1880 / 64 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 15 Mar 1880 18:00:01 GMT) scan diff

fßnden AUSgaben zum Rückkauf von fünf: und ieckSprozen- tigen Schuldobligatronen der Vereinigten Staaten ver- wendet xverden soll. Die Ankaufsbedingungen werden 1111- wöchentlich m New-York bekannt gemacht.

Statistische Nachrichten.

Gemäß den Veröffentlichung-xn des Kaiserlichen Gefund- beitsamts sind in der 10. Jahreswockoe von je 1000 De- wohnern, auf den Jahresdurcbichnitt berechnet, als gestorben Fmeldet: in Berlin „23,3, in BreSlau 32,2, in Königsber 30,5, in

5111 25,0, in Frankfurt a. M. 30.1, in Hannover 27,2, in („affe122,3, in Magdeburg 29,1, in Stettin 34,0, in Altona 33,6, in StraZdurg 40,8, in Meß 22,0, in München 38,2, in Nürnberg 28,3, in Augsburg 30 9, in*DreSden22,7, in Leipzi 31,10, in Stuttgart 26,4, in Braunschweig 23,1, in KarlSrube 20,8, in Hamburg 28,2, in Wien 33,3, in Buda- pest 36,3, in Prag 45,9, in Triest _,“in Basel 21,4, in Brüff6126,0, in Paris 29,8, in Amsterdam 40,4, in Kopenhagen 23,9, in Stockholm 33,3, in Christiania 14,2, in St. Petersburg 51,5, in Warschau 26,4, in Odessa 41,9, in Bukarest 43,4, in Rom 564, in Turin 38,3, in Athen _, in Madrid _, in London 22,9. in Glasgow 23,2, in Liverpool 24,6, in Dublin 36,0, in Edinburgh 22,9, inAlerandria (Egypten) 34,8. Ferner aus früheren Wochen: in New- York 24,7, in Philadelphia 16,6, in St. Louis 12,9, in Chicago 16,5, in St. Franzisko 14,8, in Calcutta 25,6, in Bombay 36,6, in Madras 42,4.

Während der Berichtswoche herrschten in ganz Deutschland West- und Südwestwinde, die nur vorübergehend am 4. März an den Ost- stationen und in Berlin mit nordwesilicden Luftströmunqen wechselten. Am Ende der Woche machten fich in Mittel- und Westdeutschland mehr südlichere Windricbtunaen geltend. Die Tempkratur der Luft war eine höhere. Niederschläe von Re en erfolgten häufig. Der in den ersten Tagen der Woche niedrige ustdruck stieg in den [eßten Tagen der Woche rasch. _ Während sich in den meisten größeren wrsteuropäischen und einigen mitteldeutscheii Städter die Sterblich- keitSvcrbältniffe in der BcriOtswdche etwas günstiger gestalteten, erscheint die Sterblichkeit in süd- und ostdeutichen Städten gesteigert; so daß die allgemeine Sterblichkeitsverhältnißzahl für die deutschen Städte _um 1,8 pro Mille und Jahr zugenommen hat und von 27,1 aus 28,2 stieg (auf 1000 Bewohner und aufs Jahr berechnet). Nambaft gesteigei'x ist die Sterblichkeit des SäuglingSalters; von 10000 Lrbendcn starben 11qu Jahr berechnet 97 Kindcr unter 1Jabr chen 84 der Vorwvrhe (in Beriin 78 gegen 79).

Unter den Todesursachen Wurden von den Infektionskrankbeiten Maiern,“Scharchficber häufiger, dipbthcrische Affektiouen, Keuchhusten, typböse Fieber seltener. _ Masern traten in Breslau und Harburg recht bösartig auf, in Amsterdam zeigt die Epidemie noch keinen Nachlaß, auch in Nkw-York gewannen Masern größere Ausdehnung. _ Die Zahl der Todesfälle an Scharlacbsieber war in Berlin und einiakn nied1rrbeinischsn Städten eine größere. Diphtherie Verlief in Berlin, Danzig, München, Stuttgart, Straßburg etwas milder, in Stettin, DreSden- Hamburg, Düsseldorf, Wien U. a. O. 131th die Epidemie eine Zunahme der TodesfäÜe. _ Unkerleibstyphus zeigte sich in oberschles11chen Städten Häufiger, in München und Bcrlin nahm die Zahl dsr Todesfälle ab. In Paris sank die Zahl derselbrn avi 69, in St. Petersbdrg auf 48. _ Dem Rückfallsfieder er- lagenin St.Petersburg 23 Personen, in Berlin und Magdeburg kam je 1 Todesfall daran zur Keimtniß. Die Zahl der Ncuerkrankunaen an Rückfallsfiebrr nimmt in Berlin 1111111513116) ab. Todesfälle (111 Fleckentyphus wurden aus Königshütte, Hamburg, Pest, London je 1, ans Warschau 2, aus St. Petersburg 29 gemeldet. _ Darm- katarrbe der Kinder waren in München und Leipzig HäUß-Zer, in St. Petersburg ein weni seltener. _ Der Keuchhusten zeigt in London krine Abnahme, in armen stieg die Zahl der Todesfälle, in Ham- burg nahm sie ab, aas Frankfurt a/M. wird kein Weiterer Todes- 1111 da ran gemeldet. _ Die Poäen gswannen in Wien und Prag rößere_AusdeHnnng, in London, Pest, St. Prtersburg, Krakau,

adix ist die Zahl der Todesfäüe eine kleine, in Paris sank die Zahl derselben auf 71, in Bukarest auf 38. Einzelne Blattern- todesfälie Wurden aus Dresden, Düsseldorf, Brüssel und Venedig (2) gemeldet._Jn Rio de Jareiro gewinnt das; gelbe Fieber wieder sehr an ZWÖZHLFUW in der zweiten Hälfte des Januar erlagen demselben .) er o.“.en.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Jm Verlage der Schulze'schen HofßVuchhandlung (C.B1rnd1 und N. Schwarß) in Oldenburg ist Vor Kurz-zm erschie11en: „Bau- steine für eine allgemeine Reibtswissenschaft auf ver- glcichend ethnologiscber Basis von ])r. Alb. Herm. Post, Richter in Bremen.“ Erster Band. Preis 5,40 „M _ Als die Methode seiner Forschung, von Welchar er fick) die günstigsten Resultate für die Rechtswisienschaft der Zukunft versprickpt, bezeichnet der Verfasser die von der Naturwiffirnschaft allgemein angeWLndete erfahrungduxisse'nschczftlicbe. Die historische Forschungsmetbode fa11e voÜstandtg 111 diesen Rahmen hinein. Sie beschränke sich nur bei ihren Rückschlüsen auf die nächstliegenden Ur- sachen; fie stelTe die Thatjacben des Völkerlebens fest und verfoTae die Kette der Ursachen derselben, soweit ihr dies möglich sei. Die nächste Aufabe der Forschung sei, die einzelnen Thatsachen ethnischen Lebens, welche den Rückschlüffen auf die Ursachen derselSen zu Grunde gelegt werden sollen, mit möglichster Sicherheit festzu- siel11n. Dieses, jo kritisch gkfichtefe Material gäbe alsdann die Basis für die eigentliche wissenscdaftlicbe Forsckpung, die Aufsucbunq der Ursachen der Erscheinungen. AÜe diese ethnischm Erscheinungen hätten nun zunächst ihre Ursarben in den Einzelmensckyen, aus wel- chen fich die ethnischen Organisationen zusammensetzen und von welchem, alle ethnischen Lebensthätigkeiten ausgingen. Dieser beschrankteste „Gesichtspunkt historischer Forschung trete Zezdoch immer mehr 111 den Hintergrund, je mehr das céhnische

eobachtungsmaterial anwmhsr. Wenn der Blick des Forschers sich über das e:1g_ste ethnisÖe'Gebiet irbebe, trete demselben eine Gleich- artigkeit bestimmter ethnischer Thatsachen bei verschiedenen Stämmen einer Völkerschaft oder auch bei verschiedenen stammverwandten Völkerschaften entgegen, Und er finde hier eine gleichmäßige Auf- einanderfolqe bestimmter Erscheinungen, für we1cheersch1ieß1ichgleich- mäßige Ursachen entdecke, dte_1n dem historischen StammeSzusammen- bange liegen. Viel bedeutmmer Werde der Ausblick noch, wenn der Forscher Über die Zweige einer einzelnen Völkerschaft hinaus ganze Völkerschaftsgruvpen zum Gegenstande der Beobachtung mache, zum _Beispiele die Völkergruppe der Indogermanen, Auch hier fande sich noch eine große Menge ähnlicher ethnischer Tbatsackßen, welcbe gleichmäßig bei den verschiede- nen Völkerschaften aufträten und zweifelws ebenfalls einem historischen Zusammenhange ihrs Etitstehung werdankten. Endlich könne aber die erfabrnngs-wisienschaftliche Methode auch noch einen Schritt Weiter geben, den historischen Zusammenhang verlassen und die ethnischen Tbatsachen ohne Rückficht auf einen solchen lediglich nach der Gleichartigkeit ihrer Erscheinung zum Gegenstande der Er- forschung machen, denn es ßnde sich eine Menge gleich- artigsr ethnischer Thatsachen bei Völkerschaften, bei denen ein biiidriscber Zusammenhang weder nachweisbar noch anzunehmen sei. Hier bleibe also nur die Annahme übrig, daß es gewisse allge- maine, in der menschlichen Natur überhaupt liegende Organisations- formen im ethnischen Leben gäbe, Welche nicht an bestimmte Völker- schaften gebunden seien. Diese Néetbode, welche die Thatsachen des ethnischen Lebens ohne Rücksicht auf deren historischen Zusammen- hang zam Gegenstande wiffenscbafllicber Erforschung 111611112, sei vor- zugsweise als vcrgleickoend-ethnologische zu bezeichnen. Sie sei jedoch im (Grunde 11111119 als die möglichst Weit auSgedebnte, erfahrungs- wiffenschaftliche Methode. Die vergleichend-ethnologischr Methode unter- scheide sich von der historischen dadurch, daß sie das empirische Material nach ganz anderen Gkfichtspunkten sammele. Die historische Forschung fu-Hr die Ursachen der Thatsachen des Völkerlcbens zu erkennen,

indem fickdie Entwickelung dieser Thatsachen aus vorhergehenden Thatsachen in den LebenSgebieteu einzelner Geschlechter, Stämme und Völker verfolge. Die vergleichend-etönologische Forschung woas da- ae en zu einer Erkenntnis; der Ursachen der Thatsachen des Völker- 1e ens gelangen, indem sie gleichartige oder ähnliche ethnische E scheinungen, sie mögen wo und wann immer auf der Erde auf- treiFen, zusammenstellt und aus ihnen auf gleichartige oder ähnliche Urtacben Rückschlüsse mache. Sie sei also durchaus unbistorisck). Sie ordne die ethnischen Thatsachen nach ganz anderen Gesichts- punkten, wie man bisbsr gewohnt gewesen sei, fie reiße dasjenixe, was man bisher als zu einander gehörig betrachtet babe, aUSeinander und bringe das so Ferriffene in einen ganz neuen Zu- sammenhang, in einen Zusammen ang, welcher von dem bisherigen historischen Standpunkte aus 111115111911 als ein willkürlicher und fm- girter erscheinen müsse. Der Verfasser bemerkt, daß 11; sich bei seiner vorliegenden Arbeit noch nicht um Detailforfckoungen handele. Es liege ihm aber daran. gewisse Erscheinungen zu konsta- tiren, .tvelche auf der Basis der überall gleichmäßig wir- kenden menschlichen Natur überall gleichmäßig fich zeigten. Hierfür seien Race, Völkerzweig, Volk und Stamm vorläufig ganz gleichgültig. Er beabfikbtige nur das, was im ganzen ethnischen Gebiete gleichmäßig aufträtr, in den erdzügen festzusteüen und durck) einzelne Beispiele zu illustriren, welche, obgleich sämmtlich nach Race, Volk und Stamm individuell, doch eine allgemeine Bedeutung hätten, indem sie in vrrscbiedenen Färbungen stets das WLfLÜtlich gleiche Organisationsprinziy znm Auödrucke brächten. Es sei auch voÜkommen gleichgültig für 11311, in WelcheZ Jahrhundert und in welches Jahrzehnt deraxFige Bräuche fallen, da die Chronologie nur fiir die Entwickelung in einxm einzelnen ethnischen Gebiete eine Be- deutung habe, nicht aber für das Gesammtgebict des Völkeriebens, in wrlchem stets a11e Eatwickelunasstufen neben einander lägen, in welchem man bei einer Völkerschaft, w11che beate lebt, dieselbe Erscheinung wiederfinde, die man bei einer andern ein paar Tausend Jahre “sor Christi Geburt wabrnädme. Lange habe ihm vorgeschwebt, einen Grundriß einer allgemeinen Reckitkwisienscbaft auf vrrgleichsnd-etbnologischer Basis 1115 End- resultat seiner Studien zu liefern. Er habe diesen Gedanken aber aufgeben müffeii, Weil das zu bearbeitende Material ein so umfang- rciches ssi, daß 1eine-Kraft dazu nicht außreicden mrrde. So babe er denn in dem vorliegenden Werke nur .Vausirine“ Herbeischaffen können, Materialien zu einem künftigen Gebäude. Zugleich verrveisi der Verfaffer auf seine seik 1872 rrscbirncnen Schriften, W11che die vorliegrnde Arbeit ergänzen. Vieles, was hier iiur kurz angedeutet sei, sei dort näher aus.;iefübrt und mit Thatsachen belegt; Vieles, Was dort lediglich gesammelt sei, erhalte durch die vorliegende Schrift seine Beleuchtung.

_ Nach der „Karlsruher Zeitung“ wurde in den [essen Tagen des Monats Februar ein 1111: die Wissenschaft interessanter Fund gemacht, dcr mit Recht die Aufmerksamkeit der Philologen und Theologen auf sich zieht. Bekanntlich Wurden im 8, 9, Und noch im 10. Jahrhundert in folgendkn Klöstern (bis jeixt Wenigstrns nacb- gewiescn) in Bobbio in Italien, Verona, in Reichenau, Lorsch, Trier, Weißenburg i. E. und andern Orten alte Pcrgamentband- schriftrn, welche Werke des Cicero, SaUustius, drs Graxiius Licinianus, Plinius, Livius oder lateiiiiscbe mid gothiscbe Bibcliiberseyungen 2e. enthielten, von den Mönchen abge- waschen oder abgcfchabt und hierauf zum 3113811211 Male ge glättet und wiederum bescdriebcn. Diés geschah, weil das Perga- ment damals skbr theuer war und die Trcbnik der Bereitung diesys n'erthvoUen Materials Rückschritt? gemacht 11.1111. Auf disse Weise wurden die interessantkn und wichtigen Funde von Gaiuß' Kommen- taren zum_römischen R.-chte, Cicero's Werk über den Staat, die gotbische Bibelübersetzung 2c. in den reskribirten Handschriiten wieder aufgefunden. Cs 1?! kaum 6111 Land in Europa so reich an der- artigcn reskribirten, d. h. zum zweitrn Male besrdriedenen Haud- schriften als gcrade das Ober-Rheinland. In Wsißendurg i. E., in der Reichenau und in Lorsch haben sich eine Anzahl solcher Handschriften erhalten und zu den Werjhvollsten Be- reicherungcn der„Philologie Veranlassung gegeben. Im städtisckprn Archive in Freiburg i. Br. fand neurrdings der städtische Archivar Poinfignon ein reskribirtes Blatt oder einen Palimpseitem, wie man diese Pergamentbläjter nennr. Daffelöe wird von S1chkennern in die zweite Hälfte dss 7111. Jahrhunderts verlegt. Es umfaßtPsal- men Davids und ist. da es alle Merkmale mcrowingisäyerbbezw. karolingiicbcr Sckrift trägt, Wohl aus einem überrbeinisiben Kloster nach Freiburg gekommen.

Gemerbe und Handel!.

Die Mecklenburgische LebeUs-Versicbcrungs- und Sparbank in Schmerin hat im Jahre 1879 cinen reinen Ueber- sckouf; von 183 506 „M erzielt. Hiervon wurden übertragen zum Aktien-Dividendenkonto zur Vertbkilung an die Aktionäre 6000 „Fi, zum Aufbewahrungsforids, als Dividende der Versicherten aquebens- zeit für das 26. Vrrsicherungßjabr 109 000 “FC:, zum Abtrag auf Im- mobilienkonto 700 «M„ zum Abtrag auf Mobiliar- und Utensilien- konto 300 „14, zum Unternehmungsfonds 67506 „781, in Summa 183 506-,“ Die den Aktionären außer den statutenmäßigen 51/0 Zinsen für das Jahr 1879 hiernach zufallende, z11m 1. Juli 1880 zadlbare Dividende beträgt 12 «Fl für die Aktie yon 200 Thlr. Cour. Der Gesammtumsaxz der Bank betrug über 81 MiÜionen, die gesammten G rantiekapitalien des Unternehmens aber belaufen fich Ende 1879 auf 3 320 895 „M

_ _Der VcrwalturigSrath der Provinzial - Diskonto- Gefelljcbaft in Liquidation Hat den Beschluß gefaßt, die gesamm- ten noch vorhandenen Aktiven zu veräußerii, nachdem für dieselben

"ein Gebot gemacht Worden, welches die Vertheilung eincr restlichen

Quote von 51 0/9 des Aktienkapitals gestattet.

_Dem Geschäftsabschix der Pommerania, See und Fluß- versickyerungs-Gesellf aft entnehmen wir Folgendes: Die Einnahme betrug (1118 der Seeversicherung: Prämienreservc aus 1878 für 640 641 „44 25 105.46, Prämieneinnabme pro 1879110 24 580 520-411 171911 “M, zusammen 197016 «F6 (1878 221 483 2“). Aus der Stromverficberung: 240171 .“ (264 576 ck). Aus aber:. Sre- verficberung: Reaffckuranz-Prämie', Ristorni und Rückga en 66 305.34 (72 080 1,46), bezahlte Schäden 75 7550-16 (67 011 .“), taxirte Schäden 32000 «FC (23 700 „M), ab Reserve aus 1878 zusammen 71055 „14 (80 011 ckck), Prämien- Reserve für noch laufende Risikos 21985 „44 (25 105 «M), zusammen Außgaben bei dcr Seeversicherung 159 346 «M (177 196 «M). Stromverficberung: Reasiefuranzprämie, Rabatt und Provision 5409 «jk (5465 „M), bezahlte und Faxirte Schäden ab Reserve aus 1878 3254 .“, (1607 «M), zusammen 8663 „M (6571 „M). Unkostcuconto 26 252 “Fi (26 050 „M)- Gewinn- und Verlust-Conto (Abschreibung für eine Forderung) 2400 =“, zu- sammen AUSgaben 196 671 „M (209 286 „M), bleiben 43 500 „M (54 750 .“). Davon Tantiömen an den Verwaltungsrath und Direktor je 1500 „44 (20625 «14). Gewinn des Geschäfts 40500 „44 (50 625 „M), der an die Aktionäre mit 36 .“ per Actie (1878 und 1877 45 „M), vertheilt wird, da der Reservesonds die statutenmäßigen 150000 «jk enthält.

Breslau, 15. März. (W. T. B.) Der Verwaltungßratb dcr Oberschlesischen Eisenbahngesellsckoaft hat in außerordent- licder Si-Zung auf Antrag des Comités für die Koblenausfubr aus Oberfcble ien beschlossen, den heute ablaufenden AuSnabmrtarif unter einer Erhöhung von 15% des bisherigen Tarifs auf ein Jahr zu prolongiren.

GlaSJow, 13. März. (W. T. B.) Die Vorrätbe von Roheisen in den Stores brlaufen sich auf 442 400 1 gegen 226 800 1 im vorigen Jalzre. Zahl der im Betrieb befindlichen Hochöfen 114 gigen 90 im vorigrn Jahre.

Verkehrs-Aüftalten.

London, 13. März. (W. T. B.) Der Dampfer „Mon- tana“ von der GuiOU-Linie ist, von ReW-York kommend, heute Morgen auf der Fahrt nach Liderpool, unweit Holy-Head, geschei-

tert. Die Passagiere und die Mannschaft find gerettet.

Berlin, 15. März 1880.

Im Verein für die Geschichte Berlins hielt am Sonn- abend Hr. Studiosus Wernicke einen Vortrag über die literari- schen Bestrebungen „des 17. Jahrhunderts in Deutsch; land und die Betheiligung der Hohenzollern an den- selben. Derselbe zählte diejenigen Hohenzoüern auf, die sich an der Fruckotbringenden (Gesellsckoaft betbeiligten. Es waren Markgraf „Hans von Brandenburg 1624, der Abwendende; Mark- raf Christian, 1627, der Vollblü ende; Georg Wilhelm, 1637, der

ufrichtende, und Sigiömund, 1637, der Trefflicbe, im Bunde. Auch der Große Kurfürst trat dem Orden bei unter dem Namen der Un- tadelige. Er führte die Nummer 401 und eröffnete ein neues Stammbuch. Der Sinnspruch, den er einscbrieb, ist echt hoben- onerisch und lautet etwa: Große Herrn thun wvbl sich zu befleißen, daß ße den Arwen Woblthaten leisten. Auch vom brandenburgischen Adel betbeiligten fich viele an dem Orden, u. A. Otto von Schwerin, der Dichter von „Jesus rneine Zuversicht“ und der drei anderen Lieder, die fälschlich der Kurfurstin zugeschrieben werden. Den zweiten Vor- trag des Abends hielt Hr. Geometer Vogt über August Borsig und seine Werkstätten.

Dem ersten Jahresbericht ( VOM 5. Dezember ]87819is 5. Dezem- ber1879) überdieWirksamkc;1 derHeilanftalt für armeAugen- kranke aus der Provinz Brandenburg zu Berlin, von 131". Kalz, Augenarzt zu Berlin (im Selbstverlage des Verfassers _ Luisenstr. 3111), entnehmen wir folgende Daten: Zizr Unterhaltung der Augenheilanstalt, in der arme Augenkranke umionit kurirt und Verpflegt werden und die vorläufig mit zehn Betxen beseßt ist, haben im Jahre 1878/79 Landratbsämter, Amtöausscbüsie, Magiirrate, Orts- und Gemeindevorstände 865 „44 beigesteuert; Privatbeiträge smd 703 „M eingegangen; zusammen 1568 „41. Es wurden aufgenommen: aus dem Regierungsbezirk Potsdam 60Person1'n, aus dem Regierungs- bezirk Frankfurt a. O. 34 Personen, in Summa 94 Personen, die 3114 Tage zusammen verpflegt Warden, so das; durchschnittlich auf eine erson 33 Verpflsgungstaqe kommen; die Kosten der Unter- haltung der Anstalt betrqgen 4795 „74, so das; mithin bei 3114 Ver- pflegungstagen der Durcbicbnittssaß 1111) auf 1,54 „46. pro Tag stellt; 15 verschiedene Augenkrankheiten wurden in der Anstalt behandelt. DLL“ Jahresbericht _ nnter Aufforderung zu ferneren Beiträgen _ schließt mit fo1gendc11 Worten: „Das Licht genießen ist 6111 Glück, es genießen [affen _ eine Freude.“

Der Architektenvercin feierie am Sonnabend, als dem Ge- durtstage des großen Meisters, in herkömmlicher Weise das Scdinkelfest, mit dem er stets sein eigenes Stiftungdfest ver- bindet. Die Fensterivand d;“s großen Saales im Lkrcbitektenbausc war auf das Geschmackvollste mit farbigen Stoffen drapkrt; aus einem Hain grünrr Blattdflanzen tauchte eine überledcnSgroß: Victoria auf, in ihrer Rechkcn den wvhlverdienten Lorbeerkranz dem großen Archi- trkten 1pend1nd, desien Bildniß auf einem Gcmälde in der Höhe der Wolken schwrbte, von Genien getragen und 111111 Blumengewinden umséolungen. Der VorsitZende des Vereins, Hr. Baurath Hobrecht, begrüßte zunächst die Anwesenden und verlas alsdann einen längeren Jahresbericht, der unter Berücksichtigung der verschiedenen im Verein zur Geltung kommsnden Krönunaen mit der ernsten Mahnung zur Einigkeit ich1oß. 733 hiesige und 925 audwärtige Mitglieder gehören zur Zeit dem Verein an„ der im vergangenen Jahre 31 Versammlungen gehalten hat. 29 Vorträge wurden gehaltert, 17 Monat.?aufgaben für den Hochbau und 13 für Ingenieure gcsteUt. Exkursionen Wur- den 16 veranstaltet und erfreuten sick) eincr 1egen Betßeiligung. _ Hierauf 101911" die Prämiirung der au5geschrie17enen großen Kori- kurrenzarbeiien. Den großen Staatspreis im Hochbau _ Entwurf zu einem Vereinshaufe der Berliner Künstler _ erhielt der Bau- führer Bohnitedt, ein Sohn des bekannten Architekten; ein zweiter, durch_ die besondere Gnade Sr. Majestät des KaiJers uud Königs für dieses Jahr bewilligter Preis wurde dem Baniü rer Schupmann zuerkannt, währen) 13611 Bauführern Heise und Schöckl silberne MedaiUenFür ihre Leistungen verliehen wurdrn. Jm Jngenieurfach trug der Bauführer Plock für seinen Entwurf einer Central-Lager- [)und-Anlage und zu einem Packbofe in Berlin den großen Staats- preis beim. Der Ministerialdirektor Schneider voUzog die Prämiirunz und richteie an die Herren ehrende und anerkennende Worte, Den üblichen Festvortrag des Abends hielt der Professor der tech- nischen Hochschule 1)r. Hauck über das Themg: „Die Stel- lung der Mathematik zur Kunst und Kunjtwiffensckzaft.“ Die lange Zeit gepflegte Sitte der Festredner, eine Se'te drr reichen kiinstleriicbeu Tbäsigkeit Schinkels zum Thema zu wählen, hat man bereits irit Jahren faUen lassen, da bei nahezu vierzig Zabreßfesten AÜes über den Künstler Schinkel gzsagt ist, was sich sagen lassen kann. 211111) der gestrige Vortrag knüpfte nur an seinem Anfang und Ende an Schinkel 1111 und schloß mit der Hoffnung, das; die huma- nistische und realistische Bildung des Architekten, Kunst und Mathe, matik, sicd troxz ihrer scheinbaren Gegnerschaft sehr wohl mit einander vertragen und einander durchdringen können, wenn nur der Genius Schinkkls, der Geist wahrer Wixxenscbaftlichkeit im Vereine seine dauernd: Stätte ßndc. _ Bei demFestmable 1-rach!e der Vdrfißende, Baurath Hobrccbt, dcn mit großer Begeisterung aufgenommenen Toast auf Se. Majestät den Kaiser aus, während der Bauführer Kloß in gebundener Rede die alten Schüler Sedinkels feierte. Eine von Hrn. (Honnert gezeichnete und vom Bauführer Hinkeldey erklärte humoristische Tischkarte errang fick) den lauten Beifall der Gesell- sehaft, die in mehreren gemeinicbaftlicb gesungenen Fcstliedern, sowie in einer heiteren, zwanglosen Unterhaltang ihrer fröhlichen Stim- mung freien Lauf ließ.

Das Konservatorium der Musik des Hrn. Mufikdirektors

Julius Stern veranstaltet einen zWeiten öffentlichen Versuch seiner Opernscbule (Damen: Sologesang-Klaffe: Frl. Jenny Mkyer. Herren: Solo- und Ensemblegesang-Klasic: r.Musikdirekwr Herrmann. Roilenstudium: Hr. J. (Gräfen, König icher Chor-Repe- titor. Deklamation: Hr. HeÜmutb-Bräm, Könialicder Hof-Schau- spieler. Mimik: Hr. Ebel, Königlicher Pantomimist), unter Mitwir- kung der KapeÜe des Hrn. Direktor Engel, am Freitag, den 19. März 1880, Abends halb 7 Uhr, präc., in Krolls Theater.

Im Konzertbaufe gelangte am Sonnabend eine Sinfonie von Otto Dorn zur ersten Aufführung. Dieselbe hat den Titel .Prometbeuß“ und zerfäÜt in drei Theile: ein „4111-13-10 111111351050: „Feuer“, ein zäaZio: „Fesseln“ und ein Ylogw 0011 5110: „Freiheit“. Das Werk ist von sehr fieißiger Arbeit und interessanter, die Schön- heitslinien der Klassizität nirgends vcrlasfender Faktur, bietet aber doch insofern eine Halbheit, als es zivar auf die Schwel1e zur Pro- aramm-Musik tritt, ohne doch den letzten beherzten Schritt zu Wagen. Man weiß eben nicht, ob man es mit „reiner“ sinfonischc: Musik oder mit Tonmalerei zu thun hat. Der Gesammtcbarakjer ist denn auch eine gewisse vornehme Kälte und undramatische Starrbeit. die dem antiken Votivurf zwar entsprechen mag, dem Ganzen als musikalischem Kunstwerk aber icbadet. Der Erfolg War übrigend ein äußerlich glänzender. Der Komponist wurde vom Publikum vsrlaugt und mit vielem Beifau außgezeicdnet. Ein 1111111 geritiger Autheil an lexz'terem gebührt aber quch der tréfflichen 2110165111113, die dem Werke durch die Bilse'sche Kapelle zu Thetl wurde.

Redacteur: I. V.: Riedel.

Verlaa der Expedition (Kessel). Dk11ck7 W. ElSUer.

Drei Veilagera kixinscblieMcd BörseiioL-Zkilagei.

Berlin:

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Berlin, MMMT W143 MW

M „**-51 JusceaTe für den Deutschen Reichs- 11. 321511131. Preuß. SéaaTS-Anzeéßer und das Centrcxl-Handrld- regifxer nivimt «111 die Köulgkiäie Expedition

dk! ankschtu inÖx-Auzrißerx uud 111511111102) UMHZMM Wuats-Anzrigttx: Merkfix, 8,17. Wiäxxexm-Ctrüße N11. 82.

1. 8180115116111 111111 [.synderxxmxxr-SUUW.

2. 812551511111911011, .Méxgsddtd. 171-1134111151011 11. 11131221.

3. ?Sr'säufokésrysoF-WWZW, Iadwjxgionszx ow.

4. 'Wrdwznug, 4210111131103, 7111111118.le

Steckbriefe und Untersuchuugs - Sachen.

Steckbrief. GMS" die unten beschriebene "Köchin Johanna Auguste Kamele, geboren am 2. August 1836 in Danzig,drtsangebörig in Berlin, Welche sick) verborgen hält, 1911 eine durcb vollstreck- bares Urjheil des friiheren Kömiglicben Stadtgericdts zu Berlin vom 5. Juli 1877 crkannie Gesängniß- strafe don vier Monatrn, wovon dreizehn Tage verbüßt find, rdk'xftrecki jrcrdrn. Es wird ersucdt, dieselben zu verhaften und in das Amtégericbts- gefängniß des Crnreifnugsdxies abzuliefern. Ber- lin, den 27. Februar 1880. Königliche Staats- anwaltscdaft (1111 Könialirdexi Landgericht 1. Be- sckjreibung: 2111er 40 Jahre, Größe 168 0111, Statur mager, Haare 1111111111, Stirn hock), Angen- braucn braun, Augen drann, Nase breit, Mund groß, Zähne defekt, Kinn ov-l, Gesicht lang, oval, (He- 111111511111»: graublaß. Besondere Kennzeiäsen: 521111 linker Brust ein klcimr Hau1zipfel, an briden JÜZM der zweite Zcbe gekrümmt, gckrümmier 11 211.

Steckbriefö-Erledizung. Dcr binier 11:11 Hans- dieuer Hugo La11dgra1 wrgen 111f1mdenfälick1ung und Betruges in din Akicn 11. 11. 1. 110. 303 (10 1879 111111r dem 3. Dszrmder 1879 erlassen? Steck- brief wi:d birrdurcb zurückgenommen. Berlin, den 11. März 1880. Königl. Laiidgericbt 1. Der UntrrsucdungdriMcr. Jth.

[6080]

Stcchbricf. (63111111 dM Skahmaäier nud Onn- delsmaun Carl 911111181: und dcsien Eliefrau, Elisabeth, KOI. chcnrr, aus Unseburg, Provinz Sachsen, 111119156 111151111) smd, ist die Unters11ch1111Zs- baff Mg?" Brandstiftung 5211191120211. Es wixd er- sucht, diescidcn 311 derbafien 11111) in das 2111113- gerickyidgefänßnifi zu Egelr: bei Magdedarg abzu- führen. Carl 2111111121“ ift 51Jabr: alt, evangelisch, won ich1ankem Körperbau 1111d hat cirien rothe:- Fleck im Gesicht. Die Edefrau Müller ist 58 Jahre ali, erniigeliich, von Miillerrr und 3131111111) korpulcrter Statur. Egeln, dcn 5. März 1880. Königliches AMWZUZÖT, 2111511111119 1. Brüning.

Eicckbricisernrmrung. Der von dem edoma- 11.1211 5151119111601 Krc-idarrickyt zu Rosenburg O/S. un1crm ]. Fibmar 1879 in der BörscU-Beiiage zum Dcuischen ReiÖL: und KöniZlicky Preußischen Staats-Anzeiger211r.37 hinjer den 11a111111nar-ntcn Heerrépflicdfißcn: 1) T1ckomas Caspar Rzod 11113 Thule, 2)Jo1)a11n Ligendza aus Bokanowitz, 3) Thomas Mudda (11115 Odrr-Paulswc, 4) Jacob Paul Kuzay aus Roieiißrrg, 5) Johann 511111181111 aus Mittel-Sei-Éwixz, 6) Franz Kadaschik (11113 Sternalixi, 7)J01ckan11 C;:rl Janczyk auri 1111111113, '8) Johann Lesch aus Costau, 9) Johann Thomas Koprr 11118 Bisrddori, 10) Joseph Fre'kcr aus BoHanowTY, 11) (6111112118 Korzekwa aus 2191511111)- 119113, 12) Johann 311111111101 Jurczyk ans Borostdan, 13) Franz 8111111331 BUMI aus FricdcickWwiUr, 14) erann Wiiczrk aus KoTsäxavoin, 15) Richard Kawa 11113 Saaicnderg, 16) Iddanri Wydnmcd aus Ober-SeicÉWiy, 17) Jacob Reipondrf aus Ster- nalitz, 18) Petrx Seemann aus Bodlaud, 19) Jacob Jurczyk aus Bordiibqu, 20) Joseph 51111171) (1115 Koselwitz, 21) Carl Symma aus Koselwiß, 22) August Joscpl) Jendrzcy aas Rofendcrg, 23) Jacob Brodaßky ans Schoffschiiß, 24) Johann Odlo.:g aus Södofffidiiiz, 25) Anton Cygaii (1118 Mittel- Seicbwiy, 26) Wührlm Scdchrt aus Nieder- Seichwiß und 27) August 3511111511 (1116 Nieder- Seichwiiz, erlaffene chckdrics wird 111280111119 er- neurrt. Creuzburg ;)./S., den 10. März 1880. Königliche StaatEamvaiti-Ioaft.

Steckbrief. (Gegen Nuguß Stummer, 20 3711311: alt, und Ferdinand Stummer, 15 Jahre alt, Söhne drs Drehorgclsdielrrs Carl Stummer aus (611111315111, welche 1111) vcrhorgcn halten, soll eine durch rcchtskräi1igcs Urtbkil drs hiesigen Königlichen Amtßgericbis vom 25. Juli 1879 wcßen Gewerbe- steuer-Kontravention an Sthe einer nicht einziehbar geWcsenen Geldstrafe von je 96 “M crkannie Haft- strafe von je sieben Tagen vollstreät werden. Es wird crsucht, diese Strafen zu vollixrecken und Naid- richt hierher zu geben. Bockenem, den 10. März 1880. Königliches Amtsgericht 11. (gez.) Rasa).

Der gegc'n den Kasfirer Johann Martin Fro- rath aus Wiedbadrn am 15. August 1879 erlaffene Stcckdrief wird hiermit erneuert. Cassel, den 5. März 1880. K.»Uigliche_ StaaTSanwaltscbaft I. V.: Bodeustein.

Subhastationrn, Aufgebotc, Vor: ladungen und dergl.

[6649] Subhustations-Proklam.

Nachdem auf Antrag drs Partikuliers J. L. Ger- nandt in Sch1eswig wider den Maurer Georg Adolph Schmidx wegen einer protokoUirten Kapikczl- forderung von 720 Thlr. Pr. Court.. ist gletcb 2160 «35. nebst Zinsen die Zwangßverstcigerung des dem L*ßteren gehörigen, in Schleßwici'im 711.Quax- tier Nr. 67 belegenen Gewcies vcrfugt worden ist, wird hiermit Termin zum öffentlichen Verkauf des vorbezeichneten Geweses

auf Mittwoch, den 19. Mai 1880, Morgens 10 Uhr,

vom 14. Adril 1840 die zuständigen Hebungédeam-l

1111 zur Angabe der rückständigen (53115112. sowie NUL, wrlcbe an das vordczricdnete Gewese dingliche, 11th ProtokoUirte Ansprüche 'zu baden vermsinen oder sick) zur Protestation gegen den Verkauf für berechtigt Halten, aufßefordkrt, diese ihre Aniprücde und Protestatio:; dinner 6 Wochen 111111) Erlaß dieser Bckannimaäouvg bierselbstanzudringem, widrigenfalls dsr Vkrkauf voUzogen und das Gewese ansprucdßirei deni Meistdictendrn wird zugeschlagen werden. Dic Verkanfsdcdinaungen lirqcn auf der hiesigen GeriÖtsicdrrider-xi 14 Tage vor dem Verkaufstcrmiri Zur Einsicht (11111. Schleswig, den 19. Februar 1880. Königii-„Hes Amlégericht. 2161130111113 11. NFZ. Heuniugß. Vrröffcntlirbt: König, Gerich7§schr€iden

5) ' 1 [Z“] Nothwcndtgcr Verkauf.

Das dem Kauimaim Trangojt Hoffmann qebörize Gruwdsiück Nr. 529, Stadt Oris, soll im Wege der Zwangsvsrsteigerana

nm 6 April 1880, Vormijtags 10 11111“,

in Uxiserrm Am1sgeriCdTZ-Grdä11dcs, Termindzimmer Nr. [„ dcrkau't Mrden.

Das Grundstück ist bei der Gsbäudesteurr nach einem NUTZUUZSWLÜÖL von 3675 „14 veranlagt.

Der 2111311111 (1118 der Stcucrroils, das neixeste Grandducdblatt, die besoxxdrrs gesieülcn Kanfsbedin- gungen, 2111111512 Adsidäiznngrn und andere das (Hrnndstürk betreffende Nackowrifitiigen können in unserer Gericktsschreiberci Abtheilung ]„ während der Amtdsiundcn cingcieHrn Werden.

Alle Dicjknigcn, 11911151 Eigentdums- oder andor- wcixe, zur Wirksamkcik „chm Dritte der Eintra- gung in, das (211117135110) Fedéirfcnde, aber nieht ciri- getraarne Rcalrecixke gelicnd zu 111116111 baden, Werden hiermit aaigcfordrrt, dieselben zur Vermei- dUng der Präklufion spätrskens im Versteigerungé- 161111111? a11z11me1de11.

Das Urtbeil Über (811511111119 des Zusch1ages wird

am 9. April 1880, VormiTtünß 11 Ulle, in unserem Lirntsxxdrichts*©ebäude, Terminszimmrr 1., vcrkündrt "werden. Oclé, drn 2. Februar 1880. 3161119111515 Amtsixerirdi.

[6355] Ocffcntliclic 3111111111119

Der Dnéixderkcr Wilhelm Brutler 111 Krojaiike, Kreis Flatow, vrrtretkn “(urid den Recbjsariwalt Meidanrr in 11011113, 11.131 gcgen irixie Elzcirau 11111111311111112 Benner, 11:5. Stume, 511 Krojanke 1111111151111 (;?WLsrn, 2110611117011 und?.karmi, Wegen [1621111111 Vcrlaisumi 11111 Ehefcszeidung, mit dem 2111111511, die 071)? 311 1111111211, und ladrt die B6- klagis znr 1111111d11ch111 Vrrdandlung dss 01161115- sirsit-Z vor die Erste Civilkau-Uncr 1218 5161050119111 Land,1crich18 zu 3101103

an den 7. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr, mii der Yiifidrxcrimg, cinen dri drm gcdacdten Ge- richt ZUaclaiii-Uen Anwalt 311 111011211.

3111113111161 der Öffentlichen Zustellung wird dieser 2111551111 D?!" Klage 5211111111 armaÖt.

Konitz W.„/:§,§r., dun 6. März 1880.

Strcmlow,

GcriÖtÖicbreibcr des Königlichen Landgeri-Öt's.

[6531] Oriicntliäxc 3111111111111]. Königliches Amtsgericht Miinäzen [„ Abtheilung 11. für Civi1sachem

Laut Sch111d- und vaotdekcndriescs des K. N0- tars Max Erhard vom 16. Oktober 1879 mit bei: 911111111: bypotdekciiamkiiidcr YHsiätiaung dcs _K. Amisarricbis VNüncben 114. Vom _22. Oktober 1819, ist für den Maurrrnieiner Joief Weyra'tdrr 111 Miiuäxen als Gläubiger ein Darlehenskapital von 3000 „14, Welches dom 16. Okwder 1879 an mik 5 Pro-enf verzinslich ist 12111) am 16. Dczcmdcr dcs- selden Jahrcs zurückgexahlt wcrden_7o[11e, nebsiKeincr Kaution für nicht privilegirte Zinsen und Koster! zum Betrage von 300 „Kl: bei dem Haus Nr. 451. an der Nymphenburgetstraße in Neuhausen, der Luise Gerdaid _ Ehefrau dss Karl Gerhard _ ais Sch111dnerin im Hypothekenbucbe des 31“. 2111-115- gerichts München 11. für Ncnbausen, Bd. 171. S. 1390, zur 11. Stcüe eingetragen. '

Da der gegenwärtige Aufenthalt der Schuldnerin unbekannt ist uad andererseits der Schuldbrief ihr nach der Absicht dcs Gläubigers zugesteüt Werden 1911, dat der K. Advokat, Hrrr DoUmann in Mim- cben, Namens des Josef Weyratber dic öffemltcbe Zusjellnng drs bezeichneten Schuld- undevotbckrn- brieies (111 Luise Ge1hakd, Anwciensbesiyerm, früher hier, Gänsbübel Nr. 4, beantragt, Welche mit Beichluß dcs Kgl. Amtherichts V1111nchcn 1., Abtheilung &. für (Zivilsachen, vom Heutigen, ac- mäß mb. 17 des AuSiübrungSgcscHes zur R. (C,. Pr. und C. O. vom 23. Februar 1879 chiÜigt worden ist.

Demgemäß wird Vorstehendes der LUisk

Gerhard mit dem Beifügen eröffnet, das; fie die beglaubigte Adscbriftfdes Schuld- und Hypd- tdekendricfes in der hiesigen Geri-Htsschretbcrei m Empfang nehmen kann. Müncheu, „den 6. März 1880. ' Der Kgl. ©erichtgschre1b3r1

an hiesiger GerichtssteUe aanerauxnt. .Zug eich werden in Gemaßhett der Verordnung

DÉFÉWÉÜCHW ANÉFZÉ.

11. 12, K*. 75:11 5641586311511 1311311611311. 1

„__- _ .*- -,.,

5. 1541111112110 1115.111131181111111111. kakréksu 1113.11 “Z'??(IMZZWÜU.

8. 7821501116111st 851141113111111012111112'1111.

7. 1111612115611» 11.117.6st

8.'1'113x1111-1411381ZGU. i 111 1181' 1311241“-

9. „83111511911481151171411153. , 1161115424.

[59-01 chscniltckic Zustellung. Die Handlung Josef Rosenblatt und Jsnmer Rothstein zu Radrmxio in Galizien, vertrrten durcb die Rechtxanwaltc Wawnom-Eki uud ©1111 in Danzig klagt (119111 den Kaufmann deid Danziger, friiher bixr 110111111110, wegrn 5368 „14 31 „3, mit drm 5111111051.- adf Zablmig dieser Summe nebst 6% Zinsen srit dcm ]. Jnli 1878, Und ladet den Beklagtsn zar mji1qdlichen Verhandlmig d.:z Recbis- itrrits vor dir 511111111121“ 1111“ Handeldsardcn deß König- 11chrn Laiidgcriäifs 1111331111314 auf dxn 4. Mai 1880, Vormittags 9 Uhr, mit der I.;Uffoidsr-„mg, 1111211 bei dem gedach1e11 Ge- riÖte zugelaffdnen 51111151111 111 191111111311. Zum Zwecks dcr Öffeutlicdcn ZarteÜung wird dic'71r 5111143111; dcr .111a116 1111311111 gemacht. Danzig, drn 1. 211.115 1880.

Mrongovi'as, Gerichfsschrkider des 31611i511chen L.:udzerichts.

[64421 Ociicutliäxc 3111111111111.

Die Firma Rosa Erlanger 311 Mardura, ver- treten darch dm 2112ch1sa11wch111 Dr. Wolff das., klagt siegen den OberkrÜmer Albert Säiao-xwiß 111 Mar- 1*1:rg, i-ckzt 1015111111111 Wo?, 1132111311 125 444 87 „3 mit 6% Zinsen seit dem 1. Jaxmar 1880 fiir käuflich 1111211181211 Erhaltene Waamn Und 66 „14 35 „Z Kostka des ArrcstvcrfadrerO, mit dem Anfrage auf Verurthcilnna de) BeklaJTM zur Zahlung von 125 «M 87 „3 mit 6% Zinsen seit dem 1. Januar 1880 und der durch das Arresiverfahren enntande- nen Kosten irn Brtrage von 66 «74 35 45- 1owie in die gesammten 311311111 dieses Proxcffrs zu ver- 111111211111, auch das [1115111 für 1113111111179 1*dUs1recl'- dar zn erklären Und 111st den Brklagicn 311r münd- licden V2r11a11d11mg drs R1chtsstrcitd VOk das Köiiig- Licde Angcricdt zu Uslarburz, Adil). 111., auf den 28. 1211111" 1880. Vormirtags 9-1 11111“. Zum Zwrcle drr öffenxiirden ZUfteUung wird dicser 2111215119 der Klage 112117111111 gemacht. Marburg, den 5. März 1881“).

Der (HzrichtFsMeider dcs Königlichen Amt.“:gericdts Adjh1. 111. daselbst.

[66441 Ocffc11t-iic1118111111111119

Nr. 2383. Fuhrmann Fidel Tienirlxvon Has- 11111), als Vormuud drs unebclicdcn Kindes Emma „1111311115, und drr Muttrr des Kindes, Paulirie Dietriä), ais Nedc1111111r111niei1iixi, 1111-3211 gegen dM Schxmied Wilhelm Saizl von dort, 3.3. (111 unbe- 11111111111 Ort::i abwsscnd, 111171111 1764 mitder Pauline Dietrich in der Zeit drr uuicr'sicl'lbarkn Ewpfängiiif; 11.1165 am 6. März 1879 (111111711111 Kindes (Emma Tiittriko mrbrmals dolizogencn Beisédlafcs n1i1“ dem Anfrage auf Verurtdeilnng anf (8111111511011; 211118 in Vicrxcljadrsratsn OOMUÖJÜWISU'M wöchentlickécxi Er- 111'1131121111611011'11913 11111 cir-rr Murk von dcr Geburt 116 51111118 (111 His 311 drsskn 5086102111111 14. 532612118- jahra und ladcn dcn Brkla-ZTM zur niiixidiichen V-crhandlxmg dax; RccdtssKrcitI vor das chßdcrzog- liche 2111119910151 zu Wolfach 11111

Samstag, den 1. Mai 1880, Vormixtags 8 11111. _

Zum chckc der 5172111111211 3111111111113 wird dicier 21118ng der Klug? bekannt 531111111111.

Wolfaä), drn 4. Mär,; 1880.

431111711, , Gcricbtk-schrcider des Großderzogirchen lexsgerichts.

[5548] Oeffentliche 8111111111111.

Der Zimmermeister F. Jost 311 Zossen, vcr-

zu Bsrlin, klagt gsgen de:: früheren Mühlcnmrifter Orka Fraukr, fr11bi'k zu Berlin, G.:richt_§strai;e 31, cht unbekanntcn Aufenthalt aus dem Creri'ntniffe der 1111521111 Kdtiiglicbcn Krcirgeriäitskdmmtiswn zu Zoffen vom 11. Juni 1873 im Urkundenprozesie mit dem 2111151111: auf Vcrurtbxilung des Verqugtrn zur Zahlung 151111 611 „14 13 «1 nebst 5% 31111211 seit dem 1. Januar 1873 und 47 „14 30 45 (m_den Kläaer und ladet den Beklagten zur mündlichen Vardandlnng des Rechtstrrifs vor die zivette Civil- kammer des Königlichen Landgerichts ]. zu Berlin, auf den 4. 311111 1880, Vormittags 9.1 Uhr,

forderung, einen bei dcm gedmdten Gerichte zuge- lassenen Anwalt zu bcsthen.

diescr Auszug der Klage bekaxmt gemach1. ' Ambach. Gerichtsschreider des Königlichen Landgerichts 1.

[6681] chscntlicbje Zustellung.

11 Zudem 3auf den 7. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr,

ricbfe zugelassenen Anwalt zu bestellen.

Aus 11 der Klage bekannt gemacht. 5 g Hörkcns, Landgerickzts-Sekretär,

1111911 durch den Rcch2kanwalt Justiz-Rath Frcnyel _

Jüdenstr. Nr. 59, Zimmer Nr. 46, mit dr Auf-

Zum Zwecke der öffentlichcn Zustellung wird

Der Franz Leininger, Ackerer zu Lichtenberg, vertreten durch Rechtsanwalt Traut, klagt axaen dcn Joseph Leininger. friiher Ackerer und Backer zu Lichtenberg, jeßt obne bekannsen Wohnort, aus übernommener Bürqstbait, mit dem Anfrage auf Vernriheiiung zur Zahlung Von 703 976 85 „5 nebst Zinsen seit 27. Januar 1880 und ladet den Bequa- ten zur mündlichen Verband1ung des Rechtsstrerts Vor die (Zivilkammer des Kaiserlichen Landgerichts

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ec-

Zum Zivcckc der öffentlichen 3111th11113 wird dieser

Juérrak neömen (1111 die Annonun-Cxpeditiouen de! „„Aus-1118212511111“, Rudolf Mosse, Qaafeuäeiu & Voglxr, G. L. Taube & Cs, C. 811111111128. Büskne: & Wkuter, iowie alle übrigen größeren

Annonceu-Bnreaus. '

.„x4,.

[6617] _ Oeffentliche Ladung-

Nachdc-m der Eckxäfer Seibert Schmkdt, Jobs.

S. in Wobra, die Eintragung des 111151321“. nicht

katastrirten, in der Genmrkung 1313112811511; bele-

gcnen Gruvdei)geritbum8, alS: _

Kartendlatr 2.., Parz. TZ„ T 71,1" 66) 11111 ; Hofraum und

Karkrndlatt 22, , 39, 1 13 Hausgarten, unter (1117110001121: Nackywäiung eines zshniäbrigm ununterbrochenen Eiaentdumsdésißes in das (Grund- buch von Wodra beaniragx 11111, so Werden alle diejenigen Personrn, 111111112 311111911 (111 chem (Grund- vermögen zu baden vcrxneinen, aufgefordc-rt. solche im oder bis zum Numebotdtermin, den19. Vini 1880, bei dcr unferzeicbneten Bsdördc aanmelden, 1111111136an116 116111) 53151an dieser Frist d(“k bisherige Bisißcr auf Antrag als Eigentdümcr'm “('Em Grund- buche eingetragen wchcn wird und der die ihm oblie- gcnde Anmelduug untcrlaffeWe Bcrcchtigte uicht nur seine Aniprüche gegen ikden Dritten, welcher im red- lichen Glanden an die Richti-Fcit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundvermögen rrwirdt, nicht mehr geltend mucden kann, sondern 111111) ein Vorzugßrcch' gegenüber Denjrnigen, deren 31111213 in Folge der 1111191111111) der oben grscßten Frist erirlgicn An- melduna eingeiragrn smd, drrliett.

Rausöhcnberrx. den 4. Mär; 1880.

Dkk GeriÖtÖiÖrcib-r dcs 1151111111111?" JTngcrichis. Jinkelde.

[5658] 211711111111. Die 4Zprdzkntiqe annkfurtcr Séädkddliaaiidn, 2. (Emission, Serie 2 Nr. 64 über 50 Thlr. : 150 «14 ist 11111 13.J111i 1877 aus der Wodnnng der Wittwe Schwarz 111 53211118 vrrsvank-M. Auf drn Antrag des Recdid'anwalts Riéde hier als VkvoUmijÖtigtrn des Wicsywdiirgers Wilhelm Schwarz und der verebeiirdtcn Ackcrdiirqer P-.r1wiy, Marik, (1:1). Schmatz, im 6521113211 Bsiiiande zu Lebus wird der Inhaber der vdrdrzeicbneken Stadt- obliqation anfgkfordkrt, spätestcvs 111 drm at.:f den 1. Juni 1881, Vormittags 11 Uhr, vor dem bissigen Amtdgrriäxt 1111 (Hefäxäfkkgebäude, Odcrittaße 53/54, Zimmer Nr. 16, auberaumtcn Terwine seine Rechte anzumeidrn und die gedacdte Stadtwd1igation vorzulegen, w:drigenfa11s die Klaij- 1o§erkläru11g dersrlben erfolgen wird.

Frankfurt a./O., den 4. März 1880.

5161115114116 AmtdgeÜM, Abtheilang 11.

Das K. Amtsgericht JugoMadt 1:11? nachstehem des Aufgebot erlasicn: . , [13500] “211119121101“. Die SöldNrrIiochtcr Maria Walburga Här11, (1111. 311 5113111111111 am 30. Miirz 1834. ebrlichsr Tochter des Stefan Här11 U'id isincr Ehefrau Anna Maria, ged. Ott von 315111111111, fÜr 11.121611: aaf dem früheren Anwesen d:s Alois Wiirl, Söldners in Kösching ein Herderas- und Vcröstrgungsrerbt ein- getraßcn, ist im Jahre 1854 nach Amerika ausge- Wandert, und soll nach z„1111111121111119171.1115.8err111111dte11 im Jahre 1864 dortseldst gestorben 12111.

Die Recherchen über derrn 2111121115111! hatten keinen

rfolg.

Auf Antrag dss obigen Alois Büchl xrgebt grmäß Art. 103 und 106 mit 112 des 11111131. Ori. z. R. E. P. O. hierdurch die Aufforderuna _

1) an die vrrsiboilcne Maria Walburga Hartl

spätestens in dem bicrmit auf Montag, den 27. Dezember 1880, Vormittags 10 Uhr, __ . brstimmten Aufgebotstermine pcr11'11111c1) oder 1chriftlich bei dem unterfertigten Aimsgcrichte 011 anzumciden, widrigenfalis sic fUr 11ckdt ero- kiärt würde; ' ' _ _

2) an die Erddetheiltgtcn, ibxe Jntereffen 1111 Nur- gedotSr-erfahren ivadrzunehmed; ,

3) an aÜe Diejenigen, welche 11er das Lxdxy der Verschoüenen Kunde geben können, Mixxxetiuag bierüdrr bei Gerickzt zu m1chen.

Ingolstadt. den 6. März 1880;

Königliches Amtßgertch (11. 8.) Boller, K. Amtßrtcbtcr. Zur Beglaubigung:

Ingolstadt, den 11. März 1880.

([,. 13.1 Zetti, Königlicher Géricdtsschretber.

[66411 Aufgebot.

Aus dem Nachlasse des Paul Weber 11. 'von Steinbach ist deiien unbekannt wd gbiyeixkdem Sohne Paul Weber ein Vermögen rm 1eßlg€A Be- trase von 84 .,«1 zugefallen.

Franz Joseph Heilmann von Steinbach ba? wegen dieses kuratoriscb verwalteten Vexxxögens cm Auf- gebot beantragt. Es ergeht deshalb an den abtre- senden Paul Weber oder deiieu Erben anIiufior- derung, etwaige Erd- und soaftigen Anßpruäx und- Rechte auf 05190; Vermögen spatestens in dem auf

Montag, 8. Mai 1880, Boxm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtkgerichtr anstehenden Aufgebotöfermine anzumekden, widrigenfxilis det mcbrgenannte Paul W.;ber für todt _erklart und dessen Vermögen den sich gemeldcx babendm E:!)- interciientcn audgilicftrt Werden wird.

Offenbach, den 10. März 1880.

Hagenauer.

Gerichtsschreibcr des Kaiserlichen Landgerichts.

Großß. Hesi. Amtögericbt. Schlinko