1880 / 121 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 26 May 1880 18:00:01 GMT) scan diff

rechtiaiing eingc'räumt waxden, innerhalb einer zu bestimmenden Frist an' Stelle der Obligationen Aktien der Deutschen Seehandels- Gesellscbaft zu Hamburg zu nehmen. 7) Der Werth der sämmtlichen Aktien der Deutschen Handels- und Plantagen- (9001115571 wird auf den Betrag des nach vorstehenden Bestimmungen 1111 bildenden 5Zlktien- und Obligationen- kapitals der Deutschen Seehandels - Gesellschaft zu Ham- burg berabgejeßt. _" Falls eine Verständigung erzielt kvcrde, wcrde man die Aktionare der Deutschen Seehandels- Gesellschaft in Liquidation e1n1-aden, aucb ihrerseits dieselbe zu acceptiren, und es empfehke fich vtsÜeiÖt seitens der Aktionäre, schon jeßt hierfür eine VoUmacbt zu ertbetl-„n. Nach Maßgabe dieses letzteren Vorsckolages, der ron keiner Seite Widerspruch fand, unterzeichnete eine Anzahl der anwese_nden Aktionäre die im Versammlungslokale ausliegendc auf 0:16 blÖherige Konsortium angestellte VoleaÖt. .

" - Der Cours für die jetzt hier zahlbaren Silber-Coubons 0„sterreichischer Eisenbahnpapiere ist heute 611717150915 sur 100 F1. österreichisch Silber erhöht worden.

' Wien, 25. Mai. (W. T. B.) Wie gemeldet, Weist der offi- zielle Rechnungsabskbluß der Staatsbahn cinen Ueberschuß von 1548190F1. 9119 gegenüber dcm11eberschuß von 917 413 Fl., welcher in einer vor einigen'Tagen -ier veröffenjlicbtcn Ykittheilung ange- geben wurde. Die Differenz Erklärt sich aus dem Saldo des Gewinn- ur10 V_er11-1stk0ntos, 0er 1th mit 927 476 F1. eingesteÜt ist, 116516110 er 111 jener Miétheilung mit 99 701 F1. angegeben war.

St. Petersburg, 25.311101. (W. T. V.) DIe am 31.511161.

1. 11110 2. Juni 11. St. zur Subscription kommenden 4prozeiit. konsol_1dir1en Ersenbahn-Obliaationen sechster Emission Zrden in Stücken von 125 11110 625 R01. auxgsgeben. Die Z1U1M werden 111 Gold und in Kreditbillets zum Tagesconrse bezahlt. Die Einzahlungen erfolgen mit 5% bei der Subscription, mit 159/71 bei 05411 eitva an) 7. Juni erfolgenden Repartirung, mit 200/11 vom 13. bis 15. Jul1, rnit 20 0/9 vom 13. bis 15. September, mit 15 0/0 vom 13. bis 16. November 0. I. Bei allen Einzahlungen Werden ang?- nommen für einen Rubel in MetaÜ: 150 Kopeken in KreditbiÜeten

odex 4 Franken in (Gold oder Bankbilleten, 325 Reichsvfcnniqe in Reubsmark oder Reichsmarkbilleten, andere Münzen nach den Zoll- abgabepreisen.

New-York, 24. Mai, (W. T. V.) Weizen-Verscbif- fyngen der leisten Woche von den atlantischen Häfen der Ver- einigten Staaten nach England 125 000, do. nacb dem Kontinent 160 000, 00. von Kalifornien und Oregon nach England - Ortrs. Visible Supply an Weizen 20437 000 Bushel, do. 00. an Mais 12 000 000 Busbel.

Verkehrs-Anfkalten. Southampton,23.Mai. (W. T. B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd „Main* ist bier eingetroffen.

Berlin, 26. Mai 1880.

'Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Kron"- p'r111zessin„beehrte am Disnstag die Ausstellung des Ver- eins der,.éuxistl'erinnen mit einem längeren Besuch.

Se.K0ntg,11cbeHobeit 0erGroßbcrzog von Mecklen- burg-Scbrvertn besuchte die Ausstellung am Sonntag.

In Hoppegarten findet das näébste Rennen am Sonntag,

. Den 30. Mai, von 33 Uhr ab statt.

„D'ieGesellscbafk zur Beförderung der evan elis en M11110n_ xtnjex den Heiden feierte am Dienstag 9111011101977) in dcr Jacobtktrxbe tbr diesjähriges Jahresfesi. Der Prediger ])r. War- peck hielt 'die Festpredigt. DM Berikbt erstattete 0er Missions- trzfpektor Wangemann; die Mifston in Südafrika, dsr 1161) die Gesellschafx speziell gcwidmet, hat im Vorjahre Cr- folge 511 „verzeicbnkn gehabt. wie in keinem Jahre vorher. Wahrend 111 den ersten 30 Jahren der GescUschaff uur vergönntrvar,

1218 Scelen'dem Cbriftentbum zuxuführén, sind im leßten Jahre allein durch jbre Misßonäre 1264 gelauft worden, während in den Schulen 2400 zu Christen Vorbereitet werden. Viele der Getauften find bcretts (113 Nationalaebülfen selbst mit am Werke der „Mission tbattg. Dix Mittel, die der (Heseüschaft zur Verfzigu'ng stebxn, sind freilich noch immer gering; so hat das aroße Berlin im Vorxabre nur 16 000 «FC für die Zwecke der südafrikani- schen Misfiqn zusammengebracht, und 0011) 11:10 schon 1 700 000 Hej. 0encbriften m Gemeipden gesammelt, find in 12 000 Misfionsschulen 4-50() 000 "Heidenkmder unterrichtet, stehen 24000 bülfsbereite Nattonalgebtulfen' der Heidenmission zur Seite, die für die Verbrei- tung der Bibel 111 308 Sprachen und Mundarten sorgt.

L0011„26.9)1ai. (W. T. _B.) Dcr".i erst kürzlicky wILder auf: gebaute “[*11'6111'11'6 (165 0616511115 ist in der vergangenen Nacht bis fast auf 016 Mauern niedergebrannt; die EntstehungSursaM des Fcners ist nicht bekannt.

Das ursprünglich auf 6 Abende b:“recbnet geivcsene Gastspiel des Hrn. Karl MitteU am National-Tbeater ist na)!) dcm Erfolge, den der,©ast 0011 Neucm bier Jeerntet, verlängert worden, 961)! aber definitiv mit Freitaa, 0211 28. 0. FR., 30 Ende. Am DOUULkstÜJ 11111er Mittel] in einem Lustspiel von Alexander Dumas 6111, welcbe den T1191 führ1: „Ein vsrscbivsnderischer Papa“ (1.9 p916 1110111Z116). Am Sonnabend U00 Sonntag wird der 1. und 11. TßUl von (520615613 „Faust“ im National-Theater wiederholt, und behalten bst diesen Anfiübrimgeu die eingeführten Abonnements- karten (Parketplaß 1 914) ibre Géiltigkcif.

_ - Die morgigeerste Aufführung der NOIjtät „DreiTöcbter“ im Belle-Alliancc-Tbeatcr findet zum BMM) für die verdienst- 11011-311 11110 beliebten Mitglieder dieser Bühns Hrn. und Fr. Helßig statt.„- Usbxrmorgen verabschiedet fick) Hr. Hugo Haßkerl von dem Bcrlmer Publikum als „Rattenfänger 11011 Hameln“, in welcher Partie er zum 118. und letzten Male auftritt.

""T-ZFH

ck 739 Insxrrate für den Deukscben Reickbs- u. KönigT. Preuß. SÉaais-Anzxige: 11:10 095 Ccniral-HandelI- register 1111119111 11, ;11 die Königliäje Expedktkou

des Mutschen Ueich9cknze€ger5 nnd 8326111111, ?ZrenZésKiZn MaatK-„AnzeigrrH; BWIN, 8. 17. WZLYka-Straße Nr. 32.

, 8166111111610 11111] UUÜSZZUQÜUUIF-JäLYLQ. 5. 2, 865008031106611, «911117100016, 70119411111Z62 11. (161Z1. . 7911151116, 1761096111511§61Y 8650118616666 916. LL; . 179110661111Z, ;“111101'7183116'2. F111821Ü111111J -. 11. 6.

effentlxchex AUF Gxgeyd PIUsex-Ue 06.521161? (19: die 2111110ncen-ÉYPW1111112340 01-55?

(2108511911661.

. [1115191186116 8112.61JM, ., FÜSQBSPÜUWÄZZ'ZK, 1

77. 700. 6601161161161; 9313137011. . 19511111116111160101611165. [

1661151716116 111011-1-11599111011t9, 11' 117-5111ka 1111 “€

6. 7079011106666 1161131151111 9611111124311.

..JUMUQMVKUL“, 911111017 Moffé, Haascuüsize & 21309164“, G. 9. 2861159 & Co., 33. 957550113, Véékinex 91“ VsUxte'x, 101110 0.112 1152€696 97390731;

' ,. .. - „4.1 . !. KZ?“„“»QLR"“MÖ

„112 *.1LZ" 15018012“ 1101112129. 27? Y.?

Gteck'brtéfe und Untersuchungs=Sachen.* 'Es irerdeii 01710610 alle Dic'jeui,*.e11, welcbe auf Der unterm 29.11.5111. Nr. 108 MIM den Dienst- . dle WWNWÖUNU HOPOTHLÜUWÖWMMW, bez. 171? kncäjt Wilhelm Sievers aus Helmscberbde erlas- ? 914180311012 Post AnsprÜÖe erheben, insbesondere * die Rechtsnczchfolgcr dsr W111WL Höpfner, auf- men. Bockenem, 0611 25. Mai 1880. Köriiglichcs Z gefoxdcrt, spatestens in dem vor dem unterzeichneten 1931111111 9111 den 13. Juli 1880, Vormittags 10 Uhr, anberaamten Aufgsbotstermine ihre Ansprüche und Rechte an 'dk'R Dokumentsn bez. jener Post anzu- " 1010002919119 011? Hypotheken-Dokumente fur kraftlos erklart 11110 die Posten zu 1 11110 2 im Grundbucb gelöscht 10610911. Oranienburg, den 13. Mai 1880. ab Königliches Amtsgerich.

sene Steckbrief wird als erledigt zurückgenom-i Amthericht 11.

WÉAmthcriclu Walkcnricd.

[133581 Nackjstchcndes Aufgebot:

Auf 21111101; der Herz001ichen Kammer, Direktion 0er'D_0ma1nen 3,11 Braunschweig. Welche 0urch Bk“ , 161121an11110 069 Eemeindevorstebers zu Walkenri-d Vom 15. 511191 1880 glaubhaft gemacht hat, daß 98

meiden,

7169011 11110 mit der Aufschrift: 216161111111 11011 Roßmift" TeIim chfrher eitZzureicben. . ie ie eruugs LdiU un en lie (811161111 aus. g 4] Spandau, den 21. Mai 1880.

[12456] Am 8. 1161111 Arti

§Unktion.

folgende für

das EigenibUm des vor Walkenried 116101911611, im Norden von 021 Walkenried-Neuböfer Landstraße, Lm. Westen von einem dcr Hannoverschen Staats- Etscnbabn zugehörigen Grundstücke, im Süden von

0 m '16 11,0 110 m . im 501 " 16121: (5211 1, 521130121 mann'] 66 71717. YTZYFDY

Gärten, 10111112 dsr Auffahrt zum Bahnüberxxa..„. unter 05-711 Roseberge begrenzten Acker- und Wissen- grundstucks erworben babs, 111610211 in GemäßHLit

[13335]

Die F01111504... Wassern,

Verkäufe, Verpachtungem Submissionen :c.

Bekanntmachung. 2)

Fischerei und Rohrnußuüg in den zum

mF**YltliÉ/x;sß-“Wusterlmuscn aybörenden (He-

bietend versteigert Werden:

3) ca. 15966

PaltZer- oder VJTLrMNsW 250 kg„

Reflektan1en bach 11116sÖ-2ff7rjen „Submission aufdieé briefe der Provim. Scljleswkg-Holstcin. Versebkn bis zum genannten 1 loosung am 19, Mai 1880.

gen bci uns zur '; tcnbaiikkaffc 311 Stettin. Direktion der Geschüßgicßerei,

11111 cr. sollen in 0er 1116710611 Köiiig-. erte-Werkstait_ von Vormittaxis 10 Uhr Werkifattschcke (5581811991106 unter den in 1111161661 Bureau zur Ein- ficht au911e11enden Bcdingungcn öffsntlick)

]) ca. 80000 RZ altes Schmiedeeisen, bestehend aus groben Eissn- 11110 Eisen- blech-Abfä11€n 16,

ca. 60000 118 Schwetßschlacken,

3500 kJ 101)- 11110 wéißgaren Lcderab-

m Quantitäten

sch1ift1ich, 1121-' bon 2'1 Rkicbsbfkmiiwn 111 1611611711. 11 Rethen-

er- 211111611111116 vom 1 19. Septémber 1880 ab bei der 3101001119611 Ren- 15111. 8. zu 3000 «16 Nr. 1 112 1114 1340 1735 2203 2581 2805 2873 3219 ' 3657 3762 3943 4265 4307 4524 4615 4893 5065 5540 5735 6051 6336 6392 6697 6762 7737 8089. _ 1.111, 11. zu 1500 «16. Nr. 275 296. » 1.111. 0. zu 300 «10 Nr. 582 644 798 1294 1498 1664 2049 2338. -- 11111. 1). ZU ;75 014 211.283 422 501 832 1147 1610 1746 2260 2427 2436 2714 2756. »- 1.111,15. zu 30 „74 Nr. 50 76 114 119 136 146 148 175 190 205 217 225 238 243 244 288 299 303 324 325 326 328 331 376 379 380 383 412 434 439 448 451 472 477 498 503 505 538 556 560 561 585 595 597 624 641 651 686 687 697 699 721 741 749 777 786 802 821 827 835 842 878 893 895 897 903 907 932 965 971 993 1004 1008 1047 1058 1075 11051117111811251136114611681180 1205 1207 1212 1244 1260 1267 1282 1284 1292 1308 1314 1315 1317 1320 1322 1336 1345 1346 1353

unbraucébbare

Meist-

VON

0es§ 23 der Grundbuchordnnna, dei; §. 823 der C1611P1.0ZLÜOTDULTTJZ 11110 des §. 7 005 Géseßes vom ], April 1879, 016 2111951171000 dsr deutschen Pro- zcßorduunch bcircffend, aUe Diejenigen, Wölee ein Rscbt an dem Gruydstück zu haben vermeinen, auf- gefoxdcrt, solches spatcstens in dem auf den 14. Juli 1880, ' Morgens 10 Uhr. 1101 unterzeichnefem Herzog.,licben Amisgcricbte anbe- 1aun11en Aufgebotßjertnixie anzumelden unter An- drohung 069" Rkchtsnachtbeils, daß nach Ablauf die- ser Frist die Hkrzoglicbe Kai11tnér, Direktion 0er Domaincn, als Eigentbfimerin in dem Grundbucbe eingetragen 111610611 wird, 11110 daß der diese Anmel- dung U01€kläs1211d€ sein Recht gegen einen Dritten, Wklcbsr im re011111611 Glauben (111 die Richtigkeit des GrundbuäZs 009 oben näher bezeichnete Grundstück erworben 061, 016,11 mehr geltend machen kann. Walkenried, 0211 18. Mai 1880. Herzoglicbes Amthericht. _ . " (gkz) Raabe. wird bierimt Off€11111ch bekannt gemacht. Walkenried, den 18. Mai 1880.

_ , _Bccker, Gcr1chts1chre1ber dcs Herzoglichen Athgcricbts.

[133161 Bekanntmachung.

ES sikben eingetragen:

1) auf dem im Grundbuch von Oranienburg Band 1. Blatt Nr. 8 verzeichneten, dem Maler Lours Katschinxkv gehörigsn Grund- !tusck, m Abfbeilung 111. unter Nr. 1, .,.011Tblr. 5.3 43% verzinsliche Darlcbns- iordOc'rung fbur dcn ?Zckerbürger Carl Kühne zu kamen urg aus er Schuldver voxfn 228, AuguLtH 1852; WMNMJ 911 cm im rundbuch von riedri st (11 Band 1. 2511111 Nr. 20 verzeichnÉten, dér vher- Mttkvejen Schiffer Walter, Wilhelmine, geb. Erxlebeti, u_nd deren 3 minderjährigen Kin- dern gehörigen Grundstücke, in Abthei- 110111111. unter Nr. 1, noch 50 Thlr rück- standtgcs Kaufaeld aus dem Kontrakt Vom 4. Dezember 1816 für die WittWL Höpfner, Marie Dorothee, geb. Dobler; auf dem im Grundbuch von Oranienburg Band 19. Blatt Nr. 30 verzeichneten, dem _Ma'arer 'Carl Genß gehörigen Grundstücke, in Abtheilung 111. unter Nr. 1, 400 Thlr. z1140/0 „Verzinxslicbe Darlebnsforderung für den Prediger Seiler zu Vehlefanz, aus der Schuldversibr'eibung vom 12. Oktober 1820 ,und 0er (Cesswn vom 26. Oktober 1848.

Es tft das Aufgebot der zu 1 und 3 aufgeführten ypotbeken-Dokumeute, welche angeblich vernichtet, ez. abhanden gekommen sind, und der zu 2 er- Wahntetx, angeblich aetilgten Post, 811 1 und 2 be- hufs L01ch11Ug im Grundbuckp, st] 3 behufs Er- neueruängj, Ack [" C

a vom er vurger arl ne,

2 von der Witjwe Walter, b

011 3 vom Prediger Seiler zu Cummerow

beantragt worden.

ersten 11110 zrreiten 5,6100», F "*- '1611 See bei Kbrbiskrng 11110 chscn'cr S6€W0700290F11ch96 (Etablissement zu G991m§brück ncbst 2,292 119 111113- baxer Acker, ©arte11- 11110 Wiesenfläcbe 1011 für die Zeit 00111 1. 2111011710. Js. bis Ultimo September 1892 (111061111111 meistbictend vsrbachtet Werden.

Hierzu ist Termin auf Dienstag, den 22. Juni cc„ Vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäfts- lok_ale,_ Breiteftraßc „35, hkersclbst, anberaumt, 1110181011 111111,"ebenso Wie bsi dem Herrn Oberförster Harxtg zu 510111518 -Wusterbaus111, die Lizitations- Bcdmaungen schon 0011 cht ab ciwgsseben, bdkr axxgen Erstattung der Kopialien enttiommen Werden konnen.

Berlin, 015,19. Mai 1880.

Kgniglicl); Hoskammer dcr Konigliklxen Familicngüter.

1138371 Vckanntumrhnng.

Termin ziir Vcrgkbung der Lieférun vox:

ca. 26 230 11,2 Schmiedeeisen in Bogenblecbtgkägern, geraden 2512611169601 11110 (1111111311211 Träaern steht den 4. Juni er.. Vormittags 11 Uhr, im Baubureau dcr 16ch11ischen Hochschule in Char- lotisnburg 011, 100161119 die spezieÜen Bedingungen und Offertenscbetpa gégen Erstattung der Kosten zu 6111011611, sowxe 012 Offerten eimzurcichcn 71110.

Berlin, den 24. Mai 1880.

Der Königliche Vaurath R. Stüve.

[120911] Submission auf Lieferung von: 250 Kubikmeter Torf _ Pro Z1ikchnungsjahr 1880/81. Lefemugsbenyrbcr 11101161! unter Einsendung von

Proben_ibre Offerion berfiegelt 11110 porto rei mit

der A11f1christ ,.Torf-Liefetun s-Offerte“ [fsis zum

Montag, hey 7_.Junk er., ' ormittags 10 Uhr,

FickYLer 3211 0111610611 eröffnet Werden sollen, ein- 11.

Die Lieferangsbedingunaen liegen während der Dienststundeq in dcr" bicfigen Kanzlei zur Einficht und 110161schr1ftaus, konncn anck) aeacn Einsendung von 126. „110017111611 bezogqn 111610611. Offerten, welche nach Eröffnung des Termms eingeben, oder solche, welche nicht' von Proben begleitet find, bleibcn unberück- sichtigt; deSgletchen die Offerten derjenigen Be- w§rber, 11"('1chL'1T1L Bebinznngcn uicht vor dcm Ter- mme unterschrteben haben.

Berli» den 10. Mai 1880. Konkgliche Strasansialt in Moabit. Die Direktion. [13J065] _

n der Königlichen Ge "1 i ' 1 findet (37,151 I i schuxgeßerei zu Sdeau

. un er., Vormittags 10 U r, eine offentliche Submisfion auf die Lieferiijng von

1000 11 R ' ' statt. * W|

4) ca. 300 ];Z Lederspabne. Spandau, ben 13. Mai 1880. Dircktion dcr ?lrtillcrie-Werkstatt.

1 3 [ 339] Bekanntmachung.

Die 216161111190611111 Ausstattung 066 111Ek1€11ckst im Bau bggrtffcnenKavachric-Kasrrnemcnts erforder- 11chM 0013610611 Kasernen-Ufenfilicn, bestkbctid aus:

Tischlcrarbeticn, veranséblagt auf . 50 947 1715, Stelimacbcrarbeiten, Vcrm1sch1agtauf 1803 „, urid Böt'tcbérarbcitc'n, 0919916111101 auf . 653 1011 m €111z2111611 Loosen 6611611111 im Wkgc der 661111- 1111161) Snbmtsswn vergeben 111260611. , Die Bxdmgungen 11110 Kosténanséblägc 161111611 ZWILsGÄÖÜMFkal “?er lUiitei-zcicbnebn Verivaltumg ce ,en 1111 1111129219 11110 mit 8111 rc em 1 Aufsihrift vsrsebcne Offerten bis ziim sp ck de _5. Juni er., Vormittags 11 Uhr, 0111611111 abgsgeben werdcn. Brandxztburg a.,/H., 0611 24. Mai 1880. Koniglickxe Garnisonvcrtvaltung.

Verloosung, Amortisation, ZiUSZablung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

Bci der_beute nach Maßgabe der §§. 39, 41 11110 47 des Gejetzcs vom 2. März 1850 wegen (Errich- 111116 der Rexitezibank-xn im Beisei0 dcr Abgeordné- ten der Provinzialvertretun-„i und eines Noiars statt- aebabicn zehnten ö'ffcntlicben Verloosung von Sck)leswig-Holsteimsckjcn Rentenbriefeu sind die im nakbfolgcndcn Vkrzeicbniffe aufgeführtkn NUM- mikrn gezogen nbrden. Sie Werden den BesißeM rnit der Aufforderung gekündigt, deri Kapitalbetrag gegen, Quiltung 1150"Rückgabe der auégeloosten Ren- tenbrt'efe 1m_ coursfabigen Zustande mit den dazu gehörigen 3111616000116 Serie 1. Nr. ]4/16 nsbst TalonY vom 19. Septembxr 1880 ab in den Yormrttagsstundcn von 9 bis 12 Uhr in unserm Kassenlokale, Louisenstraszc Nr. 13, in (Empkaixg zu nehmer). „Vom 1,'Oktober1880 an hört die ser- nere Verzinsung dicser Ra'ntenbriefc auf. Jmhaber vbn (111992'1001'1211 und gekündigten Rentenbricfen ZON'UZU die 311 realisirenden Rentenbriefe unter 1361101311116 cmer vorschriftsmäßigen Quittung durch 012 Post an unsere Kaffe cin- senden, worJuf auf erlangen die Ueber- 1endugg 0er Balula auf gleichem Wege auf Gefahr 11110 51011611 060" Exxwfängers crfolgen wird. In 02111 Verzeichmne 1). find 016 Nummern der bereits fruher auszeloostcn Rentenbriefc, welche noch nicht zur Zahlung vorgelegt sind, abgedruckt. Die In- be'r derselben werden zur Vermeidung ferneren ;,xnßverlustes an die Erbsbung ihrer Kapitalien erirznext. Uebrigens 116100 die Nummern aller gxkundtgten noch rückständigen Rentenbriefe durch die Sxttxnß dcr Expxdition des Deutschen Reichs- und Koniglicb Preußischen Staats-Anzeigers her- gusgegebene Allgemeine Verloosungs-Tabelle sowohl [ im Mai als auch im Novcmbcr jeden Jahres ber-

1355 1368 1374 1335 1386 1339 1395 1403 1405 1411 1422 1427 1438 1439 1443 1451 1453 1460 1467 1471 1432 1491 1494 1493 1516 1518 1520 1535 1536 1552 1562 1573 1578 1580 1586 1589 1593 1595 1604 1612 1617 1620 1626 1627 1648 1655167116751679168516891696170217071712 1713 1715 1719 1731 1738 1745 1746 1749 1752 1760 1767 1770 1777 1731 1783 1793 1797 1799 1903 1808 1818 1819 1823 1826 1933 1640 1344 1847 1850 1859 1865 1868 1373 1879 1390 1882 1359 1890 1898 1903 1904 1907 1910 1914. 1917 1920 1921 1924 1928 1930 1931 1932 1934 1939 1947 1948 1951 1957 1958 1961 1969 1971 1972 1975 1979 1986 1939 1991 1992 1993 2001 2002 2009 2010 2011 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2021 2023 2023 2029 2030 2032 2034 2037

2039 2041 2043 2045 2047 2048 2050 2052 2055 2057 2058 2059 2060 2061 2062 2067 2070 2072 2075 2076 2079 2080 2081 2082 2083 2085 2086 2087 2088 2089 2095 2096 2098 2099 2102 2104 2107 2109 2110 2115 2116 2118 2119 2120 2121 2122 „2123 2124 2129 2130 2132 2133 2134. b. Riicksiändig smd: Für 1. April 1878 11111. 11. Nr. 934 1054. Für ]. Oktobcr 1878 111115. (1. Nr. 683, 11111. 1). Nr. 1567, 1.111. 11. Nr. 85 358 484 513 566 602 603 711 849 1210 1352 1398-7710 ]. Avril 1879 11111, 13. Nr. 44, ditt. 1), Nr. 337 752 895, 11111. 11). Nr. 64 86 87 120 203 265 285 330 400517 712 793 1029 1089 1119 1121 1266 1362 1379 1537 1547. - Für 1. Oktobcr 1879 11111. 4. Nr. 2380, 1,111. 1). Nr. 357 634, 1.110. 13, Nr. 70 266 269 281 308 360 417 525 604 646 694 707 713 725 766 841 885 99910111132 1243 1248 1351 1377 1378 1388 1475 1483 1492 1602 1614 1664 1691 1697 1721 1737 1753 1756 1957.»7 Für 1,0010 1880 195 4.40r.749 2660 4828 4921; 6058, 11111. (7. „11. 68 368 1224 1660 2076, 5115. 0, Nr. 466 868 1040 1235 1385 1608 1638, 1.111. 8. Nr. 54 58 92 118 171 177 216 226 231 255 262 282 298 304 342 399 407 416 518 592 600 618 623 632 683 688 693 695 745 747 772 815 816 823 867 883 888 955 982 984 1005 1024 1043 1096 1152 1171 1185 1213 1221 1232 1240 1293 1296 1299 1382 1383 1387 1391 1392 1399 1445 1465 1481 1497 1510 1515 1560 1561 1592 1609 1616 1644 1647 1659 1661 1687 1688 1722 1733 1734 1736 1773 1784 1792 1800 1801 1806 1810 1828 1831 1836 1838 18.79 1866 1883 1885 1886 189“? 1894 1901 1915 1916 1922 1926 1942 1943 191; 1949 1950 1952 1954 1955 19 6 1968 1983 1990. Stxttin, den 19. Mai 1880, Koninliskzc Direktion der Rentenbank fiir die Provinzen Pommern und Schleswig-Holstcm.

Redacteur : R i e d e 1.

Verlag der Expedition (Kess el.) Druck: W. ElSner.

Trci Beilagen

Berlin:

|öffentlicht und ist das betreffende Stück dieser * Tabelle von der gedacbjen Expedition zum Preise

(eiuschließlicb Börsen-Beilaae).

M 828.

WWWW *. .*“ ' *“ Ytahtatntltchcs.

Preußen. , Berlin, 26“. Mai. Im weiteren Vcr- laufs der gestrrgxn (72) S1ßung setzte das Haus der Abgeordn'etcn 016 „zweite Berathung des Gessßentwurfs, betreffend 010 Organxsatton der allgemeinen Land es- oerwaltung fort. _

De_r Abg., 00n_L1ebermann hatte zu §. 71 im Laufb der Diskusßon seinen stüheren Antrag zurückg9z0g€11 und folgen- den we1teren Antrag gefteÜt:

Das Haus der Abgeordnetxn wolle beschließen: 8. Dem ziveiten ALsaPe des §. 7 0er Kommrsfionsbesiblüffe folgende Faffung zu 6 en:

(; „Der Entsébeidung 0er Verwaltungsgericbte unferliegen die in “cen Gesetzen bezeichneten Streitsacben über Ansprücbz und

Verbindlicbkeiten des öffentlicben Rechts (streitige Verivaltnngs-

suchen) Die Verwaltungßgericbte enjscheiden unbeschadet aÜer

privatrecbtlicben Verhältnisse.“

13. Den 16 169 Absaß des §. 71 in der Fassung des Kom- misßonsbeschlu ies anzunehmen.

Daranf wurde nczck) der namentlichen Abstimmung 11er den 21111108 0011 Zedlitz der §. 71, ebenso §. 7 mit obigem Anfrage 0011 Liebcrmann angenommen.

§. 72 lcmtet 0011) dem Kommissronsbeschluffe:

An StcÜc der Beskbwerde an den Landratb, beziebungéxveiie den ngierungs-Präfidcnten (§. 71) findst die Klage 11911, und zwar:

9, gegen die Verfügungen 0er Ortsvolizeibebörden auf dem Lande 0061: einer zu einem Landkreise gehörigen Siadt, deren Cin- wobxierngl bis zu 5000 Einwohnern beträgt, bei dem KrciI- ausschUi1eZ

11. gegen die Veriüzungen des Landratbks oder dcr Ort.?- bolizeibebördsn Links Stadtkreises oder einer zu einem Landkreise gehörigen Stadt mit mehr als 5050 Einwvbnern bei dem Bezirks- ausschusse. _

Die Klage kann nur auf 019 gleécben Vebanptungen gestüßt erdcn, wie die Klage bei dem Ober-VerWaktungsgerichte (§. 71 Abs. 3 und 4). ' ' .

Der Nbg. Freiherr 0011 ZLdÜH „und Neukirch beantragté, auch bier die Zuständigkeü 069 Krorsausscbuffes beziehunch- weise Bezirksrach bei Städten 0011 der Zahl 0011 10 000 Ein: wohnern abhängig zn machen 11110 empfahl seinen Antrag mit Hinweis darauf, daß die; G181chste111111g der Klage mit der Beschwerdc ein nothwenwges Reqmsrt ber Selbstverwal- tung sei.

§. 72 1011106 mit dissen: Antrags angsnonnnen, 066g1. die §§. 73-752

Es» folgte Ti_t_6[ 7. ; wangsbefithisss. §. 76 lantct nach 06111 K01111ni111011sbe 6011616:

Der ngierungL-PräsidenF, der Landratb, die Ortspolizeibebördx und 016 (551301211101- (GUiSQ Vorsikber 11110 bcrkcbtigt, die von ihnen in Ausübung der obrigkeitlikben GeWalt getroffenen, 011111) 1016 gesetz:- 1icben Befugnisse «erecbtfertigtcn Anordnungen durch Anwendung fol- gender Zwangsmittel 0urchzusexem

1) Die Vsbörde 1191, so ern es tbunlich ist, die zu erzwingénde Hanklang durcb einen Dritten ausführen zu lassen 11110 0611 bor- läUfig zu bestimmenden Kostenbcfrag im 30111119st 0011 0211 Ver- Pflicbicken 6111311516540.

2) Kann 016 zu crzwingende Handlung nicht 01:16) einen Drittsm gelkistxt 1111310611 _ odcr siebk 69 1611, das; dsr Vcrpricb- tete 1111111 im Stande ist, die aus der Ausfübming durch einen Dritten 2011161160021: Kostm zu Tragen, *- oder 1011 eine Unter- laffimg erzwnngcn Werden, so smd die Behörden berechtigf, ©610- strafcn aiizudroben 11110 fcstzuseßcn, 1100 zwar:

9. die Gemeinde- (GUM) Vorsteher bis 3111 Höhe von fünf Mark,

b. 01: Ortsbblizeibcbörden in eincm Landkreise bis zur Höh:

von secbszig Mark,

c:. die 535110111106 11110 die Polizeibebördeu in einem Stadtkreise bis zur Höhe von Cinbundert und fünfzig Mark,

M (1. der RegierUnzL-PräsidUM bis zur Höbe 11011 Dreihunderk

ark.

Glciébzeiiig ist nach Maßgabs ker §§. 28, 29 das Strafgesexx- buches für “cas Deutsche Reich die Dauer dc'r Haft festzuseYen, welck)? für den Fall des Unbermögens (111 Ne Stclle der Geld- strafe 1121611 1011. Der Höchstbetrag diescr Haft ist

111 0211 FäUen zu a. : Ein Tag, 1), : 071118 WOÖL, ('. : Zwei WWW,

., , (1. : Vim: 2891060. Der Ansfübrwng 011111) eincn Driltcn (Nr.1)_, sowie der Festscszng einer Strafe (Nr. 2) muß immer eine fcbciitlicbé Androhung vor- bcrgeben; in disscr ist, sofern eine HanDlung 6151011110611 werden sol], die Frist zv, bcstimmen, innerbalb welcher die AUsfübrung gc- fordert wird.

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!! ' l! s

3) Unmittelbarer 311911171 darf nur angéwendct wer0611, Wenn

die Anordnung ohne einen solchen unaqukibrbar ist.

Der Abg. 1)1'. Miquel erklärte, 016 Bestimmungen dieses Paragraphen seicn ihm Unverständlich; cs ssi 006) kaum denk- bar, daß man cinsm Guts- odcr Gemeindevorstehsr die An- wendung 0011Zwangsmitteln (1690060100110, aber 0611 Städtsn nicht; der Bürgsmneister 0011 6010 sei Gsmcindcvorstslwr umd könne seins Anordnungen durch ZwangéImittel 011rchfül)ren; dagegbn habe der Magistrat 1301123611111 0061 Danzig oder Es werde dann aber auch 0011 Der ganze Begriff der 051igkeitlich011610wc11t der Städte». scbcine ganz verloren JE- Man identifizire 1001114160106) 016 vom Staate Übertragene Polizeibefngnisz mit 0 rtgkeitlicbex Gewalt und gehe dabei von der Fiktion aus, daß man gcnnffe Poli- zeibefngnisse 0011 der KommunalWrwaltung 109861011 als Der Paragraph scx nicht richtig ge: faßt; in skincr Konseqnenz führe derselbe dahin, das; de;: großen Städten, WLlchE obri keitliche Gewalt hätten, ehe sie preußisch gewordcn seien, die elbe entzogen werds, so daß der

Frankfurt 016106 Rccht_ nicbt. obrigkeitlicber Bsfngnixz gesprochen.

gangen 311 sein.

Staatsattribntc bétracbto.

Magistrat schließlich nur Ver111ögensverwa1ter bleibe.

Hierauf ergriff der Minister des Innern Graf zu Enlcn-

5 UF? das Wort:

eine Herren! Die Bedenken, Welche der Hr. Abg. Miqchx 111 Ich bitte Sie, den ersten Absaß dcs §, 76 sick) zu ver- egenwärtigen, -- ich Werde ihn gleich verlesen - 11110 Sie werden vonbmmen adäquate ist, das; Zweifel nur dadurck) entstehen können, daß ver- schiedene Behörden in diesem Paragraphen zusammen angeführt smd, Welche verschiedene Befugnisse haben, da[; also die Beziehung der

soeben bervor-Zeboben hat, sind doch wie mir scheint

begründet.

ck dann überzeugen, daß die AusdruckSWeise einc

- stshcr“

E r | e B e i l a g e zum Deutschen Reichs-Anzciger und Königlirl) Preußischen Staats-Anzeiger.

Berlin, Mittwo

den 26. Mai

Der Re ierun s- räident, der Landrats), bie Ortspolizei- bebör'de und 9die (969321110:- (Guts-)Vorsteber find 1106111691, die von ibnen in Ausübung der obrigkeitlichen Garvalt getroffenen, durch ihre geseylicben Befugnisse gerechtfertigten Anordnungen durch Anwendung folgender ZwaUJSMlÜel durchzuseßen 12- 1- FV-

Wie weit die Obrigkeitlicben Befugnisse der 11in genannten Deborden reichen, das ist in diesem Paragraphen gax UTM aUsgelelckk, son- dem es ist nur gesagt: soweit fie obngkettliche kaugntffe Habsu- können“ sie dieselben im ZwangHWege durchseßen. Ich denke, es ist vonommen klar, daß (mf dem Gebiete der Kommunalverwxxltung an sich Obrigkeitlicbe Befugniffc nicbt vorhanden smd. Das jst'meirzes Erachtens außer Zweifel. Sollte man denken Wollen an 012 ("Ein- zicbung 901.1 Kommunalsteueru und dergleichew,__so bestebeN 01111111".- sowobl als über die Formen, unter denen dieselbe erfolgen kann, be- sondsre Vorschriftcn, und es bedarf desbalb der Rekurrirung auf §. 76 nicht. Ferner die großen Kommunen, wclche_ Stadtkreise bilden, 9110 011160 andere geseHlicbe Bestimmungen 111921011171 Beziehung den Kreisen gleich.;estellf, so 0111192 aucb obrigkeitlicbe Gewali bäbmi und folglich auch 0brigkeitliche Befugnisse im Z1vangswege zur (5521111111; bringen könnsn, es bleibexi übrig die übrigen Städtx', 111111010012 Städte die Poliiei sclbst 11911211, findet der §. 76 aaf 96 Anwendung, weil er der Ortöpolizeibebörbe als solcher die Anwendung disser Be- stitnmUUg giebt. Soircit - 11110 das ist, 131an2 ich, die (321111116 2111- zabl vbn StädteU, auf melcbe dcr Herr Abg. Miqael 99) _beziebt _ sorveit Städte 1101119110611 11110, welche die Polizei 111601 1elbst 9113- 1111911, 011 161111211 natiirlich ortspolizeiliébe Befugniffe von dem Magi- strat nicbt auégeübt Werden, sondern du tritt an 029611 Stelle die dort eingerich-ts Königliche Polizeiberwaltung. Ein 1111111160120 3191191211 0671 161bs15110i6911 Stäbtcn in der Provinz Hammover 11110 dcn Städksn 111 0211 übrigen Tbeilen ker M*onarcbie besteht 91121- 0ir1gs, darin hat der Hr. Abg. Miquel ganz recht. Eine 161011- ständige Stadt in Hnnuover ist ein obrigkeitlicber Beziik, in 111211102111 aucb, abgesehen von der Polizei, alle übrigen Geskbäft: der StaatH- 1161111011ng zu 9116013611900, was bei den StädtM, 111511112 nicbt Stadtkreise sind im übrigkn Theile der Monarchie, nicbt zUtrifft. Ick bin also 011 Meinung. das; dieser §, 76 91169 deckt, 1559 11011)- chdig ist 11110 die gegen ibn erhobenen Bedenken nicht zutreffen. Der Abg. 111“. Miquel bemerkte, ihnx [168€ nnr daran, die Strsitfrage klar zu machen. Die 0e1111chen Städte 9701911 im Lauf? der Jahrhnnderte immer den Begriff der Justiz- 1)01)eit, 1111006116119 der 210111inistrativhohsit mit sick) gsbracht; dieselbe 11111116 ihnen ausdrücklich gerwmmen 111610911, sonst hät- ten sie disselbe. Er Erinnere nur an dis 116900100111111€rschen Städts, dercn Magistrate sich als Obrigkeitsn betrachtsten. Frankfnrt am Main sei bis 1866 1011061911 gcwessn, 16111 Senat cine StaatsbLHinde; jéßt solle der Magistrat 6011) noch sein REM als Obrigkeit einbüßen. W031: 191 das 11011): wendig? Hab? nicht der Staat die Pflicht, 0116 VeHördsn in ihrs? Autorität zu skbüßén? Warum 10116 011111211199 9160165130- lizeibehörden Übertragen werden? In Hamnover kenne man 91116 solchs künstliche Scheidung zwischen Polizeibefngnissen, 1116 vom Staat 6111911111611, 11110 Kommunalbefugniffen nicht. Daher 0619206 111011 in Hannovm: die Debatten in diessm Hanse 10 01t11111)t„ In der Kommission habeman gesagt, nur Ein- zelne könntcn Polizeirechtß 0119110611; warmn dsnn ein KLUS- gium nicht? Man 1361360111011 aus, daß dem Bürgermeister allein 016 2111911111th der Polizei Übertragen werden könne. Dch MagistratsWMgium ordne an, der Bürgsrmeister führe». (111601 6116; 1061111 061161119 sic!) weigeré, so würde die 2111010: nung 160 KOÜLJÜUUS 11i11_1t 011130011100; daß 161 0011) mit der KOULgialverfassung nicht verträglich. Wenn man einmal dem Bürg-Zrmeistcr nnr 069 Recht cinräume, in 119101100100 F1'111011, Magistrketszbescblüssß 311 suspendiren, so 1011119 man 061109111911 nichk hier eine absolut 0191166011619 Befugnis; 0111- 1911111811.

Mr Nbg. 0011 Ludwig crklärte, 16006111 dsr Abg. 2111111161 1111“) einer konservativeren Richtnng znneige, komme demselben 111111111129 anders 001“; es hättoii durch 016 vom Vorredner mit: gemachten 61618136 nicbt 11106 Städte, sondern anch eine 21115111)! anderer Korporationen ihre Hoheitsrkckxe 001101011“ bei den Städten möchte 061 210110011131 0119 Alte wieder 0619611811. Er (912011cr) 100110 auf 0166 Thema nicht weiter eingehßn, sondern sich mir 0211 AUSstiWUgLU 069 Ministers anschließen. _-

D r Abg. ])r. Brüel brachte ssincn in dsr 8001111111101! abgelehnten Antrag wieder 6111, statt „656111611100 (18111602101- zu sagen „Gemeinde: (GUM) Vorstand“ 611611111211 „(31691611106- (61105) Vorstchsr (Vorstände)“.

Dcr Abg. 0011 9191161001101 erklärxe, der Antrag 063 21110. Brüel 1101105161011 1111111116013, näher 9111016 Materie cinzugcbcii. Dic 9011111016011 0000 0911 2116111111 '„GUneindevorstelxr“ 1160911 lasstn im GLgMsÜH zu dem 2111110139 des Abg. Brüel, 10611 1166) 061: Kreisordnung dcr 61111161110600rst€09r nnr das Recht bekommen habs, für Ruhe, Sichsrheit 11110 Ordnung in sLith 631111111106 311 1019611 und LULUMLU mit Exekutivstrafen 1101511: 96060, nicht dsr Gsmeindevorstand. Der F". 29 der Kreisord- nung sags: „Der GAUÜUÖLUOMCHET sei die Obrigkeit_ 006 65611161110111631113 und, sofern derselbe nicht zugleich 2111116V0111€081 sei, das Organ 069 2111060011111er für Polizeiverwciltung 11110 habs in Folge dessen das 911110, vorläusrg VOL'ZUJLHM.“ Nun wi'irdc, wenn man nach dem Antrags Brüel statt „Gc- meindevorstsher“ „Gemcindovorstand“ seße, nicbt mehr der Schulzo, sondern der Schulze und die Schöffen es sein - denn daraus bestehe der Gemeindevorstand -, welcbe das Exckntivrccbt hätten. Das) dies auf dem Lando 1111111051111) ski, WWU man die Exekutive 111 0119 KoUegium des „Gemeinds: vorstandes“ lego, 0913 branche er 111cht auscinanderzuscßcn. Aber er glaube 61161), das; das nicht theoxetiscb richtig sei, was der Abg. Miquel, dessen Ausführnngen 1511: ]6 sonst außer- ordentlich 101111191066) ssien, Über die Enlstehungsgeschichtc der polizciobrigkoitlickxn Gewalt gesagt habe. Man brauche kein Anhängcr dcr Auffassung zu sein, als sei die Polizei 11106 ein Attribut 009 Staates, welchcs sick) abgssondert von den Kom: m1malverbä110cnim Staate entwickelthabe. Er 1001112 nicht darüber streiten, ob diese Entwicklung, wie». der Abg. Miquel 91011116, wirklich von 1111th nach oben stattgefunden habe; er meine, es lasse sick) gcschichtlich das Umgekehrte eben so gut beweisen, indcm die Hohßitsrechte ursprünglich beim Landesherrn gcruht hätten und 0011 dicscm erst auf die einzelnen Gemeindever-

bände übertra cn seien - er moins, auf dicse geschichtliche Entwickelung önne es nicht ankommen, wo bestimmtc staats- gcscßliche Bestimmungen in den i1brigen_ pr0ußischenProvi1izen einen cntgegenstehenden Zustand geschaffen hätten - 1110 also auf dem Lande der „Gemeindcvorstsher“ Und nicht der „Ge-

dispositiven Bestimmung auf die einzelnen Behörden eine relatiVL,

ihrem Geschäft» und Wirkungskreise entsprechend ist. Es bekßt:

meindevorstand“, also ein Kollegium, die Exekutive hätten,

und wo, wie in den Städten, nicht der Magistrat, sondern der Bürgermeister die Anst'ibung der Polizei habe. Es wider- spxecbe also der nach der Kreis: 11110 Städteordnung _ viel- leicht außer Hannover - in Preußen bcstehende jetzige Ver- fassungSzuftand 061: Gemeinden dem Antrags Brüel. Man laufe Gefahr, diesen zweifellosen Verfassungszuftand in die aUergrößte Konfusion zu bringen, wenn man die hannov-inschen Auffassungen einstitig in dieses Landesgessß Übertöage. Er bttts deshalb, den Antrag abzulehnsn. Der Abg. Dr. Brüel bemerkte, daß sein Antrag natürlich nur „bedeuten 10119, soweit dem Kollegium 0011913111906 Be- quxlffe zuständen, habe 66 auch die Anwendung der Zwangs- 1111 €. Der Abg. von Raucbhaupt meinte, daß man diese Frage Tit Rücks1cht auf die hannoverischenStädte“ beim §. 96 regeln nne. Der Abg. Dr. Miquel bemerkte, daß es sich um han- 1100611sche Städte nécht handele; denn da 161 die Sache zwei- fsllos klar. Darauf wurde H. 76 mit détnA111rag9Vri'111 „angenommen. §. 77 lautet 1160) der Fassung der Kommiffron:

Gegen die Avdrobung eines Zwangsmittels finden dieselben Recht-Zmittel statt, wie gegen die Anordriungen, um deren Durch- seßuna es 1110 haudelt, Die Re(btsmittkl erstrecken ficb zugleich auf diese Anordnungen, sofern dieselben nicht bereits Gc6enstand eines besonderen Beschwerbe- 00er VerWaltungssireitberfabrens geworden

0110.

Gegen die Festsexzung und Ausführung eines ZwangSniitteks findet in allen Fällen nur die BescbWerde im AuffiOtsrUege muer- balb zivei Wochen statt.

Haststtafen, Welche an Stelle einer Geldstrafe nacb §. 76 Nr. „2 festgesetzt sind, dürfen in kcinem FaÜe vor crgangencr end- g1.1ttgcr Beschlußfassung oder recbtékrästiger Entscheidung auf 0116 6111681171112 Recthmittel, bezieb1mgsweise vor Ablauf der zur Em- 12511119 06621566 bestimmten Frist boüstreckt jvsrdén.

H1€rzn hatte der Abg. Zel16 f01g6110611 Antrag gesteÜt: Das Haus der Abgeordneten 1110119. beschließen: Den §. 77 des Entwurfs folgendermaßen zu faTiexit

Ge,]?n die 2100101111116 eines Zwangsmijtsls 71110611 diesslben RccbiSmittel statt, wie gegen die Anorbnungen, um 0111611 Durch- se131111-„7 es fick) handelt. Die Rccbtsmiitcl ersirkckcn ficb zugleich auf diese Anordnungen, sofern dieselben nicbt berkits Gegenstand LMBG besonderen Beschwerde- oder Vertvaltungsstrcitberfabrens ge- worden sind.

Das Gleickoe gilt mit derselben Wirkung unter derselben Vor-

01191'91511111; bezüglick) der Festsetzung einer erafe (§. 76 Nr. 2), WEM! die Androhung 1111111 bereits Gegenstand eines besonderen BssÖWerbc- oder Verwa[tungsstreitverfabrcns 9610010611 111.

Gegen die Festseßung eines ZwangSmitiels, wenn dagegen nacb Vorstehendem ein Rechtsmittel nicht zulässtg ist, sowie gegen die Ansfübrung findet die Bxscbwerde im Aafsnthwegc innerhalb 31121 Wochen statt.

Haftstrafen, welcbe an SteÜe einer GeWskrake nacb §. 76 Nr. 2 festgesetzt find, dürfen in keinem Falle vor crgangener end- gültiger Beschlußfassung 00er rechtskräftiger Entscbeidang auf das einzelegie Rechtsmittel, beziebungSWeise vor Ablauf der zur Ein- 16011116 desselben bestimmten Frist voUstreckt Mrdcn. ,

Der Antragsteller machte geltend, daß sein Antrag der 'V'Wl- beklagteU Hypertrophie 061: Necht§mitt€l gegen _polizc111che Exskntivstrafsn, wie sie §. 34 062 Kompetcnzgewßséx gebe, entgégentrete, 01)11€ deOck) wie die Kommission 111111010113 Über 016169 431131 banusZugehen. Ungebildete Leute übersäben 0011710 016 Strafandrohun 11110 erinnerten jicl) ihrer 9169109: 11111191 erst bei der Fest eßung. Der 0011 einßr 513011561: verfi'tgniig (Betroffene k'0'11116 auch erst über die Art der Aus- führUng 0911610611 mit der Polizei in K011flikt 9611110611, 11110 in 10610111 Falle müsse demselben auch über 069 Stadxum der Strafandrohung hinaus das NLckÜEmittC-l 061: Klagc gelassen werden. Dersclbc 1011116 auch das Stadium der Androhung unbenutzt vorübergebsn laff6n, weil derselbe g1aube, daß er nicht wieder in 016 Lage kommen werde, 21118 10111 11011 der Polizei vcrbotene Handlung zu begehen, obwohl ex 016 Recht- mäßigkeit VLS Verbotes nicht anerkenne. Treffe 131816 21070119: 191511117; nicht zu, so müsse demselben 01111) für spatere Stadien als die Androhung das REckÜSUUNLl 06r Klage be- lassen werden.

Der Abg. 0011 Benda bat, den Anxrag ZcÜe abzulehyen, 70611 durch 013106111211 dio schädliche 300111111111 dcr Rechtsxmttsl wieder Eingeführt werde. Die S_clbjtxerwaltxmg werbe gx- schädigt, wenn sie nicht eine wirkjame Exekntws 110116. „SW, müss gcschiißt werden egen Quernlanten 11110 1106101111136 KontraWnienten. Für [atante FäUe der Ungerechton Be: lastung 061“ Betroffenen genüge von 00111 Stadmm der Fcst- scxung 911 das Recthnittel 0€r Beschwerde. ' __ _-

Der Abg. Freiherr von Zedlitz und Nenkwck) crklarte 1111)

mit dem Vorredner voklständig einverstanden. Wenn man 016 Bahnen der geordneten Freiheit verlasse, stürze 111011 111 016 der ZÜgeÜosigkeit. Die Selbstverwaltung scße em (391111539110 gebildetes Publikum voraus, da?- schon in dem Stadnmi 0er Strafandrohnng seine Rechte wahrzunehmen 090110536. Senie Erfahrnng habe diese Wahrnehmung stets, bestattgt. Du: übrigen 110111 Abg. ZeUe angeführten FäÜe seten Aiisiiahmen, für die eine allgemeine Rechts::sgel nicbt aufgcsieUt werden könne. Für diese genüge die Bcschwsrde. , Dcr Abg. Nichker (Hagen) laubtc, das; 111111911111 [0 611: gemeincn Reden, wie die des LorrednerJ eme 10 Wichtige Frage nicht erlsdigen könne. Man,!)abe1111'K01npetet1zgescß deshalb die Necht-Zkontrolen gegen 016 Exekyxwstrafeti 10 sehr vermehrt, weil, wie der damalige K0n11n11stonsbcr1c1)t aus- drücklich konstatire, die Krcisausschüffe 11110, bcsondsrs 0260213 5178869 Teltow 01616 Geldstrafen, namentltck) gcgen Gesmde, in eradezu barbarischer Weise aiigcwmibxx hab»). Hobo Geld- stra7cn seien aber für Unbemittslte 100111116) 6111 hohen Haft: strafen. Gegen diese barbarischen Exekutwstrqfen gebe der Antrag ZLÜL die nothwendige Rechtskontrolc, ivndem derselbe zugleich gsgen die Ouerulanten schüße und 012 Promptheit 0er Exckntive fördere. _

Der Abg. von WedelX-Piesdorf mes dte vom'Vorredeer den Krcisau-Zschüssen gemachten Vorwürfe energxsck) „zuruck. Nur ausnahmsweise sei vieUeicht in der ersten Zett eme un- gerechtfertigte Anwendnng von Exekutivstrafen gemacht worden. Strafen würden nach dieser Vorlage (zuck) nur, an- gewendet, wenn die Anordnun nicht durch emen D_rttten durchgesest werden könne. Getatte man die Klage bts zur