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lungen zu beendigen und dem von ihnen bewohnten Lande eine desi“ nitive Organisation zu geben. „ Zu Valence isl Herr von Siéyes mit 297 Stimmen gegen 209- sie die der konservative Kandidat, Herr von Monicault, hatte, zum Dk- putirten gewählt worden. . "" Das Journal des Débats hatte nicht erwartet, daß die d“ Vöreaus der Deputirten-Kammer die Verleslxng U"? Entwickelung des Duvergierschen Wahlreformplans in öfflrxtbéhkk SOWI geßatten hk würden, und äußert fich mißbiUigend über diese NachslkbkgkkU-„ obne "' jedoch den mindesten Zweifel über den Ausgang der Debatte „"' der Kammer selbst zu hegen. „Ter Voksck1ag“- wiederholt es. „)| gar „ nicht gemacht worden, um (111910101an zu werden. Sel'bjt m den m Büreaus hat sich Niemand die Muhegegebem lhn ernsxxtcky zu er,"- pfehlen. Wir werden zwei odkr dr_et Stßungen voll mqßtger Dis- gl kusswnm bekommen, in deren Folge die große Frage um keinen Schritt fü weiter rücken M“», In dex That, um-was handelt es sich eigentlich? e HM Duvergfrk re Hauranne und, seme Freunde möchten gern die ? Mojorität erlangen. Herr Thtrrs hegt eben keine merkliche Bkgkjstekung für die Walxlrkiorm; davon konnte man sich aus seiner S Rede überzeugen, Er hat die Vertheidigung des Vorschlages seines Vertrauten nur mit spröder Lippe und kältester Zurückhaltung gefiihrt. Zym j,? blos um 21le „gute Regierung“ zu thun, und nach seiner
yöchst naiven Erklärung ist eine gute Regierung diejenige, au welcher schen. Repräsentativ-Regierung gar nicht mehr bei uns. ihr Truggebilde, das häßliche Geschöpf der Bestechung und der Ser- vilität.
er Theil hätte. Das Wahlgeses ist nur darum mangelhaft, weil es keine Majorität erzeugt, die in diesem Punkt die innigste Ueberzeugung des Herrn Thiers tbeilte. Wem soll die Opposition Vorwürfe ma- chen? Etwa der öffentlichen Meinung? Man hat nun bald sieben D Jahre versucht, die öffentliche Meinung herumzubringen und gegen die konservative Politik aufzuheßen: es ist damit nicht gelungen. Nach in sieben Jahren fruchtloser Anstrengungen ist man nicht vorwärts ge- kommen, vielme-hr zurück! Was bleibt also iibrig, als daß man dem Wahlgesey aUe Schuld zuschreibe? Das Geseß war freilich gut, so D lange Herr Thiers im Kabine! saß. Herr Duvergier hat es vor- trefflich befunden, so lange er in den Reihen der Konservativen diente. lei Auch zu jener Zyii war nicht Alles vollkommen. Gewisse Deputirte da bcnußten und mißbrauchten ihren Einfluß bei den Ministrrn, um die da härteste Tyrannei auf die Angestellten ihrer Bezirke drücken zu lasscn; gewiffe Wähler brauchten ihr Votum als Mittel zum Vorrücken im öffentlichen Dienst; man sprach von der Bestechunq, gerade wie man heute davon spricht; die Einen klagten über den Census der Wähler, die Anderen über die Bedingungen der Wählbarkeit. Einige Wal)!- Kollegien wurden zu zahlreich bekunden, andere nicht zahlreich genug. Dao Alixs hinderte Herrn Thieks nicht, zu erklären: „,-Die einzel- nen Ver1ckiedenhcitkn in dkn Wahl-Systemen üben keinen Einfluß auf vgs End-Ergebniß: Alles zusammengenommen, ist die Majorität Ar die gute Herrscherin.““ Herr Duvergier dachte damals gewiß wie du Heir Thierö. Wir fragen: Seit wann hat sich das geändert? Seit warm ist die Majorität zur schlimmen Herrscherin geworden? 6 Nein! EH handelt sich bei dem Vorschlage Duvergier's nicht um die Reform xmes Geseyes, sondern um die Verlästcrung ciner Majorität, im Es ist Nicht ein Plan zu prüfen, sondern eine Jntrigue isi auf dem Taper [wd im besten Gange. Die Herren Duvergier de Hauranne und Thters denken nicht daran, die Rolle eines Solon, eines Lykurg spielxn 31: wollen. Ihr Streben hat ein näheres Ziel; sie wollen ein Ministerium stürzkn und es ersesen. Nicht das Wahlgeseß soll dem Lande untxr fa1schen und gehässigen Farben erscheinen, sondkkn dieKammt-r. Dns Gejeß dtknt zum Vorwand, auf die Kammer ist es abgesehen, Die Kam- mer 'soll gleich bei ihrem ersten Wirken in Mißkredit gebracht wer- den, als sei sie aus einer unrkinkn QueUe erwaihsen; man hofft, das sei moralische Ansehen der Kammer zu erschüttern. Der Vorschlag Du- veigier's soU das Vkrgeltungsrecht iiben fiir die [kßten Wahlen. Man 18 wtl1 der Kammer ins Angesicht sagen, was man sehon in einem Pam- au phket ansgesprochkn hat, nämlich, daß sie nicht aus dem Willen drs M Landes hervorgegangen sei und keinen eigenen WiUrn habe. Die lk'gislative Frage ist bei dem ganzen Treiben außekm Spill; die po- M 11111chc Frage ist dabei 2111113, Das scheinen mehrere Konservative nicht begriffen zu haben, und das ist es, was wir aufs tiefste bedanexn. Der Opposition ist kein Vorwurf zu machen: sw handelt „tm „Geist ihrer Rolle. Warum sollten nicht auch wir unsxr Spiel spielen? In Einbringung seines Vorschlags hat Herr Duvergter Gebrauch gemacht von dem Recht der Minorität. Hätte max) seinen Plan in den Biireaus erstickt und begraben, die Konscr- sch datwen hätten damit nur das eben so unbestreitbare Recht der Ma- ]ontc'it glüht, Sie würden mit einer sehr rechtmäßigen Macht-Aus- übung auf eine ihnkn hingeworfene unverschämte Herausforderung geantwortet haben; sie würden gezeigt haben, das:! ihnen das Bl-
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verändern, zwar den Marsch gegen Reichertswerben sortzuseßcn, nicht aber
diese Umsiände machen das von oberwähnten gefangenen Offizieren angegebene Vorhaben ihrer Generale verdächtig, und es findet vielmehr dcr Argwohn ein statt, daß diese in ihre Truppen kcin sehr großes Ve-tmnen gehabt und Fiekxerhalb fich in cinkn starken Posten zu sehen einem Angriff vorgezogen , a en. tm " Endlich sahen fie ein, daß, nachdem der König sie zu attakiren nicht er fur rathsam fand, sie fich zu etwas Entscheidendem entschließen müßten: denn es fehlte ihnen an der Subsißenz, und die Witterung fing an schr ra'uh zu Werden. Sie hiel1en also“ einen Kriegskath, dessen Entschluß, so zur wie mehrere genaue Nachrichten, in der Folge durch die gefangenen fran- zösischen Generale bekannt wurden und folgender war: der Grueml Gras wel St,. Germain sollte mit einem Cyrps von 6-8000 Mann, sowohl Insan- “"'. als K*avauerie, auf die Hohe von Schortau vorrücken, fich daselbst sag postum, um die Aufmerksamkeit des Königs hierberzuziehen. Die Armee Ge soYte treffenweise rechts abmarschiren und in unserer linken Flanke auf den Hohen, dre fich zwischen Pettßädt und Reichertswetben befinden, ein Lager beziehen, vor dessen Front, da selbige durch nichts gedeckt war, gleich Bat- der temen und Redoutcn aufgeworfen werden sollten. In dieser Stcllun wollten fie abwarten, was der König thun würde, und hitlkeu dafur, da “er seine.Stellung wegen des auf der Höhe von Schormu stehen bleibenden Corps nicht ohne Gefahr wi'ude ändern dürfen. Wenn er es nberdcnuoch thäte und fie etwa den folgenden Morgen attakirte, sie ibkelseits die Bataille in, es Ansehung threr guten Steleung und Uebermacht fiche: würden annehmen An dürfen; um so eher, da bc! ti.." dergleichen Unternehmnng das Corps des Vo Generals St. Grimam un? in den Rücken fallen und, aus den Jau die Sachen für sie gut ausschlagen,“ den Rückmg nach Merseburg abschmjkm Pk könnte, Falls sich aber der König auf die von ihnen heute zu machende Bewegung, ohne zu sch1ag§n, gleich nach diesem Ort: und über die Saale zurüch.öge, so wolken sie eme starke Affaire mit der Arrier-Garde zu cngq. sie giren suchen, von welcher se ßch um so mehr viel Msvkacinn, da ihnen „„
Achtung zu erhalten.
Rechten.
mit schweren Mängeln behaftet sein muß,
elbst die Initiative in der Wahl-Nrform ergreifen, und die Leitung des Unternehmens der Opposition zu überlassen.
stattet werden,
gendcrmaßen dargestcllt: einschließlich 18-16, für welches lrxzterc Jahr indessen der vollkommene Abschluß erst im September erfolgen wird, die Reserven dcs Tilgungs-Jonds zusammen: 362 Millionen, giebt einen Ausfall von 22 Millionen auf 6 Jahre. sition angenommen, es wären LTZMillionen, und dazu die ungedkckten Bedürfnisse dt'r durch Geseß vom 11. Juni 18-12sanctionirtcn öffentlichen
der Schuld besteht,
[en des Schaves mit 535 Millionen belastet sein wcrden. jedoch ein Rest der Anleihe von 4.50 MiUionen, von welcher dann die im Gesey vom 25. Juni 18-11 angcordnkten Arbeiten nur 889 Millionen werden erschöpft haben, als momentane Erleichtertxng der schwebenden Schuld mit 61 MiUionen anzurechnen, und sie Wird da- her im September 1847 nur 474 Millionen ausmachen. Das Zab- 1847 wird sie frei1ich noch vermehren. das Defizit desselben jüngst auf 48 Millionen an; die Lage hat sich
Schuld, Allc'm 0.56 Millionen Fr,“ selbe unter 500 Fr. betragen, . „ Frankreich so weit herunter sei, daß 100 bis 150 von allcn Halss-
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* wixßtsein innewohnt, die gewählten Repräsentanten der Nation zu sem; man würde erkannt haben, daß der Wille des Landes, welches
vertreten, in ihnen Organe hat, die fest entschlossen find, fich in Wie jede neue Staatsgewalt hat auch eine ue Kammer dafür Sorge zu tragen, daß sie festen Boden fasse: 5 kann nur geschehen durch entschlossenen Gebrauch von beßehenden Man muß es zugeben: der Vorschlag Duvergier's hat ute eine Bedeutung, die ihr gestern noch mangelte. Sie wird rworfen werden; das wiffen wir woh1. Aber was soll das
Land von dem Vorgang denken? Doch wohl, daß unser Wahl-System
. , Weil eine neue Kammer, welcher dre Konservativcn entschieden die Majorität haben, nicht
gewagt hat, einen quafiradikalen Reformvorschlag ohne Prüfung
eich an der Schwelle zurückzuweisen. Sind die Konservativen, die r die Verlesung gestimmt babcn, wirklich der Meinung, daß etwas schehen müffe, etwas Nötbigcs und Dringendes? Dann mögen sie statt die Ehre
ie dürfen nicht zugeben, daß die öffentliche Meinung in die
Irre gefiihrt werde von jenrn Reformatoren, die das Wahl-Geses angreifen, weil die Einen das Ministerium und die Kammer, die Anderen die Monarchie selbst
Charte verwiin- so existirt die Wir haben nur
_ und die Hört man Herrn Duvergter de Hauranne,
Die gegenwärtige Kammer namentlich soll gleich bei ihrem ebüt ihren Rechten und ihrer Unabhängigkeit zu Gunsten der pkk-
sönléchen Regierung entsagt haben. Und Vorschläge solcher Natur,
(Heseß-Artifelu gefaßt, hat die konservative Majorität nicht ge-
wagt, gleich _von vorn herein zu behandeln, wie sie ("6 vcrdicntx-n? Uns sind die tm Dunkel geführten Streiche zuwider.
Ter Vorsthlag uvergier's soÜte nicht mit parlamentarischkn Ehren zu Grabe bc- Man mußte ihn mit offenem Freimuth als eine Be- digung der Würde der „Kammer zurückweisen. Die Majorität hatte eine gute Gelegenbcit, ihr Ansehen geltend zu nmchen, Wir (*k- uern nochmals, daß einige Konservative die's nicht begriffen haben.““
Die Finanzlage des Landes wird im Journal des Débats fol- „Das “Defizit dcr Budgets vvn 15240 bis
beträgt 384 Millionen; Aber mit der Oppo-
bciten ungefähr (203 Millionen, onon 37 MiUionen Rückzahlung rc!) die Eisenbahn-Compagnicen abgehen) mit 256 Millionen gerech-
net, macht 289 Mill. Bereinigt man mit diesem Resultat drr [eyten
Jahre das Defizit vor 1840, was mit 256Millionen in schweben- so ergiebt sich, daß beim Abschlusse für 1846 schwebende Schuld und andere Hiilfsqucl-
September die Es ist
Der Finanz-Ministsr sch1ug
tdem Verschlimmert; 100 Millionen werden der Wahrheit nahe
kommen. Davon müssen aber die Reserven dcs Tilgungs-Jonds für
47 mit 81 Millionen abgezogen werden; bleiben also 19Mi11ionen fdem ordentlichen Budget. Fiir das außerordentliche sind 213 illionen für öffentliche Arbeiten aus 1847 angewiesen Und zu
decken, Der“ Finanz .: Ministkr glaubt, daß man auf 120 illionen ohne Nachthcil fiir die Unternehmyngcn fich bk- schränken könne, weal es die Umstände gebtctcn. In den
vier lkyten Jahrs" gab man durchschnittlich nur 64 Millionen jähr- lich dafür aus. Also 120 MiUionen angenommen, woyou 18 Mtl- lionen fortgesexzte Rückzahlungen der Eisenbahn-Compagmeen abgehen, bleiben 1023 Millionkn und (19 Millionen, zusammen 121 Millionen Defizit für 1817.
„Das ist die wahre Lage" unserer Finanzen“, ließt das genannte Blatt, „das die Bilastung dcr schwrbkndxn die Zu Ende September 1848 zu erwarten ist: Alles 111 Nur ausnahmsMise habe seit 1830 die- fiigt es hinzu und fragt, ob denn
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Lager aus den vorbeschriebenen Höhen zu nehmen, sondern die Sache
kürzer zu Ende zu bringen und zwischen lcytgennnntem Dorfe und Pritstädt durchzugehen, dcn Zug gegen Merseburg sortzuscsen und uns auf dme Art
Rücken anzugreifen und zu schlagen, Er hielt dies für unfehlbar, wei! glaubte, daß der König wegen dcs vor ihm schenden Corps, des Gene-
rals St. Germain, fich diesem Vorhaben nicht würde“ widerseyen dürfen, und WM er auch, anstatt einen Angriff zu eswartcn, "ck nach Merseburg
ückzöge, solches in so naher Gegenwart einer so starken Armee nicht
ohne die größte Gefahr wiirde geschehen können. Der Prinz von Soubise,
eher zum erstenmal: so viele Truppen kommandirte, glaubte sich
dem Vorschlage zu einer Valaille nicht widersesen zu müssen und
te also weder Jg noch Neindazu, hingegen fand „ihn der französiche ncral Revel, ein Mann, der viel Feuer hatte, vortreffltch, nahm das Wort
auf und vcrstcherte dem Prinzen von Hildburghausen, daß auf dirseArt die Sachen einen erwünschten Auögang haben würden. Andere machten dawa-
Einwendungen, und der General, Marquis von Cusiinc, kam, als man
selbige noch untersuchte, von dem oben beschriebenen Auftrage zurück. Er war höchst verwundert, zu sehen,“ daß die Armee aUhier Halt gemacht" hatte und alle Generale mit Bcrathschlagnngen beschäftigt waren. Man erqffgcte ihm das neue Vorhaben, und er erwicderte darauf, daß nach scmer Emncht
dennoch besser sein würde“, ungeachtet ihrer großen Uebctlegenheit, keinen griff zu wagen, sondern, um ein scheres Spiel zu hohen, deni ersten rsaße zu folgen. Er feste hinzu, daß er das Terrain zwischen Reichens-
weiben und Peitstädt sehr vortheilbnft zu einem Lager gefunden hätte. Der
inz George von Darmstadt pflichtet: der Meinung diese?! Generals bei
und versicherte Allrn, daß er un'-ere Truppen, unter welchen er selbst gedient hätte, kennte und man
daraus rechnen müßte, daß nicht anders, als nach einer sehr hartnäckigen Gegenwehr, geschlagen xdcn würden, die;] aber um so mehr, als sich der König selbst dabei be-
bekannt war, daß wir bei Merseburg nur eine Brücke zumllebergange nber fände. Allein nachdem der-Ptinz von Hildburghausen fich ein wenig fana-
die Saale hatten, und vorzii lieh ebengedachtes Corps des Generals St, Germain uns aus die-"em Marke!) beschwerlich fallen würde.
Mit diesem Vorfahr und diesen Betrachtun en brachen sie Vormittags gegen gab: auf, und der französische General, arquis von Custine, vou
tischer, als es einem kommandirenden General o_cziemt, betrqgen, seinen Degen grzogen, den Aermel aufgestreift und mit lauter Stmzmc ?esagt hatte, er wolle ihnen zeigen, wie man die Preußen “schlagen mßsse,
hielt sein: und des Grafen Revels Meinung den Verfall des aroßtm Hau-
v er-
dem man in der o! e_, nachdem tr als Ktiegögefangener fich in Leipzig sms, und" der M ») d „ dem neu efaßten Vorsase fortgeseyt, befand, alle diese?:m ände erfuhr, wurde voraus eschickt, um Emplacements auch“ dem GenerxlrschSt.mÉeerm:J dieser vergänverte Entschluß bekannt
für die Battericen und Oetker außzusehm, wo edauem vor dem zu neh- menden Lager angelegt werden kommt:. Als nun die Tm der Anne:
Zeuchfeld emicbt hatte, machte ße, wie auch oben bereits gesagt wor-_ den, Halt, und der größte Theil der feindlichen G-Zerale, weiche |ck)“ derselben befanden, tekognouitten das Lager des Koni 5, MW“ se von einer bei yorgedaldeem Otte liegenden Höhe; ganz über then konnten. Ej- ko nige von ihnen hielten dafür, daß uns-re Armte schwächtk Vä“- als “' anfänglich g;)?iaubt hämn, und der
9 obmng boar, then dm
tinz von Hildbu- hauseu, welche: in
auch dies“ orfchkag, dm ga aiim Vorfuß zu
stimm gema
gemacht,
Der PKWs“ “Hildburghausen war zu sehr mit dem glücklichen Aus-
schlage seiner zu machenden Unternehmung beschäskisk- KW daß " auf das hätte Acht haben sollen, wodurch selbige Untert-ieben wetd-n konnte; er ließ also den Marsch, den der König mit seiner Armee machte, nicbt re-
nv'szü-n- und als man kbm meldete, daß sie auf ebtocbm wäre, hielt er
da ür; daß ße skb nach Merseburg zurückzöge, uud este seinen Zug, so wie
der oben "“Um mitläußgen Erzählung det Bataible gesagt ist, nach 31-11. Projekt 'mit-: foot. '
nellen des Schatzes zu fotdernde Millionen eine Gefahr für seine Finanzen bildeten.
Der landwirthschastliche Central-Kongreß wird seine vierte Session am 22. März im Saale der Sorbonne eröffnen; sie wird bis zum 1. April dauern.
Der Secretair der spanischen Gesandtschaft, Herr Arnoa, ist Von Paris nach Bayonne abgereist, um dort die am 11, März erwartete Königin Christine zu empfangen.
Es heißt, Gmf Rossi, der Botschafter Frankreickxs in Rom, habe der römischen Regierung 2 französische Kriegs-Dampfböte zur Ueber- sahrt dcs päpstxichen Gesandten und seines Erfolges nach Konstgnti- nopel zur Vcrfügung gestellt. Die päpstliche Regierung hat ein Kon- sulat in Tanger zu errichten beschloffen.
Der Courrier frangais will aus zuverlässiger Quelle in Erfahrung gebracht haben, daß Donna Maria da Gloria in ihrer Geldbedrängniß sich an die Kaufleute der londoner City gewandt und der Ojtindischen Compagnie den Vorschlag gemacht hätte, ihr die portugiefisch-indischen Besisungen zu verkaufen, Goa, Macao Und Mozambique. Gkschäde dies, so würde die rnglische Regierung fich des portugiesischen Anlehrns auch annehmen, und die Königin Donna Maria wiirde Geld genug erhalten. ,
Aus London vernimmt man, das britische Kabinkt zeige sich ket- ncswlges geneigt, die frühere Allianz mit Jrankrcich wirderherzustrllen.
Die Arbeiten an dem Grade Napoleons bei den Invaliden ge- hen rasch vorwärts; die Gruft, in der die Generale Duroc imd Bertrand ncbkn dem Kaiser ruhen folien, ist brendigt, und der Leich- nam Bertrand'ö wird von Chatrauroux n_ack Paris, gebrgcht wrrdeit, wo sic!) der dkö General Duroc schotwbcsindyt. „De BélslSUUß B““ der bei den Invaliden wird mit großem militairischen Pomp statt- inden. „ , , ,. . , Cm Riissc, Herr von To1sioy„ der "_ck :x) Parts anflxalt, x1chtet cinen Brikf an die Presse, 1103111] lk fich UHC!" den ngkn Lklcht- smn beschwert, womit Hm Tliwrs Gcschtchte jchrdibcn- xzm skchjten Bande der Geschickte drs Konjulats und des HWLIF'MÖ bchZupte nämlich Ökkk Thfkks, „daß dé!" MarschaU Kutllwn, x_ßllkst von CM,!)- lmwk, 6111 fauler, 1iederlicher und grextgcr quraktcr gcweßr1scr.“ Alo niichstchprößling dks Marschalls könne, ex kmen so1ch8n &.“:chtmpf aus dmn Verstorbenkn, den gaan-ußland wit ihm, let'lnk, nicht ru- hen (affen. Herr Tolstoy steUt ]t'nen dre: Bc3c1chnungen Momente „ins dlm Leben des Marschallö gegeniiber und bemsrkt miter Aude,- rkm, drr Marschall sei in solchcrArmutt) gestorben, daß seine Familie
die Gnade des Kaisers habe in Anspruch nehmen müssen. . ,
Dao Droit meldet, der Zahlnieister von eincm dsr tn-Parts stehenden Regimenter sei mit 10,000 Jr. durchgegangen. Die Po- lizei Verfolgt ihn hauptsächlich in der .R:chtung nach Bflglln. ,
Die Regierung will in Algier ein ambrschks Journal crschctnen lasen, welchrs in cincr sehr großen Anzahl von Exemplaren in ganz Algericn unkntgeltlich verthkilt wiirde. , , *
“Ulk. Raxhel wird ihren drrimonatlnhen Urlaub m Ldndon zu- bringen, wo man ihr 5000 Fr. fü!“ jcde „Vorst'xll-gng garanijrt.
Die Orleanöbahn-Gcseüschaft datwjt Ruckncht auf die- chens- mittel-Theurung die Gehalte ihrer Subaltkrn-Beamten drhoht. "
Tie niedrigere Notirung der Consoch aus London wirkte Ungun-
i au dm ran öi en Foudömarft kin. Es heißt, die Bank von 5Zikxzw-Cfastle, fwcchesxcxre Zahlungen susyendirt hat, bedürfe 400000 Pfd. St., um ihre Operationeiisortznpksxzen, und werdx'genotl/ngt sein, in ihrem Portefeuille befindliche Acticxt der besten bkltlschkkn Er- senbahnen zu jedem Preis zu vrraußert). Aach spr11ch man vrel von cincr abermaligen Erhöhung ver Preise am hcu1tgenJr11chti119rftz man fügte hinzu, aus den Nord-Departements seien wieder bcwrg-
liche Nachricht-n eingegangen.
Großbritanien Und Irland.
London, 10. März. Die gestrigen Verhandlgngen des Un- terhauses betrafen mehrere Anträge von allgxmr'mem Zntcrcssk. Herr Ewart stellte zunächst den Antrag auf ganzlnbe Abschaffung oer Todesstrafe und suchte dabei in längerem Vortrage nachzuwe1scn, da[: die Strenge der Strafgeskße immer d:e_ Anzahl der Verbrechen bedinge, daß also mit der Milderung der “"NO-,n die Zahl dex let)- tlkktl abnehme, und daß die Todesstrafe gegenwartig bkkkltö cm un- nöthigcs Schuymittel gegen Verbrcchkn geworden fkk. E: gelangte zu diesem Schluß durch die Bctrachtung dss Nrbeffertxn Systems der Gefängnißstrafen, der größeren Verstärkung der Polizeigewalt und der besseren Erziehung di's Volkes, und während der Redner
aus diesen drci Umständen die Zwecklosigkcit der Todesstrafe
Man erfuhr in der Folge aus dcm Munde des Generals, Marqms de Custinc, sclbß, daß, che noch die Bataille dcn Anfaxig genommen und er nur die Armee des Königs in Schlachtordnupg ,ankucken gesehen, zu- qleich aber entdeckt hätte, das; die Tcten der feindlichen Kolonnxu gerade Jmf die Front unserer Infanterie zu mnrschtxt waretx, crx-dcin Prinzen Jon Soixbisr gleich ins Ohr gesagt hätte, das: die Bataillgfur-ihn ,ohne Halse verlorcn wäre, Die gefangcnen Gcncrale waren enzstimmig- nut dcr Yus- fÜhrung des Prinzen von Hildburghausen nicht _ztzfrreden; mkcscn ließen fie ihm die Gerechtigkeit wiederfahren, daß er mne Person fakt aus eme übertriebene Art ausgeseßt hätte. Sie konnten auch dem Grafen von Re- vel, ob er es gleich mit seinem Lkben bczah1t hatte, mcdt verzeihen, daß e_r den Vorschlag des vorgcdachten Prinzen. so sehr tinterstztßt hatte, und die Juaction, in der dcr General Gras St. Germain WWW,? der Bataille geblieben War, schien ihnen, so wie uns selbst, unbegreiflich.
Niederrheinische Gesellschaft für Natur: und Heil- kunde in Bonn.
In der Sißung der phvfikalischenlSrction der genannten Gesellschaft vom 4. Mär kamen so! ende Verbaut ungen voa: , ,
Der Geßcime Vergrßith und Profeffor G. Bischof thctlte, M1, Perso1g seines früheren Vortrages über das Vorkommen der Phoöphor-Saure m den dm“ Naturreichen, weitere Resultate sciner sortgeseßtrn UntxrsucbZJtzgtn mit. Die Schwierigkeit, wie aus dem Minalreiche die phosx'h'xms"? EY: nefia in das Pflanzenreicb übergegangen ist, glaubte er ?urd U ,e d' deckung dieser Erde im Apatit beseikigt zu haben. (2? '“"! s" "'C em Apatit von Ehrenstiedetsdorf, von Schlackenwalde, vonS renda , von „stre- madura, aus einer vulkanischen Bombe-vom LTUR“ “ ""?) aus einem erratischen Gknnitblocke; im Phosphok'k_ von Umderg war tbte Exkßenz zweifelhaft. Er machte darauf axtsmerkeam, wze"d1c phosphorsqure Ma-g- nefia im Pflanzenreicbe in viel großeren „Qua-nntatm verbmtetmtst, als im Thieneiche, wie sie dort vorzugsweise tn den Samenkornem, im Roggen, Weizen, Hafer, in dcr Gerste, Hirse u, s. w., und zwar in größerer Menge, als der phoöpborsaure Kalk, vorkommt, wah- rend in den holzigen Theilen diescr Pflanzen lcßteres Salz „ersteres. Uder- wiegt. Auffallend sci es deshalb, daß im Menschen und m dememgcn Thieren, Welche fich von jenen Samenkörnem nähren, dennoch die phos- pborsaure Magnefia, wie namentlich in den Knochen, gegen den phoSphor- sauren Kalk so sehr zurücktritt. Nothwendigerweise müffc daher in den Er- krementen und im Harn jener Geschöpfe jenes Salz in größerer Menge ent- halten sein, als dieses, welches fich indeß in den bisherigen ck,emtschen Ana- lysen wenig nachweisen lasse, da in ihnen die Quantitäten beider pbosphvxor- sauren Salze meiß zusammen angegeben seien. Es ist demnach zu wun- sehen, daß bei künftigen chemischen Analysen diese beiden Salze von eman-
der geschieden werden. Der Vortragende wies ferner darauf hin, daß das : Chlor und Fluor im Apatit mit dem phosphotsauren Kalke _und mit der
folgerte, stellte er sie als ein Unrecht dar, welches gegen die Verwaltung des Rechts, gegen die Verbrecher selbst, gegen die Geschwornen, welche das Urtbeil aussprächen, und endlich gegen das Volk begangen würde, zu dessen Schuß die blutige Strafe voUzogen werde. An Stelle der Todesstrafe wollte Herr Ewart lebenslänglicve Gefängnißstrafe gesevt wissen; er schloß dann mit dem Antrage, daß das Haus die alten Vorurtheile auf dem Altar der Ci- vilisation und des Chrisientbums zum Opfer bringen und ihm gestat- ten möge, eme Bill zur gänzlichen Abschaffung der Todesstrafe vor- zglegen. [)x- Vowring unterstüste den Antrag, welchem der Mi- nister des Innern, Sir G. Grey, entgegentrat, zumal da der An- t_rag|eller nich1 allein für alle schweren Verbrechen, sondern auch für Pdchve'rrath- die Strafe abgeschafft sehen wollte. Der Minister be- stritt die Richtigkeit der Argumentation des Herrn Ewart, deffcn An- trag, nachdem Herr Hume noch dafür und Sir R, Inglés, Ley- terer vom religiösen Standpunkte aus, dagegen gestimmt hatten, mit 81 gegen 41 Stimmen verworfen wurde". -- 'Der Vice-Präsident des Handelsamtes, Herr Milner Gibson, legte hierauf cine Vill vor zur Sammlung statistischer Nachrichten über den Ackerbau in England und Wales. Es sollen hiernach von jedem nicht weniger als fünf Acker bewirthschaftenden Pachter Nachweise über seine Aussaat an Getraidesrüchten jährlich eingefordert und, um diese Einfordrrunq zu erleichtern, das Land in bestimmte Distrikte, welchr wiederum 1an terabtheilungcn haben, eingetheilt werden. Die Vorsteher der [cyre- ren. sogenannte-Zähkr, stehen mit den Pächtlrn in Verbindung und theil'cn thre Blktchkk den Vorstrhern der oberen Distrikte, den sogenännten ngtstratorxn, mit, wer die Tabellen anfertigkn und bki dcm Han- delsamtc einreichen, das seiueiseits drm Parlamente daraus die er-
forderlichrn Mittheiltxngen macht. Auch für Schottland und Ziland sollen. ahnliche Einrichtungen getroffkn werden. Tic Bill wurde etngebracht und zum krstknmal Dkrlcsen, «- ZU:
1de ykrattlaßte Herr S mit 1) O ' B r i c n eine lcbhäfte Erorxterung, durch scinen Antrag auf Vorlage eines Nachwei- slö _nber du? 111 Irland vom 1. November 17416 bis jeyt gkstorbenén Personen, under spezieller Anführung dcr Todlöaktcn. (Fr bcmcrktc 1.111 Lauf der uber das Geeignete solcher Nachwkise sich entspinnknden Oebatte unter Anderem, daß in der gcnannten Zcit 200,000 bis “,I-10,000 Menschen in Irland Hungers gestorben seien, und gefähr- detedadurch dcp Erfolg des Antrags, da er einen Angriff geqen die R-kglkkYU-g damxt verband", denn er exklärte, stets in der Legislatur slme-Stxmme gegc'ti die Fortdankr eines solchen Zusiandsz kshlbkll Und,.)CÖ-k Gclegwhcit benutzen zu wollkn, um der cioilisirtmt Wclt zu kakkllnNgl'U, da[; die britische ngicrung skins Landsleute wic Unqe- zn-fer umkommen lassk. Herr Hawk bczriqtc |ck über solche Llenßc- rungen schr unwillig und brachte die Wohlthatsn in Erinnerung, welchc Irland von England empfange. Der Antrag des Herkn SmxthUO'Brien wurde indcß zulrßt angknomntkn. Dao Hans vrt- tagte 11ck daraus. -- Jm Lbsrhause kam nichts von Bcdcu- tung Vor.
Die Frage wegen Einfiihrung der rnglischcn Armrngeskye in Irland, dercn Prinzip bekanntlich dé Untcrhaltung der Armen größ- leritheüs den (Hrnndbefißern des Bezirks zur Last legt, droht dem Mmisterium ernstliche Verlegenheiten zu bereiten, da es bei der noth- wendig werdenden Annahme dkrselben in Konflikt mit einem großen Theile seiner Anhänger gerathen dürftk. Früher ganz ohne Armen- Steuer, ist Irland erst seit einigen Jahren einer derartigen Abgabe unterworfen worden, die aber den Grundeigenthümer keinesweges in gleichem Verhältnisse trifft, wie in England. Die gegenwärtige Ka- lamität legt es nahe genug, daß die Bestsenden mehr als bisher zur Beisteuer fiir die Bedürftigen herbeigezogen werden müssen, auch hat die Regierung bekanntlich bereits ein neues Armengeseß fiir Irland in Anssicht gestellt, Man glaubt nun aber, daß fie sich in ihrem Cntwgrfe aUzu großer Rücksicht auf die irländischen Grundbesitzer schuldig mache_n werde, und von vielen Seiten erhebt sich daher der Ruf nach völliger „Assimilisnng Irlands mit England in Betreff dk!" Akmkngcscye. Die Times wrist unter Andcrem in ihrkm hkutiqrn Blatte nach, daß, während Irland an Armenstcuern nur 5T Pck. pro Pfd. St. Von dem jährlichcn Ertrag dcs zur Nrmenstcuer her- beigezogcncn Grundeigenthums bezahle, England 1 Sk). 7,2 Pck. pro Pfd. St., also dreimal so viel, zu bezahlcn habe". Ferner führt die Timcs an, das; im Jahre 1844-«15England an Armensteuem 5,039,7051 Psd. St., Irland nur 208,80; Pfd. St. beiqesteuert, und daß erstcrcs in dem Jahre 1,471],97(), leßteres “[I,-5,774 Arme un- terstiißt habe“, im Verhältniß zur Volkszahl gebe das in Enqland 9,2, in Irland 1,5, d. h. unter ciner glrichcn Anzahl von Armen habe England sechsmal so Viele unterstüxzt, als Irland, und da in England Niemand Armkngelder erhalte, als wer ihrer unumqänglfch bedürfe, so sei es klar, daß in Irland unter der Herrschaft d'er chi-
ßboöphorsanxcn Magnesia in das Pflanzenrrich und aus diesem in das Thierreich übergeht, und wie das Fluor, dcsscn Gygenwart in den Knochrn und in thierischen Flüssigkeiten längst aufgefunden worden, auch im Pflan- zenrciche durch ncncre Untckrsuchnngen nachgewiesen wnrde.
Hieranf zeigte der Redner, daß die 2800 BiUioncn Pfund Krhke11s1off, wchoc in der Kohlensäure der Atmosphäre cnthaltcn smd, wenn man fie fich über die ganze Erde verbrkitet denkt, eine Schicht von katrin cincr Linie Mächti keit bilden würde, und wie demnach Liebig's Annahme, daß jene 2800 illionen Pfund Kohlenstoff mehr betragen sollen, als das Gewicht a11er Pflanzen, der Stein- uyd Braunkoblcn-Lager aus dem ganxcn Erd- kdrpcr zusammengenommen, ein großer erthnm sei. Selbst wenn mansieh denkc, daß in der Schöpfungs-Periode die 21 pCt. Saucrstoffgas, wclche utiseie heutige Atmosphäre enthält, von zcrscizter Kohlcnsäure herrühjen, so wurde der „dadurch nbgcschiedcne Kohlknstoff doch nur eine um die ganze Eid-Obetflache in Gedanken gezogene Schicht von 2); Fuß Mächtigkeitbil- den,. Wenn, fuhr der Voxtragende fort, ein geologisches Geschworenen- gertcht somitituért wiirde, Welchem man die Frage vorlegte, ob diese Menge Kohlenstoff, welche IZZ-lmal so viel betragen würde, als jene Quantität, pach Liebig's Angabe, als ein Aequivalent fiir allen Kohlenstoff auf und m der Erde betrachtet werden könne, so sei er sehr Fweifelhast, ob dicsrs Gericht die „vorgelegte Frage bcjahend beantwortkn würde. Er würde fie wkmgstcns, wenn er ein Mitglied dicser Jury wäre, mit einem abs_oluten Ncin beantWorten; denn tvenn man nach einem sehr mäßigkn Amchlagc annehme,. daß der in dcn srdimcntairen Formationen nls Bitumen und als schwarz fa'rbcndek Farbcßoff enthaltene Kohlenstoff nur 0,1 pCt. betrage,- und daß die Mächtigkeit aller dieser Formakioncn von der Gmu- wgcke bis? zu dry ttrxiairen Bildungen einschließlich 2 Meilen ausmache, so wurde dies: qllem eme in Gedanken um die ganze Erdoberfläche gezogene Kohlenstoffkchlcht von 46 Fuß, Mächtigkeit, mithin b620mal so viel gcbcn, “15 Liebig amztmmt. In dieser Berechnung ist nicht einmal der Kohlen- s1_off tmlorgamschen NUM und in den Steinkohlen- und Vraankohlenlagern cmgesch offen." „ Wenn man "daher allen Kohlenßoff auf und in der Erde von atmospharischex Kohlensaure ableiten und nach den hcrrschenden An- Fchten aqztcbmkin 1th- daß die, Pflanzen diesen Kohlenstoff abgeschieden ha- s", so fuhrt d es zu der, unwiderleglichen Annahme, daß das vor dem Er- wachen “des Pflanzenteuhes in der Atmosphäre vorhanden gewesene Kohlrnsauregas, dem Volumen nach weni stens 20mal so viel b- im cn haben müsse ls d , “g “ ' e
. - a „as dermalen m ihr befindltcbe Sauer- sto gas: D'e FMS": wohin die große Menge Sauerßoff welche du!“) d“ vorauSgeseßte Zerke7ung jener ursptün lichen Kohlensäuw ausge- schieden worden, gekommen sk , beantwortete det Ziedner dahin daß es einen bis jest unbeachtet gebliebenen, großatti en Ox dationS-P o,ß f C d gebe, der notorisch noch köße Q ! " au [ en ben müffe D* s te uanttäten auerftoff verschlungen ha-
“ "s“ Prozeß sei die Oxydation des in den krystallinischen
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gen Armengesehe fiinf Setbskel der Armen ohne Unterstüsung dem Mangel preisge eben bleiben.
Der Lord-Zieutenant von Irland hat in einem vom „Zim d. M. datirten Cirkular an die Vorfiver der Hülfs-Comités die Besorgniß für begründet anerkannt, daß an manchen Orten die Bestellung der Felder vernachlässigt und dadurch der Ertrag dcr diesjährigen Aerndte im voraus gefährdet werde. Er fordert daher die Hiilss-Comit-És auf, wenn sich solche Fälle in ihren Lokalitäten zeigen sollten, den Feldarbeitern die Beschäftigung bei den öffentlichen Arbeiten unbedingt zu verweigern und sie auf den Feldbau zu vcrweisen.
Das neue Muster-Gefängniß, we1chks hier gebaut wird zur Definirung der Polizei-Gefangenen und in Untlrsuchungs-Hast be- findlichen Verbrecher, soll am „.'-Jsten d.M, skrtig werden; kö enthält 1000 Zellen, in denen die Gefangenen völlig isolirt sind.
Berichte aus Neu-Seeland vom “.?-1. Oktober v. J. schildern die Lage der Dinge als im Allgcmeinln giinstig. Heki und Kawiti zeig- ten sich unterwürfig, und Ersterer soll, nach einem unverbürgtkn Ge- rüchte, die Absicht haben, Auckland zu besuäxcn, um eincn sörmlithkn Frieden zu schließen. 'Die gefangenen Cingrbornen, welche bei de'r Ermordung des Capitain Wakeficld und scinsr (Benoffen bethciligt waren, sind zur Deportation nach Vandiemsnoland verurthrilt wo:; den. In Auckland war das Legislativ-Konzrl *.*xrsammelt, Djs pkm. selben vorgelegten Voranschläge für die Verioaltung der Kolonie be- trugen 40,059 Pfd. 9 Sh.
Das Paketschiff „Henry Clay“ hat heute Nachrichten ans New- York vom 9. Februar nach Liverpool überwacht, wclche indeß mchts von politische-m Znterxffe meldkn. Auf dem Kriegs-Schauplas 111 Mexiko, von wo man bis zum 6. Januar in den Vr:einigte*n Staaten Nachrichtcn hatte, war noch imnn'r nickts von Bedsutung Wrgksallkn, nnd Mcriko soll crnsilithen Wimsch ZLigM, Jricdc'n zu [(Mi-ssw". Jm amcrikaniskhen Kongreß [zarte man die' Zeit mit un- fruchtbaren Debatten verschwendet, und kim" außerordrntlichc Session wird deshalb wohl nötl)ig werden. Eine Biil zur Bezahluxig der Jinscn dkr öffentlixhe'n Schuld war in beiden Häusern angknomnwn worden, dagxgen schwkbte noch die Bill 11:1“?111weisnng von .“; MiUio- 11711 Dollars fiir dcn Präsidcntcn, um, wir man sagt, den Jrirdcn von Mexiko zu erobern.
Bcigicn.
Brüssel, 12.271103. Zu der Vorgrstrigkn Sißnng der R?- pkäse'ntanten-Kammer wurde fine Petition 811181" (Zahl Einwohner Von Rennt“); cingkbracht, welche auf («Ergreifung von Maßregeln dringt, damit die immcr ärgcrcn Vcrsälschungcn von Nahrungsmitteln Ver- hindert würden. Dic Kammcr fand ÖM Gkgcnsiand so wichtig, daß sie die Petition an die Bittschriftcn-Komméssion verwies und schleuni- gen Bericht darüber forderte.
Mehrere antwerpeuer Gctraidchändlcr haben den Taglohn der von ihnen bt'schäftigten Arbeiter fiir die Dauer der Thcurung um 50 Cent. erhöht. Mehrere andere Kanslcute sind diesem B:“ispiele gcfolgt, Cine Anzahl Besiyer von Zucker-Raffinerieen haben nun den Beswluß gsfaßt, an ihre Arbeiter, so lange bis Theurung währt, täglich jedem zwei Brodte und Jeuerung auszutheilen. Der (He- meinderath von Antwerpen hat beschloffcn, täglich tausend Jr. zur Unterstiißung der Bedürftigen zu verwenden, wofiir Bons von zehn Centimen, je nach der Größe der Bedürftigkeit, an Familienväter vertheilftßwerdrn sollen; dieser Beschluß ist Vorläufig fiir einen Mo- nat e a t. .
ZzDie Maßregel dcs hiesigenGcmeinderatbes, für das an die ar- beitende Klasse verkaufte hausbackkne Brod im Maximum den Preis fest- zustellkn, so daß eSnicht steigen darf, während dieBäcker zur Entschä- digung dafiir das Brod crsterund zweitkr Sorte nach Verhältniß ihrer Einbuße bei jenem Brodte höher verkaufen diirfen, damit sie keine Verluste haben, findet jeßt allgemeinen Beifall.
Eine große Menge Bergkcutc', cine schwarze Jahns an ihr?!“ Spitze', ve'rsnchte dieser Tag? in die Stadt “Dinant kinzudiinglu. Zhr drohendcs (Hrschrei lautctk: „Brod! Brod!“ Tic Behördkn der Stadt bracht?" cs mitte'lst Anwendung des Militairs dahin, dlm aufriihrerischen Haus?]: zu zerftikuen, und mc'hi'cre Leute wurdcn vcr- haftet. Auch in Gmmmont kam es am Montage zu einigen Riihr- störungen. Cine bedenkliche Aufre'gung herrschte an dcmsclben Tage auf dem Gctmide- und Kartoffklnmrkte von Courtmy, wo die Pr-“tse abermals bedentknd höher gingen. “Doch grlang es, jeden Ausbruch zu Verhüten.
Die Ultralibt'ralcn dcr Alliance haben bei de'" Gcmcindcwahlkn einkn Sieg davongetragen, indcm ihre Kandidatrn Ch. dc Vrouckcre und dan Meenen zu Gemcindc-Räthen gcwählt wurdcn und die Kan-
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didaten der gemäßigten Liblralcn unterlagen.
Zu Lüttich hat sich ein eigenthümlicher Kon iki '
ersten Kammer des Appellhofö und dem Bamau ethfclpbemzw'YKilä: Urtheél wegen Honorar-Jorderung zweier Advokaten sprach der
sein Bedauern darüber aus, daß die Mitglieder des lütticher Advo- katenstandes zu hohes Honorar forderten. Diese Ansicht hat einen solchen Eindruck auf die Advokaten gemacht, daß sich darauf zu den Verhandlungen der ersten Kammer kein Advokat einstellte, so daß sie diese Woche keine Sitzung halten wird.
Spanien.
(3 Wiadrid, 5. März. Die gesirige Sißung des Kongresses war unstreitig rie denkwürdigsie, die in diesem Jahre stattgefunden hat
Der frühere Kabinets-Secretair der jungen Königin, der innigste Vertraute des Herzogs von Rianzaces und seiner Gemahlin, der jest zum Marquis von Valdegama erhobene Herr Donoso Cortes, wegen seines krähendenTom-s gewöhnlich der Kikiriki von Estremadura genannt, dersslbe Herr Tonoso Cortes, welcher von einem fremden Diplomaten und der Gemahlin des Herzogs von Rianzares dazu er- wählt wurde, um in der Nacht des 27. August durch sein Zureden die Einwilligung der jungen Königin in das ihr vorgeschriebene Chebündniß zu erwirken, hielt cinen langen, die Verhältnisse afri- kanischer uud asiatischer Völkerschaften noch mehr als die Spaniens sclbst entwickelnden Vortrag. Die Ausgabe Spaniens isi, Herrn Do- noso Cortes zufolge, die Eroberung und Civilisirung Nordafrika's, die Entfernung jedes englischen Einflusses aus Portugal, das unter die Vormundschaft Spaniens gestellt werden müsse, die Zurückweisung allkr Vorschriften fremder Mächte in Betrkff der Personen, welche den spanischen Thron einnehmen oder von der Thronfolge ausgeschlossen sein sollcn, und endlich der Widkrstand gegen die „nordischen Barba- rkn“, dcm: angeblichcs Vorrücken gegen den Süden Europa's die Phantasie des Herrn Donoso auf das lebhafteste beschäftigt. „Was ist d:? speziclle Ausgabe der neuen Zeit?“ fragte der Redner. „Die- jeningrankreichs besichtdarin, alle vorhandenen Civilisationen zu assimi- lm-n, ncu zu begründen, volköthümlichkzu machen (909107105313) Was :| die speziella Aufgabe Englands? Die Ideen seiner speziellen Civili- sation von Nation zu Nation zu bringen, und diese beiden Mächte sind die Einzigen, bei denen die einzigen möglichen Civilisationen vor- handen sind, Mit diesen beiden Mächten allein stehen wir in Be- riihrung.“ Dann behauptete dcr Redner, Spanien müffe dem Beispiele Rußlands folgen, welches sich die weißen Civilisationcn „assimilirt“ hätte. „Zuerst assimilirte Rußland fich“, sagte er, „die Race der Kosakkn, dann durch die Race der Kosaken die der Tataren, durch die Tataren dic dcr Chinesen und Kaukasier, durch diese die „Georgier und Perser, durch die Perser Central-Asien, durch Central-Asien den ganzen Orient. Wir Spanier erhielten unsere Civilisation von den Franzosen. Unsere Bestimmung ist, sie auf die Beduinen Afrika's iiberzutragen. Der spanische GueriUero steht in der Mitte zwischen dem Franzosen und dem Beduinen.“ Aus diesen und ähnlichen Vordersäßen leitete dann der Redner die Nothwendigkeit dsr spanischen Jutewention in Portugal zum Bebufe der Sicherstellung des Throncs der Königin Donna Maria ab. Zu dieser bewaffneten Intervention müsse Spanien schreiten, ohne zuvor einen Traktat mit England einzugehen oder den der Quadrupel-Allianz, den er als er- loschen betrachtete, zu erneuern. Zugleich sprach er allen Verträgen, welchc, wie der utrechtek, auf die Thronfolge in Spanien Bezug hät- ten, so wie allkn Verzichtleistungen der zur Thronfolge berufenen Per- sonen, die Gültigkkit ab. „Die Infantin, Herzogin von Montpensier“, rief er mit einem kräftigen, aus den vor ihm stehenden Tisch verseh- tkn Faustschlag aus, „kann nicht Vkrzicht leisten. Kcin Fremder kann sie dazu nöthigen , nur die Cortes können es, und diese werden es nicht, so lange rs Cavaliere (Herr Donoso ist jkßt Mar- quis) in unserer Versammlung, Castiliankr in Caßilikn und Spanier in Spanien gieot.“
Vor dem Jubel, der bei dieskr Phrase von allen Seiten aus- brach, und in den die Progressistcn fast noch lauter als die Mode- rirtcn einßimmtkn (Herr Mendizabal sprang auf und küßte des Red- ncrö Wangen,), erbleichte dkr Vertrctkr einer großen Macht, der sich in de'r diplomatischen Tribüne befand. Nachdem der Redner diese leidinschaftlichc Stimmung seiner spanischen Zuhörer, deren Eitelkeit er so gcsckicht zu huldiqen versteht, hkrvorgerusen hatte, kehrte er 11achdemkiihlrrkn Nordkn zurück. „Die wiener Verträge sind zerrissen“,rt'ef er mit steigendem Pathos aus, „Al1e Nationen kleiden sich in Trauer, weil die Barbaren dkö Nordens eine heldenmüthige Nation unterjocht habkn.“ He'rr Donoso ließ sich ein Schnupstuch reichen und rief mit fast iibcrmenschlicher Stimme aus: „Polen ist nicht mehr! Wir weinen anf scinkm Grabe.“ Viele der Deputirten erhoben sich bis zu dicser ?lnßrengtmg. Dann fuhr der Redner fort (ich überseße aus
Gcürincn so sckir Nrbreitcten Eiscttorydllls. Er zeigte", das; cin Basalt- G:birge*, n*e!ch-:-3 12 pCt. ElscUOxQd-ll cnthäsk, wenn es eine nm die ganze Erdobcrstäche gezogcne Schicht von 191, Jus; *))käwtizzkeit bilökte, schon ym- reichen würde, durch seinc allmäligeVerwjrtktung und dnrch dcn Uchtrgqng des Eisciroxydnls in Eisenoxyd, die ganze- Menge unseres Sauci'skoffgajcs in der Atmosphäre 521 absorbirrn. Stammt daz Eisrnoxyd in der Grag- wacken-Foknmtion von zersrstcn krystallinisckxcn Wcskeineii ab, war es darm als Eisenoxpdnl enthalten, so sdrdme diescr Oxydations-Pxozcß 73mm! so viel Sauerstoff, als dic dcrmalige Atmosphäre enthält. Nimmt man durchschnittlich fiir die sämmtlichen iibrigen sedimentairen Formationen denselben Eisengehalt und dieselbe Mächtlgkcix an, wie fie die (Hmuwncken-Fokmation befiyt, so kommen wir zum 146sachen Volu- men des heutigen Sauerstoffgases. Da jenerOxydationx-Proch; des Eisen- Oxydu'ls in den krystallinischen Gesteinen unter unserm Augen noch sott- schteitct und so lange sortsclzrcitcn wird, als es noch Eisenoxydul-Silikate geben wird, so ist klar, daß eine fortwährenchbnahme des atmosphärischen Sauerstoffs stattfindcn müffe. Likbig's, als ein Axiom hingcstelltcr Saß, das; der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre einoGröße ist, die fich nie ändert, und daß mit dcm Erscheinen der Menschen die Unveränderlichkeit dcs Sansistoff- und Kohlensäurcgihalts der Atmosphäre für immer festgeseyt ist, brdarf daher eincr wesentlichen Einschränkung. Uebrigens giebt es einen Prozcß auf Erden, wodurch der Atmosphäre ununterbrochen fort Sauerstoff wieder zugeführt wird: es isi die Entwickelung nnermrßlicher Quantitäten von Kohlensäure an vielen Stellen unserer Erde, 3. B. in den Umgebungen des Laachcr-Sec's, in der Eifel, in Böhmen u, s. w. Diese in die Atmosphäre strömende Kohlensäure wird, wie die durch das Athmcn und Verbrennen gebildete, durch die Pflanzen zerseßt, und der aUSgcsckxic-dene Sauerstoff tritt in den Lustkreis, Nach Liebig's An- ficht könnte freilich diese Koblensäurc 1111111 in Anschlag kommen, da fie von Braunkohlen-Lagcrn heiriihren soll und deshalb, wie alle übrigen Kohlen- säure-Cntwickclungen, blos einen Kreismnf bilden würde. Kohlensäure, die aber, wie in den Umgebungen des Laacher-See's, aus der Grauwacken- Formation, aus der ältesten der sedimentären Bildungen kommt, kann nicht ein Erzeugnis) der jüngsten Formationen, der tertiären sein, Diesem wird kein Geolog widersprechen. .
Der Berghauptmann von Drehen legte den ersten Band der Ua- moirs of" the Z80103iczl Jurys)- 01' (Jrcat Zrieain auc] af“ tba Museum of Kcanomic Coolux)- in London vor, Welcher im vorigen Jahre in Lon- don erschienen ist. Indem“ derselbe eine Uebersicht des wichti sten Inhaltes der darin enthaltenen Aussäßc von Sir Henry de la Becht, 31. C. Ramsay und de, Forbcs gab, führte er an, wie es von hohem In- teresse sei, daß das englische Gouvernement, sons gewohnt, so viele Ein-
in Verbindung mit der Landes-Vermessung und der Herstellung einer topo- graphischen Karte auch die geognoßische Untersuchung des Landes zu be- wirken und die zur Erläuterung dcrselbcn erforderlichen graphischen Dat- steuimgcn ;,1: tiefem, Das Kartenwerk selbst ist schon sehr weit gefördert, und es ist eine bedeutende Anzahl von Sectionen dcr ()ränaoce 17131) (der Gcneralstabs-Karte), gcognostisck; illumim'xt, mit Erläuterungen versehen, verkäuflich. Diese Staats-Vehörde, welche mit einer öffentlichen Samm- lung für praktische Geologie in London und in Dublin verbunden ist, be- steht aus einem Ober- Direktor, einem Direktor, eincm Paläontologen, ek- nem Chemiker, eincm Bergwerks-Geologen (Mining-(Zeologizt), einem Ar- chivar der Bekgwcrks-Nachrichten (](eeyer ok Nioing-choräa). Zu sehr ernsten Betrachtungen muß es führen, daß die Bildung einer solchen Ve- hörde in einem Lande für nothwendig erkannt worden ist, dessen geogno- stische Spezial-Untersuchung durch die vereinten Bemühungen der seit 1810 in London bestehenden geologischen Gesellschaft - welche durch die hohen Beiträge zahlreicher Mitglieder über bedeutende Geldmittel gebietet _- und violet seit dieser Zeit in beinahe allen größeren Städten des Landes gebil- deten geologischen oder philosophischen Gesellschaften auf eine Weise geför- dert rvorden ist, wie die weniger Kontinental- Staaten; in einem Lande, Welches von der großen geognosiischm Karte von Greenough an bis zu deri! kleincn eleganten Blättchen von Phitipps und Convbeare mehr geognoßisch Katten-Darstcllungen in den verschiedenßen Maßstäben bereits besaß, “,s irgend ein anderes Land der Erde. ,. Diese Erscheinung kann nur aus der in dem Kreise_ der hochsien Staatsbchörden verbreiteten Ueberzeugung hervorgegangen stm- daß "* vollständigsten Benußung der Hüijquelkxn eines Landes die geologische und mineralogiscbe Kenntn-ß bessekbksnkvckxe't; ausgehen müsse; das; der Koßenauswand ""“ o
-- - - e en den Nasen, Staatsbehorde ntcht tn Betracht 1131-11?er SBL-nüyun en der
welchen das Land daraus ziehe; , Privatpersonen nicht ausUichcn, um denZwea' vo! ständig zu ""W",“ - "b dieBctve an unser“
ProsefforArgclander hieltemm Vortrag !! kk „ di 9 k i Sonnen-Systems und namentlich üb“ 9“ Griinde Ü.!tka "';kUÜLZFP Hypothesen, die man über diz; Y:?!dkFßerxxksWZ UZ “|? an??; "Uni?:
. ., , , „ , «[HJIY- YFM? hTIeext, ;?- entscheiden, hielt er doch dieselbe &! die wahrscheinlichen besonders da die in seine"! Abhandlung üb“ die BMW un ves Sonnén-Spßems "ok 10 Jahren fur die Annadme Ws Central- ZörJers zwischen Pétseus und Kasßopej-a aufgestellten Gründe fotßm mz neue vermehrt worden seien. Ek gab dann den Weg 4", aus dk- M ut Entschndung dieser Fra
richtungen und Gegensiände der Förderung durch étivatpersonen zu über- lassen, eine Staaw-Behörde begründet habe, ledig! ck zu dem Zwecke, um
unicb über kurz oder lang 3 ! tdb» :,;de die Paranaxen mehrec-x besonders ßar! bewegter «& 8:24“ ;ck
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