1846 / 325 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

zur Hälfte des jesigen Betrags eine solche VermehrungÜder Konxsponbenz bringen werde, das: der Vcrluü dadurch ausgeghchcn wurde. Wu wichtig rj: Ykaßrcgt] auch für den Handelsüand sem m'oge, so sei doch zu beden- ken, daß dicsernur einen sehr kleinen Theilder ganzen Bevölkerung ausmacht. Ancky muse man séch hüten, dem Beispiele Englands in allen Stücken sol- 971: 11: wollen. Dieses Land sei durch seine ungeheuren Hülqunellen in den Stand gescßt, große Opfer für die Verbesserungen 7.11 bringen, die es sich nun einmal vorgenommen. Das könne nicht jeder Staat, und so sehe man Much, daß noch kein anderer Staat die englische Porto-Neform einge- fiihrt abe.

Kaufmann Ré-e bekämpfte diese vom Königl. Kommiffar ausgespro- (benen Ansichten, indem er als schlagendes Beispiel von der Wirkung einer Herabseßnng des Porto's auch in Dänemark anführte, das: dir mit Enmzh- rung der Dampfscvifffabrt zwischen Aalborg und Hopenbagcy 30.311.111 em- gefuhrte Herabsesxmg dcs Briefportos auf die Hälfte die Brteybexordcrung rasch auf mehr als das Doppelte gcbxacht habe. schen, weshalb nicht ein gleiches Rejulmt auf allen anderen No::ten_ven derselben Maßregel zu erwarten stehe. Auch könne man durcb verbeijertx Post-Einkichtungen, nqmcntlich durch Verbindung von Personexivosien m1t jeder Brikspost, die Kosten der Vries-Verseudung bedeutend verringern. Dem Einwand des Kommissars, daß der Handelsstaud nur einen kleinen Thcil der Bevölkerung ausmacht, begegnete er durch die Bemerkung, daß Alles, was im Interesse des Handelsstandes geschehe, sicher zum Bösen aller Staatsbürger sei, da die gegenseitigen Zntcreffen zu nahe mit ei11011- der verknüpft waren. Mit 35 Stimmen gegen 10 Wurde denn auch die Niedersesung einer Kommisfion beschlossen, in welcbe Kaufmann Buchwald, Kaufmann Née und Fabrikbesiser Bruun gewählt wurden.

H ck w e 1 3.

Kanton Zürich. Hier erscheint so eben die erste Probe-Nummer einer nluen Zeitung, der Winterthurer Zet- tung, die mit nächstem Neujahr ins Leben treten und bei Stxi- net in Winterthur zweimal die Woche erscheinen wird. Der Regie- rungsrath Weiß, der seit längerer Zeit bei der Redaction des Land- boten betheiligt ist, wird mit Ende dieses Jahres von derselben zu- rücktreten und die Redaction der Winterthurer Zeitung über- nehmen. - '

Kanton Graubündteu. Ueber die Verhandlungen zwischen dem Kaiserl. österreichischen Geschäftsnäger und dem Kleinen Rothe berichten Schweizer Blätter Folgendes: „Vorige Woche war der gewesene österreichische Geschäftsträger in der Schweiz, Herr von Philippsberg, in Chur und machte dem Kleinen Rathe, bei welchem er eine Audienz verlangte, folgende Eröffnung: Er sei vom Kaiser beauftragt, das granbündnerische Volk auf die Gefahren aufmerksam [ zu machen, welche die Befolgung der jeyigcn Politik in eidgenössi-

schen Fragen fiir den Kanton und für die Eidgenossenschaft nach sich ziehen werde. Der Kaiser spreche als Freund zum graubiindnerischcn Volke, das erhoch schäch, und bediene sich hierzu des KleinenRathc-s, als des geseßlichen Orgmws. Sollte Graubündten in der sogenannten Sondlrbunds-Frage seine Stimme zu einem Zwölscr-Veschluß abge- brn, wodurch der Jricden in dcr Eidgenoffcnschaft gkstört würde, so werde die österreichische Regierung diejenigmr exceptionrllen Begün- stigungen, welche der Splügen bisher genossen, sogleich aufhcbkn, vorbehaltlich der Anordnung anderer durch das Völkerrecht gerecht- sertigter Maßregeln. Der Klkine Rath hat dann in seiner Tages darauf abgegebenenAntwort die von den Großmächten anerkannte Selbstständigkeit und mehr als 400jährigeFreiheit des hiesigenStan- des gegen jede fremde Einmischung mit Nachdruck verwahrt und die Erwartung ausgesprochen, die Regierung von Oesterreich werde keine Maßregeln gegen den Kanton in Anwendung bringen, so lange der- sylbe die internationalen Verhältnisse nicht verlcye. Das Recht der Instructions-Ertbeilung fiir die Tagsaßungs-Gesandtschaft falle in die' Kompetenz des Großen Rathks, an dessen Verhandlungen die Kleinräthliibe Bkhörde nur mit bcrathender Stimme Theil nehme. Die gemachten Eröffnungen werde der Kleine Rath seiner Zeit der Instructions-Vebörde mittheilen.“

Kanton Waadt. Am 13. November hat der Große Rath das Geseß über den öffentlichen Unterricht mit 72 gegen 13 Stim- men angenommen. Die außerordentliche Großraths-Siyung hat nun ihr Ende erreicht, und am 16ten wird die ordrntliche beginnen, in welcher der Staats-Rath die Erneuerung seiner Vollmachten in Kir- chensachen verlangen und ein Gesey über religiöse Versammlungen vorlegen wird.

Portugal.

Lissabon, „Cyclops“, welches vorgestern mit Depeschen fiir den Admiral Parker hier angekommen ist, hat auch den Oberst Wylde, Ober-Stallmcister des Prinzen Albrecht, hergebracht, der, mit einer besonderen Mission von der britischen Regierung betraut, eine VermZttelung dcr streiten- den Partcien Versuchen soll. Derselbe hat bereits eine Audienz bei der Königin gehabt und wird morgen nach dcmHaupt-Quartier des Mar- schall Saldanha abgehen. Auf der Herrcisc versuchte er bei Porko aus Land zu _qehen, um mit den dortigkn Jnsurgenten in Verbindung sich zu sexzen, aber er fand keinkn Lootscn, der ihn aufnahm, da die dor- tige Junta ein besonderes Verbot dieserhnlb batte ergehen lassen.

Ein entscheidender Kampf zwischen den Regierungs-Truppen und den Jnsurgenten hat bis jetzt noch nicht stattgefunden, und in den kleineren vorgefallenen Gefechten ist die Regierung noch immer im Vortheil gewesen. Die Jnsurgenten wurden bis )“th viermal, bei Viana in Alemtcjo, Vanrcal, Evora und Cintra, geschlagen. In Ciutra, wo Ignacio de Barros der revolutionairen Junta vorstand, hatte die Volkspartei, 450 Mann stark, von denen aber nur 150 Vollständig bewaffnet waren, eine feste Stellung vor der Stadt ein- genommen. Dieselbe wurde erst nach hartnäckigem Kampfe von einer 601) Mann starken Abtheilung dcr Streitmacht Saldanba's genom- men. Die Jnsurgenten hielten sichsolangk, als ihre Munition vorbielt. Ignacio be Barros, der vor der Niederlage entwich, hat auf dem englischcn Linienschiff „Hibernia“ Zuflucht gefunden. Vorgestern bé- vouakirtln die Truppen Saldanba's noch bei Torres Vcdras, Und über ihr wcéteres Vorrücken verlautet noch nichts. Offenbar will Saldanha den Grafen das Ankos so bald wie möglich zu einer Schlacht nöthigen, da er ihn mit seinem wohl versorgten klcinen Heere vernichten zu können glaubt; sobald die Garnison von San- tarem zu ihm gestoßen sein wird, wird Saldanha über 4500 Mann, darunter 400 Mann Kavallerie und eine wohl bediente Brigade Ar- tillerie, verfügen. Das Anras wird indeß jedenfalls den Kampf ver- meiden, nach Coimbra sich zurückziehen und von hier aus die Versuche Saldanha'szu vereitcln bemüht sein, sich mit den getrennten Streitkräften derKönigin im Norden unter den Generalen Schwalbach, Casal und Vin- haes zu verbinden. Denn diese Vereinigung zu Stande zu bringen, muß Saldanl)a's größte Sorge sein, damit er mit Erfolg auf Coimbra sklbsi losgehen kann. So lange indeß noch Bomfim in Evora sich hält und hier den General Schwalbach beschäftigt, Sa da Bandeira aber den beiden anderen Führern der Königlichen Truppen, Casal und Vinbaes, den Weg abschneidet, und die übrigen Znsurgentenleiter, César Vasconcellos, Graf Taipa und Pina Cabral, mit ihren Na- tional-Bataillonen Santarem beseyt halten, kann Saldanha nicht wagknx durch, kinen “Zug gegen Coimbra sich von aller Com- munication nut der Hauptstadt und von allen ihm von dort- her zufließenden Hülfsquellen abzuschneiden. Uebrigens ist auch

***)-**-

Uud es sei nicht einzn- '

11. Nov. (Engl. Vl.) Das britische Dampfschiff,

1382

heute die Nachricht hier eingegangen, daß Sa da Bandeira mit 1400 Mann Porto verlassen hat, um Cajgl zu beobachten., Ge- rüchtweise wiro hinzugefügt, Sa da Yayde-m habe die Kömglichen Truppen unter Casal bei Porto vollständig geschlagen; der Erstere selbst soll verwundet sein.

Der Marsihall Saldanha stand, nach den leßten Nachrichten, bei Sobral, nur 14 Miles von das Anras, entfernt, wenn es Wahr ist, daß derselbe bis Cadaval vorgegangen-tsi. .

Eine telegrapbische Depesche meldet dieEkbffnung des Bombar- ka'ments von Evora, welches General Schwalbach am 7ten d. bereits anordnete.

“Die Bewohner von Caciihas und Almada am südlichen Ufer dcs Tajo, kaum zwci Meilen von Lissabon entfernt, haben mit den Jnsnrgenten gemeinschaftliche Sache gemacht und befinden sich in offener Empörung gegen die Rogierung. Sie haben in Almada den Telcgi'aphen zerstört und sollen 500 bewaffnete Mann zählen. Die Regierung hat keine Tritppon disponibel, d.:t Azi§s101ch auf diescr Seite zu unterdrücken.

Costa Cabral's Ernennung zum Gesandten in Madrid bestätigt sich; Baron Renduffe soll nach Rio Janeiro gehen. Die Kaiserin, Herzogin von Braganza, Stiefmutter der regierenden Königin, [| mit dem englischen Dampfboot „Herzog von Cornwall“ nach England abgegangen.

T n r k e t.

Konstantinopel, 4. Nov. (21. Z.) Sc. Königl. Hoheit der Prinz Luitpold von Bayern ist am 29. Oktober in Smyrna ein- getroffen und hatte diese Stadt am 31sten wieder verlassen, um fich über Syrien noch Aegypten zu begeben.

Den neuesten Nachkichten aus Teheran vom 28. September zu- folge, hatte die Cholera daselbst beinahe ganz aufgehört, nachdem 23,001) Menschen an derselben gestorben waren. Briefe aus Tauris vom “1811-11 und aus Erzerum vom 25. Oktober melden, das; die Seuche am 111en in ersterer Stadt ausgebrochen war und am ersten Tage 20, am zweiten aber schon 100 Opfer dahingemfft hatte. Der Gouverneur der Stadt und ein großer Theil der Bevölkerung hatten sich auf das Land geflüchtet. Dem Journal de Constanti- nople zufolge, waren bereits in Diarbekir, Damaskus und Aleppo Cholerafälle vorgekommen.

Ein trauriger Vorfall, der sich leßten Freitag Morgens ereiqnete, wirft in Pera einen trüben Schattcn iiber die gesellschaftlicbe Bewe- gung vieler hier ansässiger Freunde des auf Urlaub in Konstantinopel weilenden österreichischen General-Konsuls von Smyrna, Herrn von Chabert, der in einem Anfall melancholischer Geistesabwescnheit sich durch einen Pistolenschuß das Lebsn nahm,

Die Dampfböte, welche die Verbindung Konstantinopels mit Smyrna, Galacz und Marseille bkrzustcllen haben, langen, der herr- schenden Nordstiirmc halber, spät odcr gar nicht an, wie bis jest wenigstens das leßtgenannte, das vor zehn Tagen eintreffen sollte und zur Stunde noch erwartet wird.

So eben aus Mossul eingelaufene Briefe bringen sehr traurige Verichte ans Kurdistan. Eine allgemeine Niedermeyelung der Nesto- rianer dura) die Kurden, von Dschesire bis in die Hakkiani-Gebirge, ging vor sich; und der mächtige Häuptling Bader-Chan, dcr, vor- geblich, weil die Nestorianer durch einen ersten Angriff gegen die Kurdcn seine Rache hervorgerufen, dieses Blutbad angeordnet, hatte auf seinen Bart geschworen, keinen einzigen Christen in seinem Ge- biete oder in den unter seinem Einfluß befindlichen Ländern am Le- ben zu lassen. Der Pafriarch der Nestorianer hatte sich von Dschü- lamerk uach Mossul geflüchtet.

Eisenbahnen.

Warschau, 18. Nov. Vorgestern Mittag begaben sich der Fürst Statthalter und seine Gemahlin in Gesellschaft mehrerer dazu cing1ladencn angesehenen Personen auf der Eisenbahn bon hier nach Skicrniewice, von wo sie nach Petrikau und Czenswchau weite'r reisen und der Eröffnung der dritten Strecke der Warschau-Wiencr (Eisen- bahn beiwohnen wollen. Diese dritte Strecke führt durch die beiden Kreise von Petrikau und Wielun. Von Petrikau geht dieselbe nach Gorzkowice, der nächsten Station, das Städtchen Rosprza rechts lassend, und von Gorzkowice noch Radomsk, während Kaminsk wieder zur Rechten liegen bleibt. Dann überschreitet sie die Warthe beim DorfeBobry und bei Jazkowo die Gränze der Kreise Petrikau und Wielun. Weiterhin ist die Station Klkmnice. Hier wendet sich die Bahn wieder in den petrikauer Kreis und geht bei Chorzenice und Konin aus dem-

selben in den Kreis Wielun, "bis sie Czensiochau crreicht, wo der mit»

ten zwischen Alt- und Neu-Czenstochau gelegene Bahnhof eine sehr schöne Aussicht auf den seit Jahrhunderten berühmten Wallfahrts- berg Jasna Gora, auf das Wartbe-Tl)al und auf einen Gürtel fel- siger, von den Ruinen des Schlosses Olstein gekrönter Gebirge dar- bietet. Die zu eröffnende neue Section der Eisenbahn ist 80 Werft lang; hierzu die 136 Werft der beiden schon eröffneten Sectionen gerechnet, ergiebt sich für die ganze Strecke von Warschau bis Czen- stochau eine Länge von 216 Wkl'st oder ungefähr 31 Meilen.

Handels- und Börsen-Uachrichten.

Berlin, 21. Nov. Die heute abgelaufene Woche bot in unserem Eisenbahn-Actien:Handcl nur geringe Veränderungen dar; das Geschäft blieb im Ganzen beschränkt, und eben so bliebcn die Schwankungen der Course nur unwesentlich. Durch die Nachricht von einer bevotstehcnden Modification des bekannten Geseycs vom Mai 1844 erfuhren die meisten Effekten eine kleine Steigerung, dic fich indeß nicht behaupten konnte, weil die Specnlationm :- ].1 1160550 nur in geringer Ausdehnung betrieben wer- den, während die Contrcmine immer noch sehr zahlreich dominirt. Es darf uns nicht befrcmden, wenn unsere Kapitalisten keine Stamm-Actieu kaufen, denn die Kreikung 5proz.Prioritäts-Actien giebt ibncn sichere und jetzt bäu- fige Gelegenheit, ihre Gelder zu eniployiten. Wir erwähnen als ganz besonders der Beachtung werth, bie Emisfion des Rest-Kapitals fiir die Potsdam-Magdcburger Eiscnbabn in 511103. bis in 5 Jahren unkiindbaren Priotixäts-Actien. Es Wurden solche bereits gegen 5proz. Niederschlcfische ,11 [1an umgetauscht, weil dicse in 2 Jahren gekündigt werden können. DiePotsdam-Magb. 5proz.Priorit., genannt [„it. (I., find dcm Sinne nach bei dem neuen Unternehmen eben so erste Priorität, wie jene [in. 11. und U., welche beim Ankauf der Verlin-Potsdamcr Babu emittirt wurden. Es is! also die Sicherheit (wenn auch die Bezeichnung 1.111. 0. lautet) auf keine Weise gefährdet oder verschieden von den Actien 1.111, 8. und ]1. Das ganze Kapital beläuft fich auf die Summe von 1,632,800 Rihlr. und dürfte Msch vergriffen sein, da bei dem merklichen Geld-Uebcrfluß, bei der Sicherheit und dem niedrigen Zinsfuß unserer Kommunal- und Staats- Effekten ki'U dekk danach bascht, den bcsimöglichsten, auf Solidität bafirten Zinsgenuß zu erringen. Fiir Stamm.?!cticn ist die Emisfion 5proz. Prio- ritätcn leider sehr ungünstig, indrß bt'rcchtigt deren niedriger Cours zu der Hoffnung, daß solche bald mehr Annehmet finden werden, wie es leider

augenblicklich der Fall ist. " war das Geschäft beschrankt, d0ch wurde

Wie bereits ober) erwähnt, mitunter in Köln-Mmdm viel gemacht; deten Cours schwankte zwischen

852 und 867. % , blieb heute 864, % pro Cassa Geld; außerdem ist auch in Verlin-Hamburget Actien besonders auf fixe Liefcrung Manches zu den Coursen von 90 :. 91 % gehandelt, beute blieb 90“; % pro Dezbr. Geld; Verlin - Anhalt. bin. 6. 109 71 108“; %, 1.111 13. 95“; 9 I,; % bezahlt. Niedersch1.-Märk. 865.7, 1"; a I; % bez. HaUe-Thüringet 88 B1. 8724 Geld. Berlin - Stettiner 1054; a 106 und 105“; bez. Düsseldorfer 105“; Geld. Halberstädter 105 Geld. Rheinische 8337. B1. Potsdam - Magdeb. 81 3

82? und 81'; % bez. und Geld. Fr. Wilh. Nordbahn 70'; . 70 % Pcsthct 85Z ; 86); und 851 % bez. und Geld, Kaiser Jerdin- Nokdb 172 % pro u|t. bez. Mailänder 109 % bez.

Zn preußischen Fonds wenig verändert; Staatsschuldsch, von a 93 % bez. Prämienschcine 90“; % V1. und (Held.

Zn fremden Fonds war das Geschäft ziem|ich belebt; besondex: ;- gchrt bliebrn Hamb. Prämicn-Anleihe von 801; a 82 % bez. U.;, Hamb. Feuerkaffen-Anleibe bis 86 % bez. u,Br., engl. 5% kusskschk11. ' bezahlt, Stieglitz bis 91? .*- ?z % bezahlt. ' ..

Wechsel waren minderbegebrt, als in voriger Woche, besonders ' burger gewichen, dagegenLondon gestiegen, obwohl nicht sonderlich 31:1,- Der Umsaß war im Ganzen unbeträchtlich.

Berlin, 21. Nov. Zu der abgelaufenen Woche betrugen „- Landzufuhrm von Gctraide: 129 Wsp]. Weizen, 193 Wspl. Rogge„ Wspl. Geiste, 252 Wspl. Hafer, 10 Wspl. Erbsen; dcn Finow-Kanaz'L sirten: 261 Wspl. Wcizen, 1058 Wipl. Roggcn, 122 Wspl. Gcrße, 1 Wspl. Hafer, 31 Wspl. Erbsen, 174 Wspl. Oclsaat, ca. 1100 Stk. M demnach unbedeutend von beiden Seiten durchschnittlich weniger, als,-" vorhergegangenen. Der AbsaH, anf den örtlichen Vedaif beschränkx unsere Preise nirgends hin reniiren imd dcsbalb kaum unter Einfluß“ , auswärtigm Bcricbtc sieben, ging in den weißen Soxten dennoch 911 statten und lief: nur hin und wieder Unwesentlichcs Nachgeben 11er zu. Das Geschäft in schwimmender Waare ruhte bci dcm gchabtené Wetter in der Furcht vor baldigem Schluß der Schiffsal,*rt. Umsäxx Partieen waren nur geringfiigig; von Weizen i" 1000 beschränkt einige Ladungen weißen 89 /90pfd. poln. :- 83 Rthlr,; bunten 85ny 78 R1hlr., und eine Partie bunten 78psd. poln. vom Lager 11 78131 gelben 834007. mäik. 3 73“; Rthlr. Hiernach notiren wir: lveißcn 87/ -. poln. 80 71 83 Rthlr., bunten 85/88pfd. poln. 76/78 Rthlr., gelben 83/x mäik. u. Saal- 73/79 Rthlr. *

Von Roggen in 1666 wurden einige Ladungen 86/87pfd. :- 644,_ Z pr. 82pfb. und einige schwimmend 83_/84pfb. 3 65 Rthlr. gehandelt. Verkehr auf Lieferung umfaßt eigentlicb nur noch den Frühjahrs-Tx, :* und war mit Ausnahme von Donnerstag unbclebt. An diesem Tage . gen wohl ansehnliche und überwiegende Kauf-Oxdrcs eingetroffen sein, auch nur mit Preiserhöhung bis zu 59 Rehlr. auszuführen waren. S dem und heute: [006 mit 63;2 Rthlr. pr. 2pfd. verkauft, was für 82/875 634-67 Rthlr., pr. Dezember 647 Mbit. bez., pr. Frühjahr auf 594M- gch., 59 Rthlr. Geld. *

Für Gersie fehlt Kauflust, und Angcbote von großer 70/71pid.“-,. zu 51 Rthlr., selbst zu 50 R1hlr., finden keine Beachtung; für 751.1, 51 Rthlr. zuleßt bewilligt Wotden. Oderbruch- nicht am Maße; 71. pomm. pr. Frübidhr 1. J. mit 48 Rthlr. offerirt, mit 46 Rihlr. zu 191

Auf den Werth für Hafer scheinen die anhaltend starken Zuiu einwirken zu wollen, selbst das Königliche Proviant-Amt wiu über 32311 * nicht mehr anlegen. Wir uotiren demnach 10420 32-34 Rthlr.; pr.Frühjahr hatte gestern Frage und holte 33 Rthlk., hente auf 331791“ ; gehalten, 33 Rthlr. (Held. “Z.,-

Erbsen 68-74 Nehlr. nach Giite. 37?

Lebhafte Frage für Oelsaaten anfangs der Woche steigerte dieP_ auf 74 Rthlr. für Rapps, 72 Rthlr. fiir Niibseu; seitdem hat 11“ etwas nachgelaffen und ist Rapps zu 74 :- 73 Rthlr., Rübsenx/s :. 71 Mbit. käuflich, aber nur 72 - 73 Ntblr. fiir jenen, 70-71'741 für diesen zu bedingen. Alte Sommersaat auf 62 Rthlr. gchaltcx.» boch unbeachtet.

Die schon erwähnten Bcsorgnisse fiir die jungen Oelsaatcn im Je Wenn der gehabte Frost zunehmen“ oder andauern sollte, baden währ seines Vcsichens rege Kauflust fiir Riiböl auf Lieferung unterhalten, jedoch ohne weitere Preiserybhung bestiidigt worden; Loco-Waare, woi ]“th fast der stärkste Bedarf, hat derselben aber ferner bis 10“,- Rthlr. terliegen müssen, und zufolge dessen eben so p. Nov., Nov._/'Dez. H ist die Stimmung im Allgemeinen ruhiger und Preise neigen zum Nach ben; ]060, Nov., Nov./Dez. und Dcz./'Jan. 10“; Mbit. Br., 10“, R1 zu bedingen, Jam/"Febr. 10“; Mbit. Br., 10“; und %, Rthlr. G., Feb März 1075 Rthlr. Br., 10“; 11. Y Rihlr. G., Mä1z_/'April 10F Rthlr. ** 102; Rthlr. G., April/Mai 109; Niblr. Br., 105; Mbit. G. Lei ]aco 12 Rthlr. Br., 1). Frühjahr 11“; u. “„, Rthlr. Hanföl 16-15R Mohnöl 176-17 Rthlr.

Spiritus bei schwacher Zufuhr 297. Rtblr. bez., auf 30 911/111. * ebenso p. Brennzeit gehalten, p. Frühjahr dürfte unter 29 9111111. 1070-- lich anzukommen, bis 285; Rthlr. zu machen sein.

Die Witterung ist sehr mild geworden, der Wind S. zu SW.

3101: Frankfurt 0. NT., 19. Nov. Die Börse war hente'in . meisten Fonds etnms flaucr gestimmt, und namentlich wichcnngrdman Nordbahn- und Ludwig-Bexbacber Actien auf mehrere Verkauft. M

9,4,

sah auch einer niedrigeren Notirnng von Penis entgegcn, anf kieKu __ , „„ von der Einverleibung Krakaus in die österreichischen Staaten. 5060 "" Mon“ mannl- Geichlo weibl. Gesch'l. Personen. stand bleibt sich zicmlich gleich; Diskonio steht 47; a 44% ;??th """" 1:12“ 79 143 4411811'111't13'6 " 61.8611. März ....... 55 F? ZZZ zmxtoräam, 18. R07. 1116060. «4.1.1. 868. 5835. 5% 5111 April ........ 2,842 557 3249 3% (10.3726. ])as:- _. zusx. _. 211181.6. ['t-91185. km 8611. -- ['«1- Pküi ........ 2125 555 ,“ 49 1 - * 2,680 /9 111188. ]]0ye 88. Jim,] ........ 1,148 224 1 372 QntN6r116n, 17. U07. 211151. -. Reue In]. 213;- 1111 ........ 644 276 ,920 ['*rankf'urt 11. Kl., 19. Foy. 5% Klet- 108. 10777. ÜQUk-Üctleüß; .», August ...... 81 3q4 475 1869. 67. 91171“. [3911196611611 654 111", slope 877; 131“. 81165]. 863€ "l'- 1111- 58-9 ' September . . 523 345 868 061... 3001-1967, 0. .16. 500 81. 79 (;. Oktober. ..... 1,451 820 2 271 UumburZ, 20. R07. 3311119666611 1570 (Z, [“In-.:|. Rugs. 106 NOVLMbkk . . . 265 567 “822 [- 01111011, 17. U07. 00115. 3% 942. 25. 36114". 951;- 94'5. Reue 1411]. 2 Dexember . . . 1,063 "11- 289 774.11. y...;.. 51, ck,. 1.3.5. 3.1. 174. 17. 249/„non. 591. *,. 47.1... 92._-. im jWa-mt 230 - l'art. "z'. [2113]. Kuss. ]].2. [1]. [kras- 85'5.84 Z,“. ("11111 97- 95. Klex. 22145 „Z' im ][, 6 115 ' 1Z§Z 7§ZT kern 3 . 34. im [| . , ,. , * ])ak187/17. R07. 5% Renta iin 60111“. 117. 60. 3% 110. km 60111". 8": im "ck. »: 1,132? T,??? ZZZ? Rony]. _. 809 811311. _. kuss. *. & . L * * ' “' [ "117166, 19. 6... 5% 01.4.1084. 4% «1... 991. 3% «1... 72. : D" JÖRN?" Jahre 8,246" 4,442 12,588 4606-1582. 4.1.0. 1834 1562. «16 183912534. 86.48. 1772. 0165511 “bre 18461?“ den„die cholkeruyg Berlms a.us die levtgedachte Art . ck zu eigen machte, b:!dete auch diesmal etwa das Drei-

Uui]. 1105,“- 1-11'01-11. 97. [)(-It. 92. Umbr- 2418. Üomglrohc Ichausptclc.

Montag, 23. Nov. Jm Schauspieéhause. 195ste Abonne- Vorstellung. AufBegehren: Struensee, Trauerspiel in 5 Abth Michael Beer. Die Ouvertüre, die Musik zu den sämmtliiben. schenakten und die zur Handlung gehörige Musik ist von G. M beer. (Mad. Grabowsky: Königin Mathilde.) Zu dieser Vorstellung bleiben die bereits gekauften, mit M““ bezeichneten Schauspielhaus-Billets gültig, auch werden die noch zu verkaufenden Billers ebenfalls mit Dii'usiag bezeichnet [“

Dienstag, 24. Nov. Jm Opernhause. “134ste Abonnemt Vorstellung. Zum erstenmale wiederholt: Wilhelm vvn Ok“ große Oper in 3 Abth., von J. Förster. In Musik geseyt va Eckert. Ballets von Hoguct. Anfang 6 Uhr.

Zu dieser Vorstellung Werden Ballets zu den erhöhten Ok haus-Preisen verkauft.

Zu dieser Oper bleiben die bereits gekauften, mit Sonntag zeichneten Opernhaus-ViUets gültig; auch werden die zu derselben zu verkaufenden Billers mit Sonntag bezeichnet sein.

Jm Schauspielhause. 6tc franxösische Abonnements-Vorßklj 1.3 [1161111616 1691686013110" (16 [0 1691156 (16: ]„6 716011"6 (Zirolléez, 011: (261111 (1116 j'ai 1'61'6, 70111167106 611 “1 36191 0191. 12301'6110111 61 0131'0-0116116]. [43 [1161111616 1691656119, (]0 [3 16 1'156_(]0; b'l117111161'6, 011: ]-6 '1'6513n16nt, LWL 17:1!!!107110 611 1 3616, [131' 8611116. 1.3 polu.? 611 [1109111663 ' 731111671013 611 1 „“VW, [131 111111. ])6601111161'00556 61 .]11165 (;()k'

Zu dieser französischen Vorsiellung wcrden SchausPUlb Billets, mit Montag bezeichnet, verkauft.

__ .___ __ Verantwortlicher Redacteur 01“. I. W. Zinkcisen, Im Selbstverlage der Expedition.

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-HofbuchdrYéeiij

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I n h a l t. Ueber den neueßen Bevölkerungsstand der Refidenzsiadt Berlin. (Schluß.)

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Eisenbahnen. Särhfisch-Schlefische Bahn.

ueber den neuesten Bevölkerung stadt Berlin.

(Schluß. Vergl. Allg. Pr. Zeitung Nr, 324.) Der Zuwachs der Bevölkerung Berlins, der

den Ucbetschuß der Geburts- über die Stetbefällt Personen.

bildete,

i M Petyonen überhaupt

m onat männl. Gruhl. weibl. Ge .

Januar ...... 1,280 611 sch! PJYW Februar ..... 843 364 1907 Ma1z....... 1,241 469 1'710 Ap!!! ........ 3,775 1,086 4861 Mai, ........ 8,328 912 4940 Zum ........ 2,759 784 3543 Zuli........ 2,112 995 3107 August ...... 2,248 781 3029 Stpiembcr .. 2,005 676 2681 Oktober ..... 2,900 1,440 4340 November. . . 2,548 955 3503 Dexember... 1,264 530 (794

im ]. Quartal 3,364 1,444 4808 . 11, 9,862 2,782 12'644 |||. 6,365 2,452 8817 17. » 6,712 2,925 9,637

im ganzen Jahre 26,303 9,603 35,906

Die Zahl dcr zu

gieicher Zeit aus der Refidenz Abgezogenen und

i ck Personen überhaupt 111 Monat tiiännl. Geschl. weibl. Ge “l. er'o Januar ...... 1,216 532 sch P174n8n' Februar ..... 732 115 “847 Maxz ....... 1,186 339 1,518 Apnl ....... 933 579 1,512 Mai ........ 1,203 357 1,560 311111 ........ 1,611 560 2 171 Jult ........ 1,468 , 719 2187 August ...... 2,167 387 2'554 September .. 1,482 331 1813 Oktober ..... 1,449 620 2069 November... 2,283 388 2,671 Dtxcmbek 2,327 241 2568 im ].Metal 3,134 779 4,113 » 11. » 3,747 1,496 5943 » 111. » 5,117 1,437 6554 111. » 6,059 1,249 7:308 im ganzen Jahre 18,057 5,161 23 218

Der Uebexschuß, welcbe! durch die Mehr-A - Jahre 1845 unserer Reiden“ " nden Zahlen heraus: s ck zu Gute

Personen

kam, stellte sich hiernach in sol-

gezogenen als Abgezogenen

überhaupt

dtSjenigcn Zuwachses, welcher fich durch den Uebersihuß ber Gcburts- f den gleichartigen Zuwachs

Er übertra gegangenen Jahres um 1614 Pers

onen.

i M Personen, überhaupt

m onat männl. Gray!. weibl. [.

Januar ...... 304 WFM PUZZLE". Februar .. , . . 324 531 855 Maxz ....... 249 270 519 333191 3,026 668 3,694

ai. ....... 2,346 818 3,164 311111 ........ 1,213 352 1 565 Z"" . ....... 640 325 . “965 Sugust ...... 270 505 775

Member 712 563 1 275

krober ...... 1,709 1,041 2750 November . . . 448 802 1'250

Dmmber. ., 841 ** 531 “310“

R :] Quartal 877 1,089 1,966

im 111 » 6,585 1,838 8,423

im ". » 1,622 1,393 3,015

_ - » 1,316 2,374 3,690

“" ganzen ahre 10,400 6,694 177094

)! benand also in mehr

Monat D .“"- daß hier die YZ?“ ) Die mit

Zwei Sternen be 1 1 auf eine Verminderung der 593311920161.

Jahre 1845 der Residenz 11 Ma sene - als 17 Tausend Personen,zw?ovonchwiedn?1?n a te nen w anf „den Ueberschyß det Geburtsfälle über die Stube- ar, wahrend ungefahr drei Viertheile auf den Ueberschuß

) Di ' ' ' “m mti einem Stem bezeichneten Zahlen der Abgezogmen die der Angezogmen

Zahlen im Monat Dezember

sstand der Residenz-

scb im Jbahre 1845 durch

ctrug also 4406

, . zu 716 etsonen ö . .

1844. J" Éhnllchrk Art erhöhte fie? gegen 1342erdk);j1511;x, als am Jah" „Plyv der Enzwanverungen und Anzüge beßand.

Die Listen des Emwvhnkk-Melde-Amts wie

und Eingewanderte:

: Zuwachs, der

sen nach als Neuangezogene

1383

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

Montag den 231101 November

det Einwanderungen über die Auswandern 1 u . dum hatte sich der Populations- uwa s FSM “mm' m 23,30 Ind.?" scn, als der des nächftvorangegatétzgemtéJa;:eIah'“ 1845 großer "m'“

Am S in d s ' Berlins befténdeßn c:no:;whres 1844 hatte, wie voremahnt, bte Bevölkerung

191.643 Individuen m" [. 176,270 MHR“ Gkchk und

überhaupt aus (767913 Individuen bcidet]. Geschl.

Hinzurechnung des so eben ermittelten Po ! 1“ *- "nd des Jahres 1845 war die B v" 11 p." “o"s'ZuwWskS wah- jenes Jahres “"zumbmen zu: c o erung Berlins demnach am Schluss:

202,043 Individuen männl. G . 182,964 » kvkibi. e-s'chl und

überhaupt zu 3851707 Individuen beider Gcschtechm.

Die Resultate des laufenden Xah'es 1846 ' ' ' * . . » . md, o w 1 erlgntteln ließ, hinsichtlich des schnellen Wachskhumss dernRFsXeanij meltzi'nderi ausgefallen, als in dcn beiden nächstvorangegangenen Jahren 9 mb d ese [csteretx selbst schon, im Vergleich zu sämmtlichen frühcreti JahreBni,6 IFYLFUFWZF'Y Rest!:[tate geliefert hatten. - m . .ovem e1)smd er b“eB 't " ' ersten Quartale des laufenden Jahres aus sident ListeelxchdeesUlÉimFiochF-rc:

Meld -A ' ' ' ' in Beetlinnxw publtztrt worden. Es wurden laut dtesen Berichten geboren 1846 " , uber an*t im Monat Knaben. Mädckpen. Kinkbei'.x Januar ..... 476 466 942 Februar. . . . 579 584 1163 Max ...... 623 605 1228 Apr! ....... 587 531 1118 “Mar,. ...... 679 559 1238 Zum ..... 567 526 1093 Juli ....... 587 574 1161 August ..... 628 532 1160 SMmber. . 600 555 1155 im ]. Quartal 167; 1655 333 xm 11. 1833 1616 3443 im Ulf 1815 1661 3476 in den ersten drei Quartalen 5326 4932 10258

In den drei ersien Quartalen des Jahrcs 5018 Knabm und s 4682 Mädchen. . ' zu ammen 9700 Kinder und m den dm ersten Quartalen des Jahres 1845: 5194 Knaben und

1844 waren dagegen nur:

Au U| .......... * SeIteLbL ...... YZF 7535 FT; im 1. Quartal . 6843 M 8620 ][. 921? 3003 12219 .. 111. „f 6706 2397 9102 in allen meuar-

talen .......... 22764 7177 29941

In den drei ersten Quartalen des Jahres

eingewandcrt: 1844 waren dagegen UU!

18,090 Pexsonen männlichen Ge le 1 und 6,700 » Weiblichen sch- cho uberhaupt 24,790 Personen beidem: Geschlechts“ und in d. ' " ' ' gewandctté drei etsien Quartalcn des Jahres 1845 waren nur em-

19,591 Personen männlichen G: [ UNd 6,678 » weiblich“! séxechts Überhaupt'26,269 Perronen bewemj We le ts Cs “hatten fich also, un Jahrx 1844 5151 Persone'téméd tkm Jahre 1845 3672 Personrn weniger_ bier niedergemssen als im Jahre 1846 Die Zahl der Abziehcnden betrug: .

1846 P e r s o n r " überhaupt , W "" Monat mann!. Geschl. weivi.Geschl. Pels- Zanuar. . . 1291 596 1887 Februar . . 917 277 1194 Marz ..... 1505 363 1868 Aper ..... 1607 806 2413 Ykm. ..... 1899 496 2395 “Ilm.“ . . .. 1869 441 2310 Jul! ..... 1616 704 2320 August. .. 1967 436 2403 Sextxmber 1729 362 2091 im ], Quartal 3713 1236 4949 » ]l. » 5375 1743 7118 ' .. lll; " 5312 1502 6814 m allen drei Quartalen 14400 4481 18881

Zu den drei ersten Quartalen des Jahres

gewandert: 1844 waren dagegen aus-

11,403 Personen männlichm Ges 11 ts und 4,008 » weiblichen ck?) ck iiberhaupt 15,411 Personen beiderlei Geschlechts' und in den drei ersten Quartalen d s ' ' AuSwandernden betragen: : Jahres 1845 hatte die Zahl der 11,998 Personen männlichen Ge ke ts und 3,912 » weiblichen sch» ck

überhanpt 15,910 Personen beiderlei Geschnchts.

4993 Mädchen, zusammen 10187 Kinder,

also im ersten Jahre 558 Kinder ' “* geboren, als im laufenden Jahre 1842. anderen Mh" 71 KMM wenige:

Es wurden ferner in jenen Listen als verßorben verzeichnet: 1846

, Personen über au 1 im Monat mann!.Geschl. wcib1.Geschl. Pkksanrx. Januar ...... 398 382 780 Februar ...... 414 357 771 Maxz ........ 460 425 885 Avnl ........ 399 330 729 Mai; ........ 401 344 745 Zum ........ 352 363 715 Juli ........ 465 381 846 Yugust- ...... 566 468 1034 SeptÉcr. . . 457 394 851 im ]. Quartal. 1272 1164 2436 )x ". n 115?- 1037 2189 , » ]ll._ .. 1488 1243 2731 m den ekßen dreiQuaktalen 3912 3444 7356

In den drei crsien Quartalen des Jahres 1844 waren dagegen ver-

ßorben: 3777 Personen männlichen G, [ 3157 Weiblichen schyech1s und

_ zusammen 6934 Peasonen beider Geschle ter- und m den drci ersten Quartalen des Jahresch184'5 betrug die Zahl der

Todesfälle: 3703 ersonen m"n ' und 3439 P .. w:?b1117c16énm Gesäzlcchts

zusammen 7142 Personm beider Geschlechter.

Es ßarbm im a te 1844 - P'ksX'n Peniskr 01136846. 422 Person'" ““"d "" Jahre 1845 214 ßorbenßnbbkzte fich hikknach "" Ueberschnß der Geborenen über die Ber-

1846

_, Personen über

im Monat mann!.G-schl. weib1.Gesch1. PUKY: Januar ...... 78 84 162 Februar ..... 165 227 392 Mag ........ 163 180 343 Apr,; ........ 188 201 389 Vim. ........ 278 215 493 Jun,: ........ 215 163 378 Juli ......... 129 193 315 August ...... 62 64 126 SeptenYr .. 143 161 304 im ].Quartal 406 491 897 » i]]. » 681 579 1260 n ][. » 327 418 745 in allen drei

Quartalen . 1414 1488 2902

In den drei ersten Quartalen des Ka 119 184 Plus der Geburten erzielte Ueberschuß beäaxcn: 4 hatte der durch das

1241 Personen männlichen Ge ck! t b 1525 .. 6.111.116. s;,"ch 5 "nd ' ü ethaupt 2766 Personen bewer (Hej le 1 - 0 im Jahre 1845 chZtZtlg 5Zersselbe für den gleiZench5:i'tx-aum. _ er onen männlichen Ge ! . 153 » Weiblichen schvkchks UUd

überhaupt 3045 Personen beldkk Ge|ch1echter.

und dieselbe dürfte im Laufe des vorigen Monats (Oktober),

scheinlichkeit nach, die Zahl von 400000 " ' dka ße “m, 1. Oktober nur um 1031 , Seelen bereits uberß-egen haben, [ms Bevölkerung, wie wir oben sahen,

dienen können die Bedeutnn ciner o bei -- . sit Berlin geäcnwärti g s küchtltchtn

Hauptskadt übertrifft in diesem Augenblicke leicht schon diejenige von drei

Sch111ffe des Vevolkcrung eines dritten nur verhältnißmäßig nm Weniges nach.

Im Zahrc 1844 waren 3470 ersonen weni er an ' " 2971 Personen weniger ausgewandeßtck als 1846. g b im Jahre 1843 Dae durch den Ueberschß dcr Geborenen und Angezogenen über die

Verstorbenen und Abgezogcnen hervor e an ene G . * Einwohnerschaft Berlins betrug demnc?chg: g esammt Vermehrung der

1846 P e k so " k " überhaupt & W

ÜL ))konat mann!. Geschl. wetb1.Gesch1. Pkks- „Januar. . . 296 187 483 Februar . . 452 402 854 Maxz ..... 2788 443 3231 April ..... 1872 795 2667 Ykm, ..... 1874 688 2562 „,mit, . .. 776 356 1132 Jun ..... 677 400 1077 August . . . 341 359 700 September 702 554 1256 im 1. Quartal 3536 1032 4568 » ]]. » 4522 1839 6361 » 1". » 1720 131,3 3033 in allen dm“ Qua1ta1en 9778 4184 13962

In dcn drei ersten Qua 1 , , nerschaft Berlins nur kkböht ru::en des Jahres 1844 ha“? |ck die Einwoh-

7928 Personen männlichen G- 1: t 4217 )) weiblichen sch; ck 6 und 3220111111121! nén “1211145 IZqonen beiderlei Geschlechts, ! en ret et en uartalen des Vcrmchrung betragen: Jahres 1845 hatte diese Gesamme- 9084 Personen männlichen Ge le ts und 4320 » weiblichen sé. ck zusammen 13404 Pcrjonen beweise: Weicvlech-s Im Jahre 1844 war demnach für den beträcbteteri Zeit: ' wachs um 1817 Personen und im ahre 184-" um 558 aum """“th- ausgÉaUeF, ais iglfdem geanäniZn Jahre:, Personen geringer . a te tvb erung erlins am Schlusse des vori en wir oben nachYZ'Zs-F 31111711, zu veranschlagen war auf 9 Zahkes, wie * ', , er onen männlichen Ge [1' ts u d 182 964 » weiblichen sch» ck " überhaupt auf 385,007 Perxonen beiderlei Geschlechts so ist hicrnach, mit Hinzurechnun des voretwä nten G, - das Total der Bevölkerung unser?! Residenz seskt/KJUstellenesammt Zuschusses, am 1f. Oktober 1846 an 211,821 Personen männli en Ge ! und 187,148 ». weiblicchn schntchts uberhaupt aus 398,969 Personen beiderlei Ge1ch1ech1s, aller Wahr-

jenet Zahl nachßand, und da 1711; Ber-

im Oktober 1844 um 2413 und nu Oktober 1845 um 2750

Individuen erhöht hatte.

Wir fügen dcm Vorstehenden noch einigeBemetkun en hinzu, die dazu inwohner ab! wie befiyt, hervorzuheben. Die Bevölkerunz u,nserer der vier ReJcrungsbezirken des preußischen Staates; ste übertraf am

ahrcs 1843 in Wahthcit die von zweien und stand der

Es emhielt nämlich: Am Schlusse des Jahres 1843

Im Jahre 1844 war er also um 136 bedeu ' Gesammt-Einwobner.

, * tender, tm (* - „„, . dagtßztxstkmenxßZieMennger [?usgefallen, als 1171 laufenden Jahre:)“,re 1845 F;: Z::Z: 93339301“? ((Z-110161111, """" "VNV palations-Vermehr 11er?" 2137-1171; ssic? dageßen fur das laufende Jahr die Po. Die einzige S?adt Vserlietz'r rsurt """""" ZZZF iiber die Auswanderutgtgen huvonmch en Ueberschuß d" Einwanderungen Der ganze ResikkUUJSÖkzikidÖzßiYM: 3872306

Es zog," an: Der ganze Regierungsbezirk Aachen .......... 394,451 1846 Die einzige Stadt Beriin zählte demnach Ende 1843 me 1 als 17 ' . im Monat männl. GKXZFFoULXibl Gesch! uberhaupt pelte der Bevölkerung des ganzen RegierungS-Bezitks Strlzlsund u:: ?!?!:- Januar _________ 1509 699 * PKW:)?" "as an Volkszajhl der von Erfurt noch um 17,606 Seelen, Die Bevöl- Februar _________ 1204 452 1656 kerung des Regierungs-Bezirks Danzig überbot diejenige der Stadt Berlin Ma.“? __________ 4130 626 4756 nur um 34,157 Seelen. Ganz Aachen zählte 41,302 Bewohner mehr 018 April ____________ 3291 1400 4691 die Hauytstadt de_s Staates. Dabei betrug das Areal, über welches fich Mai ........... 3495 969 4464 die Bevolkcrung jener Regierungs-Bezirke verbreitete, bei Stralsund 79 02 Juni ____________ 2430 634 bei Erfurt 61,74, „bei Danzig 152,28 und bei Aachen 75,65 geo raphksche, uli „„„„„ , ______ 2171 911 30643082 Quadratmeilm, wahrend die 353,149 Einwohner der Haupt- und efidenz-

ßadt sich nur auf dem kleinen Flächenraume von 1,97 geogr. Quadratmeilen

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