Inserate, deren Aufnahme in den
' unserem Expeditions-Lokale, Behrenstraße _ „_ Blattes, namentlich auch im Auslande, glauben wcr„darauf aufmerksam machen zu muffen, daß außer 11, Literatur xmd Kunst, Industrie und Han el betreffende Anzeigen, stets Aufnahme finden. Auswärtige haben ihre Inserate unter der Adreffe der äten, deren Besprechung im Feuilleton der Allg. Preuß. Zeitung gewünscht wird,
und Auslandes , alle das Eisenbahnwese
AUF“ er der All . renß. Zeitung „ gen vongliteraristhßn Andnd artistischen Novtt
Allgemeiner Anzeiger.
57, in Emp ang genommen.
portofrei oder durch Buchhändlcr-Gelegenheit bewirken zu "WUW-
AKWÜULU An eiger dieser Zeitung gewßnscht wird, _werden "an Yen Wochentagin von_ Morgens 9 Uhr bis Nachmittags 4 Uhr in v- Der Preis der Insxrttoy betragt fur den .;Raunoi einer Zeile ? Sgr. Bei der großen Verbreitung unseres ertchtlichcn und anderm offentltclxen Bekanntmachungen der respektiven Behördrn des In-
so Wie au_ch Familien-Nachrichten jeder Art in dem Expedition in frankirten Briefen einzusenden. Zusendun- bittcn wir unter der Adreffe der Nedaetion
Bekanntmachungen.
[595] Not wendi er Verlags- Stadtgerich? u BerliJ, dx!) 5. 311,1" „1847.) „_ Das dem Michpächter Chrrßmn Friedrtch Muller Ichörige, hierselbst in der Rosxngasse Nr. 47 helegeiie, tm Hypothekenbuche von per KonigsstadiYok 341 13,0. 1815 11. [);-Z. 169 verzeichnete Grundßuck, gerichtlich abgeschäßt zu 3465 Thlr. “ Sgr. 6 Pf., soll am 15. Oktober1_847,-VormtttaXs 111111r, an der Gerichksßcllk subhasttrt- werdcn.- qxe und Hy- pothekenschcin find in der Registratur emzmchcn. ZU dicscm Tcrmme werden die unbekannten Rca!- prätcndcntcn bei Vermeidung der Präklusion vorgeladen.
Berlin-Potsdam-O)?agdkburgcr [5731] Eisenbahn.
Fiir die Theilnehmcr am dritten “..,-11,119." 2L11sstrcorso werden wir Montag dln 21 .
„' ' x ** d.d).)l., Nachmittags 4 Uhr, einen Ertrazug von Berlin nach Potsdam veranstalten.
Das Direktorxium der Verlin-Potsdam-Magdcbnrgcr Eiscnbahn-Gcscll- schaft.
Anonyme Gcskllschast ftir Birg- bau und Zinksabrikation zu “67411 Stolberg.
Wir bc_cl)rcn, uns den Herren Actionairen unserer Gestüschan hierdurch die Anzeige zu machen, daß in der General-Versammlung vom 29. Mai d. Z.
die Dimdendk für 111 Jahr 1846 anf 633 Thaler für jede Actic festgestellt worden ist. Diese Dividcndc ist in Gcmäßhcit des "Art. 18 der Statuten vom 1. Juli d. I. ab in Köln bei danrm. SakOppcnhcim jnn.&* (;o. in Berlin - - - “))kendclssohnekk (2-1, und in Paris - - ; A. 1-53o111'11.E'(20. gcgen Vorzeigung dcr ?lciicn zu cihcbcn.
Aachen, den 1. Juni 1817. Der Verwaltungsrath.
1525- Wildbad im Königkkick) Württxmbkrg.
Dic dicsjährigc Kurzcit hat mit dem 15, 1. M. bc- gonncn. Die von der Königl. Staatöfinanzverwaltung unternommenen Neubauten sind vollendet. Das Badcgcbäude enthält 9 Gesellschaftsbäder, 22 Ein- zelnbädcr und 2 Wanncnbädcr, in den Temperatur- stufen von 25"; bis 80" Rcanmur, mit den erforderli- chen Doucben in abgesonderten Räumen, und zweck- mäßiger Einrichtung der Badcräume und der Ankleide- zimmer. In unmittelbarer Verbindung mit dem Badc- „ebäude steht das Königl. Badehotel, welches den
urgästen eine allannforderungen entsprechende Woh-
nung darbietet, nnd woran fick) die beiden Kursälc an- schließen. Die Quellen tverden in ihrer natiirlichen Temperatur durch die über denselben angelegten Bäder urzmittelbar bcnnßt, und unterscheiden sich, neben der mmder hohen Lage von nur 1300 Par. Fuß über der Meeresfläche, hauptsächlich hierdurch von den Quellen zu Gastein und Pfäfers. Zum Trinken dcs Thermal- xyaffers dienen Brunnen mit fließenden Röhren und x1genen Queilgn. _ Außer dem König!. Badehotel ist 111 dem am Emgange in die Königl. Anlagen gelegenen Ftelld BLUME. m deu'Gasthöfen zum Bären und zum “ horn (Post) zunachst den Bädern, und 'in wohl
anibusfahrten vermitteln die Verbindung von Wild- bad mit den benachbarten Hauptstädten Stuttgart und Karlöruhe und mit der Großherzogl. Badischcn Eisen- bahnstation Durlach. - Die hier ansäsfi en Aerzte find dcr Amts- und Badearzt Hofrath ])r, Zriker nnd der praktische Arzt [)|-. Schweikle; während der Kurzeit Fi? sich pr. Jallati aus Hamburg wieder hier auf- a en. Den 22. Mai 1847. Der Königl.Regierungs-Kommiffär und Vorstand der Badeaufsichisbehördc Freiherr v. Linden.
Fitcrarischc Anzeigen.,
, So eben erschien in Aachen bei 3. A. Mayer und :| m allen Buchhandlungen zu haben, in Berlin vor-
räthig in dcr EzropUlÖschcu B11chdlg., Kömgl„ Vausckmle 12, Amelang, Besser, Duncker, Enslin, Zo- 1111s,*Nic-olai, Schneider &' Co., Schrocder, v. Schroet- tcr, springer: Das Portrait des Landtags- Abgeordneten [599] . von Aachen |)31*'1(1 [1311581113111], gczeichnct nnd hcratthegcben von L. Hastenrakh. Roval-Fol. chin. Pap. Preis 22"; Sgr. „...Es handelt sich darum, ob das lebendiqc Gcfiibl des Rechts in Ihnen lebt, oder ob Sie nur vön Vertrauen, von Gnade leben wollen. Ick liebe meinen König, aber als freier Mann gestehe ich: Recht, - das ist der Boden der Vaterlandslicbe. (*Sixzung des Vereinigten Landtags am 16. April 1817.)
In B. Behrs Buchhandlung, Obern»alls1r.12n, 13, ist so eben erschienen:
[68111] *Bllt'UkhtUUI
dcr von einigcn Mitgliedern der kausmätmischen Cor- " poration angesprochcncn „Ernsicn Bedenken iiber die bei dem Vereinigten Land- tage eingebrachte Differenzialzoll-Pctition“ von Emil Rahm, Mitglied des Vorsiehcr-Antts der kaufmännischen
eingexjchteten Privathäusern fiir die Bequemlichkeit dcr Kurgaste aufs beste gesorgt. Tägliche Postkurse und
Corporation zu Stettin. 8. br. 10 Sgr.
[677 6] Durch alle Buchhandlungen ist zu haben:
Karte* der Niedt'i'scl1lcfiscl)-Nkär- kisch1'n Cisknbahn nebst Zweigbahn nach
Görlitz, im Maßstabe von WFM. Prcis 10 Sgr (Verlag von C. Flemming.)
Vom 1. Juli d. J. an eischcint in Heidelberg täglich, einen Bogen stark, die:
.'“96 . , “' '
[' ] 1)(J1][dh1](3 /1€1[1111Z,
hcrausgcgcben von Gcrvinus, Häuser, Hcfkcn, Mathv nnd Mittermeier.
Veranttvortlicher Redacicnr G [']ÜVinUJ,
Alle Posiämtcr nehmen Bestellungen an. Man abonnirk bei dem nächstgelegenen Postamtc.
Der Preis ist jährlich .*"- Thlr. 20 Sgr. in Heidel- berg und Mannheim, bei den Großherzog], badischer: Postämtcrn 7 Thlr. :x Sgr. Außerhalb Baden kommt der betreffende Postaiifschlm hinzu.
Man bittet die Bestellungen re t zeitig zu machen, damit keine Verspätung odcr Unvollständigkeit in dcr „Zuseukung cintretc.
Fiir Anzeigen wird der Raum der dreispaltigen Yetiizeilc mit 2 Sgr. berechnet.
ic Verlagshandlung von Friedrich Bassermann
in Mannheim.
67811] Durch alle Buch- und Kunsthandlungen ist zu“
haben: 5Üchjm'iscr . fiir Riisendc 4tc verbesserte
durch's Riesengebirge. Auflage von K. A. Müller. Mit 1 Karte und 5 Gebirgöanfichtcn. Cartonnirt 25 Sgr.
Vogel von Falkenstein, Karte des Ric- sengebirgcs, im Maaßsfabe von 1/100,000. ?IZÉSW" auf Leinwand gezogen in Funeral
- r.
Reymann's Karte des Riesengebirges. 2 Blätter. 1 Thlr.
Handtke, Karte 10 Sgr.
Wegnieiscr für Reisende durch die Graf- schaft Glatz. Von K. A. Müller. Mit 3 Gcbirgöansickytcn. Cartotmirt 15 Sgr.
Rcvmann's Karte der Grafschaft Glaxz. 2 Blätter 1 Thlr.
Dessen Karte dcrUmgcgcnd von Teplitz. 15 Sgr.
dcs Riesengebirges.
[682 1, ]
])16 “1103111311010ij 1011
,1)0[ti &" 5313,
(„111161' (11:11 [11101311 F0. 57 ("('an 111111511 1113111), t?"1[)11E1]11 (1911 ;;015111'1611 kunslsicunckon 1111' 1'1'11'11- 11.11tigcz [.ag-*!* (11:1' 112119510" ]“;UJ1151I11611, ["131131'331- 51*11(-n unt] Doutzcbpn [€ups'c13114711c, ],1111031'3p1111511etc.
[Zinrakmunxt'n jcäor 1111 501111011 111111 1111115.
[68511]
Oelsaat-Börsk in Prenzlau. Drin allgrmrim'n TLunsckzi' der Hrrrt'n Produzenten und Käufrr zufolge, wird am 9. Juli (?., Vormittags 11 Uhr, eine Börse behufs dcs Vt'rkaufcsvon Oelgcwiichsen im Lokale dks
Hrrrn Denk in Prenzlau statt-
finden.
Der Vorstand der Produkten- Börsc in Prenzlau.
[598] A n f r u f.
Da drr in den Jahren 1827-30 nach Amerika und namentlich nach Rio Janeiro gegangene Goldarbciter Johann Theodor Eduard Giraud,
geboren in Thorn den 22. April 1807, jungster Sohn des hier im Jahrc1813 vcrstorbencn llhrmachcrs und Magistrats-Assessors Gcorgc David Giraud und der ebenfalls verstorbcncn Caroline Giraud, Jcborncn Knatsch, seit jener Zeit von seinem Leben und lufcnthalt keine Nachricht gegeben hat, so wird dcr- selbe, eincr tcsiamcntarischen Bestimmung seiner Tante, der in Berlin vrrstorbencn Jungfrau Jeanette Giraud, gemäß, hiermit aufgefordcrt, bis zum Ablauf des Iqb- rcs18-18 von seinem Leben und Aufenthalt Anzeige zu machen. Thorn, den 26. Mai 1847. Caroline verwittw. Giraud, geb. Knorr.
[58051 „ . [1611101764 -- ["ck-[erw]: ]-0170, 1211131151] 103111131 nntj 1171115131111“, 1016. k0n*1111311(13nt€n-51!*., 211. "(mr.
[67611] Zur Beachtung.
Die unterzeichnete GcWehr-Fabrik findet fich, um Jrrthiimcr zu vermeiden, veranlaßt, zu erklären, daß das von ihr schon seit 45 Jahren betricbenc Gc- wrhr-Geschäst in allen dahin einschlagendcn Artikeln nach wie vor unter der Firma Joh ann Valen- tin Funk ck Söhne besteht. Wir bitten jedoch alle geehrten Geschäftsfchnde crgcbcnst, bei Korre- spondenzen die Firma genau anzugeben.
Zugleich erlauben nur uns, die Solidität unseres Fabrikats durch nachstehendes Zeugnis: des Präses derhKönigl. Gcwchr-Rcvisions-Kommission hier dar- zut nn.
Suhl in dcrGrafschaftchncbcrg, im Mai 1817.
Johann Valentin Funk & Söhne, an der obcrrn Straße Nr. 187. 1 [) 11: * ' (;Esskébk-k 3111'11( T's)" *]01131111 7310111111 [Zank &“ 5611111: ]" 3 11 11 1, s „311 (1er 1111r1'c11 311-1151“. R11. 187,“ * 1'1'1'11'1'11Z1 .):-;;(1- 11m18011c11113n-(11'x1'1'1xru 1011 3115-1 587.1“11'11111491' (911111151; 1111 11:11):- 11111'11 1111110111 i'1119k7.c11gt ums kann 510 1111171 1'rc1311“1'1|'t11'5111511* «egen .]cäcrnmnn L"]ljkc1j1l'k]. 511111, (1611 1. 113111131' 18-10. 1011 110ggc111111tr1113, ; QZJcmirtc'r Mßjor 111111 ['r-51593 116!" “(“;[11Z7111'114'11' (;(?K'7U11k-|KL1'1511)||5-€0"|]|]13510" 7,1] 511111.
[68111] A g c n t u r - (53 c “s it ck. .
Ein rontinirtcr cantionöfähigcr Kaixsnmnii, der 1:1? achtbarstcn Zeugniffc Verschicdcncr Häujcr ['sjllHk, erbiex- tet sich zur llcbcmahme von Agenturen und 51011111111- sionslägcrn für Leipzig und die Umgcgcnd. qunbrtc Anträge 51111 []. 138. wird das Königl. Jntcllxgcnz- Comtoir befördern.
683 1, ]
" W Beachtungötverth fiir Lick) selbst rasircnde Herren, ““““
Da ich vor Kurchn neue ?lbzichstcinc seltener Giite erhalten, empfehle ich mich vorzüglich im Schönschärfcn stumpfer Rasirmcffcx, un]1 _bcmci'kc, daß auch Meffcr geringer Gitte eincn i_anstcn mid dauernden Eckvnitt erhalten. Auch empfehle e_ngll- sche Rasirmcsscr unter Garantie Jes AUEZUUUHTLF, so wie meine neuerdings schr verbenertcn 111111111111)" bekannten Mincral-Sti'cichncmc. Alte Nicmc jeder Art Werden mit dieser ncn erfundenen Maffc belegt [11-0 Seite 2.3 Sgr. Eben so schlcisc und führe zum Verkauf jedes schncidcndc Znstrumcni.
C. G. Rudolph Füllir, Hof-
Znstrnmcntcnschlcifcr S1. Königl. Hoheit dcs
Prinzen Wilhelm 11011 Prxeusxen, Heiligcgciststraßc Nr. 25, nahe der Kömgsstmßc, und Kronen- straße Nr. 10, nahe drr Fricdriclysstr., fruher Heiligegeiststraßc Nr. 47.
Mcin nen cingcricbtctcs ** 1671111"|
Ä - . , 1 - . *! (1.110 ...-1 „.,.-..... J3110113. Fricyichsstr. Nr. 8:4, zw. d,24c[11'c11|“ti“. 11. din Linkin, empfehle ich eincm liocivgccbmcn Pnblikitm hicmnit
ganz crgcbcnst.
k 1 ' x
M 11.11.11 1311113 (1 11010 5.511 VON 10 Sgr. beginnen um 1 Uhr, 7,2, 2 11.4411l11', (] 1:1 („*-“1111“ KU jkdkl' TÜJCÖUÜ.
Fiir die geehrten Herren Landstände [*li'ibt ric Einrichtung, das: nach kcrcn Sitzung noc!) cin bc- sondcrcö “];-11111- (1'111'111' stattfindet.
J". IV. B lt (1) o w, “113110111".
_)
[679].] 1)» Kcllcr's .Kartoffcl-Vicrc
von vorziiglickycr Qualität find vorrätbig Adlerstr. Ni..“n Einfach Weißbier .*1 Quart 1 Sgr., Engl. “3111" 11. Engl. “Toppclbicr in 51; Flaschen, Magcnbicr 111 Quart- und Z-Qnartgcfäßcn. Der Verkauf in Jäffcrn findet ohne
Unterbrechung statt.
da Jbou-mentJbtkkäsU
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iu aui. ' :n: „:ck-narcht'e * one *Qhohuns-
Sei einzetnen klammern wird der Bogen mit 22 Sgr. berechnet.
Allgemeine
* _ aztf diefes Blatt ' . , die Expedition der:"" g. preuß- Zeitnng: ' n ertions-Gebühr fiir den '? [3|| e Raum eme 3“ _ 7 * InzeirgersULlesxxé Alls-
.- IU: o - A und AÜ-ÜWÖYT-"n :“ “'"“
„“K"-TL“.
Berlin, Montag den "2117?" Juni
An die Leser.
Da wir uns im laufenden Vierteljahr, wegen zu spät eingegangener V.)?eldungen, leWer in die Nothwendigkcit vcrsctzt
unvollständige Exemplare der All emeineu Preußifchen Zeitun
1847.
„ _ _ „ _. sahen, einer großen Anzahl unserer respektiven Abonnenten nur zu liefern, so bitten war die Veftellungen fur das nächste Quartal gefälligst rechtzeitig so bewirken zu wol-
len, daß wir die Stärke der Auflage . rich zu Anfange dcffclbcn danach bcme en können. Dean später eäntrctendeAbonnenten würden auf vollüändjge Nachlieferung der dann bereits erschiene-
nen Nummern nicht immer mit Bcftitnmtheit rechnen dürfen.
Der vierteljährliche Prättumeratian-„Preis beträgt '? Rthlr. Preuß. Cour. für das Inland. __ (Behrenstraße Nr. 57) gemacht; xedcr innerhalb der Ringmauer dcr Stadt wohnende Abonnent erhält das Blatt durch dir Stadtpofi ins Haus gesandt. _- Auswärtige, des Jn- odcr Auslandes, bewirken ihre Bestellungen bei den rcsp. P “ ,
berechnet. .
Inhalt.
Amtlicher Theil. „
Landtags:Angelegenhetten. Schluß der Sixznn der Kurie der drei Stände vom 16. Juni: Fortseßung der Ferhandlungen iiber die Allerhöchste Proposition in Betreff der Verhältnisse der Juden; Berathung der einzelnen Paragraphen des betreffenden GcseH-Entwurfs; Allerhöchstcr Erlaß Wegen einer Verlängerungs-Frist der Verhandlungen des Vereinigten Landtags. » Sitzung der .Herren-Kurie vom 15. Juni: Schreiben des Landtaqs-Kommiffars in Betreff der Rec!)- nungs-Ablegnng Über die Staatsschulden-Verwaltung; Fortseßung dcr Verhandlungen über die Allerhöchs1e Proposition hinsichtlich der Verhält- niffe “der“Jndcn; Berathung der einzelnen Paragraphen des betreffenden GescH-Cntwurses. '
Beilagen,
Amtlich er Theil.
Se. Majestät der König haben Allergnädigst geruht:
.ka Pfarrer Karthaus zu Schlichtingshcim, im Regierungs- sz1rk Posen, den Rothen Adler-Orden vierter Klasse; so wie dem bet dcm Hofstaate des Prinzen Friedrich von Preußen Königl. Hoheit ?nszeste-[lten Bereiter Hohaus das Allgemeine Ehrenzeichen zu ver- e:,imt.
Dex bisherige Ober-LandeSgerichtsaAsseffor Petrillo i| zum Justiz-Kymmiffarius bei den Gerichten des habelschwcrdter Kreises, mit Anweisung seines Wohnsitzes in Habelschwerdi, und zum Notarius im Departement des Königlichen Ober-LandeSgeriME zu Breslau cr- nannt worden.
„...-.__-
DW 24112 Stiick drr Gescy-Sammlung, welches heute aus- geqebcnxwirk, cnibält: unter Nr. 2851. Die AllerhöchsteKabinets-Ordre vom 3. Mai d. I., “be- treffend die Ermäßigung dcs Eingangö-Zoüö für Oel in Fässern; dcöglcichcn » 285.5. Vom 28sicn desselben Monats, bcircffend die dem ankia; mcr und iickcrmiindcr Kreisständen in Bezug auf die dortigen Chaussec-Bauien bewilligten Rechte. Vkr1111, den 21. Juni 1847. GesetZ-Sammlnngs-Debits-Comtoir.
Dgrchgcreist: Jbrc Durchlauchtcn die Prinzen Friedrich und Nikolaus zu Schlcswig Holstein : Sonderburq : GMckHburg, _vvn Ballenstädt konimcud, nach Hamburg. *
Abgexaijt: Sc. Erccllcnz dcr Wirkliche Geheime Rath und Obst:Silvloßhmtpt11mnn, Graf von Arnim, nacb Blumberg.
Sc. C1“xclleitx dcr „Kaiserlich russische General der Kava1lcrie und Kricgs-Mtnqtcr, Jiirst Tschernvschcfs, nach Kissingen.
Lsandtags - Angelegenheiten.
Sixznng dcr Kuric der drei Stände am 16. Juni. (Schluß.)
Referent Sperling (trägt Von! H'. 25 bis 27 des GcscH-Ent- 1111th vor): 1),-
. 4-1)- , JU, Bezug 111,11“ hen öffentlichen Unterricht gehören die schulpflick): Mc" KUW?!" ÖA" jlldlschen Glaubenöqmwffcn den ordentlichen Elemen- tarschulen ihres Wohnorts an. * . „ _ §. 26.
szjxudisthen, Glaubcnsgcnosscn sind schuldig, ihre Kinder 3111“ regelmaßtgeii Thetlnahme an dem Untkrrichte in dcr Ortsschnle wäh- rend des _Zk1eßllkh„Vorgeschriebcncn Alters anpihaltcn, sofern sie nicht vor der„Sckznlbchoi-de sich ausweisen, daß ihre Kinder anderweitig durch hauslichc inei'Weisung ode'r durch ordentlichenBesnch einer an- dere" lekschrtftsnmßzg eingerichteten öffentlichen oder Privat-Lehr- anstalt Wen rcgelnmßigen nnd geniiqenden Unterricht in den Elemen- tarkenntmffen erhalten. *
., , §. 27.
Befindenxstchxn eincm Orte mehrere christliche Clementarschulcn, so bleäht den Regierungen überlassen, die jüdischen Einwohner nöthi- Jenftch llmch MaßJHbe, der Ortsverhältnisse entweder einer von die- e", ck"*?" “"Öschkeßltch zuzuweisen oder unter dieselben nach einer bkst'MMte" VEWÜNWJÜUJW zu verkheilcn.
IZ? Yitqckzten hktßt es & 13;
„ " ezte ""I aus den nä cn Ab nitt ma te ein Mit lied dar_auf anfmixksam, Haß das GouYßnementsckJinsichtlicF des UnterriZts- wexens der xzudenjm neuerer 7.- eit offenbar eine andere Ansicht ge- wonnep habe, als ihm solch? skuth eigen gewesen. Dies sei schon aus einer Zusammenhaltung d“ in dem Weiten "Hefte der Beilagen
zm" Denkschrift S. 60 und 66 enihaltencn Miniserial-Reskripke zu entnehmen. Während in dem ersteren Reskripte die all cmeinrn gc: setzlichen Bcstinnnungen über den Unterricht auch fiir die Juden als maßgebend erklärt und die Behörden zu derenVcobachtnng und Aus- fiihxung angewiesen seien, gehe die Tendenz des leyteren Reskriptes dahin, Glaubensschulen ins Leben zu rufi'n und die jüdischen Kinder aus den Schulen, Welche von Kindkrn christlicher Llcltcrn bcsuchtwer- den, zu Verbannen. Der Geist dieses Rcskriptes finde sich in dem (Hesey-Cntwurfe und desskn Motiven widder, Es sei in dcn 1theren, namentlich S. 30 der Denkschrift, die Zuweisung der jüdischen Kin- dxr zur christlichkn Schule nur als Ausweg bczsichnei und die Er- richtung 813131111 Schul-Ansialtcn für die jüdischen Kinder qcradehin fur zweckmäßig erklärt. Diese Bemerkungen riefen qeqen Jas Gou- v-crnemmit lebhafte Reclamationen hervvr. Dic Abihéflung bekannte ::lch zu einem enigxgcngcseßten Prinzipc', Weil die Trennunq der jüdi- cl)c_n Von der christlichen Schuljagend ebenfalls :u cincé schärferen Abxon-dcrung der Juden von den Christen iiberhaupt fiihren wiirde un? d',“ Erfahrung eine solche Trennung nicht gebiete, vielmehr lehre, dasz_ hic Thrilnahme der jüdischen Kinder an dem Unterrichte der chrqtltchen diesen nirgends geschadet, auf jene dagegen nur vortheil- haft emgewirkt habe. *
,chn _dgher auch die §§. 25 und 26 als den allgemeinen gc- sctYichcn Bestimmungen entsprechend, zu keiner Erinnerung Vermi- lannng'gabcn, so fand doch die Vcstinnnnng dcs §. 27 keinen An- klang, mdcm dagegen Folgendes hctVorgehoben wurde:“
M ars (hall: Ich frage, ob gegen den 9". '25 und 26 etwas zu bemerken ist?
chierungE-Kommissar Brüggemann: Nach dem eben ver- lesenen Gutachten hat ein Mitglied der AUheilung d “ aufmerk- am gemacht, daß das Gouverneu1cut'*in neuerer Zeit o enbar hin- ichtlich dcs Uiiierrichtswcsens der Juden eine andere Ansicht gewon- nen habe, als ihm früher eigen gcwcscu sei. Ich wiirde auf diese Ansicht eines einzelnen Mitgliedes der Abtheilung nicht zurückkommen, Wenn nicht Folgerungen daraus abgeleitet würden, und weitcr derVorWurf gegen das Gouvernement dadurch bkgriindet werden sollte, als gehe dessen Tcudcnz dahin, besondere jüdische Glaubensschnlcn ins Leben zu rufen und die jüdischen Kinder aus den Schulen, Welche von Kin- dern christlicher Aeltcrn besucht Werden, zu verbannen, eine Tendenz der Absonderung, die sich iiberhaupt in dem Gcscß-Cntjvurf und den Motiven wiederfinde. Ich finde l,»:“nrcichcnde Vcranlaffung, dcr Vcr- snmmlung Einéges iiber den Gang mitzuthkilen, den das Gouverne- ment in seinen Bestimmungen über das jüdische Unterrichtswescn bc- folgt hat. Vielfach nnd andancrnd Wurde die Erfahrung gcnmcht, das; die Juden nicht geneigt waren, ihre Kinder in den öffcntiichcn Schulen unterrichten zu lassen. Es kann dazu die Besorgnis; Veran- lassung gegeben haben, die Kinder möchten durch den Besuch christ- licher Schulen dem Christcntbum zugefiihrt Werden. Eine “eben so wirksame Vcranlaffimg scheint aber darin gelegen 311 haben, daß dic Privatschulen nicht leicht mit der Strenge, mit der fortdancrndcn Wachsamkeit beaufsichtigt werden können, wie öffentliche Schulen. Diese in der Natur der Sache begründete geringere Strenge dcr Beaufsichtigung dci“ Privatschulen machte es den Juden leichter, die Kinder dcm Schulunterricht 311 entziehen und sie fiir ihre beson- deren Interessen, fiir den Handel, zu benuch und überhaupt die Vorschriften hinsichtlich des Schulzwanch zu umgehen. Ein dritter Grund lag darin, daß sie eine Privatjchulc, dcn wohlscilstcn Lehrer und einen solchen annehmen konnten, welchcr in seinem abhängigen Verhältnisse minder streng auf regelmäßigen Schulbesuch halten wiirde. Diese Wahrnehmungen vcranlaßtcn das GoUVrrncnmnt, darauf hin- zuwirken, dic jiidischcnKinder, den allgemeinen Bcstimmungcn gemäß, den öffentlichen Schulen zuzuführen, zugleich aber auch die Privat- schulen und insbesondere die Annahme der Lehrer an denselben schär- fer zu kontrollircn. Die Aufnahme der jüdischen Kinder in die christ- lichen Schulen konnte aber auch von Seiten der christlichen *.)[cltcrn Schwierigkeiten finden und deshalb die Fortdauer dcs Privat-Schul- wesens der Juden Begünstigung finden. Wir haben Von einem Red- ncr aus der Mitte der hohen Versammlung gehört, daß eine nähere Beriihrung mit Jndcn, ein näherer Umgang mit denselben unange- nehm sein könne; auch christlichcn ?icltcrn mag der nähere Verkehr ihrer Kinder mit den in die Eicmcntarschulcn eintretenden jüdischen Kindern nicht angenehm gcwcscn und deshalb die Aufnahme dcrsclbcn eben nicht erleichtert worden skin. Unter diesen Verhältnissen war eine Hinweisung dcr jiidischcnKindcr in die christlichcnSchulcn, Welche häufig auch nicht einmal den erforderlichen Raum darbotcn, nicht Von dem gewünschten Erfolge, und da in jener Zeit den jüdischen Glan- bcnSgcnossrn das Recht zur Errichtung öffentlicher Schulen nicht “JUZ stand, so blieb nur iibrig, das Privat-Sibuchscn derselben 111ögl1ch1t ZU Vcrbcssern. Mehrere Verordnungen xolltcn darauf hinwirkcn, ins- bcjondere die Bestimmungen, das; die mit den Privatlehrcrn abzu- schließenden Kontrakte d'er Aufsicht der Regierung uutcmzoxfcn wür- den, um dem willkürlichen Entlasscn derselben wenigstens. enztgcrnmßen vorzubeugen. Dieser Zustand hat fortgcdaucrt bjs indie neuesten Zcitcn,undimmer von neuem bestätigt, daß, so lange den christ- lichen Schulen gegeniiber jüdische Privatschulen„bestehen, ch nicht möglich sein Werde, genügenden Erfolg des Ulkkkrk1chks fiir die jüdi- schen Kinder zu sichern. Es wiirde dadurch yon selbst der Weg zur Erreichung besserer Erfolge angedeutet, nämlich neben der Förderung der Aufnahme jüdischer Kinder in die allgemxinen öffentlichen Schu- len das Privatschulwesen durch Gestattung önentlicher jüdischer Schu- len zu beschränken, zut'nal viele jüdische Gemeinden dies selbst als das Bessere anerkannten und wegen der in den Privatschulen fortdauern-
Bestejlungen für Berlin werden in der Expedition ychon den Abend vor dem angegebenen Datum, frei
oß-Armtcrn, Bci einzelnen Nummern des Blattes wird der Bogen mit ?ck: Sgr.
ben- Unordnung wiederholt die Bitte aussprachen, öffentliche Schulen errichten zu dürfen, wie dies in der Provinz Posen seit der Verord- nung Vom Jahre1833 schon gestattet war, der Gestattung solcher Schulen mithin nicht eine erst in-neucrer Zcit hervorgetretene Tendenz untergeschoben werden kann. Bei den öLentlichcn jüdischen Schulen konnte die Anstellung und Entlassung der ehrer," die Erhebung des Lchrcr-Gehalfs, die Regelmäßigkeit des Schulbesuches vollkommen ge- sichert werden.
Aus diesem Grunde und weil die jüdischen Gemeinden selbst dar:- anf a-tztrygen, erstattete der Minister Eichborn im Jahre 1842 über das )iidxsche Schulwesen an dcs Königs Majestät Bericht und bat um die Erlaubniß, an denjenigen Orten, wo die Verhältnisse es wün- schenSWerth erscheinen ließen, unter besonderen Bedingungen vorläufig M1 Wege der Dispensation, bis der Gegenftand im Wege der Geseßgcvung regulirt sein würde, die Evrichtung öffentlicher jüdischer Schu,lcn_zu gestatten. Dadurch sollte der allgemeine Grundsaß, die „jüdischen Kinder den christlichen Schulen zuzufiihren,nickt be- schrankt werden, nur dem ungeordneten rivat-Schulwesen wollte man |,eucrn, und die besondere jüdische ö entliche Schule sollte nur da emtreten, wo der jüdische Schulunterricht in anderer Weise nicht gehoben Werden könne, wie die Verfügung vom 14. März 1842 ausdrücklich vorschreibt. Und wie ist die dem Gou- vernement von dem Abtheil11n_s-Mitgliede untergeschobene Tendenz verfolgt worden? Die hohe ersammlunZ mag. sich selbst hiuvon durch die Angabe über engen, das; seit 18 2 bis heute in der ganzen Monarchie 3-4 solche Schulen entstanden sind.
Ein anderes Motiv, die Errichtung öffentlicher jüdischer Schulen zu txezy. lag _noch in dem bewnderen Verhältniß des jüdischen Re gonk-UntérriMf “ M Kak erlnchter];
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wome. Die jüdischen Kinder, 51: in MW
wurden, erhielten in diesen keinen Religions- 'k'erlicK'; die' Juden waren mithin in der Lage, neben den Kosten des gewöhnlichen Ele- mcntar-Untcrrichts noch die Besoldung Links besonderen Religions- lchrcrs aufzubringen. Den Religionslehrer als solchen konnte der Staat nicht prüfen; er Vcrlangt aber, damit der Unterricht nicht un- _qcbiidctcn I.)?äuncru iibertragen werde, von dem jüdischen Religions- lchrcr dcn Standpunkt der Bildung, der Von jedem Elementarlehrer vrrlangt wird. Wurde ein solcher jüdischer :)kcligionölchrer gewählt, so lag cs nabe, daß die jüdischen Gemeinden den Wunsch hegten, dcmsclbcn dcn Elementar:Unterricht auch anvertrauen zu diirfen, wvgegen beider nachgewiesenen Qualification anch gewiß nichts zu erinnern ist. Wynn 111111 dcr GcscZ-Entwnrf positiv ausspricht, d.*-ß alle jüdischen Kinder den öffentlichen Ortsschulrn angehören, und negativ feststellt, daß die jüdischen Glaubcnszxcnoffcn in der Regel eine Absonderung von den ordentlichen Lrtsschulcn nicht Verlangen können, die öffent- lichen jüdischen Schulen mithin nur als besondere einzelne Ausnahmen gcstaitct sind, dies Rcchtkazu aber den Juden nicht Vcrw§igcrt werden darf, wenn fie den Christen soweit als 111öglich_gleichgestcl1t werden sollen, so iibrrlaffc ich ck Vertramtngsvoll dcr Enitycht'idung einex hohen Versammlung, ob das Gesetz den Vorwurf vcrkicni, daß es die jüdi- schcn Kinder aus dcn öffentlichcn Schulen habe aussondcrn und jüdische Glaubensschulcn habe befördern wollen.
Referent Sperling: Was der Redner ybcn gesprochen hat, kann ich nicht fiir richtig erkennen. In Bcztchung auf das, was er über Privatschulen gcäuf;crt_haf, gebe ich zu bedenken), „daß dasselbe auf alle, nach diz? Privnijchulcn dcr Bekenner „chrtstltchßr Konfession Anwendungen, ftndcn kd1111_tc urid man dergleichen Prt- vatschulcn überbanpt nicht ['cstcln'n lane." wiirdcxwenn sie- dem Zwecke nicht cntsprcich könnten. chn kaLlch Schulen ihxe Zwecke nicht vollständig |ct'fiillcn,_sy liegt es genus; oft auchfan cinem Man- qcl dcr Beaufsichtigung 1citens der Behörde. _ Dieses ist es aber 61111) nicht, worauf cs hier ankommt. Es ist das Gutachten der Ab- theilung angegriffen wordcn, insoscxn als es a11f zwei vejrschiedene :)1cskriptc Bezug nimmt. In dem älteren Reskripte sind dte Juden- Kindcr den gewöhnlichen Ortsschnlcn zugewiescxi. In dem neueren Rcsfrixtc gcl)t man dqvon ab, und leitet die Sache dahin ein, das; für sie besondere Konfessionsschulen eingerichtet werden. Die Tendenz des chtcrcn Rcskripts ist offenbar, wenn auch die ganze Disposition kcssclbcn nur fakultativ hingestellt ist. Das Königl. Mi- nisterium der geistlichen Angelegenheiten hat wirklich die Absicht, für jede Konfession besondere Schulen ins Leben zu rufen. Es hai_solche bereits in mehreren Jäilcn durch Aufhebung der Simultanxchulcn bcthätigt. Es hat der Ministerial:Kommiffar, welcher ehen das Wort hatte, in dcr Abtheilung erklärt, daß_fortan nte- nmls der Fall vorkommen soll, daß bei einer katholipchen Schule ein evangelischer Lehrer und umgekehrt angestellt weiden soll. Diese Richtung des König!. Ministeriums beklagc ich guf's lebhaftcstc, denn die Stärke drs Staates [*r-ruht auf der mniqsten Verbindung seiner Mitglieder, und nirg_cnds wird kzas Bgnd zivtschen ihnen inniger geknüpft, als in_ kcer-chule. Stiminc tch nun auch von Herzen fiir die Parität dcr Konfenzonxxt, so finde ich doch anderer- seits wahre Parität nur darin, das; 111 Schulen sq eingerichtet wer- den, das: jeder Lehrer, obne Un„icrschlkk' skin" Reltg;on, nach Maß- gabe seiner wissenschaftlichen Btidung mi derselben Ansielluyg fintJe, ein jeder Schüler, ohne Unterschied der Koufcsfiyn, darzn seinen was- scnschaftlichen Unterricht crhcz-lten' kazm und'nyr in Beziehung auf die Religion das besoiidxre „Bedarft-n'ß jedes Einzelnen berücksichtigt wird. In diesem Sinne will ich Pjar-rtat gelten lassen, und so wird sie ge- wiß auch von Anderen gcbtlltgt werden., erden dagegen für die einzelnen Konfessionen besqzidere Schulen emgepchtet, so wird jeneinnige Vereinigung der Staatsburger nicht nu: gehmdert, sondern auch eine
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