Bekanntmaiiiungen.
[469] Steckbrief.
Von Sonntag den 101111 d. Mrs. Abends ZM." Montag friih ist hier am Orte aus dem 2711112114111? auf Zewaltsamc Wcisc durcb Z1*i'kl'_;k"11*1md, Maxh- 1ch1Ü11el dic Kämmerci-Kaffc bcswk'ÜU- 4" "."? Zia- sten cntbiclt Wcrtbvollc Tokmnc111c,_ "*“]le dlc „VCP brechcr anf cincr ,Wicsc 1111"Ück3!*']*1"*'",„hab??!5 T'“, tn dent andercn ölasmi [*kfl'nkiickW 11," 1,1111. ".* IWW"- Anweisungcn, I„ f;, „. 1;- „0- „;o- Wld "Uk ZUUZÖ [affung dcs Wc" ans [*1'1' 23101 111111) crbrochcncn Ka- stens ans dcmscibrn cittivciirct, , _ „
Der [„,-„“ck [ikßk,1skc„_bit'k als Cntlanencr, zuruck- geblicbcnc .))3„,],»,*-i_53_c1*11111' *))?cmmcrt hat ,ge]tc1'u be- 181124 die „711,11 imgexpmizdcn mid a1,1ch_dcn vielfach mid vieljäbriq sibon ,1*01msteii,_ oft nur ö,)and- urid Fuß,- swrciiqcr*scko11*.*-1101611giwcwiicn “Iii“bcitiimaYn, 11111 11111 MWM ]11111T'1'111k1'11, "._i-riedrick) “2111/31111 «chrocdcr
als (111111111011 lelcbltkt, der mit Cpcrizcug ibn be-
sucbt, dic Tkiar mit ihm vcriibt imd ibm 51 Thlr.
15 Zgi“. 0 Pf. von dem (Hold? als ?liitbcil gcgebcn babe: *.Ue'cmmcrt hat auch seinen hier vergrabcncn 211111101 Überliefert.
Sofortige Ncqiiisikioncn, dcn Schroeder in Frank- furt a. d. L., wo derselbe 2841 nach crlangtcr Begna- digung in die Nicolaiscbc Fabrik entlaffen ist, polizei- lich zii vcrbaften, sind schlgeschlagen, cr hat sich der Verhaftung diirch dic Fliicbt entzogen.
Alle Civil- imd “))?ilitair-Bchördcn dcs Ina und Auslandes werden also dicnstctgcbenst ersucht, auf den Unten näher beschriebenen gefährlichen S chroeder ihr Angenmcik zu richten, ihn im Bctretnngöfall verhaften, mit sicherem Gclcitc hierher transportiren und an uns rcip. dcn ernannten anuircntcn Assessor Scholle ab- liefern zu laffcn. Wir versichern die sofortige Erstat- tiing dcr dadiirck) ci'wiichscncn ?lilslagcn und den ver- ehrten Bebördcn dcs Auslandes cine glcichc Rechts- willféibrigfcit.
Sonnenburg, den 21, Mai 1847.
Königl. Pkciiß. Land -« imd Stadtgericht, Personal - Bcsckiie i b ung.
„Dcr Arbcitdmaim Friedrich August Schrocder ans Laiibiiiigcn bci *Bocscnburg gebürtig, evangelisch, etwa :58 Jahr alt, 5 71111“; 5'5 Zoll groß, soll dunkle Haa1*c,blai'ics (chsiibt iind angeblich einen schivarzcn Backenbait, blauen Uebci'i'ock babe", Näheres Signa- lcmcnt ist nicbt aiizixgcbcii, da er vor (Herich1 hier noch nicbt gestaiidcii.
[470] B c i a 1111 1 111 a ck 11 11 g.
Die iibcr dcn (ßöiitöbesißcr Wilhelm Hcinricb Pcitich auf Bunkow, Wegen Vcrichchdiiiig aiif Grimd dcs rechtskräftigen Uricis vom 10. April 1842 thänqte Vormimdicbaii ist aufgehoben imd demftibcn dic vöiiig freie Vcrfiigimg iibcr icin Bcimbgcn zurückgegeben.
Cbslin, den 5. Mai 1847. Iibiiigliibcs Piipillcii - Kollcgiiim.
[1003] Oeffentliche Vorladitng.
Zn Fbigc 211111101911 ihrs! [1111111111121 néichßcit Ver- wandtcn .1111Todc62111ä11131g ti'crdkn 1111chgknanntc VU"- scbolkkm':
1) drr am 2. Zanimr 1770" 111 Obcr-L'ichtenait, hir- sigcn chiscö, ge'boknc vormalige Dicnstknccbt Zo- bann Christian Spcck, Sohn des Häiiölcrs Christian Spyri“, der sich imZahke 1827 von seincm genann- ten Geburw- iind Wohnbau, ohne weitcre Nach- rich1 von sich se*itde1n, cntfci'nt hat, mit einem zu- riickgcbliebcnen Vermögen z. 31. von 52 Thlr. 11 Sgr. 9 Pk. im hiesigen Dcpositorio;
2) dcr am 24. September 1704 hicrorts gcborne Tuchmachergeselle Carl Gottfried Ticß, Sohn des Bürgirs und Ziicbners glcichcn Namens, der sich am 2. April 1834 von hier entfernt hat, und von dem ein Jahr später die leyten Nachrichten einge- gangen find, mit einem dergleichen z. Zt. von 9 Thlr. 24 Sgr. 7 Pf.;
3) der am 1. Juni 1802 hier geborene Schmiedegc- selle Johann AngustDornbluih, Sohn des Schmie- demeisters Johann Chrißoph Dornbluth, der sich im Jahre 1822 von hier entfernt und durch ein Schreiben mts Vitcnos-Ayres vom 10. März1835 die letzte Nachricht von fich gegeben hat, mit einem dergleichen z. Zt. von 375 Thlr. 4 Sgr. 3 Pf.,
nebst deren etwa zurückgelassenen unbekannten Erben und Erbnehmern hierdurch vorgeladen, fich innerhalb neun Monaten, spiiteßens in dem Termine
aus,den 21. Augus11847, Vorm, 10 Uhr,
an hiesiger Gerich1ss1elle persönlich oder schriftlich zu melden und von hier weitere Anweisung zu erwarten, unter de„r Warum?, daß sonst die genanmen Verschol- lcnen fur todt cri ärt Werden werden und ihr ermö-
gen den bekannten lcgitimirten Erben auögeantWortet werden wird.
Laubgn, den 2. November 846. Konigl. Preußisches Land- und Stadtgericht. Baum
--*--_K
[468] Bekanntmachung. Der diesjährige Wollmarkt findet hier den 16., 17.
und 18. Juni ci). wie sonst auf dcn arade lä
und darf die Verwicgimg und Lagequ dcrp TFMcftWi den Marktpläch nicht vor dem 13. Juni (*. höherer Verordnung zufolge geschehen. Wir iverden dafiir sor- gen, daß durch Aufstellung einer hinreichciidenZahl von Waagen vor den Thoren die Verwiegunq der Wollsäcke von 4 Uhr friih raschen Fortgang habé, und daß auf den Marktpkäsen die nöthigen Unterlagen vor- gefunden werden. Die desfallsigen Kosten sind indes; durch das bisher erhobene Waage- und Lagergeld nicht Jedeckt worden, daher fiir das Wiegen wie bisher [110
288
Allgemeiner Anzeiger.
erer Genehmigung [""" Centner eiu Silbergroschen
1lchs Pfeynige von den betreffenden Beamten erhoben werden wird.
Stettin, den 16. Mai 1847. Wollmarkts- Komeission.
[437|
Tic hiesige, Kaufmannschaft, bescclt von dem Wun- sche, dcn ]kngM Nothstand möglichst zu lindern, hat durch reichliche Spenden einem aas ihrer Mitte gebil- deten Comité die erforderlichen Geldmittel ewährt, um den bcdiirstigkn hiesigen Einwohnern den Mangel und die Theurung der ersten Lebciisbcdlirfniffc mindcr fiihl- bar zu machen.
In Betracht, daß die woblthäti«e Wizfsamfeit dcr Stippenve11heiliings-Anstalten mit “I]blauf dieses Mo- nate; aufhört, daß, Dank der Fürsorge unserer Staats- und Kommnnal- Behördcn, Kartoffeln zwar reichlicher vorhandcn iind ivotzlfciler als zeithcr zu haben, Hülsen- früchte aber kaum noch 311 beschaffen sind, gedenkt das untcrzcickynete Comité seine Wirksamkeit dadiircb zii bc- giiincn, daß es vorerst cinen Verkauf von Reis veran- [amen wird, der 311 diesem chck untcr giinstigen Be- dimungen ihm wothollcnd Überlassen ist.
as Comité, iintcrstiißt von geehrten Corporationö- Mitgliedern, wird vom nächsten Mittwoch den 191en d. M. an, in den Nachmittagsstimden von 4 bis 7 Uhr,
an hiesiger Börse
guten Neis, 3112 Zgr. per Pfund, in Packcien von 1 Pfd. und “Y, Pfd., also für resp. 2 Sgr. und 5 Sgr. verkaufen und damit einstweilen täglich, Sonn- und Festtage ausgenommen, fortfahren.
Ob imd inwiefern noch andere Verkaiifösti-llen in vcr- scl)icdenen Stadtthcilcn cingcrichtei jverdcn sollen, bl-xibt Lex ?Zeschlußnahme und späteren Bekanntmachung vor- c m ten.
Möxe dic wohlmeincnde Absicht der Kansmannschaft sich cr]iillen; möge aber auch eine Hiilfslcistung, welibe lcdiglicb nUk dcn wahrhaft Bedürftigen unter den hic- sigcn Einwohnern zugedach1 ist, auch nur von diesen in Anspruch genommen, und somit unser Vcrtmucn aiif den hicr wi111k11d1'11 el,)rcnhaften rechtlichen Zinn gerecht- fertigt Werden.
Berlin, 14.111110 1847.
Das Comité der Ki'iitsniamiscbaft zum Zweck dci“ Ve- thciligung an dcrlebiilse dcs beirschcndcnNothstandes.
entner ein Silbergroschen, an Lagergeld aber mit hö-
JRagdeburg- Halberstädter ““"" Eisenbahn.
,Diiick) Veichinß dcs 153csc11stlckas1s-Ausschiiffes ist den stimmbeerWgten Actioimiren der I)iagdeburg-Halber- studier Eiicnbahn, die ficic Fabri auf dieser Bahn, 11 und von der am 2101211 11. MW„ Vormittags 10 U 1, im Bahnhofs-Gcbäiidc zu (Hr. Oschersleben abznhal- 1111dc11 (55211cral-Vcrsammlung bewilligt, nud diincn fiir diescr: Zwei? dic Einlaßkartcn ziir General:-Versamm- lung als Fahi'billctö.
911111) wird am Tage dsr“ (Murral-Versammlung ziir Vi'föidcmtng kl!“ ?ictivnairc cin Ertrazitg Morgens 8 Ubi" von 9.1111gdcburg nacb1531“.Oscbci'slcbcit abgchcn.
Halberstadt, am 20. Mai 1847.
Der Vorsixzciidc des Ausschusses der Magdeburg-Hal- bcrsiiidtcr Eisenbahn. K 1“ iigcr.
[42511] B c k a n n t m a ck 11 n g.
. ' xo. . “*.-“
BUglskh-VlarklsckW Cm'nbahn. Unter Be, ngnahme auf
,“)?" , die in unicrcm Gesell- schafts-Statute ». 11 bis 15 enthaltenen Ve- stimmungcn fordern wir die ?lctionaire hierdurch
auf, die sklhut'Ra-
tcnzahlung von
zehn Prozent aufdie resp. Acticn bis zum 1. Juli «. nach Wahl der Actionairc bei folqcndcn Bankhäuscrn, welclie die Zah- lungen vom 1. Mai ('. ab in den Vormittagsstundcn in Empfang nehmen werden, zu leisten,
in Berlin bei Herren Gebrüder Schickler,
in Elberfeld bci Herren von der Hevdt-Kerstcn
11. Söhne, in Elberfeld bci Herren Joh. W1chelhaus Pet. Sohn und
in Barmen bei Herrn Gebr. Fischer.
_ Es find bei dieser Cinmhlnng die über die friiheren Emzalslungen von funfzig Prozent sprechenden Quit- tungs ogcn mit einem doppelten Verzeichnisse, auf wcl- che_m außer den Nummern der Quittimgsbogen auch der cjammte Betrag der mit denselben eingehenden Zah- ungcn zu vermerken ist, bei einem der vorbenanntcn Bgnkhäuser einzureichen. Eines von diesen Verzeich- 1111101 wird, mit der Empsaiigö-Bcschcinigitnq des Bank- hauses Versehen, als JntcrimS-Quitiung dcin Actionair sofort zuriick (geben. Die Rückgabe der Quittunqsbo- gen selbst er olgt, nachdem auf jedem derselben iibér die neue Einzahlung quittirt sein wird, gegen Retradition der Jntcrintö-Qnittimg. *
,Die (1le die bisher gezahlten 50 Prozent fallenden Zinien seit dem [ckth Einzahlimgstage, 1. März ("., Werden gcmaß §, 18 des Statuts zu vier Prozent mit
MAI! 10.1102!
gen 11,1 “,Ilufrecliimng gebracht. genWartigen Einzahlung beginnt vom 1. Juli c. ab.
Elberfeld, den 21. April 1847.
Die T*ircction der Ver isch-Märkischcn Eisenbahn- (Heßellschaft.
[522 1. ]
Eisenbahn.
Die Herren Actionaire der Reise : Vricqcr Ei- senbahn-(Hcscllscimft la- den wir zu einer
außei'M'dcntli-
, -. „„,.,„-„ chin General- " - ' "- ,...-... ;“.1-9/ ** WEY»- Bt'rsammlung
auf den “14. Juni d. J., Mor-
x o 4- gens 10 Uhr, in Ylllwl im Gasthofc 311111 schwarzen Adler, hierdurch ein.
1531? cnständc der chthimg werden sein:
1) die projektirte Vcrcinignm des Betriebcs dcr Reiffe- Bricger mit der Obersc1118sischcn Bahn.
2) Die Wahl- dcr in die Stellc von ansxcschicdcncn '.Nitglicdern dcs Directorii und des *.liisschiiffi's erforderlicbcn “))kitglicdcr.
Z) Die Anträge mehrerer Actiouaire (Ulf Niederschla- gung] der wrgen verspäteter Einzahlung von Ein- schiiijrn auf die Vlctien verwirkten Conwentioiial“ Strafen.
Diejenigen Herren Actionaire, ivckchc diescr (5501cml-Vcrsainmlnng beiwohnen wollen, haben nach „C. 25. des Statuts die auf ihren Namen [anten- Mb oder ihnen gchbrig ccdii'tcn Qitittungzbogcn ciit- wc 0"
in Brcslau im Biii'cau der Obersckilcsisckicn Eisen- bahn-Gcscllschaft am 11. und 12. Juni oder
in Neisse im Gastboß zum schwarzi'n Adler bei dem Biireait-Vorstcher Herrn Faulhaber am 12. und “1:4. Juni zu vi'odiiziren,
oder dich am dritten Orte erfolgte Nicdrilcgimg nacb- zUWciicii und zugleich ein doppcltcs Vi'NkiclMis," der Nummern derselbcn zii iibsrgcbcn, von denen das einc uriickblcibt, das andere mit dem Siegel der Gesell- ?clmft und dem Vermerke der Stimmenzahl versehen, als Einiaßkarte dient.
Breslaii, den 12. Mai 1847.
Das Direktorium dcr Neissc-Bricger Eisenbahn- Gesellschaft,
. ' 5111-11-43:
c ]
[540,11] . „. Lobau- Zittauer Eisenbahn.
Die in unserer Bekanntmachitng vom 3. April [. J. anfgefiihrtcit 6 Stiick Jiitciims-Llcticn, aiif 111111111" bis zum 1.
„„ April «. ('. dic nrtinte Einzahlung nicht Z.„;.,.-.:.„,-,*.-ch;I_, gele_1stet wo„rdeii, 111.11, _ smd bis mit Ab-
«***»- "[allsdkl'Pl“i11111]lVfl"l| (den 10, Mai .1. (?.) mit Condentionalskmfe sämmtlicl) cingrlöst Wordcii und es hat daher eine Präklnsion von Interims-Acticn achter Einzahlung nicht stattzufindcn.
Zittau, am 17. Mai 1847.
Dircktoriitm der Löbau-Zitkauer Cisenbahit-(chscllsämsi. Exnx. Heisst.
„.. l'“?- 4 “_
. ' Z=
Fitcrarisiiic Zlnzcigcn. [41,7] '
.11151 [111111131lkl], 111 01113 111511“ [arge- 1701111110, 810. 1111110111] 11/1111 17105513. 1.011;.;111.“111 „11111 (:0.'5 81'1'11'5 01 „0110- 701111111", 11111')'t:10z1;112(11115 „11111 ])1011011nrisz“,
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*[*110 5660114 [):-11 15 011111111)- (167016610 !!": ,111601“)- 11111] 910611136 01 1111: 501131161: 01' (211111 Lnßiuoc1'111ß,
zwanzig Silbergroschen bei jedem Quittungsbo-
Die Verzinsung der ge-
(;ck-010757, 1111111111110ß)“, 111111 516-“1111 1211311165, etc,
(;]-(“1111811“). “111111181". (3801110117. 1117150111"): 0100111111105. iCnnalz, "1211111011, ant] ")(11'3111105, 01'1111.“ 01011011 L1111pnnkinß.
01' 191111115, “['110. “1111051111141“, 715 „1 i 01011111; 90111191". [ [)]-“1065, (“1(',
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[5111]
Meine icitige Abivcsciibcit von Ztcttin veranlaßt mich, meine (Hcschäftsfieimdc davon in 110111111113 111 setzen, das; icli dcm Rittergiits-Bcsißcr Herrn WU Brandccf-Nadrcnsc auf Tabor bci Stettin (Hine- ml-Vollmacbt ci'thcilt habe,
Der Rittcrgnts-Vcsißcr Constantin von :)1 a 111111.
[54211] Todcs-Aiizcigc.
Den am 19. Mai, Abends um 9 Ubi“, 111111! langen und schweren Leiden erfolgten sanstcn Tod ilirri'tbciii'cii (53111101 und Mutter, “Dorothee, geb, Freiin von (Hall, bccbicit sick), iim stille T11c1111111)111é biitcnd, 0- gcbcnst anzitzeigcn.
Bellnmnnsdorf, 20. Mai 1847.
Moriß von Wissing, Königl. Prensx,Iiaiiimerbeir. ?liignstc ,
ZZR), * von Wissing. Moriiz [5441]
1118101311010] 111 ["-[111111111114
Unterzcickmetcr erlaubt sich bici'diircl,» skin iimb dem großen Brande in dcr reizendstanagc 11111911]1k1“-B11ssi!1 neu erbaiitcö Hotel, dcffcii LZoliU“, Schlaf- und Vado zimmer auf das eleganteste mid comfortabclsic cingcrick)“ tet sind, dem geschätztenWohlwollen cines rciscndenPn- blikitnis wiederum auf das angclcgcntlichste zn cmpch len, und verspricht bci größtmögliclister Billigkeit dic proniptrstc und aufmerfsamstc Vcdicnitng, so das: keigcr seiner geehrten Gäste sein Hans iinbcfi'ickigt vcrlanen wird.
Des Mittags wird am “kam.: 41'1160', so wie zu jc- de1'*atidekcn Tageszeit I: ].“1 ():-rio. scrvirt,
Hamburg, im Mai 1847.
J. L. Schoof.
111111101105, 1111-11 170111111- 1100, 6100101115, 11.1115.
Warming, 111§111111§, .“111(]«'1*11(- 141110191051 01" 9101101“
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' ! in allen T eilen der Monarchie ' ohne reix-Erhöhnng. Sei einzelnen klammern wird . der Bogen mit 2'; Sgr. brrechnet. ,
Allgemeine
143.
Inhalt.
Amtlicher Theil, , , ,
Landtags=Angelegenheiten. Sißung der, Kur,“ der „drei Stände vom 19. Mai: Antrag wegen de,: Pfingstsmen; Erklaxung auf die Allerhöchste Proposition, betreffend die Abschaßung bauxritcher (Mundstücke n.'s,w.; Fortsetzung der Verhandlungen uber das Petition;- reibt; Gutachten, betreffend die Petitioncy wchy Anordnung der Provin- zial-Stände.namentlich in Bezug auf die Disqidenten und Verhandlun- gkl! d.!kliblk.
Beilagen.
Amtlicher Theil.
Sc. Majestät der König haben Allergnädigst _ckeruht:
Dem Rittmeister Freiherrn von Dancke mani), aggr. dem 1sten Garde:Ulanen (Landwehr-") Regimente iind Militmr-Gouverneur des jungen Prinzen Albrecht Von Preußen Königl. Hoheit, deu Ro- then Adlrr-ercn vierter Klasse; und
Dein chicrungs-Präsidenten Richter in Minden den Charak- 1er als Wirklichcr Geheimer Rath mit dem Prädikat „Excellenz“ zu verleihen und gleichzeitig seinem Gesuch um Versetzung in den Ruhe- stand vom “1. Oktober d. I. ab zu willfahren; so wie
Den ziim Direktor des Land- und Stadtgerichts in Coelleda er- nannten Land. und Stadtgerichts-Rath Beck) zugleich zum Kreis- Zustiz-Natl) fiir den Kreis Eckardtsberga zu ernennen.
Sc. Königl. Hobi'it der Prinz Albrecht ist nach Neu-Sire- [iy abgereist.
Brkanutniachung.
Post-Dampfschiff-Verbindnug zwischen Stettin und St. Petersburg.
Die beiden großen eisernen Pvst-Dampfschiffe „Preiißischer„21,d- ler“ und „Wladimir“ untcrhalten in diesein Jahre ein? reg„elmaß1g,e wöchentliche Verbindung zwischen Stettin, resp. SWmemunde uud Kronstadt (St. Petersburg).
Dic Abfer1igiiug erfolgt:
aus Stcktin jeden S onnabend Mittags, nach Ankauf des ersten Eiscnbahnzugcs von Berlin, und aus Kronstadt jcden Sonnabend Abends.
Die Ankunft findet bei günstiger Witterung sowohl in Kronstadx
als in Stettin Dienstag Abends statt.
Die Trdimng, iii ibilchcr die beiden Dampfschiffe ihre Fahrten bci'i'ichtcn, ist folgende: _ aus Stcttiii, resp. Swinemünde: kk!“ „Prcußisäie Adler“ den “15. und 29. Mai, dc1112. und 26. Juni, den 10. und 24. Juli, den 7. und 21. August, den 4. und 18. September, den 2. und “16. Oktober neuen Sww; dcn 22. Mai, den 5. und “19.Juni, den I., 17. und 31, Juli, den “14. und 28. August, den “11. und 25. September, den 9, und 23. Oktober 11. Stylo“,
der „*)Iladimir“
aus Kronstadt; der „Wladimir“ den 15. und 29. Mai, den 12. und 26. Juni, den 10. und 24, Juli, den 7. und 21. August, _ den 4. und 18. September, den 2. und “16. Oktober neuen Styls; dcr „Prciißisiiie Adler“ den 22. Mai, den 5. 1111d19. Juni, den I., “17. und 31. Juli, den “14. und 28. August, dcn “1'1.1111d*25. Scptcmber, den 9. und 23. Ok- tober neuen Styls.
Das Passagcgcld fiir die gqnzc Tour von Stettin oder Swine-
miiudc bis St. Petersburg beträgt: fiir den ersten Play ..... 62 Rthli'. fiir den Jiveitcn Platz. .. 40 „ _ fiir den drittcn Play. .. 231; „ preuß. Cour.
Zu diesen Beträgen ist die 5Bi'xkb'stigung mit *.?liiizschxuß dis Weins cinbcgriffcn. Kinder unter 12 ;)alyen 31111101 ,dieOiJlLte, Ein Wagen mit 4 :)kädcrn 50 Züblin, emWagen iiiit„.2:)1adc1n 2x1R1hlr., ein Pferd 51) :)ithlr., cin «Hiiiid, 535 Rthlr. Guter und Kontanten werden gegen billige FraihibIorderi.
Berlin, den- 5. Mai 1841.
General-Post-Amt.
An ekommen: Der außerordentliche Gesandte und bevoil- mächti teg Minister am Kaiserlich russischen Hofe, General-Maxor vou Rocbow, von St. Petersbiirg. ,
Abgereist: Der Erbmarichall m Alt-Vorpommern, von Mialßahn, nach Saarow.
Berlin, Dienstag den 25“ Mai
Wandtags - Angelegenheiten.
Siyung der Kurie der drei Stände am 19. Mai,
Die Sißung beginnt unter dem Vorsiy des Marschalls von Rochow Vormittags gegen “WI; Uhr. Secretaire sind: von Leipzige,r und ,Dittrich. Marschall: Das Protokoll der vorigen Sißung wird verlesen. (Der Secretair verließ dasselbe.) Findet sich gegen das PronkolZ Ztvms „zu bemerken? ( au e. Es ist nichts bemerkt worden, ich erkläre daher das Protokoll iir ene mi 1. f gAbYeoan. Frhr. Hiller von Gärtringen: Herr Mgrschail! Im Auftrage der Abgeordneten der Provinz Posen erlaube :ck imr, an Sie die Bitte zu stellen, am nächßen- Sonnqbend und am,nachs1en Diensiag keine Siyimg auzuberaumen, zugleich a,u§h vcriinttxln ,zu wollen, daß an den genannten Tagen 1,11 der Vereinigten Kurie keine_ Sißung stattfinden möchte. Die meisten Mitglixder haben daraus gerechnet, bis zu Pfingsten ganz oder doch für einige Tage he_1mkel)- ren zu können. Sie haben wichtige Maßregeln zu treffen, beionders in Beziehung auf den gegenwärtigen, ,Nothstand, ,und sie rechnen um so mehr auf die Gewährung ihrer Bitte, ,als die Abgeordneten der iibrigen Provinzen wahrscheinlich den gleichen Wunsch hegen oder ihm wenigstens nicht entgegentrexen werdcn. , , , Marschall: Hirrauf muß ich bßmexkcn, das; es 1111111 in 111,91- ner Befugnis; lieg1, irgend einen Abschnitt in unseren Geschqßcii em- treten zu lassen, mit Ausiialwie dxsjemgxn, dcr durch die Jetxrtagc oder durch den Mangel an Material bedingt,ist, Falls also die Ab- tbeilungen, was ich iehr wünschen iiiuß, so vielStoffzuBerathunge11 liefern werden, daß ich nicht auszuwyen brauche, so werden nur die Feiertage frei bleiben.
Eine Stimme: Wir haben darauf geiechiiet, ,das; der Land- tag mit 8 Wochen dauern werde. Wenn Mr uur eme Pause von
treffen. „ , ,
Abgeordn. Freiherr Hiller von Gartringen: Metric Her- ren! Nicht allein in unserem Interesse, sondern voxuehmlich un Ju- tereffe unserer nothlcidenden Brüder Haken, ,n'xir diese Bitte auözu- sprechen; ich hoffe daher, Sie-xverden 11,7r beatmcn. ,
Abgeordn. Riebold aus Prouße11:,_,„Z,ch muß mich dagegen (Zr- klären, so sehr ich den Antrag und den Wunsch für gerechtfertigt alte.
h Was sollen die anderen Mitglieder, die vielleicht 1009210181: von der Heimat entfernt sind, mit der freien, aber sehr kostspieligen Zeit machen? , _
Mögen die Herren, die wegen des Nothxtanch zu Hause un: entbehrlich siiid, abwechselnd auf einige Tage von dcni,.,He1*rn Land,- tagG-Marsckyall Urlaub nehmen, die anderen aber uugestort, fort,.11bc1- 1611. Ich wiederhole, ich halte den Antrag fiir,“ gerechtfertigt, stimme aber aus den vorhergesagten Griinden dagegen. , ,
Marschall: So sehr fcb auch die Wünsche, nicht 911011 der ganzenVcrsannnlung, sondern aucb, wo ,es nur möglich ist, jede? cin- zelncn Mitgliedes zn erfiillen geneigt, bm, so niuß ,ich doch Wikdi'k» holen, das; ich etwas, was außer meiner Befugnis; lieqt, nicht zu 111»- währeu imStandc bin. Ick habe als Landtags-MarstbYl das Rxcht nicht, auch mir einen einzigen Tag, der durch Geschaste aiisgcsiiilt ivei'dcn kann, für dieselben Verloren geben zu lassen. , ,
Eine Stimme: Jch erlagbe intr vorzutragen, daß Ni.:[c mei- ner Mitständc im höchstanntcreUL „dcs gamen Laiides,dai“a,iis,l)alten müssen, das; die vorliegenden (1101111110 so schleimig ,wie moglich ,zur Ericdigung kommen. Jch crklarc niich darum ent|ck12dcn gcgen )cdc
1 . Auswßmg (Viclscitigc Zustimmuiig.) , , , _
Achordn. Freiherr Hiller voii (Harti'iiigcn:, Wenigstens nm die Vermittelung möchte fck dc]! Herrn ,Maxychal] b11,tcn.
Marschall: Lins dcn Wunich, daß ich,einc Veriiiitteluiig hci"- bcifiihrcn möge, muß icli bemerken, daß„es cine,soiche, Veriintielung nicht giebt, denn die Jühriing dxi',Gcfc,l)a,fte ist,in nicmc Hande ge- lcqt, *und ich kann Von keinci Céltk hieriiber einc Vorschrift anneh- mén. Wii" belaffcn diesen (Hicgciistand und kommen zur Tagesord- nnn , in (chmäßheit dercn wir die geßern angknbkhcnc Bgrathung fort chu. Ich ersuche dmr Hc1'1'11 I)ietercntcii, seinen Platz einzuneh- men. BMW“ die Bei'athimg beginnt, babe ich zu be_11,1,crk,en, daß em Antmq dcs Abgeordneten Brust, bxtrcxfcnd eme voilstaudigcrc,Ucbci'- sicht der Jinan;-Verwi111ung dcs «11111th durch ['1111'," Sckxreibfchlxr der 61211 Abtheilung zugewiesen n*o1'_d1'11,11_1. Er,gchor1 unfehlbar 1" die 7te Abtheilung. Ich bitte alio dicielbc, diesen Gegenstand 3111“ Bcratbnng vorzubereiten. , , , „
Der Herr Abgeordnete von Breitenbanch w:,rd„dicCrkl1111111g,auf die Allerhöchste Proposition, betreffend die Abichaßimg baucrlichcr Grundstücke und die Beförderung gütlicher Auöeinanderseßungen,_ubcr den Nachlaß cines bäuerlichen Grundbesiycrs, vortragen. Es 111 zu bemerken, daß die Erklärung bereits der Abtheilimg vorgxlcgcn hat.
Abgeordn. von Breitenbauck) (Verliest diefe Erklariing): ,
Zu den Thronesstufen Sr. Königl. Majestät lezzcn 1,1911“ dcn '"? nigst knipfimdencn und ehrfurchtsviillsten Dank daßlk nieder, daß Allerhöchstdieselben durch den uns zur Begutachtung iibergebcnen Eni- wurf einer Verordnung, betreffend:
die Abschäxnmg bäuerlicher Grundstücke und die B,efördcr,1,mg ,gi'it- licher Auöeinandcrseßungen iiber den Nachlaß eines bauerlichcn Grundbesißers, '
uns ein neues and-Ailerhöchstihrer unauögeseßten landesväterlichen Sorge für dastlückliche Gedeihen aller Theile der Bevöikerung, ]eyt des 111 unserer Ziitte vertretenen Standes der Landgemeinden, ver- liehen und uns dadurch" Gelegenheit gegeben haben, iinsere Ansichten über die wirklichen Bedürfnisse dieses Standes ,und uber die, besten Mittel, seine zu gedeihlichem Bestehen nothwendige freie Entwickelung zu befördern, auözusprechen. -
2 Tagen haben, so können wir keine Einrichtung danach zu Hause *
Durchdmngen von diesen lebhaften Empfindungen des Dankes .
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' Zell : Beshren-StYße Kr, 57. Insertions-sebühr für da * Kaum einer Zeile des Aus. Anzeigers 2 Sgr.
und der Anerkennung befinden niir, uns, aber dentioch in der Lage, Se. Königl. Majesiät allemnterthämgft btkten zu mussen:
den fraglichen Geseh-Enthrf nicht zum Gesey zu er,1)ebe,n, , denn weder für die Verordnun im Mgeuzeinen, noch fur die einzel- nen Bestimmungen derselben Yat sich, bei der Berathimg im Pleno der Kurie der drei Stände des Vereinigten L,andta,gs eme bemerkeiis- wert e ngorität erhoben, und namentlich zetg,te sich unier dem groß,- 1en heile der Vertreter der Landgemeinden eine,en1schiedene Abnei- ung sowohl gegen den Entwurf, als gegen die im Emgange dessel- Zen hingestellten Motive:
„zu Erhaltun eines kräftigen Vauemstandes,2c.“ ,
Man glau 1, daß der Stand der, preußischen Land eMemden
in einem so blühenden Zustande sich beftnde„ daß e,s zu („rhaltung seiner Kräftigkeit dieses Partikular-Geseyes nicht bedürfe.
Marschall : Findet sich gegen den Entwurf etwas zu be-
merken? , ,
Abgeordu. Lensing: Ich habe ,gegen diesen Entwurf blos die VLMU'kUng zu machen. Es isx darm gesagt, daß sich wedxr fiir das Gesetz, noch die einzelnen Bestimmungen desselben xine ,Maxontat in der Versanunlung erhoben habe. Ich meme, das „1,11 nicht genug und ist auch nicht der stattgefundenen Verathunq,gemaz., Man kann nicht sagen, daß für diese Besximmunggn _sich keine Maxommt erh,o- ben habe, sondern es muß heißen, da,]; 111,1) gegen das Gesey eme beinahe an die Totalität gränzcnde Maxorita1 erhoben hat. Sodann ist der Ausdruck „bliihend“ gebraiicht. E13 ist gesagt, daß der Stand der Landgemeinden so blühend wäre," Ich meine, dieser, Auédruck könnte leicht zu einem Mißverständmnc fiihren, 3,11,dem„Mißverytand-_ - nisse, als wenn man den Stand ,der Landgemeinden uberlxaupt ans dcr bliihendsteii Stufe gefunden hättx. Die Meinung der Versamm- limg ist wohl nicht diese gewesen, Mudern ,die, daß der Staiid der Landgemeinden, der in Folge der„Fxciheit, die ,ihm geivorden ist, sich crkräftigt hat und sich ferner krafttg fortctitMckeln wird, Ich bm also dafiir, 'das; das Wort „blühend“ gestrichen ,iverde,
Eine Stimme: Ich glaube, daß der sammtliche Stand de,r Landgemeinden wird dem eben Gesagten mis voilem Herzen bei-
immen. , , , | Referent von Vreitenbauch: Meme Herren, lch bm sehr er-
bötiq, anita“, der bemerkensw'crihen Maioritiit zu ]agen: gar keine Maiorität. Was aber den blühenden Zustand des “Standes ,der Land- gemeindcnbctrifft, so glaubeich, verantworten zukbnncn, daß m Pleno, wenn auch nicht vielleicht gerade dieser Auödrnck gebraucht, aberdcm Sinne nach von einem blühenden und den Worten nach von einem kräftigen Banernstandc
(Stiimnen : Nein! Nein !) Ulkhl' wic hundertmal gesprochen worden ist.
Eine Stimme: Es wurde gesagt, der Bauernstand habe sich gckräftigt, cs Wurde aber nicht der Ausdruck blühLlld gebraucht. Ein kräftiger Baucrnstand sei entstanden, tro]; aller Gchwwrigkciten, die ihm cntgegcnständen. , ,
Abgcord. Ricbold aus Prcuiicn: Es ist ,blos davvn gesprbchxn worden, daß der Baucrnstand sich auch ohne diese; Gesetz, gekraftigt babk, abcr kciiicswcges ist bchauptct, daß cr 111 61116111 bliihendanu- stande sei. Ich bitte dcn Herrn Referenten, das Wort „blühend“ ab*iiiindcrn. ,
*, Referent von Breitenbauch: Ich gestehe", daß ich dei) ,Un- terschied zwischen einem blühenden Bauxrnstande und eine!?) krafttgen nicht so recht erkennen kann, indcsßn bm ici], um_deu Wunscheit der [wixen Versammlung zu genügen, ielir crbotig, ,anstatt des Außdrucks blühend das Wort kräftig in nehmen. Uebrigens b„czieht sich„dgs allerdings auch blos darauf, das; eben wegcii Ölcsi'k Bluthe oder Kraf- tichit cin Partikulargcscy nichtxnotwvcndig 1131110, dcnn der ,Saß héisxt: „Man glaubt, das; der Stand der preußischen Landgemeinden in einem so kräftigen Zustande sich ].11*]!11Ök„,k:1ß cs 31,11“ Erhaliung seiner Kräftigkcit kciucr Partiknlargcchc bedursc.“ Weiter ist mchts
' 1111. ges 3Eine Stimme: Wir haben gebeten, daß man z. B. eine Ki'cdit-Llnstalt geben und auch am Ende eine Erleichterung in man- [1101 anderen Beziehungen eintreten lassen möge; aber wir wollten nicht dnrck dicses (Hefti; einen kräftigen Baucrnstand beschränken.
Referent von Breitenbauch: Da muß ich mich doch zu meiner Rechtfertigung auf das Protokoll beziehen, ivo exprcß gegen alle Partikulargcsch protestirt und das als Hauptmotiv der Ver- werfung dcs Gescßcs bingestellt ist.
Abgeordn. von Sachen: Wenn ich richtig den Sinn ver- stand, der in den einzelnen Aenßcrungcn der Vertreter des Standes der Landgemeinden sich kundgcgeben hat, so ist es der, daß sie aner- kannt wissen wollen, das; durch die wohlkliätigen Jolgeii der friiheren Gcscßgcbnng dci“ Baucrnstand sick) gckräftigt habe, daß er dageqen heute noch nicht in einem so blühenden Zustande wäre, daß ihm nicht noch mehr Hiilfe werden könnte; und in dieser Beziehung sind sehr viele Anträge gestellt worden, namentlich auf Bildung von Kredit- Jnstitiiten u. s. w., damit der Bauernstand fortwachse und sich immer mehr ausbilde zu einem noch steigenden blühenden Zustande. Man hat aber gcsaqt, daß dieser durch das vorliegende Partikular-Geseß nicht herbrigc iihrt Werden wiirde.
*).)karschall: Der Herr Abgeordnete Lensing hat scinchor- schlag formuiirt und wird die Fax 111111 vorlesen.
Abgeordn. Lensing: “Die assung, daß sich gegen das (Hesey Weder in seinen einzelnen Bestimmungen, noch im Allgemeinen, eine Majorität erhoben hat, möchte ich gestrichen wissen und an deren Stelle gcseßt sehen: „indem das Gesel? sowohl in seinen allgemeinen als besonderen Bestimmungen mit entichiedener Majorität abgelehnt worden i .“
Ma'rschall : Das wäre der ers1e Vorschlag. Findet er Beifall?
(Stiminésn: Ja, ja!)
1 da eien ni is zu erinnern -
If I 3 ck (Stimmen: Nein, nein!) Dann wird er an die Stelle treten.
Abqeordn. Lensing: Was den zweiten Ausdruck eines blü- henden Vauernsiandes betrifft, so möéte ich ihn blos dahin abgeäti- dert sehen, daß es hieße: „in einem olchen Zusiande“, statt: in ei- nem blühenden Zustande. “