- Der General:Licutenant von Tilly, Direktor, des Departements für das Jnvalidenwesen imKriegs-Ministcrmm, ist von seiner Dienstreise hierher zurückgekehrt.
Bayern. Würzburg, 8. Juni. (W. T. V.) In der heutigen Scblußsißung der Wanderversammlung der bayerischen Landwirthe, welcher Se. Königliche Hoheit der Prinz Ludwig beiwobnte, sprach Freiherr von Thün- gen-Roßbach gegen die neuen direkten Steuerreform: entwiirse des Finanz-Ministers von Riedel. Die Versamm: lung nahm hierauf einen Antrag des Froih-Zxrxi- von Thüngen gegen die Reformentwürfe an und seßte eine Kommission ein zur AUSarbeitung von Detailvorschlägen. Die Kommission besteht aus dem Freiherrn von Thüngen, Baron Lerchenfeld und Dr. Buhl. Der Minister des Innern von Pfeufer protestirte Legen die Aeußerung des Freiherrn von Thüngen, daß die
eamten aUe Sebald an der sch1immen modernen Gesetzgebung trügen, und erhob ferner dagegen Einspruch, daß der abwesende Finanz-Minister aggressib in die Diskussion gezogen werde. Der Minister des nnern verließ hieraus die Versammlung. *- Zum niichsten ersammlungsort wurde Speyer gewählt.
Sachsen. Drßsden, 8.J1mi. Das „Dr. I.“ schreibt: Auf Befehl Sr. Majsftät des Königs wird au?- Anlaß des Ablebens Ihrer Majestät der Kaiserin von Rußland der Krieg?- Mimstßr Generai der Kavallerie von Fabrice sich in außer- ordentliche): Mission 11ach St. Petersburg begeben, um da- selbst, em AUerböchstes Kondolenzschreiben zu überreichen. Die Abreise deH Kriegs-Ministers ist auf Donnerstag festgeseßt.
„_ Oestexreich-Ungarn. Wien, 8. Juni. (W. T. V.) Sammtliche Landtage wurden heute 111 feiarlicber Weis unter Hqchrufen auf den Kaiier mit patriotischen Ansprachen dcr Vbrsißeiiden, welche in Prag, Jimsbruck, Czernowiß und Zara in beiden Landessprachen gehalten wurden, eröffnet. Jii'Salzburg' erklärte die der verfassungstreuen Partei ange- hörige Miiioritäi, so lange die Ernennung dss Landeshaupt: man_n?3„und seines Steüvertreters nicht erfolgt sei, an den memtomschen Verhandlungen nicht theilnehmen zu können. In Lemberg sprach der Landesiiiarscha11Wodzicki die Hoffnung auf GewährUiig der Dezentralisation der Vexwaltmig aus, welche 11061) der Verfaffuxg zulässig sei.
L'aiback), 8. Zum. Jm Landtage gelangte heute eine Erk'lariing d_er nationalen Minoritiit zur Verlesung, wbrm dieselbe 151 Yedauernbarüber auSspricht, daß die Re- gieriing der yorjabrigen Yetition um Auflösung des angeblich illegalen Laxidiags keine olge gegeben habe. Die Minorität müsse (11:11) ]th auf ihrem vorjährigen Standpunkte beharren und nehme nur aus patriotischen Riicksichten an den B2: rathungen des Landtags Theil. Der Vorwurf der JÜLgalität wurde vom Latideshanptmann und vom LandeSpräsidentsn zurückgewiesen. -* ' ' "
Post, 8. Juni. Der Webrausfchß beichk"*““ “919 Be-
rathung dss Geseßentmurfs, *bLtreffYZYZ bie" 911261151 011 Mg
Wehrgsseßes, bis FU.? Héébstsession zu v.rtagen Der Mi- LÉFZUFLJJZÉ YNÜÉZMUZ nocb im Latife der jeHigen Seisio'n W [“““ .; Oxratbung iii): wnnschenswertl) erk1art, dam1t_die _Wuryaten Einzelner Abanderungen schon bei der niichiten “Yushebung zur Geltung kämen. gram, 8. Juni. Der Banus V2ijacsewich hielt in der Landtagsversammlung cine Ansprache, worin derselbe erklärte, daß er als Bunch iiber den Parteien stehe und daß er mit der Unterstiißung aller guten Patrioteit den Wohlstand und die Zufriedenheit des LandL-Z herbeizuführen hoffe. Der AUSgleick) werb? übermorgen vorgblegt. Die Ansprache des BMW wurde mit Beifakl aufgenommen.
Schweiz. Bern, 7. „Juni. (N. ZÜrch.Ztg.) Die Session des Nationalraths wurde, da Präsident Künzli abwessnd ist, von dem Vize-Präsidenten Burkhardt (Basel) mit einer kurzcn Ansprache eröffnet. Zum Präsidenten wurde mit 95 von 107 Stimmen Burkhardt gewählt, zum Vize-Präsidenten im dritten Wahlgange mit 58 von 107 Stimmen Ruchonnet.
Jm Stiinderath hob der abtretende Präsident Steblin in längerer Ansprache die hohe Bedeutung des Obligationen- rechtes hervor. Gewählt wurden: als Präsident im ersten Wahlgang der bisherige Vize-Präsident Sahli, als Vize:Prä= siwent im zweiten Wahlgange Kappe1er. Dann folgte die Berathung der Staat-Zrechnung für1879 bis zu den AUSgaben des Justizdepartements.
Belgien. Brüssel, 8. Juni. (W. T. B.) Bei den heute stattgebabten Wahlen zur Repräsentanksn- kammßr haben die Liberalen in Virton und Neufchateau zwei Siße gewonnen. In Bastognk, Marche Und Louvain wurden die bisherigen klerikalen Deputirten und in Philipps: vil1e, Arlon und Nivech die bisherigen liberalen Deputirten wisdsrgewählt. In Brüssel erhielten die von der Association Libérale aufgesirzllten Kandidaten in 40 Buréaus eine Majo: rität von etwa 4000 Stimmen.
_ 8. Juni. (W. T. B.) WeikererMeldungzufolge ging die von der liberalen Assoziation aufgesteüte Kandidaten- liste hier mit einer Majorität von 5400 Stimmen durch. In den Wahlbezirken Dinant, Malines, Dixmude und FurneH wurden die katholiscixcn Kandidaten wiedergewählt. Zn Namur trug der katholische Kandidat den Sieg davon; im Uebrigen sind daselbst noch 3 Stichwahlen nothwendig. JU Antwerpengiiig die von der katholischen Partei aufgestellt? Kandidateniiste mit 200 Stimmen Majorität durib, In Brügge wurde ein katholischer Ka:;biIcit gewählt; außerdem sind 2 Stichwablen erforderlich.
- 8. Juni, Abends. (W. T. B.) Nach “dem nunmehr vorliegenden Resultate der heute stattgehabten Wahlen zur Repräsentantenkammcr aben die Liberalen, abgesehen von den noch erforderlichen 4 tichwablen, jest eine Majorität Fotn 12 Stimmen, wiihrend dieselbe früher 10 Stimmen e rug,
Großbritannien und Irland. London, 7. Juni. (Allg. Corr.) Die „Daily News“ schreiben: „Die MeldUng, daß Herrn Goschenß Ansprache an den Sultan, ebe dieselbe gehalten wurde, in Folge der Einwendungen des Sultans abgeändert worden, entbehrt, wie wir erfahren, gänzlich der Bcgriindung. Herrn Goschens Ansprache wurde so gxhalten, wie sie ursprünglich abgefaßt worden. Der Ver- zug in dem Empfange des außerordentlicben Botschafters mag m Folge dex. Sträubens deS Sultans entstanden sein, die ihm ertheilten Warnungen entgegenzunehmen, aber keine Ab: änderung, weder in dem Wesen noch in der Sprache der Nn-
Der Konstantinopeler Berichterstatter des „Stan- dard“ erfährt, daß-Herr (Höschen nach einer Anfrage bei der englischen Regierung gewisse Stellen seiner Ansprache an den Sultan abänderte, aber den ursprünglichen Text in der Privataudienz, welche dem offiziellen Empfange folgte, repro- duzirte. Der Korrespondent fügt hinzu, auf der Pforte YUM große Feindseligkeit gegen (Höschen. - Caratheodori
ascha wurde am Donnerstag vom Sultan ersucht, ein Gut- achten über die Lage des Landes abzugeben. Er antwortete freimüthig: es würde, um eine fremde Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes so viel als möglich zu vermeiden, nothwendig sein, das Reforiiiprogramm Khaireddin Paschas zu adoptiren.
Mr. Göschen hat dem Sultan die Ueberreicbung einer Denkschrift versprochen, welche die englischen Vorschläge und Ralbscbläge betreffs der in der Türkei nothwendigen Reformen enthalten wird.
Frankreich. Paris, 7. Juni. (Fr. Corr.) Der „Temps“ schr€ibt: De“: „UniverS“ und die „Union“ erklären unsere Meldung, daß eine Kongregation um die geseßliche Anerkennung eingekommen wäre, fiir unrichtig. Wir erhalten die Nachricht troß der Ableugnung der beiden klerikalen Blät- ter entschieden aufrecht. Wir fügen sogar hinzu, daß der An- trag der in Rede stehenden Kongrsgation in der von den M- kreten vom 29. März vorgeschriebenen Form abgefaßt ist und sich heute in der Hand des Ministers dees Innern und der Kulte befindet. Zur genaueren Aufklärung des „Univers“ und der „Union“ mag nock) dienen, daß die in Rede stehende Kongregation eine weibkiche ist, ihren Wobnfiß in einem öst- lichen Departement und ihr Mutterhaus in einem diesem benach- barten Departement hat, daß sie sich dem Unterrichte widmet und ihre Gründung in das Jahr 1868 zuriickreicht. Noch mehr, das Gesuch ist mit cderücklicher Zustimmung VTS BischofS der Diöcese eingebracht worden.
- 8. Juni. (28. T. B.) In der Deputirken- kammer theilte heute der Krisgs-Minister Farre mit, daß die Regierung beschlossen habe, die Fahnen der R epublik am 14. Juli an sämmtlichs Armee-Corps zU vertheilen; gleichzeitig brachte dsr Minister einen Gesetzentwurf kin, betreffend die BewiÜigung Lines Supplementarkredites für die 1191. diesem Anlaß zu vsransialtenden Feixrlicksziten. Der Geseßentwurf wurde an die Budgetkommisston iiber- wiesen. » Vlachére, 0011 der Rechten, richtete eine Interpellation an die Regierung bsziiglick) der inneren Politik und sprach sich mißbilligend übsr die zahlreichen Abberufungen von Militär: und Civil: bSÜMth aus, durch welche der Diexnst desorganisirt werde 11:11; über welche 'das Land unzufrieden isi, DLT" Krieg€--Mi: 1111161? LXWLÖML MF «&? seziixilich der Militärbsamten ge: machtsn Vörwurf, indem er erklärte, das, was die Armee IZÉöfganisirs, sei das Hineinziebcn der Politik in die Armee. Die JnterpeUation batte keine weitere Folge. _ Die Kammer nahm sodann im weitéren VerlanS der Sißung einen Antrag Naspails an, nach welchm der 14. uli, als der Jahres: tag der Einnahme der Bastille als Kationalfesttag ge- feiert werden soll. -- Der Finanz-Ministei" legte einen Geseß: entwurf vor, betrsffeiid die Herabsttzung dEr Zucksrste uer von 70 auf 40 Frcsz per 100 Kilo.
Der Senat nahm den Entwurf einer Konvention mit den Vereinigten Staaten an, durch welch? die Entschädigungen geregelt werdeii, welche den in Amerika wohnenden Franzosen für bis in dem lsßten Sessionskriege erlittenén Verluste zu zahlen sind.
Türkei. Konstantinpel, 25. Mai. Die Zahl der Mekkci-Pilger, Miche bisher alljährlich durchschnittlich 40 000 bcirug, hat sich im vergangenanahre auf über 45 000 belaufen. Um den Unzuträglickseitsn und den Gefahrkn in faniiärer Beziehung vorzubeugen. welche mit dc-r oft mangel: haften Verproviantirung und namentlich 1161? Ueberfiillung der Pilgerschiffe erfahrungsméißig verbunden sind, bai bci: hiesige internationale Gesundbbitézratl) unlängst ein vom Sultan inzwischen. genehmigtes bssondercéz Negle- ment fiir die Pilgerschisfe erlassen, Es ist da: durch ein-zm iätigst bervorgetretenen, am!) auf der. interniitionalen Sanitätskonferenzen ii: Konstantinop.l und Wien lebhaft erörterten Bebürfniß entsprochen wor- den. - Nach den bei der hiesigen Sanitätsoerwaltmxg eingegangenen Melduyagen der Sanitätsiirzte 1)€rrschcn“gcg8n- wärtig im Türkischen Reiche keinerlei Epidémien, was um so bemerkensweriber ist, als die in verschicdensm Be- zirken von Kleinasien, Syrien, Mesopotamien und Macedonieti herrschende H U n g e r s n 0 th an einzelnen Punkten auch Höchsie gestiegen zu sein scheint. Besondch groß ist dieselbe in den Dii'irikten 70011 Neorekock), Serres, (Humur, Djina und Drama, wo sich 55.2 Dorfbewohner von Maisstrünken und den Wurzeln von1801210ch105 1318110011111 ernähren. Nach dem Eintritt d-zs Friiblingswgens ist die Noth etwas gerirtger geworden, da 1116 Fraixen auf den Feldixrn Kresse und Cichorien fanden. Die- jenigsn, welche aus Mangel an Mehl große Mengen einer fetten, kreideartigen Erde (Infusorienkalk) genossen haben, sind 0211 den Folgen dieser unvsrdauiichen Kost gestorben
-- 8. Juni. (W. T. B.) Die Botschafter der Mächte
tende Kollektiynote zusammen.
Philippopel, 7. Juni. (Pr.) Der hier akkreditirte englische General-Konsul Mitchel hat einen unbesiimmken Urlaiib angetreten und dürfte in Folge Wechsels der englischen Politik nicht mehr auf seinen Posten zurückkehren. -- Aleko Pascha hat sein Projekt, eine Reise an die europäischen Höfe zu machen, aufgegeben.
Rumänien. Bukarest, 8. Juni. (W. T. B.) Das amtliche Blalt veröffentlicht die “neuen Vorschriften über die Bedingungen, unter welcbsn Ausländern der Auf- enihalt in Rumänien gestattet wird. Durch dieselben werden a11e Bestimmungen des Reglements vom 26. Februar 1). J., welche als vexatorisch angesehen werden könnten, auf- gehoben. Als Regel gilt, daß UÜL in Rumänien reisenden ober wohnenden Frosmden eine Aufenthaltskartc haben müssen; befreit davon sind aber (1112 Reisenden, welche sich nicht länger als 30 'Tage im Lande aufhalten, sowie diejenigen Ausländer, i_velche immobile, industrielle „oder kommerzieUL Etablissements im Lande besißen, odér welche seit 5 Jahren ein Gewerbe im Lande betreiben. Die Auferitbaltskarten werden gegen Vor- zeigung eines Passes unentgczltlick) aUSgesteÜt. _ (Haloaß, 7. Juni. (“W. Pr.) Das Subcomité: der „! europäischen Donau-Kommission hat bercitH ein vor-'
rebe, ,wie dieselbe ursprünglich entworfen worden, wurde aus * Rucksicht gegen diese Stimmung vorgenommen.“ *
läufiges Projekt iiber das Schiffahrts-Regulativ aus: ':
' gearbeitet. Bulgarien hat dasselbe bereits angenommen und '
traten beute zur Verathung iiber die an diePfortß zu rich- *
Minister Zankow erklärte, es sei wünschenswerth, daß Oester- reich-Ungarn in der Uebcrwachung6-Kommission nicht blos verxreten sei, sondern auch den Vorsiß darin führe. Bul- garien hat Herrn Minkovics als seinen Delegirten in die Kommißion designirt.
, Serbien. Belg_rad, 7, Juni. (Pr.) Fürst Milan mird iiach seinem Aufenthalte in Wien ein Bad aufsuchen, um seixie angegriffene Gesundheit herzustellen. - Der Ge- sandte'in Paris, Marinovics, wurde auch für London akkreditirt. - Heute, 11 Uhr Vormittags, wurde ein solenner Trauergottesdienst fiir die Czarin abgehalten.
Bulgarien. Sofia, 7. Juni. (Pr.) Der Fürst hat auf die Bitte des Sabranije die Session bis zum 13. d. M. verlängert. Das Budget des Ministeriums der Justiz 11110 des Unterrichts ist erledigt. Es werden FriedenSgerichte emgesiihri. Zn Silistria, Zaribrod und Dubniza werden Semmarien für Lehrer, in Sofia für Lehrerinnen errichtet. Da?) Gymnasium in Gabrowo wird in eine Realschule ver- wandslt. Die Volksschulen sind vierklassig.
Rußland und Polen. St. Petersburg, 8. Juni. (W._T. V.) Der „RegierungeZbote“ bringt in seiner hLUUJLU Bsilage ein Reskript Sr. Majestät des Kai- sers an den Grafen Loris-Melikoff, in welchem es heißt: Die von allen Ständen der St. Petersburger Bevölkcrung bei Ueberfiihrung der sterblichen Ueberreste Ihrer Hochseligen Majestät der Kaiserin aus» dem Winter- palaiéxz nacb “oer St. Peter-Panlskathedrale bekundete Theilnahme babe ibn und die Kaiserliche Familia mit großem Trost in ck16); tiefen Trauer erfiillt. Dieser aufrichtige Ausdruck der Liebe und Treue habe von jeher ein unbestrcitbares Zeugniß abgelegt von der zwischen dem russischen Volke und seinem Kaiserhause herrschenden Einigkeit, welche die Vorsehung zum Riihme mib Glücks Rußlaan immer unerschüttert erhalten mogb. Schließlich beauftragt dLr Kaiser den Grafen Loris- Meliioff, (111211 Bewohnern der Residenz feinen herzlichen Dank fur die bewiesene Thsilnahme aUSzudriicken.
' Nach einer offiziellen Bekanntmachung findet die feierliche Beis eßunng der Leiche der Kaiserin in der St. Petei- und Vanlé-katbedrale morgen Vormittag um 10 Uhr statt.
Amerika, Washington, 5. Juni. (Allg. Corr.) Mx. Cox bereitet in Gemäßbeit von Jiii'truktionsn d€s Ne- pxasentantxn!.)aus-Ausschuffes für Auswärtige Angelegenheiten emen Bericht 11er die Fischereifrage vor, welcher den Seseßxntwnrf, den der Ausschuß dem Hause zu befürworten ubexemgekommen ist, begleiten sol]. Der erste Abschnitt des BericM verfügt, dciiiVernel)in_€n„ nach, dieWiederauferlegung von „Hocken auf Fische und Fischerzeugniffe aus den britischen Provmzen. Der zw-zite Ermächtigt den Präsidenten, diese Zölle aiifohebizn, weiin die britische und die amerikanische Regierung Wiedex.“ im EMVMULHMLU iiber die Fischoreiartikel dees» Washingtoner Vertxagss sind. Durch Abschnitt 111. wird der Präsident autorisirt, Fischer der Vereinigten Staaten an der Ausiibiing ihrer Privilegien in Gemäßheit dss VETLMJLE zu verhindern, und wenn daS Gemeinwohl es erbeischt, auf?: Nein? Zölle aufzuerlixgsn, bis ein Einbsrnebmen herge- stekit worden. Der 4.21bschnitt verfügt die Priifung und Zahlung der Verlusib, die amerikanische Fischer durch Ver- lsizung dcs Vsrlrages »:rliiien.
Der Senat hat bis Ernsnnung deko Hierin James M. Putnam zum Gesandwii der Vereinigten Staaten bei Belgien bestätigt.
Chicago, 8. Juni, friih. (W. T. B.) Die Kon- :Ieniion siizte giésisrir Abisnd die Abstimmung über die Priisidentschastézkandidaisn fort. Bei der 29. Abstimmung wurdsn fiir Grant 307, für Blaine 279, für Sherman 91, fÜr Edmimch 31, fiir Wasbburnb 35, fiir Windom 10 und für qu71215 2 SUMME]? abgegeben. Die Versammlung ver- tagte sick) sodann auf hema.
_ 8. Jimi, Abends. (W. T. B.) Die 36. Abstimmung oer republikanischen Konvention ergab für Garfield 399, fiir_Grant 306,_ “fiir“ Blaine 42, fiir Sherman 3, fiir Wasbburne gieickzfaüs 3 Stimmen. Sofort, nachdem dieses Ergebiiiß ver- kiindst worden war, steUte der Führer der Anhänger Grants, Seiiator Conkling, den Antrag, die Ernonnung Garfields zumPrä- sidentschaftskanbidatcn zu einer einstimmigen zu machen. Der Aiiirag wurde angenommen und Garfield unter enthusi- astischen Kundgebungen dcr Konventionßmitgliedsr einstimmig zum republikanischen Priisidentschaftskandidaten ernannt. Die Konvention verkagte sich hieranf bis 5 Uhr Nachmittags. - Der Präsidetitscbaftskandidat James A. Gar- ficlb war bisher Mitglied der Ropräsentanteniaiiimer von Ohio und wurdc kiirzlich zum Senator für Ohio gewählt.
Südamerika. Rio de Janeiro, 1. Mai. Das DiIkL'Lt der brasilianischen ngierung vom 20. Dezember v. JA“) wonach 010 bis dahin den Einwanderern bei ihrer An- sizzdelung von Staatswegen gewährten Begünstigungen in Wegfall gekommen sind, hat neusrdings eine Verschärfung er- fahren. Wiihrend nämlich auch nach Erlaß jenczs Dekreteéz die Einweindxrer freie Aufnahme und unentgeltlichen Unter- halt in der Herberge der Regierung noch wie friiher erhielten, ift durib'Vcrfiigiing des Ackerbau-Ministcrs die Schließung der hiesigen Einwandererherbcrge zum 7.5.3111. an- geordnei worbcn.
' 'In Folge des Auftretens des gelben Fiebers in hiesiger S_tadt wsrden iibrigens alle ankommenden Einwanderer Utiverziiglich_nach der etwa 4 Stunden entfernten Bahnstation Barra de' Piraby befördert, um dort so lange zu bleiben, bis sie nach 1111011 Bestimmungsorten geschafft werden können.
. __; -,
*) cook, Nr. 71 des .Reiibs-Anzeigch“.
Aus dem Wolffschen Telegraphen-Bureau.
St. Petsrsburg, Mittwoch, 9. Juni, Nachmittags 1211 r 45 Minuten. Soeben verkünden die Kanonen der St. 5 eter- und PaulS-Festung sowie Artillericsalven der Bevölkerung die erfolgte feierliche Beiseßung der cntschlafenen Kaiserin. Die Fsier1ichkeit verlief programmmäßig.
Washington, Mittwoch, 9. Juni. Die Repräsentanten- kammer hat einen Gesetzentwurf angenommen, durch welchen der ZolL auf Gerstenmalz auf 25 Cents pro Bushel fest- gesetzt wird.
Statistische Nachrichten. Ueber das Sanitäjsperscxnal im Großberzogtbum
! Hessen bringt die „Darmst. Z.“ nach den von den KrciMksUUd“
heitkämtcrn aufgesteUtcn Uebersicbtcn Mittheilunaen, denen wir dk? folgenden Angaben entnehmen. Am Schlusic des Jahres 1879 warm
im Großberzogibum 349 Aerzte tbätig. 'Von„dlesén waren 6 aus- schließlich in Anstalten beschäftigt„ namlich die Aerzte Hes Landes- bospitals Hofheim und der LandeSiranaixstalt Heppenheim und 33 zugleich in Militärdiensten. Nach frubexßn- am 1- April 1876 an- genommenen Erhebungen übkk das Sgnitatspersonal „gab xs bamals im Großherzoqtbum 323 frei praktiznende Aerzte, ;mscblteßltch der aktiven Militärärztc; es hat fich„d'e Zahl sonacb m xinem nahezu einjährigen Zeitraum um 20 erhoht, und während damals 1 Arzt auf 2738 Einwohner entfiel, berecbrxet slch nunmebr 1Arzt auf 2668 Einwohner. In den Provinze'n batte Staikenburg nach der leßten Aufnabme 133 freipraktizirende Aerzte (1 : 3000 E.) darunter 12 Stabsärzte; Oberbeffep deren 94 (1: 2713 E.), darunter 5 Militärärzte, zmd Rbembeffen 11.6,(1 :2337 E.) und hierunter 17 MilitärarzW; Von den Kreisen batten die relativ höchste Zahl der Aerzte die' Kreise: Darmstadt 53 (1,: 1510 E) Mainz 52 (1 : 1930 E.), Gießen 38 (1 : 1776 E.), Friedberg '“ :2167 E.) und Worms 26 (1:2270 E.); die relativ ge- Zahl die Kreise Alsfeld mit 7 (1:5214 E), Lauterbach mit (1:47:30 E.), Sckotten m11'6 (1: 45L0 E.), Erbach mi“; 11 (1 : 4382 C.), Dieburg mtt 13" (1 : 4115 C.) und Groß-Gerau 9 (] :4044 E.). In den ubrigen Kreisen be- rechnet sich im Durchschnitt 1 Arzt auf 3300 E. - Von den 5 volk- xejcbsten Städten zählten Mainz 48, Darmstadt 42," Offenbaßcb 8, Worms 10 und (Gießen 32 Aerzte. Bon Wundarzten ubtJn «m Schlusse des Jabres1879 nur 8 im Großherzogtbum Prqxis auf!; ihre Zahl hat sich gegkn 1876 um 6 vermxr-dert. Approbirte Z ah " ärzte wurden 11 gezählt geg'en 14 dir vorausgegangenen, ?[yf- nahme. Der Veterinärzte einschließlich ber aktiven 'VNllltak- Roßärzte waren 60 vorhanden, und v'on dreien m_ der Provinz Star- ksnburg 27, in Oberbeffen 18, und in betnhesien 15. Die Zahl der Ap otbekcn hat seit Jahren ctne_ Zunahme nicbt ex- fabren; dieselbe betrug 107, dav'vn m Starkenburg 45, in Oberhessen 34 und in . Rheinhessen 28. Im Groß- berzogtbum überhaupi entfällt eine Apotheke auf _8551' Einw., in Starkenburg auf 8578 Einw., in Oberhessen auf 7500me. Und in Rheinhessen auf 9643 Einw. „Den 107 Apotheken_ standen" 108 Befißer oder Verwalter vor; weiter „waren ni denselben beschqiiigt 75 Apojbekergcbülfen und 39 Lehrliiige. Die Zahl 5er &Gebulfen batte fick) gegen 1876 nicht Unbcträcbtlicb vermmdertz die der Libr- linge dagegen in demselben Maße erhöht, sojdaß die _Gesammtngl der in den Apotheki-n beschäftixten Personen eine Verminderung mcbt erfahren hatte. Hebamm cn warxn im Großberzogibum 1315 an- gemeldet, davon entfalikn auf Siarlevn'ourg 425, auf "Oberbefien 463 und auf Rbkinbcffen 427. Geprufte, Heil'gebulfen 206, m Starksnburg 112, in Oberhessen _41 und in Rheinhessen 53.
-- Der Stand der österreichisckp-iingariscben Handels- marine war nach einem amt1ichkn AULWeise am Schlusse des Jubres 1879: 8226 Schiffe mii 330 672 1“. Gehalt, 27 426 Mann Besaßiing M516 990 Pferdekrast. Der (Yattung naib wareti 549 Schiffe weiter Fabrk odér eigentliche Seebandxlßiäyiffc mit_ 282 571 t., 6978 Mann, woiunter 72 Diimpfer mit 58 604 O, 2237 Mann und 16000 Pierdekraft; Weitcr 62 Schiffe der großen Kristen- fabrt mit 6143 l:, 356 Yiann, w_orunier 4 Dampfer mit 3601, 37 Mann und 250 Pferdekraft; Terper 1834 Schiffe ber fieineii Küstciiiabrt mit 27066 6, 5446 Mann, _worurxtcr 28 Dambiér Mit 1317 t., 180 Maxin und 740 Pferdekrait; feiner 2000 Fischerbooie mit 5686 r und 7309 Mann, endliä) 3781 verschiedene Boote M11 9206 t. und 7337 Mann. Von “cen Gesgmmischiffen entfaÜen auf Triest und sein (:?!“ebiet: 487 Schiffe Uni 88 817 t, 3543 Mann, Worunter 72 Dampfer mit 58 604 r, und 16 000 Pferdekrafi, 50 Schiffe weifir Fahrt mit 24 300 b und '520 Mann; aui Istrien und ii: quarneriscben Inseln:, 1820 Schiffe 11111 85 378 b, 6253 Mann, worunter 1 Dampfer mit 35 b ,und 25 Pferdekraft und 155 exigentlicbe Sesbandelssibiffe mit 72 284.4 und 1465 Mann; auf die gefürsteten Grafschaften Cort; iind Gradisca: 289 Schiffe mii 1361 b und 600 Mann, . w0r1111scr 1 Dampfer mit 191; uud 10 Pferdekikast, aber keine Schiffe weiter oder großer Küstensabrt; auf Dalmatién: 5134 Schiffe Mit 85 479 b, 13 646 Mann, worunter 6 Dampfer mit 153 b und 148 Pferdekrajt, kann 125 Schiffe Weiter Fahrt mit 61079 v und__1261 Maxin; endlich auf das ungarisch-kroatisde Küstengebiet: „496 Schiffe mit 69 637 t. und 2384. Marin, wvrimier 3 Dampfer Mit 72 Pferdskrast, dagegen 147 Scbiffe Weiter Fabri mit 66 305 b und 1495 Mann Bemaxmung. Auf den Werften und Stapeln der Hafengebiete von Triest, Rovigno, Pola, Luffinpiccolo, Zara, Spalato imd Rasnsa Wurden 29 Segel- schiffe, 8 Dampfer (in Triest) und 198 Barken im Gcsammfgvxbalie von 16724 1; mn gebaut und 162 Segelschiffe, 93 Dampfer (92 in Triest; imd 231 Varkcn im Gesammigebalte von 133911 65116- gebessert; auf den ungarisiben Werften von Fiume, Vuccxri und Poriorß, 5 Schiffe und 2 Bakken mit 2586 1“, Gehalt neu gebaut, 3 Segler und 1 Dampfer mit 438 t; Yehait angebcffert. „DL: Wert); der auf den 23 Werften und 18 Stapeln dér österreicbischen Küste im verfloffenén Jahre ans,“;efübrten Neubauten beziffert sich auf ungefähr 2826175 Fl., jixncr der Ausbcffexmigm auf 1 321981 F1; der Werth dcr Neubauten auf den 5 ungarischen Werften betragt approximativ 398035 Fl., der der Aquesserungen 13400 Fl. Während des Jahres 1879 wurden 7 Schiffe mit 3932 r Gehalt im Auslande angekauft (5 aus England, 1 aus Amerika, 1 aus Italien); kagexen 8 Schiffe mit 2450 r Gehalt dorthin verkankt; gescbxitert, in Verlust geratbcn oder sonst warscbolien sind 29 ösicx- reicbiscbe Schiffe mit 11442 v Gibalt.
Kunsk, TBHÜMYMJ und Y:“iéemä'six.
Von der im Verlage wn Wilhelm Kocbuer in Breslau exicbsinirxden Summlung: „Deutsche Volksscbrifteii' find vor Kurzem wiederum drei Bändchen erschienen: 1) Der 1echste 11:15 siebente Band zuiammcngefaßt betitelt sich: Die Habsburger und die Hohenzollern in ihrer deu1schen Reichspolitif v0111)r._§Franz Heizer. Der Verfasser ordnet den analt_in folgmbe Kapiiel: Die Habsburger bis zum 30jäbrigen Kriege,". Die Folgen des 30jährigen Krieges und die Kaiscr Ferdinand U., Ferdinand 111. 13.60 Lkopold 1. Französische Heilkünstler. SÜWM'FU deutsckser Publi- zisten aus „dem 17. Jahrhundert. Die Mark Brandenburg und die Hohen- zoÜerii bis ziim großen Kurfürsten. Die bkiden ersten Köktist? in Prxußßi1, Die Hgbsburgey von Leopold 1. bi? Carl 71. König Yiedrich 11. Maxie; Tbetksia. Joseph 11. und der Friede zu Teschen.
er deutiébe Furjt'enbund unter Friedrich 11. Führung. Friedrich Wilbelm11. UNd dl? Vexsuche, den deutschen Fürstenbund zu festigen. Kaiser Leopold 11. verstandigt sich mit Fricdricb Wilhelm 11. Kaiser FWU *1- UW der KW.! (Wen Frankreich. Das Deutsche Reich und PWW" bis sa„mFrtcden von Basel. Kaiser Franz 11. undeutsiba PLUM, UNd Dexxnithigung durch Napoleon König Friedrich Wilhelm 111, unb 1201? PWMk bis zum Jahre 1805, Die Idee eines norddeuticben KßlsékTEZÖKI- Preußens Wiedergeburt. Oej'terreiib im Jahre 1809. Die Erhebung Preußens. DU“ Kongreß zu Wien. Oesterreich nach dem Kriege Ulltkk Franz 1- UU]? Ferdinand 1. Preußen unter Fried- rich Wilhelm 111. nach dem BeneiunJSkrikge. O posilionelle Re un en . _ , „ P J a im denisiben Volke. Der ZoÜverem. Friedrich Wilhelm 117, Die RLVZÜUUM dcs Jahres 1848 uiid das Parlament in Frankfurt am Main. Oesterrei-„H untex Kai1cr tanz Iosepl). Die letzten Regie- rungsjabre Yiehr'tcb Wilhelmii 1 . und die neuen Bahnen der preußischen olitik " unter Walheim 1. Deutschlands Einigung unter Preußens Fubrung _11'111 Außscblaß Oesterrejchs_ _ Der Preis des Doppelbaudes betragt 1 .“. - 2) In zweiter Auflage ist als zweit-“r Band der „Deutschen YolWsckoristen“ „Die Gesund- !)eitspflege vor: Dr._Jacobi, Königl. Beiirks-Phyfikug und Docht der Staatöarzneikiinde 2" der Universität Breßlau, berauz- egeben. Naib einer Einleit'an uber den hoben Werkb der Gesand- ßeitßbfsege bespricht _ dxr erfasier bie wesentlikbsten Fak. 1oren einer verstandigcn GesundheiWPflege, nämlich: die Wohnung, Die Nahrung, die Kleidung und die Haut- pflege; die Thäligkeit und die Ruhe; die Ekrziehmigxnd die Schule, und knüpft karau beaciytenswcrtbe Rathsiblage i_ur Hebuna umd Ver. breitung der öffentlichen Gesundheitépfleue. _Das Bandcbcn kostet, wie jedes der Bände der „Deutschen Volksichriften', 50 „3, bei
Parliebezügen tritt eine wesentliche Preißermäßigung ein. Diestr billige Preis ermöglicht weiten Kreisen den Erwerb diexec Sammlung empfehlenswertber Volksschriften. _ ' ' '
-- Jm Verlage von I.J.Weber in Leipzig ist soeben erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: „ Gicht und Rheuma- tismUS“. Von Dr. Arnold Pagensteckper, Königl. Samtats-Rath und prakt. Arzt in Wiesbaden. Zweite, umgearbeitete Auflage. Mit 12 in den Text gedruckten Abbildungen. Preis eleg. brbcb. 1 „1650 „_3, geb. 2 „M 50 43. -Der Verfaffer _bat es sich in dieser, bereits in mehrere Sprachen überse ten Schritt zur Aufgabe gestellt, die bere von der Gicht und dem » beumatißmus in den 'engen Rahmen einer Pcpulären Bearbeitung zu faffen; Daß ibm Yies gelun en„ beweist das baldige Erscheinen einer zweiten Auflage, fur w'elcbe 161) in Folge der wesentlichen Fortschritte der Heilkzmde einc vielfache Umgestal- tung der einzelnen Kapitel nothwendxa machte. Namenthcb erfuhr die Lehre vom akuten Gelenkrbeumatißmus eine auf die neuere'n theoretischen Anschauungen und die erfolgreiébe moderne Tbexapie gegründete modifizirte Darstellung. In der „Reihe' der iÜustrirten YeslÖrzidbeitsbücber des Weberschen Verlages bildet diese Schrift den 1 . and.
Gejverbe uud Hemdex.
Nachdem die auf den 24. v. M. berufene außerordeniiiche Generalizersammlung des Aktienvxreins des zoolo- gischen Gartens zu Berlin, Welcher em Anirch des Vorstan- dez, betreffend die Konvertirung der 6prozentigen Obliggtionen, vor- laJ, nacb §. 20 des Gesellschaftsstatuts Mansels Erscheinens der" er- forderlichen Anzabi von Aktionären sick) als 111651 beschlußfah'g ergeben, bat der Vorstand eine zw_eite außerbxdeniliche Geueralver- sammlung ziir definitivcxn Beschlußfassung über den betreffende'n An- trag auf Montag, den 28. Juni 5. J, Nachmangs 5 Uhr, 111 das Restaurationslokal des zoologisckyen (Gartens berufén.
Der vorcrwäbnteAntrag lautct: Die (Zenerglversammlung wolle beschließem Der Vorstand wird ermächtigt, die in'den Jahren 1871 und 1873 emittirten, zu 6% verzinxlicben Obligationen deH Vereins in 50/0 umzurvandeln, aÜe zu diesem_Zwecke fur „erforderlich).u er- achtenden Maßregeln vorzunehmen, die dazu nötbigen'Vertrage "zu schließen und insbesondere: 1) die. vorgedacbten Obligationeri zu._kun- digen, zurückzuzahlen “.ind an deren Stelle _neiie 50/0 Obligatioben zu gleichem Betrage zu emiitiren, unter Festiteüitiig der Modcckttatm und Amortisationsbediugungen für die neue EMUsWU, 2) den Be- sißsrrn der Obligationen, Welche sicb zum Umtausch dex 6“'/0 Obliga- tiouen gegen 50/0 His zu einem vom Vorstand zu bestimmenden Ter- mine bereit erklären, eine Prämie von 1% des Nowixialbetrciges zu bewilligen. Eine Konverriirung der neu zu cmittixenden Anleiba sbll vor dem 1. Januar 1891 nicht zulässig sein. Bis zu 'diesxm Zcit- Punkt soll die Amortisaixicu d:r vorgenannten, Anieibe init Mindestens einem halben Prozent und höchstens mit chi Prozent desGesarximt- betrages erfolgen. Vom 1. Januar 1891 ab kann 2111? hohere Amortisation eintrefen.
-- Saaleisenbabn. Wie gemelbxt, stcbi W der TQJLS- ordnung der auf den 29. d. M. kinberufenen Gxneralvexsamm- lung ein Antrag Der Direkiiori auf Genehmigung 523 von ibx "ab- ;iesckylofieiien Vkrtrages 0er Kündigung der 435x532ut13en _PriorckatH- Anieibe und Aufnahme einer ebenfails mit staatiicber ,Zmßgarantie versehenen 4prozent.21:1[eibe, s0W1S die:),iiitibeilung, daß dex betxeffende_ Virtrag mildem biefigenBankbaufeIicobLandau _abgcschioiien ist. 21.11s Gruud dieses Vertrages wird dix Direktion-die ganze 4§Yrozentige PrioritätOAnleibe für den 31. Dezembex 1880 zgr Ruckzablung ul xu-i kündigen. Vom 1. Januar 1881 Hört jede'Verziiisung dixr Obligationen auf. Die Saaleisenbabn nimmt eme neue, 11111 4 0/0 Zinsen von den betbeiligteii Regiermigen ngantirte Prioritc'itsanleibe mit 3396 500 „46 auf, Welche „mr? bcilbjasbrlicbkn Ziiiscoupons vom 1, Juli 5. J. an zu versehen ist. Die einzelnen Stücke dieser nenen Anleihe Werden nacb Nummexn „und NennWerib genau dm 1106) nicht aux-gewbsteri Stücken der ]eßtgen 410/10 Axi- lcibe eiitsprecben, un?) es foolgt dÜe Ti1giing der nenen Anleihe in ganz d-“rseiben Weise, in Welcher die TÜJUUJ des Restbetrages dex alten Anleihe zu erfolgen gehabt Haben würds.“ Zur" chuemlicbkeit der Inhaber der Piiixritäisob1igationi'n wird die Ruxxzahlung anßer in Jena, am SitZe dsr GeseUschaft, auch noch in Muncch, Berlin,
rankfutt a. M., Leipzig und andcren, bon dcm Bankhaus Jacob Landau einda zu bkzei-bMidcn StelTen vorgekommen werben., „-
- Die zehnte orderilliébe Gexxeralversammlung dec Rbcini1ch- Westfäliscben Rückversickxerungs - Gesell'schait Wurde am 29. Mai in M-(Gla'dbach von siebenzebn Aktionaren, Welck)? 408 eigene und 40 fremde„ zufamnwn. 448 Stimmen Vertraien, abgebZiirn. Aus dem Geschäftsbeiich entnbeen wir Folgendcs: Es „belief [ich in der Transportbrqnibe die Prämienciimabme abzugltch Ecur- taacn ec. auf 1509 780 .“ 34.33 aus einem Versicheruugskabital von 252 045 341 «16, Hat sicb also gcxen die PrämiEMinnabme bes" Yor- jabris mit 791223 311 21 ,s nahezu verdoppelt. Obiger )xrarnken- Limbach 1ritt binzii die Prämien- und Schadenrejecve aus dem Jahre 1878 mit 307 30536 55 «11. Dagegm wurden vsrausgabt an Rctrocessionsprämien, abzüglich Coartagen U. 352 292 «44 20 „Zz, (111. Ssbädkxi abzüglich des Aiitheils der Rückvcrsi..b.“rer 753 733-576 39 45 und 163 287.74 65.51 an PQVVifiOULn, Vorwaltungs-, Orgaiiisattonskosten mid Tantiéme. Die Schaden- und Pr-ämienreserve per ultimo 1.879 wurde auf 793 435 „44 79 „_1; festgéscxt, Wovon 273 869 «M 71 43 auf die RückverfiÖcrcr resp. Rett'oces ioiiäre entngeii. Die Feuer- brancbe brachte im verflossenen Jahre eine Pramrmeinnabnw oon 1124192 „14 58 „Z, wozu (111 Prämien- und Schadcnrescrbe ex 1878 421056 „M 20 Y binzukamen. Die 'Musgaben betrugsn 393 221 «;ck 74- Y an Rexroceißoiisprämisn, 610983 .“ 22 -5 an Schäwen abzüglich des Autueils der R-xtxoceffionare un“? 221767 «76. 78 4) an Verwaltungs- und Orgaiiisationskosien. FYk schwebende Sib-idM undlaufknde Risiken wuréen Ultimo1879reserwir1547q299ck4 39 Y, wvruntsr 164 424 „26 97 45 als Antbeil dcr Retrocesßwna'r-r. Dic.- Gesammteinnabmen der Gssellscbaft beliefen sich e'iri- scbiießlicb 55 387 „46 65 „H Crirag aus ©2lbanlagen,_ Polize- geldern, Aktienitmscbreibegebiibreii und verfaÜeuen Dibidcnden auf 3418 322 „44. 32 „Z, und die Gesam-mtausgaben inkliisibe 609 „M 83 „Z. Absibreibung aui" Mobilien aus 2495 895 “M 84) 17- wonacb ein Brutto-Ucb:rschuß verblieb von 922 426 .“ 46 «5, gegxn 810137 .“ 81 «„I im Vorjahre. Von diesem Uebcrscbux; kamen in Abzug die Scbaden- und Prämieurescrve für 1880 mit neito, 902 44096 50 Y„ so daß sicb ein Reingewiiin von 19 985 514,96 „5 exgab. Hiervon ging ab die statutarische Einlage in'deni Kapital - Reßervu- fond mit 3526 „44 94 „Z und verblieb som1t em Ueberschuß von 16 459 «26 2 Y, welcher Betrag, zUzüglicb *aus dem'Cxtr-a-Reierve- fond entnommeiicr 6040 „M 98 45, als Dividende mx! 11 „16 25 „“I pro Aktie : 7x 0/0 der statutartscben Cinnglung an die Aktionare znr Vertheilung gelangte. Seit dem zcbnjabrigen Bestxbirn der Ge- sellschaft find sonach 111z0/9 dcr Neleisteten baaren _Einwblung an Dividendkn vcitbeilt Wolven, und außerdem bzt sicb em Kapital- un_d Extra-Reservefoud von 170 523 „44 32 _«3 : 56,8 0/9 Hes eingezabi- ten Aktienkapitals angesammelt, so daß die Garanttemütel der Ge:- sel1schaft cinsch1ießlicb deéc Prämien- und Schadenreserve Ende 1879 4072 963 «74 82 ck) betragen. „
-- Aus dem Geschäftsbericht der Compagnie des Chemins de fer de la SuisseOccidentale ergiebt [ich, das; zwar ein kleiner Reingewinn über die Verzinsung der Prioritatsaktieii vorbanben 111“- der aber dem Gruenerungsfond überwiesen wird. Der gejammte Reingewinn des Geschäftsjahres 1879 ste11t_sicb guf 984 890 Fr., wovon 700000 Fr. a[S 5proz. Verzinsung der Prioritatsafttcn zu vernJenden sind und 284 890 Fr. im angsdcuteten Sinne benußi wyrden. 93412 GA- sammteinnabmen der Gesellschaft betrugen im Jahre 1879 11735 214,59 Fr. (per ](m 24 096,95 Fr,); im Jahre 1878 1133109222 Fr. (113? km 23 267,13 Fr.), als:) eine Mehreinnabme von 40412237 F).; die Beirichausgabrn batten sicb auf 5684 601,01 Fr. gestellt. ;) r Verzinsung und zur Amortisation der Prioritätssckyulden der Ges-le- schaft waren 5493 994,62 Fr. nothwendig, so daß der ganze Betriebs- gewinn nur 556619 Fr. gegen 438 611 r. im Jahre 1878 betrug.
Dail ungünstige Resultat, welches zur" olgc hat, daß die Aktien *- divideiidenlos bleiben, seyt der Geschaftsbericbt auf Rechnung der
ungünstisien Wciriernte und der wenig aünstigsn Ernte der'Scbweiz überhaubt. Ueberdies habe das schlechte Wetter "den Reiseverkehr unaünstig beeinflußt. Jm Personenberkebr ]md im Jahre 1879 von Neuem 259103 Zr. waxiiger vereinnahmt worden; im Güter- und Viel) - Ver ebr dagegen 535 081 Fr. niehr, so daß eine Gesammtmebreinnabme von 275 978 Frs. fick) ergicbt. Seit dem Jahre 1876 - wo allerdings da:? 1chwe1zeriscbe Bundes- scbießen einen iiroßen Einfluß aui ken Pkrsonenverkebr gehabt hat - sind die Einnahmen im Personenverkehr koristant ziiruckgxgangcii; sie waren seit dem Jahre 1873 noch n1cht]0'11126k13, tyre six un Jahre 1879 gewesen sind. Daaegen waren die Einnahmen im Gutex- verkebr im Jahre 1879 weseiitlick) besser (175 in den Jabren1877-78. Der Bericht bebt hervor, das; nur die Wiederkehr beffxrer Ernten, gemeinsam mit der Rückkehr eims schwungbafteren Reiievcrkebrs in der Schweiz der Geseüschaft günstigere Resultate zufubrcn konnte. Die Konvention, die mit den schwaizeriscben Rachbgrbabneqxezen einer gemeinsamen Vertheilung gewisser Verkebnre 591119107151 111, bat nach dem Geschäftsbericht günstige Resultate fur Die Gesellschaft er- eben. , .
g - (N. Zürch. Ztg.) Der Verivaltuygöxajh der Vereinigten Schweizkrbabnen hat in seiner; Sitzung vom 5. d M. den Jabkesbericbt Und die Rechnungsabichluffe pro 1879, die 'von bei" Generaldirektion vorgcleit nwrden waren, geiiebrmgt. Die DM- dei.de wmbe für di: P-.iorität§aktiexi auf 25% oder 121 Fc. per Afiie et ese t.
Sftsréilsjéind, 9. Juni. (W. T_B") _ Wollmarkt, Zufuhr 5016 Ctr. Wäsiben mittelmäßig, Ge1ckaif iiblepveiid und _flau, etwa )5 Verkauft, Preise 160-175 „M, Zei'mgc Waare etwas weniger, feine etwas mebr, „ „
BreSlau, 9. Juni. (W. T. B) Der bieiige Wollmczrkt eröffnete matt; die Umiäxze waren _belangchS. Die Kaufer drucken den Preis. Bei eiuer Preißkonz-zifion durfte der V?xkxbx ber- mufbliab reger werden. Die Zuf*1bra111Markt§be1riig ca.'1200.1151x.; der Verkauf auf dem Stadilager mar erheblich mit einem Piets- aufschlag von 6-9 .“; Mittelwoüen ancb unter vorxabrrgen Preisen.
Verkehrö-Anfialteu. “ Die Eröffnung des neuen Personen _- Babnboses der Berlin-Anbaltischen Eisenbahn hicrsklbst ('A-Ika- niscber Plak) Nr. 6) ist auf den 15. 5. MW. festgesetßt. D_er provisorische Bobnbvf (am Ausiiange 5er Trebbinexstraße) wird in der Nacht Vom 14. zum 15. Juni er. und zwsir unmtttelbar nacb Eintreffen des um 12 Uhr 15 Minuten Nachts bier ankommerx- dcn Courierzuges Nr. 26 für den Yersoncnoerksbr geschlossen., Die Abfertigung sämmtliéber Persopenzuge, dec Biilctverkaui, die (Ge- päckannabme und -Ausgabe, die Beförderung telegrapbisiber De- peschen 2c. erfolgt demnächst in dem neuen Emyfaiigsziebaiide bier- sclbst und beginnt mit dem Dienstag, de_n 15. Juni cc„ Morgens um 5 Uhr 40 Minuten nach watersxld: abgebenden L01111311JS Nr. 51 resp. mit dem um 6 Uhr Vormittacis i_iacb HaÜe, Gothen, Leipzig und Rödexau (-Dre§den) abgeben?)?n Perjoiienzuge Nc. 7. Southampton, 8. Juni. (W. T._B.) Der Dampfer des Norddeutschen Lloyd ,Donau“ 111 hier eingekroffen.
Berlin, 9. Juni 1880.
Internationale Fischereiausstelxlung'. Di::_N:cdchr- lande find mit einer überaus instruktivcxx K*“oilektion aus dxr 21115- steUung erschienen. Ueber die reiche niederlandiscbe Fauna, soweit sie für die Fischerei bon Intereffe iii, belehren ubs die zoologische Ge- selischaft zu Rotterdam, das Reichsm3scum _fxir Naturgesibiibte in Leiden u. A.; die TbierWelt Madagaécaxs xubtt mis ])x. Fraxnzxms P. L. Poltcn-Sch)eveiiingen, die JiisdcriaUdisckI-Jndieiis, aÜeromgs nur in Abbildungen, das Ministerimu der 5151951511 '1111 Haag _und die Krmcbylien “ces .malayischen Archipalß der; K_omgltck)? zoologische Verein zu Amsterdam vor. Untcr den konjervutcn Flfsbkt] 1,1112?)- esfiren vor Allem die verschiedenen Verwendungen tiiedcrlgndischer Fische zu Fiscbköder, mit dem dieses Land die Fischereien an der ganzen Westküste Europas bis bmuntex i_iacb Spanien Versorgt. Um die Produktion und den, Expoxt kon1ervrrtex Fische zu erleik.)tern, läßt die Regieriing den Fischereicii alle méigltcbe Unter- stüßu;ig angedeihen; um nur ?inen Punkt in dieser sz1ch111ig zii ec- wäbnen, sei darauf hingewiesen, daß in den Niedßrlanden die Fische- raxien von der hoben Salzsteuer voilständig befreit sind. chbmter- effant ist das, was die Niederlande 1115116111? 11.,„Gsratb„e der Fischeréi, außgesteUt haben. Die HaUPUÖÜUJkM d_er nieberläiidischen Fischer absorbirt der Heringsfang. Derselbe geicbxebt m1t_ Hiilfe der 251221, die aus 65 bis 70 einzelnen Netzen besteht, deren jedes 27 m lang und 163 m breit, Vermittelsi dünner Schnurchen, sbgenannter Sticken, mit einer mit Korken (Flooten - etwa 2700 bis 2800 „an einer Vleet) versehenen Leine, dic 'Speerrcß, verbqnden ist, Welche ihrerseits durcb stärkere Leinen, die Seyzixigs, an die große Vleetreep befestigt wird., Um daSc Durcbbtezeii des Reizes zu verhindern, wird zwischen x_eder Haupt- oder ganzen Sev- ZinJ noch eine leichte oder halbe Seyzmg angebracht. Die Vleetrei-p und Alles, was daran aufgehängt ist, Wird durch eiiie aioßze Anzahl leerer, nmfferdicbter Tonnen oder Breels, welcbe mxttelit Breeltxue (111 ibxc bcfestigt smd, schwimmend erhalten. 5JZabrzeuge, welche zum Wiederanbordbolcn des Vleet Datppfkrait ge raiicbeii, fischeri jetzt sogar mit 100 Reisen. Für die 'VW)“ oder Kabliaufiicherei Werder.“. Leinen aebxaucbf, von fein gebecbcltem Hanf ge- sponnen, Woran die Angelbaken vkrriiittelst klxtner Schnarchen, so- sieiia=inter Snenän, befestigt sind. Jobe, Leine Mißt 44 Faden, 16, friibir 14 Leinen zusammen steUeri cin"e sogenannte ng dar. Jed? Bak trägt einen Anker, womit die Bug - die be'rscbiedxnen Beinen zusammen -- dicbt am Meeresboden festgelegt wirb; jeder Anker. ist wieder durch ein Seil, die sogenannte Bakleine, mit einem schwimmenbeii hölzernen Kegel verbunden. Die Flandxrn werden an der Küste in Neßen «fangen, die 17 m lang uiid 30 ein hoch sind; 6 dieser Neße werden. mit einander verbunden, m der thbturig des Stxomes aufgestellt. Diese NetZe tragen keinen qub, sind aber mit etwa 9 RF Blei beschiver , ibie Maschenwchite Ut 5-5,5 om. Nächst 14.-n genannten Fischen nimmt die Austxr das Haup'tmtereffe in Anspruch. Der Aufternzucbt wird in ben Niederlanden die bö_:bste Bsacbtung Jeschcnkt, und die Niederländisibe Geseüscbaft zur Forde- rung der Austernzucbt zu Bergen op'Zoom _ hat sich die ,Pflege der- selben zur speziellen Aufgabe gexnan;t. Dic genannte Gesellschaft giebt unk; denn auch auf der Ausstellung eme genaue DarsteUung Yer Zucht, wie sie zu Bergen 01) Zoom," Tboleti mid Jerseke geubt wird. Der Untersuchung der _Gewassec wir_d in, den Nieder- landen - und das kann bei dein Verstandmß, das" man der Bedeutung der Fischerei 'in 171er Lande entgegenormgi, nicbt überraschen -- die Peinlicbste. Sorgfalt gewidmex. Seit 1876 wird anäbrlicb an irgend einem Theil der Kuste eine Station errichtet, welcbe genaue Untersuchungen Übar Bau- „und Lebensweise der zur Meeresfauna dcr Nickéeilande gehörenden See- tbiere anzusteUen bat“; 1876 war sie in Helder, 1877 "'m Vliesfingen, 1878 imd 1879 auf der Insel Tersche111ng -errichtet.
Der Nachbar der Niederlande, daI Königreich Belgien, bat fich offiziell an der Ausstellunß nich betbeii'igt. Auxer Liner Schrift des Hrn. voU dem Bussche 1": er die Fischer Blan enbergbes finden wir aus diesem Lande nur das Modell des Austernizarkes )erOftcnder Firma Bettger u. Co., die gleichzeitig einige Geraibscbaiten in Ab- theilung 3 außgesteüt bat. _
Auch Frankreich ist dei Ausstxllunqg fern geblieben, VbWObl die Fischerei, und namentlich dle. kU_*1stliche Fifchslxchkz in diesem Lande aui einer bvben Stufe der Ethcke- [UNI steht- Von den vier Aussteuern, die aus Frankreich er- schienen sind, haben Maré-Nanjes und TclYffonneau jeune fils- Bordeaux Konserven, Longuéty-Boulcgne s. ))k. Neßproben und Dk- Girard-Liile einige interessanje Werke aasZesteUt, die *die Herren Barrois und 131". Paul Halle; zum Verfaffer bäh?"-
&.FO-k-Isikx-x.