Grund des §.1 des Entwurfs die größtmöglichste Gleichstellung ein- treten zu lassen.
Abgeordn. Dittrich: Meine deutschen freien Rhein riihrung mit Juden. mcht denjenigen, die i n_ung lieben und achten daffelbe Streben zu Thei zii Staats-Aemtern befähigen z dre Stimmen iiber die Emancr Versammlungen in den Jahren hat sich in diesen Aeußerungen hat sich gezeigt, in welche eändert haben. ungen derjenigen nen, die günstigßen
Herren! A stndirie, trat ich zum cr Damals erkannte und
ck da in ihrer geistigen
elernt hatte, -- werden durfte,
ls ich am schönen, am stenmal in nähere Be- bcdaucrte ich, warum Tüchtigkeit und Gesin- varum nicht denjenigen wie mir, nämlich das, 'ich ener Zeit haben sich ck die Stände- 45 ausgesprochen. Verschiedenheit Ansichten im Petitionen der Ständc-Vcr- welchen die meisten Juden wol)- abgegebcn worden, wogegen ar die wenigsten aufhalten , das fiir die Juden am
patiou der J 1825 und 18
radc sich d
Wenigsten giin- daß darin ein Das, was der Herr das; nämlich keine wc- dcm Goichrnmncnt und den de, ist mir ein großer Bc- mg in dasjenige einzugehen icsultat dcr Brrathnngcn der nämlich in die völlige Glcichstcllurrg Es ist gcgen diesc Gleichstellung mir erstens, daß wir auch die Ich finde in der ich S_ciic K der Denkschrift zum großen Theile noch keit cidlichcr Zeugnisse dic cr*vo1'gel)e11de11 Z))?ißtraucn gcgcr ' cn zu beseitigen sein diirfté.“ Was endet worden ist, w
siige Gutachten „ „„ er Beweis fur die Juden enthalten qt Kommiffar heute artsgespro rrnz und Divergenz zwischen dieser Atrgclegcnhrit sein wer weis dafiir, daß die hohe Staats as wahrscheinlich
sentliche? Diff Ständen m
gewilligt ist, w hohen Versammlung sein der Juden mit den Christen. dcr Einwurf gemacht wordei, großen Volkshaufc schrift das Motiv dagc „Daß durch .lufhc'bung der Beschränkung in der G1 ssnng zu einem hieraus [) Moralität der Juden im All hier auf den einzelnen Fall anglw Ganze an. Ich glaube, daß geri gebung, von der Ständc-Versamm welche Vorurthcile widerlegen.
Das ist also gerade in dir "t die Verbrechen. iihler ist herausgestellt, Verbrechen begangen haben, dem Berichte ist darin keinchifcl man fragen sollte, bestimmten Vcrbrc sehr wohl herausstellen, sind, daß sie durch den L werden, zu den im Berichte des brechen hingeleiict wurdcn, daß mithin der Verbrechen mit der Zahl derer, w berufe gewidmet ha sulfat „erlangt werden kann. Cirrancwaiion der Juden ist kein be i;!)ickungeu giaubc ich, daß das Gefäß „iemiern um ved Giaubensdekenniniffes willen, daß" dieses Gefäß! des Gedr'r'icktseiws mir gehoben werden „ ck vollige Gleuhstcilrmg der Juden mii den Christen, weiche ich beantrage.
Abgeordu. N a u m an n : neulich in einem ähnlichen zichten möchte, weil „die sich fiir völlige Emanct lch dieSmal doch die hohe Versammlung, Die Betrachtung, wc
„ „, , Stimme des US beriickitchtigcn miissei . Es ist närnl
ende ich auf das “ide Von oben herab, Von der Gzscß- lung die Strahlen ausgehen miissen,
sern Falle n'o'tl)ig. In dem Berichte
Dcr ZWcitc Ein- dcs Herrn Justi;- Verhältnißinäszig als die Christen, und nach
Ich glaube aber, wenn [che Beschäftigung die ;u haben, dann wiirde sick) am wenigsten chiinsiigtcn clchen sic hineingcdrängt Herrn Ministers bezeichneten Vcr- nur dann, wenn die Arten clchc sich demselben chens- wcrdcn, ein richtiges Rc- dicscr Einwurf gegen die Nach diesen Voraus- l des Zuriickdrängens Von welches ich Keinem
wand betr daß die Zudkn
welchen chensberuf, wc chen Gcncigtcn getrieben daß die Juden die ebcnöberuf, in w
ben, zusammengestellt
Es g_ch„t mir heute fast eben so, wie da]; :ck Ziiimlich auf das. Wort Dcr"- daß die Versammlung nur
„ erncr hört, pation derJuden aussprechen,
ancß bitte Worten mich [che mich leitet, ist die, daß die Gerechtigkeit g und allein den sprüchen der Ci-
mit wenigen anhören zu wollen. ich durch die Zuriicksc fiir verleyt halte. Zn Grund des Zurückblcibe
Hung der Juden das Recht, dicser Verletzung sehe ich cinzi ns der Juden hinter den An wurden aufgenommen in die christlichen Damals konnte allerdings davon die llcn wir den Juden geben, und welche iber Jahrhunderte hingegangen st nicht mehr diejeni„e, mir Schill?) ! was die -si te die Rechte betrifft. P welcher diese Staatsbürger angehören, sie den christlichen Staatsbürgern 5 Rede davvn sein: sind die Juden ! enschaften nach nich en ausüben zu können? schöpfend beantworten christlichen Bürgern me
Staaten nur als Schüylinge. Rede sein: welche Rech nicht? Aber cs tige Generation 1 und sagt:
, nnd die heu- uns gekommen uns vollstän-
n - und (sie sollte es auch zugeben, daß in der ein Hinderniß läge, Es kann nur die
ustandc, ihren sitt- gleiche Rechte mit Ich werde die Frage nicht er- h Ch „JH? willstzlngebcn, es r r c u crr en,
Muffe der jüdischen EinwohneZz h ) M9ffe;„ich gehe noch weiter, ich sa memxn rn dem Juden nicht dieKraft sixn innewohnt, um gewi e Functio WIM- „abzusehen von indtvi Wohl im Auge zu behalten. die "Zuikgndrge Emancipation zu stimmen. H„ollsiandrgen Emanci ation das einzige Mittel, diesem SMUdpunkie eraufzuheben zu de die Chklßen ais einen vorziigli „ck Jemand sexrückr fühlt, io
dl,?„xem Tbckruck *!*chk Wlderiixhßn zu können, so lange wird er UU fire en m“, “UM moglichen Mitteln - nicht blos mit guten, sondern „auch n„1„1t schlechten " den Druck zu be * der Jude gedruckt ck im Staake, so lange wir bis cka „so ehrenwerth, ck?" 50 befähigt wie wir“,“ so lange wird er di„esem Druck ?"ka enduireien. In diesem nothwerrdigen Ge-
ltegt meines Era ten§ der ganze Fluch, der die Juden auf den Standpunkt heruntergedrucki hat, auf dem sie sich befinden eine Brust greife und frage, wie i '
wenn ich in der Lage wäre, wie die
Ich kann es nicht
leichzustellen. hrem Kulinr-Z t in der Lage, um
mag unter den ls unter der großen _ unter der großen ge: es liegt vielleicht im Allge- Selbsiverleugnung, die den Chri- Staate arrdzuüben, die sie befä- Jntereffen und lediglich das allgemeine Aber das kann mich nicht abhalten, dennoch für Ich sehenämlich iu diescr um die Juden aus Beziehung auf
Schwäche in sich füt)
m, den ich in eren geschild nge er die
i m nicht sagen : „Du
Wenn ich in m geriren würde, gegeniiber; wenn du erbärmli
jIls Chrést mich
„ „ „„ „ 11 en den - ri en
ich mir sagen mußte: („ert Jahrhundertcuh wfirsi
eme „Kreatur, dix schiechter ist, wie jeder
ck mir sagen mußxe: Heute noch habe
- wenn ich mir sagen müßte:
uben, m der Weise, wie ich mei-
sl es nicht also, Werden Glauben verhöhnt?
s Verhältniß ob mich die Le gegen den, dem Grundsa
behandelt, als („“andere Men ck; und wenn i 1ch nicht das Recht, was du hast Ich werde verhöhnt in Schöpfer anbete; uu Juden nicht noch_ heute in ihrem
(Mehrere Stimmen: Wenn ich ein solche
meinem G d, meme He
___;ch
thums schi": en wiirden vor „ efixhl, so muß i ldtg„en, de„n lch au esprochen abe. chwrerigketten zu be erti en, w Darum also;V vt: ßäyding Yuani
o in un oen tvoll"nd1e finden, so kehre uh“ mich an diesen großen aufen ZZR, Limba“ g er
mir denke, wahr- ren des Chr
„ c auf das vollständigste Co :| das einzige Mittel, die uden heute noch entgegen-
werdeu mit die em
] 148
kein ehrlicher Mann wird sich an den großenHaufen kehren, der von Vorurtheile„n befangen ist. Nur von dem intelligenten Theile des Yolkxs kann dre Rede sein, dieser aber sieht nicht auf den Juden ver- achtlrch herab, weil er eine andere Religion hat, sondern er steht nur aux rhn mttMitleidcn herab, Weil er findet, das; ihm nicht die Mittel ge oten sind, um sich in demselben Rechtskreise zu bewegen. Die Gcseygebung selbst muß dieses Vorarlbcil bcsciti en; dies geschieht aber nicht, so lange fiir den Juden Aanahmcgchße bestehen. Das Volk, von dem „ich spreche, der große Haufe, sieht - und zwar mit Recht - auf die Gesetzgebung als auf etwas Hohcs hin, und so [irrige das Vyik findet, daß der Gcstygebcr selbst es für angrmessen hält, eine beitunmte Beschränkung fiir eine Ncligionspartei eintreten zu lafferi, so lange muß es glauben, daß der Jude schlechter ist, als der Christ. „Tirrum fort mit diesen Arisriabmcgeseyen! Der Gesichts- punkt vdllstäiidtger Emancipation kann nur der einzig leitcnde sein.
Die Emancipation ist, daß ich so sage, Verdächtigt worden. Ich glaube, nian legt iHr in ihren Folgen ein zu großes Gewicht bci, denn es ist mir vorgekommen, das; man mich gefragt hat: Willst “Du denn, dar; der Scharhcr'udc Beamter werde? Mir ist das nicht xmgcfallcn,„ und es fällt mir eben so wenig ein, die Frage zu bc- 1ahcn: Willst Du, daß der Proletaricr an dcr Spitze irgend einer Verwaltung siehe? Die Cnmncipation dcr Inch wird nicht den Er- frilg habcn, daß diese niedrig stehende Bevölkerung in Acmtcr hin: ciirkotrnnt und sich geltend macht, den Christen gegeniiber, ja das; vielleicht das Christcnthmn sogar unterliege. Wie kann man gian- bxn, wcmr es sich um den Staatsdienst handelt, daß dcrglcictzcn Zn- drwducn m Sta_ats»-Acitrtcr treten werdcn, da gerade hierbei eine bcrimtmtc Qualification nicht blos in Beziehung auf das Wissen, son- dcrn auch in Beziehung auf die Moralität verlangt wird? Man [mt aus dem ckri1tlichcn Gesichtspunkt sich der Cmaucipation cntgcgcn- sxßeii zu müssen geglaubt; aber auch diese Riicksicht ist nicht richtig , wenn sic gcnommcn wird. *Das Christcnthum will ich nicht im Staat neben dem Jndcnthum, dcm: ich glaube das Chrisicnthum hcravznwiirdigen, wcnn ick) es in eine Parieistcllung im Staat brächte“, ich will cs aber über dem Staate. Ueber dem Staate soll es mit seinen leitenden Grund- sätzen, die der Stifter hineingelegt "hat, stchcn und den Staat regie- ren, und dann fürchte ich nicht , das: das Zudcntlxnn dcm Christen- thnm Eintrag thun könne. Jndcffcn, ich will die Materie niki)t wci- tcr verfolgen, es wird sich bei der“ näheren Bcrathung res Geschs noch Gelcqenhcii mehrfach darbictcn, um von anderen Rcdncrn die Sache niiher entwickeln zu laffcn, Nur noch in Beziehung auf die Provinz Posen möchte ich dem Herrn aus Pommern Dandwiffcn und völlig bcistimnrcn, wcnn cr sagte: Entweder ist ÖW“ IWB? Uk- bcrfluß an Juden in der Provinz - osen 11icht schädlich, _- dann mö- gen sic sich über den ganzcn Staat urid über die ganze Welt zer- strcucn; oder es ist dieser große Ucbersluß an Juden cm Nachthcrl derProvinz, dann wiirde es eine Ungerechtigkeit sein, diesen Nachthcil in eine Provinz zu bannen, dann fordert es die Gerechtigkeit, daß dieses Uebel getragen werde nicht mir Von einer“ Provinz, sondern Vom ganzen Staate.
Abgeordn. Freiherr von Gafxfron: Die Feststellung und wei- tere Entwickelung der bürgerlichen Verhiiltniffe der Juden in Picn- ßen ist als ein tiefes Bedürfnis; anerkannt worden. Es hat sich hier- über die öffentliche Meinung sowohl im TILJE dcr Provinzial-Land- tage, als auch der Presse im Allgemeinen undgethan, es hat die voilitändige Cmmrcipation der Duden in dieser hohen Versmnmlung gewichtige und berech Vcrtheidrger gefunden. Ich habe bei einer friiheren Gelegenheit, wo Von der Befuqniß zur Theilnahmc an den ständiskhxn Rechten seitens dc'r Nicht-Chrisicn die Rede war“, mich „ gcgen d„1ese„2_3cfugniß arisgcsprochcn, ich habe aber seit dieser Zeit mrch mit drcxxr Frage ttcf und gewiffcnhaft beschäftigt und bckcnne “XZ gern, daß ich in meiner Ucbcrzcugung dahin gelangt bin, daß ich di„„c bürgerliche Gleichstcilung der Juden mit den Christen in einem hoiwrcuGradc fiir zweckmäßig und nothwendig halte, als iii) dies nach merncr friiheren Ansicht mit dem Wohle des Vaterlandes Vcr- cinbar hielt.
„ („?)?chrseitigcr Bravoruf.)
„ Ich bitte, hochvcrchric Herrin, rufen Sie mir Ihr Bmw.) noch m„cht zu, es könnte ein Prmkt in meiner Rede kommen, wo ich viel- 1crcht von der Ansicht dcr Mehrzahl der hohcn Versammlung doch abweichen möchte“, erlauben Sie mir abcr, daß ici) meine Meinung klar und offen entwickeln darf. Ich kann der Ansicht nicht beipflich- ten, die ausxrcsprochcn worden ist, das: die Stufe der Bildung und Entwickelung der Juden in den verschiedenen Provinzen eine so tiefe oder vielmehr Verschiedene sci, daß sie einer bcdeutcndcn Beförderung ihrer bürgerlichen Freiheiten unfähig seien. Ich bin vollkommen da- mit einverstanden, daß eben eine Erhöhung ihrer bürgerlichen Rechte dazu dienen wird, die in dcr Bildungsstufc Zuriickstchcndcn anf eincn moralisch höheren Standpunkt zu erheben, und daß dicser die vor- handenkn Ungleichheiten in einem hol)» Grade beseitigen werde. Im Allgemeinen habe ich iiber den Vorliegendcn GcscH-Entwurf zu erwähnen, daß ck der Ansicht der Abtheilung, so wie meßrcrer dcr geehrten Redner, Vollkommen beipflichte, indem ich in diesem Gescy- Entwurf nicht das Entgegenkommen zu dem gefühlten Bcdiirfniß cr- blicke, sondern in der Organisation von Judcnschaftcn das Mittel zu einer größeren Abschließung finde, indem, wenn diesc Judenschas- ten sich iiber das religiöse Gebiet crstrcckcn, sie nothwendig nicht mehr das Individuum, sondern nur die Corporation im Staat,.- Pcrbandc vertreten lassen. Ich bitte um Erlaubuiß, meine Herren, WX ich der speziellen Bcrathung etwas vor reife und in kurzen Um- ri cn den Umfang bezeichne, innerhalb deren ich die Emancipation für die Gegenwart festgehalten wiffcn möchte. Ich kanii mich zu- nächst vollkommen damit einverstanden erklären, daß alle Kommunal- ämter den Juden überlassen werden, denn, wer die Las; miiträgk, muß auch das Recht haben, sie mitVeriretcn zu dürfen, Ick bm ebenfalls der Ansicht, daß ihnen das Amt eines SchiedSmannes „überwicscn werde, weil dies durch das Vertrauen der Mitbürger “geschiehi- Ich bin auch der Ansicht, daß sie zu Staatsämtern, mit AUSrmhmc dcr Richterstellen, und derer, welche mit dem christlichen Kultus in Ver- bindung stehen, und mit Ausnahme der Dirigentenstellen bci denVer- waltungs-Behördcn, berufen werden können, wie dies auch im Gut- achten der Abtheilung gesagt ist. Ich erkenne es Vollkommen an, daß der Scharfsinn und die Befähigmrg der Juden fiir wissenschaft- liche Forschung sich seit Jahrhunderten bewährt hai, ich finde es hart und unangemessen, daß sie weqen ihrer Religion icht zu ordentlichen Lehrämtern berufen werden, ich finde es ercchk, ks“- sie zu Lehräm- tern in allen den' Fächern der WiFsenschast berufen werden,
die nicht mit der christlichen Glaubenslehre in Berührun? sichen.
Als ein wesentliches Mittel der Aus leichung der bishcr„betandc11en Spaltung erachte ich die Cikilehe zwiécheu Juden „!*Ud Christen und kann nur mit höchstem Beifall diese Maßregel„begr,ußen- Dec einzige Prints, und„ ich bitte um Verzeihung, weiin ich dies unbefangen er- klare, wo ich„„anderer Ansicht bm, sind die siändischen Verhältnisse; Z.“? halte es fur Pflicht des rechtlichen ManneS, ferne Ueberzeugung rr erall„offen und wahr aUSzusprechen, *ich thue es an hier, obwohl ich weiß da„ß kch dadurch keine BürJerkr-Znen erwer e. Die stän- discheii erhältmssx zerfallen hauptsächich„ m drei Theile, in kreis- siandischx, m proymzmlsiändische und in dre des Vereinigten Landtags. Was dre kreissiandrschen Verhältnisse anlangt, so würde ich von
meinem Gesichtspunkte unbedingt den jiid Befugniß ertheilen, a delt sich hier um die Kreise, wo es auf das B scheint hart, das; der, der Berathrmg über zulässig wäre, diese ständischen, s zu k"nnen, wr den ersteren stimmen. Provinzial- und Central-Stände anlangt, den Einzelnen in materieller Hinsicht von rem Beiratl) zu der Gesetzgebung wir wirken unmittelbar an derselben, und ich glaube, Stadium der Vorbildung im gerückt, um gle an diesem wicht: Ich will nicht zurückkommen, daß auf das Christcnt so Verschicdcnc obwohl sie die mcinig setzte anfiihrcn gebung, muß m der Vorbildung in unserem kann und wir wärtigcn Momente i den möchte ich nr
ischen Rittergu zu erscheinen, denn es han- herer Interessen im engeren [nen ankommt, und es er- trägt, nicht auch an Insofern es also von den provinzial- ten Landtages, trennen dischen Gutsbesißer zu deren Befugnisse der cilnahmxx fiir
isbesißern die noch einige Wünsche hinz
ß das Wort „Jude“ in wie ihn das Volk wird, daß wir den, der im Befreiung d Vaterland gcfochten, und daß wir den mit diesem Schimp
„ Marschall muß sich der sondern rthreuße und Mitbürger nennen we ck meine rechte Hand tu ich auch als Christ denZuden stehen, nötl)iger ist, nämlich die ! udcn cnigcgcnstellcn an meine Herren, be as vorliegende Gesey betraci) enmnzipirt schen, 1“ Liebe unserer Religion heran lick nicht wünschen,
gestehen, daß ich iehung in Preußen er Folge aufhören
ufiige; ich muß bürgerlicher Bez versteht, in d skriege mit uns, mit den wir nicht fragten, ob er fnamen nicht mehr bezeich-
Glockc bedienen.) Diesen Bürgern, it Voller Ueberzcugung an das Verhältniß ge- und das; ich glaube, daß als daß wir das Prinzip vahrc Liebe und die wahre
ihn auf diese Weise an krachte ich und so
uf den Kreistagen Wahrnehmung nä otum des Einze zu den Kreislastcn bei dieselben Theil nehmen oll kreissiändischen Befugni] des Vereinig
in dem Sinne ,
. nen wcrden , . o wre von denen
irde ich fiir die Zulassung der jü
Was aber die umfassen meine Herren, qebci
uud längiic es nicht, daß dacht habe, worin wn“ ZU rn dieser wichtigen [Zeit nichts uniercs christlichen Tiildnng, dem Z 11115 heranziehen. in meinem Gemüth d möchte ich den ich ihn zum (H EI namentlich Anordnungen der wiirden, weil die “T“ilcmma befinden!
Abgcordn. von Raden: _ c Inden beziehen sich wol) ans dcr Zeit her", in der man Worm sie da») aber sind, so [) (Tyrisicniwim es und befiehlt. ren Feinden.
so ist die Tk) minderer, so liegt in unse- Tl)eilnahme an der- wir sind ein Organ der Zeit, ich nicht für so weit vor- chlage die Juden auch ffc theilnehmen zu aUSgesprochenen An nd staatlichen Institutionen es haben sich
es isi noch nicht an Allgemeinen noch ichsam wie mit einem Zaubers gstcn Akte dcr ständischen auf meine friiher scHlichen u idet erachte, daß ich diese d fiir die e 1 dem Akt der
kirchlich möchte ziehen; ich möchte daß die kirchlichen n nälrcrc Berathung gezogen cr Zeit sich in cinem crnstcn
Juden vollkommen
in dicscmAugenb Juden durch uns i selben gerade in dies
ich unsere ge vvrzugSweis andere Meinungen kundgcqeben, c ist, nicht als nmßgcbcn aber um theilzunchmcn ar an schon einen gewissen Star fiir das öffentlich Staate noch nicht d auch für sie in | er noch nicht ein Votum da crsammlung richten, d
tion ausgefiihrt werde, ständischen Recht
ntgcqcngc- Meine Herren! Die Vorurthcilc [ griißtcrritzkilö und stammen noch Feinde des Christenihumö hielt. doch gegen sie, wie das Das Christentlwm sagt: Vcrgcbct cu- aurl)“, aber doch nur , nämlich vollkommen“, denn der daran seylcn wiirde, wird ganz iark driickcn, cine cbcii solche Span- wic dcr grdßtc Druck und die Sie wissen, daß die criigcr bedrängt sind sie mehr“ oder Wc: tiver geworden. 7 dcrall findet, es ist die Sic hier arif dic Denk- adcn, arrfmcrksam
erreicht haben in habcn die Juden
Dieser Standpunkt rctcn, aber im gegen- und aus diesen Griin- dcn Vorschlag an die Punkte die Cnraiicipa- völlige Theilnchmung an dcn
c chen, UU crall erreicht. der“ Zukunft eint vorhanden,
midcln wir
Dann Vergeben wir ihnen also eben wie das Chrisicntlwm es will ruck, das (Licririgstc, gewiß in unserer Zeit eben so ] ming imd (Siri“cizthcit dcrvorbrinch, “.Nai'trrn, die man ihnen friihcr ririgcdcihcn ließ, Jrrdcn beinahe 1-11"! Ja wurden, Und gerade in nigcr schlicht died dic gew Reaction mis den
'S zu diesem
«*11 daVou an:.“- „ Winzlcr:
1 Gcsckxz-Entwr fühlte Pflicl) Stunden aber die Geduld der lebhaften Ank worden ist, nicht w gcwiffcrmaßrn mit schwer absichtigtc Rede vor der lande ich mir anzufii trag zu motivircn.
dl kaum eine keit und Billig!“ nisse cincr zahlr wohncrklaffe, Prcrt und billig, so zu [* daß man wo Vorurthcilcn gclär Christeuthmns geb ßischcn Staat auf die Juden und Gcscß gcwiffcrmaßen a haben. Es gilt, b gerlichcn Re gebotenen und selbst ge dcm Christenthnm iibcrstchcndcr Rechte ur gebotenen und Zwecke des S Ick schlag en nicht un s lien, sorrdcri mir scheint, zwar nach d den ich Jhrcm [* wcisc allein anzunc
eu deö vorUc- auch von mir ' zu sprechen“, ck eine andere, rm fiir ciwaö, was schr vollstiindig bcsp ill mich daher, wenn tschlicßcn, meine bi“- Nur einige Worte cr- Gcselz bcziigliiiycn An- cnd unseres Znsannncn- in Bchg auf tsbiirgcriichcr Verhiilt- oil cmbchrcndcn Cin- “ in Allem, was recht Es gilt zn dic Zcit und der“ Don mg rind des wahren on nicht als 200,00!) preu- Tas ist eine Pflicht, _wor- ihre Treue gcgen König leni gerechten Anspruck) [lung der staawbiir- öthige Einheit der Judcnthums mit lchcr Einheit gcgen- dcs Vom Gescy sc„Hlicke und gemeinsame
Gleichstellung der Entwnrfc fest- was iibcrall, wie mmluug liegt, auszusprechen und Versammlung grmachten Anfrage, terwcrfc, nämlich den Y“. 1 kiwi!- dayin, des Königs Majestät zu
seit dem Er'schciri dc mir die gebotene und
t iibcr und fiir denselben fühle ich auch no hohen Versammlung aber anch bereits citcr zu crmiidcn. zlichcm Gefühl, da Geburt zu ersticken. um cinen auf das aubc, es hat währ chcgeni)cit gegeben, cit bei Maßnßhmkn neuer
eiche", dieselben bisl) ßcns Spriichwort cwährcn, wie an den l)l begriffen rierte Sinn der icte, und einer Zahl v zu werden.
orsam und
hre gedrückt und mehr odcr w demselben Verhiiltnis; , sind sie thätigcr odcr spßkiilr ihnliche Erscheinung, die man ii „ Truck. ch) crlanbc mir, schrift, die wir von dcm “;))iinisteririm (* „ Da heißt cd Seit „Carigczogciicn ziiwcrläffigcu reich nch crkcnnbarcn soz i_crirng itari) Verlauf von mri) rrrrdcre „Trcnimrrg, wcnngleici) in mamiichf 1th 111 m_ri rriigcschwäxhicr Stiirke [) an Deumchlaiid griiirFi'ndcn Landeöi ?[risnahmc einiger Veränderung in qcsclliqcn friihere Gcscl)icdcnl)e*ii. * * Pari»? fiirdct cine ähnliche W 211113 reit iiur eincm [mich Zahrlinndcri findet man da, „ „ eic Emancrpativii stattfindet, es schon bcsiätiqi, das; Mittleren und unteren Klassen, (also * iwil) gllcin dic Uebel sick) finden, die man aber in .')i! Jahren schon so erkennbare F dann das Ergebnis; sein, wenn dies dcric von Jahren gewirkt hat? folg nicht mii iiirritiicl) dicses k 11cm seine Wi möge diescr cingeri rs, ohne Unterschied ist werden
lang findct, ckommcn [) „*,u machen. (Trinndigrmgcn zufolge, tritt in Fr ialcn Fortschritten der jüdischen Bevöl- r als einem halben Juhrhundcrt dic achcn Absinfungmr, norl) ?lnr Tblt-RWU, dcn [)cilcn besteht noch cht, mit Berührungen, die d unteren Jil
„Vorwärts In den nnttlkren un Z:)chcc, FJD ahrncdmring statt.“ mir in den ) in dem qcbiidcicrcn nicht mc dcn Judcn vorwirfi. Wenn ortschrittc da sind, wie wird Gleichstellung [)un-
Dcrm sogleich ist ein gro kann nicht ichncli ! ziehung auf sp Sorgen wir für d chtct wcrden g der Religion, möge ein (it fiir die Ausbildung M 11 Das Gouvcrncmcnt wiirde dadurch ein Ter in drr Mass; noch beste
dbiirgcru gerecht durch ihren Gch
c Gleichsic
"rin ii dcr ichtcu die n i Zi
durch völli & dcn bisheriger: P fühlten sozialen
herzustellen ,
virkcn, und na- ätcrc Generatio- en Unterricht der fiir alle Kinder Lehrstuhl errich-
Ein Gesetz „ ann nur durch die Er ten kann die rksamkcit ärrßcrn. Willens fiir gc wurzeln und gedeihen. meine Herren, dicse
alisirtcn nud cincngcndcn rcisinnigkcit umi) dcm,
selbst gefiih _ taatsvcrbandcs : also Vor, ck dcm spczi 1 in Voller ck Wunsche dcr Versa cm von mir der hohen cffcrcn Ermessen rm hmcn und „zwar
an cincr Urrrvcrsit
[Mudk ?lbcrglaiibc Ucin unterdrückt werden können. finden wir die Bildungs-Jä- r finden daselbst beinahe kein von dem Herrn geklagt seit 14 Jahr-
deffrlbcn criraltcir. iibcr wiirde kadrrrkl) gewiß 11111“ gan; a ein alten Testament, da ligi'o'srn (Hinrichs. nickri immer iiber den Abfall So lange sic frei waren, sind sie hunderter! halten sie selir fc es nicht vicilcirixt dic ?lusbil dem Fortschritt haltsamc Entwi
Lesen wir in d digicrt ti)lcÖ rc
abgefallen“, as heißt dicicr Abfall? dung des religiösen Bow Kultur nöthig war, und dicse unaus- n Saxzungen mag icht erlebt "hat,
so klein, cr gi mis; er als
[*in laute: „die Juden archic, mit Ausschluß auch gleiche
csammtc GescH-Entwurf mir da n allen Landcsthcilcn unserer Mon ncn, bei gleichen Pflichten cn Unicrthaucri.“
ais Gesetz angenommen, denn was wir kirk und noch fiir ferne Zci- als ein nmtcriellcs zu sein. rdcn, so wird man den und geben cr wird dem entgegen- cin moralisches Recht, die bei gleichen Pflich- aßnahmen vcr- dcr Rechte cr- lirung der Ju- hrem Handeln und häufig schuld aus), er sei rioch11icht zeige zu wenig Vater- hat keine zeigen seine sittlich Vaterlandc wi eng verkunde nn auch kein ei
itßiset'ns, die mit sessioncllen Maßnahr ' Rechte mit Unseren christlich
Würde dicser Paragraph e Weise etwas zu fürchten sein', ben, scheint mir fiir den Augcnb cin moralisches Recht ck gleiche Rechte zngesp ine gleichen Rech hrcr Gotted-Vcrchrrm ne Herren, es gilt nur um biirgcr-Klaffc,
drr ailgcmcincn ckelnng der positive wie man i'd spiiter immer w chcr Druck, sei er auch noch Spannung, den Juden ! Wir haben weit w de, es wird dikö w aden werdcn.
iwas aufmerksam.
die ihn so vielfach Aemtcrn angestcu
auch wohl da- Abfall genannt cbt immer eine niclligenicr das; der Christ durch
so würde doch den Juden nnrmtiirlichc cnigcr zn fiirchtcn, cit weniger geschehen, Ich mache Si
ten hinaus mehr
Wenn ihncn hier an ihnen doch noch lange ke können, denn die Form i
sic verdrängt wor Juden alle Rechte [) Zum Schluß noch auf c so scharfen (Heist bcsich, wenig Gelegenheit haben, in in Denischlarrd vorzugsweise an der virlcn Geldmittel und durch ihre J arbeiten aber in der Presse mit der sie gegeii die sozialen Vcrhäl das größte Erziehungs wollen, so miisscn wr gung aller Vornrthcilc nach ind hier schon so viele Griinde fi mchrercn I zu können,
c, meine Herren, den, welche einen ausbilden, nud dann so t zu werden, arbeiten Sie haben durch die Gclcgenhcit dazu; si zthcit, wclche Wenn wir aber atcrland haben tc Stimmung durch Beseiti- Mcinc Herren! Inden Von
ic wirklich ge
Bcrnhigung fiir eine Staats ten mich wohl eine Gleichstellung Ich glaube, wenn was wir zu tadeln “hatten, werden sich ver nit den Christen, denn wenn man clfachc Reden und Schriften sprechen cs emeincn Staatsbiirgcrthu bc, o muß ich behaupten, er nicht das Recht hat, eder Stellung dcm chtsgleichstellung nicht en des Staates, der ka Deshalb trage ich darauf an die völlige Gleichstellung,
sprechen, zu erbitten. Das ist ein
in allen iibrigen M langrn kanji. diesc Gleichstellung folgt, so wird das,
den, aufhören, sie
Bitterkeit und Gcrci abcn müssen.
schmelzen in i ßcö starkes B
dem Juden cs mittel fiir ein gro r auch diese gcrciz Kräften aufheben. ir dic Emancipation der ich glaube, nichts mehr hi abcr erlaube ich in Ihrer hohen Einsicht bestens
d wissenschaft- dmcn zu können, n war mit dem qentlichcs Va- (HeseH-Eutwurf wie ich sie mir erlaubt
und ich muß doch bei daß es Vorschrist einzureichen. gegengeseyten Falle tens bemerke ich, thung zur Spra des ganzen Ge eßcs in iicksicht nehmen.
mir eine Frage zu errn Marschall dahin Tages vorher ein- hl nur ausgesprochen,
icdncrn entwickelt, das;
als Mitglied der Abtheilung unserem Gutachter: entwickelten zu empfehlen.
Abgeordn. von Beck erfreulichen Aenßcrungcn, mick) inobesondcrc zwei angenehm b Königl. Kommissars,
wie sie bisher, lichen Kräfte nr 1 wer, wie sic, in Leben und Gedeih terland haben.
zurückzuwei
Meine Herrcn! Unter den vielen orden sind, haben Die erste wa daß gerade in dcnjcni en Lauch- cr und intellc tucllcr Hin- stehen, ihre Zustände sich Bemerkung cineö schlesischen Ritterschaft, daß Rechtes, welches : einräumen kann, die das geehrte Mitglied bei flößt mir die Hoffnung ich werde, das; Rechts nach
die heute hier gemacht w
merkung ch theilcrr, im we sieht die Wenigsten am meisten verbessert haben. von mir hochgechrtcu Mitgliedes icht von dem Maße des chthcil des Gcsammtwohis Tic Gesinnung,
Amendemcnt , der in Erinnerung bringen, alle Amendements Tag wird nöthr
Marschall: dicser Gelegenheit wie des Reglements ist, Dies zu beobachten, leicht Verwirru daß dieser Vor men kann, denn er sch indes; werde ich zu sei Ab cordn, Jrhr
leben den Juden in kommerziell Beschränkungen entgegen weil im ent “fe war die ng kommi. | am Ende ließt die Vcrwerfuu ner Zeit darauf
nan dcn Jndcn
sich geändert, sich erweitert "habe. ailcn Gclchnhcitcn an den Tag g em, daß seine Ucbcrzcuqung sich a
„ uch dahin ausdi was einmal als
Natur des erden muß. durch die Erwägung ge- tschen Staake cbcuf
landen? Ich glaube den die Amendemeuts müßten das Reglement hat a Siyuug eingebracht werd
Nur vor der Sißung. her nicht fest an diese Vors ts beriicksichtigt h bracht worden sind en Gebrau Abgeordn. von nochmals die Tribüne Redner aus seinem Antrage im
„„ „ Recht erkannt ist, der auch vdustqndrg imd unverkiirzk gewährt w „„ Vielleicht wird diese Ueberzeugunq n fordertwerdcn, „daß in einem andereu'deu reits eme vollstandige Emancipation der Juden erfo m Kurhessen, wo Von den Rechten, die den Juden, gle t „siiid, nur diejeni en au6genommen cltgious-Vcrhälinir e Bezu haben. eehrtenMitglrede, da , wenn es jeßt inu „ „ u„ng der Juden mit den Christen ko wre mit eurem Zauber„schlage herbeigeführt, bereitung sein würde, denn 3
verstanden zu gereicht werden*, daß sie vor
da i mich bis Amendemcn
will noch hinznseyen, christ gebunden !) auch Wenn sie er Es wird aber doch be Regel zu mache Meine Herren!
zu besteigen, so gesch Sachsen meinen Dan Ganzen anzuschließen.
allen Siaats- wurden, dre auf Ferner abcr ant-
biirgern, bewilli die christlichen
worte ich n Staate zur
' Unrecht, welches wir an den Juden verüben, wirkt auf uns ?elbft
Wenn ich es wage, im Gefühl, sprechen und mich Erlauben Sie mir aber,
mmen oilte, sondern die
Frucht einer langjährigen Vor
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sind seit dem Edikt von„t Jghre 1812 vergangen, und nach den ein- siimmigenZeu niffen, die ww vernommen hßben, zweifelt Niemand an dem guten ErFolg dicser theilweisen Emanrrpation.
Von den vielen Verdiensten, welche die treffliche Arbeit der Ab- theilung hat, und die von der Versammlung gxwiß all emein aner.- kannt werden, hebe ich hervor, daß„es dre verschiedenen Materien, die in dem Geseß-Entwurf yerixnscht sind, getrennt hat, namentlich den politischen Theil Hon demxcmgcn, der das Kultuswescn betrifft. Ich nehme an, daß es für jetzt nur darauf ankommt, uns über den poli- tischen Theil zu äußern, und behalte nur vor, in einem weiteren Stadium der Verhandlungendaélebkn1k1“kkl1,„ Was ich über die Kultus- Verhältnisse zu sagen haben nrdchtx._ Es wird nicht nöthig sein, daß ich die Rechtögriinde, die schon vrclsach crortert worden smd, niiher bclcuchte. Ich erinnere nur kurz daran, das; durch das an dieser Stelle bereits genannte Gesey vom Jahre 1812 und durch die Städte-ernung vom Jahre 180„8 m den älteren Provinzen Rechte begründet worden sind, die denjemgeri, welche in einigen neu erwor- benen Landesthcilen zur Zeit der Bcityriahmc bestanden haben, nicht volliiändig glcichkommen, dic abcr sowohl als diese letzteren den Anspruch haben, ungeschmälcrt fortzubcstchcn. “Lic Bundcs-Aktc hat dieses Fortbestehen im 16. Artikel, worin auch auf die Vcrbeffcrnng der politischen Verhältnisse der Juden liingcdciitct wird, ausdrücklich Verheißcn. Jrrncr hat das Gesetz vom I. ?[ngust 1834“) bestimmt, das; in den neuen Provinzen dic Vcrl)äl„t11iffc der Juden in dcm Zri- standc bleiben sollten, in welchem sic bei dcr Bciiirnadme vorgefunden worden sind. Nun ist aber hier brrcitö dargcthan worden, Und bei Bcraihrmg der einzelnen Paragraphen des Gutachtens wird es sich noch näher ergeben, das; dcr :)icchtöznstaird dcr Jaden duril) dcn vor- liegenden Gcscß-Cntwurf vielfach alicrirt wird. (Es ist nicht Ulli“ dcr" Fall, das; einzelne Rechte bcschrärikt (drr gur“ aufgehoben werden, sondern es wird selbst das unvcräußcrlichstc aller Rechts, dasjenige, wir:; eigentlich die Grundlage aller anderen bildet, nämlich die un- mittelbarc Thcilnatzmc ant Staate, das Staatsbiirgcrrccht, dcn Jit- dcn entzogen. Dcr Königlichc Herr" Kommrffariiw hat Zwar“ gan; richtig bxmcrit, das; der §. 1.5, welchcr gestattet, das; die Corporatio- ich der Juden, wslchc nach dem (Hesciz-Cntwnrf gedicht werdcn sol- len, besondere Ncrtrctcr zu den Stadtverordneten;Versammlungen wählen, niir fakultativ sci, indessen der Unterschied scheint mir mier; "l)cblick); ist einmal der (kirundsat; in dcr Gescygchng anchcsprochcn, so wird es an scinrn Koriscqucnxcn iii eincm verderbliihcn Umfange nicht fehlen. Wenn wir nun aber“ anerkennen müssen, das; wohler- worbcrrc Rechte der Juden durch den (Liriry-Entwrirf v-crcht wcrden wiirden, wenn wir uns dann fiir“ einen *.)lrrgcnblick in die Urige diir- cindcnkcn wollen, daß der Staat gcndtdigt sci, um seiner Selbstei- haltung und seiner höheren Interessen wmcn die Rechte einzelner Staatsdiirgcr ZU dcschränkcn, so fragt cs iickr, ob eine solche Röthi- gung in Vchrg anf die Juden vorhandcn ist. Hat sich ihr sittlicher Zustand seit dem Jahre 1812 vcrschlimmcrt? Dirie Frage werden wir mit Nein beantworten. Es kann dic Veranlassung, fortwährend eine Trennung der Juden von den Christcn “zu Unterhalten oder sie Zu vcrschärfcn, nur in den Nciigiorwbcgriffcn der Juden, so weit jic den Staat betreffen, gesucht werden, Und allerdings bestehen in dicrcr Beziehung kik. Verschicdcuartigstcn Ansichten. Es sei mir erlgudt, diesen Ansichten gegeniiber eine Stelle aus einem jüdischen Religioiix- buche anznfiihxcn, das im Jahre 1929 von Johiion inranixurf herausgegcbcnwnrdc und am Rhein in den jüdischen Reiigtonsfchulcn gebraucht wird. Es ist in kaicchctischcr Form gcichrieben, mid rrrrier dcr Ucbcrichrifi: „Von den Biirgcrpftichicn“, werden folgende (Fra: gen und Antworten gegeben (liest VN“): „
„Wie nennt man diejenigen Pflichten, die wir den Gesetzen, der Religion gemäß, gegeii dcn ganzen Verein aller unserer I)ittmcnschcn zu beobachten haben? _
Man nennt sie Biirgcrpflickrtcn odcr Pflichten gegcn den Staat und das Vaterland?
Und worin bestehen dicse harrptsächlick)? „ „
Ju Treue und Gehorsam gegen die Gesch nnd „dix Obrigkeit des Landes, Hochachtung, Ergebenlxit nnd ?lnhänglichkcrt fiir den Rc- gcutcn und Liebe zum Vaterlandc.
Wclchcs ist denn unser Vaterland? „
Als Unser Vaterland erkennen wir jedes Land, worin wir „arbo- ren wurden, oder wo wir und niedergelassen haben und wohnhaft iind, untcr dessen Gescßcn wir Schut3 und. Sicherheit finden.
Und was gebietet uns die Religion in dieser Hinsicht?
Das; wir das Land, worin wir wohnen, als unser Vaicrland lic- hen und zur Bcfördcrnng dcs Wöhlstandcs, wic ancl) znr Erhaltan der Ruhe rind erurrng in demselben, mit allen unseren Kräften bci- tragen folien, das; wir unseren Privatvorthcil und das Woiil nnscrcr eigenen Familie von dem Wolc dcr großcn Staatsfmnilic nicht- trcii- ncn diirfen, sondern daß wir, den Gesetzen des Staates gemäß, drc- ses unser Vaterland mit unserem Vcrm'rigcn und mit rmstrcm Blute nnd chen verthcidigcn miiffcn.
“Milf; dicse Pflicht rmö heilig stin? “
Dieses Gesch und schon das Gefühl der Liebe für's Vaterland, von Gott jedem Menschen in'öHch gelegt, müssen jedem Rxchtrchaf- fenen heiliger Beruf und Stimme Gottes sein, da[)cr„auch drcicPfltcht so wichtig ist, das; sogar die Religion jeden Jsraclttcn, so laiig? er als Kriegcr dcm Vaterlandc drcnt,„ von der Brodachtung dcrxcmgcn Ccrcmonialgcsiyc befreit, die Mit dem L))krlrtairdicnste unverein- bar sind.
Und was miiffen wir nun daraus folgcrn?„ „
Das wir noch weit mehr verbunden iind, cincniquic mit allen Unseren „Kräften zu dienen, der 1vir*Ych unser Vaicrlmid „„11i, der uns liebrcichcn Schuß, Gerechtigkeit und Sicherheit gcnrcßcrr laßt, der uns so mannigfaltigc und nützliche Anstalten urid Gelegenheiten zu urisdrcr Vervoilkonimmmg darbictct und zur Entwickelung nichr unserer NÖN“ behiilflick) ist, und dessen Gcich uns demnach gleich den religrorcn Geboten [)cilig sein miiffen.“ „
Ich glaube, daß dnrch drcsc„ klar ausgcsprochcnc Lehre der v„on mancher Seite der gegen die (Silricl)stcllrtrig_dcr Juden gem„achtc Cm- wurf widerlegt ist, niimlich dcr Einwurf, daß eine sdlchc Gleichstellung, wegen ihrer verwerflichen und unklaren Begriffe 111„„Bc5ug„ auf den Stäat und die Pflichten gegen den Staat, nicht zulaisig sci. „„ „
ck komme nun zu den nwr'aliichcri Griinden, wclche fur die Gleichstellung der Israeliten mir dcn„Cl)r1„stcn sprechen. „ Ick wtil es nicht näher entwickeln, wclche Vorthcile fin“ den Staat in maierrcllxr Beziehung von der Anwendung des Grundschs zu erwarten stin werden, den ein großer preußischer Staatswann ausgesprochen hat, nämlich daß es jedcm Staatsbürger gestattet sein muß, seine Kräfte in moraiischcr Richtung frei zu entwickeln. Ich will nur die iniellck- tuelle Seite berühren, ich will darauf hinwäscn, daß es sich nicht Mein um einen Akt der Gere tigkeit egen die Juden, sondern um die Wahrung unserer eigenen taais-Zniercffen, daß es sich darum
. handelt, ob das Prinzip der christlichen Moral, des Rechts und der
Freiheit im Staate durchgefiihrt oder verleugnet Werden soll. Das
nachtheilig zuriick. So lange die Juden nicht frei sind, sind wir elbsi nicht frei. Die Verfasser des Gescv-Entwurfs mögen, ich will nicht
*,daran zweifeln, von wohlwollenden Absichten geleitet gewesen „Lein,
allein fie haben das Bedürfnis; der„Zeik mit zu kleinern Maß abe gemessen, sie haben verkannt, daß die wahre Menschenbildung, daß
undung eine„s zur Zeit noch fernstehenken, die xn Therl„s der Bevölkerung zu einer höhexéanxuheebA? cht erreicht „werden kann durch Trennung und Ab onde- ern nur durch innigen Anschluß an das Ganze. -Jdee verkannt, nach welcher ein jedes einzelne G ich des Gesammtlebens empfinden muß, oder sollte man evölkerung in unserem Lande als ein so schadhaftes Glied des Staatsbürgcrs betrachten, daß es abgelöst wer; um das Ganze zu retten? Es sei fern von mir, der cht unterlegen zu wollen, aber ;ck schmerz„lrch„es Gefühl ergriffen hat, ßregel rn ihren Folgen überdachte. ts-Verbandes handelt es sich derm e und unserer Entwickelung handelt sich vielmehr um 23 Vereinigt waren, die mit Das Benehmen der Juden hier lobend anerkannt ck das Mißverhältniß ligen Verhältnissen Eine jüdische'Mutter in 1813 einen einzigen 19jäh- dcr begeisternden Liebe zum an dem Kampfe zu seiner mit ihrem Segen; Silbergcschirr, als n Vaterlands- rn mir vor, t, „in from- , „sich zu den M“ Nachwelt zu [zäh- cn von ihrem blich. Endlich dem des Re- d die Antwort, die sie er-
eines gedrückt Gesittung, rung, fond ben die Staats den Pulsschlag die jüdisch
den müßte, Staats-Regierung ci kann nicht verhehlen, als ich mir die vorge Um welche Mitglied eigentlich? U fremd gebli Mitbürger, uns geduldet, mr im chreiungokrirge ist er worden, aber aus einem ein näher nachwciscn [offen, und demjenigen, w der Mark Brandcn rigen Soi)"; Vaterlandc ergriffen, Rettung thciszunchmcn. mirtc zugleich ci (Babe dar zur Verthcidigcr, cs wurdc idr fiirdics mcm (Blaribcn„ brachte, glicdcrridcö Fmrrcn-Vercino fiir ch len.“ Jil den ersten Monat dann dlicbrn diesc aud. Voll bmigcr Ahnung an chem ihr Sohn diente, un
ne solche Aufi daß mich eFizi chlagene ?) a seres Staa die unserer Geschicht Keinesweges; es hrhunderten mit un t uns gckämp llgcmein un zelnen Falle wird st zwischen den rt vorliegt, besteh burg hatte im Jahre dicser Jüngling wurde Von und co drängte ihn, Tic Mutter entließ ihn hrer Habe, ihr bcmittclten freiwillige irknnden [ie s darin bei
die seit Ja
ncn Theil i Audriistimg der un nnd es wurde ihr dafiir, Geschenk, das sie wie i' die Berechtigung ertheilt t und fiir die hielt sie Nachricht Lange "l)arrte sic verge wiirdctc sic sich den Comma" qimcnts, in wel r folgende: „Anf »Ihr Schreiben Betreff Ihres * ch Licutcnant war, worunter“ Ihr Sol das; Ji)!“ Sohn bci Grof; grfailcn ist. Ucbcrzcngunq, dcm Vatcr'landc geop Die Briefe des jimgcn M c werden als Reliquien in t mit den Thräncn bitteren (hmch mn dcn „a
an den Hcrrn ,., iibcricndc ich Behm, welchcr damn
Oberst von Alvensleben, in Ihnen den beiliegenden Schein ls Feldwebel in der Compagnie Sie werden daraus ersehen, fiir die heilige und groß rd beruhigen Sie sich, daß Sie Jhren Sohn dem Könige und Vaterlands-
Wohl mö- yt worden sein,
wurde den Seini- Herrlichkeit des Va- Hoffnungen wurden ihnen die Rechte atsverbande los-
ische Volk ge- nd ich danke unserem wei- des sich erheben kanu ge- mittelaiterliche Geist Weltanschauung
athmen die edelste der Familie bcwah . gen sic of Gramcs bene demi dcr x, grit nicht gemildert icriandcö, das Va niiirt mir nicht erfiillt, sondern die sie besaßen den iic mi hre mich, ici) vcrw gen jcdc Beihei ien Könige, geri eincn letz noch einmal gcgcn hcrvorzuirctcn wagt.
Meine Herren! ist nicht neu; ichen Blättern bes ?lcrisxcrmtgcn cines Mann slkkö „Hohen Monarchcn gefriert wird, w sondern anch, weil
ciicbten Angehörigen Theilnahme an der tcrland verleugnet sie“, man geht damit um, sie sollen von dem Sta r Gui und Blut Vertheidi «hre das edle, gere diesem Beginnen,
Stimme des Lem mit welchem der enge, ahrhaft christliche
zu sriyniiicrn,
ten Vcrsrrch, „ dic frcrcrc, W
Der Gedanke, schon im Jahr proche", 1111 bekannt, der noch weilt, cinch M
cil sein wissensch
die Juden in Corporationen ein- e 1842 Wurde derselbe vielfach d damals Wurden darüber die jeßé in der Nähe an*- anm's, dessen Name nicht aftlt'cher Geist alle Zonen Zcit ein Vorbild echter, äußrrtc sich damals iiber jenes Vor- an wie folgt: ihcurcr Graf, mit t mir theilen, [MM, die gestern angekommei sei) und hämisck) aufgcfr dic bcabsichtigten 5) öchst aufregen zu den bösartig Rechte berauben nicks bereits crwor Monarchen entgegen. achcn Mens
11111“ iiberall dnrcirforsM, lmnmrrcr Bild: haben in einen „Ick habe, Richtung Sie mi dais vom 10.9)? hoffe, das; Viech nicht, so halte ich sten Ucbcrzcngung fiir [) Staatsklughcit streitm , Motive veranlaffcnd, (Zicscxz des V jetzigen themen maßnng dcr schw
dessen Motive und die Anlage (Journal des Dé- 1, gelesen. Ich st, - wäre es nach meiner innig- d, mit allen Grundsäyen der sten Interpretationen der e durch cinmenschlicheres nd und der Milde unseres Es ist eine gefahrvolle An- alten Gcseße Gottes aus- stcrer Jahrhunderte lehrt, zu den Muth geben. richt abhalten, von diesen Zei- ß vor allen Dingen den Muth
Ihnen zu sagen, daß ich chte der Juden verkürzt Wet-
ciucm Schmerzc,
Deutungen
Abwegen solche muß Sic 1
mir zu schadrn, ranch zu machen“, man nur eine Meinung zu ragkn.“ crdc kaum noch nöthig haben, Welchem die Re t muß gewährt werden, rden sind, un nne einzureichen, Dies lauiet: schiedenen Provinze neben gleichen terthanen und
seyiichen Vorschri ahrer S tuch: „
keinen Grund kenne, aus den diirftc11,„„ stehenden Pflicht
des Gcschö „Tic Inch, welch ihren Wohniiy hab mit Unseren
cn getreu erfiiUt wo dcmcnt in diesem Si ersetzt werden wiirde c in den Ver cn, genießen christlichen Ur csc daselbst geltenden ge
wodurch der §. 1
n der Monarchie stichten gleiche [len nach den sten behandelt
Die Weltgeschichte
nicht der tiefe Schicksalen der ck des Dichters: „Und n, bevor die rä-
Es ist ein w Dem forschenden B den Handlungen wahr ist der ande t sich auf Erden.“
emcsid erscheini,
Meine Herren! ist das Wcligericht.“ Zusammcnhang zw
icke entgeht
Die Schuld kan
hat einst die Hagen land die Katholiken schmähli se Schuld dadur die wie ein in Deutschland [) aber eine Schuld
ber beideZLän- cine Religionsfrei- Leben dieser Völker bessere Geiß Bahn nd sie wird esiihnt
ck gcsiihut,
der hach dic frischer Hauch
heit begründeten , durchwcht. gebrochen *,
“il nicht vor Ihren en entfalten, diese schmerzliche Seite die Wunde in dem Au be es, auf immer ge eil Hand daran , geben der Brust si f . s die Natron lauscht, das nung, undw ' in dem wir „ päteNaihrvelt umd: es“
es will sie zahlen! sie Bild der Deutschland tionale)! Emin blicke nicht„
den wird. , wer der Menschheit Ge
das Wort an
n und Bcdrückun
schaudcrha aten, i ck wi
arisgcscyt „w erungen nicht welchem sie, legen Sie die heilende hör, die in je
der Versöh e Königsborn d noch die
Andenken segnen.
xnn wir em hier. ia en, “iv,;
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