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1472
Allgemeiner Anzeiger.
[770] kroclama.
Das im hiesigen Landräthlichen Kreise belegene und den Gutsbefiscr Theodor und Franciöka Kopbammel- schen Eheleuten Tchörige Erbpachts-Vorwerk Leßnau, auf welchem ein Qanon von 120 Thlr. 10 Sgr. haftet,
. - - - und welches zufolge der nebst vaothrkenschein in un- 70!" 29" d0'1894 des stadtgerrchilichen vaothekenbuchz serem [. Büreau einzusehenden Taxe nacli Abzug des
von den Umqebungen verzeichnete Kaufmann Vandow- - - * ., . . . .. C ons :) ro nt v ran ia t 6300 Tllr. YchkSGkaxÜUkk- 8F1chk11ch abge|chayt ZU 14-778 Th!" 7a_»_?_____ z(_11P__JT_nrz_e zu 4 Ps:?)zeZt lerfanschlagt Zins 97'7 CAPf". so , 8.558 Thlr. 3 Sgr. 9 Pf. abgeschäßt ist, soll am . _pril1847, Vormittags 11 Uhr, am 29, April1847, Vormitr. 1011hr, an d" Gtrrchtösiellr subhasmt_ werden._ Taxe und Hy- an ordcntlichcr GerichtssieUe subbastirt Werden. pothekenschem find m der Registratur einzusehen. Neustadt den "_ Auqusi 1846. """"""““"“"' Königl. Landgericht als Patrimonialgericht von Leßnau.
Bekanntmachungen.
[771] Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 29. August 1846. Das in der Deßauersiraße sub Nr. 12 belegeue,
[M“] Berlin-Hamburgkr Eisenbahn.
Vom 15, Dezember an werden die regelmäßigen Züge auf der Berlin-Hambnr- ger Eisenbahn nach folgendem
ahrplanc
! auSgeführt Werden.
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* * 14. Perjonen- und Zwrschen-Zuge. _ _ quchcnzug . Zwischenzug Richtung Personenzug von Berlin nach Richiung Personenzug von Hamburg nach v o n nach Wittenberge, v o n nach Wittenbcrge. B e r l i 11. Hamburg. von Wittenberge nach H a m b u r g. Berlin. von Wittenberge nach Hamburg. Berlin. Abgang Wenderge Abgang nach Wittenberge von Berlin ........ 8-1 Morg Zé; Nachm. von Hamburg ....... 7 Morg 23; Nachm. » Spandau ...... 82.- » ZK » » Bergedorf 7"; » 23; » » Nauen ........ LUA » 4? » » Reinbeck ....... 717 » Z » » Friesack ........ 10? » 5 » » Friedrichöruh . . . 71; » ZH » » Neustadt a, d. D. 10'; » 5'5 » » Schwarzenbeck . . 87; » ZR » )- Zernis ........ 1034 » 53ch » » Büchen ........ 82“, » 4-7; » )' G'öwen ....... [1,7 » 6? » » Voißenbur . . . . 9 )) 4Y » » Wilsnack ...... 11T » 6T,“ Abends » Brahlödor? . . .. 9'; » 5); » Ankunft in Witten- » Hagenow ...... 10 » 51; » MW » Ludwigslust . . . . [032 » 6"; » nach Hamburg. » Grabow ------- [()x )) 61T . )) _ .. Wittenberge. , .. 12“; Mittg. 6 Mors. Ankunft '." XYZ" » Grabow ....... 13; Nchm, 7 » W » Ludwigslust . . . . 1x » 7x » nacb Yell!" __ » Hagenow ...... 2x; » 8 » » Wittenberge. . .. l2kch Miitg. 6“; Morg. )' BküblÖUOkf ..... 2x » 8"; » » erSrrack ...... [LY » ()J; » » Boisenburg . . . . 3x » 9 » » Glöwen ....... 1 Nachm. 7x; » » Büchen ........ ZF » 9'7 » » Zentis „„„„„„„„ 1Z; „ 74; „ » Schwarzenbcck . . 4 » 92 » » Neustadt a. d. D. 2 » 8 » » Friedrichöruh . . . 4'É » 107€ » » Friesack ....... “„U/„ » ZZ » » Reinbeck ....... 4Y » 10"; » » Nauen ........ 3 » 92 » » Bergedorf ..... 4x,“ » 10T » » Spandau ...... ZZ; » 10 » Ankunft _ Ankunft in Hamburg ...... 5'ch T1“; » UZ » in Berlin ........ 4.7; » 10"; »
15. Guterzuge.
Außer vorstehenden Zügen wird späterhin vorläufig noch ein Güterzug von beiden Endpunkten eingerichtet wer- den', welcher von Berlin um 6 Uhr Morgens und von Hamburg um 7x, uh: Morgens abgehen und am Abend desselben Tages req). in Hamburg und Berlin eintreffen wird. ,
Mit den Personenzügen werden nur Eilgüter, Cquipagen und Pferde zu dem erhöhten Tarif befördert.
Bei den Zwisehenzügen findet außer der Personen-_Beförderung in allen drei Wagenklaffen auch die Mitnahme von Gütern und Vieh-TranSporten zu niedrigen Preisen statt. Die Güterzüge smd aussthließlich nur zum Trans- port von Gütern und Vieh bestimmt, ohne Beförderung von Personen. -
Etwaige Ertra- oder Lokalzüge werden an den betreffenden Orten besonders bekannt gemacht werden.
Berlin und Hamburg, im Dezember 1846.
Die Direction der Berlin-Hamburger Eisenbahn-Geseilschaft.
. [965 b]
Da nun bei gleichmäßiger Repartition der Inhaber von je funf Actien berechtigt sein wird, Une
neue Artie zu übernehmen, und in gleichem Ver- hältnisse von fünf Actien zu Einer die Betheiligung
fortschreitet, so fordern wir die Inhaber von mindestens fünf Oberschlesischen Stamm-Actikn auf:
1) in unserer Central-Kasse VMU 7. bis
18 D(ijnber 0. incl., von Morgens 9
bis 1 Uhr (Sonntags auögenommen). sich zu erklären, in wie weit sie von der gedachten Berechtigung Gebrauch machen wollen;
2) dabei gleichzeitig ihre Actieu unter Bei- fügung eines Verzeichnisses derselben
zu produzircn und Zkhnpk0 CLÜt
des von ihnen zu übernehmendenActien- BetrageSgegenQuittungunseresHaupt- Rendanten einzuzahlen und
3) sofort die präsentirten, mir kem Stempel
.. ., *--
nuar k- saUd „abgestempelt Dezember 1846 ' - - -- versehenen Actien zurückzuempfangen,
Zen Zlnstn au_f unsere Ac__nen_ mlt 4 Th!" fur Sobald die Allerhöchste Genehmigung xu der Aus- dre un-Zlctie und mit 2 Thlr. f,"! die Halb'AMk- ge- gabe dieser Actien crtbeilt und die Beschaffung der Be- gen E*„nwsung des ZMS“ und Drvrdendenschems Nk'7- darfssumme aus dem vorbezeichneten Wege gesichert sein „U“ bk'„U"skkkk Hauptlasse vom 2- Januar k- a_b, „MW wird, werden wir dies den Herren Actionairen zur m Berlin auf unserem Bahnhose vvm 12. bis mel. Kenntnjß bringen. 14* Ic_muar N- VokMi'sz "M 9 ["S 12 Uhr; “sv!“ Es werden sodann die erlegten Zehn pro Cent als sen V","- erste Theil-Einzahlung auf die übernommenen Actien
SUM", den 8. DkszÜkk 1846- erachtet und weiter bestimmt werden, an welchen Zeit-
D a s D i r e i t o r i u m. punkten im Laufe des folgenden Jahres die ferneren Witte. Kutscher. Rhades. Einzahlungen erfolgen sollen.
Die Inhaber von Stamm-Actien. wclche fich in der oben beßimmten präkiusivischen Frist nicht erklären, kön- nen später von der Berechtigung jener vorzugsweisrn Betheiligung keinen Gebrauch machen.
Breklau, den “27. November 1846.
Der Verwaltungs-Ratb der Oberschlefischtn Eisenbahn- Geitaschafi.
[9341-1Rhejnjstl)e Eisenbahn.
Dem uns von_mehreren Juh'a- brrn Nhklmsthkr Zyklo- ritäts-Actikn geäußerten Wun-
sche, daß es ihnen geftattet sein möge, mit der am 15ten d. M. einzuzahlenden 7ten Rate 3 10 % zugleich die noch ferner reßi-
Vom 151en d. Mis. an findet der ViUkt-Verkauf
und die Annahme des Reisege- päcks auf unserem Berliner Bahn- hofe in dem dort um errichtetenExpeditions- Gebäude, linker Hand vom Eingange zum Bahnhofe, siatt.
PotSdam, den 12. Dezember 1846.
Das Direktorium
der Berlin-Potßdam-Magdeburger Eisenbahn-
Gesellschaft.
b
[96
OR
] erlin-Steitiner Eisenbahn.
Wir brin en hierdurch zur Kenntni des bethei- ligten Publikums, daß die
AuGzahlung der am 1. Ja-
“ “ ' * -' . . “ * ?ck“,» ck “M *
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* -/ :x ': -* ), SET:?“
(Zisenbahn.
n der am 2511er! d. M11. abgehalte- nen General-Ver- sammlungist beschlos- .. sm_worden, die zuerr- . vollsiändigun des Gesellschaftsponds .. xu beschaffenden 823400 Thlr. durcb Auögabe . von 8234 Stück Stamm-Actien [in. *. aufzubringen und hierbei die Inhaber sämmtlicher Stamm-Actien vorzugsweise in gleichemVerhältnisse zu be- theiligrn.
"'I
renden 30 % kinzuzahlen und dagegen die voll- *
ständigen Actien-Dokumente in Empfang zu nehmen, entsprechend, bemerken wir für diejenigen. Welche hier- von Gebrauch machen wollen, daß bei Einzahlung der restirendcn 40 % = 100 Thlr. pro Aciie, außer den in unserer Bekanntmachung vom Zten v.M. erwähnten mtirlicben Zinsen fiir die sechs ersten Ratenzahlungen :.:] 5 Thlr. 6 Sgr. 3 Pf., auch noch die Zinsen vom 15ten bis Zlsien d. M. für die vollen Aciien-Beträge mit 12 Sgr. 6Pf. pro Artie in Abzu zu bringen find, weil die auözugebenden Prioritäts-Zlctien mit Jim;- Coupons vom 1. Januar1847 ab versehen sein werden.
Es sind demnach für die lesten 40 % pro Artie 94 Thlr. 11 Sgr. 3 Pf, einzuzahlen.
Die in unserer erwähnten Bekanntmachung vom Zten v. M. namhaft gemachten Banihäzscr werden diese Einzahlungen gegen J-nterims-Qnittungcn in Empfang nehmen, rvclche demnächst gegen die von uns vollzoge- nen Actien-Dokumente ausgetauscht werden.
Köln, den 2. Drzember 1846,
Die Direction. [872 b] - Loebau-Zittauer E1senhahn._ *ÖYZÜMY __ Es Wird hierdurch die
»» zehn Thaler
auf jede Artie dcr Loe- bau-Zittauer Eisenbahn
„-_zu leistende achtl Einzahlung
auSgeschrieben.
*._ * . ." . ** v _ „“ck "**-' ““x"-7931 YYY;-
Dieselbe ist den 29., 30., 31. Dezember d. J., von früh 9 bis Mittags 12 Uhr und vou2 bis Abends 5 Uhr, allhier xu Zittau in dem Viireau der Lochau- Zittaurr Eisenbahn-Geseüschast unter Rückgabe der vom 15. Oktober 1846 datirten Jnierimö-Actien der stehen- ten Einzahlung, gcgen welchc neue aus die sodann ein- geschossenen 80 Thaler lautende dergleichen auSgegeben werden, mit 9 Thlr. 123; Sgr. baar und
.. » 17k7 » durcb Zurechnung zwei und ein- halbmonatlicher, nach §. 17. der Statuten vom 15,0k- tober 1846 erhebenden Zinsen, von den eingezahlten 70 Thalern zu gewähren.
Diejenigen Herren Actionaire, Welche rie Einzahlung bis zu obigem Schlnß-Termin (den 31. Dezember :]. ('„ Nachmittags 5 Uhr) auhirr nicht geleistet haben, ver- fallen in die §. 15. der Statuten fesigesryte Strafe von 10 % der Einzahlungssumme, von 1 Thlr.
Um den auswärtigen Herren Actionairen eine Erleich- terung zu gewähren, kann die achte Einzahlung auch
den 16., 17., 18. Dezember 1846
in Leipzig bei den Herren Vetter &' Co.,
in Dreöden bei den Herren G eorge Mekusel &' Co.,
in Berlin bei den Herren A. H. Heymann &' Co., welche von uns zur Ausstellung von Interims- Quit- tungen ermächtigt find, ge en deren Rückgabe an den Orten, wo die Zahlung erYolgt ist, die neuen Actien in den Tagen vom
28., 29.111113 30, Dezember 1846 ausgehändigt Werdcn sollen, geleistet werden. "Zittau, am 12. November 1846. D i r e k t o r i u m der Loebau-Zittauer Eiscnbahn-Gesrllschast. v. Nostiy, V. Heisst.
»
sd . 13311733 .
Ausstellung des Vereins zur Verpflegung armer Wöchne-
[M“] rinnen
Der Nachricht, daß der Verkauf zum Besten ärmer Wöchnerinnen noch bis zum 16. Dezember, Wilhelmssir. 73, geöffnet bleibt, fügen wir die drin- gende Bitte um zahlreichen Besuch und reichlichen Ankauf hinzu und richten fie vertrauensvoll an die im- mer unermüdliche Wohlthätigkeit unserer Mitbürger.
Der Vorstand des Vereins zur Verpflegung armer
Wöchnerinnen.
|772| - Von dem unterzeichneten Königl. Justizamte ist zu dem Vermögen 1) des Maurermeifier Johann Gottlob Walz zu Dreßden, 2) des Hausbesisers und Viktualienhändlers Carl Wilhclm Felich zu Dresden, , 3) des Bandhändlets Ernst Gustav Eduard Dietrich zu Dresden, 4) des Kaufmanns Johann Gottlob Krüger allda, 5) des Fteischbauermeisters und Bürgers zu Dreöden, aucb Weinbergbesrsers in den Wachcnbergen, Frie- drich Wilhelm Angermann, der Konkuröpxozeß eröffnet worden.
Demnach werden alle bekannte und unbekannte Gläu- biger der sub 1 bis mit 5 vorgenannten Personenhier- mit pertmtorisch und bei Verlust der etwanigen Rechts- wohlthat der Wiedereinsevnn in den voiigen Stand unter der Verwarnung, daß size außerdem mit ihren An- spüchen an die betreffenden Konkurömaffrn von diesen werden auSgeschloffen werden,
den 25. Februar 1847 zu rechter Gerichtözeit an biefiger Amtsstelle zu,erschei- um, ihre Forderungen gehörig anzumelden und zu be- scheinigen, da nöthig, diesfalls mit dem betreffenden Konkurs-Vertreter und der Priorität halber unter sich zu verfahren, sodann den 20. Mai 1847 des Aktenschlusses und de112'2. Mai1847 der fiir den bis Mittags 12 Uhr Außenblribenden fiir eschehen zu achtendrn Publicmion cines Präklufivbe- ?cheides gewärtig zu sein, hiernächsi ;ck 1. den 8. Juni 1847, » 2. den 12. Zuni1847,
: 2“ den 10. Juni1847,
» 5. den 11. Zuni1847, Vormittags 10 Uhr, zu gütlichem Verhöre fernerweit an hiesiger Amtsstelle zu erscheinen, wobeiviejmigen, welche nicht erscheinen, oder über den etwa abxuschlitßmden Vergleich nicht oder nicht bestimmt sich erklären, für bei-
, Abonnent!!! beträgt. Rthlr. fiir & „Jahr ZKthlr. - J Jahr. 8 Kthlr. - ] „Jaht. len Thrilxu der “Monarchie ohne prcxs- el_johus ,rtions-Geb'nhr sin- dur „ einer Zeile des In]. Anzeigers ? Sgr.
stimmend werden erachtet werden, endlich Kbtrb terbieibendcm Vergleiche * den 10. August 1847
zu Eröffnung eines Locaxions-Erkenntnisses, w,] den bis Mittags 12 Uhr Außenbleibcnden für" angesehen Werden würde, fich wieder an Amtsß, zufindcn. “
Auswärtige Vetheiligte haben hierorts tvohnhas1 walter mit gerichtlicher Vollmacht zu versehen, '
Königl. Sächs. Justizamt Dresden, 1s1e Ulb-
Pre
Allgemeine
ß's
*e Zeitung.
.Alle pop - Anßalteu des Irr- und Aus andes nehmen Benellung auf dicses Blatt an für Ettlin dit Expedition_der ÄUg. preuß. Zeitung: Friedrichxßraß e nr. 72.
am 16. August 1846.
Berlin, D-ienftag.__ __den “15m- Dezember
1846.
Fitcrarische Zln'zeigM ““. é47_'__
/
! Durch alle Buchhcindlungcn ist__zu bizikhkn; Z n h a [ s. Hymnen fur Kinder, „...... Theil, „ „ „ _ [1075] Nach dem Englischen „d, Provinz Westphalzn. Biographische Notizen uber den
erwähnen Bischof.
von . " Bundesstaaten. Königreich Bayern, Erliämng des TheklaZl?_:1____(?1_itmpert LT:? von Pnrscval. _ Königreich Hannover. Stände-Prr- von mlnng. - Feuersbrunsi. - Kurfürstenthum Hessen. Amtliches
r die diesjährige Aemdtc in Kurhessen. -- Freie Stadt Frau!- . :, Der König!. preußische Gesandte nach Frankfurt zurückgekehrt. - eie Stadt Hambur . Die Schifffahrt durch Engmg erschwert. land und Polen. *arschau. Truppen-Parade vor den Groß-
en. - kreicb. Paris. Gnizotls Protek] in Betreff Krakau's. - Lösrgcld Abd el Kader für die franzöfischen Gesangtnrn. -- Diesjähtige Ge- dk-Einsllhk- _ Die Lage der Bank. - Arbeitrr-Verhaftungen in n. - Quarantaine für französische Schiffe in Gibraltar. *- Truppen- schiffung nach den Antillen. - Vermischtes.
britanien und Irland, London. Versiä-kung des Heeres. - such zur Ausglricknmg der Spaltung in_ker Ncpralpariri. -- O'Con- , iiber die Lage Irlands. - Herabsetzung der Thetzölle. - Ver- cbtré. ien. Brüssel. Annahme des Budgets der Mittel und Wege und ' G,s,s.Entwurss über das Avancement der Königxichen Prinzen. emark. Wibor . Stände-Verhandlungen.
»eiz- Kanton ' asel. Verhandlungen des Großen Rothe. _und Verfasungs-Kommission. - Kanton Wallis._ Verhandlungen
Großen Rathes.
Ludwig Richter. 8. geb. 2/3 Thlr. Die Hymnen. die den Kindern hier gebe», ken, bewegen sich in dem kindlichen Aufi».- kreise und fiihren den empfänglichen Sinnxq kenntniß und Verehrung kes Göttlichen im und in der Natur, Aeltern und Erxieher dem Frl. v. Gumpert, welche diese vanq dcr 131en Auflage des englischen Origin finniger Sprache bcarbeitrt, so wie dem Pr sor Richter, der das Büchlein mit den s] Bildern geziert hat, ihren Dank nicht versagen Verleger aber freut fich, der Kinderwelt ein so wahrhaft trefflicbes und scge gendes Büchlein übergeben zu können. ' Berlin, den 11. Dezember 1846. Alexander Duni- Königl, Hosbuchbändln,
ien. Rom. Hrrabseßung der Getraidezoll-Skala.
kei. Agram. Dcr Aufüand in Bosnien. ;_iko. London. Untbäii keit des amerikanischen Geschwadrro. --
* ntana's Rüstungen gegen eneral Taylor. - Kriegerische Skimmung
Mexiko. nbahuen. Säcbfiscb-Böhmiscbe Bahn. - Verlin-Hamburgcr Bahn. dels- und Börsen-Nachrichteu. Berlin. Börse.
'sstädtisches Theater. (Italienisch? Oprrn-Vorsitilung.) -- Archäolo- che Gesellschaft. (Winckelmannsfesi) _ WaU-nßtin. -- Schreiben 6 Frankfurt a. M.
lage.
Die Buch- und Kunsthandl- von E. H. Schweiz?,
[1077] Unter den Linden 2:3,
empfiehlt zum kaVrÜMW Jesie ihr reiches Lager von“ chern, die zu Geschenken giti sind, illustrirte Werke, die d _ schen und auIländisck)rn kl schen Schriften in hübsche sauber gebundenen Auég Bücher für die Jugend j Alters 2c. ; deutsche, sranxös und englische Kupferstiche! ren Einrahmung schnell geschmackvoll besorgt wi Ansicvtkn, Album-Blättcri
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Berlin, den 14. Dezember. * ' __TZeine Majestät der König sind zur'Iagb nach Sagan [.
e. Majestät der König haben Allergnädigsi gerubt: _ Den chationSraty 1)» Alfred Reumont in den Adelskand zu ' en. _
St.Königl. Hoheit der Prinz von Preußen ist nach Sa- abgereisi. * . ,
mchtamuichcr „ Theil.
I n _l_ a n d. Provinz Westphalen.
Der neuerwäblie Bischof von
Münster (s. die gestr. Allg.-P r. Zég.) wurde 1776 zu Freckei1hot|,
in der Nähe von Münsier, geboren._
Im Jahre 1800 trgt er in
das bischöfiiche Seminar ziiMünßet Und ward bald nachher Erzie- her _der Söhne des Grafen Leopold von Stolberg. Im Jahre 1817 verließ er _dao Stölbkkgsche Haus und wurde Pfarrdrchant zum bei], Ludgerus in Münster und einige Jahre später Dom-Prediger.
Deutsthe Bundesßaaten.
Königreich Bayern. Die Allg. Ztg. enthält folgende,
dermann, Leipzig 1846, lése ich einen mit den nitiaien v.
„von Mümhen aus ihr zugesandie Erklärung: „Im dritten Bande -von „unsere Gegenwart und-Zukunft“, heraquegeben von Karl Vie-
W. unter-
zeichneten Aufsah, in «welchem „(S. 11) unter Ankerem von den in Miinchen aus Veranlassung det- rrböbtrn Bicrpreise siattgehabren Un-
ruhen die Rede ist.. „Er enthält [okunde SieUe: „„Als sie:: des Regiments Prinz Kar! '“aussihtn soUten, gcbonbte
die Klims- kein einzi-
Zer “dem Kommando deö-Obersien," und nur den persönlichen giitlichen rmahnimgen einzelner, wegen ihrer Humanität beliebter Osßziere ge- lang es, sie dazu zu bewegen.. Aber ihr Handeln gegen die alle Brau- häuser demolirenden Volkshaufen dar so lässig, und sie standen der Gendarmerie so wryig bei. daß man des Tumultes nur durch vöüige
Bewilligung 'dkt Forderung der Tumultuanten Herr
glaubt'e.“ “
zu werdeii
Als Oberstdes Kürafsier-Rtgiments Prinz Karl ift
es meine _Pflicht, eine solche. Anschuldigung, welche“ das ganZe Regi- ment, Oifizierr und Soldaten. mit gleichekémrüauug erfüllt, auf
das Entschiedenste zurückzuweisen. * Der Herr Verfasser hat offenbar “
diese Notizen aus unsicherer Quelle geschöpfi; kenn ich verbürge mit
meinem Ebrenworr, daß sie gänzlich unwabr sind.
Das Regiment
' en des General-
ßand vielmehr bei jener Gele enheit auf 'das-Zach marschts sogleich in vollsier Z Aussipen verweigert.
ereitschasr. Nicht “ei n Mann hat das Das Handeln des Re ments bei Unter-
siüpung der Gendarmerie wurde durch Königli en Erlaß, in wel- chem die Allerhöchste Zufriedenheit Sr. Majeßät iiber den bei die-
ser Gelegenheit wahrgenommenen ausgesprozhen ik, avi,;rie ehren"
: Weis"- , würdigt. sabin- deö Brisa.“ näht, daß. “ck die
trtfflicbm Geist" der Truppen
Es bedarf
. _ gtrsrhast, und na- mentlr'eh die Brauer der Stadt, mit Küraisicr-Regémenksür den ge-
leisieten Schuh offenkunbiqsie Beweise“ ihres Dankes an den Tagge.- legt haben. Dieses zur Steuer der Wahrheit, mér der Aufforderüng an den Herrn Verfasser, seine grundloss-Brhauvtung, welcbe offenbar beweist, daß wrber Herr v.. W., nochsein Berichterstatter Aqun- zeugen der Sachen waren, aus eine das Regiment vollkommen zmrie- densiexlende "Weise zu berichtigen. München, den 6. Dezember 1846. von Parseval, Obersi-Kommandant des Kürassier-Regiments Prinz
Karl.“
„Königreich Hannover. In der Sipmig der zweiten.
Kammer der allgemeinen Stände-Vusammluug begann
die ziveiie
**
, . "'"-".."“ B tb d R "k s- -Od , d l t b“ sic hofft, jeden Auftrag zeckxi _ §.'37)2"Z'3sxiim,"Z'."'AmPW'HD«'.-.'.J'JLIAXIZUYMUL; “iW“...iZ-Z'.“ friedenheit der sie Bechrtn - . W- - „..-1
Königsstädtisehes Theater.
lienische Opern-Vorstellnng. Zum erstenmaie: [„a (3032310111'3. Musik von Rossini.
(“Den 12. Dezember.)
Nach dem becndigten Gastspiel der Esra. Viardot-Gärria fordert die erste mit den eigenen Kräften der reorganifirten Gesellschaft [datt- bteVorstellung um so mehr zu einer-Besprechung auf, als eine unseres ens _bicr noch nicht von italienischen Sängern gegrbrne, überhaupt “ Zeitvom Repertoir verschwundene Oper zur Ausführung !am.
O_b dre Wiederaufführung der „(;-:m- ]züra" ein glück1ichrr Wurf? ionnczi die Frage nicht bejahen. Ungeachtit des Neichthums musika- ! Schönheiten , die, das Ohr höchst angenehm berührend , aus diesem 1tdem Werke des italienischen Marsiro's entgegentreten, läßt fich nicht 11, daß Nossini's Manier nacb gerade langweilt. Diese immer
auIzusühren.
[1079|
Eyllrt,s Charakteristik Friedrich brlm's ||l., jest voUständig in 8 Theilen- 7Y Thlr. fortwährend xu haben bei
F- Dümmler, L.....-
[)88 [10110 [„ckck]-
“1'in18 []]ricb. [)Zezcz ])Ll'ü |]th (Zertilckl Wirt] als [)azscnäc'z ]OLZt"(;L56bl
“sii!" (Zelxiläete rnit Reck]! ijc§l6115 „„„piokl 22 [Z(chn. 8. brosch. 1 “[b]-*- “|", *l'rautwsinxciio Ürrririranr|||||1Z_(-]* 6"
]eritcéstral'so Rc). 8.
[1078]
im Wiederholungen in den Arien und Ensemblesiücken, diese ermat- n, langsamrn Mittelsäse, unzähligen Schlußfälle„ Vor- und (?misrkenspitle' !» noiywcndigerweise endlich das musikalische Interest ab] umpyrn und udungchervorrufen, der dramatischen Zutention'en. welcbe dadurch im .“ "skult werden, nicbt zu gedenken. o leidet besonders der rrüe Asi "' Rede steycnden Oper an musikalischen Längen. denn Gewitbt in er!! auch die Handlung nicht eeignrt ist. Levine, |ck Um den Einfall [“"d- dßß eine Elser nnen LöZ-l siiehlt und dadurch ein Mädchen (die vae eines reichen Pachtersohnes, die einsii : Vestßr-in tines Vermö- ) m den Verdacht des Diebstahls bringt, iK in der Erßndung abge- ackt und unwahrscheinlich zugleich, vermag weder Rührung, noch Lachen !"stn und konnte den Komponißm unmöglich zu einer charakmisiilcbm opfxmg ;- selbft wenn er eine solche beabfichti : hätte -- begeisie'm, . so wenig, als sie irgendwie illusoriscb aus den Zuschauer 1: wirken im Id:“:sk- Weder Handlung noch Mufit fiößen mithin ein rbhastes In- Daß kie VorsteUung der Oper umer solchen Umständen, trop überwie- ' I"“k Besrvun „ nicht zu erwärmen vermochte, leuchtet ein, obwohl "Üungen der änger an sich viel Anerkennun fanden. Namentlich SS'L- Fodor als Ninetta ihre Auf abe mt glänzendem Erfolge. i_txffliche Sängerin verbindet mit der ieblichkeit und dem Sanne]; kfF-nmme eine außerordentliche Volubilitär, Eigensckpasten. die fie" m _ “"aus der gedachten Partie vorzugsweise befähigen. Ihre graiiöse Yung der Musik verdient eben sowohl unbedingtes Lob, als das *in
?Uptmomemm ruht wirksame Spiel. S !. Labocerta ßand ihr
_;anerto min» zur Seite. Obgleich d : Rolle weder in musikali- "?ck m dtgmati cher Beziehung von Bedeutung ist, wußte KS ber _ ed iihnen Kunklet _deunorh dunh dm seinem Organe 'in seltenem ' d "vanendrn Retz, so wie bomb seine mußrrhaste Gesangs- M'o- “"stmrine Geltung zu vers sen. Die berufsschu- mente seiner Parise, zum Bei piel die er,: Arie , sang
[96411] ]" u s i k. | ])as stoße Unkal- uncl ]uzlrumsm'1 tert äes komponisteu [". Uior'nnxmu'ä, Kuckst Z(rnrmbunä üen 1910" e]. ["is-, „1ka im 5.1.111: (Le; könig]. Zelmnzpicnrauzes “““;! U(km. Uiaränt- 63 reiz, Zsöok“ z]e____ 11!!!" sinlin-yiktuozs liert ]errst- 5 Zöngerin yr]. Zrexenäor", k]": [karren [("-u: untl krauze, (116 "U:. g]iec]er (]:-,s ÜTcilZen-Éeoäns'Wke] (Zr. ()kclreseer unterstötxou (1011 ““"-„e" Ua: voklztönc]. k'raxrnmm bringe" ck15!“ Zeitungen. Unmerirtu Zillew €*! x in 'äer Umiklmntng. (]er Uerrcn Kol? )äßekotk. 42, 211 haben. _ „ R8. Rereüz gekaufte killen brite! „"'" zolcbc, :um konvertnal ck- Zcb-UUk" gültige, auoseclueln !.u lauen.
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"kcbktnden Triolcn und ellenlangen Credctndvs in den Ouvertüren, diese *
er meisterlirh. Enthusiasiische Auszeichnung belohnte die beiderseitigen Lei-
stungen. Sgr.
Galli gab den lünetnen und rachsüchtigen Obmicbter
nach italiemscbxr Manier mit einem Anflug von Komi! - ein Element, das in dem Charakter ver Rolle eigentlich nicht enthalten isi, -- dock, ab- ßesehen „von einigm Uebermibungm, die mimisch: Beweglichkeit betreffend,
ellt'e er 'die Figur recht wirksam vin. seiner kräftigen, gewandten Baßßimme würdige Vertretung.
Auch der mufikajiscl): Theil fand in
Jedenfalls
trug Sar. Galli zur Belebung der ganzen Vorßeaung erheblich bei. Sgr. Pignoli “reichte für dé: Partie des Fernando mit seiner war an- enrbmcn, aber wenig umfangreichen Barytonsiimme nicht überall aus, ent-
cbädigte jrdocb durch edlen, künstlerischen Vomag.
Daß Sgr. Carozzi
keine bessere. Stimme hat, ist schade; in der Datßrllung des Pächters befried'ig'te er sehr wohl. Die Pächrrrin sarrÉngc-r. Prosondo, den
Pippo Sgra. Immoda. Beide genügteu. err so Sgr. rmd Sgr. Cardo in ihren untergeordneten Partiem als Jude Der Chor betoniite zuweilen etwas aufsäaig. Da egen
P r 9 so n d o und Diener. zeichnete sich
das Orchester unter Lubin's Leitung aus und spielte bt onderö die Ouver- türe mit vieler Präzision. Das Ensemble wird sich hoffentlich bei der näcb- sien Votäelluna der Oper noch günßiger gestalten, deren Wirkung übrigens durch im rrßtn Atte vorzunehmende Kürzungen gewinnen würde.
Archäologische Gesellschaft. Win ckelmaunsfesr.
Am 9. Dezember feierte die archäologische Gesellschaft uach*
üblicher Sitte zu leich dcn Gedäcbtuißtag Winckelmaun's und ihr
eigenes Stiftungs csi. Orakel der Themiß
von Ed. Gerhard. Berlin, 1846. In Kommisßon bci Besser.
Unter dem Titel: „Das Orale! der Themis“ (das Sechstes Proqramm zum berliner Winckelmannöfesi
14 S. 4.),
ward bei diesem Anlaß ein Programm des HermGerhard vertheilt, wel- ches ibeils über die Feier des Tages, theils und hauptsächlich über das Innenbilv rimr volume! Schale im Königlichen Museum zu Berlin _fich verbreitet, das Aegeus darsiem, wie er bei Themis auf dem Dmsyb
ßcb Raths erholt. _ tigen Theilnahme an
err-Gerhard gedachte hieraus ver“ auswär- imkelmann's hießgem Gedächtnisses, welche
durch eine ebm riugetroffme Gelegenheitssajrist vu Herren Jahn und Schömann zu Greifswald (Peiiho, die Göttin der Ueberreduq. von O. Jahn. Einladungoschrift zu einem .am Gebarung: Winéelmann's von Professor Srbömann zu haltenden Vortrag. Greifswald, 1846. 28 S. 8.) und bund dai edensam aus Rom neuangelcmgre déeojährigr Denkmäler-
besr deo archäo|ogiscken Insitute |ck kund gab.
Hieran knüpfte “ einé
Erinnerung an das von Hum C. im Verein mit den Herren Braun. Cam- pana. denzen, Sacchi mw Welcker xu Rom grsrirrn vorjäbrige Winckel-
maunssej: rs ward angemessen befunden, ». um Würdigung und bmundemde Anerkennung gefunden hatte,
esliae Mosaik der Centaureujagy, velées im Kreise jener römisweu Foriker die ei!-
bei gleichem
von Feuer aus, welches am folgenden: Morgen um 2 Uhr noch nicht gelöscht war.
_Kurfnrftentbum Hessen. Von Seiten der Kurfürstlichen Regierung der Provinz Niederhessen ist nachsiebende Bekanntmachung im Provinzial-Wochenblatie erschienen: „Bei der fortwährenden Tbeuerung der LebenSmitt-l und bei dem von Vielen befürchteten Hcramraben eines öffentlichen Nothsiandes wird Folgen- des zur allgemeinen Kenntnis gebracht: Alsbald nach Beendigung der dies- jährigen Aerndte hat die unterzeichnete Regierung sorgfältige Ermittelungen über den Ertrag derselben in der Provinz angefüllt und sodann in dem Resultate dieser Ermittelungen gefunden, daß die Aerndtc zwar im Allge- meinen als eine mittelmäßige, keinesweges aber als eine Mißärndte er- schrint, und überdies ihr Minderrrtrag zu einem ziemlichen Thriie durch die meblreichtre Qualität vergütet wird, so daß im Allge- meinen ein wiikiicher Mangrl an Vrodftuchi im Lande nicht zu besorgen sein möchte. Was insbesondere die Kartoffel - Aerndte anlangt, so kann man deren Minder - Ertrag an sich- so wie aueh das an einzelnen wmi en Orten der Provinz und nur isolirt vorge- kommene Faulen der Karte eln (welches ohnehin schon da, wo es sieh ge- zeigt, sofort in Folge der Zuführung von Luft auf thörr bat), durcb das etlaffme Verbot des Ankaufo ver Kartoffcln zum rauntweinbrennrn für XM“ halten, da sonst in der Regel die Kartoffel-Aerndre nur z m fünften heile zur menschlichen Nahrung. zu vier Fünftheilen dagegen zum Brannt- wriubrmnm xc. verbraucht wurde. Dieses Faulen drr Kartoffeln, über welches so “beunruhigende Gerüchte emsianden warm, hat in der hiesigen Provinz (bestehend aus 628 Gemeinden, außer der Refidenzsiadt) nur in folgenden Kreisen stattgefunden: 1) im Kreise Kassel in einer einzigen Gemeinde und auch in dieser nur bei dtxi Ein“- wobnern , 2) im Kreise Eschwege in 14 Gemeinden , uud xu ihéilweise-in solchen je nur bei wenigen Einwohnern, 3) im Kreis: ..ck-!- sun rn irr16Gemeinden, 4) im Kreise Rotenburg in den Gemeinden drr Ju izämtee Rotenburg [. und [|., 5) im Knife Homberg in 6 Gemeindrn, 6)ti Kreise Witzenhausca in 16 Gemeinden, 7) im Kreise inylar in 2 Gemeinden, 8) im Kreise Wolfhagen in 1 Gemeinde, __und zwar kaupisächliw nur an den sogenannten bkauen Kartoffeln; d" Wien der- etlrtu,iß auch, wie b-mrrit, beinahe allenthalben, wo es kasse „ „.Mo-r wieder vtrschwrrnden.'E onteindeffen widrrErwaiten drmnäcbsi ! .: :kevru- imm Fauleuver Kartoseln sich zeigen, so darf man doch mit Zumßcbt annehmen, daß dem an einzeknm Orten etwa hervortretenden Mangel dura; Verwendung der Frucbt-Einnahmn der Domanial-Verwalmng und der von der Regie- rung besorgten Ankäufe von" ausländischcm Rog en alsbaldxerre ab :- boljen werden können. Bei den außerordentlich arten fvuwahrmkm „11- suhren von Osiris, rusfischem und amerikanischem Gerrard: nach deutschen, chbtbaudelapläven ifi umb wobl anzunehmen, daß ein wir11icher Mangel an Brodsruchr in Denisehland überhaupt nicht zu brsorgm sei. Glaubhaf- tm Nachrüsten zufolge, nd anein in Bremm im Monat Oktober d. I. an 100.000 Viertel (ein uan1um, welches se1b| dann, wenn in unserm Vgterlande in den nächsten drei Monaten (: |] es darin jcyt befindliche Getraide gänzli ck aufgeiehrt wäre, wohl bis zur nächsten Aerndte fiir den Bedarf des ganzen Landes hiiireixben würde) und in dem ab claufe'nen “Monat eine gleiche Qqantiiät, namentlich in der verflossenen LÉoche allein wieder an 30,000 Viertel überseeischen Roggens umgescyt worden, und fortwährend werden bedeurende weitere Zufuhren dahin erwartet. Deshalb is auch zu hoffen„daß die damalige Theuenmg der Brodsrucht nicht von Bestand stin er-de“. In dem Falle aber, daß diese Hoffnung fiel) nicht ersükcn würde, wird rs, mim au_ch der ärmeren Klasse durch die Arbeiten an den Eisen- habanutrn, fo mr durcb weiter angeordnete Wrgebauten und durch die angeordneter! Höizfäaunsen'unv Walriulmr-Arbeirm, bereits vermehrte Gelegenheit um Verdiensi gegeben isi und weiter gegeben werden wird, “an emeffen ein, von Seiten der Gemeindc-Behörden dafür zu sorgen _ daß, namrnnich in den Städten, das Brod an die ärmrren Einwohnté gegen von drr Grmeinde-Brhörde auszustrarnde Bons, unter der! Polizei,
W
Anlaß auch hiesigen Orts zu erwähnen und in vorliegenden Abbildungen anschaulich zu machen, naehdem durch fürsorgende Behörden ein solches Kunsiwerf dem hies: en Königlichen Museum anheimgefaüm, glücklich an- gelangt und vorläu g aufgestellt is.
Mit Uebergebung anderer Erwerbungen, welcbe gleichfano im Laufe des leyten Jahres den Antikenschas unserer Hauptstadt bereicherten, ward demnächst nur auf einige Votiv-Gegenstände bingewiescn, welche im Original voilagen und als Wahrzeichen der alien Götterwelt gelten konnten, in deren Bereich weiland Wincxelmaun fich bewegte: ein Onyx, nach al1em Anschein zum Augenrinsay eines alten Götterbildeo geschnitten, eine doppelte Eule, als Minervcns, der Griff eines Plektron, als Apoüo's Symbol, hauptsächlich aber der im archäologischen Publikum bereits bexübmtc eherne Heroidstab, der durch Ablauf: und Inschrift zugleich ein gescbichtlichcs und geographi- sches Zeugnis; der apuliscbm Stadt Gnathia in fich schließt.
Hmauf las Herr Pangfka über des Sophokkes enges Verhältniß zum Henson und den darauf bezüglichen Namen Dexion, welchen die Athener" nach dem Tode dem heroifirten Dichter beilegten, in dessen Heroen vermuthlicb der Besuch des Arokulap bei Sophokles in Relief dargeßem war, während mitten auf dem Giebel dieses Tempelchtns eine lvraspielmde Sirene auf den Zauber seiner Poesie und zugleich axis das ehrende Bild hinwies, womit Dionysos selbst den tragischen Dichter bezeichnete, als er im Traum dem Lysander während der Belagerung Athens erschien, für seinen Liebling eine würdige Bestattung zu erwirken. In Bezug hierauf [a'gte der als Gast anwesende Hof-Modailleur Pfeuffer die auf Befehl Sr. Majestät m Köni s rur Erinnerung an die Aufführung rer Antigone von ihm au6gefübtte öchsr gelungene Denkmänze vor, welche das Bildnis! des Dichters mit demselben finnigen Anribrzt der Sinne ver- bindet. - Es sokgte gleichfalls von Herr»_Panofka dae Erklarung eine- im Abguü ausgeßellten bekannten bacchtpchen Knabenkopsrs von kana amica, welcher fich unter den Marmorwerkcn des hiesigen Königlichen Mu-
enm- befindet. Herr P. vermutbet, es sci bierJakcbos odcr Liknites in Hermen- Zorm dar eftrllt zu denken, dem man in Steile ursprünglichen KinbeSopfa-rs zur Sühne s urrcn vou Titanen zerrissenen Zagreus später einen jungen Stier opferte, so daß hier der Stieriopf am Hinterhaupte des Bacchuskindes das O p f er bezeich- net, welches Münzen von Miwlenr in einer Herm: mit gleichem Zakchos- kopf zwischen Stierkops und Epheublatt uns verge enwärtisen. - Herr E. Curtius las mit Vertheilung eints_zu diesem ehu_f [uhograpbinm Planes eine Abhandlung iiber die Lokaliiat von O [vmpta und rief von mum den Wunsch hervor, daß jener in Witrckelmann's und nieder in un- serer Zeir so :ck“an und doch so unvollsiandig aus ebeutete Boden. aus dessen verborgene nstschäse srhou Winckelmann selb so_groie Hoffnun- gen seyn, endlich einmal befriedigend durchsucht, daß du kaum zu be- zweifrlndm Ueberreje seiner TempelaSkulpturen, oder was sonß im Schlamm des Alpbeios sich birgt, noch in unseren Ta m wieder ans Liebt gezogen wcrden mö ien. --'Sodanu [as Herr Bös! aber über die Be- deutuu der arrbqis err Kaudelaber-Vasis des Museums zu Dresden; dieser assay, der ein. betübmm-Mouummt aus durchaus neue Weise
betrachtet, wird besonders bekannt gemacht werden. * Zulept las Herr
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