1846 / 191 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Reue.“ Qn]. 21; 2. 5% ck... 91". 1133. U91. 2734.21)“;

Königliche Icyauspiclc.

Sonnabend, 11. Juli. Jm Schauspielhause. 11707 Abonne- ments-VorsteUung: Die Braut von Messina, Trauerspxcl 1:14 Abth.,

82.4 von Schiller. (Herr und Mad. Rettich: Don Cesar und Donna Isabella, als Gastrollen.)„

Sonntag, 12. Jula. Vorstellung: Catharina Cornaro, große Oper m 4 Abth. Musik von

Im Lpernhause. 80|e Abonnements- Jr, Lachner. Ballets von P. Taglioni. Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellung werdcn Billets zu den gewöhnlichenO-pkrn- haus-Preisen verkauft. *

Jm Königliabcn Schloßtheatcr zu Charlottenburg: KünsUcrs Crdcnwalien, Lustspiel in 5 Abth., von J. v. Voß, neu bearbettet. Anfang 6 Uhr.

Billcts zu dieser Vorstellung sind bis Sonntag, Mittags 1 Uhr, 1111 BiUet-Vcrkaufs-Bürcau des Schauspielhauses zu Berlin und Abends im Schloßtbeatcr zu Charlottenburg an der Kaffe zu haben.

Komgsßadtrschcs Theater. Sonnabend, 11. Juli. Nummer 777,_ Posse in 1 Akt, von„ 'C. Lebrün. Hierauf: Der Besuch auf dem Lande., (Die leyten zwei Akte von Zffland's Lustspiel: Die Hagestolzen.“) (Zum Schluß, zum erstenmalc: Wer ißt mit? VaudeviUe-Posse 111 1 Aufzug, nach Dcsaugier's 1.0 1111101" (11: 31341010", von W. Frtcdnch. (Dlle. Julke

Herrmann, im zwckitcn Stiick: Margarethe, im dritten: Guste, als Gastrollen.)

(

* Das „Abonnement beträgt;

Meteorologischc Beobachtungen.

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1846. ] Uokzeu R-eboüuazs *beoäc , 1

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'l'bankunkt. . . . . + “7,670 R. |+ [0,10 U. + 8,31 n. [ßoäeosötmo [?,]. [)uuatyättiguux . 72 [:O-!. 60 pCt.. 68 701. Q-zäjoatuox 0/006" "'ettot ....... !- öbe. etöxm. beiter. Uieqlencblox (]

"'in-1 ........ W. W . s'. K'ötwen'eebze] +]: "'olkeu-ux . . . _“ “. ""- + 10,90. „.. L'

'kzxaxmitte]: 335,78", l'u- . . + 14/0014." + Z,“. 11. " 67 ykt. 11". “***k „„ „„ _ „„ _ “Z ,4 Vcrantwortlichrk Reductcur ])r, J. W. Ztnkcoscn. : „„ Jm Selbstverlage der Expedition.

; land, ' 1;utsa-he Bundesstaaten. (Hr

. ». Gedruckt in dcr Dcckcrschcn Gehenneu Ober-Hofbuchbruckcrex. ;mUMr Theil. :?".Verbandluugen, _ Berichtigung.

allen Tbeilxn der Monarchie

' ohne Prets -Erhöhung. astrtions-beühr für dcn aum einrx" Zetlc dcs ,AUg.

Anzeigers 2 Sgr.

Inhalt.

Berlin, Verbandlungcn ker Gcneral-Synode,

oßherzoÖthum Baden, Landtags- - Der aldbrand. -- Kurfürsten-

Z thut" HesLen. Landtag. ,' esterreichtsobx Mpnarchie. Wien. Wechsel im Geueml-Kom- "mando von Siebenburgen. -- Wagborn. - Elektromagnctischer Tc-

[:grin-h.

Eckanutmachuugcm

[507] Avertissement.

Zur Anmeldung und Nachweisung dcr Ansprüche an die Nachlaßmafse des am 30. Juni 1844 zu Berlin verstorbenen Majors a. D., Karl Friedrich August von Gontard, über welche auf den Antrag des Kurators der Nachlaßmasse der erbschastliche Liquidations-Prozeß mittclst Verfügung vom 30. Januar d. J. eröffnet wor- den, so wie zur Erklärung über die Beibehaltung des bestellten Interims-Kurators, Justéz-Naths HeinHe, ist ein Termin auf

sollen

2) das im Bezirk des vorbezeichneten Gerichts und der voxgedachten Regierung zu Grenzlau sub Nr. 2 des Hypothekenbuchs belegene cigenthiimliche Grund- stück, gerichtléch abgeschäst auf 307 Thlr. 10 Sgr.,

am 25.Scptember1846, Vormittags 1011hr, an hiefigcr Gerichtsstelle im Wege der nothwendigen Subastation verkauft werden. Die Taxe, so wie der neueste Hypothekenschein können in unserer Ncgistratnr eingesehen werden. Neustadt in Westpreußen, den 24, Januar 1846. Königl. Landgericht.

[567 1. ']

zu bringen, daß der Vorstanb der Vcrficherungö-GcscliWaft in Lübeck

uairen Bericht und Rechnung über schäftsjahr erstattet bat.

den Fünfzehnlen Oktober d. J., Vormit- tags 11 Uhr, vor dem Deputirten, Referendarius Kähler, angeseyt worden.

Es werden daher alle unbekannten Gläubiger vorge- laden, ihre Forderungen spätestens in diesem Termine auf dem Königl. Obcr-Landesgcricht hiersclbß entweder in Person oder durch einen mit Vollmacht und Infor- mation versehenen hiesigen Zustiz-Kommissarius, wozu die JUftiz-Räthe Tirpiß, von Thielenfcld, Menke und von Beyer in Vorschlag gebracht werden, anzuzeigen und die Bemeiömiitcl darüber beizubringen.

Bei Nichtanmcldung ihrer Ansprüche im Termineha- ben dieselben zu gewärtigezr, daß fie ihrer etwanigen Vorrechte werden für vrrlustig erklärt und mit ihren Forderungen nur an dasjenige, was nach Befriedigung , der fich meldenden Gläubiger von der Maffe noch übrig bleiben sollte, weiden verwiesen werden,

Frankfurt a. d. O., den 26. Mai 1846.

([.. 5.) Königl. Preuß. Ober-Landeögcrtcht.

[448]

[4526] A u 53 z u g.

Alle diejenigen, welche an die Vcrlaffenschaft des ver- storbenen Gutßbefiyers "Nils Ferdinand von Bilow, weiland auf Grischow, in 59660: an das dazu gehö- rende, im Grimme! Kreise belegen- Gut Grischow nebst Pertinenz Grabow, aus irgend einem Grunde Rechtens Forderungen und Ansprüche machen zu können vermei- nen, werden auf den Annag der Vormünder der von Bilowschen Minorcnnrn zu deren Anmeldung und Be- glaubigung in einem der folgenden Termine:

am 19. Juni, 10. und 31. Juli er., Morgens10 Uhr, vor dem König!. Hofgericht, bcinx- meidung der am 25. August cr. zu erkennenden Pra- klufion, _ hiermit aufgefordert.

[);-tum Greifswald, den 16, Mai 1846. „„ Königl. preuß. Hofgericht von Pomxnem und Magen.

([.. ' v. M'oller, ['racsez.

Hiernäcbft ist

'

[453 b] _

Mit Hinweisung auf dre den Stralsundjschen Zemm- gen in (!!101130 inserirten Ladungen vom heutigen Tage werden auf den Antrag der Gebrüder von Horn alle diejenigen, welche an die von denenselben an_den Kom- merzienrath Homeijer zu Wolgast verkauften, un Grciss-

Ediktal -Citatiou.

Dic Besatzer des Zain- und Waffenbammers zu Niederschlcma im Königreiche Sachsen, Karl Günther und Heinrich Gottlob Friedrich Stölzel, Welche unter der Firma „(Hiinther's Wittwe“ und Stölzel neben dem Bctriebc dcs Hammers auch eine Eisengießerei errichtet gehabt haben, find zahlungNmfähig geworden. Es ist daher auf deren Znsolvcnz-Anzcige zu ihrem Vermögen der Konkuröprozcß zu eröffnen gewesen, und werden alle bekannten und unbekannten Gläubiger Günthcr's nnd Stölzcl's, und wer sonst aus irgend eincm Rechts-

steUe persönlich oder durch hinreichend legitimirte Be- vollmächtigte zu erscheinen, ihre Forderungen gehörig anzumelden und zu bescheinigen, indem sie entgegenge- FWW?" Haupt-Agentcn (DönhofSplaH, Krausensttaße sevten Falls derselben, so wie der RechtSWohlthat der

Wiedereinseßung in den vorigen Stand, für verlustig erachtet und von diesem Kreditwesen wcrden auSge- schlossen werden, hierüber mit dem verordneten Streik- vrrttetcr, sowohl nach Befinden der Priorität halber unter fich, zu verfahren, sodann

den 7. Novembcr1846 -

bet Publication cines Präklufiv-Bes cides, welcher rückfichtlich der Außcnbleibenden dcs ittags 12 Uhr für publizirt erachtet werden wird, gewärtig zu sein.

der 117Dezember 1846 zu einem VerbörH-Termine, wobei diejenigen, welche entwedcr gar nicht exschcinen oder fich nicht bestimmt erklären, für einwiUigcnd in die Beschlüsse der Mehr- xahl werdcn angesehenwerden, sowohl wenn in dicsem Termine ein Vergleich nicht zu Staude kommen sollte, der 23, Dezember 1846 ' zur Jurotulation der Akten behufs der Abfassung cines Locations-Erkenntnisscs nnd cndlich der 30. Januar 1847 zur Publication des leßteren, welchcs riickfichtlich der in dem Termine nicht Crschienxnen Mittags 12 Uhr für pub!izirt erachtet werden wird, anberaumt wvxden. Auswärtige Gläubiger haben zur Annahme der in diesem Kredttwesen künftig an fie ergebcudchctfügun-

Diese Gesellschaft, wclche allen

genes chen (Tab. ]. der Statale) fall (Tab. ]1.), gegenseitige che

r. 37) verabreicht, wo auch jede hierauf bezügliohe Auskunft ertheilt

Berlin, den 1. Juli 1846.

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47.4.

[568 b]

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noch

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benen ersten Rate von 5 resp. 4 pCt.

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geleistet haben, annuUirt, Den dermaligen Einzahlern find

Ursache der AnnuUation des crftcn

Die Deutsche Lebensversiche- rungs-Gcscllschast in Lübeck.

Gesammt-Fondö Ct. Mk. 2599882 - 5 - 3 - Hiermit habe ich die Ehre zur öffentlichen Kcnntniß

d. J. gepflogcnen General-Versammlung ihren Actio-

Es gcht daraus hervor, daß die Geschäfte der Gc- seUschaft dcn besten Fortgang haben.

ficherten Drei Viertheilc des ganzen Gewinns zuthcilt - und durch die pünktliche Erfüllung der übernomme- nen Verbindlichkeitcn während eines 17jährigc„n Bcste- hens fich im Im und Auslande das aUgememe Vex- J!. 3. 20 Kr. trauen erworben hat, übernimmt Versicherungen auf ej-

Gunsten einer bestimmten Person für den Ueberlebungs-

Gunsten der längsjlebcnden Person (Tab. 1]!.), Aus-

(im Fall der Vetficherungönahme) die„„nöthigen Attcsk- » Neustadt a. H. L. Dacqué Formulare Werden unentgeltlich im Bureau des unter-

Seit unseren Ankündi- gungen vom 6., Z., 9., 7.3? 13. und 22. Mai und 12. Juni wurdcn außer

Ludwigs-Eisenbahn.

zeichneten Interimsscheine ? ** _ wc enNichteinzablungdcr .

Unterzeichner, welche nun in Folge §§. 12 11. 13 der Statuten an Stelle dchefißcr die fragliche Emzahlung

Nummern neue Interimöscheine, versehen mit derUebex- schrift „l)uplicae", ausgefertigt, an deren Schlusse dre

rankreich. Paris. Neue Vegla

ubigung des apostolischen Nuntius. -

“9 Auslösung der Deputirten-Kammer uud Ausschreibung neuer Wahlen, --

:?..Z Das Wah!manifest drr constitutionellcn Linken. - Vermischtes. - Schrei-

A l l g e m e l n e r A 11 z e t g e r. E111121111311?)11111113.dr(ttNFllT'TtklxesrnüLQrgericbtete Blutbad.)

[607] Bekanntmachung.

Königl. Bayex. . co:) cefsiouirte pfalztfckxß LudWigsbahn.

(LUdWigshan - chback).) .':gierung.

“:" talien. Venedig.

. abe dcr Amtsfiegcl an die neuen Status der Staats-Einnahme. -

Vertrag mit Holland.

Luzern. Versammlung der kath "***ton Freiburg.

Dcutschcn Lebens: in der am 15. Zum

Päpskliche

Zur Bestreitung der Bau-Ausxxabcn ber ysalzts Ludwigsbahn ist eine wcttere - dre sechste C'mzah]. -- nöthig.

Unter Bczu anf §. 33 drr Statuten werdenb „„ die Actien-ZnZaber eingeladen, ;(;Madnd. - Dre Veranhlxmgs„- F

bis 15. August 1846 ck Botschafters gegen dxe angeblxche eine fernere Einzahlung von 10 % nach 21sz Koburxxo)

** . . ' x', t „:, “4 ürkei. Konsiantinopel.

Zmsen kom 15. Llpnl bass 1 ) Angus . . a Ssadtzölle.

mit l. 46, 40 Kr. per Actie „„

an einen der bZtannten Herren Banquicrs der Gti :e dc"'sch“aIVP"schk Ucberlandpost.

schaft, als: ' in Augsburg Joh. Lor. Schaezle„r„,

Carlsruhc S. von Haber &“ Sohne,

das vcrfioffene Gc- Staaten. .-

auf Lebenszeit Ver-

, Vcrficherungcn zu

nSverficherungen zn isenbabnen. rag. Bauten

;

das von den Truppen des General

roßbritanien und Irland. London. Hof-Nacbricht. - Ueber-

Minister. -- arlamentaris es. _- Vermischtes. P ck

elgien. Brüsse]. Annahme der Convention mit Frankreich. - Der

ckweiz. Kanton Zürich. Eröffnung der Tagsatzung. -- Kanton

olischen Konferenz-Sxände. -- Kan-

Regierungs-Akxx _in Bezug auf den Separatbund. "- ZKanton Tessm. Note des päpstlichen Nuntius an die tessiner Re-

Amneskie. _ Ernennungen römischer

Staatö-Secretaire. _ Kommisfion für Verbefferungrn in den päpstlichen Rom. Spanische Sendung. - Neapel. panien. Madrid. Miguelißisch-karxiséisch Bewegungen. - Vcr- mjschtes. -- Schreiben aus Madrid. (Dtr Erzbischof von Bordeaux in

Vesuv.

rage. - Einsprüche des sranzöfiscbcn Vctvcrbnng des Prinzen Leopold von

AnSzeichnungen. -- Blattcrnimpfung. »

an der Staats Eisenbahn.

andels: und örsen-Nachrichten. Berlin. Börse.

runde Ansprüche an deren Vermö cu u aben ver- steuer-Versicherungen (Tab. M.),. die Zahlung vbn Letb- »; Frankfurt a. M. Gebrudxr Goldschrzndt, „_ ?neint, vorgeladen, g 3 h renten (Tab. 7.) und von ausgxschobenezt Lexbrenten .„1 Ph„. Ntcol, Schmrdx, „** den 13. Oktober 1846, (Tab. Mj.), so wie, wenn es gewunscht wird, auch an- Mannhcxm W. H. Ladenburg &' Sohne,- tvelcher zum Liquidations-Termine in diesem Kreditwesen derweitige Lebensvcrficherungcn. » „„ » Ioh- Wilh- Reinhardt, „„ anberaumt worden isi, an hicfiger Königl. Landgerichts- Das Statut, der leytjährige NcchmmgS-Abschluß und Munchen Job. Lor. Schaezler, *?

zu lcißen.

Der . 38 der Statuien lautet: „„ „„

Weiters erforderliche „Wkt§ eine Einzahlung zur festgescßtcn Zet] unk STÖMalkskak der Komg habxn

wird. „testens einen Monat nachher mchtletsict, „w-rdk7 te von dem Stadtrathe m

Ziegler. „aller seiner Rechte aw Actionmr, so wte der . Oberlehrers ])1'. Druckenm „gemachten Einschüssc, zum Besten des Gescllsch

„Vermögens verlustig.“

Speyer, den 4. Juli 1846.

Das Direktbxium ?

der Königl. Bayer. conccff, pfalztschcn Ludwrgsbaß

Lamotte.

46 ein Patent

_ achtet worden ist, - f acht Jahre, von jenem Tage

Literarische Anzeigen.

dort angegebenen ferner die unten ver-

Angekommen: Der Ober-

Bci Unicrzeichnetcm ist so eben erschienen 10 *„,eurmann, von Posen.

allen Buchhandlungen zu haben: ] Die

den “31. März die- Jabrcs mwgeschric- zu Gunsten der erßen [609

in ihrem Verhältniß zu einander , . dargestellt .“ unter den nämlichen

Amtlicher Theil.

Allergnädégsi gerubt: Trier getroffene Wahl des bisheri- üller in Diisseldorf zum Direktor

höheren Bürgerschule in Trier zu besiätigen. *

)

„...-.."...»-

Dem Mechanikus Kräckwiv zu Anklam ist unter dem 7. Juli

auf ein Gestell fiir zehnrädrige Eisenbahnwagen mit beweg- lichen Achsen in der durch Modell nachgewiesenen Zusam- mensiellung, so weit dasselbe für neu und eigenthümlich er-

an gerechnet, und für den Umfang

preußischen Staats ertheilt worden.

Präsident der Provinz Posen, von

*- tAbtgeSreiYk Ss1 Excellszz ber GenerÉl-Lieuteßant, General- ' 5 nd dcr Gei1, Tja an„ 1. axe at des “omgs und ommandeur der Garde- SchUfk Chmstu u ' vaUerte, von Tümpling, nach Wernigerode.

von Heinrich Eduard Schanze, evangelischem Prcdtgcr.

Scheins bemetkt ist. geh, 9 Sgr.

walder Kreise belegenen Güter Ranzin und Olamburg B -- - ; - b „„ „„ , _ . _ - -- , gen cvollmacbttgxe mnOrte dcs (*)cncbtszu rsiellcn. Nr. 82. 84. 120.131. 132. 133. 134. 135.136. , „ck , YZFFUKYUFF? MMZWZYZY? ZRHMFYÜZY Kirchberg, imDKvnthetxbxSLachL111,„cclnt11 18. Mai 1846. 137, 139, 140, 141, 142, 143, 144, 145, 143), 259 Bcrlm, den 10. Jula 1816, E. &. Mtttb „„ , - - - * * as 'omso “" gk" )-, 151.157.158. 159.160, 161. 162. 163, 16. 60. - * zul “M YUMYUM "nd Beglanb'gWg '" “"“" d“ Meisel. 166. 176. 426. 427. 429. 430, 431. 432. 434. 435. »»---- : .“ I n [ sogendcen 1?) 31:10 10 „nd „„ Juli 436. 437. 440. 447. 467. 468, 539. 542. 550. 551. [MZ] ; Verhandlun „„ de ' k ' ' * * '“ r' * xx- x' e“ ." .““ ) Morgens 10 Uhr, vor dem Königl. Hofgericht bei Vcr- 552. .).)3. 554. 578. 579. 580. .)81. .)82. „383. 599. Im Verlage von C. Macklot in Karlswlhk ge

meidung der am 25. August (*,-*. zu erkennenden Prä-

klnfion, - hiermit aufgefordert. ])atum Greifswald, den 11. Mai 1846,

“3 * F**Kam * ' 62“, 62.“ . k“ 4. 62“. C2". 627. 645. 72“. “26. 727. WWW . pssckUffsal-U' 7.4, 733. 85. .... 8... 8.6. 4... 8...

892. 893. 941. 946, 1021.

1025. 1026. 1027. 1028. 1117.

erschienen und durch die Qljnklangschc Sor Buchdlg. (R. Gaertncr) Brüdcrstrasxe 11, S*

1022. 1023. 1024. 1118. 1119. 1157.

Uichta1ntlicher Theil.

a n d. General-Synode.

„Berlin, 11. Juli. In der Neu und 10ten “Sitzung am 29. m und 1. Juli d. I. hat sich die evangelische General-Synode lBerathungen über die Erleichterung der Superinten-

en administrativen Amthe-

chnet worden war, nähere Ermit-

König'UpWß' Hofgericht "o" PZM?" *"Zxd Rügen“ 1158. 1159. 1160. 1161. 1168. 1169. 1170. 1171. balken: . "„ten und Pfarrer in ihr . LZD UZZ' 1367 13571 WM 13720“ 1371“ 1372 schen Nationalkirchc. Erstcs_ lBanka Die nge„ dtefc'r ?„1ngrlegenhett ist folgende. Es hatten die &ck- [401] Subhaftattous-Patent. . “15/3. 13/4. 1383. 1380. “1386. 1391), 1.2.31“. 13912. Ganganeu1(Papst Clcmxns )(]Y., 146.)- -„ 1 "„Pkoßmzml-Vehorden an Veranlassung dkö Umstandes, daß Das m derTuchmacherftraßc MUM gelegene, y-l-“l'l' bu“ * 1593' 1410' 1411' 1412" 141?“ 14143 “““" 14.32 Ein Charaktergemalde sUk ::nsereo_ [sklktg dte Belastunq Zunächst der Superintendenten mit einer Menge 'Ko- 95- des Hypothekenbxxchcs verzetchnete, dem Burger Von PotSdam: " Von Hamburg: "1430- 1432- 1433- 1434- 1439- 1436“ 1437* 1439“ von H. M. E. 8. 1 Th“- ' br oder weniger méchanischer ober doch rein administrativer Ge-

Carl ETW BTA“ IkhN'ge ?ZohnhauZ, wozu ? YU“ Montag. Sonmag, F3? FZH FZZ? NZZ FZZ FZZ FZZ? FZZ" _- _- chitcs Bändchen: Dalberg. Die! Wände als 2111 Uebelstand bezei YZÜYZMMZ?18th-?"NY?|ck.)ZéurzucfjonTsFZZnYnßTZ-Y Donnerstag, ZMNL'OUN' Dienstag, ZMNS'MW'“ 1509: 1510: 1511: 1514: 1515.* 1572: 1607: 1608: "" Lebenstage "nd BetrachtuMk1 ngen veranlaßt, „und eine Zusammenstellung über die Ergebniffe Sonnabend, Donnerstag, 1609. 1610, 1611. 1671. 1674. 1675, 1682. 1683, "es deutschen Bischofs von “' ' selben War den im Jahre 1844 versammelten Provinzial-Syno-

Jus 1s1ü733 Thlr. 21 Sgr. 10 Ps. abgeschäßt wor- en, o

am 27. November (:., Vormittags 11 Uhr, subhaftirt Werden.

Frankfurt? a. O., den 23. April 1846. (l.. 8.) König]. Preuß. Land- und Stadtgericht.

[100] Subhaskatjons-Patent.

1) Die im Bezirk des Kdnigl.Landgerichts zu Neustadt und der Kbnjgl. Regierung zu Danzig gelegene Erb- pacht5gerechngkeit an dem Gute Grenzlau, Nr. 1 des Hypothekenbuckyes, deren Reinertrag von 334 Thlr. 1“.- Sgr. 7 Ps- zu 5 Prqzem, nach Abzug der Inventarien und Bau-Deftkte, emen Taxwertb von 6514 Thlr. 16 S r. 8 Ps-- UU? zu 4 Pkozent, nach Abrechnung der- sel en Dekate, emen Taxwerth„von .8187Th1r. 24 Sgr. 7 Pf. gewahrt, und worauf em Erbpachts-Kanon von 55 Thlr. haftet, Welcher, zu 4 Prozent erechnct, ein Kapital von 1375 Thlr. darstellt, so da der Werth der vorgedachten Erbpachtögerechti keit, zu 5 Prozent veranschlagt, 6812 Thlr. 24 Sgr. Pf. beträgt, und

Preise: 1. Kaj. vonPotsdamZThln, von Hambmg7 Thlr. ".Kai, )] » " Familien von 3 Personen und darüber, wenn ficans Aeltcm und unverheirathetcn Kindern bestehen, ge- nießen die Vergünstigung, nur 2 des Paffagicrgcldes zu entrichten. Kinder unéer 10 Jahren zahlen die Hälfte. Numerirtc Pläye werden bei dem Unterzeichncten crtheilt.

Luftfahrt zwischen Potsdam und dem

Sonntag Abfahkt von Potödam Rückfahrtvondem Tempiin 7"; Uhr*Abends. reis eines Fahrbillcttes zur Hin- odcr Rückfahrt 4 gr., Kinder unter 10 Jahren zahlen die Hälfte.

1690. 1692. 1698. 1708. 1797. 1802. 1835. 1836. 1854. 1855. 2077. 2078. 2084. 2085. 2086. 2167. 2168. 2169, 2170. 2171. 2177. 2178. 2179. 2180. 2181. 2190, 2191. 2198. 2328, 2429, 2571. 2579. 2580. 3039, 3049. 3053. 3213. 3329. 3330. 3331. 3335. 3392. 3393. 3394. 3395. 3526. 3542. 3578. 3706. 3759. 3763. 3764. 3765. 3766. 3767. 3877. 3878. 3879.

Vorstehendes wird in Gemäßhcit

» » ); 1) ))

Templin. den 1.2. Juli c.

3 und 4 Uhr Nachmittags. Mainz, den 2, Juli 1846.

Anker, Taubenßr. Nr. 10.

tutcn zur öffentlichen Kenntniß gebracht.

[)(31' 781273111111Z81'3111.

24 Sgr.

Paulus, [):-. H. E. G., der Deutschkatholis cn g„e en„ Römischgläubiger. Eine 111 or1schc

2182. 2183. 2184. staatörcchtliche Beleuchtung. Zweit“

25-14. 2545. 2546, druck. gr. 8. 1“; Thlr.„ “stk

3050. 3051. 3052. Motto: „Nicht Polcmrk, sondern eme!" ?„

3832. 3833. 8334. ches Erforschcn und Geltendma en des

3400, 3402. 3525. ren soll unser ZWcck seyn!“

3760. 3761. 3762.

3768- 3769. 3872- Geistlichen gerichtet von einem Landy

r. 8. 2 S r. des §. 14 der Sta- Dißses Schrift en hat ein aUFHnJeinereö Z'"r als der Titel besagt; Seite 25: 'ogc euch eulen! ßeres Glück auch den Geist der Dulbsa schenken!“

1799. 1800. 1801. vorgelegt worden.

1858. 1859. 1871. 2087. 2088. 2161. 2172. 2173. 2174.

ur Rechtfertis

|*Iksäoäfte auf Seiten der Supe

nnt werden könnten.

| schaffen.

„“' be ere _ 'sitatixfzsng Uhr""dung der MM dergl.

:

an ließ sich auch

Von diesen war fast übereinstimmend zwar " Vorhandensein einer belästigenden Menge ganz äußerlicher Be-

rintendenten anerkannt. zugleich aber

Ueberzeugung ausgesprochen worden, daß alle diese Nebengeschäste, lunerhebltchen Außnahmen, in einer so Wesentlichen Verbindung kdem Amte selbst ständen, daß sie im Allgemeinen davon nicht ge- " Solle also auf diesem Punkte geholfen wer- “[ "- so durfe das nicht sowohl durch Verminderung oder theilweise Friedensworte, an die badischen evanke]; nahme der Geschäfte selbst, als vielmehr hauptsächlich durch Ver-

hrung d_er Arbeitskraft, also vornehmlich durch Gewährung der- t78kn Mittel geschehen, durch welche die Superintendenten m den „“ab sesext würden, sich für den blos biireaumäßigen Theil ihrer len -Oblte_enheiten eine angemessene Hülfe gegen Remuneratjon zu _ „aneben waren von einzelnen Synoden noch anderweiti e hulskn„„wentger durchgreifender Art in Vorschlag gebracht, 3. . " Gewabkung einer größeren Selbstsiändigkeit, die Verkleinerung

.*ctions-Bezirke, die Erweiterung der

Kerioden, VereinfaYung deo Geschäfwganges überhaupt

eitens der Provinzial-Synoden auf

Allgemeine

, .Alle post - An allen des In- ! und Auslandes Erkmen Erstellung a„uf dtesrs„13[alt an, für Berlin dre Exprdttion der Allg. preuß. Zeitung: . Friedrichsstraßr 1111.72.

Berlin, Sonntag den 121.1 Juli

eme Durchmgsterung der den Superintendenten oblic'genben cin- ze„„lnen Gescha„fte dieser Art ein, als- dsr Zusammenstellung der Be- volkerungs„„- Listen, der Sammlung und Weitc-rbeförderunxj dcr Kol- lekten-Extqge, der Schullehrer-Wittwenkassen- nnd Hebammen-Jnsti- tuts-Bettrage, der Verwaltung der Prediger-Wittwcn- und Sterbe- Kgssen, der Bau-Tabellen, Konduitenlisien, jährlichen Kollekten- und Karchen-Venchte, der periodischen Berichte iibcr das Schulwesen :c. Eben so hat„te man auch die Belastung der Pfarrer mit Geschäften dteser Art tt_ner griindlichen Erwägung unterworfen und, wenn fich auch fem dnngendcs Bedürfnis; nach Entlastung im Ablgemet'nen heraus- gesteUt hatte, doch hlkt' wie oben die Beskitégung gewisser mit dem getsllrchen Amxx nu„r sebr entfer * und zufällig in Beziehung kom- mender Geschaxte dteser Art in Vorschlag gebracht.

Auf dteser Stufe der Berathung warmun der vorliegende Gc- genstanb zur Veschlußnahme der General-Synode vorgelegt,

Dre 4te Jomyxtxsiyn, mit der Vorberathung darüber beauftragt, hatte „„das Bedurfmß emer Entlastung der Superintendenten von den Geschaffen de„r mehrfach bezeichneten Art zunächß anerkannt, und zwax nameptltch a1:t„s dem Gesichtspunkte, daß ihnen ohne dieselbe die Crfulluuq„_threr tzaher liegenden Berufspflichten theils als Aufseher ganzer Kirchenkretfx unix ihrer Geistlichen, theils als Pfarrer und Seelsorger„„1hrer e1genen Gemeinden erschwert oder sogar unmöqléch gmn.11„1„)t „Wurde. Um also der Kirche die Kräfte dieser ihrer Dkkner m mogltchst xxxeverkütnmertem Maße zu erhalten, und mit Riicksicht darazzf, daß dre BSuperintendentcn, schon alo kommiffarische Aufsichts- Vehorden des Ktxchepregiments betrachtet, eine Remuneration aus S_taats-Jonkß (dre ahnen auf eine ganz exceptionelle Weise bisher mcht zy Thetl geworken wäre) mit Grund beanspruchen diirften, hatte die Kommission im Wesentlichen bka'ntragt, -

1) sämmtlichen Superintendenten zu dem bezeichneten Zwecke em Aversum aus Staats-Fonds je nach dem Umfange ihrer Arbeiten von 100 bis 200 Rthlr. zu gewähren; *

2)„dte so„Ust1géit geringen ihnen verfassungsmäßig zusikhendkn Znspcctwnsgebuhren aus Kirchen- und Schulkaffen (mit alleiniger Anottahnze der v„on einzelne'n Grmeindeglicdern, Lehrern 21“. an sie qelegentlrch„zu lctsfendcn kleinen (Hrbüyren, welche vielmehr ihr An- sehen und thre Stellung zu beeinträchtigen im Stande wären) ihnen unverkürzt zu belassen; und '

Z) sämmtliche Geistliche von allen Geschäften, Sammlungen 21“. zu befreien, welche weder die Kirche und Gemeinde als solche, noch deren Diener beträfen. '“

Dkk General-Synode beschäftigte sich zuerst im Allgemeinen mit dxesem Gegenstande und beschloß sodann iiber die einzelnen Positionen.

Im Allgemeinen wurde auf diejenige Seite des vorliegenden Gegknstandes, wo derselbe mit den Arbeiten der Verfassungöx-Kom-

mission znsammentreffße, aufmerksam gemacht, von dieser Kommission“

aber einerseits allerdings bestätigt, daß sie die zukünftige Stellung der Superintendenten mit in ihre Erwägung gezo eu, auch die Her- anziehung des event. jveltlichen Assessors der Zreiö-Synode zur Uebernahme der rein äußerlichen Administrations - Geschäfte in Aussicht gestellt habe; daß indeß diese Aushülfe die Ver- antwortlichkeit und Mitwirkung des Superintcndenten nicht we- sentlich alteriren, und daß überhaupt die Einführung der angestrebten und in Vorschlag gebrachten Verfassungs-Verhälmisse in jedem ein- zelnen Falle von Umständen abhängen wxrde, wodurch also die so nothwendige, generell zu fassende Maßregel in Betreff der Entlastung der Superintendenten von dort aus wenigstens vorläufig weder Be- schränkung, noch Hinderung erleiden könne. Von anderer Seite wurde auf die dringende Nothwendigkeit hingewiesen, einen Mann, der durch seine Stellung berufen wäre, das kirchliche Leben seiner Diözesanen, wie seines ganzen Gemeindrkreises, in wissenschaftlicher Beziehung so- nwhl, als in praktischer, zu tragen und zu fördern, nnd der, so zu sagen, die Seele der ganzen Synode sein solle, auf jede schicklichc Weise, namentlich durch die von Seiten der Verfassungs-Kommission angedeutete, Von“ dem bisherigen, den Geist nothwendig niederdrückcn- den und läbmenden Joche zu cmanzipiren und ihn von Geschäften zu befreien, die von weltlichen Mitgliedern der Synode eben sowohl, in unter Umständen noch besser verwaltet wenden könnten. Von einer dritten Seite her wurde über die Vorschläge der vierten und der zweiten Kommission hinaus als einzige Abhiilfe dcs besprochenen

“Uebelstandes die durchgeführte Trennung dessen, was an den Cybo-

ralgeschästen der kirch1ichen und was der staatltchcn Seite angehöre, nachdrücklich geltend gemacht, während diese Auffassung freilich von anderer Seite eben so bestimmt bestritten und eine daher kommende Erleéchterung als unausführbar nachgewiesen wurde. Eine außerdem noch versuchte Widerlegung dcs präsnmirten Bedürsuiffcs einer Er- leichterung beschränkte fich von selbst auf bestimmte provinzirlle Gränzcn.

Als hierauf zu den einzelnen Anträgen des Kommisfions-Gut-

achtens übergcgangen und zuerst die Frage gestellt wurde: ob die Synode als Regel ein Vediirfniß' zur Erleichterung der Superintendenten von iyrkn administrativen Amtsgeschäften aner- kenne, so wurde diese Frage einstimmig bejaht.

Nur einen geringen Aufenthalt erlitt die Beantwortung der darauf folgenden Frage:

ob so lange, bis auf anderem Wege, namentlich durch Veränderung der kirchlichen Einrichtungen, den Superintendenten eine Erleichte- rung in Bezug auf diese ihre Amtsgeschäfte zu Theil Werden könne, denselben eine außerordentliche Gelduntersiiiyung gewährt werden solle, daß sie sich dafür dicse Hülfe nach eigener Wahl beschaffen könnten?

Einerseits nämlich erregte die Frage nach etwaniger Beaufsich- tigung über die Verwendung der zu gewährenden Veibülfe mancherlei Bedenken, indem eine Kontrolle theils als gar nicht in der Absicht der Beihülfe liegend, theils “als unangemessen zu der Stellung der Superintendenten erachtet wurde; es wurden diese Bedenken indessen beseitigt, theils durch die Verweisung auf die Natur und den ausdrück- lichen Zweck des Aversums, wonach es nicht etwa als eine Remane- ration und Gehalts-Verbesserung der Superintendenten, sondem ledi_ - lich als eine zur Beschaffung anderweitiger Arbeitskräfte gezahlte Zubuße zum vorhandenen Dienst-Einwmmeu zu betrachten sei, theils durch die Bemerkung des Vorfihenden, daß von „einer mißtrauischen und pein- lichen Beaufsichtigung hierbei überhaupt nicht die Rede sein könne.

Ebetz so gab die Aexxßkxung, daß 16 der Beurtheilung bes Kirchen- Regtmcntö werke„ i;:„bkrlaffcn bleiben müffen, in welchen Fällen die be- ]proch6ue„0)cidbcrh„1„:1fe werde zu leisten sein, zu Bedenken Anlaß, w§„1che n„1:_t de_x erlauternden Bemerkung erledigt wurden, daß eine Hulk? dryer „Art doch nur da gewährt werden könne, wo sie wirklich Bedurlfkns; se„t. Yachdem hiernZch auch in Betreff der zweiten Frage eme (: gemeine tmgun„ errei t war and da elbe [' ' Betreff der dritten statt? , f s getchfalls m ob n„ämlich neben diesem Aversum auch noch alle diejenigen Zn- sprct-bns-Gebiibren fortbestehen sollten, welcheben Superintenden- txn brsher vxzfassungsmäßig für Visitationen, Introductionen, Kon- ßrmandenprux-ungen und zu Schreibmaterialéen aus Kirchen- und Schulkassen zugestanden hätten?

Dxr Vorschlgg. eine unter dem Namen Tantiéme bekannte Gat- tung dteser Gebühren, weil sie zu mancherlei Mißhelligkeiten mit Prwat-Patronen Anlaß gegeben haben sollte, von dem obigen Be- schlusse auszunehmen, fand seine Erledigung in der Ermittelung, daß dze berührte Beschwerde nur provinzieller Natur sei. Eben so wurde e1„t„t du„rch den Auödruck „verfaffungSmäßig“ hervor erufenes Mißver- standmß durch die Erklärung beseitigt, daß mit dieéem Ausdrucke eben nur alle willkiiriichen und mißbräuchlichen, nicht aber die auf genügen- den Rechtstiteln (Observanzen oder geschlichen Erlassen) beruhenden Erhebungen versxanden seien.

Der [chte Antrag der Kommission, wonach Superintendenten und Pfarrer von allen Geschäften, Sammlungen 2c., welche weder die Kirche und Gemeinde als solche, noch deren Diener beträfen, befreit sein sollten, rief auf das von einigen Seiten her gcskellte Verlangen zunächst eine Diskussion über das Spezielle dicser Geschäfte hervor, ein Weg, der aber bald wieder verlassen wurde. Jndcß wurde von einer Seite her das Veschwerliche der bezeichncten Obliegenheiten überhaupt in Frage gestellt und von ea'ner anderen das Unvermeid- liche, ja fürs Ganze des Verhältniffes Förderlt'che derselben hervor- gehoben, während aus dem Unzt'emlichcn, Störenden und künstkich Herbeigezogencn dieser Nebengeschäste neue Motive für den Antrag gekend gemacht wurden, bis man zuleht in Betracht der großen und wichtigen Aufgaben, wclche annoch der Synode vorlägen, zu einer summarischen Erledigung aller noch auf diesem Gebiete vorhandenen Spezialien mit der Veschlußnahme überging,

daß die Versammlung sich mit dem Aussprechen des rinzips, wo- nach den Geistlichen nichts Unziemliches anzumuthen Yi, begnügen und es dem Kirchenregimente vertrauenövoll anheimsiellen wolle, mit Anwendung dieses Prinzips die Geschäfte der Pfarrer auf das richtige Maß zurückzuführen. _

Schließlich wurde noch über zwei Motionen, deren eine mit Rücksicht darauf, daß der größere Theil der amtlichen Arbeiten der Superintendenten und Pfarrer aus dem Verhältnisse zur Schule hervorgehx, den Wunsch aussprach, daß eine Kürzung der aus diesem Verhältniyse den bezeichneten Kirchenbeamten zu Theil werdenden klei- nen Emolumente nicht stattfinden möge, die andere aber die Ver- wandlung der von den Gemeinden zu stellenden Naturalfuhren in Geldentschädégung für die Superintendenten, wegen der mit den Na- turalfuhren vielfältig, verbundenen Gefahr für Gesunkheit und Leben, in Antrag stellte, einstimmig beschlossen, sie der Aufmerksamkeit des Kirchenregimentö zu empfehlen, Eine dritte aus die Erweiterung des Geschäftskn-ises der Superintendenten bezié liche Motion wurde fer- nerer Erwägung bei Gelegenheit der Verfas7ungsscage anheimgesiellt.

Deutsche Bundesßaaten.

Großherzogtbum Baden. In der Sitzung der zweiten Kam- mer vom 6. Juli erhielt der Abg. Christ, nachdem wieder eine Anzahl Pctétionen übergeben worden, das Wort, um seinen schon früher angekün- bigten Antrag, der Answanderung eine nationale Richtung zu geben, näher zu entwick ln. Zunächst machte er darauf aufmerksam, in Welchem Maße die ?lusjvandmmg von Jahr zu Jahr zunehme, so daß fie von eini- gen Hunderten, die in früherer Zeit anäbtlich die Heimat vexlasscn, bis zu vielen Tausenden gestiegen und z. B. im laufenden Jahre schon im Monat April auf 62,000 Personen stch belaufen. Die Auswanderung zu hindern, sei aber eben so wenig angemessen, als fie zu fördern, und Lcßteres nur dann „mlässig und ratbsam, wenn Deutschland Kolonieen hätte, deren es aber znr Zeit noch eutbehx e. Wenn manindes; das Auswanderungswescn weder hindern noch befördern solle', so folge daraus nicht, daß man dabei ganz pasfiv fich verhalten müsse; vielmehr erscheine es als eine moralische Pflicht, wenig- ßenö für die Auöwanrerer zu sorgen, und zwar in der Weise, daß man ihnen vom A;:sbruch aus der Heimat und von der Einschiffung an bis zu ih rr Niederlassung im semen Lande Schuß und Sicherheit zu bereiten suche, Die Beweggründe zur Auswanderung feien nicht, wie so häufig be- hauptet worden, allein in der Uebervölkcntug, oder dem Mangel an Schuß der Industrie, oder der aUgemeéncn Verarmung zu suchen, sondern in einem natürlichen Hangc, dsr dern germanischen Stamm eigen sei und in der Gcscbiäyte des deutschcn Volkes zu verschiedenen Zeiten mehr oder weniger fichxbar kaOkkkktk. Hinfichtlich der Richtung, welche die Auswanderung der deutschen Landsleute nchmen solle, sprach sich der Abg. Christ zu Gun- sten dcs Trisntö, zumal der unteren Donaulänrer, aus, wo ken Aus- wanderern eine gesicherte Existenz, dem Mutterlande selbst aber eine be- dcutsame Zukunft bevorstehe. Allein es ständen dicser Richtung mannigfache Hinderniffe entgegen, und zudem wolle Niemand dahin ichen. Darum miiffe man denn auch dem natürlichen Zug nach Westen Folgen, und hier Wollte nnn ker Redner den Ansiedelungen in Texas den Vorzug geben, Wozu ihn die ökonomischen und politischen Interessen bestimmten. Da er iiberdies dcn Schuß und die Sicbcxheit, welche das Mutterland den Auswanderern gewähren solle, nur in Vereinen finde. so möge gerade auch der Umstand für Teras sprechen, das: bekanmlich fiir d:“e Auswanderung dahin ein Verein von deutschen Adeligen bestehe, an dcn man fich etwa anschließen oder aber eincn anderen gründen könne. Zevenf-1lls„ müsse et- was von Staats wegen geschehen, und die nächsten Maßregeln„seten Anfiel- lnng von Konsuln an den Abfahrts- und AusschiffungS-Stanonen, so wie Ankauf von Ländereien. Er überlasse es nun der Kammer, diese seine Andeutungen enlweder als Motion z„u behgndeln Und „in die Ab- theilnngen zu vertveisen, oder aber „sogle-xcb daruber 1u„ dwkumen und das Geeignete zu beschließen. In dcr baeraUF folgenden_„D1Skusfion, an welcher außer den Regierungs-Commiffairep, Mmisterial-Prafikent Nebenius und Legations-Rath von Kettner, dae Abgeordyeten Weller, Kapp, Welcker, Gottschalk, Vogxlmann, Buhl und„ Buß Thul nahxncn, ward mehrfach die Anficht auSgesprochen,„ daß wed„„er [ener Texaö-Vexm, noch Texas selb|_ zu empfehlen, sondern vtelmcbr nox-duchere Unions-Staaten vorzuziehen smn, wo das deutsche Element sich schon kräftig auögebreitet. Darin war man von allen Seiten einig, daß der Abg. Christ einen höchst wichtigen Gegen- stand angeregt habe und Maßregeln zum Schuß der deutschen Landoleute

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