60,000 Einwanderer aus Irland angekommen sind, vorrdenen zwar ein nicht unbedeutender Thril nach Amerika oder Airsttalidn au6wan- dem will, die aber doch zum größten Theile vorlaufig m „Englanjd bleiben und der hiesigen Armen-Ansialt zur Last falleir. L-petpoot, als der nächskliegende Hafen, wird natürlich von den Irlande"! haupts- sächlich zum Landungsplaye €?ewählt, doch kommen sie auch hkk" zu Hunderten u Schi e in ondon an. , „_ - Das Postz-Damchhiff „Jorth“ mit der Mstmd'FÖk" YF!“- Feil" ck“ St. Thomas am 1, März verlassen „hat„ lskNam „*!th daß Southampton angekommen. Von Interesse isi M anlGiiaym das spanische Linienschiff „Soberano“ von HWMMkWÖ's Lind zu abgegangen war, um einen spanischen Abgeordne en ar .
“ “ “ [ten batte, diplo-
k i'"- der von dem madrider Hose den Aufkkag “ba „ , !nTtische Verbindungen mit den Staaten von Central-Amrkkka KUZU- ben Spanien kiksktl Staaten
knii en, der er :- Akt dc-r Anerkennung, , 4 „ sejtpifh," Unabßängjqkt-jts-Ekkiäkutig Zu Thlil weiden laßt.*);- Zu den Grbirqen von PM Royal auf Jamaika hatte sich am „-. Je- bruar cin "leichtkr Erdstoß brmerkbar gemacht, ohnc Schaden anzu-
richten.
23, März. Es giedi kaum ein charakieristischcs MkkkIalLdZZnZththw-kaigkn be'droblichen Zustandes Irlands, das bei- - * “ beunruhiqkndrr wäre, als die bedeutende Aus- sptklioser und zugle1ch . . ( dehnung der Auswanderung aus deri schlechtesirn Thxrlen-Jrlands nacb Eiigland. Fiir den Hasa'n voiiLtverpool allem briragddix Dirsch- schnikkö3abl der in den [exten drei Monaien grlaridkten irlandrschen Armen tägiich 858. Vom [Ti.Jatiuar bis zum 16. Februar kamen 30,000 Paffagirre von Irland in Liverpool an. Das englische Ar- mengeskß, weiches alien yülslosen Personen eine Art Von Unterstiixzung gewährt, legt die Last, diese beträchtliche Bevölkerung zu unterhalten, den Armcnsteuer zahlenden Einrvohner des einzigen Kirchspiels Livcr- pool auf. Die Auögabe fiir die Armen stieg in einer Woche drs Januar auf 878 Pfd.; dieselbe ?lusgabe in der entsprechenden Woche des vorigen Jahres betrug nur 11 Pfd. 18 Sb. Hierzu kommt noch, daß die Hc'rbergen und Keller, deren es in Liverpool unzählige giebt, bis zum Erftickrn mit diesen unglücklichen Wesen angefüllt sind, welche die Keime des Typhus und jede Art des Elendes mit sich führen, Aehnlichrs hat sich in New-Port am Kanal von Bristol und in Verschiedknen Theilrn der westlichen Küste Englands zugetragen.
Es scheint kein Zwrifrl dariiber zu sein, daß in vielen Fällen .der Unterstüynngs-Jonds, welchen man in England zum Unterhalt der Zrländer gesammelt hat, zur Bestreitung der Ueberfahrtskosten fiir diese elenden Wesen vrrwendet worden ist, und daß diese so in den Bereich der geseßlichcn Mildthätigkeit Englands grlangten. Man hat sich überzeugt, daß diese Auswanderer sehr oft troß ihres Elends und ihrer Bettcldaftigkeit krinrswrgrs von Gcldc entblößt waren, das; sie abrr aiif die Hiilfsqurlirn Englands sich verließen, um das Eigen? zu sparen. Wir lange d:escr Zustand noch dauern wird, weiß Nir- maiid; abkr rs ist so oFcnbar ungerecht und unerträglich, das schwer arbeitende Volk von Eciglai:d niit dcn Ucbcin ihrer miißigen und un- vorbekachtea Nachbarn zu belasten, daß, Wrnn das Gesetz, nicht seine Autorität geltend machr, das Volk die Jriäiider aus dem Lande treiben diirfte.
Die große')l:irwvrr,w;iche die Lsgizlatur in diesemJahre auf alle ?ck": ZÖw:er::kséi-*x: '.“,31 :*": xis irländiscbe Armengeseß, Wllchks jryt
." '-'-_:-:':*.:-3 ::"*"-.-7. T7 “(:sk rss iriändischen Pauperiémud mag ": 1.3: *.*:*7'*:"*“ ' :*:sr iie wird wenigstens den Schul- “"NRW-F."! 1,172" 2,77 ', ii? Tr:.ini müssen. Der gänzliche
*liiiri;'k* “:ck-..: " :. sardimer, reren Güter schon mehr 3-:.-"_U*11"*--' i::x mag daraus hervorgehen, :*:73 457.53;- _ “: ".“Zkké'U, schiiierzlich und nach- ,.» - „*.-„*, :.“két; x::sricßi:ch fiir ci.- Naiion. Aber ?nd- TkF: „“:,r: ;:xrÉ TOF) ::? HrÖaitiiiiZ drr irliindischkn Armen auf die Linz:: Zérkchrs uri: T*.Isskjikk Grundlage grse-Ht werde'n, nämlich auf den Graird und Boden ihrks eigsnrn Landes und nicht auf die A1- mosrn kikikZ nukrrrn Thriis drs vrreinigien Königreichs.
Während diese schrkikiichrn Scene" des Elends in Irland vor siti) gehen, eilt das Leben L'Connrls schnell seinem Ende zu. Er hat dir [cyten virrirlxn Tage in Hastings an der Küste zugebracht, aber obnc cine merkliche Besserung srincö Zustandcs, und er ist jevt so schwach,daß erkaum iiber die Stube gehen kann. Es scheint uicht, daß er jemals "(lck Jrland zuriickkrhren wird. Wenn er aber noch so viel (?krdächtnisikmft bat, siti) die' Vergangenheit odrr dir- (Hegenwart vor- ZUÜLULU, so muß er jrßt rinschrn, das; die Union der driven Riinig- tricks“, wie lästig sie England auth sem ning, doch allein das rrlän- kipchc Volk von der Vernichtung gerettet, und daß dcis Land, welches er täuschie, seinen Unii'rhrrit der von ihm geschmähten Nation zu vcrdankrn hat.
e.„-é„
' “*.*!- . ....
Italien.
"Florenz, *.). Miirz. Die Vaude, welche vor kurzem den bo- logna-ßokajnrx Eilwagcn beraubte, ,ist entdkckt und gefängliri) rin- gezogsn worden. Ihk Haupt war em kbentaiigkr Jacrhino dcs bo- lognescr Cilwagcns. Leider hat sich aber unlängst die gewaltsame Bekundung dcs Postwagcns wrede'rhoit. Derselbe verließ Bologna um 7 Uhr Abends. Als er etwa eiiie Miglie zurückgelegt, wurde er zirmlich an derselben Stelle, wo irn Monat Januar die Berau- bung vorgefallen war, angehaltrn. Die Reisenden und der Conduc- teur wurden gezwungen, abzusieigen. Das vorgefundene Geld und verschiedene Preciosen wurden g_eraubt. Nach einer halben Stunde durfte der Wagen seinen Weg sortscsen. Auch von anderen Seiten vernimmx man von Räubcreicn, und gewaltsamem Anhalten von Wa- gen, ohne indeß etwas Detailitrtes angeben zu können.
Der Großherzog hat die Anlegung Von Dampfmühlen geneh- migt. Eine zu diesem Zweck „zasammengetrktetie thien-(Hesellschafr wird in Pontedera vom Ingenieur Gaetano Chmrmi geleitet,
Turin, 15_ Yjärz. Die Penirisiilar and Oriental-Stram-Na- vigation-Compagnie hat mit der sardrmscheu Regierung so eben eine Uebexejnkunst abgescbwffkn, welche die Anlegung vori Probefahrten drs osiindischen Post-Jelleisens über Genua bezweckt.- 3.111- Begünstigung dieser Probefahrten hat das Kabmei von Turin [ener Gesellschaft Ukkschiedene Zugeständnisse gemacht ,in Brtreff des Ankergi'ldcs und des Einfahttgeldts, der Errichtung eines eigenen Steinkohlen-Depots am Molo veccbio :c. Zum Ersatz der angeführten Begünstigungen verpflichtet sich die Peninsular and Oriental-Stemn-Navigation: Compagnie, die amtlichen Depeschen der sardinischeu Regierung uu- entgeltlich zu befördern. .Zn Betreff der Besorgung der Privat- Brrefsrdaften wird der Compagnie von der sardinischeu Post-
zrwaltung eine Gebühr von 50 Centefimi pr. 80 Grammen ge- kkabkk, und zwar für solche Briefschasten, die von einem Hafen Jta- ÜZUS, Frankreichs oder Spaniens zum anderen versendet werden. Fur entfernten Versendungen und namentlich fiir die Korresponden- zen aus dem Orient wird die erwähnte Gebühr einen Frank pro ahGram-ie- betta en. Die Dauer dieser Uebereiukuust ist auf drei re skßskskkk- ie projektjnm Probefahrten der oßindischen Post Z 1 hkk“ solin- sÖou im nächsten Monat beginnen. (Die Allg. , S* evers,: hinzu: „Wir sehen der Beßätigung oder Erläuterung Ms“: Nacht"“ “"S? 'U- Iedenfa!“ is es wie wir bereits gemel- det im Werk eine *aus-x, - “ “ “ “ Pos jeden Mom zweimal auf Kosten
402
des österreichischen Lloyd durch Tirol, Westdeutschland und Belgien zu befördern,“) „
_ Dagegen wird der O. P. A. 3. aus Wien vom 20. März geschrieben: „Lieutenant Waghorn beschäfti t sicb mit einem neuen Projekte, welches die Beförderung der ostindi?chen Ueberlandposk durch Norddeutschland zum Gegenstande hat. Auf Grundlage der genaue- sten Nachforschungen und motivirien Thatsachen dürfte ersichtlich sein, daß die Route von London auf Ostende, über Köln, Minden, Han- nover, Magdeburg, Berlin, Breslau und Wien umi; Triest bei Be- nutzung der im Oktober d. J. in Betrieb kommenden Eisenbahnen binnen 77 Stunden zurückgelegt werden kann, und daß dieser Zeit- raum, sobald die im Bau begriffenen und großentheils schon vollendeten Eisenbahnen auf dem Zuge von Dresden iiber Prag und Wien nach Triest in Betrieb kommrn werden, auf 66 Stunden ermäßigt werden wird, während die bisher von der Uebcrlandpost eingeschlagenen Wege durch Frankreich und das südwestliche Deutschland einen weit längk- rrn Zeitaufwand crsordcrten und die Unbrquemlichkeiten bedeutrnd sind, welche bei dem häufigen Wechsel dcr Transportmittel Vorfalleki. Man vrrnimmt, daß vom 1. Mai d. J. an die ununterbrochenr Fahrt zwischen Wien und Berlin auf Grundlage jenrs Urbereinkom- mens brginnen werde, welches kiirzlich durch die betrrffenden Direc- tionen in lrvterer Hauptstadt abgeschlossen worden ist.“
Spanien.
(“5 Ykadrid, 18. Miirz. Gesicrn Abend arbeitete die „Köni- gin wieder mit den Ministern, die sie seit mehreren Tagen nicht em- pfangcn hafte.
Die Herzogin von Srssa, Schwrsier des Königs, wird sich, wie es scheint auf höhere Veranlassung, binnen kurzem mit ihrem Gemahl nach Paris begeben.
Am 9ten nrarschirte der portugiesische General, Baron Casal, mit 2000 Mann Infanterie, 150 Mann Kadalierie und L Kanonen durch einen Thril des spanischen Gebiets der Provinz Orense. Diese Truppen dcr Königin verweilten von 9 Uhr Morgens bis .*“) Uhr Abends auf dem diesseitigcn Gebiet, ohm' die Waffcn abzulcgcn. Der spanischc Genkral Cuevillas, der nicht Von diesem Durchmarsche im voraus benachrichtigt worden War, eilte zu spät mit seinen Trup- pen cm Ort und Stelle.
)( Paris, 25. März. General Pavia hat seinen Posic'n als Gcneral-Capitain von Catalonieu nun angetreten, und wie die Pro- clamation, welche er bei diesem Anlasse veröffentlicht hat, so zeigen auch bereits Thatsachen, daß das vom General Breton eingeführte blutdiirstige System nicht fortgeskyt werden soll. Mt'hkkkk Karlisicn, welchc gefangen und von der Militair-Kommission kraft der Bandos drs Vorigen (Hrncral-Capitains zum Todc Verurtl)rilt wurdrn, rrhirl- irn Umwandlung dieser Strafe in zehnjährige Strafarbcit in den Presidioö (Galeerenstrafe). Unter Breton wären sie unfehlbar cr- schossen mordin. Auf der anderen Seite erfährt man Arhnliches auch von karlisiischkr Seite". Tristmiy und alle montcmolinistischcn Chefs habrn strenge Befehle erhalten, sich jeder Gi'waltthT oder auch nnr Plackerei gcgen Privatleute zu rnthaltcn. Auch fol- gende Thatsache, die als zUVcrlässig berichtet wird, ist ge- eignet, den wirklichen Systemswechsel Tristany's zu bewcisen. Er ließ kürzlich einen Postwagen anhalten, und nachdcm alle Reisenden hatten aussteigen müssen, verlangte er, daß Jeder allls haare Siibkrgeld, was er bei sich babe, ausliefern solle. An Widerstand war nicht zu denken, die Reisenden waren norh froh, so wohlfelcn Kaufes Wegzukommen, als man zu ihrer nicht geringen Verwunderiing ihnen sagte, Tristany bedaure sehr, in die Nothweu- digkeit Versetzt gewesen zu sein; sie auf ihrer Reise anzuhalmi; da ihm abkr dringend nöthig gewesen sei, sein Gold gegen Silbergcld um- zuwechscin, so bitte er sie, seine Goldstiickc gegen das ihnen abge- nommene Silber anzunehmen. Und in der That wurde jedem Rei- senden der Betrag des ihm abgenomniknrn S:!bergeldro rich- tig in Gold auSgezahli. Offenbar ist dieses Verfahren berech- net und auch geeignet, das Mißtrauen Links großen Theils der Bevölkerung gegen die Narlistkn zu beseitigen, welches ihre friiherkn Erpreffungen und Gewaltsamkeitcn hervorgerufen hatten. Mit welcher Kiihnheii sie ihre militairischen Operationen jc-Yt betrci- ben, zeigen Wii'ki'k folgende Thatsachen. Zu der Nacht Vom 1:3.Mär3 hörte eine auf de']! Wällen oon Barcelona srlbsi stehende? Schildwache außerhalb dcr Maurrn, abkr ganz in ihrer Nähe, schwere Schritte wie von eincr hsmnkommendrn Rande, aber zu ungewöhnlicher Zeit. Sie rief dem Trupp ihr: „Wcr da?“ entgegen und erhielt augenbliiklich zurAntwort: „Spanier und Karlisien.“ Die Schildwache fruerte ihr Gewehr auf sie ab, der ganze Wachtposien trat untrr die Waffen. Zu der That war es eine Karlistenbande gewrsrn, die sich bis in die unmittelbare Nähe der Stadtmauern herangewagt hattc; man ver- folgte sie zwar, aber, wie gewöhnlich, ohne Jemand zu erreichen. Zu San Felice del Llobregat, einer vor den Thoren Von Barcelona liegenden Gemeinde, hat man etliche sechzig den Karlisten bestimmt gewesene Gewehre wrggenommrn. Aus diescm Anlasse wurde der Eigenthiimcr des Hauses, in wslchcm sich diese Gewehre befanden, in Vcrhaft genommen, drsglrichrn rin Individuum, das notorisch zu einer Knrlistenbandc gkhiiri hatte. An der catalonisch-französischcn Griinze hörte man am [Nen Abend.?- zu Pkrthus ein sehr lebhaftes Gewebrseuer aus der Richtung Von Canrt de Mar her, ohne daß man jedoch den Anlaß zu entdecken vermochte. Canet de Mar ist etwa 17 Stunden in geradcr Linie von Perthus entfernt; aber der Wind kam gerade aus jener Richtung her, Der Mallepostwagrn sah sich dadurch veranlaßt, nicht weiter zu fahren, fiirchtend, daß er einer Karlisienbande in die Hände fallen könnt?. Zwei Bataillone des Re: giments „del Rey“ waren auf Dampfschiffen über See von Cadix aus in Barcelona angelangt, das dritte wurde noch kkwal'kkk. Mit Un- gxduld sah man auch dem Eintreffen zweier anderen ananterie-Re- grmenter-rmd eines Kavallerie-chiments entgegen, die voii Sara- gossa gleichsam; nach Barcelona abgegangen waren. In Catalonien glriudt man allgenn'in, der General Prim, selbst Catalonier, rverde Wlkkltlh rin bcdcutcndes Kommando im Fürstenthum von der Regie- rung “erhalten. Die ganze Frage der Zukunft in Catalonicn hängt iYch immer von dem einfachen Umstande ab: werden die Karlisten im Stande sein, sich hinreichend Geld zu einem größeren Unternehmen zgverschaffen, oder nicht? Im ltheren Falle werden sie nichts ver- rfxtbdgen, ungeachtet aller Sympathieen, die sie bei der Bevölkerung
n en,
Griechenland.
Athejn, 14. März. Gestern Abend ist Se. Königliche H?heit der Kronprinz von Va ern im Piräeuo angekommen und von seinem Komglichen Bruder aUYS freudigste empfangen worden. ,
„ In Jo,!ge der Verstärkung der türkischen TkUpPk" an' der YM" chischertOrapze sind alle Beurlaubten der Gränz-Corps rinberu en.
D" mchische Regierung hat den in der lesten türkischen Noi: gestellten ermin von 30 Tagen nicht““ab ewartet, um eine entschei- dende Antworr zu geben, sondern diese s on nach wenigen Tagen in der Art ertheilt, daß sie auf die wiederholten Anforderungen der Pforte aus denselben Gründen nicht eingehen könne, welche schon das erftemal obgewaltet, daß sie aber, um ihre Bereitwilligkeit für die
Aufrechthaltung des Friedens zu zeigen, der Pforte einen anderen
Weg vorschlage, aus welchem dieses Ziel schnell erreicht werden könne, Beide Regierungen sollten zu gleicher Zeit außerordentliche Gesandte gegenseitig abschicken, durch welche, nachdem sie an den betreffenden Höfen den freundlichsim Empfang erhalten, die Angelegenheit leicht auögeglichen werden könne. Die griechische Regierung stelle dabei nur das Ansuchen an die Pforte, daß nach Athen nur ein Türke und kein Grieche oder anegat gesendet werde.
Nach glaubwürdigen Briefen aus verschiedenen Provinzen des türkischen Reichs, ivo größere oder kleinere Gemeinden von Griechen brsiehen, herrscht unter diesen ein großer EntbufiaSmus und ein le.. bendiger Aufschwung, D:“: angesehenßen Kaufleute in Konstantinopel hielten ein (Haßmabl, bei welchcr?! nur Ein Toast ausgebracht wurde, lautend: „König Otto und das Hellenentbum.“ Sie bestimmten die volle Einnahme eines Jahres aks ein freiwilliges Opfer, welches sie der griechischen Regicrung zu Füßen legen wollen. Aus Smyrna und Salonichi laufen ähnliche Nachrichten ein.
__ Wie verlautrt, hat ein Schreiben des Fürsten Metternich an die Kaiserlich öiierreichische Gesandtschaft in Athen, die zur Zeit von dem Kaiserl. Geschäftsträger, Herrn vvn Wriß-Starkenfrlo, Versehen wird, das Benehmen dieser) jungen Diplomaten in der so folgeschwangekrn griechisäi-ottonranischen Angelegenheit vollkommen gebilligt und vor Allem hervorgehoben, daß das Miteinandergchen der österreichischen und preußischen Gesandtschaften in Athen seine giinstige Wirkung nicht verfehlen werde. An den Kaiser“]. österreitbischen Zntcrnuntius in Kon- siantinopel, Grafen von Stürmer, sind gleich3ritig Depeschen von Wien Zbgkgangen, Welche die writeren Insiructionen in dieser Sache ent.: alten.
Üandrl-z - und Eörscn- Nachrichten. Berlin, “29. März. Des bcrannahriidcn Ultimo Wegen warcn bie Course heute gedrückt und der Umsay beschkankks 881*]i|10r]kör§0. ])011 29. 1,131'21847- ['r-. (*nur. ".;.r. | 6.1.1. ja;...
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'kagesmitto]: 333 .')0““ yu... + 7,7" ll... + 3,0" K... 75pce. "'.
Raubes 11?“ 1.111" l-"(N'itt-n- uni] liegen,
Komgliche „Schauspiele.
Dienstag, 30. März. Jm Opernhausr. Mit aufgehobenem Abonnement. Robert der Teufel, Oper in 5 Akten, nach dem Franzö- sischen des Scribe und Delavigne, übertragen von Th. Hill. Musik von dem Königl. General-Musik-Direkior und Hof-Kapellmei- ster Meyerbeer. Die Ballets sind von Ph. Taglioni. (Herr Tichat- schek: Robert, als letzte Gastrolle. Mad, Viardot-Garcia: Alice.) Anfang 6 Uhr.
Zu dieser Vorsiellung werden Billers zu folgenden hohen Opern- hano-Preiscn verkauft:
Ein Billet in den Logen des Prosceniums,_ des, ersten Ranges, im ersten Balkon und zur Tribüne 2 Rthlr. Em Billet im Parquet 1 Rthlr. 15 Sgr. Ein Billet in_ den Logen des zweiten Ranges 1 Rthlr. “10 Sgr. Ein Billet in den Logen des dritten Ranges, im Balkon daselbst und im Parterre “20 Sgr. Ein Billet im Am.- pbitheatcr 10 Sgr. Ein Billet in den Fremdenlogen 8 Rthlr.
Im Schauspielhause. 1.50 französische Abonnrments-Vorsiellung. 1.3 prennére reyrésentatimi (]o |:! re rise (12: 1-3 calomnie, coniérlie en 5 36185 izt en [)r056, (ill tireätre ki'anziz, parZCribe.
Mittwoch, 31. März. Im Schauspielhause. 51fte Abonnements- Vorsicllung. Zum erstcnmale: Canova's Jugendliebe, Original-Luß. spiel in 4 Aufzügen, von ])1'. Karl Töpfer,
*» Verantwortlicher Redacteur 131“. I, W. Zinkeiseu. Im Sclbstverlage der Expedition. Gedruckt in der Deckerschen Gsieimen Over-Hofbuchdruckerei.
Beilage
rankreicb. - atis. Die Uebereinkuri ' * _ “ " „ Frechts-Fragk- _? Vermisclitrs. ft mit Rnßland. Die Wahl Dänemark. Kovklxhagcn, Unfall im Theater. Ostindien und China. London. Erlaß Sir Charles Napier'ö we- gen Verringerung des Heeres. _ Aufstand im Prndschab. _ Rcduciion Eder Triilrxipcnmhl.._ NüchkYieZUans China und Manila. «i en er nen. Epevcr. ie5 iciii-§;“c1*1 _" ' “ [.J.-ck: dcr Taunus-Eiscnbabn. * U ![Khn' Mainz, (HUMME- Handels- und Börsen:Nachrichten. Berlin.
., , Ma kt “ „_ Brunn. Tie Centrai-Kaffcn;Anwcisungcn, [ brr'cht
Frankreich.
Parnd, 24.Marz. Wie cs heißt, wäre es zwarallerdings wahr,
daß weder die Batik von Frankreich, noch der Minisicr drrauswriitiqrn AngelegenhertcrrcmeriAgenten nach St. Petersburg gesandt oder *aus arrdcrein Wegs eine direkte Mitthrilung dahinhättengelaiigen1affrn, um die rusjische Yrgierung aufzusordci'ti, fiir einen Theil ihrer désponiblen Fondd franzojlsche antcn-bri drr Bank anzukaufc'n. Es wird jedocki zuglcich versichcri, daß die Fürstin Von Lirvcn, Welche" iti lrbhastrr Korrespondrnz rnit St. Petersburg steht und ziigle-ich sink schr leb- hgftc Verbindung mat Herrn Giiiiot unterhält, ').)kitthkiluiiqln von hier aus „nach der rusfischen Hauptßadt gemacht habt", Mühe *die dor- (iige I)ie-gtcrungstvemnlaßt hätten, eine so bciangreickie Linirgunq yon «_zdirdd ll! sranzostschcir Renten zu machen, um drr Bank von Frank- rrirl) dadiirch ,allö.klnkl' unangriishmkn Lage ;11 hilfrn imd zimleirh eincn Thril disponiblcr Staaiögcldcr in mißbrinqrnder Weise zrsvrr- Wflikctl." Ter Courrter sranixais beruft sick) auf die Meinung der «*ngltiihen Presse, ,das; Rußland diarbci politische Zwecke habs, "M*!" N"??? Fmanirn jene" Summen uiiht critbchrn kömitrn Und es kemiklbcn- nicht biddkarauf angrkommrn skin wiirde, sich die Ab- nahme srirics Getrmdc-Urbkrflussi'ö zu sichrrn, drnn hätte Frankreich ÖAW" MWS bedurst, 110ch grwollt, so hätte England sich nach Odem gewandt. TrrCourrtcr weiß zuglcikh darauf hin, welch' schlrchtes Zwmileth dMJournal dcs D-“sbats drm Jinanz-Mini'ier durch 796 ()esiandmßgeniacht habe, „das;. es nicht geglaubt, Frankrrich dimte so bald in d,“, Nothw-xndigkcit kdiiinikn, eine fremde Unter- ÜWUUI V9" ;)!) Millioncu hinzunehmen. Eben so qre'ift der Na- rkional „die Bank wegen ihrcs Mangels an Voraussicht an, da[“; ein Trink, wic Fraiikreich, das doch baarcs Grid bcsiven miissr, sich ans keine andere Wrist: 51) Millionen Ji“. zu Verschaffen gcivußt, als in- dem es, Rußlands Hiilfe angcnvmmcn. (HiriMr Ansicht ist dsr Con- stitutionncl, 'wäbreénd-dic Pskssl ihrcm (Lirnndsaßc treu bleibt und rpredcrholrnilirh fiirxtitc russische Allianz sich crkläit. Cs qcbe mir therltcrnattdrn, tiiemt die's Blatt, 1) die englische Allianz, wéiche seit 1/ ,;ahrcndic großtcu Opfer auferlkgt, immer einskitiq zu Eng- iands Gunsicn in Anspruch, _qrn'ommcii imd äliégcfallln sei,“ Und bei ]cder (Heicgrnhcit, wo es 1111) um dir ilcinsthonzession anJranfreia) grhandcii h.1b_i-„brrck)en wolle; man denke nur an Pritcbard, Marokko, dic spaiirjck)? z,)ciratl); dicse Allianz sei die Verleugnung Frankreichs; “..); die Allianz mit den Staaten zweiten Ranges, welchc Frankrrich zu fortwährendem Kriegsfuße zum Schuhe dieser Staaten und sich auf alle Fälle gefaßt zu halten zwinge; dicse Allianz sei der Krieg und die aUgcmrine Revolution“, I?) die systematische Jsolirungz das sei die Hirigabe an die revolutionaire Propaganda, Schwäche nach aussen, Mißtrauen nach innen, Unsicherhrit allenthalben; diescr Zu- stand srt der PerfaU'Frankreichs: 1) die russische Allianz; sic gebe am meisten Sicherheit und lege am wenigsten Lasten auf. Der beste Verbündete sri der, mit dcm man am meisten grmeinsamc Itrtcrkssrn und am Wenigstrn unjrrirvillige Berührungen habe: die russische Al- lianz sei der Fortschritt, sci drr Frirde.
Das Joiiriiql dcfs Daihats äußert sick) gigen dcn Consti- tutionnci neuerdings in folgender Weise über den Wahlrcsorm-Plan des Herrn Drivergirr de Hauranne:
„UnicugbardThatsache ist “9/ daß die Wahlgcsctze vortrefflich odr! mangelhaft sind, ]c nach dcm Dafiirhalten drr Parteirn. Unter dchrstan- ration war die Partci des alten Regime nack) dcn Wahlcn von 1824 mit dem Wahlgcscß schr zufrieden; 1827 dagrgrn, ebenfalls nach ren Wahlen, fand dicsclbc Partei das Gescs unvolikommrn und gefährlich. Eswixd cr- iaubt sein, in den lärmcndm Protcsiationrn, welcbe in dirsrm Augcnblicf von den koalisirtrn Parteien gegen das Wahlgesrß von 18541 erhoben wer- den, nur das ciiifache Geständnis; zu schi", daß sie ohnmächtig smd, so lange dicses Gescy in Kraft bleibt. Arndert, wenn ihr wollt, das Gcseß zehnmal: scid abcr gewiß, es wird den Parteien nic iiisagcn, falls es eine der constitntionellcn Monarchie und drrChartc von „1830 energisch ergcbcne Majorität in die Kammer bringt. So rcditzirt sich Alles auf die Frage: ob die gegenwäreigc Mehrheit den Versuch nmcbcn und das Wahlgeseß von 1831 dafiir strafen will, das; es ihr das Dasein gcgrbrn hat. Man nirndct rin: “.'lbcr nnscr Wahlgcscß isi doch so iinvolikoinmcnz das Prinzip dcs Census krankt an Willkür; ro schließt virlc fähige Viirger vom Stimmrecht ans; chiqstcns sollte doch der Eikifiliß der ganzen I)iittciilassc grfichert werdcn; khöi'cn nicht Advokaten, Aeritr, Notarr, anch wenn sic untcr 200 Franic" 5ibgabcn zahlen, zur Mittclklaffc? Wir? (Hrstcin vori) (Hatte ich politische Rechte, und hcutc bin ich dcicn beraubt, Weil mir der Stcuer-Erhcbcr 10 Franken Wenigcr abverlangt? Daraus ist zu cntgegncn: Ez crfordcrt Wenig Vcrstnnd, cinzuschcn, daß zwischen einem Viirgrr, der 200 Fr,. ?lbgabcn zahlt, und cinrm anderen, der nur mit „190 Fr. bcßrurrt isi,- rin schr gc- ringer Untrrschied Walter; aber es zeigt von mori) weniger Einsicht, Wenn man sich auf ein so nicbtigcs ?lrgiimciit stiixit. Wc!“ wris: denn nicht, das: jede Beschränkung etwas Unvollkommrncs hat, und daf; nichtsdestoweniger in allen Dingen cine Veichriinknng nothwendig ist. Es kömmt auch gar nicht daraiif an, ob die ganzc J)ii:tclklaffc mitstimmt, wenn nur diejenigen aus ihrem Schooßr, welcbe stimmberechtigt find, ihren wahrciiGeist athmcn. Das Gescx; von 1817 beengte die Zahl der Wähler Weit mehr, als es das Gesey von 1831 jhut. War es etwa ein Zufall, daß desscnungeaci'tct dic Mittslkiasseu wiihrend der funfzchn Jahre der Restauration das gedachte (Hcsrs als die kostbarsie ihrrr Erobcrungcu, als die erste ihrer Bürgscbaslcn ansahen? Dock) man wird uns mit dcm rwigrn Einwnrf kommen, den alle Neuerer dcn Koiiscwativcn machen; man wird uns sach: Ihr seid also gegen den Fortschritt? Fortschritt! Ein schönes Woti. Worin bcficht abcr der Fortschritt? Ist nicht nach funszig Jahren voll Revoliitionen die Sta- bilität fiir ein Land der erste, der nöthigsie Fortschritt? Wie? im Augen- blick, wo Frankreich anfängt, ausmruhen von seinen langen Agitaiioncn, sollen die Männer, denen es seineGeschicke anvertraut hat, um einer Laune zu stöhnen, nochmals das Gefühl des Vertrauens und das Verlangen nach Stetigkeit stören? Während die Achiimg vor den Geseyen kaum wicder aus- kömmt, sollen anrifel an dem Grund cscß gepflegt und damit jene Achtung von neuem erschizttxrt werden? Wäxrend die erklärtesien Feinde unserer Regierung, Leßtirmrßcn und Republikaner, fich gegen ein Wahlsystem vcr- binden, dessen eilsame Gewalt sie eben damit proklamiren, sollen wir, bc- täubt von ihrem Grschrei oder verführt von ihren Sophismen, dicses Wahl- system so zu saan m Anklagestand verseyen? Wahrlich, das wäre weder klug, noch versiandig, nych mutbig. Wirst man uns vor, wir seien dem Fortschritt abgeneigt, wer,! wir nicht zugeben wollen, daß man unsere Ge. sese alle zwei Jahre iimandere, so muß es uns erlaubt sein, unsererseits die Gegner zu fragen, waß fie untcr Fortschritt verstehen. Ist es Fort- schritt, wenn man sich beständig in demselben Kreise herumdreht, beständig wieder einreißt, was man kaum erst aufgebaut hat? J| es Fortschritt, wenn man ewig und unermüdlich Ideen und Theorieen anregt, die eine
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vierzigjährige Erfahrung vernrthrilt habrn sollte? Nein! das iß kein Fort- schritt, das is? Agitation, chiselt man noch, daß es so ist, so frage man das Land, das allerdings dcn Fortschritt will, sich aber dennoch wcniqer um all eure Wa!.iresorme11 brkümmert, als um dir kleinsteFinani- odcr Doua- nenfrage. Wir glauben die vornehmlicbsicn Walilrcformfragrn, welche der Constitutionnel an uns gerichtet hat, in Vorstrhcndrm aufs einsaclisie mid rrnwiderspieckpliii-ße erledigt zu haben. Soll en jnijschen "„sexc Ant- worten dcm Constitutionnrl nicbt gcniigciid ('ks(l'kii'lki, io wiirdcn wir ihn in „Kenntnis; srßcn, daß kicselbeu wörtlieb cincr :)icdc cntnommcii ;"ind, die Herr Tnvcrgier de „()mit-inne im Jahr 183.7 griiaitin bat.“
*Der Moniteur Veröffkntlicht eiiien Bclichk drsiiirncrals Ma- rky, nach welchem die Razzia am “[.-“;.Jebrimr dicillrd-Aiffa:(§5arabas wrlche bis zu den Gränzrn dcs bkw0hlibüklll Laiidko Verfolqt wurden, zur Unterwerfung veranlaßt hatte. 'Der (Mnrral [mkkr auch“ dicNach- richt von Unterrversung drr Uled-Aiffa-Grmgqo erhalten, so das; ert das ganze Land bis in de'" Wed-Dschedi ki'T-l (Franzosen gclwrcht.
Dkk Seine-Präfkkt hat die Steurr-Einnrdmrr aiigkwicseit, unter den obwalirndkn Verhiiltniffrn wegen säiimige Stcarrzahler griind zu verfahren und keine gkrichtliche Verfolgiiiig :,ii vrranlaffkn, bevor die höhere Behörde dazu crmiichtigr.
Jules Janin zeigt in dem öffentlichxn Biiiitrrn an, daß rr die ihm gerichtlich zuerkannten Etitschädigungsgrlrcr seines Prozcffrs ge- gen dcn Corsair-Satan, dic Franck Theatrale und den Jurek, im Betrage von 16,000 Fr., dcm Mair:- sciiirs Arrondisse- mriits angewikse'n habe, damit derselbe daéiir Brod kaufen und unter die nothlkidknden Klassen vrrthriicn kiinnen
Eiiirm Brief- ("1115 Vkrncrnz im Journal des Té-batö zufolge, hat ms finniiisische .Handelsschiff„21jai““ die' amctikanischc Biokake vor Veracruz forcirt iind cine in England fiir Utl'j'iki'ljliskl)? Zlochnung gekaufte Ladung Kriegswaffen gliicklich in drn Hafcn gc- facht.
Brie'fe aus Lima meldcn, das; Herr d'Lstiv, wclchrr mit Herrn di? Castklimii eine wiffcnschaftliche Reise von Rio Jaiiriro qiirr diirri) Siid-Amerika nach Lima untrrnommrn hatte und von da wirkst rbrn so ziiriickkrhrtr, am “|. Dczkmbcr Vorigrn Jahrcö auf dem Amaidncn- Stront, in dcr Grgciid, wo der Strom, wrlchrr bishrr vori Siidkr! nach Norden läuft, plöleich nach Lstrn sick) windet, von dcn Ru- derer" seiner Jliiße erschlagkn worden sri.
Ponsard, rer Vcrfassrr dir„Lucri'tia“ und „Agnes wonMrran", Vlrhc'iraihe't sich mit der Torhirr drs chrmaligkn Tir'rktorö drs (Ziymnase- Thcatcrs, Herrn Poirson, Dim. Poirson crlxält Üiö Mitgift 500,000Jr.
Jm Eurr:Dcpartenient hat kin am “lleärz kimi) Uiivorsichtig- krit won Holil).iiiri'ii vrriirsnchirr ILrildbkaUd, L| Hektaren cincs Kiiiiigliihcn Privatsorstes zerstört,
Dänemark,
Kopenhagen, 2-1. Miirz. Als nenlich im Königl. Shau- spicll)ausr, nacb Be'rndigung dc.) erstenAkts drs Stiicke»: „DonC-ncsar de Bazan“, der Vorhang fall?" sollte, trug sick) drr Uiifall zu, da[; die Lam- penkrone nicht grhöxii angehalten Wards, sondxin nur immer größerer Schnclligke'it hrrabiank und am Ende auf die dritte Bank im zweiten Pax- quet niederfiel, wodurch fiianersoneu medr oder weniger starke Bcr- leZungen erhielten, so daß sie hinausgebrackyt werden mußten, wer nach dem Hoépital und eine nach Hause, Es wurde hierauf dem Publikum von der Bühne angezeigt, das; die Vorstrkiang nick)? soit- gesexzt werdcn könne, und das; die Antvcseiidi'n idr Geld ziiriickrrhai- ten könntcn. Nach der von der Polizri mit Hinzuzirhung der Sache kundiger Leute angestrllten Untersuchung ergab sich, dis; dcr Apparat zum Auf- und Nicderzichen drr Krone in gehörige'm Stande gé'insé'il, und daß das Ungliick dadurch entstanden war, daß von den vierLen- ten, die damit beauftragt find, die Prozednr zu lritrn, mir zwri zii- gkgcn waren, Wklchk anqcfangrii l).]tic'ii, die' Kroric hci'abzulasskn, [ic abcr darm nicht im Sinken aufzuhalten Vcrmoch'teit.
Oilmdrrn und China.
London, 23. Frhr. (B. H.) Die Berichte drr Uklllstkll Ueberlandpost, wclche Bombay am ]6.Jebr1mr verlass" har, bringcii einen Tagcsbi'frhi oder viriwrhr cine Art von Manifest drs Gr::cralö Sir Charles Napier, erlassrn [Wi Glei'xji'tlizU'ik der Vermindrrimg drs in Sind siationirten Hierro imd be'fiimint, iii soidatischrr Kiijk die als „iiothwcndig“ bezeichnete Bcsii;rrgrrifung von Sind in U'Öka- tigen Und zugleich die Nutzbarkeit der Eroberung darzutdnii. Wenn es sich nur um Aufrcchthaltung dcr iiiitcre'n Riihc iti Sind gehandrlt hätte', erklärt, der Grnkral, so [)i'iitl dic Truppen-Rcduciion schon vor zweiJahren siatthaben kiinnen; dic brdrnklichkn Zustände im Priidsibab haben sic bisher verhindert. Troy drr brdeiitmidcn Hecrconmrdt, welche in Sind zu erhaltkn gewesen ist, haben indcß dic finanzirlie'n Vrrl).iieriffc rin srhr günstiges Rrsiiltnt krge'be'n. Seit der Bksißi'k- gi'rifiiiig VD" Siiid nämlichsind and der Einnahme dcs Lalidlö nicht nur die Kosten: fiir die' Civil-Vcrwaltiiiig, mit Einschluß drs Umtri- halts einer 2100 Mann starken Polizci, be'sirittc'ir wordrn, sondri'n rs hat sich auch rin Ueberschuß vo" i;) Lacs .';7,-1.'Z.“) Rupihs eige- bk", Wllchcr auf die Llnikrhaltung des in Sind stationirtrii He'li't'ö verwendet wordrn isi, wclchrö vor der Bt'sinjgkksfuilg, d. l). wirt)- rrnd drr" blos trinporaircn Occupation, natiirlick; ausschlirßlich auf Kosten der osiindischenCompagnir, erhaltrn Wkkdln mußten Ucbrrdics wiirdr", wenn die Emire nicht abgrsryi wordrn wären, und wenn man sich mit der jedenfalls unabweiöiichcn Vcsryung dcs Landes bis jrtzt hätte begnügen wollen, eine brdrutcnde Truppenvrrsiärkung und dem- gemäß eine noch vill brdcutendrre Vc'rmchrung der Kosten nöthig gcwordkn sein, drnn dic Emire, iii ihrcr Centralste'liung ztudembad und Kyrpur und iibkr ein Heer von “100,000 Mann gi'biktend, wür- drn einem schwachen britischen Trnppcn-Cvrps lcichtVeidcrben hach bringen können, ja ohne die auf VesehlLord Cilcnborough'd im Jahre 1818 unternommenen raschen Operationen, in dcrrn Folge die Schlach- ten von Hyderabad und Mianih geschlagen wurden, wiirde das bri- tische .Hccr in Sind schwerlich dem Schicksal des in den Pässen von Kabul Vcrnichtcten Armce-Corps haben entgehen iöiinrn. Was nun die nachhaltigen Vortheile der Besiyergrcifimg von Sind betrifft, so faßt Sir Charles Napier sic in Jolgrndkm zusammen. In militairi- scher Beziehung erschrint Sind als die Schnywehr der Nortwcsi- Gräuze des britisch-osiindischen Reichs, in kommerzieller Hinsicht ist es, weil es den Indus beherrscht, der Schliiffcl zum Pendschab. Die bisherige Gränzbewachng von thj bis Balmir kann aufgegeben werden, und da zur Aufrechthaltung der Ruhe im Innern von Sind die neu errichtete Polizei, die aus denLandes-Revenüen bezahlt wird, geniigt, so ist die Bewachung der neu erworbenen Gränze ohne Ver- mehrung der bestehenden Truppenmacht zu bewerkstelligen. Die immer mehr sich steigernde Einnahme Sinds werde bedeutende Ueberschüsse in den ostindischen Schah liefern können, schon cht aber haben sich speziell die Einnahmen der Präsidentschaft Bombay sehr bedeutend dadurch vermehrt, daß der Besiß Von Sind dem bisherigen Schmuggel- bandel in Opium ein Ende gemacht hat. Der Handelsverkehr zwi- schen Kerratschi und Sukkur fängt bereits an, sehr lebhaft zu werden, und wird sich sehr bald bis in den Pendschab erstrecken, sobald die dortigen Verhältniss sich konsolidirt haben. Sukkur oder, wie es auf
chen Zeitung.
Dienstag den
Befehl Lord Ellenborough's genannt werden soll, „Victoria am Indus“ ist bereits das Depot für die nach Mittel-Asien bestimmten Waarni geworde'n. Der General schließt sein Manifest, das wohl hauptsäch. [ich gegen die Clique seiner Verkleinern in Bombay gerichtet ist, in- dem cr die zuriickkehrenden Soldaten mit dern Lobe entläßt, daß sj: sich nicht nur durch VraVour im Felde, sondern auch durch ein ver- söhnlichls Betragen nach dem Siege ausgezeichnrt haben, so daß während ihrer vierjährigen Anwesenheit in Sind die vollkommenste Eintracht zwischen ihnen und den Bewohnern des Landes obgewaltet habe. General Napier zeigt am Ende seint'r Denkschrift an, daß er fiir jlßt als Gouverneur in Sind bleiben Werde.
Aus dem Pendschab wird gemeldet, daß die Hazarihs sich den Vrsehlen ihres neuen Herrschers, (Hulab Singh, nicht unterwerfen wollen, und daß deshalb das 1002 britische ananterie-Regimeni ge- gen sic geschickt worden sei; nach Anderen soll der Aufstand schon unterdrückt worden sein.
Die bevorstehende Reduction des Heeres der oftindischen Com- pagnie soll, wie es heißt, durch Verminderung eines jeden Regiments eingeborner Truppen um 200 Mann und durch völlige Auflösung mchrcrcr Regimenter bewerkstelligt werden. Es handelt sich darum, durch eine Ersparniß von 13§ Mili. Pfd. Strrl. das Gleichgewicht zwischen Einnahme und Ausgabe herzustellen; die Zahl der ;“th im Dienst brfindlichkn Truppen brträgt 75,000 Mann nebst mehreren [)xindrrt Offizieren mehr als im Jahre 15438. _ Der durch seinen Marsxb nnch Kabul berühmt gewvrdene Gcneral Sir G. Pollock sisdt sicb grnöthigt, wegen gcschwächter Gesundheit nach England „zuriickiufrbrcn.
Dir Nachrichtrn aus China reichen bis zum 31. Januar und sind im Ganzrn imbkdkuiend. Zn Canton hatte sich eine ausschließ- lich aus britischen Kaufleuten bestehrndc Handelskammer gebildet, de- rcn rrsti'ö Wcrk eine Beschwerde iiber die Behandlung der britischen Ulikl'i'khi'lilt'n in China war, welche durch Herrn Tuncombe und Lord Brongiiam den beiden Parlr'imrntshäusern überreicht werden soll. - Zn Hviigfong war eine chinesisch-asiatischc Gesellsckiaft unter dem Vorsixze des Sir John Davis gcbildct worden, welche sich mit Er- forschung drs Standes der Künste und Wiffenschaftrn in China be- schäftigrn soll. *
In einem Aiiszuge eines Briefes aus Manila vom 22, Ja- nimr heißt rs: „Zunächst haben wir Ihnen mitzutheilen, daß eine Fcurrsbrunst am verflossenen Sonntage, von Nachmittags 4 Uhr bis 10 Uhr dauernd, ein ganzes Qimrticr dcr Vorstädte Manila's in Asche lrgtr. Gottlob, hat dieses an und fiir sich traurige Ereigniß durchaus keinen Einfluß, sei es auf den hiesigen Engroshandel, noch auf den Detailhandel, und wir giaubcn' mit Gewißheit behaupten zu diirfcn, das; so wenig irgend ein hiesiges Handelshaus, wie Laden- l)alter, irgend einen Verlust dadurch erlitten hat oder befürchten dürfte. Der nicdcrgebrannte Theil der Vorstädte, dcr etwa 20 bis 30 Mi- nuicn im Umfange haben mag, war von Jndiern und Mestizen be- wohnt. Die Bambushiitten der Ersteren, wie manche der in ihrer Mitte befindlichen, mit sieincrnen er:-de-Chaussés versehenen Häuser
der Mcstizen wurden bald ein Raub der Flammen. Nur wenige der leßteren bliebrn verschont. *Der Verlust der anisr ist leicht zu er- sexzcn, dcrjlnige mrbrerrr ker abgebrannten wohlhabendrn Mesiizen ist fiir dieselben persöiilick) cin harte'r Schlag; jedoch, wie bemerkt, ohne alle' komrncrzirlle Rückwirkung. Wir möchten den niedergebrann- ten Thkil der Vorstädte ctwa mit kiiiem drr imbkdeutcnderkn Thriie dcr Giashiittc v-xrgie'iihen.“
Eisenbahnen,
Speyer, ;.)], März, Die hiesige Zkitung entbältNachsiehen- drs iibcr die Brrhéiltnisse des sranzösisrhcn Antheils der Rhein-Eisen- bahn: „Die Untersuchung;!-K'onimission hat sich am 18th d. zu Straßburg vrrsammeit, und sir wird vcrmuthlich grstern Abend ihre Vrrhandlungcn grsibloffrn haben. Ueber die Nothwendigkeit und Dringliiiikcit bicsrr Bahnanlage hkrrschi Volikommene Stimmen-Ein- l)rliigklii, und die Kornmission wird sich fiir die lndliche Beschleuni- gung der Sache? in Frankreich mit alien! Nachdrucke verwenden. Ab- ivcichriidc Meinungen hkrrschrn dagegen iiber die Frage wegen der thmiihtnng: ob dieselbe nämlichxon Straßburg nach Lauterburg Oder nach Hagrnau und Weimrnbnrg ,grfiihrt werdcn soli. Dic Mehrzahl der Stimmen „ist unzweifelhaft fiir die lest- b*3richnrtc Richtung. Auch die Handclskammer von Straß- [*urq hat sich in diesem,_ jene Von Mühlhausen aber im ent- gcgrngrsrxitcn Sinne audgrjprochcn. ancffen- erkennt man allerseits die Nothwcndigkcit, daß vor allxm Anderen dieHauptsachc, das Zu- siandrkommrn der Bahn selbst, gesichert und daß die bloß sckundäre und lokale Frage we'gen der Richtung jrnem Hauptpunkt: untergeord- nrt wkrden muß. Die Vertretrr der verschiedenen Richtungen wer- drn dröhalb gemeinsam dahin wirken, daß _ was die Hauptsache betrifft _ die Erbauung kiner Eisenbahn von Straßburg nach der bayrrrsrbrn Gränze noch in dcr dieSmaligen französischen Kammer- Sitzung durch ein förmlichks Gescß außer Frage gestellt werde, und das; sodann _ was den untergeordneten Punkt anbelangt _ der Anskhluszort Vermittelst Verhandlungen zwischen der bayerischen und französischen Regierung definitiv festgestellt werde.“
Wkainz, 23. März. Der an die fiinimberechtigien Aciionaire so cbrnvrrtheilte Geschäfts-Bericht des Verwaltungs-Raths der Tau- nus;Eisenbahn-(Hesellschaft, welche am ?5. März in Mainz ihre dies- jährige Gsncral-Versammlung halten wird, gewährt im Wesentlichen ungemrin befriedigende Resultate. Derselbe bebt mit der Berner- kung an, daß auf dieser Eisenstraße seit ihrem Vrsiehrn 5'5 Millionen Personen befördert wurden, ohne daß auch nur ein Menschenleben gefährdet worden sei. Davvn kommen nun auf das jüngst abge- wiihcne Betriebsjahr, wie aus dem Vcrfolg des Berichts erhelit, 107,642, etwa 300 Personen angerechnet, welchc mittelst Exkkax???“ ten befördert wurden. Als weitere Einnahmqurlien wcrden M,: ché Ctr. Uebrrgewicht des Passagier-Grpäcks und 168.034? C““ FWW giiter _ den Vieb-Transport :c. nicht mit indegkiffk" "" atngeiét qe; Dabei ist jedoch zu bemerken, daß der Frachtgutcr-Tmns?§rchem aber gen Ende des Jahres einigermaßen in Schwung kam,
- . - -- “ bei weitem be- stets im Steigen isi und demnack sur die;“:JZakFch weitere An-
lan rei ere Er ebnisse zu liefern verheißt, , : „ - italien,chibn zu be'o'rdern, bereits ringebabnk«F*FlD'HieGAYmZ: Mr nahme belief sich im Jahre 1846 auf 479, _ -- 20 000g 1 auf 246 891 Fl. so daß 232718 Fl., mtthm etwa , F . mehr als im !),orhergelienden Jahre, zur Verfügung dkk„Gknkkal-Véks§mm- lung verbleiben. Die ärksie Einnahmé_ wurde im Monat Zu“: ge; t wo sich 114 69YReisende der Eisenbahn bedierrten, währen YaZaimar nur 82 527 Personen auf derselbe'n befördert wurden. 1 it en Verlaufe des Jahres aber legten die Wagerlzüge 37,813 Jm a 3 Unter den Ausgabe-Rubrrken endlich ist fiir dre
FLTJÜSZTFZKLUFTF.|ärÜ-te Betrag audgeworfen, nämlich: 165,17? J'-