1880 / 108 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Mon, 10 May 1880 18:00:01 GMT) scan diff

Trank-rortverfieberunccn 18319 „16, der Gewinn an S ie1el lasv-r- Licherungex 48 47224, die gesgmmte Einnahme 5048p52134é, die L_Zrandscbaden szixaltch'des Ruckverficherungs-Antbeils 906 909 «,x-, d_1e Resxeven fur 1111qu1de Brandschäden 146 279 „M, die Prämien fur Ruckversizberungen 1135296 „161, die gezahlten Provifionen 193 751 ckck, d1e Verwaltungskosten 262 628 „FC, die Prämienreserven fur Feuerverficherunaen 1 691572 „M, die gesammte AuSgabe bezifferte sicb auf „4 435 322 „M- Der erzielte Reingewinn von 613199 „“ ge- statteth dic §FertbetlYnZYTiner ?Zidende von 22%. urn erg, ., ai. opfenmarktbericbt von Leopold Held, Hovfen-K'omm1sfions_geschäft.) Im Laufe der letzten Woche s11.d so belan re1chx Absch1ufie wie in der Vorwoche nicht zu Stande gekommen. bgletch die Ldger sebr gelickptet sind, konnie sicb der Handel nicht eyticbließen, die sebr erhöhten Forderungen für bessere Wgare zu bewiüigen; „man beschränkt steh auf die Deckung des allew nabsten Bedarfs., Primawaare ist sehr selten, wird viel begehrt und hoch bezahlt. I)itttelsortezt, aus welchen dis hiesigen Lager jeßt größ- tentbetls beiieben, sind bet unveränderten Preisen in ruhiger Frage. Dagege'n rst Secundawaaxe fast vollständig vergriffen. Beieiner Zu- fuhr von 400 Ballen belauft fich der dieswöchentlicbe Gesammtumsaß auf" ca. 500 Ballen. , Dte Notirungen lauten: Prima HaUertauer, Wurttembergex, Badtfwer, Polnischer 140-160-«1, mittel do. do. 90 -115 „Fk, prnna Elsasser 120-130 «64. mittel 90-110754; Aisch- grunder und Markthare mittel 90-115 „M. f London, 8. Ma1.(211"1g. Coxr.) Die Ausweise des briti- ch*e_n HanleSamtes fur Avril ergeben weitere beträchtliche Fort- schritte dex Cin- und Ausfuhr. Letztere erreichte im abgelaufenen Monat e1nen_ deklartrien Gesammtwertb von 19 623 360 .S gegen 14 642 358 :S 1111 April, 1879 und 16 327 059 :S im April 1878. Eisen, Baumwolle, Seide. Leinwand und Wollenfabrikate sind an der Zunahme des Export; "am bedeutendsten bejheiligt. Der Ge- sammtwertb der Ausfuhr fur die vier ersten Monate des Jahres Ziellt sicb auf 71 892 976 :S gegen 57 722 463 :S in 1879 und 3403 687 :S in 1878. Dre Einfuhr des Monats umfaßte einen Gxsammiwertb von, 40 612 067 :S gegen 33 736 564 Z beziehungs- wetse 34 004190 :S im April der beiden vorhergehenden Jahre. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres betrug der Gesammt- werth 142 869 946 :S gegen 117 205 290 :S 1111). 129 957 983 :S im entsprechendcn Zeitramxt von 1879 und 1878. -- Die Edelmetall- betreaung umfaßte 1111 April eine Einfuhr Von Gold und Silber 1111 Gesamnztbetrage 1111" 901428 33 gegen 2204 236 „S in 1879 und 3370 432 ck 111 1878, sowie eine Ausfuhr von Gold und Silber im 1213218728 von 1 272 4505.13 gegen 1 770 33858 in 1879 und 2 645 59] F Glasgow, 8. Mai. (W. T. B.) Die Vorrät e o YZWsLTn isnfden StorFZLNlMZbel sich auf 439 600 TOYS (1211111 " on 1m vormen awc. (: der im Betrie ' Hocboien 115 gegen 86 im vorigen Jahre. b befmdlrchen

Verkehrö-Anstalten.

Trjkst' 10' Mai. (W- T. V) Der Lloyddam*"f " „Mars“ ist gestern Abends 9111 r' mit d.? ' ' * *“ k: [andpost aus Alexandrien bier eingetrTffM, r OstMÖLsÖM Ueber

Berlin, 10. Mai 1880.

Wiesbaden, 8. Mai. (28. T. B.) Die Kor 0 alrt gufndem Kurigalpiaize hat heute Nachmittag stattgefunsdetfi 111171 isi außexst glanzend vxrlaufen. Der Wagen Sr. Majestät deHKgiier-Z, Ychhochstwelcher sichtlich hocherfreut war, war [ schlteßlich vollstandtg 11111 prachtvyüen Bouquets angefüllt. EML große Zuichauermenge wohnte der Korsofahrt bsi.

_ Berliner Rennbahn zu Hoppe arten. 1880 " - jabxs-kMeeting. Zweiter Tag, Sognntag, 9. M&CFrÄxubck) der zweite Tag des Frubxabrß-Meetix-g hatte ein so zahlreichss Publi- ku111 _nacb der Rennbahn 'btnausdeführt, wie man es bisher bei den Frubxahrsrennen noch mx gewohnt war. Auch S:. Königl. Hoheit der Prinz Carl von Preußen, Höchstwelcher mit dem dritten (Extra-

1877 geb. inländ. und österr.-unaar. Hengste und Stuten 200 ck Ems, 150 „161 Rena. Dist. 2000 111. Das dritte Pferd rettet seinen E1111.; der Rest der „Eins. nnd Reug. wird zwischen dem ersten und zthjen Pferde g*1he111. Der Ehrenpreis wird nach zweimaligem Stege, obne Reihenfolge, Eiaentbum des Gewinners. Jeder Ge- wmner des Rennens zahlt 300 “M an die Rennkaffe des Unionklubs, die zum Ersatz des Ehrenpreises bestimmt sind. Geschl. 31. Oktober 1878. - Zu diese1n Rennen waren 42 Unterschriften eingegangen, von denexi 16 das bobere Reugeld nachaezablt batten; zehn von ihnen zahlten jedoch daß volle Reugeld und sechs ersckienen am Pfosten, von denen nach einxm sebr interessanten Rexnen des Hrn. Raimund F. H. .Tschungatai“ v. Flibtzstier a. d. Union, 56 1111 (G.Jobnson) de Frbru. Ed. von Oppenbeim F. St. .Edeldame" v. Monseiqneur &. d. Soeur de Compromiie, 54:1 kJ (Sopp) - welcbe den zweiten Play erbielt *,- und des Fursten Hobenlobe-Oebringen dbr. H. „Waidmannsbetl“ 11. SÜVSTUÜke a. d. Katie v. Y. Melboume (Madden) sicher mit einer Länge schlug. Zeit 2 Minuten 23 Sc- kgnden. Werth des Rennens 7225 „M für .Tscbungatai“, 2225 „44 fur ,Edeldame“, 200 „411 für .Waidmamtheil". - Um 4 Uhr folgt-z1 1?emSTXTennTn : _ . _on_11 ag-Rennen. Staatspreis1200-M ür Z'ä r. und altere mland. Hengste und Stuten, geritten von Jockéys, dix im Deutschen Re1ck1 geboren und deutsche Untertbanen find. 60.24 Eins., balb Rcug. D(stanz „1800 1:1. Dem zweiten Pferde die Eins. bis 180 „16, nach Abzug eines 'emfacberx Eins. für das dritte Pferd. Das Rxnnen hatte 4 U11terschrifte1x Zwei Pferde zahlten Reugeld, die be1de11 anderen erschienen am Ekart. Es fiegte nach einem spannen- den Kampf des JaptZJoö Zjabr. br, H. „Humbug“ v. Saoernake a. 1). Lady Hylda 52 (Scharf) gegen des Grafen *;“leffen Zjäbr. bbr. H. „Katarakt' "11. Blue Gown a. d. Cakcade 52 (Buchert) sicher mit einßr [Elben Fange uBzrbielsbdQLt erst.n Preis 11911 1260 „11, wäh- ren „. a ara nur „M er ie . eit 1 Minute 56 . Es folgte dem Rennen um 41 Uhr: J Sekunden .. 17. quets 11911 Neusnbagen. Klubpreis1500 «14 Für 311181. und altere 1111111111. 11117) „österr-ungac. Pferde. 100 „14. Einf., halb Reug. Der Steger 111 fur 6000 514 käuf11ch; uichi verkäufliche Pferde 2'5 11,2 extra. Pferden, deren VetkaufSprsis auf 3000 „M an- gegebsn, 271 11,2, auf 1500 WAZ) RZ erl. Disk. 1200 111. ' Von de11 iüaf U11te_rscl)riit-:n, welcke das Rem1ex1 aufwies, zablTe 2111 Pferd R ugeld 11. Vier ericbienen am Ablauf. Cs fiegte mit 4 LLM“: u. nach Gefallen des Prinzen Fr. Hayfeldt Zjähr. br. St. „«zlda v. Blue Gorda a. d. La Platine (3000 4/14, 11111. 111112; extrax 491; kg (Harding) gegen des Hexrn Raimurid 3jäbr. br. St. .;Awazonef v. 9.11onie1gneur a. d. Artesia (1500 ck14) 4511113; (Weedon). Zeit 1 Mtxiute 38 Sekunden. Werft) des Rennens 1950 „14, welcbe „Jldg“ erbrelt. Wetten 12:3. Die Siegerin wurde bei der Auktwn 111621 gefordert. “- _Um 5 Uhr -schloß sich diesem Rennen 1111: 7." Ostbahn - Hapdicav. Klubpreis 1500 4/14 Für Pferde al1er Lander. 100-14 Ems.,„60 „M Reug. Das dritte Pferd rettet setwen E1ns., der Rest der Eins. und Rena. zwischen dem ersten und zwetten Pferde Netbeilt. Gcikdl. 13. April. 18 Untersckyriftkn batte das Rennen erhalten, und 8 11011 ihnen hatten die Annahme erklärt. Am Pfosten zahlten zwei von dreien Reugeld und 6 galopvirten zum Rxnncn guf._ Als Sießer kam iiach einem bocbintercsianten Rennen 11111 zwei Lanaen 1111: des Prinzen Fr. Hatzfeldt 3jähr. br, H. „Charlemagnx“ __v. Scottisb-Cbicf a. d. Violet 50 kJ (Harding). Des Capt. «LOL 3111111. br. H; „Themistokles“ 115111111111 of the «artet a.,d. Tbxm1s 50 148 (Prwr) wurde zweiter, und vier Längen 11111111: diesem traf dxssclben Befißers 5jähr. F. H. „Jules Cssar“ 13., Le ?Nandarm „a. d. Jane Eyre (11111. 21 11,1; extra) 621 kg (L1111?) 516 dritter em. Zeit 1511111111112 58 Sekunden, Werth dcs Rennens „1960514 fur .Cbarlkmague“, 460516. für „Themistokles“ Und 100316 fur „Jules C0sar“. Dcn Schluß des Tages bildete um

51? Ubr: N? S

' ai- teeple-Chase. Klubpreis 1500 - Rerten. „Für Zjäbr. und ältere inländ. und ösierr-UÉQQHPLÉLY 100.11. (111111115, ba1b_Reug. Gew. 315115514 411117211,- 516111! 781 11,11, 111th. und altere Pferde 8211J. Die Rsnnen von Öifizier; Werter-Veremxn, sowie aÜeReUnen, in denen nur aktive Offizietcorps einzelner Regtmeytcr, Brigadrn, Divifionen oder Artnke-Corps zuge- laffzn, blexwen bet'den Gewichtsbestimmungen fÜr dieses Renuen un- berucks1chttgt. Dtst. ca. 5000 111. (Olm zweiten Pfcrdc die Hälfte der 011111. U11d Reug. Das Remwn batte fünf U11terschriften. Für

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zuge Sick) nach Hoppegarten begeben bat1e wohnte den 111131111111 b i und verfolgte die Resultate deriele bis ;,um S [ ' | e InteFffÉZt Site bcganneFlum 3 Uhr mit:“ ck UH m1t lcbbaftem ' _ . aa spreis „511300024 Für alle 3jäbr. und ("111 mlgnd. Hengste und Stat., welche noch keinen klasfistzirten SWF?! preis ([Moder 11. Kl._gewon_nen haben. 180 ck14 Eins., halb Rang. 5 Gew. 31abr. 52 11,12, 411151. 62 kg, 5jäbr. 65 11737. 6jähr. und ältere Pferde 66 112, Stutem 1:1 11,0; erl. Sieger von Preisen 111. Kl. tragen fur jedcnsolcben SWJ'UU laufenden Jahre 211Z mebr. Dist.1800 111. Dem MYR" Pferde d1e Halfte der Eins. und Reug. Von den 4 zu * dtxsem Nennen aenanyten Piexden zahlten drei Reucield und des * Furst Hobenlobe-Oebxmgens 4161111. br. H. „Donnerkcil“ von Saver- Yakbna' nd). Slelch d(mkl. 2 111; extra) „64 (Madden) ging über die um F- uLererckie en gesammten Prets von 3450 „11 - Es folgte ; . en el-Rennen. Ehrenpreis, e eben 11 ' Henckel von Donnerémarck 5911, und 500021? Staa??pré8.afFFr Z

zw-zi Pferde wurde Reugeld gezahlt. Am Pfosten erschienen: 1) Hrn.

O. Oeblschlägch Sjäbr. br. H. „Postillon“ 11. Win rav d. a . JPMAM (Reik: Liest- V-Tevper-Laöki)- (iUcl. 11 kxgextrea)a1311§ -. 4) LTLUk- 1)- Heyden-Lmdens 11. (3, Hui,) 5jäbr. F Ö- „Nostiz“ v:

Rustic a. 1). No Chance (Reik: Besitzer), (incl. 2* 11 1 8111 3) 5818111. Hoffmanns (2.Hus.) 6jäbr. br.H. „Familieantbx' r11Ü.)D1“11)yiexi

. a.d.He[ene(Hbl.) (Reit : Lieut.v.Sydow11.), (incl. 1Zk§extra) 8511114

Der Lauf bega'cm diesmal links von dsr Tribüne au dsr " d - [1111111 111 Höhe der Steinwauer, führte dann über das prpelYYr 8111 Cteraraben und die beidxn Hecken zu dcm gewöhnliche" («511111 für dre Steeple-cbases, 111111 hier aus über Rosenbccke, Tribüue-nspruug und Stemmauex wiedcr zum Koppelrick, dann über das Fließ und das Wiesenterxam zuroScbonnna, durch diese und den Forstgarten den Abhang binunternuber Wiesenterrain zum Autinousgraben, dann den Anberg" 8111"an uber zwei Hürden zum Start für die Sleeple- cbase_s zuruck, uber Rosenbecke und Tribiinensprung nochmal.; zur Stemmam-r, welcbe abermals zu nehmen war, über das

Koppelrick und de.» Eiergraben die Hürdenbabn entl _ , an

nochmals zum 52151an fur, die Steeple-cbases, dann in einer?: Bogen nach links „uber zwer Strauchbürden zur freien Bahn, in welcher vor der Tribune das Ziel war. Es Waren somit von den 1m_Rennen ersch1e11ene11 Pferdxn 27 Hindernisse - theils Hürden, Graben, Hecken mrt Waßergraben und feste Hochsprüuge zu nehmen. Nach hartem Kampf; fieqte .„PostiÜon“ mit 6 Längen. Werth des Rennens 1700 „14 fax .Pos11llon'. Die nächsten Rennen des Mee- tings werden am zweiten und dritten Pßngstfeiertage abgehalten.

In der am Sonnabend abgehaltenen Si 1111 der (He ell- seUsÖaft für Erdkunde tbeilte der VorsiseéideJOr. Nachtsiaal Mit, daß 'der Astronozn' 01. Kaiser in der letzten Woche der deutschen astrOnonzuMn Expedttwn gefolgt sei. Von Dr. Lenz aus Marokko sind, befrtedigende Nachrtcbten eingelaufeu; derselbe bat den Atlas über- sÖbrttten, so, das; seine Rsise als gelungen angesehen Werden kann.

bie mternanonale franszösisckoe Expeditiou nach Afrika ist ebenfalls (: gxgangen und wird ihre Station zwischen 311111111411: und den Tan- ganjikgsee begrunden. Von Hrn. Hildebrandt sind ebenfaÜs gute Zkacbzxtchten eingelaufen, die bis zum 19. März reichen und einlobnen-

es Resultat fewer Re1se in Aussirbt steÜen. - Den (“kiten Vortrag des Abends hielt der Jugeniiur Karl Hamann über die per- aamenischen Alteztbumer, Auf die begrüßenden Worte des Vor- fißenden an den glucbltcben Entdecker der genannten Altertbümer, antwortete dexselbe zunachst, daß die freundliche und ehrenvolle An- erkennung, die 111111 von 131". Nachtigal gezollt werde, nicht seiner Pexson, sonderw dsr Sache gelten möge; diese Entdeckung sei ein Gluck, desien ww Deutsch): uns von ganzem Herzen freuen wollen. Seinem Vortrage folgte dte GeseÜsÖaft mit regem Intereffe und gespannter Aufmerksamkeit. Was die Zuhörer ieiieltx. waren bxjonders die d_cn_Vortrag erläuternden Skizzen, die der Redner mit großer Metitericbczit auf einer Wandtafel entwarf. Zunächst gab er einen kurzen Umriß der weiteren Umgebung von Pergamon bis 119111 Smyrng "und zetchnete alsdann in größerem Maßstabc dre . enßere Glatte seines glücklichen Fundes. Zn anschaulicher Weise lernte die GeseUfcbaft das Terraiü kennen, die Lage ÖW Zeus- altares, des Tempelsw'es Augustas, dss Tempels der Julia, des Gymyafiums, der 11011ch11denen Mauern und Befestigungen u. 1“. w. Dte interessanteste Sktzze war jedenfalls die dritte, in welcher Hr. Humann den gewaltigen Altar des Zeus rckonftruirte, deffen Seiten dw" Gigantenich1acht geschmückt und deffen obere Fläche zwei Reihen pracbttger Saulen wie ein Geländer gesäumt “Haben. -- AlSdann sbxackx 11011) H1. 131. Wojekoff über „die klimatiscbsn Ursachen der E1Izetten sonst und jetzt“.

Hamburg, 10. Mai. (W. T. B.) In 91111111 Tbéile der bei dem Doyie Geestbaébt belegencn Werke der Pulverfabrik Kottwe1l(Han15urg) fand gestxrn Vormittag eine Explosion statt. Vier Arbsrter wurden getödtet, einer schwer verletzt.

„Madeira, 8. Mai. (W. T. B.) Der der Union Steam- shtp Company 9111011111 Postdampfcr „American“ ist auf dem Wkge nach dem KJP am 23. 11. M. in der Nähe des Aequaiors untergegan ge"11._ Symmtlichen Pai1agiercn und Mam1schaftenge- lang, 117, sicb gluckltcb 111 8 Booten 2111zuichiffen. 3 Boote find 11011 Sch1ffen aufgenommen und die Übrigcn 5 Booje nacb Kap Pal- mas *sahre11d gesehen worden.

J'n Jrqll's Theater fand (1111 Sonnabcnd die Eröffnung der. d1'e51a1111gen Q11er111aiion mit Flotows „Martba" statt. Se1t vrelen Jahren ist dieOper „dorl draußen bei Kroll.“ während des Saommers fux Berlin eine gesuchte und angenehme Unterhaltung. FUr emen niaßtgen Preis werden dort den Mufikfreunden die belieb- teren dramatischen Tonwerke leichteren Genres unserer, 1er italienischen Und der franzos1schen'mnsika1ischen Literatur in ansprechender Ausführung gxboxen, und qucl) 111, der heißen Jahreszeit wird der Aufcntbalt daselbst mcbt bejchwerlub, we1l man während der Pausen stets die Erfrischung in dem schotien, woblgepflcgtcn und Abends brannt erleuchteten Garten, der 113151 berett-Z'm 'se111__€m' vollk11Frübjabrssch111uck erscheint, genießen kann. 0111 tiber die dteßxabrtge Orcrntrupde ein gerechtes Urtbeil fällen zu 1111111211, w110 wait erst weitere Vorsteliungen abwarten müssen. Die Krafte, welche wir am Sonyabend in der ,Martba“ haben auf- treten sehen, d1ixiten nur maßigen Ansprüchen genügen. Frl. Fried- ma11n,_ welche die Rolls der „Lady Harriet“ gab, gebietet über eine wohlklmgeydx und (ititgeicbulte Stimme, mit der fie dem gesang- 11ch111 Theil 111181: Rolle wobl gerecht wurde; 11116.) der Seite des Sweles' 11111 _ltxß sie aber viel „:11 wünschen übrig, Lady Harrist muß we“1t gefalltger und gßwändter gegeben werden. Die Rolle der „Nancy , bsfand fich 111 den Händen einer jungen Dame, dte, 11111 ansprechenden Stimmmitieln begabt, ihren ersten tbcatraltscbxn Versuch machtc, daher man an sie strenge Kunstanfor- dkrungen 111cbt stsUen kann. Den Eindruck des AnfängeribumSmacb- ten auch dre Darsteller des „Lyonel“ und des ,Plumket“. Besonders Yrslerer, der bitbicbe Stimmmittel mitbringt, war stellenweise unsicher 111 der Intonation und ungelenk im Spiele. AlleAnerkennung verdient daß Orchester, welchcs unter seinem tüchtigen Dirigenten, Hrn. Kabel]- metsier Frank, fernen Part recht wacker ausfübrte, wie auch die Ein- stud1runa im Ganzkn"w0b1,ge1ungen war. Das zahlreiche Audito- rium sab denn auch chr d1c Mängel im E111ze1nenfceu11dlich hinweg und spendete dcm Gclnngenen Warmen Beifall.

'“ Zo“.- ' ' . 7311-263111111 11111 MUTWM 33111111- 11. 51511151. G en k ev An et Gr "“ " Ü InsuxT: 1:51:1(11 1:11: *x-te Äxn011ccu-Ex53111111113175 “11114 1

4312175. 77131112113-711111113111 und 1.111; CettHraloHand-xw- 11291111: 3111131111111 111: 5131111111153 Expediiioxx d:! Deutj'theu Relaxs-Anzeigers nnd Qöniglixh

Yreußisäxeu StaatI-Anzeigerx: :„ 111 133-1161, 8. 11. Wilhe-lm-St'caße R12. 32. 71. M

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Subhastationen, Auf ebote, Vor- ladungen und ergl.

1118821 Oeffentliche Zustellung.

Der Forstauiseber Heinrich Holzmann zu Braunau, vertreten durch den Rechtsanwalt chic in Cassel, klagt gegen seine Ehefrau Catharina, geb. Hohmann, aus Braunau, jeßt in unbekannter Ferne„ wegen Eheschxiduug mit dem Anfrage:

die Ehe des Klggerls mit der Verklagteu dem

Burzde nach zu 1ch11den. sie für den schuldigen

Tbxtl und ibres Eingebrachten zu Gunsten des

Kluger] fir verlustig zu erklären, auch sie in

die Kosten des Verfabrens zu verurtbeilen, . 51. 1111) ladet dte Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rekcbtsstreits vor die zweite (Zivilkammer des Kömgltcben Landgerichts zu Cassel auf

Montag. den 20. September 1880,

, Vormittags 9 Uhr, 11_11t der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- r1chte zuaelaffenen Anwalt zn bestellc'n.

Zum Zweckx der öffentlichen Zustellung wird dieser AUSzua der Klage bekannt gemacht.

Cassel, den, 1. Mai 1880.

Der Gertcbtsscbreiber der 11. Civilkammer Koniglitben Landgerichts: Preistug.

[11883]

schriebenen, drm

Bender in

38. , 51.

beraumt.

diesem Verfahren

W ["-"091111111. , olfhagen. Auf Antrag eines Hypothekar läu- btgers 1st der Zivaugsverkanf des nachstehenZ be-

haupt und deiien Ehefrau Anna Katharina, geb. G " 2131116" 1 run ermogen er 'ema W : Bl. 38. Nr. 86. r ung olfbaaen

85. 92.

243.

(!

erkannt. Zum Voll u des V k , Steigerungstermfin 3 g er aufs ist erstes:

an den 8. mti 1880, event. zWeiter Sftexgernrßgséxrmin

' au en '. uli 1880, event. dritter SteigerungstZrmin _ ayf den 21. September 1880, )xdesmal bis 12 11111 Vormittags in das Sitzungs- zimmer des Königltchen Amtögerichts bierjelbst an-

Weitere Hypothekargläubiger haben ihre Forde- rungen unter Vyrlage der darüber sprechenden Ur- kunden bet Meidung der Nichtberücksickztigung in

gerungstermine anzumelden.

immerman - Z 11 Johannes Wollen gxz, Kersting.

eigentbümlicb gehörigen Fxoehlicl) 2 a 07 qm, Brandvers. Nr. 183, GerichtssÖreiber' Wohnhaus mit Hof- 1 91 FW "“i [ 8 qm außgar en, 11897 9 a 11 qmiAcker aufdemGöbr- ] 18 9. 21 qm [ kenberge, 4 11 08 qm dto. hinterm Teich- 8 8- 17 qm ber ?

gefordert,

falls die Erbschaft Denjenigen

mehr am Leben wären. Achern, den 1. Mai 1880. Der Gr. Notar: .Ehehalt.

und des pfandfreien Uebergangs

[1161111116116 11112111111556111811111, Zadrjxsx..x

7615011164911». 3362-1111111143211n11zx611.

der Grundstücke auf den (1111181787111

Wolfhagen, 11111 30. April 1880. Konigliches Amthericht.

Die Richtigkeit dieser Abschrift beglaubigt:

Erbvorladung.

Achern. Theresia Vandendiftel von Mösbach, welche nach Amer1ka ausgewandert und angeblich dort gestorben, ist erbberecbtigt an der Verlassen- schaft 1bres Yaters Sebastian Baudendistel, Land- wtrth zu Mosbach, Nestmbcn den 15. April 1880.

Dieselbe oder deren Reckotsnacbfolgee werden auf-

itxnerhglb drei Monaten ihre Erbansvruche bter geltend zu machen, widrigen- _ zugetbeilt wird, welchen fie zukame, wenn die Vorgeladenen nicht

„311111111116111111111“, MRUUU Mosie. Haas:;nßréx;

& BMW;“, 89. L. Da'nbs & Co... E. SUMO,

MikßuerÉtWiMcr, sowie 1111: übrigen arößer Aumuxeu-Burmwß.

111 1181" 1136151111- 1161112511.

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ersten Stex. [11198] Bekanntmachung In “012 L1ste der bei dem unterzeicbneten Land- gerichte zugelassenen Rechtsanwälte ist fernerweit der Rechtögnwalt Friedrich Gocdicke mit dem ' Wohnfißß 111 Halberstadt eingetragen wvrden.

Halberstadt, den 4. Mai 1880. Königliches Landgericht.

[11324] Thccr-Veriauf,

Für den beidem Betriebe unserer Gasaustalt ae- 11i1011§11enlStxcrexoblentxzoeer sfindet bis auf Weiteres e 11 tnze ver an zum rei e von 8 „M 72 100 kg statt. 6 pro WDF; Vterfauf erioYt JeZerdFaarzablung an den

o en agen von - * r Vormitta s 11 8-6 Uhr Naäxmittags. " un

Spandau, im April 1880.

Direktion der Gesehüh-Gießerei.

Redacteur: Riedel. Berlm: - -- *--- - - -- * Verla der Expedition (Kes s el).

ruck: W. ElSUer.

Vier Beilagen (.*-“.usfbließlicb Börseu-Beilaqe).

(508)

YiÜtamthes. Berlin, 10. Mai. Im weiteren Verlaufe

Preußen. setzte der Reichstag die

der vorgeftrigen (48) Sißung Wablprüfungen fort. Die Wahl des Abg. 131. Rack (111.1, Elsaß-Lothringen) wurde für gültig erklärt; die Wahl des Abg. 1)1'. riedenthal nach dem Antrags der Wahl- prüfungö-Kommi sion beanstandet, auch bsschloffen, Über meh: rere Protestbehauptungen gerichtliche Untersuchung eintreten 11 lassen. Zur Wahl des Abg. von Dewiß beantragte die

ahlpriifungß-Kommission durch ihren Referenten Abg. Frhr.

von Heereman: Der Reichstag one beschließen: 1) die Wahl des Abg. v. Wahlkreise für

Dewitz auf Cölpin im mecklenburg-strelißschen gültig zu erklärxn, und

2) den Herrn Reichskanzler unter Mittheilung des Proiestes

und der bezüglicben gerichtlichen Vernebmungen zu ersuchen, wegen des in den Angaben des Protestes bezeichneten Verfahrens des Drosten zu Mirow beziehunngeise des Drosten zu Fe1dberg, so- weit für solches durch die angestellten (Erhebungen der 8111111111616 erbracht worden ist, di: Ertbeilung einer Rüge an die betreffenden Beamten veranlasien zu woÜen.

Der Abg. Wiggers (Parchim) erklärte sich für die Un- gültigkcitkzerklärung der Wahl. Die Behauptung des Pro- testes, daß vom Drosten des Amtes Mirow, von Oerßen, an sämmtliche Wablvorsteher und Ortsicknilzen dW AmtecZ mit dem Amtssiegel verschlossene und auf der Adresse mit der Bemerkung „frei“ versehene Briefe gesendet seien, wslche 'W11l)l: zettel für Abg. von Dewitz enthalten hätts", habe iicl) als vollständig wahr erwiesen, da der Drost die Tlxatiackx selbst zugegeben habe. Eine solche amtliche Beeinflussungmüffe aber das wahrscheinliche Wablresultat derartig alteriren, daß hieraus allein sthon die Ungiltigkeit hervorgehs. Ferner habe der Drost von Oerßen zn Feldberg circa 14 Tage vor der Wahl sämmtliche Wahlvorstebkr nach Feldbsrg „zu Termin“ laden lassen und den Erschienenen amtlik'.) eröffnet, „daß 26 Wunsch Sr. Königl. Hoheit deH Großherzogs sei, daß der Abg. von Dewitz (Cölpin) in den Nericixotag gswählt 1116de; disser ici demnach der Regierungskandidat.“ Auch dies? Behauptung habe sick) 1111 Wesentlichen nach der eigenen AuSsage des Be- amten bestätigt; bside Thatsachen abcr seisn geeignet, die „255 Stimmen über die absolute Majorität in ishr zMifel- haftsm Lichée erscheinen zu lassen. Deshalb werde der Reichs: tag nicht umhin köUnen, die Wahl zu kassiren. Dsrartige Wahlbeeinflussnngen 111üßten unmöglich gemacht werden, wenn nicht das 911611ng111111 des Bolki-s bedenklich Lrsckzüttert werden solle.

Dcr Abg.1)r.Völk bemsrkte, das von dem Vorrsdner gekennzeichnete Treiben enthalte keine voriibleiorti', sondern eine offsné Wahlbeeinfluffung. Er trete daher dem Antrag des Vorredners durchaus 1161.

Der A11g.Laporte führte auI, dsr von dem Abg. Wiggers hier dargslegte Standpunkt sei auch dcr Standptmkt der Wii- norität in der Konnniffion gewcien. Nucl) er könne nicht ver- kennen, daß das Vcrfahrßn der Bebördsn mit amtlicher Wahl: beeinfluffung identisch sei. Die Minorität in dEr Ko111mission sei hiervou um so nicht durchdrungen, (116 did zu Grunde liegen: den Thatsachen durch ie vorgenommene VewciéZaufnalzme durchaus bestätigt seien. Dis Psrsonen, wclcben 11011 d€11 zu: siändigcn Behörden dir Name deH zn wählenden Kandidaten mitgetheilt sei, Hätten sich auch subjdktiv wohl für beeinflußt

alten können,i111Sinne der Vehördeu-zu stimmen. Die Lehrbcit der Kommission verkenne die Wirkung derartiger amtlicher Auffordsrungen, Wenn sie glaubé, die stölkerung ignorire dieselbdn einfach. Man stehe allerdingS nicht mehr auf dcm Standpunkt, daß der bloße Name des Landraths Zittcrti und Schrecken hervorrufe, aber Macht und Einfiuß könne man dem Landratl) auch jtßt nicht absprechen. Er bitte, den Antrag der Kommission abzulehnen.

Dcr Abg. 11011 Sch011111g trat für die Giiltigkeitöerklärung der Wahl ein. Der Protest, der gegen diese Wahl erhoben sei, habe seine Bedeutung dadurch verloren, das; die Protexx- erhebcr eine Reihe von Behauptungen nachträglich zurück- gezogen hätten. Der Reichstag habe bei aUen Wahlprüfungen nicht auf die objektiv zu Tage getretenen Mängel, sondern auf die, Frage sein Hauptangenmcrk gerichtet, ob durch die: selben im Effekt ein anderes Wahlresultat erzielt worden wäre. Er wolle das Verfahren des einen Drosten, beztiglich dessen eine vielleicht an Wablbeeinfluffung streifendeHandlung erwiesen sei, nicht rechtfertigen; das habe auch die Mehrheit der Kommission nicht gethan; aber einen Einfluß auf das Wahlresultat habe jener Vorgang nicht gehabt. Uebrigens könne darin, daß Einzelnen amtlich der Name ch der Regie- rung gemäßen Kandidaten bekannt gemacht sei, etwas absolut Ungescßlicbcs nicht gefunden werden. Es müsse doch den Beamten freistehen, für ihre Gesinnungen in derselben Weise zu wirken, wie dies jedem Privatmann erlaubt sei. Er bitte, die Wahl für gülti? zu erklären.

Nach dem Sch ußwort des Referenten Abg. Frhrn. von Heereman trat das Haus dem Antrags der Kommission auf Gültigkeitserklärung der Wahl bei.

Die Wahl des Abg. Saw (3. Gumbinnen) wurde eben- falls für gültig erklärt. Die des Abg. von Bethmann-Holl: we (2. Bromberg) dagegen beanstandet und gerichtliche Unter- iu ung über verschiedene Protesterhebungen beschlossen; des- Jeichen wurden die Wahlen der Abgg. Erbprinz Christian

rast zu Hohenlohe-Oehringen (1. Oppeln) und von Schlieck- mann (1, Gumbinnen) beanstandet, die Wahlen der Abgg. Dr. Heyer (2. Königsberg) und Graf von Pleffen (4. Mecklen- burg-Schwerin) für gültig erklärt.

Es folgte die zweite Bcrathung der am 7. März 1880 zu Wien unterzeichneten Revidirten Elbichiffahrtsakte nebst Schlußprotokoll von demselben Tage, auf Grund des mündlichen Berichtes der )(7. Kommission. __

Bci Beginn der Diskussion trat der Reichskanzler Fürst von Wißmarck in den Saal.

Die Kommission hatte beantragt: Der Reichstag Wolle beschließen: der am 7. März1880 zu Wien unterzeichneten revidirten Elbscbiffabrtsakte mbst Schluß-

E r | e B e i l 11 zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich

Berlin,

fion die Worte „mit

zu streichen und die Der Referent beantrage, mäßige Genehmigun daß eine Verlegung

dürfe.

zu rechtfertigen. der Berathung, d eingebe, miiffe er

Zusammenstßung der

Zu Art. 30, welcher Elbe gehen solle,

Tiefgang als 0,835 1111111161011 Regierunge standes in Aussicht

eine feste

sei. Die

worftn Waaren

keit der

ten der Zollgrenzs a Zollgrenze ab und

wiirde.

aufwärts gsheudd Waaren handle ,

unterliége.

durch Gesetz würde fiihrte Saß ]cdock) standes auSspreche,

solle Und daß 6?» de

knüpfen und von Kritik zu Unterm wa11des sei fahrtswerträge

gessßss trügen, revidirten Akte,

deten 5 egierungen

gierungen 1869 gefolgert, daß der Hoheitéogrenze

fei, beiße, nach den Theil der Elbe oder nicht. In darüber gewesen, träge mit

aber hervorgehoben suchen sei, 01) die chislative wäre.

sei, gewollte sei.

ihrer Mehrheit mi ständig iibcreinstim

Landverkehr behandlung die Zollpflichtigkeit erst dann eintreten gebracht des Stromes

pxotokoll von demselben Tage die verfasinngsmäßixe Genehmigung 11111 dem Vorbehalte zu ertbeilen, daß die zur Zeit auf der (Elbe

den Grundsatz an

Ihm sei die der KomnnsfionSverhan Bevor

Erledigtmg gefunden hätten.

Fragd, ob'nicht außet den gelehrten ständige Mitwirken soUten,

Regierungen geantwortst worden, ' bestimme, WW wait eme Korrektion der

welche 111112111010 Hamburg?- die

In Ausführnng der erwä der V1111dcßratl) nacb ÖM best€h€nd2n Vorschriften befugt sein, die Zo1lch11zen 16 en, ehr und -- soweit es sich um deren AUHJang nachgewiesen werden müsse

an eincr beliebigen SUZUL zu SchiffahrtIver

i'iimmnng hätten guf der wärtig diE Bsfremng kontrole auf (Heicß

mithin auf ktmft wiirde geändert worden könnsn. sei zunächst von den zialeinwand erhoben, zwischn Denticbiand und Oesterreich und Vdrpfiichtungc11

daratif hi11gewieie11, vorl1egenden

auch Zvertrags, sondern auch den des Landes-

Charakter des Staat daß die über SchiffSpatente, Kompetenz der Elbzollgerichte 11.1. geießlichsn Charokter trügen Art. 4 nicht zu folgern sei,

den C araktcr des LaiideSJeseßes an hätten sodann in f der Elb? auf ne. 16 des Veroinszollgeseßes 110111 1. Juli die Zolllinie an der Elbe mit boi dem 26 1) derselbe es, wie es im Geseß

bestehende Zollgrenze au durch Gesetz abgeändert werden kön hätten aus §.

die See zuiammenfalle und darüber zu bsfinden, () Vsrhältniffen fiir

dritten Staaten behaltlich der Bestimmung im seine Zollgrenze souverän zu

Zollgrenze eine Konseque Unterelbe nach dem beste . die bestehende Zollgrenze also dl? Es sei für diese Aufi eine Ausfiihrung in den Motiven, welche die t dem bestehenden

mend gehalten habe.

würden. sei durch ein Die Elbfchiffahrtsakte vom 2

e

, deu 10.911111

bestehende Zanrenze nur durch Geseß an eine unterhalb dieser Grenze gelegene SteUe verlegt m:rden kann.

Die Abgg. von Seydewiß, mann, (8er von Kleist:Schmenzi berg:Wern1gerode beantragten: in

dem dem Vorbeha

auf der Elbe bestehende Zollgrenze nur unterhalb dieser Grenz? gelegene Stelle

egierungsvorlage

Abg. Dr. Delbrück erklärte, der revidirten Schiffahrtöakte die verfassungs- mit dem Vorbehalt zu

8 der Z-oÜgrenze

unter Zustimmung dex: Reichstages Aufgabe geworden, dlungen zu berichten er aber auf den Schwerpunkt

en Artikel 4 einige PUnkte e

Zu

von dem'Ve RLS

um auch größeren Wafferstande die Fahrt zu er nicht für das JFahrwaffer der Etbe Leitmeritz und zwischen

11 eine gestsUt.

auf der Elb

Béstimmung ,

lasse eine

- (11111) der abwärts gehende an dieser Die Bedenken der Erwägnng beruht, 111112176le

der Und Vertrag

gsändert werden eine Veränderung admit

das; €€» sich hier

Hhalb unzulässig 1

dieset; VertragW cine Frag? 1126 1111121211 StaatßrechtS umzu: diesem Standpunkt aus dieselbs 211161? Widerlegnng dieses C'in- daß wie die Elbichiff=

crfen. Zur

die Mshi'zabl

W.

und

grundsätzlich des RLichcs daß

von dem dsr

daß Rei

das

Art. worden, daß im Frage eine Es sei ohne

dieser Gleichstellung - nämlich de - gehöre auch, daß des Stromes in Wegfall kommen würde, wonach Elbe eingehenden Waaren

der

der auf wenn 1)

würde, Diese

die Spiße gestellt :

von HeUdorff-Bedra, Acker- n und Udo

lte“ Und „daß die zur Zeit

Art. 22, der Über die Schiffahrtsgerichte handele, sei auf die Richtern auch Sachver-

möglichen,

Leitmsiiß und Melnik ein größerer resp. 0,7 111 festzustßsn sei, von den ver- Verbesserung Auch ist zu auf die Frage, weIhalb keine Bsstimmungen Über die Ketten- icl)1eppich1ffahrt für angemessen erachtst seien, eine Negulirung im Wege der Polizeivsror punkt der VerhaUdlungi'n liege im Zollgrdme

die gssammte Schiffahr

dmmg versprochen.

1 einer Zollpflichtigkeit daß

beim Ueberschrsiten auf der Elbe in glsicßcr Weise eintrsti, wie beim Ueborschrei- Uf dem Lande, sehe von der bestehenden Zollgrenze auf Unterclbe hnten Bestimmung würde

Kommission gegßn diese BE-

vbrbiindeten Negiertmgen der

zwischen den Kontrahenten begründen

daß aus der Fassung des daß dieser Artikdl nicht zugleich

Zollgebiet Kommission

entgegenständen bestimmen habe.

Sache der Exekutive für andere Verlegungen der nz zu ziehen geltend henden Rechts§ustand

künstliche Bedürfnis; nicht mehr gerechtfertigt.“ 3. Juni 1821 habe im

Graf zu Stol- Antrage der Kommis-

durch Geseß an eine verlegt werden kann“ wieder herzustellen.

die Kommission

ertheilen, auf der Elbe nur vorgenommen werden Über den Gang und den Antrag

betreffend, die sofort

der Akte rwähnen,

rtreter der verbündeten sei nicht auSgeschloffen.

Schiffen bei niedrigem sei auf die Frago, ob zwischen Hamburg Und

des bestehenden ZU- demsblben Artikel

Der Schwer- Artikel 4. Es- existire e, außerhalb welcher nicht unter- Zollpflichtig- Zollgrenze

die der

der Elbe zu,. durchs ch1ieiden

verfaffUUJSmäßigen durch die Unterelbs so daß der gesammte

See und

und Verbrauchssteuern

solche den Fluß belegen könne. Verlangen der

unterwerfen. Von di

Hamburg

bis Hamburg erhoben

der?, benanntexi Zollste Artikel 1 ausgestellte

jedes Uferftaates ,

1821 wie die jetzt 110: pelten Charakter eine worden. paisirenden Fahrzeugs werfen. Zn Kontrole niemals stat von der Zollkontrole

gewendet, daß die unmittelbar oberhalb

nicht angeführt werde

«191111811, , folge, 111911111113 eme

Stelle der ZoÜkontrole

daß gegen: von der Zoll- bMihc Und also 11111: können, daß der angc: dieses gessßlichen „(Zu- 1is11ativem Wege in , u- Gegen dieses Bedenken Vräjudi- StaatSvdrtrag wslcber Rechte

um einen handle,

ei, an eine Bestimmung

nicht nur den dsr Bestimmungen der 111121 Organisation und

unbedingt einen landes-

sick) trage. Die verbün- Abrede gestellt, daß die Gsies, beruhe und nur Dic verbündeten Re:

Ausfluß der Elbe in Sache des Bundesraths

erforderlich erachte, einen auszuscküießeu kein Zweifel nicht Ver- und vor- 34 der Reichsverfassung Gleichzeitig sei Falle zu unter: oder der

sei soweit

ck),

einzelnen

gemacht, daß die Vereinsausland im §. 16 des Zollgeseßes cht Bezug Zenommen auf

ommiision in Rcchtßzustande für 11011: Diese laute: Zu Z Elbeverfehrs mit dem die bisherige AuNiahme-

ie Waaren an das Land Austanddqualität

Art. 1

niedrigste Elbzollstelle

gang ein entscheiden

mals sei auch em

Frage anführen, ob rung der Zdllgxenze handele es sich 1a da

und Vertrag, daf; liche Aenderung tagbs bedürfe.

(11111) nicht empfehle

Es sei auch in daß die als ein , Hamburg zu zun Diese Konsequenz ruhigenden Erklärun

erfolgen können. , unannehmbar bezeick)

Antrags liége, eine ansicht zur Geltung

migung

ierauf ergriff das ort: Ich erlaube mir

wesen ist, den Verbau bcizUWobnen. Wenn haltung eine

[ich, so viel ich weiß, soeben die

bindurid iiber wir könnea aucb noch

60 Jadre in Wirksa

Die Schiffahrt auf dem

die sie durch die

kte von 1821 enthalte ser Freiheit, sie hebe dere Abgabe, womit die auf, ersetze aber

in sein eigenes Landcßgebiet verlassen hätten, Dieselbe verpflichte dann die Schiffer auf beiheiligten Uferstaaten , 14 Elbzollstellen anzulegen und sicb daselbst einer Remsion zu

gelegen, die unterste denn überhaupt der Elbzoll nur für

die Kommission gefolgert, der die Elbe befahrenden Schiffsführer, „anzulegen und ihre Ladung einer Revision zu unterwerten,

solle, und zwar unter voller Anerkennung der von den worienen Waaren erst dann, wenn hätten, Eingangßzölle zu erheben.

als leßtsres sei jene». in Dieser Zustand schließe eine Revision der Schiffe und die Ziehung einer Eine Zollgrenze könne nur

Vertretcr der verbündetsn

Schiffahrt herbeigeführt. ' legung der Zollgrenze bis dicht an Hamburg. Es sei anzu- daß an der Steüe, wo

habe die Mehrheit der K

Uferstaatén erfolgt, was: die Einrichtung niemals zur daher könne man den

Zollkontrole gestanden habe„ Unter, Die Mehrheit der Kommisiton sei Frciheit der Unterelbe von

diesss _ Did Kommisiion habe geglaubt,

tages, zu verzichtßn und die Bestim111un BundeSratl) zu übsrlaffen. würde auch den gewaltigen aufs „äußerste erschweren, _ _ der Kommiifion daraui hingewiejcn worden, Stellung Pressionsmittel

Vorbehalt keim: Genehmigung sei, der NeichSregierung entgegengeseßte RechtsZ

ausdrücklich auf ein ihm zustehendds _ ferner, das; dies nicht der erste Fall sei, , einen Vertrag nur mit Vorbehalt ge11eh1n1gt._habe. Mitglieder dsr Minorität hätten anerkannt, daß es aus Zweck- mäßigkeithründen bedenklich sein würde, die Unterelbe unter

Zollkontrole zu stellen.

daß es mir

ungewöhnliche Bedeuxung der Vorlage,

die wir das Referat soeben Die rcvidirte Elbscbiffabrtöakte ist seit 6 Jahren, seit 1874, in

Borbet itung, in Verhandlung,

ibkcm ganzen auEnamelosen Inhalt. die Frage,.

Oesterreich. D1e alte Elbschiffabrtsakte von 1821,

g Preußischen Staats-Anzeiger.

. ELW

Elbstrom solle von da an, wo dieser Fluß schiffbar werde, bis zur offenen auf als abwärts in Bezug auf den Die ElbschiffahrtSa Beschränkungen die 11611 Zoll-, sowie an Flusses belastet sei, , andere unter dem Namen „Elbzoll- und RekogmtionSgebühren.“ Die Elbschiffahrtsakte von 1821 unter die aufgehobenen

der offenen See sowohl Handel völlig frei sein. dann eine Reihe von zwar im Art. 7 sämmt- Schiffahrt diese; diese Abgabe durch eine

um gekehrt aus

behalte ferner im Art. 14, als Abgaben nicht gehörig, Jie Eingangs: vor, mit welchen jeder Staat die einzuführenden Waaren, sowie nach seiner Handel§politik

an den vorhandenen

eien Elbzollsteüen sei keine unterhalb iei Lauenburg gewesen, wie die Strecke von Melnick worden sei. Aus allem diesem habe daß eine geseßliche Verpflichtzmg

auf die beson- llen beschränkt sei, im Übrigen die im Freiheit des SchiffHverkehrH eintreten Befugniß einem CingangSzoÜ unter- iie dZn Fluß verlassen Die EldichiffahrtL-akte von liegende revidirts Akte hätten dsn dop- Vsrtrages und eines LandeSgeseßes; den einzelnen Ufsrstaaten verkündet

Zollgrenze unterhalb Hamburgs aus. den Sinn haban, die 016 Grenze einer zollamtlichsn Kontrole zu unter-

der That habe aber auf der Unterelbe eine solche

tgßfunden. Die Freiheit der Untsrelbe beruhe auf Geseix, und Vertrag. Die Regierungen hätten nun ein- an 1619 jetzige Stelle

Zollabfertigung iBSicHlUß des VundeéZ-

Hamburg?; an

raths verlegt wordsn ssi, ohne daß Jemand Widerspruch

dagsgen erhoben hätte. zollpflichtigkeit bci Mühlberg und Schandau

Bezug auf die Elb- könne hierfür eine Erleichtßrung der die Sache bei der Ver-

Die Nevifion in

11, denn sie habe Andere?) liege jetzt die Elbzollftells gelegen oberhalb davon gelogen

Zollabfertigung er- habe und daß die habe, dahar diesen Vor- iollen. Da: Einverständnis; sämmtlicher betheiligten durchaus zweckmäßig iei; ferner iei Kenntniß des ReichtageS gelcmgt, Vorgang nicht bei Entscheidung der der NeichHtag bei einsr WLiteren Aende- MÜJWWDLU habe oder nicht. Außerdem rum, ob die Unterelbe, die nidmals unter die Kontrole kommen soÜe. der Ansicht g.weien,_ die der Zollkontrole beruhe auf Geis“: durch Artikél 4 unzweifelhaft mög- Recht€6 der Zustimnmng des Reich- dem Hause 11 zu ioUen, auf dicsss Recht des Reichs: der Zollgrenze dem

Die Veregung der Zollgrenze Sch1ffHVeréhr auf der Unterelbe vielleicht zu seiner Aufhebung führen.

die

Unterelbe unter ZoÜkontrole benußt werden könne, um ngen, in den Zollverein einzutreten. habe die Kommission troß der be- g eines Vertreters der verbündeten Regie-

der

rungen auf jeden Fall fernhalten wollen. Da kein (Heieiz, sondern

ein Staatsvertrag vorgelege11 habe, habe Die NeichSregierung habe den Antrag als

eine Amendirung nicbt

nen lassen, weil eine Genehmigung unter und der Versuch in dem

zu bringen. Dem entgegen sei darauf

hingewiesen worden, daß gerade die vorbehaltslose Geneh- des Vertrages dahin führen würdc,daß der Reichstag

Recht verzichten würde, und in dem der Reichstag Auch die

der Reichskanzler Fürst von Wißmarck

zunächst meinem Bedauern darüber Ausdruck aus Gesundbeitörückßcbten nicht vergönnt ge- Reicbstages frübsr und andauernd

dlungen des , vorgeschnebenen Zuruck-

ich beute von der mir

Ausnahme gemacht habe, so bewegt micky dazu nicht die

die uns beschäftigt, und über gehört haben.

in Superrevision; fie ist urscring-

entworfen von dem Herrn Abgeordneten, der

Tribüne verläßt, in der Zeit, wie er Minister war, in

Wir haben diese 6 Jahre ob sie ins Leben zu führen sei, beratbcn,

6 Jahre darüber beratden, es kommt dadurch

nichts aus der Lage in Deutschland und in 1111111111 Beziehungen zu

die nunmehr

mit den z11111111fU'ationen,

'.k't w 11, 11 et ge eien s durcb

HetsteUung des Deutsch1n Reiches-