Jabre alt unter 30 . . 30-35 . 35-40 40-45 45-50 50-55
binzuqeireteu . 268
225 54 316 56 409 113 484 153 562 215 55-60 399 213 60-65W 230 219 über 65 . . . 131 356 2521
xmammen . 3024 1427 18230.
In 52 der 74 KnappscbastSvereine, welche den Invaliden Kur- und Arzneiberecbtigung gewähren, sind die Erkrankungen der Juva- liden und sonstigen Pensionäre für 1878 besonders angegeben. Außer 3380000 „Fk laufenden Untersjüßungen, welche die Invaliden jener 52 Verein empfingen, babsn sich zu Anfang des Jahres 1057 In- va1iden und sonstige Pensionäre in Krankenpflege befunden; dazu tra: ten im Verlauf dcs Jahres 5412, und es blieben zu Ende des Jah- res 1038 Personen derselben Klasse in Krankenpftege. Auf 3616 Krankheitsfälle, deren Dauer angegeben ist, kamen 49 906 Krank- heitsia e, auf den einzelnen Fall mithin durchschnittliä,» 13% Tage.
D e Summe der während des Jahres 1878 an Ganzinvalide gezahlten laufenden Unterstütßungen beläuft sich auf 3613 664 „F6 oder durchschnittlich, wie in eiden Vorjahren, auf 217 «M für einen Gansinvaliden; an Halbinvalide von Mann?, Vereinen wurden 32 423 „is, d. h. im Durchschnitt etWa 40 «M f r jeden gezahlt, nnd der Clausthaler Knappschaftéverein, von dessen 604 Invalidrn drei Siebentel baldinvalid find, gab 163193 616 Invalidengeld für beide Rechtsklassen her. Im Jahre 1869 waren an die Invaliden des Bergbaus und Hüttenbetriebes, soweit die Bcrgrvrrksverwaltung Kenntniß davon erhielt, 1 226 186 M gewährt worden; in den folgenden Kalenderjahren stieg die Summe auf 1 429 013, 1 495 986 , 1 643 722 , 2 147 649 , 2 702 768 , 2 996 644, 3 255 447 , 3 540 537 , und 3 811 280 aii Demgemäß bat fich dtefe Angabe binnen einem Jahrzehnt verdreifacht, und sie beanspruchte 1871 22,35 , 1878 hingegen 31,31 0/0 der Gesammtausgake. Noch im Jahre 1875 wurden die Invaliden- gelder von den übrigens auch gewachsenen Wiikwen- und Waisen- Unterstüßungen übertroffen, 1871 War das Verhältniß dieser Auk- gabeposten zu jcnem wie 100:89, dagegen 1878 wie 1(0: 113. In- sofern die Versorgung der Invaliden von den laufenden Einnahmen der Knaxpscbaftsvereine abhängt oder im Zusammenhange mit ande- ren Verpflichtungen dieser Vereine stcbt, zeigt sich also eine ganz er- hebliche Ver1chlechterung der Vérhältnisse.
Nach den unumstößlichen Grundregeln der Lebens- und ReUten- verficherung dürfen die den Versicherten beim Eintritt des Todes- bez. Rentenfaües zu gewährenden Kapital- bkz. Rentenbeträge nicht aus den gegenwärtigen Beiträgen der Mitversickxerten bsstritten, sondern fie müssen aus der angesammelten Reserve entnommen werden. Dieses Prinzip gilt auch für die Knappschaitskaffen, soiveit fieRentenversicheruugxans'talten sind. Die Beispiele liegen nahe genug, welcbe beweisen, daß aUch der zeitweilig blühendste Bergbau zum Erliegen kommt, neue Arbeits- kräfte nicht mehr erfordert werden, mijhin auch keine ULUT'U Beiträge von solchen mehr zu den Knappschaftskaffen Üießen. Dann muß das angssammelte Vermögen nicht 5166 zur szablnng der schon fäliigen Penfionen bereits Versorgungsberechtigter verwendet, sondern es muß auch so viel daVon zurückgestelit werden, daß die noch nicht fälligen Pensionen für die noch zu erwarterdcn Versorgrmgsbereckztigten damit gedeckt werden können.
Vergleichen wir nun da? schuldenfreie Vermögen sämmtlicber Knappschaftsvereine 311 Ende eines Jahres mit dkn AULgaben für Invaliden im folgenden Jahre, so finden wir das Verhältniß beider zu Ende 1871 wie 8,04 und zu Ende 1877 wie 5,41 zu 1; d. 1). wäre jeyt bereits der Veharrungszustand eingetreten, wächst die Zahl der Invaliden nicht noch Weiter, so würden die berechtigten Ansprüche leyterer, abgesehen von dem Kapitalzuwachs durch Zinsen und Zwiscbc'nzinsen, auf 5,41 Jahre durch das Vermögen der Kaffe gedeckt sein. Zieht man aber auch die Wittwen- und Waisengelder mit in Rechnung, so erscheint der gegenwärtige Bedarf an laufenden Unter- stüßungen nur auf drei Jahre statt auf etwa dreizehn Jahre gewähr- leistet, olme daß Von Vergütungen an die 11063 aktivm Mitglieder für ihre bisherigen Beiträge die Rede wäre.
Hierdurch wird das große Interesse gerechtfertigt, welches sowohl die Invaliden als auch die aktiven Mitglieder der Knappschafts- kassen an dem Fortbestehen der KnappschaftSvereine und an dem (Ge- deihen des Bergbaues irn preußischen Staate unbedingt haben müssen. Allein die so rasch kzestiegene Summe der jährlich zu gewährenden Unterstüßungen erk ärt auch das Bestreben aUer wobldenkenden, wirklich Sachverständigen, die schon bestehenden Knappschaftskaffen, von we1chen das Wohl und Wehe so vieler Tausende braVer Berg- und'Hüttenarbeiter und Famrlien abhängt, auf eine sichere mathe- matische Basis zz: steÜen. Nicht minder weisen die mitgetheilten Zahlen darauf hin," was ron dem unzweifelhaft wohlgemeinten und aus, edlen Beweggrunden [)ervqrgegangenen Vorschlage der Verallge- rrtemerung des KnappsÖaftSkczßenweseus, wie es ist, auf sämmtliche ubrigen Arkeiter der Industrie und dér Laüdwirkkxickßafk zu 13611611 isi.
„Kunst- Wiffenschast und Literatur.
Zu dem bevorstehenden Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers macikysen Wir auf folgende vor Kurzem erschienene Publikationen auf- mer am:
Sr. Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm 1. Reden, Proklamationen,Kriegsbericbte u.s.w. 7. verbesserte und vermehrte. Auflage. VolkSauMabk. Berlin, Verlag von Elwin Staude. - Diese Sammlung vcn Reden u. s. w. enthält im Ganzen 171 Nurnmern, von denen fich einige 80 auf den Krieg gegen Frank- reich beziehxn, und umfaßt den Zeitraum von der Uebernahme der Re- gxntscbait bis zur Eröffnung des ersten deutschen Reichstages. Sie be- ginnt mrt der Tbronrede des Prinzen-Regenten am 20. Oktober 1858 rind schließt mit der Thronrede Sr. Majestät des Kaisers be] Eröffnung des ersten deutschen Reichs- tagxs am „21. Marz 1871. Die mitgetheilten Reden, Proklamationen, thegsbertchte u. s. w., denen kein Wort hinzugefügt ist. bilden eine wichttge Quelie für, die preußische und deutsche Geschichte während der angegebenxn Zett uud kommentiren dieselbe ausdrucksvoüer, als es der kunstretchste Geschichtssäyreiber vermag. Ein Gedanke ist es aber vorzu Owetse, der wie ein rotber Faden sick) durch das ganze Buch bindurchzi'e t, der Gedanke des großen historischen Berufes, den Yrequrn m Deutschland übernommen und den es erfüUen mußte. --
en nsprachen gebt eine kurze _ZuYammensteUung der denkwürdigslen Daten aus _dem Leben Sr. Majestat des Kaisers von Seiner (Geburt am 22. Marz 1797 an bis zu Seinem Siegeßeinzuge in Berlin am 16. Juni 1871 voraus. - Der Preis der Schrift beträgt nur 75 „xz.
Denkschrift zum dreiu_ndachtzigjäbrigen Geburts- tage'Sr. Majestät des Kariers und Königs Wilhelm. 73 Dienstjahre Sr. Majestät. 11. Auflage. Berlin, Verlag der „Militarta“. 1880. -- Die vorstehende Schrift enthält zunächst eine ZusammensteÜung der wichtigsten Ereignisse aus dem Leben Sr. Ma- jxsxäx des Kaisers und Königs, mit besonderer Rücksicht auf die mi- litartsche Laufbahn, von der Geburt Sr. Majestät am 22. März 1797 an bis zum 22. März 1880. Darauf folgt eine Angabe der Orden Sr. Majestät sowie der Regimenter AUerhöcbstdesielben. Die Schrift ist mit einem photographischen Portrait Sr. Majestät des Kaisers auSgestattet.
.VourKaiser.“ So betitelt sich ein zu Berlin bei Gebr- Gerstmann tm Jahre 1878 erschieneneS, schmuck ausgestattetes Büch- lein patriotischer Gedichte von E. Schröder, bereits durch die Ueierseßrzng ausgewählter Werke Friedrichs des Gro en bekannt. ,Die Gedichte, 12 an Zahl, beziehen ck sämmtlich auf e. Majestät dert Kaiser'mxd sind auf einen einfachen volkstbümlichen Ton e- sttmmt. Dix außere Ausstattung des Büchleins ist wahrhaft glan- zen_d. Cs tst auF pergamentartigem Kupferdruckpapier klar und prachiig_ gedruckt, jede Seite farbig umrahmt, und den Umschlag bildet em sinniges Kornblumenstück.
gestorben verblieben
48 768 863 1344 1895 2465 3201 3082 2091
Kaiser Wilhelm. Fünf Festreden von Dr. Joseph Schlüter. Gotha, Frdr. Andr.Pertbes,1880. - Diese. von vater- ländiscber Begeisterung und dichterisch-em Feuer durchwcbten Kaiser- reden des durch seine früheren Publikationen bereits rühmlicb be- kannten Verfassers wurden von demselben theils zum Geburtßtage Sr. Majestät des Kaisers, thrils aus verwandtem Anlaß an ver- sehiedenen Otten gehalten. Die erste Festrede .Der deutsche Krieg von 1870-71 im deutschen Lied“, von Schlüter in der Aula des Königlichen Gymnasiums zu Hadamar am 22. März 1872 gehalten, nimmt die Betrachtung der neuesten nationalen und patriotischen Dichtung zum Thema und weist hierbei zu näherer Würdigung und Charakteristik der neuesten Kriegslyrik im Jahre 1870 namentliä: auf einige besonders hkrvorstechexde Gedanken, auf 'die leitknden Motive derselben bin, woraus ersichtlich wird, wie treu und lebendig der Geist einer, gleich der der Väter, großen Zeit im Sriegel der deutschen Dichtung reflektirte. - Die zweite Festrede, „Sedan“, wurde von Schl. zur Sedanfeier im großen Saale des Schüßenhofes zu Coblenz am 2. September 1875 gehalten; die dritte zum 82. Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers in der Aula des Progymnafiums zu Andernach, am 22. März 1879, die vierte zur goldenen Hochzeitsfeier des deutschen Kaiserpaares, zu Andernach am 11. Juni 1879, die füxfte endlich, .Di? deutsche Kaiseridee im deutschen Lied“, zum Gedenk- tage der Wiederaufricbtuna des Deutschen Reichs, am 18. Jan. 1871.
Hier wird durch SteÜen, die aus verschiedenen Dichtern an- sefübrt werden, gezeigt, daß unsere Dichter, wie sie mit ivreULiedern aUe Phasen des großen Kampfes von 1870/71 begleitet hatten, nun auch den höckste21 Triumph deutscher Tapferkeit. die Erneuerung der Deuiscben Kaiserwürde. mit lautem Jukel begrüßt und in ihren Liedern gefeiert haben. Beäonders wird auf Oxcar von Redwiß' „Lied Vom neuen Deutschen Reich“ hingewiesen.
Den 5Festreden ift cine lebendige Schilderung der in ihrer künst- lerischen Eigenart hervorragenden Kaiseriage in Düsseldorf (Sep- tember 1877) und eine Aquahl von Kaiserliedern Von Em. Geibel, W. Jensen, Hans Köster, E. Curjins, F. Scherenberg, Hoffmann von Fallersleben, K. Elze 11. A. beigefügt.
- Von dem Werke „Aus meinem Leben“, von Louis Schneider (Berlin, Ernst Siegfried Mitjler und Sohn, König- 1iche Hofbuchhandlurig) ist der 111, Band ersrbienen. Derselbe ent- hält eine Erzählung: Fanny Oldi (eine abenteuerliche Sängerin, die sick) im Jahre 1854 in Berlin aufhielt); ferner116 1166761116 1111158161], eine Beschreibung der Feierlichkeiten, die im Jahre 1852 zur Erinne- rung an die vor 150 Jahren erfolgte Vereinigung der Grafschaft Mörs mit Preußen in der Grafschaft stattfanden; weiter zwei kleine Skizzen: zivei NäÖte 1848, 1853 und eine Empfangsfeierlichkeits- erinrierung, endlich die Erlebnisse des Verfassers in den Feldzügen 1866 und 1870/71, während welcher derselbe dem Hauptquartier Sr. Majestät des Kaisers, in dcm ersten Feldzuge als Berichterstatter des „Staats-Anzeigers' attachirt war.
- Auf dem (Gebiete der Stempelgeseßgebung sind eine Reihe Von Büchern Veröffentlicht, Welche Alles bieten, was auf diese Materie Bezug hat, doch erfordern diese umfangreichen Werke wegen ihres Umfanges und ihrer Vollständigkeit ein eingehenderes Studium. Einem wirklichen Bedürfnisse entspriibt daher ein Büchelchen, welches vor Kurzem in I. U. Kerns Verlaa (Max Miiüer) in Breslau Unier fol- gendem Titel erschienen ist: ,Daspreußische Stcmpelgesey vom 7. März 1822 in seiner Antvendung auf privatschriftliche und notarielle Urkunden. auf gerichtlich aufgenommcns freiwiUigeAkte, sowie aqumts- bandsungen5und Verträge 2c. der Königlichen und Kommunalverwal- tungxbehörden. Unter Berücksicbjigung der seither ergangenen mini- steriellen Erlasse, Entscheiduxxaen der höchsten Gerichtshöfe 2c. und unter Eriäuterung an Spezialfällen, bearbeitet von Leo Labus, Büreau-Asfistent der Königlichen ProviUzial-Steuer-Direktion in Breslau." Der seit Jahren in dieser Materie beschäftigte Verfasser hat bei Bearbeitung“? dieses Handbuches, lediglich das praktische Bc- dürfniß im Auge behaltend, durcb Erläuterungkn und Beispiele dar- auf Bedacht genommen, auch den minder Geübten in der Anwen- dung des Stempelgesetzes zu unterstüßen. Der Preis des Buches beträgt 2,40 616
- Von den,im Verlage von J. Guttentag (D. Collin) in Berlin und Lsipzig erscheinenden, mit Anmerkungen versehenen Text- ausgaben der deutscben Reichßgeseygebuna ist jeßt auch ..die G e [) ü h r e n - o rdnung für Rccthanwälte. Textausgabe mit Anmerkungen, Kostentabeaen und Sachregister von R. Sydow, Landrichter in Hane a. d. Saale“, erschiexxen. Das Büchelchen zeichnet sick) durch dieselben Vorzüge 6116, welche wir schon bei den früheren Publikationen dieser EcseHeSausgaben hervorzuheben hatten, zu- verlässige, Korrellhcit, Uebetfichtliéhkeit und bequeme Form. Der erste Abschnitt enthält die aÜgemeinen Bestimmungen, der zweite die Gebübren und bürgerlichen Reckztsstreitiakeiten, der dritte die Gebühren im Konkurßverfahren, der vierte die Gebühren in Strafsachen, der fünfte die Bestimmungen über die Auslagen, der s3chste über die Einforderung von Gebühren und Aus- lagen. Der leßte, siebente Abschnitt, bringt die Scblußbestimmungen. HinzugefügF find weiter zivki TabeÜen, die eine über die (G.!)ühren- ich in burger 1chM Rechtsstréi1igksifen Und im Konkursverfahren, die andere über die Gebühren für die Erhebung und Ablieferung von Geldern und Wkrthpapieren,
GeWerbe und Handel.
Drummeii, 8. März. Zwischen Soelvig und Drammen wird ein Durchfahrts-Kanal durch das Eis gebrochen, welcher die léxyöffnuxigd der Schiffahrt voraußfichklich binnen 14; Tagen ermög-
en wir .
- Der Geschäftsbericht dcs Schlesisäcken Bankwereins enthält über das [este Geschäftsjahr nacbstxhende Mittheilungen: Der Brutwgewinn des abgelaufenen Jahres beziffert 0.4) auf 1 624 758 ck“* und gestaitef, nach den Abschreibungen, die Vertheilung einer Dividende von 6 % und eine Rücklage von 183 338 «M in den Reservefonds. Der Depositenverkehr ist im Laufe dieses Jahres nicht unwesentlich gestiegen. Am 31. Dezember 1878 waren 1395 Rechnungsbücher im (Geldbetrage von 2453 802 „M im Umlauf; die Summe der Einlagen stieg bis in den Monat August, ging dann langsam kis zum Ende des Jahres zurück auf 2970 516 „76 Die Caffa eröffnete 1879 mit einem Bestande von 749 341 616; Vereinnabmt wurden 90 647 990 „76, verausgabt 90 032 109 616, also ein Umsatz von ca. 1803 MiUionen Mark, gegen ca. 1746) MiUionen Mark in 1878. Das Conto-(Correntbucb eröffnete das Jahr 1879 mit einem Debetsaldo von 5653130 «FQ Im Laufe des Jahres Wurden belastet 98 099 295 „36 Dagegen wurden kreditirt 101271 865 „FC; 66 schließt daher mit einem Debek- faldo von 2480 560 «k!. Das Jahr 1879 eröffnete mit einem Wechsel- beftavde von 1856 Stück im Betrage von 5726 475 676. Im Laufe des Jahres gingen ein 14168 Stück im Betrage von 46 337 314 616, da eg'en aus 13 892 Stück im Betrage von 44 850 625 “jk, ver [165 am Schlusse des Jahres ein Bestand von 2132 Stück im Betrage von 7213164 „76 Im Lombardgescbäft wurden 196 neue Dahrlehne gewahrt und auf schon bestehende 168 neue Vorschüffe genommen,. 176 Wurden prolongirt im Betrage von 965 380 616, ohne Weitere Verbuchung zu finden. Am 1. Januar 1879 waren ausgeliehen 1073170 „Fi, im Laufe des Jahres verliehen 1 672 670 „M, a so im Ganzen 2745 840 .“; im Laufe des Jahres zuruckgezablt 1597 130 „56, Bestand ult. Dezember 1879 1148 710,76 gegen 58 028.36 in 1878. An Zinsen wurden vereinnahmt 62 477.46 Der Gesammtgewinn_ des Jahres beziffert sicb auf 1624758 616 Davon geben ab sammtlicbe Handlunasunkosten mit 161976 616, Abschreibungen91443 „kü, Dotirung des Neservefonds mit 183 338 „M, Tantiäme an die Geschäftsinhaber 54 000 «;ck, an den Verwaltungs- ratb 54 000 «16; zur Zahlung der Dividende von 60/0 werden 1 080000 „76 verwendet.
Wien, 9. März. (W. T. B.) Der Reingewinn der Union- bank in dem verflossenen Geschäftsjahr beträgt 1059 815 F1. Der Verwaltungsrat!) der Bank beantragt, eine Dividende von 6 Fl. zur Vertheilung zu bringen, 100000 Fl. dem Reservefonds zuzuführen
und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. der ungarischen Nordwestbahn-GeseUschaft ist mit 576106 Fl. vou-
ständig abgeschrieben. (W. T. B.) Bei der gestrigen Woll-
London, 9. März. auktion waren KapWollen leichter verkäufliib.
New-York, 8. März. (W, T. B.) Weizen-Verscbif- fungen der [eßten Woche von den atlantischen Häfen der Ver- einigten Staaten nach England 75 000, do. nach dem Kontinent 80 000, do. von Kalifornien und Oregon nach England 100 000 OMT, Visible Supply an Weizen 28 000000 Bushel, do. do. an Mais 15 625 000 Bushel.
Verkehrs-Anftalten.
Bern, 8. März, (Band.) Der Naxbergtunnex, der dritt- größte Tunnel der Gotthardbahn, soll sicherem Vernehmen nach im Verlaufe des Monajs März durchschlaakn werden. Aus Waffen berichtet die „Urn. Ztg.“ ebenfalls yon einem Tunneldurckystich in größerem Maßstabe, indem leiste Woche d6r circa 600 Meter lange Kirchbergtunnel durchbohrt wurde,
Triest, 9. März. (W. T. B. Ter Lloyddampfer .Aglaja“ ist gestern Abend 9 Uhr mit der ostindisch-chinestscben Ueberlandpost aus Alexandrisn hier eingetroffen.
Berlin, 10. März 1880.
Die [6131811 beiden Nummern (2 und 3) der ., Gewerbehalle“ (Verlag von J. Engelhorn in Stuttgart) bringen wieder mehrere Musterstücke unserer deutschen Möbelindustrie zur Anschauung und führen damit den erfreulichen Beweis, daß fiä) in dieskr Beziehung unser Genderbe vom Auslande gänzlich emanzipirt hat. Beso.1ders trefflich repräsentirt smd Max Schulz in Berlin (Entwurfvon Kayser und von Großheim) und E Langer in Schweioniy (Entwürfe von Jhne und Stegmüüer in Berlin). Weiter ist Anton Pöffenbacher in München mit einem geschmackvollen Holzplafonds und Ed. Puls in Berlin mit einem geschmiedeten Kaminvvrseßer (Entwurf von C, Zaar) vertrsten. Ferner Verdient ein einfach edles Grabmal, von dem Redacteur der „G. - H.“ Ad. Schill in Stuttgart ent- nwrfcn und von dem Bildhauer_Hermann Back) daselbst außgeführt, Hervorhebung. Von der Pari]er Weltausstetlung werden wieder mehrere prengekrönte Arbeiten in vorzüglichen Holzschnittreproduk- tioneri vor Augen geführt. Von kunsthistorischem Interesse aber find die am Schluß dsr 3. Lieferung i: Farbendruck mit- getheilten späigothischen Holzornamente (aufqenommen von Eisenlohr und Weigle, Baumeistern in Stuitqart). Dieselben befinden fich an Büchergestküen aus der Bibliothek des Klosters Hirsau in Württem- berg, welche 1509-1516 unter dem Abt Johannes von eincm Meister Martin von Urach erbaut wurde und als einziges (Gebäude des Klosterkomplexes unversehrt aus dem Brande von 1689 hervorging. Die Muster sind flach in Tannenbolz geschnitten, der Grund schwarz gefärbt. Die erhöhte Zcichmmg erhielt eine cinfache aber wirkungs- voÜe Bemalung. Die Komposition des Ornaments zeigt an vielen SteÜen schon dkn Einfluß der Renaissance, und es gehören diese Reste zum Schönsten, was in dieser Zierweise auf uns gekommen ist.
Stockholm, 8. März. Selbstrotirende Leuchtfeuer- apparate ist der Name einer neuen Art von Apparaten, die der Ingenieur bei dem Königlichen Leuchtfeuer- und Jugenieur-Homptoir L. F. Lindberg erfunden hat und die sich von den bisher gebräuch- lichen hauptsächlich dadurch unterscheiden, daf; fie nicht durch Uhr- Werke getrieben Werden, sondern durch die Wärme der Leuchtfeuer- lampen oder in einigen _ äUen durch eine kleinere Lampe. Der Er- finder, dem es erst nach anger Arbeit geglückt ist, das sehr schwierige Problem zu lösen, von einer so geringen Kraft, wie die Wärme von einer Lampenflamme, einen praktischen Nußen erhalten zu können , dürfte begründete Veranlassung zu der Hoffnung haben, daß diese , Leuchtteuerapparate, ricb- tig angeWandt, durch ihre Billigkeit, leichte Anbrin- gung und Pflege, die kostbaren Uhrwerke bei einem Theil der Leucht- feuer überflüssig machen werden. Mshrere unserer hervorragendsten Fachmänner haben fich bereits in diesem Sinne geäußert. - Ein starker Erdstoß wurde vorigen Mittwoch, Abends 9 Uhr, auf verschiedenen SteUen in Wermlands Län bemerkt. Der einige Mi- nuten dauernde Stoß ging in der Richtung von Nord nach Süd und war so stark, daß die Häuser erzitterten. Auch auf der im Wenersec bclrgenen Insel Arnö wurde der Stoß zu der angegebenen Zeit bemerki; derselbe War hier von starkem Getöse begleitct, dauerte aber nur eine Minute und s_chicn in südwestlicher Richtung zu gehen. Der Stoß war jedoch auch hier so stark, daß die Thüren aufsprangen und die Fenster klirrten.
Das unter Direktion des Hrn. Professor Julius Stern hier- selbst bestehende Konservatorium der Musik veranstaltete gestern im Hotel Jmpérial die diesjährige öffentliche Prüfung seiner Schüler. Sämmtliche Vorträge zeugten von der sorgfältigen, gründlicven und erfolgreichen Ausbildung der jungen Damen und .Herren, Welche gestern mrtwirkten. Zuerst trug ein Schüler der Kompositions- rind Klavierklaffe des Königlichen Kapellmeisters Ra- decke unter Mitwirknng des Hrn. Kammermusiker Felix Meyer, einen von ihm selbst koxnponirten Sonatensaß für Klavier und Violine vor. Das Musikstück ist korrekt und kunstgerecht gearbeitet und wurde rnit Vkrständnis; uxnd 1echnischer erandtheit gespielt. Ein anderer Schüler derselben Klaffe trug alsdann den 1., 2. und 3. Saß der Sonate, 1715-1601], von Schumann vor. Auch hier war die Auffassung und der Ausdruck, sowie die Sicherheit des Spieles zu [oben. Es folgten zwetLieder: „Der Fischerknabe“ von Liszt und „Murmelndes Lüftchen“ von Jensen, welche ein Schüler aus der Gesangklaffe des Hrn. Musikdirektors Herrmann sang. Der Vortragende, im Besiße einer zwar nicht großen, aber wohlklingenden Stimme, zeigte eine gute Schule und Vor- tragsweise, doch ermangelte die Aussprache des Textes der Deut- lichkeit. Ein noch recht jugendlickxer Schüler der Violinklaffe des Hrn.Kammermus1ker Meyer spielte den ersten Sax] des 0411011- Konzerts von David und bewies damit ein bcmerkenßwerthes Talent sowohl nach der Seite?,des mufikaliscben Intellects hin, wie nach der der Technik des Spielcs. Die nächstfolgende Nummer des Programms bildete der erste Saß des Beethovenschen L-äur-Konzextx, welches von einer Schülerin aus der Klavier - Klasse des Hrn. KapeÜmeisters Mannstaedt durchaus [obenSwertb zu Gehör gebracht Wurde. Darauf sang ein Schüler der Gesangklasse des Fräulein Jenny Meyer zwei Lieder, deren Komponist ein Schüler der Kompositionéklaffe des Hrn. Radecke ist. Die kleinen Kompositionen sind frisch und anmuthig erfunden und empfunden und wurden recht beifaÜswerth gesungen und von dem Komponisten graziös accompagnirt. Cin Stiick eigener Komposition, ein gefalliges ansprechendes Scherzo für zwei Klaviere trug alsdann ein Schüler des Hrn. Mgnnstaedt zusammen mit dem Komponisten jener eben genannten Lieder wor. Den zweiten Theil der Aufführung bildete das 866666 1118161" von Pcrßolese, bei wrlcbem die C1),öre vvn der Chorklaffe des Hrn. Herrmann und die Soli von vxer jungen Damen der Gesangklasse des Fräulein Jenny Meyer vortrefflich zu Gehör gebracht wurden.
Redacteur: I. V.: Riedel.
Verlaa der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.
Zz Drei Beilagen („einschließlich Börsen-Beilage1,
Berlin:
Das Gssobäft bei “
«n bissigsr GcriÖtssteUe im Wege der uothwendigen
“Exfée Beilage zum Deuischen Reichs-Anzsigrr und Königlich Preußischen Staats-Ylnzeiger.
Bexxiix, Miitwock), den 10. Mäz
„,--„4 ., ..
& JZ JRFÉLQÜS Für dM Deuxféycu Reiä-D- u. Königl. MMZ. STaaU-Ayxeiger uni) “vas Central-chixöelk- regéx'rxx nimmt an: Die Königüshe CxpxdißiM
6er Mutschey RWS-Ruzrigrw nud Königliä; preußksrheu Staats-Auzeigm: „33621111, 8. 17. Wilhelm-Straße Nr. 32. ck
1. ZWGZÜU'ZOF'L 11114 UUFZTZWYMP-Izobsx. 2. 8665683660666, 4113605003, 176066653612 6. (LS)."J1. 3. UNMLWYSWWWUWW, 8631615616661: aße. 4. 3760003111164, 62607616661611, ZWseWW 37 s. o. 917. 706 3116361101163 ?aßjsrßn.
S-rilZÖhastationcn, Aufgebote, Vor- ladungen und dergl.
SnbMstatäonS-Pnteut.
Nothwendiger Veakanf.
Das dem Gutkpächfer Hürmann Reimann gehö- rige, zn Wiesenwerdkr, Kreis Arnktvalde, be'kegene und Bamd [. Nr. 4 des GrurrdbuÖcs verzeichnete Grundstück, mit cipem der Grundsteuer Unter- [1296110651 FXÜÖLÜÜÖÜÜL von 8 61" 20 qm, 6611) einem Reinertx7ge von 39/100 Thaler zur (Grundsteucr und nach rinc-m Nußuugswerthe Von 60 .“. zur Ge- bäudestsmr rcranlagi, _1011
am 3. Juni 1880, Mittags 12 Uhr.
:[6208]
Subhasxatioxi verstsigert werden
Auszug aus der Steuerrolle, Abschrift des Grund- bucbblaitcs, etwaige Abschätzungen und andere das Grundstück bktreffende Nachweisungen, ingleicberi be- sondere Kairfdedwgungen können in Unserer Gerichts- schreiber6i eingesehen werden. _
Alle Dié'jenizxen, welcbe Ergenthum oder ander- Lveite zur Wirksamkrit gegen Drijte ,der Eintragung in das Grundbuch bcdiirfendé, aber mchteingetragene RealrcMe geiiend zu machen haben, werden anfgc- fordert, dieselbrn znr Vermeidnrig dcr Präkluswri spätestens im Versteigerxngstermm gnzumelden.
Daß Urtchl iiber die Ertherlung des Zu- sclylagexe soll ,
. nm 10. Juni 1880, Mittags 12 Uhr, an bissiger (Hecickotssteüe verkündrf werden.
Nenjvcdrll, den 2, März 1880.,
5Tönig1ichcs Arntsgertäyt,
Subljastntious-Patcnt.
Nothmcndiger Verkauf. , "
Das dsm Fabrikbesiyer Emanuel Heinrich Bosig zu thlow chörigs, in der (Gemarkmng Byhlow be- legeiie und Band 1. Blatt 97 Nr. 17 daß Grund- brrcds kon Bydbw rerzeichncte Grundstück (Muhlezi- Etablissement) mit einem der Grundsteuer unterlie- genden F15chenirchalte von 30 Hektar 17 Ar 40 On.- Mc1er Nach einem Rciuerttagc Von 5949/100 Thlr. zur (Grundsteuer und nach einem NUYungswertbe von 2574 «8, zur (Gebäudesténer Vöraxilagt, soll
am 23. April 1880, Vormitiags 11 Ußr, an Orx und StelleinVyblowichse der Zwangs- versteigerung Verkauft werdc'n. AuSzng aus „der SteuerroÜe, beglaubigte Absrixrift des voiiftändigen GrundbuchblaÜcs, etwaige Absihätzungen nnd Judere das Grundstück betreffende Nachwcisungcri konnen in unserer Gerichisfchreidcrci 111. krngesehcn Werden.
Alle Dikjenigen, wclche (Eigenibums- oder ander- Mite znr Wirksamkeit ;:cgcn Diitte'der Eintragmäg in das Grtxndbuch bedürfcndc, abermcbt eingetragene Realr;chte geltend zu machen baden, Werden aufge- fordert, dieselben zUr Vermeidung der Präklufien spätestens im Bersteigerungßtawine anzumelden.
f [ZHW Urtl)€i1 über die Ccthcilang dcs Zuschlages o am 24. April 1880, Miitags 12 Uhr, an bissiger Gerichtéstelle verkündet WerdM. Spremberg. dm 3. März 1880. Königliches Amtsgertcht.
[6229] Ocßcntltche Zuxtrüung.
Die Frau Maria Drescber. geborize Siaör, zu MaULntin, dsrjreten durch den Justiz-Rath Posch- mann biersclbft, klagt gegen ibren_(§5€mann, dcn Ecbicferdeciermeister Wilhelm Dre]ckcr, früher zu Danzig, jexxiger Aufentbalt unbckannt, wxgen El]?- cheidung mii dem Antrag: auf Trennung der
be, Erklärung des Beklaan fiir de_n allein schul- digen Theil rmd Veruribcilung doßelbcn in die Ehescheidnngsstrafcu und in die Prozxßkostcn und ladet den kalaJTcn zur mündliÖen Verband- lung des RecOisstreitö vor die erste Civilkammcr des Königlchn Landgerichts zu D.:mzig auf den 18. Juni 1880, Vqrmrttagj-Z 10 Uhr, mit der Aaffordcrung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu besteilen. '
Zum Zwecke der öffentlickxn Zustellung Wird dieser Auazug dcr Klage bekannt gemacht.
Danzig, den 6. März 1880.
Kretschmer,
Gcrichtchbreiber des Kömgltcben Landgerichts.
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16135] Oeffentliche Zustellung.
Nr. 1895. Johann Web-xr. Wirth zur Siadt Lahr in Karlsruhe, 616 Rechtsnachfolger seiner Mutter, der Theklaletel-er, Wrb. von Spessart,
ag gegen Leopold Anderer, Landwirt!) vvn E enrotk), «"It, m Nordamerika, wegen eines Anspru 6 aus Burg- slbaft für zwei den Johann Anderer Eheleuten vori Etzenrojl) unterm 23. Februar 1869 und 28. Juli 1869 gemachte DarLeben von je 100 F1. = 171 676 43 -:3 mit der Behauptung, die Johann Anderer Eheleute seien in Vermögen:!zerfall geraihen und xk babe an seinem Gujbaben unterm 1. August 1879 100,86. und unterm 5. Januar 1880 54 „M aus erwirkten Zwangßvoustreckungcn erhalten, und steUt den Antrag, den Beklagten zur Zahlung von
[6197]
171 „76 43 „z nebst 5 % 81:16 vom 23. Februapé 1876 an, sowie 171 ck16 43 „) nebst 50/0 Zins vom '
28. Juli 1876 an, abzüglich der unterm 1. August 1879 bezahlten100 ck und der unterm 5. Januar d. J. bezahlten 54 „76 zu verurtbeilen, auch das ergebende
dLZ Rechtsstreiis vor das Großberzosliche 53161123- gerixbt Ettlingen zu dem auf Freitag. 16. Llpril 1880, Vorm. 9 Uhr, bestimmten Termine. Dies wird zum Zwecke der öffenilichcn Zustcliung Bekannt ngÜÖT. Etriingcn, den 28. Februar 1880.
Großb. Amthericbt.
Der Gcricht§schreiber:
Matt.
[6158] OsffcntsiÜcMZjistclUtng
an den vormaligen Mümbesiver Wilhelm Franz von Mamruéngcxscixwaigen.
1) Der Kgl. Advokax ijr*finger vori Landshut bat eixie Klage (1 ck 19. FLÖTUÜT 1880 für den Pxivalicr Pejcr Frank in StrauZing als Kläger gegen den vorßeuannten Wiiheim Franz, nun Privatier, unbekannten Aufenthalies, als Verklagien, beim Kgl. bayer. Laudz-xrichie Lankshut erhoben und zWar im Urkundcnprozcffe, wornack; Wilhelm Franz zu dem vom BorsiH-ansn dss szef;,;e_richis anzuberaumrn- "*.-en Tkrmine zur mündlichen Verbamdlung geladen 11110 aufgefordert isi, emen dasclbst zugxlaffenen Recbisaniralt für fick) zn bestellen, und wvrnach beantragt werden wird, der Verksagte Wilhelm Franz a]s Bcsißcr dek- Msihlamreseus zu Mamminger- Wivaige sei 1chuldia, bsi Veimcidrmg der Vol!- streckuxg an dissem Miidlatxwkscii 166th ZURÜSr die eingeklagtcxn 2570 616. vayj'bck-FkäpiLU sammt Zinsen zu 50/0 ieit ]. Mai 1879 cm dkn Kläger Peter Framk 511 1363651611.
21Dcr HLN Vorfißcndi» dcs Kgl. Landgerichts L.):id-Éhut - Civilkamn-cr 11. - bat aufdie Klage Vrrbaxdltmgstcrmin auf
Scxmsm; . dsr: 29. - muri nnd zwiinzigséen
Mai 1880, Vorurirtazs 9 Mzr. im SiiZUrigsfaai-e. dcs Kgl. Landgerichjs Landshut Nr. 21/[., an;]esexzt.
3) Die (Zivilkammer ][. 1361 mit Beschluß (1. (1. 23. d. Mts. die öffentliche Zusthung der Klage an den Vcrklagicn Wilbalm Franz bewilligt, Welche Znsésllnmi hiermit vollzoaeu ist.
Landshux, TM 28. Februar 1880.
Der Könizlächc Ober-Gcrich1§schrciber.
[57581' Ochntiickxe ZUÜEUUUJ-
Dic Gärtnersran Loriise Dombrowski, geb. SPLrUUF, in Wilkowon, Kreises Angerburg, VL!- trejen dUkÖ dsn Irccbtsanwalk 'Meixxkn zu Anger- burg, klagt gegen ihren Ehemann den Gärtner Otto Tomk-stki, unbskannten ÄUfSU1baÜS,1VML!1 böslicber Vorlaffuag mit dcm Autrage an Ebe- fclxeidnng, Verurtbeilung dcs Veklagten_ fiir din slVUldiaLn Thril und znr Trägung der Kosten des Prozcsscs, und ladet dcn Bekxagirn zur mündlichen Verbandlxmg des Rechtsstrkits vor die 11". Civil- kammer des Köuialéckyeu Landgerichts
nur den 31. Mai 1880, Mixtags 12 Uhr, mit der Aufforderunéßl, 6111211 bei dem gedachten Gerichte zugelasstncn . Walt zu bcskslien.
Zum Zwecke der öffrntlicben Zustellung wird dieier 21116in der Klage bekannt gemaxxt.
Link, den 1. März 1880.
Scheffler, Gerirhisschxciöer des Königlichen Landgerichts.
[MO] Oc]]cntllche Zustelluxxg. [) 911“. 7844. Wiréh Gottlieb Dichm in MMM“ eim klagt gegen Bier!":rarirr Jaca!“- Kalmbnrk] ron Zumiweilcr, z. Zi. an unbekaUnten Orten abwesend, Wr.]en 811108 Awsprurhs 6116 Kauf und Darlehen 5961 Jahre 1879, mit dem Antrag?, den Beklagten zur Z(xßlung von 121 „él- 33 «5 nebst 5 0/6 Zins vom Klagzxxsteüuugötage an 311 verxrithcilen, auch das Urtbcil für w:»rläufig voUstrkäb-ar zu erklären, und 161361 dcn VeklagLen znr mür-dlikben Verband- lung vor das Großh. Amtßgericht, Resi). 111, zu dem (mf Dienstag, den 20. Avril 5. J„ Vormittags 8 Uhr,
bestimmten Termine. '
Zumeecke der öffentlichen „Zustelkung wird diescr Auszug] der Klage bekanancmacvt.
Mannheim, den ]. Marz 1880.
Dcr Gerichtsschreibcr des Gruß!). Amtßgerichts. Stoll.
[6218] Oeffentliche Zustellung.
In Sachen VLS Ackermanns und Schmieds Zarba- rias Ed. Fleck in Haine (Amts Frankenberg), Klä- gers, gegen seine Ehefrau Anna Elisabeth, geborene Krasthöfer, in unbekannter Ferne abwcund, Ver- klaate, Ehescheidung weg-"n dößlickorr Verlaffung be- treffend. wird zur mündlichen Verhandlung der Sache Termin auf , den 29. 21pril1880, Voxmrtiags 91Ubr, C. Z., nn dcr (Hericbtéstcllo, Zimmer Nr. 20, vyr der ]. Civilkanimkr Königlichen Laridgkrickpts dahtcr an- beraumt, zn Welchem Verklagtc unter den in den §§. 25 bis 28 d. Verordnung vom 24. Juni 1867 710 den Fall ihxcs NichterscheinenZ angedrohten Rechtsnacdrvcilen hierdurck) geladen wird.
Marburg, den 5. Marz 1880.
Liebermeifter , Gerichtsschreiber
.. „._.-,- “ . ..-..- -“ .-.*1__._,_„,_...-.
Miezeig. '
Znscrate nehmen an: die Annoncm-ExVeditkonen det „InvaLWeRdank', Rudolf Mosse, Haafenßeiu & VMM?- G. L. Danse & Co., E. Selxlorte, Bürtner & Winwy, sowie ane übrigen größeren
36665666
1ZZQ.
5. [1161153718116 Usabüaasmsuu, kabrücsu unc] (3608611616661.
6. 7616611164666 Zskauntmaabazzgan.
7. bikerakjsoks Weixev.
8. WsaWr-W-zxgsu. ck 12 (16! 136263011-
9. IMÜÜSU-UQ-ÄLÜLKWU. 19611636. A?
[6236] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Fabrikarbeiters (Maschinen- bauers) Carl Wilhelm Vatan, Dorothea (Doris) Caroline Friedxrike, geb. Stahl, zu Rostock, ver- xreten durch den Rechts::nwalt August MöUer da- selbst, klagt gegcn ihren genanntsn Ehemann wrgan Eheschéidung, mit dem Anträge, die zwischen dem Beklagten und ii): geschloßene (Ehe für aufgélöst zn erkiären und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Recbt-Zstreits vor die (Zivilkammer des Großherzoglichen Landgerickpts zu Rostock arif dcn 20._Mai 1880, Vormittags 11 Ulzr, unt der Aufsordernng, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalx zu bestellen. „Zum Zwecke dcr öffmtlichen Zustküung wird dieser Auszug der Mage bekannt gem3cht.
H. Hesse, LandgeriÖts-Sekretär,
Gericht61chr6iber des Großberzogl. Mecklenbyrg-Sch(1Leri§i§chen Laiidgericyts.
[5207] Orffcuilickw Zustellnxig. Die Ehefrau des Fischers Ernst Herrguth, Louise, geb. Viering, zu Rörchen boi Königs- berg N./M, vertr.:ten durch dcm Justiz-Raih Flies" zu Stettin, klagt gacgen ihren Eixmann, dcffen zeiti- kcr ?lufan1ha11 mwekaunt ist, und welcher zuleßt in Alt-Damm aewwhnt hat, wegen böslichkr Verlaffung mit dem Antrage auf Trennring der Ehe und Er- klärung dss dxklastkn Cbsmannes fÜr dcn allein schuldigen Tbsil, sowie auf Veruribeilung des B3- klagten, ihr, der Mägérin, die Hälfte dcs gemein- schafilicbcn Verwögens 5erqung en, Und ladet den Beklagten zur mür-dlikhkn VerhaUdlung drs RECHTL- streits Wr die ]. Civilkammcr' drs K*c'öniglichkn Land;]krichts zu Stcitin, Siyunxssaal Nr. 27, auf den 25. Mai 1880, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei drm gedachtén Gc- richte zugelassenen Anwalt zu bestkUen. Zum ZMckc der öffeiitlicben Zux'xcllung wird dieser Außzug der Klage bekannt gemacht.
:ctlin, den 27. Febr::ar 1880.
Wentzel,
Gerichtsschr6ibcr des Könißliében Landgerichés.
[6124] Oeffentlichk Zustelluug.
Nr. 1985. In Sachen der Ehefrau des Land- Wirths Ferdinand Heinzmann, Saxome, eb. Sammaüxer, von Eichstätten, Kläzerin, gegeni ren abwéseudkn Edcmann, Beklagten, wkgen Ver- mögensabsoiidernuq, bat Anrvalt Beck dahicr bsi dem Großk). Landgerichte Freiburg, Civil- kammsr 17, Klage erbobeN, in welcher er den Be- klaxiten mik dsr Auffordkrung, _einkn bei diesem GLÜÖW znßrxaffenen Anwalt anszusikllen, in den vom Vorfitzendan auf
Freitag, den 14. Mai 1880, Vormittags 86 Uhr, bcstimmte'a Termin ladet und den Antrag 06111, die Klägerin fiir berechtigt zu erklären, ihr Ver- mögen von demjenigen ihres Ehemannes adzuwndern.
Hievon grschieht Zustellung an den Bxklagten, deffen Anfentlzalj: unbekannt ist, mittelst diesrr öffentlichen Bekrinnimacbung.
Freiburg, den 27. Febrnar 1880.
Der GerichTssÖrcidcr des Großh. Landgcrichis.
[)x-. Harden, Sekretär.
. ;) “' ' [61-3] Ocffrutltthc Ladung. Zn SaÖCZi, brircffkwd die Von K*önigliÖxr Ge- nkral-Kommisfisn zn Hannower fiir stattnehniia er- kannte 2161161111ng der dem Riitergntsbesiycr Ernst von Klercke zu Hämelschenburg Wegen eincs Guts z11Kirchdorf und zweier Güter zu Langredcr zu- sKhenden Holzöerkcbtigungen im_ßskalischen Vorder- dsistkr in den Aemtern Wennigsen und Springs, Wcrdcn auf Grund der §§. 86 und 87 des Hanno- verschen Verfahrens-(HMHW vom 30. Juni'1842 zur Ermittelung unbekannter Ansprüche an dre er- wähnten Berechtigwngen, bkzw, die Abfindung dafiir, alle unbekanntxn Thkilnelvner und die aus irgend einem Grunde bctbeiligten Dritten, insbesondere Grundherren, Pfandgläubiger und sonstige_Berech- tigte hiermit *.(110TQ11T61' acladen, in dem an] Mon- tag, den 19. Avril 1880, Morgens 1.0 Uhr, im Königlickxcn Nmtbausc zu Hameln angesetzten Termine u erscheinen, rmtcr der Verwarnung, daß im Falle es Ausbleibrns ihre Rechie'nur nach An- gabe der übrigen Bethciligten berück11ch1igt und sie in sonstigen Beziehungen als zustimmend angeschen wcrden soUen. Irisdesondere haben Dritte, Welche ihre Rechte nicht anmelden, 66 „fich beizumesen, Wenn deren Sichersteütmg unterbleibt. Hameln, "cen ]. Yiärz 1880. Die verordncie Theilungs-Kommission. Meyer. C. P. Klencke.
[6240] Aufgebot.
Der RittergutSbcüver Hilmar von Miinch- hnusen zu Neubans-Leißkau hat als Benefizialerbe des am 14. November 1879 zu Neubaus-Leißkau verstorbenen Ritterguésbesißers Clauzor vzm Münckjtxanseu das Aufgebotöverfabren m Gemasz- beit des Gesetzes vom 28. März 1879 (Geseyfamm- lung Seite 293 ff.) beantragt, roe1chcr Antrag zu- gelassen ist. . _
Demgemäß werden die Nachlaßglaubiger "nnd Vermächtnißncbmer des ec. Clamor von Munch-
F;
Anmueen-Bureans. “äs“
sprüche und Rechte an dcssen Nachlaß de1n„unter- zeichneten Gericht binnen 3 Monaten nnd spatestens
in dem auf
den 30. uni 1880, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger erichisßelle, Zimmer Nc.2 anberaum- ten Aufgebotstermink anzumelden. _ Gegen die Nachlaßgläubigür und Vcrmackyiniß- neHmer, wklcbe ihre Ansprüche nicht anmelden, tritt der Rechtönachtbeil ein, daß fie gegxn dxn Vene- fizialerben ihre Ansprüche nur noch imowett geltenb machen können. als der NacHlaß mit Ausschluß aller seit dem Tode des Erblaffers aufgekommensn Nutzungen durch Befriedigung der angemsldeten Ansprüche nicht erschöpft wird. Das bci deri Akten befindliche Nachkaßverzeicbniß kann in unserer (Gericbisscbreiberci eingesehen werden.. Loburg, den 27. Februar 1880.
Königliches Amtégerichi.
Aufgebot
wegen Löschung von vaotkuken.
Nachstehende Wrundbesißer, auf derexx Hypotheken-
buchs-Folien noch die nacbbkzxichneien bopsthckari-
schen Forderungen eingktragen stehen, haben die
Löschur1g dsr leYtenn, da die bezüglicbsn SMM:-
verhältnisse längst crloschen seien, beaniragi, 1161111161): [. Vollkörhuer Heinrich _Grupe Nr. 44
Gr. Berkel (früher (Hesjerling). '
1) 5600 Thlr. Courant, Vize-Präfident Leist in Crüe, seit dem 14. Dc'zembrr 1839 (reservirtes Cigenthum des abgelöfteii Frucbizkbntens).
2) 100 Thlr. Courant, Ka::torin Meyer in Haien, seit 13. Mai1848 (Hypothek “an deer Vou- körhnersteüe).
ll. Lrammmackxer Gottkried Schmidt in Hameln
(Baustraße Nr. 8, alia Nr. 140).
1) 1200 Thlr. Gold, Heinrich Will). Schmidt und“ desen Ehefrau, geb. HOPPE, seit dem 19. No- vrmber 1844 (;escrviifks Eigenthum).
2) 105 Thlr. Gold, die Kinder eritcr und zweiter Ehe des verstorbenen Schuhmachers Dorneddcn, seit 7. Dezember 1864 (Hypothek am Lande, 0113783. 7, Nr. 313),
111. Haudelßmanu Isaak Adler in Hameln (Kupferschmiedenstraße 7, (1116 Nr. 597).
400 Thlr. (Courant, die Ehesraa (Hilke Adler, geb. Adler, seit dem 29. Dezember 1847 (M- neral-Hypotbek). '
Nakhdem die AntragsteÜer dcn geseßliébezi, dem
Aufgebotsverfahren vorhergshendcn Förmlichkeiterr
geniigt, ergeht nunmehr an Alle, wklcbe aus „den
vorb-zeichnctcn Hypoxbekcn noch Ansprnäx berletten zu köxmen vsrmeinen, die Aufforderuxrg, 1olche An- fpriicde spätestens in dcm zu diesem wacke auf
Freitag, den 30. April 1880,
Morgens 11 Uhr, _" anstehenden Termine unter Vorlegrzng der bcires]_en- den Urkunde anzumelden, widrigenfalls die bezüglich:
Hywthek für voUständig erlosxherx erklärt_wchrden 1911.
Der dcmnächftige LluIs-DlußbUcbcid wird nur an der Géricbtstafel bekannt gemacht werden. Hameln, den 3. März 1880. Königliches Amtxgericht. 11. Mühry.
[6221]
Aufgebot. Bebufs Zurüa'qabc der von den vor- malizicn Kreisgerickotsbotcn Brcmdt, Brenyekamp. Hobold, Bothe, Hegemann, Räkers und 911510an8 dabier besteUicn Amtstautioncn Werden aus den Anxrag dcs Königlickoen Justizfiskris 6112 diejenigen, wklche aus der Amtsführung der genarmten Bkamten Ansprüche an die fiskaliscbc Kaffe zu machen haben, Wegen derer sich diese an die besteUten Janjionen würden halten können, aufgsforderf, folckocwäxestcnß in dem auf den 8. Juni 11. _I., Vormittags 11 Uhr, an biefiger Gerichtsytslle anberaumten Termine gcltend zu machen, wiedrigenfailß sie mit ihren Ansprüchen an die fiZfaliscbe Kaße wcrden auSg€sch1offen und an die erjon der JSDÜÖÜU Kaurionsfteller werden verwiUen werdeii. Coes- feld, den 25. Februar 1880. Königliches Amts-
gerickxi.
6235 [ Der) Kaufmann Abraham Säxlorucr zu Ham- burg hat die Krafth-Scrklärung der _16m abhandZn gekommenen Prioritätsobliaatipn 1.186, 8, Nr. 264 der Eutin-Lübecker Eisenbabn-GeseUsÖast uoer 500 Thaler niecLsthalton tund Coupons Nr. 16 [US 20 ein chlie [ ean ra .
?fluf (Zrund des §.g8 dcs LübeckisÖen Gesetzes vom 29. Mai 1850 ergeht die Aufforderung:
1) an Alle, welckye ein Jatereffe h_akxen, der Kraft-
loserklärung zu wider1prcchem watestens in dem
auf „ Dienstag, den 8. Marz 1881, Morgens 11 Uhr, , anberaumten Termine, bei Vermeidung des RechSnacbtbeils des Ausxckzluffcs beim Land- gerichte sich zu melden und ihren Widerspruch zu rechtferti en; an den un ekanntcn Inhaber der Urkunde: spätestens in jenem Termine die Urkundx im Gerichte dem Antragsteller vorzuweisen, widrtczxn- falis dieselbe für kraftlos und aüe ersprucbe aus derselben an die Eutin-Lübecker Etjenbabu- Gesellschaft für erloschen erklärt werden sollen. Lübeck, den 26. Februar 1880. Die Civilkammer 1. des Landgeritlxts. Bruhns. Hansen ])k-
Hoppenstedt.
Urtheil für vorläufig vollstreckbar zu erklären, und ladet den Beklagten zur miindricben Verhandlung
des Königlichcn Landgerichts.
hausen auf Neuhans-Leißkau aufgefordert, ihre An-