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Gases uicht billi eu, noch weniger aus armenpolizeilichen. Ich wurde es auch für eine obltbat halten, wenn die vielrn großen Domain"! und Kammngütet ebenfalls parzellirt würden. Dix große Verbindung des Grund und Bodens macht viele Menschen abhangig, zu emer Art (vEan Sklaven, während selbstständige Bewirthsrhasturig erhebt und spornt. [; '" Verbot der Anhäufung von Grund und Boden an torte: Hand wurde : en- falls bedeutend lindern. Vom Stqat aber könnte npch viel geschehen dlinlch Errichtung von Kredit-Anfialten für Arbeiter, rvo dieselben aul ibkkm “[link-“ chen Namen Geld geborgt erhalten, eine Art 1chotnscher PMMA“ find ttrßüsungs-Kassen für diejenigen, welche'mcht mehr arbeiten konvex„dekm eben so nothwendig, als die Penüonen, dle den Stants-ernchiö uHZekbält- Hinterlaffenen vom Staate gegeben werden. Auch, dk? WM)“ “ warten „m, st v-ü-nv-ck sTsT-ék,» muß“ ""W"" H'MW'MZW “ “"gehokeßxffm halte ich für zwrckmäßig,
“tn“ : vor. ' “e Errichtun von Spal!“ , , Table! 'tslsocb besser YZ“ dic Kreißunz eines zmsbkmssuden Papiergeld“, wo-
* ckrete warn der Eisenbahnen Gelegenheit hattxri. FjewiUZexgeljexin bL-ÜZWZ Abgeordiicte Hensel beantragt hat, „halt: [ck"!Uk sebr ut obwohl ich nach der Vcrqrdnurrg des Kultus-Minrxleriu-ms uber den y;;mafial.VU-eln, die Alles rrbrrtrrfft, wa? an Verboten blShEk-ek- ““ der (Henri thert, solche Vereine zu erlauben, JWcifeln [affen worden Ut, an g „, , „
muß, Ick halte diese Verordnung durchaus sur unchrrstlich. Schuld air dem Notbstand iß ferner dre besondere Rechtönoth der Armen, denn "wir Alle befinden uns in einer Art von Recht§3noth, der Arme aber hauptsach- lich deswegen, weil er nicht Zeit hat, die Geseye kennen zu lerne:), ,und [„“chwohj Rechtsunkenntniß weder von der Clvrl-H yoch von, der Kklmmal- ijchtspflege anerkannt wird. Weil ferner die Ciyrlgeseve in einer unver- ständischen Sprache geschriebrn find und unser ]eyrges Verfahren zu lang- weilig und zu kostspielig ist, als daß es der Arme abwartcn knurrte, weir" er eine Forderung von mehr als 20 Rthlr. einzuklagen hat. Mo txn pic Reformen hierin mehr als bisher beschleunigt werden. Seit 1833 ijt cine Civilgesrsgebung beantragt; erst voriges Zabr-wurde, worubcr sich jedoch ganz Sachsen gefreut hat, Anstalt zu einem Cwilgesesbuch getroffen, aber noch immer nicht zu einer Civilprozeß-Geses ebung, die doch eben so noth- wendig ist. Hier ist von Mäßigung im Fortéchritt nicht die Rede,_ dcr Forr- schritt kann nicht schnell genug geschehen, nnr versteht fich, dn]; umu rie unentbehrliche Zeit sich nehmen muß. Fiir den Antrag der Depntation bm ich dankbar, er ist mir aber nicht bestimmt genug, und ich beantrage raver: „Die Regierung möge die Ursachen der Noth in den unteren Arbeitsllasscn erörtern und Mittel zur Abhiilfe ergreifen, auch, so Weit dic leslllllmllllg der Stände erforderlich ist, dem nächsten odentlichen Landtage dilÖfallllgc
Vorschläge zur Genehmigung vorlegen.“ .
Abg. Heuberer hielt es „fiir große Sophistcrri nnd emen Hohn dc-s menschlichen Verstandes“, wenn ihn Jemand glauben machen wolle, die Maschinen wären nützlich; fie seien nur gut, wo es an Menschen znr Ar- beit fehlt, doch war er nicht des Glaubens, daß das ganze “))?«1schincn; wesen wieder abzuschaffen sei. Er hielt Aenderung dcr GeMrbe-Ordnnrr- gen für nothwendig und das Zusammenschlagen verschwistcrtcr (Hrivcrbxc in Eine Kategorie. Wollte man irgend etwas der Gewerbesrciheit Aclmltcbcs einführen, so würde er vorschlagen, zugleich eine Art vori Starils- Prüfung bei Gewerben einzurichten. Die Regierung urid dre kunftrgcn Ständc-Versammlungcn möchten uns vor rer Gewerbefrciheit bewahren.
Abg. Miiller wünschte hauptsächlich die Entlastung dcs Grund und Bodens von den jesigen Fesseln, von dem Dezcm der Geistlichen und der Jagd. Abg. Kasten erinnerte an die Noth der kleinen Guts- besr er auf dem Lande, welchen dnrch Straßenbau wenig und am mcl tn noch durch Magazine geholfen werde. Abg. Clans; vcr- langte hauptsächlich Schuszölle, Obwohl er überzeugt war, das; Arbeit-
eber nicht berechtigt sind, statt des Lohnes irgend eine Waare za grberi, Jiell es doch für etwas Anderes , wenn die Arbeitgeber dcm Arbeiter m seinem Untetléalte behülflich slnd. Ueber das Maschinenwesen seien wohl die Alten ge chlollm. Es dürfe in einem civilifirten Staate nicht mehr !: len, und eln Seufzer darüber werde eben so wenig helfen, als der gestrige mixer deKelben Abgeordneten nach der deullchen Marine. Abg. von der Gablenz endlich Teste aus einander, daß ihm in einer Jweämäßigtn Verschmelzung des Jnnungéwesens mit dem Fabrilwesen dasjenige zn lie- gen scheine, was heutzutage Organisation der Arbeit genannt wird. Dem Abg. Ziegler stimmte er darin bei, daß wir dem Pauperiönrus immer mehr entgegengehcn, wenn nicht eine andere Handelöpolitik eingelchlagrn werde. Wegen des angeblichen Trucksvstcms an der Sächsisch- Bayerischen Eism- bahn bemerkte er, daß die Arbcitrr mrißens ohne Handwerkszrng und fast immer ohne Geld ankämen, und daher die Schachtmeißcr auf irgcnd cine Weise ihnen zum ersten Unterhalt und zum Handwchzcnge vcrhrlscn miiß- ten. Dies aufzuheben würde er sogar fiir nachthcilig halten. Hicmuf wurde die, Sißung geschlossen, weil die Zelt zu weit vorgcriickt tvar und nicht MMZ)“ als zehn Redner fich noch gemeldet hatten.
In resten ist man in banger Erwartung wegen des Clb-Efs- ganges [,t-nd “fürchtet, daß der Eisschuxz bei Laubegast dic Wassernotl) noch gefthlrchermachen körme, als im Jahre 1845. Es hat sich daselbst ern Verein von Männern gebildet, der einen Aufruf erlassen, um eme Hülfs- und Rettungs-Compagnie zu Stande zu bringen, welche sich Mit- dem, bereits bestehenden Hülfs-Vereine in Vkrbindurr seven soll. Die HirlfWCompagnie soll vornehmlich in Zeiten für cin Unterkomnien der “aus rhrrn Wohnungen etwa vertriebenen Familien sorgen„wahrend dre Mitglieder der Rettungs-Compagnik sich verbin- dep, kerne Anstrengung, äußersten Falls selbst kcincGrfahrzu scheuen. Die Turner werden eine besondere Abtheilung bilden.
Großherzogthnm Baden. Die Karlsr. Ztg. meldet aus KarlSruhe vom 15. Februar: „Bis gestern Abrnd War es
234 der Verwaltung der Großherzoglichen Eisenbahnen mittelst außerge- wöhnlicher Anstrengung und mit bedeutenden Geldopfern gelungen, den Wechselfällen des diesjährigen strengen Winters Troy zu bieten und solche Vorkehrungen zr; treffen, daß im Gange der Personen- und Güterzüge keine Hemmung eintrat. Ter gestrige fürchterliche Sturm, welcher Massen von Schnee auf die Babu warf und die Nacht hindurch fortwüthete, vereitelte aber ferner jede Maßregel, die voraussichtlich hätte ergriffe: werden können. Der von Frerbrrrg ab- gegangene Mittagszug, der um 5 Uhr Abends hier hätte eintreffen sollen, und womit Se. Königl. Hoheit der Großherzog von Baden bierber zuriicksalirin wollte, blieb in Folge der stellen- weisen Andäufungen von Schnee unterhalb der Station Ett- lingen stecken, und troy dcr angejlrengtesten Bemühungen der Bediensteten und der zahlreich hrrbcigerufenen Arbeiter, welche dcr Großherzog durch Wort und That anfruerte, gelang es nicht, gelang es nicht, ihn wikder flott zu machen, da auch der vorauégefahrene Schnecpflux nicht die Schneemassen xu durchbrechen vermocht hatte. Se.5lönigl. Holzeit mußte daher zu Fuß durch den hohen Schnee ins Stationéhaus nach Ettlingen zuriick, wo Höchstderselhe mit seinem Gefolge die verfloffenc Nacht zubmchte, da auch die Communt- catkon mit dcr Stadt durch die Unzngänglichkeitder Straßen gehindertwar. Auch der landaufwiirtö gegangene Abendzug hatte an dieser Stolle diesseits Ettlingen eincn Halt gefunden, während der letzte Zrig von Freiburg in der Nähe der Station Muggensturm durch die Anhaufun- gen von Schnee aufgedaltt'n worden war Ulld nicht mrhr weiter konnte. Selbst ein mit zwei Maschinen von hier cntsendeter Extrazug konntc nicht weiter als in die Nähe des Dorfes Riippurr gelangen und erst spiiter weiter Vorwärtö grgcn Ettlingen gebracht Werdcn, womit so- dann die zahlreichen ersendrn der Unterwegöriige gegen ;lehr Mor- gens hierher zurückgeführt wurdcn. , Durch fortgcsrytrs Arbeiten wäh- rend der ganzen Nacht nnd brgiinstrgt von dem nach Mitternacht ein- gktretenen Thauwetter mit chen gclang rs c-rdlich grgcn Tag, die Bahn wieder frei und es mögich zu machen, Se. Kdrrigl.Hohrit den Großherzog mit Cxtrazug um B' Uhr Morgens vom ettlinger Sta- tionshaus hierhrr zuriickzugrlcitcn und damit die Vesorgnissc von Höchstdrssen Familie zu brscitigen. Heute Vormittag haben alchiige wieder ihren rcgrlmäßigen Gang, und wird hoffentlich keine Weitere Störung mehr eintrktkn.“
Großherzogthum Hessen und bei Rhein. Das Jrankfurtrr Journal meldet aus “).llainz Vom 17, Jebrrmr: „Morgen früh wird die' Schiffbrücke wirdrr arifgefahreli und yon “11 Ul)r Vormittags zur Paffagc wieder eröffnet, sem. Der dritt? dicsnmlige Winter hat skit grstrrn sein Ende crrrtchtz. in der Stadt sind Schnee und Eis Vollkommen beseitigt, und Ullt-dkk heutigen Wärme von 0 Grad R. im Schatten und l;; Grrld lll der Sorrnc gewann Alles cin sriihjahriilinlichrs Ansehen. thtn und Main lind seit gestern um 5 Fuß gewachsen. Dio Perforren -Dnmpfsch;ffsal)rt geht ununtcrbrochrn zu Berg und 311 Thal“, gener!) undjheutc sand aurl) bcrcits mehrere Schlepp-Dampfschiffe, jedes init 4 bis)“; Segel- schiffen, hier eingetroffen. Zn kurzem erwartet man vonrNredcrrlwm die Ankunft brträrhtlichrr Grfraidc-Sendungenz es ist die Rede von 80,000 Malter, welehe fiir den hiesigen Platz bestimmt sem sollen. Mehr als “100,000 Malter sollen in einigen Tagen stromaufwarts kommen, als dkrcn Bestimmungsorte Frankfurt, Offenbach, Hanau, Mannheim :c. bezeichnet werdrn. Der Verkehr erwacht aufs neue“,
Unlcr Hafen ist bereits ziemlich belebt. Tritt nicht noch emmal sly- rerrde Kälte ein, so wird bald Alles in unserer Gegend wieder em heiteres, der nächsten Zukunft mit besseren Hoffnungen zustrebcndes Ansehen gewinnen.“
Ocßcrrctrhrsclx Monarchtc.
VZien, (12. Febr. (A, Z.) Mehrere galizischc Adc'lige, dar- nntrr Vorzüglich dcr Fürst Karl Jablonowöki, sind hirr schr thätig, um einige Modificationcn in dcn zulrxzt in Bezug auf die Frohne'n fiir (Halizirn crlassrrrrn Kaiserlirhe'n Anordmmgrn 31! ('Wl'kkk'k „Es läßt sich noch nicht bkslimmen, ob dicse Bl'lllühllllgt'l'l, irgend etnsn Erfolg haben wrrdcn. Alo künftiger Civil- imd 9/lllliälkU-E3011Vt'k- neur von Galizien wird der Jiirst Windisch-Gräy, gegenwartig kom- mandircndcr lelt'l“r'll in Böhmrn, als sein Nachfolger im Militair- Grnrral-K'ommando von Biihmyn Se. Kaiserkßoheit dcr Erzherzog Ferdinand, Sohn Sr.31'“aiserl. Holyeit drs Erzherzogs Ilarl, als Obcrst-Vurggraf Graf Stadion Und als (Yoiwerneur von Mährrn der ?lltgraf ron Salm bezeichnet.
Vor einigen Tagen ist dcr bekannte Tyffowsli hier durch nach Triest gereist, wo ihm vor seiner Einschiffung nach Amerika das Ver- sprerhcn, nicht mehr nach Europa zuriickzukkhrcn, noch einmal abge- nommen Werden soll.
Der Kaiserliche Kommiffär fiir Krakau, Graf Deym, ist vor ei- nigen Tagen von Krakau hier angekommen. Der Graf hat den Be- wohnern Krakau's Dor srincr Abreise von dort (wie bereits gemcldet) noch einen Aufschub von “14 Tagen zur gänzlichen Vollsiihrung dcr
in Handels- und Verkehrssachen angeordneten Maßregelrr bewilligt und soll bei der Hofslelle in dieser Hinficht noch eme weitere Ver- tagunq auf drei Monate in Antrag gestellt haben. , „
Die serbische Regierung hat bei der österreichischkn Regierung und bei der Pforte eine Art Proteslation gegen den fcrncren Auf- en„thalt des Er-Fürslen Michael Lbrrnowitsch in Bucharest erhoben. D'? deshalb an den Hospodar der Wallachei von Konstantinopel nus ergangene Anfrage soll von dieskm auf fille fiir den Ex-Jiirstcn giin- stige Art erledigt worden sein, indem Jiirst Bivcsko für das Be- nrymen rind die Person des Fürsten Michael slch förmlich verbilrgtr. 'Jmst M*chakl soll seinen Aufenthalt in Burharrsl bis zum Mai aus- zudehnkn beabsichtigen.
Ihre K*llskkl-„Hobkit die Großfürstin Hrlrnc wird- in'. Friihjahr fich auf kurze Zeit von hier nach Warschau bchbcn, wo sie mit il)rcm Gemahl, der um dieselbe Zeit von St.“ Petersburg dahin- kommen will, zusammentrcffen wird. Spät“ wird ZW“ Kajskkk Hoheit mit ihrer Prinzessin Tochtcr das Bad von Nschl Und WU" ein anderes deutsches Bad besuchen. *
Ulbkr den Stand der Finanzen vcrnimmt man nur Erfreuliches", die Einnahmen gewähren einen nicht rmbcdrutcnkrn Ueberschuß iiber die gewöhnlichen Auögaben. Tic Nothnkigkeit i'lUkk Llnlsilie rr- gr'cbt sich iibrigrns aus den Hundert?" von Millionen, wel-„hj: znr Jortstynng dcs Eisenbahnbaues erforderlich sein werden, Flll" Gkniigi'. Die Aufnahme so bedeutender Anleihesnmrneu kann_nur succcssivc stattfinden, so wie es nämlich das Bediirfniß zur Jortjrßunxr der Ar- beiten erheischt, und dies scheint auch als (Hrnndsay von O_er Vrrwal- tung angenommen worden zu sein. Urbcr die Art der Herbeilchaf- fung drr Kapitaléen soll man bci drr Jinanx-Belidrbe_noiik- nicht zu dcfinitivcn Entschliissen gekommen sein, weshalb dieEtitlil)cxdrliig iibrr den Brtrag der ersten Aufnahme, so wir iibcr die Frage? ,ob dre Emission -1- oder .*“;proz.Papiere vorznziehcn sci, sich noch l'llllgl Hort Verzögcrn dürfte.
Frankreich.
Paris, llx.Jcbr. Dcr Union monarchique wird von Lolidou geschrieben, das; man dort bis “,um Lijsten d. die Antwrrrt drrnordrlcklkn Kabinette auf die Axifrage Lord Palmetston's in Bette" Hir cyrntriellcn Erbfolge in Spanien erwarte. Lord Palmerston habe in srmrr Note angedeutet, das englische Kabinet wäre geneigt, evrntrmliter-tic Rechte des Grafen “„Nontcmolén anzrrcrkximcn, ,lllld rs" sci wim- sibenswcrll), das; die vier Mächte dariibrr riiirg waren; * Dcr Courrier franc; ais , drr, seit er sich ziim Vertriridxgct der Politik der Fraction Billault-Tnfmtrc gcnmrhti Mlk- br»:- sondcrcm Eifer fiir eine Allianz mit Dciitschlxind sprtrlit, nimmt aus dan Geriirhlrn iibcr ('i-sse diplomatischen Bcrlwndlmrgrii ?,lvtschett England Ulld den „Kabinetten Von Brrlin, Wien nnd-St. ZPcrersbiirg die Vrranlaffimg, é'ö drm Guixotlihcn Kabinct gls mnrn „lxianptfrlUcr anzurechnen, daß von ihm um des „so gcbrcrhliilirn mik- cxtlrrixlx'l'l- lirheu Eirrvcrsländnissrö“ willen dic „Ur'ltl'lkllchk-ll“ Allianzen“ aßrmil- reichs und brsondrrs Prrußens, welches „glcrchc“ ;51ileirr'lsr11 wle Jrankrrick) anf dem Kontinent habe, ganz undxgar vernachlajzlgt wor- détl, so das; selbst „Alles, was dazu hätte d,ll'1ll'll kormrn, Hratrkrkrrl) seinen natiirlichen Verbündeten anzunähern, ]r'yt nur dazu klklle, lte von ihm zu entfernen““, wic drnn gerade in dem Aitgciibltck, wo Prrußcn in eine Bahn trete, welche ihm die Symyarhirkn Joonßganz Deutschland sichere, dasselbe, wie vcrlantcz m ,der, lparxlchrn Erbfolgc-Frage sich gegen Frankreich erklärt hatte, in rmrr "(UWV- die, wie das genannte Blatt meint, filr Prcußcn nock) dazu gar krmc Bedeutung habe. Es solle nämlich von Saiten drs prcns;ischr_r1 (He:- sandtcn dem Minister Guizot eine Note iibmrkichk “WWU „sSMZ, M welchkr zwar nicht offiziell, aber in dcr Form i'llll'r uber „dl? Arrmiß des preußischer: Nabincts in der Sache der spamschrn Heiratlien gc.- gebenen Auskunft, ausdrücklich gesagt sei, das:, wrnn das prcußisrlic Iinbinct srinc Meinung über dikHrtratl) drs Hcrxogö von Morixprnsicrmit der Schmester kchd'nigin Isabella und iiber dirEvrntrmlilätrn Liner Er- ledigungdcsspanischchhrono durch drnTod Jsabrlla'o, falls diese krimis männlichen Nachkommen hintrrlicßc', arrézusprrchcn vrranlaßt wäre, es den Artikeln des utrcchtsr Traktatö iibcr dic Anssihlicsziwg der Fa- milia Orleans keine andere Auslegitug wiirde geben kiinurn, als dir, Welche Lord Palmerston denselben gebe, nixd das; im Prinzip das preußische Kabinet vollkommen „der von Lord Normanby an Herrn Guizot überreichten Note beistimme, Diese indirekte Veillimmunll Zu der englischen Politik, fiigt dcr Courrirr lckinxit, sci in liner Denk- schrift, in welcher die aus dem salischcn Gesel; hl'rvorgrlxrridenReckM anöriuandrrgescyl würden, nochweitercntrviikrlt. Das Ilabixict von St. Petersbnrg habe sich noch nicht auSgesprochen, abcr es sei nicht zu bezwrt- frln, daß W die Ansicht des preußischenKabinetö tlicile. Was_Oe_slerrerch bctrrffe, so versichcre man, daß es scine Meinung in dirscr Hinricht crst knndgeben WVUk, wenn es durch die Ereignxsse dazu gcdriirigt wiirdx. Tre Union monarchique will dagegen, wie schon erwiihntzrrsalxrn haben, daß die drci Mächte in dieser Sache sich in iibrreinxtimmender
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[ eben so unmöglich erschienen daß aber, wenn auch die Erfindrm ' * ' “ “ ' “ ' '“ “' ' - „ * g gtmacht ! Viele von griechischen und lateinischen Schriftstellern erwahnte Vcijpiele, werden sollte, doch dle Vekbkelmnß derselben schwerlich allgemein werderi ] und brsonders die zwei von Champollion zu schr vernachlässigten, dnrch dic
dürfte, da die Zubereilnug des Goldes au mi" werden dürfte, als die jeßlge Production dfieT; LEFtethTZZYWohl theme!
Pater Seccht über Hieroglyphen,
Nom. (D-larto dt Roma.) Am 14. Januar haben die Siyun- gen der archäologischen Akademie unter dem Vorfiße des Fürsten Marcon- tonio Borghese wieder ihren Anfang genommen. Nachdem der bestänvi : Secretair der Gesellschaft, Commandeur ViEconti, die Gesellschaft benarJ- richtigt, daß von Seiten des hell, Vaters den- dreißi ordentlichen Nkltglie. dern der Akademie das Tragen einer eigenen UniZorm bewilligt worden sei, schritt der Ylebrte Jesuit, "(profesor und Bibliothekar am ()()"cgio jr.,- !!!-20: Pater Mb!- zxxr Be yrechung des vorher angekündigten (bexxjts erwahnten) Thema'S, namlich uber „die richtige, bisher von Nic- mkanden bef„olgte, aber durch die Alten nachgewiesene Me- thode, di" agvpt-ischen Hietolepben zu lesen und zu erklä- ren.“ Selncm„Dasrlrhalten nach, i die ägyptische Schrift nichts Anderes als eine fortlvabrend „allegorische Lereo rapyie", und indem er in jeder Hluoglpplxe tir! Wort las, erwies er die ichligkeit seiner Methode dadurch daß er dre br__eroglpph1sche Legende mit dem Namen des Pharaonischni Herrschers „erklarte, auf welchen sich der von den Hyppogccn von Theben entlehnte agyptiscbe Spcomorenlarg bezieht, der sammt elner schäybmm Sammlung von Vögeln aus dem Sennxtar und aus Nubien, dann einem Mufin arabischer Literatur von dem Prasrdmten des Sanitäts-Conseils in A- ten, Cloi-Btl, dem heil. Vater verehrt worden ist.
er gelehrte Akademiker, welcher schvn im Jahre 1833 auf sein Sv- jrm hingedeulei hatte, legte darixt, wie Andere, die m der koptischenSpmche größnntbells erhaltene ä yptlsche Sprazbe zu„Grunde und beleuchtete all- mäli alle alten Schrift eller, welche uber ieroglyphenn und über die dg- mlt obersten Monumente sprachen. Sein yjtem enthalt daher zwei w:“. sentllche Unterschiede von den früheren: denn als reine, auf die Aussage der Alten gestii te Lexeo raphie ist dasselbe von den an das koptischeJdlo-n schlebmndm yßemeu oung's, Champollion des Iün um und Klaprotb's so vers «den, wie die anzen Worte einer und verse! en Sprache von ih- ren Hybrid und von ten Burbßaben verschieden sind, Insbesondere rr der Unterschied der ,',Alle orie ber Homonymen“, womit er nach- " , da die plnophan'ten unter ner Sache stets eine andere verstanden.
einfache Sccchische Mcthodc der Verbal-Hicroglyphen und dcrHomonymcn- Allegorie nunmehr saft sämmtlick; interprrtirtcu zwci Hicroglyphcn-Bücher dcs Horns Apollo, ülrerzeugen vollständig, daß das große Geheimnis; der ägyptischen Hieroglyphen-Schrift wirklich in symbolischen Hieroglyphen be- stand, welche durch die Allegorie der Homonymen, nämlich durch die Ver- wechsclung der in der Pharaonischen Sprache gleichen oder ähnlichen Na- men, die daher die Gegenstände derselben änderte, sprach. Anf die Denk- mäler angewendet, ist dieser Schlüssel für alle Hieroglyphen gültig, auögcnommrn wenige figürliche und determinativc, sogenannte Schriftbildcr, welche eher eine Malcrei und Bildhauerei als Schriftzeichen sind und daher, als den , Witzzeln drr cbinefischcn Sprache ähnlich, von Clemens Alexandrinns mit “L“)?“ *;mxx'f-x bezeichnet wurden. Der gelehrte Akademiker bemerkte scr- 11kk, wiwdas akrologischc System Klaproth's von seinem Erfinder selbst "“ck,"a81'ckl als unlmtglich erklärt wurde, und es ist anch wirklich un- zUkUchMd zur Erklärung der Hieroglyphen dcs Horus Apollo, um so weni- ger “179,31" Entzlfferung drr hieroglyplßscheu Zuschriften. Er wies ferner "(,'ch- w" daß svllabische System des Young, rvelrhcr zuerst 'von Allen die Etgennariixp rn den im zweirüngigen Monumente von Rosrtta, dann auf d,?!" zkazlzngtgkn Picdestale des ObeliSken von hilae enthaltenen König- llchen Orlprlden las, ferner das alphabetische Sy em Champollion's, durch Welches die englische EntdeckuuZ so sehr gefördert wurde, fiel) im Grunde, nrrttcn unter vielen Unrichtigkeiten und unüberslelglichen Hinderniffen, auf dre Lrjung._des „materiellcn Lautes der Wörter“ reduzlren, Anlaß zu die- ser Tauschun gab liier, wie einst der Umstand, daß man für Sylben oder Vuchßabcn de Worte der chinesischen Sprache hielt, welche die Chinesen als „materielle Laute“ gebrauchen, um die Eigennamen der Europäer zn schrei“ ben. AUch mußte man in diese Irrung leicht verfallen, da die Pharaomsch Sprache, so wie die chinesische, ursprünglich ganz aus Einsylben besteht,; las man nun mitlYouug entweder „Sylbm“ oder „gescbti-btne Buchstaben und nach Champo ion willkürlich hinzugefügte Srlbfllaute, so Felangte,mak Fm Lesen von „einsylbigen Wöxtem“, wie es jene der haraomschen
xmche waren, ohne daß "es die Entdecker selbst gewahr wurde_n. Zwar 8? ck“ „.I häufig. daß man dessenungeachtet bel xeder der zwei LeSart-n (ruf A wege oder Schwierigkeiten sjj'eß; oft _aber flel„die Verwechselrmg der äqvptischeq Worte mit „Sylhen“ und besonders mit „Buchstaben , drm!) H" "fügung von “freien Selbstlaüten glücklich aus, und das alphabetische Sp em Champomon's is: „ma, insofern nüslich, “als es zur Kontrolle und
zur sicheren Feststellung des materiellen Jarrtes (tvcnigstcns bci *.)lnimrgs- Buchstaben) der Namen dirnt, wclchc die in den Hieroglyphen bargclrxlltcn Gcgcnßiitidc tragen. Dem (HF-csagtcn zufolge, bedürfen dre von Clirirripollron cingcsiilyrren drci Buchstaben-Artcn, nämlich die „phourtijclx“, „xtgirratwc“ und „symbolische“, sämmtlich der Berichtigung nnd, konnen flll [:ck selbst nicht bcslelwn. Es wird nämlich duni) die Allrgorrc dcr Honwnyme bc- wiesen, daß, mit Ansnakimc der von Diodorus Sicnlns und von“ Clrmrns Alexandrinus als 1ch“17!*10/l()1"l|§()[, d. h. „cigene" lllld scritcswegrs „svinbolisclze“ benannten Hieroglyphen, alle anderen wahre allrgorrschc Ho- monyme oder Symbole sind, wrlrtic mit ihren Namcm andere, von den dargestrlltrn Grgenstänren ganz verschiedene Namen aussprechen. Das neue Syslem kann also fiir fich bestehen als ,das, wahre nltc Svslcm der ägyptischen Priester, und es brdurftc dnbcr mcht, dre Namen der „signifixircndcn“ Hieroglyphcn zu sichern und „festzustellen , rrm dic „fignifizirtcn“ Worte der heiligen Schrift daraus zu ztrhcn, Konstanrt ferner sogar durch die schöncn Entdccknngcn dcs Champtrllion, Welche we- nigstens in Betreff der 2lnfanngrtchstabcn dazu dicticn konnen, dcn „"Falc- riellen Laut“ der „fignifizirenden“ Wörter zu bestimmen, rklangk dlklks System eine doppelte Solidität, um die im Lesen eriigcszlll'khxkk" Fkhkkx zu verbessern und daher mit dem Schliislsrlhktc'rschLYtURWTinéxn-„Vt1!otlyme m ' ' ' ( iero .v' _ - , dre détxlOuikeeslestetfjoléeeriieejinckßtxlYnßxckFW,grmch welcher, fill) Ohampolltorr selbst sehnte, um die Verbindung seiner „phonetischen 71"de „symbolischen“ Buchstaben hkrvorleuchten zu lassen, 'st „"UMnkl-"k zu „Stande gebracht??) und wird in späteren Sioungen dre Akadkmte noch brfjchasltgett, „Dcr Sisung, wo dieser Vortrag srattfand, wohnten außer vrtsrhredenerr beruhmten Gelehr- ten und Polyleotten dcß Jn- 1le Auslandes auch die Kardinals Ostini, Caslraccanc, Mezzofanti und A'ltmrllr bci, wclche ianesammt mit dem nn- vergleichlichcn Polyglotten Italiens ihre Bewnnderung iiber das neue Sy-
_stem zu erkennen gaben,
*) Es bliebe-Zeßt nur noch übrig, cine Methode zu entdecken, um den
Werth drr symboltchen-„Chqrakterc zu erkennen; dies ist das Hinderniß,
welches das vollchrstandmß der hieroglyphischen Texte zu verspätcn scheint. (Iliamlwllion. ])récis. ZR. [).-13. 397.
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Weise „ zu erklären beabsichtigten. Das Portefeuille hält alle diese "Angaben für unrichtig und hofft, daß die not- dllchkn Machte auch ferner in dieser Sache bei demselben neutralen Verhalten beharren würden, von welchem Herr Guizot die Departrrten-Kammer unterrichtet habe, namentlich aber, daß es den Vrirruhurigen Englands nicht gelingen werde, die guten Beziehungen zw1|chenihnen rind Frankreich zu trüben, indem die wichtiqen Zn- teressen m-Jtalien und der Schweiz viksc Mächte Wohl Zestimmen wurden, mat Frankreich in freundlichem Vernehmen zu bleiben. Der Union rnorrarchrque zufolge, wären seit einiger Zeit schon Unter- handlrrngrn „Fibel eine Vermählung des Grafen von Montemolin mit drr vrerzchnxahrrgen Prinzessin Marie von Cambridge im Gange. DYE Journaljdes Débats theilt einen Artikel der Times vom 1.;;Jebruar mit, Welcher dem franrösischen Blatt die größte ?[UsMkkklrilrikert zu verdienen scheint, und sagt darüber: „Die iibel- wollenden chmnungen, welche das englische Blatt iiber Herrn Gaizot UWSF, geben nach unserer Ansicht den Bemerkungen, welche es iiber die" Ctellnng drs britischen Botschafters in Paris macht, nur noch Jroßeres Gewicht. thleich die Art der Verbindungen, wclche in )?ncmArttkcl der, britischen Botschaft in Paris zugeschrieben werden (Berbrwdungen mri der franrösisrbcn Lpposttion), so zu saqcn cine allgemetn bekannte Sache waren, haben wir doch nur rin cinZigcömal davon gr*spr:)chen, llnd zwar mit der größten Rückhaltung. Wir sehcri diesc Beschulßigung für zu ernst an, als daß darillier leichl gesprochen Werden konnte. Wir frcuen uno, daß die Sache in Enq- land selbst angeregt. worden ist, denn jldk Aufklärrmq iibcr dissen Glcgetistand kann die Auflösung nur bcschleuuiqcn.“ *DicEpoque Jagt uber denx neuesteti Note'UWechsel zwischen Palmerston und Flormanby: „Sehen wir einmal ab vou dsr Form, das heißt Von 5dem Tone dks'Schrcibcns Lord Palmerswn'ö an den briti; fahrn Botschafter. Diese Art, fich ansiudriicken, ist vielleicht kcinMu- Fler drs g),)ntcn Gkschmacks und der Artigkcit; aber sie ist einmal die Art _heölord Palmerston; und W scheint, das; sie dir Griinzcn nicht réerjibrettet, wclche'dre englische Sitte einem Z).)kinistc'r in seinrm Gchl'lkat'lhst'l init cinem Botschafter gcfiattet, Also abgesehen Von drr Form, drren erantwortliihkeit wir dem Vcrfaffcr zu traqen iibcr- lsssk", _k*klchl“üt?kt "ck Alles auf Folgendes: Der britische Botschaf- ter 'berrchtkt eme llntrrrcdung mit Herrn (Hnizot; Herr Guizot be- slrrrtcr dw Gcrmurgkrtt dieses Berichts; LOW Normanbv versichert, daß kl nichts als die Wahrheit gesagt habe; und Lord Palmer- sion ékletlt dcm Lord Normanby die Versicherung, das; er Volles Vlrtraurn in ihn setze. Es wird wahrliih Nicmand wqgcn, zu lisliziitlstrir, das; wir imsr'rrrscits nicht rin qlrichrs Recht hilft?", 3," kkklükt'n, daß wir gänzlichcs Vrrtraiicn iti Herrn Gnizot salzen. Wrxin Lord Pnlrnkrston fill) nicht scheut, zu London zu er- i_larcn, das;,dcr Inhalt einer Untrrhaltung, wrlchc zu Paris statt- fand, yon “skillt'm Yotlckyaftcr völlig getreu wicdcrqeqebrn ski, so ha- ber: Lon ritchrchmakr Recht, Von Hrrrn (Hriizokzir bchauptcn, das; der x;nlwlt Öll'skk-Ullkklskk'llllg von Lord Nornmnbv nicht nur schlcrht wtkdrrgrgrbcn, londrrn auch schlacht vrrslandcn worden sei. Zwi- schkll SMM? so gcstclltcn Ja und cinem so gestellten Nein scheint die EiltsllU'ldllllg msyr demjenigen zuwslrhrn, dessen Wortc erklärt und wwdrrrxrgcbcn Werden, und welrher besser als irgend Jemand rindrrs rvrtjz, was cr sagte und zu sagen beabsichtigte, als dem- )enrgen , welcher die Worte nach dem Gedächtnis; wiedergab urid sikl) iibrr die Absichten des Sprechendcn getäuscht haben kann. Tres ist um so wahrer, als am “.'. September schon ein ähnlicher Vorfall stattfand und Herrn Guizol damals zu einer wichtigen Ve- r-chtrgnng in dcr Depesche, Welche Lord Nornmnby ihm zuvor mit- ill-klltf), veranlaßt hatte. Der britische Botschafter konnte sich am L.;. September irren, wie er sich am 2, September geirrt hatte; und es konnte dies der Fall sein, obgleich er die sesleste Ueber- zrugung hatte, das; er streng bei der Wahrheit geblieben sei; eine llrberzeugung, welche er ohne Zweifel auch bei seiner Depesche vom *.). Srptcrnbcr hegte. Lord Palmkrston setzt mehr Vertrauen auf dkll' Brrrcht' 'sl'lllkö Botschastrrs, als auf“ die Rede des Hcrrn (Hmzot. Wir wundern uns dariiber um so weniger, als schon dic Thatsache, das; er Lord Normanby beauftragt hat, ihn zu Paris zn'vkrtrxtcn, die hohe Achtung bswcist, Wclchc der Chef dcs englischen Yllkrtristcrnrmo der auswärtigen Angelegenhritcn ihm erthcilte. Wir wchn alljlel'ké'm, Fuß die Engländer, wenn sie es fiir zweckmäßig halten, die Frhlcr_1hrer auswärtigen Gcsandtrn zu entschuldigen und) wenn es niitl)ig qt, zu bemänteln verstehen. Wir habrn rider hier keinen Frhlrr des Herrn Guizot zu brmänteln. Er war es, Welcher sprach, und zwar in scinrr Muttcrsprachr. Niemand kann besser wissrn, als er, was er gksagt hat; und Niemand ver- dient mehr, das; man ihm auf skin Wort glaube, Wenn abrr auch ein Zweifel n1iiglich wäre, Wenn das Gedächtnis; drs Lord Nornmnby mit gleichem kaichte dcm Gedächtniß des Herrn (Huizot gegcniibergestcllt werdcn könnte; so sollten wir doch glaubcn, daß die französische Opposition, Welche dic Vaterlands- liebe als iHr Monopol in Allspl'llkh nimmt, geneigt wäre, diejenige Anolrgung mrznnehmen, Welche für unsere Regierung die chrerWollstc ist, wie die Engländer die Auslkgnng angenommen haben, welche zum Vorkheile der britischen Regierung sein möchtr. Auf jeden Fall isl rs zu sonderbar, wenn Jemand nicht etwa kenWortcn Des HerrnGuizot, sondern sclbst drnWorten des einfachstenBiirgrrs als vollgiitigc Auto- rität die Darstellung einer Unterredung entglgknsrykn wollte, Welche ein Anderer davon giebt, und derenGenauigkr-it der Erstere bestreitet. Wilm Lord Normanby gcwiirischk,häkkk, daß ski"? kakskhk dk" CWM“ cincr iibkr alle Einwendungen erhabenrn Autorität triige, so hätte er sir, wie am 2. September, Herrn Guizot riritthcilen sollen, und dann wiirde der französische Minister, um mit danorten des Herrn Guizot zn reden, anders und vielleicht brffcr gksprochen haben, als 111471! ihn sprkchkn läßt. Wie drm aber auch sein mag, und wrlchrn Lärm auch die Opposition darin als einrn Vorwand xu finden sich beeilte, 66 ist ganz klar, auf was sich dieser Vorfall beschränkt. Herr Thiers muß mit allen Mitteln zu Ende sein, wenn er sick) bemüht, diese Sache zum Triltstcin zu gebrauchen, um, trotz der Majoritiit in der Depulirten-Kammer und lroy unserer constitutioncllcn Verfassungs- Einrichtungen, in das Ministerium zu gelangen." In Galignani's Messenger wird der englischeVotschafter, Marquis von Normanby, gegen die Angriffe der Presse, als sei er derJeind Frankreichs und seiner Regierung, vertheidigt, kann aber erklärt, zwischen Frankreich und quland miisse Freundschaft bestehen, es genüge nicht blos, daß man nicht Feind sei, beide Länder könnten nicht lange isolirt blei- betl,„ohtie tyre thcuersten Interessen zu gefährden. Mäßigung und Ykksohnllchkert von beiden Seiten würden die Ausgleichung herbei- fuhren, ohne-Konzesslonen von einer Seite. Indessen vermißt der YRQ? ?veelch? ddeZtArtikeln desß Journal des Daihats eine An- „ a m ginge, da die gcs annten Verhältni e wi en dem bkltötscheu Botschafter und Herrn Griizot nicht bis zurirs ??bbiéche Freer HLÜY'KM szkehuygxn Beider edeihen dürften, es wäre denn, ve eblich USF!) cFmrmsterrrllen, lattes, daß Herr Guizot nicht rg, auf le Stütze der offentlrchen Gewalten ezählt habe, und dJßch'th" da? Bewrrßtsem dieser Unterstiitzung gemäßigt zu sein ver- Za ex" fümkffÖ, ldélkskk al? eme solche Andeutung gelten, „Wenige [?'cßt S d “1811111136 Messenger hinzu, „wenige Stunden Je "„ werben U'Js zeigen, wie weit diese Mäßigung gehen wird. nzwtschen “ “ Wünschen wir, daß die Presse auf beiden Seiten eine
235 bemessenen Haltung beobachtete, um den Bemühungen der Regierun- gen nicht hinderlich zu sein.“
Die Journale der Linken faYtJn fort, sich mit Herrn Guizot's bevorstehendem Rücktritt zu beschajttgen; er solle der Wiederherstel- lung des „herzlichen Einvrrsländmssxs“ geopfert und (Hranolé sein Nachfolger werden, beauftragt, um jeden Preis das gute Einverneh- men mit England wieder herzustellen. Die Presse bemerkt über diese Behauptungen, daß dies eme „Ent]chädigung Z- |:- Pritchard im größten Maßstabe“ sein würde, und daß ein solcher Schritt un- möglich sei. Ein Artikel der letzten Nummer des Portefeuille hat iibrigens den Gerüchtkn von einen nahen Ministerwechscl neue Nahrung gegcbcn, und man bat-dakill sogar eine Hindrutung auf Unterhandlungen mit Herrn Thiers ftndenwollen; dieser Artikel lautet: „Wir haben oft schon Gelegenheit gehabt, uns außzusprcchen iiber die Schwierigkeitrn der Lage unseres Kabincts nach außen und be- sonders gegeniiber der Whig-Verwaltung in England. Nicht nur dauern diese Schwierigkeiten, iiber Welche wir uns nicht täuschen konn- ten, noch immer fort, sondern sie haben selbst eine noch ernstcre (33e- stalt angenommen und sind in eine brdenklichc Verwickrlimg getreten. In den Namen zweier berühmt gewordener Minister rcsnmirtc sick) das schwierige Verhältniß. Die Kontroverse bcwcgte sich zwischen Guizot und Palmerston. Heute findet es sich, daß auch der britische Botschafter, Marquis Normanby, in den Konflikt th'Wlckclk ist. Inzwischen scheint man in den Kammern einhellig der Meinung, das; eine Rückkehr zu dem guten Einvernehmen mit England von den (Zeit-llmständen geboten ist. Die Majorität, Herrn Guizot, dcffcn Talente und Verdienste sie würdigt, noch treu, hat sich in diesern Sinne crklärt, Eine rasche Lösung drs politischer: Problems ist nothwendig geworden. 2 as uns angeht, so [affen wir die englische Allianz in ihrem vollen Werth, glauben aber dabei doch, das; Frankreich nach scchlchn Jah- ren ciner weisen und gemäßigten Politik auf allge'mr'incre Vcrbindrrngen Anspruch machen kann, Was wir vor Allrm fordern und wünschen, ist, daß man ein Ende mache mit der Politik der Jsolirung. Diejenigen Staatsmänner, wer sie auch sein mögen, die sich stark genug zeigcn, dic Angclegcnlwiten Frank- reichs wiederherzuslellen, werden ein Werk vollbracht haben, das un- srlige Vorgänge sehr schwierig machten. Wir Vergcffcn nicht, wclche Zurückhaltung uns die diplomatischen Verwickelungcn auflegen. Cine aniGcrction in diesern Augenblirf wiirde nnvcrzcihliib sein. Wir werdcn sie nicht bi'gl'hkll. Abcr wir wiffrn, daß nächstens neue Zn- cidenzpunkte zu Tage kommen werden, und zwar Von einer solchen Natur, daß sich eine dcsinitivc Lage hrrausstellen und eine rasche Lösung rrgcbcn wird.“
Ein Attaché der französischen Botschaft in London ist am Sonn- abend mit dringenden Depeschen hier eingrtroffcn; er hatte die Reise von London nach Paris in “l.! Stunden gemacht", Herr (Huixor begab sich sogleich mit dcn Depeschen zum Könige, wo sich aua) dcr Mar- schall Soult, Graf “Durhatcl, Kanzlcr PanSquicr, Herzog Von De- caxes und andere eitrslrrßrcirhe Personen cinfandrn. An dcmselbrn Tage, wo die ncueslen Depeschen drs Marquis von Normanby und drs Lord Palmerston dlm Parlamente Vorgrlcgt wurdcn, hatte die Königin Victoria den französischen Botschafter, Grafen Sr. Aulairc, dkll fr'anröslschen Gesäßftéträger, Graf?" Jarnac, und das ganze Personal der französischen Gesandtschaft bei ihrem sehr zahlreich be- suchten Lchr im St. James-Palaste empfangen, nachdem sie vorher dem Grafen St. Aulaire eine Privai-Audicnz ertheilt.
Das Journal des Dezbats und der Constitutionnel, welche die Unterhaus-Debarte über Bord Ventinck's Eisenbahn-Vill erörtern, sprechen gleichförmig dic Ueberzcugung aus, daß zu drr Vor- aussetzung, das englische Ministerium könne durch dicscn Kampf mit der Opposition aus dem Amte getrieben werden, auch nicht der min- desie Grund vorhanden sei.
Die Union monarchiquc behauptet, der englische Geschäfts- triigrr in dcr Sweiz sei von Lord Palmerston dahin instruirt worden, dem Vororte seine Billigung der Antwort drssrlbcn auf die Kollcktiv- note der drei Mächte zu erkennen zu geben, Jramkrrich soll sich bis- her dariiber weder für noch wider ausgesprochen haben.
Zu Valence und den umliegenden Ortschaften haben neuerdings schr ernste Unruhen staltgefundrn, Zu Castclialoux im Departement des Lot und der Garonne fiihrte am 9ten der hohe Gclraidcprcis auch linigc Ruhestörungen herbei. Cine Wittwe, die dr'n ganzen Getraidchandrl dcs Playes monopolisirt hat, ward vom Pöbel an- gkgriffen, weil sic den Preis rrcucrdingö sleigkrn wollte, und sie wäre ohne das kräftige Einschreitrn dcr Behörden wahrseheinlich umgekom- men. Ihr Haus war ganz umringt, und die Menge drohte, daffelbc nicderzureißen und sie selbst umzubringrn, als Truppen milangten und den Haufen zerstreuten. In Folge der getroffenen Vorslcht6maßre- geln war die Stadt seitdcm ruhig.
Das Journal des Daihats bemerkt, Geld sei cht iu Ueber- fluß vorhanden, die Rescrve der Bank habe sich bedrutcnd vermehrt, und man kkWüktc', daß das Gelraidc skht“ bald fallcn lvrrdr. Nicht minder habe man die Hoffnung, daß der bedenkliche Zwist mit (Fug- land bald ein Ende finde,
Alle Eiscnbahn-Gesellschaften habrn dcm Handclö-Minister ihre für Getraide- und I)iehl=Transport rrmäßigten Tarifr cingcschickt, und man glaubt, daß der Minister nächster Tage rincn Befehl erlaj- sen wirt», drr diesr Ermäßigungen bestätigt.
Herr Leffcps, Konsul erster Klasse zu Barcelona, ist zum Genr- ral-Konsul an demselben Orte rrnnnnt.
Großbritanien und Irland.
London, 15. Frbr. Vorgestern fand im aUGwärl-“gen Amte ein mehrstündiger Kabinets-Rath statt. Die Königin hielt an dem- sclbrn Tage im Buckingham-Palaste Hof.
Die dem Parlamente vorgelegte lrytc Korrespondenz, Welche auf englischer Srite in drr spaniscbrn Vermählungosache ge- pflogen worden ist, besteht, sowcit die Morning C hto:- nicle sie rniltheilt, aus drciDcpeschcn, welche zwischenLord Palmer- ston nnd dcm Marquis von Normanby zum Theil iiber die [chte Rede des Herrn Guizot in der Deputirten-Kammcr gewechselt wor- den sind. Die erste ist eine Vom Lten d. M. datirte Note Lord Palmerston's an denMarqnis, worin der Erstere Erklärt, daß, obglxich die chte Note des Herrn Guizot vom 25. Januar manche Punkte enthalte, welche friiher eine Crwicderung nötlzig gemacht hätten, doch bei dem jetzigen Stadium drr Unterhandlung, da dem Parlamente die ganze Korrespondenz vorgelegt sei, welche eine vollständige Erläute- rung der Absichten, Ansichten und des Verfahrens der britischen Re- gierung enthalte, die Jortseßung der Diskussion nicht mehr für nöthig erachtet und man sich deshalb aller und jeder Bemerkung über Herrn (Huizot's Depeschen enthalten werde. Die zweite und dritte De- pesche haben auf die Rede des Herrn Guizot Bezug, in Folge wel- eher, wie französische Blätter meldeten, die Suspendirung des diplo- matischen Verkehrs zwischen dem britischen Gesandten und Herrn Gui- zotstattgefunden haben sollte. Der Marquis von Normanby schreibt unter dem 6. Februar an Lord Palmerston mit Bezugnahme aus den versteckten Angriff des Herrn Guizot in dessen Rede, wenn er sagte: „mai; j'056 (like, qm: si b]. l'Ümb3553cleur ä'JnZW- terre m'ayait fait l'bonnour (12 me communiquer 53 äéyécbe (iu 25, 52 tembre comme il m'ax-ait communiqué celle (la 1. Zeytemxra j'aurais parlé autrement et yeut-étke mieux
qu'il m'a kaitparler“, Folgendes: „Wenn Herr Gulzot meint, daß
falls ich am folgenden Tage wieder zu ihm gekommen wäre und ihn; diese Depesche vorgelesen hätte, mein Bericht an Geuaui keit häu: gewinnen können, so wiederhole ich nochmals in den siär flen Aus- drücken, deren die Sprache fähig ist, daß der von mir in jener De- pesche Ew. Herrlichkeit abgestattete Bericht eine genaue und wörtliche Ueberseßung jeder gebrauchten Phrase und, jeder von Herrn Guizot während jener Unterredung gegebenen Erklärung isl. (Die Depesche Normar-by's vom 25. September enthält den Bericht über Guizot's bekannte Erläuterung des Begriffes „en m(Zme rempx“) Ew.Herr- lichkeit wird bemerken, daß Herr Guizot mcht die letsesle Andeutung giebt über die Beschaffenheit einer Aenderung, welche er unter diesen Umständen gemacht haben dürfte. MeintHerr Girrzot „aber nur, daß, wenn ich am anderen Tage zu ihm gekommen ware, die Phrasrylogie seiner Antworten auf seinen Wunsch hätte,ver_bessert werden lonnen, so halte ich das für sehr möglich; wenn ich ihm qbertnals die srhr ungewöhnliche Gelegenheit gegeben hätte, welchx ich ihm aus Hof- lichkeit am 1. September darbot, so zweifle ich nicht, daß er alsdqvnn eben so, wie früher, eine Phrase, welche er gebraucht hatte, g-ean- dert und cineLücke, welche er gelassen hatte, ausgefüllt haben Hurste. Nach dem, was gestern behauptet worden, ist es iiber, von Wlchklg- keit, daß Ew. Herrlichkeit nicht vergeffen, welches die ente Ungenaurg- keit in der Depesche vom 1. September war, (In dreser Depesche hatte Guizot bekanntlich versprochen, daß die Heirathen nicht „an ".O-nc rcmlxz“ vor fich gehen sollten.) Ick hqtte am 2. September Herrn Guizot's eigene Bestätigung der wörtlichen Genaurgkert drs Berichts in Betreff jedes von ihm gebrauchten Ausdrucks;,nur 'die Bcschaffcnheit des Mkmorandums vom 27. Februar halte tch_mcht klar crléintkrt. Um nun Herrn Guizot es so bequem wre möglich zu machcn, seine Sache zur Kunde Ew. Herrlichkeit zu brmgen, nahm ich seinen Vorschlag an und trug die von ihm gewünschten W-orte ein, obgleich ich zur Selbstwehr zu erklären mich verpflrchtet suhlx, daß es Herrn Guizot nicht gelungen war, mir die Beschafferihett jener Mittheilung am ersten Tage so klar zu machen, als am zweiten. Ich wäre übrigens ganz zufrieden damit gewesen, die Sachr sp zu [offen, wie sie ist, aber ich fühle, daß ich es nieinem persönlichen Charaktrr, den keine andere Rücksicht auch nur einen Augrnblick zu gcsiihrdcn mich veranlassen kann, schuldig bin, Ew,Her_rltchkett zu er_- suchen, das; Sie dieser Depesche dieselbe Oeffentlichkeit geben, wie dem übrigen Theile der Korrespondenz.“ „
Die lcßte Depesche ist die Antwort Lord Palmerston's „auf diese Anzeige, vom “11. Februar datirt, und dieselbe lautet wie folgt: „Mylord! Ihre Depesche vom 6. Februar ist dem,Mm1sterium zuge- gangen, unk in Erwiederung derselben vrrsichere :ck Ew.,Exc'el-lenz, daß die Regierung Ihrer Majestät das größte Vertrauen in dre Ge- nauigkeit Ihrer Berichte hat, und das; nichts von dem, wirs m der Deputirten-Kammer-Sißung vom 5. Februar vorgegangen, die Ueber- zcugung der Regierung Ihrer Majestät erschüttern könne, daß Ihre Erzählung in der Depesche vom “25. September, betreffend Ihre Untcrrcdung mit Herrn Guizot an demselben Tage, nicht vollständig und genau dargestellt sei.“
Die ungewöhnliche Strenge des Wetters hat, den lehren Nach- richten aus Dublin zufolge, die Lage der Dinge wieder sehr vcr- schlimmert. Im ganzen Lande hat bedeutender Schneefall stattge- habl, und in Folge davon habcn iiberall die öffentlichen Arbeiten, fast die einzige Nahrungsquelle fiir 2 Millionen Menschen, eingestelltwer- dcn miiffcn. Dem. von dem Lord-Lieutenant aufgestellten Reglement gemäß, verbleibt nnn zwar für solchen Fall den Arbeitern die Hälfte drs Tagelohns, natiirlich abcr reicht das bei den jetzigen Brodpreisen lange nicht hin, die nöthigen Lebensmittel anzuschaffen. Neuerdings find überdies die Preise wieder im Steigen, obgleich in Limerick und anderen Häfen fortwährend Ladungen von Mehl und Mais eintreffen. Dic Provinzial-Blätter sind denn auch wieder voll von Berichten über Fällk des Hrmgertodes.
London, 16, Febr. Die Parlaments-Verhandlungen des ge- slrigen Tages betrafen in beiden Häusern ausschließlich irlänbischc Angrlegenhciten. Jm Oberhause wurde die vom Unterhause bc- rrits angenommene irländische Armenbill von Lord LansdoWrie vorgclrgt und berathen. Jm Unterhausc ward die Debatte über Lord Ventinck's Eisenbahnplan fiir Irland fortgesetzt und auch dies. mal noch nicht zu Ende gefiihrt, sondern von neuem vertagt, Herr Osbornr zeigte an, das; er fiir den Fall der Verwerfung der Bill einen Antrag auf Blwilligung von Vorschiisscn für jene Bahnen in Irland slcllen wiirde, Welche das Eisenbahnbiireau als nützlich und als keine Lasten fiir den Staat crzeugend bezeichnen würde. Der Schatzkanzler erklärte auf eine Frage Lord George Bcntinck's, das; wöchentlich (!.-1,000 Pfd. fiir die öffentlichen Arbeiten in Irland vo" der Regierung verausgabt würden.
Die „ Hibernia“ ist vorgestern in Livkrpool mit Nachrichten aus Nrw-York vom Zl.. Januar angekommen. Es wird fast nichts vou politischem Fntercffe gemeldet. Nach dem Kriegsschauplaße wur- den bedeutende Quantitäten von Kriegsbedarf aller Art abgeschickt. Griicral Scott befand sich zu Brazos Santiago, Truppen erwar- tend. Man glaubt, er werde mit einem Angriffe auf Veracruz beginnen. -- *Das zur Fahrt nach Bremen bestimmte Dampfschiff „Wsashingwn“ ist am 30. Januar in New-York von Stapel ge- lau en.
Lissabonner Berichte vom 10ten d. M. melden, daß die bei Torres Vedras gefangenen Septembrislen Bomslm, Cclesti u.s.w. am 2ten d. M. nach Angola eingeschifft worden seien. _- Zn Lissabon wußte man, daß Saldanha noch in Agueda stehe.
Schweiz.
Kanton Luzern. (A. Z.) Die Regierung hat Herrn Schultheiß R. Riittimann nach Turin und Mailand abgeordnet, um in Bezug auf die Ausfuhr der LebenSmittel, welche bereits von Sar- dinien verboten ist, und in welcher Beziehung von Seiten der Lom- bardei Aehnliches vorauSgesagt wird, zu untcrhandeln; man hofft, daß es gelingen Werde, von Sardinien nachträglich die Ausfuhr eines bestimmten Quantums Früchte zu erhalten. Von der Lombardei sollen einstweilige Zusicherungen vorhanden sein.
Kanton Zürich. Endlich ist die Angelegenheit derzollfreten Koruzufuhr beendigt, Die süddeutschen Staaten haben sich entschlosfen, wöchentlich 1500 bayerische Scheffel zollfrei nach der Schwetz,gche„n zu lassen, aber nur sechs Wochen lang. D," Vorort hat lber?“ dite Lizenzscheine Versandt und dem Stand Zürich 15,0 FFM ;" ckck"; lich zugetbeilt, mithin noch weniger, als fruher tm n age ag, un
" , " ' ' b werte, , worlleeZ§Lch1YtJFT§chr fix:? Zejx'sYxh eingetroffenen tesslner Blätter
" 't ' S lbe der 6 crreixh§schén Truppxn, deren Ankunft ;;wJZFeZJrYiizekeYesr Keinlons bcr-f'kt'ts einige Tage fruher von anderen
Blättern gemeldet wurde.
en . Dt“- Ekds- ZW ?UkbälkFol endes: „Bei Geleäseiirclxxikéetr Ferhafidlungen ,des Großen Rathes ü er den neyen Verfassungs - Entwurf habetx wrr berxrts mehrmals ber sogenmrnten ökonomischen Ge euschaft crwabyt- Diese Gesellschaft wurde gestiftet, um die alten öionomt'schen Stiftungen Gruss lm Intense der :ck.