Titel 13 bis 23 wurden darauf unverändert genehmi t.
Es folgte Kapitel 75, Gefängnißverwaltung, Tits 1, Strafgefängniß Plößensee, Besoldungxn 151 625 „M
_ Der Abg. Hagen rügtx. oaß„dre Veköstiguxig der Ge- fangenen in den Gefängnissen „haufig Fu luxuriös set. In Rückfi t auf die Noth der freien Bevö kerung und um den Chara ter der Strafe aufrecht zu erhaxten müsse man die
leischkoft einschränken und dieselbe mit Äußnahme der ärzt- 1chen Anordnungen nur bei längeren Freiheitsstrafen ge- atten. | Der Regierungskommissar, Gehrime Obcr-Justiz=Nath Starke erklärte, daß diese Fragen im Ministerium erörtert wiir- den und daß er fich bis zum Abschluß dieser Erörterurzgen eme bestimmte Erklärung vorbehalten müsse. Jedoch enthielten die Andeutungen des Vorredners viel utre 011500.
Der Abg. Cremer inierpeüirte ie egierung, was auf ieine vorjährigen Beschwerden in Betreff des schlecht0n Wassers in Plößensee, in Betreff des mangelhaften GottesdiensieH fin: die katholischen Gefangenen und des mangelhaften Refligtons- unterrichts für jugendliche Gefangene 010101: Konfessiqn ge- schehen sei. Er warne die Regierung„ die leischkost m den Gefängnissen noch mehr als bisher 6111sz riinken, da auch anständige Lente dahin kommen könnten. Einem Nedactsiir sei während einer sechswöchent11chen Gefängmßstrafs durch die Gefängnißkosi nack) ärztlichem_21usspruch der Magen und da- mit seine Gesundheit total rmmrt worden.
Der Regierungkontniissar erwiderte, er, habe dem Vor- redner bereits privatim mitget?eiit, daß seinen Beschwerden iiberal! abgeholfen sei; er vertebe also den Grund „seiner heutigen Interpellation nicht. Daß em Redactßiir m1t_ver- dorbencm Magen weggehe, könne ihm auch anderwarts passrren.
Der Abg. Schmidt (Stettin) wünschte die Unifrzirung des
worauf der Re ierungskommi ar erklärte, daß diese Frage bis nach Erlaß des Reichs rafvollzugsgefeßes eine offene bleiben mü e. * „
Der 91 g. Cremer bemerkte daß er zu seiner heutigen ?nterpellanon durch den Wunick) des Regierungskommissars xlbst veranlaßt sei. Er müsse demselben erwidern, daß es em Unterschied sei, ob man sich den Magen einmal verderbe oder ob derselbe total ruinirt werde. Er müsse noch den Uebelftand zur Sprache bringen, daß das Gefängniß in Plößen- see sehr wenig befeßt sei, während circa 5000 Personen das Recht hätten zu sißen, ohne daß sie dazu gelangen könnten. Das sei unter Umständen schlimm. Das HiilfSJefängniß in Rummelsburg sei so schlecht, daß zwei Sträflin 0 dort ent- liefen und sich meldeten, um ihre Strafe in 51215301100 zu verbüßen.
Der Regierungskommiffar Unter-Staatssekretär Rindfleisch entgegnete, 1oweit die jüngsten Nachrichten der Staats- anwaltschaft reichten, sei fie mit den Strafvolistreckungen kurrent und es warteten nicht 5000 auf die Abbiißung der Strafe._ Die Errichtung des Filialgefängniffes in Mummels- burg ser durch die zwin ende äUßere Nori) veranlaßt worden, da die Polizeigefängnise dem Bedürfnisse nicht genügten. Was den erkrankten Redacteur betreffe, so könne Lr zur Be- ruhigung mittheilen, daß die Gesundheitsverhältniffe in Plößensee im Allgemeiner: günstige seien. 1878 habe der Krankenstand 1,70 Proz. jetzt nur 0,97 Proz. betragen.
Hierauf wurde das Kapitel mit 5872 990 «74 bewilligt, dele. Kapitel 76, Pensionen u. s. 10. 3350000 01-6 und Kapitrl 77 bis 82. „
Es folgte das Extraordinarinm des:. Justiz-Etats, Kapitel 8.
Tiiel 1 Und 2 (zur Erweiternng des Gefängnisses zu
Gefängnißwesen-Z in drm Ressort des Zustiz-Ministeriums, ] Pr. 550110110 16 450 „46 und zum Neubau eines Geschäfts:
hauses für die Land- und Amtsserichte zu Berlin, fernere Rate 500 000 (46) wurden ohne Debatte bewilligt.
ZAR Tit. 3 hatte die Regierung ursprünglich 4706 000 „15 ziim nkauf des ehemali en Kadettenhauses zu Berlin für die Cwil-Abtheilungen des andgerichts und Amtherichts Ber: lm ]. chfordxri; die Kommission hatte dagegen ganz all emein nur zwei Miuion'en Mark zur Vermehrung des Paus quan- tum zur Vorberertung und j?eilweisen HersieÜung derjenigen Bauien, welche, für die_Durch Ührung der Justizreorganisation nöthig seien, einschließlich der Erwerbung der erforderlichen
Bauplä e, der Beschaffung der zu der inneren Einrichtung,
erforder ichexi Utensilien, sowie zur Brfchaffung der erforder- lichen mterrmistischen und Miethslokaiien bewilligt. Ohne Debatte wurde der Antrag zum Beschluß erhoben.
Der Rest des Extra-Ordinariums wurde nach den An: trägen der Kommission genehmigt; die Tit. 5 und 9: 67 000, «_sz zum Ankaufe eines Hauses zu einer Wohnung für den Divisions=Commandeur in Neisse, sowie 140 000 «11 zum Erweiterungsbau beziehungsweise Neubau des Gefängnisses 311 Haunover, wurden gestrichen.
Damit war der Justiz-Eiat erledigt.
Es fol ieder Etatder StaatsschuldenverwaLtrxng.
Der ?! g. Kal1-ex richtete an die Regierung die Anfrage, ob es in ihrer Absicht liege, die Einrichtung zu treffen, dir in Frankreich in dem 1150 cin 1131501 9115110 schon lange besteho; es sei sichsrlick) angenehm, Werthe zu besiizen, die nicht 001“: [0an gingen und nicht gestohlen werden könnten, namentlich fiir Wittwen: Und Waisenstiftungrn.
Der Rogierrmgskommissar (5501). Ober-Finanz:Ratb Rötger entgegnete, die angeregte Frage ]ei fiir die Regierung, keine nene; die Regierung sei bereit, sie zu erwägen.
Jm Uebrigen wurde dieser Etat ohne Debatte genébmigt,
worauf sich das Haus um 41/2 Uhr vertagte.
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Preuß. SUstX-Ynzeiger und “&.-as CrNTral-Haxrdrlx- register nimmt an: die 1131115110110 Expeßiéioxt ] de:! Deutsrhen Keirhz-Auzeigers und königliri; 2 Preußischen Ütaats-Liuzeigerx: 3 Berlin, 8. 77. Wilhelm-Straße Nr. 152. 4
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6. 7018011106000 301101111511100111111Z011.
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„Invalidendank“, Rudolf Mosse, Haasmßxir;
& Vogxer, G. L. Danke & Co., F. SÉZloiice,
Viittcner & Winter, sowie au: iibrisxeu größrxxxz Annomeu-Vnreaus.
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ladnngen u. dergl. [1589] Subhnstntions-Patcut nnd Aufgebot.
In ZwanasvoUstrcckunqsfachen 1) drs Johann Brünings in Dorum, 2) des Her'rann Brünings ir) Holffel, (Gläubiger, wider den Ockonomen Hmrich Christian Hobn ;u Blumenau, Schuldner, folien auf Antrag der Gläubiger die nacbsirbetxd bezeichneten, dcm Schuldner gehörigen Immobilien in dem auf Donnerstag, den 22. April 1880, 10 Uhr, vor hiesigem Königlichen Limisgericbte anbrrau1x.ten Termine öffentlich meistbietend verkauft werden.
Zum Verkaufe gelanqt der in dem Gcmeindrbez'irk Lehe Unter Nr. 998 belegrne Hof, genannt „Blu- menau“, bestehend aus den unter Nr. 640 der 136- bäudestcuerrokle des Gemeindebezirks L?He au 2- fübrten Gcbäudev, Wokwbaus, 912112115000, (92- wächbaus, Schrune, Viebhaus, Nebengebäude, Pa- viUon und folgenden (Grundstücken:
8. in der Fcldmark Lebe belegene Grundst'che, ver- zeichnet unter Art. 574 der Grundsteuermuiier- rolle für Lebe, Kartenblatt 1, Parzcilen ], 7 bis1Zinkl., 20, 32, 48, 50, 96, 105, 124, 154, 167111117168, Kartenblatt 2, Parzellen 74, 128, 151, 270, 273, Kartenblait 3, Parzelle 131, Kartenbiatt 24, Parzelle 6, in einer (Besamml- größe von 44 Hektar 62 Ar 42 Quadratmeter,
. in der Feldmark LÜUJM belegene Grundstücke, verzeiclxnet unter Art. 144 der Grundsteuer- muiterrolle für Langen, Kattenblait 2, Par-
zciie 78 11110 Kartenblait 5, Parzclien 83, 86
und 88 bis 91 inkl., in einer Gesammtgröße
. von 4 Hektar 43 Nr 65 Quadratmeter.
Zugleich werden Alle, irelcbe an den vorbezeich-
neten Jmmobilim Eigeniiinmsq Näher-, lehnrecht- liche, fideikommiffarische, Pfand- und andere ding- iicbc Rechte, insbesoUdere aucb Serviiuten und Real- berechtigunaen zu haben vermeim-n, auf0efordert, solche in obigem Termine anzumelden, widrigenfaßs für den sich nickt Meldendrn im Verhältniß zum neuen Erwerber das Recht verloren geht.
Lehe, den 12. Januar 1880.
Königliches Amtsgerickyt 1. Dckmold.
[1986] Oeffentliche thrliung.
Die unverebrlicbte Marie Sckmeffer zu Gleiwiß klagt ]) gegen den Scbmied Johann Zogalla, 2) gegen die unoerchelicbte Louise Zogalla aus (GleiwiiZ, deren qegenwärtiger Aufenthalt unbekannt ist, wegen rückständiger Hypotbekenzinsen mit dcm Anfrage auf Vcrurtheiiung der Beklagten zur Zahlung von 150 „10. und ladet die Beklagten zur münd- lichen Verhandlmm des Rechtsstreits vor das König- liche AmtEgeriäz: ]11. zu (Gleiwitz auf
den 5. April 1880, Vormittags 10 Uhr,
Zimmer 29.
Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUung wird dieser AuSzu-g der Klage bekannt gemacht.
Gleiwitz, dcn 13. Januar 1880.
Dittert. „ Gerichtsschreibrr des Königlichen Amt aerichts 111.
Der Böttger Carl Huck aus Gehren, z. Z. mit unbekanntem Aufenthalte abwesend, ist von dem Kaufmann Liebreickj Ludwig hier auf Zahlung von 41511. 38 «5 Waarenschuld verklagt worden und bat Letzterer den 2c. Huck zur Verhandlung vor das Fürs1liche Amtßgerichr Gehren geladen und be- antragt, denselben zur Zahlung der aeklagfen 41 M 38 „3 nebst 60/0 Zinsen vom 1. Januar 1878 ab 4 und zu Tragung resp. Erstattung der Prozeßkosten zu vkrurtbeilen.
Das Fürstliche Amtsgericht Gehre1 hat Ver- ,handlungriermin auf
den 5. März 1880, Vormittags 11 Uhr,
Subhaßtationen, Aufgebote, Vor-
anberaumt und wird in Gemäßbeit der §§. 186 bis 190 der Civilprozeßotdnung für das Deutsche Reick) drm 2c. Huck dieser Aiiszug birrmit öffentlii) zu- gestelit. Gehren, den 13. JanUar 1880. Der Gerichisschreiber des Fürstlichen Amtsgsrichts. Tk). Müller.
7( * . '
[1093] Vciunnimachnng.
Die 12 Ausloosungssckzeine dcr unküridbarm zu 41] 0/0 verzinslichen Hypothxkenbrieie über je 300 510 der Pommersckyen Hypotheken-Akticribank zu CöÖlin 1111. 1). Nr. 503 504 505 506 507 508 509 510 511 512 533 534 sind verloren gegangen und wes- den deshalb auf den Antrag d r bikberigen Inha- berin WittWe Fkick, Dorothea, geb. Götze, zu Ber- lin, alle Diejenigen, welche als Cigenibümer, Ces- sionarien, Pfand- oder sovsiigc Briefs-Jubaber an diese Urkunden Ansprüche erheben soiitert, aufgkfor- dert, fici) bei uns spätestens in dem auf
den 27. April 1880, Mitkags 12 Uhr, vor dem Herrn LandgeriÉW-Raii) Peters im Ter- minözimmer Nr. 24 anberaumten Tcrmine zu mel- den, widrigenfaUs fie mit ihren Ansprüchen an jene Urkunden ausgrscbloffcn und leßiew für kraftlos Werden erklärt werden.
CSSlin, den 23. Dezxmber 1879.
Königliches Landgericht. Cwilkammcr.
' 1592] Ansgebot.
Demnach die Veguine, Wittwe weiland («35115- macbers Louis Knopp, Joééanne, gebornr Friedrirbs birrseibst, am 30. November 0. I. unter Himm- lassung verschiedener Kleidungsstücke, Wäsche, Haus- gerätb und sonstiger Mobilien verstorben, Erben sicb jedoch bis jeßi nicht gcfundcn haben, so werden auf Antrag des Herzoglichen Finanzkoüegiums als Vertreters des FiScus die etwaigen Erbberecbtigten bierdurrb aufgefordcrt, ihre Rechte spätestens in
dem auf
den 10. März d. J.,
Morgens 10 Uhr, Vor unicrzeichnetem Gerichte angesexten Termine geltend zn machen, 111.1:1 dem Recht0nachtbeiie, daß der Nachlaß, Wenn fich kein Erbe smdei, für herren- loses Gut erklärt, bei crfolgendrr Anmeldung aber den sich Legitimirenden ausgeantworiet werden soil, daß der nach dem Ausscbluffe fich Meldende und Legitimirende alle bis dahin über den Nackolaß ge- troffcrie Vrrfügunaen anzuerkennen schuldig, auch weder Rechnnngsablage nocb Ersas der erhobenen RuiZun-aen zu fordern berechtigt ist, sondern seine Airsprücbe auf das zii beschränken hat, was bon der Erbschaft noch vorhanden sein wird. Ganderßheim, den 15. Januar 1880. Herzogliches Amthericht.
[1596] " Aufgebot.
Dutch Verfugung des Präsidenten des König- lichen Landgerichts zu Hagen ist das Aufgebot der von den Kreisgerickotsboten der früheren Kreißgericbts- Kommission zu Menden, Glade u. Mittelstädt, ge- stellten Dienstkaution angeordnet worden.
Diejenigen, welche auf Grund des Dienstverhält- niffes eines dieser Beamten Anipriiäße gegen leytere oder den Fiskus 311 haben Vermeinen, Werden hier- mit aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte svä- testens in dem auf den
“7. April 1880, Vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 3, anberauniten Aufgebytstermin anzumelten, widrigen- falis sie ihre Rechte an die Kaffe verlusii fein und smlilr an die Person des Beamten verwiefjen Werden 0 en. Menden, den 13. Januar 1880. Königliches Amthcticht. van Erkelens.
[1606] ,
Nachstehendes, in der öffentlichen Sitzung Herzog- lichen Amisgerichts Schöppenstedt vom 14. Januar 1). J. publiirte
8. *1'1100101-411501J011, ; 111 5101- 135115011- 9. ijüöö-KWUWÜKSÜ, 0000.90.
Erkrimtniß :
Da der Maler Ludwig Muti] von hier dem Anfgebotc vom 6. November 0. J. znwidcr siine Ansrrückye und Rechte weder friiher noch in dem heutige?! Termine angemeldet hat, so wird derselbe damit für todt erklärt und sein Vermögen als Erbschaft behandelt.
Auch haben (1110 Diejeniaen, welcbe an den nun- mehrigen Nacblaß des 212. Musk) Ansprüche bisixng nicbt aiigemeldrt haben, FaÜs fie sich später melden und [egitimiren sollten, (11111 von denjenigen Erben, welcbe ihre Ansprüche angemeldet, und auf Legiti- mation den Nachlaß außgcantwortet erhalten Haben, Bis dahin über den Nachlaß aetroffenen Verfügun- gen anzurrkennen, auch wederRechnungsablage, noch Ersxß der erhobenen Nußungen zu fordern, sondern ihre Ansprüche auf das zu beicbränken, was von der Erbschaft noch vorhanden sein wird.
Stünkel. wird damit öffentlich bekannt gemacht.
Sckjöppcnstedt, den 15. Januar 1880.
Die Gericbxssckorkiberei _ Herzoglirhen Amtsgerichts daselbst, Icimke.
[1588] Oeffentliche Zustellung mit Ladung.
Nachstehender ?Luszug: ' " „Zum Königl. Landgerichte Zweibrucken, Civilkammer. Klageschrift für ' Nikolaus Ruby, Privatmann, auf der Geisel- berger Mühle wohnhaft, Kläger, vertreten durch dén in Zwribrückcn Wohnenden Rechtsanwalt Schmidt,
QMM
1) „Heinrich August Rubi), Müller, anfdcr ““Geisel- berger Mübie wohnhaft,
2) Carl Ruby, Bäcker, alida wobnßast,
3) Anna Franzißca Ruby, Ehefrau von Adolf Witt, Uhrmacher, und den Letzteren selbst der ehelichen Gütergemeinscbaft wegen, bei- sammen in St. Ingbert wohnhaft,
4) Adam Ruby, Miiiler, obne bekannten 2531511- und Aufenthaltßort in Amerika abwesend,
5) Ludwig Rriby, Bierbrauer, deSgleichen in Amsrika abwesend. '
6) Luise Catharéna Rubi), ledig, gewerbios, m S?. Jngiéert Wohnhaft, ,
7) Johann Heinrich Ruby, Bierbraricr, auf der Geiselbergcr Miiblr Wohnhaft,
8) Friedrich Wilbrlm Ruby, Bäcker, auf dar Geiselbcrger Mühlé wohnhaft,
Beklagte, - Tbeilung betreffend.
Die hier oben genaniiten obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort abwesenden Beklagten: Adam Ruby, Müller, und Ludwig Rubi), Bierbrauer, werden andurcb vor das KöniglLar-dgerrcbt Zwei- brücken, Civilkammer, vorgeladen und aufgefor- dert, eiren zur anwaliscbafilicben Vertretung da- selbst zugelassenen Rechtsanwalt zu besieUen, welcber für sie in dem unten bezrichneten, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreites anbe- raumten Termine zu erseixeinen hat, um anfragen zu böten: , '
Es gefalle dem Königl. Landgerichte, Civil- kammer, die Beklagten zu verurtbeilen, mit dem Kläger zur Liquidation und Tbeilung der Güter- gcmeinscbaft, welcbe zwischen dem Klaaer und seiner verstorbenen Ehefrau Barbara Klug be- standen hat, sowie des Nachlasses drr Leyteren zu schreiten; demgemäß mit Vornahme des Thei- lungs- und Liquidationégescbäftcs den Königl. Notar Camp in Waidfiscbbacb zu beauftragen; den Johann Bachmann, Acker9mann in_Geisel- berg, als Experten zu ernennen, welcher nach ge- höriger Beeidigung vor dem damit zu committi- renden K. Amtßgericbte Waldfiscbbach die erfor- derlickpen Abscbätsungen vorzunehmen und sich in einem mojivirten Gutachten, das drm ernannten Notar zu Protokoll gegeben werden kann, über
die Tbeilbarkeif oder UniHeilbarkeit dcr Wrixum denen Maffsobjekte auszusprechen hat, damit ent- weder Tbeiirwg im Natur, oder öffentlicbc Ver- steigerung erfolge; deri Könixxl. Notar Weiiner in Pirmasens 016 11010110 1001030111001 dsr ob- gemunLen Abwesenden zn crnennen, auch “für 17211 Fall ewtstebcnder Streitigkeiten eineii Berirbt- erstatter zu ernrmien und di.: Entnabmr der Prozesckosien 0116 der Maiie zu verfügen“, »- wird mit dem Beisügem, da]; zur mündlichxi Vor- Handlung Texmin auf den 15. April 1880, Vor- mittags neun Uhr, anberanmt ist, den obgenann- ten Adam Rubi), MüUer, und Ludwig Rubi), Bierbrauer, deren W.*hn- und Aufemibaltéori 1111- bekannt ist, birrmit öffentlich zugestellt. Ziveibriicfen, den 16. Januar 1880. Die K. Landrxerichtsschrciberei. Merckel, K. Ober-Gcrickytsschreiber.
Geschehen Amngericht Peine [. am 15. Januar 1880, in öffentlicher Sitzung. (Gegenwärtia: Grricbté-Affeffor Brandes, Amtsxzeriwts-Asßstent Jse. In Sachen
[ 1584]
.* 1". das vom Kötöner August Fröcbtiirm 01:5 Bekam und dessen Ehefrau Juliane, geb. Fleige *dabcr, beantragte Aufgebot, erschienen in dem 1117 heute anberaumten Termine:
die Proiwkanten und trugen vor:
1) . 11). Vorgelesen, genehmigt, ist crkanut und eröffnet: Alle nicht anaemeldeten etwaigen Recha .::1 den in der Edictalladung vom 12. November bezeichneten Immobilien werden für den Be- recbtigten im Verhältnis; zu der der LandeScredit- anstalt zu brstei-lenden HypotHek als vrrlorrn
erkannt. Beglaubigt : B r a 110 e 0. Für den Auszng: Iss, Gerichtssebreiber.
[1599] „ , „
Auf Antrag der Eheleute: Schneider 9112011115 Möller zu Getösemane wrrden aÜe Drzxemgen, welcbe Rechte an den Grundstücken:
GemchZuug F?):i Getbsemanc 6 _- -- 01111 „ (; _- 41 - 1 a 14 ([m 193316)an _
zu haben vcrmeinen, hierdurch aufgefordcrk, 191-178 spätestens im Termine
den 11. März 1880, Vormittags 11 Uhr, anzumelden, widrigens die Antraasteller als Eigen- thümer der vorbezeichneten GknndstÜCkXin dem Grund- bucbe eingetragen werden, und der ]aumrgx Berexd- tigte sein Recht gegen einen Drittcn, wcicbrr im redlichen Glauben_ an die Richtigkeit drs Grund- buch die Grundiiiicke erworben hat, nicbt mehr geltend machen kann, ami) seines „VorzugSrerixs gegenüber Denjenigcn, deren Rechte bis zu dem seit“ geseßten Termine angemeldet und demnäckoit auch ein etragen sind, Verlustig geht.
Zriedemald. den 11. Januar 1880.
Königliches Amthcricbt. 131. Boeger.
1591] r. 317. Den Stadtkapellenfonds Waidkirck! gegen unbekannte Dritte, dingliche Rechte an Liegenschaften beireffend.
Mit Bezug auf unser öffentliches Aufgebot W." 9 November 1879, Nr. 1019, werden nunmebx Ne nicht angemeldeten Ansvrüche für erloschen erklart.
Waldkirch, den 12. Januar 1880. _ Großh. Bad. Amtsxzericbt. „Der Gerichtssckyreiber Jr?!)-
(ck 1.7.
Zweite Beilage zum Deutschen Reichs-Anzriger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
Berlin, Dienstag, den 20. Januar
___. „. «._YWUMM
F W Inserraie fiir den Deutschen Reichs- u. Königl. Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliöje Expedition
des Beutschen Reläxx-Anzeigets nud köuiglirl) Yreußisthen Staats-aneigers: Berlin. 8. 17. Wilhelm-Straße Nr. 82. J
«ubHasiarionen, Nufsebote, Vor- laduugen n. dergl.
Königliches Amtögerikbt Heidenheim.
[1506] Oeffentliche Zustelinug.
Die ledige Veronika Keizer von'Brenz, z. Zt. in Heidenheim, bat in„Verbinduna n'nt dcm JoHann Leonhard Diepold, Setlerm Sontheim, desPfixgers ibres am 25. November 1878 geborenen Kindes Regine, gegen den mit unbekanniem Aufextkzalt ab. wesenden lediqen Bierbrauer Georg Mack bon Söönstetten Klage auf Anerkennung der Vaierschaft zu dem genannten Kinde erhoben und den Schluß- ant'rag gesteÜt, es rvoUe erkaninit werken, der Be- klagte sei schuldig, fiir das_Kranzcben 10 „M, „E"t“ biudunris- und Taufkosten 25 „M, und 100x111 [ahr- liche Alimente für das Kind in mr_rtelxabrlichen, vorauszablbaren Raten, bis fiel) das Kind selbst, er- nähren kann, oder bis dasselbe das 14. Leben'ejabr erreicht bat, zu bezahlen und alle Prozeßxosten und die Gerich10aebübren zu" tragen. Die Klager laden den Brklagten zur imzndlic'brn Verhandlung des Rechi§streits vor das Konmltcbe Ymtsgericbt auf
Dienstag, den 23. Marz 1880, Vormittags 9 Uhr. '
Zum Zivecke der öffentlichen Zustellung wrrd die- ser Ariszng der Klage bekannt gsmacbt.
Den 14. Januar 1880.
[1429] Oeffentliche Zustcilung.
Die Firma Ang. & Ferd. Schoeller zn (Tiber- feld, vertreten durch den RecbiSanwait Zahn zu Rudolstadt, klaai gegen den Haudeisrnann Eduard Heinriv aus Wildenspring, zur Zeit unbekannten Aufcntbalts, wegen einer Waarenkaufgelderforde- rung von 7 «10 50 «_3 nebst 60/0 Zinsen vom 18. März d. I. ab mit dem AntraJe auf Ver- uribeilung des Beklagten zur Zahlung der Klag- summe nebst Zinsen und ladet din Bekiagien zur mündlichen Verhandlung des Rachtsstreits vor das Fürstliche Amtsgericht zu Königsee auf
den 2. März 1880, Vormittags 111 11111“.
Zum Zwecke der öffentlicbcn Zustellung wird die- ser Außzug der Klaße bekannt gemacht.
Königsee, den 31. Dezember 1879.
A. Otto, _
Gerichtssibreiber des Fürstlichen Naitsgericbts.
[1575] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 712. Der Maurer Joseph Siebrr zu Oebningen, vertreten durch Rechtsanwalt Winterer in Constanz klagt gegen den Landwirth Jacob Wieland, früher zu Schienen, jeyt unbcixatinten AufenthaltSorts, aus Werkvcrding 00111 Frubjabre 1879 mit dem Anfrage auf Verurtbeilung des Be- klagten ziir Zahlung von 200 „70 98 43 nebst 5 0/0 Zins vom Klagrzustciiungstage an und ladet dcn Beklagien zur mündliében Verhandlung des „Rechts- streits vor das Großherzogliche Amthcricbt zu Radolfzell auf
Samstag, den 28. Februar 1880, Vormittags ck10 Uhr.
Zum Zwecke der öffenilicben Zustellung wird dieser Auszug der Klaae bekannt gemacht.
Lederle, ' . Gerichtsschreiber des Großherzoglichen Amtßgertcbts.
[15641 Oeffentliche Zustellung.
Die Ackersleute 1) Franz Wilbelm Sonntag, zu Lechenich, früher Soldat in Straßburg, 2) Johann Sonntag, zu Abrem wohnhaft, vertreten durch den Rechtßamvalt ])r. Eick), laden den Wilhelm Sonntag, Bäcker, obne bekannten Wobn- und Aufenthalts-ort in Amerika, vor das Königliche Landgericht zu Bonn, um in dem bei diesem schMbenden Tbeilungsprozeffe Herkenrath wider Sonntag über folgenden Antrag erkennen zu hören:
Köiiigliches Land ericbt wolle den in der Thei- lungssacbe der arteien und Genossen am 22. November 1879 zu den Urscbriften des Notars Jerusalem "in Lechenich hinterlegten Tbcilungsstaius bestatigen und der Masse die Kosten zur Last legen.
Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor der ]. Civilkammer des Königlichen Landgerichts In Bonn ist Termin auf den 23. März 1880, Vormittags 10 Uhr, bestimmt.
Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUung wird dieser AUSzug der KlaZe b'xkannt gemacht.
eu
Gericktsschreiber des Köstlicben Landgerichts.
11571] Oeffcxxiiiche Zustellung.
Die Ehefrau des Sämeiders Jriedricklx Hof- mannu von Wildenstein, Oberamts Crai Sbeim, Marie Hofmau von Kirchberg, vertreten durcb den Armenanwalt, Rechtéanwalt Tafel von hier, 5l'lagt'grgen ihren mit unbekanntem Aufenjbalt in Amerika abwksenden Ehemann auf Scheidung der Ehe wegen böslicher Verlaffung, und beantragt zu erkennen, die von ihr mit dem Beklagten am 27, Februar 1870 in Kirchberger: an der Iaxt einge- ganäiene Ehe sei dem Bande nach zu trennen, even- tue den Beklagten zur Herstellung des ehelichen Lebens zu verurtbeilen, und ladet den Beklagten zur minidlicben Verhandlung des Rewtsstreits vor die Civtlkammer des K. Wiirttembergischen Landgerichts zu Hall auf
1. 8170011011070 11110. 0111301011011111130-80011011. 2. 8055351050000, Ynkgsboixz, 70111161111g011 11. ä0rg1. 3. 701k50f0,x701'yx101111111§011, 811111111051011011 01:0. 4. 701100511113, 311101118011011, Z111010111u11g N n. 0. 117, 7011 5110110101100 kayisrsu.
Mittioockx, drn 28. April 1880, , Vormittags 9 Uhr, mrt der Aufforderrmg, einen bei diesem Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aurizug der Klaae bekannt gemacht. Schwäbisxb Hall, dxekn 7. Januar 1880.
reeb, Gerichtsscbreiber des K. Württ. Landgerichts.
[1507] Oeffentlichr Zustellung.
In Sachen Giit le gegeri Giitble (s. Reichs- Anzeiger vom 12. 5) ovetnber 1879 Nr. 11104) ist die Einlaffunqsfrist auf 6 Wochen erstreckt und der Termin zur Verhandlung auf Dienstag, den 4. Mai 1880, Nachmittags 8 Uhr, vertagt worden.
Heilbronn, den 10. Januar 1880.
Gerichtsscbreiberci des K. Landgericßis. Dipper.
[1574] OcffmWsellung.
Nr. 710. Der Miiller eFranz.. Riedlinger zu Oebningen, vrrtreten durch **ecbtUnwait Winterer in Konstanz, klagt gegen drn Landwirt!) Jacob Wieland, friiber zn Schienen, jetzt unbekannten Arrientbaltsoris, aus Werkorrding vom Frühjabre 1879 rnit dem Anfrage auf Vrruriheilung des Bc- klagten zur Zahlung von 126 «16 9 „5 nebst 5% Zins vom Klagrzusieiiimgstage an, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits Vor 1708 (Großherzogliche Amthcricbt zu Radolfzeii auf
Samstag, den ZZ.. Februar 1880, Vormittags 1110 Uhr.
Zum Zwche der öffentlichen Zustciiung wird dieser 211105113 der Klage bekannt gemacht.
Lederle, , Gerichtsichreibrr dss Großherzoglichen Aurisgertchts.
. , , 11076] Oeffentliche Zustellung.
Der Gutsbesißer F. Albat zu (Gr. Skribstieneu klagt gegen dichsckxwisier Caroline und Gear e Kurbjuhn, früber in Gr. Skribstienen wvbnba 1, deren jkyiger Aufeniioalt aber uubekannt ist, wegen 67,50 „70, mit dem Antrags, die Beklagien unter Kosieniaii zu vcrurtbeilen, anzuerkennen, das; sie in Betreff der im Grundbuch Gr. Skribstienen "Nr. 8 5215151, 111. Nr. 19 eingetragenen Judikatforderrmg von 15 Thlr. nebst Zinsen und Kosten im Jahre 1857 durcb Kläger befriedigt worden, und ferner darin zu willigen, das; die von Kläger beim früher:: Kreisizerirbt bier hinterlegten 67,50 576 nebst auf- gelaufenen Zinsen dem Kläger ausgezahlt werden, und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor das Königliche Amts- gericht zu Insterburg auf
den 12. März 1880, Vormittags 10 Uhr,_
anZwecke der öffentlichen Zustellung wird die1er AUEzug der Klaas bekannt gemacht.
Insterburg, den 12. Januar 1880.
Knapke, Gerichtsscbrkiber des Königlichen Amtsgerichts.
[1300] Aufgebot.
Nr. 387. Auf Antrag des Bankhauses Scheuer, Hirsch und Schloß in H.idelberg wird hiermit das Aufgebot Meier 4Yprozeniiger, unterm 20. August 1879 emiitirter medbriefe der Rheinischen Hypo- thekenbank in Mannheim erlaffcn. ' _
Die beiden angeblich _der Antragsteiierm in Ver- lust eratbenen Pfandbriefe sind:
ecie 31 1.111,13. 543 über 1000 R.-Mark und Serie 31 1.111. 1). 613 über 200 Mark.
Der Inhaber der beiden Pfandbriefe wird aufge- fordert, spätestens in dem Aufgebotstermine seine Rechte bei dem dieffeiiigeiiGerichte qnzumeiden und die Pfandbriefe selbst vorzulegen, widrigenfaliqs die Krafiloéerklärung dieser Urkunden erfolgen wurde.
Der Aufgebotstermin wird auf
1, August 1884 bestimmf.
Mannheim, den 7. Januar 1880. Der Gericht§schreiber des Grossi), A1nt0gerichts. Meier,
[142001 ÄjW
Der Kutscher Ignaz Broedel bierselbst, Welcher behauptet, daß ibm das Quittuugsbncix der hic- figeu siiidtistheu Sparkasse Nc. 715 über 123 „Fi 18 43, lautend auf seinen Namen, abhanden gekom- men sei, hat das Aufgebot desselben beantragt. Es wird Ziermit ein Jeder , welcher an diesem Spar- kaffen ncb irgend ein Anrecht zu haben vermeint, aufgefordert, sich bei dem unterzeiwncten Gerichte, Zimmer Nr. 2 und zwar spätestens in dem auf
Montag, den 16. Februar 1880, Vormittags 11 uhr, _ anberaumten Termine zu melden und seine Anspruckye und Rechte näher nachzuweisen, widrigerifalls dgs „Buch für erloschen erklärt und dem Verlierer em neues an deffen Stelle ausgefertigt werden soll. CobleuT, den 16. Dezember 1879. Kön glicheö Ainthericbt. Abtheilung ].
[14388] Aufgebot.
Jm Grundbuchs von Bockum, Band 29 23101127 Abtheilung 111. Nr. 5, steht ein Darlehn von 130 Thalern nebst 4 0/0 Zinsen zu Gunsten der
Oeffeemlichnger.
5. 1110118511000 1313151150010011511, kadrik0u 111111 (3100011311601. 6, 7010011106030 ZEMUUWMbuuxc-v, 1111018113050 1111101x011.
7. Z. “1'11001-01-8112013011. ; 111 1101" 13618011-
b0113g0,
Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditionen de! „Juvalideudank“, Rudolf Muffe, Haasenftesn & Vogler, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
G. L. Danbe & Co., C. Säjlotte.
Annoueeu-Bureaus.
Kawüj011-U001111011b011.
katholtsxben Kirche zr: Bockum (1119 der Schuld- verschreibuiig vom 14. Januar 1879 eingetra en.
Die daruber sprechende Urkunde ist angeblich ver- loren gxgangcn und ist das Aufgebot derselben be- 1)qu Loschung der Post beantragt. Es wird daher der unbekannxe Inhaber drr Urkunde aufgefordert, [eine Rechts m dem auf den 20. Februar 1880, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger (Gerichtssielle anberaumieii Termine anzumelden, widrigenfaiis die Urkunde wird für kraftlos erklärt Werden.
Werne, denK16. Dezember 1879.
Königliches AmngeriÖi.
[1578] Aufgebot.
Nr. 817. Eduard Schelhorn von Memmingen erwirkte unter Glaubhaftmachung des Verlustes des Bädlslbkn 35 Fl.-L00ses Serie 1358 Nr. 67,900 unterm 12. März 1877 beim hiesigen Amtsgerichte eine Sperrverfiigung bezüglich des genannien Looses, unbd tbeantragt jZizt unter Bezug hierauf ein Auf- gc o .
Der Inhaber des bezeichneten Looses wird hier- mit aufgefordert, ]pätrstens in dem auf
Samstag, den 31. Juli 1880, Vormittags 11 Uhr, vor dem G1. Amißgericht Karlsruhe anberaumien Termin seine Rechte anzumeldrn und das genannte Loos vorzulegen, widrigenfails die Kraftioserklärung déffcibcn erfolgen wird.
KarlSruhe, den 10. Januar 1880.
Gr. Amtsgericht. GeriÖtsschreiberei. Frank.
[1579] Aufgebot.
Nr. 1125. Die aligemeine Versorgimgsanstalt im Großhxrzogtbum Baden Namen:“; drr Frau Sirlome RiiterElwfer, geb. Faith, zu Rbeinbischofs- heim bat das Aufgebot eines über 200 Fl., nun 342 „40 86 Y unterm 20. Dezember 1847 unter _Nr. 5198 der ersten Jabrekgeseiiftbaft, 1835, Klasse 1711, ausgesteiiten antenscbeins, auf den Namen der Frau Salome Rilkersbofer, geb.Faib, zu Rhein- bisckofsbeim lautend, unter Glaubhaftmachung des Verlustes beantragt. Da: Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf
Samstag, den 31. Juli 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem G1". Amthericbte Karlsruhe anberaumten Termine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfaiis die KrafthSLriiäruug der- selben erfolgen wird. , KarlSruhe, den 2. Januar 1880. Gr. Amtögericbt. Gerickytsscbreiberei. Frank. [1562]
Nr. 1473. Im Hinblick anf §. 821. ff. 0. 11. 0. und §. 105 Ziff. 3 11. (11. zu den 11. .]. (Jr. erläßt das Großb. Amtßgericbi Mannheim folgxndes
Aufgebot.
Der ledige Landwirts) Johann Sponagcl von Satidhofcn bat dasAufgebot eines von ihm angeb- lich verlorcncn Sparkaffenbucbes, aussegeben von der Sparkasse Mannheim, beantragt. Das Spar- kaffenbuch weist ein Guthaben des Antragstcilers an die Sparkaiie von 317 „x(. 90 «3 aus und trägt außerdem die Bezeichnung:
„Conto Nr. 7538 1.111. ]).“
Der Inhaber dieses Buches wird aufgeforderj, spätestens im Aufgebotstermine seine Rechte beidies- seitigem Gerichte anzumelden, und das Buch selbst vorleegen, widrigenfalls dasielbe für kraftloserklärt Wur e.
Der Aufgeboistermin wird auf
Mitiwocki. den 1. September 1880, „ Vormittags 9 Uhr, bestimmt.
Mannheim, den 14. Januar 1880. Der GerichtsschreiiÖekr des Er. AmtSJerichis. Siek.
[14971 Oeffentliche Ladung.
Die Stadtgemeinde Fürstenwalde, vrrtreten durcb den Magistrat d.:selbst, bat unterm 2. Januar 1880 bei uns eine Klage gegen den, seinem Aufenthalte nach unbekannten friiheren Restaurateur Carl
tanke, welcher mit eincm Grundstücke in der Gartenstraße Nr. 1390. bierselbst angeseffen ist, an- gebracht, und zwar wegen:
11.50/0 Zinsen von dem für die Stadtgemeinde Fürstenwalde auf dem Grundstücke Band 7111. Nr. 143 des Grundbuchs von Fürstenwalde untr 111111, 111. Nr. 3 eingetragenen Kapital der 250 Thlr. :: 750 „ki auf die Zeit vom 1. April bis ust. September 1879 mit
18 „FC 75 45 und seit 1. Oktober 1879 . des auf demselben Grundstücke eingetragenen Grund.in]es von pro Michaelis 1879, seit 1. Oktober 1879, _ zusammen 28 „M 50 H Der Magistrat zu Fürstenwalde beantragf, den Verklagten Franke zur Zahlung von 28 .“. 50 „5 nebst 59/0 VerzugSzinsen seit 1. Oktober 1879 zu verurtbeilen. Die Klage ist eingeleitet uud zur mündlichen Vcr- bandlung ein Termin auf den
901617545
16. März 1880, Vormittags 9 Uhr, in unserm Terminßzimmer 1. hierselbst anberaumt. u diesem Termine wird der Verklagte, frühere Re iaurateur Carl Franke hiermit vorgeladen. Jürsteumalde, den 7. Januar 1880.
Königliches Amißgericbt. Abthri'ung 1.
Beglaubigt: Köbes, Gerichtßschreiber.
[1489] Bekanntmachung.
Nachstehender Arzözug: „An das K. Landgericht Augsburg. Klageschrift des Advokaien Martin
fur den Privaimann Franz Xaver Halter in Friedberg gegen 1) Kieninger, Josef, Kaufmann bon Deggingen und Hausbesitzer in Friedberé, 2) Burlefinger, Franziska, edize großjährige Scisneiders- und Käuflerstocbter von Friedberg, wegen Fordcrung zu 2571 “Fi. 42 ..5.
Ick lade die beiden Beklagten vor das K. Land- gericht Augsburg zu dem von dem Herrn Vorfißenden der 11. Ciyilkammer dieses Gerichts anzuberaumen- den Termme zur mündlichen Verhandlung des Streites und fordere sie auf, einen bei diesem Ge- richte zugelaffenen Anwalt zu bestilien und Werde beantragen, aussusprechen: die Beklagten werden verurtbeilt, dem Kläger den Kaufschilling mit 2571 .70 42 4-3 nebst 5% Zinsen daraus vom ]. April 1879 an und alle Streitskosten zu bezahlen, und sei Kläger aus der Substanz der Hypothekenobjekte zu befrie- di ezi, das Urtbeil aber sofort vollstreckbar zu er laren,“ wird mit dem Vemerken, daß Tagfabri zur Ver- bandluna auf
Donnerstag, den 15. April 1880, Bormitkags 81 Uhr, 11. Civilkammer, angesetzt ist, den Beklagten Josef Kieninger und der Franziska Burlefinger, welch Leßterer übrigens die Klageschrift bereits zugestellj worden ist, bei dermaliaem unbekannten Aufenthalt derselben Hier- mit öffentlich zugesieiii. Augsburg, den 2. Januar 1880. Diadermaver, Gcricbtßschreiber.
[1508]
In Sachen, betreffend die Subhastaiion des Erb- pachthofes Petersberg, D. A. Crivitz, ist zur An- meldung alier dinglichm Aniprüche an das Grund- stück und an die zur Jmmobiliarmaffe deffelben ge- hörenden Gegenstände unter den geseßlicben Aus- nahmez von der Meidungspflicbt zur Vorlegung der Originalien und sonstigen schriftlichen Beweis- miitel, sowie zur etwaigen PrioritätSausführung Trrmiu auf
Dienstag, den 13. April 11. I., Vormittags 11 Uhr. bestimmt, zu welchem die Interessenten hiermit unter dem Nachtbcil der Abweisung und des Aus- schiuiies geladen werden. ..
Jm Uebrigen wird auf das in die Mecklenbur- giscben Anzeigen inserirte und an die Gericht§tafel gehostete Proklam verwiesen.
Crivitz, den 13. Januar 1880.
Großherzoglich MecklenbchJ-Schwerinsckyes Amis- geri . Zur Beglaubignng: Bühring, Gericth-Aktuar.
[1560] AbwesenheitScrklärung.
Gesetzlicher Vorschrift gemäß wird andurcb ver- öffentlicht, das; das K. Landgericht dabier in ge- heimer Si ung vom 19. Dezember 1879 den An- dreas Ke ler, Früher Ackersmann in Albersweiler, fiir abwesend er lärt, als Epoche seines Verschwin- dens das Jab: 1848 festgeseßt und nachgengnnte Personen als dessen Präsumtiberben gegen Sicher- heitsleistung in den provisorischen Besiß ,und Genuß seines Vermögens eingewiesen bgt, nämlich:
1) Balthasar Keßler T., fruher Wagner, jetzt
Privatmann,
?) Balthasar Keßler 111., Fuhrmann,
3) Wilhelm Keßler, Winzer und Fuhrmann,
4) Sibille Keßler, Ehefrau des Ackerers Jakob André und diesen selbst der ehelichen Er- mächtigun und Gütergemeinschaft wegen -- alle in Al ersweiler wohnhaft.
Landau (bayer. Pfalz), den 17. Januar 1880.
D r K. StaatSanwalt. Hosemann.
1559
[ NaZbdem der Gerichtsbote Jakob Sabel dahicr die Zurückgabe der von ihm in seiner früheren Eigen- schait als Exekutor "bei dem Königlichen Amtsgerichte zu Wallmerod gesieiiten Amtékaution beantragt hat. werden alle Diejenigen, welcbe Ansprüche an diese Kaution erheben zu können glauben, aufaefordxrt, solcbe spätestens in dem auf Dienstag, den 9. Marz [. IS., Vormittags 10 Uhr, anberaumten Ter- mine bei dem unterzeichneten Gerichte anznmelden,
widrigenfalls sie mit ihren Ansprüchen an die vor-