1847 / 186 p. 2 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

' * “cke durch- Sal ( 1 em Mittelvyn 11 Fuß Dl _ LJFXUULTZHUÉLMFM gWöénlilhk" ngte-temd„keZbStemIZczlzes, Gyps “Anhydrit und Salzthon, besteht, wahrend ““.-1.88.7117“ “"'“ ““v“ ... W .. ““b“-“3.517,11.?::3:1ch..:2...:113.3 - , . --ch Hin" * , . ' 111,61“ TFH- TIZli-Ylsiiiniixokiiqhiersgen GYWFQ! kksprteßlnh. uber- haupt für unser Vaterland von 119,11“ * "*")ng kadkn- Wie maxi vernimmt sollen schon in drk nachsten „3th Zühlkktchx Arbeiter mit Ausbeutmig des erbohrten Schaßes beschaftigt werden. Urstrrm'chische Monarchie. b. [ * 1“. Das Verbot der Getraire-Ausfubr. hat “(_-3 ,' Warn, 4, Zu "cht gehabt, die man erwartet hatte; die Pkkljl

' ":“ n en nt , . Hen? jTeGLÖiiZL-t ?eitdem nicbt gesunken. Durch ein eigenes Kabincts-

, .: Kaiser :- b 11 an den obersten ;Hof Kanzler hai_yx. Majejiak dkk (It?;„Beericht iiber die Urmchcn diescr Er1chemung von der alige-

meinen Hof-Kanzlei Verlangt,

F r a n k r c 1 ch. ' 2. uli. Cin ro ('r Theil der gestrigen SiYinzg der a.“.ZiiY-Tér wa?" der ErörtFrunßg derjenigen Artikel des Medizinal- Geseses gewidmet, welche zum Zweck haben„ die Jris-iitutwwder Aerzie zubeqriinden, die dcn Armexr „unentgeltlichen Beistand lernen sollen. Dicsc Artikel wurden 1110 einige)! Detml-Arriexdeinentö rind mit einer Aenderung in der Fanung votrriUrvonach, diese Aerzte mibt Bezirks-, sondern Armen-Acrzte gxn_atirrt ]tndz. ne werden voanen Präfekten, auf Vorschlag der Mumzipal-Conserlö, erinznnt, “_ Y_biie Debatten wurden die Artikel genehmigtF welche Mcdrzrnal -0o111crls an die Stelle der medizinischen Jurtrs- jexzcn, und- auch der Abschnitt : iiber die Strafen fiir unbefugte inkdizmische Praxis Wurde fait ganz : enommen. ang Dic Deputirtcn-Kannncr hat gestern die Diskussion de.; ordcni lichen Budgets der öffentlichen Arbcticnbeeirdigtz _hcutb 101111111“d(1s außerordentliche an die Reihe, woraus dic Kommiftion eincn Abytrick) von 85 Millionen beantragt.

Die Bittschriften-Kommission der Dcputirtcn-Kammer ist gegen" wärtiq mit der Priifung eincr Petition beschäftigt, in Welchcr (zinc direkté Vertretung der Kolonicen in der Wahl-Kammcr Jrankrcrchö ; verlangt wird. Eine gleiche Petition ist bereitsduch, (iner Kom- mission der Pairs-Rammer vorgelegt, und der Bericht Öll'stl“ chtercn beantragt eine Unterstiißung dicses Gesuches. .

Ueber das gestern durch den Moniteur algericn hier (*inge- angene Gerücht von einem Siege Abd cl Kadcr's iiber die marok- Janijchen Truppen giebt heute der Constitutionncl, nach Berich- ten aus Spanien, deren Authentizität er aber auch dabingcsiclli s_cin läßt, die Nähe!? Mittheilung, daß der Kaiser von Marokko, um 1ich von einem so lästigen Neberrbuhlcr zu befreien, ein kleines Truppen- Corps, aus 500 Reitern und “200 Mann Fußwolk bestehend, unter dem Kaid El Amar gegen den Emir abgeschirki hätte, um diesen auf» zuhebcn, daß Abd el Rader jedoch nach wiederholreii Gefechten am 14. Juni das marokkanische Lager Jenommcn, ausgcplimdcrt und dem Kaid den Kopf habe abschlagen lauen. ' ' _,

Nach einer Korrespondenz aus Tuniß vom 14. Irini bcabych- tigt der Ver), welcher in seinen Siaaieu eme ncuc Silbermunze hai schlagen lassen, mm auch SchaHbiilcts, auf den Inhaber lauterrd, auszugeben, welche geseylichcn und 5wangö-Corrr§ unter den Bevol- kerungen der Regentschth haben sollen. Es wurde dich das erste

' i e a ier eld ein. astlkaxöitsieriéAYenZ nach 10 Uhr nahm ein Haufen Von ctwa 300 Arbeitern in der Rue de l'Ancienne Comedie eine drohende Haltung an, wurde aber von hcrbeicilenden Patrouillen bald zerstreut,

Das Univers und die Union monarchique sagen, der General habe in seinem Verhöre Eröffnungen gemacht, die fiir seinen

Mitangeklagten Herrn Teste höchst kompromittircnd scin,s1)llcn.

' Da aus Anlaß der monatlichen Abrechnun noch qtriigd L_thragc in französischen Renten zu decken waren, so „erfiihren, diese aus.) ncnc einigen Aufschwung; am Schluß ließ dlkskl“ jedoch, wieder etwas nacb. Dic Eisenbahn-Actien waren ebenfalls anfangs gunstigkr, 3111th aber wieder mati; in marsciller, „avigitoner, lyoncr urid :]19rdbahn-Aciwn hatten ansehnliche Verkäufe statt. Der Umsay 111 Eixeiibahn-Actwn war heute sehr bedeutend.

)( Paris, 2. Juli. Die Depuiirten-Karnmcr. setzt heute die Berathung des Budgets der Ausgaben für 1848 fbrt. Nachdem sie gestern die noch iibrigen Kapitel des ersicn Abschniitd dcs Bud- gets der öffentlichen Arbertew votirt hatte, kam der zweite Abschnitt desselben Budgets an die Reihe. , . “_

Herr Beaumont von der Somme beklagt-sich uber die Verzogbrnng, welche die Eröffnung der außerordentlichen Arbeiteri erlitte-n habe, die be- stimmt gewesen, der armen Bevölkerungskiaffe Existbnznnttxl zu gewahren. Kapitel*13 betrifft einen Kredit von 60 Milliorteri fur Errichtung der gro: ßen Eisenbahnen. Die Kommisfion beantragt eine Verminderung um 46

din en an“ andere Resultate. Eine interessante Bezeichnung der beiden der- schißdenensBahnen, Welche dic toScanische Kunst zu Anfang des 141cn Jahr- hunderts einschlug, hat auch Hotho in seiner Geschichte der deutjchen und niederländischen Malerei (Verl, 1842. l. 300 ff.). _ Dre Bemerkungen über das pisaner Camposanto, welches fiir dlemKU1-1s1 des 14ien Jabr- hunderts dieselbe Wichtigkeit hat, wie der Vatikan fur die des 161811, gros;- tentheils in der nämlichen Fassun schon in der ersten ?lrtfiagx eizthrilten, find an sich genügender und lehrrei er als das, was man 01 itaiicnijckren Büchern dariiber findet, wenn ich, was hier übrigens nur beilaufig gesagt Werde, die Schilderung des Benozzo Gozzoli aiiHriekzme, der etwas zu kurz kommt. Uner reulich aber war mir's, auch hier Wieder rnit kerrixm Worte Seb. Ciampr's gedacht zu findezi, welcher11810) dir urkundlichen For- schung iiber toöcanische Kuns1 eschichte rxcht eigentlich die VLhn brach, und welchem E. Förster sein mer es Material verdankt. „Zu «. 334, bemerke ich, daß die Hölle wohl schwerlich vom Orcagna ist und den ihm und seinem Bruder zugeschriebenen andxren Werken u sebr nachstehszFwSFZZF daß die dem SimonMemmi betgerpessexten „eschichten de_s h._ ainer nach den Untersuchun en des Prof. Bonaini m seiiren, Memurle (1. kraacezca “[r-ini (ver [. Zunfthl. 1847, Nr. 27) wghrschn-nliY-von Tfommgso "da Modena md, den wir hier (S. 219) ruckfichtlich eines Wirkxiis m Boh. man (Carlsiein) und (S. 363) mit anderen Arbeiten gennannt [i_nden. „„Bo- naiui's sonstiÉe Resultate diirften noch zu mancher CWÜYFWI Otoff bieten. In Betreff imon Martini's (S. „;;-44) darf “nicht uxrgangeu1verden, daß Schulz (a. a. O. S, 44) ihm die Frebken m der St. Mirrtms.Ka. pelle in S. Francesco zn Assisi zuschreibt, eine-Anfich1„_dercir nahere Be- gründung noch erwartet wird, da fie von Vasau ([I.]. [*.-, “1838, 0. 124) dem Puccio Capauna beigelegt werden, wax auch, dqß eit) mealde m S. Lorenzo zu Neapebmit Bildnissen der K'omgö-Fanirlie zmt seinem Ng- men bezeichnet ist. Berläiisig erwä ne ich, daß das Kirchlein zu Arezzo, in welchem Spinelli's berühmter atan sich befand (S.339), Sant' Aq- nolo ieß, daß man (S. 341) nicht Niccolä schreibt, sondern Niccxiz over icc61a4'), daß „Don Lorenzo genannt Monaco“ (S. 3,73) nichts heißt, indem das „Mvnaco“ nicht absolut steht, sondern er 916 Mo- naco degli An ioli (Camaldzilenser) be eichnet ist. Seine sehr sckxone Ve!" län uu , einß in der Badia (Bepedi tiner-Abtei) zu Florenz, seit 1812m mdFrm “Akademik- wo |? “| Giotto (!) getauft ward, dann und, so viel

en. rr Leon Fauchet schlä t als Amendment die Bewilli ung YUM MilliHoencn vor. Die Kommisüßon habe sich in diesern Punt zu sparsam ge eigt. Es gebe„schlecht angebrachte Erspaxungep, die man vxr- meiden mii (. Würden die begonnenewgroßen Arbeiten xmgestellt, so wur- den die schon serii en auch dadurch verliererx und die Wiederaufnahmwmir um so theurer zu hen kommen. Das Eisegbahnney erleide dann einen Stillstand, Alles, was zuschnellxr Volletrdung desselben beitrage, erhöhe an den allgemeinen Wohlßazrd und erleichtert die Wiederer1gngung der gemachten or- schüsse. Auch aus politischemGrundesolle mgnmchtlanger mitder Vollendung zö- ern. Die Nachbar-Nationen Engiand,Bxlg-en, Deutschland seien fast fertig mit ihren Eisenbahnnesen; Frankreich allem sei zuriick. Der Handel und die Strategie geböten gleich sehr, das; Frankreich aus dieser Lage herauskommt. Herr Bignon, Berichterstatter: Er persönlich sei der Ansicht des Amen- dements geWesen, aber er habe die Ansicht der Majorität beachten müssen. Diese sei aus Riicksicht auf die gegenwärtige Finanzlage fiir die Nothwen- digkeit gewesen, im Jahre 18.18 die Kredite für außerordentliche Arbciten zu vermindern. Die Regierung verlange 66 Millionen, die Kommission ge- wäbrc 21, Herr Leon Faucher wolle 40 gewähren. Allerdings sei es vor- tbeilhaft fiir das Land, die großen öffentlichen Arbcitcn zu beschleunigen. Jndcß gebe es außer der augenblicklichen Finanzlage noch andere Erwä- gungen, die von einer übertriebenen Anödcbnung dieserArbeiten, woxu nnrzn sehr die Tendenz da sei, abhalten müßten. Da sei die Vcrtheurung der Arbeitslöbne. Tiefer Mißstand sei besonders 1846 hervorgetreten, wo diese Arbeiten mit großer Energie betrieben worden. Herr St. Marc Girardin bestreitet, daß im Jahre 1846 dieselben mit Energie betrieben worden seien. Er fiihrt als Beweis die Central-Eisenbabn an. Bci dem Zustande der Finanzen sei vielleicht ein Abstrich gut, aber der vorgeschlagcne scheine ihm zu be- trächtlicb und schlecht angewendet. chn man eine Verminderung der Aus- aben wollte, müßte man sie auf alle Posten des Budgets verthcilcn. Der Minister der öffentlichen Arbeiten: Anfangs der Session habe man der chicrung vorgeworfen, allzu heftig dicse Ai'bcitcn zu betreiben, cht werfe man ihr das Gegcntheil vor. Der Minister werde sicb durch keine der beiden Vorwürfe anfbalten laffcn. ScinVorgängcr habenichtgcglaubt, daß man 1848 Mi'hl' als 10 Millionen auf diese Arbeiten verwenden könne; er sei der cntgcgcngcscßicn Meinung chcsen; cr glaub? noch, daßman bis ans 21 Millionen geben könne. «niiher hinans aber wäre vielleich qcfährlich. Man müsse die zu nmcbendcn Anstrengungen mit den Reserven dcr Schrtldcn-Tilgungö-Kaffe in Proportion setzen. Er sei fiir gleichzeitige Ausfiihrrmg der Eisenbahnen grwcscn, also könne man ibn nicht in Verdacht bringen, als wolle er nicbt die Voliendiing der Eisen- bahnen. Zeßt bitte cr dic Ungcduldigcn iim *))käßignng. Er erklärt sich chen das Anicndemcnt. Herr Murct dc Bord unterstützt es, wiihrend Herr Dupin im allgemeinen Zntcreffe cs bekämpft. Herr Leon Jauchcr besteht aber darauf. Die Kammer verwirft es bei dcr Absiimunmg. Hrrr de la Plcsse siblägt durch ein andcrcö Amendcmcnt einc Vermehrung dcr von der Kommission beantragten Summe um 6 Millionenwor, dic znr Hiilfte auf die Wcsibabncn, zur Hälfte auf die Ccntmlbahncn dcrwrn- dci werden sollen, für welche die chicrung cincnökrcditvon235001100781“. verlangt. Die Kommission wolle aber gar keinen bewilligen. Herr La- crosse Unterstützt dieses Ameridement, cs wird aber ebenfalls verworfcn.

Zu der Pairö-Kammer wurde die Verhandlung des Gesel)- Eniwurfs iiber den Unterricht und die Ausübung der Mcdizin und Pharmacie fortgesetzt.

Die Wahl eines Deputirten des vierten Bezirks von Paris ist entschicdcn imd dock) zu Gunsten des Herrn Malgaignk ausgefallen, Man hatte noch vorgestern Abends in alliér (File an die: Wähler von Seitchinigcr, die sich in der ganzen Angelegenheit besondere Miihe gegeben [)aitcn, gcdrnckte Zettel Vertbcilt, worin sie mit kurzen Wor- ten dringend aufgefordert Wurden, ihre Stimmen mit Hintauseyung jeder Riicksicht auf die Personen ihm zu geben, damit nicht am Ende Herr Bertrand durchdringe, den man troß seiner gestrigen Erklärung, worin er gegen die ihm gegebene Qualification, al? niinisicriell, Ein: spruch erhob, als einen mehr oder weniger dcm Kabinet befreunde- ten Kandidaten betrachten miissi'. Daß dieser Schritt seine Wirkung nicht verfehlte, zeigt der Ansgang der Wahl. Die Meisten, wclche anfangs fiirHcrrn Jlandin qcstimmf hatten, ncbst einer Anzahl der Freunde- des Herrn Horace w.), traten auf Seite des Herrn Malqaignc, und so i'rlangtc dieser die starke Maioritäi, wiihrend Herr Bertrand nur einen Zuwachs von 43 Stimmen _qucn dmr vorigen Tag hatte. Zunni'rhin wird ('s abcr cine bcrrrcrkem- wcrthc Chatsaihi' bleiben, das; bei diescr Wahl Niemand offen als ministericlicr Kandidat auftreten wollte vor den Wählcrn. ?lnchHerr Bertrand sclbst hatte das Baitucr der Opposition aufgcpstanzr, als wäre darin das einzige Mittel, sich dkn Wählern genehm zu machen. Seit dcn [cl)icn allgemeinen Wahlen im Aiigust Vorigen Jahres ha- brn sich die Ideen wie die Tyatsachen wksontliii) geändert, der Um- schwung darin ist underkcnnbar, nnd Würden die allgemeinen Wahlen cht dorgcnommcn, so wäre co schr zweisclhaft, ob sie dcm Ministe- rium noch einmal eine so starke Majorität geben wiirden, als es im vorigen Jahre krlangte.

Der Anklagcaki dcs Gencral-Prokurators Deinnglc ist gestern den Herren DeSparts-Cubiercs, Parmenticr, Pellaprat und Teste zur Kenntnis; gebracht worden. Das bereits gcdruckie Aktcnstiick begreift etwa 120 Druckseiten und enthält das ganze System der Anklage. Auch ist den Angeklagten die gestern erlassene Vcrfiigrmg dcs Kanz- lers mitgethiilt worden, wodurch Donni'rstag, 8. Juli, als der fiir Beginn der “Debatten bestimmte Tag fcstgcsiyt wird. Auch der Gc-

ick weiß, jctzt noch Orcagna, hätte eine Erwiihmmg Verdient, Ueber Fic- sole (S. 954) wird Machsc's Buch von den Künstlern des Domini- kaner-Ordcnö zu vergleichen ein, iibcr Jacobus Pauli die Arbeit Sel- vatico's, iiber die “.NarkAncona imd (HeriZilq da Fabriano (S. 881) der gehalireiche Aufsaß Gabc's iibcr_Ricci's schon genanntes Werk (Jahrb. d. Literatiir, 1840, Bd. )(()„ 3413|), dcr aiich iiber den Alunno Neues beibringt. Die Bliithe von Florenz im 15101 Jahrhundert wird (S. 393), wie cwöhnlich, auf den hochherzigen Sinn der Familie der Medizecr“ zurii gefiihrt. Aber Brunnellcöchi'ö, (Hhibcrti'H, Oonqtello's, Michelozzo's, Jicsolc's, Masaccio's bedeutendste Thätigkeit fallt m die Vor- .Medizei1che „Zeit! _ ,

Unter den berühmter! Fresken der Kapelie Braiicacci rm Carmme zu Florenz (S. 995 ff,) hat dasjenige,„we1chcs die Apostel vor dem Prdkonsul darstellt, in neuester Zeit zu einer Streitfrage Anlaßxgcgeben, und ich ge- siehe, daß mir die Sache keineSWegcsxntschicden scheint, Bei uns gili es fiir ein Werk des Filippino Lipp: (Kugler, erste Audgabc, ,1, 91; Gaye, ()arieggio (16111511, [1., 469 ff.), Wahrend die Italiener meist das Hauptwerk Masaccio's darin crkemzen,_ unter dessen Namen es mehrfiich gestochen ist. (Fantuzzi, (';-41.11 (1. !*)1611-„6, 1812, LFZ. 706, folgt in- deß der (Haycschen Bezeichnung.) Vasari bietet dabei kein? ,Siuize: m der AUIgabe von 1550 (1. 514) xchreibt er das Fresko dem Filippirio u: senza Worte in der Giuntischen AUSgabe haben (Have sowohl wie osini, welche in der 81.1)!"10 (16116 yittura 1111113111 (1840, Bd. 11. 270 11. 28,0 bis 286) die Frage in Betracht zieht, zu ihren Gunsten F,1kdkllket,-fllrlF1- lippino der Erste, fiir Masaccio der Zweite. LM,?UM gßt es sich nicht, daß Gaye dem Text Gewalt anthnt, und_daß zwi chen diesem Bilde urid Filippino's übrigen Werken ein großer Unterschied isi, wenn" cinch sehr vixl fiir die Meinung spricht, die es dieseixt zutheilt. Jedenfalls hatte der „Zwei- fel, bei der Bedeutung des Bildes, hier erwahnt werden sollen.

Die JahrcSzahl 1456 bei dem Wunder des h. SakramentSwowCo- simo Rosselli (S. 407) bedarf noch „einer UntersuchitnF: so 9161 mir be- kannt, beruht sie nur auf einer Notiz bei Richa (21111558 ;o)-emma. Statt Andrea de'l Casta no (S. 417) muß dal C. stehen, indem der "".“

liickliche Maler aus Kastagno, einem Oertchen am „Falteronaberge, unweit Fer Arnoquelle, stammte; statt Andrea Verocchio_ ((??)-419) del Ver- rocchio, womit die Deutung des Namens„Sxslwrsblick, ,von selb weß- ällt. MelozDo's Fresko in der alten vairkam chen Bibltot er L , 43,9) Leni Sixtus [ . dar, wie er den Platina mit der Auffi 1 aber seine

*) Ich bemerke hier iibrigens, daß der sonst schöne Druck nicht immer ganz korrekt iß.

iichersammlun betraut. Beim Zingaro (S. 487) hätte die schon alte Meinung, die izhm Venedig zum Geburtsort anweisi, nebst G. A. Mos.

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neral Cybieres hat, gleich den Herren Teske und Parmentier, eine Denkschrift zu seiner Vertheidigung an die sämmtlichen Pairs verthei: len lassen. Eine Analyse derselben wäre bei der Nähe der Prozeß- Verhandlung selbst wohl überflüssig. Sie enthält im Grunde auch wenig Neues. Die ganze ?lrgmnentation des Generals zeigt, daß er vorzüglich den Anklagepunkt des gemeinen Betrages!- von sich abzuwälzcn sucht, Daher geht seine qanze Arqm mrritatiort auch dahin, zu beweisen, daß er Herrn Parmenticr 11112 Actien zurückgegeben habe, welche ihm von demselben zum Zwecke ei: ner Benechung anvertraut worden. Man könnte sagen, er wolle aus der Stcllung eines Angeklagten berauötrcken, um die des Anklägerö anzunehmen. Inwiefern ihm dicscs Bestreben qclinqcn wird, muß der Erfolg lehren. . * *

' Vim einer Versöhnung zwischen dem Ministerium und Emil von Girardiri, wovon nciilich das Gerücht einen Augenblick qcsprockicn hatix, 111 keine Rede mehr, und zum Ucbcrflussc bcivcist dir); die' an- grciscndc Haltung, wclibe dab Journal des Lcytcrcn fortwährend q.". gin kits Kabinet bcbaupti't. Inzwischen wird die Stellung (531110- din'ö in der Kammer immer isolirier. Die Opposition hat ihn zwar einen ?lugcnblick unterstützt, ohne jedoch Zdiiipathiccn für ihn zu be- gon, lediglich, wcil sic in ihm ("inen Maucrbrkibcr erblickte", mit dem man rinc_ Bresche in den ministcricllcn Wällen crrciibrn kiinntc. Nachdem dScr Zwß abpralltc, überläßt die Opposition Herrn Von Girardin sciricm Schtck1alc und ist jedenfalls nicht gi'ncigt, fiir ibn gcwiffcrmaßcn als Briicke ZU dienen, über welche hinweg er selbst seinen Haiwt;wech ('r- rcichcn kiinnte, niimlich sick) an die Stolle dcr chigen Minister xu schn. “Die wenigen jungen Konservativen abcr, dic ihm anfangs sich migcsihlosscn hatten, haben sich allmälig wieder Von ihm abgeson- dert, und so sicht der Mann nun allein und vcrlaffcn don aller 2810 da, so daß es nicht Wunder nehmen kann, wcnn in unbcwaibtcri Augenblicken manchmal bereits die Symptome dcr Cntmutbignng bei ihm hervortrcien.

Großbritanien und Irland.

London, “1. Juli. Dcr Großfürst Konstantin vori Rußland ist jetzt auf cincr Reise durch die' Fabrik-Distriktc Englands begriffen und dcrwcilt gegenwärtig noch in “196165. Er wird von dort 11.111) Birmingbam gcdrn und auf dem Wege dahin aiich Sir N. Peel in Drayton Manor besuchen.

Dru Schluß der gestrigen sibon erwähnten Unterhaus-Verband lung bildete eine Erörtcrnng iibcr die Minen: und Roblcngriiiocitbili, dercn “zweite Verlesung Herr Dnncombc beantragt?. Tri" Ministcr dcs Jnncrn, Sir (55. (85111), bofftc indeß, das; Hi'rr Duncombc 1111111 arif dcr Bill bestehen wcrdr, da die ?)lcziicrung ?Viaßri'gcln zu treffen bcabsichtigc', welche der häufigenWirdcrkcl)r don Unglücksfällen in dcr! Mi : iicn- rmd Kodlkngrubcn vorbcngrn wiirden. HerrTuncombi' 11.111111 dicBill zuriick. Lord Bcrrtimk befragte zum Schluß der Sixxitrtg Lord J, .*)iiissi'll, wie der Herzog von Wellington hinsichtlich der Jortsibaffung scinchmtnc Von ihrem jetzigen Playe gesinnt sei? Der Minister (*ritgcgm'tc, drr Herzog habe“ vor einiger „Zeit seine Ansicht dahin gcäitßcrt, dase dic Entfernung der Statue don ibrcm gegenwärtigen Platze scincm Rufe nachthcilig sein könne“, da man sie aber auf ein mehr angcnn'sscncö Picdcstal ZU dcrscßcn gedenke, so glaube er nicht, das; der Herwg auf seiner Einwendung gcgkn die Versetzung beharren werde.

In ihrer Mittheilung des Inhalts dcr neuesten Uebcrlandpost sagt die Times: „Tie Unruhcu zu Hyderabad, Wo die Trupps" dcs Nizam in Meuterei anöbrachen, weil sie seit lange kcincn Sold empfangen hatten, wurden längst i'rwartet. Anfang.? Mai war man ihnen den rückständigen Sold von 20 Monaten schuldig, und diesc Sibuld wollte der Minister durch Bezahlung des Vierten Ehrich tilgen, den er durch cini Anleihe aufzutreiben hoffte. Ti? Triw p("n, wslchc' man LincWallahNÜ nennt und di'rcn „(Zahl fast 12,000 Mann bcträgt, wiesen das Ancrbicicn ziiriirk imd vcr- wciiertkn dcn an sie rrgangcnen Befehlen den Gehorsam. Ticsc Weigerung fiihrte, ganz gegen den Wunsch dcs Nizar", dcr durcb»- aiiö cin Tr*r|pp(*1t-Corps halten will, dessen Kosten er nicht bestreiten mag, während sein *).)?iniste'rium sic nicht bistrcitcn kann, 5111" Bc- sCHUUg der Stadt D*.)dcmbad nnd der Wohnung des *).)iiniste'rö durch eine britische Streitmacht, welchc aus (Wei cingebornen I)ii'gimeuti'rn, einigen britischen Conwagniccn und einem ertillcric-Triipp besteht. Die- Mkutcri'r brabsichtigtcn anfangs, an einem dcr Thore Wider- stand 311 leisten, nach einigen Unterbaudlimgcn abcr zeigten sie sich bereit, nach B*Zahlmig dcr ihnrn zukommenden .“)iiii'kstäiidc sick) ihrer Auflösung zu unterwerfen. Der Nizam ist Ullgchi'lli'l' reich, wiil)- rend Volk und Regierung arm und unterdrückt sind. Da er die' Truppen nicht bezahlt, so wünscht dcr Minister natiirlich, die- ser Biirdc los 311 werden, Wahrscheinlich giebt es in diesem Theile dcs Jnni'rn von Indien bald ernste Wirren; die britischen Behörden aber sind wachsam, und wenn dcrNizam, an dessen Griin- zen )'th in den drci Präsidentsibafii'n starke Trnppcn-Corps ausge"- sti'llt werden, den Befehlen dcs (Hencral-(Hoichrncurs sick) widersetzt. so wird er bald zur Unicrwcrfnng gczwmigcn werden. Man darf

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chini's Schriftchcn iibcr denselben (Flor, 1821) jkdknfißlis erwiihnt werden müssen. Der Palazw verchio zn Florenz (O. 508) isi kkljchWi'Jéö dir Ziistiz-, sondrrn chicr“1iirgs:Pal,1st: crsicrcsist der Naiazzo dcl'Pode'jtZz. Bei Pier di Cosimo (S, 512) ist 311 bemerken, daß scene Erwähnung n (:ck Lionardo nnr Verwirrung in dcr Chronologie erregen kann: cines sciricr Haiiptwcrkc ist die' Madonna mit Heiligen im Chor der Franxiskancr-Kirwe zu Ficsole. Das schönste Ercmplar dcs BuormrrotischenChristus amKreuzc (S. 539) war wohl das einst im Besixz des Herzogs von Lucca befindliche, von dem ich in diesem Augenblicke mich nicht erinnere, wohin cH gekommen ist, Das; Fra.Barto1o111mco bei seinem Eintritt in das Dominikaner- Klostcr S. Marco diesen Namen annahm (S. 542), ist keine ganz rich- tige Bezeichnung, indem er immer Bartolommco hieß und zu Prato in den Predigcr-Orden trat. Wenn es heißt, daß Raphael aufden Frate freund- schaftlich fördernd eingewirkt habe, so dürfte wohl der Einfluß des um so viel älteren Malers auf den Zlin ling noch höher anzuschlagen sein. Die Madonna del Baldacchino ist ein redendcr Beweis fiir diesen Einfluß- Einc Anmerkimg auf S. 567 erwähnt des neu aufgefundenen Abendmahls in S, Onofrio zn Florenz, Welches von Vielen dem Raphael anschriebi-n wird. Freilich sind die Akten dariiber keinesches geschlossen. kk Ein- WUrf aber, den Herr B. macht, daß die Inschrift, Wcmt sie auch zugegeben werde, nicht sii r das anze Bild beweise, diinkt mich änßkl'sk 1chwqch. Von S. Zesi, dcr na längerem Aufenthalt in Paris eben nachZialien zurückgekehrt ist, vcrnehme ich, daß er den beabsichtigten großen Stich uach diesern Fresko nim nächstens zu beginnen denkt. , Doch nun genug der Einzeldin e, Wenn ma_n auch solche EinzeldmZe hier und dort im Buche geändert se1en möchte, nn Ganzen bleibt“ es em so nützliches wie schäybares Werk, und so kann man nur„wunschen, daß der neuen Auflage, Welche ihrer ganzen, Fas-Jng nach, 1)!“ka “"ck manche Hauptpartieen beinahe dieselben, rmt eim ermaßen h_dhiren An- sprüchen auftritt als die frühere, der Verfall zu Theil werden moge, welcher einst diese begrüßte. A. v. Neumont.

Brüssel. Bei dem Musikfest zu Gent haben die Konkordia von Bonn und der Männer-Gesangverein von Köln die Ehre des Tages davon getragen, Spohr wbhnte dem zweiten Theil des Programms bei und Wurde mit rauschendem Beifall begrüßt.

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iiberhaupt jetzt die Ergreifung wirksamer Maßregeln hoffen, damit die Uebel nicht wiederkehren, unter denen dieser Theil des Tekkan so lange geseufzt hat. Ob die Entthronung de.; Nizam diese Maß- regeln begleitet, muß sich zeigcn. Gewiß wäre es eine Wohlthat fiir das schlecht von ihm regierte Land, wenn man ihn zu den abge- scyten Radsibahs nach Bcnares brächte.“

Der Dublin Evening Post vom 29. Juni infolge, lauten die' Berichte iiber den Stand der Saaten aus allen Theilen von Zr- 1and sehr befriedigend, und man darf vvn Hafer und Weizen mehr als cine DurchschnittDAerndtc erwarten. Auch bezüglich der Kartof- feln erfährt man durchweq mir Erfreuliches, und von der Krankheit zeigt siä) fast nirgends cine Spur. Die Kornbändler resp. Korn- wucherer ;u Clonmil, welche noch große “))?assen von Getraide lagern batten, da sic ;u den seitherigen hohen Preisen nur wenig abgeben wollten und sich bezüglich des erwarteten ferneren Preissteigcns zum Glück Vcrrcchneten, sind jetzt genöthigt gewesen, ansehnliche Quanti- täten Korn in Den Fluß zu werfen, weil es sich in den M.?gazincn crhiizt hatte und in (Jährung gerathcn war.

x London, 2. Juli. Der Herzog don Broglie ist gestern Abend hier angekommen und wird unverzüglich eine Audienz bei der Königin babi'n, um sein Beglaubigungsschreibeu als fran;ösischer Bot- schafter zu überreichen. Herr von St. Aulairc vcrläszt England am riäibsteu :).)iontagc, was sehr bedankrt wird, und zieht sich ganz aus der diplonmtischcn Laufbahn zuriick. Es ist nicht leicht, die (Hrijndc dcr chdimg des Herzogs von Broglie zu erkennen. Scinc chic Mission ziir Arifbcbung dcr Sklavenhandels- Conventioncn ist gewiß nicbt geeignet, ihm Lord Palmerston? Neigung zu gewinnen, und eine gewisse Steifheit scincs Benehmcno und die Ei.]ktitlsimlichke'it seiner Ansichten werden ihn nicht zulcichii'incmLicbling dcr englischancscll- srlmft machen. Ueberdics heißt es auch sch011, daß er nicht bcabsichtigc, bier Ul bleiben, und da er am Schlusse der Session ankommt, so ist 111.111 wirklich um den Grund scincheisc in Verlegenheit. Möglicher- wcijc kann er beauftragt sein, von Seiten Frankreichs cin besonderes Arrangement wegen der Angelegenheiten Spaniens in Vorschlag zu bringen, aber Tics ist ein Gegenstand don äußerster Delikatesse fiir alle auswärtigen Mächtc.

Tic Session schleppt sich langsam dahin, und dir Rexicrnng er- fährt eine Reihe kleiner Niederlagen, welchc ihren Kredit FCW" ziem- lich bccintriiibtigt [)abcn. Jedermann gcstcht sicb, das; die (chschiiftc nur unvollkomnwn bi'sOsgt werden, und selbst unter drrlibi'ralcnPar- ti'i läßt sick) mehr als eine Stimme vernehmen, welch dic Abwoscn- 1)?“ der grbßcren (Hrschiifliibkeit Sir R. Pecl'ö beklagt. Lic Strl- limq dicse.“ ausgezeichneten Staatönmniicö ist merkwürdig und inter- css.1_nt._ Wenn er bei seinem Ausscheiden aus dem Amte, Von 136111 Hays? jkiiri'r friihercn Anhänger Verfolgt, dic feierliibc Erklärung ab- gab, die ministericlie Gewalt fiir immer niederzulegen, so ist dicsi's iibcrcilie Gelübde seitdcm längst wieder aufgehoben, und er rcibnct Ohne Zweier mit Ziivcrsicht, wenn nicht mit lcidcnschaftiichcrWiirmi', aiif seine Rückkehr in den Rath von England. Die Frage isi, mit wem? Der Bruch zwischen ihm und di'n Tories ist weiter, denn jemals. Mine von beiden Parteien hat zu crkcnnin grgcben, das; sie der an- deren verzeihe, Peri sogar rvcitigcr als jene, die er im Stich ließ. *Die Kirche und die Aristokraiic, selbst iirJrland, siiid geneigt anzuer- kennen, daß Lord John Ruffcli ('in so konservativer Minister ist, wie sie ihn nur wünschen könnkn, und sie geben dank)igs unbedinqtdcn Vorzug vor dem Verräthcr Von Tamworih, wie sie das Haubt dcs Rabincts von 1841116101611. Untcr diesen Umständen ist Peel im- zwcifcllwft bcffcr gestellt, auf einem liberalen Wege vorzugchcn, als die gegenwärtigen Minister, und man muß abwarten, ob er nicht dem Whig-“Fldcl die UnthiiileUttg seiner unabhängigen libcralcn Freunde cntzichen wird. Wcmi z. B. Herr Cobdcu scincn Sitz im neuen Parlamente.einnimmt, wird er nicht mehr grncigt sein, sich auf eine Seite» mit dem Minister zu stellen, der die Korn-(Hcscßc abschaffte, ql.) mit der .*)kcgii'rung , die sich nicht bcrabgclaffcn (101, das Haupt dcr Loagne in scinc Stellen mit einzuschlicßcn? Dasselbe kann von den Eisenbahn-Jntcrksscn gelten, welche eine vollständige, Peel d111'1"1)(1_llö _crgcbcnc Parisi in dem 111'111'11 Parlament bildcii werdcn. Pccl !clbxt bat die Stadt verlassen, aber er macht unchdhulich Ari: sircngritrgcn, Um Männer aller Klassen und Laqcn *sich (u viersb'l) 11611, Draywn Manor ist voll don Besuchern, “und Alich 38110 an, daß sein Herr kcincöwcgcs die Absicht aufgegeben hat, die' ?lnqcicqcn- beiten dieses Lauch zu leiten, ' *

Wie jetzt Verlautct, wird das Parlament am “.'-isteii d. M. pro- rogirt und am 26stcn aufgelöst werdeii.

I (1) w e 1 ;.

Kanton Bern. (Eidg. Ztg.] Wie es heißt, Mrdcu die in Zürich rcsidircnden Gesandten von Oesterreich, Prcnsierr imd Rus;- 1.md der diesjährigen Eröffnung der Tagsaßung nicht beiwohnen. Dcr Königlich bayerischk Gesandte, Freiherr von Berger, geht dem- niiiirst auf Urlaub nach Hause und wird also am 5101 (dcnfaliö nieht in Bern anwesend sein.

Der französisibc Botschafter, Graf Bois-lc-Comic, ist nach liin- gi'rt'm Airfi'rithaltc in Ziirich vorgcsti'rn wieder iibcr Luzern und dort Briiniug nach Bern zurückgekehrt.

Kanton Genf. Am 26. und 28, Juni fand die Instructions- Beraihung statt. Die Opposition bcgniigtc sich, gegen die Politik der herrschenden Partei zu protestircn und nahm an der Wahl der Gesandtschaft keinen Theil. Dagegen kam es zwischen den Hrrrcn James Jazr) imd Rillict zu ()cftigcii Erörterungen, in Folge dercn jener dir auf ihn gefallene Wahl zum i'rsten Gesandten beharrlich nblchntb, woranf dann HLM“ Oberst Riliiet-Conftant zum ersten, Herr Viridct Zum zweiten Gesandten gewählt Wurde,

Italien.

Neapel, 22. Juni. (A. Z.) Der König hielt sich vom “[Iten bis 191en d. M. in Mcssina auf, besuchte Reggio am “191211, Cata- nia am ?()stcn und lief, telegraphischrn Nachrichten zufolge, gestern Morgen in den Hafen von Augusta ('in. Der König, die Königin, Graf „Trapani (Graf Aquila kehrte zuriick) erfreuen sich des bkstcn Wohlseins und "ivcrdrn bis Ende Juli in Sicilicn verweilen. Mit dem elfjährigenKronprinzen und dem neunjährigenPrinzen donTrani, welchc in Neapel zuriickblieben, wird von Seiten der Königlichen ?iel-c tern e_in lebhafter und zärtlicher Briefwechsel unterhalten.

Wenn auch hier einige Geiraide-Spekulanten höheren und nie- dercn Ranges mit ähnlichen Blicken der Verachtung und des Zorns verfolgi werden, wie Herr Salamanca in Madrid, so ist das leicht bkgkétflßFkch- An cillcn Ecken und Enden kommen jexzt nach überstan- IMAX“ o,“) Getraidevorräthe zum Vorschein, und das Korn, welches Ker HNW ""t JWÖM Kosten und rühmlicher Energie auf seinen HMI dichlffMiVon worno heranführte, [iet noch unberührt da. Auch ie hlksßg,“ Regierung ,fcheint die Schwierigkeit zu fühlen, zwi- schen gbjeßwq iger Speculation und wucheri chen Uebergriffen die rich- tige Grazizlmie 3," MM" und im richtigen Liitqenblick um allgemeinen Besten klxkzuschkklkcho Man hat„Nachricht von“ räuberiichen Exzessen zu Cosenza m Calabrreri„durch Roth und Wucher herbeigeführt wclche obschon ohne allen politischen Charakter, dennoch Stoff zu politiscickem Ge; rede geben, zumal sie während der Reise des Königs nach dem österreichi- schen Kiistenlande stattfanden. Wie im Ausland, so auch in der Re»-

[1.085.11611111. Lere. _-

1389

fidenz elbst knüpfen sich an jede unbedeutende Nachricht von irgend einem rawall in den ealabresischen Provinzen sogleich monßröse Ge- rüchte von fabelhafter politischer Bedeutung, als ob Murat noch immer König von Neapel und der legitime Hof von Palermo aus sich noch immer hoffnungslos nachdem Mutterlande hinübeksehne und die Calabresen in Bewegung bringe. Man scheint das Anden- ken an diese GeschichtSepol'e nicht loswerden zu können, und so raunt Einer dem Anderen Krieg und Verschwörung im Sila-Waw oder in den Hauptstädten der drei Calabrien in die Ohren, wenn zwei oder drei Proletarier fich als ungebetene Gäste bei irgend einem Beam- ten gütlich thun. Viele Beamte, 1. B. die' Unterintendantcn und ihre Angestellicn, machen sich in ihrcn Berichten an die höheren Be- hörden und in ihren Mittheilungen an Fremde nicbt seltcn großer Ucberireibungen schuldig. *

Türkei.

Konstantinopel, 23. Juni. Die ricurste Nummer der Tür-

fischen Staats-Zeitung enthält eine (Broßblrrlickik Vcrordnuna, wvdnrch aUen Moölims die genaue Erfüllung der Pflicht des fiinf- maligcn Gebetes eingeschärft wird. _ Das fiir Rechnung der Donau-Danwfsibifffaiytö-Gkscllsckmst in England neu erbaute Dampfschiff „Jiirst Mcrtrrniib“ ist qesterri unter dem Ilommando des 31. Jrcgattcn:“éicutcnatitö Wißiak itrden Bospo- rns eingelaufen, von wo es bereits beute mit 'Taqcéaiibruch 11.111) 03.10.03 abgegangen ist. Es zeichnc't sich durch außerordentlickw “Schuri- ligkcit aus und ist bekanntlich bi'stimmt, die Verbindung zwischen Gal- lacz imd Skela-Kladowa am Eisernen Tbor zu untcrbaltin,

Handcls- und Börsen-Uaä;richtcu

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«01.0 uoci- znxukommen war.

Marktpreise vom Getraide, Berlin, den 5. uli 1847.

Zu Lande: Roggen 3 Nthlr. 27 „gr. 7 Pf., auch ZRthlr, 17 „Sgr. 11 Pf-; Hafer 1 Rthlr. 27 Sgr. 7 Ps., auch 1 Nthlr. 24 Sgr. Einge- gangen find 16 Wispel 12 Scheffel.

Zu Wasser: Weizen 4 Rthlr. 19 Sgr. 2Pf., auch 49111711“. 14 Sgr. 5 Ps.; Roggen 3 Rthlr. 18 Sqr., auch .“; Rthlr. 15 Sgr. 7 Pf.; große Gerste 2 Rtblk. 25 Sgr. 2 Pf.; Hafer 1 Rtblr. 21 Sgr. 11 Ps., auch 1 Rthlr. 18 Sgr. 6 Pf.; Erbsen 3 Rthlr. 10 Sgr. 10 Ps., auch 3 911th- 6 Sgr. (schlechte Sorte). Eingegangen find 154.7 Wispel 15 Scheffel.

Sonnabend, den 3. Juli.

Das Schock Stroh 8 Rthlr. 15 Sgr., auch 7 Rthlr. 15 Sgr. Der

Centner Heu 1 Rthlr., auch 20 Sgr.

Königsberg, 3. Juli, Gctraidi', gekommen.

Danzig, ;;. Juli. Die Gr. Plönendorfer Schleuse sind vom 26. Juni bis 2. Juli inkl. paffirt: Snom abwärts: 169 Last 37 Schfl. Weizen, 57 Ctr. Klecsaat, 1075 C0. Stückgut, 320 Ohm "Spiritus, 869 Stein Hans, *10 Schock Stroh, 150 Schock Rohr, „“)-Z Trasten eichene und 49'. Trafic" weiche Balken und 4 Trasteu eicbenc Planken. Strom auf- wärts: 5 Last Weizen, 2 Last Roggen, 2 Last Gerste, 261 Last Salz, 42-7,- Tonnen Hreringe, 1002 Ctr. Stückgut, 900 Ctr. Wein, 2 Lask Kak- toffcln, 552 (Ltr. Roggenmehl, 36 Ctr. Seife, 789 Ctr. Eisen, 171 Last Stciukoblen, 6 Last Kalk, 3045 Ctr. Gyps und 65 Schock Dielen.

Stettin, 5. Juli. (B. N.) Getraide. Bei sehr fruchtbarer Wit- terung und finiten Berichten von außerhalb ist es hier'seit Freitag im All-

ememen sehr matt geblieben. Nur Weizen hatte einige Frage für das “Firmenland und ist in mehreren kleineren Partieen 123 bis 127 .“8pfd. el- ber und rother Waare mit 108_116 Rthlr. bezahlt, auf 108_120 Rt lr. nacl) Liialität und Gewicht ferner gehalten. Roggen ist zu etwas Weichen- den Preisen gekauft: in !...-., 80pfd. Led. ruff. zu 74-73 Rthlr., pro Juli 72 Nthlr., Juli/Aiignst 65 Rthlr., Skyd/Okt. 60 Rthlr., wozit noch zu haben, aber keine Kauflust fiir den Augenblick. Ruff. Ro genmehl zu 42 _ 4 Rthlr. zu haben. Gerste, gr. pomm. zu 69 Rthlr„ s /wed. zu 62 Nthlr. erlassen. Hafer 40 ;. 42 Rthir. Erbsen 85 a 90 Rthlr.

Ju Rapps nichts gemacht. In Riibsen ist ein Geschäft zu 74 Rihlr. zu Stande gekommen, dicser Preis kaum noch zu bedingen.

Spiritus aus erster Hand lll" Stelle und aus zwriter Hand wie pr. Juli 121%, was 3111th mehrsa bezahlt wurde.

Riiböl matt, in 1060 zu 113911110, gekauft, pr. Scpt.„/'Okr. 1129111217. bezahlt und zu haben.

1). d". Roggrn neuerdings etwas niedriger; in 10-0 72'; ;( 73 Rthlr., pr. Jiili 71 9111111. bezahlt.

Niiböl Pr. Zcpt./'Okt. 117.- Nthlr. bezahlt.

Breslau, 5. Juli.

Beste Sorte,

Heute ist sein Getraide zu Markt

'))iittel-Zortc. (Heringe Sorte.

Rthlr, Sgr. Pf. Ntblr. Sgr. Ps. Nthlr, Sgr. Pf. 5 12 6 5 “.! 6 4 25 _ :“. 11) . 5 - 4 22

20 -- _ -- » --

25 _ 4 10 _ T 27

Gerste ............ 4 _ _ 3 17 (. 2 27

F)afcr ......... 1 22 6 1 19 _ 1 17

Augsburg, 1. Juli. Bayer. IZproz. Ob]. 9295 P.', 92 ©, Bayer, Bank-Acticn 11, Sem. 1847 670 P., 666 (H. ProMeffen per Stück Agio 82, P., 80 (H. Gr. Anlcl), 120 03, Metall. .*“;proz. 108 P., 107;2 G, 4proz, 98 P, _ 0). :;proz, 71 P. _ (5), Bank- Actien ]. “Sem. _ P., 162.315). Württemberg. ZYproz. Oblig. 89-7, P., _ (:H. 43.1.1103. 1012 P., _ G. Tarmstädt. 5011-2000 80 P., _ G. Bad. 50fl.-Loose v. 1849 59 P., „„ 65, I.“)fl.-Boose .';7 P., _ (_ck). I:";proz. _ P., 89"; G.

Leipzig, 5. Juli. Lcipzig-Drcsdcner Eiscnbahn-Acticn 115 Br., 114;2 (H.; säcl)sisch-baVcrischc 88 Br., 87;2 G., 874; bez.; sächsisck-schlefische 100); („H.; Chcmniß-Nicsacr 59 Br., 589,- G.; Löbau-Zittaucr 55“; Br., 55 (U.; I)iagdcbiirg-Leipziger 224 G.; Berlin-Anhaltische 1.111. „1.116 Br„ pr, Aug, 116 (H,; 1.111. 11. 106 Br., 1057; G.; dcffaucr Bank-Actien 100 Br., 99;- G.; preuß. Bank-Anthcile 106 Br., 105-'2 (H.

VraunscbWeig, 2. Juli. (H. C.) 21301 [bericht, Gestern hat der diesjährige hiesige Wollmarkt begonnen. Es sind viele Verkäufer da, sowobl arts dcm hiesigen Lande als dem Hannovcrsckrrn 11ndprcußischem „Was die Waark anbetrifft, so schien hordicinc Sorten fast Zänzlicky, woge- gen *,Nittclsortcn in großer Auswahl vorhanden sind und an Landwolle in anscbrtliibcr Quantität; _ man scbäxzt die gestern vorhandene Wolle auf nahe an (4000 011. Gestern wurde vorziigiicb nach den ersten Sorten gc- griffen, welche zu den voriährigrn Preisen vcrkaiist wiirden. Landwolle war 3100“! gcdriickt mit 1 Rthlr. unter dem vorjährigcn Preise pro Ccnmer, hob sich 11513011) nach und nack» wieder ans dcn chtercn. Landwollc unter 40 Nthlr. pro Ccntner erlitt einen Abschlag von 3 Nihil". pro Cent- ncr gcgen voriges Jahr und blieb unberücksichtigt. Im Ganzen war das Geschäft gestern ziemlich sinn, und es wurde mir in den ersten Sortcrt verkauft. Heute ist das Geschäft lebhafter gewesen, und es wurde mich in din besscrcn Landwolien geräumt. ]Dic Hauptkiiufer sind Wöllhänd- [cr imd Wolijpirmcr, namentlich die Iiamtngarnspinncrei in Leipzig und H, Jacobi imd Comp, in Salzgitter, Es sind heilte aucb bedeutende Zufuh- ren angekommen,

London, 1. Juli. Die Zufrihri'n vori Korn sind in den beiden 19 . ten Tagen wieder sehr bedeutend gewiscn, da eine große Anzahl Schifföe welche vor der J)?iindnng der Thcmsc lagen, mit giinytigcm Winde einlau; fert konnten. Der Gctraidcmarkt wird dcöbalb morgen durcb Ucbcrfüllung gedrückt sein. Die Verkäufe von Getraidc aiif den Provinzial-Märkten, ob- 1chon beschränkt, steigerten sich in letzter Woche etwas und betrugen 52,096 Oimrtcr Weizcn, 1418 dito (Herstc und 10,569 dito Hafer.

Antwerpen, 2.J111i. Getraidc. Vom 25. bis .'?0. Jani sind in dem hiesigen Hafen 21 Schiffe rnitKorn eingelaufen, und zwar 2,560,670 Fiji, Weizen, 1,387,745 Ki]. Roggen, 28,700 Kii. Gerste, 186,900 Ki]. Bohnen, 17,500 Kii, Hafer, 109,080 Kil. Mehl und 98,310 Kii, Riis. Aiisgcgangcn sind in dieser „Zeit für den Konsum im Ganzen 859,822 Ki]. und fiir den Transit 75,258 Kii.

Ünswärtige ]körgsn.

„Kmxtekäam, 2. Juli. Uioäor]. 171-k]. Je]:- 58- 3% (10.37Y. ['Wo-_. *aus. _. 4% [luss- [16yo 91-35.

zniworpen, 1. Juli. Ting]. _. Reue zn]. 17T.

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Königliche Schauspiele.

Mittwoch, 7. Juli. Jm S auspielhause. 110te Abonnements- Vorstellung: Valentine, Schau piel in 5 Abthei1., von G.Freytag. (Herr Schneider: Georg Winegg.)

Verantwortlicher Nedactem' ])r. J. W. Zinkkistn. Jm Selbßverlage der Expedition- Gedruckt in der Decketschen Geheimen Ober-Hofbu1hdruckeni,

bie [Jörn ocbiol'» kon.