1846 / 326 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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. vom 3. Mai (21. April) 1815 nieder, und die übrigen Mächte, welche die wiener Kongrc;:-Akte untexzeichnex haben, beschränkten fich'daraus, riesen BSscbluß als ein Ergrbnit; der direkten Verhandlungen unter den drei Hö- fen anzunehmen, ohne dz"; fie fich in die dorx gctroffene Anordnung der Tem“wxmj-Verhältniffe mixcbtcn, welche ihnen v'ollig fremd blicb.

Krakau war demnach vom Jahre 1815 an eine lediglich dem Schuxze der dm“ Mächte unterworfcne Mumzipalstadt und stand völkcxrcchtlich mit dem iibrigen Europa nur durch die Vermittelung sciucr Schityhctren in Vckbindung.

Dieses Verhältniß bestand fricdlich und unwidersprochen bis zum Jahre 1830, Um d:“.se Zeit jedoch zeigten sich schon vor der Jnsurreclion im Königreiche Polcn Synren von GäMurg in Krakau, den-n die dcrtiqen Bl'höidkn, statt sie mit Crnsi zu unterdrücken, eine schwackyk nnr ,;wcidcii- tige Haltung cntgrgcnseßtcn.

xxuchs einer reoolutionairen Bcwegung die Oidnung WÄLDLWUskiUkn zu onncn.

Deffenungeacbtet wurde in Krakau, nachdem im November des Jah- res 1830 der Aufstand in Warschau ausgebrochen war, derselbe mit dem lebhafsesicn EnthufiaSmus begrüßt.

Wik schweigen von der bei jeder Gelegenheit in den verletzendsien For- men hervortretenden unvcrhohlcnen Datlcgung eincr Rußland feindlichen (Ht'fiilnlng. Dic traktatenmäßige Ncmralität wurde auf noch unzweidenti- gere Weise vcklcxzt, Eine Schaar Studenten Wurde bewaffnet und aus- gerüstet, um an dem Kxiege Theil zu nehmen. Den Znsurgcntcn wurdcn aUc Kricgöbckiirfniffe hetbeigeiclmfft, deren sie bedurften; Waffenschmiidcn und Pulvermüdlen wurden errichtet und jene Gegenstände, die in Krakau selbst nicht velfcrtigt werden konnten, aUSwärts aufgekauft. Die zur Aus- rüstung von Menschen und Pferden nothwendigcn Erzeugniffe wurden der Jnsurrection von krakauer Kaufleuten geliefert. Und als derdamalige Präsi- dent des Senats, Gcaf Wodzicki, dieser offenbaren Verletzung der Trakkate eine Gränze scyen Wollte, Wurde ein Volks-Aufstand gegen ihn veranstaltet. C'r mußse, mit dem Tode bedroht, seine Salle niederlegen und wnrde von den Rebellen gezwungcn, das Gebiet von Krakau zu verlassen.

Nachdem das Königreich Polen im Jahre 1831 wieder unterworfen war, besetzte cine Abtheilung russischer Truppen Krakau und sein Gebiet, um die Trümmer des polnischen Heeres, dic fich dorthin geflüchtet hattcn, zu entwaffnen und aufzngreifen, Dann betiethen, als der Krieg vollends becndigt war, die drei Schußmächte iiber die Mittel, die Ordnung in Kra- kau wiedet'herzusteUen.

In Betracht der schwierigen Verhältniffe jenes Zeitpnnktes fuhrcn sie fort, diesem Staate, der ihre Schöpfung war, ihren großmüthigen Schuß auch noch fcrncr zuznwenden. In diesem Geiste wurde eine Amnesticohne Vorbehalt in Krakau bekannt gemacht, in Folge deren den dortigen Ein- wohnern von dicser verbängnißvolien Zeit nichts in Erinnerung blieb, als die Geldvorcheile, die sie ihr verdankten.

Während dks Znsllkrectionö-Kricgrs war nämlich die Zollgränze zwi- schen Krakau und dchönigreiche Polen als nicht bestehend betrachte: wor- den, und ein Theil des Handelsstandes hatte sich diesen Umstand zu inye gemacht, sehr bedcutende Gewinnste zu ziehen,

Licßen sich nun von jcdcr Wiederkehr anhaltender Unruhen in einer der benachbarten Provinzen ähnliche Vorheile hoffen, so crheUt daraus, wie zugänglich fortan eben jene Schichte der Bevölkerung allen revolniio- naircn Umtrieben werden mußte, Gewissenlosc I)iensc'yen fandcn es eben so bequem als vortheilhaft, ihrem Eigennuße den Mantel polnisch-patricti- scher Gefühle umzuyängen und den Schmuggclhandcl unter der vermeint- 1ich wcniger schimpßlichcn Firma revolutionairer Ränke zu treiben. Dieser Umstand darf bci der Erklärung vieier späterer Erscheinungen in Krakau nicht außer Acht gelassen wwdcn. Denn leider hat dort d.e Amnestie dic Gcmüther nicht beruhigt, sondern einen Undank erzeugt, der um so thätiger arbeitete, als eigensüchxige Berechnung znm Grunde lag.

Jm offenen Widerspruche mit dcn Traktaten fanden nämlich jene pol- nischen Unterthemen der drei Mächte, Welche in die Revoliition des König- reiches Polen verwickelt geWescn Waren, anf dem Gcbiete von Krakau Zu- fincht, kobold sie sie suchten. Allen ihren Umirieben wurdc Schuß und Un- terstiiyung gewährt. Die berüchtigten Ausseudlinge, dic seixdem i_n aUen Provinzen des evcmaligcn Polens aufnaten, wie Zalinöki, Zawiiza, die Gebrüder Zalewski, Konarski u, s. w., find sämmtlich von Krakgu ausge- gangen, wo fie sich mehrere Monate lang zu ihren propaggndistischen Rei- ]en vorbcrcitct hattcn. Zwei Brüder, ihres Gewerbes Kaufleute, waren es dort, die es sich zum besonderen Geschäfte machten, jene_n die Wege ayzu- gebcn, Welche sie nehmen möchten, und gleichzeitig zahlr-ctche, branksjifxcrische Pamphlete, die ihnen von den Hauptheerden dcr rxvoiunonmrenPropaganda zukamen, in den benachbarten Staaten zu verbreiten. , ,

Gleichzeitig bildeten sich in Krakau, von wo“ au§_ fie fich m die be- nachbarten Landestheile verbreiteten, jene volköversuhrentchen (HeseUschchtcn, die unter dcm Namen „Numa“, „allgemeine Confödemtion der_ polm1chen Najion“, „Vereinigung des polnischen Volkeö“ und „anonyme GescUschaft" bekannt find *).

Die Folgen dieses Zusiandes zeigten sich bald, genug m sammeltchcp ehemals polnischen (Hrbietsiyeilen. Verglich man diese Lage der Dinge unt der vorhkrgkhendkn, so war Es leicht zu begreifen, warum der Gedanke an einen allgemrinen Aufstand sich immer weiter entwickeln und 3111th unver- holen aussprechen mußte. _ .

Ein solcher Zustand war augenscheinlich mat den Traktatcw nicht vei- einbar, welche die Grundlage des Bestehens der freien Stadt Krakau b117 deten. Es war unmöglich, daß er die Verhältnisse derselben zu ,den drei Schusmäcb'en nicht gestört hätte. Der Senat von Krakau hat dies selbst und znerst anerkannt. _ _ Nach sechs Jahren langmütbiger Nachsicht entschlossen sich alqo die drei

Schußmächte, in Erwägung, daß der Senat von Krakau selbst seine Machi- lofigkcit c:kläit hatte, zu cincr ihnen durch die SOrge für ihre cigenc S1- cheiheit abgcnötbigten VrrthcikigungE-Maßrrgel. Sie otdnetcn an, daß dass Gebiet von Krakau militairisch bescHt werde, um alle jene Flüchtlinge, die es beunrnhigtcn, daraus zu entfernen und die Ordnung wieder herzu- teilen. s Jm Monate Februar 1836 fand die Besesung von Krakau durch die zu diascm Zwecke Veieinigten Tiupven der drei Mächte statt. Man fand daselbst nahe an 2000 politiiche Flüchtlinge, die fich unter falschen Namen und crdichtcten Beschäftigungen dort festgefest bauen.

Die Bewohner von Krakau legien der Enxfcrmmg dicser ihrem Ge- biete fremden Individuen alle mögliche Hindernisse in ren Weg. - Die mit der Unxersuchung dcr Jdcmität der Personen beauftragten Behö:den hatten alle Ränke zu bekämpfen, die von Seiten strafbarer '))kitscbuldigcr angesponiicn wnrden. Unaufhörlich legte man ihnen falsche Zeugnisse vor. Fast aUe Kirchcnbücher des bakauer Gebietes warm verfälscht. AUein in dem Kirchspiel von St. Marien in Krakau wurde juridisch nachgewiesen, das; 230 falsche Geburtézeugniffe geschmiedet seien,

*) Wie sehr dergleichen Handlungen dem am 30. Mai 1833 erlasse-

_nen Vclfaffnngs-Smtute für den Freistaat Krakau zuwiderliefrn, eithtans dcm Axt. ][. dcs gedachten Status, welcher folgendermaßen lautet: „Da der Zustand der strengen Neutraiixät dcr Freistadt Krakau und ihres Ge- bieteö auf die Traktate und aus die Verhältnisse von Garantie und Schuß, die dicser Freistadt und ihrem Gebiete in jenen Traktaten von den dreiyo- hcn Schnßmächten zugesichert find, fich stijßt, so geht hieraus hervor: 1) daß jeder öffkntliche oder heimliche Akt, jedes Unternehmcn, das auf den Umsturz oder die Störung der öffentlichen Ordnung in den Staa- ten eines der drei . beschiißenden Souveraine auögeht, nnd jide Theilnahme an dcrglcichen Unternchmungen oder an Handlungen dieser Art eine offenbare Verlesung jener strengen Neutralität, der ersten Bedin- ung der Existenx des Landes, ist und demzufolge von den Behörden des Landes und nach der in Kraft sichenden Gesesgebung so angesehcn, ge- richtlich verfolgt und bestraft werden wird, als wenn der Urheber fich eines politischen Vergehens gegen die freie Stadt Krakau schuldig gemacht hätte; 2) daß in der Stadt und in dem Gebiete von Krakau Deserteurs oder ge- richtlich verfolgten Individuen, die fich auf fiüchtigem Fuße befinden (wenn sie den Ländern der eincn oder der anderen der drei Schuvmäckyte ange- hören), wrder Zuflucht noch Schuß gewährt werden darf, und daß auf das Alls!|kskkl'UJs-Vegehttn von Seiten der zuständigen Behörden dergleichen Individuen verhaftet und ohne Verzug, unter guter Eskorte, an den zu diesem EUV? fkßgkinzten Gränzpunkten angeliefert werden müssen,“ Anm. d. Oesi. B.

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Nach der Wegscbaffung sowohl der polnischen, a") der sonst aus allen anderen Ländern hier versammelten Flüchtlinge konme man fich der Hoff- nung hingeben, daß die Revifion der krakauct-Verfassung, wclche bexeits im Jahre 1833 stattgefunden hatte, Mittel bieten Werde, die öffentliche Ordnung auf cine sichere. Griindlage zu stehlen. Um dieses Geschäft so tvenig kostspielig wie möglich sur Krakau zu-machen, wurde die Stärke der Besatzung vermindert, blicben dort nur em _schwaxdes Batailion österrei- chischer Truppen und cine Abtheilnng Kavallerie zuruck.

Aber das Vertrauen, daß die wiedcrhcrgesthie Ordnung von Dauer sein und daß die Bevölkerung von Krakau endlich eingesehen haben werde, welches die nothwendigcn Bedingungen ihrer Wohlfahrt find _ dieses Vertrauen wurdc bitter getäuscht. Die Polizei erhielt sehr bald zahlreiche Be. wcisc nene." rcvolntionaiicr Umt:icbl. Die Gerichte nnd die Regierungsbedör- ch tlmte'n, cingcschxich1ertr11rch grheimc Droimngcu, gar nicht oder nur schwach

Sch0U damals sahen sich die Schuymächte genöthigt, iblk Tkiéran an ihrcPslicht. Im Jahre 18.18 wiirde cs nothwendig, die östeirxichiscden Truppen

dcr Gränze dcs krakaucr Gebiets zu verstärken, um im Falle des *.)lns- -

wirre: 311 ocxsmttcn. Erst :;aci) cine: wicderhdltcn Säubcmng des Gebicts, nach einer nenen Organisation der Poiixei und dcr krafmlcr Miliz und nach cincr Revision und Abänderung der Poltxei- nnd Kriminal-(Hlscße ichicn es möglich im Linfange dcs Jahlcs 1841, die Stadt Krakau ohne (Mahr sich selbst iibcrlaffen und die Besaßtmg herauSzichcn zu können.

Alicia das Uebe"! war zu tief gewurzilt und hatte dcn (Heist cines gro- ßen Theils der Bevölkerung vcrwxirt. Kamm hatte die militairische Vkfiß- nahme aufgehört, so begannen die rcvoiutronairrnUmnicbe wieder mit der- selben Hlsllgkkit wic fruher. Zahlreicdc Thaliachen, welclie nicht bcsixittcn werden können, weil sie in vollster Oeffentlichkeit geschehen find, kiefern den Beweis, daß Krakau vom Jahre 18:40 bis 1846 im Zusianre fortwähren- der Verschwörung gegen die drei Swaymächtc war, welche die Freisiadi ins Leben gcmfcn hatten. Zum Bcrveiic desen soll hier nur die Tkatsaéqe erwähnt weiden, das; im Laufe der letzten zehn Jahre acht Pölitlschk Meucbel- morde in den Straßen von Kxakan vorfielcu. In fünf Fallen dieser Art folgte der Tod mis der Stelle, drci Personrn blieben schwer vciwundct auf dem Platze nud Watch nnr durcb dic idncn zufällig zu statten kommende Halse ins chen zurückgerufen, die Eisicxen hießen Pawiowski, CrUai, Ko- mar, Polizei-Commiffair Weinberger nnd Gendarm Mativko; die Letzteer sind dcr Distrikts-Commiffair Lusiczynski, rer Kanzlci-Bcam1e Hon1a1ka und drr bci dcr Eiscnbalm angesieme Lufiesch, Derartigcn Bcsticbungcu der polnischcn revolntiknaircn Propaganda gegeniiber, war alle bioherige Mühe, eincn dauernden Zustand dcr Ordnung und des Friedens in Krakau zu gründen, umsonst gcwesen. Die politische Kraft eines so kleinen Staaks reichte nicht hin, gleichzeitig dcn gthLlMLU, von außen her geleiteten Umtrie- ben, dercn Hecrd und Mittelpunkt Krakan gewordrn war, und der cisrigc'n Mitwirkung und Hiilfelcistung eines großen Tlieils dcr dortigen Bevölkerung zu widcrstchen. Zucht umfaßte eine große Vetschwörnng das gesammte che- maligc Polen, und diese brach im Februar 1846 an den Pnuftkn aus, wo se des „qiinstigstenErsolgö sichct zu scin glaubte. Das unabhängige Krakan, wo die Verschwornen sich in ihrer Bewegung freier fühlten, wurde ein Hauptschau- platz ihrer Thätigkeit. Dort wurde im vorans der Angriff in jkder Weise vor- bereitet und die Thätigkeit dcr Umw'älzungSpartei dnrch btandstis:erische Schriften und Proclamationcn angcsmchelt, dorthin Wurden Waffen, Skizieß- bedarf und Kriegöoorkäthe aller Art geschafft. Dort fanden fich aus dem Auslande ganze Schwärme rcvolutionairer Sendlingc ein. Ton war es endlich auch, wo, wie fie sick) scibst nannte, cine Revolutions-chietung hcrvortrat, welchc dichwegungcn in den zum Anfsiandc anfgernfenenPro- vinzen lcitcn und jcne LandeSthcile rcgicren sollte, in denen die Empöxnng ihren ZWcck erreicbt hätte.

Die hierauf folgenden Ereignisse find ganz Europa bekannt. Die Ur- bebcr der Empörung hnbcn durcb it)! Verbrechen blutiges Unheil nich: nur aus sich selbst, sondern auf das Haupt mancher Unichuldigcn herabgcrufcn. Dcm getechtrn Abschcu gcgcn dic Frcvicr, dic mis dem Leben und mit der Wohlfahrt itm'r cigcncn Familien spielecu, wird fich in jedem menschlichen Herzen schmerxlichcs Bedancrn iiber die wirklich eingetretenen, außer aller Berechnung liegenden Folgen des Verraths heimischen. Den drei Mäclytei lag aber eine schwerere Pflicht ob, als diesen Gefühlen Worte zu leihen. Sie mußten auf Mittel denken, in Krakau wicder irgend eine Ordnung herzusiillcn. Sie mußten gleichzeitig ihre eigenen Länder gegen die Wie- derkehr ähnlicher Gräncl und Verwitstungcn schiiven, wie jene, deren Heeid und Welkstäne Krakau so eben gewesen war. Nicht das war die Frage, ob die drei Schußmächte noch einmal Nachsicht üben woklten? sondern darum handrlte es sich, ob der freien Stadt Krakau wieder die nämlichen Waffen in die Hand gcgeben werden soUt-n, deren man sich dort so eben noch, nicht minder ba'harrlich als unaufrichtig, bedient hatte, um Unheil und Verderben in den bknachbartm Provinzen zu vcrbreiten. Konnten uud durfikn rie drci Mäckitc ihrcn Schux; noch länger diescr J-x'eißadt angedei- hen laffcn, dic zn derselben Zeit aufhörte, im Sinne der unter ihnen gy- schloffencn Vertiäge „unabhängig und neutral“ zu sein, als sie drr Will- kür einer Anzahl von Verschworenen verfiel, welche, obwohl fern von ihr und dem heimatlichen Boden, sie fortwährend in moralischer Knechtschaft

ielten?

h Die polnischen Audgewandertcn nämlich, Welche nach der Ucbciwälti- gung des Warschauer Aufstandes ihre Hcimat verlassen, hatten nicht nur sich selbst eine regelmäßige und feste gesellschaftlickxe Einrichtung gegeben, sondern auch eine Regierung fiir das gesammre ehemalige Polen geschaffen. Der erech der Thätigkcit dicser lcßteren War nach ihrcn cige:1en Geständ- nisscn, durcli jedwedes zum Ziel führende Mixte! jeden Theil des ehemali- gen Polens seiner jcyigcn Regierung zu entreißen, das vormalige polnische Reich wiederherzusteUen und die Anordnungen der Verträge von 1815 zu vernichten.

In diesem Sinne wirkten die polnischen Comités, Welche an der Her- beiführung eines Aufstandes in den evcmals polnischen GcbictSthcilen von Oesterreich, Prcnßen nnd Rnßland arbxiteten. Ihre rastlosen Bemühungen sind notorisch, sie haben seit einer Reihe von Jahren nnnntcrbxochen fort- gedaucrt. Diese leitcndcn Ausschüsse waren cs, Welche, während sie die be- stehenden Behörden mit Adrcffen bküiirmten, die dem chcke der Vcr- schwornen dienen sollten, heimlich aufriihrerische Proclamationcn drucken ließen, geheime Weisungen vcrbrcitctcn, fich drr Lenkung der öffentlichen Meinung zu bemächtigen suchten und im Gebiete des rbemaligcn Polens Steuern erhoben, die sie durch ein von ihnen erf.indcncs System eines mo- ralischen Zwanges beizutreibcn Wußten. Während fie öffentlich vorgaben, daß dieses Geld zur Unterstiisung hülfsbedütstiger AuBgewandertcn dicncn solle, wurde es heimlich zur Anschaffung von Waffen und Schicßbcdarf, zur Anlegung von Kriegs Vorräthcn,zurBeioldungderEmissaire,zuchsireiiuxig der Kostcnihrchcisen, ;mDrucklequngnufréihrcrischer Schriften und detenVrr- breitung inHunkerttauscnden von Exemplaren verwendet. So wurde im vollen Frieden der Aufstand citigcrichtct, dcr Bürgcrlrieg vorbereitet. Die Lci- ter dieser Bewegung bildeten im vollen Sinne des Wortes eine nomadisch herumschwcifendc Regierung, deren unmögliche und widersinnige Aufgabe es War, einen Staat zu tcgicrcn, der nicht besicht, und durch Mittel, die vor keinem Vcrbreclpen zuriickschrecken, einen politischen Körper ins Leben zurückznmfen, welcher in Folge der Fedier seiner Constimtion und seiner eigenen Schuld schon vor längcr als zwei Mcnschcnaltem dcm Tode vcr- fallen war. Und ach daS geschah ungestraft, vhme Scheu, öffentlich, ohne daß die Ncgicrungcn der Länder, in welchen die polnischen LliiSWandcrer Zuflucht gefunden, und welche fie zum Centrum nnd Axisgangopunkre ihrer Vcrdeiben bringenden Nänfe gcmacbt, Mittel gefunden hätten, eine Thätig- keit zu hemmen, die einacstandenrrmaßcn gegen den innerm Fried-"n res Smamgebietcs der drei Mächte gerichtet war!

Nachdem die Geschichte der leyten 15 Jahre den Beweis geliefert hatte, das,: die Unternehmungen der polnischen NULwankerer täglich an Umfang und Ausvebnung gewonnen, fühlten fich die drei Mächte endlich verpflich- tet, eincm Zusimide dcr Dinge ein Ende zu machen, der mit ihrer inneren Sicherheit unverträglich war. Sie waren dies ihrer eigenen Ehre und der Wohlfahrt ihrer Völker schuldig.

Der Freisiaat Krakau war durch seine größereUnabbängigkcit auch um so viel eher der im Auslande errichteten revolutionairen Regierung zugäng- [ich; alle Hebel der Auslegung und Verführung konnten hier mit größerer Leichtigkeit als anderswo angelegt werden.

Wer nach allen eben “wähnten Thatsachen noch verlangen kann, daß Krakau als Freistaat hätte sortbcstehen sollm, um für immer ein Heerd be- ständigen Aufruhrs inmitten jener Staaten zu bleiben, deren Regierungen sich die schwm Aufgabe gestellt hatten, es zu beschüyen, wer da fordern kann, daß eben diese Staaten ihm fortwährend seine republikanische Ver- fassung hätten gewährleisten sollen, während es sich seiyer Unabhängigkeit nur bedient hat, um gegen ihre eigene Ruhe zu konspirnen, der will das Unmögliche und fordert das fich selbst Widersprechende.

In der Abficht aller Kabinette lag es, daß die Verträge vom Friedens, nicht ein Werkzeug und Mittel Auch die Gründung dcs krakauer April) 1815 an Be der drei Mächte für immer einen C:,“ Die polnischen Flüchtlinge dahin rx Dkksälschk- Sie haben "icht choUt, daß Krakau unabhängig und der genannte Traktat, der dieyc Freiheit schuf, cs mißges eruht, bis es das Werkzeug ciner Factj ar. Mit eigener Hand haben sie alio USW welibe Krakau's SelbststäUdigkcit gkjchaffcnk

»sab s , , 3" "tu thijiliikh Mrd, Panthemont geschrieben, „denn das „administrative . ' historisch? Lexikon der Straßen von Parts und seiner Denkmäler“

1815 ein Pfand des Umwälzungen sein sollten. wurde dura) den Traktat vom 3. Mai (21. geknüpft, welche dieser Stiftung des Friedens aufdrücken sollten.

bleibe, wie hatte. Sie haben n:c“ht g eine Waffe des Angrinö w dcr drci Mächt: zerstört, geschiigt hatten.

Tcr bishcr geschildercen L

age der Dinge gegeniiber find die kkriß' von Oesterreich, chnßli! nnd Rußland einstimmig der Ansicht Jkkvii daß es unmöglicky ici, den durch den jüngsten AUfstÜnd _m semcn 45)?» staat Krakan als solchen wiekcrherzmieUen. Ein Y bgcsehen von der Unmögl clit'cit des Gelingcns ui: unverträgxich solvohl mit dem FUNNY: als mit der Lli-fi'cchyti*aliitng SIe wüxdkn, ti

lagen zeirürtcten J-rci such diescr Ast Wäxe, a dcn gegenwä1tigcn Umstiindcn, eigknen Staatrn, Grundsäße, alls dencn der allgemeine Friade' beruht. , fic fich zu solcher Heindl,;ngöweise ycrbcilicßcn, tn ren Augenzz; cigcncn Völkcr und in denen von Jan:, ker Unvorfichtigkcit auf sich laden.

Euxopa dcn Vorwmf "74:3 “Da cs den dreiMäch1cn unmögljckz'. dax“- Uebel don anz::g:cifen, wo es die Mittel zu scincr Wirksamicits'; -- und da sie ck nur auf dem Schauplatzej, so fahrn fie fich in die Neu.

melt nnd vorbercisct, matericllcn Thäiigkeit erreichen könncn, dégkcit vcrscßt, Wknigstexis dcn Hauptheerd jencr Thätigkci! zu zrrstörrn,„ in ihrem Bercicbe und inmittcn ihrer cigcnen Staaten liegt. Beschluß, den fie fassen konnten, war der: die ans Krakan sich bcziebx; Anordnungen der am 3. Mai (21. April) 1815 Unter ihnen geschick drei Tfnitatc ansznhkch mid dcn BkfiHstand wicder herzustelkln, wie - dem Jahre 1809 gegolten bat.

Waren die Bcdingnngen dcs Vestchens von Krakau einmal in *: War dcinc Bersaffung vernxchtct, die Verpfiickytunc

Wesen ausgehoben, _ . 19 lag es mcht mk;

Neutralität verlcßt. scinc Vcrtvaltnng zerriietct, der Macht der Menschcn, das wieder herzxistellen, was ;!1 beste:)cn ax Krakau's politisch? Existrnz bkrudte a:;f dcr (Hrixtidlage; fricdlicbcn Nr:!tmlität. Aber dieJ-acticn, Welche Krakau moralisch geiz; Sic hat ihn 15 Jahre lang bald m:“i- ' hcimenRänkcn,bnld offen gcfiihxt und bis zu dem Augenblicks ihn untcrbxzz wo im Februar d, J. seine Scliildeihebnng statrfand, die nach dcmßz», 5 der Verschworencn ganz ngpa in Unfxiedcn und Verwirrxrng stiirzen-U, Dieser Faction vrrdanktK-akau dcn Verlust seiner Unabhängigkcit, »;M, anders das Aufhören einer Lage, die unter dcn crwäbnten Boracssuy.» an cinem innrrrn Widerspruche litt, und der Anschluß an eine MMU Ruhe, Ordnung und Gerechtigkeit zu gcwähren willens und im Stanke: _ fiir den rechtlichen und flilklii'bMdcn Theil der BcVölkcrnnq von Krii-

ein Verlust und nicht viclmchr cin Gewinn zu nennen wärk.“ ;"

Rußland und Pirlcn.

Gestern sind der Fürst Smitii und seine (Okmaylin anf drr Eisknbahn von Czsnstochan wiederé eingetroffen, und heute wird die neu eröffnete Strecke diescr B; . dcm allgemeinen Vererr übergebkn.

Der Administrations- Einfuhr-Zoll vom Kaffee; der bis cht 15 ner betrug, von Anfang nächstcn Jahres auf denselben JUK, WU Kaiserrkich, nämlich auf I) Silder-Rubel 225 Kopefkn für de;: Cenrxx bkkübgksOHkWK'kÖln, dabki abyr dic Znsniz=Abgabc umd dic . SchifffahrtÖ-Abgaben, wie bisher, in Kraft bleiben sollen.

In der Umgegend von Warschau, Einige Meilen von hicr, bn: man gestkrn schon 8Grad Kälte, die jedoch nur eine Stunde „ml)ici

Frankreicj].

Das Journal dcs Débats criiffn sein heutiges Blatt mit einem Artikel über die Einverle'il'mtg Rr kau's in die österreichische Monarchie und sagt im Verfoig M01 das; diese Thatsache vorgcsikrn von dem preußischen Gesandten? englischen Botsckaster, Lord Normanby, und gestern von dem i')? reichischyn Gkscbäftöträger dcm Minister der auswärtigen “2111-70-74:- heiten, Herrn Guizot, notisizirt wordcn sei. ren hiesigen Blätter lmbkn bereits von der Vorläufig?" welche sta iiber diesc Maßregcl aus einem Korrespondenz-Artikelr Augsburger Allgemeinen Zeitung erhalten, Gelegenheitgr nommsn, idre Bemerkungen dariiber zu machln.

Der Bey yon Tunis ist am “14th Abcnds von Toulon 3qu cingeiroffen und von dort, nachdem er die Königliche (Hewrrbeschn' besucht und öffentlich mit einigen Wo:“tc'n fiir den ihm bereitki'éz Empfang gedankt hatte, nach Avignon Weiter gereist, wo cr am 1.51- übernachten wollts.

Das Journal des Délicate; bestätigt Ls, des Herrn Hood nach dem La Plata ohne Röslllksit gebliebsn. „Til Hoffnung“, sagt es, „wslche m welche seit so langer Zeit drn Bürgerkrieg den Ufern des La Plata unterhalten, endlich auf beigelegt „zu sehen, hat sich unqliic'kiichcrwciss nicht Die Mission des Herrn Hood, welcher am vorigen “Donnerstag in E! land wieder eingetroffen, blsibt fiir cht ohn? Resultat. Rosas [yar Propositionen, welche ihm im Nnmcn Frankreichs und Englands 9?an wurdcn, abgclehnt, und er bat sie nicht sowohl in scincm cigcmxi J!!- esse abgclehnt, als vielmehr in dem seine.“; Ali:“irten, dcs Gem: Oribe, eines der Prätendentkn auf die Präsidentschaft der UrugU

Seine (Rosa's) Bemühungen waren darauf ger1_ck' bciken vermittelnden Mächten zu “erlangen, daß sie 2- , der Republik Montevideo ancrkek aus unmöglich zuzugesik

tet hielt, hat den Krieg gxwollt.

Warschau , 19. Nov.

Raki) hatblkannt gsmackxt, daß derbis-k-x- Silber-Rubll fiir deiii,"-

Paris, 19. Nov.

Auch rie inciitcn aixdr Nncimti)

daß die' Miki

an gefaßt hattk, die Differxizxk und die Anarch1c gütlichkm WJ"? verwirklx: “'

als gefeizlichen Präsidente'n sollten, und dies hieltHerr Hood für durch da ihm seine Znstructionen im Gegenthkil anempsalylkn, in B auf diesen Punkt, dessen Lösung die vermittelnden I)iäihte (11161 Einwohner Montevideo's anhkimö

lich der Entsiijeidung der _ ck auch die|elbt

wollen, weder srlbst eine Entscheidung zu faffen, no sas zu überlassen. Die Sache isi also wieder ganz von vorn beginnen.“ erwähnte Gliickwunsch-Scbrciben Chateaubrim1d'1. die Prinzessin Therese von Modena lautet: Graf von Chambord hat mir angezeigt, wie namenlos gliißkltäl' lich zuriick, Wenn erst?“?! Dinge vorgehen: ich habe keine Befugnis), dabei mitzusprechen. 'i mal jcdoch vermag ich nicht zu schweigen. Einfangen Sie, tibi dringend darum, die Wünsche eines Mannes, der nicht einen AUS“ blick aufgehört hat, das zu hoffen, was er heute in Erfüllung 1,7- sagen, einem Freudcnrufe LU" machen, den seiner Brust entrissen zu haben er Ihnen vekk Chateaubriand.“

Die Presse sp

„Madame!

geworden ist. ehe mich gewöhn

Er kann es sich nicht ver

richt abermals von der Wahrscheinlichkeit * baldigen Aenderung des britischen Kabinets; eine Entfernung! Herrn Guizot würde an der Lage der Dinae nichts ändern und„"* zur Wiederherstellung des herzlichen Einverständnis französische Regierung nicht ihre Znstimmung zu geben werde, welche England von dem Herzoge von Moni . lange; das einzige Mittel also, welches übrig bleibe, sei die B" Palmerston's.

Konsistorium der rcformirien Gemeinde zu Paris Pentemont durch eine wohlthätige H lich dem Maire des zehnten Bezirks sl". hlthätigkeits-Büreau's 300 Fr. einhändigcn 111

es fiihren, wcxl der Vcrzickytletß'

gung Lord

Bestvnahme der Kirche eingeweiht. Armen des Wo

Es hat näm

? 7“.

ournal des Débats marht hierzu folgende Bemerkung:

t: „Die Abtei Notre-Dame de Pentemont wurde im Jahre 1217 von

ns.» ilipp von Dreux, Bischof von Beauvais, für Venedrktinerinnen ge-

nd“. Ihk Kloster war auf dem Abhange des Berges St.Sym- rion bei Beauvais gebaut. Wegen dieser Lage wurden sie Non- von Pente-„Mont (Y_erghang) genannt. Als eine Ueberschwem- „; ihre demtde zerstört hatte, waren die Nonnen genöthigk- im Z,: 1646 eme Zufluchtssiätte in einer Vorstadt von Beauvais zu „„ und im A::gust dcs thres 1672 erhielten sie durch Patent Erlaubnisx, Nack) Paris zu kommen. Hier kauften sie von: Genc- Hospital das Kloster drr Nonnen vom fleischgewordcnen Worte rer Gruneliestraße, dessen Gründung an dieser Stelle im fe des Jahres 1644 stattfand. Dieskö Kloster war Zahl"? 1671 aufgehoben worden. Die Kirche der Abtei von tcmont wurde im Jahre 1755 wieder aufgebaut. Im Jahre [) wurde die Abtei National-Eigenthum. Ein Theil des Playes d am 20. Prairiai ck11 und am 25. Jrimaire )(ll unter der Be- una verkauft, das; die Ersieigercr gehalten seien, den zur Vér- Ming der Straße Belleckmsse erforderlichen Raum ohne Vcrqii- : ab*,ntrcten; dcr iibrige Théfl der Domaine blieb im Besitz “dcs ateS, dm“ auf dem Plaße eine Kaserne? erbauen ließ. Die Kirche vr nock) und dient als Niederlage militairischer Gegenstände.““

*»qu den Antrag des Ministers der öffentlichen Arbeiten ist so kme aus 24 Axtikcln bestehende Königliche Verordnung über die bzhn;PoliZLt, im Interesse der Sicherheit für die Reisenden,

e*n worden.

ch *))erquisin von Normanby ist heute friih auf einen kurzen * ck 11011) London abgereist.

';; Emmi (Hyriicht, daß der Befehlshaber der französisébcn Schiffs- on in Afrika, Contre-Admiml Montagnics de la Roque, nach ion 3111iickb-Z-orde'rt sei, und daß unter dlr Mannschaft feiner iffe eine Epidemie herrsche, wird vom Journal des Tébatö rsprochxn.

Großbritanien und Irland.

London, “18. Nov. Heute geht der Hof von Windsor nach Jus?! Wigiht ab.

Die Morning Chronicle stellt die Nachricht der Post von biiä) dcrrschendem Zwiespalt im Kabinct entschieden in Abrede * fiigt Hinzu, das; die bisherigen Verhandlungen des Kabinets noch den geiiiigsten Anlaß zur Annahme eines solchen Faktums ge-

xkén dabkn, 1.4.7. Tre Ztiziructwnen fiir den Admiral Parker, der das britische

". wadsx im Tajo befehligt, bkschränkc'n siih, wi? Vé'j'laukt'k, auf Wiederholung rkr dcmsrlbcn friiher zugegangenen Aufträge, sich aus von jeder Ei:1mischnng in den Streit dcr Parteien Poxrtugals zu daxtcn, iin [[r-brigcn aber für dem Schuß des Eiqenthums m_ Peisonen britisMr Unikrthancn SNS? ZU “***ng UNd igexxallö dci“ Königlirhen Familie eine anluchtssiättk zu chäh- ,T'cr (Hlobe bezeichnet die streng neutrale Haltung“ Enq- s-m dcn pyrtngieiisiben Aiigelegeiil)9:1cn mit folgendcn Worteii: i;p„1iiiz-„icksii ministeriellen Blätter, welche den Triumph der Kö- 121'1-11111_J.)1akia und des Absolutismus wünschen und ihre des- egen „J)oxsmmgen auf die Weigerung der britischen ngicrung 111, 1ich in die Sache einzumischen, können schwerlich im Ernste .*.u'yt haben, daß wir mit den Jusurgenten gemeinschaftlicheSache 1'12k131'1'k811l, ghet sie wiirden England schmählick) verleumdenz n 11? "ck e_anrldeten, daß wir jemals den Prinzipicn, welche sie Kokix/tgal [iegrmch zu sehen hoffen, unsere Zusfimmung geben 1. Die Nachrichtcn aus Irland bleiben ziemlich dieselben. Die »» ,ytrlletht nur zcitweilige Auflösung des Repeal-Vereins: dergemchtwmxe' schon friiher die Rede getvesen ist, scheint sich Frmxl)r_ zu bkstätigcy; alle? Schkribe'r und andere bei der Gesell- 'ft A::gcmlltr, deren „Zahl sick) in de? Bliiti)ez€it derselben auf un- hr100 [*rlaiifc'n [)(idkn soll, wmdcn nach und nach entlaffen. - 1e§tanchchtx iiber den Zustand dcr Dinge auf dem Lande, ne in Dublin cmgegangcn sind, lauten giinstig. Die Preise auf (Hetrmdcmärktkn sind im Fallen und die Vorräthc in stetem Iu- en. Unier dcm Landvoik ist wieder mehr baarcs Gew zu “fin- mid_111!tAusnaL)me einzelner Fälle sind in den lkßtkn Taqcn Verpiiche zur Störung und Plünderung der Tratispoite von Le- , mxiikiit gemacht worden. Herr Waghorn wird im nächsten Monat den ersten Versuch MMU Ukllln Wege zur Beförderung der Ulberlandpost machen, WN AncZita durch die Lombardci iiber den Splügen gehen soll. LWF |tch xkßt zur Verabredung der nöthigen Vorkehrungen „1. Die, crsicn Nachrichten Von der Cinderleibung Krakan's in die retch1scheMonarchie sind grstkrn hier eingegangen, und die Times kOcntc„Veranlassimg, dic Angelcgenhcii in cinem schr gpreizten Dll [*e'xprkchen. Ue Gazette nwidrt jeYt ari1t|ich, daß derRegierung die Blo- 931 Porto angczetgt sei. Dabei wird indes; bsmerkt, daß sowohl Zonen, als auch Passagicre unbchindert gklandet und an BNd mnnn wrrdcn dürfen,

, B r l g l c n. qussel, “20. Nov. Auck) die gestrige Siyimg der Rspräsen- :l-Kammer wdr der Adreß-Q-iskussion gewidmet. Das Rogier- mcndkment m der Unterrichts-21n_qelegenheit ist zur Kabinew- gewordey, da der Minisicr des Innern erklärt hat, daß er “. cm Zi'lchi'n dcs Mißtrauens sche und cs daher brkämpfen * HW de Theux sprach sich darin iiber den bekannten “J FWlsÖ-t'lt dem Stadtrat!) und dcm Bischof von Tournay üMEßrljbilligte tm PriniipUdrrgleichen Verträge, weil sie zwisehen [(H,-trnd?" und der slllglojen Gcwali cin ge'wiffss Gleichgewicht .“ fili ai-ei er qesiand drn1Bxschof nicht das Recht zu, durch sein um Fk 011711 Ledrer dessen Aiqti'llung zu verhindern. Die Cut- 11 leskxuber tyusse m chter Y_nstam der wcltlichcn Behörde "'A Wii? Erklarung erregte großes Aufsehen, Weil sie den kic-

"soiderungen gsradc in ihren Hauptpunkten entgegentriti.

K 5 ck] W e 't ;.

"..;th Bern. In Folge des verfassungsmäßigen Austritis , 1er [J_?!oldeter Staats-Bkamte aus demGroßen Rath miissen di* kgMzungö-Wahlen in denselben vorgenommen werden. Es CTs? anf Sdnntag den 29sien d. angescst.

enmjgx Studirende der Hochschule haben in der Nacht vom 14ten eiWched. dxmJegieansi-Präsidenten Funk vor dessen Wob- „„ "nanne aßen-“ku k ebm 1, man laubt we'en ei- «ckck uber ])1'. Wilh. Snsell.g ck I g s

KÜ'ÉZWU Luzern. Aus den dem levten Kantonsblatte bei- kmbe erhandlungen des Regrerungö-Rathes aus dem Monat en 11 entnimmt mgn, daß die Amtsstatthalter angewiesen wur- in J!)???zsitrten YT Jagdvaiente zu ertheilen. _ „von warzerberg, Ober in der b“ errei i en ee, weilt hler und erhält viele Besuche.| | ck sch

1387

Kanton St. Gallen. Die Eidgenössische Zeitung meldet-aus St. Gallen vom 11. November: „Das katholische Großraths-Hollegium hielt gestern Abends seine erste Siyung unter dem Präsidium des Herrn Landammann Baumgartner. Das Wich- tigste. _der Verhandlungen war Bericht und Antrag des katholischen Admmtstratwns-Rathes, betreffend den gegenwärtigen Stand der Bisthmpß-Angelegenheit. Aus jenem war zu entnehmen, daß die vom heiligen Stuhle erhobenen Ansiände gegen Vollziehung des Bis- thums-Konkordates vom 7. November 1815 nicht in diesem selbst ihren Grund haben, sondern vorzüglich in einigen Bestimmungen der Vollzie- hungsverordnungund in dem Umstande, daß der Große Rath am “21. Nov. “18-15 dcm Konkordate nnr in Verbindung mit jener VoUzichixngs-Verord- nuizg, gegen Welche die päpstliche Kmie als den Rechten der Kirche prajudixirlich Einw.".nd erhebt, die Sanction crtdeilt hattc. In einem vdm „Administrations-Rathe beigelegten, vom Papste Pins; ])4. eigen- handig unierzeichneten, sehr wvhlwollendrn Schreiben werden als de- anstandetx Punkte namentlich hervorgehobcn, daß der Bischof in der Wahl scxiies General-Vikars und der kanonischen Leitung des Pxie- ster-Semmars durch die Vollxugs-Bcstimmungcn beschränkt werde,] zwei Punkte,“ welche Von den Staatö-Vehörden iiicht in den Bcreich ihrer Entschetdyiig gezogen wurden. An obige Berichteistattung knüpfte der Adwtnistrations-Rath wesentlich folgende Anträge; welche sodann auch mit 69 gegen 10 Stimmen zum Beschlusse erhoben wurdcn: „1) Der Admmistrations-Rath wird dem heiligen Vater Pins 1)(. NZmi'nö des katholischen Kollegiums fiir das in der Wahl des hoch- wurdtgen H. I, Peter Mirer zum Visibofe erwiesene Wohlwollen den lebhaftcsien Tank anIsprechen. ?) Glcicbzeitig ist das dringende Gesuch zu ernxuern, daß das am 7. Nowember “1845 abgeschlossene Konkordat, „Wie solches unterm “„Ilsten gleichen Monats vom (.H'iroßen Rathe des Kantons sarwtionirt worden“, vom heiligen Studie an- crkannt und durch Ekläß der päpstlichen Bulle in Vollzie- hung gkskYk werde. 3) Sollte die Entsprechung dicses Gesuäxes nicht unbkdingt erzielt werden können, so mag der Administrations- Rath zu folgenden Modificationen Hand bieten, Wllchkdkakkfass1111g und den bestehenden Geseyen nicht widersprechen und daher in der Kompetenz der katholischen Behörden liegen. 4) Zu den daheriqen Unterhan'dlungen wird nöthigenfalls eine nochmalige Abordnuuq nxoch Rom stattfinden, wozu dem Administrations-Rathe die erfordeiliahen Krcdite eröffnet sind.“ Das nun der offixielle und wahre Stand dieser vielbefprochcnen Angelegenheit. Fiir die Stiéts-Bidliothek wurde einxe neue Organisation erlassen, Miche zu deren Besorgxng etch Biblwthek-Kommission, cinen Bibliothck-Tirektor und einen Bi- bliothekar anfsicllt. Verichiedene Voranschlägc und Rechnungen gin- gen an VorberathungH-Kommissionen iiber. * *

Am 16. November Wurde die Botschaft des Kleinen Rathrs verlesen, durcb wrlche dem Großen Rathe dxingend empfohlen wird, dei! GcseßVorschlag iiber die Fi'eischaaren c'ndlicl) einmal zu crlcdiqcn. Tae lxberalx Ygrtei war zum Cintretcn geneigt; die Konsc'rvativen wollikt1, ,die Titten Uchchcisung an eine Kommission, die Anderen Zurückweisung an den Kleinkn Rath, die Dritten totale Vkrwsrfung dcs Geskßvorschlages. Mit 70 gegen 69 Stimmen ward das Eintreten und die artikelweise Bcrathung beschlossen. Dkk Art. 1, wc'lchkr die Bil- dung bewaffnete) Jreicorps (Freischaaren), wie jldks Auftreten sonder Cords, ohncantimmnng, Mitwirkung odcrLiusrufde-r Kantonsrkgikruna verbietet, „Wurde nicht ohne Widcrspruch unverändert angenommen. DL; Art. 2 seßt-fest, daß, wer an der Bildung solcher Corps oder ihrem Aust'xeten, tn oder außer dem Kanton, als Urheber oder Gehiilfe, mimwtclbar oder mittelbar, Antheil nimmt, in eine Geldstrafe von 20 ["S 400 F1. oder in Gefangenschaft von 10 bis 100 Taqen ver- falle. Die konservative Partei onte hier schon im ersten Stadium kriminelle Behandlung eintreten lassen. Mit 74 gegen 68 Stimmen Wurde aber der Vorschlag des Kleinen Rathes angenommen.

I t a 1 r e n. Rom„Y. Nod. Das Diario di Roma bringt in Jolqendem das Nahcre ube'r die schon erwähnten n(“uc'n päpstlichcn Beschl'üffe:

' „Unter denjenigen (Gegenstände:: des öffentlichen Wohles, dcnen dcr heil. Vater von dem Augenblicke seiner Tizronbcjieigung sein vorzüglichsies Augenmerk schenkic, wgr, auch die Hcrftcllnng einer schleunigcn nud gcrccl)- ten, „Rcchtép'ficge tm Cidil- und Kriminalfackyc, Zu diesem Ende hat Se. Heiligkeit mcht iiur die von seinem ctlauchten Voifaluer zum Vorschlag von Verbeffcximgen nn Pdnal-Reglement und in dem Strafverfahren errichtete Kommtsnon aztsgczeickwctcr chdthelehrte-n zu bestätigen, sondern auch ihre Aufgabe auf dic Verbesserung dcr Civilgcsexze audzxidrlznen befunden. - Zu der unter dcm ansidinm dcsGenrral-Schaßmeistcrs der Camera Apostolica, Mons. Antonelli, rtxsfallö bestehenden Kommisfion von fiinfMitgliedem hat der hci]. Y_atcx mittelst SkaÜtÖ-SckkctaliatI-Eklaffcs vom 6th "d, M, Noch zchn der tuchttgsicn weltlichen Rcchtögclchrtcn aus dcm Advokatcnsiandc dcr verschie- dxncn Provinzen nebst dem Uditoxc della Rota, Mons. ?llberghini, beizu- fizgep geruht. - Sc. Heiiigkcit behält sich vor, zur Verbesserung der Pro- 730131111- ,nnd Fommunal-Vcrtvaltnngen Verfügungen zu treffen, nnd damit dlc nothigep Vorarbeiten hierzu geschehen, sollen die Vorstände der respek- twen Provinzen nächstens angewiesen werden, nach vorgängigcr Verneh- mung der betreffenden Gubernial - Congrcgationen jene Verbcffcrun- gen, vorzuschlagen, welche, in Gcmäßhrit der im Edikte vom 5. Juli 1831 rirthaltcnen Bestimmungen, erspricßlicl) sein diirften. _ Der heilige , Vatcr hat ferner dcn Boistrhern dcr Provinxen den Aixftrag ertkmlt, gemcinsckmftlichc Anträge zur Beseitigung des Müßiggan- ges zu machen, wrlcher bsi eincm Theile der J::gcnd aus dem Bauern- mzd Hanerk-rstande fortwährend hctrscht, Zu diesem Ende hat Se. päpstliche Heiligkeit eine Kommission zu cmennen befunden, Welche aus vier Prälaten, dann aus den weltlichen Fiirsicn Aldobmndini, Ochcalchi und Torlonia, dem Präfidentcn dcr HanrelS-Kammer, Marchese Potcnziani, und dem Mitgliede der Rcvisions-Congregation, Grafen Carlescspi, bestehen soll. - Der heilige Vater hat n1ittc1st Erlasses vom 29. Oktober den cbc- maligen (Hencral-Sec:etair der Post-Vcrwaltung, L. Giambcnc, zum Di- rektor dcr Post-Aemter in Rom ernannt.“

T u r [i c t.

Konstantinopel, 4. Nov. Die Cholera macht nach mel)- reren Seiten weitere Foxtschritte'. Sie ist nun auch in denUmqe- bungen von Damaskuö und Alsppo auöqebrochen. Eine Karawäne von Pilgern aus Buchara, Herat und Persien, die nach Mekka woélten, wurde durch die Cholera fast ganz aufgerikben. Als einiqe der iibria qe- blirbcnen Pilger in Bagdad einzogcn, Orachm1mittclbar darauf die Cho- lera dort aus. In Teheran sollrn iiber 20,000 Personen an der Brechruhr gestorben sein, obgleich drei Vicrtdeile der Einwohner die Stadt verlassen hatten. Außer einem Sohne siarbcn auch xwei Ohkime des Schabs, so wie mehrere Minister, Generale :c. 'Die Cholera herrschte übrigens sckon dieses ganze Jahr iibe'r in Pkrsien. “Die Städte Mesched, Nischapur, Sebzwar, Scmnan, Asierabad, Jezd, Kerman, Hamadan, Kermanschab haben fast alis cin Drittheil ihrer Bevölkerung verloren; eben so Mazendrran und Gélan. Die Stadt Zspahan selbst litt weniger, um so mehr aber ihre Vorsiädtc. Aser- baidschan allein blieb verschont.

Bor kurxem wurde endlich die neue Militairschule eröffnet, an der em preußischer und drei französische Offiziere, die schon vor län- ge.rer Zeit hierher berufen wurden, Unterricht erthcilen sollen. Die Einweihung geschah in Gegenwart des Sultans mit großem Pomp untex Gebet und dem Salutiren von etwa 71) Geschiiyen uud dem l.)Kltetmgewehrfeuer von 6 Regimentern, die man ringsum aufgestellt

a e. " Der Winter “kündigt sich uns seit einigen Tagen nun ziemlich suhlbar an. Heftige Stürme fahren über die Propontis und den

Pontus Euxinus. Man fürchtet, daß in beiden Meeren mehrere Schiffe gescheitert sind,

, Kartoffelbierbereitung.

Die ungenügenden Ergebnisse der Bereitung von Bier aus Kartoffeln, welche bis vor einiger Zeit vorlagen und namentlich am dritten Siyimgs- tage dcs landwirthschaftiichen Provinzial-Vereins für die Mark Branden- burg und Nieder-Laufit; am 17. Mai v. 3. zur Beratbung gestellt wurden, peranlaßten das Haupt-Direktorium des Vereins, den Herrn 01". Lüderédorf txt Berlin,.zu beauftragen, die Fabrication des Kartoffelbieres eincr gründ- lichen Prufung zu xinterwersen, um zu erfabrcn, ob es möglich icin werde, aus der Kartoffel em gesundes, schmackhaftes, nahrhafies, stär- kendes, aber auch zugleich ein billigeres Lagerbier herzustellen, ais die gangbarer! sogsnannteu bayerischen Lagerbieke gewähren. Hteibki war es Abs1cht, durcb die Veröffentlichung des Vraaverfabrcnö nicht blos jedem Landwind dic '))köglicbkeit zu gewähren, ein solches Gctxänk für seinen K_“anslmit herzustellen, sondern vorzugsweise auch dem PUblkkUm ge- geniiber den Beweis ;11 führen, daß em io1ches Bier ohne alle Bcimischnng schädlichrr oder wxderiickyer Stoffe angcsertgt weiden kann.

Herr 111: Liirerzrorf hat "111 großer Bcreitwilligfcit den Auftrag an- gcnommcn, mit gxoße: Sorgfalt die Versuche ausgcfijdrt und mit einer sehr rankcngwcrtven Uneygenninzigkejt das Brauverfahren in einem ausführkichen Berichte zrliammrngestellt.

Tiefer Bericht ist in dem zweiten Hefte des vierten Bauch dcr Zeit-

schrift dcs [andwirthschaftlichcn Provinzial-Vercins abgedlucft und durch den Bizchliandel (in Bcrlin bei G. Bethge, Sparwairsbriicfe Nr. 16) zn be- te en. 3 Wir hoffen, durch jene Mittheilung einen wesentlichen Beitrag zur Verdrängung des iibetmäßigcn Branntweintrinkrns zu !iefern, und halten es fiir unsere Pflicht, dlm Herm [)1". Ladcksdorf fiir diese gründliche, mit unseren Absichten gänzlich zusammentreffendc Arbeit unseren aufrichtigen Dank zu sagen, und unterlassen nicht, sowohl das landwirthsabaftliche Publikum, als auch jeden Freund des Volkes auf diesen Aufsay hierdurch aufmetkiam zu machrn.

Potédam, den 16. November 1846.

Das Hanpt-Dircftorium des landwirtyschaftlichcn Provinzial-Vereins fiir die Mark Brandenburg und Nieder-Lai=sis. von Meding. Leite, von Schlicht.

Ljandels- und 13örsen-Uachrichtcn.

Berlin, 2:3. Nov. Die hohen Course von Wien haben seit lcyter Post sehr günstig _auf unsere und namentlich auf österreichische Actim ge- wirkt. Unsere Börke wurde jedoch von der niedrigeren Rente asfizirt, und die Course konnten ihre anfängliche Höhe nicht behaupten.

Usrliusr |Zörse. 021123.X0791nb0r 1846.

17071118. I 1,1“. hoax. “40,56", [x ['r- hour. Ükiek. ! Leb]. ' kriek. [ (Zela. ! (.*-em. Zt. §«1.1«1-§cb. Z.“; 934, 925-U Url.kataä.dlo-zc]b. 4 83 _ ]

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Üomglrchc Hchauspic1c.

Dienstag, 24. Nov. Im Opernhauses, 134ste Abonnements- Vorstcllung. Zum crsienmale wiederholt: Wilhklm von Oranien, große Oper in Z Abtb., von F. Förster. In Musik geseht von Karl Eckert. Ballets von Hoguet.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu den erhöhten Opern- haus-Preisen verkauft.

Zu dieser Oper bleiben die bereits gekauften, mit Sonntag be- zerchneten Opernhaus-Billets gültig“, auch werden die zu derselben noch zu verkaufenden Billers mit Sonntag bezeichnet sein.

Im _Schauspieldause. 6te franx'o'stsche Abonnements-Vorsteüung. 1.3 [)kc?!l]|8k€ rkprésentätion (it: |.": reyri5o (18: 1-6 716011118 (16 (,'-07111156, 011: (:(?[ui que? j'ai réyé, yamiczv'illa en 1 acts, par 013]. [3111'8116111 ee öl,“;rc-Jlicbsk. [4.1 [)"-mik“: rßyrésentätion (16 ].“: 1'911'158 (182 b'liékitiét's, 011: 1-6 'kestament, cométiie- x'xmalsxil 011 1 3610, [):n“ chibek. ].:1 polen en [)rm'ince, koffe- x'an-lm'illeksn 1 301€, [mk öld1.])000mbé:r00556 (21.111185 Corckiar.

Zu dieser französischen Vorstellung werden mit Montag be- zeichnete BiUets Verkauft.

Mittwoch, 25. Nov. Jm Schauspielhause. 196ste Abonnements- Vorsiellung. Eine Familie, Original-Sihauspicl in 5 Abth. und einem Nachspiele, von Cl). Bircb-Pfkiffkk-

Oeffentlrche Ausfuhrungen.

Donn„er_stag, den 26. November werden die Solo- Sängerin der Konzext-Geiemchaft des Konservatoriums zu Paris, Dllc. Bochtols, und der Violonchsk, Herr B. Coßmann, im Saale dcr Zing-Akademie ein Konzert geben, bei welchem auch der Herr Konzertmeister L. Ganz, Herr Kings, K. K. Hossängcr, so wie die Herren Schumann und Buddée, jmtwnken werden. Der vortheilhafte und bewährte Ruf, welcher den beiden Konzertgebem vorbeigebt, verspricht den Freunden gediegener Kunstbildung einen der genußreicbsten Abende dieser Saison. Für das Nähere verweisen wir auf das untenstehende reichhaltige Programm.

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Verantwortliaheé Redacteur ])r. I. W. Zinkeisen. Jm Selbstverlage der Expedition. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

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