“ kein Geld habe; hätte man Geld, dann würde er die pflegten sehr schön zu sein. Er be- stehende Position nicht aus Vertrauen, welche der Abg. Delbrück dargelegt
Hierauf ergriff der BevoUmäcbtigte zum Bundesrath,
bewilligen, denn dieselben willige die hier in Rede sondern aus Gründen, habe.
Staatssekretär Dr. Stephan das Wort: cire _éerren! ch woÜte nur eine eintreten la en, die der Hr. Abg. Richter _Es handelt fich keineswegs darum, _zwet Unierabtbcilunqen zu zerlegen, einen dritten selbständigen Direktor die weder mit der Post- noch mit unmittelbarer Beziehung sich befindet. Motiven bereits dargelegt worden, Nummern , welche bei der sind, fich auf ca. 60000 beläuft,
Es
Anzahl tritt nun aber noch
von dem die ganze Verwaltung geleitet wird, eine
des Schriftenwecbfels nicht nur durch die oberste Behörde, sondern durch die bei derselben fungirenden Bureaus erledigen zu lassen. (Er das Bureau für die das Prrsonalbureau, das Auslands- für die Bauten und das Bureau für den Tele-
sind das uuter anderen das Coursbureau, Statistik, das chbnungsbureau, bureau, das Bureau grapbenbetrieb. Nun, meine Herren, bat sicb aus der Natur
gewissermaßen als eine organische Gestaltung von selber der Stoff um die es sicb gegenwärtig handelt, herank- ihrcr Natur nach zunärbst ent-
für die 3. Abtheilung, gebildet. Es zerfallen die Geschäfte weder in reine Postgesckxäfie, _?ostcinricbtungen betreffend,
der Ober - Rechnungskammer, das umfaffende Diözipliuarwesen, kassenWesen, die regeln u. s. w.
diesen Angelegenheitrn vorkam, Anzahl geschah, dann mußte sie
schrieben werden. Dadurch entstand wie er mit einer Verwaltung,
Was war nun bisher der Fall?
tereffe sich als nicht vereinbar erwiesen. kunftsmittel getroffen werden müssen, beamte, also der General-Postmaister, den Rätben direkt arbeitete
Das ist aber ein Verhältniß, fick) führt, auf die Dauer sicb _ trägt und nur als ein Notbbebels anzusehen ist* den Uebelstand kerbei, daß einzelne wichtigere
diese
und unparteiische Erledigung entbehren,
Direktors neben dem Raibe bier nocb gewährt.
diesen gewichtigen farblichen Gründen nötbig, die dritte Abibeiiuna
einzurichten. Wollen Sie Sich mm vergegenwärtigen, von Instituten bestehen,
_“ f
Berichtigung der Angaben vorhin qematbt hat.
die Poftabtbeilung nur in sondern es handelt sich darum, für eine Abtheilung anzustellen, der Telegrapbenverwaiiung ;in ist Ihnen daß die obersten Behörde _ davon auf die Post und 20000 auf die Telegrapbie entfallen. eine weitere von 64000 Nummern, die durch die Bureaus dieser beiden Abtöeilungen geben, weil bei uns der Gebrauch besteht, entsprechend dem dezentralisirenden Gedanken,
technisches Posiwesen, Postanstaiten und _ oder auf der anderen Seite in technische
elrgrapbrngeickyäfte, die Telegrapbeneinrichtungen, die Leitung der Telegrawbenanftalien betreffend. Ueber diesen beiden oder neben ibnen_ steht nun eine driite Anzahl ganz bedeutender Geschäfte, die soWohl die eine als auch die andere Abtheilung betreffen, beispielsweise alle Budgets- und Finanzfragen, das Rechnungswesen, die Ausstellungen
die Woi)[tbätigkeitSeinrichtungen, das Wittwen- geseßaeberisckpen und aligemeinen organischen Maß-
wie das ja aUe Taqe in bedeutender bisher beiden Abtheilungen zuge- ein solcher Aufenthalt im Dienst, die so sehr auf schnelle Entschiüsse, auf eine rasÖe Aktion angewiesenist, unbedingt im dienstlichen Jn- Es hat also da das Aus- daß der leitend: Staats- Sachen obne Tbeilnabme der Direktoren. weiches seine Unzuträglicbkriten mit mit manchen Anforderungen nicht ver- außerdem führt es escbäfte, um die es iich im wesentlichen handeli, derjenigrn Garantie für die fachliche welche die Unterschrift eines
_ daß außerdem eine Reibe die ummttelbar der obersten Centralinstanz
uniersirÜt
Bauten Personal von 165 Beamten. bei
stehen wir die Postanwüsungen, 3000 die
dem
M*i
obersten Reichöhostamte
Dazu kommt mm die sehr
in den Anzahl der zu bearbeiten 40000 eiwa Zu dieser
erhebliche Anzahl
Bayern und Württemberg. mit eingeschlossen. Dadureh den einzelnen Regierungen in
der Sache Mid von der intenfiven Steirerung
allen Seifen zu beberrscbrn ist.
nicht mmdrr einer eingehenden (F
Eisenbahn, die Post und den Tele das Finanzwesen, ratbes der geeigneien Brratbung
visitnrbr
Personal , das
richten, nicht (1215 irgend welche
Wenn eine Von General-Poftmeister,
der zweiten Lesung stehen bleiben
meist mit Postverwaltung publizirt sEi,
Postmeister bescheinigt habe,
Verwaltung die Verletzung Es ist also aus
F
ck
, Preußischen StaatI-aneigrw: L_ Berlin, 8. 17. Wilßelm-Strafze N:. 32.
Inseraie für den DmTs-Éen Reich 11. Königkx
Preuß. Gtaais-Auzciger und das Certral-Handels-
register nimmt an: die Königliche Expeditiou des Deutsrhen KeiW-anrigers uud Königiirh
DCFMÉÜM
1. Srsairdrißfs W141 Uurßrsvjoknuga-ZWHM,
2. Zubbasrariorrsxr, „4111385018, 957131121ng 11. (151131.
3. 781käü10,76xy6011?-ÜOJ8Q, Zubrairziansu 260.
4. 1701-100871191“, Fimorrisarjcm, ZiUAW-UWZ'
Snbhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen und dergl.
[71771 Oeffentliche Zustellun .
Die Wirihsclmfterin Christiane Eleonore Fanliue Huttenramh, geb. Graupetcr, zn
amburg, veriretcn durch den Recthanwalt Dr. Scixii] in Leipzig, klagt gegen ihren Ehemann, den Kaufmann Karl Friedrich Hermann Hütten- rauckx aus Eckartsberaa, zuleyt in Leipzig, ieist unbekannten Aufenthalts, wegen böslicber Ver- lafiung, mit _dem_ Anfrage auf SÖeidung der zwischen den Parteien bestehenden Ehe und ladet den Bekiagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 1. Civilkammrr des Königlichen Landgerichts zu Leipzig auf den 12. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anrvalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zusteiiung wird dieser AuSzug der Klage bekannt gemacht,
Leipzig, den 17. März 1880.
_ Dbaing, Gerichtssthreiber des Königlichen Landgerichts.
[ck54] Oeffentliche Zustellung.
Dcr Bauergutsbefißer Johann Joachim Muhs zu Klem-(Gottscbow, vertreten durch den Iuftiz-Rath Hellboff zu Perleberg, klagt gegen
13 den Eigenthümer Friedrich Pelzer zu Halenbeck, den Oekonomen ohann Pelzer, unbekannten Aufenthalts,
3) die unvereheiichte Clara Pelzer zu Halenbeck, bevormundet durch den Bauer Ludwig Pelzer zu Halenbeck,
wegxn Verweigerter Ertbeilung einer löschungsfäbigen Qurttung mrt dem Antrag: auf Verurtbeilung de_r Beklagxen zur Beibringung einer löschungsfäbigen O_uittung uber die auf seinem, des Klägers Grund- ftucke Band 11. Blatt 51 des Grundbuchs ron Klein-
Gottscbow Abtheilung 111. Nr. 8 fiir den Bauer-
gutsbesißer Friedrich Pelzer zu Halenbeck eingetra-
aetragen 500 Thaler und ladet den Beklagten 35 2 Oekonomen Johann Pelzer, unbekannten Aufenthalts, zur mündlirbxn Verbandlunq des Rechtsstreits vor die erste Civtlkammer des Königlichen Landgerichis zu Neu-Ruppin auf
den 5. Juli 1880, Vormittags 10 Uhr, mit der AufforderunÄ, einen bei dem gedachten Gerichte Zugelassener: nwalt zn besteUen.
um werke der öffentlichen Zustellung wird die er AUSzug der Kia e__bekanut gemacht.
ramer, Gerichtsscbreibcr des Königlichen Landgerichts.
n. s, 77. 7011 611511111de kayiezrsn.
[7159] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau des Webermeisiers Iulius Stauch, Amalie, geb. Thalheim, zu Nowaweß, Mittelstraße 18, vsrtrrien duni) den Rechi§ar1walt Justizratb v. Eisenimrt-Rothr, klagt gegen tbren Ehemann, den Webrrmeister Julius Stauäx, dessen Aufentbait unbekanut ist, Wegen Ehrsäiei- dung, mit dem Artragc:
die zwischen beiden Tbeiien bestehende Ehe zu trennen, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 11. Civilkammer dcs Kdniglicben Landgerichts zu Potsdam auf den 26. Mai 1880, Vormittags 12 Uhr. mit der Auffdrderung, 6111211 bei dem gedackyten Ge- richte zugelaßenrn Anrvait zu besteiien.
Zum ZWrrke der öffentlichen Zustelikng wird dicser
AuSzUa der Klage brfrmnt grmarbi, , _ „ (gez.) Jahnke„ „ aks Gerichtsjcbretber drs Kömgltchen Landgertchs.
[7157] Oeffentliche Zustciiung,
Der Kaufmann Emil Hothorn zu Berlin. Post- straxze 19, vertreten durch den Rechtöanwalt ])r. Hei- den eld bierselbst, Jägerstraße 61a., klagt gegen dcn Herrn J. Sckjulmamr, znieyt Gexorgenkirrbstr. 40 zu Berlin wohnhaft, aus dem Wech1el vom 15. Sep- tember 1879, zahldar am 20. Dezember 1879, an- genommen von N. Rabinowiß, ausgestellt von J. Schulmann über 150 .O, mit dem Anfrage auf Berurtheiluna des Beklagten Schulmann zur Zah- lung von 155 914 75 „3 nebst 60/0 Zinsen von 150 914 seit dem 20, Dezember1879 und .',-% eigene Provision mit 50 45, sowie auf vorläufige Voli- streckbackeiwerklärung des Urtbeils und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits _vor_da§ Königliche AmtEgericbt 1. zu Ber- lin, Judentirasze 59, zivei Treppen, Zimmer Wo., an
den 24. Mai 1880, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die- ser Außzug der Klage bekannt gemacht.
Wehle- Gerichtsscbreiber des Königlickoen Amtßgericbts 1. Abtheilung 41.
[7155] Oeffentliche Zustellung.
:Die verebelichte Maier Auguste Palm. geb. Butrint“, zu Posen, vertreten durch den Justizrat!) Ptlet hierseibst klagt gegen ihren (Ehemann, den Maler Ferdinand Palm wegen Mangels an Unterhalt, Nachstellungen nach dem Leben und schwerer Körperrerleßungen mit dem Anfrage, die Ehe zu trennen und den Verklagien für den aiLein
sind, wie beispielsweise das Poi'izeitungxamt ' mit einem
rechnungen mit den verschiedenen Verlegern und Postansiaiten des In- und Auslandes aufzustellen find, Welches mit dem sogenannten Bankgeschäft der Post (darunter ver-
Postaufträöie) Befassung hat, einem Geschäft. das ionen Mark jährlich zu bewälti en bat, Teigrapbenapparatwerkstätte, ?
noch hinzugetreten die Reichödruckrrci; endlich das Postzeugamt, bei dem das Materiakwesen verwaltet wird. im vorigen
Post an sicb. Es beträgt die Einnadme nach dem dem Hohen Hause vorliegenden Etat 132 Millionen Miche die Gesammteinnahme des preußischen Staates um die Mitte der zwanziaer Jabre dariieiit. nannte Summe von 3000 MiÜionen Mark nahmen und Außgaben, die jedenfalls verrechnet werden müffen. Das Ganze bildet, ich glaube nicbtzuvielzu sagen, eine der großartigsten Finanz- verwaltungen. Vergegenwärtigen Sie tung seit Begründung des Norddeutschen Bundes1 und des nachmali- gen deutschen Reiébes fich nicht auf sondern „“den auf die sämmtlichen Staaten Deutschlands,
grberifrber, realemeutarisxber und internationaler Beziehung Eisaß'Lothringen ist selbstverständlicb entstxhen eine Menge Beziehuncien zu Deutschland und Sie Werden hieraus erkennen, ein wie großes Gebiet -- iri) wiil hierbei woch gar nicht des Berichtswesens sprechen -- nacb
Ick karin schließlich nur noch erwähnen, daß die Angelearnbsit von deni Herrn Reichskanzler speziell grprüft worden ist. daß sie
ireffendrn Ausschüssen des Bundeöratßes, mid daß, sie ebenfalls im Plenum des Bundes-
dicsen_Jnstanzen ist übereinstimmrnd und obne Widerspruch das Be- diirfniß fiir die neue Einrichtung anrrkannt worden.
Ich bade danach nur noch die- Bitte an das Hohe Haus zu
nicht auf seinr Gcsckzäftsiast, die kann icb nock) übernehmen _ jam 75116111; buwerj - Griinden im Interesse des öffentlich: Dienstes und einer garantie- voUen tüchtigen Leitung der Geschäfte, daß Sir bei dem Veichluff:
Zur Einnahme des Vostetats brachte der Abg. Lieb- knecht einen Artikel des „Reichs-Anzeigers“ aus dem vorigen Jahre zur Sprache, worin ein Schreiben der amerikanischen welches dem deutschen Gcnerai- daß die Angriffe Liebknechtß gcgen denselben wrgen Verlesung des Brirfgeheimnisses cm aus Amerika eingegangenen Briefen durchaus haltlos seien. In seiner vorjährigen Rede habe er nicht der deutsckxen Reichspost: des Vriefgeheimniffes zum Vor: wurf gemacht, sondern nur erwähnt, daß in der Staats-Zeitung“ ein Artikel gestanden habe, Gegenstand berührt habe. Redner verlaß die betreffende Stelle der gedachten Zeitung und behauptete dann, daß die Ehrenrettrmg, welchedrr General-Postmeisier sich aus Amerika nach dem „NetchE-
schuldigeu Theil zu erachten. Da der Aufenthalt des Beklagten unbekannt ist, ladet Klägerin den-
welcbem jährlich über 160000 Ab- ferner das PostanweisunaSamt,
die Postvorschußsendungen und die einen Umsatz von außerdem direkt unter
neuerdings
die steht:
eben alls
ferner ist suchung der
bedeutende Finanzrerwaktuna der
Mark, d. i. dieselbe Summe,
weisen.
Dane jene vorhin ae- trage sick
außeretatömäßiger Ein-
ficb endlich, daß diePostverwai- zu einer S einen einzelnen Staat erstreckt, in «sei;;- auch auf
gerufen).
sen sei,
rwäaurzg nntrrleqen Hat in den be- in den) Ausscksuf; für die und in dem Ausschuß für
fordern. gravben,
Unterzogen wvrden ist. Von alien
:: persönlichen Rückficxdten auf den
sondern aus rein sachlicher:
und den Antrag Rirbter abweisen. Die
meienr-
Die der Etat
„Zilinois- bUlanztrt in
welcher diesen
dem koiossalZeiZ Spßorhiagesysiem fdü _ a re e auptet, un seine Be auptun sei 1) . tnhaltlick; durch die b g "" an einigen Beispieisn von
kussion wurde geschlossen. _ kriecht, wie komme dann die Polizei zur Kennt- ntß des Jiihaits verschlossener Briefe?
Einnahmen wurden darauf bewilTigt; deEgleicHen die Etats der Eisenda[)nvrrwaxtung,
(wovqn 466 289 719 „45 auf fortdauernde auf ernmaltge AUEgaben kommen).
Hierauf vertagte sich das aus um 4 1111: cm Dien a den 6, April, 1 Uhr. H“ ) f st 9“
[ Anzeiger“gebolt habe, vöUig überftüsfi sei und udem au Entstellung seiner (des Reimers) 8 5 [Einer Uebrigen seien in der die Hände sdzialdemokratischer Adressaten in Jüngster me1_fach nur_m sehr defektem Zustande gelangt o Werse gänzlich verloren gegangen, namentlich Exemplare gr: druckter Reden über das deutsche Sozialistengefeß. Daß die Verfügun des General=Poftmeisiers, betreffend die Unter:
Austührungen beruhe. That Postsendungen aus Amerikas
e' er auffäl ge? ferne:
ostsendungen auf iLre Gemeingefährlichkeit zu ren würde, habe er schon
Folge gerechtfertigt. Redner suchte dies aussurhungen u. drgl. nachu.
Ein derartiges Verfahren der Postverwaltung ver- weder mit der Ehre diesss Instituts, noch mit der Ehre Deutschlands. oder vor _Liner mrt Beweisen zu belegen. So sei die Postverwaltung geradezu chizle der Spionage geworden.
wurde “wegen dirses Ausdrucks vom Präsidenten
Er_ erbiete sich, jeden Fall vor Gericht ac] 1100 medergeseßten Kommisjion des Hause;
(Der Redner ziir Ordnung
Der _Bunderkonimiffar Geheime O5er-Posirath Kramm ent- gegnete, die amerikanische Erklärung habe ja ergeben, daß die An: riffewegen Verleßung 5 ostverwaltung unbegründet seien. verloren gegangene Briefe kämen öfter vor, ohne daß bewie- _ _ daß sie auf der Post verloren gegangen seien. Das quiaiiftengeseß lege der Postverwaltung verschiedene Ver- yflichrungeri auf, namrntii sie mri sozialistischen Schriftrn Briefe würden nur anwalts ausgeliefert, nicht auf Friki _von Verlesung des.Briefgeheimnisses werde von siczndtgxn Ober-Posidirektion strengstens untersucht. moge sich auch der Vorredner wenden. scheidung erfolgt sei, behandelt werden. siehe aliseitig fest.
Die Dis der Abg. Lisi
des Briefgeheimniffes ,bei der deutschen Klagen über angeblich
ck in Bezug auf Kreu-bände, die
finde; solche dürfe [ie nicht be: auf Requisition des Staats- Verlanaen der Polizei. Jeder der zu: An diese _ _ Bevor dort die Ent- konxie kein Fal] in der Centralinstanz Daß dre Post keinen Spionirdienft leiste,
Persönlick) bemerkte
der Reichsdrnckerei, des Bank-
_ und_ verschiedene VerwaltrrngH-Einnawnen aus dem Reichsvaalide-“tfonds, _Usberschüffe aus frührren Jahren, thzien aus belegten N91chSgeldern und außsrordentliche Zu- schusse, darrmtrr aus der
Anleihe 35 012 688 «15
652 der Mr_itrikuiarbeiträge wurde auf 81 670 950 ckck, iir die Reichsbank auf 132 000
Darauf _wurden das Etatsgeseß geseß_ in dritter Brrathung definitiv genehmigt.
«15 fixirt.
und das Anleihe- Der Etat mit 539 252 640 „45
Einnahme , und 72 962 921 «15
und Llu2gabe
r WWW».
5. lväasrrjoüs Irabüzsorucsurs, kabriirev urn! (31-05-5173211181. . Uarsaizißrisuo ZSkUMWi-“WÜMJSU. . T-THSMixc-"ae? 111123721355. 11; (1617 115285!!-
Inseraie ncizmen an: die Armoncen-Expediiionm des „JuvaUdcndank“, Rude!!!“ Moffe, HMFMZQTU &. Bo,“;irr, G. L. Daus: & Co., E. VäUneräWinter, sowie Me übriger: größeren
Selzlvikx,
Annoneeu-Vnrrarrs.
. WLÜWPWWSW'SU. ; . RW" 'SL“Ö136111*101113211. baüaxs. 517.
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selben zur mündlichen Verhandlung drE Rechtsstreits vor die erste Civiikammer des Königlichen Laxid- gerichts zu Posen auf den 13. Mai 1880, Vormittags 941 Uhr, mit der Anfforderrma, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu besteUen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dicser A:!Szua der Klage bekannt gemacht.
Posen, den 9. März 1880.
Naumann, Gerichtssthreidcr des Königlichen Landgerichts.
[7160] Oeffentliche Zustcllung.
Der Kaufmann R. von Zicmießki in Bres- lau, Reuscbejtraße, vertreten durch die Rechtßan- wälte Dr. Joseph und Or. Heymann, große Vici- eixen 30 bierselbtt, klaZt gegen Heinrich xxx., Prinz Reuß, _Undekannten Aufenthalts, wegen 3000 M Wechsciichuld mit dem Anfrage auf Ver- urtheilung des Beklagten zur Zablrmg drr Klag- summe von 3000 .“ nebst Zinsen vom 2. Januar d, I. und ladet drn Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Kam- anr fü? Handelssachen des Landgerichts zu Ham- ma an
Mittwoch, den 19. Mai 1880, Vormittags 111 Uhr,
mit der Aufforderung, emen bei dem gedacHten Ge- richte zugelassenen Anwalt zU bestellen.
Zum Zwecke der öffen11ichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Hamburg, den 17. März 1880.
Hartnack, Gerichtsscbreiber.
[7158] Oeffentliche ZufteUung.
Der Kaufmann Emil Hothorn zu Berlin, Poststrgße 13, vertreten durch den Rechißanwa1t Dr. Herdenfeld zu Berlin, Jägerstraße 61 a., klagt gegen den Herrn J, Schulmann, zuletzt Georgen- kirchstraße 40 zu Berlin wohnhaft, aus der von dem Beklagten Schulmann auf Fräulein M. Gerling bier gezogenen Tratie vom 18. November1879 über 75 „M, zahlbar am 28. November 1879 mit dem Anfrage auf Verurtheilung zur Zahlung von 78 „M 45 „3 nebst 69/9 Zinsen von 75 „ji seit dem 28. De- zxmber 1879 und ladet den Beklagten zur münd- lrcbsn Verhandlung des Rechtsfireiis vor das König- liche AmtSaericht ]. zu Berlin, Iüdenstraße 59, Zimmer 79 a„
axis den 24. Mai 1880, Vormittags 10 Uhr.
Zum ZWecke der öffentlichen Zustellung wird dieser
AUqua der Klage bekannt gemacht.
Wehie, Gerichtsfchreiber des Königlichen Amtsgerichts 1. ' Abtheilung 41.
[7173]
VcrkaufSL-Anzeige
Aufgebot,
In Sachen des Brinkkörbners Johann THölken zu Neumooringen, Gläubigers, Vertreten durch den Mandatar Freese hterselbst, wider den Neubauer Georg THölken zii Klostermoor, Schuldner, wegen Fordrrung, soll in Folge Antrags des Gläubigers itzt Zwangsvoüstreckungswege die dem Schuldner ge- borende, zu Klostermoor belegrne Neubauersielle Nr. 25, brstxhend aus einem Wobnhause, einem Schafxtaü, einem Backofen und etwa 1 Morgen Land, im Termine
Mittwoch, den 5. Mai 1880, _ _ Morgens 10 Uhr, im hiesmen Gerickptslokaie verkauft werden.
Die Yerxaufsbedingyngen können beim Vertreter des Glaubtgers ctngcieben, bezw. abschriftlich von demselben bezogen werden.
Zugleich werden alle Diejenigen, welche an der gedacizten Neubauerstclie (Eigenthums-, Näher“, [ebn- rxcbtlicbe, fideikommiffarische, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesondere auch Servituten uud Reaiberecbtigungen zu haben vermeinen, aufge- fordert, dieselben im obigen Termine anzumelden, weil sonst ihr Recht dem neuen Erwerber der Stel]?- gegenüber verloren e 1.
_Der Ausschlußbeizcheid wird demnächst nur im hiesigen (Gerichtslokale angeschlagen Werden,
Lilienthal, den 14. März-1880.
Königliches AmtIgerichi. ULcyeu
Im Namen des Königs!
[7182
21112 den Anrrag des Ritterautöbesißers Johann Anton Wilhelm von Carstenn-Lichterfclde erkennt das Königliche Amtßgxriébt 11. zu Berlin durch den Kö- niglichefrö Amtxgtcrnbts-Raih Schulz
r e :
das Hypothekendokument, lautend über eine Rest- post von 70 960 „Fi, welche auf dem in Lichterfelde beiegenen, im Grundbuch von Lichterfelde Ba::d ]. Blatt Nr. 10 verzeichneten Grundstück der Land- und BauZescllsckpaft auf Aktien zu Lichterfelde eiu- getragen md, bestehend aus:
1) dem Hypothekenbrief vom 27. Januar 1876- uber die ursprünglich in Höhe von 15000096. eingkrtraaene Post „mit Theillöschungsver- mer en.
2) vom Original-Kauivertrage vom 7. Juni 1872 nebst Anhängen,
wird für kraftlos erklärt. Verkündet am 13. März 1880.
15773] Nothmendigcr Verkauf. ?
Das in dem Kreise Plescben belegene, im Gwyd- buche von Czecbel Band 1. Blast 171 seqq. em- getragene, der Stanisiawa Gomolewska,geb.Hubert'
ehöri e g “ Rittergut Czechcl,
:deffen Befißtitcl auf den Namen dersexbrn beriébiigt steht, und welches mit einem Fläckxenmbalte von "286 Hektaren 74 Aren -[_"_]Meter der Gryndsteuer unterliegt und mit einrm Grundsieuer-Remertrage von 2667 „Fk 36 «3 und zur GeiäUVc-stexxer n_1tt einem Nußungswerthe von 492 «FC: veranlagt ist, soll Schuiden halber im Wege der nothwendigen Subhasiatiou den 1. Mai d. J. Vormittags 10 Uhr, _ im Lokale drs Limtsgericbts zu Plescben versteigert werden. _ Der AUSzug aus der SieuetroÜe, beqlaubigie “Abschrift des Grundbuchblaties und alle so_nsttgen dasselbe betreffenden Nachrichten, sowie die von "den Jnteresienren brreiis gestellten oder noch zu steilenden besonderen Vrrkaufsbedingungen können in “der Gerich1sschreibcrei Abtheilung 111, des unier- zeichneten Königlirhen letsgericbts wahrend der ge- wöhnlichen Dienststunden eingesehen wrrden. Diejenigen Personeti, weiche Eigenibumsreciyie :oder welche hypothekariich nichr eingetragene Neui- rechte zu deren Wirksamkeit gegen Dritte jedoch die EintragUng in das Grundbuch gesetzlich erforderlich ist, anf das obrn bezeichnete Grandstück geliend machen Wollen, werden hierdurch aufgefordert. ihre Ansprüche spätestens in dcm obigen Vcrsreigerungs- termine zur Vermeidung der Präkluswn anzu- melden. Der Beschluß über die Criheilnng des Zuschlags wird in dem auf den 3. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, im hiesigen Gerichtsgrbäude anberaumtcn Termme öffentlich verkündet werden. Plesckien, den 24. Februar 1880. Königliches Amrsgericßt.
14441] Rothwendigcr Verkauf.
Jm Wege der nothwendigen Subhasiaiion Schul- den halber soli das nachsiebende, im Ver grundbmbe des Königlichen Amtsgerichts Siri erg (:./H. Band 1. paix. 353 eingetragene, im Ober-Berg- amtsdistrikt HaUe, Regierungsbrzirk, Merseburg, Kreis Sangerhaufer. bei der Stadt Stoiberg be- legene,kons01idirie Stolbergscbe Kupferskhreferberg- Werk zu Stolberg a./H., bestehend aus 39 Fund- gruben und 46,800 Maaßen gewierten Feldes, w__elcbe eine Fläche von 9,241,596 QuadratiaÖter revrasen- tirrn, ncbst Tagesgebäuden, Dampfkessel, Dampf- maschinen 2a und veriirhen zum Bau auf Kupfer- ichiefcr behufs Gewinnung ron Kuyfer und Silber der Kupfrrichieferbauenden GeWerk1chaft Stolberg- Roßla gehörig, _
am 3. Mai 1880, Vormrttags 91 Uhr, an hiesiger Gerichtssteiie, Zimmer Nr. 2 durch den unirrzeichneten Subhasiaiionsricbier versteigert und am 8. Mai 1880, Mittags 12 Uhr, _ - ebendasclbst das Urtbeil über den Zuschlag verkizn- det werden. Die zu stellende Bieiungskaution Wird auf 10,000, d. i. Zebniausend Viark, festgesrßi.
Der ypothekenscbein nnd die nähere Beschreibung des Bc , *rrks können in unserm Bureau, Zimmer Nr. 1, LÖUJEsLHM werden.
Alle Dicjenigen, Welche Eiaenidumé- oder ander- wriie zur Wirksamkeit geaen Dritte der Einiragung in das Hypothekenbuch brdürfende, aber nicht eingetra- gene Realreciote geltend zu machen haben, werdeii aufge- fordert, dicsclben zur Vermeidung der Praklufion spätestens im Versteinerungstermine anzumelden.
Stolberg, den 2. Februar 1880. _
Königlich Preußisches Amtsgericht. Der Subhastations-Richtcr.
1139241 Oeiicntlichrs Anfgrbot.
Es isidir Todeserlliirung folgender Personen Beantragt: _ _
1) des Schubmarbcrgcsciien «Heinrich Martin Thomas WaSmnnd, geb. in Siraifund axn 10.5110- vembcr 1834, Sohn des Scbyhmacbermetsters Jr)- bann Joachim Waömund und 1einer Ebefrgu Marte Katharina, geb. Gruel (Grugei). welcher im Jahre 1857 nach Amerika angewandert sem, und die lc_ te Nachricht Emde 1857 aus der Umgegend von Pl); a- delpbia gegeben baßen sri]; __
2) des Seefahrers Carl Gustav Stbnttkrck, geb. „“zu Stralsund am 3. März 1815, Sthn des See- iabrrrs Heinrich SÖüttbeck UNd seiner Ehefrau Catharina Maric, geb. Lüttmarm, Weicher sert län- ger als 10 Jahren der cbollen fein soli; _
3) des Seefahrers obann Gottfried Christian Srimlz, geb. zu Greifswald (zm 4. Srpiembcr 1829, Sohn des Postilions Joachim Christoph S_(bulz und der Friederike Regine Philippitie. geb. Vicent, welcher seit Ende 1869 versckoolien ist, zu welcher „Zeit er mit der rngliscixen Bgrk M. E. Conrtng von Amsterdam nach Quedeck m See zu geben be- abficbtigte;
4) der Gebrüder
Cipristian Wilhelm Vogt, geb. zu Jarmen
am 8. November 1816, und Carl Friedrich August Vogt, geiz, zu Jarmen am 14. Septemder 1819, _ beide Söhne des Tischlers Andreas Vogt und ferner Ehefrau Eiisabr1i), geb. Lauge, von denen der erstere nach Brafilien außgrivandert und Von dort 3111th vor etwa 15 Jahren an seine Schwester, Frau Koilbobm, geschrieben babe,_ der letztere vor 24 Jahren zur See grgangrn und ver1choÜen sein soll;
5) des Konditors Carl Friedrich Erdmann Sauxr, geb. am 8. Juni 1837 zu Bunzlau, Sohn des Bur-
ers und HausbesÉers Johann Gottlieb Sauer da- [elbst und dessen befrau Arma Rosine,_ geb. _Schulz, Zuletzt in Greifswald wohnhaft, und angeblich seit Februar 1867 verschoÜen; _
6) des Maurergcseiien Johann Carl Christian Rahn, geb. zu Grimmen am 21, Januar 1827, Sohn des Joachim David Rahn und seiner Ebe- srau Sophie Friederike, geb. Dabmlow. welche vor mehr als 25 Jahren nach Amerika aUSgewandert und verschollen sein soll.
Die vorbezeichneten Personen werden hiermit auf- gefordert, sicb in dem auf
den 14. Dezember 1880 an hiesiger Gerichtssteile anberaumten Termin zu melden, oder vor dem Termine scbriftlrcbzu den
lung zu maében, widrigenfaüs sie für tobi erklärt- und in ihrem Nachlaß die gefeßliche Erbfolge er- öffnet werden wird. __ Etwaiae unbekannte (Erben derselben mogen |ck gieicbfaUß zu den Akten und bis zum Termine meiden. GreifEWald, den 5. Dexemöer 1879.
Königlitbes Landserirht.
Civilfammer 1.
[7111] Aufgebot.
Nr. 2893. Die Wittwe des Maurers Josef Tisch. Maria, geb. Landwebrle von Breisach, hat unter Vorlage drr erforderlichen Beurkundungen vorgetragen, sie besi e anf Ableben ihrer Mutter Gervas Landwehrle we. auf Breisackyer Gemar-
kung:
2 Viertel Acker auf dem Barz, so _. Zehner, neben Katharina Glockner und Ama ie Sitter, friiher neben Protas Glockner WiitWe und Nolar Beck Wwe., _ binficbiliä) Weicher fick) keine Eiuiräge m den Grundbücbern Vorfindcn.
Es werden nun aiie Diejenigen, welcbe in den (Grund- und Pfandbüchern nicbt eingetragene und auch sonst nicht bekannte dingiiche oder auf einem Stammguts- oder Familienguisverbande beruhende Needle zu baöen glauben, aufgefordert, solche spa- testens in dem auf Freitag, den 14. Mai d. J.,
Vormittags 9 Uhr, bestimmten Aufgebotstcrmine cmzumelden, ansonst die nicht angemeldeten Ansprüche auf Antrag der Aufgebotskiägerin für erloschen erklärt würden. Breisach, den 6. März 1880.
Großb. Bad. AmngcriÖi. Der Gerichtsichreiber. Weiser.
[7044] Aufgebot.
Auf Antrag der Geschwister des an unbekanntem Orte abwesenden, seit 1857 verschollenen Chrißign Radu von Wéilmünster werden dieser oder seme etwaigen Leibeserben aufgefordert, die Anfprücbe auf dessen curatorisch verwaltetes Vermögen binnen 8 Monaten vom Tag: des Erscheinens dieses Auf- gebots im Deutschen Reichs-Anzeiger, spätestens aber in dem auf den Montag, den 21. Juni 1880, Morgens 10 Uhr, anberaumten Termine geltend zu machen, widrigeufaiis sie mit diesen Ausprüchen aussefchloffen Und der; Autragftellern das vorbau- dene Vermögen sowie etwa weiter dem Christian Radu anfallende Erbschaften vorerst nußnießlich gegen Kaution und nach 15 Jahren eigenthümlich Überiaffen wcrden.
Weilburg, den 12. März 1880._
Königliches Amtsgericht.
[71701 Aufgebor.
Dcr Arbeiter Wilhelm Ha e zu Stolpe hat das Aufgebot einer angeblich ver orenen Obligation vom 8. und 12. Februar 1868 nebst Hypotheken- schein - eingetragen mit 75 Thalern Abtheil. 111. Nr. 3 auf dem Grundstück, Band 1. Blatt 10 des Grundbuch von Stolpe für dcn Kassner Friedrich KruiL zu Anclam - beantragt., _ '“
Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem aus"
den 25. Mai 1880, Vormittags 10 Uhr, Vor dem unierzciibneren Gerichte (Zimmer Nr. 11.) anberauwien Aufgeboistermine seine Rrchte anzu- melden und die Urkunde vorznlegen, widrigenfalis dic Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Auclam, den 15. März 1880.
Königliches Amtsgericht.
[71611 Aufgebot.
Die am 1. März 1880 verstorbene Margarethe Körber zu Lorsai) hat am 14. Oktober 1879 em Testament errichtet Und hierin zu Erben ibres Nachiasics ihre Schwester Katharina, Ehefrau des Adam Sckjeuermaun, und die Kinder i_bres Bru- ders Michael Körber 1., Philipp Kbrber_und Anna Maria Körber, sämmtlicb zn Lorsch, emge- seyi. Ani Autrag diefer Testamentßerben Wird der mit nubekanniem Aufenthaltsort abwesende_Bruder der Verstorbenen, Valentin Körber (_beztebungs- weise desen Leideöerben) aufgefordert, spaieftens tm AufgebotSiermin
Donnerstag, den 10. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, fich über die Rechtsgültigkeit des TestamentH x_u erklären, beziehungsweise daffeibe anzufechten, Widri- enfaUs das Anerkenntniß der Rechtsgültigkeit unter- ?tcilt werden wird.
Lorsch, den 12. März 1880. _ Großherzoglich Hessisckws Athericht Lorsch. Scriba,
AmtSrickpter. Brauu,_ Gerickptsschreider.
[7150] Auszug. Die obne besonderes Geschäft in Cöln wernende Ehefrau des Sckznhmaäxers Iohqnn Rottgen, 21 nes, geborne Baum, „batgegen1brengenanziten da elbst wohnenden Ehemann unterm . drxses Monats Klage zum hiesigen Königlichen Landgericht erhoben mit dem Anfrage: _ _ Königliches Landgericht wolle die zwischen der Klägerin und dem Beklagten bestehende Güter- gemeinschaft fiir aufgelöst erklären, an deren Stelle völLige Gütertrennung aussprechen; die Parteien zum Zwecke der Liquidation uud Auseinanderseßung vor den Königlichen Notar Graffweg dabier verweisen und den Beklagten in die Kosten des Rechtsstceits verurtbeilen. Zur mündlichen Verhandlung fiber diese Klage isi die öffentliche Sißung der zweiten Civilkammer des Königlichen Landqerichisin Cöln vom 29.Rpril 1880, Morgens 9 Uhr, anberaumt. Cölu, den 10. Mär] 1880. _ Der Anwalt der Klägerin. Euler 11., Rechtsanwalt. _ _ Vorstehender Kiageauözug wird biernnt ver- öffentlicbt. Cölu, den 16. März 1880. Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichis.
[7151] AuSzug.
Die in Königsbovcn, Kreis Bergheim, wobnende geschäftsiose Johanna Kahn, Ehefrau des da- selkst wohnenden Kaufmanues Andreas Levy,
tea Ehemann, den Kaufmann Andreas L_evy zu
Königéhoven bei Bergheim, Klage zum Königlichen
Landgerichte in Cöln erhoben rnit dem Anfrage: Königliches Landgericht wolle die zwiirben der Klägerin Johanna Kahn und deren beklagten Ehemann Andreas Levy besiebxnde_ ebeliébe GüteraemeiniÖaft für aufgelöst erklaren, an deren Stelle völlige Gütertrennung mit allen gesetzlichen Folgen aussprechen, die Parteien zum Zwecke der Liquidation und AuGeinander- setzung vor den Könégliehen Notar Mundt zu Bergheim verweisen und drm Beklagten die Kosten zur Last legen.
Zur m_ündlichen Verhandluna über diese Klage
ist die öffenilicixe Si ung der 11. Civilkammer des
Könizlichen Landgeri 13 in Cöln
vom 9. Juni 1880,
Vormittags 9 Uhr, anberaumt.
Cöin, den 10. März 1880. Der Anwalt der Klägerin. Srbmiiz-Praughe,
Rechtßanwait. _ _ Vorsiebender Klageauszug wird bwrmrt ver- öffentlicbi. Cöln, den 16. März 1880. _ Gerichtsschreiberei des Königlicbén Landgerichts.
Hütteuhein, Aifistent.
[7152] AuSzag.
Die geichäiisiose Catharina, gebo rene Heéixemer, zu (55111, Ehefrau des Buchdruckers Otto Cre- teur daselbst, bat grgen ihren Ebemarm_ Klage zum Kai. Landgericht? zu Cöin erhoben, mri dem An- frage, die zwischen den Parteien bestehende aeseß- liche Güteracmcinscbaft für aufgelöst zu rrklären, an deren Stelle völlige Gütertrennung mit allen aeseßliÖra Folgen arissprecben und die Parteien zum Zwrcke der Nukeinandrrseßung und Liquidation _ der Maffe vor Notar Brffenirb zu Cöln zu _verwrisen. Zur mündiicbrn Verhandlung über diese Klage ist Termin anberaumt (mf den 29. Avril 1880, Vormittags 9 Uhr, in der Sißuxig der 11. Civil- kammer des gedachten Kgl. Landgrrichis.
Cölu, den 13. März 1880. _ _ Der Anwalt der Klagerm. _!)r. Brauback1._ _ ___Vorsiehender Kiagrauszug wird hiermrt Veröffeni- t
C'öln, den 16. März 1880. _ Gerichtsscbreiberei des Königltxben Landgerichts. Hiitteuhein, Assistent.
[7175]
Verkaufsuuzeige und Aufgebot.
In Sachen des Bäckers Fr. Röbe in Hannorer, Gläubigers, wider den Tischler Ad. Asche dabter, Schuldner, soll das dem letzteren gehörige, snd Art. Nr. 755 Kart. Bl. 21 Parz. Nr. 130/92 der Grundsteuermuiierroüe der Stadt Cciie Mit einem Areal von 65 Ar 71 QMM. bescbrreizenc, unter Nr. 31 am Kl. Hehlener Wege dabrrr bciegerie Wobnwesen im Wege der Zwangsvoiistrecknng in
dem zu diesem Zwrcke auf Mittwycb. den 28. 1. M. April, Morgens 10 Uhr, _ vor bicsigem Amtösericbte anberaumten Termme öffentlich meisibietend verkauft werden. Alle Diejenigen, welche an dem zu verkaufetzden Jmuwbile Eigenthums-, Näber-, iebnreckotltche, fidcikommiffarisrbe, Pfand- 11111) andere dingliche Rechte, insbesondere auch Servitujeu n_nd Realberech- tigungen zu haben vermeinen, Werdetr hierdurch aufge- fordert, ihre vermeiuiiichen Rechte m obergrdarhtem Termine so gewiß anzumelden, als sie widrigenfaiis derselben im Verhältnisie zum neuen Erwerber wer- den verlustig erklärt Werden. _ Der demnächstige Anßfcblußbescheid soil nur durch Anschlag am (Gerichte veröffentlicht werden;__den _dcm GeriÖte bekannten Hypothekengiäubtgern ist Dieses statt besonderer Ladung zugeferttgt wvrden.
Celle, den 15. März 1880. _ Köniaiiches ArntsgericHt. Abtheilung 11. Mosengel. Bealaubigt:_ _ Borsum, A. (5). Aisistrnt, ais Gerirbisschretber.
[71741
Verkaufsanzeige und Aufgebot.
Zn Sakoen des Vorschrxß- und S_parvereins zu Celle, eingetragene Genossemchafi, Glaubtgerö, wider die Ehefrau Röpke, verwiiiwrt gewesxne Furie, zu Crüe, für fick) und als Vormünderm 1brer mmder- jährigen Tocdier, Schuldnerin, soil das sab Nr. 3 an der Breiteniiraße in Celle briegene, 8111) Art. 1143 der Grundsiruermutierroüe der Stadt Celle, K.-Bl. 50 Parz. Nr. 5 zu 6 Ar 17 Qu.-Mtr. be- schriebene Wobnwrsen in dem zu diesem ereck auf
Mittwoch, den 28. t. M. April, Morgens 11 Uhr, _
vor hiesigen: Amtsgerichte anberaumten Termme öffentlich meistbietend verkauft werdeii.
Kauflustige werden dazu hierdurch etngeladen_und sind alle auf dem VeckauiSobjekte ruhenden Ergen- 1bums-, Näher-, lebnrechtlicbe, Pfand- und andere dingliche Rechte, insbesondere auch Serviiuien und Realberrchtigungen in obigem Txrmme bei Ver- meidung dcs Ausschlusses im Verhaltnis; zum neuen Erwerber anzumelden. _
Der. demnäcbsiige Ausschlußdrscbetd soli nur durch Anschlag am Gerichte veroffentltxbt _werden, den _dem Gerichte bekannten Hypothekgianbtgern ist dieses statt besonderer Ladung zugefertigt worden.
Celle, den 15. März 1880. _
Königliches Amtheriébt. Abibetlung 11. Mosengel. Beglaubrgt: Borkum, A.-G.-A_fsistenf, als Gerichtsstbrerber.
[7153] Bekanntmachung.
:: Sa en des Altentbeilers Konrad Schäfer zu BJskc-mpé Gläubigers, wider die Vormundschaft
in Wendisch-Bieckede, derung, ist im heutigen Termine ein Yenügendes Gebot auf die der leßteren aebörige A
_??r-szu WÄukischiBleÉkidek-i 2: 1) li s „ hat unter dem 8. März 1880 geren ihren qenann- [FLUX 3:3anan er an ger er an geseß ck
sich in Nr. 22 der Lüneburgsckoen des Deutséhen Reicbs- und Königlich Preußischen Staats - Anzeigers, Nr. Correspondenten und Nr. 10, 147 des Couriers.
[3019]
Sebuldnerin, Wegen For-
bauersteüe nicht erfolgt. und wird .
Mittwoch. den 14. Avril 1880, 10 Uhr Morgens,
vor biesigem Gerichte bestimmt, wozu Kauflustige hierdurch geladen werden.
Eine Beschreibung der Verkauongen_siände___ßn?_e_x nze gen, r.
22 des amburgscben
anuoverschen
Bleckede, den 1. März 1880. Königliches Amtsgericht, Ros ener.
Ü'UUÜUWZ. Der am 15. Mai 1822 in Landau geborene
Apotheker Carl Louis Baumgarten, verschol1en seit 10. Oktober 1862, Erben und Erdnehmer werden hierdurch aufgefordert, sicb bei dem unterzeichneten Gericht binnen 9 Yin-
so wie deffen unbekannte
naten und spätestens in dem Termine am 26. Ok- tober 1880. Vormittags 11 Uhr, in unserm Terminszimmer vor dem Amngericbis-Rati) Weber zu melden, widrigenfalis die Todeßerkiärung des 2c. Baumgarten, die Ausschlieimng der unbekannt gebliebenen Erben und die Ausantwortung des zurückgrlaffenen hier in Verwaltung befindlichen Vermögens_an die sicb legiiimirenden Erben, in Er- manglung wcher aber an den Fiskus ausgesprochen werden wird. Lankan, den 29. November 1879.
Königliches Amtsgericht.
[1421] DroolZmä. Auf den Antrag der Darmstädter Volksbank, Eingetragene Gcnoffenschaft, z:: Darmstadt, als leßte Inhaberin des von dem Tapetenfabrikanten J. Ci). Notii & Co. in Darmstadt an eigene Ordre auf die Tapetenbandlung Theodor Thiel zu Brom- berg am 26. September 1879 gezogenen, von [etz- terer acceptirten, am 31. Dezembrr 1879 zabibaren Wechsels über 500 ..ck, welcher angeblich der Ge- legenheit eines Postdiebstabls zwischen Darmstadf und Frankfurt a./5.1)i. verloren gegangen ist, wird dieser Wechsel hiermit aufgeboten und der gegen- wärtige Inhaber deffelben aufgefordert, spätestens in dem am 18. September 1880, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amthrricbt, Friedricbsstraße Nr. 55, Zimmer Nr. 14, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und den Wechsel vorzulegen , widrigenfaiis die Kraftloöerklärung deffelben erfolgen wird. Bromberg, den 13. Januar 1880.
Königl. Amt.;gericht. Abtheilnng 71.
[7199] Ja der Konkurssache_über das Vermögen des Mühlenbrfißers C. Cumß aUhier, wird der zum Verkauf der dem Kridar gehörigen, auf biefiger Feldmark belegenen Windmühle auf den 2. April 11. J., _ Vormittags 10 Uhr vor Gericht allhter aysiebende Ueberbotsirrmins mit dem Vemerken in Ermr-erunx gebracht, daß im ersten Verkaufstermine ein Gebot nicht abgegeben ist. Streliß, den 12. März 1880. _
Großbetzoglicbes Amtögerrcbt.
Giehrke.
7172]
[ In der Aufgeboissache des Georg August Wil-
belm Gruber bier erging beute fdigendes Urtbcil:
Die glaudhafien Insa aurferttgnngen:
1) der Hypothek äs 1.2500 zu Gunsten der Wiitwe Catharina MarZaretb: Weber, geb. Gruber, (1. (1. 30. Januar 1856,
2) der Ueberöefferungsbypothsk äs Fl. 2500 zu Gunsten des Vießgermeisters Johann Martin Malkomrfius, (1. (1. 30, Januar 1856,
3) der zweiten UeberbesserungWVPotht-„k äs Fl. 2000 zu Gunsten der Johann Martin Malkome- finß'scbeu Ehefrau Maria Magdalena Maike)- mefius, geb. Gruber, und der Anna Catharme (Gruber, ä. ci. 30. Januar 1856,_
welche sämmtlici) nach den Brscbxmigungen dec
Gläubigerscbaft im Jahre 1864 heimgezablt find,
werden für kraftlos erklärt. __
Frankfurt a. M, den 16. Marz 1880.
Königliches Amtsgericht. 17. [dt. 3. J. Roemer. Maier.
7169] [ Nach einem Vorgelegten Vertrag vom _25, Fx- bruar d. Js. soll der Pächter Karl Krahl, bis dahm zu Karrendorf, an den Inspektor Robert chmg abgetreten haben sein bis Trinitatis 1896 laufendes Pachtrecht an Karrendorf, den bei der Grundbetr- schaft, Stadt GreisSwald, binterle _ten Packxtvorschuß, die bei der Greifc-walder Mobi tar-, Brand- und Hagelversieberungsgesellschaft eingezahlten Leger- elder, das mit der Pachtung ju Zarrendorf ver- Fundene Jagdpacbtreckxt, ferner die sammtlicben dor- tigen Saaten und Ackerarbeiten, das_geiammte lebende und todte Wirtbfcbastsinventar,_ 1edoch mit Aus- nahme des herrschaftlichen MobiliarS, des Leinen- zeugs und de! Betten, eitzsckyließlicb aber der Leute- betten, der zur Milchwirthschaft gehörigen Uten- silien und Gerätbe, sämmtlicber Um- und Ueber-
cbleetunqen. _ Auf Antrag des Robert Keding werden alle Dre- enigen, welche an vorbezeichnete Vermögenßgxgen- St_ände und Vermögenswertbe aus ir end einm echtsgrunde dingliche Ans küche xu aben ver-
meinen, aufgefordert, solche pätesiens in dem auf
den 25. Mai d. I., Mittag! 12 Uhr, an die ge: Gerichtsstekie anberaumten Termine anzume en, widrigenfalls sie mit denselben werden aus eschloffeu werden.
reisswalb den 11. MI 1880. Köuiälicbu A cht. btbeilung
Hüttenhein, Assistent.
Akten von ihrem Leben und Aufenthalt Mitthei-
für die minderjährigen Kinder des Müllers Schäfer