LFlUmkkage isi komplizirter, als man im Allgemeinen annimmt; um fie zu losen, muß man fie offen hinstellen und sich keine Schwieri 1e1t verhehlen, Pxeiuer Meinung nach, haben unsere Blei ereien mit den emgen anderer Lande: und namentlich Irlands nich! lei : Fortschritte gemacht. !aube, es würde schwer halten, die Wei :, die Appretur und die besondtxe
Usmachan , welche in gewissen fremden Ländern verlan 1 werden, und,d1e dort unetlä lich sind, in größeren Mengen und zu ent prechendcn Pmsen zu nden. Wenigßens ist dies die Meinung vieler Fabrikanten und Sach- vek ändigen, die ich darüber befra 1 babe.
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escheben, und wo mit einemmale eine Million Stücke bearbeitet werden önnen. '
Ich habe im Laufe meiner Reisen viele indußrielle Anstalten besucht, aber ich muß bekennen, daß ich deren nie schönere oder besser unterhaltene gesehen habe. " Hies- Anstalt bleicht nur für ihre Rechnung. Man verbin- det in den irkandtschen Bleicheniens das chemifische Verfahren mit der Na- senbleiche. Dasselbe Verfahren hat man in Belgien versucht; da solches aber besondereKenntniffe erfordert, so ist es nicht immer gelungen, und noch jest finden Vorurtheile_gegen dasselbe statt. Sieh! man aus die Wirkungen,
311 Gunsten unserer Fabrication und unseres Handeks mit Leinen treffen konnte, fich als ungenügend oder nichtig erweisen werden, so lange die For- Kirzßngen ver auowärtigen Kunden inden genannten Beziehungen unbestiedigt t] en. sthalb wird, meinem Dafüthalten nach, die Ausfuhtgesellschaft, welche man fur die Erzeugnisse der Leinen-Indusitie zu bilden beabsichtißt, ihrem
Zwecke nicht entsprechen, wenn nicht damit eine Anstalt zum Ble chen und zur AppleJnung nach Art der itländischen Bleicherei verbunden wird, Diese Anficht ward von allen Sachverständigen und namenllich von dem Dittkior
Freilich haben wir in der ländischen Bleicherc1cn in keinem Stücke nachsteht-
wollenzeuge gebleicht. Was uns fehlt,
Leinewand und Lcinengarn,
konnen.
Un ere Leinen-Aussuhr hat seit vie!en Jahren fast “ausschkcßlich nach Frankreiscko und meistens in rohe! Waare stattgefundxn, die Folge davon is! Wesen, “daß unsere Bleicherrien nicht den nothwendrgcn Sporn gehabt ba-
“tt n und der Entwickeln" dicses so wichtigen Zn- !n, um den Fortschr: e g und das; M
In Irland, wo dicser Industrie- und Vervollkommnung dcr Industriellcn, welche ich Es giébtd dort cine ' ' keien, we! ck an den kö ten uß eimm'chtrt 111 , und die mele B1e1chr ck s Zach ßhabeFa-ine schlche besucht, wo alle Verrichtungen, Beinchen, Walken, Waschcn, Klopfen, mittels des Dampfrs
dustriezweiges in anderen Ländern zu folgen, derselben selbs! abgenommen “hat. zweig eine ganz außerordentbchq _ erlangt hat, bilden die Bleicher eme Klasse
für eben so wichtig aw diejenigen der Spinner !;alte.
Außdcbnung
alle rtcn von Apl'kkkUk besorgen.
Eckarmeachungcn,
[250] Offener Arrest.
Ueber das Vermögcn der Kaufleute Carl August Wut- !ig und Ernst Paal Wattig, Inhaber der Handlung Wutlig (& Solyn hiecsclbst, is! dmrch die Vcrfiignng vom heutigen Tage der Konkurs eröffnet und der offene Artes! verhängt worden.
Es wird Allcn nnd Jeden, Welche von den Gemein- schuldnekn ettvas cm Gelbe, Sachen, Effektcn odcr Bricfschaftcn !;intrr sich haben, aubesobkn, dcn genann- ten Gemeinschnldncrn nicht das Mindestc davon zn ver- abfolgen, vielmchr dem unterzeichneten Land- und Stadt- gertcwe davon fördersams! trcnlich Amzcige zu machen und die Gelrcr oder Sachen, jedoch mit Votbehalt i!)- ter daran habendcn Rechte, in das gerichtliche Do-
vofitum abzultefern, unter der Warnung, daß, chn dennoch den (Henxeinicbuldnern etwas bezahlt odcr aus- geamworm Wüldk, dieLes slit nicht geschehen geachtet und zum Besten derMaffe anderweitbeigettieben; wcnn aber der Inhaber solcher (Helder ode! Sachen dieselben vekschweigen sollte, er noch außerdem nch seines damn habenden Unterpfand- und andercn Rechtes für vcrlusjig erklärt Welden wird. Frankfurt a, O., den 15. März 1817. König!. Land: und Etadjgcricht.
Wkagdcburg- Halbkrsiädtrr 12351)! Eist'nbahn.
„?)ur Vckuhigung aller Bethciligten und beson- ders unserer Actionaire über die unrichtige Aus- legung, welche das Di- rckwrium der Berlin- Potsdam - Magdcbnkger Cisenbahu-(Hcsellschast in seiner Bekanntmachung vom ',)tcn o.M. den von ihm veröffentlichten Resfriptkn Sr. Exckllenx des Hcrm Jinanz-Ministers vom 21, Dexembcr v. J, gegrbcn hat, bringen wir hiermit die untenstehenden, von Er. Ex- cellenz uns mitgctheilten beiden Veasügnngcn vom Lézsten v. M. zur öffcntlichen Kenntnisx.
Wir knüpfen daran die Vemcrkung, das; die Schritte, welche das gedachte Direkkorium nacb jener Bekannt- n111chung gethan hat und verfolgen will, um die Be- trtcbs-Einnahmcn unselek Bahn 31! seiner Kasse zu zie- hen, o_bnc allen Erfolg gewesen find und sein mußten, und dar AnNahlnng der Dividende (1116 unsctcrHaupt- kasse ruhig ihren Fortgang hat.
Magdeburg, den 15, März 1847.
Direktorium der Magdcbnréz-Halbekstädter Eisenbahn-
(Hcseü chFst. , .rancke, Vortxender.
„In Beschexdung'anf die VNÜCUUUJ vom sT-Fxtcn d.M. etojfne ich dem Dnekwtmm, daß die unter dem Asten Dezember 1). J. an das Direktorium der Bellin-Pots- dam-Magdebgrger u_nd dns Dircktotium der Magde- byrg-Halvtrßadtek Ejsenbahn-GeseUschaft ctlaffenen Ver- sggungn), wxe deren Inhalt unzwcidemig ergiebt und du Vedmgungen genehmigen, ume: welchen diézuerst
edacbte Gesenschaft, dem Beschluß der (Hennachx. ammlun vom 25. uli v. J. gemäß, den Betrieb auf der agdeb-urg- alberstärtcr Eisenbahn zu über- nehmen beabsichtigt. Daß damit nécht über die Rechts- beständigkzit dteses Beschluffes und des demselben zum Grunde ltegxnden Betriebs-Uebe:|affungs-Vetttages bat eine Entsche1dung getroffen werden sollen, versieht fich von setbß, und rs! zum Ueberfiuß am Schluß der Ver. füßung noch besynders außgedrücfk. Eben so wenig ha e „ck beabfickmgt nnd benbfichtigen können, das Di- rektorium der Magdeburg-Halbnstädter Gesellschaft aus dem Befis zu segen und dem Direktorium der Berlin- Xotsdam-Magdtbmgek GestUschaft denselben zu über-
xjs-n„“ Hiernach muß ich dem Direktorium übeilassen, in welcher Art es den Ansprüchen des Direktoriums der B“]mupotgvam-MagdeburgerEisrnbabn-Geseüschafi begeÖnen will, indem ich mich zu einer Einmischung in vi: iffmnzen der beiden Gesellschaften. weiche privat- rechtlich-r Natur smd, in keiner Weise veranlaßa sehe. Berlin, den 26. Februar 1847. Der Finanz-Minister. In dessen Auftrage: A gez, von Pommer-Eschk- 11 das Dtektorium det Magdeburg-Cötben-Halle-Leipziget Eismbahn-Geseuschask
in Magdeburg.
Dem !n der VotßeUun vom 12een d. M. entwickel- ten Autmge, durch den &taats-Kommifsatius bei der Mygdekmg-Leipziser und der Magdebucg-Halbetßäbter
äbe von Antwerpen die Bleichmi von
' “„ “ 1 !aube, dcn ir- Willtam Wood, welche ich besucht habe, und dre watScil: giß vollkommen
ein ' * “ ; aber es werden dort sas! nur Bann)- gmcbtet und am besten Zustande is! eine Weichert!“ dicser Art fur
und zwar von großem Umfange, . Möglichstcn Koßenersparniß und auf die vollkommenste Wease arbctten zu
!
unstreitig wesentlich vorzuziehen. heit und des Glanzes ihrer Weißt.
um mit der
vcxfertigen niehts Aehnliches.
Zahl
welche es in kaufmännncher Beziehung hat, so 111 es der, alten Methode Die irländischen Leinen find auf allen Märktcn der Welt beliebt, und man schäyt fie besonders wegen der Rein-
Jch habe in Belfast große Mengen dicser Leinen fiir die Vereinigten Staaten gesehen, auch find kiirzlich bci dem Ministerium Proben von den- selben eingelaufen, welche ich den Fabrikanten vorgelegt habe. ihre Vorzüglicbteit in Betreff der Weiß- und der Applet"! anekkannt; Wik Ank'kkklseiis bess- ich einen Brief eines im_ Leinenhandell thätigen nrw-yorker Hauses. 171)! Belgien in Gcschäftö-Verbindung zu !rrtcn; ja, es wiixde gern einen semxr Agenten zur Besorgung von Anläufen herubcrsendcn; abcr, seiner Mcmung nacb, best!)! in der Bleiche und der Apprctur unserrr Leinen das gxoße Hmdekniß ihres Absatzes nach den Vereinigten Siaaten, indem in dreser Beziehung die irländischen den Vorzug haben.
Nach Allem, was ich gesehen und vernommen habe, bin ich übcrxcugt, daß dxe Frage wegen der Bleiche und dcr Appretnr von größerer Wichtigkeit ist„ als-man bishcr cingeräumthat, und daß sie die ernstlichsicAufmerksam- ken derjenigen verdient, welche 1741 dieZukunft unserer Lcinen-Jndnstrie an- gelegen sein lassen. Ich bin der Meinung, daß alle Maßregeln, Welche man
Man hat der Bleicher.
Dasselbe ist sehr geneigt,
Allgemeiner Anzeiger.
Eiscnbahn die anirhung cines chretcrs dcr Bellin- PcsSdam- Magdcburger Eisenbahn-(HcscUschaft 31! den Konferenzen dcr Vorstände dcr zuerst gedachten brich (Hesclwclpaften zn veranlassen, kann ich 1111111 stattgcbcn. Das Dircktorinm scheint aus meinen E-laffen vom 21.2chmber v, Z. die Jolgrktxng zu ziehen, das: dtm!) diese Verfügungen dcr Bcrltn- Potsdam “Magdeburger (Hescll1chaft der Besitz) dc: Magdeburg-Halbkrstädtcr Ei- senbahn und der aus drm Betriebs» !!cbcrlnssnngovcr- trage fließcnden Rechte :ibc'ktmgcn ici. "Davon kann inch, wie kciner Writetcn Erörtcrnng bedaxf, nich! die Rede sein. Ich kann vielmehr das Dircftotinm nicht eher (116 Befitjcr der *))?agdcburg«Halberstädter Bahn anerkennen, bis die Rccbwbcständigkrit ch Vkltknch im Wege dcs gerichtlichen Verfahren:; fcstgrstt'llt und in Jdlgc dcffcn das Direktorium in dcn Bcfiy derjeni- gcn Rechte gesetzt worden is!, Miche dcr Vcrtrag bc- dingt.
Berlin, dcn 20. Fcbtnar 1817.
Der Finanz-Ministck. “Ju drffen Auftrage. “! (gez.) v. Pommer-Eschc. . 11 das Direktorium dcr Bcrlin-Potsdam-Magdeburgcr Eisenbahn - (cheWcHaft zu Potsdam.
Vonn-Mlm'r Ciscnbahn- [““"] Gesrllstlmst.
Nachdem yon den 8700 Stück ursprünglichen “.)!cticn
ltnscrck (Urscllscbast bis jetzt 134 Stück zur Abstkmpc- lung Brhnfs C'kwckbung !!t'Ui'k ?!clicn mch! anglmclrrt worden find, wollen wn ren Jnlmbckn dcksclbcn mit Bezug auf unjckc chn111tnmchnng vom 25, Janna! d. J. hictdurch
t,“,inr schließliche Frist bisz1-m551.övkärz d. _"). cmränmkn; bis zn dicsem Tage muffcn dic “211111111011"- gen bci unsckcr Hmrpttaffc mts dcm hicfigkm Balmhosk gcschehen, widrigcnfalls dic bctkrffcndkn *.!!ctionaikc drö Rechtes vcrlnstfg crkläk! jvekdcn, anf ]e stmsActi-*n rimc nrue zn nchmcn.
Bonn, 3. März 18-17. Die Direktion der Wonnanölncr Exscnbahn-“Irscllschaft,
[238 |,]
Dampfschiffsabrt
;wischrn Magde: burg
und
«Hamburg * Dicnst für den _ ' “.!)éot111tYÜkz'
P a s- von Magdeburg : von Hamburg: Sonntag, Nachm. 3 Uhr, MittWoch, Nachm. 4 Uhk,
Ykittw0 , » _ „
_ Sonnabend, -- 4 » ?- (Schlepp-Dienst »ountag und Donnerstag, Sonntag und Mitkwockx. Magdeburg, den 7. März 1847. , , DieDircction der vcremt. Hamburg-Magdcburger Dampfschifffahrts- Compagnie. Holyapfel.
1237“! Bekanntmachung.
Die General-Directidn des Landschaftlicben Kreditvereins
J "F| 1m KomgteichePolen. * _ “n xoge der Ermächtignn des o ' - !1onS-Ra1hr6 des Königreichs gdom 7ZYZULYF4YZ111Y415 und gema Art. 7. der Verordnung vom 9./'“21 April 1838 ma 1 die General-Ditection ves .
Ktedit-Vertins den Pfandlbties-EigenthütTWFMeTYiWT !
. 19. Apr kann!?"daß vom M !. I. an die Einhändigung der 7|abtigen Coupons beginnen Wild, und zwar der
dritten Ertheilun zu den fandbi "
son nach dem (Festv- vomP1._/13k?§et:1nist118b*§rsémuizxx auch der etßen Enbeilung der neuen Emission, em"ß dem Gesese vom 9./21. April 1838, g “
»
Die Einhändigun enannte C Erkheilungen wird ngattgfinvm: r ouyons gegenwärtiger
-) Entweder unmittelbar in du G [_ L“"dschastlichen Kredit-VereinoMYLIFE?" "*
!,) odcr d11rch VermiUclnng dcr Svczia!--Tikcctiv11cn dcr vcrschicdcncn Landscl'afts-Bezirkc', insofcm die- ses vcrlangt wctden wiiidc, »
Dic Eigcnthumer dcr Pfandbriefe“, sowohl drr frühc- rcn al,? neueren Emission, We'ltin- dic Erthcilnng dcr Coupons von der GencrÜL-Dircction zn crimltxn wim dcbcn, !önncn fich an diesrlbc nnmxttclbarpersönlich odcr dnrch damit bkauflragte Personen Wcmdcn, und tht: 19. April » „ ., 1. Mai !. „3- an, um .11161111!)711c dcr Sonn- und Feiertage, von 9 bis 12 Ulvr Vormittags.
Dcr Intrkcffcnt is! vcrpflichtrt, dle Pfandbkirfc 1-- 11.111117! tncdcpxulegcn nrbst gedruckxer Declaration (we'l- ck66 Schema bci aUcn andsckmftlichen Bkhdxdcn Un- entgeltliQ) zu haben sein wird) mit ciganhäui-égcr U::- tcrschkist bekräftigt, in mclcbcr daz VrrzcikWiß dcr Pfandbricfc nacb rcihxfolgcr Itdnnng, 10wchl dcr Vlt- tcrn als auch dcr „;Zahlen jcrer [esp. Buchstabe einzu- tragen ist.
Auf solchcrnmsxcn nicdcrgc!c.,tcn Pfandbricfcn wird dem Znterrffcntcn anf dcn Namrn deßjcnigcn, wclchcr dicjclvcn n'edcrgclegt ha!, ein Enwfangschcin ckt!)cilt. --
Dieser Empfangschem ermächtigt den auf dcr Dekla- ration Uutcrschricbenen, dic niedergelegten Pfandbriefe zu erhalten, Wenn in Betreff scincr Pchon kcin Zwrifel obwnltcn wird. *-
Die Einhändigung besagter Couponcz wird am fiinf- !cn Tage nach der E!!!)cilung des Cmdsa11gscheincs stattfiqdcn; gegen Rückgabe desselben und formgrmäsxer, ans bksagtcr chlnration nicdergeschrirbrnen Quittung, wobei jedoch bkmerk! worden muß, das; in genannten „?Zeitraum von fünf “Tagen, *Zonn- und Feiertage nich! gczählt wcrden diirfen. »
Diejenigen, wclche dir Erthcilnng dcr Coupons durch .“!kckmittelung dcr Spezial-Tikcctioncn zu erhalten wlin- schen, !Önncn d1c Psaxidbricsc, ncbs! elwähntcr Tmin- mtion vom 151/25. April !. J. an, genannten 'Jpc- zial-Tircctiom-n ,]cgt'n Quittxtng !!1ld1*k[kgk!1, n*r!chc verpflichtct sind, dic Pfamrbtirfc dk! Gencml-LikrctiOxx in Waksckvau uuge|änn1t 311! Ctthcilnng dcr Coupons 311 Überscvicfcn; und sobald diese:“; stattfimdct, ist dir Spczial-Tirtction gchaltcn, dcn Jntrrcsscntcn von der 2111111111)! dcr Pfandbriefe nebst den crtheiltcn Coupons ohm ;Fritvrxlnst zn bctmcl)1ic!)tigen,
Ein chcr, wclchsr sich zur Abnahme der Pfand- briefe nnd der dazu l'!kl)1'i[kl'!! Coupons mcldct, girb! den von der Spezial-Dircction bei ".!!icdt'klcgung dcr Pfandbxicfe rthaltcncn Empfangschcin zmück und ist vtxpflichtrt, !!ber die Abnahme derselben auf oben?!- wäymchcclamtion ;,u qnitjikcn. -- Da abrk wcrloostc odkr ausser Cours gcscßtc Pfandbxicsr, in ch'ff leckpcr das im Art. 125 ch (Hcicycö oom 1.„/'13. Jani 1825 vorgcschricbcnc Vcrfnhkcn schon in Kraft gctrctcn ist, nicht mc!!! conrsikcn diitfa'n', so bcmet'kl dic (Hemm!- T»ircct1on, da!"; zn benannten Pfandbricscn keine ncncn Coupons wckdrn crxhch welch, sondcrn dirverloostcn Pfandbriefe chr!" nngcsänmt anf gewöhnliche Ar! realisirt werden, wir dit'sc-z bishcr staxtgcfnndcn [M; die nnßck (Tours gcsrHtcn !)ingcgcn chbleibcn ;" !).-- [):-5110 der 155cncml-T !kcction, me!:"l'k ragcqc11einc11fw1- malcn T*cpofitsclUin gemäß ?!rt, 128 chGascxch ». J. 1825 crthcilcn wird.
Die (Hsncral-T/irection bemerkt endlich noch, da[; sie durch Vcrmittelung Sr. Ex'ccllcnz chk-Jc!)cil11e11§!!0!hö, Senators und präsiditendeu (»Hmtcral-Titcktors, in dcr chickungö-Kommis]!on der Finanzen cine Bcrordnnng des Administx'ations Nakhkö dcs Königreichs vom 12/24, April v. J. Nr. 2017 anögewirlt hat, kraft Welck)“ alle Pfandbriefe, welche zur Etihcikimg ncnck Coupons eimgesendct Werden (was aus dem Convert bemerkt werden muß), hin und zuriick, sowohl fxir Ju- 1'.).Avtil 1.Mm ' !. J. an gerechnet - portofreie Bcsötdrrung dnrch die Post im Königxcich Polen genießen.
Die Eigemhümcr der Psandbriefc werden daher ek- sucht, dicse von ker Regierung crtheiltc Woh!!!)at zu benuyrn, und durch frühere Einsendungen dem Eintritt des Post-Porto zuvorzukommen.
21. Februar Warschau, den 5. März 1847. General - Directions - Prästdeu! Wirkliche: Staats-Rath nterzeichnct) Lcnski. General - Sccretair (Unterzeichnet) Drcwnowski.
«llc Tag? vom -
als Ausland, auf vier Monate, nämlich vom
Literarische Anzeigen.
Ve! uns ist so eben erschienen und in allen Buch- handlungen vorräthig:
des innerxy Handels, roc ziell beschaftigt bat, gethcilt. senschaft dteser Art eine Spin Stcllnng der großen itländischen Spinner einnehmen, Rechnung rhke (Harne verkaufen,
Das Ausfuhrgeschäst in Jr! Es giebt deren, nur fur fick) bleichen. bleichik1_""d aPpktkikk" sie nach den ErfOrdemt' en der ver icdcnen Märkte wobm ste fie fur ihreRechmmg senden. Sie !)cßlten Agengexxcbmzf den Haupt: punkten drrErde, namcntlich in den Vereinigten Staaten, Mexiko, Chili :c. Diese K!affe der Industriellen is! von großem Gewichte und gebietet über große Kapitalien. In Belgien schl! sie. Man beklagt fich bei uns oft über den Mangrl an aussübrcndrn Kaufleutenz' was uns aber in dcr Wirklich- keit schlt, smd auöfijhrendc Bleicher, im Besis der nothwendigen Kapitalien; diesem Mangel aber könnte eine auf die von mir brzeichnete Weise begriin- dcte Ansfuhkgrselxschas! abhelfcn,
Sie kaufen die rohe Leinwand von den Fabrikanten,
Preußen im Januar 1817
[211] und das Patcn! vom «3. Fkbruar. Von Bülow-Cumm crow. (Hk, 8. 241; Bogcn, Preis: 1 Thlr. 21 Sgr.
Verlin, März 18-17, Veit und Comp.
[225€]
Kölniscdr „Ze'jtung.
Bcstcllnngcn anf das mit dem 1, April nächfihin bc- gimtcndc ztvcitc Quartal d, J. wolle man zeitig bci dcr näcbstcn Po]'t-*.'111j!alt mmbcn', derPrcis bclrä ! im ganzen Umfange dcs preußischen Staates, cinschlicF !icl) Stempel und Porto, zwci Thaler.
Tic Verchrlicbcn 9111911111110" im Osten und Nord- Ostcn Deutschlands wcrden dakans aufmerksam: gemacht, das: vom nächsten Mai ab dnrch dic Eröff- nung der .Köln-Mindcm'r Eisenbahn bis Ha mm nnd die daran fich anschlicßcnden Posi-Einrichtungcn die„Köl- nische Zritnng“ Weit früher (in den meisten Städten nm 2-Q-30 Stundcn) eintreffen wird, als gegen- wärtig, und daher namrntlich dic Nachkichten aus dem ganzen wcfilickyen EUropa so früh überbringt, als cs irgendeinem deutsehen Vlatte möglich sein dürfte. (Zn Verljn wird die „Kölnische Zeitung““ kaum 36 Stunden (satt bisher volle 72 Stunden) nach ih- rem Erscheincn ansgcgcbcn welden können,)
Anzeigen aller Art erlangrn bei dcr bedeutendrn Vcr- brcitung dcs Blattcs in ganz Deutschland, Bclqicn, Holland. Frankreich ["ck selbs! Cn [nnd die größte Oef- fentlicbkcit nud wcrden in Berlin Zortwälqcnd durch die (HropiuBschc Buchhandlung (in der „König!. Vau- schnlr) befolgt“, die „Zeile in Pc!i!sch1ist odcr dercn Namn wird troß der starken Anfiagc (fas! 9500 EN!"- plare) mit 11!!!“ 21] Pfg. bcrcc!)nct.
.*“idln, im März 1847.
M, Tn “J)!ont-Echanbckg.
*»4-1!
Z0111|U|xtkm| (](311 21]. NW"?-
4234 1.| [ (“5 1 7 „Kbt'nclz 7xl1111. '"; 55:1!“ 1101" §||1Z-„-1[(;1(|0|1110: [( (| " 7. [* 1“ !,
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*1) [“*“-11.113115 iibcr 1110-11-13 „1113 t]c||x]"1«iäi;|]l'il7„, 5010 "'n' (111: [)(-1];-|-]|.11*['c, [(on-[1011111 unc] ym'gc'tmgcn xm"- [(on-(711154711613 ()x-"xu [“new Z! 1 “[b]-*. 81711] in cler Musikkanal-
|||ng (]ck110kr-rn]Lt]. [! 011: (E' (J. [10 ck, Jägerstraße: Un. 42, um] Kbamlz .“]n (U:! [(.-[zac- M] ||aben.
Ünl'anß 7Z [)]-|". [(;-zxutax-Trössnung 7 U11!"-
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„__-".___,
[cher fich in dcr !eyten Zeit mit diesem Plane spe- Vielleicht wäre es auch gut, wenn eine Ge- nerri anlegte; ße würde in diesem Falle die “welche für eigene weben und bleichen [affen und ausführen. and geschieht größtentheils für Rechnung Welche für das Publikum, und andere, die
Das Abonnement beträgt: 2 Uthlr. fiir '; Jahr. 4 Kthlr. - ahr.
8 Rthlr. - [Jahr. , in aUen T eilen der Monarchn ohne reis - GrhohuuY. Insertions-Gebühr sur den Kaum einer Zeile des „Allg. Anzeigers 2 Sgr.
ck11; 80.
Z n !) a l t.
Amtlich Theil. „ „ „
Inland. Berlin. Abschieds-Bcwallrgnngcn [!! dcr Arn1rr.--»- Auémg aus eincm Erknffc an den Obcr-Pkäfidcntcn dcr thin-Provinz.
Deutsche Bundesstaaten. Fröntgrcich Bayern. Unwohlsein dis Königs. - Herzogthum Anhalt-Bcknbnrg. Die Einführung dcr anmalx-Steucr. *- Frcie Sind! Brcmcn. Ansmankckck.
.OfesJrreichische Akonarchic. Krakau. ?lusgangszölle für Feld- n! te.
Rußland und Polen. S!, Petcröbnrg. Schassreeht dcr preußi- scl)c1|(§)efandtsckaft ftir die !)!*hcnzollk1n-sigmakingkscbrn und hrtkingischct! Unterthmren. _ Veroxdxmng in Betreff dcr Schicßbmrmwollc. » Rccbcn- sch«1ftö-Bciicht der St. Pemsbnkg-Liibrckcr "Dmnpfschifffalnts-Mrscllschaft. » annstric- nnd Gcmälde-Ansstcllnng. - Ekdßößk.
Frankreich. Deputirtcn-Krammer. ".)lblcdnung dcs Anklagö anf RcchcnsclyastC?!!!!kgtmg iibcr dic Petitionen. - Paris. Hofnackyricht,- Plinz Joinvillc zu Tonlon. --« Gefckhtc zwischen einem Araberstmnm nnd Abd !*! Under. --- Graf “L*resson. * (thizot nnd “.)!otnmnbv. “ Hebcrj's Erncmmng z'xm *“szoßficgclbcwnhtck. __ Kammcr-Arbeiten. - Dic Ex'ccllcnz-Jragr. - Vctmischteö.
(Sjrosxbritanieu und Irland. London, Hosnacbricbt. _ Faßtags- Proclamation. * Parlamcnw-chhandlungen. - Nachrichten vom Cap. -- Vctmi1'cl-étcö.
Scljiyciz. Kanton Zürich. Der franzöfische Gesandte. . Italuxu. Nom. Entdeckung cines Komplotts. » Marchese d'Azeth11o. Spanten, Schreibt" aus Paris. (Nachrichten anö Qatalomen;
Sichctheits-Masncgcln von französischer Seite; die (Hetmidc-Auofuhr aus dkn baskischen Provinzen verboten.) Türkei. Konstantinopel. chung dcs (»Lsrnndstcins zu der medizi- nischen Akadnnic. _ Abscyung, -- Dic tütsiicb-griechische Diffcrcnx. Eisenbahnen. VreIlau. Verkehro-Erleichterungen auf dcr Warschau- Wienrr nnd der K'tnkaner Bahn.
Handels: und Vörsen:Nachrichten. Pctctkzbnrg. Rußlands Getmidcbandcl. -- Völkäthk in den Donan-Häscn.
Berlin. Börse. - St. Galacz. Getraide-
Der Kunßvcrrin zu Königsberg und seinFicsjährige Ausfiellung.
Amtliche? "Theis“
Sc, Maicfiät der König haben Allcrgnädigs! gcruht: Tm: Adr! dcs Geheimen Jinanz-Raths Karl Julius S trans zu erneuern.
Uichtamtlichcr THM.
Inland.
Berlin, *.)“. März. Nach dem bcutigchilitair-Wochcn- blattc ist drm Major a. D. von Reynicr, zucht im Garde- Schüvcn-Bntaillon, drr Charaktcr alo Oberst-Lientenant beigelcgt, dcm Lberst-Licutcnant Klu gmann, Von der Iten Artillerie-Brigade, mit dcr Artillcric-Uniform mit den vcrschrif'wjnäßigcn Abzeixbcn für Vcrabschicdctc, den Hauptleuten Kühne, von drr .'!tcn, Pietsch, von der -1tcm, Pathe, von der 71611 Artillerie-Vrigade, mit Aus- siaht auf Civi1-Vcrsorgung, als Majors mit der Brigadr:!1uifor111, dem Major Lentz, Conmmndcnr des 111611 Bataillons 151151 Regi- ments, als TbcrstaLicutenant mitder Uniform des W|?" Infanterie- chimento, dem Major Von Birkhahn, Commandrur dcs Iten Bataillons 10th Regiments, als Oberst-Licutcnant mit der Uniform deo 11,thInsamtcric-I)!cgimcnto mit den vorschristdmäßigcn Abzeichcn fiir Vlkadschikkl'kk, Beiden mi! Ausfiaht auf Civllecrsorgung und Pension, den Hanptlcutkn Vom [sten Batmllon11enRegrmxnts K a ! n asst und von Sthwichow als Majors, jenem M*! der !!mfyrm dxs 4ten Landwehr:chinn-nts, diesltn mit der [W 14101 Juf11rttcrte-111eg1eme1116 mit den Vorschrifwmäßigcn ?lbzcikhcn fiir Vcrabsehtcdcte, der Abschied bewilligt worden.
Berlin, 211. März. Das Ministeri«1lb"latt fiir die ge- sammtc inncr'c Verwaltung (Nr. _1) ruthalt dcn ?luözug «Jus dem Erlasse an den Königlichcn Ober-Praxidentcn de'r Rhem-P-rovxkrz, betreffend die dortigk Anwcndnng-deö (Hexcycs ,vom- 11. Jul: “183.2 wegen Heranxicvung dcr Staatodtener zu den Gcmemdclastcn, vom 15. Dczcmblr "18-10. . ,
„Es kann 21ach dcn klaren Wortm ch §. Wdcr rhc1n1schcn (31c- mcinde-Oldmtng vom 23. Juli 18-151“) kemcm ;chxfcl unterworfen sem,
'"“) §. 29 !, (". Wegen der Vcskcncrm:g dcs Die11stZEi111on1n1ctls der Beamten sollen dic Vorschriften des (Hcscßcs vom 11. J!!!! 1822 (Gesc!)- Sammlung S. 181-180) und der Ordtc vom 14,9)!ai 1832 (Geseh- Sammlung S. 1-15) angewandt Werden. Zn Ansehung der (Hcrßnchen und Schullehrer vcrblcibt cs bei den bcs1chcndcn Verordnungen.
Der Kunstverein zu „Königsverg und feine dieSjäh: rige Ausstellung.
Am 7. Februar wurde hier die dreizehnteKnyst-Auöskellnn-g jn “dcm von St. Maxcstät huldvol! bewilligtcu *))!osfowitcr-wagle res Konkgllchen Schlosses "öffnet. Der Katalog derselben zähl! bid ]cßt 486 Nznnmc-n, untcr denen sich auch 9 werthvollc (»chnälde befinden, die dem chue durch die “)undc Sr. Majestät anvrrkmut sind, so das; diese Anostellqng zuden interessünUÜkU und sehenswcathcften gezählt werdru kann, die hter jemals dcm Pnbllkum zur Anschauung geboten wandt. Unter den Bildern, welche wir der Gnade Sr. Majestät verdanken, führen wir an: Drei Pornaits von „PZÄMN Vegas in Berlin, „Die Taufe des Kämmeterö der Mob- kk'1'dn'9')' v""b dm Apostel Philippuö“ von Bouterwec! in Paris, „Lago „dt Garda“ von Bern!). Fiedler in Berlin, „Untrrbrechung ciner goatezdtenstlichcn Versammlung von Protestanten in einer Höh1c der Ceven- nen durch be-wnffmte Macht unter Führung von Mönchen von Charles Girardet m Patio, „Blick von“'B'c!gumdo aufs Amoeba!“ von Helfft in Bellm- „Di? gefqngmen Wiedertäufer vor dem Bischof: von Münsicr“ von Schotxt in Murxchen,
Von Künstlern, dve dem Vereine Werke ihres Talentes einsandten, mu- "m wir m": Achenbach, „Adam- Ainmüller, Vegas, Behrendsen, Viatd, VUU'k'weck- Bmmm- Buckel, Canton, Carpentere, Cantmrw, Claes, Dxeibbold- Deivxmx- Eckbout, Girardet, Gude, T. Hildebrandt, rofeffok Hübner, Karl Hubner, Jakobs, Kretschmer, Lesfins, Mattersteig, agnus,
Allgemeine
daß das (Hesev vom 11. Juli 1822, seinem ganzen Juhalte nach, nach vol!c11dctcrEinfuhrung ker ncuen Gemeinde-Ordnnng übcml! in der Rhein- Provinz volle (Hnlngfcit erlangt, mithin anch von dicscm Zcitpunkxc- ab nach §. 11 des achirten Gesetzes alle aus-ckoadcntlickycn und einsiwnljgrn Gebülscn in den Vütcauö der StaatE-Vehötdcn in HinfiÖt der Gemeinde- Lasten dcn Staatedicnrm nicht gleich und als solche iiberhaupt nicht für Einwohner des Ortes zu achken, sondern nur, wenn fie anderweit ihren !!,Zohnsis im tcchtlichcn Sinne am'Oste haben, als Orts-Einwohnrr zu behandeln smd. .
Aus diesem Grunde kann es daher nur, für erechtfemgt erarbtct wcr- den, wenn von Seiten der Poft-Brhörken dic BeJrri-mg von den Komm!)- nallastcn sowohl für die Post-Elxvcn, als für diejenigen Poß-Bmmtcu 7," Anspruch gcnommrn wild, wclche nur auf kurze Zeit als Sthvc-nctex f-ur erkrankte oder beurlaubte Vcamte an einem Otti" vorübergehend bescbasngt wcrden, wogcgen die Heran,:icl)ung drr Postskbkcibkk, welcbe rinxclncn Post- Anstalten da;:crnd zur Anöhülfc zngethetlt We-den, cbcn so wie Post-Sc- ckctairc und andere bleibend angrsthtc Beamte, nach Maßgabe des Gcsecvcö vom 11. 31111 1822, unbedcnklich erscheint,
Ew. Hochw. ersuche iel) ergcbcnst, dic tbeiniscben Regierungen xn vcr- anlaffcn, nach vorstehenden cherkungen dic Bestimmungen des Gescvcs vom 11. Juli 1822 überall, wo die neue Gcmcinde-Oadmmg vom 23.3111 v. I. oder die rcvidirtc Städtc-Oxdnung vom 17. Mär; 1831 b-rcits ein'- geführt is?, sowohl in VcUeffkchoß-Veamten, als auch der übrigen in glet- chen Verhältniffcn ßrhcnden Vcamtcn, z. B. AnstaltaWrcn, Referendarin! 1c„ znr Anwendung bxingen zu lassen und die etwa cingchcndcn chlanmtioucn hiernach zu rntscheidcn. '
Verlin, dcn 15, Dezcmbcr 1840.
Der Ministcr des Jnncm. von Bodelschwingh.
Dcutschc Bundesstaatcn.
Königreich Bayern. Der Niirnb. Korresp. mxldot aus M i! nchen vom 15. März: „Se. Majestät der ,Kömg bcftrtdxt sich seit cinigenTagcn etwas unwohl, doch„ka,m1 man sich dkknskl'udls gen Hoffnung hingcbcn, daß dicse Unpaßltchkcrt rasch vomberge- an wird. h Der österreichische Gesandte om, hiesigen Hose, Graf Senfft- Pilsaxh, hat am 1»1ten eine Urlauböretse nach Ww" angetreten.
o 1 um Anhalt-Bernburg. Die Einführung der 11euenHFrrc-zumgalleStcuer wird noch bis Johannis d. J. bcs111s1a11det werden. Sie sollte nach dem Gesche vom 2. Februar herxtts zu Osiern eintreten, aber die erforderlichen vielfachen neuen E111r1ch1u11- gen haben, wie eine Regicrungö-Bekanytmachqu vom 9.Marz sagt, die gedachte Hinauoschirbung des Termmo nöthtg _qcmacht.
*, reie Stadt Bremen. Vom 1. bis zum “17. März sind von Lremen bereits 20 Schiffe 1111138114 Auswanderern nach den Vereinigten Staatkn Nord-Amerika's cxpedir! worden, und zwar nackZ New-York1-125 Passagiere in 12 Schiffen, tmc!) Ba!!tmdre 1-12» Passagtrrc in !! Schiffm, naxh Ncw-Orlcans 79-1 PUMPE? 111_-1 Schiffen und nach Philadelphia 101] Passagiere m 1 Ich!". Bas zum 1. April werdcn ohne Zweifa'! gleichfalls noch nahe an 411111) Auswanderer bcsördert werdcn.
Ocßcrrmrhtschc Monarchrc.
Krakau, 17. März. Die (Hazeta Krakowoka enthält folgende polizeiliche Vekmmtnmchung vom vorgestrigen Tage: „Zn Folge der von St. Kaiserlichcn Majestät erlassenen ?!llrrhdtbsken An- ordnungen wcrden mit dem Tage der grqcnwäktigen Bckmmt- machung an der ausländischen Grämc von (Halixien (mit Einschluß dcs krakauer Gebietes) nnd drr Bukowina dic ?!USgango-Zdllc fiir sämmtliche nachbenanntr Gegenstände dcm Betrage der fiir d!(s:*!l*ln bestehendcn Cingungö-Zölle glcilbgksikllt. Co sind drmgcmäsx an Ausgangs-Zoll vom Ceutncr Sporco zu entrichtxn: für Wcizcn und Spelzköruer 22:2 Kreuzer, tiirkiscbt'n Weizen (Kukurny odcr Mais) 17 Kr., Roggc'n und Halbgctmidc, auch Schmarzgetraidc "10 Kr., Gcrste und Spelz in Hülsen “15 Kr.,xgcrollte odcr grbrockenc ((Öl,!stk und Hafergriiyc 41) Nr., Hafrr 11 Rt., Hcidckorn odcr Buchwgm'n 13 Kr., Htrsc 17 Kr., Heide und Hirse gcbrochrn 2134, Kr., A?:ckc'n “127; Kr., Wohnen oder Fésolrn und Ziskrn 131; Kr., Erbscn nnd Lin- skn IIZ Kr., Grips “[ J!. 21 Kl., “Mal,; 12 „Kr., Me!)! aus (M'- traidc und Hiilscnftii-Htcn aller Art, wie auch FimtoffclmclU, 21 Nr. Dies wird in Folge hohen Hof-Kammkr-Dekrch vom “.'0. Jebruqr 13-17 mit dem cherken zur öffentlichcn Kenntnis; gebrackxt, dasz“ ch vorstehenden Alasgangszoll-Erhöhungen bis Ende August “18-1- 111 Wirksamkeit zu bleiben habcn.“
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 13. März. Mittclst Ukascs vom 13. Ok- tober 1810 hatte Sc. Majestät der «Kaiser, in Folge e*incr Vereinba- rung der preußischen und hohcnonrrn-s!gmaringcnschcn Regierung
Menzel, Perrot, Pollak, Rosenfeld", Ruvten, Schinvoni, Schotcl, Schirr- mer, Schorn, Schemen, Bennemann, Horace Bernet, Watclct, Wald- müller.
Da eine ausführliche Beschreibung der zur Schau gestellter! Kunst- werke hier nicht am Orte ist, so sci uns nur noch ein kmzcr Rückblick auf die Resultate vergönnt, die der !)iefige Kunstverein bis cht gewonnen hat.
52116 der hiefigc Knns!- und Gewerbe-Vetein im Jahre 1832 «eßiftct ward, zäh!" er 435 Mitgliedes, die im Jahre 1846 auf 1342 ge- s1ic eu waren. In demselben Verhältnisse [!cigtkte sicb auch die Einnahme deffßclbcu: drt Ertrag der etstcn Ausstellung betrug 423 R!b!r., in der [ev- 1en dagegen wu-dcu 1438 Nehlr. eingenommen. In Folge des durch den Verein an esachten und wachsenden Kunstslrebens am hiefigen Orte wurde von St. Mair ät Friedrich Wilhelm !!!., unserem vmwigten Könige, ein eigenes Museum auf der Königsstraße errichtet, desen Inschrift :„ meim" ()[xekibuz'zk-xkl- ([t-111113, artiütkibuz imtitucnckia", seinen ZWXck ausspricbt und den Gcmaldcn des ftädtischen Museum;), die aus den Einkunfteu des Instituts „von leben- den Künßlem a]s Eigenthum detStadt angekauft sind, ein würdiges Lokal darbietet. Gegenwärtig find dort 54 vom Kunstverein erworbxne Bildet ausgeßeUt, welche für ejwa 20,000 Rthlk. angekauft wurden ugd in hißonscben qußeüxmgm, Landschaften, Stillleben, Portraits, Schlachtßucken bis zu den größten Com- vofitionen der heilt“ en Malctei, den mchsien Wxchse! gewähtm. 63 ältere Gemälde aus der oubletten-Sammlung des Königlichen Museums, welche dem Vereine zur Aufbewahrung anv-maut sind, und 47 Bilder, die ihm
und Aus andes ue men , ' auf dieses platt 211, TUIM , . & - die Expedition der Alg. preuß. Zeitung: . Friedrichsßraßenr.72.
Vcrlin, Sonntag den 2177?" März
AU: pok-Anjlalteu des In-
und auf Voxsicllung des Reichö-Kanzlcrs, befohlen, daß derehter re- sidirendrn preußischen Misxion das “Recht zuftehen solle, den tn Ruß- land lebenden hohenzollern-sigmarmgcnschcn Unterthanxn dxp-gxses- !ichcu thuv angcdeihcn zu 1a1c11. Auf Grundlage enter ahnlichen, durch den Reichs-Kanzler zur Kenntnis; des Kaisers gebrachten Ver- einbarung zwischen der prenßiscken und hohenonern-hcchmgenschen chiernng hat Se. Majestät nnn unterm 10. Februar a,uch befohlen, das; der preußischem Mission in Rußland dasselbe Rr t m Bezug auf die ho!)cn;oUcrn-hangenschcn Unterthancn zustehen oll.
Anf ein Gutachten des Reichs-Rathes, dre Bestrafung wegen
unerlaubter Bereitung der explodircndkn Baumwolle hetrefjend, hat
der Kaiser befohlen: 1) Daß solche Pcrsdney, welche übxxfuhtt wor-
den sind, im Geheimen und ohne Autort-sanon der Vehorven explo-
dircnde Präparate aus Baumwolle oder xrgk'nd emem anderen Stoff
berextrt zu haben, den fiir vcrbotene Jabricatton von Pulver und an-
dcren zu Artilleriewaffcn gehörenden Apparatczt feskgeseßten Strafen
Unterliegen sollen. 2) Das; bis zur Vcröffcntltchmxg-besonderer Por-
schriftcn der chkerung: ob und in welchcr Quantrtat dae e-xplodtreg-
ven, mittkls! dcr ucuerfundenen Zubereitungs-Arten angeferttgteWPra-
parate an Privatpersonen zum Gcbraych vcrabfolgt werdcn konney,
es denselben verboten sein soll, dergletchen obne besondesxe Erlaubmß
aufzubewahren, unter Androhung derselben Strafe, sur welche dte
verbotene Vereitnn derselbcn verfügt worden.
Am 7ten d. 9.) . fand“ die General-Yersammlung der St. PUeters-
burq-Liibcckcr DampfschifffahttöaGJeserchaft statt. Der Prasident derselbcn, Wmf A. G. Kuscbclcw-Vcoborodko, ltcß slch vtr bm vcr- sammcltru ?lctionairen also vernchmkn:
„Meine Herren! Auf Grund des §. 28 uysrkcx Stammt baden wir die Ehre, Ihnen hiermit den :!iecheuschasts-Bcncht uber'dte Geschafft un- serer Gesellschaft im veafioffrnen Jahre vorzulegen. , Die Fahrten unserer Dampfschiffe find glücklich von finiten gegangen; die Zahl der Passagiere aber hat fick) in Folge der eröffnctcn dilcklev Vcrbmdxxn „zwxschen "S1. Pe- terobmg nnd Eicjtin vcrmindett, Eine Verbindung mu 'ubcck ts! ubugens, wie die Erfahrung des vorigen Jahres dargetlwn hat,. fur das Publtkum so schr Bedürfnis; cwordcn, daß unsere GcseUschafj, dxc unter_de_m Schuse unseres gnädige" **Ronmchcn nun schon so viele Jghrx gedxthljch _bcsieht, ihthcschäxte, unerachtct der um elöffnctm Commumcatwnolmie, rmeor- rhei! wird fortsetzen können. Das Dampfschiff „Nrtolaus' 1.“ 11! mn einem neuen Kessel versehen und in allen seinen Theilen tcparnt worden. Vom Monat Juli an war dicscs Schiff an die preußische Post-Vcrwaltugg ver- mirlhet, wofür die .(HeseUschast cine Reincinnahme „von 14,000O11bcr- Rubcl bezog, eine Summe, die zur Deckung der wcttcten Reparaturkosten für dieses Schiff bintcickxte. Für das !anfcnreJahr ftchxn bxdeutende Repara- tmcn nicht in:)!uösicht. chi Dampfschiff:- Werden, wie gcwo!)n!1ch,in dtesemZahre cine trgcimäßigr Verbindung zwischcn St.Petersburg und Lubeck unterhalten. Uebcrdic Abfahrtsmgc wird im nächsten Monat das Nöthigc bekanntgemacht wer- dcn. Zn Bemff dcr Trnnkportkostcn für schtvere Wanken 'gcvcnken wir einige Acndcrungcn eintreten zn lassen, worlxbcr wir,_ [_obald dit daraus br- zuglichcn Angabcn aus Lübeck hicr eintreffen, X"" htcsrgen Kaufmannßande die gehörige V.!!itthrilung machen wetchn. W" werden, dem Wunsche dcr (-§3cscll|'c17«1!tgemäß, uns bemühen, cams drk Dan1ps|chtffe zn verkaufen. Sollxe sich uns keine (Helcgmhcit zum Verkauf „oder zurj-Vcrmiethung dar- bieten, so gcdenkcn wir eine neue Vetbindungslnne zu eroffnrn. Zn Yemff dicsrz (Urgcnstandcs sehen wir in Scixriftwechsel und erwarten m nachst;- ;!cit dariiber Antwort, Aus den vorgelegten Rechngngcn werdenfSte, incine Herxcn, crschen, daß die reine Einnahme dcs yortgcn Jahres 33,101 Silbcr-é!!ubrl 15 Kopeken beträgt; davon find 5 lebcr-Nubel als „Divi- dendc fur die Actie bestimmt, und der nach Abzug derselben verblexbende Rest von 13,101 91, 15.11. Wild dcm 2)!csc1vc-,Fon-do zuggsMagen, der dem- nach 115,502 R. 95 11. beträgt. Obwohl wuZ mch! zwrtjcln„vaß der Herr (*53e11cml-Konsul Schlözcr weise, wic schr Mr scme erso1gretche Wahrung unserer Jntcrcsscn schäßcn, kdrkncn wir cs uns doch nzch! versagen, ihm hier in dcr (Hemm! -Vcrsmnmlung unseren aufnehngen Dank darzu- bringen.“ ,
Dcr Ma1er Aiwasowski hat wieder mehrere ajuEgczerchZe-„te See- stiicke vollendet, die mit Kaiserlicher Brwxllrguzzg m den Galen des Akadcmie-(chäudes vom “1.0. bis zum 20. Marz atzsgcstell! errden.
Dao ")]?anusaktanomitö dcs Gouvernements'Ltejlan'd veroÉ-eny licht mit 1!111rrzcichnm1g seines Präsidenten, dcs [tcflandjschen “Wil- (5Iouvcrnrurs (E). von Joelkcksahm, Folgendes: . „“Da cs sowob! im Interesse der Jabrik-anaber und GeWerbtrexben- dcn, als im Interrffc des Publikums liegt, den Erzeugnissen det,!iefländi- schen Fabrik- und (TIcWexbs-anusttie durch öffentliche, von Zea! zu Zeit wicdcrtoltc Ausstellungen eine allgemeine Kenntnißnabme zu verschaffen, so brachte gedachtes Comité- - in Erwägung. daß sti! 1842 keine solche Gc- wcrbc-AnssnUung hier staitgcfundcn hat und, im gegenwärtigen Jahre aqcb in St. Pctcröbnrg keine Manufaktur-Aussicllung bewerkstcüigt werden ward »- cine öffentliche Ausstellung von Etzengniffen dcr !itfländischen Gewerbs- und Jabxik-Jndußrie, so wie von einheimischen Natnr-Produkten, für die- ses Jahr in Vorschla . Die höhere Genehmigung des Gencral-Gonvcme- ments is! bereits trxolgt. Cs ergeht deshalb an alle Interessenten, Gc- wetbtrcibcnde, Fabrik-Jnhaber und Boden-Kulturisten die Aufforderung und das Gsttclycn: Zu der für die Tage vom 1. bis 7. August festgeseßten Zn- dttßrie-“lelsfieUung fich durch Einsendung reichhaltiger Gegenstande „von Zn-
!
von den Erben der Hippelschtn Sammlung überwiesen“ wurden, bieten reichlichen Stoff zu interessanten Ver leichen dar. Umxr dtesen Bildern er- brbt sicb die Marmokbüste Friedrich 'Iilbelm'ö !!!., höchst naturgetreu von Otto von Soonoin gearbeitet, gleichsam mit scgnendcm Ylickleichdk; Schöpfnnq beschikmend, welche sciu hoher Kunftfinn n) !9ndc6vaitck de;! Schuh nahm, die die Dankbarkeit dcr Vereinss-Matgln'tzcrSHZUMUt Andcn1cn kes Hochgechrtcu weihte. _ Auch verschaffte d'ls'i „„Um uns das Glück, daß hier auf Staatskosten cine Malxr-Lllxaxkkö'ik" fünf!- wutde, wclche erblithenvcn Talcxuen Gelegenheit gicbt, dust «*
! i nuo'ubilden. „ .. “stkNaTb Odem neuen, am 11. Jul! 1845 vom HßncZeZKkrthk-YFATY "|". Böttiébet, bestätigten Statut as! der K_unsi- 12-5! m nimmt jest d“ jest gänzlich gesondert, und ein neubegrundeter m'
Interessen des Gewetbts wahr. abren seines Besie-
' -Veteins hat in den 15 bensIsIeMeI'xijFs'sJJech KFF Beltkun? des KUUZsinU'j's [und Ge- ,- isethoUnz“, durcb lohnende esutate -- zu
""ck-“"?“?"8 "Ubi“ m Gewetbc-AuoßeUUng deo abtes devm auch d" glanzende AWM?" Vorstand besteht aus den emu
YFMZZRT-NW'Y YFM, Professor A. Hagen und Banquiet Gutlcben. „._.-„._..