X
Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditioneu des „Invalidendauk“, Rudolf Mose, Haaseuftein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Schlau:, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren
“ Y Inf er a te für den Deutschen Reichs- und Königl. R
Preuß. Staatso-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königlilhe Expedition drs Bentsrhen Keirhz-aneigers uud Königlich
Oeffentlicher“ Anzeiger.
5. 11111118111'10110 141505110001501158, 905111105 111111 (1108850111101. 6. 7018051011050 ]30110555510050113011.
1. 850011511053 01111 0110018005011g0-8005011. 2. 805500005100011, 5111505050, 7011011053011 11. (10131.
Erste Beilage
prenßisrhen Staats-Juzeigers: Berlin ZW., Wilhelm-Sraße Nr. 32. X
3. 7011151110, UsrpaobtuugM, 8050118810500 010.
4. 70110081111g, „4100141001105, 0111551111018 11. 0. 77. 7011 0801111105011 kapiarsu.
7. 1111010110050 50001g011. 8. '1'500501-41120jg011. 9. 90111111011-110051'10511011.
111 1101' 13010011- 50110g0.
Annoncen-ereans.
Subhastationen, Aufgebote, Vor: ladungen u. dergl.
110681] Oeffentliche Zustellung.
In der bei dem Königl. Landgerichte in Bonn schwebenden gerichtlichen Tbcilungssacbe des Mlckjael i des AufarbotSVerfabrens beantragt, auch von der Land, Müller zu Endenich, Klägers, verxreten durch
Rechtsanwalt Humbroicb
gegen
die Erben der zu Lengsdorf verlebten Eheleute Leomzrd Schloesser und Elisabeth Eick, worunter die fruber minderjährige, jeßt aroßjährige Elisabeth Schloeffer, früher Dienstmagd in Bordeaux, jeßt obne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, ladethor dem unterzeichneten Gerichte angesetzten Auf- der Kläger Land die genannte Elisabeth Schloesser ? gebotstermin geltend zu machen, unter dem Rechts- vor das Königliche Landgericht Zl. Civilkammer) in '
Bonn in die zur mündlichen Ver andlung des Rechts- streites bestimmte Sitzung vom 81. Mai 1880, Vormittags 10 Uhr, um über folgenden Antrag erkennen zu hören:
Königl. Landgericht wolle in Verfolg des Urtheils vom 21. Juni1879 und unter Reaffumtion der durch die Großjährigkeit der Elisabeth Schloesser unterbrocheyen Instanz das am 4. Oktober 1879 auf der Kanzler des Königlichen Landgerichts zu Bonn hinterlegtx Gutachten des Experten Hünten bestätigen, dix Parteien Behufs Ziehung der Loose vor den mit den Thei'lunasoperationen bereits beauftragten Notar, Justizrat!) (Hansen in Bonn, verweisen, beurkunden, daß an SteÜe des Herrn Affeffors
Schmiß der Herr Landgerichts-Rath Broicber zum 7
Kommissar ernannt worden ist und der Muffe oder dem Widersprechenden die Kosten zur Last legen. „Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUung wird dies hiermit bekannt gemacht,
[10699] Oeffentliche Zustellung.
Die WittWe Heuriett: Rnpinska von hier klagt gegen den früheren Eigentbümer Johann MilSzeWSki, früher in Schönwalde, jetzt unbe- kannten Aufenthaltöortes, wegen 126 014 rückständi- ger Mo er, 215151. 111. Nr. 3, eingetragenen Kapitals von 1200 074, verzinslick) zu 7 0/0. mit dem Anfrage auf Verurtheilung des Beklagten, zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtßgerrcbts zu Thorn auf
den 30. Juni 1880, Vormittags 91 Uhr,
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Auözug der Klage bekannt gemacht.
Thorn, den 16. April 1880.
Matthes, Gerichtsschreiber des Königl. AmtherickotS.
[106971 Oeffentliche Zustellung.
Der Eigenkätbncr ranz Jablinöki zu Elgenau klagt gegen die Schmtedemeister Albert und Louise ahnxe schen Eheleute zu Amerika wegen Löschungs- 0101019111111 der auf Elgenan Nr. 113 A515. 111. Nr. 2 fur die Verklagten eingetragenen Post von 90 „W niit dem Anfrage, die Verklagien zu verur- thctlen, uber die Abtheilung 111. Nr.2 eingetragene Post zu quiktrreu und, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen und ladet die Beklagten zur mündlichen Verbandiung des Rechtsstreits vor das Königlicbe Amtßgertcht zu Gilaenburg auf
den 25. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen ZusteÜung wird
die er Außzug der Klage bekannt gemacht. . „ _ RJUMSki, Ger1ch181chre1ber des Königlichen Amngerichts. 7. 0.
[10750] Oescntüche Zustellung.
Dre Ehefrau Hausherr Sophie Caroline Eli- sabeth Knaack, geb Starckc, zu Hamburg, ver- treten „durD den Reckotsanwalt 1)1'. Westphal, klagt gegen tbren Ehemann,Will)elm Heinrich Knaack, fruher zu Haniburg, 1th unbekannten Aufenthalts, wevgen'EbeschUdung und ladet den Beklagten zur mundxicben Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. Cwilkammer des Landgerichts zu Hamburg arif den 25. Juni 1880, Vormittags 91 Uhr, 11111 der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diese Ladung bekannt gemacht.
Hamburg, den 26. April 1880.
, , Säzlickau,
Gertrbtsschretber des Landgerichté, Civilkammer 11.
[10661] OcffenWßelluug.
Der Kaufmann Bernhard Hartmann zu Barmen, in seiner Eigenschaft als gerichtlich ernannter Vor- mund dcr minderjährigen Kinder aus der Ehe der verlebten Eheleute Kassirer Wilhelm Dahl und Johanna, geb. Hartmann, zu Elberfeld, klagt durcb Rechtßanwalt Kranz gegen 1) die Wittwe Bandwitker Peter Carl Dahl, obne Geschäft, zu Langerfeld, 2) [den Bandwirker August Dahl zu Barmen, 3) den Bandwirker Carl Du!]! zu Lan- gerfeld, und 4) den Fabrikarbeiter Gustav Dahl, yhne bekannten Wohn- und Aufenthaltßort, aUe in tbrer Eigenschaft als Erben und Rechtönachfolger des verlebten Kassirers Wilhelm Dahl zu Elber- feld auf Tbeiiung und ladet den Mitbeklagten Gustav Dahl zur mündlichen Verhandlung der Sache vor die 1]. Civilkammer des K. Landgerichts zu Elberfeld auf den 8. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, 111111 der Aufforderung, einen bei dem ge- dachten Gericht zugelassenen Anwalt zu besteuen.
Elberfeld, den 22. April “1880.
Der Landgerichts-Sekretär: An der Mahr.
['0564] Aufgebot.
Zinsen des im Grundbuche des Beklagten, Neu- :
der Ehefrau Franz Heinrich Josef Sami , Sofie, geb. Meffert, zu KönigSwinter, ) „
qeaen * den Franz Heinrich Josef Schmitz, Tapezierer zu Königswinter,
des Preußischen Außführuugßgeseßes zur Deutschen Civil-Prozeß-Ordnung bekannt gemacht.
des .23 der Grundbuchordnung rücksicbtlicb des Ackertücks zu 100 Ruthen, jeßt noch 73 Rathen ; unter den Hasenrecke Winterfeld 17. Wanne Nr. 1
* Antragstellerin ihr Eigentbum an dem an. Grund- stücke glaubhaft gemacht ist, so Werden alle Die- jenigen, welche ein Recht an dem Grandstücke zu haben vermeincn, hierdurch öffentlikb geladen, ihre Ansprüche spätestens in dem auf den 22. Juni 1880, Morgens 9 Uhr,
nacbtbeile, daß nack) Ablauf diescr Frist die Antrag- steÜerin als Eigentbümerin in dem Grundbucbe . eingetragen werden wird und daß, wer die ihm 05- ? liegende Anmeldung unterläßt, sein Recht gegen , emen Dritten, Welcher im redlichen Glauben an die ; Richtigkeit des Grundbuchs das Grundstück erwor- F ben hat, nicht mehr geltend machen kann. '; Holzminden, den 15. April 1880. Herzoglirbes Angericht,
] Schömers.
! Aufgebot.
[10703]
1 In einem am 2. November 1847 zwischen dem Einwohner Claus Eggert ZiliYer in Neumünster und dem Arbeiter Friedrich Rixen daselbst errichteten Kaufkontrakt über das im 11. Quartier 8115 Nr. 96 : xn Neumünster belegene jeßt Seegerscbe Grundstück ist den) Verkäufer Zilixzer ein Kapital von 1080-76 ; verschmeben, welches im Neumünsterschen Schuld- ] pnd Pfandprotokoll “10111. 111. 1701. 499 protokoÜirt : ist. Die Erben des gedachteti Zilißer haben, da die ' Forderung von 1010 „40 bezahlt, der KonTrakt aber [ verloren gegangen sein so!], behufs Erwirkung der xTilgung im Schuld- und Pfandprotokoll ein Auf- ? gebot beantragt. In Gewährung dieses Antrages werden AÜe, Welche aus der obgedacbten Verschrci!*ung und dem , darauf beruhenden Protokoüat Ansprüche und Rechte * herleiten zu können vermeinen, hierdurch aufgefor- 'dcrt, solche spätestens in dem auf € Dienstag, den 27. Juli 1880, ] Vormittags 10 Uhr, ; vor dem unterzeichneten Amtherichte anstehenden Z Aufgebotstermine anzumelden, der Inhaber der Ur- zkunde auch dieselbe vorzulegen, widrigenfalls der :gedacbte Kaufkontrakt, soweit es die Verschreibung der 1080 „74 betrifft, für kraftlos erklärt und das Protokollat im Schuld- und Pfandprotokoll getilgt Werden wird. ,4; Neumünster, den 20. April 1880. Königliches AmtEgericht.
[10708] Aufgebot.
Die Ehefrau des Mülxlenbefitzers Eduard Bauer zu Langenholzhausen bat das Aufgebot der durcb Cession vom 28. Oktober 1859 auf sie ubergegangenen und bescheinigter Maßen durch eine Feuersbrunst „im Jahre 1876 zerstörten Sebuld- und Pfand"verfchre1bung des Colons Na elkmeier N. 11 das. ubßr ein dem leßtern vorgetreckjes und am 24. Mar 1841 auf dessen Colonat 12. Orts in- grossirtes Darlehn zu 300 Tbalern beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf
Dienstag, den 22. Juni 1880, Vormittags 9 Uhr, vor dem unxerzeichneten Gerichte anberaumten Aufgebotstermtne seine Rechte anzumelden und die Urkrmde vorzulegen, widrigenfaüs die Kraftlos- erklarung der Urkunde erfolaen wird.
Hohenbauseu, dexr 23. April 1880.
FürstlrÖes Amtsgericht. Kirchhof.
[10683] . Zwangsvcrstetgerungs - Proclam.
Auf Antrag eines protokollirien Gläubigers ist die Zwangsperstetgerung der dem 0 Hafner Jocbim Ludcvrs 111 Fehrenbötel gehörigen Halbbufe daselbst verfugt; es werden daher die Hebungsbeamten auf- gefordert, die von dem 2c. Lüders in Rückstand ge- lqffenen Abgaben innerhalb 6 Wochen, vom Tage dieser'Bekanntmachung, bierselbst anzugeben, event. wird ihnen 0501, den sonst berechtigten, nicht proto- koÜtrten Glaubtgern freigelassen, gegen den Verkauf zu protestiren. Termin zum Verkauf ist angeseßt auf Sonnabend, den 19. Juni 1880, Nachmittags 30 Uhr, 5311 [Hause des Gemeindevorstehers Gloy in Fehren- e . Die Verkaufsbedinaungen können 14 Tage vor dem Ternim im Verkaufslokal, sowie auf der bie- figen Gerichtsscbreiberei eingeseben wcrden. Segeberg, den 17. April 1880. Königliches Amtsgericht. 11.
[10680] Gütertrennung.
In Sachen
hat das Königliche Landgericht zu Bonn, 11. Ci- vilkammer, durcb Urtbeil vom 1. April 1880 die zwischcn den Parteien bestehende eheliche Güter- gemeinscbast für aufgelöst erklärt.
Vorstehender Auktzug wird in Gemäßbeit art. 11
Bonn, den 23. April 1880. Der Gerichtsschreiber:
bierselbft in Gemäßbeit ves §. 7 Nr. 1 des Aus- führungßaeseßes vom 1. April1879 Nr. 12 und
[10672]
grmachtem Proliam smden zur Zivaugsversteige- rung der beschlagnahmten Häuslerei Nr. 10 zu Lichtenhagen mit Zubehör
statt.
[1068 schönau die Eintragung des auf den
gelegenen Grundstückes:
1-. 40. 12 a 09 qm “Wiese im Steinhauk unter glaubhafter Nachweisung eines zehnjährigen ununterbrockzenen Eigentbumshefißes in das Grund- buch von Oberschönau auf fernen Namen bean'ragt hat, werden alle Diejenigen, Welche Rechte an jenem Grundvermögen zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens bis zum Aufgebotstermine den 26. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde anzumelden, widrigenfalls . nach Ablauf dieser Frist der ovige Antrawstellcr als Cigentbümer in dem Grundbuche eingetragen wer- den wird und der die ihm obliegende Anmeldung unterlassende Berechtigte sein Recht gegen einen Dritten, welcher im redlichen Glauben an die Richtigkeit des Grundbuchs das oben erwähnte Grundstück erwirbt, nicht mehr geltend machen kann und sein Vorzugörrcht gegeniik'er denjenigen, deren Rechte innerhalb der Ausschlußfrist angemrl- det und demnächst eingetragen find, verliert.
Steinbach-Haklenberg, den 19. April 1880. Königliches Amtsgericht.
[10700] Bci der nothwendigen Subhastation des im Grundburbe von Erin Blatt Nr. 207 eingetragenen, 3111th dem Thomas Nadskakula gehörig gewesenen Grundstücks ist auf Grund der in Abtheilung 111. puter 9106 für den Kaafmann Jßig Lewin Morris tn Cbodziesexr auf Requifition des Prozeßrichters vom 22. Mar 1862 eingetragenen Forderung von 11 qulern 22 Silbergroschen 6 Pfennigen nebst 50/0 Zinsen und 1 Thaler 5 Silbergroschen und einem nicht festgesctsten Kostenbetraqe, der Kauf- gelderrückstand in Höhe von 40 010 28 „s der Kauf- mgyn szig Lewin Morris'schen Spezialmaffe über- wre1en wvrden. Auf Antrag des Kurators der Masse, GeriÖts- gssistenten Moldenhauer in Erin, Werden alle Die- jenigen, Welche aufden Kaufgelderrückstand Ansprüche geltend machen 10011111, aufgefordert, dieselben bei _dem hiesigen Amtsgerichte, Abtheilurig11., spätestens 111 dem auf „ den 16. uni 1880, nm 11 Uhr, bestimmten Aufge oistermine, bei Vermeidung der Ausschließung anzumelden. Exiu, den 23. April 1880. Königliches Amtsgeriéht. Solbrig.
[10659] Bekanntmachung.
Es haben angezeigt: 0. Fräulein Gertrud Koenia in Posen, daß sie am 18. September 1879 die Hälfte eines goldenen MedaiÜons,
5. der Posibauswärter Walenczak in Posen, das; er am 9. Dezember 1879 zwei Stück Kassen- scheine über je 5 «M,
. die Schußleute Klemm und Zapf in Posen, daf; ste am 22. Dezember 1879 gemeinschaft- lich ein Thalerstück, ein 50-Pfennigstück und ein 10-Pfennis1stück,
. dcr Gwpßfigurcnfabrikant und Hauseigentbü- mer Max Biagini in Posen, daß er am 27. Dezember1879 einen goldenen Siegel- rmg mit dunkler Platte,
. der_ Cigarrensortircr Oswald Okowiak in 71101211, daß er am 12. April 1880 drei Hun- dertmarkscbeinc,
. dsr Herr Herrmann Goldbach zu Posen, daß er im Septcmbcr 1879 eine Damenuhr mix zerbrochenem Zifferblatt und abgebrochenem Ze1gcr
gefunden habe. Die betreffenden Finder resp. die Ortsarmenkaffe an SteUe des Fräulein König haben das Aufgebot beantragt. (50 werden demnach 52160, welche an den vor- bezeichneten Sachen Ansprüche und Rechte zu haben vermeinen, aufgefordert, solche spätestens in dem auf den 21. Juni 1880, Vormittags 10 Uhr, v'or dem unterzeichneten Amthericbte im Geschäfts- zimmer Nr. 5 des Amtssxerichtsgebäudes am Sa- ptehaplaße anstehenden Aufgebotstermine anzumel- den, mit der Verwarnung, daß den unbekannten Verlierern oder Eigenthümern, Welche fich nirbt ae- meldet haben, nur der Anspruch auf HerauSgabe des durcb den Fund erlangten und zur Zeit der Er- hebung des Anjpruchs rock) vorhandenen Vortheils vorbehalten, jedes weitere Recht derselben aber aus- geschlossen Werden wird. Posen, denx19. April 1880. Köni01iches Amtsgericht. Abtheilung 17. or. Traumann.
Nach beute erlaffenem. feinem aanzen Inhalte nach durch Anschlag an die Gerichjstafel und durch Abdruck in den Mecklenburgischen Anzeigen bekannt
Termine 1) zum Verkaufe nacb zuvoriger endlicher Regu- lirung der Verkaufébedingungen am Donnerstag. *den 8. Juli 1880, Vormittags 11 Uhr, 2) zum Ueberbot am Freitag, den 30. Juli 1880, . Vormittags 1.1 Uhr, 3) zrxr Anmeldung dinglicher Rechte an das Grund- stuck und an die zur Jmmobiliarmaffe desselben gehörenden Gegenstände am Donnerstag, den 8. Juli 1880, Vormittags 10 Uhr,
Demnach von der Wittm des Nagelsckjmiebs Carl Iünke .eu-, Johanne, geb. Bremer,
Donner.
1880 an auf der Gericbjsscbrciberei und bei dem
Auslage derkVerkaufsbcdingungen vom 24. Juni
8] Nachdem der Schloffer Friedrich Bickel von Ober- Namen des MüUers Johannes Bickel, Matbäus Sohn zu Ober- scbönau katastrirten in Oberschönauer Gemarkung
zum Sequester bestelljen Sckpulzen Jberdorf zu Lichten. hagen, welcher Kaufxiebbabern nacb vorgängiger An- meldung die Besichtigung des Grundstücks mit ZU- bebör gestatten wird. Doberan, den 23. Avril 1880. Großherzoglich Mecklenburg-Schwerinscbes Amtsgericht. Zur Beglaubigung: Der Gerichtsschreiber Krull.
[10709]
Ansprüche an des 18. Orts auf dem Hypotheken- buchsfolro des Colonats Frihemeier Nr. 12 zu Litdeuhausen eingetragene Darlehn zu 25 Thaler sind unter Androhung der im „6. 77, 6, des Prozeß- gesexch von 1859 angedrohten Rech16nachtbeile am
Freitag, den 11. Juni 1880, Morgens 9 Uhr, anzumelden und zu begründen.
Hohenhausen, den 23. Apri1 1880.
Fürstliches Amtsgericht. Kirchhof.
[10741]
In unserer Reckztsanwaltsliste ist vermerkt wor- den, daß der Recht§anwalt Galster seinen Wohnfiß von Herford 11011) Bielefeld verlegt hat.
Bielefeld, den 26. April 1880.
Königlickoes Landgericht.
[10736] .
In die Liste der beim Hanseatischen Oberlandes- ger1cht zu „Hamburg zugelassenen RechtSanwälte ist nach gesetzlicher Veeidigung eingetragen:
111“. Karl Martin Hartmann in Hamburg.
Hamburg, den 26. April 1880.
Das Hanseatische OberlarideSJcricht. Zur Beglaubigung: R. Pr ien , Sekrejär.
Lebensveisicherungs-Gesellsckjaft zu Leipzi . _ Der von der unterzeichneten Gesellschaft ausgeHer- tigte Versickjerungsschein Nr. 16413, aUSgestellt am 9. Dezember 1865 auf das Leben des Herrn Carl Daniel Ernst _ Yeißner, Kunstqärtners in Celle, rst ber uns mit dem Anfrage auf Mortifikation als verloren angezeigt wvrden. Jn Gemäßbeit von §. 15 der aqumeinen Ver- stcberungébedingunaen unseres revidirten Statuts wird dies hiermit unter der Bedeutung bekannt qe- masbt, daß 5107er '.1*ersicherungsschein als nichtig be- trachtet werden und an seiner Stelle ein Duplikat ertbeilt werden wird, wenn innerhalb eines Jahres, vom untengescßten Tage 115, ein Berech- tigter bei uns sich nicht melden soÜte. Leipzig, den 28. April 1880. Lebensverficherungs-Gesellsrhaft zu Leipzig.
Kummer. ])aiHFudel,
5
Die mit einem jährlichen Gehalte von 900 „M vrrbundene . Kreisplmsikatsstelle des Kreises Mogilno ist 101011 zu besetzen. Geeignete Be- werber fordern wir auf, sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse und eines Lebenslaufes binnen 6 Worum bei uns zu melden. Bromberg, den 6. Aprrl 1880. Königliche Regierung, Abthei- lung des Innern.
[10729]
Glockenhängung in Berlin.
Die große Glocke der biesigen St. Marienkirche,
gegossen im Jahre 1520, 7 Fuß 4 8011 im Durch-
meffer, 7 Fuß 8 Zoll 5010, 197 Centner wie-
gend, hatte früher die gewöhnlichen Zapfen; 19
wgren zum Läuten 5 Mann erforderlich, welche fie
511 augestrcngter Arbeit nur soweit zu schwin-
gen vermocht'n, daß [12 auf der einen Seite an-
]ch1ug. Nachdem im Monat März 5. I. der Ap-
parat nebst Klöpfel des Königl. Kreißbaumeisters
Herrn Ritter in Trier angebracht ist, sind nur
3 Viana erforderlich, welche_ mit Leichtigkeit die
Glocke so hoch schwingen, daf; iic ron beiden Seiten
meickj und volltöucnd anschlägt, Bei der zweiten
Glocke, im (Gewicht von 4080 Pfund, ist der Ap-
parat ebenfaUs angebracbi; sie wird jeyt mit der
größten Leichtigkeit von einem Mann gezogen, wäh- rend früher 2 Mann nötbig waren. Der yon Holz konstruirte Glockenstuhl wird nicht im geringsten bewegt und das Gemäuer des Thurms kann daher niemals leiden, Wir sprechen Herrn Kreisbay-
meister Ritter unsere vollste Anerkennung m
Betreff des von ihm konstruirten Apparates aus.
Berlin, 8. September 1875.
Die vereinigten Gemeinde-Kirckxenräthe von
St. Nikolai und St. Marien. 111“. Brückner,
Probst u. General-Superintendent in Berlin- H.Liex3mann, Keibel, Kommerzien-Ratk). Geb. Justi -Ratb.
Das obige A1test kann 111) heute nach A [auf von
fast 5 Jahren in jeder Beziehung bestätigen. Die
große Glocke ist während diejer Zeit an jedem Sonn- und Festtag mit Leichtmkeit geläutet worden.
Berlin, 19. Ylpril 1880.
H. Lieym (: n 11, Kommerzien-Rati). Prospekt, Zeiämung, Atteste werden franko eingesandt und 010 Von den Interessenten leicht an- zubringendcn, jekt 10% biUigeren Hänae-Apparate geliefert durck) Vermittelung des Patent-anabers Ritter, Königl. Baurat!) zu Trier.
Redacteur: Riedel. “ Bcrlin:-«-«- *-
Verl0q der 0590111011 (K 0 ff e 1). Druck: W. ElSner. Fünf Beilagen
(einschließlich Börsen-Beilaae),
außerdem ein ahrplan der Köni lichen FOstbahn. g
zum Deutschen Reickxs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzriger.
_ Berlin, D1en11,stg
50801001058101111115 1151101111011 3011010010501", 11111“ 1111101080600 auZ011101110t01' 111111 Z0r1011111011 011 1001655110000!“ 1701150051010: (111801101111 auf (1111011 1111111101101" [115501100g011 ]01108 7101501101111", 8. 01101113r-70rfüg1111g 70111
[SSW,
12. 1107015501 1869, 81.0.058-145201J0r 110. 268 80150 4385 111111 5111118501181-
51351 für 1110 JSZÜWDW 11111010 7017701131111§ 1869 110. 11 80150 273.)
Ko. Ull-
(Uo. 1111. 8, 2010118- 11. 810310-511001Z0r 7011 1880 U0. 44. 1111850 130113g0.)
50511107018051'0151111 011 001- 005805051011 41% 5100184010150 : Utz, 0. 110, 44 496 11501"! 500 '1'511'. 1111. 13. 510. 16 708. 16 709.
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6. 137. 138. 139. 23 . . 11. "„a. 0. _ 675. 510. 2497. 2544. 5753. 1.11. 0, 0. 190. 653. 2182. 2405. 2644. 3721. 3096. 3097. 1.11 0. 11, 170. 1020. 1026. 1521. 2068. 2069. [.it-. 11. o„ 110. 3948. 4088. 1.11. 11. 5. 190. 7680. 8515. 8516. 8517. 9079. 9080. 9081. 9082. 9083.
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1100510-01101-11101-51801150511. 131101111118 - 810111111 - 141111311 110. 17 636. 20 567. 20 842. 28 381 111111 28 382. 617 63 "2
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ZTrcßtalercßes. reu en. Berlin, 27. April. J111 111011017011 VLrla1110 dsr Fcstrégen (38) Sißung setzt?. der 8101158109 510 erste Bératlxmg der einer 5210111301011 1100111110100 zur V0“: berathung iiberwiesenen A1itr0ge 506 Alrg. 0011Scydew1ß und Genossen, betreffend die wertere Yvanderung der G0- werbeordnung, Und zwar znnackyst des Antrages, 170: treffend den Gewerbebetrieb de_r Schauspixlunter- nehmer,f01*t. Der Abg. 0011 9100091013010 erklarte, 11015 den frükwren Gewerbeordnungen seien die Theater 101111111111) in das 2311105011 50r chisrungSorgane gesieUt gewessn. ("010 Gomerbeordnung 0011 1869 habs den 011tgsg011gkseßtsn Weg eingeschlagen und 5050 im Großen und Ganzen 00110 Theater: freiheit eingeführt. Man habe 00111010'1'111ter Anerkennung, daß das- Theater das Mles 11011) 111151 erque, 1005 08 sollie, gerade 0011 einer solchen Freiheit 01110 RSOPÜWsÜUOU, emo Verbesserung dcffßlben gehofft. "Es sei also rrcht1g,_ wem] der Abg. Löwe behaupte, 512 Schaden des _Theat0r0 101011 alter, aber die Geseßgebuug von 1869 „habe nicht, 1010 1111111 gekxofft habe, fie beseitigt, vielmehr die Schadm ganz wesentlrc.) verstarkt. Der Abg. Löwe suche diesem Vorwurie' dadurch zu entgeberx, daß derselbe den Grund der Schäden in dem schlechten Bet- ipiele finde, welches 0011 den Hoftheatern urid andern_grofze11 Theatern gegeben werde. Bleibe man zunachst dabei stehen, daß die Héffnung, welche man 110111010 gehabt habe, „absolute Freiheit helfe dem Tbeatsr auf“, sich 0uf das Schlagendste als Jrrthum herausgefteüt habe, daß Vielmehr "das? Theater selbst nach dem Urtbeile aÜer Wirklichen Sachverstandigen, und daß selbst das Staatslebcn daraus schwere Schaden genommen habe. Das Theater wolle durch Upterhaitmrg mittekst der Darsteklung des Lebens des Volkes eine erzwhlrche Einwrrkung auf das Volk ausiiben, Dazu gehöre aber vor Allem, daß 5110 Theater selbst auf einer Stufe stehe, von welcher aus es die Anschauungen des Volkes veredeln., daß es das Volk herausbehen könne aus“? der täglichen Mis0re semeS'Lebens, daß 08 EntschlUffe der 900010 hervorrufe zu einem rerncren Leben. Er ser mit dem“ Abg. Löwe der Meinung,. daß durch derartige Vor- schläge, wie sie hier gemacht seien, der ganze Zustand 501: Theater nicht sofort ein anderer werde. _Dasmeme 10 auch Nie- mand; aber ähnlich wie berm Sozialistengeseß, würden Alle zugeben, daß der Grund des Schadens mel tiefer liege, daß eS, wenn man das Uebel heben wolle, an der Wurzel, ange,- faßt werden müsse, aber troßdem habe die Mehrheit das Sozialisten 01013 für nothwendig 1305011011, um der akut „ge- wordenen rankheit zu begegnxn; ggnz ahnlich stehe es'hier, der eigentliche Schaden liege tiefer, m der ganz0n materiellen Zcitrichtung, aber die Gefahr trete dgdurcb 1th besonders hervor, wo nach der Gesetzgebung, dre Theater für die große Masse des VolkeS, statt Erziehungsanstalteri zu sem vielmehr Anstalten der Verderbniß 11115 der Entfittlrchung ge- worden seien. Er gebe dem Abg. Lowe vollkommen'zu rind derselbe werde es auch bei ihnz vorausseß0n,daß er dre großr- ren Theater die Hoftheater, mcht rechtfertigen wolle, ,wenn 50 Skandalsiücée gäben. Es gehe so ,wie in aÜen Beziehungen, so auch hier. Erst würden die Höhen der Berge erleuchtet von der Sonne, dann die Thäler, und das Wasser fließe von den Bergen herab auf die Ebenen. Dre maßgebenden geistigen
altun en der roßen Hofbühnen, sollten wiffen, w00_fur LinftüsFL ihr gVorbild, die Darsteüungen 0111" diesen Bühuen hätten. 210051 der. gkgenwiixtigs große Schaden sei doch davon unabhangig gegenwartig so akut und groß gsworden durch die ungerrreffene Konkurrenz Und durch die Ungebundenhert der „wheaterunternehmer; gerade dadurch und durch die'Verbmdung der Thea_ter mit R0sta11ratio119wirtl)fchasten ser das Tlxater, statt 01110 idealere Richtung 0111zuschlagen,_10 wesentlich herabgksunken m sittlichsr, [iterarischer und artistischcr VSJWHUNJ,“ daß daraus Gefahren für das Staatsloben sick) 01305011 mr_ißte'n. Dazu lusso sick) spezisll nachwßisen, daß die Zustai1d0„w1e sre 501 0011 nenen kleineren Theatern stattfanden, 1101515011113 zurucxwrrkten auf die größeren, Der Besuch des 1811511111015 101 1050111 Theater nothwendig, und wenn [Lider 'diegebrldeten Stande gezeigt hätten, daß ästhetisckxnrid 5111115 15); (Heichrrmck 0011: ständig verdorben sei, indem 90 m M0nge diesen 110111011 109- civen Theatern nachgeggngen _ssieri, so habe das ohne Weiteres zurückgewrrktk aux die größereri Thegter, indem diese von dem Publikum, um es sich Wieder zuzuführen, nach und 11015 beruntergezogen seien. Er sei natürlich gern bereit, die Bestrebungen, von denen der Vorredner gesprochen, zur Hebung der deutschen Scharrsprel- kunst zu unterstützen, seine Partei 100110 01111) dre Freiheit des Theaters nicht in ihr (501312105011 umkehren, aber 510 schlimmen Rustände des Theaterwesen? m Fo'lge der schrankenlosen “Theaterfreiheit verlangten dringend einer Reform. (Redner zitirte eine bezügliche Aeußerung Rudolph Gdttschaüs aus; der von demselben heraUSgegebenen Zeitschrift und einige Stellcn aus der Schrift: Ueber das deutsche Theatxr.) Der §. 32 der Gewerbeordnung bedürfe nothwendig eurer Em- schränkung. Es gebe Fiille, daß Leute, die wegeri Diebstahls bestraft worden seien, .das; Gastwrrth0, 510 in ihrem quale der Unsittlichkeit Vorschub letsteten, dieses Gewerbe „_betrerbxn zu dürfen beanspruchten. Man habe gesagt, wre konne ein
Diese Beurtheilung könne man dem ebenso wie dem 91115101 anvertrauen.
ja nur die Möglichkeit gebßn, , ausgeschlossen würden, die geeignet keit des Volkes zu untergrqben. Neichsta es seien berufen , hier
Seine nsuht habe auch von Weise einen Widerspruch gefunden, Zustimmung. Freilich 1000 er voraus, daß bei jeder einzelnen Aufführung
seien ,
dern damit werde aber die ganze
' end -, daß ' 11161109, welche es wohlmeinten mtt dem deutschen Volke, klar machten, welchen Schaden , sie entfittlichenden Stücken 'rhre Tbei fie überhaupt nur „derartige Theater besuchten. durch Fernbleiben em Verdikt egen ausuben.
besonders drinßende Bedürfnisse geltend stags
Verwaltungsbeamter die Zuverlässigkeit eines Nachsuchefndeiz ' ' ' ' d arti tt er Be rehung beurtherlen . m sittlicher, finanzreüer un [ sci) erwaltungsbeamten
Die BestiLrlnnfifurJg wolle da die'eni en u 1": rungen ß ] g die Sittlich- Die Mitglieder des Aenderung zu „schaffen. Seiten der Regierung m keiner sondern hoffe er_au[ thre die Polizerbehördeir der Stsückle nkiit 0011er Enekrzgie ' ' ' ronon irte Un itt ich eiten zu ver „m- LMJWLfSU würden, um 13 z Haltung Yes 8519111er twfcht . r e e eben 0 voraus - und , 00 01 me re er gebeésert E svalle ersnsten gebildeten Glieder des dentsckZFctlt) sie 1 on 5010?) bLTichterz, wenn na me en en 10 wenn h Mein sollte derartige Entfittlichungen
' ' t, die 0 Vorschläge als Aber daneben liege 1ePf11ch u maschen, und darum
reunde eien ni t abgeneigt dsr Tendenz _ dieses Antrqges, Jie sittlicshen 2117810111510 der Theaterfrechßit zu beseitigen. Seine Partei sei nur zweifellZaft, 05 01005108 chantants unter die Kategorie der Theater fie en, und diese gaben doch hgupi: sächlich begründetsn Anlaß 311 Klagen. Vermuthlich wurden die Cafés cHantants durch diese?: (80er grir nicht g0tr0'ffen. Er sei auch zweifelhaft, 05 durch eme Prufung der sixtlrchen und artistischen Zuverlässigkeit dss Theatxruntsrn'ßyüwrs"Aus: schreitungen in sittlicher Beziehung 101011115 verhutet rmzrden. Er nehme anch Anstoß an dem vsrdgchtrgen Worte '„msbe- srmdere“, welches der WiUkÜr der Vchorden freien Spi0lraum lasse, auch aus anderen beliebigen Grunden dre 1101130111011 _zu versagen. Man würde nach §. 59 der, Gewerbeordnung rm Falle der Annahme der Vorlage an die fiir das 8015090110 so wichtigen umherziehenden „Schauspielertri'iyyen diesel5en Ansprüche, wie 011 die städtischen steÜen m1111en. Cs'ware unbillig, dieselben anders zu behandeln, als die umherzwhen: den Kunstreiter und Seiltänzer:Gesellschaften. _ES "fehlten 01111) 5011 Verwaltungsbehörden auf dem 3301100 510 111315113011 Kräfte, um die von dem Gesetze erforderw Prufung eintreten zu lassen. Er bitte deshalb den Kommrssionsantrag abzu- lehnen. . Der A5 . von HeUdorff-Vedra führte _aus, der Antraß enthalte eine gwesentliche Verschärfung, der bisherigen Gewerde- ordnung, aber derselbe sei nothwendig, denn es handele sick) darum, der Polizei 510 Befugrnß zu gehen, den schlimmsten Auswüchsen der Theaterfreihert energisch entgegenzutreten. Denn es sei allseitig anerkannt, da die allzu große Konkur- renz Schuld an dem Verfall 000 T)egters ser. Er und seine politischen Freunde 100111011 hier kerne große Reform „des deutschen Schauspielwescns anhahnen, sondern nur emen klemen Anfang zur Beseitigung derjeiiigrn Theaier machen, 1001150 weder der Kunst noch der Volksbildung dienten, "sondern 1111 Intereffe des bloßen Erwer5081chwcre _srttliche Schaden herber- fiil)rten und Welche nach denz 1000101 (801013 gar 111cht_ faßdar seren. Es handele sich hier um dre Befugmß drr Pc,)lréerbehorde, deri äußersten Auswüchsen der Theaterfrerhett wrrk am entgegen- utreten. ES 0110 vorLin einer derHerreri, wenn er mcht irre, der Abg. 5100, ge agt, der ]eßxge schlimme Zustand 500 Schauspiels liege in den sch10chten Schauspielern. _ Was tser denn aber daran schuld, als die gr0ßeKonkurrenz, die Thea er- freiheit? Er möchte bitten, sich die Lrtrratrzsr Über die gxmze Theaterfrage anzusehen. Lese mar) dre Bucher, Broschuredn und Literatur hierüber, lese man die Theaterblatter, so fin 0 man von alTen Seiten, von Schqusprelunierqehmern, vori Schauspielern und Dramcrturgerr' dre übereinstimmende Be- hauptung, diese TheaterfrerYeit fuyre zum Rum. Was [thux- man nun in diesern (Heseße. Man wale nur der Votze? behörde die Möglichkeit geben, den heuttFerrAwarchse'n 021 - gegenzutreten, dre Unternehmungen zu be eiligen, die nicht der Kun , nicht der Volksbildung, ,sondern nur reinen Ermer s: weäßn dienten, die nichts als em Anhazi sel der Schanknxirth- chaft seien. Das sei das Ziel, und die 09 „8101 u xtreicheri ei außerordentlich wichtig. Vergeffe man nicht, da die gegen: wärtige Geseßgebung den Einfluß des Theaters auf dre B0- völkerun verzehnfacht habe, daß man in kerner („StadtÄ 10 selbst ni t auf dem Lande, ManYl 10150 an d'erartißen _uf- führungen, und zwar nach emer pixäxe, für die fie 11 “15113 Weise wünschenswert!) seien. Nach einer Ansicht könne
* ' 5 0 ten von den höheren gebildeten Ständen zu FeixftösxieffenrhMab. Die höheren Stände, vor Allem die Ver-
ne er an ie ustimmung des Nei rech Der Abfg. 01:8 Baumbach bemerkte,
seine nationalliberalen
Haus, ohne irgendwelche Prinzipien der Freiheit aufzugeben,