an nicht einmal der ordnungömäßigc Weg des Rekur-
find, selbst dann, wc _ ohne Weiteres aufzuheben.
ses betreten wird. en? Ich versichere Sie, Abficht haben, mich von dieser „“ck hum mit gutem Gewissen verfi tert : des Landes und die Pflichten,
Vor was sonten wir ich fürchte mich nicht vor Denunciationen, Stelle wegzubringen; das kann _ Was mich leitet, sind das In- _ die mir die bestehenden Geseye auflegen. Glauben Sie, es wäre gut, und es könne nicht dem Lande selbsi Nachtheil wenn wir Alles drucken l_assen, was hier gesprochen werde? Der *, ich habe die Striche nachgesehen und habe
Bericht isi mir vorgelegt worden Bericht ge-
auch vernommen, daß in mehreren anderen Zeitungen der ganze druckt worden ifi. Der Censor hat nicht aus den Ursprung der Aufsäse, und wenn der Inhalt von der Art war, daß Censur-Ordnnng gesrrichen wcr- Hat der eine oder andere Cenior twortlich. Ich habe die Ansicht, seine Schuldigkeit gethan hat. cht gehabt haben, in diesem Falle derherzustellen, da die Nedaction des Blattes dnnngömäßigen Weg des Nekurses betreten hatte. Wenn darf ich mich nicht von allgemeinen Tbcorieen zwar geglaubt, es bestände kein der verewigte Winter selbst habe öffentlich erklärt, Ich kann ihm aus Aeußerun- rklärungen dessel-
dem auf deren Inhalt zu sehen, einzelne Stellen nach den Vorschriften der den mußten, so muß man sie strichen.
es unterlassen, nun so ist er dafür veran daß der Censor, der gestrichen hat, Ministerium wiirde jeden die gestrichenen nicht einmal den or ich pofitive Gesese vollziebe, Der Herr Berichterstatter bat
falls sehr ume Stellen wie
leiten lassen. Gesetz über die Censur; es sei die Censur geseslich nicht eingefiihrt. des Minisers in Protokollen und aus schriftlichen E erade Gegentheil nachweisen; er war so lebhaft überzeugt, ir uns an die Beschlüsse des Bundes halten mtissen; n, und wir mtissen sie vollziehen.“ Geheimer „Ich will nur eine Bemerkung hinzufügen. hat der Abgeordnete Mathv eine Sache hier selbst betrifft. Der Hrrr Abgeordnete zugestellt und gesagt, daß an dem während der ganze und mich ange- daß diese Striche aufgehoben werden. men und mit dem Chef des Ministe- errn Abgeordneten, als hrs des Ministe- eten Weg verhandelt eine Eingabe einc Reso- Herr Abgeordnete ge-
ben das g
sie sind gegebe Rath Bekk äußerte hierauf:
Zu meinem größten Erstaunen ebracht, die mich hat mir hier 11 der Sivung ein Blatt Bericht des Abgeordneten Welcker gestrichen worden, Bericht in anderen Zeitungen ungeschmälert pasfirt sei, gangen, ich möchte dahin wirken,
Ich habe das Blatt zur Hand genom riums des Innern durchgegangen und dann dem H er zu mir kam, die Erklärung abgegeben, riums verlange, werde , der Herr Abgeordnete solle das Ministerium des Innern machen, und dann werde lation erfolgen, Bei dieser Gelegenheit hat mir der das Blatt sei bereits auögegeben.“ Der Abg. Mathv: mich in die Thatsache nicht weiter einlaff rei, wenn man etwas streicht, Ministerial-Präfideni N e b e n i u s : „ sideni (oder vielmehr der Vice- Sisung den Präsidentcnstuhl eingenommen hatte): unrecht.“ Der Abg. Knapp verlangte
zur Sprache
im geordn also sogleich
en. Ich sage: es ist eine Büde- tausend Exemplaren verbreitet isi.“ Das isi eine schamlose Rede.“ Prä- Präfident Rindeschwendcr, der fiir diese
„Dcr Anodruck ist al- mit Heftigkeit, daß der erufen werde, Miniserial-Piäfident Nebe- , isi dies nicht eine Beleidi- Präsident: „Ich habe dariiber meine daß der Herr Präsident des Ministe- Der gebrauchte Außdrurk
atbv zur Ordnung nius: „Solche Auddriicke ier zu gebrauchen ng des ganzen Landes?“ einung aussesprochen und glaube, riums des Innern damit beruhigt sein kann. aber auch die Erklärung von Ihrer Seite Ministerial - Präfident N e b e n i u 6:
war siark; „ _ _ „Es war so nothwendig.“ Mtnrßerial-Präsidcnt, zufolge vorauSgegangener Erklä- m solcher Weise an den Verhandlungen nicht wei-
- Nack) der dann bald nachher enstand der Tagesordnung erhob sich „Sie trauen mir zu, daß tferntesien der Gedanke kommen konnte, jenen Aus- einen Zusammenhang zu der Person oder Handlungsweise des verehrten Herrn Chefs des Ministerium habe ihm stets meine Achtung bewiesen, un dadurch auögedrückt, daß Censurwesen idrntifiziri. erkläre ich auSdrücklich, Ausdruck in irgend einen Zusa weise oder der Gefinnung des nern zu bringen, niß dadurch gelö den kann, welche der
auf verließ der
ier Theil nehmen könne, den Saal, geschlossenen Diskussion über den Ge der Abg. Mathv mit mir auch nicht im en druck in irgend
nachstehender
s des Innern zu bringen. d diese aach unmittelbar vorher daß er fich niemals mit diesem Um jedoch möglichen Mißdeutungen vorzubeugen, daß es mir nicht entfernt in den Sinn kam, diesen mmenhang mii dcr Person, der Handlungs- Hcrrn Präsidenten des Minisiériums des Zu- wenn ein bedauerliches Mißversiänd- | wird, auch die Erwiederung als beseitigt angesehen wer- Herr Präsident ebenfaUs stark gefunden hat.“ Kammer schritt dann zur Abstimmung über den die Motion des Abgeord- neten Peter betreffenden Kommisfi Dies war in der Sitzung der
ich vorausseßte,
und ich glaube, daß,
zweiten Kammer vom 7. August vorge- Seitdem wurde ersi am 10. August wieder eine Sißu nach deren Eröffnung der Präsident Mittermaier folgendes ches Reskript verlas: Veranlaßt durch Vorgänge in der zweiten Kammer Unserer getreuen durch einen solchen in der Sißung derselben vom Redner eine in Folge gesevlicher Staats-Einrichtung cbwrr vrrlrsenden Unseres Staats-
Stände, insbesondere 7ten d. M., wo ein pflicbtmäßig vorgenommene Amtshandlung mit einem s die Mitglieder
für den unverhofften Fall, Verhandlungen unvereinbarlicher
bezeichnete, habcn Wir Ministeriums angewiesen, Würde ständiscbrr ereignen sollte, und wegen nöthiger weiterer Schritte oder Indem wir hiervon die zwcite „ wir derselben zugleich das Vertrauen ihr gelingen werde, durch würdige und ernste Haltung Vor- dachtrn Art zu verhüten oder zu unterdrücken, und gemein- zu wirken, daß den Verhandlungen im friedlicher Gang und gcdeihlichcr Erfolg Gegeben im Großherzoglichen Staats-M von Dusch. Wolff. Negenauer. hm hieraufdas Wort und äußerte: „Das kinisteriums unter- Es fragt sicb mm
Vorgang fich nochmals ferneren Amheil zu nehmen Anordnungen Unsere Befehle rinzu Kammer in Kenntniß sesen, sprechen aus, daß es
tlich mit der Regierung dahin wahren Interest des Landes ein sichert werde, inisterium zu arlSruhe, den 9. August 1846. L e o p o l d. von Freydors. Nebenius. Der Abg. Bassermann na Resiript ist von sämmtlichen Mitgliedern des Staats-P und wir haben es sonach mit diesen zu thun. ob der Kammer eine seLbsisiändige Beratbung zusteht, oder ob sie unter eine Auffichts-Bthörde, unter eine Censur si in diesem Augenblick nicht in der La mir aber vor, in der nächsten Zeit Kammer in Kenntniß, daß die erste Kammer der diessei- Beireff einer Kapitalsieuu nicht beigetreten isi. Nach der Abg. Kapp: er habe anzu- etition aus Offenburg wegen Hol- _ ber fie sei ni i da, und der Grund !iege darin, mladung zur Unterzeichnung dieser Adresse im Offenburger Wdchenblait v_on der Censur gestrichen worden sei. Der Abgeordnete vcr- breiiete sich ziemlich ausfiihrlich über diese, wie er sagte, unverfängliche Em- gabc und die Censur, ward aber von dem Präsidenten mit der Frage unterbrochen, was er eigentlich wünsche. Zuterpellation in Betreff der Censur.“ in diesem Augenblick kein Regierungs-Commi efere'ndair Christ, welcher nur für spezielle er Regierungs-Commissair Chrisi ertlärte f den Rekurs verweisen könne, gegen den- Die Kammer ging dann, ge- Diswsfion des Berichts des Abg. Zung- Gemeinde Rineck
stellte der Abg.
ch stellen muß. Ich bin e, einen Antrag zu stellen, olches zu thun.“ Der Präsident feste hieraus die tigen Adresse in Uebergabe mehrerer Petitionen äußerte zeigen, daß er eigentli stein vorlc en sollte, a
ck auch eine
Der Abg. Kapp: „Die Jort- seyung der jüngsten dent bemerkte, daß wesend, als derHerr Geheime R Gegenstände beauftragt sxi, hierauf, daß er vorläufig nur an der die Einladung gestrichen babe. H der TageSordnung, zur banns 11. iiber den Gesev-Entwurf, die Auflösung der betreffend, iiber.
In der Sivung der zwei ten Kammer vom 11. Aug. „Die Kammer wolle in einer ebrerbietigen Adresse Se. Königl. Hoheit den Großherzog bitten, mit allen Mitteln dahin _zu wirken, daß die Integrität der deutschen Lande Schleöwig, HUMANA"? Laueyburg unverkümmert erhalten werde.“ sitz-Mßmskkkml-Pkaßdent Jolly erklärte im Namen des durch Un- wohlsxmß am Erscheinen'm der Kammer verhinderten Ministers der airwartrgen Angelegenheiten, daß die Regierung die Gefühle, welche die Mytwn verborgerufen, ehre und theile; daß die Sache allerdings eme nahere Wurdigung verdiene und solche nicht unterbleiben werde; denn handle es sich auch vorerst nur um eine einseitige Erklärung, so
H ecker den Antrag:
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sei doch in öffentlichen Verbältniffen ein gegründeter Widerspruch um so mehr geboten, als aus __gänzlichem Schweigen leicht Folgerungen
gezogen wiirden. Man moge übrigetisden deutschen Regierungen vertrauen. Die Kammer nahm schließlich den Antrag einstimmig an.
Großherzogthum Hessen und bei Rhein. Se. Königl. Hoheit der Prinz Wilhelm von Preußen traf am 12. August in Darmstadt ein. _ Bei einer Versammlung des laudwirthschaft- lichen Vereins für Rheinhessen zu Osthofen wurde bereits am 2. Au-
gust diesjähriger Wein getrunken.
XX- Frankfurt a. NT., 18. Aug. Se. Königl. Hoheit der Knrprinz Mitregent von Heffen wollte heute Nachmittag unsere Stadt verlassen und sich über Mannheim nach Baden begeben. Auf FerZXiickreise wird Höchsiderselbe wahrscheinlich wieder unsere Stadt
eru ren.
Der kurfürsilich hessische Bundestags-(Hesandte, Herr Geheimer Rath Ries von Scheiternschloß, ist aus Wildbad zurückgekehrt.
Unter den in den lehteren Tagen in großer Zahl hier eingetrof- fenen Fremden befinden sich der Königlich niederländische Gesandte am Königlich preußischen Hofe, Herr Baron von Schimmelpenninck, der Königlich niederländische'Minisier des Auswärtigen, Herr General- Lieutenant de la Sarray, der Lord Londonderry, der Maler Kaulbach aus München u. s. w.
Unsere Stadt hat in diesem Augenblicke ein sehr belebtes Aus- sehen, und, aller Wahrscheinlichkeit nach, wird unsere Ende dieses Monats beginnende Messe sehr stark besucht. Die Main-Neckar-Ei- senbahn wird ihr aucb viele neuen Kunden zuführen.
Die Taxe des Brodtes blieb heute unverändert, troßdem die Bäcker-Jnnung eine Erhöhung dringend beantragte.
Ocßcrreich1schc Monarchie.
Tepliß, 4. Aug. (Prag. Z.) Der 3. August, der Geburts- tag Sr. Majestät des hochseligen Königs von Preußen, Friedrich Wilbelm's ill., des Gründers des hier bestehenden Königlich preußi- schen Militair-Bade-Jnsiituts, wurde von dem" dasselbe in dieser Bade-Epoche bewohnenden Königlich preußischen Militair auf die rüh- rend-feierlichsie Weise begangen. Es wird nämlich jetter Mannschaft alljährlich an diesem Tege durch eine von den höheren preußischen Badegästen veranstaltete Sammlung dieses seltene Fesi bereitet. Das ganze Instituts-Gebäude war an diesem hehren Erinnerungstage in allen seinen Räumen, äußerlich wie innerlich, ja sogar auch der da- hinter befindliche Garten, auf das prachtvoUsie mit Eichenblätter- Kränzen, Jesions und Blumen-Guirlanden reich und üppig ge- schmückt. In dem Korridor stand auf einem Opfertische die koloffale Alabasterbüste des dahingeschiedenen ritterlichen Königs, das Haupt mit einem Eiibenkranz umwuuden, worüber eine Krone ebenfalls aus Eichenlaub schchte. Bevor sich die Krieger zum fesi- lichen Mahle niederließen, sprach der Kommandant des Hauses ein Weihe- und Dankgcbet fiir den verbliebenen König, in welchem Alle des Verklärtcn, als ihres erhabensien Wohlthäters und Schöpfers dieses Heil-Asyls, durch “welches schon so viele ihrer Ka- meraden ihre Gesundheit wieder erhielten und auch nach ih- nen in spätesten Tagen Viele noch wiederfinden werden, und als des Veranlassers des heutigen Jesimahles, mit fromm erho- benem Dankgefühle gedachten. Nach fröhlich vollbrachtem Mahle brachen sie in die jubelpollsien Toasie auf das Wohl Sr. Majestät ihres jest regierenden Königs, auf das Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich, der hier anwesendezi Königlich preußischen Staats- Minister Rochow und Caniß und der hiesigen fürstlichen Familien, auf das des Magistrates und der Bürger von Tepliv und endlich auf jenes ihres Haus-Kommandanten und ihrer abwesenden Gaitinnen aus. Abends war das Gebäude durch eine Unzahl Lampen, so wie der Garten durch bunrfarbige, chinesische Ballon - Laternen, wahrhaft zaubervoll beleuchtet und glich cinem Jccntrmprl. Jedes Fenster war bis unter den First des Daches mit Lampen an Lampen umgeben, zwischen jedem derselben hin- gen Fcstons und Eichenlaub-Kränze und in jedem derselben eine Namenöchiffre dcr Königlirh prcußischen Minister Canis und Rorbow, der Fürsten Radziwil], Clary und Windisch-Gräy, so wie des Magi- strats und der Bürger von Tepliv, welchc hierin verherrlicht wurden. Zu dem Garten, der durch 60 farbige große chinesische Vallon- Laternen so wie durch eine Masse von Lampen und Blumengarnituren dem hesperidischen glich, trugen die Laternen in symmetrisch geordneten Reihen die Landesfarben von Preußen, Oesterreich, Bayern und Böhmen. Den Hintergrund des prachtvoll strahlenden Gartens schmückte das große Brustbild Sr. Majesiät dcs jest regierenden Königs von Preußen in einem Goldrahmen, von vielen Lampen magisch beleuchtet und mit den Fahnen und Enibiemen seiner Länder umgeben. Der Speisesaal war ebenfalls festlich geschmückt und mit den Bildnissen Sr. Majestät des Kaisers von Oesterreich, Sr. Majestät des Kaisers von Rußland, des König!. preußischen Generals Grafen Kleist von Nollendorf und dcsK'o'nigl. preußischen Generalstabs-Arztes von Wiebe! dekorirt. Nach dem Abendmahle fangen die brüderlich ver- einten Krieger im Chor zweimal das preußische Nationallied: „Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben“, und zum Schlusse das preußische Volkslied: „Heil dir im Sicgerkranz“. Tausende von Menschen durchwogten in bunt gemischter Menge an diesem schönen Feier - Abende, der noch iiberdies von der heiter- sien Witterung begiinßigt wurde , alle Räume des glänzend geschmückten Hauses und des hespcridischen Gartens , ohne daß auch nur die geringste Störung, Unordnung oder der unbedeu- tendsie, muthwillig verursachte Schaden an irgend etwas stattgefun- den hätte oder versucht worden wäre, sondern Jeder betrat mit bei- liger Ehrfurcht diese feierlich bekränzten Hallen, denn Zeder fühlte, wem diese erusie Feier galt, und achtete den großen Todten, den fiir Tepliv unvergeßlichen Wohlthäter zu hoch, als daß er auch nur durch Linen profanen Gedanken diese fromme Weihe zu cntheiligen gewagt ätte,
Wien, 12. Aug. (Oest. V.) Sonntag den 9. August Vor- mittagö_ um 10 Uhr ist das holländische eiserne Flußschiff „Amsterdam und Wien“ an dem Landungéplaße des Donau-Kanals am Schanzel, oberhalb der Kettenbrücke, glücklich vor Anker gegangen. Die ganze Umgebung war festlich geschmückt, eine zahllose Mensthenmenge war über die Brücke. die Quaid, die angränzenden Straßen verbreitet und eine ansehnliche Versammlung von Staats-Beamten und Kaufleuten, unter ihnen der Königl. niederländische Gesandte, Freiherr von Heecke- ren, und der Königl. niederländischeGeneral-Konsul, Ritter von He- nicksiein,_begriißte fxierlich das Fahrzeug, das, geschmückt mit der österreichischen, bgyerrschen und niederländischen Flagge, unter Böller- schüssen und Majikklängen einherfuhr. Der roße Gedanke, den vor mehr als tausend Jahren Kaiser Karl gefa t, den König Ludwig's von Bayern rubmvoller Kanalbau wieder auf enomme-n und aUSge-
!) t die Vereini ung der Donau und des R eins, der Nordsee und des ÉWrzen eeres, sieht nunmehr durch die kühne und wohlbe- rechnete Unternehmung der amßerdamer Kaufleute und die wirksame Untersiühung, die sie bei den Regierungen und Bevölkerungen aller Uferftaaten erhalten, verwirklicht vor uns!
Das Schiff seldsi ist zierlich und zweckmäßig gebaut, seine Länge
ebeugt werden konnte. Vor einiger Zeit ist in der- d em ähnlicher Versuch vorgekommen. hlkampf hat eine Aufregung zurückgelasse eibungeu geführt. Herrn Chaix d'Estangx zu Rheims den f den Degen schlagen werde.
General Lamoriciére zu Nantes ein Präfekt und der kommandirende Ge-
erschienen sie doch
. Es führt nur eine Ladung von ungefähr stens Zucker imd Kaffee, für mehrere hiesige „
s 1 Uhr ist es aus dem Dock „„ nds_ 53; Uhr am C' Dre ganze Reise d»,
beträgt 95 Fuß ner Ceninern, mer lungébäuser bestimmt.
Am 18. Juni Mittag erdam ausgefahren und am 8. August Abe Kanals bei Nußdorf angelangt. von denen aber 27 auf Rechnung des Aufenth so daß die eigentliche Str
Bedenkt man, daß bei dn- Hindernisse dazwischen ko ltenCrfahrungen leicht zu beseitigen
agi, daß der Weg von Amß “K bis 4 Wochen werde zuküch
n, welche auch So heißt es, daß Herr Leon Sieg davon sich mit demselben au m Mittwoch wurde dem Obgleich der f der Subscriptionsliste standen, [ Lamorici'ore war bekanntlich als Kandidat der Op-
deo Wiener- also 52 Tage, den versehiedenen Orten kommen, in 25 Tagen zurückgelegt wurde. ginne einer solchen Reise welche später die gesamme so ist die Behauptung nicht gew nach Wien künftig regelmäßig in . Werden können,
Die beiden wackeren Capitaine, deren Führung das S vertraut War, beißen Johann Bauman aus Amsterdam u . Außer ihnen waren, die von Str., n und Naufiihrer abgerechnet, von „_ Frankfurt bis Wien zweiM
„ankeit gegeben so manche “ckt; Genera n aufgetreten. Minister d ' heute aus Aigerien in
ournal des Débats
es öffentlichen Unterrichts, Herr von Salvandy- Paris wieder eingetroffen.
bringt eine Entgegnung auf den Times iiber die spanische Vermählungs-Jrage. sich dahin aus, daß Lord Palmerston mit diesem Artikel der ichts zu schaffen habe.
Constitutionnel verfichert, es habe am Sonnabend mi ßen, daß die Bank 35 Millionen auf die ersten Un- Plaßes dorgeschossen, diese Summe sei dazu ver- Actien aufzukausen und die Course derselben in
Geiger aus Aschaffenbur Strecke wechselnden Loot dam bis Frankfurt nur ein und von sen an Bord.
ieses Unternehmen von jenem kaufmännischen Erfo welcher eine zahlreiche und regelmäßige Wiede zu vcrbürgen vermag, und möge namen' u Stande kommen und unseren d lohnender Markt gewonnen sejx
Frankreich. . Aug. Aile Blätter haben jetzt die Wahl.T * äftigen sich noch immer mit den Wahl-Akieuj- artci-Ansicht darzusjsuk,
die Presse 166, der National 194]
r Börse JHÖZ' : ri“ten e
aßétsworden, Bahn- gleitet sein, größerem Maßstabe Rückfahrt leicht und schnell 3 nissen hierdurch ein neuer un
Börse hatteii heirte viel Verkäufe sinti, in Folge von rbitrage-Gesrhaften. Tie Ersenbahn-Actien waren abermals an-
Paris, 11. Aug. Der Minister des öffentlichen Unter- Salvandy, ist zu Dschemma Gasauat mit dem Ge- zusammengetroffen und hat mit diesem eine lange die politische Lage der Westlichen Gränze der franzö- Alle arabischrn Chefs dieses Theils der attrn sich auf Veranlassung des Generals Ca- asauat Versammelt und wurden dem Minister t, der sie ermahnte, mit aller Kraft die ihrer Autorität uu- Gehorsam und in der Unterwürfigkeit gegen Am 31sien Nachmittags schiffte sich der Mi- ein, so daß also seine Wicderankunft in ck zu erwarten steht.
der Medschana lauten fast durchaus giinstig. ie Handelö- Verbindungen zwischen den Hafenpläßeu an der Küste
b den Stämmen des Innern werden immer lebhafter und zahl- Aus der fernen Wiisic, aus dem Teil, aus der Medfchana tif kr'mme'n dic Eingeborenen in großer neu nach Algier, wohin sie ihre einhei- arkte bringen und dagegen die für ihren Weiicrdcrtricb im Innern nöthigen verschiedenen tikel europäischer Fabrication kaufen.
Es scheint nunmehr keincnichifcl mehr zu unterliegen, d denn doch nach dem Schlusse der vor Posten als Grncral-Gouvcrncur Von Algerier! zu- Erst in der kommenden Hauptscssion im Winter denselben noch länger beibehält odcr Gestalten sich die Dinge so, daß er definitiv abgeht, gegeiiwärtigxr Gencral- Kommandaiit dcr rovinz Konsiantine, die meiste Aussicht, an seine Stelle zu treten, e denn sein, daß doch noch der Plan der Ernennung des erzogs von Aumale zum Vice-König von Alg brackt wiirde.
haftesie gewünscht;
in Mann, der sich rdorben hat, ist der Gcncral-Lieut iiber allgemein als der natürliche N Amte des General-(Houvcrneurs betraehtet worden. i den Deputirtcn-Wahlcn zu Paris als Opposi treten, wiewohl mit Meinungcn, erzen weit mehr mit denKons in ichwankendes, zweideutigcs erung, der Mehrheir der Kammer, rscherzt hat, seitdem darf man die Aussi Algerien zu gelangen, für ihn als so ziemlich verschwunden de-
Paris, 12 gebracht und besa) einzelnen Orten, um auszulegen.
ches, Graf von ral Cavaignac nsrrrnz über
chen Besiyungen geh -ubdivision Tlemsen h -ignac zu Dsch
sie nach ihrer P Die Epoque zählt 156, urnal des Döbats 168 oder 175, oppositionelle Abgeordnete auf.
des Jndre wird gemeldet, daß dj, talienischen Flüchtlinge die Erlaub" um in (Folge der pä Von der französischen zu den Reisekosten gewährt wordrn; Gränze eine zweite Uniersiüßungau fiir die Amnesiirten bestimmten».
der Siixcle gar 202
Aud dcm Departement reich dort sich aufhaltenden i halten hätten, Jrankreich zu verlassen, Amnrsiic in die Heimat rung sind jedem 30 Fr. glaubt, daß ihnen an der von der päpstlichen Regierung zu Theil wcrden diirfte.
Die Akademie der Inschriften welche Personen in diesem Jahr Prei 1846 anögeseyte Preis von schichte der ägyptischen Dynastiern n ften Le Sucux zuerkannt worden“, B. de Presle ehrenvolle Erwähnua leich den Wunsrh auögesprochen, das chrinen möchten, indem sie beide der Die Preise von 1844 und 1845 fiel nun Herrn H. Kiep- der Expeditionen Gordian'i der fiir 1845 Herrn chreiber Konsiaiitin's. Preis wegen
gebenen Stämme im ankreich zu erhalten. sier danri direkt nach Cette atis mit jedem Augenbli - Die Nachrichten aus
zurückzukehren.
hat so eben bekannt 9 se davon getragen: 1)- fiir die Untersuchungir ach den Texten und Mon daneben ist aii
d der Umgegend von Se ahl und in ganzen Karawa aturprodukte zu M ist dem Archi“ erbrauch und zum Preiöarbeit des Herrn W. Die Akademie hat zug Abhandlungen im Druck crs schaft förderlich seien. der fiir ersteres Jahr „die Grographie über den Euphrat“ zu, seiner kritischen Prüfungen der Geschlchts de Chalais hat Beschreibung der gallis davongetragen', ehrenvolle Erwähn Quintino zu Turin wx'gen einc Kaisers Justinian [|. In der Sonnabend auch die Preisverthcilung statt. mit der Composition einer Kantate ward Herrn Gastimel, einem Schüler Halevy Hinte war Preis-Vert von Paris und VersaiUes. ren dabei zugegen; ein junger S Griechischen , noch ein dritter beka Delavigne,
arschall Bugcau ession auf seitlr'n üUsJkskbkz ckehren wird. ird es sich entscheiden, ob er ;;t der General Bedcau, numismatischen chen Medaillen des französischen Münzk _ ung geschah des Ritters vor bbandlung über die Medai Akademie der schönen Künste Sechs Bewerber der erste große 'o, zuerkannt. niglichcn Gornau
erien zur Ausführung überhaupt wird das
Bevölkerung der Plan
Ju Algier und Afrika in Frankreich selbst aber konservativen seine Zukunft auch als Militair jedenfalls sehr enant Lamoriciixre. achfolger des Marschall Bugeaud Skit er aber tions-Kandidat auf- daß er im seit er durch
aufgetreten; heilung in dem Kö Dieser war Die Minister Guizot und Sawird; alvandy erhielt den ersten Preis 1 erwarb sich zwei Acc nnter Name wurde vernommen, ohncs des versiorbenen Dichters; er hatte die Schüler erhoben fill) in Masse und begehrter am Schlusse Salvandy erlaubte es mit den Wort seres nationalen Dichters
die offenbar zeigten, crvatiocn harmoiiirt, und Benehmen so das Vertrauen der Re- wie selbst das der Opposition,
sie warde cht, zu dem höchsten Posten
„ Parisienne “ ; Herr von Achtung fiir das Andrnkcn an Von unseren Plätzen aus die „Parisienne“ !) dankte mit dem Ruf: „Es lebe Herr von Sal
Die Pistolen, deren Henry sirh bediente, behauptet worden, gewöhnliche kleine Taschenpi stens 15 Schritte weit trügen, gewesen sein. „Sir richtet“, sagt ein niinisierielles Blatt verständigen, Herrn Moutirr-chage, tillcriehauptmann, welcher in Vinceuncd Priifung übergeben worden. Mehrere daß auf 100 Meiers eiue daraus gescho treffe; auf 60 Mctrcs h durchbohrt“, dasselbe ist Posten geschehen, den man a bis 40 Metres gingen die Kug noch an der einige Schritte da
Das Haus Rothschild hat Einzahlung von 10 mene Anleihe von 200
Großbritanien und Irland.
. London, 11. Aug. Tie Zuckerbill, welchc am Lien d. M., re gemeldet, im Unterhause die dritte Lesung erhalten hatte, stern ini Oberbause Gegenstand aussi“; eselbe hier nunmehr zur ersten Lesung stand. rDebaite ist ihre Annahme abcr mm) bei den Lords gesichert, denn drs Widerstandrs begeben, und die Bill der zweiten Lesung zu geschehen pflegt, n Stadium mii Riicksiibt auf ihr ' Clarendon beleuchtete zuerst in iiber- des freien Handels crücksichiigimg des een nnd dcs Sklavenhandels, und ung die Noihwcndigkeit der mini- protcsiirte gegen die
sollen doch nicht- siolen, die nur id wir gut » , „so sind diese _ Büchsenmacher, und ein;! die Schießiibungen leitei Proben sollen ergebrn ssene Kugel noch eine? 3 Centimeirrs starkrs- auf gleiche Entfernnng von einem bl ber nicht wiederfinden konnte. M eln durch das Brett und platten! hinter befindlichen Wand ab.“ vorgestern die zwanzigste iind auf die 1844 von ihm u Millionen zu 3 pCt. an den Schav Sie machte einen Theil der 1841 von den K Anleihe von 450 Millionen aus, von welcher disxronibcl sind, die man bei den Sparkassen Von den Sckiffsüationen an der afrik ungünstige Berichte ein; der größte Verdorben, so daß die Gesundheit der Nahrung zu leiden begann. tauglich zuri'ukgcsandt werden, schiffe schlechte Diensie leisten; langt 2 bis 8 Dampfschiffe. , dcn französichen bei weitem überlegen Das Journal des Dr? Juli: „Das Dampfschiff „Danke“ französische Regierung dem Bey zu chestens hier erwartet. Bcr) tragen fortwähren halten von der Regierung von sehr hohen Sold. über die Truppen des Bey abhielt, s zufrieden zu sein. schen übrig, nach ihrer Großberrn die Soldaten des Bey sind.“ Die Nachricht, daß der öffnet sei, war voreilig;
hrlichcr Erörterung, da Nach dcm Verlaufe
eProtectionisien haben sich urde, was sonst erst bei on in ihrem jcßigen erste _ Der Graf von "ilicher und umfassender Rede die ganze Frage der Anwendung auf den Artikel Zucker, usinndes dcr wesiindischen Koloni nd als Resultat seiner Untersuch ULYM Maßregel; Lord Stanley dagegen erkurzung des ehr das Haus Vorschläge
at sie ein 2 bis
Millionen r, J Kolonieeii,
Amendemeur, Absiimmung kd Ashburton uud Lord Bourgham stimmten dem vorigen dner bei, und der Leßtere hielt eine längere vom bene Rede gegen die Whigs, in die er h erkungen iiber den Meinungdwrchsel Sir R. Pee d anderer Tories einflocht. kd Monteagle, ente zu Gunsten der
das auf Verwer-
an:mrrn gemi „ veranlassen.
r noch 100917 zu verwenden_ g! anischen Wesiiitsi Theil des Schi Mannschaft Mehrere Schiffe mii indem sie zur Verfolgung der dort kommandircnde A „ Die englischen leichten Segelsch'ff'
Parteibaß einge- äufige sarkastische Br*- ['I, Lord Sandon's Der Marquis von Lansdowuc, rey wiederholten dagegen die Argu- Bil], welche ohne Abstimmung hicrauf zum ßknmale verlesen wurde. Die zwciteLesung ward auf übermorgen, '""Ukkskag, den 1Zten d. festgesetzt, zu welcher Lord orm Wegen, sein Verwerfungs-Amendemcnt stellte. ' "war“", daß dariiber abgestimmt w Jus berieth gestern, nachdem einige "Um Znicreffe beseitigt und die Geldbewillignng kkdzeug - Amt votirt ritel und Wege
"absevung
durch maugk
ssen auch “
Stanley, der Es sieht nicht erden wird. _- Das Unter- Angelegcnbeiten von partiku-
berichtet aus Tunis und die Kriegsbrigg, w m Geschenk gemacht hai, cben Offiziere im D b die in Frankreich übliche Unifo Tunis außer vielen Geschkk _ welcher eme, chien mit deren Haltimg " läßt ohne Zweifel viel 8"
ed Ali's und
Die sranzösis
dcm Kanzler der Schas- neulich bereits angezeigten Antrag wegen hrzolles vou Rum, nämlich von Herr Mackinuon Zolles mit der Accise- Abgabe, selbsi produzirten Spirituosen zu tragen „ „Der Kanzler der Schaßkainmer suchte nachzuweisen, 5 voulge Gleichstellung eine Unbilligkeit gegen den Prod Mutterlande sein würde, da dieser manche Abgaben (z. Klößen“) zu tragen habe, welche auf dem Produzenten in den versprach er genaue Erwägung sich Herr Goulburir vorläufig machte indeß bemerklich, daß das bevorstehende völlige es Getraidezolles dem britischen Produzenten Vortheil:
Der Herzog von Anmale, des Einfu
Sh. 4 Pee. auf 8 Sb. 1.0 Pc?- etlangte_ völlige Gleichstellur elche dre jm Mutterlande
Ihre Eqmpirung per Gallon.
doch ist nicht weniger gewiß, Reorganisation die Soldaten Mehm sich tief unter dem Zustande befanden, in
Nachtdienst auf der Nordbabn es soll dies erst am 18 Tagen waren zwischen Amiens und ar böswilligerweisc, Die Beamten beme , so daß das Hinderniß rasch weggemnmt
olonieen nicht lasten; übrigens
Vor ermgen Damit erklärte
bahn bei Nachtzeit, offenb Schierer"! gelegt wor noch zeitig genug,
Bretter quer r . Sachlage.
rkten die „VW
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verspreche, welche ihm nicht erlauben wiirden, jene bis jest genoffene Bevorzugung vor dem Produzenten in den Kolonieen länger zu be- ansprurhen. Herr Mackinnon nahm nun sein Amendemeut zurück, und die vori der Regierung beantrage Resolution wurde angenom- m_en. - Eine längere Debatte entspann sich darauf iiber die irlän- dische Waffen-Biu (wegen Stempelung und Einre_isirirung der Was- fen von Privatleuten u. s, w.), deren zweite Verleiung mit 56 gegen 23 Stimmen angenommen Wurde,
_ Nach Angabe der Times isl Lord Ponsonby zum Botschafter in Wien und Graf Elgin zum General-Gouverneur von Kanada besiimmt.
Aus einer in der Times veröffentlichten genauen Liste der Eisenbahnen, für deren Bau in gcgeiiwärtiger Session dic Königl. Genrhmigung ertheilt worden ist, geht Hervor, daß das Gesammr- .Kaptial, dessen Aufbringung durch die betreffenden Parlamenis-Akrrn für die zu erbaucnden Eisenbahnen, dcm: Gesamnitlänge 8672 engl, Meilen betragen wird, autorisirt wurde, sich auf 905340035 Pf. St. brläuft, während außerdem die Aufbringung weiterer 38,688,820 Pf. St. durch Anleihen den Gesellschaften frei steht.
In einer neulichenVersammlung dcs erorm-Vereins zu Manche- ster zeigte die Deputation, welche den Auftrag hatte, Herrn Cobdcn den zur Erledigung kommenden Unterhaiissiy für Manchester anzubie- tcri, die ablehnende Antwort desselben an, auf welcher er trotz ihrer dringenden Vorstellungen beharrte. Zu Stockport wird eine Adresse an Cobden vorbereitet, worin er ersucht werden soll, im Fal]: neuer Paälaments-Wahlen eines der Mitglieder für Stockport bleiben zu Wo en. *
Die hiesigen Journale enthalten das Testament des einstmaligen Königs von Holland, Louis Napoleon. Daffelbe ist datirt: Florenz, 1. Dezember 1845, und spricht den Wunsch des Verstorbenen aus, in St. Leu bei Paris beerdigt zu werden, wo sein Vater und sein ältester Sohn (gestorben 1807 in Holland) liegt und wohin er auch die irdischen Ueberresic seines 1831 in Italien gestorbenen Sohnes gebracht wünscht. Seine noch inHolland belagerten (Hüter vermacht er dem anistcrdamcr Stadiraihe Behufs Unterstiiyung in Ueberschwemmungö- Unglück. Die Armen in Florenz erhalten ebenfalls eine bedeutende Summe. Der Großherzog von ToScana erdält die Canovasche Büste Napolcoii's. Sein Bruder Jerome erbt seine Loge im Theater zu Florenz (2100 Pfd. St. Werth)“, dcffen beide Söhne erhaiten jeder einen schönen Deniant. Srine Nichte, Prinzessin Matdilde Demi- doff, erbt einen Rubinrn- und Demantenschmuck; sein Neffe Louis (Sohn Lucian's) seine schöne Villa de Montaghi (8000 Psd. Si. werih); sein Pflegesohn, Francesco Castrlvecchio, eine Summe von 6000 Pfd. St. Dcr Haupicrbe, der seinrn Palast in Florenz, sein großes Gut inCiviia-Nova u. s. w. erbt, ist sein Sohn, der in Lon- don lebende Prinz Louis Napolcon.
Der Standard berichtet, das; am 5tcn d. M. in London eiue Subscription eröffnet wurde zur Unterstiivimg der hinterblikdenen Wittwe und der Tochter des verstorbenen Malers V. R. Hnydou, welche sich bereits auf 1700 Pfd. St. beläuft.
New-Yorkcr Nachrichten vom 16. Juli, welche das Paket- schiff „Fidelia“ überbrarht hat, mclden die Annahme der Entrepoi- Bill (xr-urubouziuZ-bi") im amerikanischen Senate mit 31 gegkn 20 Stimmen und der Bill wegcn Ausgabe von Schayscheinen im Re- präsentantenhause mit 108 gegen 47 Stimmen. Ueber die Tarifbill hatte der Senat noch nicht entschieden. Die amerikanische Regierung hatte auf Bewilligung von 12 Millionen zur Bezahlung der Freiwilligen angetragen. - Vom Kriegsschauplahe reichen die Nachrichten aus M a- tamoras bis zum 27. Juni. Das 7te Jnfanteric-Regimeni hatte sich an dem Tage auf einem Dampfschiff eingeschifft, um Camargo, 100 Miles oberhalb Matamoras, zu beseyen. Das 1176 Regiment stand in Reynosa, 60 Miles oberhalb Matamoras, wo es, ohne Wi- derstand zu finden, eingezogen war. General Taylor selbst wollte sich erst in einigen Wochen in Bewegung seven. Mehrere amerikanische Dampfschiffe befuhrin den Rio Grande, um die Vrrbindung zwischen den vcrschicdenen Truppen-Abti)cilungcn zu unierhalten.
Belgien.
Brüssel, 12. Aug. In dem von H. vonBroucki're verfaßien Bericht der Kommission der Repräsentanten-Kammer iiber den mit Holland abgeschlossenen Vertrag heißt es, daß derselbe den Sectionen als voriheilhafi fiir die belgischen Interessen erscheine, indem Belgien in dessen Folge in ein besseres Verhältniß als jenes vom 29. Dezem- ber 1845 komme. Einmüthig sei derselbe angenommen worden, mit Ausimhme zweier Stimmen, die sich dawider erklärt, und dreier, die gar nicht niitgcstimmt.
Fürst Cyimay wird sich dieser Tage nach Rom begeben. Herr Achart wird dem eben verstorbknen Herrn Mary zu Athen als Ge- schäftsträger folgen.
Es sind hier falsche Fiinffrankcnstücke mit dem Bildnisse Napo- leon's und der Zahreözahl 1810 im Umlauf,
Jtalicn.
Nom, 8, Aug. (D. A. Z.) Wie es bei uns im neuen Pon- tifikai um die Ausfiihrung der fast zahllosen Pläne der Regierung, welche die Dringlichkeit der Umstände ihr aufnöthiqte, jcyt, also noch sechs Wochen seit der Krönung Pins ])(„ steht? Gar nicht übel; denn das Regiment in den Cviigrrgationen, die iiber das Wohl und Wehe des Landes zu bcraiyen haben, zählt nur noch die Stimme derjenigen Kardinäle, welche die Römer die poiirici heißen, wiihrend unter Gregor )(Ul. stets das Wort der ])ii und einiger 00111 aus dem Sagro Collegio die letzte Entscheidung fürs Handeln und Blei- benlassen abgab. Der Erlaß der Amnestie ist unstreitig, von welcher Seite auch angesehen, ein Werk der feinsten Staatskunst, und der Text ihres Inhalts" und die Diction ein diplomatisches Meistcrsiiick, freilich nur dem in seiner innersten Anlage ganz verständlich, der mit den geistigen Schwächen und Vorzügen der Italiener wohl bc- traut ist, Wie den Franzosen, so isi den Italienern der Punkt der Ehre gar oft brdeutsamcr, als die Religion selbst; die Amnestie vcr- langt in ihrem Texte von den Gefangengehalfenen nur ein Verspre- chen auf Ehrenwort, künftighin sich vom Carbonariömus fern zu hal- ten. Sie erkennt somit freiwillig an, was im vorigen Pontifikat aus dem Bewußtscin der Dctinirtcn durch harte Behandlung in gefäng- licher Haft verschwunden war, nachdem man es ihnen äußerlich auf alle Weise ||)50 facto gcnommen hatte. Nie hätte Gregor ck17]. slch solcherwkise in die Bedürfnisse seiner Unterthemen hineinzudenkcn vermocht; ,denn er war ihnen ein Fremder. Die Popularität Piiio' 1x. wächst unter diesen Umständen mit jedem Tage mehr; die Liebe_ für ihn wiirde Enthusiasmus werden, wenn er, dem Rath: dcs Kardmais (Hizzi folgend, die Schweizer-Regimenter eilends entließe, nicht spä- ter, wo vielleicht das Volk es nicht mehr so sehnlich wünscht, wie im gegenwärtigen Augenblick. _
Aus Modena traf hier Graf Beniivoglio als außerordentlicher Gesandter des Herzogs von Modena mit einem eigenhändigeuBegliick- wünschungo-Schreiben für Pius 1x. ein. Der Papst empfing ihn mit vieler Huld und ertheilte ihm die höchste seiner Decoratronen den Cbrisius-Orden. _ „
In der alten eirUrischen Skadi Caere (jest Cervetrr, em Dorf mit 782 Einwohnern) hat man vor einigen Wochen in de_n soge- nannten Vignaneti aufs neue begonnen, die verschütteten Theile ihres
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Vorziiglich ihätig isi dabei der Erzpriester lcher im vorigen Jahre den reichen Fund an aititalienischem Schwergelde auf jenem Grundstücke machtk. nigen Tagen war er so glücklich, len, drei sehr schöne Marmor-
Weichbildes aufzugraben. Regolini, derselbe, we
außer mehreren Kippen und Säu- Bildwerke, eine Statue des Apollo Musagetes u_nd xine Gruppe, JWei Silenen darsteUend, zu Tage zu _ _ Fiir dre qrchäologischen Wissenschaften von Bedeutung sind die gleichfalis Von ihm aufgefundenen Inschriften, unter denen auch die des antiken Theaters der Stadt Caere. denken des Kaisers Augustus Tiberius, der Drusan, des Agrippa und anderer Verwandten der augusiischen Familie, und klar ist cht, daß die im Jahre 1840 unWeit des Grundstückes Vignaneti in einem Brunnen entdeckten acht Marmor-Statuen von koloffaler Größe und önlichkeiien der Familie Augusi's darstellend, durch die Munificenz des leytverstorbenen ck des neuen lateranenfischen Museums), ck dem Vorbilde des Odeums in Athen
Die Jiiscriptionen gc-
vorzüglicher Arbeit, Pers (sie bilden gegenwärtig Papsirz den höchüen Schmu ini Vestjbul dcs Theaters na aufgestellt waren.
Rom, 4. Aug. (N, K.) Der Cavaliere Gaetano Moroni _ Gaetanino bekannt), der sich vom Barbier zum ersten Kammerdiener Gregor's )(sl. emporgeschwungen hatte, war von Pius [X. nach herkömmlicher Weise zum zweiten Kammer- diener mit einem monatlichen Gehalt von 2.5 Scudi ernannt worden. en für ihn minder giinstigen Verhältniffé hat er seinen Abschied verlangt und den- hm jedoch die Bitte um Fortdauer den er als Gnadengehalt nachsuchte, ab- cs besremde, wie er ein Gnadengehalt der fast seine Hiilfe in Anspruch freut sich nämlich des Be- Man glaubt, er werde sich Venetianischeit erkauften Güter zurückziehen. war ihm die Herauögabe eines die Ein- atholischen Kirche ausfiihrlich behandeln- wozu er indeß, da er ein nur den Namen bergab, wäh- verfaßten. Es war ihnen dazu brauch aller Quellen und Doku- Vatikan ausdrücklich bewilligt worden. Das ichen Werth und warf dem dc Summrn ab, da Jeder, d einer Beziehung stand, bis zum Buch- Es heißt nunmehr, Sc. Venußung der Archive fiir die- den bisherigen HerausZeber nicht für die lichkeit zur Besorgung eines solchen Werkes
(hier untrr deni Namrn
Da er sich indeß in die neu nicht zu schicken wußte, so srlbcn auch erhalten. des Brzugs von 25 Scudi, geschlagen, unter dem Bedenken, von einem Staate verlangen möge, zu nehmen in dem Fall wäre. Gaetanino er fürstlichen Vermögens.
Dabei wurde i
sises eines wahrhaft nunmehr auf seine im Unter der vorigen Regierung richtung und Geschichte der k den Lexikons übertragen worden, ohne alle wissenschaftliche Bildung isi, rend einige gelehrte Geistliche dassclb von dem derewigten P mente der Archive im Werk hatte mithin wahren wissenschaftl Herausgeber Gaetano Moroni bedeuten der mit dem Staate und der Kirche in irgcn endig anschaffen mußte. diehen und enthält "38 B Heiligkeit Pius 111. habe dr sen Zweck untersagt, geeignete Person ten könne.
apste der Ge,
es sich nothw Bis jetzt isi dasselbe
staben 01 ge
I p a n l e n.
Gestern erhielt die Regierung einen Hauptstadt am 1sten verlassen hatte. Truppen-Corps an die portu- Liffabons in eine Aufregung rscheinenden Blättern in bitteren, gegen die spanische Regierung und die mode- mähungcn Luft zu machen sucht. Der nach seiner Art diese herausfordernde des Ritters von der Mancha zu beantwortrn. e, „jene Regierung, das Erzeugniß und Spiel- cht zu rechtfertigenden Revolution, unsere ge- möge sie, berauscht von dem leich- ihr verschafft hat, unseren wohlbe- möge sie in ihrer Ohnmacht den un- Aufregung haltenden Umirieben kein -- und auf einen Wink seiner Köni- wenn es nothwendig ist, nach Lissabon n Mauern die Elemente des Aufstan- mit derselben Leichtigkeit Gegendrn der Halbinsel
H Pkadrid, 6. Aug. Courier aus Lissabon, der diese Die Annäherung zahlreicher spaniicher giesische Gränze hatte die Einwohner verseßt, die sich in den dort e die Königin Marie Christine, ririe Partei gerichteten Sch Heraldo verfehlt Sprache im Tone „M'o'ge“, sagt er heut werk einer elenden, ni rechten Forderungen zurückweisen, ten Triumphe, den der Verraih gründeten Zorn herausfordern, sere Gränzörter in beständiger Ziel scyen wollen oder können, in wird unser tapfcrrs Heer, [bst ziehen, um innerhalb desse des, wclche man'zu un und Energie wie in Galicien und anderen zu ersticken.“
s verpflanzen möchte,
l-Kollegien find in Portugal auf den 1. September, die Cortes selbst auf den 1. Dezember einberufen.
Am 28. Juli Vormittags traf Ibrahim Pas es „Avenger“ in Gibraltar ein. ke in Augenschein genommen hatte, ging er Tages darauf lief das niederländische Gc- n Oranien“, an deren kfindet, der Fregatte “, in die Vai von Gibraltar ein. Vliessingen in 25 Tagen zu- stieg der Prinz Heinrich ans Land ur ouverneur Sir Robert Wilson.
Ein Ausschuß der englischen Inhaber spani hat an den Jinanz-Minisrcr H in der er mit Hinweisung auf über die glänzenden Erfolge aufgefordert auswärtigen
cha am Bord des englischen Kriegsschiff Nachdem er die dortigen Fesiungswer Abends wieder in See. nder, bestehend aus d-:r Fregatte „Prinz vo Bord sich der Prinz Heinrich der N „Sombre“ und der Kordette „Juno Das Geschwader hatte . Am 8017811
iederlmide b die Fahrt von
bei dem G icher Siaais-Papirre Vorstellung gerichtei, von ihm selbst gemachten Angaben
seiner finanziellen Maßregeln dringend chien Ansprüche der stets zurückgescyien aaisschaßes endlich zu be- Staatsschulden- Herr Sala- d der hiesige chräsen- Daniel Weisweiler, ist vor-
33 (Held. Unverzinsliche Schuld ausgeschlossen sind, 1924.
errn Mon eine
Gläubiger des spanischen St err Mon hat nun den Direktor der Kaffe mit Aufträgen nach London a sich ebenfalls dorthin begcb tant dcs Roihschildschen Hauses, Herr id nach Paris abgegangen. 33-7». 4proz. 21-31. .*“)proz. 2“ die von der Kapitalisirung
bgefertigt. manca wird
gestern Abi"!
Eisenbahnen.
wclche die Eisenbahn-Zeiiung miitheili, ahn, auf der Strecke zwischen Bei"- ber d. I, dem öffentlichen Verkehr zwischen Boiyenburg und Berge- 1. Oktober so weit in den Stand geseßt ein Geleise befahren werden kann.
Nachrichten zufolge, wird die Bcrlin-Hamburger Eiscnb lin uud Boiyenburg, am 15. Okto übergeben werden, dorf vielleicht worden sein,
und die Strecke
daß hier wenigstens
Handels- und Börsen-klachrichten.
dieser Woche wurde es so still an un- en Eisenbahnen mitunter kein Geschäft Festigkeit und steigende Tendenz nicht vermehrten Umsäßen 'vollständig es -schr schwer, Ankäufe ohne lassen, was den sichersten Beweis liefert, in wie Eisenbabn-Actien übergegangen find; es bleibt daß flaue Course, wenn nicht besondere Ver- ieten der Contremineure Zcit ihreOpera- _
Berlin, 15. Aug. Im Laufe daß in den gangbarsi
Es blieb eine große _ welche denn auch heute bei gsicn Begehr wird
serer Börse, gemacht wurde. zu verkennen,
Bei dem gerin eine Steigerung zu vcran feficn Händen bereits die daher auch nicht anlassungen vorhanden, herbeigeführt werden, d
zu verkennen, _nur durch fortwährendes Airsb it"]cdoch nur in einer geschaftsloscn