1846 / 306 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Königliche Schauspiele.

Dienstag, 3. Nov. Jm Opernhause. 125ste Abonnements- Vorsiellung: Othello, der Mohr von Venedig, Oper in 321btb., nach dem Italienischen, von Grünbaum. Musik von Rossini. (Herr Kraus, vom K. K. Hof-Opern-Tbeater zu Wien: Othello. “Olle. Tuczek, Des- demona.) Anfang halb 7 Uhr. .

Zu dieser Vorsfellung werden Bikers zu den gewöhnlachen Opern- haus-Prcisen verkauft. _

Jm Schauspielhause. 90111 13 1110011010 relxré§00131100110 1311000001001. 1.11 1111101113113 1091050013110" (10: [.'111 énue ;1 1:1 0001, 0011101110 1101170110 011 5 30105, 011 111050, (111 [11155110

Es wird ersucht, bis heute Dienstag den 3. November

den Vormittags-Stunden von 9 bis 1 Uhr, in der Wohnang

Köm“ [. Haus-Pvlizei-Inspektors Herrn Hatcke, im S , hauseg (Eingang Taubensiraße), die Kontrakte für das AbonnéxM:

den französischen Theater-Vorstellungen in Empfang zu und sodann die Billets im Billet-Verkaufs-Büreau abhojeek, la en. " Mittwoch, 4. Nov. Jm Schauspielhause. 185s1e Y'öonnem, Vorstellung: Werner, oder: Herz und W011, Schauspiel 111524 von K, Gupkow. (Mad. Grabowski: Julke.) _ Donnerstag, 5. Nov. Im Schauspielhause. M11 aufgehoh,

Abonnement: Struensee, Trauerspie1_ in 5_ Abths., yon Michael Die Ouvertüre, die Musik zu den sammtlxchen Zwtschenakten und:

zur Handlung gehörige Musik ist von G. Mcyerbeer.

Ver111111vortlicher Redacteur 1)1". I. W, Zinkcisen.

Im Selbstverlage der Expedition.

Gedruckt in der Dcckerschen Geheimen Ober:-Hof[*11chd1*uchetct„ '

Ibonnement-beträgt: 2 Rt lr. fiir 1“ „Jahr. 4 W110. 1 Jahr. 8 Rihlr. - | Jahr. . Theilen der Monarrhie IZÜe preis - Erhohung.

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*aus-Gebühr fiir den stättelintr Zeile des Allg. Inzeigers 2 Sgr.

Allgemeine

Preußische Zeitung.

[;.-«' tlicher Tbejl.

and. Berlin. ., nisch Bundesstaaten. Kontgretch Bayern. Nuckkehr der

wedischen Prinzen „nach „München. - Königreich Sachsen, Fkk- um der leipzigex Umveifftat. 7- KursürsientbumHessen. Landtag. “' nkreicho Paris. Hofnqchrtchten. - Kredit fiir das auswärtige Dc. -rtement. - Die Deputanonen der Gläubiger Spaniens. -- Die Fol- en dcr Ueberschwemmuugkm _ Getraide-Lieferung. - Vermischtes, - cbreibcn aus Paris. (Die Truppenbewcgungen an den Glänzen der

- w 1 . *ckßzbcr1t)anien und Irland. London. Die Times gegen die

, Mittwoch den 4““ Novkmber

Uichtamtlicher Theil.

Inland.

. Berlin, 8. Nox. Se. Majestät der König haben Allergnä- dtgsx gxruht, dem" Habanetsrath Illaire die Anlegung des von St. MajesXat dem Komge der Niederlande ihm verliehenen Ritterkreuzes des Lowen-Ordens zu gestatten.

Deutsche Buüdesktaatkn.

Alle poll - AnstaltenÜ: des In- und Ius andes nchmen SeNeUung aztf dteses, Blatt an, für Scrlin dre Expedition der Allg. prruß. Zeitung: Fricdrichsßraß e Nr. 72.

1846.

dxr Ansicht, daß _ker von dem Antragsteller beabsichtigte Zweck durch &'qu aUgemcine, 1chon im Landtags-Abschied vom 9. März 1831 ver- hetßene Verbksscrung des Hypothekenwesens am umfaffendsten erreicht werde; er stellte deEhalb den Antrag, dée Regierung um Vorlage emes solchen Gesetzes, so wie um eine Prüfung solcher Maßreqeln, welche zur Erleichterung der Beschaffung von Löschungs-Maßrégeln dienen können, zu ersuchen. Die Versammlung trat diesem Antrag einsiimmig bet“. _ Der neuemannte französische außerordentliche Gesandte und bevollmächtigte Minister am Kurfürstl.Hofe, Marquis de la Va- lette, erhielt am 30. Oktober die Antritts-Audiknz bei Sr. Königl. Hoheit dem Kurprinzen-Mitregenten.

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Bekanntmachungen.

[942] Steckbrief.

Der Kammergerichts-Auskultatot Philipp Jagor der Vollziehung eines Pistolen-Duelles angeschuldigt und bat fich der wider ihn einzuleitcuden Ktiminal-Un- tersuchung durch die Flucht entzogen. Nach den ange- ßxllten Ermixtelungen isi demselben am 20. Oktober cr. exn Attest, zur Erlangung eines Ministerial-Paffes zu emer Nets: durch die Kaiserlich Oestetteichischen Staa- ten, Frankreich nach Spanien ertyeilt worden. -- Wir ersuxhen hierdurch alle respektiven Militair- und Civil- Behorden des Im und Auslandes, auf den :c. Ja- gor, dessen Signalcment unten angegeben i|1, vigi- liren, denjelben im Betrctungsfalle festnehmen und un- ter fichereir Begleitung hierher transyorriren und an un- ser Inqmfitoriat abliefern zu lassen.

Berlin, den 31. Oxtober 1846.

Königliches Kammergericht. Signalement.

Philipp Jagor, gebürtig aus Berlin, 23 Jahr alt, evangelischer Konfesfion, isi 5 Fuß 3 Zoll groß, hat blonde Haare, bionde Augenbrauen und blonden Bart, eim". freie Stirn, blaue Augen, cinlängliches Gc- stcht und gesunde Gesichtsfarbe. Seine Kleidung und besonderen Kennzeichen find nicht bekannt.

[849] Subhasiations-Patent. Rothwendiger Verkauf.

111 1011111110 den 19. Mai 1847, Vormittags 12 Uhr und Nachmittags 4 Uhr, sollen, - dem Landgeschworenen Tbomafins gehörig - an öffentliche: Gerichtsßrlle subhastirt werden:

1) das Erbpachts-Grundsiück zu Zobanuiödorf vyn 14 Morgen 299 [IRuthen kulmisch, abgeschäst auf 1833 Thlr. 10 Sgr.;

2) das Recht auf Gewinnung des Eigenthums von dem Grundstücke Groß Weide Nr. 9 mit 1 Hufe 14 Morgen 104 [INuthen kulmisch - die bisher zu zeitemphiteutiscben Rechten beseffen worden - nebß Wohn- und Wirthschaftögebäuden, abgeschäßt aus 5089 Thlr. 7 Sgr. 2 Pf. gemäß der im Bü- reau 11. einzusehenden Taxe.

Marienwerder, den 20. September 1846.

Königliches Land- und Stadtgericht.

[741] Edikial-Citaiion.

Da über das Vermögen der Kaufleute YriarteAdal- bett und Eugen Isidor Wendt, deSgleichen über die unter dex Firma Wendt Gebrüder hierbcstandeneHand- lung und über das Vermögen der Ehefrau des Yriarte Adalbert Wendt, Julie, geborenen Liebccke, der Kon- kurs eröffnet ist, so haben wir einen Termin zur Liqui- dation der Forderungen der unbekannten Gläubiger auf den 16. Dezember 17. I., Vormitt. 1111191, augescht.

Wir laden daher Alle, welche einen Anspruch an die Konkurßmaffe dcr Gemeinschuldner zu haben vermeinen, hierdurch vor, in diesem Termine im hiefigen Land- und Stadtgrrichte vor dem Deputirten, Land- und Stadtgerichts-Rath Lipxen, entweder persönlich oder durch zuläsfige, mit gchörigcr Vollmacht und Informa- tion versehene Bevollmächtigte, wozu ihnen die hiefigcn Iustiz-Kommsarien Wagncr, MüUer und 1)1'. Zacha- riae vorgeschlagen werden, zu erscheinen und ihre etwa- nigen Forderungen an die Masse anzumelden, auch de- ren Nichtigkeit durch Einreichung der darüber sprechen- den Dokumente oder auf andere Art nachzuweisen.

Wer sich nicht meldet, wird mit allen seinen Forde- rungen an die Maffe präkludirt und ihm deshalb ge- gen die übrigen Kreditoren cin ewiges Stillschweigen auferlegt werden.

Stettin, den 16. August 1846.

Königliches Land- und Stadtgericht.

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|676| Ediktal-Vorladung.

Auf Antrag des Kuratots und der Verwandten wer- den der Tischlergesel1e Christian Heins von hier, ein Sohn des Tischlermeistets Johann Zacharias Heins, welcher vor 20 Jahren fich nach Troppau begeben hat, und, falls solcher nicht mehr am Leben sein sollte, dxffen unbekannte Erben und Erbnehmer hiermitöffent- 11ch vyrgeladen, fich binnen neun Monaten, spätestens aber 1m Termin

den 24. Mai 1847, um 9 Uhr Vormiita s, in unserem Gerichtslokal- schriftlich oder persönlicß zu mxlden, widxigensfqu-z ste für todt erklärt und ihr Ver- mogen dkmjknistn au? eantwortet werden wird, dem solche? "“ck d" gesesu en Erbfolge gebühren wird.

Wallenberg, tzen 22. Jun 1846.

Komgl. Land- und Stadtgericht.

Allgemeiner Anzeiger.

[943] 1710011111171

- 1 Auf den Antrag des vormaligen Schiffs-Capitains

Michael Nemsow, früher hierselvst, jestzu Neu-Kiickcn- dorff, werden alle diejenigen, welche an nachbenanntr, ihm biSher eigenthümlich gehörig gewesene, gegenwäxtig mittelst öffentlichen Aufgebots verkaufte , auf hiesiger Feldmark belegen: Ackerstücke, nämlich:

1) 1 Morgen im 1s1en Schlage westwärts Nr. 10:3,

nach dcr neuen Vctmcssung Nr. 104,

2) 1 Morgen im 2ten Schlage ostwärts Nr. 32,

3) 1 Morgen im 4ten Schlage westwärts Nr. 32,

4) 1 Morgen im 5ten Schlage westwärts Nr. 46,

5) 1 Morgen im Sten Schlage ostwärts Nr. 50,

6) 1 Morgen im 5ten Schlage oswärts Nr. 55,

7) 1 Morgen im 51en Schlage westwärts Nr. 102, 8) 1 Morgen im 5th Schlage westwärts Nr. 103, 9) 1 Morgen im 6ten Schlage westwärts Nr. 33, nach

der neuen Vermessung Nr. 23,

10) 1 Morgen im 6ten Schlage oßwärts Nr. 51, 11) 1 Morgen im 7ten Schlage 4te Wendung 911.32, 12) 1 Morgen im 7ten Schlage 4te Wendung Nr. 33, 13) 1 Morgen im Zten Schlage in Kibishöma Nr. 24, dingliche Ansprüche und Forderungen machen zu können sich berechtigt halten sollten, hiermit geladen, solche in einem der auf

den 10. und 24. November und den 8. De- zember d. JS„ jedesmal Morgens 1011121, angesevten Liquidations-Termine vor rem Stadtgenchte hierselbst speziell und glaubhaft anzumelden, bet Ver- meidung der in termine) den 18. Dezember „d._Zs., gleichfalls Morgens 10 Uhr, zu erkennenden Prailufion.

Diejenigen Kreditoren, welche ihre Fot'detungcn auf dem itznen vorzulegenden, gcxichtlich a'txsjartc-n Posten- zettcl richtig verzeichnet finden werden, smd xedoch von der Anmeldungßpfiicbt entfrcit, wenigstens habczt ste ei- nen Ersas dcr AnmeldungSkosten nicht zu gewamgen.

])amm Greifswald, den 24. Oktober 1846.

Direktor und Assessores dcs Stadtgerichts. (1.8) Dr. Teßmann.

Da vorausfichtlich die General-

Versammlung der Verlin-An-

, baltischen Eisenbahn an) 4. No-

" vember sehr zahlreich besucht nin wnd,

„.S., - und daher das Lokal des Gesellschaft?-

***-LLB;- ' Gebäudes nicht ger_äumig genug scm

dürfte, so haben wir beschlossen, diejelbc dicSmal tm htestgen Borscn-Saal

pünktlich um vier Uhr abzuhalten. Berlin, den 1. November 1846.

Der Verwaltungs-Rath dcr Berlin-Anhaltischcn Eisen- bahn-Gescllschast.

[833 11]

Kundnmchung. An die Herren Actionaire

der

Ungarischen Central-Eisenbahn.

Die Herren Actionaire werden hiermit exsucht,

diest'khßesiatuten- ,. mäßige Raten- , * zahlung per zehn

- Perzcnt mia 25 Fl. C.-M. für jeden Interims-Partial-Schein zu 250 F1. am 2. Jänner 1847 bei der Hauptkaffe der Unternehmung. in Wien, obere Bäckerstraße Nr. 752, », Pesth bei der Pesther Ung. Kommerzial-Bank,

Berlin bei den Herren Hirschseld u. Wolff,

oder auch in Leipzig bei den Herren Dufour Gebrü- der &" Co. zu leisten. Y'reßburg, den 22. Oktober 1846. Von der Direction der Ungarischen Central-Eisenbahn.

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Cüeraristhe Anzeigen.

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der physikalischen Wissenschaften.

184711] ' 1101111: Dienstag, (1011 3. 1801011111151“, 1111011115-

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Dixse interessante Schrift des durch mathemat7“

brief des Bischofs von Einem- Jürstenthum Neuenburg. Der orfall in Locle.

lien. Nom. Hoffnung auf Verbesserungen in der Verwaltung. - ie Eisenbahnen. _ Die Bettler. _ Die Vorfälle in Famza. _ eapcl. Handels-Vettrag mit Oesterreich. -- Palermo. Orkan. _ .*fenbau. tugal. Schreiben aus Lis s abon. (Jortdauemde giinstige Aus- **ten für das Ministerium.)

ecbenland. Athen. Erkrankung der Königin.

kei. Konstantinopel. Abbas Kuli-Chan-sadeh.

.dels- und Börsen-Nacbricbten. Berlin, Vöjsen- und Markt- richt. - Die deutschen Handelö-Jnteressen in China.

vaterländisckxcn Geschichte. - Königsstädtisches Theater. (Italienische pern-VorsteUung.) - “Deutscher Verein für Heilwissenschafj. _ Wien. eues Werk über die rusfi chen Militair-Kolonieen.

Amtlicher Theil.

e. Majestät der König haben Allergnädigst geruhi:

Dem Geheimen Ober-Zusiiz- und Geheimen L ationk-Ratb Eichhorn die erbetene Dienst-Entla uqueß, übung m

hen Adler-Ordens zweiter Klasse mit Etchenlan zu ertheilen; und

Dem Major a. D. von Meyern den Rothen Adler-Orden ter Klasse, so wie dem katholischen Kantor und Schullehrer Kör-

* zu Landeck, im Regierungs-Bezirk Breslau, das Allgemeine Ehren- en zu verleihen.

_" Angekommen: Der Erbschenk im Herzogthum Magdeburg, 1 vom Hagen, von Möckern.

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Zur vaterländifchen Geschichte.

rinz Moriß von Nassau-Siegen, kurbrandenburgischer Statthalter von Kleve und Mark. Rede zur Feier des Aller- höchsten Geburtsfestcs Sr. Majestät des Königs, in dem Kö- niglichen Gymnasium zu Kleve gehalten von 91“. Ludwig Driesen. Kleve und Leipzig, 1846. 8.

Würdig am feierlichen Tage wird uns zum erstenmal in biographischer ellung e*(n Heldeubild vorgeführt, das, wenn es auch nicht dem preu- en,Vaterlande ausschließlich angehört, mit dessen Geschichte ut'1d beson- 111.11 der des klevischen Landes im engsten Zusammenhange steht. Ge- 111131th 1604 zu DiUenburg, wuchs der junge Motiv den Kämpfen drezßlgm'hrigen Krieges entgegen und bewähxte früh, auf der Seite der exlander und der protestantisckzen Sache gegen die Spanier, den Muth d1e KxiegSfunde, die dem Geschlechte der Nassauer damals eine ge- same Auszeichnungwaren. Ein größeres Feld eigener Thätigkeit, des herrn und des Staatsmannxs, eröffnete sich ihm in Brasilien, wohin 11 Gouverneur der holländischen Bcfisungen gesandt wnrde, rie er er- tte, befxßigtc und eine Reihe von Jahren verwaltete, mit einer Um- Kluglx-ett und Menschenliebe, die auch noch hemigcs Tages mußerhaft Znnen smd. Nach rem weßphälischen Frieden vertraute ihm der große“ urst die Statthalterschast seiner klevischen Landschaften. In dieser ung wirkte er kräftig und erfolgreich znr Aufnahme des Landes, be- e dessen festere Verbindung mit dem brandenbxtrgisclx-preußischen Staa1 half nnter Anderem aueh die Univerfität DniSburg gründen. Auch zu 11ng Sendungen wurde er von dem Kurfürsten gebraucht. In späterer 19111101 er aufs neue für die Freiheit der von Frankreich hmtbedräng- Ntedcrlander und trug schr dazu bei, die Unternehmungen des Feindes erciteln. Mit Ruhm und Ehre gekrönt, und nachdem er als Feld- chall aus [Zcm holländischen Dienste geschieden, kehrte er im Jahre 1675 Kiepe zuruck, wo er am 20. Dezember 1679 hochbetagt in glücklichem enfneden starb. Diese flüchtigen Umrisse vermögen freilich nur ungenügend den Reich- Yks Lebens und d:“e Fälle des Stoffes anzudeuten, welche der Ver- rm den kleinen Raum seiner Schrift zusammengedrängt hat! Seine stelluzxg, „rasch und belebt und überall auf das Wesentliche gerichtet, te bet wcnerer Ausvehnung nur gewinnen, und wir möchten wünschen,

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e1ck111chen Inhalt von seiner Hand nochmals umständlicher verarbeitet Der Y_erfasser bezeichnet den Charakter des Helden schließlich in fol- kk Wexje: „Er war ein großer Feldherr, ein mcnschcnfreundlicher Re- und em echter Christ, dessen Haupttugend Liebe und Duldung auch n §?lnksecsdenkcnde ist. Unter seiner Verwaltun lebten Lutheraner und imßen, Katholiken, Mennoniten und Juden rieklich neben einander:

dre du1dsamen Niederländer wunderten fich, wenn sie nach Kleve “U, d9ß m der Refidenz eines protestantischen Fürsten Mönche in ihrer enskletdung ruhig umherwandelten. Man dürfte aber hieraus nicht so!- ,.- daß er gegen die Religion !eichgültig Ywesen. Als er 1m*Jahre

zu Francke: durxh den Einrurz einer türke, die noch beutzuta : ihm dte Moriybrücke heißt, nebst fiinf Begleitern in das Deichw'a et

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' den Zügen vor den Augen des Zuschauers aufrollt.

rzt._ unter sein eigenes Pferd gerathen und, nachdem er längere Zeit

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los tm Wasser gelegén, nur durch den aukopfernden Muth einesseiner -

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Königreich Bayern. (N. K.) Die schwedischen Prinzen und dex Herzog von Leuchtenberg trafen am 29. Oktober aus Stutt- gart wteder in München ein.

Kbnigrejch Sachsen. In dem Rektoratsjahre vom 31. Oktobxr 1845 bas dahin 1846 find auf der leipziger Universität 360 Studtrxnde (201 Inländer und “159 Außländer) inskribirt worden. Von dresen stadtren: 87 Theologie und Pädagogik, 149 Jurispru- denz _und 74 'Medizin, Chirurgie und Pharmacie. Die Gesammtzahl der m Leepztg Studirenden belief sich am 31. Oktober d. I. auf 901, darunter 277 Ausländer. ,

Kurfürstenthum Hessen. 311 der Sißun der kurhes 1 en Stände vo,m 307 Oktober berichtete Herr von Waißgfür den 2311?“- Ausschuß über eme Regierungs-Vorlage, betreffend die Bestimmung von, drei Gehaltsklassen von 300, 400 und 500Rthlr., statt der bis- hertgen Kla_sse von 300 Rthlr. für den Expedienten bei der General- Bxand-Verjicherungs-Kommission mit dem Antrage, der Proposition betzutreten, dem, die Versammlung sich einstimmig anschloß, Ter Landtggs-Kommtssar überreichte eine Erwiedcrung auf das ständische Schretben vom 12. Mai d.I., betreffend die Verwaltung der Haupt- Restenkasse, welche dem Budget-Ausschuß überwieskn wurde. Die Tageéordnung führte hierauf zur Veratbun des Berichte! des Budget- Ausschusses, betreffend den Geseß-Entwur über die Besteuerung des Grund'eigenthums in der Provinz Hanau und den Kreisen Fulda und Hünfeld. Der Antrag des Ausschusses ging auf Ablehnung des Ent- wurfes, wet'l derselbe keine dem §. 148 der Verfassungs-Urkunde ent- sprechende Bestimmungen über die Gleichstellung der bisher im Kurstaate von der Grundsteuer Eximirten mit dem übrigen Grundeigenthum gegen dix verfassungsmäßig zugesicherte,En1schädi_ ung enthalte. Nach längerer Dzskussion. trat die Versammlung diesem nttage fast einstimmig bei. Hartan retlxte sich der Bericht desselben Ausschusses iiber die Geseg- Vorlage, dte Besteuerung der Gewerbe betreffend; auch hier lautete Yer Antrag des Ausschusses auf Ablehnung, weil er eine zu häufige Ver- anderung der Steuer-Gcseße, so wie die in dem Entwurf enthaltene Steuer-Erböhung, für unangemessen hält. Gegen eine Stimme trat dre Versammlung auch diesem Antrag bei. Für den Rechtspflege- Auéschuß berichtete der Vice- Präsident über den Antrag des Herrn Scheffer, betreffend die Vorlage eines die Erleichterung der Nachwei- supg des Grundeigenthums und die Ertheilung der Hypotheken- Löschungs-Bescheim'gungen bezweckendcn Geseyes. Der Ausschuß war

Edellente gerettet war, Wmf er sich mitten unter den Zuschauern auf die Kniee und dank!: Gott laut für seine Rettung. Er schrieb damaw an seine geliebte Schwester, die Gräfin-von Styrum: Der Herr allein habe ihn be- hütet; als er so lange Zeit in dem Wasser gelegen, unter den Hufen von sechs wüthendtn Pferden, welche béssen und um fich schlagen, und unter fünf Menschen, welche in einem Raum von zehn Fuß über und durch ein- ander lagen, er unter Allen zu untcrst: da habe er zu Gott um Vergebung seit)" Sünden gefleht, daß er um das Verdienst Chrifti willen ihm armen Sundcr wolle gnädig sein; der Herr möge auch ferner nach seinem Gefal- len mit ihm verfahren.“ V. v. C.

Königsftädtisches Theater. Italienische Opern-Vorstellung. Norma.

Sgra. Viardot-Garcia: Norma, Sgr. Ciaffei: Pollione, als Gastrollen.

Sgra. Pignoli: Adalgisa. (Den 2. November.)

Während eine andere berühmte Nepräsentantin der Norma, Jenny Lind, das Medäenartige dieses Charakters nur in einzelnen gewichtigen Mo- menten and entet ?, erscheint gerade die vollständige Außprägung dieser Seite deffclben als ein eigcmhümlichct Hauptzug in der Darstellung der Sgra. Garcia; von dem Augenblick ab, wo Norma durcb Adalgisa den Verrat!) an ihrer Liebe erfährt, bilden die Elemente eines fast wilden Schmerzes, einer fast ungezügelten Verzweifmn? und Rachsucht den Grundton des Gemäldes, das die geniale Künstlerin n eben so lebendigen als ergreifen- Dieser in der Indi- vidualität der Sängerin begründeten leidenschaftlichen Auffaffung ent- sprach nicht nur die meisterhafte Ausführung des mufikalischen Theils der Partie, sondern auch das in Mimik und Plastik gleich au6gczeichnete Spéel. Darstellung und Gesang reichten fich die Hand, ein Kunsigebilde zu formen, das an geostreicher Charakteristik und innerer chenswahrhcit vielleicht un- übertroffen dasteht. Gedenken wir, um nur in der Kürze einige Mcisierzüge der Darstellung zu bezeichnen, ihres crßen Auftretens, Wik imponirt fie sogleich durch 'das WürdevoUc ihrer ganzen Erscheinung! Der hohe Ernst der Druidin thront allein auf ihrem Gesicht; jeder Blick, jede Bewegung, jeder Ton bezeichnet die kalte, stolze Priesterin; nichts läßt das liebende Wcib in ihr ahnen. Beobachten wir fie dagegen später in der Scene (Tet- zett, erster Akt), wo fie bei dem Liebes-Geständniß Adalgisa's, mit süßer Lust aufhorchend, in den seligsten Erinnerungen schwelgt, dann in Zorn auflodert, als fie in dem Geliebten Adalgisa's den Vater 1hxer Kinder erkennt, welcher Kontrast! Zuerst dieser innere, fich nur mi- mxsch, aussprechende Anodtuck der Freude, dann, Pollione gegenüber, diese plosltch ausbrechende. glutvolle Leidenschaftlichkeit, diese wie durcb Bus- schlag hervorgerufene, mcdäenartige Wuth! Alle diese wechselseitigen Em-

pfindungen, welche die Brust eines betroge'nen Weibes zu durchwühlen ver-

mögen, hrachte S ra Garcia eben sowohl in der äußeren Darstellung, als in hbchß chara terißischer Durchführung des Gesanges zur Anschauung. Auch der zweite Akt war reich an ergreifenden Momenten. Die Scene, wo Norma den Dolch auf die schafenden Kinde: zückt, bewirkte,'mit solcher

Frankreich.

Paris, 30. Okt. Gestern, als am sechsten Jahrestage der Bildung des jeßigen Ministeriums, gab der König ein großes Diner zu St. Cloud, zu welchem alle Minister eingeladen waren.

Der Herzog und die Herzogin von Montpensier hielten ihren Einzug in Bayonne in einer eleganten offenen Kalesche mit vier reich- geschirrten Pferden, die ihnen von den Behörden entgegengeschickt war. Bei der zu ihrem Empfange errichteten Ehrenpforte stiegen fie ab und empfingen in einem daneben gebauten Pavillon die Glück- wünsche der Stadt; die Empfangsfeierlichkeiten, namentlich die Be- grüßung durch die jungen Mädchen der Stadt, wurden aber durch schltchtes Wetter gesi'o'rt und konnten nicht in der beabsichtigten Weise stattfinden. Ihre Königlichrn Hoheiten fuhren darauf nach der Kathedrale, an deren Portal sie von dem Bischof und der übri- gen (Heéstléchkeit empfangen wurden; es fand dann in der Kirche ein feierlicher (Hotteßdienst statt, Im erzbischöfléchcn Palast, wohn: das neuvermählte Paar sich nachher begab, wurden demselben die jungen Mädchkn vorgestellt, welche hier die Begrüßung durch eine kurze An- rade und durch Ueberreichung eines Blumenkorbes an dle Herzogin nachholten. Hierauf empfingen Ihre Königl. Hoheiten alle Behör- den der Stadt und Umgegend.

Der heutige Moniteur enthält eine Königliche Verordnung, durch welche dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten „Zu einem dringenden Dienst, für wclchen die AUSgaben nicht in dem Velauf des Kredits der Voranschlagungen aufgeführt werden konnten“, 1111 außerordentlicher Kredit von 300,000 Fr. eröffnet wird.

*Die hier anwesenden Abgeordneten der Gläubiger Spanikns, Engländer, Franzosen, Belgier und Holländer, haben schon mehrere Verathungen über ihre gemeinsameanteresskn gehabt; am?.)kéttwocb machten Herr Herning, Präfident der englischen “Deputation, und die Herren Chard nnd Henderson, Mitglieder derselben, dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten ihre Auswartung und erhielten von ihm die bestimmteste Zuficherung seines Veistandes, wofür sie so eben in eine? ban Herrn Guizot gerichteten Schreiben ihren Dank abgestat- tet a en.

Die furchtbare Periode der Ueberschwemmungen naht nun ihrem Ende. Ueberall sind die Gewässer im Fallen. Aber den Berichten 1111er das Anschwellen und Austreten der Flüsse folgen jeßt die nicht mmdxr xraurigen über die immer mehr hervortretenden Folgen dieser unglückltchen Natur-Ereignisse: überall zertrümmerte und fortgeriffene

Wahrheit dargestellt, einen wahrhaft erschütternden Eindruck, wie denn die ganze Leistung die höchste Befähigung der Künstlerin anch für das hoch- tragischc Fach aufs glänzendste dokumentirte und fich als einc wirklich ge- niale K*.msileistung den früheren würdig anreiht. Es möchte dahcr fast überflüsfig erscheinen, zu berthen, daß fich Sgra. Garcia anch als Norma reiche künstlerische Kronen errang, die ihr mit jenem den Berlinern eigenen Enthusiaömus überreicht wurden. - Die übrigen Mitwirkcnden brtreffcnd, so war Sga. Pignoli als Adalgisa eine recht angenehme Erscheinung; die Debütantin unterstüyte die große Künstlerin nach Kräften, entfaltete hüb1che M::tcl, zwar keine starke, umfangreiche Stimme, doch Wärme im Vortrag und wird jedenfalls nach abgelegter Befangcxheit noch bei weitem Anerkennungswertheres leisten als dieömal. Wmiger genügte Sgr. Ciaffri alöPollione, der den römischen Helden theils zu süßlich, theils mit m grossem Kraft-Auswande seiner Stimmmittcl ausßattete, Dennoch verdient und fand seine Leistung in mancher Hinficht Anerkennung. 60.

Deutscher Verein für Heilwiffenfchaft.

In der Monats-Versammlnng am 27. Oktober hicltHerr C.G. Mit- scherlich einen Vortrag über die Eisen-Präparaxc im Allgkmeinen und über das kohlensaure Eisenoxydal im SpczieUen. Es wurde nachgewiesen, daß man bis auf die neueste Zeit unter dem Namen koblcnsaures Eisen- orvdnl ein Präparat gebraucht habe, wxlchcö fast (111111: (15:27- Eisenoxydbvdrat bcstcht; daß mithin die gerühmten Wirkungen des crstercn dem lekztetm zukommen, daß man zwar im Stande sei, das kohlensaure Eiscnorvdul mehr oder weniger unzerscßt, je nach der Bereitung und Verord- nung, zu geben, daß dies aber keinen besonderen Nußcn gewähre, da man diesem Salze nach den bisherigen Erfahrungen am Krankcnbrtee ke7nen Vorzug einräumen könne, sondern bei beiden Mitteln eine gleiche Wirkung findkt, und durch Versuche an Thieren leicht nachweisen kann, daß aus bei- den, dem kohlensauren Eisenoxvdul und dem Eisenoxodhodmt, dieselbe Ver- bindung in den Verdauungs-Organcn entsteht, wodurch die gleiche Wirkung erklärt wird.

Wien, 25, Okt. (AZ.) In der hiefigen Vncbhandlung von Karl (Herold ist so eben eine sehr interesante Schrift erschienen: „Einige Worte über die rusfischeq Milixair-Kolonieen, in Vergleich mit der Kaiserl. öster- reichischen Milttatr-Gränze und mit allgemeinen Betrachtungen darüber, von Karl Frhrn. von Pidoll zu Qnintenbach, Kaiser!,Hofmth.“ Niemand ist wohl beffer dazu geeignet, einen solchen Vcrglcich anmftcllen, als der Verfasser, d& über vierzig Jahre das Referat über die Kaiser!. österreichi- sche MalitairZGränze fiihrt. Er giebt den neuesten Stand der russischen Kolonieen, wie solcher im Jahre 1845 bestand, an und fügt sehr interes- sante Betrachtungen bei, nicht nur über das Gelingen dicser Kolonieen im Allgemeinen, sondern auch über ihren eigentlichen Werth oder über den Nuyen, den fie Rußland sowohl in mélitairischcr, als auch in politischer und kommerzieller Rückficbt gewähren, inwieweit fie dcn Kolonisten seibsj zusagen, endlich, welche Gefahren ste für das Reich selbst mit der Zeit her- beiführen könnten.

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