1847 / 71 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

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Er sagte, daß es der Regierung niemals in den Sinn gekommen set, die Vermählung der Jafantin mit dem Herzoge von Monipensier könne den Interessen Spaniens nachtheilig sein, sie „habe "'“"!ka darin alle erforderlichen Garantieen gefunden., „Scbl'kßhck? “W",“ er alle Gerüchte über eine Einmischung de! Kö"'9'"„,Ch"ß'"e m d“ Vermählung der Königin Isabella für völlig “"Ikgkundet'

A r g L p t e n. ' '

Alexandrien, 21. Febr. Am 151en d_. isi bie quawane der

Pilger von Mekka in Kahira eingezogen. Nicht die geitngsie Spur

von Cholera, Gott sei Dankb! I)ie fruher von Mekka eingegangenen * überm? en.

BMX; Fearrsxbttesebier wlbrkkk Tage_so skükmischeß Wetter, daß das

österreichische Dampfboot, siatt dk" 117?" d., erst diesen Morgen ayis-

laufen konnte.

Handels- und Börscn-nachrichten.

Marktpreise vom Getraide. Berlin, den 8. Miirz 1847.

In Lande: Wciicn :; Riblr. 14 Sgr. 3 Pf., auch 8 Rtblr. :; Sgr. ;- Ps:: Noqqcn 3 Rtblr. 3 Sgr. 7 Ps., auch 2 Rthlr. 24 Sgr,; große (H„sie 2 Riblr. 9 Sgr. 7 Pf.", kleine Ger]? 2 Nthlr. 1 Sgr. 2 Pf.; Hafer 1 Rtblr. 20 Sgr. 5 Ps., auch 1 Nihlr. 11) Sgr. 10 *].“f. Einge- gangen sind 6? Wiivel 12 Scheffel.

Zu Wasscr: Weizen (Weißer) :;Ner. 20 Sgr. 5Ps„ a'ch 39111)". 15 Sgr. 7 Pf. und 3 Niblr. 12 Sgr.; Roggen Z Rthlr. ;; Sgr. 7 Ps, auch 3 Nthlr. 2 Sgr. 5 Ps.; gtoße (Leiste 2 Rthlr. 12 Egk, mich 2 Riblr. 9 Sgr. 7 Pf.; Hafer 1 Riblr. 16 Sgr. 2 Pf., auch 1 Rtblr.

13 Sgr. 10 Ps. Sonnabend, ken 0. März. 'Das Sebock Stroh 6 Rthlr. 10 Sgr., anch 5 Riblr. 20 Sgr. Dcr Centnrt Hen 1 Rthlr., auch 20 Sgr. Krjxwöktige ]Zörssn. .meterilam, 6. )lärx. sieae-i. «1.11. 8:11. 57-55.

5 7/9 57mm 1723“.

3% 110-357F. kass- --. Kvxx. _. 211131. *. ['i-]". -. l'keugg.1'r. 5011. -. 1% kuss. [[o]-e 83. ÜUCM/Okpsu, 5. 31517. Binz]. *". Usus zul. ]7-"56'.

['*ranle'urt 3.3]., 7. )!ärx. 5% Net. 10757. *;- 1887- 1885 [;o)-k. [buk-zctieu -. "vpe ». 81,105]. 87 (Z. l'oln. 300 k!. -. (10. 500 171. 792; (;.

U n 111 b u kx , 8. )]iikx. K-nk-zetion 1570 [It. Rox]. Kuga. 106. ").-DK.

1- 011110 11 , 5. „"Zu. ('ong. 3% 90 89-75. Zeh,“. 9615 9537. Renk „4111. 2-33. 23. k'azzise 5174. 42. zuzg- Kok. [7jch.1b3./,- 2x,% "0". 58-5j- 35. ['m-[. 31. 33.

[Lank-„chien p. 1111. [ni. 573, 81".

316

Während die öffentliche Armenpslege und zahlreicheP-ivat-Anßaltm mit Anstrengung und Aufopferung bemüht find, die große Noth det ärme- ren Klassen, welche durch die Theurung aller LebenSbedürsniffe erzeugt iß, und deren Fol en noch längere Zeit auf den Bedürftigen [asien werden, zu lindern, v mit nototiscb Atme ihre Hülfe in Anspruch nehmen, beßeht eine Klasse Dürftiger, welche aus achtungswertben Griinden es scheut. die Kommune oder die Wohltbätigkeits - An- sialten Um Almosen oder Untetsiüyung zu bitten. - Es [ind dies die so- genannten verschämten Armen, die oft eben so bittere Noth leiden, als die, welche es über sich gewinnen, die öffentliche Armenpfiege in An- spruch zu nehmen.

Eben so entblößt von ErwerbSmittcln wie diese, genöthigt, die leytcn Habseligkeiten zu veräußern oder zu verpfänden, nagt an jenen oftncben der äußeren Noth noch dcr innere Kummer, den fie iiber die Zerrüttung ihres Erwerbeö, iiber die Nothwendigkcit empfindcn, entweder zu hiingern oder srcmdcr Hiilfe anbeimzufallen.

Um diesen, den verschämten Armen unserer Stadt, auch eine Gabe in dicser Zcit der äußeren Noib durch die Wohlthätigkcit ihrer Mitbürger zuzuwendm, habcn sich die Unterzeichneten vereinigt und beabsichtigen zu Um Ende eine Sammlung von Arbeiten und anderen Gegenständen, welche sich zu einer YUIÜcUlmg und zum Vexkauf auf derselben eignen, zu veranstalten, dicsclben in einem dcmnächsj zn bezeichnenden Lokale aiiöznst-Uen, dort zu veiianfm und den Erlös ziir Vertheilung unier jrne minen Familien in solche Hände zu legen, welche durch ibtcn Beruf von den Stätten verborgenerNotb Kenntnis; erlangen, und denen das öffent- liche Vcttraucn dahin zu: Sciic sieht, daß fie jenen Zweck in möglichst aus- gcdchntcm und gerechtem Pikßk erfiillen werden.

Dir Umerzeichnewn richten daher die ergebcnße Visit an Alle, welcbe cine (Habe zu diesem guten Werte schenken wollen, die hierzu bestimmten Gcgrnsxänke bis zum 9. April an eine der Unterz-icbneten grlangen zu las- scn,indcm der Beginn der Ausstellung und dcs Verkaufs gegen den 12.211111 bcabficbtigt wird.

Dir Eixös und die Zahl der imteisiiistrn Familien wiirde demnächsi zu seiner Zeit bilannt gemacht tvrrdcn. Berlin, den 9, Mä-z 1847.

Gräfin Arnim, Parise! Play Nr. 6. von Bloch, Hoframe, Wilhelmsplas Nr. 8. H. Kauffmann, Nene Grünstraße N.“. 17. Geiictalin von Luck, Leipziger Play Nr, 14. Gräfin Pourialis, Leipziger Straße Nr. 3. Geheime Rätbin Reinhard,

A m ali e V e c r , Thiergaiten. Gcheime Nätbin C (1! [, Zwirnßraie Nr, 1 11. 2. Obcr - Viiigetm. K ra u 5.1 nick, Kmstmßc Nr. 52. Gräfin M ii n si e r , Wilbelnisstraße Nr. 70. Gräfin Rcdern, Unter den Linken Nr. 1. Stadtiätbiii R ei m c r,

üomgltche Schauspiele.

Donnerstag, 11. März. Im Opernhause. 31sie Abonnements- Vorstellung. (Leske Vorstellung des nachbenannten Ball.“... unter Mitwirkung der Mad. Cerrito-Saint-Léon und des Herrn Saint-Léon): ESmeralda, großes Ballet in 2 Abth. und 5 Bildern, von I. Perrot. Musik von C.Pugny. (Mad. Cerrito-Saint-Léon: Csweralda; Herr Saint-Léon: Peter Gringoire.) Vorher: Der Verschwiegene wider Willen, Lustspiel in 1 Akt, von Koßebue. Anfang balb 7_Uyr.

Zu dieser Vorstellung werden Billers zu folgenden hohen Opern- haus-Preisen verkauft: ““i“

Ein Billet in den Logen dcs Prosceniums, des crsien Ranges, im ersten Balkon und zur Tribüne 2 Rthlr. Ein Billet .'tn Pa*,.... 1 Rtblr. 15 Sgr. Ein Billet in den Logen des zwxitcn Ranges “1 Rthlr. 10 Sgr. Ein Billet in den Logen des dritten Ranges, im Balkon daselbst und im Parterre 20 Sgr. Ein ViUet im Amphi- theater “10 Sgr. Ein Billet in den Fremdenlogen 3 Rthlr.

Jm Schauspielhauses. 40sie franiösiscbc Abonnementö-Vorsiellung. ]„a (Zageure imyréyuc, c0möck1i€ (kn 1 361,9, (141 1116;31r0-1*r3n§ai5, jo!" 80113019. 1,65 x'iikux 96011175, &'3111]LU"|E c'." 13010, [).-"' 0111]. 1117|ezx-i110 61 ])0111311011', 1110051010 013131131116 (Zaloklmkä, «m_ 416111112 6011|1(]l!(! €!] 1 «1610, [mx M)]. ])!!7811 c't, 147111200110.

Freitag, 12. März. Jm Opernhause, 32ste Abonnements-Vox- stellung. Auf Begehren: Alessandro Stradclla, romantische- Oper in 8 Abtb., von W. Jriedtich. Musik von Fr, v. Flotow. (Herr Tichatschck: Alessandro Stradella.) Anfang halb 7 Uhr.

Zu dieser Vorstellung wcrden Billets zu folgenden Opernhaus.

rri en verkauft:

P sEin'BiUet in den Logen dcs Prosceniums 1 Rtblr. “10 Sgr.; in den Logen des ersten Rauch und erst?" Balkons, so wre zur Tribüne, 1 Rtblr. 10 Sgr.; im Parquct iind m den Logcn-des zweiten Ranges 1 Rtblr.; jn kanogen iind im Balkon des Wien Ranges, so wie im PartFirlb] 20 Sgr.; im Amphitheater 10 Egk; ' * dcn-Lo cn “L ' k, k-

m dtIZiFrchniibabcr Fon rescrvirten Villers werken, ersucht, solche bis Doniiersiaz. dcn 11.1211 d. M., Mittags 2.111)» im Biliet;Verkaufs- Biireau abholen zu lassen, widrigensallö diesc aiidciweiibcrkqufiwer. den müssen. Auch die Jreibillets ibnncn nur blö zu dicxcr Zeitauf-

bcwahri rvi'rkep.

_ ___-„.___ __ Verantwortlicher Rcdactenr 131". I. W. Zinkcticn. Jin Sclbstverlage dei“ (Fivebition.

Da-IIbonnement beträgt: "Ä'Rthlr. fiir '; Ia r.

za k) Alle poa - Anßalteu des In-

und Yuslaudu nehmen Beilellung

aiif dieses Statt an, für Berlin die Expedition der Allg. preuß.

Zeitung: Friedriihsslraß : Ur. 72.

Allgemeine 4Kth1r.„

Jahr. 8 Rthlr. - | Jahr. , '

in allen TZrilrn der Monarchie ,

ohne; rris - Erhöhung. Jnsrr11ons-Gcbühr für den Kaum einer Zeile des Allg. .

Anzeigers 2 Sgr. ix!“

* ("** --- - . ,.,„__„

1847.

Berlin, Freitagdcn712ke" März

An die Leser.

ü" d' Die Allgemeixw Preußische Zeitung Wikdz dk?! gkkkoffknkn Élnxickßungm zufolge, dic Verhandlungen des bevorstehenden Vereinigten Landtages voll- Kan 19 111113 mit a-llcr Beschleunigung mitthcilcn. YFU bitten bahrr die rcipcktchn Abonncntcn ihrc Briicllungkn gefällig]? rechtzeitiq so bewirken zu wollen, daß wir die Stärke der .lustagr 111141) 311 Aniangß dcs Qliartals_ danach bcmcffcn konnen. Später, nach Vrginn dcffclbcn, eintrctcndc Abonnenten wiirdrn auf vollstiiiidiqc Nachlicfcrung der dann bereits erschienener: NumnicranicUcicht nichlt immer init Vcüimmthrit rechnen diirfrn. ., & vierte jährliche Pränumeratious-Preis beträgt “) Ntblr Preuß Cour für das Ruland Ve '“ ' k '-

- - 7. -. - .. .. “„“ - - -„ . _- . stellun eu sur Berlin werden in der L_rpedttton

YIZXMZUZZZchY* A/chiidvotibrAang dcs LMUUJF Quartxls an Behrenstraße Nr. 57) gemacht; jeder innerhxlb der Ringmauci der Stad? wohnende Abonnent rrhält das Blatt durch die . , , cm angrgc enen atum rei ins 3“ aus e audt. - 1 “'r ' d s ** : d ' ' ' . ;

FUL“ einzelne Nummern des Blattes ist der Preis 2!- Sgr. - 9 g 1 Aus va tige, c In o er Auslandcs, bewirken ihre Beficllungcn bei drn rcsp Post Aemtern.

drien frankirt werden. Die diesseitigen Adreffatcn haben daher fiir diese Briefe nur das oben ml 1, 2 und .'1 erwähnte Porto zu crit- richten.

Da, die' in Rede stehende Korrespondenz bci dcr Besörkcrunq uber Triest ihren Bestimmungsort schnellcr crrcilbt'n kann, als aiif den bisher beniijzten „Speditions-Routkn iibcr Marseille oder über England, so [mb sämmtliche preußische Post-Anstaltcn angewiesen iyorde11„ alle Briefe nach den obgedachtcn Ländern der Kaiserlich osterretchtschen Post-Verwaltung auszuliefern und das Porto dafiir nach den vorstehenden Bksiimmungen zu erhrbcn, sofern auf der

Woitcö, das ist nunmehr gerade seit einem Decennium das Losungswokt, um welches sich alle und jede Opposition in Bayern dreht, und es verlohm sich wohl der Miihe, diesem Gcspcusi ein wxnig nc'ihet ins Auge zu sehen. Nacbdem im Jahre 1837 vom Rhein her die etsien Impulse zur„Ekweckung dcs konfessionellen Bewußtsein“ gegeben worden waren, währte es nicht nicht lange bis zum Rufe der Opposition in Bayern iiberAufregung ume! dem protcsiantischm Theile der Bcvöxkerung. Als im Jahre 1843 der Abgeordnete Baron Rotenhan mit 1)r.Har1cß an der Spive der protestan- tischen Abgeordneten die Kniebcu ungsfrage an die Kammer brachte, aber- mals dcr nämliche Ruf iiber Au regung nicht nur unter den Protestanten des Königreichs, sondern auch unter allen jenen Katholiken, Die des Landes Endlich im

J u 1) a 1 t.

Almltlichw ;Tbeil. 11 at] . “]rovinz Posen. Ernenmm des Landta s- ? *, .

Deutsche Bundesstaaten. Königreigch Bavcrn.gBYa?1rrisilbi1cklZiing der theologiicbrg Fakultät. *- Das Memorandum, die öffentliche Mei- nung und bie zimßen-Tumultc.- Friihc Schließung einiger Vorlesun- gen ,der Uiiivcrfitat. *- Erflärung der Münchener Zeitung. - Bc- ricbtiguiig m Bctnff ker Bcwaffming von Ulm und Rasiadt.* König- tc1Ö-Hat1nov1'1. Landing. _ Großherzogthnm Baden. Der Staats-Mmistcr von Nciiciisii'in-[*.

Frankreich. Paris. Dcputirtcn-Kammer. - Duvergier deHaurannc's

1'31'15, 6.315". 5%]121112 511 ('nur- [18- 80- 3% !]0. f1n (*nur. 78. „35

Reap]. _. 3% Span. 341,“- l'zzz. -. KP 181], 7. )]Zikx.

"uäxk'. -. [)!-51.- 98-215“.

Bekanntmacbun gen.

[967] Nothwendigcr Verkauf.

Stadtgericht zu Berlin, den 29. Oktober 18.16.

Das hicrsclbsi in dcr Taubcnftkaße Nr. 32 belegeiie und im vaothrkcnbnchc von der Friedrichssiadt M,]. 13. dio. 927. auf den Namen des Renticrs Joachim Gottfried (Hirst cingctragenc Grundstück, gerichtlich ab- geschäHt zii 20,688 Thlr. 20 Sgr. 2 Pf., soll

am 3. Juni 1847, Vormittags 1111171“, an der Gerichtssiclle siibbastirt werdcn. Taxe nnd Hy- potbckcnschcin sind in dcr Registratur einzniehen.

Die unbekanntcn Rcal-Prätendrnten werden unter der Warnung drr Piäkiusion vorgeladen.

[1058] NothWenbigcr Verkauf.

Stadtgericht zit Berlin, den 13, November 1846.

Das hiersclbsf in der Schiißensiraße Nr. 15 bclegcne, im stadtgerichtlichen Hypothekenbnche von der Friedrichs- ftadt 701. 20, dio. 1421. auf den Namen des Kans- manns Louis Otto verzeichnete Grundstück, taxirtzu 29,073 Thlr. 2 Sgr. 2 Pf., soll

am 1. Julius 1847, Vormittags 1111hr, an der Gerichtsstellc subhas'tirt werdcn. Taxe und Hv- pothekenschein smd in dcr Registratur einzusehen.

[207] Nothwcndigcr Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 5. Februar 1847. Das dem Destillateur Johann George Ferdinand Karsch gehörige, in der Markgrafenstraße Nr. 94 hier- selbsi belegen:, iin Hypothekenbuibe dcs Königl. Stadt- gerichts von der Fricdiichbsiadt 701. 3. 1%. 178. ver- zeichnete Grundstück, gerichtlich abgeschävt zu 37,581

Thlr. 28 Sgr. 10'; Ps., soll

am 5. Oktober 1847, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtssielle subhasiirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in der Registratur einzusehen.

[208] NothWendigcr Verkauf.

Stadtgericht „zu Berlin, den 20. Februar 1847.

Hab dein Kutschnximeistcr August Ludwig Britsch

ehorige, hier in der Kbnigsßmße Nr. 54 belegene und xnxgHyFothxxnbtuchvaondstdecrk Königsstadt 701. 11. Re).

. erzet ne e run ii , eri ' ' " 7308 Thlr. 22 Sgr. 8 Pf., ck ck"*“) “bg"chavt zu am 7. Oktober 1847, Vormiita s 11 Uhr, an der Gerichtsstekle subhastitt werden. axe und Hy- potbekenschein find in der Registkmur einiuieben.

Die dem Aufenthalt nach unbekannten Gläiibiger, verwittwete Uhrmacher Funcke. Louise, geb. v. Pitch, und der Inspektor Georg. Ludwig Vensier, jest dessen Erben, werden hierdurch 'offenilich vorgeladen.

Ruhrort - Crefeld- Krlis Gladbacher Eislnbahn.

n Folge der in der “lehren General-Versammlun'g un erer Gesellschaft vorgenommenen Wahlen besteht die Direction gegenwärtig aus folgenden Mitgliedern:

dem Landraih Levsner in Ctefeld, , » Kaufmann Wilhelm-Wieömann m Ruhr- ort, “» Referendar Hoeninghaus in Crefeld, . » Kaufmann Hugo Haniel in Ruhrort, » Geheimen Kommerzien-Rath Dietgardt m Vierssen, *

» Kommerzienratb Seyffardt in Crefeld,

Faufmann Carl Schmoelder in Rheydt, 1111 an *

J0r(1b.]75.(i]0ggn- 12] Iloil-10811x,. [„is- 91.

Bcilebue-Straßc Nr. 11 «1. Gräfin Saldern, Bchrensimße Nr. «10.

Gcneralin von Tümpling, Hinicr dem neuen Y_Packbof4c“_91i;2.%_

Wilhelmsstraßc Nr. 73. Gräfin Stolberg, Wilhclnisßmßc Nr. 79.

dcm Kaufmann Earl Wießmann in Ruhrort, Heinrich Hermes in Crefeld, Wilhelm Crous in Crefeld, Wilhelm Spccfen in Dülken, Alphons Haniel in Ruhrort, Carl Sobmaun in Crefeld, ' Cathuichin Gladbach, als “:tererirctein, was in Gemäßhcit dcs §.'19. des (Heseyes vom 9. November 1843 *hicrdurch zur allge- meinen Kenntniß gcbkache wird, mit drm Bemerkcn, daß der Verwaltungsmth diirch die .Herren

Kaufmann Friedrick; Klewiv in Ruhrort,

» Carl Haniel daselbst, ' Bürgermcistcr Vinmann in Meurs,

» Pkcykrin Viekssen, Kommerzimmth von Beckcrath in Crescld, Kmismmm Jo 12.1 1111 Hermes dascibsi, Kommrrzicnrath Jian; Haniel in R uhrort, Kanimann Carl Licbrecht daselbst,

(Hihcimcr chicriingbmth von Sobel in Diis- scldorf,

Nittcr31711befixzchr Balthasar Herbert) in Uer- ding cn,

Bürgermeister Viischgens in Rheydt,

Kainmerzienrath Crown in Gladbach,

Mcd. Doctor Schneider in Crcfcld,

Landrat!) Foerster in Kempen und

Kaufmann MoriH vom Bruck in Crefeld,

und dcn Stclloextretem: Kaufmann Casyar von Eicken in Nithrori, » Max Haniel dasclbsk,

)) ))

» HeinrichSchroeröinCre-fcid, » PaulJacob PreycrinVicrisen,

»» Morißde GreisfinCrefclb, Kommcrxirnratl) John n 11 Kaibel daselbst, Jiisiiz-Kommiffar Johann Michels in Ruhrort, Kaufmann Julius Klingholz daiclbst,

» FriedrichWilhelmGrecs inSiich-

teln,

* MathiaGGicrlingsin Dülken, Stcucr-E'nncbmcr Dürielen in Viersscn, Kaiifmann Wilbclm Prinzen in Gladbach,

Wilhelm Schramm in Crescld. Med. Doctor Ludwig Forsbeck in “Süchteln

und KaufmannFranz WilbclmKoenigsinDiilken

gebildrt wiid. *- "Crcfcld, den 3. März 1847. Die Direction der Nuhrort-Cufelb-Kreis Gladbacher Eifekbahn.

Ludwigshafen - Brxbachcr [9311 Eisenbahn..

Laut uns von den Herren" 1». Hab er &." Söhne in Karlbruhe und W. H.La- „4;- denburg &“ Söhne in Mannhxim er- -„“„7“tl)cilttr Vollmacht. sind wir beauftragt, 1" die 7te Einzahlnng auf die Acticn der "»“ Ludwi Shafcn-Bexbacher Eisenbahn mit 10 “L oder J!. 50. abzüglich Zinsen „- 7. drmnach 43. pro Aciie

“"K"-km!" ..

5" Empfang zu nehmen und auf den Acticn darüber zu '

quWren.

, ir erstichen die Brüser, die beircffende Zahlung blß 15. Marz. spätestens aber bis 15. April d. J. mit 4.1, Verzugszinsin, vom 15. Mä" an gerechnet, VN“ mittaas von 9 b16.12 Uhr, in unserem Comtoir, Lin- de,n Nr. 27, zu. leistxn, und die einzuzahlenven Stücke mit eiiiem Verzeichnisse nach Nummernkcihe, [.ii. 0- von ]„n. 8. getrennt,.zu versehen.. Die uns eingereich- ten Actien werden wir den Inhabern binnen kürzesm Zeij wieder zuxückfteUen. ,

Berlin, den 10. Februar 1847.

Hirschfeld “& Wolff.

A [ [*g'éßiiéi n e r A n'*z i g e r.

Literarische Zlnzcigen.

[211] . So eben erschien in meinem Veila.*.e uiid isi butch alle Buchandlungcn zu erhalten, in Bcrlm vorrathig

beiC, H. Schrokdkr, Linden 23:

** T-

Clcmenv der Vierzehnte. Ein chxns- und Charakterbild. Gr. 12. Geb. 12 Sgr.

M o tio: . Als Du ßarbsi, der Du so glorreich fiir der Menschheit Wohl gcsirittcn, Trausrten die Menschen, Clemens, jubel- tcn die Jesuiten. Lei i , im Februar 18. 7. pz g ( F.21.Brockbauö.

Bci E. W. Leske in Darmßadt ist trscbiencn ll'1d in allen Buchhandlnngen zu haben, vorräthig bei E. S. Mittler in Berlin (Stechbabn ;;), Posen und Bromberg:

, ' . . * l , Die refmmatomschcn Schriften [206] 1)r. MaitinLuther's in chronologischer Folge, mit den nbthigsten Eilan,“- rungen und einer Biographie Luthci's zum Gedacbtinffe W 18. F'bruars 1816 hemuög. von [);-. K. Zim- mermann, (Hwßhrrzogl. Heff. Hofprediger. 1.101?) 2. Band, (I; 30 Bogen gr. ch.-8.) clcgant geb. 2 Thlr. - Preis des ganzen, aus 4Bänden bißchen- bkn Werfeo () Thlr. _ . Wir übergrbcn bicrmit die zwii ersten Bände eiiies WARE der Ocff111111chkc11, das in der That dcr glos;- ten Thrilnahme wiii'rig ist. Der Hr. Hemiiögebernyat damit :um erstenmale die Ausgabe gelöst, die allmglige Entwickelung Luthei's, als Reformators der. Rmbe, diirch ibn selbst, mit seinen eigenen Wonen darzulegen und so einwmunterbrochcnes Bild der groß:: 5Herve- gungen zu enttvcrfcn, 3:1 denen er durch [cm fiihncs Wort den Anstoß gab, und an deren Spiye er beinahe 90 Jahre lang stand. -- Was die Ausstattung des Weites betrifft, so isi dicse besonders in Betracht des so niedrigen Preiscs tine wabrbafi schöne 311 nenn-xii. Die weiteren Bände folgen in kurzen Zwrschenmu- men nach.

[210] . .

[“it-nin [)11101 [**j'érsz, ]„ibr-“nkcz ct [m])ki- nicnrs (16 [']nztitut 5 püriz, empfehlen 1in (133 cm- 511711: Ztuäium (]ur ["my-5651501181] Sprache:

Sénin,[".,1-cxiquy' compaké (]:: [43.11"

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(Lanz äs langage 5011161111 que (Lanz ].“- conversation ä'ayké: [ez rößlez (]o ]a “[dro-0- elie, celle: (lu Dictionnaire (11: ['Jcaäémw, 163 10;- gkammaeicnkez ct cc:"!!- Üe ['uzaße er (]n snüt. 1 70]. gr. in 8. 2 '1'|1|r. 10 551". ()oux'rcz 110 (3. 6. ]Ltienue (cli: ['äcaäémiu i'ranxuiae) Ust: (Les noticcz et cles éclaircizzc-

mcm;- “l'. ]. 1 “[k]-". 20 Sgr. 7011-5111;in Zsrlin 1.812,11, 80111'08-

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bat, (2. W. Zzalinßer.

Vochviag. _ Angebliche Griinde znr Rcise der Köniqin Chtißinc nach .Adresse "W ““Ikkücklikh d“ WWMMIEMJ iiber 9111011“2 ok" Woh] ""O ***-"“" ""*" “kiskich "“*" dk" "("as h“ “W“"- Paris. Urlaub Biessou's. __ Erledigung des Sticits auf der Bi- uber England vorgeschrirbcn sein sollte, in welchem Falle die Posi- verwxchcncn Jahre, als die Abgeordneten Bauer und Wagner die piote-

dassoa. * Cübkt'm. - Marktzustände. -- Brodverthrilung. - Ver-

miscbtcß. _ Großbritanien und Irland. London. Hofnachricht. * Parla-

ments-Verhandlungen: Neues Strafsystem; Abschaffung der Depor-

tation; Jrländiscbe Angelegenheiten. * Unruhen in Schottland. _ Vcrtznschies.

BYglen. Brüssel. Der Gesrß-Entwurf über die Vermehrung der Ornatoken- und Rrpkäscntantm-Zahl. -- Krcdit-Bewilligungen. --

Begutachtung dex "otto -Re!orm-Vor chlii e. -- Ma re el in? ili der Biod-Theurungx. Vermischtes. s g H g b [ck ck

Schwyz. Kanton Luzern. Veruriheilung.

S amen. Schreiben aus Madrid. (Graf Vrcffon; die Königin Chri- ine; Ernrnnimgen; Adreß-Debatten; der Espaüol iiber die Lage Spaniens.)

Griechenland. Athen und Ancona. Die Differenz mit der Pforte.

Handels- und Börsen-Nachricbten. Berlin. Börse. _ Briefe aus ?.)aris. (Der Fonds- und Actienmarkt.) - und Amsterdam, (Bör en- und Marktbrricht.)

Amtlicher Theil.

Se. Majestät der König haben Allergnädigsi geruht: _ Dem Land- iind Stadtrichter Vuerdorff in Spremberg den Charakter als Justiz-Rath zu verleihen.

Bekanntmachung.

Zufolge ciner Benachrichtigung der Kaiserlich österreichischen Postverwaltung können Briefe aus Preußen

11. nach den cnglisch-ostindischen Bcsißungen und Schuyftaaten, so wie nach Hong-Kong in China;

13. nach alien anderen Orten des chinesischen Reiches, und

(Z, nach allen iiber Ostindien hinaus gelegenen Ortschaften

vvm “lsten d. M. ab, auf dem Wege über Triest und Alexandrien, unter folgcnden Bedingungen befördert werden.

Die Korrespondenz mi 71 muß bis Alexandrien, die Korrespon- denz 3-1 |; und () dagegen bis zum überseeischen Landungshasen (in Ostindien oder China) frankirt werden.

Das Porto stellt sich, wie folgt, zusammen:

1) aus dem conventionsmäßigen preußischen internen Porto fiir die durch Oestcrkcich traiisitirendc Korrespondenz, welches beträgt:

3. fiir die Post:?lnsialten im Regierungs-Vezirk Posen, der Provinz Schlesien und den Kreisen Sorau und Sprem- berg .............................. 6 Kr. oder L,? Sgr.

b. für alle iibrigen Posi-Ansialten östlich der Weser

12 Kr. oder 4-2 Sgr. und (:. fiir die Post-Ansielten westlich der Weser _ 16 Kr. oder 5Y Sgr.

Fr, xcn einfachen nicht über '/. Loth wiener Gewicht schweren

rie ;

2) aus dem österreichischen Transit-Porto vom österreichischen Ein- angspunkte bis Triest von ............ “12 Kr. oder 4.7, Sgr. Für jeden bis 1 Loth wiener Gewicht schweren Brief;

8) aus dem östcrrcichischen See-Porw von Triest bis Alexandrien im Betrage von ...................... 2-1 Kr. oder 81; Sgr. für jeden bis *- Loth wiener Gewichr schtvkren Brief;

4) aus dem englikchen See-Porto von Alexandrien bis zum iiber- seeischen Landungsbafen fiir die Korrespondenz nach den unter 8. nnd (3. genannten Ländern. Daffelbe beträgt

fiir die Korrespondenz ml 8 80 Kr. oder “103; Sgr. und fiir die Korrespondenz 341 C 40 Kr. oder 14 Sgr. für [Yet) shät; Z. LoL ivfiener Gewicht schweren Brief. e: weren rte en tritt eine ver ältni i e r " im 1) vorerxäbndtanYoÜYäsä ein. , 9 Ü ßg E hoh g er iir te u er rie zu Versendenden Zeitun en, welche unter Kreuzband "“We" sein Müssen, ist außer dem sürgSendungen unter Kreuzband bestimmten Pkßußischen infernen und österreichi- b?bI-Trans't- und Seeporto an englischem Porto zu er-

1) für Zeitungen nach O indien :* " ' *

2) JULI“ über Oßindien i[Hinaus bxsiiméiittle'ictk JKU oder L* Sgr., ,"ngkn12Kr.oder 4'/S r.

ßen K;" :?:n?" ob “?albken. Ländexn iiber Oesterreich nach“ Prgeu-

8 en _ rtkfe müssen seitenß der Absender his Alexan-

Anftalten „dieser Vorschrift unbedingt Folge zu geben haben. Berlin, den 8. März 18/17. Gcneral-Post-Amt.

Abgercist: Sc, Excellenz der Gencral-Lirutenani und kom- mandirende General des “1sien Armee-Corpö, GrafzuDol)na, nach Königsberg i. Pr.

, Der Gcncral-Major und Commandeur der Iten Infanterie- Brigade, von Voß, nach Frankfurt a. d. O.

Uichtamtlicher Theil. Z n l a n d. Provinz Posen.

Einer Bekanntmachung des ber-Prä-

sidenten zufolge, hat Se, Majestät dei König geruht, den Kammer- herrn und Rittergutsbesiyer Ferdinand August Rudolf FreihkrruHiUcr

vyn,Gärtriitgen auf Betsche zum Landtags-Marschall fiir die Pro- vinzial-Stände dcs Großherzogthums Posen und zu dessen Stell- vertreter dcn Kammcrhokrn Grafc'n Heliodor Sforzewski anf Proch- nowo zu ernennen.

Deutsche Bundesstaatcn.

Kymgxewh Bayern. Die theologische Fakultät der Uni- versitat m Yillgshkn- hat nachstehende Bekanntmachung erlassen: „Mit Bezug aus die in Vielen Blättern verbreiteten, namentlich auf die aus der Augob.21bendzeitung auch in die Allg. Zeitung iiber- ngangenen, dns öfékntlikhe Urtheil itreleitenden Jnsinuationen, als batten an, „den Stra en-Exzcsscn am “[sien d. M. „meist Theologen“ [ich ,bkkhktltgk, findet man sich veranlaßt, in Gemäßheit der vom aka- dxmischin Senat erhobenen Sachlage zu erklären, daß, wie iiberhaupt nicht die Jachsiudenten, so auch nicht die Kandidaten der Theologie dar'an theilgenommen haben. Miinchen, 5. März 1817. [):-. J'k- Reithmgyr, d. Z. Dkkan der theologischkn Fakultät.“

Die Allg.,Zejtjljtg enthiilt einen Korrespondenz-Artikel aus MUMM", worin der, Inhalt einer vor einiger Zeit bekannt gemach- 1811 „allen Mer-knmlen nach offiziellen“ Zusammensicllung der ver- schiedeneti, theils von Sr. Majestät dem Könige selbst, theils von den Behorden ausgegangenrn Maßrcgeln zur'Erleicbtcrung des Noth- siandcs (S. Nr. 5.5 der Allg. Ztg.) mit dem Inhalte drs angeb- lich, Von vier Königlichrn Ministern an die Person des Monarchen Fkklchkeke11 Memorandums, welches urplöykich nicht in Hunderten, onde!!! in Tausenden von Kopiecn in alle Klassen der Bevölkerung vexbrristet worden“, zusammengestellt und [eyteres Dokument demge- maß einkr Beleuchtung unterwerfen wird.

“„Der Verfasser jener Korrespondenz“, heißt es, „hat thatsc'ichlich wie 11131ffkkn unbeßreitbnr dargethan, daß, gleichwie Bayern, zu seinem Glück, bis ]th von den materiellen Zeitiibeln unier allen deutschen Stagtxn am wenigüen heimgesucht worden, so “in Bayern gleichwoh1 vcrhältnißmäßig das Meiste zur AbWehr wirklicher Noth Zcscbehen ist, oder, mit anderen Worten, Bayern hat nnch der fraglichen orresponbenz die fichcrsicn Bürg- schasten fur die Zukunft, und Baycms König, dessen Namen ruhmvou die Nachwelt nennen wird , erscheint gemäß jener thatsäcblichen Beweisführung wie ein unversiegbarer Born des chens fiir das Land. Was soll nun der _unbcfangene Leser denken, liest er den schroffen Gegensaß davon in dem erwiihnten Memorandum“? Dasselbe "läßt die öffentlichen Zustände in Bayern als die diisieisten erscheinen; es kennt nur Abgründe, an denen wir Alle stehen sollen, es malt uns nicht b|os die Zukunft, sondern selbst die Gegenwart init Farben, so grell, als wäre eine revolmionaiie Katamophe bereits im Anbruch. Woher diescr cntsrleicbe Kontrast? Viele Fragen drängen sich da auf ein- mal dcm unbefangencn Beobachter auf. Zunächst: ist das Memorandum echt oder unecht? Wir enthalten uns gern jeder Erörterung dntüber, va man im Bojabungsfalle sich zu der traurigen Pflicht bciufen crachken müßte, die ungeziemcnde Sprache und die Verbreitungömöglichkcit scharf ins Au e zu fassen. Aber welchen Zweck kann der oder können diejenigen gehabt Jaden, welche dieses Memorandum so hastig und in solcher Menge unter die Massen zu bringen gewußt haben? Um ihnen nicht den schweren Vorwurf gefiiffentlicher Appellation an öffentliche Demonstrationen ausbür- den zu müssen, wollen wir uns mit der Antwort begnügen, daß se wobl lediglich jener so häufig vorkommenden Vereitwilligkeit gehuldigt haben mö- gen, demjenigen Publikum, welchcs fich nun einmal an dergleichen Din- gen zu Weiden pflegt, eine ganz außerordentliche Freude zu bereiten.

Ernster aber müssen wir bei dem wichtiZZsien Punkte verweilen, bei dem, was das Memorandum im schneidendsien egensase zu dem Inhalte der offiziellen Korrespondenz vom 20. Februar znr Parole des Tages erhebt - bei der unumwunden hingeskellten Behauptung, daß sich ganz Bayern, und besonders die Haupt- und Refidenzsiadt München, im Zustande offenbare: Aufregung befinde. Aufregung - ja Aufregung im voußen Sinne des

] !

stantischen Beschweidcn aus skändischem che an die Krone zu bringen suchten und auf anderrr Seite der berüchtigt gewordene Adressensiurm nn- gefacbt wurde, weithin durch die Reihen derselbe Ruf ertöntnd! Und gegen wen war in allen diesen Fällen der bcdeutungöschwere Ruf gerichtet? Ge- gen das qchciligte Haupt dcs verehrten Monarchen gewiß nicht! Es war der Nothichrei der fich gedrückt währienden Partei gegen die ver- meintlich obhetrschende Partei! Aber jeyt? Aber rer heutige Ruf? Das constitutionelle Deutschland, im verfaffungsmäßigen Leben noch so jung, beruft fich gern, und nich! mit Unrecht, in allen prinzipiellen Fragen anf die alten Erfahrungen im verfassungsfreien England. Dort nun, wie wir es ersi in jüngster Zeit erfahren haben, werden parlamentarisch un- möglich gewordene Kräfte ihren siegreichen begünstigten Gegnern gegenüber zu oppositionellen Gewalten, ohne daß die über den Parteien thro- nende und unantastbaie Macht je ins Spiel gezogen wiirde! Warum fin- det gerade dieses maßgebende Beispiel keine Nachahmung bei uns? Weil die jeizt fich gedxückt wähnende Yami weder im Siege, noch bei einer Niederlage Mäßigung kennt. a, es herrscht gegenwärtig, nicht im Lande, Wohl aber hier in München eine unverkennbar große Aus- legung, die in ähnlichen Fällen iiberall iiblicbe Aufregung der Ko- triieen, leider aber gegen sonstige Wahrnehmungen hier mit dem Un- terschiede, daß sich diese Aufregung nicht auf die Koterieen als solche beschränken will, sondern von der, wie gesagt, dem Geses der Mäßigung nur ungern fich beugenden Partei auch den Massen mitgetheikt wird, so daß fie ihre Schranken überschreitet, selbst aus die Gefahr hin, [ich mit dem Koth des heranfbcschworrncn Straßen-Auflaufs zu brschmußen. Noch voll von dem Gedanken an schwer emmgcne Sikge, können und mögen sie das Gefühl, einmal die Uebrtwundcncn zu sein, nicht ertragen, können und

mögen daher auch mit dcr Wiederaufnahme des Kampfes auf“par1amen-

tarischcm Frido nicht warten, bis ihnen die neuen Gegner die Spitze bieten

werdcn. Daher nehmen fir die Zuflucht zu einem Phantome, das in er-

schrcckendcr Gestalt und gegen alle geseß1ichc Orbnung 'dem Publikum vor-

geführt wird, das aber der Ruhige und Parterlose nicht sieht, daher zu

fürchten gar nicht in Versuchung kommt.“,“ „_

Dcmselben Blatts wird aus München vom «'). Marz geschrie ben: „“Die Berichte iiber die Unruhen, welche am, 1. März bier siattgcfunden haben, sind, als von nich1 genau unterrichteten Indivi- duen ansgehcnd, in mannigfache)“ Weise lingenau und übertrieben, besondrrs insofern sie den Antheil der studirenden Jugend betreffen. Dic deshalb gepslogenrn Untersuchungen haben bereits herauögesiellt, das; bicsrr sich in der gkwbhnlicheiiSphäre akademischer Sympa- thicin und Antipathiecn zwischen Vivat- und Pereatrufrn gehalten und seitens der Studirenden einen ernsten, namentlich politischen Cha- rakter weder anfangs getragen noch später angenommen habe. Auch sind in Folge davon von den 6 verhafteten Studenten zwei gleich am nächsten Tage wieder auf freien Fuß qesiellt worden, zwei andere heute. ,Ikur iioch _zwei sind al o gefänglich zurückgehalten, welchc [ich,- wie wxr hören, an den späteren Unruhen in anderen Theilen der Stadt auf eine mehr sträfliche Weise be- tbeiiigi hattin. Uebrigens sind zufolge Allerhöchster Verfügung vom 11. Marz, iyie xs scheint, um die Studirenden mit denjenigen, welche ihre „Arglosigkeit zu siräflichen Zwecken mißbrauchen möchten, außer Beriihrung zu bringen, die Semestral-Prüfungen der beiden philo- sophrschen JabreS-Course, welche gewöhnlich drei Wochen erfordern, auf ben Anfcing des nächsten Semesters verschoben, und isi dadurch für 'die Stadtrenden dieser beiden Course, unter denen die Bewegung allein stattfand, der Beginn ihrer Vakanz um so viel beschleunigt worden. Von allen Seiten hören wir mit Bestimmtheit, daß es den Lehrern und-Behb'rden der Universität, welche in jenen bewegten Tagen anitlich mat den jungen Leuten zu verkehren hatten, sehr leicht war, sie über die Natur der Vorgänge, welche [ich an ihre Unruhen von anderer Seite geknüpft hatten, aufzuklären und von ihnen die auf

Ehrenwort gegebene Zusage zu bekommen, daß sie sich !*" “"'"“ Weise und unter keiner Vorausseßung an irgend einer Störung der öffentlichen Ruhe betheiligen würden. Sie haben diese 3111111188?“ wissenhaft gehalten, und die Wolke, welche sich über unsere Umver; sität gesammelt hatte, isi dadurch vollends zerskkkUk "“'de“ Da"

auch der erfahrenen Thätigkeit des Rektors und W akademÉsehen Senats, der rücksichtsvollen und schonenden Behandmng der WZ durch die Königlichen Polizeistelien nnd der eben, so ,humax'kk. un

besonnenen Haltung und Einschreitung des exahk *k' Ms? AM:: Tagen seine Thiitigkeit “?ck"???er erbeutb'iirde'mßßmxjn? S:;lußu der und des Unterrichts. Die en . F?r: Kurse, die in dem Atrium der

“[ opb-“s . FWMWKUTZ lZßlbdlkrtxich'voe'isa-mnelte stadtrende Jugend derselben

] ischen Fakultät init einer die Verhält- xlystsjs dfetteni ZbkaxaclbbrrüMYsFbandelnden Abschieds-Rede entla en und trennte sich unter lautem und enthusiastischen! Rufe: „Ez ebe der

„König!“ olit Zk , - - . g. enthält folgende Erklärung: I" Y:"Ysk üdjxic'h 71:1: :1 "März bier siattgehabtxn beklagenwert “,' Vorfälle müffen wir ein, wie es scheint, absichtlich vexbwitetn 3- _