1847 / 19 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

...-'

„39-9.

_:_

“. “““““-29**'"Nxo.'

p. Jkübiabts -Lieferung sahltm L-Lnßellungen, zu 50 Rthlt. p. 70 F71psd.

warm Käufer.

Veminmt siedender Hafer würde bei 48vfd. zu 35 „a 36 Rthxk- naxb Entfernung Beachtung gefunden haben, es ward aber nichts offenrt; fuk

48psd. p. Friihjahr wurde steigend bis 37'; R11)“. bez.

Koch - Erbsen holten in mittlex Giite 66_68 Rrhlr-, seiner Gli"

70-76 Rtblk.

Kleesaaten genießen noch wenig Kauflust. Aus höbkkk NVÜU'W'"

von Breslau haben Inhaber bcnnoch ihre Forderungen : 12 Rtblr. für s. roth und weiß, auf 10 a 11 Rthlr. ringen Sorten.

Von Oelsaaten war nur sch*1cs. Rapps Pk-_JkÜh1ühk 1" 77 NLF;- angetragen, wofür 75/76 Riblr. zn bckmgcn grmkrn warr- "k'k' W

tett ßehender Rubscn .1 7-1 Rtl)1r., der aber 72 a 5

sek finden konnte. Der We-th sur Riibö! hatte sich gliich M" Flos“ sk"

Beginn dicser Woche gestrigen; der Handel quin wax und umfaßte hauptsächlich rie yokgcnkcn TUMML, wosu

„„ (* wiUig, Käufer aber begrhriicbcr waren, als fur 10('0 Waake und pk. „mit.

74

zuswärtige Zörsen. ' zm-teräam, 13. .ru-. n;.a-ka. 75-11. Ick. WK. 5% Syn. 20,4. 211111. _. ['roun- kk. Zeb- _.

3%!“- 37?. kou- -. *g*. __

4% kou- lkoyo ZZZ.

Frankfurt 11. Vs., 14. Jan. 1918 (; "j)“k- U-vk-zetieo 659 Zr. !*.-1... zoo k]. 99“; «.

gisieigcki, 'auf 11"; für klkglklchkn gt“ 1,3531"? 553“. X. Kusg. Feb. 17)» 17, l'art- -. [**:-ku 40-39-

Rthlr. keinen Käii- "71911, 13. .nu.

jedoch nicht lebhaft r Abgeber weniger

zntv'ex'peu, 12. Jan. Tio-h _. 5% diet. 10777. X. Zuk-QeU-v ,. uit, "ape 877. 131-- §üe5[. 87"; !]k- 1a:- 591? 59. 10. 500 1-"1. 791. ck.. _, [[nn]]; "kx, 15. Jan. K-ok-zetien 1570115 Fox.!- Üuu. 103ch “"|", | 1,0 l] (1 0 u, 12. )en. (30115. 3% 93-15. 55. 84-13. 96. 9T). Neue „41!!- 4513. 7. 24% 1101]. 59-73 59. 4% ck.». 9324. 921. Rog]. kuzu. 11152. ]] [. kru- 88. 87. ('Uli 96. 94.

5% vm. 1081. 491,10. 99. _. | ' ' ,wie.- 1567. „4111.4e1834157-Z- ck01839]]9'ch- norab. 11.35. 6105511. 130€. Mai]. ]092-. [.;-on.. WZ, pen, 9 3196“- „"a",. __

Meteorologische Beobachtungen.

Vorstellung: l'ob- _.

Ro-o „41-1. ]9YA nement,

Klex. 2317- &.

3% eko. 73.113!!!"

Fkbk., weshalb kilsk (11110 yemach|äjsfigt blieb, Öllitk [lk]? xl? K«1§11ebkkk'1ol1;? 1847. Wokxevz Racb-ütt-xz „411111103 , Rat"]- einmaliger nach- und Preise schfßffk" bki werch1nkkr TMN"; 10“, p," ,10Y-/(§3k “*)-111111“? ]6. *];1". 6 [.'br. 2 [Ihr. ][) ["br- [!(-obachtung. Rthlr. Br., Fcbk._/*Mä!1 1025 -1 71-2 NMU- Mäkz/Ypril Y'o " (_ “117 __ 0 AvrÜ/Mai “)“??- 4 5. N-hlk-x PUM/ZUM 11 th'k- Bl., CMN/„kk. ' ].ustüruck ..... 339,67", ['n' 339,46," l'u- 3139,2_2", ])at. (xueUn'örn-e 1,7 ok. müssen. Rkhlk, Bl., 111; Ntblk, (5517. „, . | 1 [ "Il [.ustu'éikute . . _ 7,20 Ü. _ 510 k. _ 0,00 ll. 1*'1u3§!rörn|o 0,0 [l. Leinöl 10170 11'1-1'7, 911011“. pk. FkUkmbk 11, * '" Nich PKV )" [“ “[]-5110011111 . . . . *- 7„00 ll. _ 8,105]!- - 8,00 ll. "m'éusköklvk _ 5.9"“- 18 Rtblr. Palmöl 13;- Rthlr. Hapiöl 10 Nthlr. “SubskclBk'xZan- UMMMWW 98 l,“ | 89 p“ 88 [M, zW„jnztunß.„“"“-„U,. 935 :| Y Nkblk. Dl“ Zusl'hkk" vk" Splkltli-Ä 111111)?" hm?" bernd * *"! "!*-tier. . neblix. trüb. trüb. Rie49k36b13g0. zurück, weshalb 32 RW; bemblt uud vkkgsbilck) "DFH SMM" “"NEU- "?*f «;.-«1 ........ 120“. mx. 80: »!*;----«««b.»! _ 5,00 Fässern winke 33 Rtblr. bewilligt; pr. Friihjahr b.:cb das Geschaft klein „"Men-"ß . . . __ F",“ ] _ _ 6,1"

bei 34 Nlblk. mit Käufern und Verkäufern. , Die Temvcramr isi milder gcwokdcn, der Himmel ha

Wind ist jedoch noch Tsi geblieben.

Erkanntmaciiusigcn.

[15] Steckbrief.

Ter nachstehend nälicr fignalifiktc Sohn dcs ]itki- scbcn Handrlömannz Zizig Moses Oversißki zu Herzberg, Moriz Obrrsißfi, [,'-nt fill) scit Monat September v. Z. hcimlich von Herzbckg cnifernt. Dei- selbe hat zirar in einem Vrirfe von Hamburg aus die Abficht zu crkennrn gegcbcn, nach Amerika iibcrzuschis- sen, allein er ist spätcr noch, namentlich in Cbthcn, ge- sehen wordcn, :ii-d hält sich derselbe allem Vcimiithcn nach, noch in Deutschland und namcntlici) im nördli- chcren Theile rcffeibcn mis. Er ist mehrerer groberVe- trügcrcicn dringend vcirächtig und an seiner Habhqf- tung vicl gelegen. Alle Militair- uud Polizei-Vehdr- dcn weiden duher crsncht, auf bcn Obersißki vigili- ren, ihn im Betretungsfalle arretircn und uns sofort zuführen [affen zu wollen.

Liebenwerda, nm 11. Janiiar 1847.

Königl. Preuß. anmfitoriat. Hahne. Signalcment.

Geburtöort: Zixkc, Aufenthaltsort: Herzlich, Reli- gion: jüdisch, Alter: 23 Jahre, Haare:]"chivnkz, Stirn: frei, Angenbtaucn: schwa», Auch: grau, Nase: pro- portionirt, Mund: chglcichcn, Bart: schwaiz, Kinn: rund, (Hesiilzt: oval. (Hesiibtzfaibc: grstmd, Statur: mittlcr, bcsonbcie Kennzeichen: trägt einen um das Kinn laufenden Backinbart.

Derselbe ist mit einem von “Ort Königl. Regierung zu Merseburg, dmch dcn Königl. Landrntb Hcrtn Frei- herrn von Kleist zu Hemberg untrrm 24. Scptcmbck 1845 auSacsthten und cht noch giiltigen Reiscpaß, der die Nr. 448, fuhrt, verschickt.

[48] Bekanntmachung.

Im Jahr 1843 find im Bitte des Postschkcibrrs Gtamie yierselbst nnd in einer Sparbüchse dcffclbcn 1) 165 Thlr. in Kaffen-Anwkis-mgcn I- 5 Thlr.,

2) “.“7 Thlr. in 3 Fricdricböd'or,

3) 2 Thlr. in einem 'Ooppclibalcr,

4) 3 Thlr. in Ein-Thaler-Siiickcn,

5) 6 Thlr. 20 Sgr. in Ö:-Tha|cr-Stiicken,

b) 10 Sgr. in "€.

7) 100 Thlr. in einer Knffen-Anweisung 5. [“;-1.503, gefunden worden. Wer Ansprnck) hieran zu haben vcr- meink, bat solchen bci Vcrlust dcffcjbrn in dem am 8. April1847, Vormittags 10 Uhr, vor dem Herrn Referendariuö Schendcl in nnscrsm Geschäfts- lokal ansichenben Termine an*,umclden und barznthun,

Bromberg, den 14. November 15.46.

Königliches Land- und Startgcricht.

[441 Rothwendiger Verkauf. Stadtgerichi zu Berlin, den 4. Januar 1847.

Das zur 63t71ckcschm Konkursmasscgehörigr, anfdcn Namen'dtr Wittwc des Schankwirths Gericke, gebore- nen Friese, mib dessen Kinkcr eingetragene Erbpachts- recht'an dem nn vaothekenbuche von den Umgebuugen Bulma) 701. 32. Nr. 2068. verzeichneten, hiér in der Mt-litairsiraße belegenen Grundsiücke nebst Zubehör tamt zu 9908 Thlr. 20 Sgr. 11"; Ps., sou

am 10. August 1847, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtssiclle subhastirt wcrden. Taxe und Hy- potbe'kcnschem find in der Registratur einzusehen.

Die unbekannten Real -Prätendcnten dieses Grund- ßücks werden unter der Warnung der Präklusiob liier- durch öffentlich vorgeladen. '

13411] Berlin - Anhaltnche Eisenbahn. ?»“, * _ __ Ach Ni tbea t «_ ZDi-I'MW „_ dcr VorschtiF all:? lXig- scnbahn-Betriebs-Regle- ments, daß jedes Stiick deo Reisegepääs mit dem Namen, besonders deut-

1', ". ' ;".„1111- . "

Fxßk- “.J.-«KZYYÉ [ich aber mit der

Beßimmnngssia- tion versehen sein müsse,

weiden häußßg Verwechseiungm herbeigeführt, welcheso-

wohl den eisenden, als den Bahnvtrwaltungen Un-

annebmlicbkeiten und Verluste verursachen.

Um solche zu verhüten, wird hierdurch wiederholent- lich auf obige Vorschrift aufmerksam gemacht, mit dem Beamten daß nicht orknungSmäßig figniktes Gepäck zurück cw1esen werden kann.

1 sich bewölkt, dcr

“l'.“1Ze581111110]: 339 45", kat. . . _58" k. . .

_7.7" n... 92 [.(*e. Mk.

Dienstag, 19. Jan. Zum erstenmale: und 5 Bildern, von J. Perrot. schi von A. Saint-Léon. Saint-Lé'on: Esmeralda; Herr Saint-Léon: Peter (5107190114) Vor- her: Männcrtrcue, Lustspiel in 1 Akt.

Zu dieser Vorstellung werden BMW 31: folgenden hohen Opern- haus-Preisen verkauft:

Cin Binet in den Logen dcs Prosceniuch, dk? "sk?" Ranges, im ersten Balkon und zur Tribüne 2 Rthlr. “1 Rthlk. “15 Sgr. :1 Rthlr. 10 Sgr. im Balkon daselbst und im Parterre 20 Sgr. phitheatcr 10 Sgr. Ein Billet in den Fremdenlogcn 3 Rtblr.

Die Inhaber von rescrvirten Billcts werden ersucht, solche bis Montag, den 18101 d., Mittags 3 Uhr, im BiUct-Vrrkaufo-Biireau abholen zu lassen, widrigcnfalls kicse ankerweit verkauft werden

Dom Sebastian, dramatisches Gedicht in 5 Abtbeil., von ])r. A. E. Woüheim. Ouvertüre, Entreakis und die, zur Hand- lung gehörige Musik ist vom König!. Kapellmctster Henning.

Musik von C. Pugny. Anfang halb 7 Uhr.

Die Billeiö der resp. Abonnenten blcibkn dagkgcn b:“s Dienstag, den [Ren d„ Mittags 11 Ußr, Zur Diéposition kcrsclbcnstehen, nach wck1cher Zeit diese ebenfalls ziim Veiinuf kommen.

Im Schauspielhause. 24|e französische Abonnemcnis-Vorstellung.

«“A.-.___ _

Vera11txvortlichcr Redactenr Ok. 3. W. Zinkctscn.

[221,1

x . K- * X'. ., 2“,crlm-Y)amburgxr Éiyenbalm.

_ , __ Ein sibmcrzlicbcr Verlust, den unsere '; Verwaltung durch ein auf einer ankercn ' .__x Eiicnbabn stattgrhabtcs Unglück erlittcn, hat uns zu dem Vcschliisse gefiihrt, „, ““*“ *“ -- 11.03 der größcrcn Sicherheit Wege:!

von nun an nicht mein“ zu dUldkn, bas: Reisende, welche bei Be- nnßung unserer Eiscnbahn ihr? Equi- pagl mit sich führen, während der Fahrt in dkrftlbkn ihkkn Plaiz behalten, son-

dcrn baranf *.11 bestehen, bas: sic sich unserer Eisenbahnwagen bcdicncn, von denen wir ihnen in der zweiten Klasse Plätze znr Verfiigung stcllcn [affen tvrrdcn.

Da mm nach unserem Tarife fiir die Eqnipagcnbc- fördeiung die in ihr-m cigcncn Wagen sisendcn Priso- nen nnr Billers 00 3th Wagcnklasse zn lösen bach, so sollcn dicse Billctö von je:)! an, Man sic bci Vc- richiignng dcs TmnSportgclch fiir die Eqnivage vor- gcxcigi wrrbxn, knicb eincn ['i-sonderen Stempel Giiltig- kcit fiir die *,wcitc Wagenklaffc crlanch, anch wird bei der Gclcgenbcit fiir einen tarifmäßig nnrntgeltlicb zi! bcförbcxnkcn Domcjiikcn cin Frcibillct fiir die Re Wa- gcnklnsse ausgcrciä't wi'rdkn.

Vcrlin und Hamburg, im Januar 1847.

Die Dikrciion kcr Vkrlin-Hmmbiirgcr Eiscnbahn-

(YkskllsÄMsk.

Frit'dricleill)i'lms-Nordbahn.

[336] Eilstc Einzablnng. „(45; “„.-„;, 44». “Die Befißcr von Cer-

iifikaten der Friedrich- Willxlms - Nordbahn n'cskcn hierdurch be::acb- richtigt, daß die rilste * Cinzablungvonö% .. «„nach Abreclynumg der auf den bisherigen Einmh- [nnch hnstcmdcn Z-nscn von 16 Sgr. 6 Pf. mit Thlr. 4, 13 Sgr. 6 Ps. _fi-Zr jrbrs Ccrtifikat bei 1016 täglich bis Zum 1. Februar (1. «., 11:11A::Snal_)1nc dcr Sonntage, von 9-12 111)! Vormittags geschehen kann. Zu dickem Vehafc find die Ccrtifiknte mit sp.“- zicllcm Nliiiimc'kii-kazkiklmiß auf Ulisl'lkUl Comtcir, Vtirgstraße Nr. 25, cinznrcicben, um dagegen die neuen sofort oder erst nach ekfolgtcr Einscnknng in Empfang zu nehmen.

Berlin, 14. Zammr 1847.

Jacobson &' Nicß.

LIZZ J-- (“ZZ Z' 22,4 2-1?- “!*-ÖKK“- “. :).? ! -'-'.; *.

[371] «. Nciffc-Vrtcgcr Eisenbahn. Secvsic Einzahlung VVU Zehn PWZkUi.

Die Herrcn Aciionaikc der Neisse- Brieger Eiscnbahn-Gcsellécbaft werden hiermit aufgesotdert, aufden Vetrag ihrer _; _m-ijiiitti111gsbogcn die sechste Einzahwng . * Z“; von Zehn Prozent : '

[4,0111 19. bis incl. 23.

Februar („*. (mit 211161631111; des Sonntags)- VNMÜWIS vo_n 8 bis 1 Uhr, an die Hanptkaffr drr Neiffe-Vrieaer Eisenbahn (auf dem Oberschlcslsckk" Bahnhof hierselöst) zu leisten. Die Einzahlung wird ans bcm OUÜ'UMS- bogen durch Herrn Kaéfircr Lange UNd HUM Cön- iroleux Bialecki bescheinigt. "

Bei der, Zahlung sind die nach den Nummern geord- neten Quntiingsbogen und ein beizulegendes MMW“ niß derselben zu übergeben.

Auf ]ebem Qnittungsbogen werden den HMM Actio- nmtcn bie Zmscn von 45 Thlr. fit! 3 Monate 8 Tage (vom 16. November ». I. bis incl. 23. Februar 1). I.)

zu Vier Prozent mit Vierzehn Silbergroschen Acht Pfennigen

';.

Be in, dez: 15. Januar 1847, . DieDirectivn. v. Cronsiein, Vorßvtnber.

in Anrechnung gebracht, so daß auf jeden Quittungs- bogen

Üöniylich Schauspiele. Montag, “18. Jan. Jm Schauspiclhausc. 111c Abonnements-

Jm Selbstverlagc der Expedition.

A0 ., .“... ij; "e 1721 n z e i g e r.

;ii'un Thaler Funfzclm Silbcr- gwschrn Vier Pfcimigc

cinzuzahlen blcibcn.

Actionaire, wclche ihre Einzahlung bis zum [ckth Zahlungötage nicht leisten, Vcrfallcn nach §. 12. U! Statuten in cine Conventionalstmfs won Zwei Thalcrn fiir jcdr Artie.

Breslau, den 8. Januar 1847.

Das Direktorium dcr Nciffe-Vricger Eisenbahn-

Gesellschaft,

[111] OrffentlichcBekanntmachung. Jm Namen Seiner Hoheit des Herzogs 2c.

Dnrch die zu Anfang dieses Monats voUzo eue neunte

und resp. vierte Aiisloosung von Schuldbrichn aus der crs1en und zweiten geschloffencn Anlcéhe der Landschaft kes Herzogthnms GoLya sind zur Abzahlung bestimmt workcn:

1) aus der ersten Anleihe 94 Obligationen und zwar: aus Serie 11. Nr. 40. und 131. aus Serie 11. Nr. 168. 263. 275 und 319.

0119 Serie 1). Nr. 586. 641. 712. 801. 812. 930. 980. 1058. 1063. 1137. 1154. 1170. 1206. 1280. 1327. 1370, 1420. 1485. 1584 u. 1594.

aus Serie [). Nr. 1782, 1819. 1822. 1873. 1979. 1999. 2008. 2100. 2119. 2217. 2344. 2349, 2468, 2472. 2477. 2571). 2713. 2778 2787. 2818. 2956, 2973. 2991. 3012. 3176. 3265. L287. (1.548. (11185, (1444. 3581. 5614. 3617, 3781. 392.5. 4028. 4051. 4088. 4135 und 4145,

ans Scrie 17.9712 4216. 4235. 4245. 4284. 4415, 4426. 4416. 4507. 452]. 4599. 4687. 4757. 4758. 789. 4811. 4821.4837. 4887. 4906. 4956. 5026. 5101. 51-18. 5227. 5240. 5413. 5353 und 5367.

2) aus der *.weitcn Anleihe :16 Obligationen und zwar: auö Scrie 5. Nr, 11. :“,8 Und 152.

0116 Serie" 11. Nr. 162. 164. 181, 227. 292. 297. 4.13. 444. 405, 475. 470. 482. 491. 540. 595. 675. 686. 8-17. 859. 971. 997. 1122. 11. 11.38.

aus Serie (). Nr.1226. 1272. 1283. 12.87.1302. 15100. 14:10. 1132, 1479. und 1518.

Hirrnächsk find ,

3) rcr dicsfälligcn Geschsbrftimmnng znsolge_d16 nm 1113001101" 1842 ausgcioostcn und durch die'H_i'r;ogl. Obcr « Stcucrkaffc znriickgezahltcn landschas;lichcn Scholdscbcinc nebst den daxii gciiöiigcn 3012110“!th und Coupons der ersten Anleihe, nämlich

aus Serie 11. Nr. 67 und 144.

0103 Scric 11. Nr, 161. 265, 286 [rnb 415.

ans Sciie (I. Nr. 483. 703. 811. 855. 1078. 1108, 1182. 1208. 1215. 1255,_1337. 1398. 1190. 1496. 15.79. 1558.

ans Serie 1). Nr. 1731. 1917. 1933. 2067. 2114. 2142. 2208. 2277. 229172354, 2459." 2403. 2622. 2075. 2809. “2827, 29:20. 2938. 2976. 3139. 3286. 3343. 3375. 3562. 3636. 3687. 3737. 3936. 4036. 4092. 4160.

aus Serie 15. Nr. 4232. 42:49. 4317, 4365. 4554. 4591. 4595. 752. 4820. 4863. 4871. 5108. 5214, 5237 und 5292.

verbrannt worden. Endlicb witb

4) Zur öffentlichen Kcnntnii: gebracht, das; die funf- zchnten Zinsabschnitte zu den landschaftlichen Obli- gationen der erstes Anleihe:

Nr. 2509. 3294 und 3327. aus Serie 1).

Nr. 5247. aus Serie 12, ingleichen die sechzehnten ZinSabschniite zu den Obliga- tioncn derselben Anleihe:

Nr. 3327. aus Serie 1),

und

Nr. 4932 und 5247 aus Serie k.,

wegen unterlassener Präsentation nunmehr crioschen sind. Gotha, am 12. Januar 1847. . , Herzoglicb Sächs. Obrr-Sjeuer-Kollegmm. ». Henning. E. v. Wangenheim.

Fitcrarischc Anzeigen.

[M?sustiz - 3)Zäaiéznisterial- Blatt

für die Preuß. Geseygebung und ReckotSpfiege, heraus- gegeben im Büreau des Iustiz-Ministeriums, beginnt mit 1847 seinen neunten Jahrgang, 1011» la- der die unterzeichnete Verlagshandlung zur Pranumc- ration darauf ein. Der Jahrgang !ofket 2 Thlr. und isi durch alle gute

Gedruckt in der Dechcrschcti Gchcimcn Ober:Hofbuchbrmkcrci.

Vnckihandlunqcn nnd die .*iöxiixxl. Pkf!?ß.P0stäLi111*1-,

obne Preiö-EOÖOuyg, zu beziehen. , Die cben erschiencnc Nr. 1. enthält in dem nicht-

.1 mtlécivcn Theil cine i11tcrcffm1tc ;;iisammcmstcllung

vcrschicdrner Ansichten in Briscff dcr §§. 5. n. 6. der Vcrordnupq iiber das Verfahren in Civil - Prozeswn vom 21. Juli 1846. . *

Nr. 2. dcöglcicbcn, dic Eidrtcrnng dcr ,xrngc: , Welcher 91111711?!“[thdicUcbkiinlsU-Ug ct- ncr Fordernng im Wege der Ei'cc1111011311 verfügen, wenn dcr Ercqitcndirö ciner an- dekcn Gerichtsbarkrit als der dcs Prozeß- richtcrs unterworfen ist?

Vetlagshandlung von Carl Heymann.

[10] _ [11 ](0nscrlcn [inden 1011214100 "(“"-“re: 55011“: 511- 501110111011 Inklnnzz go-l'mutlcn:

]_)l1(3(310811 [). 10500 [)x-l' Zch1111Ü1(7

1 “11111;

.li-[)el-qu'ertiikc, ['*kixi'5011i'112-11. 0,6010"- 00701'11'11'1: 1'011 6. 01. 9. 557011131", [*. 1'15110 1'011

1 ' ' 14. 1418711. Z! 1 “11111". (;()01110'5 N'Upn 1“- Zizkxncbt 101“ 5010 ". (J]erosnng 11111 ])];1110, [10.-] 11055115; (]1'1' 60151171“ (“1118711911 Niü-558s111111“ U0k31-(lekla'tt, ()]). KZ„ “aktien!“ u, 311111111171 x'ixn

K

(4. 1408575797571 1 11111: 5 5115171150114: [.;-3001“, JC51|11Z011 Um J];i(ié[k]] ()

111511101, .. .; 5... "|". "6115130, (110 Z[)i*ne-i'§t-]1U 7-12. nm] 1111151ka]. Ztgen. 016. 0111111711110" (180 "110115111011 (1117 [010111611

12 1ch111(101']i0(1131' (_;Um- ])(Zkt, *..)- 1„11*1'. :*1 15 5251".

) | d.. ' 5 ("111103110 (160157110; ].ix-(igr *“00 [!(JlldlZEk. 00. 182. 15 B*Zr.

11110 9111511151160 11111 ("111114110111 ".“-11.111.

34 [-inäcu. 8011188111§Ek3c1w [3114x11- 0.

91051911501110015.

1471 . , , . Das im Lancnbitrqscben Kreise und 17, Mctlxii von der Kreisstadt Lauenburg cnifcrtit blcgene Riiyigut Klein Wunnrscbin mit den varvcricn Z.:nkcrlwss mid Lubxrigsboff soll !*.kbst dcm 110100ka11111 Juveiikario vom 25. Mäfz dieses Zabrchis dahm1862, (1111 aiif 15 Jahre, im Woge der Lik11011011 0111er dcn bci mir einzuschendcn Bcdmgimgcn am 16. ,xebruar d. J., Vormittags 101110, in meinem Gcscbaftslokalc vcr- acktet werden.

1) L'aiicnburg in Pommern, ben 12, Januar 1847.

Teßmar, Notar.

351) , , , [ Me“]ine Wohmmg isi von hcntc an 111 Der Leipziger- Straße Nr. 92, Berlin, den 15. Januar 1847, S t r o h n, , Zustiz-Kommissar beim Geh. Obrr-Tribunal.

[386] Konzert. „_ , Das zweite und letzte Konzert des Franlcm An na

B o chf o l 13 vom Pariser Konserbatorium fiiixit am 21stcjn dieses im großen Saale ker Könighcben Stxigakadcmie unter giitigcr Mitwirkung ausgezeichneter hiesiger und nuöwärtiger Künstler beßimmt statt. .

Ein ausführliches Programm wcrden die hiesigen Zci- tungen im Laufe dieser Tage rnthalten.

]Zöb] Lng1151161116.

011 7116803)- ]“:x'unioZ 1911111181. at'kistz'z, 24 unter äe'n [.it-(1er), Kom]. 1711". 110115011 "711146- liWk 10 Uu: Memlnxrz 0111115 Club,“: [.oatnrs anlilleä. chtcbc; 01" 1,110 Üakc-kmation in [Inglnnc].

“Uu: companx 1711| nzzcmble „11 7 0'010ck am] 1116 lecture commence nt 0157|".

]„ntlies ant] (3201011161) (1651113118 01“ 311enc11ng- ibis [.ccmro "1:17 upp!) 10 an)- Uembck' 101' 3111111551011. (32:0. 13. Nfilkinzon, (2011.31'61.

Jm Opernhause. Mit aufgehobenem Abon- Eomeralra, großes Ballet in 2 Abth. Neu eingerichtet und in Scene ge- Mad. Cerrito-

Ein ViUct im Parquet Ein Billet in den Logen des zweiten Ranges Ein Billet in den Logen des dritten Ranges, Ein Billet im Am-

was Abonnement beträgt: 2 Rthlr. fiir )( Jahr. 4 Rthlr. - Zsahr. 8 Rthlr. - 1 Jahr, in allen T rilrn der Monarchie ohne reis-Erho'hung. Jnsertions-Gebühr fiir den Raum ciner Zeile des „Allg. Anzeigers 2 ng.

Allgemeine

Preußische Zeitung.

Alle YF - Anßallen des In- uud „A): andes nehmen Benellnug axis dieses Blatt an, fiir Berlin die Expedition der Allg. preuß. Zeitung: Friedrichsßraß e slr, 72.

17 19.

Z! n !) a l t.

Amtlicher Theil.

Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Schreiben des Ministers Abel in Betreff der Unterstützung von Lisi's Familie. _ Die proteßantisch-evangelische Kirche der Pfalz. _ Großberzogtbum Hessen und bei Rhein. Berichtigung in Betreff des bürgerlichen (.J.-fröhliches.

Oesterreichische »))konarcbie. Wien. Der Erzherzog Palatin. _ Bau einer Kettenbrücke.

J'rgnkreick). Paris. Pairs-AbreßKommission. _ Geseß-Entwurf iibcr Getraide- nnd Mchl-Emsi'hr. _ Akirnsiiicke über die spanische Heiraths- frage und die Einvrrleibitng Krakau's in die österreichische Monarchie, _ Vcr_n1isc_bte§.__ Schreiben aus Paris. (Unruhen in und bei Rennes.)

Großbritqmen und Irland. London. Versammlungen der Eisen- li.1.nir1crbe|i6er. _ Erklärung über Sir N. Peel's Stellung. _ Sub- scription fur Irland. _ Entführung einer Stieftochier Lord J.MuffeU's. _ ermischtcs.

Scbioetz. Kanton Bern. Schreiben der Gesandten Oesterreich?! und Nnßlands an dcn Vorort. _ Die Truppen entlaffen. _ Getraide-Ver- theilung. _ Kreisschreiben des Vokotts. _ Die Zou-Konferenz- "" Kaziton Freiburg. Weitere Nachrichten über den Stand der Dinge,

Italie). Rom. Vermögenssteuer.

Spaxnen. Schreiben aus Madrid. (Neue Ministcr-Krisis; der Kon- WW; Olozaga's V«1*er +; in Barcelona die Diebe vor das Kriegögericht gestellt; der Graf Montcmolin; Nachrichten aus Liffabon.)

Nioldau und VZallacbei. Von der türkischen Gränze. Die Robe dis Hospvdars bci Eröffnung der Gcncral-Versammlunß. _ Der tiixkisckw Kommissar in Iasi).

Aegypten. Alexandrien. Ein zweites preußischcs Schiff gescheitert. _ Ausznthalt des Prinzen Oskar von Schweden.

I)iextko. London. Neuer Finanx-Ministcr. _ Weigekung des Klerus, die Anleihe ;ii bewilligen. _ Die Eroberung der Stadt San Juan Vantisia dnrch die Amerikaner.

Handels- und Börsen-Nachricbten. Berlin. Börse,

Iiönigl. Schauspielhaus. („Hauö:niitterchen“.)

***-,...,..W Theil-

Angekommen: Ihre Durchlaucht bie Herzogin von Sagan-Talleyrand, von Sagan.

Der Vice-Ober-Jägermeister, Graf von der Asseburg- Falkenstein, Von Meisdorf.

Uichtamtlicher Theil.

Deutsche Bundesftaaten.

Königreich Bayern. (21. Z.) Die Königliche Entschlie- ßung in Betreff der Familie Friedrich Lisi's (s. Allg.Preuß.Ztg. Nr. 11) war von einem Schreiben des Ministers des Innern, Herrn von Abel, an ein Mitglied des List-Comité's in Augsburg, Freiherrn Ferdinand von Schc'izler, begleitet, welches im Wesentlichen folgender- maßen lautet:

„Hochwohlgcborener Freiherr! Ich habe nicht gesäumt, die mir durch die _Königiiche Regierung von Schwaben und Neuburg vorge- legte Bimchrift mehrerer angesehenen Einwohner der Stadt Augs- burg in Betreff einer zu Gunsit'n der Hiiiterlaffcnen des jüngst ver- lebten ])1'. Friedrich List zn veranstaltenden Sammlung, so wie das von Ew. Hock)wohlgeboren iiber eben diese Angelegenheit unterm 30sten des v. M. u. J. an mich gerichtete hochschäßbare Schreiben Sr. Majestät dem König vorzulc'gen, und beehre mich, nunmehr Den- selben auf Grand der am gestrigen Tage erfolgten Ailerböchsien Ent.- schiießung hieriiber Nachfolgendeo ganz ergebenst zu eröffnen. Wie ])r. Friedrich List fiir die erste Anregung und Verbreitung der schö- nen, nun zur srgenvollen Wirklichkeit gediehenkn Idee eines deutschen ZoU-Vercins, was 81" fiir die nicht minder wichtige Entwickelung einer nationalen deutschen Hnndklspolitik mit rastloser Thätigkeit und selte- nen geistigen Mitteln grwirkt, Und was er hierfür geleistet hat, ist der Aufmerksamkeit Sr. Majkstät dcs Königs, in dem Wohle und der Ehre des dcntschen Gesammt-Vaterlandrs 11110 allen aus deren Förderung gerichteten Bestrebungen zu allen 3211811 gayz besonders zugewendet gewesen ist und siete! zuchendet bleiben wirb, niemals entgangen und hat bei Allerhöchstdenselben stets die verdiente Wiir- digung und Anerkennung jederzeit gesunden. Sobald daher Se. Majestät von der Lage der Hinterbliebenen des Verlebten Kenntniß

Berlin, Dienstag den 191!" Januar

erlangt, haben Allerböchsidieselben sicb bewogen gefunden, denselben eine jährliche Untersiiihung von 800 Gulden, wovon 400 J!. der Mut- ter und, bis zur Verehelichung oder anberweiten Versorgung, je 200 Jl'ZF einer jeden der beiden Töchter, auszusehen, die mit dem “1, Januar“ d. I. zu be innen hat, und wegen deren Auszahlung unterm heuti- gen die erfIrderlichcn Verfügungen ergehen. Nicht minder haben Se. Ma“esiät gern die Bewilligung ertheilt, daß zur Unterstiißung eben dieZer Hinterbliebenen eine Sammlung von Beiträgen in Bayern veranstaltet und durch die Bildung von Comitéo in den größeren Städten des Königreichs gefördert w*rbe, wobei AUerhöchstdieselben vorausseyen, daß es in den Absichten der Bittsteller selbsx liege, fiir die Einsammlung der Beiträge keinen anderen Weg als den; einzigen, dem vorgeseßten Zwecke anpassenden, den der öffentlichen Einladung, zu wählen . . . Indem ich Euer Hochwoblgeboren zu beuachrichtich gen die Ehre habe, daß auch in dieser Beziehung heute die amt- lichen Entschließungen werden auögefertigi werdcn, benüße ich mit Vergnügen diese Gelegenheit :e. von Abel.“

Die Speyersche Zeitung enthält folgenden Artikel:

„Wer die kirchlicher: Zustände der Pfalz nur nach Zeitungs-Nachrich- ten und nacb den Adressen, respektive Beschwerdeschristen beurtheilt, wrlche in jüngster Zeit in Umlauf gcsrst wurden, könnte [richt zu der Anfieht ver- leitet werden, daß die proteftantifch-tvangelisebe verrinigte Kirche der Pfalz in ihren Grundlagen bedroht sei. Wie durchaus ungegründrt bie Befolg- nisse erscheinen, daß die vcreinigie Kirche in irgend einer Weise beeinträch- tigt oder in ihrer freien Entwi-kelung gestört werden wolle, möchte fich ein- fach aus den Thatsachen ergeben, daß

1) den regelmäßig einberufenen General-Synoben, Welche vorzugs- tveise als die Organe der protestantischtn Bevölkerung des Kreises betrach- tet werden müssen, in ihrer eseßlichcn Wirksamkeit der stricste Spielmann gestattet war und gestattet 13“, 2) daß die Anträge und Wünsche dieser Versammlungen sich stets der landesherrlichen Genehmigung zu erfreuen hatten. insofern keine geseplichen Hinderniffe im Wege standen,

Es wmde dies von den General-Svnoden auch jcderzeit anerkannt, und daß selbst noch die jüngste (Heueral-Synode hiervon durchdrungen war, dürfte zur Genii e aus der am Schlusse ihrer Verhandlungen an ßSe. lMctijtestc'it den Kön g gerichteten Adresse erhellen, welche folgendcima-

en an e :

„“,LSpever, den 18. September 1845. _ Allerdurchlauchtigser Groß- mächtigiter König! Allergnädigßer Kbni und Herr! Wenn auch mancherlei Ereignisse in und außer Bayern die erzen det Protcsianten mit Sor eu erfüllen, nie und zu keiner Zeit haben die der uninen Kirche der P alz aufgehört, auf Allerhöchstihren Pfalzgrafen zu bauen. Unetschütterlich steht fest bei uns die Ueber eugung. daß nach dem Willen unseres AUergnäbigsicn Königs und Herm, Zo wie überall, so auch insbesondere gegen die unirte Kirche der Pfalz nach Maßgabe ihres Statutcs und der Verfassung bes Neicheö, nur Schuß und Recht geübt Werde. Mit dieser Ueberzeugung hält_ die Ehrfurchtund Treue,AnhänglicbfeitunbLicbc zu dem angcstammten Herrscher und dessen ganzemKönigl.Hause gleichen, ebcnmäßigen festen Schritt, und es ist, so wie aner friiheren, so auch derbiesmaligen General-Synode angenehmste Psticht, beim Schlusse ihrer Verhandlungen diese Gestnnimgen wiederholt an die Stufen des Thrones niederzulegen. Durch Alierhöchsie Genehmi- gung und Gewährung der von 1th vorhergehender Synode gestellten An- träge, Bitten und Wünsche ist das Wohl unserer Kirche nach verschiede- denrn Seiten hin gefestigt worden, und es wü-de dassrlbe immer kräftiger erstarken, wenn auch die aus den diesinaligen Verhandlungen hervorgegan- genen allerunterthänigsten Wünsche und Anträge mit gleicher Huld aufge- nommen werdcn und.fich dcr Königlichen Sanction erfreuen sollten. An die eh_rsurchtövol1s1c Bitte um Gewährung hierin schließt sich die weitere: Ew. König!. Majestät möge AUergnäbigsi geruhen, jene Huld und Gnade der protestantischcn Kirche mehr und mehr zuzuwenden, von der Allerhöcvsk- dicstlben, insbesondere in den jüngsten Zeiten, so erfreuliche Beweise ge- geben b,;ben, die zur Beruhigung der Protcßantcn beitragen.“

„Zn tiefster Ehrfurcht etsterben Emerer Königlichen Majcftät aUcrun- terthänigsi treugcborsamsie Mitglieder der protesiantischen General-Synode der Pfalz.““ (Folgen die Unterschriften.)

Die Anträge und Wünsche der eben erwähnten General-Svnode von 1845 haben durch die unterm 29. Dezember 1846 erfolgte Allerhöchste Ent- schließung abermals die ausgedehntes“! Rlickficbten gefunden, und auf die erwähnte Adresse der General - Synode insbesondere haben Se. Majestät AUerhöchsiihre Zufriedenheit mit den darin aiisizedriéckten Gefinnungcn der Treue, drr Anhänglicbkeit und des festen Vertrauens ans die [andeSväter- lichen Absichten, welche die General-Synode, „„wie überall, so auch ins- besondere gegen die unirte Kirche der Pfalz, als auf Schuß und Recht, nach Maßgabe ihres Statuts und ihm Verfassung gerichtet erkenm““, auözusprechen geruht.

Wenn demnach der Erholung des Beitrittes und der Unterschriften zu der sogenannten Beschwerdeschrift einer am 10. November 1). Z. in Eden- koben ßattgefundenen Versammlung von Geijilichcn und Laien hier und da feindselige Tendenzen gegen die vereinigte Kirche vorgespicgelt wurden und

1847.

dadurch der Samen des Mißtrauens aUSziisäZn „vxrsucht wbrden ist, so muß dies jeden Wohldenkenden mit gerechter Mißbilltgung erfullcn,“

Großherzogthum Hessen und bei Rhein. Yie Yroßherzoglich Hessische Zeitung vom 13. Januar enthalt ol endes: g„Mehrere öffentliche Blätter erwähnen als eine Neuigkeit, daß man gegen die frühere Absicht böchsien Orts beschlossen habe, die dermalen bei der zweiten Kammer der Stände in Beratbung siehexide erste Abtheilung des bürgerlichen Gesevbuchs, für den Fall ber skan- dischen Annahme, vorerst nicht zu promulgiren. Diese Notiz beruht wohl auf einem Mißverständnisse; denn schon am 28. August 1844, d. h. an dem Tage, an welchem der Entwurf der fraglichen xrsten Abtheilung an die Ausschüsse beider Kammern gelangte, bat ihne,n bie Staatö-Regierung offiziell erklärt, daß Fre nicht beabsichtigt, bie einzelnen Abtheiluugen des bürgerlichen Ge cybuchs, nach Verabschie- dung dkrselben, stückweise zu promulgiren, sondern daß erst als- dann, Wenn sämmtliche Abtheilungen nach einander und ein Einfüh- rungögeseß vereinbart sein werden, das Ganze promulgirt werden soll. Diese Erklärung ist in dem dem Entwurf: vorgedruckten Von, trage des Regierungs-Commiffairs enthalten und seit länger als „drei Jahren der Publizität übergeben. Wir glauben jene Notiz aufklaren zu müssen und dürfen von denjenigen Blättern, welche diesßlbe- auf- nahmen, wohl hoffen, daß sie auch die gegenwärtige Berichtigung ihren Lesern nicht vorenthalten werden.“

Orfterreichische Monarchie.

XIien, “14. Jan. Im Laufe des 11. Januar ist in dem Be- finden Sr. Kaiserl. Hoheit des Erzherzogs Palatin keine wesentliche Verschlimmerung eingetreten. Höchstderselbe wurde um 10 Uhr Vor- mittags auf eigenes Verlangen mit den heiligen Sterbe-Sakramen- ten versehen. Während der Nacht vom 111en auf den12ten erschie- nen abWechselnd die gefahrdrohendsten Symptome, welche zwar theil- weise durch die geleisiete Pflege und Hiilfe entfernt wurden, jedoch einen höchst bedenklichen Verfall der Kräfte herbeiführten. (Nach einer Korrespondenz der Breslauer Zeitung aus Wien von dem- selben Tage soll eine am Morgen des gsnannten Tages aus Pesih dort angekommene Staffette die Nachricht von dem am 13. Januar Zink) 9 Uhr früh erfolgten Ableben dcs Erzherzogs Palatin überbracht

a en.) - Der längst projektirte Bau einer kolossalen Kettenbrücke iiber die Donau ist nunmehr von Sr. Majestät definitiv grnehmigt worden, und dürfte mit Beginn der milden Zahrkszeit rüstig ans Werk qe- schritten werden. Der Kostenvoranschlag beläuft sich auf5,600,000Jl.C.M., und mit der Ausführung des Riesenwcrkes isi der Kaiserl. Staats-Eisen- bahn-Jnspekior Herr Schnircb beauftragt, welcher bereits durch den Bau der großen Kettenbrücke iiber die Moldau in Prag sich ein schönes Zeugniß ausgesiellt hat. Durch die Herstellung dieser Kettenbrücke über die Donau an der sogenannten Taborlinie soll die Hauptstadt nicht blos mit einem würdigen Bauwerk bereichert werden, sondern vorzüglich die für Wien io überaus wichtige Verbindung mit Böhmrn, Mähren und Galizien unter allen Umständen erhalten werden, da gerade aus den genannten Provinzen die Zufuhr sehr lebhaft ist und die Bevölkerung der Haupt- stadt meistens von ihnen lebt, so daß bei Ueberschwemmungen, Cis- gängrn und derlei Elementar-Ereignissen, wo die Communication bei d?! jeyigen Zochbrücke nicht selten gestört isi, hier eine Steigerung derst Lebensinittelpreise eintritt, ja selbst theilweiser“ Mangel sich ein elit,

Frankreich.

Paris, 13, Jan, Die Pairs-Kommission zur Entwerfun ber Antworts-Adresse auf die Thron-Rede besteht aus den Herren "Zille- main, Baron de Fré-ville, Paffy- Barthe, Graf Molé, Metilhou und Baron Barante.

Der Handels-Minisier hat der Deputirten-Kammer einen Geseh- Entwurf vorgelegt, welcher bis zum 31. Juli 1847 für die Einfuhr von Getraide und Mehl zu Land und See die niedrigsten ZoUsäpe und die Befreiung aller damit anlaugcnden Schiffe von Tonnengel- kern anordm-t.

Das Journal des Débats bringt in einer Beilage von einem ganzen Bogen die gestern den Kammern übergebenen 32 Ak- tenstiicke iiber die spanische Heiraths-Angelegenheit und wegen Kra- kau. Die ersteren bis aus dem Jahre 1842, leptere sind alle' von 1846. Was zuvördersi die Mittheilungen über die spanischen Heixa- then anlangt, so ergiebt sich aus denselben, daß von Seiten Englands

Königliches Schauspielhaus. Hausmüiicrchcn, Lustspiel in 1 Akt, aus dem Franzö- sischen von Heine.

(Den 16, Januar.)

Ein einaktigeö Lustspiel kann nur eine dramatisirte Anekdote sein. Die Anekdote ist wesentlich zufällig, entsteht wie aus dem Nicbjs, wirkt und ver- schwindet wieder, wie Pulver, das nnr Einmal brennt.

chcs Drama beginnt mit dem Zufälligen; zwar zieht der Dichter schon die che Linie seines dramatischen 912er in Absicht auf die folgenden, aber dem Znschnner exscheint jeder Anfang als zitsälli ; er iii noch indiffe- tent, und erst, wcnn er, durch die Folge belehrt, au? dcn Anfang zurück- b1.ch.n kann,- darf er Forderungcn an ihn machen.

“_ DU: Dichter, ist Herr des Anfangs, aber auch nur des Anfangs; er wahlt die Gksclnckc seines Helden, aber bindet fich selbst an diese Wahl. Hat er den Faden der Handlung erst einmal fichtbar werden lassen, so hat ihn auch der leschallkk in seiner Hand und kann ihn halten, selbst wenn Jener ihn fallen ließe.

Der An_sang taxm nicht nothwendig sein, weil nichts vor ihm ist, von dem er abhangen ko1mte, als die kategorische Bestimmung des Dichters; Folge und Schluß dmfen nicht zufällig sein, weil sie sonst nicht vom An- fange abbingen, vieipiehr selbß Anfän e wären, Jener ist frei, diese müssen fich so „streng als'mogltch aus jenem t?olgern lassen.

Diese Eniwickelung fordert von vorn herein eine gewisse Breite der Forty.- fordert.,mchr, als einen Akt. Das, was aus dem Saamen des Zufalligen xrwachs1', muß gleich_sam alle Witterungen und Iahreözeiten er- leben, bamtt es-reifen und abichließen könne. Eine einaktige Tragödie ist em Undmg, weil ihr Inhalt fich nicht wie eine Mélon'e unter der Glas-

. , .„ „-__-__.„.L _ !

giockc treiben läßt. Ein einaktiges Lustspiel aber kann nur eine dramatisirte Anekdote sein.

Hic niedliche Komödie „das Hausmüttercben“ ist mehr als daß, ob- wohl ne nur eiiien Akt-hat, weil dieser eine nicht der einzige, sondem nur der lcßte Akt eines gt'oßeren Schauspiels isi, der zugleich den Inhalt der vkorangcgatigenen'jsthr geschickt erzähit, ohne mit dieser Exposition seinen eigenen kleinen Korper_ zu belasten. Er ist das [este sichtbare Viertel einer Scheibe, beten voller Kreis wo nicht gezeigt, so doch angedeutet wird.

Ein junges Mädchen erzählt uns gleich im Anfang, daß sie die Stelle ihrer seligen Mutter bei ihren Geschwistern vertritt; fie liebt sie wie eine Mutter und zugleich einen Advokaten wie eine Braut. Diese Mischung jugendlicher Neigung mit reifer Erfahrung ist an sich reizend und führt zu den amnuthigsten Situationen, die unseres Wissens noch nie auf die Bühne gekommen sind. Ihre jüngere Schwester litbt-dtnselben Advokaten, kommt vom- Lande zurück, wo fie ihn kennen gelernt, erschtickt, ibn wiederzufinden, und es kömmt zu eincr Erklärung. Die jüngere erhält ihren Advokaten, der ihr nur auf einen Augenblick untreu geworden, die ältere unterdrückt ihte Liebe, der jüngeren zu Gefallen und nicht einem acbtbaten Manne, der sie seit [ange verehrt, die Hand. Dazwischen liegen sehr heitere Sce- nen mit einem leichtsnnigen Bruder, dem Typus der pariser leichtfertigen Liebenswütbi keit. , '

Dieser «blaß wird so schnell herbeigeführt, daß ein bekannterRigotisi

der Tugend ihn unsutlicb genannt hat, weil sowohl der Advokat. als das Hausmütterchen Ehen scbließen, während Beide noch eben eine andere Liebe im Herzen trugen. Die Sache ist aber nicht so gefährlich: denn der Ent- schluß ist auf beiden Seiten ehrenvoll, und wemwr 'all u schnell gefaßt er- s eint, der bedenke, daß er es mit Franzosen zu thun 5

d rfte nicht und würde auch nicht so schnell handeln.

at. Ein Deutscher

_ _

1 *- ck

, Darum isi aucb das „Hanomütterchen“ fiir die deutsche Bühne nicht geeignet, wo es weder gespiclt noch auch gouti:t werden kann. Es it? so gazrz von dem französichen Temperament beherrscht, trägt so sehr das Ge- prage des pariser Lebens, die Physiognomie der Stadt selbst, an deren Straßen und Gebäuden es haftet, daß eine Uebertragung auf unsere Bühne gewagt erscheint, Wei! nur die Kenner jenes Lebens, die fich das Lustspkek m Gedanken aus das 1116.51": eic; 73116163 ttanöponiren, das richiigt In“ teresse an ihm nehmen werden.

Der Uebersever hat es auch darin betsehen, daß er den gef“1 exten Ton der französischen Conversation, der bei ihr nur convrnn'oneli, lm eut- schen aber sentimental und lächerlich isi, ungeändert ließ.

Die Nationen unterscheiden fich am sfärkßen in veräußert" Pbpfiogyv- mie kes Geißes, in den Oberflächen dcs chens; ixn Z""kk" find em- ander vie! näher verwandt und verstehen sich kad,“ "' ZMF“ des ieffin- nes [ejchm„ Wer wm, an die französische Ngßonalitat erinnert, wenn er Montaigne und PaScal liest? Selbst beim Tartuffe OYKUÖU' ..""s'" Schau- spieler sich nicht um die Tradition des tbéätre kranx-"s 3" kammern, son- dem können ihn unmittelbar ins Norddeutsche übertragen, weil sein Inhalt in der Tiefe der überall sich selbß “!,-ckWo":„mxnschltcbenuNatm liegt.

Daskgen ist die neuere sramöslschk Zomodie schw“."b."tmk3§“5 die fremde Hand, die nach diesem Schmetterling hascht, üreist ihm emen far- bigen Staub ab. .-

- war irmlicb schwache)!“ Kraften anvertraut; Herr GrUFleUZQYäLUYtich wcéren noch xrtragkch; Herr Schneidet aber war plan und seine zudn'nxlicbe Komik ohne allen Esprit. Von dem Recht: „. Brabus, seine chwes1et zu küssen, macht er MM feinen

Gebrauch. ___-___