1847 / 57 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Jenbeiteu sich in Bezug auf Handels-Traktate und „dahin gt- öreude Fragen an das Handels-Minißerium zu wenden. Bekanntlich hat Herr Mon als Finanz - Miuißet „vox! der ihm vor drei Jahren durch die Como ertheilten Emachnsuns- einm neuen Zolltarif vorläufig einzuführen, keinen Gebrauch emack- Dieser Tarif war von dem vor zwei Jahren verskorbentv , ZoU-Direkwr Barzanallana nach freisinnigen qundsävku “"*S'arbe'“ tet worden. Seitdem ließ Herr Mon dieset) Tans-Entwktrf MME?" niger als fünfmal umatbeiten, ohne dabei „die Frage MSM d“ R':- fuhr von Baumwollenwaartn zu berückstibttgkn- I" d" Th"? ' e kündigte Herr Mon den kaum zusammengetretenen Cotkks„an- alß ihnen den Entwurf des neuen Zoügtskßks und de,“ Tauss vor egxn würde, und nun hat sein Nachfolgth H'kk Santillan, dk.", als “" blindes Werkzeug Mon's brtchbtxx MOULI- Z::chkJ-xufidoitet Z:; ' - [d an - n - Revision des Zongskß Uk zum HTheiIlR s ' “anten be :- 1. Man vermutbk-b err on wün ehe die ZLYQKÉLY eher estrlßdfgt zu sehen, bis er selbst wieder an dx: Spitze "des ananz-Miniskekiumo „stehen werde, uyd paß d(shalb sem StkUvertretek, Herr Santillan, dtese Angelegenheit bas dahtn zu ver- zögern suche. ankssln haben mehrere Deputirte die Verabredung genossen, bci Gelegenheit der Diskussion der Adresse einen Antrag auf schleunége Vorlegung des Tanf- und ZoU-Gesey-Entwurfs zu

den entschiedensten Prohibitionisien,

Nellen.

pfangen und ermordet wurden.

)( Paris, 19. Frhr. Nach den heute eingetroffenen Nach- richten von der Gränze Cataloniens war der General-Capttain Bre- ton, welcher am 8ten auf dem Rüämatsche nach Barcelona btreits zu Zguada eingetroffen, am 10ten noch nicht in Barcelona angckom- men. Jm (Hegentyeile hätte derselbe, ungeachtet er etwas leidknd war, ganz unerwartet abermals die Richtung nach Cardona «nge- Dieser Umstand scheint beinahe die schlimmen Gerüchte zu bestätigen, welche am 14ten an der Gränze verbreitet waren. Es hieß dort nämlich, nach der Entfernung des General-Capitains aus den Gebirgen hätten die Karlisien sich wieder gesammelt und plöylich Carkona überfallen, während die Garnison nicht an die Möglxchkcit . Dieser wäre so genom- mrn, dxe Stadt geplündert und mehrere Offiziere, so wie eine große , . Die volle Bestätigung dlkskr wachttgen Nachricht ist jedenfalls noch erst abzuwarten.

schlagen.

eines Angriffs auf den festen Play dachte.

Zahl von Soldaten, niedergemacht worden.

Aus Alhucemas (an der marokkanischen Küste) ist die Nachricht „“ngegangen, daß am 4ten d. neun zu der Besasung gehörende spa- nische Soldaten und Sträflinge, die von einer naheliegenden Insel Sand holen wollten, dort von Marokkanern mit Flintenschüffen cm-

. 250-

so ungeheure Sumyten vetwwden muß, um das Eis im Nordkaual zu „durchbrxthen, „isi m ihrem Fortgange durch Hindernisse, welche das Knego-Mm-ßenum derselben in den Weg legt, auf ehalten. Der

metal-

aus catalo-

Ünxn'örti

l'art. 35. lik". 853.“-

Uuy]. _.

Krit ö-Mim'sitt verlangt von der Gestastbaft m' 800, Gulden für Bes “gungswerke am Y und am nieuweu D k. Dem Vernehmen nach, so aber höchsten Ortes eine Revision die es ungeheuren Kofkkn-Anschlages befohlen worden sein. . Aus dem, Berichte über die m den letzten Tagen in Maestricht gehaltene General-Versammlung der Aachen-Maesteicbter Eisenbahn erhellt uytet Anderem, daß die Gesammtkoséen der Herstellung der Bahn mat Inbegriff des erforderlichen Materials die Summe von 1,8400)" Gulden beträgt, welche schon durch Actien gedeckt worden asi; ferner, daß die Erdarbeiten auf ein doppeltes Geleise werden berxchnet werden, und daß die Direction Willens ist, die Arbeiten gleach 'zu versteigern, um dieselben anzufangen, der nötbigen Grundstücke sein wird.

Handels- und Börscn-Uachrichtcn.

xe Zökxen.

[" kankf'urt ü.M., 2]. ["-!bk. 5% diet. 107? 6.

])akis, ]9. kehr. 5% lleote än cout. ]]8- 60. 3% 110. In cout. 78. 25- 3% Zyan- ZZZ. kau. _.

weniger als

sobald sie im Besive

par Scribe.

[!:-k-Yenev p. ult-

Vorstellung.

1884. [882 8-71“. hauk-„Kctien --- ]loye -. Zuoz]. *-- lot. WKL. yolo. 300 171.100'z (:. ua. 300 1-"1. 80"; 0. von demselben 1- 0 n (] 01], [8- kebk. (Tom- 3% 9]. 2!,% [[o]]. 582“. 4% (10. SLX. .

Paxesmitte]: 33868“, kum! + 1,2“ il... +33“ 11... 79 yce. "'

Eisenbahnen.

Aus dexn ang, 16. Febr. Die nordholländische Erstn- bahn, deren Nuyltchkm man gerade jeyt am tiefsten fühlt, wo man

channtmachungcn.

[159] Nothwendige Subhaüation.

Der im Laucnburgcr Krcise belegene Guts-Antbeil Schimmekwis Q., landschaftlich aus 8244 Thlr.2:3 Sgr. 5 Pf. taxirt, ist zur nothwendigen Subhaßation gesiellt und steht der Licitations-Tcrmin

am 11. September d. J., Vorm. 1111hr, in unserem Kollegienbnuse an. Hpvotdekensthcin und Taxe find in unserer Registratur einzuschcn.

Zugleich werdcn d:“e Erben der Renate v. Zelewsfa, geborenen v. Gostkowska, zur Wahrnehmung ihrer Ge- rechtsame, so wie alle unbekannten Real-Prätendenten, bei Strafe des Verlustes ihrer etwanigen Ansprüche, vorgeladen.

Coeslin, den 11. Februar 1847.

Königliches Ober-Landeégcricht.

[15111]

911117, - Willwlm (818€10- 7011Mi11k81) _Li8611bäljn.

,wie R(rtionaskc" ck16!" prinx-N'ilbebn W" Klzcnbalm-.(;ezt:]]5c|-3Ü Neräen [n'es- (]u1'c]1 211 emo!"

' Uuks€r0rcl€r111i0b€11

* K (Z(Jnsräl-Ußrsömm- [un

„. ])0111181'8U1Z (1, 25 01312,

sormjktags 10 [] ]lk, im Laubosu Lum 41011159]qu [].-msk, 111612581051 Bur Zezcblnkzuabmu über (Jie 86- ;cbai'kungääek exf'nräeélicbcn Mlcbrkoztcn (Le: Kalm- nuez un' zomngen inricbtun en, ; - . 325,000 “111113, um] äiszsöllißek FbänÜIULZUFt-SFHÜY (]:-|" dtatuten, untcr Uinweiaung aus* (Lic: §§ “28 20 uoä 30. 0!!!“ 51311113", gan: ergebenzt eiuscljaäck; . hauseubekß, (12a 19. ['*ebruar 1847. .

])]e *kkcliou.

LudwiZShafen “L*Vexbacher [93-4 Eisenbahn.

,. „_ Laut uns von den err , '

&“ Söhne in Katlétuh? ur]? 223.2aZL denkurgk &" Söhne in Mannheim et- - ** theiltet ollmacbt, find wir beauftragt - die 7te Einzahlun auf die Actien dn,- LudwigShafen-Bex achtr Eisenbahn mit

10 % oder F1. 50. abzüglich Zinsen » 7. demnaWro Actie

initEmpfang zu nehmen und auf den Actien darüber zu qu eiten.

Wir ersuchen die Besser, die betreffende Zahlunx bis 15. März, späteßens aber bis 15. April d. 3. mt 4 % Verzugszinsen, vom 15. März an gerechnet, Vot- mtttaas von 9 bis 12 Uhr, in unserem Comtoit, Lin- den Re. 27; zu lelßen, und die einzuzabkenden Stücke mit eiyem Verzeichnise nach Rummernreihe, bit. 1. von l„n. 13. getrennt, zu versehen, Die uns einstreich-

“És_“"_[" ““,???“Z ".'*Z"*Y**Ü_ ÄÖÜ" “““"" " 7

Vorstellung :

von Huguet.

Königliche Schauspiele. Donnerstag, 25. Febr. Jm Schauspielhause. ZZstc Abonnements- Ein Sommernachtstraum, Schlegcl, in 3 Abth. Mustk von J. Mendelssohn-Bartholdy. Tänze

Wegen Hriserkeit des Herrn Wauer kann das Schauspiel: Der Spieler, heute nicht gegeben werden.

sischen des Scribe, vom Ballets von Hoguet. Eleazar.) Anfang 6 Uhr. Zu Fieser Vorsteaun haus-Pretsen verkauft: Em Billet in den Logen des

1 Rtblr. 15 Sgr. 1 Rthlr. 10 Sgr. Ein Billet in den Logen Balkon daselbst und im Parterre 20 Sgr. theater 10 Sgr. Ein Billet in den Jremdenlogen Z Rthlr. Im Schauspielhause. 35ste franzöfische Abonnements-Vorstellung. [„a seconäe keyréscutution (10: (Lois pr0tecti0n ..... , coméäie-ynuäUöle en 1 acta, Denner) et Snkztaye ],Lmoine; ö10n5ieurü1011116t, 011: [6 ])as] an Zéme étase, mnäm'ine en 1 31:10, ])nr Nö]. 1,6011 (zt .]zime; ]Leritiére, au: [8 'l'cztament, comecjie-x'auckaw-isle El] 1 acta,

Sonnabend, 27. Febr. Jm Opernhause.

Cerrito - Saint- Léon: Léon: Thomas.) Oper in 1 Akt, von C. Blum.

Frein- 26. Febr. Im Opernhause. 24ße Abonnements-Vor- ßellung: ie Jüdin, roße Oper in 5 Aufzügen, "“ck dem Franzö-

|-'artic]6 213, 011:

Vorher, zum erstenmale: Musik von A. Schöffel.

Zu dieser Vorstellung werden Billets zu folgenden Opernhaus-

Ein Billet in den Logen dss Prosccniums 1 Rthlr. 10 Sgr.; in den Logen des ersten Ranges und ersten Balkons, so wie zur im Parquet und in den Logen des zrvciten Ranges 1 thlr.; in den Logen und im Balkon des dritten Ranges, so wie im Parterre, 20 Sgr.; im Amphitheater 10 Sgr.; in den Fremdcn-Logen 2 Rthlr.

Tie Inhaber von reservirten Billets wcrden ersucht, solche bis Freitag, de1126sten d. M., Mittags 2 Uhr, im BiUet-Verkaufs- Büreau abholrn zu losen, widrigenfaljo diese anderweitvexkauftwer- ken müffen. Auch die “Jreibillets können nur bis zu dieser Zeit auf-

KUien , 2]. k'ebk- Rokäb. 173,17- Elozzo. ]ZlX Uni]. 109. 14]'- 99T. 6 Uhr*

Uucktt. -_. 9011.98Y. Preiscn verkauft: Meteorologische Erobachtungcn. 1847. Warzen: * U-cbmiu-zx .U-emlg Roel- einmal-xer Tnbune, 1 Rthll'. 10 Sgr.; 23. [“'(kbk. 6 Uhr. | 2 Ulk. i ]U [I]". erbacbtung.

[„ustäkuc]: ..... 338,12", kak 338,71". ['n-. 339,22,“ kak. Ünellßökme 7,7“ n. [„usln'äkme . . . . "“' 3,2. k. + 1,50 K. '- 2,30 “. klusak'äkmo 0,1" K. 'l'k-uynnkt . . . . *- 4,0" 1!- - 2,10 J. "- 4,00 K. Üoäenkörnn "0,4" ]]- 9un315öttigun5- 80 yl"!- 77 [x(t- 8] [()t. zuzäönatungl],004"üb. Wetter ....... balbboiiok. beiter. balbbeilek. Uieäetocblas0,02]“nb- "';-„1 ........ no. no. no. "**-"mmeeb-e! + 2 3" "“auto-ung . . . _- ]U). _ _- 4 60 , bkwahkt erden,

.___-___- „.

Verantwortlicher Redacteur 1)r. I. W. Zinkctscn.

Im Selbstverlage der Expcdition. .

nach Shakespeare , von

Gedruckt in der Teckcrschcn Geheimen Oherofbuchdruckerei.

Allgemeiner Anzeiger.

ten Actien werden wir den Jnhabcm binnen kürzesjer Zeit wieder zurückstellen. Berlin, den 10. Februar 1847.

Hirschstld &“ Wolff.

Seeläudifehe Eisen- 11601 bahn.

Die zehntk und ll'létl' Einzahlung von zrhn Sp...“ aus vz-

ausgrstclltcn ZUterims- Actien dsl Sccländifchen Eisenbahn-Gescüschafter- ßer Abtheilung (Kopen-

hagen-Roeskilde) ist

o am 1. Aprtl O. O. fällig, und wird solche in dcn Tagen vom 15. März bis zum 1. April d. J„ mit AuMahme ker Sonn- und Festtage,

in Kopenhagen von den Herren F. &" E. Gossel) alk,

» Hamburg " dem Herrn J. C. Dürfeldt, in den Stunden von !) bis 12 Uhr Vormittags, auf deren Comtoir cntgegcngenommrn. .

Zeder Einzahler hat mit dem Gelbe dic bctrcffcndcn Interims-Actien und außerdem eine Drfignmion einzu- reichen, aus welcher die Nummern der crsmcn, iyrct Reihefolge nach, verzeichnet sein müssen. Formularczu diesen Dc-fignationcn smd bei den benannten Häusern unentgcl-lich zu "halten.

Für die eingezahlten Geldbetkäge wird sofort eine Jnterimö-Quittung ertheilt, gcgen dkrcnxAuslicfemng du originalen auf 100 Species lmtkenden Acticn im Laufe von April entwcdcr bei km Hmm F. «G' E. Gotsibnlk, "dem Herrn I. C. Dürfeldt oder auf dem Haupt-Bureau dcr Gesellschaft in Kopenhagen von 10 bas 1:2 Uhr „Vormittags abgcfordert werden können, ]edqch „mussen dn Herren Actionaire bei der Einzahlung schnnltcb axtfgcbct1,wofieihrr Acticn abzuholen wünschen.

Zn Vetb_1ndnng mit rem Obrnangeführtm werden die Herrxn Acttonairc davon benachrichtigt, daß in Uebrk- emsnmmung mit dem §. 10. des Status?) keine Einzah- lung vom 101en Einschusse nach dem 1. April d. I. gelnstet werden kann, ohne in Verbindung mit der im benannten Paragraph festgrsesten Zulage von 10 % dxs Velatzfcs nebst Entschädigung aller durch die ver- saumtt Emzahlung verursachten Kosten.

Die D' x' .. 15. Fevm'akk' 1Y7.dn Seelandischen Eisenbahn, den

[120 b]

0b€rb0bnäork8r Stainkobltzn- 1195611 - 06881]- 8611311.

Def in dor lesttn Genktal-Versammluns gefast: Be-

schluß, den bisher geliehenen, aber jest gekündigten Baufonds durch seitens der Actionaike zu überneh- mende Prioritäts-Actien zu beschaffen, hat einen nur sehr geringen Erfolg gehabt, Weil dae meisten Actionaire rs abgelehnt haben, mehr als den Betrag der Stamm- Actien zu zahlcn. Direktorium und Ausschuß habcn

deshalb eine außcrordentlichc Ge- neral-Brrsammlung, in welcher die an-

dcrwcite Beschaffung des Baufonds, eventuell Verkauf des gesammten Ekgcnthums der Gesellschaft und förm- liche Anflösung derselben bcmthcn werden soll, für nothwendig erachtet und zu deren Abhaltung in dcr

Restauration des Dresdener Bahnhofes zu Llipzig, Freitag, den 15). März d. J., Vormittags 10 Uhl“, anberaumt, Um

zahlreiche Thrilnahme wird dringend gebeten.

Unter Hinwcisung auf §. 7. der Statuten wetdcn die Inhaber der Quittungobogen Nr. 264 bis 266, 351 bis 375, 381, 385, 291 bis 395, 411 bis 420, 567 bis 571, 573, 577 bis 580, 715, anf welche die 10te Einzahlung und der Quittungsbogcn Nr.382, 383, auf welche die Re, Re und 10te Einzahlnng, so wie der Inhaber des Quittungsbogenz Nr. 572, auf wcl- chen die Re und 10te Einzahlung nicbt gelcistct ist, hierdurch ausgesorrert, nicht allein die restircnden Ein- zahlungen, sondern auch dir E1lcgung des statutengc- mäßen Sitasgeldes von 2 Thaler und dcs Kostenbei- tragcs von 8 Silbergroschen für jeden Qnittungsbogcn binnen vic! Wochen an das Vanquierhans Heinrich Kästner (E' Co. in Leipzig zu bewirken.

Der Quittungsbogcn Nr. 291, auf welchen die tück- ständigen Einzahlungen ohncrachtct der geseßlichcn Auf- fordxrung nicht geleistet find, wird hierdurch für ungül- tig erklärt.

Leipzi und Zwickau, den 15. Febrlmr 1847. Das Zirektonum der Oberbohnkorfer Steinkohlen- Acticn-Gesellschaft. C. Cohn. W.Herrmann.

RLUHWUZU §t€ink0bl€w

1152 b] 16091]

]. 7ereina1843 mi1200 Thlr. emittitt kauft mit 295 Thlr. pro Stück und nimmt Austellun-

en davon ern ent t en 8 g, g g Ad. Mor. Gast in Leipzig.

Obsi- und Schmuckbäume und Sträncher, so wie die Anpflanzung von Forst- und Schmuckbäumen in Reihen, und die spezielle Kultur der Obstbäume mit Most- und Tastlfküchten, ncbsi vorangeschicktcn Bemerkungen über Anatomie und Phyfiologie drr Pflanzen, deutsch bear- beitet von 1)» A. Dietrich, Lehrer der Botanik und Naturgeschichte an der Gärtner- Lehr - Anstalt in Berlin 11. s. w.

Mit 325_ in den Text cingedrucften Holzschnitten der Parijer Original-Auögabe Und vier Tabellen. Lief. 1. 2. 8. geb. 1 Thlr. 18 Sgr.

Das obige Weck, von einem der tüchtigstcn cht lc- bcuren Baumzüchtcr Frankreichs verfaß!, gehört zu ei- ner der wichtigsten literarischen Erscheinungen im Ge- biete des Gartenbaues. Die höchste Gründlichkeit in Behand_1nng dcs vorgetragenen Gegensiandcs, so wie die umsasscndsten Kcnntniüc und Erfahrungen, sprechen fich in jedem Altikel aus, weshalb es auch für unsere Vaumzüayter ein so bxauchbarer Lcitfadcn sein werd, wie wn ihn kaum noch bcsisen. Nicht für den Gän- ncr nnd Gartenbefiscr aUcin ist das Wrrk berechnet, sondern für jeden, dcr Vaunmnlagcn zu machen beab- fichtigt, seien cs Obstgärten, Plantaxen, Parks, Luft- haint, Allecen, Forstanlagcn oder dergl., wixd daffclbe im höchsten Grade nüylich sci". So wie der Odsizüch- ter in dem Artikel über Obstbaumzucht eine ganz andere Ansicht von seinen zu machenden Verrichtungen erlangen wird, so wird der Forstmann, dcr Plantagen- nnd Parfgättner auf eine höchst gxijnkliche Weise be- lehrt, wée cr scine Anlagen zu machen hat und warum

“er sie gerade so und nicht anders machen darf, wenn

er einen günstigcn Erfolg seiner Bemühungen sehen will. - 325 Holzschnitte, von den französschen Origi- nalen abgedruckt, geben dem Werke noxb eincn größe- ren Werth, da fie nicht allein aUe beschriebenen Opera- tionen erläutern, sondern auch die mannigfaltigstcn An- sichten von kultivirten Bäumen und Sträuchern geben, die zu bcnusendcn Instrumente und die den Bä-umen schädlichen Thiere zeigen und endlich noch vcrjcbtedene planmäßige Anlagen darstellen. Es kann daher das Werk allen Gärtnern und Forßmänncrn, so wre garn, wclche sch mit der Anzucht der verschickenarttgsicn Bäume beschäftigen wollen, empfohlen wexden, zumal es von mehreren Sachverständigen als iemem Zwecke in hohem Grade cnssprechcnd, anerkannt ist. , Das Werk ekscheint in drei Lirfungen- WV'ZM dle be“den ersten bereits erschienen si_nd, die [“V“ *mit Ende dieses Monats ausgegeben w"?- Ausfuhkllche Prospekte find in allen Buchhandlungen zu habcn. Berlin, im Februar 1847.

Duncker und Humblot.

Literarische Anzeigen.

Im Vetlage der Unterzeichneten ist kürzlick; erschienen und daselbsk, so wie in allen Buchhandlungen, zu haben:

[1611 A. du BreuiW

Theoretisch-praktische Anleitung zur

B a u 111 z n ck t, enthaltend die Anlegung von Baumschulen für Forst-,

[1416] Güter-Verpachtungs-Anzeige.

Zu Johnnni d. J. sollen zwei höchsk rentable Güter anderwejt verpachtet und können mit resp. 20 bis 30000 Thlr. und 8000 Thlr. übernommen werden. Auf gk" fallige Nachfragen ettheilt Näheres das Comtoir von

Clemens Warnecke in Braunschweig.

reihetm von Lichtenstem. Musik von Halévy. (Mad. Viatdot-Garcia: Recha; Herr Kraus:

8 werden Billet] zu folgenden hohen Opern-

. roseem'umö, d s n an es, un ersten Balkon und 311! TribüneY Rthlr. Ein FBill::ftiem YarYuet

Em Billet in den Logen des zweiten Ranges des dritten Ranges, im Ein Billet im Amphi-

]e dlari [zar 1413].

Löst: Abonnements- _ Zum erstenmale: Tas Blumenmädchm im Elsaß, ko- mxsches Ballet in 2 Abtl)., von H. Saint-Léon. Ju Scene gesest Musk von den Herren Graziani und Conradi. (Mad. Lisette, das Blumenmädchen; Herr Saint- Ebcn recht! komische Anfang

Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für 2 „Jahr. 4 Kthlr. - ; Jahr. 8 Rthlr. - [Jahr. in allen Theilen der Monarchie ohne preis - Erhöhung. Jnfertions-Gebühr fiir den Kaum einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.

“=“? 57.

Inhalt.

Amtlicher Theil.

Inland. Berlin. _ Provinz Prenßen. Ernennung dcs Landtags- Marschalls. _ Provinz Weüsaleu. Bekanmmackxung des Ober- Präfirenten. _ Rbcin-Provinz. Wasserstand.

Deutsche Bundesstaaten. Königreich Hannover. Einsetznng eincr Jmmcdiat-Kommisüon. _ Königreich Württemberg. Land- tag. - Schreiben aus Frankfurt a. M. (Oeffentlichkeit der Vcr- handlungen dcr gesetzgebenden Versammlung", Buchdruckcr-Monument; Wafferßand; Börse.)

Oesterreichische 9.)kottarchie. Wien. Die Anleihe abgeschlossen.- Der Fürst von Lichnowskv. - *Die Znchthaus-Sträflmge.

Rußland und Polen. St. Petersburg. Kaiserlicher Gnadcnbricf an ren mingrelischen Fürsten Davian.

Frankreich. Paris. Verhandlun en der Kammem. - Die Soiree bci Lold Notmanby. - Wicdkkabkeiße Martin du Nord's. _ Note der päpstlichen chicrnng über Dom Migucl's Abmse. _ EntschädigmngS- zahlung von Seiten der Pforte, - Entscheidung von Prozeffcn. - Strandnng ciner Dmnpf-Jrcgatte. - Der Getraidepreis in Nord-Ame- kika. _ Vermischtes. _ Schreiben aus Paris. (Die Beziehungen zu England; Finanzlage und Eisenbahnbauten.)

Großbritanien und Irland. Unterhaus. Zrländisckye Arbeits- Viu. - London. Hofnachricht. Widerlegung dcs Gerüchts von Lord Normanby's Zurückbelufnng. * Der ncnc Grsandtc für die La Plat_a-Staa_tcn. *- Die Angelegenheiten in Portugal,

Bexgten- Brüssel. Der GescH-Cntwurs gcgenBelcikignngen des Rd- 11130" UM“ sMMFamiLir. - 'Die (Iuatinmla-Kolonic. - Schreiben ans Bkllsskk (Die No:!) in Flandern und das (Hesev wegen Anban un- bebauter Gcmemde-Ländercien; dic Eisenbahnen; dic jnngsten Hinrich- tungen.)

Italien. Rom. Die Verhandlungen mit Rußland, _- Vom Arno. Anhaxtcndxr Winter. - Karneva1. - Noihsmud.

Türkel. Konstantinopel. Zul)! dcr Fremden in der Haupfiadt. _- Nacbrichtcn ans Persrcn und Acgvpten,

Handels: und Vörseu-Narbrübteu. Berlin. Vörse.- Schreiben aus Amsterdam. (Börsen- und Marktbericht.)

Ueber englische Dramatik vor Shakespeare, - Wissenschaftliäyer Kunstverein. - Stnttgart. Vcrein flir ältere Kirchenmnsik.

Beilage.

Amtlichkr Theil.

Se. Majestät der König haben Allergnädigü gerubt: , , , Den Landgkrichts-Rath Bachem m Koblknz zum PoltzecJDtre-k- tor und Bürgrrmeistkr der Bürgermeisterei Koblenz unter Betlegung des Titels cincs Obcr-Biirgermeisters zu crncnnen.

Bei der heute bcendigten Ziehung der 2ten Klasse 9511er Köniql. Klassen-Lotterie fiel 1 Gewinn „von 2000 Rthlr. auf Nr. 14,590“, 2 Gewinne zu “1000 Rthlr. ßelen auf_Nr. 11,318 *kl'd 84,938“, 1. Gewinn von 501) Rthlr. fiel auf Nr, 66,729; 1 Gewmn“ von *„200Rtblr. auf Nr, 72,880; und 1Gewinn vox: 10091090. auf Nr. 68,290.

Berlin, den 25. Februar 1847. . ,

Königliche Genxral-Lotterie-Dtrecteon.

Bekanntmachung.

Da es den Absenden! rekommandirter Briefe zuw-rilen wünsche11§- werth ist, das; in den Einlieferungsscheinln gußer den) Tage auch dre Stunde der Einlieferuug Öls rekommandxrten Vmefcs angkgcbcxn werde, so sind die Poftanstaltcn angkwiesen worden, von cht ab m den Einlieferung?scheinen iibkr rckommandirte Briefe stets Tag und Stunde der Einlieferung genau zu vermerken. Die Schlußzeit zur Annahme tritt koi ken Pcstanstalten fiir rckomnnanirte Bkii'fk eine halbe Stunde friiher als fiir gewöhnliche Briefe em.

Berlin, den 11. Februar “1847.

General-Post-Amt.

_ -._

Ueber englische Dramatik vor Shakespeare.

Eine Vorlcsung, im englischen Klub gehalten von ])1: Th. Solly.

Da uns in neuester Zeit die hiefigc Bühne wiederholt Genuss der Muse des grdßtcn dmmatischcn Dichters vorgefL-„hrt [)en und noch andere in Aussicht sicher!, so war es von großem Jnterenc, sub einmal vergegen- wärtigen zn laffen, wic Shakespeare fich dem Entyxckelungsgangc semer Zeit iiberhaupt, ir'.öbcsondcre aber dem der Kunst, xn der er MetstL war, einreiht. Zn hkitkikk n:;d lcbendiger Darstälnngöwetsc wußte Herr S_yllv den bcdentcnden Stoff in dcn Radmen cincr Abcnd-Vorlcsuyg zu- !Ugrn, welche der Untrrbaltung folgte, rie den Mitglxedern nnd Gasen 111 dem ConversationSzimmer des englischen Klubs geboten wurde. Yxobcn ans den vorkommenden Dichtern, so wie bildlichc,DasstcUungct-1_, exlantcrten kc-n Vortrag, der, abgeschen von dem gn fich mtcreffanteq Ytonx, durch dtc Behandlung zu einem der angenehmsten wurde, den wn m buser Art ge- hört haben. , “. ,

Tie einleitende Bemerkung, daß alle Kunst m der Ncagton wurzele und auch die drmnatasche Kunst aller Zeit diese:) Ursprung me ve1leygne, führte den Vortxagenren auf die Nothwendigkett, auch bettx1_engl11c1)xn Drama bis zu seiner heiligen Geburtsstätte zurückzugewen. Dtexe ward m dcn sogenannten Mvskerien, welche schon im zwölften Jahrhundert an den heiligen Tagen anfgeführt wurden, gefunden. Sie hatten, abgesehen von der Wirkung,.thtbe fie als Kunstweake, wenn auch als noch so Job_e, hervorbringen solxtenundkonnten, unterjAnderem den Zweck, als emeUl-xbl-n

zupekukn dem axmeren Theil des Volks, -welcher sich mit der Lekture des Fringe" Buch.“? nicht besoffen konnte, den Inhalt desselben bildlich darzu- lege", Allmaltg" ab" Jing?" diese Daxstellungen einem sittlichen Verfqlle entgegen, der spa"..'-.1589, ein Verbot hervorrief, nach welchem den Gust- licben diese Beschastkgung ""k„kksaßt wurde. Der Redner gab hier nach manchen unterbaltxyven Details uber die Art und Weise, wie Christus, Maria u"? d“ hk'l'I'GUÜ ayszutreten pflegten, einen Dialog in gereimten Versen zwxschen Noah und stmk!" Flax, bevor se in die Arche traten. Die Dame vetlangt die Mitnahme ihrer sammtlichen Gevattetinnen und schließt die deswegen mit dem Ehegemahl stpflogene Unterhandlung mit einer kräf-

Allgemeine

Preußische Zeit

Berlin, Freitag den 2617'" Februar

Angekommen: Se. Durchlaucht der Fürst August von Sulkowski, von Reisen.

Uichtamtlicher Theil. Z n l a n 1).

„Berlin, 25. Febr. Se. Majestät dcr König haben Allergnä= digi] gerubt: “ka Minister-Residenten in Weimar, Geheimen Le- gations-Rath von Salviati, die AnlegungÖdcs von des Herzßgo von Sachsen-Meénin en Hoheit ibm verliehencu Komthur-Kreuzeo erster Klasse des Crnestini chen Haus-Ordenö zu gestatten,

Berlin, 25. Febr. Nach dem Mormtsblatte für die bjiesige Armen-Verwaltung betrugen die Gesammtkosien fiir die Bekletdung armer Schulkinder und Konfirmanden durch dieselbe im Jahre “1816 :51'21 Rthlr. 21 Sgr. 6 Ps., von denen 1519 Rtblr. 14 Sgr. !) Pf. für arme Schulkinder Und 1572 Rihlr. 6 Sgr. 9 Pf. fili: arme Konfirtuandcn Dkrausgabt maren. Nach demselben Vlatte smd tm vergangenen Jahre für Rechnung der hicsigen Kommune 4451 Kranke in die Königliche Charité“. aufgenommen worden, und zwar wgrden daselbst auf Veranlassung dcr Armen-Vcrwaltung 2297 (unteermcn al1ein 2056 durch die Artnr"=Konnnisskonett und Armen-Medtzinal- Beamten) und “.?!-“-7 Kranke durch das Königliche Polizei-Präsidiuzn theils durch die Polizci-Konnnissarixn und auf eigene Mkldung bm untergebracht.

Provinz Preußen. Tie Köning.„Zeituugen enthql- irn 11achstchende Bekanntmachung *des Ober-Prasidenten der Proymz Preußen: „Sr. Majcsjät der König hohen „durch das AUerhochst erlassene Patent Vom 8. Februar d. .J., dxßEttrberufung kßs Vert;- nigten Landtages zu befehlen und 1714? Erosnung dcffelben m Berl?" auf Sonntag den 11. April d. J.“fkstzUsLBVUUJleuvt, Zum Landtags- Marschall für die Provinzial-Stände ves Komgreichs Preußsteq vaxen Se. Majestät der König den Obcr-Vurggrafen des Komgretchs Preußen, von Brünneck Excellenz ausYelschwiy, und zu dessen Stell- vertreter den Ober-Marschau des Kdmgrexchs Preußen, Grafen von Finkenstein Excellenz auf Jäskendorf, zu ernennen geruht,“

Provinz Westfalen. Der_Weftf. Merkur enthält fol- gende Bekanntmachung des Ober-Präjidenten: „th mehrrren Orten der Provinz ist eine gedruckte Anerbietung des Hauses Karl Delrne u. Comp. zu Dünkirchen zur Beförderung diesseitigcr Auswanderer nach Amerika unter billigen Bedingungen (1. «1. Mainz, den 2.5. Sex?- tember xn: zum Vorschcin gekommen. Allem Anschkine nacb, ist.,em unbekannter Agent des Haussö Delrue bemüht, dergleichen Truckftuxke bei den dirsseitigen Ortobehörden zu verbreiten und im Juterkff5 dte- scö Hauses, dessen Verfahren verschiedentlach in öffentlixhcn Blattcrn gerügt worden, zu Auswandernngkn anzuretzen. Da in dum gékaéh- ten Anetbicten zugleich die Bébauptnng ausgesprochen ist, das; das Haus Dclrue die Konzession zur Uebkrschifsung von Ausqudcrezn aus diesseitigen Staaten bereits nachgksucht habe, so finde 1ch nnch veranlaßt, das Publrkum vor jenen Ane'rbtktungen ,nur dem Benxerkxu zu warnen, daß die eben genannte Yehauytung eme Unwahrhcxt :|, da die Handlung Delrue jcneKo_113cs1ton kemesweg-es nachgßsucht hat, und daß ihr eintretendrnsalls kme solche auch nacht erthetlt werden würde.“

"n=“ roviu- 3:1 der KölnrrZeitung Wm 21.538- bruarIliiehs:1,1913:z „Nachkm dik ijhxxrlaUge NM) d-c's_Wintxrs kaum in etwas gewichen und die Thätigkrtt lm Fre)?" vaelsach wxede'r bc- gonnen, find die nächstcn Anwohnex dcs Rhymes undqsenzrr Neben- fliiffe mit neuer Besorgnis; erfiiUt, 111176711, wohl l)auptx,gch-11chmJolge dcs aUenthalbe-t gesachxen vislcn Sach und des ploylnhkn Thau- wetters, die (kaäffcr in den [['I-k,?" Tagen- bedeutend mr_qxsahwollln sind. Das Wasskc dss Rhl'iklkö 1689 am hiesigen Pech nnr grwal-

tigen Ohrfeige. _ Das chte “))kyskeriunl wmde 1004 vor Jakob [. auf- grsuylkltäterdcssen waren seit der cxstenßälste des “15ten (*abxkznndettsi die sogenannten! Moralitäten (::.-xmljt-e-z) ayfgekommen. Dlxje prxerken mittelst allegorische"! Figuren irgend eine pra11t1sc1ye§Hkokal aqf 4-01: mogljchst eindringliche und andchaulxche Weise. So findet s:ch z.B. [n c-mcnz solchen Stiicke Ach petsomfizirt, was die Gefahren der Gourmandrse 111 cm helles L1cht seyen konnte.

Den Uebergang zum eigentlichen Drama fand der Redner in den interimjoz. Sie brachten eine mehr auf das Leben gerichtete Auffaffung in die rmn-nlitigz hinein. Bloße aUegokische Fignrrn genügirn nich? mehr, genaueke Judividualifiruug der bandelndcn Pemonen fand statt. Ern mcht unbcdcutcnvcö Moment in der Entwickelung der dramatischen K.:nst trat die Reformation. Mit il): vereinigte fich die Einwirkung des antiken Dre)- ma'ö znr Gencfiö des eigcntlichcn modemen Dkama's. Hier "Ya.! das erste Erzeugnis; Ferrer und Porter von Byrd Buckhorft und C1! Thomas Norton, welches ax1ch zucrü dic rcimlosey ]ambischcn Verse (blanc x-m-zoz) anwmdet. Als erstes Lustspiel aber ck!cheint Gurton's Nad-el. Dix Königin Elisabeth besuchte diese |V01stcl1ungtn fleißig und bttvtlligte bet cinem Besuche in Cambridge, Wo das Trauerspiel Dido vor ihr ausge- führt wurde, dcm Dichter deffelbcu, Thomas Nash, eine Penfion von 1

illi" li .

Sh Dise heYvérragendsken Dichter dicser Petiqde wurdcn nun vom Redner mit ihren Werken genannt und zum Thel! klcme Proben aus denselben, ge- geben. Auch wurde versucht, einzelne Scencq aus det) Werken v:rschnde- ner Dichter, die in Bezug auf den Inhalt vn! Aehnltcbes darbixtcn, ver- gleichungswcise neben einander zu stellen. _ Es wurde daztz gm: Er_xne aus Marlow's Faustus und Thomas Kyd's span'ischer-Tragodxe gewahlt und diesen eine Scene aus Macbeth (][-; 2) an dae Seat: geftellt.

Nachdem die Dichter eine kurze W'urdigung erhalten, fo,lgtext Nach- richten über das Aeußerlicbe der dxamanschen Darstellung. SM 1570 gab es stehende, und zwar zuerst bölzernx Theater. Zu Elisabetb's Zeiten Hab es 17 Theater in London. nnter ahnen gaben der Globe und Blackfnarö

die S akes eareschen Stücke. Eine hie; mitgetheilte Abbildung führte den Globehin [*:-'ner äußeren Geßalt und semer ganzen Einfachheit vor , welche

Alle pop - Anstalten des In- und Aus andes nehmen BeKtUung

auf dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der „AUg. preuß. Zeitung: . Friedrichsßraßeklr.72.

18-17.

tiger Schnelligkeit: am 16ten Nachmittagß zwei Uhr betrug der Wasserstand nur 7 F. 6 Z., am 17ten Mtttags schon 12 F., am “18ten Mittags 19 F. 7 Z., am 19ten sogar 24 F. 6 Z. Heute Mittags zeigte der hiesige Pegel eine Höhe von 26 F. 1 Z. An vielen Stellen ist das Wasser bereits in dre Straßen der Stadt ge- drungen, und die nahegelegenen Keller sind überschwemmt." Der Ober- thin ist noch etwas im Steigen, dagegen sind dje „Nebenfluss saß ohne Ausnahme im Ablaufen, so daß das Wasse-r hter voraussichtlich den höchsten Stand erreicht hat. Die stehende Brücke„ welcke, am lebten “Dienstag aufgefahren worden, hat gestern Nachmtttags tpteder ang- brochen werden müssen“, mit Beihülfe dretcr Dampfschiffe Zvar dre ganze Arbeit, ungeachtet des hohen Wasserstandes, m wemger, als zwei Stunden beendet. Heute sind zwei Dampfschxffe, das gexvéhn- liche Jäbrboot und ein größeres, der kölnischen Gestuschaft gehörtßes (der „Graf von Pariö“) mit dem Ueberseyen der Retsenden heschafz tigt und dadurch endlich den Beschwerden des Publxkums über_dte Unzulänglichkeit der Jährmittel, so viel den Personen-Verkebr betrtfft, in angemessener Weise abgeholfen. „Ter gestrtge Stxrm hat, dem Vernehmen nach, den unterweges befindlichen Schleppzugen mehrfachen Schaden verursacht.“

Deutsche Bundesstaaten.

Königreich Hannover. (H. Z.), Durch "",“ Könt 1xch_e Verordnung vom 21. Februar ist die' Abthe11ung des Jmanz- ktm- steriumo für Verwaltung der Domauml-Ablosurxgßxgelder aufgehoben und tritt an deren Strike eine Jmmediax-Komrytsswn. Den Gegen- stand der Verwaltung dieser Jmmediat-Kommisjion bilden alle Kapr- talien, welche aus den im §. 129 des Landes-VetfassungsHeseses vom 6. August 18-10 bezeichneten "Domainen in Folge v_on Ablosungen und von Vcräußerungen aus dem Vermögensbestande jelbst aufkomtpen, so wie auch dae Einnahmen von außerordentljchen durch Jorsithetluygen veranlaßten Holzwerkäusen. Alle Kapitalien dieser Art, welcbe btober eingegangen und noch nicht wieder für dje Dauer Jugelegtjpvrdey find, soüen zur Verwaltung der Immediat-Kommtssionjqehoten. Dtehezetchneten Ka- pitalien gehören zur Verwaltung der Kommrffton von dem Zettpunkt an, wo sie bei derDomanial-Ablösungskass e zur Erhebung gekqmmenjinduund ver- bleiben derselben bis zu dem Zeitpunkte, wo sie wieder fur die Dauer angelegt werden. Kapitalien dieser Art, welche, als Darlehen atzge- legt sind oder annoch angelegt werden, verblexben auch nach dteser Anlegung der Verwaltung der_ Jmmediat-Kommission, welcher “auch die gerichtliche Vertretung der Kapitalien obliegt, so lange sie zu threr Verwaltung gehören. Die Verwendung von Kapitalien zum Ankauf neuer Grundbesißungen und Gerechtsame fiir das Domanium darf nicht ohne Mitwirkung der meediat-Kommission stattfinden.

Königreich Württemberg. (S. M.) In der Sißung der Kammer der Abgeordneten am 19. Februar wurde eine Note der Kammcr dkr Standesherren verlesen, wclche sich auf die _von der Kammer der Abgeordneten an die Regieru-ng beschlossene “Bat.“ wx- qen Ablösung der Gmndlasten bezieht. Dre lthere hat namhch (:p-e bereits erwähnt) am 9. karuar beschlossen, der Regtcxung dre drm- qendr Bitte vorzulegen, es möge pieselbe chr dem „nachsten ordent- iichen Landtage erwägen: 1) wie dae allgemetne Ablosung aller n9ch bestehenden Grundlasien, 2) wie der Verkauf cntbehr-ltcher, gering rentirendcr Grundstücke und Staatsgewerbe bewerkstellrgk, 3) wre dxr Wildschaden theils durch Ablösung der Zagdrechte, thßtls _durch,em Geseß iiber Wildschadenersav abgestellt, 4) ob „und tyre dre ohtgen Ablösungs-Maßregelu mit der Deckung [?xr Mattel ßtr det) Etse_n- bahnbau in Verbindung gebracht werdxn konnten, woruber dre Regte- rung der Kammer Vorlage machen mdgx. .

Zu der Note der Kamtper der Standksherrn heißt nun: 1) daß sie von ihren schon so häufig ausgesprochenen Anstchten nicht "ab- qe'hen könne und daher dikskm. Beschlusse nicht bctzutreten permoge, sic wcrde aber den Zcitumständen Rechnung zu tragen xvtssen und bei Boratyung diköfälliger von der Ra'gierung an die Stände xrfol- genkkn Vorlagen die gewiffenhaftesie Prüfung derselben, so wie die

Anwendung einer für alle Theile gleichen Billigkeit, sich zur besonlze- rcn Oblicge'nhcit machen; 2) auch diesem Beschluffe vermöge sie nicht bkézutrrtcn; ;;) werde sich auf die ablehnenden Mitthetlungen vom

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schwer auf einen Tempel der Knust schließen läßt, vielmehr mit der Fahne auf dem Gipfel einer kleinen CitareUe nicbx unähnlich tyar. Eine zweite zeigte die cigcnthiimliche Einrichtung der Buhne selkst mu den Actems und den Znscbmxern. Beide gaben ein sehr deutliches Bild von der großen Einfachheit der Mittel, welche die ganze Welt vor den Zuschauern zu ent- falten bestimmt war. Erst 1662, bemerkte Herr Souv, gab es ausführli- chere Scencrit. Um dieselbe Zcit ungefähr wnrde zucrst die DeSdemona von einer Dame dargestellt, nachdem bis dahin nur Knaben oder junge Männer die weiblichen Rollen gcgcbcn hatten.

Zum Schluß stellte Herr Sollv noch einmal den ganzen durchlaufenm Stoff i:! drci abgegränz en Perioden neben einander, Von denen er die erste den Mysterien anwies, welche die Glaubenödoktrinen zu iibetliesern hax- ten; in M zweite Periode kamen die Moralitäten, wclche in_ allegori- scker Einklcidung die Sittenlebre vortragen; die dritte Periode nzmmt das Drama ein, Welches, frrn “oon allgonschcm Prunk, in nJenschklchkU Gk“ stalten me111ch1iche Leidenschaften und Verirtungen, menschliche Große d,;"n" znstcllen und an ihm das Walten der fittlichcn Weltordnung zu “[Teil-ker den Zweck hat. Und diesen hat doch Niemand he'rrllcbkk “"W“-wa“ wir unsterbliche Dichtergcist, dcn England hervorgebracht „hat- undhi-e-k u Theil himufägen - Deutschland durch die Verehrung, dlc ihm 3 wird, den scinigen nennen kann. 5,

Wiffenfchaftlicher Kunskvkéffkus; ""ck K |

. .Versammkuns des xyz en a en un - VeteiFeJKKn Yi: dZerJßan-Jléhki'x? Fßtkß :),-„3an [!SexrinixhthofFT M* sSctxiletuZtI YIM:;«stéhr-krßkwÉ": _An Kunßgegenßänden wurden Pa [c t'zVon HM" Pjßorins, Muglted det Akademte, xine Reihe ""W" '9 ' M “sterscbast nach der Natur gezeichnexer Vildnißkopfe; vom_ mat StößtZl Hexan“ Mitglied verjAkademie, eme Anzahl Skizzen in JAY“ o's'itions-Enéwürse, die 'zu vielfachen Bemerkungen über dae Auf- tb“ Mp“, hißotis . Kuni! unserer Zeit anngten; vom Hoskmhhändler Lia Juncker: die in München so eben erschienene ueueUuSsabe der sei!?-