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Bekanntmachungen.
[198] Bekanntmachung. Der am 3. Angus 1796 zu Berlin gborene und auf die Namen Guüav Adolph v. Gruben getauft? Sohn des König!. Preußischen Majors m der AIM:!- Martin HeinriYYv. Gruben, hat als Lieutenant bitk- AexßKürasfier- egimZit is:! Pasewaikk gkßaWYdschi-d nä , na cini en ien jahren 1111, , genommenchund (ist im Jahre 1817, "h",“ "“;FF'E'Y'Y gewesen zu sein und ohne Vennogkk' h,"!mZU-t hat haben, ins Ausland gtgangtn- “li 7223; den Frei- er keine Nachrichten von [ich gegeben, sZ'jii mit emacht heitsßieg in Griechenland gegen _dlk '!kb“ sig wel- und in einem Gefecht bei Nallpila„gkb"“ en en, f „ ches dadurch besiäiigt wird, daß em Name fick? an ei- w,[cheo ver Obersi-Lieutenant
ndet, . FMYxltjtxanteénbÉriechrnland gekaücnrn Philhellenen xa! errichten lassen, „ny aus welchem d1e Namrn der-
. - dcr Schlacht, in der sie gesal- “bU' '"" VJÉ'K'MM jedoch sein Tod gerichtlich man
1 111 . 1112140337228 werden können, so umd aus den Antrag
' '“ en Verwandten, als:
s;131e;“11 “.“qu thtmeifier v. Lebbin, geborenen v. Gru-
", U Ok an,
2) !!,-es Hirzoglich Sachsen Koburgschen ReiscmatschaUs und Hostheatrr-Jntendnnten Eduard Theodor v, Gruben zu Gotha,
3) des Ober-Landeögerichts-R1ferendarins Freiherrn v, Lens zu Frankfurt a. O..
der verschollene Gustav Adolph v. Gruben, eyemnzliter werden jedoch seine etwanigcn unbekannten Erde.- hier- durch öffentlich vorgeladen, sich in dem vor dem Kam- mergericbts-Reserendmius Mevcn auf
den 1. Dezember d. J., Vormitt. 1111711, hier auf dem Kammergerickite anberaumten Termine zu
estellen und sich zu lrgitimiren, widrigenfallö derselbe ür todt erklärt und sein zmückgclaffeneö Vermögen sei- nen nächsten geseslicben Erben, eventualiler dem Fis- kus als herrenloses Gut zugesprochen werden soll.
Den Auswärtigen werden die Zustiz-Kommissarien Simonion. Goldschmidt und Valentin als Mandatarien in Vorschlag gebracht,
thlin, den 23, Februar 1847.
Jnftructionö-Seuat des König!. Kammergerichts,
[432b] A u s z u . Unter Hinweisung auf die den Étralsuudischen Zei- tungen in enen» inserirtcn Proklamen vom heutigen Tage werden alle diejenigen, Welche an das dem Guts- besitzer von Pens bisher eigenthiimlich gehörende, ge en- wärtig verkaufte, im Grimmer Kreise belegene Gut („an- delin nebst Inventarium, Saaten und Ackerarbeiten rechtsbegründete Forderungen und Ansprüche machen zu können vermeinen, zu deren Anmeldung und Beglaubi- gung in einem der folgenden Termine:
am 11. und 31. Mai_,14. Zuni d. JE„ Morgens 10 Uhr, vor dem König], Hofgericht, bei Ver- meidung der am “28, Juni cr. zii erkennenden Präkiu- sion, - hiermit aufgefordert.
[).-11111" Greifswald, 14“), Apl'il 1847. Königl. Preuß. Hofgericht von Pommern und Rügen,
(l.. 8.) v. Klot.
[1027] Ediktal-Citation,
Der am 31. Januar 1795 zu Schildau geborene Rudolph Heinsius, welcher im Jahre 1829 als Apo- tbekergehiilse conditionirt hat und nachher verschollen ist, so wie der am 12. Januar 1811 zu Torgau gebo- tene Johann Gottlieb Stein, von Professor: ein Mal- ler, welcher seit dem Jahre 1832 ebenfalls vrrscbolirn isi, werden nebst ihren etwa zurückgelaffenen unbekann- ten Erben auf den Antrag des Abwesenheits-Kurators des Héinfius und zweier Brüder der; Stein hierdurch aufgefordert, sich innerhalb 9 Monaten, spätestens aber in dem auf
den 16. September 1847, Vorm. 1111bt, vor den) Herrn Land- und Stadtgerichtörmh Rohner an Gerichtsftelle hierkclbsi angcießten Termine entweder
personlich oder schriftlich zu melden und weitere An- . ""VW 3" gewärrigcn, widrigensalls der obgenannte ; Hemfiirs 11nd_Stcin für lodt erklärt und ihr Vermozen *; ck"" W leg1timirenden Erben überwiesen werden wird. _
Torgmr, den 22. November 1846. Konigl. Preuß. Laud- imd Stadtgericht.
[506] _Snbhastations-Patent KYoZIwendiger__VerkL11f Theilungs halber. omgrches Prenßqckäs F?rmdtgericht zu Perleberg, dk" _ . “ 47 Die nachsehen!) verzei iiite'n8 11111 N “ a [affe dcs 1er- Fibu versiorbeyxrr Kupfxrs midtmzeisters nikid Rathmchnns 1hentxannz chorigen yierselbsi belegenen Grundstücke: ) Ls 2 oh_nl)(1us_ am großen Markt nebst Zube- Zivi,“ arts_[chließl1_ch 'der dazu gehörigen Ländereien r. 26. im 11. Bezirk, M1 siadtgerichilicheu HVPN thekenbuchc 7141. l]. [m:- 47", ver eichnct und aus 5044 Thlr. 21 Sgr. 4 [. geri ,tiick) abgeschävt, 2) vgs Wo211ha116 111 der _«chuhßraße nebst Zube- or Nr. .;0. im [|. War, gleichfaUs mit Aus- ch|uß der dazu gehortgen Ländereien, Ua]. [|. y-x,_651. des ftadtgerichtlichen Hypothekenbuchs verzetchxtet und auf 1243 "Th!“ 15 Sgr. U Pf abgeschapt, .
Allgemeiner “Anzeiger.
en 11 ol e der nebst Hypoihekenschein und Bedingun- [Kii inzurstsekier Negißratur emzusehenden Taxe am 25, August 1847, Vormittags 11 Uhr bis Abends 6 Uhr, an der Ge- richtsstelle subhastirt werden.
[M] [) [' 0 (k ] a m :. Nothwendiger Verkauf.
„Das im Kreise Thorn bclegene Erbpachts-Vorwer! Zieliy, bestehend aus 674 Moran 120 Quadrairuthen, und 1111 Jahre 1843 auf 8314 haler 3 Silber roschen gerrchtbéc)? adgeschayt, zufolge der nebst Hypothe enschein m der eg1[tratur emzusehenden Taxe, soll zum Zweck der Auszeinanderseßunl? zwischen den Miteigenthümern
den 20. Dezem er d, J., Vorm. 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subyastirt werden.
Thorn, den 12. Mai 1847.
König!. Land- und Stadtgericht. Loesfler,
[334]
Von dem unterzeichneten Stadtgerichte ist zu Chri-
ian AugustHenke's, Zuwohners und Fabrikanten 111 'Uli-Ebersbach Vermögen der Konkurs-Prozeß zu er- öffnen gewesen und demnach zum Giitepficgungs- und Anmeldungö-Termine
der 24, September 1847 bestimmt worden.
Es er eht daher an alle diejenigen, wol ? ausirgend einem echtsgrundc an gedachten Henle nspriiche zu Zabert vermeinen, andurch die Ladung am anßcgebencn * age Vormittags 10 Uhr an Stadtgerichtsste e allhier zu erscheinen und zwar in Person und resp. mit ihren ehelichen Kuratoren, oder durch ihre Altersvormiinder oder auch durch hinlänglich legitimirte, zu Annahme eines Vergleichs genugsain instruirte Bevollmächtigte, ihre Forderungen anznmelden, 11 bescheinigen imd zvoar unter der Verwarnung, daß ie sont von diesem Kre- diLWesen ausgeschlossen und sie aller ihrer Ansprüche an ernannten chkc's Vermögcn, so wie der ihnen etwa zustehenden Neckytswohlthat der Wiedereinseyimg in den vorigen Stand, für verlustig werden erklärt Werden.
Hiernächst haben dieselben, falls im Termine ein Ver-
leich nicht zu Stande kommcn sollte, binnen einer noch sestznseßcnden Frist mit dem Konkurövertreter sowohl, als unter sich selbst von Mund 11116 in die Feder zu verfahren, hierauf
den 2. Dezember1847 der anotnlation der Akten und endlich
den 19, Feb111a11848 der Publication eines Präklnsw- und Locations- Er- fenntnisscs sich zu grwärtigen, welches in Riicksi t der Außenbleibenden gedachten Tages, Mittags 12 U r, in crdnt11mztkiam als publizirt zu den Akten genommen werden wird.
So wie ferner alle diejenigen, Welche si WU?" An- nahme cines vorseienden Vergleichs deuili ui t erklä- ren, für einwiUigend in das getroffene A kommen an- gesehen werden sollen, so haben auswärtige Interessen- ten Prokuratoren mit gerichtlich anerkannten Vollmach- tcn am hiesigen Orte zu bestellen,
Zittau, am 26. März 1847.
Das Stadtgericht. B er g m a n u , Stadtrichter.
Wi...... Lieferung von Eisen- bahn-Schu'nen
«"*"-"' ' [m die
7 , -
-- Ruhrort-Crrfeld-Kreis Gladbacher Eisenbahn-Gesell- schaft.
Die Lieferun von 57,000 Centne_1_(:*- 110 Psd, prenß.) l.Lisenk.»c1i?n-TZchienen [oll _denjenlgeu Unterneh- mern übertragen werden, welche dre annehmbarstcn An- erbietunqtn im Wege der Submrmon crbgcben. __
Die Liefernngö-Bedinxungen liegen in unserem Bu- reau (.ikronprinzenstraße ir. 160208) znr Emsichtoffen und können Ariswärtigen anf porto.[reie Anfragen auch von hier aus mitgetheilt werden. _
Unternehmnngsmstige werden demnach eingeladen, ihre schriftlichen Preisforderungen vcrfiegrlx mit der äußeren Aufschrift: „Submission auf die Lie1erm1g von Eisen- bahn-Schienen“ baldigst und spätestenö bis zum 17.Juli d. J. uns einzusenden. _
Die Eröffnung der Submiifioneu erfolgt am19.Juli d, J., Morgens 10 Uhr, in Gegenwart der sich hierzu etWa cinfiudcnden Unternehmer, Welche sä1111ntlich noch vier Wochen nach der Eröffnung der Submissionen an ihre Offerten gebunden bleiben.
Crefeld, den 25, Mai 1847.
Die Direction der Nuhrort-Creseld-Kreis Gladbacher Eisenbahn- Gesellschaft.
[48011]
Kundmachung an die Herren Actionaire der Ungarischen Ccntral-Cisenbahn.
Die Herren Actionaire werden hier- mit ersucht die
fikbkntt' ßatuteiimäßige „ „ Natrn-Zahlung [)1'. zehn Prozent, “mit
25 J!. C, M, für jeden Interims-Partial-Schein zu 250 F1.
am 1. Jun dieses Jahres bei der Haupt-Kaffa der Unternehmung, in Wien, o_bere Bäckerstraße Nr. 752 ,. Pest, bet der Pester Ungarischen Kommer- zial-Bank,
-Berlin bei den Herrrn Hirschsold u. Wolfs-
oder auch » Leipzig bei den Herren Dufour Gebrüder _ _ und Comp, zu leisten, Preßburg, den 1.Mai 1847-
Von der Direction der Ungarischen Central-Eisknbahm
Auf obi e An ei e Be 1! nehmen!),„kmm Yi? sieberiie Einzahlunx? aufzdii1 Actizengver Zlngarqchen Qentral-Ci- senbahu mit 10 pCt. oder Fi. 253,
abzüglich „IW 3,
demnach _mit J!. 22 _ pro Actie und ' pCt. Agent rrrspeKsen von_ d_crE111- zahlun ssumme nin 471113-_(-11u1*5 aus Wren ["S zum 1. “ uli :.. «. ci uns-gclristet werden,
Berlin, dcn .*"1.Mai 1847.
Hirschfeld &' Wolff,
unter den Linden 971.27.
Täglich zweimaliger-[Dienst an bis auf weitere Brkynntinachu'ng. Von Würzburg MY rankfurt; Morgens 5 Uhr. .. Würzburg 1111 _“ scbiäffenbing " 5 *- und Morgens 92 Uhr. . » Aschaffenburg nach Main ** «; » Aschaffenburg nach Frankiurt » 4“; und Nachmittaßs 3"; Uhr, » Zrkarikfurt nach Maid» “Vo m“ttc1 € 11'81'ibr » ain „ .*; r 1 ; „. ., Frankiurt F'IIZ Morg. 54811.Nachm.3_7, U. » Aschaffenburg :?..- YZ Vrm,l1ck, u.?lbds. 9; » » Lohr €**“. Jerg.3 11.Vo1m.l1 » Die Taten für
eriörim ,' Wagen , Ifcrde und Gii- ter sind auf;; billig e géfiellt. *
Jeder eisende ,hat 50 Ysund Gepäck frei. Nähere Auskunft erthetlen die ' genteu und Conducteure.
Würzburg, den 7, Mai 1847.
))
?».»
Die Direction, Das Friedrichs-Seebad [58211] zu NiigenWalder-MUnde
wird auch in diesem Jahre zum 15, Junifiirialte See- bäder, so wie zum Gebrauch von warmen Badcrnxeder Art, eröffnet sein, ,
Eine prompte Bewirthung, dic verbcfferte Einrichtung des Badehauseö, bei dem [ich auch einc Kegelbahn be- findet, die Verschönerung der Promenaden und die freund- liche Umgebung des Vadrortcs, so wie die Frequenz des Schiffsverkehrs im Hafen, wcrden die Erwartungen der Badegäste nur entsprechen, daher wir uns beehren, zu einem recht zahlreichen Besuche “Lebens: einzuladen.
Rügenwalde, den 15, Mai 1841.
Die Bade-Direction.
[5511]
Die Inhaber von §Pol|1jsck)en Pfand- briefe", wrlcbe die neuen Coupons-
[).'-gl'1'l zu denselben durch meine Vermittelung be-
sorgt zu haben wünschen, ersuche ick), die Psandbriefe bis spätestens zum 8. Juni bei mir einzureichen. “J, Mart. Magnus, 46. Behrenstraße.
Literarische „Anzeigen. [493]
Zämmtiicirkx 3013113 um] 1113111311» Musikäösn zmä
51er; mrrätirig um] xu 111311 biliigsien preisen 211 [111-
den bei
[ck]. [30113 &" (Z. 1300](,
131-1410, Jägerstr. 42.
Urcslnu, thiis/esäninersn'. Z.
[476] V e r k a " „,s-_
Die den Wolffertschcn Erben gehortgen, zu Posen in der Altstadt unter der Hypytheken-Nummec 3811 “und 387 bei der Wallis ever Brucke an der Ecke der (Her- ber- und Breitenßra e, belegenen Grundstücke sollen am 8. Zum“ d. 3. vor mir aus freier Hand an den Meist- bietenden verkauft werden. Kauflustige lade ich dazu
ein, Die Kauf- und Verkauss-Vrdingnngen können bei mir eingesehen werden. Posen, den 19, Mai 1847. Krauthofer, Notae.
D r e s d e n, Grundstücks-Verkauf.
Aus freier Hand unicr höchst annehmbaren Bedingungen zu verkaufen ist das zu Dres- den im reizendsten Theile der Residenz in der Anton- stadt am artesischen Spring-Brunnen, Baus- uer Piave, mit Aussicht auf die Brücke und die Haupt- Allee der Neujiadt gelegene herrschaftlich eingerichtete, vormals von El“. Durchlaucht dem Erbprinzen Erne ! zu Sachscn-Koburg-Gotha bewohnte, in hö st elegantem Styl erbauteWohnhaus *nebst (Har- ten und Zubehör an Stallungen, Wagcn-Nemise und der leichen,
[547 r,]
' uglcich wird das nene und moderne Ameublemem überlassen, daß das Grundstück sofort bezogen werden kann.
Ein !ithographirter Plan des Gruydstiickö wird an reelle Kauflustigc, ivelche sich 111 pdrtdsrcreii BrieY'n 1111 den Besiyer des Hauscö, _40 Konigöbrucker-Ctraße D r e s d e 11 , rocndcn, zugeschickt.
[58511] (Zrol'se, Zemöläe-Kuction.
Km 21. 411111 11. falx, “[*ageu Mercier: in (Le!" 6601'. gem": 29, 11011 9-1, einißc 60 0011111111 «crzteigort Mercier], unter (]enen- yami'rxlicbe Originale: 11011 ']"in- totem), [';111] Uekoueae, Cokaoogßio, ("11Min [11:111, ". (23111601, 14. 1115] 531110, Unrilit), Üaibeiu, ])iiker, |.. Cranach, Cin“. 5041117312, run ]Jk, «an (Foxxu, 7:11: (ler Neck, Moieuair'e, «xm qusum etc.. [.be-eich 519.116!) (1.158!th täglich 211!" 1411307111 bt-rcjt.
“1'11. ["i"-Um“, [(. Kuen-siu-n-niosnrius fiir Üüalzcr
unt] [("-1518214113".
[5814 b] . ! ** , 14111" [(upktzr'snciijmlkzr. Niir [1311er] aufs neue cine beäcntcnäc Zamruluug [ukgoxeici-nct :ciriiuck [ruliänäizcber 111141 antlers!" kaäij'ungcn erkalten, untcr «elcbeu sic]: xe|teno Ziättar 11011 86]!1b|*äk]1]k 11111] :einen Zcbiilcrn, 11011 9. Potter, „4. 1“, (1. ssiäe, .]. U. Zoos, U. Uersbem, J. v'. ()xtaäe, 5. 111: 7151:- ßvr, Waterloo, Lyeräingen, M. [Lollar um] vielen anäer'en "einern ersten [1511365 3118- :eic'men. Wir empfehlen 1111: [(ennern um] Zamm- leru U11" Kmiciu 111111 1111111111311]. '"" Üncir kaufen «ik grössere 11111] Usinere 52111111|ungs|1 guter [(u- [zf'crblätter u. 8. M'. Kutköxe (Leakalb erbitten «ir [) 0 I !!"-"e: i.
chrtzmxic 1.1. (Z(FthZjCKLr,
l-cipÜZuk-erälxe 40.
[58411] Bekanntmachrrng. _ ,
Einer Hochlöblicden BadegesclUchaii m_ache_1ch__h1_er- durch die ergebrne Anzeige, daß ich fiir die dieNahrige Badezeit ein neues (Heseilschaftshaus m Mrödrov en- agirt habe, in welchem noch 5111e11b_l1rt_e_St_u- ßen zn vermiethen, worin auch gleichzeitig eine Bäckerei und Konditorei betrieben wird.
Wollii den 26. Mai 1847. “ *“ Die Kantor-Wittwe Macher.
[57311]
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Pnpicr-Caprtru
in 11011 nenezten nnr] gest: mme m)]!xtan 111131e1'11,_ inus ['r-“1112651300611 unk! [“[113111iiin1115011un [**:1b1'iken,** empürblt iu Z|ös5ier „4118171111! 7.11 Ucrixéinniszmä- [Zig bimgcn ['n-„18611
Rt]. ()ztermznn,
13--1;«]„-*51--31'5s U11. 11.
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auch eben das Recht, wie dem Fiskus, zu. Ich glaube also, der Punkt wird jedenfglls immer grsirhcrt sein, daß den Unternehmern Von Privat-Cl)a11[[ce11 das Recht „zusteht, gegen Verabreichung des landeziiblichen Tagcloliiis dir Leute zu Lcisiumen heranzuziehen.
_ Graf von Arnim: Insoweit unsere Hekition sich an die Ka- binets-erre anschließt, wiirde indirekt auch das, was in dcr Kabi- nets:Ord1*e 11111scgrbritd ist, mit drren Modifikationen sich auf Actien- und Privat.Ci1ai1ffcrii iibertragen. Insofern der Antrag aber als fxlbstständig [*:-1111111191 wird, diirfte es ;wcifelhaft skin, inwieweit diese Kabinrrs- Ordre Platz greift“. selbst aber fiir den Fall, daß er an die erre' 1111311'k111'ipft wiirde, iiiörbtc es kaum überflüssig sein, die's aus;- driicklick) aiiözirsprrrlien. Wie der Herr Regierungs-3'(o111111issar äußerte, ist bisher in den einzelnen Fällen bei Konwffioncn auch das fiskalische Vorrecht, ili][)i1('1li*. anch das in Rede stehende, dcn Actien-Chausscen errhcilr worden“, rz könnte aber eine festere Grnndiagc geben, wenn der König die Gnade hätte, dies fiir alle» Fälle als (5511111ds118 111113- 3_11[prcch1*11. “Leim wcnn ami) bisher seitens des betrcffrndcn Mini- 1tc11'11111s mit großer Brrcitwilligsrit aiif dcrglciriWn Anträge- cinqc- gangcn wurde, so könnten [1111 doch die (5511111dsäxze 6111111111 ändern, und 16 rnwsirlxii [1111 i111111rr, fiir die Förderung Von Cliaussrr:Aniaqcn eincm so wirirtigrn (Zirrindsatzr cim“ Sicherheit 311 chiibrrn, dic drircl) dcn Allerhöchste" *.*lnösprnck) in höherem Gritirdr 1111119191: wiirde, ais durcb die, wir iili anerkrnnr, biöhrr stattacfimdriic Brrcitwiiiic-kcit dcr Bcdiirdrn. ' "
NEfÉl'kni 051111“ von Sierstorpff: Allerditiqö Verlieren dic Utitrrnednirr voir Clxarissrrn. Aber da 1111 dem Fiskus alic Staats; B111*11Z*_?liitl)1*il badrn, wcr entschädigt driin dicse fiir ihre Vrrlriste? T_ci'_._115iiiö ]“111111 sicb doch nicht sclbst cntsckiädigcti. Es ist dabei“ 110119111, 111_1_1*,3-1_1[[1111g 311 fiiidrn, aiif dcr rin allgemeines (Hrsrß brrniit, 1111d dir? 111 11101" drr Saß, daß drr, wem die Chanssrc qrhört, 1111111 1111“ Jintaiiddalriiirg dcrsrldrii 311 sorgrii habe, Und dais; drrjriiiqr, welchcr de_ir “)?11151'11 zirdt, 1111111 die Lasten trage. Virlc andere (5511111116 diirstrn 1111111 iibrig blribrn, als die drs Mitleids, So 11611111 1111111 rc1*_.1)rrr Bitistrllrr diesc Last unter seinen (Vriiiidrn einr unqcrcrdtc 2811101011013. Jab 11111s1 mir rriaiidcn,__dirsr_11 ".'lrlsdruck 7,11 bdki'inipfrn. Zhiwwpdqili 111.111 111" iiiigrrcckit [cm, [t.mtlich 1111111, weil rm (5511013 1'111111111'1 war, 1111tcr dessen Schiiy odcr Drink sich alle Staatsbiirqer drsniidrn. *
_ Gras (113111111111: Was drr (Bras *.)lriiim begehrt, lirqt, wir 111) gla11dr,_[e1wm 1111 Lliitragr drr '.)ibitiriliinq, denn diese [1111 brfiir wortct, da[; _"51111111gzvcrpflirbtiiiig 111 “.'[rbridin ['olckicn 75.111111 fortbe- 1111.10, nnd“ drr Unterschied dcriwt 11111" darin, das: diciLrutr künftig 111111116 rr|tr“))i11[ 11111111 Vrzaiilri 11 g ;wanqswrisr arbrircn sollcii, was 1111“ 1110 111101“ Barrirrc strlirndrn Ztraßrii, also 111111) fiir Pri- vat (xlmUUrrii, iii *.*liispriirii 11611111111111'11 worden ist. Was abcr aiidcrr Zirknrr [*raiitragtrti, [11111 writer imd [**Jiriit sirii auf die projrktirtc [Frage, Nuri) mriiirm Dafürhalten ist aber 111 dieser Zweiten Frage 111 dri! Lll!kl"ä_11kll der anderen geehrten :)icdnrr krinr Veranlassnnix fiir drr [wdr 3111111" 311 finden. Es wird sick) drr “.'liisprucki, dcn vieiiciriit dir Privat -Bcsii31'r von Cyansscrn odrr Acticir („Bdsrllsckiaftrir ans 95111111" idrcr Jidiizcsfiorrcn machen können, ohne Eininiscbmrg dcr (He- 11'1111111111111 erledigen; cntivrder dadurib, das: ii)]W]! diéjcd'rsiimliacn 00100 des Fidkus iidrrtragc11 worden sind, welche [1111 dann, wriirr'iie fiir deri Jiökllö grsriimiiicrt wcrden, natiirlich 111111) fiir sie schmälern iiiiissrn; odcr dadurch, das; die Privaten auf Grund besonderer Pri:- vilcgirii cine Critiiiiädigima zu fordern l_iabrn, In beiden Fällen aber liaben wir keinrVcranlassrriig, 11115 darum zu bckiimmcrii, denn wenn jriic 11115 ihrer .11011;1*ssi011 soiiiir C111schädigungö-Ansprüche dcduxircit 311 können meinen, so werden sie in drr Billigkrit der Vcrw11lt1111g odcr 11iitdix1cn Falles in dcr (Irrrchtigkcit der (Berichte Sckiuiz findcii, 1111111" da[“; wir 11112; damit desrliäftigrn. Jiri) glaube also, das: die zweite “Frage eigentlicki iiiclit rwthwrndig ist, wril iibcr disse Jraqcn privatrcchtlickirr Naim“ dicse (Hrsclzgrbung rind also die iwhc 3111111 griicrrll 11111113 brstimmcii kann. *
9)[.11*1'11111[l: Die Frage, weicht" iii Fivritrr Hand zu stellrii wiirr, wiirde ctwa 111111111 können: „Will die Versammlung 111 chq aiif dir Bcsißrr drr konxcssioiiirtcn Privat- und ?lrtirn-Clmnssccii rinrn Antrag an Ze. Mairftäi den König richten?“ Dann wird sick) Alles vollständig erledigen, was 1111“ Sprache grkommrn ist; es wird [i(t) darm rim“ *))iajoririit klar iiri“11iisstrllr11. Die erste Frage lautet also:
Tritt dir Wrismnniliiiig drm *.)[ntragr dcr Abtheilung bsi?
TiririiigrnK))iitglirdrr, wrlrlir dirscFragr vrrnriircit, wiirdrn dies Turck) Aufstehen 511 crk'cniirn geben.
[Dir Frage wird ciiistimmig bejaht.)
“T*ii' 11111111" Frage wiirdr 111111 lu'ißrn:
Brsrdlirsir dir Vrrsaniinlnng in BLleg auf die Besitzer der konxrs-
111311111?" Privat imd ?lction-Ztraßrn eincn “91110113 1111 SL. M11:
jrstiit dri! .riiinig 311 riibtrn?
Falls dicFrage rirlitig vrrstandrn ist, so wiirden diejenigen Mit- glieder, wrlrlir dicscö (31111111) nicht zu stellen die Absicht liaben, Miche cincr: Antrag nicht qrstrllt wissrn wollen, die's diirch Aufstehen 311 er- krniirii grdrn.
(Lörsxf Fxßriiplitz: drn sriii.
651111“ ZF 11111111 &31111 ck: Es ist dir Jragc gestellt worden, ob ein *.*lntrag «011111110 wcrden soll. 'Dirje'iiigrii, wrlilir dicses wiinschrn, wiirden also [113011 dlribrir,
Graf “3515111191115: standen.
Graf von Arnim: “Die Frage ist, ob ein Antrag zu Gunsten der Privat-Clwusscrii iidrrimrwt 7.11 [“tr-Urn sri, Jeder, der in diescr Br*.icdnng diiirir Wiinsrd liegt, diridt filzen,
“))?arsckiall: So ist co. Weil [“ich Schwierigkeiten in drr Strl- limg cines [»rstirmndn Antrags grxrigi batten, so ist Von mir die» Frage gestallt worden, od iiberharrpt rin Antrag 111111111111 werden solle, Wer also wiinsilit, daß „iidrrhaiwi ein Antrag, dessen Formu- lirnng spiitcriiin siri) finden niiisztc, gestellt werde, drr wiirde dirs da- diirci) zu erkennen geben, daß er sitzrn bleibt, und diejenigen, die den Antrag nicht grstcllt wissen wollen, wiirden sich erheben.
(“Die “;))iajorität spriäit sick) gcqcn 10 Stimmrn fiir Stcliiiiig [*im'ö Antrages aus.)
Es kommt nun aus dir weitere Fragestellung 1111, Und das _erri- mäßigstc ist wohl, da[“: drr Antrag so allgemein wie möglich gefaßt werde. '
Graf von Arnim: träge Vorzubringeu scin.
__ Prinz Hohenlohe: 1111011 und der 1. Mai vorüber ist.
__M_arschall: Es kann dock) 11icht angenommen werden, daß es unmoglich ski, K_uf den Gegenstand selbst einzugehen. Er ist bei Gr- 1egxuhett _der Drsqusion _als ein neuer Vorschlag beigebracht und nicht ZUNlckgkchskU WWU"; Er hat die gcseßlichc Untrrstiiyunq erhaltcii, mußte a__lso zur _Fragstellung gebracht werdeii. Dic vorlärifiqc Jraqe hüt daruber Mk1chlkdkw daß ein Antrag gestellt werde, und“cö hair-
T'ir Frage 111111“; falsch verstanden wor-
Tann [mdr ich die Frage iiisbt rick)tig vcr-
C'ö diirftrn 111111 wohl die einzelnen An-
Érjie Beilage zur Allgemeinen Preußischen
gy
Zeüung
delt sich nur darum, eine Fragsiclluitg 311 finden, welche geeignet ist, die Ansicht der Versammlung auszuwrechxn-
Graf Dohna-Lauck: Es WU'_d dir"“Zlufgabe der Herren sein, ihr Amendement zu formuliren, damit da[[clbr zur Abstimmung ge- bracht werde,
Eine Stimme: Ich glaube, es könnte bei der allgemeinen Fassung, die beliebt worden rst, sein Brwcndcn haben. (Hanz bc- stimmtc Vorschläge iiber die ?_[rt der_Crrtybirdigung 1111d derglcickicn sind sehr schwer, auch sind die PWNUJU'UM Vrrbältnissc erstaunlich verschieden. Ich glaube, wir können nichts *.)liidrrr'Z, als eine allge- meine Bcriicksichtigung cmprhlcn.
Regiernngs-Konnniffar voii Yo 111 11111" Csäic: Cs mus; doch
die Präjndixial-Frage, ob eine Crimrliädigiing iiirrrhaiwt 9911111101111“ den soll, zuvördcrst entschieden werden. JU) glaiwr 1111111, da["; sie dc- mitwortcr werden kann, ohne das; sp'iirllr J'Zillc vorliegen. Etwas *.)[ndcrrö ist cs, wenn das Von Sr. Crccllrii; drm Herrn (kirafrn von Arnim Erw-Jihnrc in Erwägung kommt, das; man Sc. Majestät dcn Jiiinig bitte, das; die Verpflichtung drr Einwohner, Hiilfe 311 lr'istmi, de_wndrrs nuögcsprmhrn wrrdr, "daß sie den Privat-Bcsixxcrn daffrlbc 18111011 miisscn, wie dem Jiokiis, Tir Frage, ob iidrrlmnpt Cntschi'i digiing 311 grwäwrii sci, scheint mir von drr Versammlung niriir dc anrwortct 311 sein, dr1111 wenn die PrivatJiitrrrssriitrii, dcm ?liitragr 111111), i1112lllgrim'i111'n br r iicksirhtigt wcrdrn sollrn, so fraqr rs sirix, ob dir Befürwortung cines Entschädigung»Anspruches darin lirqcii soll oder nicht. , * _ (Bras von Arnim: Wenn die Frage" im ?lilgrmrinrii Von der Y_iajorität bejaht worden ist, daß besondere Anträgc 1111 Sr. Mair- [tqr gcrichtct werden möchten, so hat man dadri wobl verschieden? “.'[11- tragc 1111 Auge gehabt. S0 wiirde ich mich jcdrm "211111111113 der eine Uiiglciäidrit dcr Privat: oder ?[ctirn -(551'scllsckmftcn griiriiiibcr rrn Staats-Ciéaussecn involvirtc, durchaus widersetzen, “,Lazicgcn ist drr Antrag, den ici) mir 311 stellen erlaubtr, aus (*in? (Hklcichstélliiiig bridrr auch [iir dir Zuknnfr gerichtet und hicrdnrrh förderlich fiirdic Chaus- src--Untrrnrlxniungcn iiberhaupt, “3111 kann nicht anerkennen, daß es 1111 „lléjli'k-Nlltkag sri, der durch die abgrlaiifenr Pckitiorisfrist adgc [1111110011 [ei, sondern es ist eine grriiigc Erweiterung drs Petitionö ?iliilUIlö, wir er von der Vrrsainnilnng angriwninicii wordrn ist, CI heim darin: „Es soll bei kor1;rssio11i1tc11 Ciiansscrn 11. [“. w.“
I)icfcrriit Graf von Sicrstorpff: “Dcr Antrag drs ?lussckms-
srö, ds_n die [wdr Kurie" aitgciwmiiicn dar, lautet fols1011d1'1'111as11'111 „da[; dri allrii Chanssccn, auf denen Chaiisscrgcld 1111911111111», dir (Bciririiidrii in_nrrhald drr (9111111111 idrrrJrldmarkrn zwar vcrpflirli trt 111111, 1111[_ Crfordcrir drr kdinprtriircn Briiiirdr iiiwcrwrilt mit vrrrintrn Kräfte“]! dns chräumrn doo Zidirrrö 311 brwirkrit, da[": (“1118111811 abcr dafiir 1111111 dcn ortdiidlixbrn Tagcloimsiitzrii Vrrqiiti giing e'rhalti'n,“ * *
_ _ _(Braf von Arnim: Mein “Zlitirag wiirde die' Cbauffcrn cin-
[chlic[;c11, welche noch künftig fonzrssionirt werden. Mail) dem Aus-
drnckc handelt rs ['ich mir 1111118011 von denon, die geaenwärtiq vor-
harrdcu sind, Mein Wunsch geht dahin, das; die fpiitcrhin 311 kon»-
Zrsiionircndcn in gleicher Weise beriicksichtigt werden möchten.
Ick bemerke, daß dies eine neue Pr- .
_ Graf Eberhard zu Stolberg: Ich erlaube mir eine kurze Bemerkung in Brzichmig arif daI, Was der geehrte Redner so eben gesagt hat, chn ausgesprochen wird, da[“; 21.1119, die später 10111131“- sionirtc Chariffccn erhaltcn wcrden, die Rechte Haben, die der Fiskus hat, so bin icli voilkormneii damik cirwerstairdcn. Wenn abrr grsagt wird, und so glaube ich vrrstandct: „511 dab», daß die Besitzer von Chanssccn oline Entschädig11ng aiif dic Rrchte verzichten sollrit, dercn der Fiskus im Laufe der Zeit sick) cntärrßrrt, so bin ich iiiriit damit riiwrrsiaiidcn. Dcniicbcnsogut, wir der J'iökllöfiii) jetzt [*offrtitliä) gr- iirigr ;rigrir wird, daI I)irciit drs 1111c11tgclrlickrn Zäiiirrriiiitiiriis aiif- 1110111811, kiinnte rr in zehn oder 111chrrrrnZahrc11 1111111 andere:)irwrr, vielleicht die Erdrdring drs Chausscrgcldeö 11. s. w., aiifl)rdcn, was fiir dir Besitzer von kon;rssio1iirtrn Chaussern dort» störend ["ein diirfte,
:)irgirrnngs:-310111111iss11r von Pommer Csiiic: Diese Jragrn bcantwortcn fiel) nach Versidicdrniicit drr Jionxcssidnrn, 11116 diesen Konzessionen, je nachdem cin drstirmntcr Tarif oder dir Hrbixng nach Maßgabe drs Staats-Chansscrgcldcs vrrliehru ist. Wo rindcstimnr: ier Tarif gilt, kann er nicht geändert Werden, wo abcr im Allgrnrci- 11811_grsagt ist: nach jrdcsmaligrm Staatö-Chausseegrld-Tarifd, so Versteht dic Ermäßigung sich von selbst. Aehnlich ist es bei der Be- willignng sdnstigcr Rechte, welche auf die Unterhaltunqs-*)lusqabrii won Ciiislirj; skill diirften. Ich glaube wirdrrholen 311 niiissen, da["; es 1111111 111öglich ist, iiber dcn Cntschiidignngöpunkk allqcmkin adxnnrtbri- 1111, sondern das; drrsrlbc dcr sprzicllen Crörtcrunri Vorbrlialrrii blei- brn muß. “ ,
M 11 rskli all: Ju wrlrbrr Weiss wiirde der Vorschlag des (85111- [rn von Arnim gefaßt wcrdmi? *
Graf Do 11 Arnim: Lrn Léorkcn drs Libihrilrmqö-“31110111er: „das; Cdansscrgcldrr criwbrn wcrden“, wiirde anzuschließen sc111:*„so wic bci drnjeixigkii Chaussee", drncn künftig die Erhebung Von Chans- sergcld gestattet wird.“ *
Graf 111 Dohna-Lauck: Warum sollsn wir )'th iibcr künftig zu koiizessionircnde Chausscrn Bestimmungen trcffrii? Wir [11111111 uns auf den Prtitionsantmg 111 drs1iirä11k'cn, dcr siiii auf die' bestehen- den .“)irrdkr dezielw Was drii “201111111 des Herrn Grafen Stollberg betrifft, so wirdrriwle 1111, was iti) friiher gesagt habe. Dir [Frage, ob Jemand Erits11iiidig1111gö:*.)liispriirlir hat oder nicht, geht 11115 der sritciiö drs (55111wcr111'111cnts ihm rrtdrixtrn 311111111170" drrvor, imd icli 111111“; dem Herrn :)icz1irrnngs Rdnmiissar darin bcistimmrn, das; wir hier 1111111 in dcr Stellung, dariiber abnrthrilrn 311 können. Wem in Folge einer 11211111 grsrßlirdrn Brstinnnung irgend ein Recht anf Entsrliädigniig zusteht, drr wird es [111011 in Anregung bringrn. Es ist dirs cine Farbe, die sich don ["ribst findet. Wir haben dariiber keinen Brsriilus; zu fassen, und i(ii 111111“; in Antrag bringen, da[“; iibcr drri chitcn odcr Ainriideiiiciiw-Vmschlag hiiiwrggegangcn und er nickit Fiir Abstimmung gebracht werde, vielmehr das; es rein bei dem "Lin:- tragc dcr Abtheilung Vcrdlcidr.
*HNarsiiiall: Es ist sabo" dariiber abgestimmt, daß eine Frage daraiif gestellt wrrdrn soll.
("xiraf Dol) 1111-2111 ck: Ick glaubte, rs sci dies blos dic'J'rage wrgrii Unterstiitzung drs Antragrö d111'11) sechs Stimmen gewesen. 7
(Bras von Arnim: Ick erkenne 1111, daß der Antrag, den iiii im Auge habe. mehr Fassniigösachc ist, und daß in dem Ausdrucke: „bei denen Chausscegcld rrlwdrii wird“, eben so gut die' künftigen Brtdeiligtrn als inbegriffen betrachtet werden können. Ich lege daher kein Gewicht auf meinen Antrag, und um nicht eine weitere Debatte und Abstimmung herbeizuführen, siche ich Von meinem Anfrage in dieser Beziehung ab.
Marschall: Es wiirde nichts Anderes übrig bleiben, als die Frage, soll cine inöqlichstc Bcriicksichti ung der B'esißer konzessionir-
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tcr Privat- und Act1c11-Cha11sscen emp ohlcn werden, zu stellen.
Graf von Arnim: Wo die Chaussee-Unternchmuug auf dem
! Chau1ecgeld-Tarif begriinch worden ist, da ist das Recht fiir den ' Konzeisions-Jnhaber unxweiselhaft, daß er Entschädigung zu fordern
R
hat. Dariiber haben wir uns aber ni t ausn re “ aber den Anita recht verstehe, so gehtcher dahzins,p dYLFntsKeYnuTh ins Auge zu fay en, die den Actien-Jnhabern daraus zustehen mi)"g teg daß der Fiskus gegenwärtig ein Recht, was er ausübt, zum Be „; der Gemeinden aufgiebt und indirekt hierdurch die bisherigen Rechte der Actien-Zuhaber schmälert. Dies ist, wie bemerkt, rein*Sache der Ausgleichung ;wischen dem Inhaber der Konzession und dem Fiskus, Hierüber etwas zu statuiren und 311 petitioniren, scheint mir nicht paffcnd. Ick würde in Bezug auf den formellen Gang ganz erqe- brnst anheimstellen, ob die Herren, die bestimmte Anträge zu machen wünschen, dicsclden nicht formuliren wollten, damit dariiber abgestimmt _ werden kann, ob sie unterstützt und gcnehmiqt werden.
Marschall: Es wiirden diese Schwierigkeiten beseitigt, wenn die Frage gcstrllt wird: Geht die Versammlung hierbei von der Ansicht aus, das; die Rechte der Besitzer von konzessionirten Privat; und Acticn-Chauffecn vollständig in Erwägung werden gezo- gen wcrden. C6 ist dies etwas, wvran sich ohnehinnichtwird zweifeln lassen? chn die Regierung übergeht zur geseylichcn Regulirung des (Hrgcnstandcö, so wird sie die Rechte, die bestehen können, in Erwägung ziehen. Es ist aber, wie die Sache im Augenblick steht, viellrirlir rin '.)liiöweg, wenn „die Versammlung ausdrücklich erklärt, sie sri bei der vorangegangc'nen ?ibstiimnung davon aungegangen, daß dicse qcscßliciic Erwägung dcs (Hegcnstandeö eintrrten werde.
Graf 111 Doi) 11.1-Lauck: Damit bin ich einverstanden, daß *;Privatrcidtcii nicht 311 nal)? gctretcn wcrde,
Graf zu Stolbrrg: Diesen Antrag habe ich stellen wollen.
Jiirst 111 Lynar: Wir haben ausgesprochen, daß eine Bitte an Sr. “))iajcstiit zu richten sri, und es sckieint mir, daß wir gegen- wiirrig nicht 111111 klar wissen, was wir 311 erbitten haben, Ich glaube da[)cr, da[“; wir auf unsere friihcrc Abstimmung zurückkommen müssen und 111111 111 drsrlilirßrn haben, daß wir nichts weiter bitten wollen,
M 111“s1*l)11i[: E13 ist doch nicht thimlich, das; ein Beschluß ge- faßt Und dann wieder anfgclwdrn wird. Um in dem Ernste der 3111110 zu bleiben, muß nothwendig cine Fragstellung gefunden wcrden.
(Bras von ;Fictcn: Ich rrlaiibr mir mir die Frage, ob die so eben aiiözxcsdrockirnr Behauptung:
„das; wir eigentlich 11ickt rrcht wissen, was wir wollen“, kblllfaiiö durch den Druck drr Lcffrrrtliihkrit iibergrben werden soll; was den Sinn drr Brlmnpinng anbelangt, so trete ich demselben voilkdiiiiiicn bei, 11111" niiiit ihrer Form, und. ich glaube daher, daß es 1111410111011" skin diirfte, diesc lciztrn Debatten, die, nach meiner An.- siidt, lrdiglicii formeller Matin“ siiid, drm “Drucke gar nicht zu iivr1'grdr11.
Jiirst 111 “.“-1111111: Das dave ich nicht sagen wollen. Ick ineinrc 11111“, das; sich im Lanfc der Debatte dic Unnöthigkeii einer Bitte erst [vmairögrstcilt liabe, und daß wir auf unseren Beschlußzu- riicki'ommcn miisiicn.
Graf von Arnim: *Ich habe noch nicht gehört, daß ein po- sitiver Antrag gestellt worden ist, iibrr weichen die Versammlung ab- stimmen kann. Dich ist das erste Erfordcrniß, chr wir diökutiren. Wenn der Antrag formulirt sein wird, dann werden wir crkcnurn können, od 111.111 dafiir odcr dawidcr 311 stimmen hat.
(Hraf von _“Fictcn: Jr!) glaube, da["; es, diesen Anikag zu stellen, kein iibrrfliissig ist. Der Grgrnstaiid der Petition und die Frage des Aiiösidrisscs ist die:
Soll diirsiiiitliw dcr Vrrpflirbtmrg drr unentgeltlichen Wegräumung
drs Sckiiirrö arif solriwn Straßen, auf denen Chaussee-(Hcld erho- drn wird, durä) dir :)ldjazrntcn 11. [“. w,
Unirr dicsrii sind die Staats-Straßcn nicht allein begriffen, iind 1111 glaiibc' daher, da["; dir Stclluitg cines neuen Antrages an und fiir sich 11.1113 iibrrfliissig ist, Höchstens wiirde cin Zusaxz dahin 311 strllc'ii sriii:
natiirlirl) mit Brriicksirbtignng dcr Ziitcrcsscn der Vesiyrr konzessio- nirtcr Chanssrrii.
Marschall: Der Wunsch der Antragsteller selbst geht, wie mir scheint, dahin, daß die möglichst allgemein gehaltene Fassung gewählt wcrdr, und ich sehe keinen Grund, warum diesem Wunsche drr “.'[1111'11gstcllcr iiicht dcscrirt werden sollte, wenn dir Jragstellung nichts cnthält, was den Ansichten anderer Mitglieder irgend wider- strritct. Und den "211111110611 anderer Mitglieder wird es nicht wider- sirritrii, wenn die Versammlung erklärt, sie sei in ihrer Abstimmung iibcr dcn ?lntmg drr ?idthcilung daVoii ausgegangen, wie die Rechte der Besitzer Von konzcsionirtrn, Privat- mid Acticn-Straßcn Vollstän- dig wiirden in Erwägung gezogen werdcn.
(13111fvo112'lr11i111: Dagegen mus; ich mich cntschieden au,.- sprrwrii. Tic Vcrsannnliing [int rinr Petition angcnonnncn, wie sic vorliegt. C5 sollr 111111 l)i11;11gcfi'1gt wcrden, die Abtheilung sei der Ansicht, da[“; dabei die Verhältnisse vonPrivat- und Actien-Chausseen- Brsixicrn drriiäsiclitigt wcrden 1111011011. Ick bin einmal dagegen, weil der Antrag so allgemein ist, daß Niemand weiß, was er beansprucht, und zweitens, daß cr, wenn er rtwaö enthält, eine Bevorzugung der Inhaber drr Articn-Clwnsscrn enthiilt. Dies halte ich nicht für gut, weil wir, indem wir dci! Fiskns bitten, crmiigc gewisse Rechte schwin- dkn laffcii, indirekt andeuten wiirden, wir iwfften aber, es wiirde dcn Action--G51»s1*llschaftrn und Privat»-Cl)a11ffcc;Besiycru etwas Anderes zu Tiiril werdcn. Ick glaube, wir müssen ganz einfach bei dem Anfrage der letl11'iiriiig stehen bleiben, dem wir bereits 311111 Beschluß der Ver- sammlung criwbrn haben“, was 111113 diesem Anfrage in Beziehung auf die :)ic'ckitr fiir C'nJclnc und Acticn-Gcscklsämficn entsteht, das wird sich von selbst finden“. dariiber haben wir nichts zu äußern.
Marsidall: Es ist nordwrndig geworden, eine weitere Frage zu stellen.
Graf don Arnim: [iii) kein bestimmter Antrag vorfindet. der Graf Zicken, dagcgcn erklären. _
Prinz Hohenlohe: Ick muß 111ich 1111111 dagegen au.?[_prechen, insofern der Antrag als zum Gutachten dcr Abtheilung gehörig dem- selben angehängt werden soll. Wenn icki mich recht _crinnrrd - denn die Berathung in dcr Abtheilung dat srbon vor cintgcr ZM stattge- funden -- ['o ist in dcr Abtheilung zur Sprache gckommrn, daß, we'rm solche Chanffrr Tlieiliiebmrr und ?lctéru:l]1_1_t_rriichmcr ein Recht hat- ten, so wiirden sie es geltend 311 1111111101 wincn. _
RcfcrcntGrafvo11 Sicrstorpss; Nach dc1t„htcr9usgespr9- [benen Ansichten wiirde dicse" Vc'l'OL'k111111g Ylchis werter sem, (ils em Geschenk des JidkuN-mxv 9,21 1111111111 v1c_l_c »:taatöbnrgcr 111 der aride- ren Kurie IM" djcscs (5511ck1c11k _prdtcmrcn. Man muß also_ emen Rechtssatz hinstellen, „„cker die 2111115 311 einem _Geseß ,und nicht zu einem Geschenk abgicbk- «olicn daher die Gemx'mden ihre Schnec- ver*pflicktungc11 niclit duni) “"Y“" Geldkath qbloscn,_ so im? nach meiner Ansicht Acticii-Cdaunccn von Konigiichen hierbei nicht zu
' 111 11. nk! ZNarschall: Ich halte es auch fiirwahrscheinlich, daß die Frage wird vcrneint wcrden; da aber die Versammlung durch Absiimmung bcschloffc11 hat, daß ein Antrag an Se. Majestät den König gerich-
Zck) sehr die Nothwcndigkcit nicht _cin/da Ich muß mich eben 19, wie