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ersten Falle das alte Verfahren bei dem Richter erster Instanz, in dem anderen das neue Verfahren bei dem Geheimen Ober-
Tribunal eintritt.
11. Wenn eine Partei vor dem 1. Dezember ein RechtSmittel ein- gelegt, hiernächst aber die Gegenpartei am oder nach dem 1. Dezember ihrerseits ebenfalls ein Rechtsmittel eénlkgt, so tritt das neue Verfahren ein, und muß das etwa schon einge-
leitete ältere Verfahren umgeleitet Werden.
So beschloffen in der Plenar-Stßung des Königlichen Geheimen
Ober-Tribunals vom 11. Dezember 1816. Dcutsche Bundesstaaten.
Königreich Bayern. Verwaltungs-Zahrks 1844-45 11,044,802 Fl.betrug. (3315449 Fl.), am gkringsten der der Pfui; (50.1749 Fl.). worden, neu zugegangen waren 429,250 Fl.
terung der
protestantischen Pfarrkirche
Chirurgen (57 Ausländer), 180 Philosophen und Philologen. worunter 56 Ausländcr.
Groszhcrzogthum Hessen und bei Rhein.
Verehelichung, beratben.
in hessische Orte dadurch cinxukaufc-n,
antragtc bei. dieser Sachlage: (1) dcm ersten Beschluss der zwxiten Kammer, betzutretkn; 2) in der Erwägung, daß eine baldige Vorlage von Sexten der Staaw-Regierung, wodurch der Gegenstand alSdann
im Ganzen seine Erlkdégung finden werde, zu crwa'rten siehe, und es nicht angemessen sex“, er'm'n Ther“! des ganzen zusammenhängendkn Vsr- bältniffes abgexondcrt zu ordnen, * dem zweiten Vkschluffe der jen- seitigen Kammer nicht beizupflicbten und statt dessen den zweiten even- tuellen Antrag der Großherzoglichen Staats-Negierung zur Berück- sichtigung bei der zu machenden Vorlage zu empfehlen. » Da bci der Berathung keine Bemerkung erfolgte, so schloß das Präsidium die
Siyung.
Großherzogthum Luxemburg. Nach dem Memo- rial ist durch Kömglich Großherzoglichen Beschluß eine neue Or:- ganisation des luxemburgischen Bundks-Kontingents angeordnet wor-
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um so mangelhafter, je näher ck der Malerei irict. Wer da aber sagt, die Malerei sei edler als rie Skulptur und dann das Uebrige gleich richtig beurtheilt, bäkte die Dinge lieber angeschrieben lassen s:*-llen: denn meine Magd würde fie beffer gemacht haben. Da beide Künüe aus demselben Prinzip entspringen, so können fie neben einander in Frieden leben, und man tbäte besser, solch Zankcn zu lassen, das mehr Zeit wcgm'mmt, als die Kunstübnng srlbst.“
BenvenUto sollte eineKanzcl für den Dom maben, aber er hatte wenig Lmst, das Model! ansxufuwen, und rie Verwaltung gab ihm kcinc Van- lente, nicht einmal Koblm. Dcr Hkrzog verlor endlich dichdnld, und er oder Prinz Francesco fündt'qtkn ihm den Dienst. „Dies ist“, schreibt Benvenuto im Fsbrnar 1566, „unter «1an Ucbein, die mich bcstlirmen, das größte, indem ich Ew. Erccüenx 20 Jahre, die beste Zext meines chens, hindurch gedient haben Da es aber einmal Goms Wille, wie der Ew. Erccllenz ist, so danke ich knieend Gott sowohl, als EnuErcellenx ans vol- lem Herzen. Nur bitte ich noch, daß Ihr mit Eurer gewohnten unendlichen Güte einem Eurer Leute auftragt, was recht und biUtg ist, zu thun und meine Rechnungen in Ordnung zu bringen, um mit dercn Berich- tigung ein - fiir allcmal ein Emde zu machen.““ Die Antwort lametc: „Se. ErceUen; hält dafür, daß seine Re-Önungm schon berichtigt sind.“ Erst 1570 brachte eine Kommisston die Sache in Ord- nung, indem fie alle seine Forderungen verkürzte. „Meine Herren Kommis- satien“, schreibt Benvenuto in seiner lesten Supplik, „wissct, ick) [asse de:! S.Worromäus an Verdienst des Märtvkertbums weit hinter mir. Er wurde blos geéchunden: mich aber hat man in meiner glorreichen Vaterstadt erst recht gesch-mden und dann meine unseligen Muskeln mit dem Sccirmcffer zerlegt, so das: nichts an mir geblieben, als die armen nackten Knochen. Mein einzig Gebet ist, daß Gott mich nicht rächen wollt', wie er es früher gethan. Denn ich zittre uxw mine, welch' Beispiel der Herr an denen sta- tuirt hat, die mir Lcid zusttgten. Nun macher denn in Gottes Namm der Sache ein Ende.“
Am 13. Februar 1571 starb Benvemtw in einem Alter von 71 Jah- ren, nachdem er in seinem Testament zum Erben seincr Kunskwnke Don Ftanciéco de' Medici eingesest, „111 dem er nächst Gott dem Allmächtigen und den Bewohnern des Himmels das größte Vertrauen habe, dem er seine verwaisten Kinder empfehle.“ In der Kirche pries ein Mönch sci'!e (Heißes- und Körpergaben; die Konsuln der Akademie erhielten jeder eine einpfün- dige Fackel, die Rätbe eine von 8 Unzen u. s. w., im Ganzen waren 50 Fackeln, die der Leichenfeier Glanz verliehen.
Meiüekbaft geschrieben ist der Vortrag von H.Lichtetjßein über den gebeimnißvoüen Beireis in Helmüädt, dem der VolkSglaube so viel ange- dichtet ha!, kaß seine Wahre Gestalt zu ;cicbnen sehr schwierig iß. Sein Wahlspruch war: Dr Mensch kann Alles, was er vernunftgemäß will; darum sei die Logik die vortrefflichste aller Wissenschaften. Er besaß kost- bare Sammlungen und sabelte von ihnen Märchen, von deren Wahrhcit er selbst bei seiner reqcn Phantasie überzeugt war. Uebrigens war sein Charakter makellos. Er wax ein treuer Lehrer und Atzt, ein unwandel- baker Anhänger der Kirche. Das Volk bmg mit Begeisterung an ibm. Zn stine: Jugend hat ihn die Goldmacherei, die Verfettrgung des ])ekpctuum
Ein am 22. Tezkmbcr xrschienenes Regierungsblatt entbält eine Bekanntmachung, wonacb der Schul- denbestand sämmtlicher Gemeinden des Königreichs am thlaffe des Am arbßtcn ist der Bestand von Unterfranken (3,876,8119 Fl.) und Ober-Vayern Auf Tilgung warm in diesem Jahre in Summa 844,890 Fl. vchndt-t Zum Bau ciner katho- lischen Kirche und Kuratie-Wol)nung in Schwabach, dann zur Erwei- in Gexoka (LandgeriMs Brückenau) hat Sc“. Majestät der König die Veranstaltung von Sammlungen bet“ den betrkffendcn KonsessionS-Verwandten gestattet. - Dre Zahl der Studirenden auf der Universität Würzburg betxägt gegenwärtig 521 (worunter 71 Ausländer); davon sind 93 Theologen, 127 Juristen und Kameralisten, 121 Mediziner, Pbarmaccuten und Im
verflosssncn Sommer-Semester waren 450 Studircnde anwesend,
„ Zn ker Stßung der ersten Kammer der Stände wurde über den Antrag der Abgeordneten Jriy, Ramspkck, Stol], Zulauf und Bxckcr, auf Vorlage sims GkseH-Cntwurfs in Betreff der Beschränkung der Nachwm bcreiw auf dem vorigen Landtage dicser Gegenstand zur Sprache gebracht und eine darauf bezügliche Adresse von beiden Kammern erlassen worden war, bean- trageg nunmehr die genannten Abgeordneth 1) die Staats-Regierung zu erquchen, die geeignete Vorlage, wonach die Ansässigmmhung und Verehxlicbung künftigl)in an bcstémmte Bedingungen geknüpft werde, noch aqf dtesem Landtage bkwirken zu wollcn, so wie 2) falls dies ux1tl):1nlich sern sollte, einstweilen auf reglcmentaérckage wenigstens das früher be'standenz? Inferendum fiir die Anstmbme ortsfrcmdcr Weibspcrsonen wreder emzusiihren. _ Die zweite Kammer beschloß, nachdem der Großherzogxickye Regierungs-Kommissar erklärt hatte, daß die Staats- Regterung sich mit dicskm der reiflichsten Erwägung bedürfendcn Ge"- genßande beschäktige und wo möglick) noch auf diesem Landtage des- fallyfge Vorlage machkn werde, - den ersten Antrag auf sich beru- hen zu lassep, trat dagegen, nachdem in der Verathung auf die im- mer bedenklscher werdende Last der Gemeinden aufmerksam qcnmcht zmd !ttsbesondere bervvrgebobcn worden war, daß man bcri-its die tm Grbßherzogthum herrschenden mildc'n Grundsäße hinsichtlich der Vereheltchung dazu benuße, um übelberiichtigte fremde Weibspersoncn daß man für die Vereheli- chung dexselben an hxssische Ortsbürger (Held-Prämien bewillige, - dem zwetten Antrag? bei. _ *Der Auss-buß der erstkn Kammer be-
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den. Die Kavallerie und Artillerie wird aufgehoben und das Kon- tingent fortan nur aus Infanterie, und zwar aus zwei Jeld-Bataillo- nen 5 vic! Compagnieen, _eine Reservc-Abtheilung Zi zwei Compagniecn, und außerdem für den Kriegsfuß aus einer Depot-Compagnie beste- hen. Das Großherzogthum stellt: gewöhnliches Kontingent 1 pCt. der Bevölkerung, Reserve F; pCt. und Ersoy ).; pCt.; im Ganzen “2403 Mann Infanterie.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, “20. Dez. Die diesjährigen Aerndken im russische'n Reiche haben im Ganzen nur einen mittelmäßigen Ertrag gklacfkrt. Tie Saaten begannen beinahe ijbcrall im Frühlings ihre Vegetation bei warmer Witterung, die ctwa bis zum Mai anhielt, wo es in km nördlichen und mittleren Gouvxrnemyntö kühl Wurde, im Süden abcr anhaltendes Regenwetter eintrat. Torr blteben die Frid- f11ich)te im Wa(hstbume zuriick, hier dagegen, wo Ende Mai die Winter», so wie dre Somn:ersaaten zu schießen anfangen, hatte der Regen den gün- stigsten Einfluß. Zn m:"hrcren Gegynden und namentlich in den Gouver-
Orel und Pokolicn réchtctc später der Wurm viklen Schaden an. Die wiederholte Bestellung der vrrhecrten WintrrseOer mit Sommer- Getraide war häufig verlorene Miibe. Der darauf“ folgende unge- wöhnlt'ah heiße und dürre Sommer beschlcänigte das Reifen dcs (He'- traidcs, so das; weder drr Ansaß noch auch die Ausbildung dss Saa- mens gehörig vor sich gehen konnten. Ueberal] klagt man über schlechten Ausdrusch und Kleinheit der Frucht. Nur wo das Getraide schon vor dem Eintritt der Hiye Achten getriebcn batte, was in den südlithen Gegendcn häufig der Juli war, oder da, wo der Boden feucht und Regen nicht fkhltk, schiittkte das Gctraide gut. Dcm Einbringen der Aerndten war das troxkyuc Wkttcr iiberausgiinstig. Alle die Kulturpflanzkn, die zu ihrer Vegetation eine hohe Temperatur liebx'n, und fiir die diese zur rechten Zeit eintrat, wie z.B. Gurken, Obst, Wein, Nüsse und dergleichen, haben in diesem Jahre eine schr reiche Ausbeute vorzüglicher und wohlschmeckendcr Früchte geliefert. Auch die Jum'r- kräuter, so wie das Wissengras, schlugen meistens ein, und lange haben die Landwirthe nicht so gutes und :mhrhaftes Heu gcärndtct, als in diesem Jahre. Von Hagelschlag haben zwar mehrere (Hegen- dcn auch diesmal gelitten, doch bci weitem Weniger als im vvrigsn Jahre. Nach offiziellcn Nachricht!?" ereigneten sich vom Mai bis zum September in 86 Gouvernkmcnts 82 Hagclschläge, Durck) Heuschrecken mehr oder weniger heimgesucht waren die GouNrn-xmento Grusien- Jmercti, Taurikn, Chcrson, Podolécn, Wolhynien, _chatberinoslaw, Tomsk und die Pxovinz Kaukasien. Gute Acrnktkn bach in diesem Jahre gemacht die Gonvernrmcnts chatherinoéiaw, Astracban, Wo- logda, Grusicu-Jmereti, Irkutsk, Kuwk, Poltawa und Saratoff. Zn K:?rv, Podolien und Orenburg schlug das Wintcr-Getraike gut ein. In den Gmwerncmcnts Witebsk, Mohilcw, Moskau und im König- reiche Polen war der Arrndte-Ertrag unter mim'lmäßig. Zu den Gouvernements Wilna, Kiew, Llonrz und Pskoff standen die Som- merfrüchte, in Orel, ***-„Usa, Riasan nnd Tamboff ric Wintersaaten schlmht. Zu den iibrigen Gonvcrncmcms lohnte" im Ganzen die Aerndten dürftig. Unter allen Gltraxdesortrn am besten ist im laufenden Jahre der Weizen, sowohl Sommer- als Wintcr-Weizen, geratycn. Gerstc und Elbsen gedichen zicmléch, Weniger gut Hafer und noch scklechter Buchweizen und Hirse. Lein und Haus haben von der Dürre gelitten; die Kartoffeln sind znmr klein, aber schmack- haft und mehlreich. Mit NUMMHML einiger Gegenden dcs Gouverne- ments Esthland hat sich die Kartoffelkmnkhkit nirgends gezeigt. Die Rnnkelrübe gab eine dürftige Aerndte, eine bessere dcr Taback. Die Gartenfriichte sind in den nördlichen GouNrncments schlecht, in den („üblichen aber ziemlich gerathen. Für die Viehxucht war das Jahr tm Ganzen ein günstiges", Beryeerungen durch Seuchen kamen wenig vor. Die Honig-Ausbeute war bedkmend.
Frankrcich,
Paris, “33. Dez. Der heutige Monitcur enthält die Er- nennungen, welche der König aus der ihm eingereéchten Liste dkr ge- wählten Kandidaten zu Maires und Adjunkten der zwölf Bezirke von Paris vorgenommen hat. Nur im zweiten Bezirks hat nicht der
E:sée auf der Ltste, Herr Berger, sondern Herr Halphcn, die König- liche Bestätigung als Maire erhalten.
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mobils und des Auwmats ohne chisrl beschäftigt, Zwölf Jahr alt, sah er die Vancansvnsckxen Automaten, rief: „Diese Kunstwerke werde ich bc- fiscn“, wiederholt von seinem Vater für dies Bcgehren bestraft: „Ich Werde sie befiscn“, und bciaß sie 20 Jahre später wirklich. In einem Alter von 28 Jahren erschien er 1757 in Braunschweig und soll dem Herzog in einem schwarzen Nocke aufgewartet haben, der bci der Tafel allmälxg rot!) Wxnde und wie Zander ;ckficl. Diese Geschichte wurde allgemein geglaubt, abcr von ihm selber nicht erzählt. Zn Helmstädt 1a) er über Natnrwisscn- schaften und Medizin und Trat ken Mängeln der Verwaltung der Unévcr- fität thätig entgegen. Er schaffte sich die koßbarsten Znstrumrnte, Gemälde und Silbergcscbirre an, nährtc dad11rch den Glaubcn an seine gchcim-xn Künste und verfiel in eine Eitelkeit, der er mavches Edle, ja, nach und nach die Wahrheit selbst opfecte. F*cmdcn Besuchern tischte er die wunder- barsten Goschxchten auf, di? er zuletzt selbst glaubte und in seinen Vorträ- gen z:m Besten gab. „Man wirft mir vox“, pflegte er zu sagen, „daß ich so vic] von Dingen rede, die nicht zur Sache gehown, aber ich babe auch die Zeit dazu“, denn ich fange mrine Stunden pünktlich an, ich schnupfe keinen Taback, räuspere mich nicht und stottert nicht, womit meine Herren Kollegen so manchen Augenblick in ihrcn Collegiis cinbüßcn.“ Seine Gegner tadeltc er nicht, sondern schimpfte sie: da nach Linné der Sebwanz ker Hanshnnde rückwärts und nach links gekrümmt ist, so nannte er jeden un- vernünftig Raisonnikendcn eincn Hundeschwanz, denn die gesunde Vernunft gebe geradeaus und rechts. thhe ging mit J. “21. Wolf nach Helmstäkt, um dcn Mann nnd seine Wunder kennen zu lernen, die nach seinem Tode verstcigcrt und in alle Winde verstreut wurdcn. Von dem großen Dia- mant, dcn Bcixeis besaßen wollte, hat man nichts crfahxcn. Als ihn 1808 Jemand danach fragte, «rklärtc er, sich kiech Besitzes entäusxert xu haben, um nicht bei der im Königreiib Westphalen einzufiibrenden Vctmögens- steuer deShalb unerschwinglich b;“!astet zu werden. Er starb, 80 Jahre (111, im Jahre 1809.
Die Axbcit von C. Hagen „iiber die öffentléchc Meinung in Deutsch- land von den “Freiheitskriegcn bis zu den karlsbadrr Beschlüssen“ hat das Gute, das; fie eine Menge interessanter Aeußerungcn damaliger Publizisten der Vergessenheit entreißt.
!).-. Max Tövpen hat zur Gcschichte der (111611 ständischen Verhält- niffe in Preußen wichtige Beiträge gclicfcrt. Sein Außgangöpunlt ist fol- gender: Nach dem krakauer Frieden durfte Herzog Albrecht die kräftigste Untersützung des Adels und von den Städten, die den Frieden wiinscbten, wenigstens keinen Widersfand erwarten. Der Orden war durch die kaok- mation Allen gleichgülrig oder verächtlich geworden: daher die Freude, mit der Königsberg den neuen Herzog empfing, der die Stände zn bedeutenden Zugeständnissen vermochte. Seine Fmamen Waren schlecht bestcllt. Die Verbesserung der Münze, cine Schuld von 82,000 Fl., rie Hofhaltung nö- thigten zn Auflagen, welcbe die Städte aufbrrngen mußten. Dafür that dcr Adel Kriegsdienste. Lauter wurde die Bcschwerdc der Städte erst, als fie nicht blos die Sxeucrlast tragen, sondern auch die Willfähtigkeit des Adels gegen den Herzog in Bewilligung derselben gleichsam belohnen sollten. Daher der Streit über die Einfuhrung oder vielmehr die Beibehaltung der LandeSordnung, die nach dem AUSgange des Bauernkrieges auf einem
nkmenw Twer, Smolensk, Wiccbok, Mobilcw, Chcrson, Woronesä), . ' , mcnts dae Absibtcn Frankreichs wiffen könnte.
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Gestern Abend war das Gerücht in der Stadt verbreite de Gouverneur der Stadt in der ie reidi- der König von einem ernstbaften Unwohlsein befallen worden sxj“, [Tas 'MLUÜUJZIUIZZFM, n , s s auf die Fondß nZirYte, sich )edoch als ganz grupdloZ heraussteute *!*-= , zVon Bayonne schreibt man, daß viele Gelder dort eingetroffen, dem Se. Maxestat tm thster-Rath den Vorsty fuhrte und WM u der kaxljstischen Schilderhebung dienen soUten. Oberst Aguirre men wohl nZar. „_ „ „„ „ ' zverhafkkk worden, als er eben über die Gränze wollte.
Man fangt schon an, 1tch nut den mogltche11_Resulta1en derbi! * _ r Dem Seine-Präfekten sind von unbekannter Hand 23,770 Fr. vorstehenden Sesjton der Kammxrn zu beschafttgen. ObgleichL soforkiskn Vertheilung unter die Bedürftigen der zwölf Arron- Zusammcnseyung der Kammer exne s01ch_e "tft,"daß das Kabine1* - menks von Paris übergeben worden. auen entscheidenyen Fragen _auf d1e_M.ax„orrtat zahlen darf, schmeiß? *I" Bayonnk ist am 13. Dezember ein Stallmeißer der Königin sich die Opposition doch,. btrse Mgmntat erschiit„tkrn zu können, f. ;."- Spanien mit 15 werthvollen Pferden angekommen, die als Ge- Frankrcich in seiner polttt,cden letrung Verbleibe. Man bebaUp ;? „ck für den König der Franzosen und die Herzoge von Montpen-
auch, viele Pairs wollten sich mtt dem Grafen Molé zu einerL ?; „ und von Aumale bestimmt sind.
position gkgcn Guizot versinigen. Wicßverlautet, würde Lkßter schon drri Tage nach der Kammer-Erdsfnung der Kommissxon .? Paris, 23. Dez; Die Maircs und Adjunkten der zwölf * rondiffements von Paris sind nun ernannt. In elf Bezirken sind
Paixs-Kammer dic diplomatischen Dokumente über die Montpenslw * „. bisherige" geblieben, nur in einem, dem zweiten, bemerkt man
Vermählung und 11er die Agflwbung dcs Freisiaat? Krakau vorlegt. Die Adreß-Diskusxion dkk Patrs-Kammer Würd? MMU JWischen x,; ““e Veränderung. Die Wahl der zwölf Kandidaten, aus welchen €**)" dem Gescße der König den Maire und dessen zwci Adjunkten
17. und 18. Januar beginnen, so das; die englische Regierung fck. . bor dll am 10. Januar erfolgenden Eröffnung des britischen PM, „_ wählk- hatte in diesem Arrondésscment eine Art politischer Farbe
ommen, da die Oppositjon aUer Schattiruygen sich verbündet hatte,
Der ch von Tunis hat auf seiner Rückreise am 181en zqu. errn Berger ?!? gkßßkk Zahl der St_rmmxn zu sichern und so [ons einem Konzert beigewohnt, welches der dortige Verein für MZ- " en Namen an dxe SPM Aller auf Ö-tk Kandxdaten-Liste zu stcllen- litair-Musik ibm zu Ehren veranstaltet hatte; er schenkte dem; “ zu bringen. Man glallbkk, so dkrNengrung dtchnennung deffelbcn sidrnten des Vereins eine diamantene Buscnnadel und ließ 159011 Maire gcwzssermaßen durch moralxsche-Nöthtgung aufzubringen, fiir die Armen der Stadt zuriick. ' in der Thax mtder Rtegxl, End'17cm1Kntcld)1datußerordeytliche Udm-
Herr Oloza a hatte von hier nach S anien zurückzukebrkx „ („nde hemmen 97) gegep re en, „ “MMZ? “" ' a SMM" JU Mk cn wünscht; cs sougihm aber, wie der Constiptutionnel menu,..J; „'; egi, welcher d": „meisten,St:mmen crhaltxn “hatte. SVN)? Um- dem spanischen Botschafter die Ausfertigung eines Pussys verw»... __„Mzde waren aber Mt vbr'ltegcnden Fglle“ wrrkltch vorhanden. Herr worden sein und dieser sich erst Jnstructionen von seiner Regie... „rgkk-„„5**Ü*Wkat „am Komgltchen GMÜsthof „zu Paris, war fck?" einholen wollen. 1“ “*1"g***chZZZ*giYZ?Ö'*;sx**3„§w§t*a*§? ZäZZJ'YZmsÉ-Z'e's“ ;g*?*s“"sjt 's"
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H„err Cbbdch *** VoxzqRBarJlona-Km Perpignat1 angekommen, J eYst-hr tüchtigen Vkrwaltungsmannes, der sich die Zntercffcu sri- . Fun-sthtgltYdechrxcputtrtqn-Kam-mcr, Mb“ Herr WUTNW " Arrondissements bei jeder Gelegenheit angelegen sein ließ v:lle, bi'smdt'n stch 1th m Algerten; vier derselben habkn fishy.
, “t einer sw:“ en M41 i nn des C “(rakters und c:- Marschal1 BngMd umhersührcnlassen, EMUUUV HMVN'TVM gfx? einnehmHndmI-s äußerbxé3 gFoncn auchhburch seénc allZc- ville, hat es nt'cht fiir gkeignct gefunden, dem General-Gouvermm "„ Bildung, wie durch die genaue Kenntniß der besondéren "WKL“.YUJMZK x'.“ WOMEFW JUZ?) ,dkrbMaßkléegdÜlnF“ sTsZUFWW Z [hältnisse dieses Stadtbezirks, jene Tüchtigkeit für das Amt vcr- UUÜ )“"ng ',“ [ren. --' “;?an LIN „WU „'e kk „“ k'kkt- **“ “ te zu welchem ihn das Vertrauen stinerMitbürgcr und die Er- st'l] lekgk"„[)klk-„ --hk„k'kschkll ZZV?! Wksknklkch verschxanc Anslchxenvox. " Juäg des Königs berufen hatte. So war man von allen Seiten Die eme wtll kw Btldung erner kompakten franzosischen Bi'vx-X-«g '7 ibm zufrieden, als er selbst nach dem Eintritte des Ministeriums ir1 Algerien angwartet wissen und de] Kolonie, den GrunanJxx. H:»i„ 29, Oktober diesen Stand der Dinge änderte und stine Beibe- stttutionen dcs „Mutterlandcs dam] erjt zu The“ werdcn lanen,wej1 “tung auf seinem Posten damals, so wie seine Wicderernennung das Land sich M eincr AUSWÖMUWUMU bkskkldk „UW dal)k„k„911chdn wenigstens so lange das gegenwärtige Ministerium bestebt, un- Ausnahmegestße bedürfe. DieseAnsichtist dte deSKrtcgö-mestkkium; “' 51,11, machte, Herr Berger ist nämlich schon scét 18331 odck 18:35 der VcrwaltungvonAlgcrt'cn,sic herrschtinderTsputtrten-Kammcrundk- ;“ .. Mitglied der Deputirtcn-Kammcr, in welcher er den Wahlbezirk AUE", Mbh? U|?" Eindrücken slch hingeben, ob"? “tiefer ZU pküs Thiers im Departement des Puy de Dome vertritt. Als solcher Zi“? “"dkkkAZlk'siM bkLÜUWkk-„ dükß Zilkk VksYxUL'IUUI ,xkdeo „ te er sich stets zum ti-xrz-pnrti und dem späterdarausentstandenen )kikkk 1" gerikn U" "M kt"? ompa te, ewau "kl ?" eu .“ kn Centrum ehaltcn und namentlich immer eine be onder? Cr 2- industriclle Bc'völkerung, so wie zuglcéch Kapital, h_erbeizuzjehen, ohr heit für Herrgn Thiers bewiesen, welcher er auch hesute noch Len wclche jede Bevölkerung nichts vermöge, sofoxt dre Verexmgung vo iht, 211,3 mm Herr Thiers im Hkrbst 1840 in Folge seiner dama- Algsricn mit dem (HebiUe Ft'ankrkiklw, die Emfiihrung kkk französr ett abenteuerlichen Politik von den aufs neue sich zusammenschaa- schen Gesetzgebung und M Üde'Ul'skMkin" Cintheilungen MWF“- den Konservativen gestürzt worden war und in die Reihen der men des Mutterlandes proklamirt wcrden miiffe. Hiernach w111 oM „position gegen das neue Kabinet übertraf, folqte ihm auch Herr der eine Theil, manGsosUk kibe Bildung )ekiner flranzb'sischen fBZvdUekUU rger kahm, was iibrigens durchaus keinrn Einfluß auf seine Stel- abwarten um die WSS? ung des 9 "“er andes kian Ü M*- “ _ als Maire _ehabt hätte wenn er nicht elb die olitik an der andcée, man !ZUe JZamist begikaen, !cthmfdiese VZvölkecung süß,;gdiese mit Zbergekragen, und seine Oppbsitiston soPauf eine?; herbeizuziehen.“ «xie te 1“ e er lärt si iir das ?Htere- _ "den hinübergespielt hätte welchem dieselbe anz fremd blei- TerCourrfer fran«;ais schreibt nach eincrPrivatmit1bei-l1 nzußte. Er erklärte, nämlich in einemg Schreiben an daß Contre-Admiral Cecile in Verbindung mit dem amenkamyk ketuxMxmster des_Jnnern, Grafen Duchatel, das neue Kabinet befiye Commodore Biddcl eine neue Landung in Japan versuch) bübk-_ sx!" Vextrauxn mcht, ,und motivirtx diese Erklärung förmlich, indem das; diese CYFdition gelxngen sei. BcidK GTschwaxcr hdatten F***“ k„I,??[ZÉU-Tesxngorkblrcxzen Naéchle enltwickelte, NTUNE diexm Vcr- “' i e -: at und an der .1 ' K'u u, eren . .“ „ k : emem e- amn en erw“ „ en. ad war ZZTZe-FÉZ'Zanaser-s voxbyallcn europäischen '.)kckxxbnrnl tsmr dMHMätw Allem lm ungeschliches Verfayßrejx, undgdaö Ministerium, das sich offen ist, angelegt. Die beiden Commodore erhielten angeblick). ben Han-dschuh hingeworfen sal), durfte ihn, schon um nicht Besuch eines Abgeordnetender japanesistbkn Regierung, der ihnenv 'ubles Beasytel ayfkommen zu lassen!, das viklleicht auch andetwärts sprochen hätte, ihre Schreiben an den „Kaiser gelangen zu lascsn. [?a'bmeéthüttc fllndÖt; können, nicht liegen lassen. Herr Berger ver- Demselben Blatt zufolge wäre der französische Konula eme e e as atre und hat sie seitdem auch nicht wieder Mauritius, Herr Barbct, entschlbffen, seine Entlassung cinzureicha alten. Wohl haben seine zahlreichcn persönlichen und politischen falls die Regierung sein Verfahren nicht gutheißc. chcnfallsß * undx bei jeder darauf folgenden neuen Wahl ihm die Mehrheit es falsch, was dir Epoque versichrrc, daß die Konsular-Jnstructi * St1mmen unter de': zu erwählenden Kandidaten zu verschaffen ncn dahin gingen, daß die Konsuln den Kommandanten derSk
_ ußt, abex yhne praktischen. Erfolg, "Lkhk mzr als Demonstration: Staiionen ihre Aufwmtung zu machen hätten, indem sie diksch! Wer Komg. von der thm gesclech zustehenden Prärogative
mach nzachend, hat nach den zwei friiheren Wahlen Herrn Torras er- nnt,waS]ede6malgroßes Geschrei von Seiten der Opposition veranlaßte,
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die es mit der Königlichen Prärogative eben so genau nécht nimmt, sobald dteselbe- sich nicht zur gehorsamen Dienerin ihrer Wünsche und Zwecke hergeben will, Ie fester nun aber das Ministerium in sei- nem Wadersfande gegen Herrn Berger sich bewährte, desto hartnäcki- ger und thätiger wurde andererseits die Opposition für ihn, und so gelang es ihr auch durch unglaubliche Bemühungen endlich bei den leyten allgemeinen Deputitten-Wahlen, Herrn Jacques Lefebvre, der fett 1830 bis dahin ununterbrochen, aber bei jeder Wahl nur nach schwerem Kampfe und Siege, als konservativer Deputirter das zweite Arrondissement, das der Zahl der Wähler nach stärkste und wohl auch das reichste von ganz Frankreich, vertreten hatte, cndléch zu verdrängen und Herrn Berger, cimn in politischer Brzfebung ganz unbedeutendcn Mann, an seine Stelle zu bringen. Herr Berger war aber zugleich auch in seinkm srühcrsn Wahl-Bezirkc Thiere; wie- der gewählt worden und mußte sich nun für eine der beider“- Wahlen entscheiben. Wohl fühlend, daß er für immer das Vcrtrnnen seimer bisherigen Freunde zu Paris aufs Spikl seykn wiirde, mcnn er die auf ihn hier gefallene Wahl ablehnte, und daß dann sicher Herr Jacques Lefebvrc', sein gesiirchtkter Mitbewerber, anfs neus die Ober- h-and gewinnen würde, sagte er sich von seinem bisherigen Wabl-Bc- ztrke Thiers los und entschied sich für Annahme der pariser Wahl. Dadurch schnitt er dem Ministerium Und. den Konservativen des ;„wei- ten Al_rondissements die Hoffnung ab, die bei den allgemeinen Wal)- len erlttteneNiederlage wieder gut machen zu können, aber er erhöhte natürlich dadurch auch die Antipathieen seincr Gegner.
„Als nun die neuen Maires-Wahlen herankamen, entspann sich der Kampf von beiden Seiten wieder mit größerer Lebhaftigkeit als
je. Die Opposition hoffte und suchte zwölf Kandidaten ganz von '
ihrer Farbe, Herrn Berger an der SpitZe, durchsetzen zu können. Sie glaubte nach dem Ausfalle der DcputirteWahl dieses Resultat erreichbar und rechnete dabei so: entweder das Ministerium schlägt, wenn es bei der Ernennung eines anderen Kandidaten, da alle Kon- servativen beseitigt werden sollten, nichts zu gewinnen hätte, doch Herrn Berger dcm König vor; oder geschieht dies auch,nicht, so bleibt der Opposition doch imme-r de'r Vortheil, jedenfalls nur Män- ner ihrer Meinung als Maire und Adjunkten an die Spitze des Ar- rondiffcments gebracht, sich desselben also, so zu sagen, bemeisiert zu haben. Vorzüglich richtete sie alle ibrc Anstrengungen darauf, Herrn Edmond Halphen von der Kandidaten-Liste zu verdrängen, weil die- ser schon im voraus als der Von der ngicrung auserschene Kandi- dat bezeichnet war. In jeder Hinsicht aber wurden die Berechnun- gen und Bestrebungen der Opposition getäuscht. Gelang es ihr auch, Herrn Berger wieder an die Spitze der Liste zu bringen, so war doch €chon der zweite Name der eines Konservativen, der des Herrn Jrogcr-Deschencs, der nur drei Stimmen weniger erhielt als Herr Vergcyund Herr Halphen ward dkr dritte in der Reihe, wäh- rend die iibrigen Kandidaten auch größtenthcéls aus Konservativen bestanden. Von dießem Augenblick an konnte man die Ernkn- nungeu voraussehcn, wie sie nun erfolgt sind. Herr .Halphcn (Notar, seinem Religions - Bekenntnisse nach Jsraelit, und ein allgemein geachteter Mann) ist Maire, Herr Jrogrr-Teschenes erster Adjunkt geworden. Die Opposition wird nun über die Ausschließung des Herrn Berger wieder gewaltiges Géschkfi erheben, aber damit ist's auch abgethan. Hätte Herr Berger nicht die persönlich feindse- lige Stellung gegen das Kabinet eingenommen, so wäre er so gut ernannt worden, als 3. V. Herr Moskau im sicbentenArrondissement, welcher in politischer Beziehung und als Deputirter desselben Wahl- bezirks von Paris gleichfalls der Opposition des linken Centrums an- gehört, aber sich nie hat einfallen laffen, den Kreis seiner gescßlichen Stellung als Maire zu übcrschreiten. Herr Ganneron, gleichfalls
Dcputirter von Paris, für das vierte Arrondissement, und Mitglied des linken Centrums, ist so eben auch von der Regierung zum Vice-
Präsidenten des Munizipal-Raths der Hauptstadt ernannt worden; Herx Besson, Parr von Frankreich und Obcrst der dritten Legion der Natwnal-Garde von Paris, zum Präsidenten desselben.
Großbritanien und Irland.
London, “2. Dez. Ein Umlaus-Schreiben der Lords des Schah-Amts an das Biireau der Staatsbauten in Irland, welches rie Dublin Evening Post mittheilt, giebt Auskunft über dée Maßregeln, wclche die Regierung in der nächsten Parlaments-Sesswn fiir Irland durchzubringkn beabsichtigt. Danach soll bei dem Parla- ment die Konsolidirung und Verbesserung der jeYt bestehenden Vor-
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schriften über die den irländischen Grundeigentbümern behufs Vor- nahme nachhaltiger Verbesserungen ihrer Grundstücke zu gewährende Vorschüsse beantragt werden. Insbesondere soll die Herabseyung des Zinsfußes von 5 pCt. auf 4 pCt. stattfinden. Der Staat würde sich indeß zugleich das Recht vorbehalten, gegen billige Enxt- schädigung die Grundstücke derjenigen in vorerwähnter Werse unterstiixzten Grundeigenthümer einzuziehen, welche die näher fest? zuseyende Rückzahlung der vorgeschossenen Geldsumme an zwe: auf einander folgenden Terminen versäumen sollten. Nebenbei soll die Regierung ermächtigt werden, die Zwangs- Veräußerungen von Verschuldeten Grundstücken, welche durch die hypothekarischen Gläubi- ger proslquirt rvkrden, zu sistiren. Die ganze Maßregel bezweckt in deer-auptsachc', dem Zinswuchcr, der eine der größten Plagen Zr- lands ist, Einen “Damm entgegenzustcllen nnd die Grund-Cigenthümer zur Beschäftigung xhrcr Untersassen, ohne Beeinträchtigung ihrer ei- genen Zntcreffen, in “dcn Stand zu seyen. DieDaily News geben von dcr ganzen Maßregel folgende ausführlichere Schildxrung: „ Tie chierung ist zu dem Entschluß gekommen, bet Er- öffnung dcs Parlamsnts dcm schreckenerregenden Uebel des jr- ländéskyxn Notbstandes entgegenzutreten, nicht durch eine oder zwei, irgend einer der politischen Monomanicen des Tages entlshntcn Lieblmgs-Maßrcgeln, sondern durch eine Reihe von Maß- regeln, welche das ganze Feld des Uebels umfassen, und zwar mit großmüthigzr Hand den hülfloscn und hungernden Jrländern noch mehr englischen Reichthum bewilligen, aber zugleich auch alle Ein- wohnerklassen jenes Landes zwingen, in den Vordergrund zu treten und mit all ihren Kräften und Mitteln dazu beizusteuern, daß den Armen auf eine bleibende Weise Beschäftigung und Hülfe werde. Diese Reihe neuer Maßregeln ist nicht ein Armengeseß, nicht ein Wiederbeanspruchen der wüsten Ländereien Seitens des Staats, nicht ein Schnb von Bauer-Cigenthiimern, nicht ein Auswanderungs-Jonds, nicht eine Trockenlegungs-Viu, - sondern sie ist dies Alles, odxr wenigstens der bcssere Theil von allem diesem zusammen,. und “rst außerdem noch weit mehr. Auch wird nicht beabsichtigt, dae bereits in Wirksamkeit begriffenen Gesetze, so arger Mißbrauch auch mit den von ihnen erzeugten Erleichterungen getrieben worden, außer Kraft zu seyen. Das Gesey, das den Gutsherren einen bedeutenden Fonds behufs VeranSgabung in bleibenden Verbefferungkn zur Verjügyng stellt, soll ferner zu ihren Diensten sein. Die Trockenlegungs-Gejeye sollen in ein einziges, klarer abgefaßtes und dadurch wirkstzmer ge- machtes Verschmolzen werden. Die Unterstüyungs-Comnxs sollen auch fortan noch in Thätigkeit bleibkn, da die sofornge Zah- lung der Beisteuer denjenigen, welche sie verwaltxn, u_n,d einen so großen Theil der Fonds auffinden, gewiß Etfer darin" einflößen wird, so rasch als möglich zu einer normaleren und nuy- bringenderen Weise derVerwendung der Armen zurückzukehren. Durch ein anderes Geseß'soll die Wirksamkeit des Aymenhauses bxm'ßt wer- den, um den Müßiggänger, der anderswo Beschäftigung smdcn kapn, daran zu hindern, daß er dem Untersiüyungs-Jonds zur Last 16.111. Das Arbeitsdaus mit seinen Zulassungs-Bkdingungen soll in solchen Bezirkeri, welche es erlauben, in Wirksamkeit treten. Aber mit bcm abstoßenden Theile drs Armengeseßes soll ein wahrhaft mildthätxger Theil vcrbunden werden, der nämlich, daß in allen Fällen der Elends und wirklich Hülflose sofort Unterstüyung „erhaltßn soll. Zu dieskm Zwecke werden den Armen - Vätexn 111 Irland dieselben Pflichten obliegen, wie den Aufsehern “m den englischen Armenhauo-Vezirken. Auch AuEwanderung wxrd. n1cht un- berücksichtigt bleiben, und für die Mittel dazu wird wejsltch gesorgt Werden. Nicht allein werden in der Heimat Depots angellgt, son- dem es werden auch in den Kolonieen wirksame und wohlrhuende Vorbereitungen getroffen werden, um diejknégcn, Welche auSzuwan- dern wünschen, gegen alle Gefahren, die dem armen, unversorg- ten und unwissenden Auswanderer droben, sicher zu stellen. Die besondere Eigenthümlichkeit dieses Auswanderungsplancs ist übri- gens, daß er mit der Wahl einer Niederlassung in der Heimat gepaart sein wird. Eine Kommission wird behufs des An- kaufs wüstcr Ländereien errichtet werden; diese lepteren sollen eéngehrgt, verbessert und bebaut und dann in kleineren Loo- sen zum Verkauf ausgeboten werden und zwar mit solchen Zah- lungs-Erleichterungen, daß sie eine Prämie für Fleiß und mäßige Lebensweise und die Grundlage zu einer Klaffe kleéner irlänrischer Grundeigentbümer (Yaomen) werden..... Aber die brachliegenden Ländereien Irlands in dem Verhältniß, in dem sie jährlich verbessert werden können, bieten nur eine schmale Grundlage für eine solche
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Landtage entworfen, aber von den Städxen nur auf cin Jahr verer/x? angenommen wurde. 24.
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|!!- mehr gegen Norden des verheerten Gebiets, haben sech von der Chaussee „_ „.?„kx den Ver zuxiickliegcnde Theile dcs Abhanges als gewaltige und auf- k-„zhurznte Majen durch dieselbe Art des Druckes über die Staatsstraße 25 brntet 11111) aufgethürmt. Sogar eine Masse des Vasaltfelsens ist in *;„sex Wnse durch die xhr im Rücken liegenden Berg““cbollen so in die Höhe ; ruck! worden, daß sic fich cht in dcr Gcsfalt einer Wand über ihm -' maligen Stem erhebt; die Basaltsäulcn [tegen gegen ihren führten Z *- . menlxang bedeutend aufgelockert und zum Theil in verschobenen Stel- : gen ubcr e111ander. Die Wirksamkeiten von allen diesen Hebungen cr- - “" |ck (1111 das deutlicbsie durch die Beobachtung der vielen, im vor- "! Thrrle ves Abhanges aufgeriffenen, weit klaffenden Spalten, besondere aber noch durch den alten Steinbruchsweg, welcher , mals flach, ansteigend gegcn den Berg gerichtet war, jetzt aber in seinem _.,„deren Thule nach dem Berge einwärts abfällt und neben we1chem auf . derma11Jen Rücken eine steinerne Steinbruchshütte in ihren beiden un-
Z skbrt geb !ebcnen Seitcnmauem um 20 Fuß mit in die Höhe gebobcn Der Bergfau hat an dem Berge stattgefunden, in welchem sk“?-
Dcr Bergfall bei Oberwinter.
(K. Z.) Der bedeutende Vergfall, welcher sich am 20. Dezembtrkn Oberwinter, Unkel gegenuber, ercignete (s. Nr. 359 der Allg. Pr. 311] und die Chaussee in einer Länge von 115 Rathen theils iibcrsch1111e1,lk„"" zxrriffcn und in dic Höhe gehoben hat, ist ftir die Rheingcgend „cm: 111! ungewöhnliche Erscheinung. Vcth'ndcrn kann es daher auch mcbt, kik man vielfach zu deffcn Erklärung anßcxordcntlicbcU-sacbcn in Ansprucbge- nommen und namentlich diese in vnlfanischen Wirfsamkciten gesucbt hat.ka ganze Hergang 17“! aber ziemlich einfach, an Ort und Stclle nicbt 41116111! „ den Veränderungen, Welche die Oberfläche erlitten hat, vollig ubkkkl_ch'l|'ch* sondern auch in den Ursachen, Welche [eriglicb auf mechanische Wirkmmknd zmückzusührcn sind, gut erklärbar. Am Listen d. M. ist die Sachk99' dcm Berg-Hauptmann, 1)--. von Dechcn, und dem Geheimen Bergrath "15 Profeffor [):-. Nöggemth besichtigt und untersucht wo1den. Ohne bm,“ näheres Detail einzugehen, stcllen sich die Thatsachen solgcnkelmaxk' heraus:
'- ""k"; so „„Wir anch durch den Umstand, daß zwei starke, aus Basalt- F cken aufgefubrte Weinbergémanern, welehe früher in horizontaler Rich- g„quer gegen den Abhang standen, jest ihrer ganzen Länge nach bogen- langer Zeit große Vasalt-Stcimbmchc, vicUexcht die ältesten am NWT! **“ 'Tgckrummt und dadurch an mrhreken Stellen zerrissen find. Das txievcn worden. Die Steinbrüche sind unter dem Namen der Unkelch "bbachen-(thict, welches durch diesen Bergsturz verheert worden ist, hat allgemein bekannt, der Vklg sekbst aber heißt der Birgelcr Kopf nnch: »:deugnde Breite von 115 Ruthen mit einer vielleicht eben so gkoßen sech vom Rhciuspicgrl auf eine Höhe von 380 Fuß. An dem ““ck, " a'xbbng gegen die Richtung des Bergabbanges, so das: ein Areal von Rheine gckchrtcn Abhange dieses Borch, wclchkk dnrch große Vkl'kes" (: .0 MNS?" Inhalt umgewälzt und zerßört worden ist. Es hat das- «n dcr alten Basaltbtüche mehrfach unterbrochen ist, lagext einc WM" M"" At'seycn, wie die von Spalten zerriffcnen Gcbéete nach dem Erd- l)onschicht, und in dieser zeigt sich eine Spalte von der Sijrsettk„a : ß bvom Jahre 1783 in Calabxien, den vorhandenen Sckxilderungen ge- wärtö des Berges laufend, dann in zicmlicbem Paralleliömus m",“- ; “ kscbaffen gewesen sein mußten, Chauffee nach der ganzen Länge des zerstörten und übrrschüttctcn Thk'" ';" es sind schon im Laufe dicses schr trockenen Sommers Bewegungen und endlich wieder an der Nordseite abwärts zu dcm Bcrgsußk I'M" *) lchcm -a" v“" Steinbrüchen liegenden Cyansscekörpcr bemerkt worden, Diese Spalte liegt oben beiläufig gegen zwei Drittel der Höhe kk“ sé)" * „ ""lsache Ausbesserungen, Außebnungen nnd Abtragungcn nöthiq Berges, so daß dadurch ein beträchtlich“ Theil des vorderen BerggtbaY u e “bk". Seit dem 151en d. M. haben fich zickzackförmige, dér gelöst erscheint. Sie ist nicht mchr als eine offen stehende leafgerkk'!" „' g "“ck! [anfende Spalten in diesem Theile der Chaussee gezeigt, welcbe vielmehr ficht man von der Stelle ab, wo die Spalte in das “.:-erramsz] m “Lk! immer vermehrt, eine fortdauernde Aufsicht erfordert, aber bei riffcn war, eine grncigte, schlüpftigc, fast ebrne Thonfläcbe „ws “"a", dSUSbkffékungen noch verstattet haben, daß die am 20s1cn d. M. bis 40 Fuß berablaufend. Dcr vor der Spalte gelcgene Theil M 9-9 hite1"bMo*gms um, 5 Uhr von Koblenz gekommene Schnellpost glück- zen Abbanges, mit seiner oberflächigen Bedeckung, dem WalvbodsZ-"z tin'u kkgekome'nxen. tft. Unmittelbar nachher haben fich die Massen Stränchrm und Pflm1;cn,i|über die schlüpfrige Rutschfläche des„_ hend“ ei'ck'ka GUNZ m Bewegung gesetzt, um 73-416: haben fich noch heruntergesunken, bat fich mts drm che in mächtige zusammenhang“ die bm 7)“ kkwqbnten Steinbruchsbütte befunden. Gegen Mittag hat- Schollen zerschlagen und ist wider den Wänden und hervorragendknn“ n Lkagtrn Massen diejenige Lage genommen, in welcher wir fie jetzt gcln der großen Steinbtuchs-Ausweitnngen am unteren Abbange ““S“.“ l'im F"? Massen rutschen wohl noch an eimelncn Abhängen herab; blieben. Diese Massen haben aber auf die von der Chauffce ab ein „ asse in Ikkstmemk" befindet sich die gerutschte, attriffcne und zerspalteue Snicht o'“; & Zur Erklärung ,der succesßven Vorgänge ist die Bemer- alte nicht ne" deeuxung, daß du Rutscbsläcbe in Thon unter der großen äche waxga-"I'Wb m den lcyjen Tagen entstanden ist, denn jene Spal. „„ län “mise Fuß unn: ahtem oberen Stande mii Schnee bedeckt, A 1 9" als “ck! Ta en gefallen ist.
m 5ten d M war ;n-stwener und bereits ' ' ' - . ztemltch vtel Schnee gr- - am Morgen des 181en war das Thermometer aus nah: - 150 ge-
gekcbrten Vertiefungen mit einer solchen Last und Kraft gedruckt, th u" vorliegende Gebiet am Fuße des Berges dadurch 311s11mmxngrp„kk ""k" vielfachen Zkkspalnmgen im eigentlicbftcn Sinne in die ob bm worden ist; selbst die Chaussee hat diess Erhebung an !*.-1 sueH Seite des zerstörten Thrilcs mit erlitten: se ist hier bedeutend m„d!' n gehoben und auf ihrer Oberfläche in Stücke zerbrochen, welcbe "6 „|. m den verschiedensten Richtungen stark geneigt erscheinen. An andkk'"
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funken, aber während des Tages stieg die Temperatur so, daß bereits am 191en Thauwetter eintrat, welches noch foxtdaucrr, aber den gefallenen Schnee der vorigen Woche nicht völlig geschmolzen hat. An den zerriffc- nen Massen war zu bemerken, das; der Frost nicht sehr tief in den Bodcn eingedrungen war. 'Die Spalten zcigtcn überall lockeren Boden, die Rut€ch- flächen im Thon waren naß, schlapfxig, nirgends gefroren. Aus den Be- wegungen, welche in dem Chauffee-Körpcr tm Laufe dicscs Sommers be- merkt worden find, aus dem Ei'1trittc größerer Spann! während des Frost- wettcrs möchte zu schließen sein, daß lelcn an dem unteren Tbcile der Bewegungen Theil genommen haben, und da[: die Hebung, welche sich [vier in gxoßen Muffen so ausfaUend gezeigt bat, aus dieser meirknng, aus dem Verhältniß festen Basaltes untcr drr Chauffce zu dcm darübcr aufqe- stürzten Boden- und Steinschutt, so wie zu der daraus gelagerten Tbon- und Dammcrde, und endlich aus dem Drucke dcr großen, am oberen Theil des Abhanges losgelösten Thonschalcn hervorgegangen ist.
So weit fich die Vcrhältniffe übersehcn lassen, zeigen fich nirgends Massen, welche eine in der nächsten Zeit weiter gehende Bcwcgung anneh- men lassen, Wenn aber starke Regen eintreten sollten, welche in die sehr aufgelockertcn Massen eindringen, so ist es allcrdings zn bcfiirch1en, daß dieselben weiter über die Chauffee nach den unterhalb dcrscibcn g:!cgcnen Weinbergen vordringen werden, und es kann alsdann auch noch ein Theil der Chauffee nördlich von dem Brache verdeckt werden, indem sich die Spalten noch oberhalb fortxielxn.
Der in den testen Jahren stattgefundene Steinbrucbsbxtricb rst ;;: nn-
bedeutend gewrscn, als daß in ihm der Gxuud dcs Ercigniffes gefunden ; * lichkeit.
Werden könnte: aber im Allgemeinen kann dcr frühere, bereits viele “Imbr- hnnderte kauekndc Betrieb dieser Brück", die daran!! bewirkte Entblbßung großer Wände an dem Abbange, mit die Vmanmffnng znr LoSzichnng der großen Schalen des ausgelagerten Thons gegeben lmbcn.
Wkusikalistbes.
Berlin. Die nun schon seit zehn Jahren mit glücklichem Erfolg hier bestehende Anstalt fur Klavier-Unterricht nach der Schindclmeisser- schen Methode, nach dcm Tode der Erfinderin dieser Lehrwexse von ihrer Tochter in demsclben (Heiße fortgeführt, hatte vor dem Weihnackvtsfcst zum Schluß ihres diesjäbrigen Kursus in ihrem Lokal, Kocbstraße Nr. 20, eßne Prüfung ihrer Zöglinge veranstaltet, zu der fich Mehrere “))knfikfteurxdc xm- gefunden, wclche hier Gelegenheit batten, fich von den raschm Fortrcbrtttcn zu überzeugen, die vermittelst der von Frau Schindelmeiffer crsonnenen Mctbobe unter guter Leitung erreicht werden. Es war die ctsie öffentliche Probe, wxlcbe rte jeßige Vorsteherin der Anstalt mit ihren Schülern ablegte; dre Lttstungen standen aber den früheren nicht im mindesten nacb, wie auch zu erwarten war, da die Begründerin des Instituts von Anfang an in ihrer Tochtxr, einer tüchtigen Pianistin, dcn wirksamsten Beißand gefunden hatte. Es [ß dahcr auf diese auch die Unterstüsung übergegangen, wxlcbe ihm LULU:- benen Mutter, in Anerkennung ihrer verdienftlichen Bemühungen, von St!-
tcn der hohen Unterrichts-Bcbörke für ihre so praktische Anstalt bewilligt worden, in der cht gegen 60 Zöglinge in Abtheilungen gemeinschafxlich im Klavierspiel unterrichtet werden.
Die Grundlage dieser Msthode bildet bckanntlich et'ne ]itbogravhirte, auf Pappe geklebte Klaviatur, anf welcher rie Zöglinge g121ch;eitig entweder décsclben oder im Takt daxu passende andereUebnngsstücke spielen, während ein Schüler oder eine Schülerin, abwechselnd aus der Gesammtzahl auf- gerufen, an dem im Fonds des Zémtmrs üchcnden Pianoforxc vas gerade vorliegende Ha::pt-Uebungss1ück vorträgt. "Durch die Gemeinschaft des Un- terrichts wird der chteifer und die Aufmerksamkeit .*.esckeärft; durcb Anwen- dung pappencr Klaviaturcn die gleichzcitige Ertbctlung kes Unter-
richts an eine weit größere Zahl von Zöglingen mog11ch ge- macht, als wcnn ftir jkkts einzelne Kxnd em besonderes Instru- ment vorhanden sein müßte, dabei aber aucb - was em Hany:- zwcck dcr Erfinderin war - die Geißcöthätigkcit der Zöglinge
reger erhalten und das (Hebör derselben schärfer auSgebilret, da fie die von ihnen berührten, aus dem Papier gczeickmetcn Tasten in ihrer verschie- denen Tonbcvcutun zunächst mit dem Verstande aufxufaffen und fich stets über die gespielten “ öne, Intervalle und Akkorde ein kxares Bewußtsein zu eahalten haben. Was die Bcsorgnié; anlangt, als könnte dicse Methode dem guten Anschlage hinderlich sein, so kann daran erinnert werden, daß rin berühmter Klavxetlchrer, der verstorbene Louis Berger, Fingcrübungen anf rem Tische, ohne weitere Vorrichtnng, als geradezu eincn elastischen Anschlag bxsbrdernd empfahl. '
“Dic E:solge res Unterrichts nach dieser Mesbokc bewähren ibre Treff- chn aucb rie Fortschritte nicht bei allen Zöglingen gleich sein können, so möchte doch schwerlich bei einer gleichen Anxabl einzcln und nach den gcwbbjjlickven Mxtboken umcrricbtctcr im Durchschqirt eine ähnliche, eben so schnelle als _qekiegcne Entwickelung res mustkaltjcbcn Siunes und der trchniscbe'n Fertigkeit zu finden sein, und die Leistungen Einzelner, n'elcbc diese Anstalt zwei oder drei Zabr besuchen, liefern aucb ken chis, daß man nicht „zu besorgen braucht, es Werk:“ die fcincre Ausbixdung im Klavxerspie! bei Anwendung der Schinkclmcifferscben Mcxboke n1cht exreicbt Wklkkn. Es wurden in kcr lesten Prüfung von Zoglmgen im Amr von 7 bis zu 15 Jahren verschiedene leichtere nnd schwiexigcre Mustfüucke von Logier, Wanhau, Czerny, Cramer, Häsin, Häurel, Bach. Field, Berger und Mendelssohn durchaus korrekt und :um Tbcll schon mxt "cherer Airb- tigkeit und lebhaftem Schwung vorgetragen. Anßrtkcm fand cin Emmen übcr kentbeoretischen Theil des Untcrricbts statt, worin die Antworten eben- falls schr befriedigend ausfielen unk brkunketcn, das: dir Schuler fich über alle Elemente ihres Svielö klare Recbcnscbaft zu geben wise". Nach solchen Erfolgen ist zu erwarten, daß dieser Unterricht, der zugleich Zeit und Koßen erspart, aber freilich eine sebr umsichtige Leitung in der Anstalt und fleißige Uebung außer den Lchrüunden erfordert, immer mcbr Anklang finden wetre.
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