1846 / 255 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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üßen kann und muß, würde mehr unglücklich als niißlicb sein, wenn die Partei selbst, zu sehr auf diesen Einfluß, zählend, sich der Mühe enthöbe, selbst zu berndeln. Nichts kann dre freie Wirksamkeit der Bürger erst'skn. Dre konservative Partei hat durch die verstän- dige Unterstiißung, welche sie der Verwaltung eleistet, bei den Wab- len einen so schönen Sieg davongetragen. A er man darf sich nicht Die Rathscbläge des Rundschreibens sind sehr weise. Die durch ihre inneren Spaltungen zerrissene Opposition ist nicht im Stande, fie zu benußen. Benuhen wir se, wir, die wtr den Vortheil haben, nur ein einziges Corps zu bi!den, nur einen einzige" Zweck zu haben, wir, die wir nicht die Einen die Republik, die An- deren die Contre-Revclution bezwecken, kurz, die wir nicht genötbiqt sind, eine erkünstelte Allianz auf eine ewige Lüge zu stützen! Wir wiederholen es: nichts ist rechtmäßiger, als dieser Schritt rer Typo- sition, nichts ist constitutioneller, als der Zweck, den sie sich vorskßk- Die Reinheit der Wabllisten ist ein Zweck, der Jeden in gleicher Weise interessirt. Das Gesetz selbst hat die Mitwirkung der Bürger gefordert, und die Regierung fordert sie jedes Jahr mit einer Recht- lichkeit, welche ihre beste Vertheidigung ist.“ '

Auch das Comité- der legitimistischen Partei hat nach dem Vor-

gange der constitutionellen Linken ein Rundschreiben erlassen, worin es die legitimistischen Wähler auffordert, sich permanent zu konstituiren und die Wahl-Jntereffen ihrer Partei zu fördern. Es findet sich darin die Behauptung, daß die Legitimisten-Partei nie in einer besse- ren politischen Lage gewesen als heute, und daß sie bei allem Streben nach konstitutioneller Entwickelung ihrer Freiheiten jene Prinzipien- Fragen sich vorbehielte, die fie von anderen Parteien schieden; Ber- ryeär), Larochejaequelin und Barthelemy haben das Cirkular unter- zei net. Die Presse bringt einen Artikel iiberdie schleswig-holsteinsche Frage, der Partei für den offenen Brief des Königs von Dänemark nimmt und in seinem Inhalte auf der einen Seite unverschämte Ausfälle gegen Deutschland, auf der anderen Seite lügenhafte Ver- drehungen des ganzen Thatbestandes der angeregten Frage enthält.

Die Gegenstände, welche die heutigen und gestrigen Blätter be- handeln, sind nicht von besonders hervorragender Wichtigkeit, aber doch nicht ohne Interesse. Das Journal des Débats bringt zum erstenmale iiber die in Frankreich slch kundgebende Bewegung der Anhänger des freien Handels einen längeren Artikel und erklärt sich gegen das Schutzsystem und fiir allmälige Herstellung der Handels- Freiheit, freilich mit der Bedingung, so Weit es die Umstände erlau- ben. Gestern brachte dasselbe Blatt einen interessanten Beitrag zur Kenntniß des gegenwärtigen Zustandes der Kriminal-Vergehen in Frankreich und kam darin auf Grund offizieller Nachweise zu dem Resultat, daß das Bagno-System, was die Verminderung der Ver- brechen betrifft, nicht allein gänzlich unwirksam sei, sondern gerade das Gegentbeil zur Folge habe und eine allgemeine Verderbtheit b'e- wirke. Namentlich mehren sich mit jedem Jahre “die Sträflinge, welche wiederholte Verbrechen begangen und geschärfte Strafen zu erleiden haben. Das Journal des Débats sieht nur in einer gänzlichen Umgestaltung des gegenwärtigen Sysiems das Heilmittel.

Der Courrier de l'Ain vom 3. September berichtet: „Nach der Gazette de Lausanne wird die Regierung des Kantons Waadt 300,000 Jr. für das Abtreten des Dappentbales (dessen Besißnahme durch Frankreich wir früher berichteten) von Frankreich erhalten, welches diefer Macht nützlich ist, um das System der Je- stungswerke, die sie in diesem Augenbliäe an der schweizer Gränze errichten läßt, zu ergänzen. Bekanntlich war das Gebiet dieses Tha- les bis jetzt in Folge eines schlechten Ausdruckes oder einer schlechten Gränzscheidung des wiener Vertrages von 1815 zwischen den “beiden Staaten streitig. Frankreich hat stets dieses Gebiet zuriiägeforder-t; allein die beiden Staaten haben gut gethan, sich iiber streitige Rechte Zu vergleichen. Das Dappenthal wird mit d Bezirke St. Claude im Jura-Departement vereinigt Werden. Cs kéc7l'peint nicht, daß irgend eine entgegengesetzte Reclamation von Seiten derEinwohner erhoben worden ist, welche, wie friiherhin, Zollfreiheit genießen werden.

Eben eingetroffene Nachrichten aus Algier lauten nicht friedlich. Man fürchtet wieder, daß die Ruhe an der marokkanischen Gränze gestört werde. Abd el Kader sollte in der Nähe von Taza sein, eine maurische, etwa 25 Stunden von der Gränze liegende Stadt, wo er alle möglichen Jntriguen ausbietet, um seine Macht wieder neu zu kräftigen. Auch fürchtete man, daß an anderen Punkten wie- der Unruhen ausbrechen wiirden. '

In Folge des Ausfalls der Aerndte in Süden und Algier trifft der Kriegs-Minister jetzt schon Vorkehrungen, um den Lebensbedarf des algierischen Heeres zu sichern. Der Constitutionnel ver-

sichert, daß er dazu jetzt schon 2.3 Millionen zu verwenden beab-

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sch gDer Gesandte des Bey von Tunis, Sidi-Ben-Ayet, Welcher vor einigen Tagen unsere Stadt*verlafsen, ist zu Marseille angekommen; er wird sich dort an Bord der tunesischen'Korvettc einschiffen, welche seiner wartet.

Das Journal des Débats schreibt von Brüssel, daß Don Enrique in Begleitung seines Adjutanten nach Gent gegangen; er habe iibrigens sehr zurückgezogen als Privatmann zu Ostende gelebt. Die" Herren Olozaga und Cortina, die sich ebenfalls zu Ostende be- fanden, sollen ebenfalls diese Stadt zu verlassen in Begriff stehen.

Dem Corrstitutionnel zufolge, gehen bedeutende Verstärkun- gen, etwa 1600 Mann, nach Oceanien ab; mehrere Schiffe sind da- zu beordert worden.

Großbritanien und Irland.

London, 8. Sept. Ihre Königl. Hoheit die Frau Prinzessin von Preußen ist gestern von Cashiobury-Park, dem Landsitz der ver- wittrveten Königin, nach der Stadt gekommen und hat in Begleitung des preußischen Gesandten, Herrn Bunsen, und ihres Gefolges den Tower, den Themse-Tunnel, Greenwich, Woolwich, die neuen Par- lamentshäuser und den Lambeth-Palast in Augenschein genommen. Nachmittags kehrte Ihre Königl. Hoheit nach Cashiobury wieder urück. 3 Ihre Majestät die Königin Victoria hat auf ihrer Luftfahrt zur See zuerst Jersey und dann Falmouth und Penzance besucht, woselbst sie nach den leyten Berichten noch verweilte. Gestern ist in Windsor die Meldung eingegangen, daß die Königin in der dritten Woche dieses Monats daselbst wieder eintreffen und bis nach Weihnachten ihren Aufenthalt nehmen werde. Von dem Besuche bei dem Könige der Franzosen in Eu schweigt man, und es ist die Frage, ob die Minister im gegenwärtigen Momente dazu ihre Zustimmung geben werden.

Lord Metcalfe, der lehte Civil-Gouverneur von Kanada, ist am 5ten d. M. auf seinem Landsiße bei Basingstoke, im 62sten Jahre seines Alters, der Krankheit, die ihn seit Jahren heimsuchte, dem Geüchtskrebse, erlegen.

Tas, portugiesische Finanz-Dekret (s. unten Portugal), so weit es die Zinsen der auswärtigen Schuld einer Steuer unterwirft, hat hier natürlich emen unangenehmen Eindruck gemacht; indeß wird man sich wohl fügen, pa es doch immer besser ist, 80 pCt., als nichts zu bekommen. Uebrigens kann imm sich hier auch kaum über die Maß- regel beklagen, da bekanntlich die Einkommensteuer den Ausländern

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von dem für sie in England erhobenen Zinsenbetrage nicht nur der britischen Fonds, sondern selbst der nur in London “zahlbar gemachten ausländischen Fonds abgezogen wird. ,

Nach Berichten aus Kalkutta ist Adnnral Cohrane am 19.Juni mit einem Linienschiffe und drei kleineren Fahrzeugen -nach Borneo abgegangen, um den Sultan von Sarawak für die dem'Henn Brook angetbanenen Unbilden zu züchtigeu. .

Nachrichten aus Otabeiti vom 15 Aprrl, welche die Vertreibung der Franzosen von der Insel melden und welche hiesige Blätter einer Boston-Zeitung nachefzählen, sind offenbar nur Uebertreibungen frii- herer mitgetheilten Berichte über Angriffe der Emgebornen auf Papeiti.

Dem Globe zufolge, ist das gesammte Oregon ebiet, welches bekanntlich theils unter britischer, theils unter amerikani?cher Herrschaft steht, unlängst vom Papste in acht katholische Diözesen getbeilt und Herr Blanchet, der bereits Bischof bon Oregon war, zum Erzbischof des gamen Bezirks ernannt worden. Er wird Frankreich gegen Ende Septembers mit 12 Missionaren und 8 Normen verlassen. Für jetzt sollen nur zwei der Bisthümer in Oregon beseyt werden.

Die katholische Kirche macht täglich neue Fortschritte in diesem Lande und gewinnt immer mehr Anhänger. Der neue katholische Bischof, ])r". Ullathorne, hat seinen Siß in Bristol genommen; der vom Anglikauismus abgetretene ehrwürdige gelehrte Herr Estcorrrt isl sein Privat-Secretair. Herr Newman ist nach Rom und wird von dort zurück wohl Nachfolger des 1)r. Baggs zu Prior Parck werden.

Schweiz.

Kanton Bern. Der Große Rath hat in seiner Siyrmg am 5. September mit 111 qegen 16 Stimmen dem ])7'.Ste1ger

*

das Kanton-Bürgerrecht unentgeltlich ertheilt und sich auf unbestimmte Zeit vertagt.

Kanton Zürich. Die Eidgenössische Zer'tung chm 31. August enthält unter der Aufschrift: „Die waadtlandrsche Regre- rung und das Dappenthal“, folgenden Artikel:

„Die gestrige Gazette de Lausanne, die, wie es heißt, zuweilen aus diplomatischen Quellen schöpft, meldet eine Thatsache, welcbe, wenrr fie ge- gründet ist, wohl geeignet sein möchte, die öffentliche Meinung uber d're Politik der waadtländischen Regierung mit Rücksicht auf das Arismnd m das äußerste Erstaunen zu scsen. Wie bekannt, bestehen schon langst *An- stände zwischen Frankreich und der Schweiz chrn des Dappentbals, das vom wiener Kongreß der Schweiz, und zwar dcm Kanton Waabt, zuge- theilt, von Frankreich aber um seiner militairtschrn Wichtigkeit Willeun ber- selben bestritten ward, so zwar, daß diese Angelegenheit zu einem standigen Artikel der Tagsayungs-Traitanben geworden ist. ,

Vor einigen Wochen nun meldeten die waadtländer Blattcr,|_daß nicht nur eincr Anzahl Arbeiter, 'die mit einer Straßen-Correcrion „zwnchen St. Ccrgues und Rousses auf Rechnung der waadtländischcn,Regrcrmig arbei- teten, von den französischen Behörden bedeutet wurde, thre-Nrberterr nicht auf das streitige Gebiet auszurchnen, sondern, daß zu gleicher kak auch die Einwohner des Thales, die sich bisher den Vertragen gemaß als Waadtländer betrachtet und ihre Steucrn an den Kantsn Waadt bezahlt hatten, von denselben Behörden angewiesen wurden, fie urZukunst an die französische Administration a entricbten. Bald darauf erklärte das Jour- nal des Débats offizie , daß die franzöfische Regierung vollstandr- gen und definitiven Besis von dem bisher zwischen ihr und „der Schweiz streitigen Dappenthal genommen habe, wobei es, mit mrsdrirck- lieber Hinweisung auf die mili-tairiscbe Wichtigkeit des Thales, dre boh- nilche Bemerkung beifügte, „daß Frankreich dasselbe nicht wohl länger ruhig

_ einer fremden Administration habe überlassen können.“

So schien Frankreich den Knoten durch das Schwert des Stärkeren 3erhauen zu haben, und es fiel nur auf, daß das offizielle Organ der waadtländischen Regierung der Angelegenheit gar keine Aufmerksamkeit zu schcnken schien und die waadtländische Regierung nicbt sofort wenigstens feierlich gegen eine solehe Gewaltthat protestirt und offizielle Schrite des- halb bei der eben versammelten Tagsaßung einleitcte. Nun meldet aber die Gazette de Lausan ne, daß llntcrhandlungcn deshalb stattgefunden, und daß Frankreich der Waadtländischen Regierung eineEnt- schädigung von 300,000 Franken angeboten habe, wobei ste hinzufügt, „daß man demnächst die Sanction dcr Tagsatzung erwartel“,

Wir haben in der That unseren Augen nicbt getraut, als wir diese Angaben der Gazette de L ausanne lasen, Wie, um ibren zerriittctrn Finanzen arrfzuhelfen, hätte die waadtländilche Regierung Ansprüche, die um ihrer militairiscben Wichtigkeit willen keinesweges allein Sache des Kantons Waadt, sondern der gesammten Schtveiz find und_ sein müssen, preisgegeben und "zwar in einer Weise, daß der Eidgenossenschastnichts Ande- res iibrig bliebe, als das 1210 accompli, dre vollendete Thatsache, anzuer- kennen! Sollten darüber nicht alle Parteien Einer Meinung sein? Sollten nicht dieBlätter aller Farbcn dieselbe Entrüstung aussprechen? Wir find in der That begierig, wic fich das offizielle Organ der waadtlimdischen Regie- rung nunmehr nach dieser Enthüllung von Seiten der Gazette de Lau- sanne aussprechen und welche Eröffnungen darüber die waadtländischc Gc- sandtschaft im Schoßc der Tagsaßnng machen werde. Jedenfalls ist die Sache staatsrechtlich von solcher Bedeutung, daß die öffentliche Meinung berechtigt ist, darüber von der Waadtlänkischrn Regierung genane Auf-

schlüsse zu fordern.“

Italien.

Rom, 1. Sept. (N. K.) Das Rundschreiben über die Griin- dung von Militair- und Handwerker-Schulrn (s. Allg. Pr. Ztg. Nr. 252) ist ein neuer Beweis „von dem xerrlichen Geiste, Welcher die Verwaltung ius' 13. beseelt. Die es, gleichwie das früher erwähnte, die Veränderung des Schul- und ErziehungsWesens betreffende, Verfolgen denselben erhabenen Zweck, nämlich eine auf weise Grundsätze basjrte Heranbildung und Selbstständigmachung des Volks, die unter den bisher obwgltenden Umständen eine reine Un- möglichkeit bleiben mußte. Wenn man bedenkt, auf welchem Fuße vor 40 bis 50 Jahren noch die Schulbildung der niederen Volks- Klassen in Deutschland siand, wo theils das raubere Klima schon den Menfchen zur Erwerbung von nmncherleiKenntnissen nöthigt, während zugleich die Regierungen Sorge für die bessere Entwickelung des Volksgeistes trugen, so kann man leicht ermessen, wie in dern milden Italien, wo die Natur mit ver chwenderischer Hand dem Bewohner die leichteste Befriedigung seiner ediirfuisse bietet, diese Bildung auf einer noch weit tieferen Stufe stehen muß; zumal wenn nicbt von oben mit weise leitender Hand fiir deren Hebung gesorgt wird. Ein anderer Grund der mangelnden Ausbildung dieser Volks-Klassen dürfte hier in den eigenthiimlich'gestaUeten Feudal-Verbältnissen der Landbesitzer und Landbauer liegen, welche sich auf eine von der deutschen gänzlich verschiedene Weise herausstellen. Hieraus und dem dadurch bedingten gänzlichen Mangel an tüchtigen Volks-Schulen ergiebt sich denn die außerordentliche Anzahl von Leuten, denen es an allen den Kenntnissen mangelt, die zum gesetzmäßigen Erwerb des Le- bensunterhaltes dienen und dadurch das,. innige, dem Ganzen wie dem Einzelnen so segensreiche Anschließen an die bürgerliche, friedliche Ordnung möglich machen. Das Leben selbst erfordert in diesem südlichen glücklichen Lande wenig; eine außerordentliche Anzahl Menschen findet daher einen bequemen Erwerb durch die übliche Bettelei, und wenn auch fast Alles, was im Auslande gewöhnlich rron Räubereien erzählt wird, als eine blos herkömmliche Fabel anzusehen ist, so diirften doch so manche schädliche Auswüchse der bürgerlichen Geseaschaft nicht tveit'er gefunden werden, wenn dieses thatkräftige,

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geistig erregbare und wahrhaft gntmiithige Volk die nötbigen *) 7 . Sf. berechnet. Ob der neue Plan das Defizit ganz fchwinden

zum Erwerb in den Händen hätte und an eine gesehmäßi e, friedji und nützliche Thätigkeit gewöhnt wiirde.

| wird, isl wobl mehr als zweifelhaft, gewiß aber, daß die Be-

Und dies 1 der P wungsfkku“ viele Unzufriedene erzeugen und contrarevolutionairen

Prus' 13. und seines trefflichen Staats-Secretairs Gizzi. ersuchen Vorschub geben wird.

Wie nun darch Das friiher erwähnte Rundschreiben (Nr.? der Allq. Pr. Ztg.) die Anlage von Volksschulen, wo der , Grund Her Volksbildung zu legcn_ist, bezweckt wird, so sollt dieses zweite Cirkular fiir das „bereits heran ewachsene Volk ges " und dasselbe an einen regelmaßrgenßsrwerb " eine seinen Kräften entsprechende Tbatrgkert gerbohnt und.Jebem seinem Wunsche und seiner Wahl, falls rb“!!! dre Kenntmß eines [, werbszweiges mangelt, die kostenfreie Aneignung. desselben ermög], * rverden, Es ist daher im Cirkular den Beborden vorgeschr„„, Jeden nach seinen Erwerbsmitteln und deren Erfolg zu befrcrgen die Wabrheit der Angabe aufs genaueste zu untersuchen.. Frysa“ eine falsche Angabe dabei, oder wirft der Erwerbszwerg- nicht zum Leben Nöthige ab, so soll der Betheiligtef sofort m die 11 am Orte errichtete Anstalt gebrzcht, hier auf eme seiner Jahjg gemäße Weise beschäftigt und dafiir mit den nöthrgen Leberrsb nissen versehen und von dem dazu errichteten Csmrta „bk! werden. So soll der Feldbauer zum Anbau wiister Ländereien,. Anlage von Straßen :c. verwendet werdeii, während der Handw der nicht den hinlänglichen Erwerb zu finden vermochte, für [ Leistungen von der Behörde auf eine entsprechende Weise bel wird. Alle diese Leute stehen aber natiirlich unter einer besond, ihnen wie dem Ganzen höchst wohlthätigen, strengen Aufsicht.- u„ der großen Masse von Leuten der Art werden sich aber freilich ,

I" der Umgegend von Porto mehren sich die miguelistischen

anden so, daß der neue Gouverneur der Stadt, Das Amas, Trup-

gegen sie ausgesandt hat. Ein Bataillon derselben soll, einem üchte zufolge, dre Waffen haben strecken müssen und in Aboim

einer Bedürfnisse di., 41! Miguel proklamirt worden sein.

Abmiral 'Parker kreuzte noch immer vor dem Tajo. Em englrscher Methodist, ])r. Kaller), der durch seine Proselyten-

chereirn „schon, friiher vielen Unfug auf Madeira ver1nla"t at, ' ._ Flüchtling rn Lissabon angekommen. Das Volk,*watersrliJe-inli111)j

die riester aufgehetzt, hatte ihm sein Haus angezündet und durch odesdrohungen gezwungen, Madeira zu verlassen.

T ü r k e i. Konstantinopel, 26. Aug. (A. 3.) In dieser Woche sind

taten iiach mehreren Richtungen abgegangen, um in Anatolien und rien dre Paschas anzuwersen, alle ihre rntbehrlichen Truppen nach „djstan m Marsch zu setzen. Dre Pforte soll sich endlich entschlos-

haben, den kurdischen Aufstand mit aller Energie zu bekämpfen.

mmtlicbe Streitkräfte werden unter den Befehl Ismael 1 a's Mossul gestellt - eine unglückliche Wahl, da Ismael, Zieftrhlmn

t, nicht im_ geringsten die Eigenschaften eines Feldherrn besiyt. Zusammenziehung dreser Truppen scheint iibrigens nicht durch den

manche finden, die durch den biSbkk stattgefundenen gänzlichen ")' and KurdiZans allein, sondern auch durch die noch immer getrüb-

gel an Aufsicht aller Ordnung dermaßen „entfremdet sind, daß ihnen von einer Gewöhnung an dieselbe 'icrne Rede sein kann: „_ diese sollen dann sofort, falls sie körperlich dazu tauglich sind, ,? , das Militair genommen und nicht blos durch drrs strenge Komma an Pünktlichkeit gewöhnt, sondern auch durch dre anzulegenden M-

Verhältni e mit Persien geboten zu sein. Neschrd Pascha hatte in vrrgangener Woche im Divan die Thron- „gung des neuen Papstes zur Sprache gebracht und den Vor-

„4 gemacht, einen Abgesandten zur Beglückwiinschung des Neu-

ählten "“ck Rom zu schicken. Der Vorschlag ward im Divan

tairsthulen mit den nothigen Fertigkeiten und Kenntnissen fiir ihres enommen und der Abgesandte bereits bezeichnet. Es heißt jedoch,

tere Lebenszeit versehen werden.

Turin , 2. Sept. (A. Z.) Unter die vielen Gegenstäa wclche gegenwärtig die Aufmerksamkeit Sr. Heiligkeit beschäth-“Y gehört der Plan, ein wechselseitig anerkanntes völkerrechtlich“ , hältniß und geregelte diplomatische Verbindungen mrt der Pforte verwirklichen - eine Maßregel, die dem Handel bes Krrchenslra1 in der Levante Noth thut und ohne deren Realrsirung ern,H dels-Vertrag mit der Pforte unmöglich rst. Se. Heili rechnet in dieser Hinsicht zumeist auf dre guten Dienste , reichs, da die Anknüpfung der erwähnten Verhältnisse mrt derP nicht frei von Schwieri keiten und Hindernissen sein diirfte. T , Graf von Escalon, römi7cher Konsul zu Marseille, wird tnrt der ' schlägigen Mission nach Konstantinopel betraut werdcn. (Vergl. ten den Artikel Konstantinopel.) „„

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"gangen. Opfer aucb urtter den höheren Ständen, Die Sterbefälle belie- stch auf 60 brs 80 des Tages, und die bernittelteren Einwohner

Spanien.

Nkadrid, 3. Sept. Der Heraldo theilt in seinem heutig Blatte eine Reihe von Berichten aus Burgos, Ciudad Real, Sai

ngen rverde. 11 weiß nicht, ob Herr, von Bourquener) in seinem Verfahren durch ere Ueberzeugung geleitet ward, glaubt jedoch fast, daß Interesse

; es Herrn von Bourqueney gelang, die Pforte von der Unstatt-

igkeit dieses Schrittes zu überzeugen, da er mit den zu Rom

rschenden religiösen Begriffen nicht vereinbar sei, und die Pforte

der Gefahr ausseye, d'aß'il)r Abgesandter als solcher nicht em- Dre beabsichtigte Sendung wird daher unterbleiben.

im Spiele war, da durch Annäherung des Kirchenstaats an die

rte die Entwickelung einer diplomatischen Verbindung der beiden

aten leicht möglich wäre und der nicht zu berechnende Einfluß, Frankreich durch die Vertretung der katholischen Kirche im Orient einen Stoß erleiden müßte, wenn eine regelmäßige Vertretung Oberbauptes der katholischen Kirche selbst sich zu Konstantinopel im Orient verwirklichte.

Aus Teheran sind Nachrichten über die dort wütbende Cholera Die Seuche raffte viele Einwohner hin und suchte

en ihr Heil in der Flucht.

gossa, Segovia und anderen Städten mit, welche übereinstimmt von der günstigen Aufnahme der Nachricht von der beschlossenen Vc

mählung der Königin und der darüber bezeigten Freude sprechen. “_ r Statistik der rechtgläubigen Kirche in Rußland-

tritt ferner, wie bereits gegen die angeblichen grundgeseßlichen url, vertragsrnäßigen Hindernisse der Vermählung des Herzogs Von Mor pensier mit der Infantin, welche der Espaüol aufzustellen versu “' hat, nun auch gegen die von ihm „halbrevolutionair“ genormt Einwendungen dawider auf, welche auf die Protestation der progr slstischen Presse begründet werden. Der H er ald o spricht „31/77 derst drei bis vier Zeitungen das Recht ab, in einer sq wichtr Frage die nmfängliche Mehrheit der constittttionellen P'an't zurerr sentiren. Sie hätten allerdings das Recht, den oder )enen Kjanklkä ten für die Hand der Infantin zu bevorzugen, sobald aber MM der Thronerbin erfolgt sei, stehe ihnen nicht mehr zu, dem Prinz der in kurzem zur Familie der Souverainin gehören und ein Mitgli der großen spanischen Familie sein Werde, einen illegalen Krieg, erklären. Erstaunt fragt dann derHeraldo, wie eine Partei, wel sich der Vertretung der freisinnigen Ideen und des Fortschritts vor zugsweise rühme, eine so lebhafte Abneigung gegen eine Jamilie,w die der Orleans, kundtl)un könne, es sei begreiflich, wenn Don C 103 und Dom Miguel sich gegen diese Verbindung erklärten, (: man könne nicht glauben, daß das liberale Spanien fich wr gere, eine seiner Jnfantinnen in das durch die Iuli-Rrvol tion auf den Thron erhobene Hans Orleans zu vermäblen. „Gli licherweise“, fährt das genannte Blatt fort, „ist die ungeheure Mel- beit Spaniens weit entfernt, die Abneigung der progressistischen Pkt zn theilen. Eine noch lächerlichere Forderung des Oppositionsblatt ist ferner die, alle fremden Prinzen auszuschließen. Die KöniginM die Infantin wiirden also nur _ Francisco de Paula oder mit dem Grafen Montemolin sich ba," "* vermählen können. Vergleichen Ideen erscheinen uns sehr beschri "'*'- fiir eine Partei, welche ankündigt, daß sie an der Spiye drs soziq Fortschritts stehe, und wir glauben, daß es liberaler und wiirW unseres Jahrhunderts sei, die Einigung von Völkern zu proklanW1 Welche bereits durch die Grundsätze der Freiheit und Civilisation“ ander nahe gebracht werden.“

Der Infant Don Francisco ist von seiner Unpäßlichkeit ber: stellt. 'n wolle ihn zum General-Capitain * Heeres ernennen.

Es heißt, die Königi

Jm Königlichen Schlosse Werden die von der!“

santen friiher bewohnten Gemächer zur Aufnahme der Familie " Jufanteu Don Francisco de Paula hergestellt. Einige Blätter - zählen ferner, daß die Vermählungen derK-"nigin und die der Ins tin noch im September vollzogen werden würden, was der Hexalr

aufgenommen hat, ohne zu widersprechen. , Der Nuevo Espectador wurde am 2. September mrt V

schlag belegt. Ein Artikel über die Doppelheiratl) und ein ander iiber den Jahrestag der Jnsurrection vom 1. September 1840," Cspartero ans Ruder brachte, gaben den Anlaß dazu.

P o r t u g a [. London, 8. Srpt. Man hat hier Nachrichten aus Lissab

vom 30. August erhalten, welche das im Diario do (Hovekl: endlich erschienene portugiesische Finanz-Dekret iiber die Reorgqm rung der Staats-Finnnzen mittheilen. Die ausfiihrliche Auserna derseßung desselben führt zu dem Resultat, daß neue Steuern k Lande nicht aufgebürdet werden können, und daß das vorltch Defizit nur durch möglichfte Ersparnisse in allen Verwaltungszlvéls und durch eine Abgabe von allen Besoldungen, Pension" und Zinsen, welche der Staat bezahlt, gedeckt werden kann. , gemäß soll von allen Gehalten, Pensionen u. s. w. ein Abzug vk, 20 pCt. gemaeht (schon bisher wurden 10 pCt. abgezogen) und ; Zinsen der Staatsfch'uld, sowohl der einhermischen als der a"

wärti_ en, mit einem Abzuge von ebenfalls 20 pCt. belastet M'.“ den. ie Ersparnisse, mit Einschluß der 118 Contos, welche§ Königliche Familie von ihrer Civillistc opfert, werden auf 340,[ -

nät den Sölnen des n “enten T- , ) I f* * é--._-.-owohl m der Aufzeichnung der Geburts-, als der Sterbefälle, be-

Dritter Artikel.

mehrung der Population von 1801 bis Ende 1843 durch den Ueberschuß der Geborenen über die Verstorbenen.

Wir haben in zwei Blättern dieser Zeitung (vergl. Nr. 245 und 249 anfenden Jahres) uns iiber die Anzahl der sämmtlichen Geburts- und efällc, tvre solche in dem volle 43 Jahre umfassenden Zcitrnume von nn des Jahres 1801-„bis zum Schlris: des Jahres 1843 in Rußland, USsch10ß drs Großturßrntbums Finnland und des Köniqreichs Polen, halb der grrccl)rsch-rus|t'chen Kirche stattgefunden haben, bcrbreiret und

11 dazu die in Rußland selbst und aus russischen Blättern eingesam-

1 Nachrichten, namentlich die von der Reichs-Synodc und dem geist-

* Departement (Ministrrimn des Innern) mitgetheilten Aufzeichnungen,

Grunbe gelcgt. Es sei mm die Arrfgabe unseres heutigen Artikrls, den m jenen beiden friiheren Aufsätzen nierergelxgten Daten das tum zu ermitteln, welches der griechiscb-russiicben Bevölkerung durch cberichuß der Geburts- über die Sterbefälle während eines so langen ums zu Gute kam, wobei wir freilich uns von vorn herein jener An- iitsrblagcn'müsscn, als sei durch eine derartige Berechnung ein ganz -ndrgrs Bild von der, Zunahme der Gesammtbevölkermrg auch nur alb der „griechisch7rusiiichen Kirche gcwonnen, indrm in unserer Be- „ng ersilich dre grrechrsch-rnsfische Bevölkerung in den oben bezeichne- nndern, die 11101?!“ besonderer Vertvaltung stehen, außer Acht gelassen d letzte Poustandigkcir in Hinsicht axrf statistische Zahlrn-Verbältniffe nqelrirxbkél'tterclsxfe von so ungeheurer Ausvehnung iiberyanpt ein Ding der er r.

s abcr m der ersteren Rubrik, kommen fichcrlich Auslassnngen man- * Art vor. Daß zu öfterenmalen selbst ganxe Eparchiecn in der Ge- tberechnung ausgelaffen smd, indem fie ihre Zählungen noch nicht ein- thatter1,-Wenn tchon die Zusammenstellung Seitens der heiligen Sv- bewerlftellrgt ward, haben wir bereits im ersten Artikel, wo wir die der Schurtssälle betrachteten, bemerkt. In den lesten beiden der ver- ten xzahre (1842 und 1813) fehlten außer von der Provinz Mingre-

U,ch drr Angaben von der Armee und den Flotten, die ihre Verzeich-

'!cbtrmgesandt hatten, wogegen das abgrsonderte Garde-Coips und "skkllcbc Hof in der statistischen Gesammttache mit einbegriffen waren. ["ck] drnkbar, daß bei dem für statistische Aufnahmen noch durchaus

oUsanbrg geregelten nnd geordneten Geschäftsgange sich auch manche ? Brhorde 'der pflichtmäßigen Einreichung solcher Angaben Jahre ck g_c_fliffcntlich entzogen habe, indem theils die Meinung, daß viel- lsthle Abgrrben oder Leistungen nach Verhältniß der Einwohnerzahl detxeÄdlrxflänntenZ Listandml haben mag, theils aucli allein die bloße

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Zscheut Wurde.g F l r und der slatrstrjck,en Zusammenstel "Ll'bkdltrfte die Annahme, daßin der Summe der von 1801 bis „1843 e orenrn m der griechisch-russischcn Kirche leicht ein Fehler von einer

_ "„weniger Verzeichneten verborgen liegen könnt', nicht gar Weit hinter

klzljzlckxlcrt znrückbleibert, und wir miiffen uns hierbei mit der Betrach- WZ!- daß selbst diese flo bedeutende Summe immer nnr etwa „';,- 858chm „aller (Hebrrrtsfäxle anSmacbt, da in allen jenen 43 Jahren ,geh“ Qttdtvrduen beiderlei Gescblerbts, die zur griechisch-rusfischrn d „MM, geboren wurden. Eben so erreichte die Totalsummc aller n lknrs 43mhrtgen Zeitraums in Rußland unter drr russischen Bc- nsg kagekommenen „Sterbefälle ritt selir bktkärbtlikbks Quantum, in- tze',cb-190,969 anrvrduerr beiderlei Geschlecbts unter den Vrrsiorbc- rgebnpet werderx, und wrr haben durch diese beiden “Daten zugleich inm'ß“ dgß dre Gesammrvcrmcbrnng dcr griecbisch-russiscben Popu- khalb mm 43 Jahre rrn/rjfassenden „Zeitperiode nicht weniger als , 22,_81,889

Feuenerbsterderlci Geschlechts vermögc dcs llcbcrschnsses der Geborenen 'elcs t.or_ber1en,bctr.rrgeu habe, eine Zahl, dicumrßerdem jedenfalls a dur1chklgxr sern durfte„ als jede der beiden fruher?" Zahlcn-Anga- rn beic? die wahrscheinlich ,in ähnliébrr Wrisc stattgefundenen Aus- angelhaste“n Sterbe-Verzerchmffen einigermaßen einc Ausgleichung mit

m Ein [*Mit der Gebrirts-Verzeichniffe stattgefunden hat. nt andze nen vertheilt sich nun dieser durch das P'lus dck Geburts- ene Ueberschuß der Bevölkerung auf eine sehr verschiedene

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Weise, da hier slets doppelte Zufäüigkeiten, wovon ein S tvanken in dt Zahl ver Geburten. odcr Sterbefälle abbing, obgrwaltet habt?; können; bal; herrschten Krankheiten, grassrrten ansteckende Fieber, wüthete die Cholera oder es rasten Kriege einen größeren Theil der Vevölkerun als sonst hm- weg; bald-vtrhmdette die Sorge der Zukunft oder der i!?iangel des Er- werbsbn jenen Krankheiten oder bei Mißärndten und Hungersnötben einen zahlltlchkn Schluß der Ehen und wirkte maßgebend auf die Zahl der neu Z::stebDerF-en Bevb[lexungeräiick,sunk1 Lo Trden wir denn bei weitem grö- : r erenzen m er a die es t er u es wa me men ' Zahl der Geburten oder Sterbefälle allein. " h h , als rn der Am aufsatlenksten find diese Unterschiede in der der jetzigen Reqierung yorangehenden_Periode, in welche in auch die Haupt-Krieges- und rang- ]0hrc des rusfirchen Volkes fallen.__Nach cinxelnen Jahren vcrtbrilt, bktkllq dre Vermehrung, der griechisch-rumschen Population durcb deri Ucbericbuß der Geborenen uber die Verstorbenen zu Kaiser Alexander's Zeiten: Individuen beiderlei Geschlechts 1801 453,305 18172 611),097

YYY 1069300 1805 508,409 1806 5001102 1807 468508 1808 4822478 1809 470,71") 1810 170 916 1811 :),-„0,779 1812 293,033 1 813 »2,7-10 1814 389,255 1815 402,46;

637,223

1816 1817 670,045 1818 550,441 1819 603025

052,713

1 820 1821 (100,591 562,735

1822 1823 663,3-13 713,285

1824

im Gan; n al"o 12 8113155 (* d d bWZ/109

. „r_ 1 _“, 5, 15911 ivi nen eidrrlci Ge le ts, m

die grrccl)11ch-rusfi,1che Bevölkerung des Reichis währenéchdeénahcuW ZIK:

umfassenden Regierungszeit Kaiser Alrxander's fich vermehrte.

. Ordnen wir ,dresen lleberschrrß der Geburts- iiber die Sterbefälle nach

Zeitraume-n von je funf Jahren, so betrug derselbe

rn dcm Zeitranmc von -

1801-1805 incl. 1806-1810 1811-1815 » 1816-1820 ). 3,119,447 1821-1825 » 3173,363

atio xon1801-1825 incl., wie oben, 12,851,065 Individuen berd.(Hescbl.

0," dem 10 Jahre umsaffenren Zeitraum von 1801 bis 1815 incl. fand crm Vermehrung von 6.558,255 Personen statt, und es betrug wäh- rend dieser durch mannigfache Kriege erschütterten Periode der durch den Ueberschuy der Geborenen iiber die Verstorbenen gewonnene Zuwachs der griechisch-rrrsfischen Population für das Jahr durchschnittlich 437,217 Zn- drvrbuen beiderlei Geschlechts, während in der dem Kriege nachfolgenden 10zahrigen Perrobe von 1816 bis zu Alerander's Tode im Jahre 1825 jcrrer Zuwachs fur das, Jahr durchschnitrlich 629,301 Individuen beider- lei Geschlechts betrug, indem im Laufe dieser Periode 6,293,010 Personen rrrehr geboren nxurden, als verstarben. Die Folgen, rvelcbe der Frieden uberharrpt-auf dre natiirliche Zunahme der Bevölkerung ausübt, find daher, glerchwre m anderen Landern Europa's, so auch in Rußland ebenfalls in bedeutendem Maße, ersichtlich. **

Jn geschlechtlicher Hinficbt vertheilt sich der oben erwähnte Ueberschuß der Geborenen iiber die Verstorbenen folgendermaßen:

Es betrug der Zuwarhs an der Bevölkerung

rm ., und Zwar Allgernernen an Personen an Personen

Perionen männl. Geschl. weibl. Geschl.

1807 468,508 249530 218 978 *

1810 470,946 250,913 214033 1811 309,77!) 200,064 1011715 1812 293,033 162,355 130678 1813 2 740 2,449 5,189 1814 389 255 194.827 194,428 1816 637,223 347,039 290,184 1817 670,045 363,718 306,327 1819 603,025 328,758 274,267 1820 652,713 3600-10 292,673 in allen zehn Jahren 4,551,787, worunter.2,465,693 Individuen männ- lichen und 2,086,094 Individuen weiblichen Geschlechts sich befanden.

Wir haben in unseren früheren Aufsätzen (vergl. den ersten Artikel) bemerkt, daß rrntrr der Summe der von 1801 bis 1825 incl. Geborenen (deren Zahl beiläufig 34,987,529 Personen betrug) fich unter der Vorans- seßung, daß das fur 11 Jahre jener Reibe erxr-rtteltc Verhältniß dcs gc- schlcchrlrchen Unterschiedes far die ganze Regierungszeit Kaiser Alcrander's gültig geWesen wäre, befunden haben wiirden:

18,300927 Individuen des männlichen und

16686602 Individuen kes weiblichen Geschlechts, und das; ferner (vergl. den zweiten Artikel) unter der Summe der _von 1801 bis 1825 incl. Verstorbenen (deren Zahl beiläufig 22,136,464 Pcrronrn betrug) unter der gleickirn Voraussetzung, dar": das für zrbn orrrbre arts jenrr Reihe ermittelte Verhältniß dcs geschlechtlichen llntcrscbiech ein fiir die iibrige Regierungszeit Kaiser Alexander's gültiges sci, borbanden gewesen sein müssen:

11,409,289 anividrtcn des männlichen und

10,727,175 Individuen des weiblichen

2,707,171 2,399,294 1,451,790

im Jahre

Geschlechts.

Halten wir das so eben Gesagte fest, so stellt fich bcrarrs, das: von der oben ermittelten Gcsmnmtzunahme ker griechisch-russiscben Population während der ganzen Regierungszeit des bocbseligen Alexander circa

6,891,638 Individuen vrm männlichen lllld

5,959,427 Individuen dem weiblichen Geschlecht, bei einem Gcsammtbctrage von 12,851,065 Personen, anqcböxt haben werden. *

Während der Regierung des jetzt lcbcnden Kaisers, und rwar in dtn ersten 18 Jahren deffelben, war die Zirnabme, erche der griéckriicb-ruifi-

schen Bevölkerung durch den Ueberschuß dcr Grboreneri iiber die Vexsjox.

benen zusloß, folgende: in den Jahren

1826 1 827

wurden mehr geboren als vcritarben 487,150 606,728 18:28 005,075 1829 705917 1830 507,025 1831 199 779 “1832 714,455 1833 299754 183-1 615,683 1835 387,329 134“, 681,806 1837 753,71 1 1838 594,258 1839 (108,7'25 1840 308,750 [3.11 387.220 1842 315,73; 1843 731,718

Individuen beibcrlei Geschlecbts im Gmxcn al“o 9630 821 nb“ ' . . , _ 7 ., . , „. rv du beiderlei Geschlechrs, m_rr welche die griechisch-ruifiicbe Bcvvlferunx? deiserit: ches Zakrend jenex 1s§xablrrgen Periode fich erhöhte;

_ „_ 1 neu wrr_ ieen lrberscbus; der (Heburts- über di S cb "ll n Zertraumen von ]: funf Jahren, so betrug derselbe e t , Tsa e ach

in dem Zeitraum: von 1826-1830 incl. 1831-1835 1836-1810 3107250 ferner 1841-1843 1,434,073

also von 1826-1843 incl., wie oben, 9,631),824 “nrw , was eine durcbscbnittlicbe Vermehrung der Populatixrén vaUYthcrlxéjYxler; un Zr]hkk„11dlél"üchk. Dirsr “Durchschnittszabl ist allerdings beéruten? grö- ßer, als-nc [n den ersten 15 (Krieges:) Jahren unter Kaiser Alcranrer fich zeigte, 1111er sie wirbrcnd jener Periode nur 437,21)“ anivikurn betrug- rmmer abcr bleibt iir um ein VcträchtliÖes hinter jener Titrchichnitrs'mbl ;urrrck, die wir für 7318 letzten !,) Lebrnsjahrr jenes großen “).lkonarcberi er- mrttclten, nnd reren Vcirag 629,30! anividuen beiderlei Geschlechts aus- machte. Es zeigen sich also dxc Fortsckirittc rer Vrvdlkerung unter der Re- gierung dxs )th lebt:;ren Fraisers nicbt cben so glänzend als sie sich wäh- rend «rr? izvrdrrgen chrieixmg in letzter Zeit kunrgabrn. , . „11 en ge 1:1)1 ichen Unterschied in ricier '

them 17111 drr llebcrsrbnß drr Geborenen über die F:?ZYFFUTULT,fIgtvxr-

Es betrug der ZUWÜÖÖ an griecbiich-rusiischer Bevölkerung ' .

rm , und zwar

Allgemeinen an Personen an Personen Personen männl. Geschl. weibl. Geschl,

1829 705,917 376,961 328 956

1830 507,02“, 268,981 238,044

1832 714,455 376,704 337,751

1833 299,754 103,096 130,058

1831 615,683 322,058 293,625

1835 387,329 216,714 170,615

1836 681806 359,564 322,242

1837 753711 396240 357 471

1838 591,258 320,551 27.1707

1839 668,725 357341 311384

1840 308,750 161.892 143 858

184 1 387,220 211,977 17.7213

1842 315,735 177,017 138,718

“1843 731,718 386,9! 17 344,811. in allen 14 Jahren also 7,672,086 Individuen beiderlei Geschlechts, worun- ter 4,099,603 Individuen des männlichrn und (;,-572,18“; Individuen des weiberZ Geschlechts sicb befanden.

0. den oben erwähnten friiheren Anfsä“en tvurdcn vo 1*2 * 1843 incl. 35,685,329 Kinder geboren, woruntexrJ circa 11 H 6 bis

18,320027 Knaben und 17,365,302 Mädchcn

tfich befanden; ferner verstarben in gleicher Zeit 26,051505 Personen, worun- er circa

2,971901 2,217 ,000

im Jahre

13182225 dem männlichen und 12,872,280 dem weiblichen Geschlecht angehörten.

Halten wir das so eben Gesagte fest, so stellt fich heraus, daß von der oben ermittelten Gesammtzunabme der grirckrisch-rnsfiichcn Population wäh- rend des ganzen die ersten 18 Jahre umfassenden Zeitraums der gegenwär- tigen chierung circa

5,137,802 Individuen männlichen und 4,493,022 Individuen weiblichen

Pfandbriefe io WU" rie meisten Priorrratx-Mcrien. Wwer verk.:w'licb.

Geschlechts, bei einer Gesammtzunahme von 9,630,821Scelen, dem Reiche zugefuhrt wor'ben find. , *

“Fairen wrr auch hier wieder zuletzt noch, um einen Total'tleberblick zu grtvmnen, alles Vorerwahnte kurz zusammen, so betrug

rie Vermehrung der Popirlarron durch den lleberscbrrß der Geborenen über die Vsrstorbrncn 2,707,l71 2,'*'-99 294 1,451,790 3,119 417

in den Jahren

1801-1805 incl. 1806-1810 1811-1815 1816-1820 1821-1825 3173863 1826-1880 29713301 1831-1835 2,217,000 1836-1840 3,007,2.'10 P s férner 1841-1843 1,434,673 er oncn eiderlei Geschlechts, was für alle 43 “0 re e' znwachs der gricchisch=rnssischen Population von “5 h men Gesammt 0 d' “d [ [ G fck ck 22.481,889 **," wr nen *cider ei e *le 17.1 er irbt, ravvn, mit 'esrba far das gcschleckrtlickw Verhältniß Fmittrlten Zahlen, (?rca [tung der oben 121329810 Individuen rem männliebcn unk 10452449 Individuen rem weibl:chen

Gescblrcht zugehören. ])r. J. A.

Handels- und Börscn-llachrichten.

Berlin, 12. Sept. Tie Verbälmiffe unserer Börse bleiben fort- kaurrnd rmgnnsiig Und die Course deshalb im Weickxen. “Ilm meisten ricb- tet sich der Stand unserer Effrkicn nacb dcm Ganqr der Wiener Börse welcbe augenblicklich lokaler Ursachen wegen eine thicbende Tendem anqe; nommen hat und dieselbe aucb ferner zu bebauvren scheint, da bebe Nen- tcn-Netirrmgcn obne allen Einfinß bleiben. Nachdem unsere ?lctlen firb Anfangs der Woche ziemlich fest behauptcten, erlitten fie be::tewicker einen bedeutendcn Rückgang. *

Berlin-Anbaltcr trieben von 112', 31 111%, Vexlirr-Stetriner von 1104“ Z: 109'; “,“/, Niederscbl, "))c'a'rk. von 921,“ (1 012 %, FJaUe-Tlrrrtnqrr von 92? 3. 91-3 %, Potsdam-Magdcb. von 92 Z; 907, %, *Tbericblei. 1.111. 0. vor; 99“,- Zi 98 %, IibelUll-Ü'L bis 87" %, Dxffclkcrf-Elberi. Mil 107“; 51 100 “- *).lkagdcb. Halbersi. von 109 Ia 108 %, Koln-Mtriren *.*-on 934" (1 923- “L*, Veriin-Hamb, von 99 31 983; % Brrqi«'cb*?)i„irt. von 55'; I. 81%, Zane?- Will). Nokdbabn von 79“; "Zi 77? %," 11er in demselben" Verkalrnré allé irbrigcn Tirirrrmgsbogen, obne dax": ivlchevechkarislich ameicn num", XZ-rrre Action solgrrn ker wcxcberiken Tr::rrkr;. Rerrrrkainer bis :)2 r*crkaxir 11. 0401, K:r'.-A'.:orraer von 107“, „*r 1064. “***“;g bemblr. '))ka:tx.:::cr von 115'; 31 114“; %. Kaiser Ferd. *)?orrb. von 153 .! 150 » *.*-:.. Brüder eon 92“; :x 91 “.: rez. ' '

llri'cre r*rriréiicben Staats Zckulrscheinc brxlrsn rieb icit 311!“ MZR,. *.)!le- länrlkcbc Fonds bleiben sebr fest bei geringem llmsakz,

chbiel in km niriirrir Balram water: gur ;rr lasen". am meisten be- grbrt war Llrrrsrerdam in beiden Sichten. *

Berlin, “.'. 7ewt. "Tic dicswöche1131ckcrl Jénow-K.7nal-in"tcrr b,:brn vermehrte 3110113011 von Getraide. aucb rcicklichc von Oelitmren und etwas Mehl in “3111801131 gestellt, Es rassrrten ca. 300 *I'Z'rl. Wcuen. „'I Wiwi. Roggen, 150 Wir]. Geiste, 05 Wipl. „Haier, 35 WM. Erbsen, 500 Err. Mehl und ca. 800 Wsvl. Oelsaaten. TcsemmgraMrt aber hat:".nser Han- rrl cinen erweitertcn Umfang 11icht gehabt, weil drm chrbr durcb ?lnüel- lunqerr nicbt begegnet worden ist. Vélnlllsbikch soll das Getrawe *.*er ?tn. funkt nicht verkauft oder uberhaupt nur *.*rremzclr werken. “O:,- JUUMM geben gtößtentbeils unter Admi- von Jabrékanren. - Unsere Länk;'.:"'.:bxcn von Getraike smd progressiv qeblirbrn, vorrrcbmlich vort Noaqeri. ckck» in den lthrren Tagen auch im *..*rrtbe von 62/00 bis 55-70 Rxblr. MÄR: gewesen ist, Tieringcbenkrn Bcriäbte iiber rrnC'Uraqé-“r:.errmchr:::*.'1;r::rre smd nicbt ungünstiger gcwcsrn. - llrriiäse von WeiUn, woixr .:m T*:xn- ßag die lcytrrcn crrglisckren Berichte gunßrger lanrcrrn (rrrbeimzcxi 7.*:c-:er;::rr

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