Die Wahrnehmungen, welcbe bci der Handhabung dieser Vor- schriften, namentlich auf dem Gebiete der katholischen Seelsorge emacbt find, haben den Gedanken an eine Milderung der geses- Fickoen Bestimmungen nahe gelegt, nicht nur um
Lokalbebörden mit Interessen des Staats in Einklang zu setzen.
vom 7. Februar c. Bezug genommen werden.
Das Mittel für eine derariige Behandlung der Angelegenheit Danach wird die Frage, ob bei Z handlungen gegen die Vorschriften drr obenbezeichneten Gesetze straf- rechtlich einzuschreiten oder von einer Anwendung der Strafbe- stimmungcn abzusehen ist, in erster Linie nicht mehr von den mit der Erforschung und Verfolgung strafbarer Handlungen betrauten Behörden, sondern von dem böebjten Verwaltqngsbeamten der Provinz abhängig gemacht und hierdurch Raum Für eine staatßrecbili-Öe und politische Erwägung des jedeßmal vorliegenden konkreten Falls ge-
bietet der Artikel 9.
schaffen. Art. 10. Das; die aeisilicizen Genossenschaften, Öließlicb der Krankenpil
abweichende Behandlung rechtfertigen, ift
Motive zum §.'2 ]. 0. heben ausdrücklich hervor, schaften wrgcn ihrer rühmenswerihen Leistungen, leYten Krirßen, eine AuSnaHmrstcllung verdienen, o
Erfolz zu begegnen, sondern um von vorn- herein die Anwendung der Strafvorscbriftcn mit den wohlverstandenen Es darf in dies_er Hinsicht beispielsweise auf die Verhandlungen des Abgeordnetenhauies
. age widmen, eine von der grundsäßlickzen usscblreßung des katholischen Ordenswesens aus der Monarcbie _ bersits bei Erlaß des Geseßes vom 31. Mar 1875, betreffend die geistlichen Orden und Kongregationen der katholischen Kirche, anerkannt daf; jene Genossen- insbeionderc in den , rmd daß ehe auch gestatten, WLil' rs naeh den gemachten Erfahrungen eine 2111411711_.k_löste!lt.chex1_N1e_d„§kx1911M?ZZZZYIZHLOYZYALIikbt-_]1.M__
Krankenpflege gehalten haben.
Feblgriffen der
„Der Art. 10 schlägt eine drei Richtungen vor:
gefunden haben, die uwider- nxck) opferwilliqer.
Unbeßimmiheit bei
welche sich aus-
werden.
worden. Die 3) (Eine dritte Erweiterung schulpflirbiigen Alter befinden.
sie eine
welchen anerkanat werden darf, daß sie Mit Rückficht hierauf hat das Grieß den Fortbestand derjenigen klösterlichen Nirderlaffungen freigegek-en, welche bei seiner Publikation in Preußen vorhandsn waren, sofern sich ihre Thätigkeit aus die Krankenpflege beschränkt.
Erweiicrung dieser Konzession nach
1) Für die Zwecke der Krankenpflcge 1011 hinsichtlich solcher geistliihen Genossensckxaften, Welche schon ießi in Preußen Aufnahme „ Errichtung neuer Niederlassungen mit staat- licher Genehmigung statthaft sein. _ „ . . Krankenpflegern Genüge 1181119117211 und fur dtr- jemgen Ortsrhafirn, w-lrbe vor dem Sommer 1815 iioch nicht in Befiß “1011 kongregaxionistiscben Krankenpflege-Eiririchuncxkn waren, den beibeiligteu Kreiirn als UnbiU empfundene Ungleicbhrit beseitigt.
2) Der Begriff .Krankenpflege“, Ausführung des Klostergeseßes zu Zweifeln An- laß gegebrn hat, und der, Wenn er, wie bisher, auf die eigentliche Wartung ro:1_„ärzilich behandelien, sircbrr“. oder gebrechlicherr Personen beschränki 12111221, dk? Wixkfsmkext der Orden von wichiigm Geöieieu der Betbäligung der chrisilichen Nächsieniirde missiioließk- soll sszkeU auf ch Pixege und Unterweisung ron Blinden, Tauben, Stammen und Idioten, sowie von gefallenen FraUenrpersonen ausgedehnt
uud Unierweisuna von Kindern eintreten, wrlrhr Auch diese von den geistlichen Ge- noffrnscbasirn dor Erlaß des Geseßes Vom 31. Mai 1875 in zahl- reichen Spieliibnlen geübt: Thäti keit liegt Wesentlich auf dem YZYLYLZLLWSW_YLWYYÉLIÉVLMOkk?" mit stxcxxer
fish in den Grenzen der hältnisse nicht wesen.
Art. 11.
Damit wird dem Bedürfniß
beiwohne, und
eine in
welcher Wegen seiner technischen
sdll LUBW?) hi.".fiÖtlich der Pflege sick) 11011) nicht im
gefährden.
Ihrer Freigabe weibliche Genossenschaften, dürfte kein durchgreifendes Bedenken „ Der §. 13 des Regierungßentwurfs zum Grieß vom 20. Zum 1875 uber die Vermögenßverwaltung in den kaihdiischen Kirchengemeinden halte den Vorsiiz in dem Kirckoenvorsiande dem Pfarrer, in Filial-, selben überwiesen.
daß die notbivendige Geiébäftskenntniß den genannten Personen in höherem Maße als den
industrieller Bevölkerung bewährt und ist nach Lage der lokalen Ver-
überall durch andere Veranstaltungen zu ersetzen ge- als einer Nebenbeschäftigunq für solche welche sich der Krankenpflege widmen,
entgegenstehen.
Kapellen- :e. Geweinden dem Geistlichen der- Maßgebend war hierfür die Erwägung gewesen,
übrigen Mit,;liedern des Kirchenvorstandes daß die Berufung des Pfarrers zur Stellung eines
Vorsitzenden „dem ZUsUnde entspreche, wie er in dem bei Weitem größeren Theile der Monarchie schon damals bestand.
Dieser Vorschlari fand nieht die Billigung des Landtags. Rücksicht auf die kirchenpoliiiiche Situation rechtfertigt erachtet, dem Geistlichen den Vorsiß vdrstande zu übrréragen. eine" Fassung, welcbe den Pfarrer, unfaihig zam Vorsitz erklärt.
Die erhoffte Rückkehr friedliiher Verhältnisse Und der Wegfall derjenigen Voraussetzungen, welche dem §. 12 (:jc. wartigen Fassung zu Grunde liegen, wird die eine der amtlichen Stellung dcs Pfarrers entsprerßeude Abänderung der bezeichneten Vorschrift nacb vorlage in Aussickz't zu nehmen, ohne die staatlicher; JUTereffen zu Die naheren Modalitäten find ziveckmäßig Königlicher Verordnung vorzubebaiien. *
Mit wurde es nicht für ge- _ in dem Kirchen- Das Grieß (§, 12) erdielt in F [zie dessen brzw. den Geistlichen für rechtlich
in “seiner ireaen- Möglichkeit bieten,
Maßgabe der früheren Regierungs-
.*
W“ VF Inserate für den Deutschen Rrichs- und Königl.
Hausnummer 70 belegene, im Osten von P. von
Preuß. Staats-Anzeiger und das Central-Handels- register nimmt an: die Königliche Expedition des Deutschen Nrirsw-AuzriynZ und Königlich
], 8160111111618 111111 UniarsuabanJ-Zaobsn. 2. Zubbasbabjonsu, „4.111J6110W, 7011ac1u11g611 11. (]SkZ'].
MUSEUM-
5. [1161186118118 IdableJSWOnbß, kabrikßn 111111 (1108511an1181, . 7618051868118 ZskanubmaabuY-Sn.
Inserate nehmen an: die Annoncer:Expeditiorxen dss „Invalideudank“, Rudolf Muffe, Haafcnsiein & Vogler, G. L. Daube & Co., E. Sckjlotte, Büttner & Winter, sowie alle üörigcn größeren
.in dem auf
Prrußilckwn StaatS-aneigrrI: Berlin ZW., Wilhelm-Straße Nr. 32. R
3. 7811151116,761'11301111111131811, 811111111581011811 Etc;
4. 761*100§u11§, 4111101th31101], 21118231111er
11.8. 127. 7011 6118111110501] 133.11181'811.
. („1181111180119 1111281157811. . '1'11611161-1111261J6n. . ]F'umüiSU-Raabrjcbtsn.
111 1181" 136115611- bsüaZ's. „V?
Annonceu- Bureaus. R
Steckbriefe und Untersuchungs = Sachen.
[11515] Oeffentliche Ladung.
Der Trainsoldat, Oikonom Johann Chriskian Kottlack, am 25. Juli 1846 z:: Meblen, Kreis Guben, gei1oren,zule13tim Strafgeiängniß zu Plö en- sce internirt gewesen und der jeYige Aufeni alt unbekarmt, wird beschuldigt, als eurlaubter Re- servist ohne Erlaubniß angewandert zu sein, ohne von der bevorstehenden Aunanderung der 'litär- behörde Anzeige erstattet zu haben, Uebertretung gegen 21360 Nr.3des Sjrafgeseßbuch. Derselbe wird auf
nordmmg des Königlichen Amtsgerichts hierselbst auf den 5. Juli 1880, Mittags 12 Uhr, vor das Königliche Schöffengericht hierfelbst, Haus- voigieiplaxz 14, zur Hauptverhandlung Feladen. Bci unentschuldigtem Ausbleiben wird dersel e auf Grund der nach §. 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirks-Kommando zu Bernau ausge- stellten Erklärung verurtheilt Werden. Berlin, den ]. Yiai' 1880. Goßlau, i. V. Gerichtsschreiber des Königlichen Amtögerichis 11.
Subhastationen, Aufgebote, Vor: ladungen n. dergl.
[12876] Subhastqiionspntent, Aufgebot und öffentliche Zustellung.
In Sachen der Firma S. OeÜgaard & Thoersen in' Hamburg, Klägerin, wider drn Schiffer Th. Nielsen in Sönderbo an Fand in Dänemark, Be- klagten, wird auf Antrag der ersierrn auf Grund Urtbeils hiesigen Amtherichts vom 9. September 1879 wegen deren Forderrmg von 4506 „74 24 Ö ziehst Zinsen und Kosten die ZwargWoUsireckunZ m'die im hiesigen Hafen liegende dänische Schooner- brigg Ema, nach Angabe der Klägerin Eigenibum des Beklagten, durch öfferiiliche Subhastation an- geordnet.
Die Schoonerbrigg hat Sönderlw auf Fanö und ist Vermessen zu einer Tragfähigkeit von 10688/100 Tons.
Verkaufstermin
Freitag, den 18. August 1880, Vormittags 11 Uhr, an hiesiger Gerichtsstelle, wozu beide Parteien und Kauflieb-Haber geladen rverden.
"Alle , welche an dem Schiffe Eigenthumsq Naher-, Pfand, fideikommiffarische, lebnsrechtliche, oder „sonstige dingliche Rechte, insbesondere auch Servrtuten oder Realberechtigungrn zu haben ver: meinen, rrerden aufgefordert, ihre Reébie bei Mei- dunß des Verlustes gegenüber dem neuen Erwerber in demselben Termine anzumelden.
Mit dem Schiffe gelangt auch das gesammteZu- behör zum Verkauf. Das darüber aufgevommene Inventar karn auf hiesiger Gerichtsschreiberei ein- gesehen werden.
Dem Beklagten wird jede Verfügureg über das Schiff nebst Zubehör„ _inSbesondere die Veräußerung, Belqstung oder Verviandung hiermit untersagt.
Die Zustellung dieser Verfügung an den Beklag- ten, dessen gegertwartiger Aufenthalt unbekannt ist, geschieht öffentlich, sowohl durch Anhefiung einer beglaubten Abschrift an die Gerichtstafel als durch zweimglige Einrückung in die Harburger Anzeigen und einmalige Einrückur-g in den Deutschen R8ichs- Anzeiger.
In gleicher Weise wird derselbe zugleich als aÜciniger Administrator der Aktienaesellscbaft .Skonnertbriggen Cma's Rhederi“ in Sönderbo auf Fans in Rücksicht auf deren etwaigen Rechte an dem Gaziffe geladen.
Harburg, den 18. Mai 1880. '
Königliches Amis ericbt 111. ZU" öls er. Gleichlautend :
Rehknh, A, G. Sekr., Gerichtsschreiber,
ilzren Heimatbsbafen in
[12899] Zwangsverfteigrrung.
In Sachen des Schubmachermeistcrs Heinrich
“M zu Lobacb, Jmploranten, ge en den Brink-
ver Wilhelm Könirß zu Bevern, Zmploratrn, we-
en Forderung, ist ie Beschlagnahme des Brink-
herwesens Nr. asser. 63 nebst Zubehör, sowie der dem Schuldner nach der Separation zugefallenen 4 Grundstucke:
1). am Borberge Nr. 488 zu 2 Morgen 95 Rathen,
6- (zm Lirdberge Nr. 749 311 2 Morgen 7 Rathen,-
(I. m der Yllerrhcimer (8er Nr. 807 zr: 2 Mor- gen 50 Ruthen, durch Beschluß des unterzeicßneten Gerichts vom heutigen Tage vcrfügt, auch dieser Beschluß in das (Grundbuä) eingetragen.
„Zur öffentlichen Versteiixerimg der Oden aufge-
fubrten Immobilien ist Termin auf den 28. August 11. J., Nachmittags 3 Uhr, in der Hugo Uhde'|chen Waiiwirthschaft zu Bevern anberaumt.
Kauflustige werden zu diesem Termine hiermit Zeingelaken. Zugleich werden die hypotöckariscben Gläubiger Hierdurch aufgefordert, die Hypotheken- briefe im Versteigerungstermiue zu überreichen.
ES wird bemerkt, daß die Versteigerungsbedingun- gen und der Grundbuchauszug in den leisten 2 Wochen vor dem Tage der Versteigerung einge- sehen"werden können, auch riner Besikrtigung der demnachst zu versteigerndcn Grundstücke nichts im Wege steht.
Jeder Bieter ist anf Verlangen eines Berbeilig- ten verpflirbfei, nacb Vorschrisx des §. 52 der-"Sub- hasiationsordnung vom 10. Juli 1879 für die Er- süUung seiner Verbindlickzi'riien Sicherheit bis zu 10% seines Gebots zu leisten.
Holzmindesr, den 11. Mai 1880.
Herzoglickreß Amtsgeriibi. Sckjirnemann.
[12872] OcffciiiliHe Zrsirllung.
Nr. 4014. Meßqer Joseph Kapferer in Staufen, vertreten durch Anwalt Karl Mayer dabier, hat gegen den Meßger Johann Krieg von Kohlberg bei Neuffen, z. Zt. an unbrkannten Orten, bei dem Großh. Landgericht Freiburg, Civilkammer 111., wegen Vertragsauflösurg K!age erhoben, mit dem Anfrage, den zwiscixen beiden Thrilen am 6. Novem- ber 1879 abnefcblomenen, zum Grundbuche der Stadt- gemeinde Staufen Band 117. Nr. 75 Srite 163 eingetragenen „Liegensckoaftskaufrertrag wegen Nicht- erfullung Seitens des Beklagten, Welchen Kläger Mit der Aufforderung, (“111611 bei dem Landgericbie Freiburg zugelassenen Anwalt zu bestellen, in den vom Vorsißenden auf
Donnerstag, den 16. September 1880,
_, Vormittags 9 Uhr, bestimmten Terrpin ladet, für “aufgelöst zu erklären. Hiervon geschieht Zustellung an den Beklaaten, dessen Aufentloalt unbekannt iii, mittelst dieser öffent- lichen Bekannimachung.
Jreibrrrg, den'15. Mai 1880. Der Gerichtsfchreiber des Gr.Landgerichts Frciburg. vr. Harden,
Sekretär.
[12898] Oeffentliche Zustellung.
Der Musenmbefißer Hermann Mellini zu Hannover, vertreten diirch den Rechtsanwalt Ascher, klagt gegen den Museumsbesitzcr Carl Thiele, früher zu Hannover, aus einem Wechsel vom 11. Februar 1880, gezogen vom Kläger auf Be- klagten," lau1end über 1500 «is: und zahlbar am 33. Marz 1880, mit dcm Anfrage, den Beklagten mittelst sofort vollstreckbaren Urtheils zur Zahlung von 1518 „44 80 43 nebst 6 0/0 Zinsen seit 2. April 1880 zu veruriheilen und ladet den Beklagten zur „mündlichen Verhandlung des Rechts- strrtxs'vor die Kammer für Handelsiachen des Konigltcben Landaericbts zu HannoVer
auf Dienstag, den 29. Juni 1880,
_ Vormittags 10 Uhr,
tritt der Auffdrderung, einen bei drm gedachten Ge- richte zugelasienen Anwalt zu bestellen.
,?um Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Lluszug der Klage bekannt gemacht. Hannover, den 15. Mai 1880.
' Mandel, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgericbis.
[12896] Oeffentlich-eßiisicllung.
Ida Auguße, geschied.Heutschel, geb. E ner, zu Zwickau, vertreten durch den Rechtßanwalt [auß da[elbst als Prozeßbevollmäcbiigten, klagt gegen den Backer Julius Hermann Hentschel, früher in Zwickau, jetzt unbekannten Aufenthalts, wegen Rück-
irage auf Veruribeilung des Beklagten, ihr Ein- bringen mit 660 „34 nebst Ver1ugßzinsen zu 59/0 von Zustellung der Klage an zurückzuzahlen und die Prozeßiosten zu tragen, und ladet den Beklagten zur würrdlicben Verhandlung des Rechtsstreiis vor die erste Civilkammcr des Königlichen Landgerichts zn Zwickau auf
den 15. Oktober 1880, Vormittags 9 Uhr, mit der Arifforderung, einen bei dem gedachten (He- ricbte zugelassenen Anwalt zu bestellen.
ZUM Zwecke der öffrnilicbenZusiellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. '
Zw1ckau, den 19. Mai 1880.
Blome, Geriibisschrei5er des Königlichen Landgerichts, Civilkammer 1.
[12894] Orffrniliche Zustellung.
Pie Melzihandlung S. A. Auerbach zu Posen, Kramerstraße Nr. 17, klagt gegrn die Bäcker Sulvcster und Rosalie, geb. Siekerékiewici. Nowicki'sclxen Eheleute, friiher in Posrn, jexzt unbekarmten Aufenthalts, wegen einer Restforderung 'für nelteferies Mehl von 254 «M nebst 6% Zinsen sei! dem 7. Marz 1869-mit dem Antrags auf Ver- urtherlung der Beklagken zur Zahlung dieses An- spruchs und ladet die Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amngeriebt zu Schrimm auf
den 14. Inii 1880, Vormittags 9 Uhr.
Zum Zivecke der öffentlicizrn Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt grmacht. Schrimm, den 15. Mai 1880. _ Gaebler. Gerichi§zchrciber des Königlichen Amißgerichts.
[128741 Oeffentliche Zustellung.
Nr. 4617. . Der Branntiveinbreimer Georg Hil- bert ron Frieberbach, z. Zt. in Sulzbach, klagt gegen den ledigen Joseph Klausmann von Sulz- bach, z. Zt. an unbekannten Orten abwesend, wegen Forderuug aus Darleibrn vom 28. Juli und 4. August 1861 mit dem Anfrage auf Zahlung von 85 „M 71 „_Z und 40/9 Zinsen vom 28. Juli 1862 und 42 „14 86 H und 40/0 Zinsen vom 4. August 1862, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verharrdluna des Rechtsstreits vor das Gros;- herzogliche Amtsiiericbi zu Wolfach auf
Montag, den 28. Juni 1880, Vormittags 91 Uhr. „Zum Zwecke der öffentlichen ZusteUung wird d1e1er Aukzug der Klage„bekannt gemacht.
_ „ Hassia, „ „ Gerichtsscbreiber des Großherzoglichen Amthertcbis.
[12881] Oeffentliche Zustellung.
Der Klempner Heinrich Voß- bei Wittwe Mann zu Brackel, Kreis Dortmur-d, klagt gegen [eine Ehe- frau Emilie Voß, geborene Hesse, deren Wohnort unbekannt, wegen heimlichen, böswilligen Verlassens ieit Monat Marz 1876 mit dein Antrage auf Elie- sckxeiduug und ladet die Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits zum Zwecke der Sulme dor das Königlicbe Amtsgericht zu Dort- mund, Zimmer Nr. 21 auf ' den 28. Juni 1880, Vormittags 11 Uhr. Zum Zwecke der öffentlickoen Zustellung wird dieser Auézug der Klage bekannt gemacht.
„ WilmT Eerrchißscbreiber drs Königlichen Amtsgerichts.
[12871] OcffyMstcllung.
Nr. 3815. Kunsimülier Ambros Merk in Frei- burg, vertreien durcb Anwalt Karl Mayer dahier, hat gegen den Backer Jakob Küchliu von Wolfen- weiler z. Zt. an unbekanntrn Orten, bei dem Großß. Landgerichte Freiburg, Civilkammer ]„ Klage xrboben, wonach Letzterer dem Ersteren den von einer, Unterpfandöicbuld im Betrage von 21,73 „M 57 es auf Martini 1879 verfallenen Ter- min dr. 981 „M 74 J nebst 5% Zins seit dem Verfalltag und ' fur gelieferte 24 Säcke Mehl den Kaufpreis mit 1725 „M 48 „3 nebst Verzugßzinsen schuldet 11er den Antrag cstellt, den Beklagten, welchen Kluger niit der Auf orderung, einen bei dem Landgerichte Freiburg zugelassenen Anwalt zu be- stellen, in den vom Vorsiyenden auf Dienstag, den 21. September 1880, Vormittags 81Uhr,
a. in der Deimke Nr. 5 zu 105 Rathen,
gabe des cheweiblichen Eindringens mit dem An-
Hicrvon gesckIiebt Zustellung an den Vrklagten, drsien . Aufenjhalt rmbekanut ist, mittelst dieser öffenjlirhrn Brkanntmackyunq.
Freiburg„ den 7. Mai 1880. “ GertchiIscbreiber des Großb. Landgerichts Freiburg. ])1'. Harden.
[12869] Ocffk11äWkÜllllg.
Der Pizrzellist Hans Carstensen in Manger- sclzild. Klager, vertreten durch dsn HerrnReckdtsaU- walt Meyer hies. bat wide.“ den August Petersen, Verklagicn, zuleßt in Garirxerschild, jetzt unbekannten Auicntbalts, bei dem hiesigen Königlichrn Amts- gericht unter dem 5./8. d. M. klaqcnd vorgetragen: "Verklagtrr sckyulde ihm an Kost- und Logisiitld fur die Zett vorn 1. November v. Js. bis ]. Mai d. Js. nach dem unter ihnrn Vereinbarten Jahres- betrag von 312 «M die Summe von 156 „44, und gebeten, den Schuldrier zur Za-Hlung dieses Be- trages zu verurtbeilen und das Erkenntniß für vor- laufig vollstreckßar zu erklären.
Zur mündligoen Verhandlung über diesen Rechts- streit ladrt Klager den Verklagten zu dem von dem hiesigen Königlichen AmtIgericbt an
Wittmer!) den 14. Juli 1880, Vornrittags 11 Uhr, qnaeseyten Termin, welches zum Zwecke der öffent- lrchrn Zusixllung an den Vcrklagien hiermit bekannt gemacht wird.
Kappeln, den 12. Mai 1880.
Gerichtrfckzreiberci des Königl. Amißgcrichts. Haan.
[12875] Oeffentliche Zustellung.
Die Susanna Bienek, geborene Kremser, wohnhaft zu Roesniß, Kreis Leobscbüiz, verirrten durch „den RechtSanwalt Szczasiiy zu Cosel. klagt gegen ihren Ehrmann, den elxemaiigen Gärtner Gottfäirb Bienek ans Rzeßüß, welcher dor länger als einem Zadre nacb Rußland arisgcwandert nnd dessen gr,]riinyrtiaer AufenthaltSort unbekannt ist, wegeti boswilliger Verlassung, Versagung des noth- diirfttgen Unterhalts, grober Mißhandlung und chrbstellu'ng nach dem Leben mit dem Anfrage, die zwischen tbr und ihrem genannten Ehemanne be- siebxnde Ehe zu trennen und den Beklagten für den allem 1chuldigen Theil zu erachten, urid ladet den BeYlagten zur,mündlirben Verhandlung des Rechts- strei1s vor die Ute Civilkammer des Königlichen Landgerichts zn Ratibor cruf den 10. Juli 1880, Vormittaßs 11 Uhr, 11111 der Anfiorderung, einen bei dem grdachten (Ge- richic zrtgelaffenen Anwalt zu bestellen.
Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Ratibor, den 18. Mai 1880.
, Marottek, Gerichtsscbrcibcr drs Königlickycn Landgerichts.
[12889] Bekanntmachung.
Am"15. Nowember 1869 ist zu Ober-Göriiseiffen der Hausler und Handelsmann Johann Gottlieb Bachmann von dort, ohne Hinterlaffung einer letztwilligen Verfügung verstorben und hat angeblich als seine alleinigen geseylichrn Erben:
8. seine Ehefrau Johanne Caroline, geborene Senftlrben , m Oder-Görisseiffrn, b. die Enkelkinder des einzigen vorderstorbenen Bruders seines Vqters: ]) den Gerichisjcbreiber Heinrich Bachmann, 2) dre Verwittwete Karoline Ludewig, geb. Bachmann, Beide in Ober-Görisseiffen, hinterlassen.
"Al1e Diejenigen, welche an den Nachlaß des Lauölerß und Handelsmanns Johann Gottlieb
acbmann niihere oder gleich nabe Erbansdrüche zu haben vermeinen, werden aufgefordert, ihre An- sprüche spätestens in dem auf
den 17. Septxurber 1880, Mittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Amts ericbie anberaumten Termine anzumelden, widrigen?alls die Erbbescbei- nigung dahin ausgestellt werden wird, daß die oben ac1 a. und b., 1 und 2 gedachten Personen als allei- 111191? Erben des genannten Erblassers auögewiesen
" . Löwenberg, den 13. Mai 1880. Königliches Amwgericht.
bestimmten Termin ladet, zur Zahlung obiger Be- trage zu verurtbetlen.
gez. Landau.
Verkauföunzcigc und
112859] Aufgebot.
In Sachen des Schiffers Heinrich Helmcke in Jork, jetzt in Borstel, Klägers, gegen den Schlosser- meister Oslo Walther in Jork, Beklagten, wegen Forderung, soll die auf Anordnung des unterzeich- neten Gerichts gepfändete, dem Beklagten Walther gehörende, in der s. g. Bürgerei zu Jork unter
Riegen Erben, im Westen von Eigenwobners (Georg
Eisen, itZr Süden von Eigenwrhners Diedrich
Kelting Grundstückrn und im Norden von der
Stade-Franwper Chaussee begrenzten Eigenwohner-
stelle, bestehead aus:
1) einem Wohnbause in Fachwerk erbaut und mit Ziegeln gedeckt, enthaltend 4 Stuben, 2 Kammern, 3 Alkoven und Vodenraum, 12,87 m lang, 8,17ßm breit, versichert! in der Bremen-Verreriscben Brandkasie zu 8100 «46, einer Scheune - Schmiede _ massiv ge- baut, 5,75 111 lang, 5,25 m breit, vrrficbert in derselben Kasse zu 300 „46, einem Vaumbofe hinter dem Hause, verzeich- net im Flurbuche von Jork, Art. 54, Karren- 17111114, Parz. 83, groß 307 8, einschließ- Lici) der Fläche, auf welcher die vorgenannien Gebäude stehen, einer halben Ruthe Begräbnißplaix, auf dem nenen Kirchbofe in Jork, einem P.'aßc auf dem alten Kirchhofe zu ;Jork, dessen Größe nicht angegeben werden mm, 6) einer Manns- und Frauenbank in der Kirche
zu Jork.
Sonnabend, den 3. Juli 1880, Vormittags 10 Uhr,“
aixf hiefigem Amtsgeriäytc aristehcnden öffentlich mristbietend verkauft werden.
Zugleich Werden Diejenigen, welcbe an'den vorbe- nannten unbeweglichen Gegenständen „Eigentbumsy Nä[)er-, lehnrechtlicbe, fideikommrffarrscbe, Pfand- und andere dingliche Rechte , insbesondere auch Servikuien und Reaiberecbkigringen zu haben der- meinen, aufgefordert, solche Rechte in demnvorge- nannten Termine anzumelden, widrigenfalls fur den fich nicht Meldenden im Verhältuiß zum neuen Eriverbrr das Recht verloren geht.
Der Ausickylußbeicbeid wird nur durch Anschlag an die [)iefige Gerichtstafel bekannt gemacht werden.
Jork, den 6. Mai 1880.
Königliches Amis-geriidi 11. gez. Erxleben. Zur Beglaubigung: Huck, Sekretär, ,
Gerichiksäyreiiéer des Königlichen Amißgerrcdts Jork.
Termine
112858] Verkaufsanzeige und
Aufgebot.
In Sueben des Scbrrbmackxers Johann Brandt in Läbe, Klägers, wider den Eigenwohner J. I. Nlählmann in W. Jork, Veklagien, Weg::n Fordc- rung, soll die auf Anordnung des Königlichen _Amt's- gerichts Jork, Abtbl. 11., vom 27. April 1880 m Pfand genommene, in Westcrpark unter Hausnummer 2511 belegene Eigenwdbnerstelle des Beklagten,“ be- grenzt im Osten von Swloffermeisiers nnd Ergen- wohiiers R1113en, im Westen von Hausmanns Jai) “Giese (Hrnndstiickeu, im Nordrn von der Stade-Fran- coder (Chaussee und im Süden ron dem sog. Minne- Wege, bestehend aus:
1) cix-em Wohnhause, 38 Fuß lang, „30 Fuß breit, in Fackiverk erbaui an Mit Dari)- ziegelu gedeckt, rnihaltend 2 Studen, 3 Kam- mern, 1 Küche, 1 Unterkrller, Vorder- und Hintrr-Diele und einen iiber das ganze Haus sicb erstreckenden Bodenraum, _ einem Stulle hinter dcm Hanie, 22 Fus; lang und 11 Fuß breit, in Facdwerk erbaut U;“.d mir Darbsteinen gedeckt, einem Obsthofe, vor, neben mid hinter dem Hause belegen, - Art. 132, Karrenblait 3, Parzellen Nr, 98, 981, 99 der Jorkrr Feld- mark, 77,10 '.)lr aroß, „einschließlich des (Grnr-des, auf welchem die vorbezeichricien Gebäude sieben, _, den arigeblicb zu der Stelle geborenden Kirchen- und Brgräbnisi-Pläßen, namlnb einer BariksieUe in der Kireve zn Jork, mid 2 Plätze ani dem alten, und 154)le auf dem neuen Kirchbofe zn Jork,
in dem auf Montur],
den 8. Juli 1880, 10 Uhr Vormittags, vor dem unterzeichneten Gerichte anstehenden Ter- mine öffentliä) meistbietend vrrkauft werden, zu Welchem Kaufliebbaber damit eingeladen werden.
Zagleicb Werden alle, wclche (rn den vrrbenaynten unbeweglichen (Gegenständen, Etgrnthumsq Naher-, lehnrecbtlicbe, fidrikommifiartscbe, Pfand- rind andere dingliche Rechte, insbesondere auch Serviiuten mid Realdcrecbtigungen zu halseu vermeinert. ausgefordert, solche Rcchie in dem vvrbrrmnnten Termine anzu- meldrn, widrigenialis für den sick) nicht Meldrnden im Verhältniß zum neuen Eriverber das Reibt Ver- loren geht.
Der Ausschlußbescheid soll nur durcb Anschlag an die hiesige Gerichtstafel veröffentlicht Werder].
Jork, den 6. Yiai 1880. '
Königliches Amtßgernixi. 11. gez. Erxleben. Zur Beglaubisung: Huch Sckrrtär, Gericbisschreibcr drs Königl. Amtögerichts Jork.
112902] Verkauföanzrige. '7 In Sachen, betreffend den Konkurs der Glczubigrr drs Schlachters Karl Zederhaus zu Hädrilwim, 111 8136016 die Eubbastaiion der zur Rerbekurgerstelie, Haus Nr. 136, zu Salzdetfurii) gehörigen, in der Grundsicuer-Mutterrolle des (Gemeindebeztrkö Salz- detfurth unter Artikel Nr. 137 Mm des Gemeinde- bezirks Wesseln unter Artikel Nr. 61 eingetragrnen Grundgütrr ist der Verkaufstcrmin auf Freitag, den 2. Juli 1880, Mittags 12 Uhr, an bissiger GerickotösieÜe anbera"umt. „ Die zu verkaufenden Grundstucke sind naber: die in der Gemarkung Salzdeifurtb gelegenen:
2) Garten im Orte, Kartendlati 10, Parzelle 14, groß 44 qm,
3) Garten am Soibenberge, Karienblatt 11, Parzelle 7, groß 2 8 99 qm, „
4) Hofraum und Hausgarten irn Orte, Kurien- blait 11, Parzrllen 48 und 49, groß 2 a 01 qm und 1 a 97 qm.
Auf der Parzelle 48 steht das Bürgerbauk
YZÖLZZ mit Hintergcbäuden, irorin Siallung und
u e.
Jm Wohngebäude find 3 Stuben, 5 Kammern,
Kücbe, Kellcr und Bodenraum.
5) Antheil an Artikel Nr, 312 (Forsiintereffen- ien-Genoffenscbaft) und 313 (Rciheleutc- Genossenschaft),
6) HauSJarten am SofLenberge, Kartenblait 11, Parzelle 50, groß 95 qm,
7) Acker auf dem Kampe, Kartsnblaii 14, Par- zelle 60, groß 11 a 62 (1111.
[Ferner die in dcr Gemarkung Füniberge ge-
egenen:
8) Acker an den vorderen Birken, Karten- dlatt 5, Parzelle 126, groß 29 _11 92 qm,
9) Acker über dem Paprnkopfe, Kartenbiati 5, Parzelle 208, grxf; 25 8. 01 qm,
10) das in der Gemarkung Wesirln auf dem Linderfelde gelegenr Stück Ackerland, KarFen- blatt 6, Parzelle 26, grdß 13 u. 69 qm.
' Aufgebot.
Alle, welche an der] vorgenannten Grund-
stücken Eigenthumßy lehrireebiliche, fideikommiffa-
rische, Piand- und andere dingliche Rechte, iane- sondere aiich Serviiuten und Rralberechtigungen zu haben vermeinen, werden aufgefordert, solche
Rechte in dem obigen Termine anzumelden, bei
Meidmra des Reäxtsnacdthcils. das: für den sick)
nicbt Meldenden das Recht im Verhältniß zum
neuen Erwerber der Grundstücke verloren geht.
Hildeöheim, den 4. Mai 1880.
Königliches AmiIgerirbi. Abtheilung 71. Leonhardt.
[12870] ngcht,
Auf Antrag des Schiffers Hiririkl) Janssen zu Friedrich-Augnsien-Grdde wird ein Aufgebot dahin erlaffen, daß etwaige frübrre Verpfändungen des ]th dem Antragsteller, Vorher dem Schiffer Johann Ulrichs Eden zu Spiekerooa zustehenden, zu Spieke- roog heimathliÖen Schiffs „Catharina“, Unter- scheidungssignal 11. 17. 7, (Zr. spätestens in dem auf Mittmacli. den 7. Juli 1880, 10 Uhr Vormittags, damit anberaumten Aufgcbotstermine hier anzu- Mclder] find. . Der Gläubiger, welcher die Anmeldung unter- läfxi, verliert sein Vorzugsrecht gegenüber den Gläubigern, Welche in das Sediffßregister wrrden eingetragen werden. Emden, den 17. Mai 1880. Königliches Amisßericbi. 1. (arr.) Hacke- Beglaubiatt BaueLSfeld, Gerichtsscbreibcr.
Aufgebot.
[12882]
der Urkunde vom 7. Juni 1843, aus welcher für den Land- und Stadtgericbiddirektor Rocboll zu Hamm auf den Grundstücken des Landwirihs Her- mann Tiinnematin 1.11 Gönnern im Grundbucbe von Hilbeci' Band 48 Blair 189 Abtheilung 111. Nr. 1 szol,1e Verfiigung vom 27. Jimi 1843 eine Dar- [ehnT-forderung von 180Tba1ern Eingetragen ist, be- aniragi. Der Inhaber der Urkunde wird aufgrfor- dert, ipäkestens in dem arif den 2. September 1880, Vormittags 10 Ulzr, vor dem untrrzcirhueirn Gerichie, Zimmer Nr. 10, an'brraumtrn Aufgeboistermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunde rorznlegen, widrigenfaUI die Kraftloserkläruna der Urkunde erfolgen wird.
Werl, den 3. Mai 1880.
Königliches Amtsgeriéhi.
[12892] Aufgebot.
Am 25. Miirz 1879 ist beim Dorfe Loppow, Kreis Landsberg a. W., die Leiche eines unbeiannten, eiwa 60 Jahre alten Mannes aufgefunden wvrdrri, in dessen Rocktascbe sich ein rotbes Notizbuch rnit den auf die Inncxieite des Deckels geschriebenen Worteiir _ _
„Christian Scilmann m Leipzig“ „ befand. Auf Aritrag des Eigenibümers AugusiTer- (bert zu Lordow, weleher dem 64 “14 10 43 betra- acvden Nachlaiie des Berstdrbenen zum Pfleaer [1e- stellt wordcxi isi, werden die unbekannten Rechts- nachf:lgcr des vorbezeiibneien Erblaffers aufgefor- dert, spätestens in dem anf den
24. Februar 1881, Vormittags 11 Uhr. vor dem uritrrzeiclweten Gerichte anberaumien Auf- gebotsterminr ihre Rrchte anzumelden, widrigrnfirüs der landesherrlickoe Fiskus für den rech1maßigen Erberi angenommen, ihm als solchem d'er Nachlaß zur freirn Verfügung vcrabfoigt ur1d die erst nach aescbeheuer Aukschließunii sich'mrldenden Erben alle seine Handlungen und Verfiigungen anzuerkennen und zu übernehmen srbnlrig- von ihm weder Rech- nungslegung, neck) Ersoy der gehobenen _erßungeir zu fordern berechtigt, sondern sich ledtqlrch mri dcm, was alrdann noch von der Erbscbait vor- handen wäre, zu begnügen verbunden sem folien.
LandSbcrg a. W., der] 28. April 1880.
Königliches Amtßgericht.
[12903] Aufgebot.
Das von dcr Sparkasse der Gemeinden dei] Amts- bezirks Northeim drr Fran Schlachtc“rtieiitrr M. Frankenstein in mesbausen am 13. Januar 1874 über eine Einlage von 100 Thalern ansgesieute Quittungsbucb Nr. 1112 ist abhanden gekommen..
.Auf Antrag der genannten Ehefrau Frankenstein wird der Inhaber dieses Quittungsbuchs aufgefordert, spätestens in dem auf
Mittwvrlr, den 8. Dezember 1880, angesetzten Termine seine Rechte bei dem unter- zeichneten Gerichte anzumeldrn und dus Ouiiinngö- buch vorzulegen, widrigenfalls die KrafilOSerklärung desielben erfolgen wird.
Northeim, den 20. Mai 1880.
Königliches Amtßgcricht. 11.
]) (Garten am Tannenberge, Kartenblatt 7, Par- zelle 13, groß 4 a 36 qm,
Ter Rcchi§anwa11 Hrnnecke hat das Aufgebot,.
[12384] Aufgebot.
Der Kaufmann rauz Kcrklroff gt. K::gel zu Büderich hat das lnfgebot der Urkunde vom 10. Juni 1845, ans welcher für den Kaufmann Heinrich Habbes gi. Kugel aus Büderich, zu Siegen wohn- hafk, auf den Grundstücken des Kaufmanns Franz Kerkheff zu Büderich Ba11d 1 251111136 Abthei- lung 111. Nr. 6 eine Aéfindung vom clierliébkn Vermögen, bestehend in 350 Thaler baar uud riner Naturalabfindung, bestibend in einem Bett, einem Tisch, 6 Stüblen und einch ffer, eingetragen ist, beantragt. Der Iribai'cr der Urkunde wird aufge- fordert. spätesters in dmr aus“ den 3. September 1880, Vormittags 11111113 Vor dem unterzrirhnrten Gerichte, Zimmer Nr. 10, anberaumten ÄusgekoéSi-ermine seine Rechte anzu- melden und die. Urkunde vorzulegen, iridrigenfaUs die Kraftlr-Serklärung Yer Urkunde erfolgen wird. Werl, den 5. Mai 1880.
Königliches leisgericbt.
[12971 Aufgebot. Als Eigrniixümer des Grundstücks WXOÉciejrwki Hauiand Nr. 8 sind die anz und ApoUdnia, ge- borene Sckywengler, Snclka'1chen Ehelruie ringe- tragen. Apollonia Snelfa ist nacb dem eirmereiÖien Todfenschein am 11. Februar 1864 verstorben, Der Franz Snelka hat das erwähnte Grundstück mittels des in AUSfertixmng ein;),rreirhien notariellen Ver- trages vom 12. Oktober 1865 an den Johann Ma- kulowski (arick) Makalrwskigeuarmt) verkauft. Die unbekannten Rechténachioliier der Apollonia Surlka sind diesem Vertrage nieht brigrtreten. Franz Snella isi, nach dem eingereichterr Todiensrbeine, am 24,Novem- ber 1878 ebeufalls Verstorben. Auf Antrag des Wirths Johann Makalowski 111 W1r§ciejewki Hauland wer- den die unbekannten Erbcn der Adolloriia Snelka, sowie alle diejenigen Personen, welche an das oben erwähnte Grundstück Eigenihumsansyrüclxe erheben wollen, hierdurch aufgefordert, spätestens in dem auf den 2. Oktober 1880. Wiittags 12 Uhr, an hiesiger GcrirbiÉ-stelle im Zimmcr Nr. 9 vor dem Herrn Amtéricbier Gottschalk anberaumten Termine ihre Ansprüche anzmnelden, widrigerifalis sie ihrer rtrvaigen Rralaniprückye werden verlustig erklärt Werdrn, und Johann Nkakulowski (odrr Makalowski) al-Z Eigenibümrr in das Grnndbuch von Wid'é-ciejewki Haul-and Nr. 8 ein(eiragen wer- den wird. Schrimm, den 28. Adril 1880. Königliches Amtsgerichi. Beglanbigt: Gaeblcr, Gerichtßsckyreibcr.
[123871 Aufgebot. .
Auf Antrag ier Wittwr Stübm zu Kl. Väßi: werden Diejenigen, welche der KrafiloHerklärun-zx des der Antragstellerin unter dem 25. Juli 1878 von der Mecklenburgiichen LebenWerficbcrnngs- und Sparbauk hierielbit angesteÜten, auf den Inhaber lautendrn, Jobamnis 1881 fäliigcn Kapitaldepofiten- scheins 11111], 4. Nr. 23 671 über 450 „M mit den zugehörigen Zinscoupons pro Antoni 1880 bis Jo- banuis 1881 incl. widersprech1n zu können glauben, "hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche und Rechte auf die gedachten Urkunden dci Vorlesung derselben unter drm Nachthcil, da[; die Kraftldserklärung solcher Urkunden erfolgen wird, spätestens in dem an den
f 18. Januar 1882, Mitinßs 12 Uhr,
Zimmer 16, vor uns bestimmter] Ausgebristermine anzumelden. Sckchrin, den 15. Mai 1880. Großherzogliib Meckirnbnrg-SÖWerinsÖes Amtsgericht. L. Maleizky, Gericht:?schrciber.
[13891] Aufgcbst.
Der Pfarrer Flinke zu Dechs-*l, als Vormund des minorennrrr Max Wolff ans Alierrsorge Hat das Aufgebot drs verlorrn geaargencn, auf 55 „14 15 Y lautenden und aus den Namen des Max Wolff gus- (iesteliien Sparkasicirbriches Nr. 123 der städtijcdrn Sparkasse zu Landsberg a. W, beantragt." Der Jr- l)aber d;.r Urkunde wird aufseforderi, spaicsteus m dcm an
den 13. Juli 1880, Vormittags 11 Uhr, vor dem unterzeichneten (Hrricbir, in der Garten- straße, Zimmer Nr. 1, rine Treppe bock), anbe- raumten Lluigekotstermirie seirc Rechte arizumelden und die Urkunde vvrzulegen, widrigenfalls die Kraft- lokerkläruna der Urkunde crirlaen wird.
LaudSberg a. W., der: 14. M91 1880.
Königliäzes Amisgericht. Struck.
[12893] Llufnebot. '
Das auf den Namen der Maria Iabn 9116 Herzogswoldau ausgestellte Sparkaffenbuei) 211210515 der Städtischen Sparkasse zu Burizlan uber 228 „M 48 „z ist verloren gegangen und wird auf Antrag des Töpfergrsell Franz Seeliger zu HerzdgHiraldau - des Vormunds der Maria_ Balm - Hierdurch aufgeboten. Der Inhaber dieics, Sparkasienbrrchs wird aufgefordert, seine Recbie betsdern unterzeich- neten Gericht, und zwar spätestens in dem auf den 17. Dezember 1880, Vormitiags 10 Uhr, an hiesiger Geriibtsstelle - TermmSzimmcr Nr. 5 - anberaumten Termin anzumelden u::d das Spar- kassenbucb vorzulegen, widrigensalis die Kraftlos- erklärung dieses Sparkassexibucbs erfolgen wird.
Bunzlau, den 14. Mar 1881).
Königlicbes Amtsgericht. 111.
[12788] Edictalluduug.
1)
Antrag auf Todeßerklärung des Bäckers Johann Heinrich K_uhr aus Der gestellt. , Demsemas; werden der Bäcker Johann Hemricb Kuhr aus Der und dessen unbekannte Erben urid L()Erbnelnfner vorgeladen, sick; vor oder spatestens tn em im den 8. Mai 1881, Vormittags 10 Uhr, am hiesigen Ath-gerichtc a;;beraumten Termine zu melden, widrigenfalls der Johann Heinrich Kuhr für todt erklärt und sein Vermögen seinen Erben außaeantwortet wird. Recklinghausen, dcn 7. Mai 1880.
Königliches Arntsserichi.
[12886] '
Oeffentliche Erbvorladung. Heidelberg, Baden: Martin Reiffel, Müüer von Heidelberg, ist zur Erbschait seines am 15. Ja- nuar 1880 verstorbenen Vaters Georg Leonhard Reiffel, Wittwer und Privatmann dabier, berufen. Derselbe ist im Jahre 1870 heimlich entwichen und es isi desen AufenthaliSort unbekannt.
M. Reiffel wird daher mit Frist von
drei Monaten _ mit dem Bedeuien vorgeladen, daß, wenn er nicht in Person erseheint oder [1119 durch einen BevoUmach- tigten vertreten läßt, die Erbschaft Denen werde zu- getheilt werden, welchen sie zukäme, Wenn der Ge- ladene zur_ Zeit des Erbanfalles nicht mehr am L*;ben geweien wäre. Heidelberß, den 18. Mai 1880.
Gruß!). Bad. Notar: Sternheimer.
[128
5] 8 Oeffentliche Erbvorladnng.
Heidelberg. Baden. Karl Jakob Schilling, geboren zu Reichartshausen am 7. August 1817, Welcher an unbekannten Orten in Amerika „ab- weseud ist, ist an Stelle seines iVaters, Landwrrtl) Jakob Schilling ron Reichartshausen zur Erbsckßaft drs halbbüriiaen Bruders deffelbrn. Prwatmarzn Ludwig Schilling dabier, früher deenwrrth m Meckesheim, miiberuferr. . Derselbe urid brzw. seine etwarZen" ReÖiSUaÖ- folgrr, die sich als solche ÜUSzUweisen battery werdrn aufgefordert, ihre Erbansprürbe binnen drei Monaten _ entweder persönlich oder durcb cinen mri: legaler Vollmacht Versehenen Bewolimäch1igien geltend zu machen, widrigenfalls die Erbsckhair driien werde zu- gekbeilt Wrrden, Welchen fie zukäme, wenn dre Ge- ladenen zur Zeit des Erbanfailes nicht mehr am Leben gewesen wären. _ Heidelberg, den 18. Mai 1880. Großb. Bad. Notar. Sternheimer.
12844
[ In ]Sacden der Königlichen Jmiendantwr des 10. Armee-Corvs zu Hannover, K'lägrrirr, wider den Füsilier Heinrich Ernst Friedrich Timmermcznn aus Birdie, Beklagten, Wegen Beiireivung ernrr GLWÜUHL, [011211 auf Antrag der Klagerin folgende Grnndsiücke des Beklagten: .
1) 24,90 Ar Ackerland in der Feldmark von 2316- hausen, am Hüsberge belegen, Artikel Nr. 124 Kartenblaitnummcr 4, Parzellennummer 49 der Grundsteuermutierrolle, "
2) 3,70 Ar Ackerland in der Feldmark'von Vahle, hiriierm Pfingstanger belegen, Artikcl Nr. 77 Kartenblattnummer 16, Parzelleniiummer 64 der Grundsteuermutferrollc, ,
im Wege der Zivaugsvollstrcrkung tnx dem auf Mittwocki, den 14. Juli 1880, Morgens 10 Uhr, , _ an geivöiynlickxer Gericdxsftelle hierieibit a::geseizieu Termirie ösfentlick) meistbietend verkaufi nrrrden. Zugleich werden AÜe," wclche an diesen Grund- stücken Eigentbum8-, Nah», lrhurecbtltcbe, [ider- kommiffarische Pfand- und andere dingl1che_Rechte, indbesdnderc a11ch Servitutcn und Recrlbrrechtigungrn zu bach vermeinen, aufgefordert, dieselben _in dem angescßten Verkaufsicrmirie arizumelden, wrdrigen- falls für den sich nicht Meldendcn das Recht rm
Veryältriiffe zum nenen Erwerber verloren geht.
Northeim, den 20. Mai 1880., Tönigliches Amtßgericbt. Traumaun.
12890 [ Zn (Hashembetreffeiid die ZWangsversixigxrung der Erbpackythufe Nr. 711. zu Dürnmerfiuck ist zur Abnahme der Rechnung der] chu_esiers, zur Er- klärung über den Tdeilungsplan, iowie znr Vor- nahme der Veribeilung auf Mittwoäj, den 30. Juni 1880, Morgens 11 Uhr, , Termin angese;t, zu welchem die her drr Zwangs- Versieigerung 5 etbeiliaten bieduréb geladen werden. Witienburg, den 29. April 1880. Großherzoglicbes AmtheriÖi. BeglaubiLt: L. Jaff , Gerichts-Aktuar.
[12897] Aufforderung.
Nr. 6320. Ida Fisckrer, eb. Roll), Ehefrau des Sckrrciuers Philipp Fi cher ron Meersburg, ist im Jahre 1855 nach Amerika audgrwandert. Da seither keinerlei Nachricht von ihr in die Heimaib gelangt ist, wird ihr aufgegeben, binnen Jahres: frist ihren Aufenthalt dahier anzzizeigen, widrigen- falls sie für verschollen erklart wurde.
Ueberlingen, den 11, Mai 1880.
(Großherzoglich Bad. Amtsgericht, Der Gerichtsscbreiber:
Der Bäcker Franz Heinrich Albring und der Wirth Johann Hermann Albring zu Orr haben den
[12880]
machungen benannten Rechtsgnwälten nunme
getragen worden. Stuttgart, den 19. Mai 1880.
Tranmauu.
Fromherz.
Bekanntmachung.
' ili [) -La d s icbte dahier ist an er den in den bisbrrigen Bekannt- Ver drm Kon g eben O er n e Jerk auch der Justiz - U§eferendar [. Kl. Ganß von hier [ur
Ausübung der Reckatßamvaltsäjaft zugelassen und in die Liste der Rechtßanwälte bei demselben ein-
Köuigl. Württembergisches Ober-Laudesgericht.
Kern.