zur Vor- berathung dcs Gesev-Entwurfs über die Benuhung der fließenden Wäffer gewählte Zwischendeputation sich konstituirt, ihn zu ihrem Vor- sdand und den Abg. Schaffrath zum Referenten ernannt habe, Der erste Gegenstand der Tagesordnung war ein Bericht der ersten Deputation über ein Allerhöchstes Dekret, die Revision der Bergwerks- Verfassung betreffend. Dieses Dekret, hervor- gerufen durch einen während des leßten Landtags von. den Ständen eingebrachten Antrag auf Umgestaltung der sächsischen Bergverfassung, enthält die Mittheilung, daß die Staats-Regierung beabsichtige, der im Jahre 1848 zusammenzuberufenden Stände-Versammlung den Entwurf eines allgemeinen Berggeseßes vorzulegen und es für ange- messen erachte, daß die Vorberatyung und Berichterstattung über die- sen Entwurf in der Zwischenzeit bis zu nächstem Landtage durch zu erwäblende außerordentliche siändische Deputationen erfolge. Der “über dieses Dekret erstattete Deputations-Bericht enthält den An- trag, daß die Kammer sich mit diesen Ansichten der Regierung ein- verstanden erklären möge; derselbe wurde von der Kammer sofort ex'nstémmég genehmigt und hierdurch dikser Gegenstand erledigt. Ueber emen wx-ter auf'der Tageéordnung befindlichen Bericht der ersien Depu1c11totz auf em Dekret, Allerhöchste Entschließungen auf verschie- dene standtsche Anträge betreffend, konnte die Bcrathung wegen vor- geriickter Zeit nicht beendigt werden. '
Großherzogthum Baden. Zu der Sihung der zwei- ten Kammex vom 3. Juni wurden zunächst Petitionen angezeigt, darunte-r zwei von mehreren Bürgern zu Sinzheim und Hoffenheim, auf thderbersiqupg des Preßqeseßes von 1832 gerichtet; die übri- gen metst von örtlrchem Interesse. Nachdem einige Wahl-Akten vor- gelegt-wyrden, nahm der Abg. Kapp das Wort, um seine friiher angekündtgtenFragen wegen einigerCensurstriche in dem Land- iagsblatte in seiner Rede zur Unterstüyung der Motion des Ab- gxordnctxn- Peter auf Preßfreibeit wieder zu erneuern. Es seien mcht klemltche ode)" persönliche Riicksichten, welche ihn zu dieser Be- schwerde gegen dre Censur veranlaßt, sondern allein die Ueberzeugung von der Pfilchkjdks Abgeordneten, der nicht zugeben dürfe, daß die Censur sich an trgend ein Wort wage, was im Stände-Saale ge- sprochen werde; , denn da sei das Forum der Oeffentlichkeit. Cr suchte 111111 m langer Rede nachzuweisen, wie die Censur 111 dem vorlrjegenkwn Falle keinen Grund und kein Recht qe- hab1 l),abe,-seme Worte, ryie geschehen, zu streichen, und sieilte schl1eßl1ch dte Frage, ob_ eme badische Censur sich erlauben dürfe, nachwetsbare und nachgewtesene Worte deutscher Souveraine zu strei- chen„ und welche Strafe über einen solchen Censor verhänqt sei. Da inzwtschcn der" Redner von der Hauptsache abschweifte, so wurde er von dem erestdenten mit der Bemerkung unterbrochen, daß man aus dem Stäydesaal doch kein Conversationsbaus machen möge. Der Abg. Kapp außxrte hierauf,_ er wolle nun dem Herrn Geb. Rath Mattermmer (Zwischenruf des Leßteren: „ich bin hier nicht Geheimer Rath“), also dem Präsidenten die Freude machen, die Antwort auf diese Jragenybzuwarten. Ministerial-Präsident Nebenius erwie- derte, daß dte badischen Censurgesese einmal beständen, und wenn der
Abgeordnet-x *Kapp eine Beschwerde habe, so möge er den ordjnungsmaßtgxn Weg betreten. Der Abgeordnete W e 1 ck e r mcmte, er könne nicht zugeben, daß man an die Treue der
Jürstenworte nicht erinnern dürfe. Staats-Minister von Dusch: „Sje smd abex jedenfalls nicht die alleinigen Ausleger der Treue; übngens habe 1ch seiner Zeit den Abg. Kapp nicht genau verstan- den.“ Auch der Ministerial-Präsident Nebenius bemerkte, daß er jene Worte, welche in der Rede des Abg. Kapp gestrichen worden, nicht verstanden habe, sonst würde er, wie es seine Pflicht erfordere, ihn darauf aufmerksam gemacht haben. Eben so hatte der Präsi„ dent den Abg. Kapp nicht verstanden. Von Seiten der Regierungs- Kommission ward indeß weiter dargethan, daß jene Worte allerdings eine Belcidigung entbirlten, und daß es sich darum handle, ob auch gedruckt werden dürfe, was im Ständesaale gesprochen werde, eine Unterstellung, wclche nicht zugegeben werden könne, sobald beleidigende Aeußcrungcn vorkämen. Gegen den Abg. Welcker ward von der
Regierungo-Kommisston bemerkt," daß seine Drohungen mit Stürmen, die da kommen konnten, unsiatthast seien. _
Nachdem diesex Gegensiand verlosen worden, richtete der Re- gierun s-Commxssair, Hauptmann von Böckb, eine Anfrage an den Abg. ecker, m BeFreff der Aeußerung des Leßteren in der vorigen Sipung, wonach ber_ den Vorfällen in Mannheim am Lösten v. M. die Soldatetx subordmationswidrég ihren Offizieren den Gehorsam verrvcagxrt hatten. Diese Behauptung, welche der Abg. Hecker nach dem Horensagen m dre Kammer gebracht, habe sich als unwahr
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