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kontrolle. *
Handels- und Börsen-Uachrichtcn.
ck Paris, 28. Aug. Die jeden Tag sich crnenerndcn Eskomtirun-
en der Actien der Eisenbahn von Marseille nach Avignon, niit weisheit
man fich auch in dieser Woche vorzugSWcise beschäftigte, und die forttvah- rend von einer Börse zur anderen die stärksten und raschesien Schwankim- en erfahren, haben kaum hingcreicht, einige Tage die erzwungxne künstliche
c-*ieige1'11ng der Course aufrecht zu halten. DerGrund lixgi emsgch darm, daß diejenigen selbst, welche durch ihre Eskomtirungen dte Vcrkaufer ohne Deckung zum Abliefern der von denselben verkauften Titel zwaxigcn, zu gleicher Zeit die so erhaltenen Aktien theils fest, theils mit Pramie wieder zu verkaufen suchten, also selbst zum Theil das Resultat ihres Manövers wieder zerstörten. Nur in einem einzigen Falle vermag dicses Eskomtircn auf irgend einPapier eine vortheilhafteWirkung zu änßcrn, nämlich, wenn der Eskomtirende dic Actien fich abliefern läßt, um sie zu behalten und seine Kapitalien fest darin anzulegen. Da aber die Eskomtirun?cn, die hier seit drei Wochen vor fich gegangen smd, keincsnicges liesen C)arak'tcr hatten, so kann es nicht Wunder nehmen, daß fie am Ende eine fast nega- tive Wirkung hervorgebracht haben. Im Ganzen Wach die Geschäfte in
1742
Eisenbahn-NMU während der leßten Woche noch von geringerer Bedeu- tung, als in der vorauögxßazigenen.
Dix Course haben u nqens, obgleich die Neigung zum Sinken im Allgemxmeu vorherrschte, no immer ziemlich gut fich ehalten, gegenüber der 981 , welche" die poitischen und finan iellen Ikeuigkeiten aus die sxanzofische ente geubt haben. In politischer eziehun fiößtcn die Nach- nchtewaus Italien und Spanien vorzüglich, zum Theiß auch die aus der Schwe13, den Spekulanten Besoxgnisse em; mehr noch, als diese, wirft die Anuaherun des französischen Anlehens gerade in dem Augenblicke, wo die finanZielle age Englands so kritisch isi. Einige Journale hier verfichern, das lnlehen werde nicht bruchstückweisc, sondern auf einmal negoziirt wer- den, aber so, dqß„d1e Unternehmer nur schwache monatliche Einzahlungen von 9 bis 10MMil11onen zu leisten hätten; der Zuschlag wiirde im Monat Oktober angekund1gl„werden und dann zwischen dem 10. und 15. November stattfinden. Man wii! wissen, die französischen Kapitalisten hätten fich bc- harrltch gewencrt, dtcscs,Anlehen für Frankreich ,n machen, so lange die lesten Emzah ungen des im leßten Februar gemacéyten englischen Anlchcns von 8 Millionen Psd. St. nicht bewerkstelligt sein wiirden. Allerdings qlauben Viele, das; „es, klug und gut gethan wäre, auf einmal das ganze Azilehcn von 350 Mllltontn zu negoziiren, siatt sich darauf zu beschränken, wn; „anfangs die Rede davon gewcsen war, einstweilen um 100 ?.Nillt-oncu aufzunehmen. Man würde dadurch so ziemlich die Mög- [Wie" der Verbrxttuug falscher Gerüchte abschneiden , wie fie Zn „Zwecken, der ?[gtokage „immer in Umlauf gescyt Werden , wenn die Regierung d1e Möglichkeit in Händen behält, brnclvsiiickwcise An- [khk11-Z11 machm. ,Die schlimmen Nachrichten aus England aber 111achcn ?_orzuglich anch d); Spekulantcn scheu und halten fie ab, den niedrigen Stand .der sranzdnsclxen Renten zum Ankaufe solcher zu beuußcn, Wodurch bald die Course dieser wieder gehoben Werden müßten. Tic Faliffemcnts folgen zu London in erschreckend rascher Weise auf einander, und die lon- doner Blätter haben in dieser Woche abermals den Fall zwcicr sehr bedru- tcnden Häuser gemeldet, nämlich den der Herren Robinson und Compagnie, dercn Chef einer der Direktoren der Bank von England ist, und den der Herren Castellan Brüder und Comp., dercn Passiva, auf eine [[albejMil-iton Pfd. Si. angeschlagen werden. Noch hegt man zu London Vekorgnmejuber das Schicksal einiger anderen großen *!anqnierbäuscr, die in Specniatwncn mit amerikanischem Mehl fich cingelaffen haben. Bis )'th haben diese Un- glücksfälle noch keine unmittelbare Riickwiikung auf den pariser Pin_ß gc- iinßert, allein man besorgt, die Bank von England könnte durch d1e1elbc11 zu dem Beschluffc veranlaßt ivcrdcn, definitiv die Maßrcgcln zu treffen, nut denen fie seit mehrrrcn Wochen schon den Handel bedroht,
Es tvar hier nichts Geringeres als dies bm11rrkc11snw11he Steigen dcr Einnahnwn der Eisenbahn nach Rouen und der Nordbahn nöthig, 11111 die Tcndcnz zum Sinken zu bekämpft", Welche dic 11aiii11_1che Folge solchcr Nachrichten sein mußte. Allerdings transporiiri die Eisenbahn von Paris nach Ronen seit einiger Zcit beträibtliclic Quantität?" Mehl, aber 01117?!" dieser Gattung vorübergehender Fracht bemerkt man auch eine allgemeine Zunahme der Zahl und des Ertrags von Reisenden und gewöhnlichen Waa- ren, Noch stärker ist die Progrcssion bei dcr Nordbahn. Zu der Woche
vom 15. zum 21.Augusi betrugen die Einnahmen der Yaris-Rouener Bahn, Reisende und, Waarm zusammengenommen, 232,501 . 60 C.; in dersel- ben Woche des vorigen Jahres hatten fie nur 206,130 Fr. 45 C. betragen. Die Gesammt-Einnahme vom 1, Januar bis 21. August 1847 betrug auf dieser Bahn 6,260,096 Fr., im vori en Jahre hatte man vom 1. Ja- nuar bis 24. August (also drei Tage me?") nur 4,957,242 Fr. 65 C, ein- genommen. Die Nordbahn nahm vom 14, bis 20, August d. J. an Er- trä niffen von 78,215 Reisenden 242,672 Fr. 80 C., von Waaren und Ge- pä e 125,757 Fr. 57 C. ein; von beiden Rubriken zusammen enommen also 368,430 Fr. 37 C. Im vorigen Jahre waren in derselbe112-oche von 55,585 Reisenden 177,828 Fr. 70 C. und von Wam'cn 11ndchäck26,567 Fr. 96 C„ zusammen also 204,396 Fr. 66 C., eingenommen morden. Die Gcsammt-Brutto-Einnahme der Bahn vom 1. Januar bis “20. August 1847 beträgt 8,869,986 Fr. 53 Cts. An der Börse hat man lange _Zeit und gewiß schr aufsatlendertveise fich wenig um die Aufschlüsse gekümmert, welche aus den wöchentlichen Einnahmen der Eisenbahnen hervorgchcn. Jetzt fämt man an, denselben größere Aufmerksamkeit zu schenken, und daraus iäZt fich hoffen, dgß endlich eine Zeit kommen wird, wo alle Anstrengungen der Vörscn-Schwindler nicht mehr im Stande sein werden, crkiinstelte Schwan- kungen von irgend einem Belang im Werthe der Eisenbahn-Acticn, die mit den Erträgnissen der Bahn in Widerspruch sein wiirden, hervorzurufen. Die Actien der Bahn von Paris nachOrlcans waren mehr ausgehoben, als die von Rouen, Weil die Einnahmen jener Bahn seit einiger cht titcbt sl? siaxk znncbmcn, als die der leßtercn. Tic HauptursachJdkk mcdrlacil (IVW? dcr Oklmns-Actien licgt in dem niedrigcn Stande )cncr so_n Ronen und den Arbitrage", die zwischen den beiden Bahn-Acnen [iatigcxnndcn haben. Die Action dcr Ccntmlbahn (Vierzon-Vonrges) haben in dlc]kl' Woche eine von den Schwankungen der an- 11icht sehr berührt worden. Die große Zahl der ohne Deckung verkauften Acticn dicser Babu scheint ein Haupt rund dil" guten Haltung derselben gewesen zu sein. Man kann agen, daß die Spccnlation in Acticn der Bahnen von Lbon, Straß- burg nnd Nantes absolut null war, und diese haben in ihrem Stande kaum um einige Franks sich geändert. Bei dem Preise, auf welchen dicse Werthe hcrabgcsunien sind, ist es nicht 311 vertvundcrn, daß die Bcsißcr derselocn, die sie meist viel thcnrcrbczahlt haben, vorziehen, fie zu behalten und bcffcre Zcitcn abzuwarten. Da aber auf der anderen Seite die 91116- sichi auf künftig noch bevorstehende Einwhlungcn die kleinen Kapitalisten abhält, solche Actien 311 kaufen, so entsteht daraus natiirlich ein allgemeincr Stillstand in den niedrigen Courson. Tie ?lnkiindignng cincr nahen Ver- sammlnng der Administratoren der Bahn von Yvon nacb Avignon hat 11111 qcringen Einfluß geübt auf die (Tonrsc dcr Acticn dicser Bahn. Man scheint zu erwarten, das; die Liquidation dcr Gcscllscbaft fiir den Fall, wo sie beschlossen wcrden sollte, sich noch in die Länge ziehcn jvcrdc, Auf dcr gestriganöisc Mirdc fast nichts inEiscnbahnActicn gc111ackt; dock) boden fick) die Action von Marseille wieder von 58:1 Fr. 75 Eis. auf 590, Und beute stiegen sie bis ans 598 Fr. 75 Cts. Aber auch beute wurdcn wenig Geschäfte gemacht, obgleich im Allgemeinen sich Ncignng 311111 Steigen zeigte.
gcwiffc Gunst genossen und find
dercn Bahn ; Acticn
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachungen.
729] Oeffentliche Vorladung.
Nachdem auf den Antrag des Gutsbesißers Manke! zu Ristow das in Hinterpommern im Regenwaldcschen Kreise belegen: Lchngut Bernsdorf znr Snbhastation gestellt worden ist, werden in Gemäßheit dcs Gescyes vom 11. Mai 1839 sämmtliche Agimtcn des von Bor- ckes en Geschlechts, Gcsammthändcr und Mitbclchnic, wel e an dem vorgenannten Gute Bernsdorf zn Lehn berechtigt find, ingleichen nachstehende, ihrcm Aufent-
alte nach “unbekannte Agnaten dcs gedachten Gex chlechts, als:
1) der Ernst Curth Gottlieb v. Borckc', 2) der Ferdinand Wiihclm v. Borcic
x [281]
[512]
NothWendigcr Verkauf.
Stadigericht 311 Berlin, den 1:1. März 1847. , Das hlel']e]b| in der Rosenqucrgaffe Nr. 29 bclcgcne, 1111 Hypothcicnbnche 174.1. 3.1. dio. 1911 [! zeichnete Grundstück, der Ehefrau des Schiffseigenihii- ' mers Mangel, Wilhelmine Rosine, geborenen Jauiäe, gerichtlich achsck (itzt zu 13,666 Thlr. “2- Sgr. 6 Pf., soll am 22. Okto 1er 1847, Vormittags 11 Uh 1, an der Gerichtsstclle siibhajiirt werdcn. pothcicnschcin sind in dcr Registratur einzusehen.
Dcr Particltlicr Christian Ft'icdi'i Ticttloff "10110 des- sen Erben ivcrdcn hicrdnrxh öffentli ; vorgeladen.
“„ NothWendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 20. Mai 1847.
fcldt, Henriette Dorothea v. rothca Elisabeth ». P(aten,
mZ. 17 ver- obe11gcdack1te11,
Taxe und H;)-
Biilow nnd Ernestine Do- bcide geborene 9. Winter- fcldt, zugesprochenen Hälfte der jährlichen Zimewdes bei der Landschaft Nordcrdithn1arichcn unablbsbar bclegtcn Freiherrlich von Kiclnmimseggrschen Fideicommiß-Kapitals von 30,000 Thlr. Dänishcn Kro- nen zu haben vermeinen, hierdurch aufgefordcrt und be- fkhligt, ihre dksfallfigen Ansprüche zu]! „,um-191210141151 (“[ !)kj'pctuj 31|011111 innerhalb 1.2! Wo )M, 110111 Tage der letzten Wekanutnmchimg dicses Proklams angerech- nct, bei dem Kanzlci- und Obcrqericbts»Sccrctair von chsck) hicrsclbst anzugcbcn, dieihrc Angaben betreffen- den Dokumente in m-igino zu produzircn und beglau- bigte Abschriften derselben znriick 111 laffcn, so wie auch, falls sie Auswärtige sind, einen Aften-Proinmtor hier- selbst zu bestellen und demnächst, was den Rechten gc-
scrc geehrten Actionaiie dariiber aufzuklären, daß wir unter uns einstimmig der Ansicht waren, daß Antragc von solcher Bcdcntnng von uns, _als den] hierzu [111,11- fcnen Gesellschafts-Organc, zur Kenntniß aUcr ?;lctio- naire und zur ?lbstinnnung gebracht Werden 111119101. Ueber die Fragen, ob die Bahn verkauft oder mit cmcr anderen vcrcinigt werden soll, hat der Ansicbnß als sol- chcr kein entscheidendes Urthcil abzmebcix, da 111? zu den der Gcncral-Vcrsa111mluna znr Be[chlußna_hmc vorbr- haltcncn gehört. Scine Pkitglicdcr haben 111!) als Ac- tionaire, ein chcr nach [cincr individuellen Ansicht, die vollfommcnsic Freiheit vorbehalten, diesc in der (Henc- ral-Vcrsammlnng geltend zu machen. Der Zweck der Berufung isi dadurch weggefallen, daß das Direktorinm dcr Berlin-Potsdam-Magdebnrgcr Eiscnbahn-Gcsellschaft _ ungeachtet der Znsiinnnnng seiner Actionaire _ die Anträge znriickgrzogcn bat; mithin crschicncsunsnoth-
3) derBErctktst August Magnus Fricdrich Wilhelm v. or e,
4) der Major Georg Ludwig Friedrich v, Borcke, frii- her in Berlin,
5) der Carl Theodor von Borcke,
6) der Oberstlieutenaut Otto Christoph 1), Borcke, sonst zu Frankenstein,
7) der Major Hans Carl Caesar von Borcke, früher zu Torgau,
8) der Major Ernst Friedrich v. Borcke, ehemals zu
“ t
„ m, 9) der Hauptmann Carl August 1). Vorcke, friiher zn Grandenz, , 10) der Ernst Anion Gottlieb v. Borcke resp. deren Lehnöerben, so wie 11) die Lehns-Successoren des verstorbenen Gutsbe- fiyers Ludwi Friedrich Carl Wilhelm 1). Borch auf AnnenhoJf ei Anclam, hierdurch aufgefordert, ihre envanigen Leancchte an dem eda ten Lehngute Bernsdorf binnen echs Monaten, We ens aber in dem auf den 23. Februar 1848, Vormniags 11 Uhr, vor dem Deputirien, Ober- LandeSJenchts-Affessor Bartels, in unserem Geschäfts- Lokale anberaumten Termine entweder persönlich oder durch einen zuläsfigett Bevollmächtigten, wozu denen, welchen “„My an Bekanntschaft fehlt, die hiefigen Ju- ßZÉommManen Herrmann, Krause, Hanow, Alter vor- ?“th M werden, anzuzeigen und nachzUWeisen. Bei hrem USblUben werden fie aller ihrer Lehnrechte an dem gedqchtin GU,“ VernSdorf verlustig erklärt und ih- WZ! damit ""- Wses Stillschweigen auferlegt wcrden. US) "werden zu diesem Termine die unbekannten Yeal-pmxendenien an dem Gute Bernsdorf zur Aus- fUhkUUS ' "k Neck)" unter der Warnung vorgeladen daß die usbleibenden Wies ge en fich gelten [affen massey was von dry bekanmen eal-Prätendenten mit den u ngen Bethetltgitn verhandelt wav, “Stettin, den 14, Juli 1817.
* Königliches Ober-Landesgericht, Erster Senat. - v. Moeller,
Nothwendiger Verkauf.
[816] ' Stadtgericht zu Berlin, den 26. Juli 1847,
Das dem Viehhalter s?oßßnn George Stechen zuge- hörige, in der Krautsga e r. 37 belegen: und im Hy. pöthekenbnche von der Köni “ssiadt 701. 25. Nr. 1853. De eichnete Grundstück, geri tlich abgeschäst zn 12,627 Th :. 13 S r., soll „am 28. ärz 1848, Vormittags 11 Uhr,
ay 'der Gerichts|elle subha rt werden. Taxe und Hy- potZekeuschxin sind in der tgiftmtur ein usehen.
er dmkufenthalt na unbekannte arnculier Carl A Klooß und die W mve Eberhardt, Wilhelmine
' one, eborene Fischer, nunja derm Erben werden hierdurch ö entlich vorgeladen. '
Das dem Maurerpolicr Friedrich Wilhelm Philipp chelow gehörige, hier in dcr Köthenerstraße 51-1- d'o. 29 belegen: und im Hypothekenbuchc von den Umgebun-
en Berlins 76]. 29 dio. 1816. vei'zcichncte Griind- stiiuck, gerichtlich abgeschiiyt zn 13,531Thlr. 6 Sgr. 6 Pf., 1)
am 7. Januar1848, Vormittags 1111h1', an der Gerichtssielle subhasiii't wcrden. Taxe und Hy- pothekenschein sind in dcr Registratur einzusehen.
Der dem Aufenthalt nach unbekannte Real-Gléinbi- ger, Particulier AugustEdnard Jacnisch, wird hindurch dffcntlich vorgeladen.
[513] Notthndiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den '.!1. Mai 1817.
Das zur crbschaftlichen Liquidations-Maffe des ver- storbenen Kaufmanns L.:dwig Wilhelm Moritz Sack ge- höri e, in der Schunmnnsstraße Nr. 11 belegcne nnd im .;ypothekcnbnche von der Friedrich-Wilhelmsstadt 71.1. 9. 180.182. verzeichnete Grundstück, gerichtlich ab- geschäßt zu 17,692 Thlr. 1 Sgr. 45; Ps., soll
am 6. Januar 1848, Vormittags 1111hr, an der Gerichtsstelle subhasiirt werden. Taxe und Hy- pot ekenschein sind in der Registratur einzusehen.
- ie unbekannten Rcal-Prätendcntcn werden hiermit ämter der Vertvarnung dcr Präklufion öffentlich vorge- aden.
[814] Zweite Bekanntmachung.
Wann von dem Obergerichtö-Advokaien Liibbes in Altona in substituirter Voilmacht der Hauptmäunin von Mavdell, Sophie Johanne Henriette, geborenen vou Winterfeld c. (: m. in Sternberg, Großher ogthums Mecklenburg-Schwerin, hierselbst darum nachge[ucht wor- den, das; m Betreff des bisher von dem Gutsbesitzer Christian August Julius von Winierfeldt auf Sticken
in I)iecklenburg-Schwerin genoffenen Antheils der Zim"
sen des von dem Geheimenraths ?)räsidenten Johann Adolph Kielmann von KielmannSc im Jahre 11169 bei der Landschaft Norderdikhmarschen als beständiges Fa- milien-Fideicommiß unablöslich zu 6 Prozent belegten Kapitals von 30,000 Thlr. DänischenKronen, mit Riick- ficht darauf, daß dieser bisherige Nußnießcr im Jahre 1844 gestorben und die Hauptmanmn von Maydell, deffen einzige Tochter und alleinige Erbin sei, zur Si- cherstellung der Rechte der Leßteren auf die alleinige E' “"zu dieses Antheils an den gedachten Fideicom- m "3111 en ein landiibliches Proklam erlassen werde: 1Sto werdcn in Deferirung dieser Bitte von Ober e- '" “K ? iw'izkn Aae und Jede, mit Ausnahme der o en Zl k FTM! Mandantin, welche aus irgend einem Grunde Jspnche an die Eihebun und denGenuß der minxlsi E euntniffes des KoniYi en Holstein-Lauenbur ischen Ob?" “ich“ vom 7. „ ugnsi 1818 dem Guts estser C7" an An U| Iulius „Von Winterfeld fiir si und se xte Geschwi er, namentlich Carl Ludwig Avolp von Wmmf-ldt, Bernhard Lwais» Witheim von Winter-
mäsx, darauf zu gcwärtigcn.
Wonach man sich zu achten! .
Urkundlich unterm vorgedruckten größcrcn Gerichts- Znficgcl. Gcglbcn im Königlichen Holftcinischen Ober- gericht 311 Glückstadt, den 8. ani 1847.
(6.591). Schirach. J. Nickels. v, (Husmann,
Eisenbahn.
Unter chngnabmc auf unsere Bcianninmchung vom 1811'11 d. Mrs., die Emission von vier Millionen Thalern in Prioritäts-Obli-
- ., g a t i o n e n betreffend,
„ , ' theilcn wir hierdurch Jol-
_ , gendes mit:
' 1) Der Prospcktns fiir die erwähnte Anleihe ift gedruckt auf den Bahn- höfen unserer Schie1tensiraße bei den Einiiehmexti (Beamten, Welche die Fahrbillcts ausgeben),_m Berlin bei Herrn C. H.Kupfer (Königsstr. 911,7), in Lripzig bei den Herren Frege &“ Co. und 111 Frankfurt a. M. bei den Herren B. Meizier seil. Sohn &" Cons. vorräthig, und kann dort 111 Em- pfang genommen werden. * .
2) Die Inhaber der Stamm-Actien unserer Bahn find mit Riicksicht dcs ihnen vorbehaltenen Vorzugsrcchts und in Bciracbi, daß das Stamm-Acticn-Kapital 9 Millionen Thaler und die in den öffentlichen Verkehr kommenden Prioritäts-Obligationcn 3 Mg- lionen betragen, befugt auf die Summe, wclche [te .in Stmnm-Acticn bcfiizen, den dritten Theil in Prioritäts-Obligatio11en, also auf drci Acticn 5 100 Thlr. cine Obligation Z- 100 Thlr. zu kaufen. Es find jedoch anf dieselben Stamm-Actien nur einmal Prioritäts-Obligationen zn ciitnehmen, so daß also, wenn erstere auch ohne die lcytercn 111 andere Hände übergehen, der Anspruch auf Zafer- tigitng anderer Obligationen nicht geltend gemacht werden kann.
Erfurt, den 27. August 1847. Die Direction der Thüringischen Ei[enbahn-Gescllschaft.
__ _ .J. _, „==ck ' ]M
8791) , , [ ' Die Ausschreibung ei- ner außerordentltchen Ge-
neral-Versammlung der
Actionaire unserer Gesell-
schaft zur Abgabe emer
Erklärun iiber die ihr
von der “[in-Potsdam-
» »“ *:,;|:1-„ - „ YPFWMPU EisMbZhn- F")“ ";;-"**“F-QLZZW e e nt gema ten ___-„S.. ck“*“? Propofitionen hat Anfech- tungen erfahren, Welche es uns zur Pflicht machen, uu-
chndig- die, namentlich 11111 dicserhalb berufene (Henc- ral-Bersammluug, und da zivci andere Anträge eben- falls zuriickgcnommcn Warden, ans I)iangcl an Borla- gen aitfzuhcben. Es ist Zwar von 28 Actionaircn der Antrag gcmackyt, dcm Gesellschaft;;-Anssch11ffc die ihm eithcilic Vollmacht 311 entziehen und zur sofortiganahl neuer Ausschußniitgliedcr und Stellvertreter zit schreiten.
Wir würden auch dicses unerlcdigicn, aber noch nicbt durch uns zur Kcnntniß drr Actionairc gckonnncnann- trags Wegen um so lieber eine neue Grmeral-Vcrsannn- lung ausschrcibcn, als uns jcdc(5)clcgc1111cit nur er- wanscht sein kann, Rechenschaft iibcr unsere, diirckmns legalen Hundsangen abxn'legcn, Wir hcgcw (ich man- nigfache Zweifel, ob dcr beantragte Bcsthiüié ohne Stamt-Vcrändcritug ansfiihrbm', resin, [Vlc [smc NUE- fiihrnng mit dem Statntc Vercinbétk, sci, 1111d_.ciw»-11'tm dariiber zunächst Belchinng von „30101 dci Kd111g11ch011 hohen Aufsichtsbehörde, bevor Mr Weiter 111 dicycr An- gelegenheit vorschi'ciicn ko1111c11_.
Maqdcburg, den :40. August 1817. Der Ausschuß dcr *))kagdeburg-0ö11)c11:.Hallc-Leipziger
Ei[cn[*Mit-Gesellschaft. N ulandt, Vorsiycudcr.
Literarische Anzeigen.
[817]
handlungen, zu erhalten: Marheineke's ])]: herausgegeben von Steph. Matthies und W. Vatkc. Zweiter Baud; anch unter dem beyonde- re11Titcl:Syskemder christlichen Dogma- tik. gr. 8. Preis 225 Thlr. „„ Nosenberg, Carl, Schulgranmmtik der franzon- schen Sprache, nach der 35sicn Auflage von Noöl und C,!)apsal, mit den 11111: ['runxaszc, mb , _ m-[quugz _qm- ]."1 31-3111111311'0 ["King":-1313. Preis 12 Sgr. , Theremin, !).-. Franz, Predigten. Zehnter Band. Nach dem Tode des Verfassers heraus- gegeben. gr, 8, MW 13 Thlr.
[859 b]
| 0b501'1'min113 1315011111703 ct'-'--. gr. 8, *“
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Im Verlagevon Duncker und HumbloM; * ist so eben erschienen und daselbst, so wiein allcuBnch- „=- | 1111 .
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“. Allgemeine
Preußische Zeitung.
Alle po «Axßalteu du 'Ja- und Ju ex nenten „Melung auf dieses Blatt at it „Ettlin die Expedition der „71 . preuß. Zeitung: kehren-su'aje [le. 67. Juscrtions-stbiihr fiir den Kaum einer Zeile des „Allg.. Anxeigrrs 2 Sgr.
Berlin, Sonnabend den 411" September
DeUtsche Bundesstaaten." Köui reich Bayern. Befinden des den. Die Vichausfuhr. _ Herzogthum Sachscn-"Mciningcn. Ungarische Landtag. _ Die geognosiische Karte von Oesterreich. tretung dcs Zusiiz-Ministcrs. _ Urlaub und Stellver- bictens an Griechenland. _ Graf Alfred von MonttSquiou +. _ gin von Praslin. _ Vermischtes. _ Schreiben aus Paris. (Pairshof;
Großbritanien und Irland. London. Dcr Spectator iiber das
Belgien. Brüssel. Hof-Nachrickyi. _ Dic belgische Kolonie in Gua-
Italien. Rom. Graziofi +. _ Truppenmärschc.
Griechenland. Ancona.
Die Flotte. _ Dcr Marinc-Minisicr, _ Die Ziiterbogk- Handels- und Börsen-Nacbriclxten.
_ J u a l t. Zimtltcber Theil. h „,t-land. Schreiben aus Düsseldorf. (Die siädtische Realschule.)
Prinz'cn Karl. Das Bliudcn-Jn “tut in Mün en. Kön -
reich Sachsen. Rückkehr des Königs. _ G'roßckZcrzogthum ETL-
Gcseh zur Besserstellung der Volks-Schullehrer.
Oesterreichische Pionarchie. Wien. Hofnachrichten. _ Dcr Rußland und Polen. St. etersbur n b
tcstautischcn Konfisiorien dcr O| ce-Provinzeß: c erseser an den pro- J'raukreicb atis Hof-Nacbrichien An eblicbe N '
„_ „. , ., . . _ . ote Gu ot's das osicrrcichi che Kabmci. _ Eynard's SchreinU in Bctreff scinxzs AMY Aerztlichcs Gutachten nach Obduction dcr Leikle dcs „ .. , cr o s b - lm. _ Weitere Aussagen des Fräulein Luzy. )_ Teséamzeixzte d:];1 LYRI- Selbsicntleibun d s ( '“ “ '
Fürsten von (533110121?me Alsicd voa Montcsqmou und Mordthat des
neu gewählte Untcrbaus. _ Dic Etntordun d . ' '
_ “"as Unglück auf dem Tl)c111sc-Da111pfsch?ffe eZITTT-crkzeotxxtn von Praslin.
iiiimla. _ Ein- und Aus ubr. _ Dcr G “ *-
Beschwerde der Vattmwollcix-Fabrikauten volctfaYIt'itjjjfé Rcform-Kongreß. _ Spanien. Sclreibcn s 51 ' “
Narvacz. __ VYrmischtchj) .]iadrid. (Die Berufung des Generals Türkei. Konstantinopchpas griechisch turktschc Zerwursmß. E;?)saiipliitißnn von Malinowski.
„1 911 a neu und Dam i ' . '
Riesacr Eisenbahn. pfsth fffahlt Berlin. Zur Qurllcnkunde deutscher Ge cl' i .
Miinchen. Glasmalerei. s)1ch c
_ Zur Literatur der Pädagogik._
Beilage.
Ilmilicher Theil.
Zbrc Kiinigl.-Hohcit die Prinzessin von Preußen isi nach *))crlsdorf abgereist.
Saziönigl. Hoheit der Prinz Fricdrick) der Niederlande ist, aus dem Haag kommend, nach St. Petersburg hier durchgcrcisi.
Bckanntmachun . Post - Dampfschiff - Verbindung zwiJchcn Stettin, Swinemünde und Kopenhagen.
DFS, Posi-Dßmpffchiff „Gciscr“ wird auch in diesem Jahre eine ;cglxlmaßigc Vcrbmdnng zwischen Stettin und Kopenhagen unter- )a cn.
Tic ?lbfcrtignng .dcssclbcn erfolgt:
aus Stettin aus Kopenhagen
_ vom 6. April bis 28, Mai Jl'ctiag 12 Uhr Mittags DicnsfaZz1 Nachntiiiagö, M ck vom 81. 9)?11ibi§)728.5ug11s1.
ittwo) _ - ontag - Sonnabend [ 12 Uh: Mittags Donnerstag [ Nachmittags,
vom 81. August bis zum Schlusse dcr-Fahrien Freitag 12 Uhr Mittags Dienstag Nachmittags.
DasPassagegcld beträgt zwis en Stettin und * " YFUKZYHPZWZT t1111 Rthli?'[ch fiirSdYt Lien Platz 6 KMernbagxiijir déi: )r., 1 en winemiind * ' * ZZ Rihlr., 5"; Rthlr. uznd LZ Rthir. preuß.c CMGQWHWM resp. Kinder und Familien cnicßen einc Moderation. , W,“). 01 und Pferde, [So wie Güter und Kontautcn dic vorxa ,rigen Frachisäye befördert. , Berlin, den 12. April 1847. Gencral-Post-Amt.
jvcrdcn siir
nichtamtlirhcr . Theil. I n l a n d.
% Düsseldorf, “29. Aug. Unsere städtisihc Real ulc' wel e solbk'bkn lhrLt dicsxaifyrigcn. Kursus bccndigi hat, wurde insichLaufc dés- sclécjll bon “16 Schrilcrn nn Ganzen besucht, von jvclchcn 106 evan- Ik 1] W, 98 katholischer Konfession und “12 israelitischen Glaubens IMMO D'? Zahl der Schüler über 14 Jahre betrug “122, die (.“-*.“ auswariigxn 40.0.„An dcn Turn-Ucbnngcn, die von einem Ober- ööagck ler Ko-u-Zßl. 7. x„mger-A_btheilung als tcchnischcmLehrcrgcleiictwur- ““Ab ntiZU-njcn 10.3 _Schuler Theil ; an dem lateinischen Unterricht hatten sich ;)“, k ,eiltgt. Beim Schlusse des Schuljahres hatte die Schule keine Abi- "Ikkkexkkn- dTgegkn zu Ostern deren 5, von denen 4 mit dem Prädikate d,“ Els gut, , ciner, nut „thxeichend“ cntlaffcn wurdcn. Einer xrse Tk" widmete skch dem ,Milatair-Stande, einer der Fabrication, Liner km Baufachc, und zwei wurden Mechaniker. Die Schule hatte dx? ZsrkZ'll'M „Genugthuzmg, daß auf den Grund eines Gutachtens Ab't bmg ' é'sskk'schasklkchkn Yrjxfun s-Kommission zu Bonn iiber die d 'Ul'k'ktckk*P1U[1111gen dzc Komgl. kegicruug hicrsclbsi sich in einem Xesfallstgen Reskrtpfe dahin aussprach : „daß ihr die fiir die guten &e'styngen der Ansialk sprechende giinstige Beurtheilung gedachter Arbeiten schYerfreulich gewesen ei.“ Au neuen Lehrmitteln erhielt die Schule fur das naiurhisioriÉ) c Kabinct das Skelett des von dem verstorbenen Kommerzienraih tube der Anstalt verehrten Tigers- so wie einen anögesiopsteu von dem Regiments-Arzt [)|-. Zolling „9e- schenkten Strauß“, sodann wurde für den physikalischen Unterricht 1116- besondere zur Aufteilung optischer Versuche cin ei ener Lehrsaal cm- gerichtet. Fiir die Vermehrung der Schulbibliothe' hatten die Schii- 1er an freiwilligen Beiträgen 25 thk". 26 Sgr. unter sich aufge- bracht. Eine besondere Erwähnung verdient noch der Unterricht für Handwerker, welcher an Sonn- und Feiertagen unentgeltlich an Hand- wcrksgrsellcn und Lehrlinge aus der Stadt und Umgegend im Zeich- ncn crtheilt wird. Ihre Anzahl war aus 70 gestiegen, und dicses, wie der stets regelmäßige Besuch des Unterrichts, beweisen, wie sehr der Nnch dcssclbcn im Handwerkerstaudc erkannt wird.
An der Anstalt unterrichteten außcx dem Direktor und einem außerordentliche" Hiilfslchrer 9 ordentliche Lehm“.
Deutsche Bundesstaatcü.
Königreich Bayern. (21- Z.) Zn Miinchen am 28.2111- ?ust eingegangene Briefe aus Tegernsee melden, daß Sc. Königl. ._doheit der Prinz Karl, welchcr in den chien Tagen sich unwvhl bc- fand, wieder auf dem Wege der VollkonnncnsicnGenesung ist.
Die drei und drcißig Zöglinge dcs Blindcn-Jnsiituts iu Miin- chrn zeigten bei der vor kurzem statigrhabicu Priifung überraschende Kenntnisse in den mannigfachen Lchrgcgenständcn, und ihre Leistun- gen in der Musik und in den Handarbeiten mußten miiuntcr Stau- nen erregen. Dei“ Anstalt flossen in diesem Jahr an Schenkungen und chaten “1675 Fl. zu, und der einsichtsvolle und thätige Vor-
1847-
stimd „der Anstalt, Herr Stumpf, erhielt von Sr. Majestät dem Ki)“- mg emen sechswöchcntlichen Urlaub mit Reise-Unterstiißung, um wäh- rend der Ferien von den bcdcutendercn Blindcn-Anstalten Deutsch- lgnds genaue Kenntnis; zu nehmen. Bekanntlich verdankt diefes treff- ltchc Institut sein Entstehen der Fürsorge König Ludwig's.
Am 29. August feierte die protestantische Gemeinde in Miinchen den vierzehnten Jahrestag der Einweihung ihres schönen und geräu- migen Gotteshauses.
Königreich Sachsen. Se. Majcsiät der König ist am 30. August wieder in Pilluiß eingetroffen. =
Großherzogthum Baden. (Karlsr. Zi, .) Die Vich- ausfuhr nach England wird immer systematischer beti'ie "en. Ju Lon- don haben sich förmliche Agcnturen fiir den Aiifkaitfwoy Schlacht- vich auf dem Festlandc gebildet, und mich cmhsollka11d1sches"Ha11_s zeigt in deutschen Blättern an , das; es em,_Konumsstonsgcschaft fur Empfang, Vcrsenduug'und Verkauf von Vtch aus Dxutschland auf dem londoncr Markte übernommen habe. Zur dermaltgen Vcrtheu- rung der Flcischprcisc haben gewiß auch noch andere Urmchcn mitge- wirkt, als diese so schivunghaft betriebene Ausfuhr nach En_ land; al- lcin wenn man erwägt, daf: jiingsi in einer Woche, vom, onimente 816 Ochsen, 4018 Schafe, “148 Lämmer und 382 Kälber 1110211 lon- doncrHafcn eingefiihrt wurden, dann kann man sich doch ermgech- denken gegen den englischen Aufkauf nicht cntschlagcn.
er o thum Sachsen =Ykeiningen. (Z, Z.) Schon durch!?“n (ZMF!) von 1835 war man darauf bedacht, „eme Bcsscrstci- lung der Volksschullehrer und der Pfarrer herbeizuführen. Allein man hat seitdem die Ueberzeugung ,gewonnen, das; auch dcxnnt die Schranken noch zu eng gezogen geblieben sind, und deshalb-cm nyucs Gesch am 16. August publiztri, Welches die Reform i_wch weiter ftihrt. Zufolgc desselben wird das in dem Gcseßx von LWK). 311 400 Gulden bestimmte geringste Dicnsi- Einkommen eines sslbstsiandigequarrxrs auf 450 Gulden erhöht, wirdxferucr fiir diezemgen Lehrerstellen, welche unter der bisheri en, künftig fortfalleuden Benennung vim Präxepioraien mit einem ieust-Eiukbmmxn von 150-Guldendo11rt waren, der geriu sie Betrag lerchnöte bei anderen SchuUehrcrsieUen auf 200 Gulden ?esigeéevt. in zu bleibender Vertretung angesiell- ter „Pfarr-Snbsiitnt oll 350 bis 400 Gulden und ein in gleicher chc angestellter Lehi'cr-Substiiut 175 Gulden an jährlicher Besol- dmig erhalten. Ein Pfarr-Vikar, welcher von dem Konsistorium zu "?kubkxgchkndcr Bcrschung cines Psarramtcs abgeordnct wird, er- halt eme _monailiche Rcmuneration von 20 bis 80 Gulden und ein Schiil-Vtkar bei gleicher Verwendung für cine Schulstellc cine mo- natliche Rcmunera-tion von 12 Gulden 30 Kreuzern. Die zu der angxordncten Erhöhung erforderlichen Mittel ivcrdcu auf die in dem GMSc von 1835 bereits fcsigcscßic Weise aufgebracht.
Ocßcrrcichische Monarkhic.
Wien, 80. Aug. (Bresl. Ztg.) Sc. K. Hohcit der E13- hcrzog Ludwig, welcher Sr. Majestät .dcm Könige von Preußen in Ischl a11f111Y*1ctc, ist heute von dort zuriick hier eingetroffen.
Die Söhne des Erzherzogs Franz Karl haben vorgestern von Schönbrunn einc Gcbirgsrcise iibcr Ischl angetreten und werden mit ihren durch!. Aeltcrn hierher zurückkehren. Dic Erzherzogin Maria, Schwester des Erzherzogs Albrecht, ist von Venedig hicr angekommen. Dcr Grafvon Chambord ist, einer Einladung des FiirstcnRohan aus Pra zusolqc, iiach Böhmen abgegangen und wird den dortigen Jagden au? de_n . iirsiltchen Gütern beiwohnen. Seine Gemahlin ist in Jrohödorf geblieben. Der Fürst von Camino hat sich nach Auflösung der unga- rischen,Natuiforschcr-Gesellschaft in Oedcnburg iibcr Croatian nach Venedig vcrfugi, um der Eröffnung der dortigen Gclehrten-Gescll-
Zur Quelleukunde deutscher Geschichte. Vorarbeiten zn der Herausgabe der „Monumenta (1010113111116 ]11510r1cn“.
Dic Regesten. (Vc1*gi.?lllgcm. Preuß. Zeitung Nr. 231.)
Wer die Ansfiihrnng eines Unternehmens übernimmt, dessen Volley- .»nn fiir qanz Dcutschland von Wichtigkeit ist, eines Unternehmens, wofiir ..eleiltiahnic des ganzen deutjchcn Volkes in Anspruch genommen isi, der wird die Gerechtigkeit der Fordernng nicht verkennen, daß das Publi- ' von dem Fortgangc desselben „Kunde erhtaflte ,und fich von der chck- igen Ausfiihrung iibcrzcugcn kbnnc. Freilich isi das großartige Unter- 911101 der Gesellschaft für ältere deuischßGeschichtskundx der Untexstitßung *lls Privatmitteln entwachsen, und wie die Fortseßung ihrer Arbe1tc11,jeyt “ck die von den Regierungen der deutsiben Bgndessiaatcn bewilligten „tel gesichert ist, so ist sie auch nur diesewubewdercn, Vcrwendimg ;ucchenschast schuldig. Dem Publikum legt fie „d'le _Fruchte ihrer Arbnteu vor, deren strenge Priifung sie nicht scheut. , Diejetygen, welxhe durch ge- .ehrte Arbeiten stets auf das bereitwilligsie ibxe „Thangkeit-“gefordert haben, namentlich die Beamten an Archiven und Bibliotheken, konnen, sich diixch die von Zeit zu Zeit ausgegebenen Werke uberzeugen, daß ihre Muh: nicht verschwendet war. Aber es läßt sick) voraussehen, daß außerdem noch Wanchcr, dem die unmittelbare Beschäftigung"mlt, gelehrten Arbeiten sern „gt, doch die Wichtigkeit des Unternehmens fur die deutschx Geschichte an- ikcnnt, ivohl wissend, daß diese Arbeiten Anderen zu meiiercr Forschung und allgemeiner zugänqlichcn Werken die Grundlage jd9kb1ctcn, und fiir diese wird ein kurzer Bericht über die in dex levtcn tht vonder Gesell- schaft ausgegmtgcnen Schriften hoffentlich nicht uncrxvunscht sein. , Bald nach ihrer Entstehung gründete die Gesellschaft eme Zeitschrift, A r ch1v betitelt, worin von den Vorarbeiten für die Ausgabe der Monumente Nach- *-'1_)t gegeben wurde. Seit dem 51111 Bande wird auch dieses Archiv von dem "Sisi?" Herrn GeibRath Pers redigirt und erscheint nicht mehr periodisch, wndern m gqnzcn Bqnden, wovon kürzlich der neunte ausgegeben wvrdcn isi. Dey Inhaltbilden theilsVerichte iiber die für die Gesellschaft unternommenen Nxtsen ZW Verzeichnuxc der in Betracht kommenden Handschriften, wobei ,ciegcntitch aqch Nachrichten„die fiir andexe Wisenschaftcn von Wichii keit md, mitgethetli werdcn, _theils Untersuchungen über einzelne Schrift el- " So finden wir 111 dem vorliegenden Bande de schon in der ynngen Akademie vorgetragene, Abhandlung des Herausgebers iiber ““as ()]nnnican Caverns, eme angebliche Quellenschrift, die eine Zeit
vorigen Jahrhunderts entlarvt wird. Den ausführlichen und erschöpfenden Beweisdafiir giebtdic folgende umfassende Arbeit des Dr. Koepke, die keinen ZWcisel an der Richtigkeit der Entdeckung übrig läßt und iiber das Leben und die Thätigkeit des Urhebers dieser und anderer Fälsckungen, dcs Ca- puancrs Pratilli, alle bekannt gctvordcucn Nachrichten sorg ältig zusannncn- stellt. Nachdem so ein vorgeblichcs Denkmal des llteu Jahrhunderts nebst den iibrigen von Pratilli untergeschobcneu Schriften beseitigt isi, bereitet die folgende- Arbeit desselben Verfassers über die Quellen, aus welchen Hugo von Jlavigny seine große Chronik des Visthums Verdün zusammenge- scßt hat, und dessen eigene chcnsmnständc die bevorstehende Ausgabe die- scs wichtigen Schriftstellers vor. ])1'. Wilmans hat die Annalen des Hen- negau von Jakob von Guis: derselben Priifung unterzogen, ein Werk des 1-Lten Jahrhunderts, dcsscn genaue Zerglicdcrung fiir “die Bearbeitung der ihm zu Grunde liegenden Quellen nothwendig war. Im bunten Ge- misch finden wir von ihm neben den “echten Ueberlieferungen der Vorzeit die fabelhaften Schriften benusi, an welchen besonders das 1311: Jahrhundert fruchtbar war, umfangreiche Werke, mcisicns crdichtcicn Namen oder auch wirklichen Schriftstellern, wie Julius Cäsar, beigelegt, worin von den älte- sten Zeiten Alles berichtet wird, Worüber bis bahnt jegliche Kunde gefehlt hatte; die eigentliche Volkssage hat daran 'Zvcizig Antheil, das Meiste isi gelehrte Erdichtun , die aber lange Zeit glqubtg aiifgenommen wurde und wegen des Einflunes , dcn fie gehabt hat, bis auf ihre “Etttsichung verfolgt werden muß, Turpin's Roman isi cin schwathjz Vorspiel daz!!-
Nach einer werthvollcn Untcrs 11ch1mg_ iiber die 111 großeDzmkelheit gchiillten Zeiten und Personen der älteren Bischöfe der hamburgischen Diözese, der Bciehrcr des Nordens nnd Ostens,„ von ])r- Lappenberg, folgen die Reiseberichte und Handschriften-VerzeickxmffJ Dkk Heraungber unternahm 18,13 eine Reise durch Böhmen, Oesterreich, Zalz-burg und Mahren, 1844 nach England; Herr [):-. Bethmann 1814-1846 c1ne1angere durch Deunchland und Italien; die Berichte dariiber, mit _den„ Verzetchmssen de'r mxtexsUchtcn und der nur vorläufig verzeichneten Handjchnften der bcsuchien Bibliotheken und Archive, liegen von Ersiercm vollständig bor, WU Ur.B,e1hmann's„ Reise "Ü der Anfang, Deutschland und Ober-Jtalaen, wovon w" namenmch anf kik bisher fast unzngänglichen Sammlungen m vaxa und Aosta aufmerksam machen, doch waren auch in Deutschland selbst Tlchßkdk und qumcrsfclde unbekannte Regionen und boten nichk unbedeutende,Aiisbeixte, w,“ schon der neulich bespro ene neue Band der Monnmexitc zei t. Em Blick auf diese Handschrifteu- ekzeichniffc, welchc [?ck den viel um affenderen der früheren Bände anschließen, iebt eine Vor ellnns von der ungeheuren Masse des Stoffes, der fiir die ttsgabe dcs Hauptwerke“; zu sichten uyd dlzrchzuarbei- te_u ist. Herr Bethmann knüpfte an den Aufenthalt m Imken eme Privat-
;ang viel benny! wurde, hier aber als ein untergeschobenes Machwerk des
reise "“ck dem Orient, und auch von dieser smd interessante literarische
*
Nachrichten iibcr Malta mid Konstantinopel mitqctheilt. Au er den ric- ch1schen Hands riftcn, welche dex Patriarch von Jerusalem dortßaufbchhrt, ergab ,fich do auch, daß die Nachrichten über die theilweise Erhaltung der Bibliothek der byzantunschcn Kaiser keineswcgcs crdichtct smd, wie man wohlÉehaÉtptctbhat. I h 'on. emü rigen n altedcsvorliegenden Landesheben wir nnruo das Verzeichmß dcr Deytschland_bxtrcffc11denUrkunden dcs vatikanschcn Archither- vor, dessen Anfang 111 gutem srühcrcn Vaude enthalten isi. Napoleon hatte dieses 911ch1v nach Parts bringen lassen, wo man leider versäumt hat, es zu bcnußen, spater kehrte es nach Rom zuriick und wurde fast unzugänglich. Herr ])r, Pers ,cntdeckte aber auf einer friiheren Reise in Paris die damals „doit an- gefertigten genauen Kataloge, welche nicht mit ausgeliefert waren, und theiltc, was davoii Deutschland betrifft, bis zum Jahre 1269 in einem früheren Bane nut; aus dem folgenden Theile zog dann Herr Professor Wais das Nothth aus, welches nun hier gedruckt :|. Die Urkunden, besonders die von deutschen Kaisern a11öge- siclltcn, nebst" denxn uber „Bündnisse und dergleichen, bilden die fichersie Grundlage fur die Geschichtsschreibung und find neben den Schrift- stellern durchaus unentbehrlich.. Es haben sich ihrer sehr viele erhal- ten, weit mehr, als nian fruhex glaubte, abcr fie find schr zerstreut in ahlloscn Archiven; auf [e_nxn Reisen fand fich wieder eine große Zahl bis- )er. unbekqnnter. Begrxislichxrwetse kann mit der Ansgabc niFt bc onncn werden, bis der ganze, in Ongmalxn, Handschriften und gcdru ten- üchem noch vorhandxyeBorrath ermittelt isi. Damit aber doch schon friiher ihre Benusuißz wogltch gemgcht und eine lteberficht des Vorraths gewonnen werde, 1 eme chronolog1sche Zusammenstellung von Auszügen daraus un- ternommxn worden, u_11ter dem Titel „Regcstcn“, wel e fortwährend fort- Zxseyt wird." Von K'ouig Ruprecht an smd in Wien no die alten Reichs- cgisiratnrbuchcr erhalten, und aus diesen hat Herr Archivar Chmel die chesic11Ruprc_cht's und Fricdrich's ||]. herausgegeben. Fiir die friihereZeit abcr, wo sie bis auf einzelne Bruchstücke verloren find, mußten alle einzel- nen Uriundcn„zusammengesucht werden. Dies; Arbeit hat der Bibliothekar [):-. Böhmer 111 Frankfurt unternommen, und alle von Mit liedem der Ge- sellschasi aufgefundenen Urkunden deutscher Könige und Kaiser werden 1ka daz_u mztgcthcilt. Schon 1831 erschienen die Regesten von Konrad 1. bis aus Heinrich 71[., denen fich bald die der Karolinger anschlosseno Darauf erschienen nach einem erweiterten Plaue die Regeßcn vgs Rei 5 unter L'ud- wig dem Bayern, welche neben den vom Kaiser und„ seinem “S"“ ""d“ rich von Oesterreich ausÄeßelltcn Urkunden und „Auszu cn atxs den 8]? ck ?i- ti en Quellen anderer rt anch Bullen ,der 2710|?- “"W"-' und son ge wichtige Urkunden im AUSznge. enthaiten. xn da an unternahm 5“ ““ fasser xiikaärts gehend eine "Umarbeitung semes früheren Werks, welche