1880 / 74 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 27 Mar 1880 18:00:01 GMT) scan diff

Rumänien. B ukarest, 27. März. (W. T. B.) Fürst Alexander von Bulgarien ist heute früh um 8 Uhr hierdeemgetrcffen und am Bahnhof vom Fürsten Karl empfangen wor n.

Serbien. Belgrad, 26. März. (W. T. B.) Das amtliche Blatt erklart den ,in der Wiener „Neuen freien Presse“ erschienenen Enrwurf emer Eisenbahn = Konvention zwischen Oesterreich und Serbien als nicht authentisch.

_ Rußland und Polen. St. Petersburg, 23. März. Dre „St. Peterßburger Ztg.“ peröffentlicht folgendes Aller- hochste ResYrrpt an den Minister des Innern:

Der allmarbttaerz Vorsehung Goßes hat es gefaUen, Mick) zu segnen, indem sie Mick) die fünfundzwanzigsie Wiederkehr des Tages erreichen ließ, an welchem Ich den Thron Meiner Voreltern bestieg. Irn Laufe eiyes Vierfeljabcbunderts bin Ick mit aufrichtiger Be- fricdtcxung bei allen Klassen der Bevölkeruna des Reiches beständigen

„*- Bei der MagdeburgerAllgemeinen Versicherun s- Akttengesellschaft _AbtheilungfürUnfallversicberungg- kamen im Monat Februar 1880 zur Anzeige: 15 Unfälle, welcbe den Tod der „Betroffenen zur Folge gehabt haben, 9 UnfäUe, iu

olge deren dt_e Bxscbädi ten noch in Lebens.]efabr schweben, 84 Un-

älle, welcbe fur dre Vrr eßten vorausficbtlich lebenslängliche, theils

F;?xßetxiitlsvpartiseslethnFalidität zur[) Folge FabeÉ werden, und 530 orau 1. nur vorü er 2 en er rw " '

Summa 688 nnfäae. gh sunfabigkea'

Land- und Forstwirthfehaft.

Bis zum 15. März 13. J. hatten ihren Eintritt in die im kom- menden Mai zu koustituirende „Deutsche Viehzucht- und HerdbuÖJGesellschaft“ bereits erkvärt: 1) der Centralverein fur den'Regterungsbezirk Potsdam, 2) der Centralverein Westpreußisckyer Landwxrtbc, 3) der landkvirtbsÖaftlickzc Centralverein für Schlesien, 4) die'oldxnbrxrgtscb'e Laiidwirtbschafts-Geseüscbaft, 5) der landwirtb- sch„aftltche Kreisverem fur Schwaben und Neuburg, 6) der ucker- markiscbe landwiribscbaftlicbe Verein, 7) der landWrrtbschafiliche

leßten Lotbuna habe er zugleich die holländische Küste e 1 tet er für einige Augenblicke eines Thurmes anficbtig aewbrsiin sékinkxdexx ugunterbrochen neblige Wetter habe jede astronomische Beobachtung wahrend der ganzen Fahrt verhindert. Das zu Mittag des 17. No- vember aufgemachte todte Besteck habe für den SchiffSort 530 42“ N. Br. und 5010“ Oe; L. von Greenwich ergeben und hiernach babe rr annehmen mussen, daß er sich auf richtigem Kurse und nur dem Lande etnms näber, als die todte Rechnung außgewiesen besnde, und daß der gesehene Thurm der Leuchttburm von Terschelling, set. Er habe es deshalb aucb mcbt für erforderlich gehalten, wieder das Lojb zu gebrauchert. „Die Ursache des UnfaUs sei in dem nebli- en Wetter und in etmem der holländischen Küste zwischen dem exel und_ ,der Scbelde zuseßenden Strome zu suchen, deffcn Vorbandcniem beso:;ders_ dem von Süden kommenden Schif- fxr nicht bekannt sein könne. Die „Mettinc“ sei durch diese) ' unberexbenbaren Strom in der Richtung auf die hoÜgndifche Kuste verseßt worden und es unterliege keinem Zweifel, daß dre Versegelung des Schiffs vor der Mündung des

zum Deutschen Reichs-Llnzejger und Königlich Preußischen Staats-Anzeigrr.

R 811 Insemte für den Deutschen Reichs- u. Königl. Preuß. Skaafs-AazeiJer und das Central-Handels- regißer nimmt an: die Königliäye Expedition

ck25 VMsüzeu Reuhs-aneigew uud Muigjici; preußisthen Staatx-aneigers: 38231111, 8. 117. WXLYZM-Ssraße Nr. 152.

Erste B

eilage

Berlin, Sonnabend, den 27. März

. ZWEKHÜQW Uyrsrsuoßst-Iasbsy. '

. JFkaßa-tiöüön, &stoßs, 76712ckUch76Q u. äsrxl. . ?erkäufo,76t;)56-1WW, 871617111721an11 «w. . )*MZQMLWZ, Wc/kbisa-Üch ZMFÜWF Ick «. „*:. s. 7011 „ZZÉLUWQYQU kkin'kOU.

Orffentlicher Anzeiger. *“

158.9;-

5. 1587437712116 MabLi-aomouu, IMMO 112171 GrossbaaätzK 6. ?srsobjsämw Zskßvußmaoäunßey. ?. 11168282130115 811221883. 8. WSKHU-WEZZM. ck 1]; ÜN 1381-363- 116113320.

Inserate neHmen an: Die Annonclö-(ßxxedüwuea de! „Juvaxixjexdauk“, RUVLÜ 11.719116, HxasMßeiU & Vogäx, G. L. Dauße & Co., E. RUM: Würm“ & WiuTer, sowie aße Abriß“: gräißerxe»

AUKQUWU-BAWMKF- A

VliefTUs'ses gesehen sei. Die Verwechselung des LeuchttburMe- von “ck 9, YWZWYMUÜQWQ

Terschelling mit dem von Eberland sei aÜein dem nebli en Wett

Lizuschreiben. Pas Ober-Seeamt entschied, das; der Spgruch "erst?? Instanzz zu bestatigen. Zur Begrßndung dieser Entscheidung führte der Yorsißende aus, es sei anzuerkennen, daß bei dem unficbtxgen Wetter die Aufmachung eines richtigen Bestecks schwierig gewesen und daß der Schiffer nach Lage der Verhältnisse vermutben konnte, aur Mittag des 17. November fick) Angesichts des Tbnrms ron Terscbeümg zu bxfinden. Aus diesem Jrrthum sei ihm kern Vorwurf zu machen. Dagegen sei zu tadeln, daß drr Schiffer insden 5letzt-en Stundxy vor dkrn_ Unfall es unterlassen babe zu lothen. bebexltYmbgebl (YÖFNZJWY ck11Usaberb [Ziélgenüber dem sonstigen guten

ist m oerei,dad'* ' Gewerbebefugniß berechtigt sein würde. ck H ck Entziehung der

Der amtlicbe stenograpbische Unterricht im aufe der

Beweisen unmandelbarer Gefühle treuuntertbäniger Ek.]cbenheit und

auf unzwäfrlbafke Weisr fibrifjlicb sicb zu mel- den, widrigcnfaUS er zu gewärtégen 551, daß er auf Antrag im Wege des Ausscblrißurtheils für 10131 erklärt und sein Nachlaß obne Kantion an seine 6?er oder sonst Vrrechtigte ange- aritwortct wird,

. an die Crbprätendenken, in diesem Termine zu erfchrinen, fich gehörig zu [rgitimiren und ihre Erbansprücbe auf drn Nachlaß drö VerscboUenen anzugrberi, widrigenfalls obnr Riicksicht auf die Entbliebcnrn nach Maßgabe drs Ausscblnß- urtbeils der Nachlaß drnen, welcbe ein Erbrrrbt oder sonst einen rechtlich begründeten Anspruch angemeldet m.::d bescheinigt habet], aus,]c'ant- wortet Werden wird.

der Bcreitwilligkeit begegnet, alLen Maßregeln förderlich zu sein, die YTJIZÉÜFW tTZZTYTFnu'ÉTdYomYFZJmedFLZYJZWFXYZYS

von YF fzeusxnbeYledxedeFeZandes ergriffen wurden. " - alieder angemeldet. AUÖ der [andWirtbscbaftliche Centralvercin * ' , abrhunderte erprobte unlosltcbe Zu- Littauen und Masuren b t b 't , V . k

sammetxbang znZischeu dem russislben Vblke rind dem Throne hat a er“ s seinen “tritt gemeldet.

gegepwartig gulaßlicb der Vollendung Memßer sunfzmdzwanzigjäbrigen 'Gewerbe und HÜUDLU

Regierung rnit besonderer Kraft und Etnmuthigkett auf dem ganzen 31110111? Nachrichten aus Warschau ist die Rinderpeft *)

(Gebieie des rusfischen Reiches Ausmuck gefunden. An dem für Mich daselbst von Neuem ausgebrochen.

denkwürdigen Tage des 19. Februcxr dieses Jahres hat der ruhm- Ein M M Selxchexrkranktes Stück Vieb ist gefalLen, während

5 kranke und 6 verdachtige Stück getödtet worden sind.

voUe, den glorreichen Traditionen der Vergangenheit stejs treue , ,

russische Adel abermqls feierlich Zeugnis; abgeleat von den Ge- DÜJLIM Z| "Ne Rinderpest außerhalb der Stadt Warschau in

fühlen dcr Ergebcnheit und Selbttvcrleugnumg für Kaiscr und dem gleichnammen Gouvernement als erloschen zu betrachten.

Vaterland, durcb welchen sich dteser höchste Stand im Reiche, __Die .New-Yorker Hd[S-'Zkä-“ äußert fich in ihrem vom

der stets bereit war, dem Aufruf der souveränen (Gewalt 12. Marz cr. datirten Wochenbericht folgendermaßen: Das Geschäft

Antwort zu geben, von altersher ausgezeichnet hat. Die Adelsver- am Waaren- UNd Produktenmarkt war in der verflossenen Woche im Ganzen genommen ein zufriedenstellendes. Das Be-

"-* “::.! «::.-::»,

Ehemann, den früheren Restauratem: Mils Charles Mrier, früher EÖLUfÜÜS bier, wegen Ebe- brucbs, I)iißbandlung und Versagung des Unxer- balts auf Ehesckjeéduug mit dem Anfrage, ihre Ebi: mit drm Beklagtcn zu trennen, denselben [ixr den a11ein schu1digen Theil zn erachten undKTem- gemäß fiir Verbunden zu erklären, der Klagrriu lebenslänglich standesgemäße Alimente zu gewähren, und ladet den Beklagten znr mündliében Verband- lung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlirbcn Landgerichts 1. zn Berlin

auf den 13. Juli 1880, Vormittags 1121 Uhr, 11111 dcr Aufforderung, einen bei dem gedachjen Ge- ricbte zugelaffcnen Anwalt zu besieUen.

Zum erirkr der öffentlickzen Zustellung wird dieser Außzug der Klage bekannt gemacht.

_ Wagner, Gerich1sxchreiber des Königlichen Laridgrricbt-S.

[78151 Oeffentliche Zustellung.

Der Staatsfisms im Königreich Sachsen, vertreten durch das Königxicb sächsische Finanz-Mi- nisterium, klagt gaser: den Weber Franz Ludwig Huth, früher zu OelSnit), jeZt unbekannten Auf- entl)altsor15, wegen Wirdererstaltung von 49.46 35 H für denselben aus dem Landarmenfonds be- iirittenen KW, Verpflexxungs-, Bekleidungs- und

Steckbriefe und Untersuchungs- Sachen.

[2204] Ladung, Der Kolportem', friihere Konditor Faustiu “von Boguslawsku, früher zu Bromberg wohn- haft, dcssen Aufexrtbalk unbekann1 isr, Welchem zur Last gelegt wird, am 19. Februar1879 im hiesigen Orte, außerhalb seines Wohnortes, obne Begrün- dung ciner Niederlaffung r*nd obne vorgängigeBe- stellung, in eigener Perjon im Auftrage des Burb- häudlrrs August Kroener zu Ciistrin Abonnenien auf Journale gesucht und Druck1achcn an de_rscdie- donc Einwwbner verkauft, obne den dazu erforder- 1ichcn Legitimationsschein besessen, Ukld obne cinen

sammlungen, die Gouvernement» und Kreis-Landschafts-, sowie die

städtischen Institutionen. Privatgeseüscbaften und Privatpersonen, wie auch der zahlreiche Stand der ländlichen Brvölkerung haben die warmsten, aufrichttgsieri und augenscbeinlichsten Beweise der fie be- seelendrn treuunterjbamgen Ergebenbeit an den Tag gelegt, indem sie den Tag des "19. Februar dnrcb freigebige Spenden zu wobltbätigen und gcmemnußtgen Zwecken verberrlicbten. In dieser Beziehung

fracbiungSgescbäft War Jau, und wurden für vae Grérride- laduxigen 22 Schiffe geschlossen. Von Brodsioffen mar Wei- zxn bci faklenden Preisen für Export begehrt, Mais eine Kleinicikeit höher als in der 'Vorwoche und Weizenmehl flau und niedriger. Baurxiwolle schließt, nach anfängliäoer lebhafter Nachfrage für disponible Waare, etwas matter. Riokaffee verharrte in flauer

Abgeordneten beginnt am Montag, den 5. April. Neben ver iedene Anfangerkursen, die baupZsäcblicb für Schüler der oberenchKlafseZ böberer Lehranstalten bestimmt sind und in 12 Unterrichtsstunden beendet sein Werden,c__finden auch praktische Uebungen für diejenigen statt, welche sick) zx: Fachstenoqrapben ausbilden woÜen. Die Kurse sind unentgeltlich. Anmrldungen werden von '.Nittwocb, den

Gewerbescbcin für das Jahr 1879 eingelöst zu ha- ben -- Uebertretung gegen §§. 55, 148 Nr. 7 der Genwrbeordnung vom 21. Juni 1869, §§. 1, 9, 18 des Geseßrcö rom 3. Juli 1876, wird auf An- ordwung des Königlichen Amigerichts bierselbst axis" den 8. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, vor das

21118ng der Klage bekannt grmacht.

Zam Zwrcks der öffentlichen Zustellung wird dieser

Berlin, den 23. März 1880. Buchwald, , Gericbisscbrciber des Königlichen Landgerichts [„

Unterstüßungsanwand betr., mit dem Antrags auf Verurtbeiiung des Bsilagien zur Zahlung von 49.714 35 „5 UND ladet den Beklagten zur mündliüen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtherickpt zu OelSniß auf den

12. Juni 1880, Vormittags 9) Uhr.

[7804]

Neustadt a. _Orla, den 20. März 1880, Großbrrzoas. S. Amtrgrricbt. Paulßcn.

Aufgebot.

Civilkammer 13.

[7803] chscnlltche Znsreüung.

Dcr Wirth und Schmied Franz Kihl zu 'St. Avold klagt gegen den Ackerer Johann Mlchcl 'Mickjel, [rüber zu St. Avrld, jrßt mibrkamitrn Aufenthaltsbrtc, jveaen geferrigier Schmiedearbeiten aus den Jahren 1874 bis 1878 und Darlehn (7183 dem JaQre 1877 mit dem Ansage auf Verurtbet- [mig drs Bekkxxgteu zur Zahlung von 588,36 916 nebst Zinsen und Kosten und ladet den Beklagten J!]! mündlichen Verhandlung des Recbtsstreits vor das Kaiserlich Amtsgericht zu St. Avold auf

den 26. Mai 1880, Vormittags 9 Uhr., Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUmrg wrrd dieser 511118ng drr Klage bekarmt gemacht. Dranßbur ,

Zum Zweche der öffentlichanm'wllung wird dieser AUSng dsr Klage bekannt gemacht.

Miiller, GcrichTÖscbreiber des Königlichen Arritsgericbis.

[7789] “**-***“

Orffentlickxc ZustcUmig.

Der zu Cöln Wohnende Kaufmann Salomon Salomon, vcrtrefen durch den Rech18ankva1r Franz Wilhelm Kykl 1. zu Cöln klagt gegen 1) Eheleute Margaretbe, geboren? Hal], und (CC-arl Thelen, Inhaber sims SHubladens zu *0 n, 2) Pejer Hall, Sch1offermeisier za (Cöln, 3) Ehelcutr August Zündorf, Kaufmaurr und Beitba, JSÖOTLUL Hall, obne (Geschäft zu

Köriiglicbe Schöffengericht zn Landsberg a. W., zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei unentscbuldigfem Ausbleiben wird zur Hanptwerbandlung gesÖritteri Werden. Landsberg a. W., den 15. Januar1880. Jenslau, Griicht§31chreiber des Königlnben Amts-

gerichjs.

Marktlage und für reinschmeckende Sorten konnten Preise ck kaum behaup_ten. 'Scbm'alz ist, troß gutem Cxportbegehr, etwas rsiiedriaer; Schweinefleisch b'lieb'stiÜ und Rindfleisch war unverändert. Vom Hopfenmarkt ist mcbxs Neues zu berichten. Terpentinöl qing m Folge, starker spekulatrver Ankäufe bedeutend in die Höhe; von Harz Waren die gewöhnlichen und mittleren Sorten für Export gesucht. P etrolenm bat sicb, 7,7213 einer sehr beschränkten Nachfrage, gut brbauptet. Das Gcsckvaft in fremden ManufakturWaaren bot mchts Neues. Der Import von Webstoffen betrug während der heute beendigien Woche 2768 815 Doll., gegen 2 739 551 Doll. in der Paral1woche des Vgrjahres.

Leipzig, 25. Marz. (W. T. V.) Die in der bevorstehenden Osterm'jesse in den Räumen der Leipziger Vörsenhaüe abzuhaltende G a rnbo rs e wird am Montag, den 12. April er„ ihren Anfang nehmen.

PerkebrS-Anfkalten. New-York, 25. März. (W. T. B.) Dor Hamburg er

31. März ab, im stenoqrapbiscbcn Bureau des a s d 5) neten, Vormittags von 11 bis 1 Uhr angenomméwuse er .ngeord

Die dritte deutsche KoczyMst-Ausfiellung ist am 24. d. M.inHambura durch dcn ident d " Dr. G. Hachmann, eröffnet wordenéP s cn er Burgerscbaft, Hrn.

' _ Aus S. Domingo Wird gemeldet, da am 4. anuar ' dxexer Insel sich ,in Writem Umkreife und unteYRegengüan, Sturcbml'f Donner urid BLW em, scbwsres Gewölk entladen hat, so daß iti Kurzem dichte ?_Fmsterniß herrschte. Der niederfaUende Asckxenregen en1hielt Sand, Schivefel, Eisen und Antimon. Auf dem unsern der Stadt Rofan belegenen „Vbiling Lake“ soÜen sich zwei rtcue Krater gwffnet haben und „0112 Umgegend ist bedcckt mit Lava- stromen. Die „benazbbartenKFluffe smd ausgetreten und einige haben ihren Lauf Verandert. Gebaude und Thiere s'md von den uferlosen Fluthen forfgescbrvrmmt worden und der angeriibtete Schaden ist be-

Dcr Maurermeister Christian (5153 Hat das Anf- gcbot des über dir Eintraxiung des Surplas-Reser- vats in Abtb. 111, Nr. 6 des Grundbuchs von Mobrungcn (Harten Nr. 123 gebildeten Dokuments bcantragt.

Dasselbe ist gebdeet Wordcn aus dem Neben- exemp1ar drs Pampeschen Erbrezrffes vom 12. Ok- tober 1839, sowie drm Hypothekeriscbeine vom 30. Oktober 1841.

Der Inhaber diesch Urkunde wird aufgrfordert', “spätestens in dem aus

den 1. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, anberaumtw Termine feine chbte anzumelden und die Urkunde vorznlegen, widrigenfalls die Krastlos- crksärung drr Urkunde und die Außscbließung aller Ansvrüche auf die eingetragene Post erfolgrn wird.

haben alle Stände, Institutionen und Privatpersonen oh;:e Unter- schied der Abkunst und des Glaubensbekenntniffes gleichsam im Wet!- eifer unter'emander eme Einstimmigkeit und Einmütbigkeit gezeigt, die Mir eme Wahrhafte, herzliibe Befriedigung inmitten Meiner vielfachen Sorgen für das Wohl und Gedeihen der von Gott Mir anvertrautkn Völker gewährt hat.

Sie, ais den Minister des Innern, in dessen Ressort fick) die Ang:1egcnbeiien der AdelSr, Landschafjs-, Stadt- und Land-Jxxstitu- tionen uud'Geyieimckyaften unmittslbar konzentriren, beauftrage Ick, diesen Zystitutwnen und Grmeinjcbaften Meinen herzlichen Dank für die von ihnen ausgedrückten Gefuble und die von ihnen dargebrach- ten Spendrn „auszusprxcben. Ich danke auch herzlich den Privat- personen," die m den ruhrendsten und anfrichtigsien Ausdrücken Mir tbre Gefuhle rind guten Wünsche eröffnet haben.

Der AUmacbtige 11111116. allen Meinen getreuen Untertbanen ihre wohlgesinnten und aufrichtigen Wünsckye und die von ihnen vollführ-

Subhastakioncn, Aufgebote, Vor- ladungeu n. dergl.

' ! 16623] Snblnrstations-Patent.

Die im Grundburhe von Limbarg Band 1. Artikel 28 auf dra Namen des Vierbrauereibesiyrrs Gustav Obrrboff zu Hagen eingetragenen Grundstücke Flur 13. Nr. 880/76, 881/79, 111, 113 der Sjeuergrmeinde Limburg, insgesammt vermessen zur Größe von

ten guten Werke bundertfältig lohnen.

St. LPSÜYFW, dTZLZ. FWI )1880Ö , -, . "arz. . . „. er diesseitige Botschafter ZYthchW, Furst Orlofs, ist brute Nachmittag hier ein- 11. -- 27. März. (W. T. B.) Den Zeitungen „Nußka'a PWZUW“ und „NußkiKurjer“i| die Eraste Verwarn'ung ertheiLLt wor en.

Amxrika. Washington, 24. März. (AÜg. Corr. Der Prasident Hayes ernannte Mr. James V. Ange an Ste1le des abb'erufenen „Mr. Seward zum Gesandten der Umon mPekrng, sonne ferner zwriKommissäre, die sich Bebufs Abschlusses eines neuen Vertrages mit China nack) Peking begeben soüen.

' Nrw-York, 26. März. (W. T. B.) Das s. g. Anti: Thzrd=Term:Comnnttee hat eine Nation alkonv ention der- ]emgen Republikaner, welcbs eine dritte Präsidentschaft des Generaxs Grant bekämpfen, auf den 6. Mai 5. J. ns'cch St. Loms emberufen.

. Afrika. Egypten. Kairo, 25. März. (W. T. B.) Die englzschrReg1erung hat hier angezeigt, daß Rivers Wilson zum Mitglied?, der mternationaLen Liquidationes- kommission ernannt sri. Als weitere Mitglieder der Kommission werden genannt: die Engländer Auckland und Calvm, _die Franzosen Liron und Diaroles, der Italiener Baravel11 und der Oesterrcicher Kremer.

Alexander.

Aus derm Wolffscben Telegrapben-Vurrau.

Rom, Sonnabend, ' 27. März. Das Journal „Popolo Romani)“ 1s1 zur Dementirugig der Nachricht ermächtigt, daß die'russrsche Regierung Jralien zweimal das Anerbieten einer AUtanz gemacht und Italien dasselbe in Fol englischer Vor- steÜungen abgelehnt habe; Italien sei niemZbZ ein derartiges Anerbieten gemacht worden.

, Belgrad, Sonnabend, 27. März. Der General Protic ist ferner StrUe als erster Nd1utant des Fürsten enthoben und m DWpombilität verseßt worden.

S t._ P rt e rsb ur g , Sonnabend, 27. März. Dem „Herold“ zufolge ist m der verflossenen Nacht gegen 11/ Uhr in dem Hquse Kosloff '," der Mittleren Meschstschans aja eine ge- hneime „Druckerei entdeckt worden. Sechszehn Personen, H??thfttlitch Seßer und dem Arbeiterftande angehörig, wurden

6.

Nr. 13 des „Justiz-Ministerial-Blatts" at ol en- dxn Inhalt:“ Allgemeine Verfügung vom 20. März 1880? beibeffaend die Vorbereitung zrzm höheren Justizdienste. » AUgemeine Ver- fügung vom 22. Marz'1880, betreffend die Entlassung solcher Per- sonen aus den Gefängnissen, Welche auf Grund des §. 361 Nr.3 bis 8 des Strafgeseßbuchs bestraft worden sind. - Erlaß vom 22. März 1880," betreffend die Abänderung von Bestimmungen der allgetminen Verfugung vom 25. August 1879 über die von den Beamten der Staatsanwaltscbaft an andere Behörden zu machenden Mittheilungen.

A Landtags . Angelegenheiten.

m' 24. d. Mrs. ist hier der Laudta s-Ab eordnete La d 1 Schopts gestorben. Derselbe vertrat den9 vierJen WahlerereZ Regierungsbezirks Gumbinnen (Staüupönen, Goldap, Darkehmen).

N ck Staäftische Nachrichten.

„(1 Mittheilung des statistif chen Bureaus der Stadt Berlin sind bei _den hiesigen Standesämtern in der Woche vom 14. “Marz bis inkl. 20. März er. zur Anmeldun ge- kommen: 207 Eheschließungen, 815 Lebendgeborene, 29 Todtge orene

Postdampfcr .Frisia“ ist hier angekommen. *) Eovf. Nr. 70 des Neicbs-Anzeigers.

Berlin, 27. März 1880.

In den Yorsälen dex: Königlichen Gärtner=Lehr- Ansta'lt zu anssonct bei Potsdam fand unter Leitung dex Direktors der Anstalt, Hofgarten-Direktorxo Zühlke, am Dienstag, den 23. er., die AbgangSprüfnng yon 12 Eleven statt. Von den auf der Anstalt befindlicbrn 25 Eleven Yurden 12 entlassen und zwar mit dem Prädikat Gartenkunstler 10 Eleven und mit dem Prädikat Kunstgartner 2 Eleveri, so daß ein Bestand verblieb von 13 Eleven. Hiervon geboren an: der Provinz Branden- burg '5, der Provmz Sachsen 2, _der Provinz Holstein 1, der Prbvmz Rheinland 2, der sächsrschen Herzogthümer 2, der freien Stadt “Hamburg 1. An neu aufgenommenen Eleven wurden verzeichnet 18 u_nd zwar: aus der Provinz Branden- burg 6, aus der Promnz Wrstpreußen 1, aus der Provinz Pommern 2, aus der Provinz Posen 1, aus der Provinz Sachsen 2, auH der Provinz Holstein 2, aus der Provinz Heffen-Naffau ], aus der Provinz Rheinland 1, aus dem Großherzogthum Mecklenburg ], aus dem Königreich Griechen- land 1. Bestatzd der Eleven für den ueu begonnenen Kursus: 31, Die Prüfung fand unter Theilnahms des Kura- toriums der Arxftalt statt. Der Vorsißrnde drffelben, Ge- hLMW Ober-RegiermigsRath Heyder, vertheilte am Schluß der Prüfung an, dre Eleven Koopnann, LaUche und Zixnmrrmann 16 em? Prämie, bestehend in der Schrift: „Die Baume und Sträucher des Alten Griechenlands“ vom Professornhr. Kar! Kork). Die ausgesprochenen Glück- und Segepswunsche Fur dW abgehenden Eleven, im Namen des Vereiys zur Beförderung des Gartenbaues in den Königlichen preußischen „Staaten, vom Königlichen Gartenbau-Direktor Gaerdt bildeten den Schluß der Prüfung, die den berech- xigten Hoffnungen Raum gab zur weiteren Entwickelung der m der Anstalt gewonnenen Grundlagen für den gärtnerischen Lebensberuf. Die Verhandlung des Qber-Seramts om 24. " * folgenden Fall zum Gegenstande: y Marz hatt Der Schooner „Mettine“ von Papenburg, geführt von dem Schiffer Kracht aus Warfingsfebn, ging _am 12. November1879 mit enier nach Emden bestimmten Ladung Kreide von der en lischen Kyste in See. Nachdem man am 17. November die boüägndiscbe Kuste in Sicht bekommen und einen Leuchttburm - vermeintlich den von Terschelling-in SSW. per Kompaß mit einem Abstande von 8, Meilen gepeilt batte, zeigte fich plößlicb [erwärts vor- aus leichte Brandung. Es wurde darauf sofort das Ruder bart Steuerbbrd gelegt, und in NRW. vom Lande abgehalten. Gleich darauf stieß die „Mettine“ wiederholt hart auf den (Grund und wurde schwer leck. Als das Waffer im Raume trotz angestrengten Pumpens immer mehr zunahm und binnen kurzer Zeit auf 7 Fuß estiegen war, v„erließ die Besaßung die „Mettine“ und rettete fich au? den in der Nahr befindlichen Schooner .Gesine“ von Jemgum. Eine Stunde daraY 98qu die ZYTeÉinF“ 1111711?Hi s S f 11

(: eeam n m en a e en eeun a unter u kund e'n Spruch dabin abgegeben, daß der Verlust der „Mexticrliye“ (1117th unficbtige Wetter am 17. November 1879, sowie auf den un em": enden Gebrauch des Lotbs zurückzuführen, und da der Schißfer racbt nicht ohne Verscbizlden an dem Unfall sei, da aber keine genügende Yeranlaffung vorliege, demselben die Berechtigung zur ferneren Aus- ubung des Schiffergetverbes zu entziehen. Die vom Reichskommi ar gegen diesen Spruch emgele te Beschwerde stüßt sicb darauf, daß der YHebrauch des Loths bei der e der Küste und bei mangelnder Klarheit der Luft bei der Aufmachun des leßten Bestecks eine unerläßliébe Rothwendig- keit gewesen sei un daß der Schiffer Kracbr durch die Vernachlässi- gun? des Lothens eknen Mangel an der Sorgfalt eines ordentlichen Sch ffcrs sgezeigé habe. Der Schiffer bat dagegegen eingetvendet, daß, als man ich am 17. November der niederländischen Küste genähert

508 Sterbefälle.

deutend. erenfaüs handelt es sich um eine vulkani'che Cru tion" auffaIXYdCZZsZgIZZÖ/lbasi keinZZFrkHrschütkyterung dieselbx begleite? hat.) , ' Zi (1 am . (' em -er und m der Republik Salvador stattgeszunden. den folgendenTagen

Dgs Centrum der dortigen Bngung, die sich auf Weite Strecken ausbreitete, war der Sre Jlopango, der schon in früheren Zriten als Kratrr eines erloschenen Vulkaxjs galt. In der Nacht voin 21. De- zember v. J'WUrden ' mehr als hundert und funfzig heftige Erdstöße beobachtet, die sich bis zu der mehrere Leguas entfernten Hauptstadt S. Salbador fuhlbar' machten. Ju dcn folgenden Tagen dauerten diese Stoße fort, bis in der Nacht vom 31. ein Sturmwind, ähnlich eineni Wolkenbrueb und begleitet von furchtbaren unterirdischen De- tonationen, sicb erhob. Zugletch gerietb das Wasser in eine kochende Bewegung, nahm schleunig Ab, und mijten in dem See stiegen koniijerergkuxzpen empor, Welche sich während der nächsten Tage (11111in161) chFroßeJen.l

er mi „ere “ege der Gruppe, der höchste und am ra

1v9chsende, spie unaxisgesexzt Flammen, Rauch und Dämpiéeaftuex seitdemvficb aber die regelmäßige vulkanische Thätigkeit herstellt hatte, horke das Erdbeben auf, nur das unterirdisckor Geräusch dauerte fort, wenngleich in geringerer Stärke. Der neugebildete Krater warf unuxiterbrocbcn große Massen vvn Steinen aus, und an verschiedenen Orten sprangen, QueUen hervor, die zum Theil trinkbares, meist aber von [cijefltgexi Stoffen'gNättigtes Wasser ausströmten. . In diesem ciußrrordentlichen Phänomen der Neubildung oder WiedLrbZlebämg FiritQZÜVdulkans Lpilech das Erdbeben eine hervor- ragcn'e :) e_un ri , er gewö ni en Mcinun u l , Verbindung mtt vulkanischen Ausbrüchen auf. g z fo ge stets in

Jm,Palmenbause der Florazu Cbarlottenbur i ' grstern eine prächtige, sehenswertbe kleine Ausstellung bonsÉHbecij-pd ctytben, Tulpen und Crocus eröffnet, Welche an den Feiertagen ge- wiß viele Besucber „anlocken wird. Dieselbe befiueet sich in dem linken balbkretßformrgen Arme)“ und entbält ausschließlich Zöglinge der wobl berufenen Gartnerftrma J. D. Zochrr und Voorhelm Schnee- voogt m Hagrlem in Holland, jener altberühmten Kultur- und Pflegestatte' der dyft- und farbenreichen Zwiebelge- wacbse. Da dieselben „_ dteSmal, wie in friiheren Jahren durchweg _musterhafb schone Exemplare dieser reizrnden Kinder des Fryblmgs vo'rfubren, so ist es schwer, aus der Fülle des Ausgezeichneten Einzelnes besonders hervorzuheben, obne ungerecht 311,1 werden. Da leuchtet uns zunächst aus dcn Tulpen der blxndend rotbe ',Duc van TboÜ“ und gelbe .Tournesol!“ entgegen, xvabrend „Marillo“ und „Tttian“ dnrch schöne bunte Färbung auf- saYen. Unter demUPracbtvbÜen Hyacintbenflor nimmt durcb distin- gurrt vornehme Farbch] m dunkelrosa die „Kaiserin Augusta“ (eine ganz neu "ge'zuchfete, Varietät) den ersten Play ein. Aus der Menge der ubrigen, die,?ganze Farbenskaka umfassenden Spiel- arten“srien genannt „Mammoutb“ (die größte Art, Weiß), „La No- bleffe' (Wei ), „Madame de Stael“ (weiß), ,Norma“ (rosa), .Ma- demorseÜe acbel“ (roth), „Queen Victoria“ (rosa), „Jncomparable' (prachtvoll dunxelrotb), „Czar Peter“ (beublau), „Pienrman“ (bell- blau), „La Nutt“ (ttefschWarz„blau). Außer diesen einfachen weist die Aussteürmg aber auch die pracbtigsten «esüllten Exemplare auf, wie namentlich „Noblejpar mérite“ (dunkelrosa), „Grand Vainquear“ (Weiß) u. v. a. Eine zart gelblichrosa gefärbte neue Art ist dem Yirekwr der Flora zu Ehren benannt. Viele und schöne Varie- taten hat endlich auch die, CrocuH-Sammlung aufzuweisen.

Den Besucher, der die AusxteUung verläßt und sich auf die an- dere Seite des Hauses begiebt, erwartet hier in dem rechten Anbau eme neue Ueberraschung durch den Flor der schönsten rothen und weißen Camxlien, deren zZ-blreiche Knospen sick) täglich mehr enjfalten. Das Haus selbst aber Mit seinen" unter großen Kosten vorzü lick) ge- pfxegtxn Palrnen prangt „gegenwartig im schönsten Scbmu neuer machtiger gruner Blatttrtebe, während der frische hellgrüne Rasen, unterbrochen von bunten dufthaucbenden Blummenparterres und B1ume_ntischen guf den Wegen den Aufenthalt daselbst bei der immer noch kuhlen Witterung zu einem sehr angenehmen machen.

Redacteur: I. V.: Riedel.

Verlaa der Expedition (Kessel). Druck: W. Elsner.

Vier Beilagen :'rinstbließlicb Börsen-Beilage).

Berlin:

habe, in regelmäßigen Zwischenräumen gelotbet worden sei. .Bei drr

71 Nr 58 Qu.-Mtr., soUen im Wege der notbwi'n- digen Subbastation auf Antrag des Konkurßver- 1va1tsrs am 26. April 1880, Vormittaxxs 11 Ukzr, an bicsicikr (Hsrichtssteüe versteigert werden.

Der Reincrtrag sämmtlicber Grundstücke, nacb Welcbrm dßeselben zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 13 Thlr. 54 Dre„ der für die GLbäUd-Z- steuer ermittelte Nutzunngerth der aufjtcbenden Ge- bäulichkeiten 480 „16.

Außzug aus der StcuerroUe, beglaubigte Abschrift dcr Grundbmhtabelle und die etwa noch eingehenden 21bschätznngcn uud anderen, die ©rundstücke_betref- fendrn Nachweisur-gcn smd im Bureau einzu1ehen.

Alle Diejcnigen, jvelcbeEigenthums- oder anderwciie, zur Wirksamkeit aegrn Dritte der Eintragung in das Grundbucb bediirfrxde, aber nickt ringctragenc Realreckote auf die zur Subbastation stehenden Realitäken geltrrid zu machen haben, Werden auf- gefordcrt, dieselbcn zm: Vermeidung der Präklafion sräkestenß im Versteigerungstermin anzumelden.

Das UrTbeil über die Ertbeilrmg dcs Zuschlagcs

sol! am 27. April 1880, Vormittags 11 Uhr, aii drr bicsixicn Gcriäztsstelle vrrküzidet werden. Hohenlimburg, den 1. 311118] 1880. Königliches Amtsgericht. Drr Subhastationörichter.

WZ] Verkaufs-Ruzeigc. Zum öffsuilichrn Verkauf der drn) Anbaurr Justus Eicke in Orffelse gehörenden, m Oeffelp: uufcr Nr. 57 "071€ng Anbauerstelle, bestehend aus dem Wobnkéausr nebst Swamp], Garten und son- stigen Zubrbörungrn, sowie den dasrlbst zwischen Eggers und Otto belegenen, 2111571 10 Qu.-Rtb. bal- teriden Gurken, wird dem Antrage der Gläubiger gemäß ein z1vriter Termin auf Donnerstag, den 22. April 1880, Morgens 10 Uhr, ,_ Dor biesigem Anrisgcrichre angesexzt, Wozu Kauflieb- haber eingcladen Werden. Zugleich wird gegen AUe, welcbe ctWaiae ding- liche Anspriiébr an die bezeicbnrte Anbancrstckle im Termine den 18. d. M. nicht gemeldet haben, der angedrnhfe Rccbjsuacbibeil dahin erkannt, daß sie ihres chbts in Beziehung auf den neuen Erwerber Verlustig smd. " Hildesheim, den 19. Marz 1880. Königliches Amtegericht. 111. Niemeyer.

17786] Ladung. Nr. 1159. Der Familieurath hat aufdieEntbebung

desVatersFriedriäerUTkkr- Engelwirth in

Malterdingen, von der gesetzlichen Vormundschaft seiner Kinder Magdalena, Otto, Jacob urid Luise Brucker angetragen. Zur Verhandlung hie- Mgen ist Ta fahrt auf: Fre UF, den 16. April 1880, ormittags 9 Uhr, hierher festgeseßt und wird hiezu der z. Zt. abWesende Vormund Friedrich Brucker, Engelwirth von Malterdingen vorgeladen. Emmendingen, den 12. Marz 1880. Gr. Amtßgericbt. I. Ernst.

[7809] Oeffentliche Zustellung.

Die Frau Rcstaurateur Clara Meier, geb. Hahn, bierselbst, vertreten durch den Recthanwalt

Namen?; ihrer -Tochter Auguste Helene Pohl zu

g Grricbtßschreiber des Kaiserlicher; Amtsgerichts.

[7798] Oeffentliche ZustcÜung.

Nr. 3790. Die ledige Vüglerin Louise Steinel,

Baden, vertreten durcb Rechtsanwalt Mitten da- bier, klagt gegen 0611 Schreiner August Wyhl bon Piscbkowixz, Kiris Glatz (in Preußen), frubrr zu Baden, Wegen Vaterschaft und Ernahrung, mrt dem Anxrage auf Erklärung des Beklagten zum Vater des klagenden Kindes und Vrrurtbrilung desselben zur Leistung eines vicrtrljäbrlick) vorauszuzablenden Ernährunngeitrages von wöcbe'njlich 4 „FC: 20 H bis zum 6. Jahre, wöcbex MX) 7 914 vom 6. bis 14. Jabra und von wöchenflick) 10 „M 50 H vorn 14. bis 21. Jahre. .sowie Vrrfällnng des1elbetZ m. die Kosten 11111) ladet dcn Beklagxen ziir miindlichxn Verbandlmig des Recbisstreits vor die 111. (Html- kammer dcs Großhrrzoglicben Landgerichts zu Karls- ruhe auf Domwrstag. den 3. Juni 1880, Vormittags 8 Uhr,

mit der Aufforderuna, einen bei dem gedacbten Gerichte zugelaffencn Anwalt zu bastetxen. '

„?um Zweck?. drr bffentliäyrn Zujiellung wrrd die er Arigzug der Klagr bekawnt gemachx. KarlSrube, den 13. März 1880.

_ Amann, , '

Gcricbtöscbreibcr des Großherzoglichen LandgerichTs.

Kaisrrliäxs Amtégericbt Biskbtveilrr.

Oc7]entltche Zustellung. In der Klagesaäxe desGustav Zink, Stationsvorwand, in Waiizenau wohnhaft, als Gläubiger,

gegen '

1) Ferdinand Boland, früher Babnmeister,

2) Wilhelm Boland, früher Hülfsbabnmeister, die Beiden früba-r in Bijcbweiler Wohnhaft, jcizi abwesend obne bekannten Wobn- uud Anfcntbaltsort, als Solidarsibuldner, '

wege:- Forderung von 211,60.“ zufolge e'xnes "Schuldbekennwiffes der Solidarsébuldner uber 170 «71-6. vom 11. August 1875 und „hieraus cntskandenen Kosten, nebst den Zimen aus 170 „14 vom 28. Januar 1880 _an und Ueber- we1sung einer bei Maler Muller zu Bisch- weiler gepfändeten Geldforderung zur Drckung

vorstehenden Betrags, , ' ist durch das Kaiserliäoe Amtßgericbt Bischiler zur mündlickyen Verhandlung der Sache Termm an- beraumt auf Donnerstag, den 18. Mai 1880, Vor- mittags 9 Uhr, in dem Amtsgericbjslokalc zu

Bischweiler, BischWeiler, den 23. Marz 1880. Der (Gerichtsschretber: Brumder.

[7808] Oeffentliche Zustellung. _

Die verehelickjte Schuhmackjer Brüning, Anna, geborene Schäfer, zu Delißskb, vertreten durch Justizratb Stephan zu Deliöscv, klagt gegen ihren Ehemann Schtchmacher Karl Au ust Brüning. in unbekannter AbWesenbeij, rvegxn ös- wiüigen Verlaffeiis mit dem Anfrage auf Ehe- trenuung, uud ladet den Beklagten zur mündlichen

[7812]

. S. auf a /dcn 24. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr,

Verhandlung drs Rechtsstreits vor, die 17, Civil- kammer des Königlichen Landgerichts zu Halle

(5,5111,

4) (Catharina HM ohne Geschäft 311 (55171, "

5) Friedrich Joseph Hall obne Geschäft, fruher zu Cöln, nun ohne b.kannten Wohn- und Aufenthaltöort,

auf Thrilung _

mit dém Antrage: Königlicch Landgcrtcbt wolle er-

kennen, das; zur Tbeilung des Nachlasses des zu

C-öln verstorbenen Rentnrrs Sigismund Hal] gx-

scbritten Werde, in der Art, daß dieser Nachlaß in

fünf gleichen Tbeüen den fiinf Kindern Hall, yämlicb: [_ "

1) Catbarina, 2) Bertha, Cbefrau Zirndorf,

3) Margaretha, Ehefrau Thelen, 4) Peter,

5] Friedrich Joseph Hall zzxgrwiesen der;

1190112 erkennen, daß zu die]cr Maßefolgende Hamer,

in Cöln Jelegcn, []rbörcn:

1) Streitzexqgaffe Nr. 66,

2) an den Siebenburgen Nr. 64,

3) an den Siekenburgen Nr. 66, ,

WOUL diese in 1131an für untbcilbar erklären; eine

Expertise zur Ermitxelnng der Taxe verordnext; dm

Königlichen Noiar GraffWeg zu Cöln rnit der

Lriiung der TÜLZLUUJÉOPTWÜVULU und dem ebrntueüen

Verkauf der Immobilien, wie der Mobilien beauf-

tragen", einen Kommiffar fiir den Fall entstehender

Differenzen ernennen; die Kosten der Maße zur

Last legen. ,

Zur mündlichen Verhandlung des Recbésstreits

wird der Bcklagtr 371 5 vor die 11. (Zivilkammer

des Königlichen Landgerichts zu Cöln auf den 2. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr,

geladen, mit drr Aasfoidcrung , einen bei dem ge- dach16n Gerichte zugelassenen Antvalf zu besieU-rzi.

Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUumg Wird dieser

Au§5ug der Klage bekannt gemacht.

Cöln, den 23. März 1880. ,

(Gerichtsschreiberei des Königlichen Landgerichts.

Hüttenheim, Assistent.

[7820] Ocffcutltche Znstcllnng. Die verebelichte Tucbmacberg-fell „Gaukle, Ca- roline, geborene Adam zu SÖwxrbuß, vertreten durch den Zustizratb Klinckmüller daselbst, klagt gegen ibren Ehemann, den Tuchmacbergesellen Carl Au ust Ganßke, dessen Aufentbalt unbekannbge- blie en, wegen börlicher Verlaffupg und Nicht- grwäbrimg des LebenGunterbalts 11111 dem Anfrage auf Ehe1renunnn und Berurtheilung 111le Pro- zeßkosien und ladet den Brklagten zrn: mundlicb'en Verhandlung des Rechtsstreits vor die erste Civil- kammec des Königlichen Landgerichts zu Guben auf den 21. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zu elaffenen Anwalt zu besteUen. ' ' Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung _wird die- ser AnSzug der Klage bekannt gemacht. gez. Koehler, ' Gerichtsschrciber des Königlichen Landgerichts.

[7802] Aufgebot.

Die Geschwister Grüntlxal aus_Langenderxibach haben bei unterzeickpnetcm Amtherlcbt Einleitung des Aufgebotsverfabrens behufs Todeserklarung des

Eduard Gustav Grünthal dabei: beantragt.

Es ist demgemäß Aufgebotstermin auß

Montag, den 31. Mai 188 , Vormittags 10 Uhr, bestimmt worden und ergeht hierdurch die Auf-

orderun : f a. an ben :c. Eduard Eusiav Grüntha1,spätcstens

[7805]

bramfragf. fordert, spätestens in dem auf

Mohrungen, den 18. März 1880, Kökiig'sirhes Athericht 11.

Aufgebot.

Die Eigentbümer Carl und Auguste, geb, Bauer,

Haase'sck1en Eheleute in Mohrungen haben das Aufgebot der Hypotbrkrnurkunde über die auf Mob- rnnsen Mälzenbräurrbaus Nr. 89 in Abtheilung 111, Nr. 3 für die Wittwe Elisabeth Schulz, geb. Hippler, eingetrazenen Post von 182 Thlr. 15 Sgr. nebst fünf Prozenk Zinsen und 8 Thlr. 13 Sgr. 9 Pf. Kosten, Welches gebildet ist aus eiyer Aus- fertigung des Erkenntnisies vom 7. Dezember 1849

und dem Hypothekeriscbeirae vom 16. Augast 1850 Der Inhabcr drr Urkunde wird aufge-

den 1. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten GeriOT-Z anberaumten Auf- geboistermine seine Rechte awzmnelden xmd die Urkunde vorzulegen, widrigenfakls dir Krastlos- erkläiung der Urkunde erfolgen wird. Mohrungen, den 18. März 1880,-*

Königliches Ainisgericht. 11.

[7806] Aufgebot.

Zur Erwerbuna eines Aussrbluszerkcnniniffes be- buis seiner Eintragung «15 Eisentbümer in ein neu anzulegciides Grundbuckoblatt hat der Handclömann Friedrich Zibukl das Aiifßebot des in Silbrrbacb belegeyen Grundstücks, Fläcbrnabscbnitte 2025/153 und 2026/153 der Katastralgrmeinde Silbrrback) in der Größ: vou zusammen 12 a 99 [1111 nach der Vorschrist des §. 1352 G. B. O. bramfragt. *, Es Werden daher akle Dicjenigen, 735616136 Eigen- ibums- odcr andrrweite. zur Wirkxamkctt gegen Dritte der Eintraguxig in das Grundbuch bedür- fende Realrecbte an diesem Grundstücke gelteud zu machen haben, aufgefordert, dissclben zur Vermeidung der Präklafion ]päicstens in dem an hiesiger Gc- richirsteUe auf den 1. 311101880, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Termine anzumelden. _ _ Zn demselben Termine wird das Au§1chluß- erkenntniß verkündet werden. Mohrungen, den 18. März 1880.

Königliches letsgericht. 11.

[2229] Aufgebots - Vekmmtmaclxunxx-

Nacb Aufgrbot des Königlichen _ Amthcrichjs München, ]. Abtheilung L.. fiir Cimlsacben, vom 22. Januar 1880 wird auf Antrag des Schloffer- meisters Alois Renner, wohnhaft innere'Brrkenau Nr. 15 6. in München, welcher der bayerisch: Hy- potheken- und Wechfelbank eine 450/71 Obligation der Nürnberger Bodenkredit-Bank im Nennwerxbe zu 500 „16. gegen ein. Darlehcn von 400.74 verpfan- det hat und welchem der hierüber von der bayerischen vaotbeken- und Wechselbaexk ausgestellte, mrt Nr. 8040 vcrsebene Reders, (1. (1. 5. März 1878, verloren gegangen ist, gemäß Artikel 69 des bayerischen Aus- führungsaeseßcs zur R. E. P. O. ,und'C. O. drr etwaige Inhaber diese_s Reverses btermrt öffentlzib aufgefordert, bis spatestens am Aufgebotstermm, nämlich

am 3. August 1880, Vormittags 9 Ußr, beim obcnerwabnten Gerichte, Geschaftsümmer Nr. 19/1, seine Rechte anzu_me1den„und den Revers vorzulegen, widrigenfalis dicser fur kraftlos er- klärt wird.

Müm'ljen, den 23. Jimuar 1880.

Der geschäitsleitende Gerichtsscbreiber. Hagenauer.

Koeni bier, klagt gegen ihren angeblich seit 15. De- [zember9 1879 in unbekannter Abwesenheit lebenden

richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge-

in diesem Termine prrsönlicb oder dyrck) einen gerichtlich legitimirten Bevollmacbtigten oder