1847 / 143 p. 6 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

«w' * ;;,- „.. * 2

„**-„1:7- Pw:.“-

,»-

i

«." ck «* .* „., .

„..,.

-,.-«._. „“,“-_.“,- Ok, * '

„.*-ck .-».- »

, „.„M „'.-.,.

neren Gottesdienß zu üben, als denjenigen, den er sich vertrröze der ihn; als ein unveräréeriiches Recht angeborenen inneren_ ert tx ge- bildet hat. Es kann also immer nur von negativen Zwang gesehen die Rede sein, und ist nicht die Bestimmun ein negattvesx Zwangis,“ Ikskß- Uk irgend einem An ehörigen des taates we en semxr '? iöien Ueberzeu ung politi che Rechte entzieht? So als? „YZ.- Teint: Grundsa des Landrechts, die Reli wtrs- o_nd Gewxxsk" „ok,- eit, voußändige Wahrheit werden, so MUZ d're JusübunxznßerDann tischen Rechte unabhän ig sein von dem re gissen BMF“ ' “nv die UT ck für alle Konfes onen, die in dem „Staate work)“" “2 ill)“; po- ? sk schaZ Zegebenfckßaß Lie dßs ?nbeschYTZenp-YÉXWEcht, meine iti en e te veri ert ein iir en. ' ,. l' ' e et des Menschen; ,seme eften Krafte b er- ZZUZLLFQHYHNYMZZHVÖ“ aktiven Theklnahtpe am Staate ent- behrt, und es kann „,-cht befremden- wenn sirh battere-Lnrpfindungen deEjeniqen bemächtigen, den das Vaterland ltehlos zururkstoßt. MZlme Herren"! Die Woge des nationalenLebesz ergießt fich _m diesem 11- enblicke belebend über unser Land, von ihr gehqben blicken Wir frol? m die Zukunft, mit frrudigerHoffpung blicken wrr auf unsere Knrder, denn wir vertrauen, daß sie dereinst m Zmem geordne-ien offegtltchcn Rechtszustande die Frfichte unserer Muhen und Kampfe arndten werden. „, .

aber 1“ das Lebensgefuhl dessen, der am Staatennur ge- duldeZLIticht als Ziirger anerkgnnt ist? In sich gekxhrt, gedruiit, den Stachel der bitterenKränkung rm Herzen, Jeht er einher, er hort den Jubel, mit dem das Volk eme nerre Entwrckelurigsstufe, den Anbruch einer besseren Zeit begrüßt; er hört der) Jubel, er kann aber „kenren Theil daran nehmen, er muß fich fck)wxrgerrd hrrzwegrxeuhen, furnthn

bricht die bessere Zeit nicht an, Er ist sich seiner !!“-lichen Wurde bewußt, er hat alle Pflichten gegen dre Gesammtheit erfullt, alle _La- sten des Staates redlich getragen, und dennoch rst er ausgeschloxsen, dennoch gilt er nur als Fremdling auf dem Boden, den doch_1rach Gottes heiliger Ordnung auch er seine Hermat, dqs Laird remer Väter zu nennen berechtigt ist. Kuxnmer beglertei thn,brs a," das Grab, und wenn er seine Augen schließt, [o tröstet ihn nicht w:o_zms der Gedanke, daß seine Kinder auch die Kinder des Vaterlandes nnd, sondern es quält ihn die Voraussicht, daß auch sie unter dem Drucke des Vorurtheils leben, daß sie einer dunklen Zukunft ,en? egengehen werden. Und alles dies sollte eine Folge, eine noth,wendtge_ onsequenz des christlichen Staates sein? Es isi nicht nröglrch, meme errerr. Die christliche Religion ist die Religwn der Liebe, der Gerechxigkeit, der edelsten Humanität, Wie sollte sie denn zur Lreblongkmt, zu ungerechten und iuhumanen MaÉregelr'r) fiihren können?

( ravo.

Die christliche Eigenschaft des Staates ruht nicht auf der, Kon- fession, sie ruht auf dem Geiste des Christentl)itms. Der Geist des Christenthums ist aber kcin anderer, als der Geist der rerneu Mensch- heit, der Geist der Liebe, der Geist der Freiheit; Das rst der „rechte christliche Staat, der in ailen seinenAnordnungen, tn,allen fernen Errrrrch- tungen diesen Geist bewährt, der ihm Raum grebt, .das; „er uberall hin frei sich entfalken kann“, den Staat aber vermag 1ch nicht euren christ- lichen zu nennen, der dieien Geist in konfeffionelle Schranken emzuengen sucht und von dießem beschränkten Standpunkte aus es gerechtfertigt hält, das Recht im Staate von dem reli iösen Bekenntnisse abhäugrg zu machen. Man könnte Tagen, das chritiiche Element, der christliche

Geist muß gepflegt und durch die Geseygebuug geichüyt werden. Aber, meine Herren, Welche Gesetzgebung hat denn.den chmsiirchxu Geist geschützt, als in den ersten Zeiten de§ Chrtstenthams seine Bekenner, vvn den Machthabern der Erde gedruckt rind yersoigt, um- her irrten? Was Anderes hat ihn geschützt, als dre ewrgeKraft der

Wahrheit, die ihm innewohnt,

Welche andere Kraft war es, als diesc, die es dahin brachte, daß das christliche Element den Erdkrcis durchdrang und- dre Lebens: Verhältnisse der Völker in ihrem innersten Kern scgcrröreich rrmgez» ßaltete? Der Geist der Wahrheit bedarf nur der Frerléext; war? es

ett etrtWtche, fiirwahr, keine Gcsexzrs-Paragraphcn wiirden ihn zu halten ver-

möglich, daß dieser ewige Geist je aus der Mensch

mögen.

Wir haben uns hier oft mit warmem Herzen auf dem nationa-

len, auf dem vaterländischcn Gebiete bewegt, lassen Sie uns auch heute diesen Standpunkt einnehmen.

die staatsbiirgerliche Anschauung, ,die dix VerechtFung im nicht nach dem religiösen Bekenntmß abmrßt.

möge Keiner im Volke ausgeschlo

ich, etreu unserer ' Gottg mH einem anderm Wege zum Zrele unseres

Nationen, die aus ['n voran eg . . M's- ck bk Wök? Skk- des eruches eingedenk seiy: Was: wills, daß ir gesZehe, das i ue auch Anderen nicht.

uns Keinen, dem ott das unver? auf die Stirn gedrückt hat, aussch

entzi , Höch e ist, nämlich, da er Gott nach seiner Ueberzeugung dient. . (Bravo!)

(Ruf nach Abstimmun

.) - San-Minifier Eichhorn: Ick hake um das Wort gebeten, _nicht Um irgendwie der freien BerathunBLdieser Versammlung vorzu- genslanb kn Anregung, der ,nzipien der bestehenden. Gesevgebung im Z.;i-Yri

IJKL abet dieKTtitivn bringt einen

menvan ht. Nun wl'm i tsanderes, ako dees- der «WM GekevgebUQe eicnhermlévhßhen Versammlung m

. ein _ erten dar olegen imd muh LY ' "darüber zu äußern,».rvie von???

"Mai is “en imm d' 'Am-Sch wün eb “|

als ab chkvffene eker a elebte Weir kr der gen, wée es vielmehr altksu-dnmyemxe '

Jahrhunderte lang ist unser Vaterland durch die unselige Vermischung des, religiösen und |an- 1ichen Lebens in Zwiespalt und Drangsaie-gestürzt worden, QDl't'lßlg Jahre lang verwüstete ein mörderischer Krieg m_rsere Fiuren, xerrtsche standen als Feinde egenDeutsche, Unserer Zeit xrst rst “ec? vergonnt, das Christenthum ii er die Konfes on hmausfm ferner geistigen, Alieö durchdringenden Wesenheit zu er affen, und tmmer mehr befest'Yt srék aa La en Sie uns auch heute diesen Standpunkt fe halten, lassen Sie uns in unserem-Lg-rrde ein wahres Staatsbiirgert um ründen! Wie auch urrserc reltgrofen Meinungen von einander abwei en mögen, auf dem stttirchetr Boch der Vaterlandsliebe stehen wir set Vereinigt, und von diesem Bodfen en sein', aber auchjiiber den „narro- nalen Gesichtspunkt hinaus, lassen Sie uns das höhere Gebiet .der Mens heit betreten lassen Sie uns den Adel der_rrrenfchlrchenNatur und i re unveräußerlichen Rechte in keinemlJ-ndwtduum verkennen. Lassen Sie uns darthun, daß wir den chrrstlrchen Staat nicht auf die_äußere Erscheinung, auf das formelle Bekezmtntß, sondern- auf den Geist des Christenthums gründen, daß wir rvahren christlxrhen Sinn üben, daß wir, etreu unserer Konfession --rch halte dre Korr- fessivn hoch, ste ist nur ehrwürdig als die_nothwendrge Form, dre das Ewige der menéjchlichen Auffa ung vermittelt - daß wir, sage onsession, auch denen erecht werden wollen, dre ?Uhrt! Viele der Edelsteu olkes sehe ich hier vereinigt, ja, diese Versammlung ift Zvür- dig, ist berufen, einen Ausspruch zu thun, der Tausende Iceruckter Herzen mit unausspre lichem Dank erfüllen, der bei alien crvtlrsixren mit einem wahrhaft christlichen Versprcie en sind, freu tgen Wiederhall finden wird. LaYen Ste u ntcht Lassen Sie äng1iche Siegel seines Ebenbildes teße'n aus dem Kreise menschlicher Bere tigung, lassen Sie uns keinem unserer Brüder darum ein Recht Zen, weil er fesiZält an dem, was auch Jedem von uns das

3“ m in Wdung gedraÖt per- dkks KIU ck , d u ' iM " t u!) en “;),-„WFM; is?-

838

i n Bebi“: i e des Volks angeregt und ,unkxennbar sich ihnen Fr:?!chlalixßenä„ckirrxtnmsxr sich geltend machen und m drk Zukunft brkdend inéin ki" én. . ' ' , hWas die bestehende Gesepgéhung anlangt, so soll tm Allgemei- nen Niemandiiach seinem Glan en gefragt werden. , _, .

Durch das atent vom 30. März d, J rst ferner dre Moglich- keik geqeb'én, da Handlungen, die nach derr-brsherrgen G tym nur durch Intervention der Kirche bürgerliche “Gultxgkert zru- Fo ge haben können, auch ohne eine solche Intervention drese Wirkung erhglten,

Nun ist allerdings noch bestehendes Gesey,_daß zur Außuhung ständischer Gerechtsame die Gemeinschaft, mri xmer der chrtsélrchen Kirchen erforderlich sci, Wenn die Petition m ihrem ersten, Antrage dahin geht, daß für die Zukunft nach ,dem Bekenntnrß nicht mehr gefragt werden soll, und odann den zweiten Antrag hinzuf-ugt,T daß §. 5 Nr. 2 des Ge eyes von 1823, “welcher dre Tand- tags-Jähiqkeit von der Gemeinschaft nrtt emer der besie- henden Kirchen“ abhängig macht, eme mit dem ersierr Vor- schlage übereinstimmende Fassung erhalten solle, so lauft sie wesentlich auf das hinaus, was das Von dern leytxrr geehrten Redner vorgeschlagene Amendement beabsichtigt; dre Petttron verlangt _auf indirekte Weise die Aufhebung des §. 5, [vas das Amendement direkt ausspricht, Mit der Aufhebung wird alro verlaygt," daß zur Aris- iibung st"ndischer Rechte das christliche,Brkenntnrß i_rberliiruzßt nicht mehr erfordert wird. Diese Frage rvrll ich nun nur Ruckjlcht auf ihre inneren allgemeinen Prinzipien näher beleuchten. ' ,

Allgemein betrachtet, findet der Antrag seine Berechtigung m dcrAufsaffunq, daß das staatliche Gebiet von Hemreltgro-sen getrennt sei. Diese Auffassung wird in ihrer Allgemeinheit gewiß volle An- erkennung finden, denn es liegt eben so “111,1" Interesse des Staats, daß er möglichst unabhängig von dxr relrgwsxn Mxmurrg und Her Einwirkung von Seiten einer religiö1crr Gerriemschajt sri, als eme gleiche Unabhängigkeit von Seiten der relrgrosen Gemeinschaft oder der Kirche für sich in Anspruch genommen. Wtry.

Die qanze Geschichte der Staaten zeigt ern Streben, das staat- liche Gebiet von dem religiösen (chief mehr und rnehr zu sondern. Das ist eine Aufgabe, deren Lösung sich das st-aatl'iche chrrrsowohl als das religiöse, besonders in feiner neueren geschichtlichen Errtwtcicirrtrg, zum Ziele gesetzt hat. In der That giebt es enreYkeuge Yolrtrs-„lxcr Fragen, wo es eine Thorheit wäre, nach der relrgtojen Meinung zu fragen, Eine hohe Versammlung hat in kxcn letzter! Tagen Vera:- thunq gcpsiogen iiber den Nothftand per ZUZ undUWre ihm abzuhel- fen sei, über Abschäßung bäuerlicher (Zsrundstuckx, uber Rentenbankcn und dergl. Wie kann Jemand be) sollchen Dingrn danach sragerr, ob einek dcr Berathenden ein Christ set „oder, nicht? Wenufman din Staat darauf beschränkt, was friiherhm eme eme Theorie gethan

* hat, daß er eine Einrichtung sci znr Aufrechterha tunq äußerer und

innerer «i er eit, iir Begründung gemeinnütziger Jrrtrtute, dre rrur durch Affoiiirtierr Vefrcinzeltcr WM“ sich ,hxrstellcn irrffcn, so erschjxmt cs natiirlich, daß von einem Ein ußreltgroser Armchken dabei ganz- lich abgesehen werde. Jndcß sehen WU“ da? Wirkliche Leben dKr Staa,- ten an, so haben diese eine vrel andereimdrvertereBrstrmmurrg, Wenn drr Theorie iiber den Staat in neuerer Zett dre Auffassung versßlgt, daß rr dié äußere Or anifatiou des ganzen Leders eines Volks in“ allen scr- uen sittlichen LIZczichuu en sei, so Wirdtlhm dadurch eme Ypdcutung und eine Ausdehnung Feigelegt, welche [ene beschrmrkten DanZe, “wenn man ii)r Aggregat auch noch so,sehr verwahrt, wert uberragi. Ich kaffe die Theorie und ziehe das „Leben des Wirkli- chen Staafes in Betrachtung. Gerade dre Organe, welche mitten in dem Leben dss Staakskxsich" bewegen und dieses Le- ben zu fördern bestimmt sind, führen sich besonders “Voir der Ueber- zeugung durchdrungen, _das; der Sinat eme große srrtlrck)e Aufgahe zu erfiillen habe. Welche, Erfahrung nracherr nun dnxse Organe m Vollziehung der ihnen oblrcgcrtden FM,!TU-thi'n? Es tritt ihnen bald entgegen, das; die Angelegenheiten d.s szttlrrhcn Volksiebens, welchqf-der Stani in seinen Kreis zieht, auch tief ,das Gebiet der_r*elrgros_err Gemeinschaft berühren. Wo beide Gebtete zusanrmeuirefsen, rvrrd gern das Bestreben einer jeden Gemeinschaft darauf gerrchxrt bleiben, ihreWirksamkcit gefördert zu haben, Diese Tendenz nrag "ck gcltt'nd machen; in jeder neuen Entwickelung und Orggmsatryn des Volks,- lcbens mag man darauf Bedacht nehmen, das, Staatliche Lom Reli- giösen zu sondern. Nimmer wird es aber gelingen, Yrcse «kondermrg. absolut zu vollziehen nnd „emeananon over_cmcn Kodex fm die getrennten Functionen cmer )cdmr Gernrrnrchaf-t airfzirjtcilen, Wemi aber nun eine absolute Sfonderuirg uunroßlrch rt, yo grwrnnt die Betrachtung fiir die durch ist? Petition beruhrte GrIIk„k*1',bk- sonderes Gewicht, daß alle erdwrduen mrSti-mte zugleich, 111 einer zwiefachen Gemeinschaft sich beßrrßcn, daß src mchkalW-Z Burger dez? Staats, sondern zugleich Glieder trgenp erzrer rclrgtosen „Gcmemrchast sind. Hier hört es nun auf, eme glyrrhgirltrge Frage firrAden Staat zu sein, welchcmreligiösen Glauben drcxemgen staatlrchcn Organe sol- ien, Welche die Angelegenheiten di'ZUStaaies rn dem voir der Wirk- szamkeit der religiöscn Gemeinschaft außerirch mcht zuschrideirden (He,- biete zu berathcn haben. Weil nicht „dre Sonderung qußerlich objek- tiv zu machen ist, so kann Friedx .und Frerrrrdschafr zwrschen dyn, (He:- meinschaften nur durch die geistige Persosulsrchkert der “Judrvtdrrcn, welche gleichzeitig im Staat und-m de-r relrgrhßn Gerrrcrtrxchaft sind, erreicht werden. Ich erlaube mtr, bersxrelsweqe arif cmqn MWM?" Gegenstand aufmerksam zu 1nachen,_n)o,Staat und Kirche_ in rclrgrorer Gemeinschaft sich innig berühren, dies ist das Unterrichtswesen. Der Staat hat das rößte Interesse, sich um das UnterrlckxtSWescn z,!r-be- kümmern, weil eine ganze Zukunft von der guten und zwerkmaßrgen Einrichtung desselben abhängt. Wollte man das Unterrrchtsryscscn blos darauf beschränken, daß die Jugend lettre, was zu dem gewlolyn-t lichen bürgerlichen Beruf gehört„ so konnte, man sich [leich dariiber verständigen, daß dies „emesSache, ser, ,ryxlche a 8,11! den Staat angehe, und um dre sich kerrre relrgrose Gewxltpck; schaft zu bckümmern habe. So errg hat_,stch abcr dxerFM ls , lebendige Staat seine Aufgabe m MMW, des , (,kzlth'Zg Wesens nicht gesteckt. Er will nicht blos den,Burger bildxn, so" M) auch den Menschen iiberslTaupt. Indem von ihm dem Eklzlßhlxllgswe- sen schon von der unter en Stufe des,Unterr1chts, vqn VZ lemscné tarschule an, diese RichtunJ gegeben Wird, kymmt er, tm [“ Mo SGU“, ner Auf abe zusammen mit der Aufgabe, dte sich die Fi? igt? cn „l;. meinschaten auch ma en, Diese, wollen das Mensch ck? “n selixl Tiefe au affen und ferner höchsten innerxn Vollendun? zuführen. .;3 treten dafßer anz“nahe und innige Beruhrungen zwi chen dtescn be:- den Gemeins affen ein. In unserem Vaterlandx hat der Staat die Leitun des ganzen Erziehungsmxens irrdte Harrd genommen. Dieses Geichäft kann aber nur dann e ensrerrh vpn rhm volibxgcht werden, wenn eine Leitung zugleich hre Bedrrrfmsse der reirgrosen Gemeinschat vo kommen anerkeJmt, richtig WYTÉÜubeTem hierdurch bedin ten in, n reli er Ue erzeu un en .

| es hifxrrßach, ?vetin in einer stßndixschxn Versammlurrß über das Unterrichtswesen verhandelt wird, gleachgültY, welcherxligwse Anffas- sun die Mit“ lieder derselben haben? habe xres nur als em MK “el an r'en wollen, um barzuthun, daß, ,warend die ganze Tk" M3 d in gerichxet iL, das |aa e rmd religiöse bemmehr und mehr NMMO“ zu alten, denno „viele rind zwar,d1e wichtig- ßen" Angelegenheiten des Volkslebens ü ng blerben, ber denen eme

__-ng-v,'»-1- «ck die

absolüte Sondernnz »icht möglich und daher eine gegenseitige,

freundliche Verständigung zur Rothwendigkeit wird, Werden fonack) Sachen von solcher Wichtigkeit, welche noch untrennbar Staat und religiöse Geme'inschaftberühren, in ständischen Versammlungen ,?“th- delt, so liegt die Voraussehung nahe, daß eine wesentlich ulxercm- siimmende religiöse Ueberzeugung vfon den Mitgliedern der Vcrranrrr- lung zur Verathung mitgebracht rvrrd. Wenn ich sage: „rxlrgwye Ueberzeugu “, so bin ich weit entfernt, zu behaupten, daß einche- stimmtes'Jekenntniß mitgebracht Werden soll, es soll nur nrrtge: bracht werden: christlicher Geist und Ueberzeugring; das Christen- thum hat die Aufgabe, alle menschliche VerHältmfse zu durchdringen und zu erklären. Welche Gefahren soll es für größere politqche Versammlungru haben, sich dem Vollen Einfluß dcs christiichrrr Prrrrxrxrö hinzugeben? Was will das Christenthum? Die höchste Liebe, Es predigt: segnet eure Feinde. , _

Der geehrte Redner, welcher vor mir gesprochen, mdrm ck_ZJir- manität Als das Höchst? fiir größe politische Vcrsarmnlrmgrn ausstellt und dafür auf Weglassung des H'. .*“), Nr, :? antrag, hat gerade die Vertheidigung dcs Paragraphen gefiihrt. Er fordert Liebe, als das höchste Gebot, und Liebe ist es gerade, die im tiefsten Grunde und in ihrer arrSgedehntcstcn Acnßcrung vom Christcntyirm grwcikt, gepflegt und erhalten wird, Wenn diese Bcstirnxnung M J". 5 xm Jahre 1823 in das Gesetz gekonnnrn ist, so gcxchalr rs,- weil rrian es fiir eine angemachtc Sache hielt, das; die Mitglieder cincr preußischen Stände-Versammlung von christlichen Ucbcrzcugungrtk durchdrungen sein müßten. Sollte diese Voransstßnng, nachkcnx _!“ in diesem Gesctz ausgesprochen worden, rrurrrnrhr 0116 dem _(5c1?_ß gestrichen werden, so erlaube ici) mir dix Vcrjanrnirrrrg S_aMUs Ü'Uls-Ä merksam zu machen, welchen Eindruck eme ]jolchc T:»cglasllng“ TM., wendig hier erlangen muß. Nrmmcrmchr Wird inurl nnn dri»: ;grm finden, was der geehrte ?)irdrrcr_W_r m_:r biéabxrth-gt,“ xs Wird irrrcn Eindruck tirackicn, dcn cr gewiß 1i*ib1t_nroglrrlvji vcrrrrrcdcri FU POF]! wünscht. Aber dieser Eindruck *wirrxrrnscirlk'ar rnrht ariöl-rl-ctbcrrLK-Tvrr Alle wissen, das; die Zeit des „IllklffUPUUMUUÖ rrr rrirgwßrn 491391: aufgehört hat; iiberall tritt cm mrgrrcgtrrrö, relrgchö Bcrvrißrrrrn hervvr. _ „„ _ , * „„ „_.! Freiliri) ijt drcßö Ochrtrcte'n mrtmrtrrpon Win iyiderrrrmtisrirr Erscheinungrn begl-t'rtct, oft, wrr-wollmr es nicht vcrkrnrirrx giebt 11:1» Has; und Unduldjamkett nach crmxr oder“ der arrdrrYr Yrrtc „killU, Äber wiirdc die Suche' dadurck) brßrr, da[; 111311) drrrr Indi[frrrntrörmrs wiirde Raum lassen, das; man iirrY cin ;ergcxtärrriirj;irrmiytr, MIM Wegstrcichuug dcs hesprochcnrn Satzes ""K“ „').? xmtt eme “]„" besserung der öffentlichen Zustande auf den xztirrsscrcrrrrsmrrö ZillN-il-ll- den und zu saéqen, nern, wxr wollen ganz ribrrlwn von dir )*clrgryrcrr Meinung, lauen Sie uns prelmrbyr' das Ivcrrn drr ciirYtlirlrcrr Ci“- kenntnisse, dcn rcckrtrn christlichen _Yrrirr trrxu fi*1tl)alrcrr. “xxrsimrlb leat die Kommission, uiiirt o_hrrc UUMÖUJL Crwagrrng ("rr “L*rLrlxgl-trriUr, den Vorschlag gcnmcbt, stati den B,. .') ryrgrrrlanrn, cine *].ctitron in dem Sinne aufzustellen, wre [Jer «(Miliz iiirrö (Kiriackycnß,arrdetrtrt. Sie hat das Momrnt dcr Christlichkrir sixtgciraltcu ;„1l)r-c ?irirrrbt wrnlrt nur di'rrin von dem cht besicl)011§rrr(3?r1rt§c ab, das;]“ic ]OVTZO chat,:- lirl)e Bestimmung Gcrncinsrlrast 11th cincr drr bc1tcbcndrn Hirridrn fordert. Die Kommission w.1ll, “daß, weiin arri) ncrrr ;)ic'lrgryirö“ Gesellsrlmftcn Duldung erhaltcn-kiß1rrtr'11, die kcrirxir «lrrqtlribcn M*?" rakter di'ittcn, dennoch das polrtqchc Rc_cht_drr 'Ctsiilxiijislsk 11111 gr- duldeteri christlichen Religiorrs-(Hcsclljchastkn„ zugestanden wéM-U soll. Das Patsnt vom ;;(),Z))kax*z trennt ami) drcxyrgcn "KAW“U. M1: gionö-Geseiisckmsten, welche 11! Lehre und Bckcrrtrtrirx; WU WNW irriii» mir dendurch deu Westfälifthen Frieden aircr'kmrnterr„)krlrngröx-izxme[1]. schaften übereinstimmen, von anderen, bc: drnrn hies "[ck-*.txt] WU ist“. Dem Sinne "“ck, [“ck sage- dcrn Sinne umb, iarrft drr .lrrtraJ iri Kommission, Wenn ich ihnjr-rchtrg verstehe, mis Inc gimrlic Unterziiirr dung hinaus, dic Kornnrrsxron styt m ihren) Schluß *.irrtragc sxlilw chirldcte Religions-Gcmcrnjchafrei! v“'.**"*Ö?3/ dic rrm'n chrrxtlrrirerr Uig- rakter haben, Nun «*ntstcvt fr'cilrch-drc "(Frage“, 119.15 mariit drm _rlirqt- lichen Charaktkr aus“? und da [[thit RUM iii ctnrr liokicir MUMM, luna bemerkt worden, daß_von Orrrrn T,",r'ö CtJirtcö_sc'1b_]t drr ckirqt liché Charakter nicht srstgejtclit wrrderr korim'. &.É'" Criiojzr der Kom]? mission hat man ,zwar vy", cincr V.““? der *Lirynbt graiißrrr, «z ,x, schon zulässig, eme errgrorrö :(Yi'itxiijchask sm". chriytlrii) I" [)altcrr, welche sich nur 11icht_v0n ),Jdcr ['i/)!"ljtjilllRlWl„“O-Otis!" losgcmgt (mir,; Ich glaube, mit nxrixer „Um]rcht ,hat dir MNNZ',M Dc!“?)i[*kl*_k*illlllx] "ck deshalb gegen vic») Amici" erklarr, We'll 1.59 „ck mir,? “117 WSJ“? theologischer Doktrmcn begeben wnrde, Cine iirrrxiliriic "T“„ok'trrn rxt qewiß der Glaube an drrr-lcbcndigcn Gott; aber Fiore» L_oktrm qt dre “Doktrin aller monotheistischen ;)Trlrgiono (Herrllnlmstcn. Man kann also einen ncnrn :Bcrrm , drr blos diesc Doktrin allein zum Gegenstmrdx reines Bckcmrinisscs machen wollte“, noch nicht einen christlichen „nennen. Niin abcr- .rrrtsteirt _kio Frage, wie _soil miirr rö- nndrn, ob rms “I)ikilgllöilö .* (Ho]cli schaft eine christliche sri? ?trx'kann _nur [»„r'rrrtlxr'rlt 11._*rrd_cn *?va „. ner der großen ancrkarrrit riirrxtlickwrr Gernrmjrlmsrcrr _1rlb_xt, nicht TPU einer politischen (Herncrrtschrrst. Eine solrlw (ck5i*_111r*111|i'1ri1[t, dre cms christlichk ist, mag sich darnlre'r arrojprciDrJ-rr urid jagen: k1c1i*11r_11e*71ki'-- 1,“qjons-„Gescusibaft e*rkcnrri), lil), obwqhi, jkr vier 11er da uotorqii) ab- wriibt, demWr-frn nach, fill“ cine chrrstlnbr ,in. Wenn „('s-also darnm zu thun ist, ein Urxhr'rl- 311 bciorzrnrcn, ,ob rms neue I)i„L'UIWUÖ“LMM* schaft eine noch wricntlrcl) chrjftllchk 191, so-“w-vrdcn 114.1) drr: Yrganc irgend cincr dsr bc1tcl)cndcu i_rnrrkmrntcn (i)!"lftltkhlll großen :)rclrgwnz gémeinschaften dariiber auseryprcchcn haben.

Freilich darf der Staat nicht mit irgend einer Tendenz diesc Organe aussuchen, sonkorn er muß sich nur art solche Wenden„ i_mr solche znr Hiilsc_rrch1ner|, Wo er ein rechtes, mrbr diirch bla); crrqci: tiges Bckcnntni]; besiiiränktcö und gebundenes Zeugin]; empfängt,

Die bestehende (Nseßgebung hält das Prinzip fest, daß stän- dische Versammlungen, wo Staats;Angelegenheiten nicht in enger Bcsck)rärrk1mg, sondern in weitestrr Ausdehnung bcrathrn Werken, n'y das ganze sittliche Volkslebcu (ergenstand der Bergilrrmg ist„ Di; solche Versammlungen in ihren Mitgiiedcrn dcm ckrqtlrchcn Prinzzpe huldigen miiffen. Nur von solchen rst zr! rrwartserr', daß das Pritz- zip der Liebe, welches zugleich dr); Prrrrzrp'rclrgrirser DrYdung „qt, Vorzugsweise sich Geltung verschanc. Konfiritc fur, dyn Stathxrird da am Wenigsten zu besorgen, wo diesezZ PUMP, dröxcmgcrr rcltgroje-n Bekenntnisses Vorwaltet, welches die Liebe predigt, wjelches selbst die Feinde segnen lehrt. Bci arrdereu Brkginrtnrffcn, bc: qndcrrn Reli: gionen, rvelche mehr oder murder crkluvv sind,- stcllt sich die Sache anders, während das Christenthum “darauf ansgcht, „"'chis „girszu- schlie en, die ganze Welt sich anzueignen und alle Brrhaltmne drr Meuxchen zn durchdringen.

Man lasse sich nicht dadurch abschrecken, daß unter dem Namen des Christenthums viele Gräuel Vollbrgcht worden sind, 'TreGß chichte giebt davon Zeuguiß, und nicht blos die ältere Geschichtx, iondern auch die neuere. Daraus folgt aber nichts gegen das Chri- stenthum, auch bei der der hohen Versammlunq vorliegenden Frage, Welche Un erechtigkeiten sind nicht unter dem Deämantel des ;Nechts verübt, weizche Lügen sind nicht unter dem Namen der Wahrlxmt ver- breitet worden! Also der große Mißbrauch darf uns nichtahxchrquen, wenn die Sache an sich so qroß ist, wie das Christenthum m seinem tiefen Grunde und seinem egen spendenden Einfluß.

Noch einmal erlaube ich mir, die Versammlung darauf aufmerk-

Frankreich, Paris. “Tir Session, -* Bcsclrl an die Flott» des Mit- Großbritanien und Irland. London,

Belgien. Brüssel. Prinz von Wrirjtrml'crg, -- Griechenland. Athen. Abreise“ dcs Türkei.

Handels und Vörsen-Nacbricbten. (Jalacz.

roerorbncn3 auf den Antra mencm (Zutacbtrn Unseres 7 * Monarchie, mit Ausschluß &,dxßatSrath Koln, Was folgt:

sam zu machen, was sie dnrch-dexr Beschluß einer) ;petikptxyée welche andeutet, daß ihr dieser Punkt indifferentntsxt, bewn enn hasen die

Einzelne geehrte Redner, welche fru er cih")?e éKommitten- Jraqe an die Versammlung gerichtet: was rver L" "Fe? sein werden tcrsdenfen? Jch zweifle zwar nicht, daßVrele drau ,

die allerdings in Uebereinstimmung mit einige" der vorigen Redner

denken und sprechen. Aber es Wird „auch eYertéixsteräLafo sein, nann'ntlich unter denen, welche Tv“ dknden? Herzen des Volkes nen, die wir im Sinn haben, wlenndnxxr a?:Ydeuteten Art einen ganz sprechen, auf welche em Besch d n sie empfinden wcnn anderen Eindruck machen würde. Wastuxnie te Landra Preußens sie vrrrrchmen sollten: der crstßgroßc, texfrlraiif ankomm? ob seine bat cs ausgesprochen,- daßd ks 11,331 mch Yiiigilckkr «yrqtlich (YiexßrTrcchjiimnlkU: Brapo!)

(Andere Stimmen: Zru*__Abstrmmurrg!) “_

L))?arschall: “Der Gegenstand 11 noch Ulchk reis zur Ab- WUUYFZLNM. Hiiffcr: McincfHerrcn, ich will dem HrrrrrMi- "ist“, „;ck, folgen in der Rede, dre er gehalten ha„t,Lojr_1_k,ern einfach darauf hinweisen, das; d.*c„,„*!' neuerer Zeit gcgen dre Umrdcnteri und überhaupt gegen die :?erer Aenderungen angel,)idrrexten Maßregeln in den Gciniitbcrn Verwirrung und m den Verhaltrmsen Storungen lrcrbrigcfiihrt haben, die: dem Stairte Gefahr drohen.

(_ Stmrmen : Nicht abgelesen !)

Diese hervorgerufene Mißstimmung macht sich „durch JÜ'BDWsch,

land kritik, mit alleinigerAusrmhmc der :)ihcmprovacn, Was ist die

““e-ckck davon? ,

UU Sie liegt einzig darin, daß in den Rhein-Yryßinzen nach uirsc- ren Justitrrrcn die politisch?" Rechte vorrdcn reltqro]err Bckcnntrrryen artrrrrnt sind, daß bci uns, wenn 88 [[ck um Civil» uns;“ polrtrrche Nmirtr lmndelt, itari) den religiösen (Hejinrmngcn nicht 'gcsragt .""."„d' *Das ist*im iibrigen Denkschland nichr [7er Fall. Dort qt drr (Icht- lirlrr FU giriiiier Zcit (Zivil: und [*kllglöjkl' Bramte, urid rvrnn ;;?- mmid aus seinem Virtus l)cr*irrrstr'itt, so Verrycrgert deriHerjtlier chr *.*)kinistcrirmr, und der Ausgetrrtcnc steht arif drejc ersc außer dem Rechte". Dcr Dissident muß eirrc_andere Otellrrng Mit. Gewalt an- kiimßfxn, und darin liegt das grog? Ucbel', r')? [regt „darrrr drr Grrrrrd 511 den politischen lllld rrligiiiß'n Zcrwiirsnrnrn, dre Wii“ 10 hausrg “eben.

1 ,(Zcr .“)iiif nacb Arrsschmg der Sitzung wird immer stärker und

rrniidlmltigrr.) , ,

ZM [rally cs dalrcr fiir Pflicht des Staates, )rdcs p-olrrisibe Nrrht von (“er religiösen Ansicht durchauö ZU trennrn und 111 ]rdlr Brziehrmg Tir politischen Rechte allen seinen Unterthancn zu gewäh- ren, und darum stimme ich dem Arrtragc bci, drr dicsrö ht'rvorru: fr]! will.

K))iarsrliall: Es [raden siil) nock) mehrere Redner gemeldet, abrr ric „'.cit ist zu weit vorgcriiät, um die [Mutige Brrathimg fort- scßcrr xn kiinnen. Jil) sriilicßc also die Ziyang jrnw laöc- auf mor- gen um 111 Ulvr rin. Die Tagcöordmmg wird sein:

[) Fortscixring dri“ heutiger! Bcrathung;

“Z) Das (Lkritaibtrn iiber die Ergänzung derHerrcir-Kuric, iiber die ?lvsiliaffuirg rrö Srlirrygcldrs, und endlich

;;) iiber die LcffcrrtliöhkeitdcrStadtverordnrtrn;Bcrsammlungenmid rcö Kriminalvrrfahrcnö,

[Säiluß der Sitzung nacb 4“ Uhr.)

niclxtanrtlichcr Theil.

Zi U|)l1 lt.

Inland. Berlin. Gcseß, brtrcffrnd die' (I)]aiibwiirkigkrit der zur Aus-

rrrirtldaltrmg Yer öffentliciicn Ordnung forrrnrandirtcn Militair-Prrsonrn. »- Wrrorhnrlng uber die Bildung eines (![U'cnrathö Unter den JilskiJ-KOM- imoyarrcn, ?ldvokatcn nnd Nomrirn, &

Oestel'l'kickrisch “Monarchie "Lic" Unterstiißum , - - * . xs-Brrirn, Rußland und Polen, xt. Pctcrsburg. Vorsiirrist in Betreff der

(Ictraidrvorr'äthr,

ti'lmcgrs, - HKBV] von *.Y'kontcbcllo. -- '))iarquis von Normanbv, - - Bcrrmjclxtcs. -- Ulrgraplvisirc Trprsckrr. (!kraf Bröborougli. Bord

Qlarrnkorr, Lord *Lirrltrrrant von Jrlarrd. Trrmirr Dcr Parlaments-

arlflösrmg,- Vrrrrrisch'ö.

„- 4 , Meni, *)krilvjtorungen m

,_ , Krorrpr*irr;crr von Bavcrn Ncm' dcs .*komgö Und der .*kdnigin. *

Ikorrstarrtinoprl. Tru griiccliscbrn Konsuln das Crcqrmtitr crrtrogcn.

Wir Friedrich Wilhelm, von_Gottes Gnaden, König vonPreußen:c.2c verordnen über die Bildung eines Ehrenraths unter den Zustizfommiffarien, Advokaten und Notarien, auf den Antrag UUseres Staatsministeriums, für den ganzen Umfang Unserer Monarchie, mit Aussckrlnß des Bezirks res Appellationsgerichtshofcs zu Köln, was folgt:

Ypmmiffarißn, Advokaten und Notaricn, wcliin' im Bezirke deffclbcn angestc mid, ern Chresnrath von scchö bis zehn Mitgliedern, ciuschließlirl) des Vor- sitzenden, gebildet werden.

befugt und sr) wie derienigen Pflichten seiner Standrögenoffln xu wachen, Wklcb? Dnrcb Ehrenhafngkcit, Redlichkeit und Anstand brringr wrrren. Jrrsbcsonkcre tritt derselbe bei allen Vcrgchcn dcr Zr!stizkommiism'irn, Advokaten nnr Notarien, wclche nach drm Gesetze vom 29. Mar; 1844 im TisÜplinar; Le-ge. zit almdrn sind, an die Stelle der in jenem (Lörsch angcvrrnetcn Orszrylrrmrbchdrdr mit den dieser zustehenden Nciiitcn,

Inland.

Berlin, 22. Mai, Die [)kllir' ausgegebene (Bcscß-Sanrm-

lung enthiilt das Gcseß, betreffend die' Glaubwürdigkeit der zur '

& "**" ' * * (Zufrsechthalturrg der offrntlriiicn Krönung konmmndrrten Militair: ' - cr onen.

WU Frikdk1ck)Wilhelm, von Gottes Gnaden, König vorrP1*crrßc111c,1c-

g Unseres Smatsministcrimns und nach vcrnonr- „s für den ganzen Umfang Unserer Bezirks des Appellationsgerichtshofes zu

“))kilitairpersoncn welche als Schildw

_, “» achen, Patrourlien oder rn anderer Y,;Jetxlsxlzaßzelzxxi Fiilljlfrechthaxtunq yer öffentlichen Ordnung kommandirt welche während JiesgenÖWldexs'eßlrchkeiten oder andere Gesevübcrtrctungen, verlieren in der “dk, lensklelsirrng verübt werden, ur Anzeige bringen Grunde allei "[ 'eskkhalb eingeleiteten Untersu ungen, ans deni selbst beleidig'i“ (:?:; *EUR? YUZJJL emacht hahen, „oder bei dem Vorfalle „Zeugen. 6 or en md, mcht dre Eigenschaft vollgültiger

839

Urkundlich unier Unserer Höchsteigmhändigm Unterschrift und beiges-

dmcktkm Köni lichen Jnfiegel.

Gegeben erlin, hen_8, April 1847, _ (l“ 5-) Friedrich Wilhelm.

Frhr, von Miiffling. von Boyen. von Savigny, Uhden,

Be laubigt: Hodß

Dlöglrichen die Verordnung über die Bildung eines Ehrenraths

unter den Justizkommissarien, Advokaten nnd Notarien,

§. [. Ba'i jedem Landeö-Justizkollcgium soU ans der Mitte der Justi?- lt

*)

S. „. Ter Cl,)rrnrath, weicher sein Amt nncntgcltlich verwaltet, ist verpflichtet, über dre Crfullrmg O_er besonderen ?lnrtspflicbten,

, §. I. “Ju der Befugnis; der Gerichte:

rn den bci ihnen sckrwcbcrrkeu Ncchtö-Airgelkgrrrl)eitcri ric Jiistixkonmriffarirn, Advokaten nnd Notarirn zu ihrer Scbrrlkigkcit arrxitimltrn und mit Ordmmgsstrach ZU belegen, * /

wird uich_tö geändert, _Tie Gerichte könircn aber auch in solchen Fällen die Urrtemuchung und Cnnckicidnng dcm Ehrenmthr iibcrlaffert,

§. 4. Jedes Landcs-Justizkollegimn, bei wrlrirrm ein Staatsrmwalt

fiir Kriminalsachrri nicht angxstellt ist, bat cinen “Brunnen 311 bestellen, Welcher dre ankrronrn brd :taatsanwaitö in den Vor rem El)rcnrathe vorkormncndcn Untrrsucbrmgcrr wahrzrmrlmrcn smt,

E. 5, Crackitet der Cirrknrath dafiir, dase Anlass ;11 einem Tiöxivlirmr-

Strafverfahren gegen einen Justirkommiffarinö, Llrvokiitcn odcr Notar vor- handen sei, oder wird die Cirrlritmrg eines solcbcn Verfahrens von dem LauchJustizkollegium oder dem Staatsanwalt (»". 4) beantragt, -- We'l- chem Antrag? in jedem Falle Statt gkgrbrn Werker! mrisx, * Untersuchung in Form cincö Beschlusses; zu eröffnen, in rvcliiicm, wcnn rie Urrtcrsuclmng auf“Licnstcntlaffung gcriiirecj' ist, ms airsrriräliib „ngcspwaxcn werdcn muß. Ö

st) ist dir

§. h. Die Instruction der Sach erfolgt vor versamnn'ltcn Clirrnratbc,

oder durch einen aus sciner Mitte brstclltcn Iwiiirrriisarirrs,

§. 7. "Dem Ehrenrathe steht das Rrärr xu, in dem Verfahren Zeugen

zu laden und eidlick) zu vernehmen,

Erscheinen dieselben auf die Vorladung rriäit, so ist der persönliche

Richter um ihre Gestellung zu ersuchen.

§, 8. Erschcint drr Arjgcschrrldigtr auch ans die zweite an ihn gc-

rickrtctr Vorladung nickit,“ odcr vrrrveigert cr ric Arlölaffnng, so Werden die' ?lnxchuldrgrmgrn, wcnn ]li' rrrrib Urknrrdrn brsärrirrigt sink, fiir zugestanden era )tet,

Sind zum Brwrise Zeugen zu vrrnebnrrn, so wird mit deren Verarb-

mrrnT jn c-mtunmcjnm verfahren und Dir Sache ohne Writer:- Voriarrmg drs ".lt

rgi'scbuldigtrn zum Sckilusi instrnirt,

». 9, Crackrtct dcr Ehrenrat!) sriMr ini Wirf? drr Untersncbrmg ki"?

AintÉSuxJpcnsion res Llngcsckvrtlkigtcn ftir nöthig, so hat rr giitaibtlici) mr das vorgcchtr L'arrchJustiZkochiirm zu berichten, dem die Cntsckxcidrmg dariiber xrrstcbt.

Taffelbe kann aber ami) olim' cirirrr solriren “Linking rr:- Zitépcnsion

yon Amts nrcgcn verfügen.

C. 10. Belmfö dcr Crrtsrlreirimg wird der Angcscbnlkigtr rurib cin?

sckrriftlirirc Vorlakrmg, in Welch" die gegen ihn erhobenen Arrsriiulrigimgen Und Brweisr kurz anzugeben sind, 311 cincr Sißung dcs Cbrcnratbö, min- destens aebi “Tags vorher, in der fiir grrickwtlirbr Vorladungcn vorgrsäiricbcnen Form, berufen und glcickrzritig drm Staatsanwalt von dcr Sisirng Nack" richt chrbrn.

xzn der Sitzung, in wrlckicr mindrstcns fiinf Pkitglirder, cinsiirlirsxlich des

Vorsitzenden, zirgrgcn sri" miiffcn, nrrrren die einzelnen Anschuldigrrngövunltc von dem Vorsiycnrcu oder einem vondrmsclbcn brstclltcnReferenten rntwickrlt, die„Zeugenaussagen und andere Vrrvriömittrl vorgelcscn, der Staatsanwalt wird, wenn derselbe gegenwärtig ist, mit seinen Anträgrn nnd der Angcsckml- digte mit seiner Vertheidtgimg geirdrt und sodann die nach Stimmemnrbr- iirit bcscklossrnc Entscheidung sofort oder doch in ciner xu dirscm Zn'ecke soglciäi 311 bcstirrrnrrndrn und nicht iibcr acht Tage iiirrirrrs anzrrsryrnrm Sisitng vcrkiindigt,

§ 11, *Der Staatsarrwalt mnsr, Wenn die' Untrrsmbrmg aiif Tirust-

Cntlaffung gcrichtxt ist, seinc Anträgc in dcr Sißrmg (J). 10) pcrsdrrlick) o_UerllUÜ rrnrrrEubstikrrtcn nmchrrr; in allen anderen Fällen farm 11“ 'cme Erklarung auch schriftlich abgebrrr,

B'. 12. Die Strafen, auf tvrliirr rer Clircnratk' zit erkennen befugt

ist, _ sind: Errttahrrung oder Warnung, Vrrwriö, (Sirldbnßrn bis 311500 Thaler" und “Drenste'ntlaffung.

§. 1:4, Bci drr Entscbridung hat drr Cbrrnmtb, ohne an positive Bc-

weisrcgrln gebunden zu scirr, nach seiner aus dem ganzrn Inbegriff der Vrrbarrdlmrgrxn und Brnwrje gcsckiöpftcn llrbrrzeugrmg zn bruxthcilen, in nur wm dre Ilusckmldrgung fiir gegründet xu trachten,

§.14. Der von allcrt Mitglirdrrn dcs Clm'nmtbs imtcrsrbricben

Bi'sklxlllß ist _dkm Ange klagten imd cim" Abschrift rcffrlbcn Dem Staats anwalte zuzustellen.

§.15, (chcn die Entscheidung des Ehrcnraths kamrsoWobl vom Arp-

Zrilagten, iris vom*Staats-AUWalt Rekurs innerhalb sechs Wochen präklu- porschcr Firn vom "rage drs bchiindigtkn Beschrides eingelegt Werden,

55.16. Tiefer Rekurs geht, wenn der Angeklagte darüber, daß auf

Tiensxentlaffrmg erkannt, oder der Staats-Anwalt dariiber, daß die Dienst- cntlanungyrcht ausgesprochen worden, Beschwerde führt, an das Geheime Ober-Trrvirrrgl und in dem Bezirke des Jutiz-Senats zu Ehrenbreitstein an den rbeimyck)cn Rcvisionö- nnd Caffationsii

geht der Rekurs an das vorgescßtc Landes-Jusfizko egium, inNeu-Vorpom- mern das Obcr-Appellationsgericht zn Greifswald.

of. " allen anderen Fällen

§. 17. Ist auf eine geringere Strafe als Dienstentlaffrmg erkannt und

der Angeklagte legt Rekurß an das Landes-Jusiizkolle ium, der Staats- Anwalt aber an das Geheime Ober-Tribunai oder den rYeinischen Revisions-

uzrd Cassationshof ein, so entscheidet über beide Rekurse der höhere (“He- llchtShof.

5. 18, Die zur Ausführuu von oder Dienßemlassung lauten, nfßrdnlickéetrimn

'ich: aus Geidftrasen den Landes-Zußiz-Kollegium zu beantrage

ei dm betreffen-

5. 19._ Au Kosten kymmen nur haare Auslagen zum A„ u einer Strafe Verurtherlte zu tragen schuldig und die bei uns oder beim Unvermögen des Verurtheilten dem K

TKH- wel e der „"TolsnrchJrei- mmnal * Fonds

g der Ko m es jeden Lsxm

Die anerkannten Geldstrafen werden zunächst zur Deckun verwandt und fließen im Uebrigen zu den für den Bezirk ein des-Zusti -Kollegiums bestehenden Fonds zur Unterstüxzung der Winwen und Wai en von Zustizbeamten,

Kommen zur Kenntniß des Ehrenraths gemeine oder Amts, verbrechen im Sinne des §, 2 des Gesetzes vom 29. März 1844, so muß er hiervon dem kompetenten Gerichte Anzeige machen, und es bleibt diesem das weitere Verfahren vorbehalten,

Die Mitglieder des Ehrenraths, so wie vier bis sechs Stra: vertreter derselben, werden in einer vom Präsidenten des Landcs-Zustizkollc- giums einzuberufenden und zu leitenden General-Versammlung der Justiz- Konnniffarien, Advokaten und Notarien des Bezirks von den AnMsenren durch absolute Stimmenmehrheit gewählt.

Der Wahlakt beginnt damit, daß jeder Anwesende dem Präsidenten ei- lieder und Stellvertreter, für weiche ege die erforderliche „Zahl der Mit-

nen Wahlzettel mit Bezeichnung der Mit er stimmt, zustellt. Sollte auf diesem 2. glieder nnd Stellvertreter die absolute Stimmenmehrheit nicht erhalten, so wird über jedes noch zu wählendc Mitglied und jeden noch zu wählenden Stellvertreter einzeln abgestimmt. Wird die absolute Stimntemnehrhcit auch e Abstimmung nicht erreicht, so ist der on dadurch herbeizuführen, daß die dritte Abstimmung iibcr diejenigen Kandidaten erfolgt, welche bei der zweiten Ab- stimmung die relativ meisten Stimmen erhalten haben, und daß derjenige, Wclclrcr alsdann dic mcisten Stimmen erhält, fiir gewählt erachtet wird.

auf_ diesem che durch zwcirnali Veräiliis: über die zu wählcndc Per

Die Wahl der Mitglieder des Ehrcn-Raths und ihrer Stell- Nach Ablauf von je drei Jahren schei- ker dic Hiilfte der Mitglirder imd Stellvertreter am), und wird von neuem gewählt; das erstemal werden die Anssckieidcnden durch das Loos, demnächst wclckrx scit ihrer Wahl verstrichen ist.

vcrtrétrr erfolgt auf sechs Jahre.

durch die ,;Zi'it bestimmt, scberrcnrrn sind sofort wieder wählbar,

»", 2:4. Die Annahme der Wahl kann nur aus iibcrwicgendcn (Hrün- km, dercn Priifung dem den Wablakt leitknden Präsidcntcn des Landes- Justir-Ikoliegiumö irbcrlaffcn bleibt, abgelehnt Werden.

_ Wenn jedoch nach Ablauf der drci Jalrrc einc Wicdererwählung er- folgt (I', 22), so steht die Annahme in dcr Willkür dcs Gewählten.

§. 24, Jedes Mitglied des El)rrtrratl)s, gcgen Welches cin Diöziplinar- Verfahren rrotlrwendig wird, sckieirct, sofort aus dem Ebrenrathe aus, vor vckialtlrrix xeroch des Rechts Film Wiederrintritt bei Entbindrmg von jede“r

, Ter Vorsitzcnrr dcs Ebrrrrratwö, Welcher am Orte des Ober- gcrirbts seinen Wohnsixz haben mriß, wird von dort Mitglikdern desselben, unmittelbar unrl» vollcndctrm Walvlakt („W. 21 und 22) durch absolute Stirirnreinnrvrhrit in dcr _»). “.'1 brzciibnctrn Art auf jedesmal drci Jahre

Tir Namen des VNsiHi'UdM und der *))kitgliedcr dcs Ehren- ratirs, so wie ilirer Stellvertreter, sind rmrlr jedem Wahlakt von dem Prä- sidcntcu dcs Bankrö-Jrrstiztollrgiums kimi! kit" Amtsblätter bekannt zu ma- Tassclbc mirs? in *Iirrsclrirtig allrrVrriindcrrtngcn geschehen, nrclclic im Lansi- cincr Walrlpcriodr vortommrrr mdrirtrn.

Niii)kl't* Vrstimmrmgrn iibcr dcn Wahlakt, das Vsrfahrcn vor

dem C'lrre'nmtlic imd Die“ Art sririrr («schäftsführung bleiben eincr beson-

rech, von Unserem (*rrrstir-Z'.)kinistcr xn crlaffrndett Instruction vorbehalten. Urkrmdlirir nntcr Unserer )')Öiiisikigkk1br2ikldigll] Unterschrift und beige-

rrrrrktrm Itdnigliiiim Jnsirgrl.

(Hcgrbrn “chlin, ren :*,«1. Ami] 1847,

Friedrich Wilhelm. P r i 11: v 0 U P r «* U sr c n. Ciri» [10 r 11.

“3011 “Borclsrirwinglv. «Frhr. DVU Qanrß.

von Tliile. Htolberg. von “& ucöbrrg.

Dcstrrrrichische Monambie. VJicn, “311, Mai. C“; bat sickrdicr rin Verein gchildct, der (UB sicb Fill“ bleibenden Arrfgabr stellt, [iir dir?“rrrrabnrcrslickixterr Lebens- Brriirfnissl drr oline iirr Vcrjriirrirrn xcitqur i_rrirr'rtölos gewordenen Personen in Wien und kassen Umgrbrchn JU jorgcn,

Rußland und polcn.

St, Petersburg,]I. Mai. Dcr Minister des Innern hat an dir Gouvernrrncrrts-Cycsö folgendes Umlaufsckrrcibcn gerichtet: „Ninix cincr mir vom Staat)) - Scrrctair Tancjcw zugegangenen An- ;rige kml'cn Sc. Majestät drr It'aiscr, um zu verhüten, das: nicht bei dem [*rrcittcndrn Umsaßc im Gctraidchandcl während des bevorstehenden Som- mcro Durch die Aussichten auf den zu machenden Gewinn alle Getraidc- Yorräthr crsciiöpft werdcn, Allcrhöcbst xu befehlen gcrnht: siiunntlichcn CZNP vcrnemcnts-Clxcfs und Adels =Marsckällen auf das strengste cinzuscbärfen, wie sic unmittelbar dafür verantwortlich sind, daß in allen Rcservc-I)kaga- xincn ric gkst'ßlick) bestimmte Quantität Getraide wirklich vorrätbig lieqc. Ju Folgc dcffcn haben Sc. Majestät dcr Kaiser eine alsbaldigc Revision der L),)?agazinc durch besonders dazu bcordcrte Personen anzuordnen gcrubt und falls irgendwo Unregelmäßigkeiten bemerkt werden, soll über die Kreis; Adelömarschiille und die Kuratoren der Magazine nacb AUNchbstem Bc- fehle eine gerichtliche Untersuchung verhängt werden," /

F r a n k r e i ci]. Paris, 20. Mai. Die Diskussion des Budgrts soll in der chutirkcn-Kammer gegcn den “15. Juni beginnen und die Session etwa gegen den 20. Juli gesckyloffcn werden. Alle Schiffe der französischen Flotte im Z).)kitn'lmccr haben den Befehl erhalten, ihre Vorräthe binnen wenigen Tagen zu ergänzen, um unverzüglich in See gehen zu können“, ihre Bestimmung ist nicht

Der Herzog von Montebello hat das ihm übertragene Mini- sterium der Marine angenommen und gedachte spätestens heute von Neapel in Paris einzutreffcn. '

Ter Marquis von Normanby reist heute mit seiner Gemahlin nach London, rvrrd aber in vierzehn “Tagen seinen hiesigen Botschafter- Posten wieder einnehmen und kein anderes Amt erhalten.

Das Journal des Debats unterstüyt in einem leitenden ' mehrerer Kaufleute Haussuchungen durch die Zollbehörden , unversteuerte ausländische Waaren aufzufinden,

Artikel die Beschwerde

in Paris , neuerer Zeit