1880 / 74 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 27 Mar 1880 18:00:01 GMT) scan diff

_ 11 Folge der gesetzlich vorgeschriebenen Abrundung (Ar- tikel [. des Gesetzes vom 12. März 1877 Geseßsamml. S. 19) sind für das Jahr vom 1; April 1880/81, wie oben bestimmt worden, 2 «10 88 03, auf ']e 3274 der veranlagten Jahresfteuer zu entrichten, und ist die AuSgleichung des Mehrbettages, welcher sich auf 13 395 „10 berechnet, dem nächsten Jahre vor- zubehalten. .

Berlin, den 25. März 1880. Der Finanz-Minister. Bitter.

Ministerium der geistlichen, Unterrichts- und Mediztnal-Angelegenheiten.

_ Der'praktische Arzt 1)r. 10011. Hesse, zur Zeit in Göt- tingen, zsi unter Anweisung des Wohnsißes in Lüneburg zum Kreis-Wundarzt des Kreises Lüneburg ernannt worden.

Die Berufung des ordentlichen Lehrers an der Realschule zu Neumünster, „Dr. Hermann Frerichs, als Oberlehrer atx das Gymnasium zu Greifenberg i./Pommern ist geneh- migt worden.

' Der Ingenieur Gerhard Oldenburger zu Bochum ist zum Gewerbeschullehrer ernannt und an der Gewerbeschule zu Bochum angestellt worden.

Königliche Akademie der Künste.

Bekanntmachung.

Die Königliche Kunstschule wird am 1. A ril nach dem neuen Gebäude, Kloskersiraße Nr. 75, verlegt. er Unterricht des Sowmersemxsters beginnt am 8. April“ die Anmeldungen Finden in dem bisherigen Büreau, Universitätsstraße Nr. 6, 3 Treppen hoch, vom 1. April ab, Vormittags von 8 bis 10 Uhr, statt.

Berlin, den 25. März 1880.

Der Senat _der Königlichen Akademie der Künste. Sektion für die bildenden Künste.

Hißig.

Iustiz-Ministerium.

Der Senais-Präsident bei dem Kammergeriéht, Ge eime Ober-Juftiz- Rath Hahn, der Amtßrichter Greif? in Barmen, xind der Rechtsanwalt und Notar Dr. Günther in Münde_n smd gestorben.

, Die nachgesuchte Dienstentlaffung ist ertheilt: dem Amts- erichts-_Rath Merz m _anau und dem AmtherichtS-Rath ode m Cassel mit Pen wn, dem Amtsrichter Homann in Schloppe behufs Uebertrilts zur landwirthschaftlichen Verwal- tung, dym AmtSrichterAckermann in Saarbrücken behufs Yebertrrtts zur aÜgqmemen StaatSverwaltung, und dem Amts- richter 'Thewalt m Treptow 11. Tollense behufs Uebertritts zur Militärverwaltung.

Allgemeine Verfiigung vom 20. März 1880, betref- fend die Vorbereitung zum höheren Justizdienste. Ayf „Grund des §. 14 des Gefeßes vom 6. Mai 1869 “,k“- k-xo )uxk'slls'Oc-n Pxüxl-tugcu UM.) 01? Vorbereitung zum höheren Ustlfdenst, sowre des “5“. 1 des Ausführungsgeseßes vqm 24. pril 1878 zum Deutschen GerichtsverfassungSgeseHe ZilrdSkiaZ4Yexf1fulativ Fomch2f2.lAugust 1879 _ Just.=Minist.-

„. . „_ ur oendeBeimmune ' ' = ganzt und abgeändert: g | g n hierm1t er

1

_ Der im §. 20 fiir die Beschäftigung der Referendare bei

e1_nem Landgericht emschließlich der StaatSanwaltschaft be- stimmte Zeitraum von mindestens anderthalb Jahren wird ayf den 'eitraum, vdn mmd0sten§ fünfzehn Monaten ver- kürzt. Die „Beschäftigung bei der SiaatSanwaltfchast muß mmd_esien8 0100 Dauer vqn sechs Monaten umfassen. Ob 11115 m wxewerß wahrend, eines Theiles dieser Zeit eine gleich- 38111116 Beschaftigimg bex dem Landgericht stattfinden kann, bleibt dem gemeinschaftlichsn Ermessen des Präsidenten des „Landgerichts und des Ersten Staathanwalts vorbehalten.

11.

Während eines Zeitraums von minde ens e S = 11551111 (esti1 der Referendar bei einem 0008039001151 MPN- uf'die Beschäftigung heim Ober-Landesgericht finden

die Vorschriften in §. 17 Ab (1 3 und . 21 5 ' entsprechende Anwendung. s B § des Fiegnlatws

111.

_ . Die Rxfercndare sind sowohl während des Vorbere't : dienstes bei dem Landgericht als bei dem Ober-LandeÉgLÉYixcht einem oder mehrerrn Richtern zu überweisen, welche die Aus- Fx?)LFZ)?!ZTFYHZLYLÜTHPY01111ch§U Dienste, insbesondere auch bei ' ' 01 un er ins " = schäftszu Ylleitsßqund 3x WF?" hahbenté zu ubertragenden Ge . , er „u 1 ung er e erendare in ri tli en 21 b ' isi die „möglichste Sorgfalt zuzuwenden. schZ11 dcihesem 151548111», sind bei der vermmderten Bedeutung der Schriftlichkeit im Prozesse die anderen bei den Gerichten und die bei den Staats- anwaltschaftexi vorkommenden Geschäfte zur Schulung der Referendare m schriftlichen Außerrbeitungen me r als bisher geschehen nußbar zu machen. Auch sind die eferendare in ?FHYFZYWYYMÉYWRB zur Wadhrnehmung der Verrich- rei ers in en 5 ' : „lungen heranzuziehen. ffentlichen Verhand

17.

'Der Referendar hat sechs der von i 111 Wii rend des = bereitungsdietisies beim Landgericht, beih der hStaatSamFaY- 110011 oder beim „Ober-LandeSgericht angefertigten schriftlichen Arbeiten'aUSzuwählen rxnd zu den Dienstakten einzureichen.

Gehören die Urschriften dieser Arbeiten zu den Akten des Gerichts, fd sind'dieselben m Abschrift einzureichen.

, Der Arbeit ist eme Aeußerung des betreffenden Gerichts- mrt [Jedes od0r StaatSanwalts über die praktische Verwend- FréßxtxxiZYÉzenÉmZUZahi-F insbesondere zu bemerken, ob

11 er a m ' ' ' -

gebenéfinid. A sse richtig und vollständig ange- . n er „uswahl der einzureichenden Arbeiten ind d' Referendare nicht auf Referate und Gutachten oder sc'cuf (Str6

9106 den eingereichten Arbeiten und den aÜgemeinen Zeu?n1ssen, welche 'die mit der Leitung des Vorbereitun s- diexi txs betrauten Personen den Referendaren über die Be- schafti ung 'm den emzelnen Zweigen des Vorbereitungsdienstes 8115511 en, ist ein besonderes Anlageheft der “Dienstakten zu

Berlin, den 20. 1880.

ustiz-Minister.

Der Friedberg.

Ministerium für Landwirthschaft, Domänen und Forsten.

Dxr Oberförster O rt zu Süderholz bei Sonderburg ist auf die. durch den To des Oberförsters Rickers erledigte Oberforstersielle zu NendSburg-im Regierungsbezirk Schleswig verseßt worden.

Der Oberiörster-Zandidat Eyser ist zum Oberförster er- nannt, und ihm die durch Versetzung des Oberförster?- Vogdt erledigte Oberförstersteile Friedrichsfelde im Regierungs- bezirk Königsberg übertragen worden.

Der OberforsierzKandidat Cuf ig ist zum Oberförster er- nannt, und ihm die Oberförstersteüe Sonderburg mit dem Amtssiße zu Suderholz im Regierungsbezirk Schleswig über- tragen worden.

Ministerium der öffenélichen Arbeitsn.

" „B(J-i der am 1. April d. I. in Wirksamkeit tretenden

ZFYZMM Direktion der Rheinischen Eissnbahn zu Cöln sind

d r G l) ' R1) zum V91r1i5613136n: [) [

' , e e LTM? egierungs- 0 01111011, is er S e ial-

direktor der Rheinischen Gisenbahn-(Hesellschaft; ) p z

2) zu Mitgliedern:

dxr, Geheime Re 1erungs-Raih Lohse, bisher Mitglied

der didniglxchenOire tion der Cöln-Mindener Eisenbahn,

„dre bisherigen stellvertretenden Spezialdirektoren der

Rheinischen Eisenbahn=Gefellschast Thielen, Viecker,

Mathaus ynd Thom0,--

KönixkircthegÉFmF-ZZUZ .“Öcc,1;1s111017,Ü biJher Vorsitzender der

en a n- omxm wn “r "e '

Eisenbahn zu Stettin. * f 1 hmterpommersche

_ Dem Geheimen Regierungs-Rath Lohse und dem bis-

h0r1gen'siellvertretendey SZlezialdirektor Thielen sind gleich-

315511501116 Funktionen eines btheilungs-Dirigenten übertragen

3) Mit der Wahrnehwuyg der Funktionen eines Direktions-

der Ob J Mitglieddes side betraut: E

er- ngemeur er eini en ' b = =

Wastl) BUSLathMMsThnne- s h sch ifen ahn Gesell er , erZ a inenmeiier der Gesell at Ne [ und d

Ober-BetrtebSmspektor der Gesellschaft StYerergl.) er

Bekanntmachung

auf Grund des Neichsgxzseßes vom 21. Oktober 1878.

, Ans'Grund der Z . 11 111111 12'“ deé Reichs e e 08 0 en die gememgefährlicherz estrebungen der SozialdeZnsokHratiegvßm 21. Oktober 1878 wird die in Chicago bei Charles Ahrens herauSgexommetie n1cht periodische Drucks chrift: „Die „Agitatidn des Allgemeinen Deutschen Arbeiterveretns und das Versprechen des Königs von Preußezt. _Eine Rede, gehalten am Stiftungsfeste des AÜgemeinen Deutschen Arbeiter-Vereins zu Ronsdorf am 22. Mai 1864 von Ferdinand Lassalle.“ 155an“ unterzeichneten Landes-Polizeibehörde hierdurch ver- Bre-Yaxt, „den 24. März 1880. Komgliche RegierungSlektheilung des Innern. a .

Bekanntmachungen. 1. Das bevorstehende Siudien-Semester unserer Universität nimmt

mit dem feinen geseßlich A 1 (15BApril c“d 5

_ en, 11 ang. zn em wir ies „ierdur ur e . nen Kenn1m?kbr1ngen,' machen wir Diejenigen, 110inz dieaÜLébrsticekFt haben, dre )1efige Universitat zu besuchen, darauf aufmerksam, daß sie sich punktlick) mit dem Beginne des Semesters hier einzufinden haben um sich daduxch vor den Nachtheilen zu bewahren, weiche ihneii durckz daß Versaumentdes Anfangs d(xr Vorlesungen unausbleiblicl) erwachsen muffen. Zugleich ersuchen ww: hiermit die Eltern und Vormünder der Studirenden, auch ihrerseits zur Beobachtung dieses wichtigen Puriktes drr gkademischxn DiSziplin möglichst mitzuwirken. In An- sehung dexxemgen Studtrenden, Welche auf Grand vorschriftßmäßiger Dürftigkeits-Aiteste die Wohitbat der Stundung des Honorars für die Vorlesungßg in Axisprucb zu nehmen beabsichtigen, "oder um ein akadem1sches Stipendium sich bewerben wollen, bemerken wir, daß nach neuerxn gesxßlichen Vorschriften derartige Gesuche bei Vermei- dung der Ntchtberucksichtigung, und zwar die Stundungsgesuckxe innerhalb der ,erste_n Woche, und die (Gesuche um Vkrleihung eines Sti- v'endtums innerhalb der ersten vierzehn Tage nach dem geseß- lichen Anfange _des Semesters von den Petenten in Person einge- reicht werden mussen, und daß von denjenigen Studirenden, welchen die Wohlibat der Stunduxig bereits zuerkannt worden ist, unter dem Präjudiz des „Verlustes ihrer Berechtigun von dem erhaltenen FÉYLdiYgJcheer xnnÉrhalbt derb eirxten oche nach dem gese -

n nge ( eme er "

werden muß. s s e er Quastur Gebrauch gema 1 Bonn, den 19. März 1880.

Rektor und Senatder RheiniscbeUFriedrich-Wilk)elms- Universität.

11.

Die Immatrikulation fiir das bevorstehende Studien-

findet vom 12. April an bis Zum 7. Mai incl. statt. Späte? 1811111511 nach den bestehenden Vorschri ten nur diejenigen Studirenden noch immatrikulirt werden, welche die Verzögerung ihrer Anmeldung durch NachWeisung gultiger Verhinderun Sgründe zu entschuldigen vermögen. Behufs der Jmmgtrikulation ba en: ]) diejenigen Studirenden welche die Universitatsstudien beginnen, insofern fie Inländer sind, ein vorfchriftßmäßi es-Scbulzeugniß und, falls sie Ausländer sind, rinen Paß oder onstige angreicbende Le itimationspapiere, 2) die: jenigen, welcbe von anderen Universitäten ommen, an er den vor-

kenntnisse in Nechisstreitigkeiten beschränkt.

171111 jeder frühcr besuchten Universität vorzulegen. Die'eni en . landet, weiche keine Maturitätsprüfung bestanden, beimlBegsucbeLKr lxmvexfität auch nur die Absicht haben, sich eine (111 emeine Bildung fur die höheren Lebenskretse oder eine besondere Bil ung fiir ein ge. wisses Berufsfacb zu gebexi, ohn; daß sie sich für den eigentlichen gelehrten Staats- odxr Klrchend1enst bestimmen, können auf Grund TZ §. 1? der TSZorxcbrxftFnva 1111Zcke1111879 1111111 nöcb vorgängige:

xn (erzu et en e n g en 11 dem 9- 11101 ' : thetlter Erlaubniß immatrikulirt Werden. s ortums er

Bonn, den 19. März 1880. Die Immatrikulations-Kommission.

In der heutigen HandelSregisier-Bcilage wird Nr. 1 der Zeichenregister-Bekanntmachungen veröffenüicht. 3

Personalveränderungen.

Königlick; Preußische Armee.

Ernennungen, Beförderungen und Verse an Im aktiven Heere. Berlin, 18. März. 201111141138 Hauptm. und Comp. Chef vom Inf. Regt. Nr. 83, in das Inf.Regt,' Nr. 81 verseßt. Augustin, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 83, zum Hauptm. und Comp. Chef, v. Knoblauch, Sec.Lt. von demselben Yegt., zum Pr. Lt., Write, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 81, zum uberzahl. Hauptm, befordert. _ 21. März. Herzog Paul von Mecklenburg-Schwerin Hoheit, Rittm. und EScadr. Chef vom H0s. Regt. _Nr. 3, unter SteÜung 0 10. 50110 des Regts. zur Dienst- leistung bei dem Gen. Komm. des 111. Armeecorps kommandirt. von der Schulenburg, Rittm. vom Hus. Regt. Nr. 3, zum „Escadr. Chef ernannt. v. Wedell, Pr. Lt. von demi. Regt., zum uberzahl. Ritimx, Frhr. v. Gaffron, Sec. Lt. von dems. Regt. zum Pr.Lt."befordert. von der Mülbe, Oberst-Lt. und Comman: dem: des Jager-Bats. Nr. 11, unter SleÜung 0 10 511110 dieses Bats. zu dem Herzogl. Braunschweig. Kontingent, behufs Uebernahme deÖ Kommandos des Inf. Regts. Nr. 92 kommandirt. Arndt, Major vom Inf. Regt. Nr. 17, zym Commandeur des Jäger-Bats. Nr. 11 ernannt. Caßpar, Major vom Inf. Regt. Nr. 118, als Bats. Commandeur in das Inf. Regt. Nr. 17 verseZt. Kritz[er, Major vom Inf. Regt; Nr. 118, zum etatsmäßigen StadSoffizier ecxnannt, Kroll, Hauptmann, bisher Comp. Chef vom „an. Regt. Nr. 118, zum überzähl. Major, Frisch, Pr. Lt. Von dems. Regt., zum Hauptm. und Comp. Chef, Keppler, Sec. Lt. vom demi. Regt. zum Pr. Lt. befördert. v. Graevemeyer, Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 15, unter Belaffung in seinem Kommando bei dzer Kriegsschule in Engers, zum Inf. Regt. Nr. 118 verseßt. ,

Ubschiedßbewilligungen. Im aktivenHeere. Berlin 18. März. Zirzow, Major a. D., 1111th Haume. und Comp. Chef im damal. Festungs-Art. Regt. Nr. 6, mit der Erlaubnis; zum ferneren Tragen der Unif. dcs gedachten Regis, zur Disp. gesteÜt.

Yichtamtlirhez. Deutsches Reich.

„Preußen. Berlin, 27. März. Se. Majeiéit der Kais er und König nahmexi heUte den Vortrag dess Militär- kabmets ent egen und empfingen den Oberst-Lieutenant und

liigel-Ad u anten " ' ' aris. 1 von Bukow, kommandirt zur Botschaft 10

Beide Kaiserliche Majestäten em 'n en amG " Donnerstag , im Kreise der Königlichen FYLilHe das 5811111318 Abendmahl m der KapeÜe des Kronprinzlichen Palais, wohnten

am Abend der liturgischen Anda t im D Gotte-Zdienste daselbst bei. ck om und gestern dem

Gestern Abend erschienen Beide Kaiserli eMa'etäte ' dv? FZZZYYF) bachhenT Fdamilie in de? SinZz-sAkaitztenjijixt

im er 0 e =* führung kam. Jiu von Graun zur Auf

_ Nachdem wir bereirs am 23. 13. M19. den

Togstes abdrucken konxiten, mit welchem Se. Majeséxixtt 1T? Kais er 21101011 der beidem Galadiner am 22. die Gesundheit Sr. Ma1estat deH Kurier?- und Königs auszgebracht at sind wrr heute auf Allerhöchsten Befehl in den Stand ge1eßé

worden, disse Mitt eilun durck VOÜständigc-„n, h I ) nachstehende Angaben zu ve;-

Schon am Mor en des 22. at «* . ' " ' das nachstehende Teéegramm «11111311: CL Majesiat der Kaiser 80 111010510 7110111010111 01: 1101. 1301110. 701111102 10007011 005 1011011011005 01 700111 (10 000111“ 110111 70110 83. 000170150110 (10 001550000; (1110 1)1011 70115 0000160 000010 111011 (105 000005 (10 710, (10 50010 01“. (10 1101711 110111" 10 1100- 11001' (10 705 1101111105. „10 00011110 111115 (1110 „1010015 501 701310 0110101100 01 0005100130 0101110 00111100 70115 11011702 001011101 5111" 10 1010000 110111 10 100101100 01 10. 0005011601100 (105 11005 1011110115 00110 1105 (101111 0011005 (1111 5001; (1'0000111 0700 [01115 111101015 001010005. 170115 011005 70115 10101; 1101551005 110115 07011 00110 5011510017100 000010 11100 (105 1015. N 111011110111 0. uf da elbe antwo . ' " folgendes Teslsegramm: rteten Se Majestat umgehend durch 80 111010510 7131011010111" 0101100610 0 81. 1301015110010“. 1105 500111110015 01 105 7001111 (1110 701111 01'01111111002, 01051 (111'011 0001 (101'1101101'0121'100 100 1110117001; (10 00070011 70110 00010000 01011210 (1111 110111 10 1100110111" (10 005 (101111 0011005 051; 51 00005501107 81051 (1110 110111“ 10 1001015100 (10 10 130111 1110101100000. 11000702 11105 111115 51000105 1001010000015 11001 10111 00 (1110 701310 1010§1010010 100 (110 50115 00 101111010. (2110 1)1011 1110000 1101001011100 (10.05 80. 8010170 g01(10! D 6111111011100. isser Antwort it nunme r am ' ' - stehende VervoÜständigsung hinzl11ge111011311311r ZIM Tage M nach- 8. 11. 1711011010111“ 111011010110 0 817.1)01015110111g. (10 0'051 (11111101 (11101'01 10011 1101 10 (10110101 (10 8011170101152 10 1011130 0110010 (111 100517 (1110 70115 0702 1110110000 0 1'00005100 (10 100 10170. .1'7 101101170105 5001111110015 (1111 00115 1101550111 (10111115 (10 100x005 0110005 017 (1111 001: 0001111100 0 1001010011 105 1100005 101001005 00110 005 11075 00 10 119.111 1311101100000, 1001Z'1'0 (105 Z11011'05 0011101105. 11000702 (10 170111“. 000111101110 100 10000001550000 110111 005 5001711000135 01601011010001; 1110000005 01: (1111 1051301001; 310705 (1005 10 000111 (10 701510 0101110111 0101.

stehend bezeichneten Papieren noch ein vollständiges A gangßzeugniß

(111111011100,

_ Das „Centralblatt für das Deutsche Reich“ ent fuhr von Getreide, Oelsaaten und Mehl aus

Staaten von Amerika in das Reich während der Monate J Dieselbe wird nachstehend mit dem Hinzufügen abgedruckt,

der leßten Spalte „Bemerkung“ besonders zu beachten ist.

Im Monat Februar 1880.

ält in seiner neuesten Nummer eine Uebersicht de'r,C"in= ußland, Oesterreich-Ungarn und den Vereinigten

anuar und Februar 1880. daß zum richtigen Verständnis; der TabeUe der Inhalt

In der Zeit vom Beginn des Jahres 1880 bis zum Schluß des Monats Februar.

Aus den Ver- einigten Staaten

von Amerika

119,1 00110

Aus Oester- reich- Ungarn

Aus Rußland

112 00110 l 112 00110

]) Weizen.

. Einfuhr in den freien Verkehr, unmiitelbar oder mit Begleit- papieren........

. Eingang auf Niederlagen

. Unmittelbare Durchfuhr .

Zusammen 2) Roggen.

. Einfuhr in den freien Verkehr, umtxitkelhar oder mit Begleit- papieren........

. Einggng auf Niederlagen

. Unmutelbare Durchfuhr .

Zusammen 3) Hafer.

. Einfuhr in den freien Verkehr, unmittelbar oder mit Begleit- papieren . . . . . . . .

. Eingang auf Niederlagen

. Unmittelbare Durchfuhr.

119 504

"*132 119 636

243 497 583 148 519 402

1 346 047

548 052 3 505 975 74 403

4 128 430 1 002 775 899 62011 163 _

26 308 _ 1 029 246

6 994 124 2 023 29] 1 035 907

10 053 322

2 107 083 711 784 11 247

1 502 832 256 892 201 609 _

Rußland

kJ 110110

899 629 19 125403

Aus den Ver- einigten Staatkn von Amerika

1111,- 00110

Aus Bemerkung.

Oester- Kick)- Ungarn

Aus

1174 00110

Die Zahlen der nebenstehenden Tabelle beruhen auf den nach Maßgabe des Geseßes vom 20. Juli 1879 und drr dazu ergangenen Ausführungs - Vor- schriften vorgenommenen amtlichen Er- mittelungen über den Waarenverkehr desxeutsthen Zollgebiets mit dem Aus- an 0.

Danach ist als Land der Herkunft das Land, aus dessen Gebiet die Ver- sendung erfolgt ist, anzugeben. Die Länder. durch welche die Waaren auf dem Transport nur durchgeführt oder in welchen die Waaren auf dem Trans- port lediglich umgeladen oder umspa- dirt Werden, bleiben bei der Angabe der Herkunft außer Betracht. Bei Handelswaaren ist deshalb in der Regel als Land der Herkunft das Land anzusehen, aus deffen Eigen- handel die versendete Waare herstammt.

179 071

""132 179203

943 204 8 352 923 95 398

9 391 525

326 944 948 086 3 237 824

4512 854

1 276 818

11904 1285722

1 392 490 163 73 816

1 466 469

0 712 313 5752 394 2 660 696

3 357 238 1 608 376 61 518

2 316 356 256 952 304 005 _

Zusammen 2830114 1704 441 256892 4) Gerste.

. Einfuhr in den freien Verkehr, unmittelbar oder mit Begleit- papieren . . . . . . . . 1521656 Eingang auf Niederlagen 458714

." Unmittelbare Durchfuhr. 102 865

4 221 086 329 954 1 529 842

5027 132 2620 361 256 952 Hieraus ergiebt sich, daß die neben- stehend nachgewiesenen Einfuhren aus Rußland, Oesterreicb-Ungarn und den Vereinigten Staaten. von Amerika die- jsnigen aus diesen Ländern gekommenen Mengen der betreffenden Waaren,

welche zuvor durch den Eigenhande]

49 527 19 858

5 868 809 408 031 2 208 398

2 135 526 1 074 900 127 403

Zusammen 2 083 235 6 080 882 5) Mais.

. Einfuhr in den freien Verkehr, unmittelbar oder mit Begleit- papierrn........

. Eingang auf Niederlaaen

. Unmittelbare Durchfuhr.

4 430 498 174 598

29 747 9 851

1 789 463 19 811 261 853

eines anderen Gebiets hindurchgegangen find, nicht mit umfassen. Dies trifft in ganz hervorraaendcm Maße beim Import aus den Vereinigten Staaten von Amerika zu, welcher zum großen Theile durch den Eigenhandel Bremens, Hamburgs, der Niederlande, Englands

3 337 829 8 425 238 69 385

5 834 149 141 200 223 848

477901] 119158 541113

29747 9851

Zusammen 39 598 2 071 127 4 605 096

6) R01)?- und Rübsaat.

. Einfuhr in den freien Verkehr, unmittelbar oder Wik Begleit- papierrn.......,

. Eingang auf Niederlagen

. Unmitteihare Durchfuhr.

990 701 _ 16 291 _ 516 452 _

504 654 221 067 10 333

u. s. w. vermittelt wird.

39 598 5 439 282 6 199 197

2 686 920 _ 56 174 _ 755 227 _

743 518 1182 861 10 333

736 054 1 523 444 _

Zusammen 7) Leinsaai.

. Einfuhr in den freien Verkihr, unmittelbar oder mit Begleit- papieren . . . . . . . 2056 684

. Eingang auf Niederlagen . . _

. Unmittelbare Durchfuhr. 83 275

Zusammen 2139959 8) Mehl (106 Getreide .ind Hülsenfrüchten.

. Einfuhr in den frcien Verkehr, unmiifeldar oder mit Begleit- papieren........

. Eingang auf Niederlagen _ -

. Unmi1telbare Durchfuhr. 37 483 1050 838 _

425 162 14 602

19700 - 444862 14602

22 232 368

70 689 329 376

1936 712 3 498 321 _ 656 107

22092 678199

4 816 065

101806 4929871

31 897 368

513 542 13 720

93 823 37 646 2 079 551 100

Zusammen 108 172 1 380 214 22 600

' .:;W!

_ Der Minisier des Innern hat in einem Spezialerlaß

vom 23. 0. M. die Frage, ob die KreiShauptmänner

der Provinz Hannover kompetent seien, auf Nequisiiion

Königlicher Eisenbahn-Verwaltungen Polizeisirafen wegen

Urbertretung des Bahnpolizei-Reglements gemäß des Geseßes vom 14. Mai 1852 festzuseßen, verneint.

_ S. M. Kanonenboot „Hyäne“, 4 Geschüße, Kom- mandant Kapt. Lt. von Gloeden, hat am 4. Februar cr. Val- paraiso verlassen und ist am 15. deff. Mis. auf der Rhede von Callao angekommen.

Sachsen. Dresden, 25. März. (W. T. B.) Der hiesige Reichsverein hat beschlossen, dem Vorstands der nationallideralen Reichstage3fraktion folgende Resolution zu Übermitteln: „Der Reichsverein spricht die Erwartung aus, daß 08 dem Reichstage im Einvernehmen mit der Reichs- regierung gelingen werde, die fiir die Sichrrheit Deutschlands in der gegenwärtigen europäischen Lags nothwendig erscheinende Stärkung der nationalen Wehrkrast zu erreichen, indem er weder befürchtet, daß dadurch eine allzugrofze finanziellr Belastung der Nation herbsigeführt, noch daß dadurch das verfassungSmäßige Recht des Reichstags beeinträchtigt werde. Er glaubt dabei betonen zu müssen, daß das nationale Heer- wesen an sick) keineswrgs als eine nur auf die Zeit zu tragende Last, sondern als ein wichtiges und unentbehrliches Erziehungs- mittel der Nation zu betrachten is .“

Hessen. Darmstadt, 25. März. (W. T. B.) Der Großherzog ist, wie die „Darmstädter Zeitung“ meldet, in Folge einer Erkältung genöthigt, das Bett zu hüten.

Oefterreich-Ungarn. Wien, 25. März. Der Kron- prinz Rudolph ist, der „Pr.“ zufolge, heute friih aus Brüssel hier angekommen. _ Der Erzherzog Rainer und dessen Gemahlin sind gestern aus BOZM hier angekommen. _ Der Erzherzog Friedrichist gestern Tachmittags aus Krakau in Wien angekommen.

_ 26. März. (W. T. B.) Die „Pol. Corr.“ meldet aus Konstantinopel: Abdul Matteb Effendi ist zum Großscherif von Mekka ernannt worden. _ In der montenegrinischen Grenzfrage weist die Pckxorte die von Montenrgro fiir Gussinje verlangten Gebietsents ädi- Zungen beharrlich zuriick, ebenso hält die P orte auch in

er griech1schen Grenzfrage an den beiden unkten fest, welche sie selbst als die äußersten Punkte der künftigen Gren linie angeboten hatte.

511211 25. März. Der „Pester Corr.“ zufolge fin-

den zwis en Vertretern des österreichischen und des unga-

131469 2606813 32 365

rischen Handels = Ministeriums vertrauliche Besprechungen in der Zollfrage statt, um iiber gewisse auf den Handel?- vertrag mit Deutschland Bezug habende Tarifsäße ein Ein- verständniß anzubahnen, dessen endgültige Herstellung die Aufgabe der später in Wien stattfindenden gemeinsamen Zoll- konferenzen sein wird.

_ 27. März. Des Näheren meldet die genannte Cor- respondenz noch, die ?ollkonferenz sei noch nicht beendet, die Verathungen der elben 101011 vertraulicher Natur. Von endgültig gefaßten Beschlüssen 1131 keine Rede. Die Besprechun: gen dezweckten nur, ein Einverständniß der beiderseitigen Re- gierungen iiber diejenigen Süße des autonomen Zolltarifs h_er- zusteÜcn, deren Revision Deiitschland als Kompensation siir die Erfolgte Aufhebung der den österreichischen Viehtransport schädigenden Maßregeln verlange. Die Vereinbarungen sollen durch eine spätere gemeinsame Zollkonferenz in Wien nochmals [ geprüft und erst dann von den Regierungen bestätigt werden, worauf die Einladung an Deutschland zur Entsendung von Vertretern brhufs Wiederaiifnahmr der VertragSverhandlungen erfolgen 1011.

_ Die Regierung hat das Angebot der Verwaltung der Siebenbürger Bahn, die Aktie mit 140 Fl. Goldrente abzulösen, abgelehnt mit der Erklärung, daß auf dieser Basis der Kauf unmöglich sei.

Schmeiz. Bern, 25. März. Der „Bund“ schreibt: , uverlässigem Vernehmen nach wird die eidgenössische

taatSrechnung für das Jahr 1879 mit einem Ein- nahmenüberschuß von etwas über 1 600 000 Fr. abschließen. Dieses unerwartet giinstige Ergebniß zeugt fiir die Umjicht und Sparsamkeit der eidgenössischen Verwaltung, ist aber nicht maß ebend für die Zukunft, weil ewiffe Faktoren, die das leßtjä rige Resultat günstig beeinftu ten, z. . der Amor- tisationsfonds, später wegfal1en.

Großbritannien und Irland. London, 25. Mäxz. (W. T. B.) Ihre Majestät die Königin und die Prinzesstn Beatrice haben ich heute in PortSmouth an Bord der König- lichen Yacht begeben, um über Cherbourg die Reise nach Deutsch and anzutreten. .

_ 26. Miirz. (W. T. V.) Lord Hartington hielt gestern eine Wahlrede, in welcher er das Programm für die von der liberalen artei zu befolgende orientalische Po- litik entwickelte. Der edner ührte aus, daß eine liberale Regierung, fans sie an das Nu er kommensollte, die Interessen und die Ehre Englands nicht von der Erhaltung der Unab- hängigkeit und der Integrität einer nicht fest organisirten tür- ischen Regierung abhängig machen würde. Sie würde das Verhalten der türkischen Regierung egen die Christen nicht als eine Angelegenheit behandeln, ie nur die Türkei und Rußlandinteressire. Sie würde nicht versuchen, das europäische

Konzert zu stören, wenn durch eixien glücklichen Zufall Europa einig dariiber sein'soÜte, was. in der Türkei 311 geschehen habe. Siewürde im Gegentheil das Aeußerste ausbieten, um das europäische Konzert zu fördern, und wenn dasselbe wieder- hergesiellt wäre, alles 'aufbieten, um die Beschlüsse desselben zur Ausführung zu bringen. _ .

Der „Stgndard“ bespricht ,die Angriffe Giadftone's gegen Oesterreich und legt gegen 6100 Politik Verwahrung ein, welche dazu angethan sei, die englische und die österreichische Regierung einander zu e_ntfremden. Oesterreich sei nach wie vor der nothwendige Alltirte England?- und für die britischen Interessen im Oriente sei es von der höchsten Wichtigkeit, daß an der Donau eine wachsame Kontrolr 1ei und die Balkan- halbinsei durch einen starken befreundeten Sta01 regiert werde, Zvellcher im Stande fei, Rußland von Konstantinopel fern zu

0 ten.

_ (Allg. Corr.) Den „Daily News“ wird aus Lahore, vom 24. d. M., telegraphirt:

.,in Folge der Meldang, daß die Mannschaften Azmatuüa's das Fort Jokan verstärken und den Hohlweg von Darumba absperren, ist an die Truppen plößlich der Befehl ergangen, in Doppelmärjckven von Dscheilalawd in der Richtung auf Gundamuk 1301101001011. Nur ein oder zwei Dörfer halten es anscheine11d mit Shabaz Khan. Ein Deserteur von der Armee Gholam Hyders berichtet, das; Gholam Hyrer vor ungefähr drei Wochen 1058 Kanonen, ein Kavallerie- Regiment und zwei Jnfanterie-Regimenser gegen Abdurrahman in ShibaSzta, eine 60 Meilen wcstlich von 230111) gelegene Stadt, ent- sandte, daß die Truppen 011 100550 zum Feinde übergingen, und daß Gboiam Hyder dis? Flncht ergriffen hatTe, wohin sei micht bekannt,“

Demselben Blatt wird aus Kabul gemeldet:

„Abdurrahman ist in Kadagan, in der Nähe von Kunduz, an- gekommen. Zwei gegen den Khan von Kundux, entsandten Regimenter empörten sich und tödteten den Bruder Gholams. (Hholam hat Mahomed Surafar, den Sohn des verstorbenen Azim Khan, ermor- dex. Die turkestanischen Truppen haben fich für Abdurrabman er- k1art, dessen Gesinnungen gegen_die Engländer unbekannt sxnd.“

Dem „Standard“ wrrd aus Candahar berichtet:

„Der Gouverneur von Caydahar begleitet G 00101 Stewart nach Khelat-i-Ghilzai, von wo er zurückkehren wird, um Furrah anzu- greifen. Die Brigade General Barters tritt am Montag drr! Marsch nach dem Turnuk-Thale an. Das Hauptquartier wird sib in Forum nieder1asien.“ , ' '

Ueber die geplante Expedition gegen Ghuzni, das Hauptquartier der afghanischen Jnsurgenten unter der Füh- rung Mahomet Jgns, meldet der „Standard“ aus Lahore folgende Einzelheiten:

„Die Streitmacht, mit we'cber General Donald Strwart auf Ghuzni vorrücken wird, besteht aus den Rrgimentern, die in C.:n- dahar und dem Pischinihale seit der ersten Kriegßerklärung im WinTer von 1878/79 in Garnison gestanden haben. Sie wird in zwei Bri- gaden eingetheili werden, von demea die erste von dem Vri- gadier Baxter befehligt und aas dem 2. Bataillon der 60. Schützen, den 15. Sikhs, den 25. Punjaks, einer Compagnie Sappeurr und 8 Kanonen gebildet werdcn wird. Die circa 2000 Bayonnette zählende Brigade ist bereits auf vollem Marsche das Turnakihal hinauf in der Richtung von Khelat-Ghilzai, wo eine Garnison von 1000 Mann steht. Diese Garnison wird wahrscheinliw noch einige Zeit daselbst belassen Werden und wird über Candahac und nicht mit dem Gros über K_urum zurückgezogen werden. Die zweite Brigade ist zahireicbrr und itehk urxter dem 1111- mittelbaren Befedle des Generaks Skewart; fie wird bestehen aus 2 Eingehoren-Kavallcrie-Regimentern, dem 59. Fuß-Regiment, den 3. GUrkhas, den 2. Sifhs, den 19. Punjahs, einer Batterie reitender Artillerie, zehn Feidaeschüßen und zwei Hauhißen. Diese Brigade, der ebenfaiis eine Compagnie Sapveure, [Wie eine Ambulanz bei-

egeben werden wird, zählt ca. 700 Säbel und 3000 Bayonnette. (e ganze authuzni vorrückende Streitmacht hat somit eine Stärke von etwas Über 6000 Mann, wovon ein Drittel britische Infanterie und Artiklerie ist. Nack) der Ei:1nahme von Ghuzni kehrt General Stewarts Division, den jeßt getroffenen Dispositionen zufolge, über das Kurumthal nach Indien zurück.“ . .

Southampton,„25. Miirz. (W. T. V.) Die Kai-

serin Eugenie hat sick) heute auf dem Dampfer „German“

nach Afrika eingeschifft.

Frankreich. Paris, 24.März. (C.Ztg.) Jm „Jour- nal 01110101“ werden heute mehrere der in [eßter Zeit angendnimenen (Heseße publizirt, auch enthiilt dasselbe ein Dekret des Präsidsnten der Republik, welches die Art und Weise der, Vertheilung des nun- mehr in der Auflösung befindLichen Generalstabscorch bestimmt. Für die Obersten, Oberst-Lieutenants und Lieute- nants wird danach nur eine Gruppe bestehen; die Schwadrons- (11819 und Hauptleute werden in verschiedene Gruppen je nach dem Alter des Gradas eingetheilt werden, und jede Gruppe wird den verschiedenen Waffrngattun en eine Anzahl Offiziere im Verhältniß zu ihrer Effektivftär liefern. In jeder auf diese Artgebildeten Gruppe werden die Offiziere für die verschiedenen Waffengattungrn durchs Loos und nach ihrrr ausxzesprochenen Nrigung bestimmt. ZU diesem Zweck wurde eine Kommission im KriegS-Minkerium gebildet. Ein anderes Dekret des Prä- sidenten der Republik 1th ein berathendes Generalstabscomité- ein. General Farrr schreibt in einem Briefe, der als Ein- lritimg zu diesem Dekret dient; „Die Fra en, die seiner Prü- fung vorgelegt werden können, beziehcn iZick) auf al1gemeine Studien bezüglich ailer Dienstzweige der NTUNE; es scheint mir deshalb unerläßlich, um diesem Comité: die nothwendige Erfahrung und Sachkunde zu sichern, dasselbe aus Generälen aller Waffengattungen zu bilden. _ Das amtliche Blgtt ent- Zält fernkr einen Bericht des Post- und Telegraphen-Mmisiers ezüglich der am 1. April in Kraft tretenden neuen Tele- graphengedührcn und ein diesem Bericht angefügtes Dekret.

Der legitimistische Senator, Contre-Admiral Kerj0gu,

welcher das Departement CRes-du-Nord im Senate vertrat und Mitglied der Rechten war, ist heute gestorben. , _ 25. März. (W. T. BJ er „Montt0ur“ wenn die dem Kabinet ezüglich der Jesurten zugeschriebenen Absichten sich verwirklichen _foilten, werde der Senat, welchem man eine Beleidr 111111 anthue, indem man seinen Willen ignorire, sofort nach emem_Wieder= zusammentritt eine Jnterprllation an die Regierung, rxchten. Cherbourg, 25. März. (WTB) D10K5111g1n von Großbritannien ist heute Abend 7 Uhr hier angekommen.

- 27. März. (W. T. B.) Die Königin von Groß- britannien, welche den gestrigen 27011 an Bord ihrer Yacht auf der Rhede zudrachte, verließ, dieselbe um 5 Uhr und wurde von den Spitzen ,der Marmebxhörden zum Bahnhof geleitet, von wo Ihre Majestät die Reise nach Baden-Baden fortsetzte.

Italien. Rom, 25. März. räfident der Deputirtxnkammer (hreiben, daß er 111 seinem ntschluß, auf den Vorsiß

in der Kammer zu verzichten, unerschütterlich sei. Im FalTe einer Wiederwahl würde er von Neuem darauf vcr-

sagt,

(W. T. B.) Der frühere arini erklärt in einem

zichten.