1847 / 306 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

* rennben in dex gegxnwäktigen Zeit auch nicht

B:: (Y::inkxxteer F:,meéjchszljxh auch dae ]thgc Lg e des Vaterlandes * iche Beschlüsse gethan worden! .“ 1)r.Bluntschli

aa! getreßen): „Fir Aeußerungen deslHserm Nele;- - _ - , d'e „“ck so e en no vernommen, veran 91 en-mt , gtcrungs Rath Volker etrgreifen. Ick habe seit Jahren beharrlich dae Yo- en

uns sein muß) gegzn gestyl- (der kurz vorher 01 den S

auch noch das Wort zu litik bekämpft, kzte mm un

' m abe , „, . . . . und unzwetk'lethZe noch der Memung: hatten Ste dreien Wk em ?-

WJKT Y:: Kanton Zürich wäre nicht m die Nothwendigkeik germ k", ich .th “Fein“- Bürger so großen ÖMZ" “"szusW'"; W "“ck b“ M“""W' „aß hintenkret'n, wcnn wir alle diese Opfer gebracht haben" werden, Wik doch nnr dann wieder Frieden erhalxen können, wenn die Paritat und die Selbst- ßändj keit der Kantone neuerdzngs geachtet wird. Aber eben so bestimmt, wie [KZ mich auch ferner zu dteser Uebcrzeugnng bekenne, muß ich mich ge- en die Verdächtigungen des Herrn Bollicr erklären. Sollten dte- Zlbcn auch gegen meine erson gerichtet sein, so fordere ich ihn hicr im Großen Iathe, seine Verdachtsgründe schonungsios auszusprechen, und :ck werde 1hm "Rede stehen. Hätten wir wirf- 1ich die Bevölkerung autregen wollen, hatten wir ernste Bewegungen in dem Volke gewünscht, es wäre bei der vorhandenen Stimmung des Volkes das ar nicht sehr für diesen Krieg eingenommen ist, seit laügem nicht sc; gar chwer getyorden, aych VolkSversammlungen oder andere Manifestationen hervorzurufen, wte dre Gcgcypartct dieselben der früheren Regierung gegen- über gemacht hat. Abc: wtrxhgben das nicht gewollt, wir haben nichts qe- than, als unsere Mr_mnng gcaußert, und das erlauben wir uns auch fér- "“t-ki": Aber qUexdtpgs vxrdicnen die Maßregeln der Reqicrung und der Polxzej gegen die trete Metyungö-Acußerung, uud insbcsondere die Bw ß-egung etncs xanßcrordcnxljsche-n politischen Staats-Anwalts eine ernste (xrortcrung. In allen ctviltstrten Ländern, in dencn eine gute Rechts- pflege brstxht, ger-Jde unter freien Völkern voraus, wird ganz besonders mit Bezug auf _polltnche Verfolgungen und politische Prozeffe streng auf die schuscn-den„(Haranneen dcr Rechtsformen gehalten. In unscrer “Verfassung xytrd e_m Gtaatö-Axxwalt bestellt, abcr dcffen Wahl nicht der Reqiernnq uberlancn, sonlxrn dje Genehmigung der Wahl durch den Großeö Rath vorbehaltcy. 11125 hat doch wohl weniger Bedeutung ftir qcmcinc Vcr- breadcr, fur gquhnltchjcthebe und Betrüger, als vielmehr'die politische Bedeutung, „dak; fur polttnchx Vergehen, bci dcneu die Gercchtigkcit so leicht dxr Paxtealcthnschaft untexl1egt, nicht die Wahl des Staats-Llnwalts in M bloße Willfur der Regrernng gelegt werde, Und nun hat die chic- rung rex: tvtxkltch verfassnngsnxäßieen Staats-Anwalt und deffcn Snösti- tut_cn, dre beide ,pon-dcm Großen kathe bestätigt find, ohne Grnnd zur Seite e|chobcn und fur dae polmschen Verqchen einen eigenen politischen Staats- .lnw.1[t von fich aus ernannt. koch mehr. Nach unserer Gefes- gxbupg steht dex Staats-Aywakt nicht unter der Polizei, sondern hat nothtgc-nfalls ,m1t der. _Regtcrung zu verkehren. Statt dessen hat nun dle Neggerung dtesxn außerordentlichcn politischen Staats-Anwalt an hcleYllZleakh angewtesen und diesem untergeordnet; während doch jede Polizei,)hrcx Stellung, nach, “„Ukh anderwärts zu willkürlichen Handlanger: genugt ist, 10 sogar emer gewtffen Willkür bedarf. Eben darum abcr ist ck derSgertchtltchen Stellung des. Staats-Anwaltes nicht und eines politi- F§11V0tgats-At1waltes ajm weqjgsien würdig, unter der Polizei zu sehen. lt olk_crn, wclche azj e1x1_c"frc1eRechtspflegc gewöhnt sind, würde ein sol- ches Verfahren grxvaltxge Ctuxme in ihren Kammern odcr Ständen hervor- ZM?“- Dte Englander und dae Frayzofcn wären nicht so entartet, um sich echtchetx bletcn zu lassen. Dtesc Beschliiffe drr chierunq find 'xm' 'd mcmey volxen_11cbcrzeugnng, nicht blos verfassungs- uin) ge; ck83; ng,b ste „wxderpprechcn auch ,den allgemein anerkannten Grund- BZr c n er enxtse "gt.:te „nnd frrte" Rcchtöpfiege, welche auch dcn [[ gßrl vor" thlkurltchkxtten, Verhoren, Verhaftungen, Verfolgungen cx er rt schgßen soll, am das cntschicdcnstc. Ich stimme daher unbedénk- 11ch W'MZFTO?“ des Herrn ])r. Ulrich.“

".:.-19 o wn wurdc hierauf mit 86 qc en 12 Stimmen ij" - exheblxch erklart. Skadtschreiber Gysi:g„Da, wie die AbsTinxnxxjxlwx zergt, kcnxe rxcglemcntarxschc Anzahl Von Mit liedern anwesend ist so erxxteie ion'xchtS'Ié und das [Géskhäst ist noch ckWebend.“ Hiémuf . te] 1 ung au ze)o en und die iibri cn * ck " E ' kunft! e, SÉßung Verschol36n. g GksMstc auf die

xc : idgcnössische Zcitun bert“ tet iiber ein e' c ' Redactton etngcleitetes Verfahren im Folgcnéen: g g n jhre

„ZONE m"uß max: de:] bgrncr Radikalen nachrühmcn, fie haben mehr wirkli- che,"SmufurPrcßfrethxxt „als ihre ziircherischcn legalen Bundesgenossen. Dltc b-ern qr Vo [ks LZ et tu " g darf eine sehr viel frcécrc SprackZc fiihren as .dxc Cid, Ztg. «her mzßcrorßcntlfchc „politische Staats-Amvält“, Her: El)xl)ardt, hat neuerdmgsxme politische Ver olgunq unachobcn wegen cmeö-emfachcn thatsachlachcn Berichtes iibcr dic* Vcéidiqunq dex Trgppcn mNr. Lk)? und wegen einer Einsendung inNr. 295 M Erd. Ztg. ,Djese , Emsendung in Nr, ?( 5 enthält nichts ?in- deres als em Ratsonnemcnt iiber dcö bevorste-

„„ den Charakter henden BurgerkncJLS, w:e derselbe in den Großen Räthcn

auf der Tagsayung, in der schweizer!“ chen rc 2 aller Orten Zundert und tamendmal vkrnommcn sworchxT is:;k, cine Z))?einusjktlZJY eußerung, zu deren Inhalt Tausende offen stehen, und in würdiger ernster Sprqche. [Ly§_xvegett einer solchen Einsendung wagt cs ch Xtßderoryentlxche pqltttjche Staatsanwalt, sowohl auf dem Biircau der suxhuxx. Ztg. als 111 der Privat-Wohnung des Rcdacteurs cineHauö- nal wg zu Herausfallen, dettRxdac191tr zn verhaften und einen Krimi.- Repi 3eß e111311[kltc11.,Das hkkßt tn Ziirich unter einer „frcésinniqeu“ (()ÖLJFqurcßfrc-uhett! Dcr Rxdacteur wurde indes; am Abend *noch Öléntschl'o er) seiner Haft wieder entlassen, nachdem Herr Ur. in Nr l-qJsFc-zbald er ,vernommen, es handle sich auch um die Ehlbath “ck „_dxr Exdg. Ztg. enthaltene Einsendung, Herrn Einsendu Uklstltch erklart hatte, er sei der Vcrsaffer jener immer UI Wld sci vollkommen bereit, den Inhalt derselben vor wem zu vertreten: d“: " ' " ““ Erklarung MR d ,.gegen wunsche er, daß nntRuckjtcht auf dtese entlassen werde e acténr, der Etdg. Ztg. seiner unverschuldeten Haft Herrn Ehrhardé eHexr Or. Bluntschlt wnrde sodann persönlich von tears erfolgte, Cuxverpommen, woraufhin die Entlassung des Redne- oder Herr Ehrhardiwny sich nun zeigen, ob der Regierungs-Rath oder aber nicht. WKN?" Schrirte für angemessen crachken mag, kommener Rübe em egenns Ykrtfft. so sehen xvtr denselben mit voll- Zkg- enthalt UichksYndeZes 1e EmsendungUtn Nr. 295 der Eidg. ten konservativen Presse der, als was fortwahrcnd von der gesamm-

allen Großen Räthen, was nScl

ser Vaterland in den Bürgerkrieg verwickelt. O

aus,

)wßiz ohne Ausmthe was auch in selbst im Großen Rathe vo “"'“.."kkch auch Von Herrn,]U'. Bluntschli stimmt ausgesprochen worden .“"Nck)_„eben so offen und eben so be- ausgLIanqenen Berichtes iiFeT'ÖieYläßchnich des von der Red““io" pen tn r. 292 der Eidg. Zt “WWW?! der Zürcherischen Trup-

was wir in einer Anmerkun'“ [ g. vewast" wir einfach auf das (s. oben) gesagt haben.“ g 31 dem Votum des Herrn Dr. A. Eschcé

Kanton Graubündten E' l,Galler Mahnung ist hier, wie es sch(ej„1td_g'noY?-) TMZ .der St. oten worden. Der Große Rath konnte wo e'" Malina“ aufge'

emen akttven Tthl aber daran zu nehme",TLFYZ*'deÉ)KFiTgB|Y1-mxn“ e or en

zweimal besinnen. Wenigstcns behau ten '“ '

- „. , „* d ' .

undkrpte g'e „enwamge „Snnxmun. dcs Folk“; lZMYZeLÉnK: TW LW

Fer reg :.,urde “sicherltzh tm ,etgencn Kanton losbrecheä -ber Bux- kuppen t:) Granzen uberschrttten hätten. - evor dle

ich einer gerechten Vermittelung das Wort geredet

2108

der Regierung,- richtete eine tief ergreifende Anrede an die - schaft; neben thm stand, der Kommandant der zweiten ArmeeZNTYjvni- ston, Herr Ab-Yber , m seiner imponirenden militairischen.Haltung und em Ther! des eneralsiabs, Ernst ergriffen, mit fesiem TN; schwuren dae Soldaten allx; auf der Orgel wurde das Zain: lic ina Zcfungen, und der Coxnmtssair Suter ertheilte mit dem Allerheclt'g- en den Segen. Yet dem Abmarsch, Nachmittags 2 Uhr, war der Genexalstab zu Pferd anwxsend, um den Abziehenden das chett zu geber); der Kommandant von Schorno haran uirte die Brigade noch etnmal, „Auf Wiedersehen, Soldaten, meine Freunde!“ mf der Kommapdant (der indeß beim Generalstab in Schwyz zurück- blctbt), „auf Wredcrsehen auf dem Felde der Ehre und des Kampfes' Unscr Qber-Kommandant, der Tivisionair Ab-Yberg, lebe hoch"; Und drxtmal hoch erscholl es in rauschender Begeisterung. Soldoa- ten, me,me trxuep Freunde!“, rief Ab-Ybrrg, „das VaterlUnd lebe hoch, dre Jrethctt hoch, unsere Unabhängigkeit lebe hoch!“ Und noch drexmal erxcholls auß Aller Mund hoch, daß es weit von allen Häu- sen.!- dcs Plgyes wtedexhallte; jedesmal schwangen die Soldaten; die gczuckten Sgbel hochsm die Lüfte, und jubelndes Zauchzcn ertönte aus Aller Kehlen, während sie von dannen zogen.“

Italien.

Rom, 22. Okt, (A. 3.) Ueber die um olitam' en 11 " haben dre htcsi_gcn Tagxsblättcr die Sprache urp'lvöylt'ch sgéänth.staFT Pallade vcrxxchxrt, dre Hauptstädte des Reichs hätten sich zur An- nahme chkr Prtnz1p1en sittlicher Kraft entschlosscn und jeden chalt- sqmen ,Wadc-rstarflxd'aufgxgcbcjt, indem man sich überzeugt hab*c, bas; daes mcht dle_ Wyse set,. Rcformcn Von der Rezzicrunq* zu erpressen. Axxch hter aljo hgxten dte Grundsäye, welche Paus lL. in den Ge- Yachcrn des Qumnal. zu Ehrrn gebracht, obgcsicgt. Die calabreser „;ysurgxnten sctcn sonnt Lem auf sich selbst beschränkt, und diese ihrer- sctts hatten, als Progresnstcn jede (55cmcinschaft mit den Räuberban- dcn ch Stlagcbtrges abgelehnt, Auf den Kopf dcs Vandenführers Bonftglaoohat der General Statklla den Preis von 2000 Dukaten gcseyt. x;nUNxapc'l crw-artet man den Herzog von Serra Capriola, dcr gegenWarttg neapylrtanz'scher Botschafter in Paris ist, und lebt ?xxlquztcrlxctrczncugnng, er set bestrmmt, in das neu zu bildenchinistcrinm

.

Rom, 21. Oki. (N. K.) Die atria beri tet da d. Kabtncmt von„ London dcm Von Neapel YM) dcn Loéd V,)?intc? &“sz Note 11bcrxc1cht haben syllc, in welcher es erklärt, daß es 1) in Be- zug auf die? Staaten hetdcr Sicilicn keine österreichische Intervention (dulden Werde, selbst fizr-den Fall, das; der König sie ansprechen sollte, 2) daß England dke skctlianische Constitution garantirt habe, und daß es, fa.llö dre Convetzttonen nicht freiwillig gehalten wiirden, entschlos- sen set, dcnsclben mxttelst der Waffen Achtung zu verschaffen.

Spanien.

Niadrid, 25, Okt. Der Palast-Jntcndant ena A ua o 11.3111 deflxnttv durch Villarentc ersexzt worden. DurchPK“o'niqltgbcyVelrs-f fugung jst Bcrtraxz de-Lys mit dcm Portefeuille dcr Makine betraut lvordcn, MDM mtxrtmistisch dcr Kriegs-Ministcr Cordova Verwal- xet hatte. „)mmer tst nych von ?))?odificationcn dcs Kabincts die .)]edc, dle noch vor dem Zusammentritt dcr Cortes erfolgen würden: Qordova. und. 0106 de Olano sollen crseyt werden: durch wen, Wird Mkht gesagt. General Espartcro will, wie man be- hauptet, dcn Gesandtschaftspoßen in London nicht annehmen.

Von (YFM? S-errYyckthatd'ßskiltße DilélmiLsion als General-Capitain

„..acme1*1eeco is“ ' noch mcht angenthtmen séin. * ( cht Von der Reglcrung

Handels- und Börsen-nachrichtcn.

|k01'lin, (1011 3. X(U'Lmber 1847.

„4118107003002 Z'mnkx." ZZ/"k-UCZÜ'É/ - , kmnmunak - F*aZ-c'eks umk Lech - („'m-7258.

])1e: börse, «.:-r beute: aoimiktcr 3]; gestern, (Lock; baden sich ck Course nur «::-"1.3 gsaoäekt, umi nur in köln-MZUÜLU um] 1)" „€ dlakxakä sant! c-ojgar [)"-sat: siatt. Jem

l- _ 111 k(J-eträicitz-]3€1'ic:be. to eat] en 31“ t Waren ' ' ' ' - Mei“!- 72-734 lüb!» (1-4: ['rem: «ue lulßt. ÜÜZFLU [060 neu;- 47-50 Ütblr. - r. K rj] Uni k. .s. 48!- 11.0:- 4T/5291Zz. 28'5-30 mm.." 49 M11“ - 48pkt]. yt". kköbjäbk 30 1111111“. Zs. (Zerocs 45 Ütblr, Kübö] [060 11'7 Kebkk. Ks„ 51/2 (Z. - be:. 1135--';; Ütblr. - .]an._/]"cbk. 11Y-"Z [1111112 Spiritus 1000 26-27 [110112 be:. - ['*köljjzbk 27 Üthlr. de;. 11. [If.

Stettin, 2. Nov. Roggen ziemlich unverändert 'n ] hTaLxéxerlet 46 a 47 Rthlr. nach Qualität bezahlt, pr. Jrléhjallg 130315"ng . S'piritus sehr fian aus erster Hand ur Stelle 11 14_14ck zwetter "H.)nd. zu 14“; %, gekauft; px. Friihthr 14 % bzez. * H, aus Rubol m 10» 103,1; Rthlr. bez.

ZF *)1le'ess02ué2' Nov.1Wcizcn, Weißer 86, 93 bis 98 Sgr., gcl- 4), * l , “gr., von e tercm wurden 50 W *l. 87 88 "d. 001 7 SIN, tbecks :- 98 Sgr. veYkauft. sx / ps ) J

Roggen heute „etwas stiller, am Markt wurde 62, 66"; bis 69 Sgr.

YTFZUÖWZY;„sfhwnymefxgdetHlPaLrtieen wurden nur 100 Wspl. a 48 Rrle. :: vcrau . :: ice! * *“ * ,' pr, Frühjahr (Bld, f fr: ng xhne Umsas, 04 Rthlr, bet 84pxd.

Gerste hdlte 54, 57 bis 60 Sgr.

Hafer 2735, 20 bis 81 Sgr.

Rothe chcsaat, _ck sind einige Aufträge angekommen, welcbe inkcx'; wegen M-qj1gel an Onerten nicht ausgeführt werden konnten. Pkcisc sind ohne Yemnderung.

piritus ctwas fester, loco .1 14-3 .1 ck Rtllr. verkau t, Novembu- hTZéWMbcr und Januar .1 1375 Rthlr, und IZZaiKZuni a 1sz Rthlr. 54“;

c .

Unser (Hexrmdcgcjclxäst hängt nunmehr allein von Ll'cksMksiM (ck, wxnn dic Kanscr aus d1eser Gegend nur einen Tag schlen- küUU ist bald, wire es auch heute dcr'Fall ist, die Stimmxmg matter. Es dürfte deslmlb mcht ohne Interesse sem, wenn wir Nachfolqendcs Über die Aerndtc mit- thtjxlxn. We1zen [znd Gerste, sind in Quantität, erstcrer gut, leßterc mittel- maxng gcrathcn, dae Qualität läßt bei beiden Produkten zu wünschen tibriq. Hascr gab_ emen vollkommen bcfricdigcndcn Ertrag. Roggen ist in Schock- zahl cbcnmllö gut, dagcgcn dcr Erdrnscl) weniger. Das pr. Schock sich ergebende Quantum von durchschnittlich 3 Scheffeln befriedigt nur den Bc- darf, und der in_Qualität sich ergebende Ausfall von 79pfd. gegen 83pr, pr. Scheffel (aiko ca. WZ“) ,wird durch fremde Zufuhren zu decken sein. Hzcrzu kommt noch dze gmx;11ch fchlgejchlagcne Kartoffcl-Acrndtc, welcbe hychstcns dtzrchschmttltch 33 Korn Ertrag giebt. Auch diese muß durch Ait- kaufe answaxtö gedeckt wcxden. Es ist dcmnach anzunehmen, daß die bis- her in Berlyx und Stettin :c, gemachten Verladungen nicht ausreichend fipd, gletchzettjg, abcr anch zu bexücksichti en, das; dadurch sowohl ric pccn- nzmrxanraftx m Obexschlestcn für jetzt fgasi erschöpft sind, auch der Bedarf fur,e1mge Zett gedeckt-1si, und es ist kaum zu beztvcifeln, daß die Getraidk- Paxelsc, werxn auch nicht bedeutend finkcn, doch gewiß auch nicht in rec nachsten ZM steigen Werden.

zuskärtigs Lkörseu. ]Snmburg, ]. Fos. Zank-Qctiou 1600 [*]-*. 8113|. Kooa- ]04 [It- U-mb. [Xerx- zetion gllkk. Unxä. Nittsob. 78 ]!k. llamb, Lor]. [(UM 10071. zu. ](iol 109. WII,. (Flüelen. 101-133, 53 131“. Ueuäsb. :(.-:o. 96 or. [(oyeob. 1100...» 6T», «. erkl, 57Z u.. 1- si]; 2 1 Z, 2. R07. heiß!. [)]-931111. „Cet. 11677. 11534 550111. Luxor. 891.“ Ük. Zäch»! 80b1e3. 1001; Uk. ()bem. [lies. 53 [Fr. 1.51). Bitt- 4837-1734 Ugä. lzo'jyx. -. [Jet]. zu l-t. ». 1161ch (L. [,t-. l;. 106 (Z. [)en- Uank-zet. ]ÜÜY lb;- [- 0 "(1 011 , 29. okt. ('on-;. 3% 8]. 807,4 ];.-1;:. 90. 88. zm]. ]7. 16-2. ['aßziyo 3-34“. 3'7. zugx. 5.1- ]l. 10. 23,99 [1911.53Z;.527;. 4%.10, 81781. l'art. 21Z3.2017.l*2|1x1. ]!1155. 105.104. ]kruz. 78. 76. ('biü 86..84 Ilex. 161; ]5'5. [)(-ku 26. 24. l'akis, 30. ()]-:e. 5% Rente zu cout. "5, 10. 3% Qu cour. (10.75 dl]. W181], ]. R07. Untäb. ]54Z-610jnru. 112.

Mctcorologischc Ecodachtungcw

Kanton Schwyz Das S w V ' * „Äéte Afrtkllme-Bngade rst nun an ihrechBe izmmuanEkoYelUkFgcxxéP: enn jle etwas erhebend war, so, waren es die fe|erlichen Handlgux: YxT"“sYZ:ÉZedeZe-Y§Lsch dyosmngstZan' Vormittags 10 Uhr fanZ , xe er onen ämmr' der Pfarrkirche statt. Zett Landammann |HoldeZZt Ja?;ßschéxßisxtmet:

“10-497. 0.1.1. (;o-u. M'. [mos. 0.1.1. d'en],

51 §(-]x-|]-]-§cb. Z'; 921; _ ](11k-u.d'm.l'l'clbr.'37é 931ä _ 18-1x. 1,1011:an Fmeittan 141101105; Ruch eimnulixer «K.oe-b. l'réim. M'b- _,“ 907“. 9017 Zrbloznxcbo 110. 3T; _ _ 2" Kox“, 61,71". 2 [br. 1" [,'111'. 1100000111005“.

k.u.F-0.§cbulr]7. 1) 88? "*- (10. [.t. ". xz". (10. Z'; _- __ s ' „, * „, . . "(.;-], dtmlt-Ubl. TZ; 9]? __ l'k-Uk-„Kntb.-§cb __ [0431 __ 1.11 1000014 ..... 342,41 ol'ar. 342,00 [';-1". 341,84", l'ük. [!,-011173111!!! 7,00 [i- "75V“ ]'l'-1!1(]])k. Z'; gj“; __ “'*"ÜKÜk'"? ' ' ' ' + 1,5“, [k. + 9,70 R. + 5,0" “. [**]1158xk'äkme 6,4“ U. (;1'085]1.l'050n (10. 14 [0] ]00'; kk10ckikb51]*1)r_ __ [32/2 "321,2 1*!151'11kll'0k-L - - . . +0,6 Ü. _ 4,96 K. + 41,50 U, [?000!m*ör11196,60 11.

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110. ,(10. ].Ün]. 4 92 _ (]0. (]0. 30017]. -- **- 98 42“*onncrstag/ “(,' Ikov“ Jm OpkrnhaUse. 127,76 AÖVUULMLUÜÖ-s „10,3...«x_2_4_z_ 4 _, _. "„„„„x.-,.„,_.„_«„„„ 33.2. _ _ Vorstellung: thnzt, dcr Lcyte dcr Tribune", große tragisch? Oper m a.....mj...x,.1„.e, 5 109; ")J-Y .]„,5,„..5_y._,«„| _ 80,- _. 5 Abth., von Richard Wagncr, Ballets vom König!. Balletmcistcx 33.11101-„OT-501e01e-x2, Z JFF _] lla". 23%0-1. 3'5 _ _ Hoguct. (Mad. Köster: Adriano.) Anfang 6 Uhr. ['n-(1001.12k2.00171,- . ., 1,1155 F„.F.y.i().34hoéb. - 3:37 _ T? Zlu thr sTZorftexlkun? werden Billcts zu folgenden mittleren

. . . . . »- 7 ,m- m.(n. ' r. -* .2; _- ,pcrn )aus- rei en ve au f:

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., . .. 93, U.]!m]. “10-3511. 20. , Em Btllet m den Logen des Proscemums “1 Rthlr. 10 Sgr.,

MeWa/m-xUWn- m .dZn Logen des ersten Ratzgcs und ersten Balkons, so wie zur

70119 Trxbunc, 1 Rthlr. 10 Sgr., tm Parquet und in den Logen des Uvei- Q :!"Z- 7-4k _ M ' ten Ranch 1thhlr,; in den Logen und im Balkon des dritten Ran- „*I-:* Z:)“. 41 _ 0.5.1211. I!.“ 2 ZZ)? 3. 99 (; Fes,Fso Ext? IZM Parterrr, 20 Sgr.; im Amphitheater 10 Sgr.; in

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„1... D.;... 4 “__ . W (10. 5 100“ 1 .) chausytehzmsex te franzostsche Abonnements-Vorstellung, "“]. "Wb. 4 102? " "bei", Um- 4 82 8. - 6311.“ 1.85 [[Z-UZ [)("CllEZoljl-l 0-3b]0. , '

ck0- MW 4.7 9955 [.:. Zé. 60. Mar. 4 __ zrertag, .). Nov. zm Schausptclhausc. M11 aufgehobenem „„,_ RM 4 [11 [ck („MINU- 3,7 __ ?(,lzonyemcnt. „Zum crsicnmale, wiederholt: Böttcher, der Goldmacher, no.".-(xöj-Z. 5 _ 55.353... 4 59); . 90 „„, hMOklschls Oxtgmal-Lustswel m 4 Abth., mit einem Vorspicle: Ein 85.51.;-..|.. Z _ 5.5-9]... 441 _. Abend M1 Thrergarten. Von 1)r. C. Töpfer.

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(10. MM 4,5 98.2 ". "ck 0 . «...-;...:... 4 91? „_ 91 6. ' _Donnerstag, 4. “Nov. Dex Lumpensammler von Pans, Drama «.tw-kmh. 4 _ «71.1.4000 4 “_ nx ,.“) Akten, nebst emem Vorsprelx (12Tab1caux). _Nach dem Fran- c-.01.. ;ck, 4 7 17 M MM 5 102 „_ z„ostschen des Feltx Pyat, von Hemrrch SYM. Dre Musik zur Ver- o.„„z,«z.]_ 4 100; „„., 5,10, - 69'x n, anderung der Tableaux und zu den thschluffen von W. Cläpius. Ter UFZIITUWM 41 LZH " lSscchhlußgesang („Bacchanal“) des dme Tablcau, gedichtet von Ka-

0. 'kinr. -- ck ' , ' . d Barbi *, . . (Zurhßog. _5 l , kompomrt vom Kapellmexster e eU, ;;TFKZI-é'a T : 4 % xa Frettag, 5. Pop. Zuzn erskcnxnalc: Czn Seemannsschwank, in 100-1108" 4 110,» s “0 2 Akten, von Hernr1chUSmtdk HMMZ: Ntchte und Tante. Lustspiel 14,2- oMck 4 *. _-o_ - _“ Mob. 01-3". 30 80 "_ 011210, von C. A. Gorncx. Zum Schlu : Herr Karoljne. Vafudcvillcx- 1.611. man... 4 _ Zorg. m-k. 50 80'; |.- .. n. Pose m 1 M?“ nach PM" und „Boyer, von D. Kalisch. Dre Mysxk „,a-:ck 11.11» 4 116'; «. 13er].-Knb.lk. 45 105.3; „, Yxtlß kompant, YZZÖANMWM von dkm Königl. Balletmustk- Dlagä.l„eiy-. 4 _- bexb.1„ucb7. 70 -- trtgknten erm (1 N )'

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' ' . . ar . oz. . ao. yu... 4 3 * ck b:. u. (.. Im Selbstverlage der Expedition.

(801111113 (lot Uöras 3 Uhr.)

Gedruckt in de: Draußen Geheimen Ober-Hofbuchdruäexei. . Betlage

Inhalt.

Briefe cms dcr Schwciz, (Fünfter Brief,)

Vermischtes.

Eisenbahnen und Dampfschifffahrt, .Karls'ruhe, Tn Keßlcrsche Maschinen-Jabrif.

Handels- und Börsen-Naobricbten.

Briefe aus der Schweiz. Fünfter Brief, (Oktober 1817.)

(Vcrgl, Allg. Pr. Ztg. Nr. 274 Beil., 278 Beil., 304 Beil. und 305 BM.)

Erkunden Sie mir, Ihnen mit wenigen Worten mcinc friiheren Vricfc nochmals ins Gedächtnis; zuriickznrufen. Dies ist nöthig zum chständnis; dcr Crcigniffc, dic cht vorgehen.

“Lic Revolutionen in der Schweiz, wclche unmittelbar der FU PMW VN" ZWre 1030 folgten, hatten ihre Triebfedern in den M*- ßractioncn des Liberalismns. Man wollte “Dogmen ihre Weihe gc- bcn, nicht wirkliche Reformen ins Leben rufen. So wie man fich in den Jahrcn 1820 bis 17422 für die Constitution der spanischen Cor- te») begeistert hatte, die man auf Völker nchndcn wollte, Welche mit Spanien nicht die geringste Analogie haben, eben so nahmen die schwcizcr Utopisten gar keine Riicksicht auf die Nationalität, die Ge- schichte und die politische Lrggmxation ihres Lanrcs, als sie den französischen Liberalismus sklavch) nachahmten. Man proklamirtc die Sonvcrainctät des Volkes als eine Eroberung, obgleich so von jeher bestanden hatte. Man Vertilgte die bestehenden Constitutioncn, und dic alte Magistratur Verschwand gänzlich aus den öffentlichen Ge- schäften. Man pflanzte iiberall Freiheitsbäumc, gleich als ob das Volk bisher in dcr SklaVcrci gelebt hätte. Nur die kleinen Kantone bewahrten sich Vor diesen Thorhcitcn, Zn cincr Landsgemeinde dcs 31.110006 Uri sprach der Landammann im Jahre 1831 folgende schö- nen Worte: „O lasset ihnen immer ihre dürren Frcihcitöbäumc, jc- dcr Baum bei uns ist ein Baum der Freiheit!“

Abkr in Frankreich hielt die liberale éartei die rcvvlutionaére Bcjycgung anf, Dank 'der mächtigen Organi ation der Gewalt, wel- cher sic gefolgt war. Perrier und scine Freunde, deren Namen der Revolution zum Vcrci11igm1gspm1k1 gedient, hattcn mit Furcht und Bedauern dcn Aufstand Von 18:30 gcschcn. Sie sahen in diesem 7.11.30th 10. Angust schon Von fern die Republik, mit ihrer rothen Miivc und mit der Pike bewaffnet. Sie widerstanden aus allen Kräften dcm iibcrwogendrn Strome; ihnen genügte es, dcm König- thnm eincn populaircn Ursprnng gegeben zu haben, sie wvlltcn es nicht in eine republikanische Präfidcmschast umgestalten, sie wollten cine Constitution, nicht von der Krone gewährt, sondern dicser anf- gcdmngcn, sic Wollten, mit einem Worte, Frankrcich zur konsiituircn- dcn Vcrsmnmlung zurückführen, abcr fie wollten nicht, daß es bis 3101131010300 hcrabsteige, und daß man von 1880 sagen könne, was man mit vollem Rechte Von 1789 gesagt hat, das; nämlich da- 111015 die Freiheit durchbohrt worden sei.

Man regt freilich nicht ungestraft die populaire" Leidenschaften anf, Tic Emeutcn Von Paris und Lyon, dic Attentate gegen das Leben dkö Königs bcwviscn die Energie des Kampfes. Es war nicht

die intellckfnclle (5)cw.1lt, die hicr triumphirte, es war die materielle MaM; und es liegt am Tage“, daß „selbst hczttc noch ohne diese Macht die tri'rbstcn Tagc Jmnkrcichs wtcder begmyen wiirden; ,

Zn ker Schweiz hatte die liberale Parker,?)tcselbcn Pexorgmsse und dieselben Wi'msckyc; abcr sie,hatte "mcht dtcsxlbcn szjlßqus-llen, "ÜN dicsclOc Macht, Ihre .cix13_§gc Stuye [gg m der offentlrcghcn Meinung, denn in dcr Schwetz jmd dxc Reg1crn_ngcn yhnc Waffen, während" alle Welt bewaffnet ist. Das allgcnxexne Stmnnrecht be- ruft alle Bürger Theil zu nchcu an- der Poltttk des Landes, und folglich an den Parteicn. Dcr zvocxjache Cbgraktcr,ch So-ldaxcn 11110 W Bürgers, 1vclchcr Pflichten mxt sich bringt, „dw of1_n11t cm- ander in direkter Opposition stehen, ist cizre jener pl)1losc)ph0chanb- stractioncn, Welche dic Muffen nie begreifen jvcxden; cm Aufruf-an dic Milizen zur ?[nfrcctzthaltung dcr-Orkzmng xfx nur zu“ (*th wcxtcr nichfö gewesen, als ein Aufruf an dxe Mtßvcrgtmgtcn, dtc Ordnung anzngreich. , “_

Junfzchn odcr zwanzig Friedenöjahrc hatten ch dneytltchcn Sit- tcn geschwächt. Man ließ eben so wenig zu, daß die Regterung gcgen politische Verbrechen cinsthrcitc, als man an das Wiederer- wachen derselben rcVolntionairen Leidenschaften glaubte, von denen Frankreich uur erst das cmpörcndc Schanspicl g§,gcbcr1,l)attc.'

So befand sich der Liberalismus im Angepcbte Luer xmgcschlka- fcrkcn öffentlichen I)icimmg, dcs Egoismus, dcr Unspqqcnhett und )e- ucr Leidenschaften, wclche stets in den unteren Sch1chtcn de_r Gesell- schaft gäHrcn, und deren schmachvollcn Bestrebungen der A-Usstand Von 10:30 nur nene Nahrung geqcbcn hatkc. „DrescU1ufiandc'Zchden Ihnen erklären, wie der Radikalisnmö sich cmcs Landes bcmachttgezt konnte, wv cine lang? Gewohnheit dcr Freihcit nnd der Gletchhctt

cin hinlänglichs Gegenmittel gegen die Abgeschmackthciten jenes rc- volntionairen Geistes hätte sein sollen, welcher durch die Embleme“, die er sich selbst gewählt hat, so vollständig dargestellt ist, nämlich cinen Bann! ohne Wurzel und eine Miiye oync Kopf. Der Radikalismuö hatte leichtes Spiel. Auf der einen Seite stand die Achtung Vor dem Gcscß und vor dem Hcrkmmncn, auf der anderen 11th der geringste Skrupel in der Wahl und Anwendung der Mitte und eine im voraus zugesicherte Ungestmft- heit; zwifthcn bciden, als Schiedörichter im Kampfe , ein Publikum, welches den Frieden um jeden Preis vatc und deshalb für den Angreifendcn Partei nahm , blos um nur mit dem Widerstands zu Ende zu kommen. Was Madame Roland, die sich darauf verstand, von ihrer eigenen Partei und dem Zustande der französischen Gesellschaft im Jahre 1790 sagte, das kann man auch heute von den Radikalen und von der Schweiz sagen: „Sie schmeichcln dcn Leidenschaften der MißVcrgnügken, sic Verführen die Leichtsinnigen, sie erschüttern die schwachcn Geister; entfernt alle dicse Wesen cm.?» der Gesellschaft, bringt die unwissende Klasse, auf Welche fie nach ihrer Art Einfluß ausiiben, mit inAnschlag, dann jver- d'ct,ihr sehen, wie wenig edlcrc Gcister und aufgeklärte Menschen ixbrtg bleiben, um dem Strome zu widerstehen und die Wahrheit zu Verkiindigcn.“ , Bc! seinen Anfängen gehorcht der Radikalismuö einzig und al- lem seinem Instinkt fiir die Unordnung; er will die soziale und in- „tellektuellx Aristokratie herabziehcn, sich eine Stellung und sein Glück machen, ohne eigentlich einen bestimmten Plan zu haben. So waren "auch die Revvlutionen in unseren Kantonen ganz vereinzelte That- sachen, Welche mit irgend einer allgemeineren Combination gar nicht

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Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

Angelegenheiten der Eidgenossenschaft Einfluß gewonnen hatte, faßten die Leiter ein Weiter reisendes urzd bestimmteres Ziel ins Auge, nämlich das, fich der ajorität bet der Tagsaßung zu bemächtigen, um den Charakter der Eidgenoffenschyft selbstszu ändern. . Die fremde Propaganda war nut allen ihren Versuchen geschet» Tie Revolutionen it Belgien undinPolen hattcn nicht zu dem Resultate gefiihrt. welches sie davon erwartet hatte., Die Schweiz entging ihr in Folge des Konklusums yon 1836. Du: Propa„anda konnte dort nicht mehr ihr Hauptquartier ausschlagen, sie ent chloß sich also, daraus den Hecrd der Feuersbrunst selbst zu machen, welche sie in ganz Europa anzünden wollte. Alle Umstände begünsiigten diesen Plan. Er konnte freilich nur durch [Jen Bürgerkrieg zur Aus- führung gcbracht werden, aber von zwei quen war nur eins mög- lich, entweder führte der Bürgerkrieg k1c Intervention der großen Mächte herbei, oder der Radikaliömus triumpbirte und würde dann die Eidgenossenschaft in eine cinscitliche Republik verwandelt haben. Das Ersicrc ließ jene politischen Verwickelnngen zwischen Frankreich und Deutschland hoffen, wclche dic Propaganda so sehnlich wünscht; das Zweite zeigte der künftigen französischen Republik einc mächtixlge Stiiye, sci es zur Verthcidigung ihrer Gränzcn, oder für den Fal, daß sie die bewaffnete Propaganda nach Deutschland, Italien oder Savoyen tragen wolle. Man hat nicht einmal daran chacht, daß, wenn man Bern, Aargau, Zürich und Waadt, ohne selbst die kleineren Mächte, wic Solothurn, Genf, Schaffhausen u. s. w., zu beriicksich- tigcn, auf seiner Seite haben würde, der Bürgerkrieg doch zum Ruin dcs Radikalismns auöschlagcn könnte. Sobalv dicse Pläne bestimm- tcr geworden waren, crhiclt der Radikaliömus in der Schweiz eine cutschiedcncre Leitung. Von dieser Zeit an Wurden die Fragen, welche die Eidgenossenschaff betrafen, mit in die Rcvvlutionen der einzelnen Kantone Verwickclt. Die Berufung der Jesuiten nach Luzern untcr- stiiytc diese Pläne auf wunderbare Weise. Indessen wurden nicht alle Leiter der radikalen Partei in das Geheimnis; eingeweiht, nur einige Häupter dcrsclben erhielten die Parole des leitenden Comité's zu Paris. So wurde unter Anderem im Jahre 1834 das gegenwärtige Haupt der Regierung zu Genf, Welches vormals an einem jener ultra-rcvvlutionairen pariser Jour- nale, dcr Tribune oder der RcVolution, arbeitete, nach Genf geschickt, um dort dem Zuge dcr Polen gcgen Savoyen durch die Re- daction cines Journals, welches den Titel l'Europe centrale fiihrte, die Bahn zu brechen. Schon dieser Titel zeigt den Gedan- ken der Propaganda hinlänglich. Erlauben Sie mir, bciGelegenheit dcr Erwähnung dieses Mannes, Welcher gegenwärtig einer der bedeu- tendsten dcr radikaler: Partei ist, Ihnen eine Thatsachc zu erzählen, Welche dem, was.! ich obcn über die Abwesenheit jcdcs Gcwisscnsskru- puls bei den Radikalen gesagt habe, zum Beweise dienen kann. Der- glcichen Dinge charakterisircn ebensowohl die Partei, welche sie hul- det, als das Individuum, welches sich ihrer schuldig macht. Der 311 gegen Savoyen war in der größten Stille vorbcreitet wordxn. Ert zwei Tage vor der Ankunft der Polen auf dem gcnfer- Gebtet erfuhr der Fédéral das Komplott und zeigte es an. Dvcse Entdeckung Vereitelte zum Theil die Pläne der Propaganda, Welche fich Vorge- 110111111en hatte, die grnfer Regierung auf dem Wege nach Savoyen über den Haufen zu Werfen. Die Europe centrale ftrgftc glerch- wohl den Fédéral auf die frecbfte Weise Lüge-n: „Dtcscs Jour- nal“, sagte fie, „braucht sich nur noch zum Mttxvtffxr der Verborgenen Umtriebe der heiligen Allianz zu machen. WU“ fordern es heraus, 1016 die Beweise dcffcn zu geben, was es sagt. Durch solche Ge- rüchte sucht die Polizei iiberall dic Gcistcxzu [*chcln. “Der gcs1111be S__mn dcs Publikmns wird sich aber durch dcrglctchcn (Fabxln mcht vcrlc-ch 1,0060. Wer sicht nichtauf den ersten Blick,“ daß Verschworxr wahrhafttg nacht ]o ungeschickt sct'n wiirden, solche osscnkunhtg-e Stretchc zu untexnchmcn. Jedenfalls wäre es schmachvoll und kl_„cm„ltch von unscrxr SLM, sol- chen cinfältégcn Erfindungen dcr Poltzet (Tkxaxtben betzumencu.“ »“ Und an dcm Tag und in dcr Stuqdc, wv htcsc Nuqnncr dcr „Eu- rope centrale“, wclche diese Zeilen cnthrclf, cxschrcn, drangen die Polen auf das Gebiet von Genf ein, um ihren Zug gegen Sawoycn zu unternehmen, zu dessen Unterstiißung dicses Journal begriindet jvordcn War. Um ihren Zweck zu erreichen, mußte die Propaganda danach sirebcn, daß der Radikalisjnus bei der Tagsaßung die Majorität cr- langtc, und um diese Majorität zu erhalten, mußte man sich ganz derKantm1c bemächtigen, Welche, obgleich sie unter der Gewalt der radikalen Revolutionen standen, doch noch der Politik der Radikalen Widerstand leisteten. St. Gallen und Genf waren hierfiir besonders bezeichnet, denn dicse 5101110116 nahmen zwischen den beiden Parteien eine gemäßigte Stellung cm, welche lcichx die rcdlichcn unh wahrhaft patriotisch gefilmten Männer ZU dcm ejdgenössischcn Gerste wicdcr hätten zurückführen mögcn. ,

Mittclst dcr anf diesc Werse chonncncn zwölf Stimmen gab sich der Radikalismus den Schein 'der Lxgalität, Welcher viele gut- qcfiuntc Leute, denen es an gehöriger Emsicht fehlte, um durch die- stn Schlcicr dic widerrechtlichste Vcrlcßung des Bundcs-Vkrtrags zu erkennen, verführen mußte. Dieser Schein von Legalität mußte auch das Volk im Auslande tänschcn, denn er qab dcm Widcrstande dcr MinN'ität den Charakter einer durch die Jesuiten aufgeregten Rc- volte. Die Schweiz ist nicht, wie Frankreich, eine Vereinigung Von Departements oder, wie Prcußcn, ein Verein von Provinzen, Welche einen einzigen Staat bilden. Die Schiveiz ist ein Bund Von Staa- ten, Welche unter sich, Wenn auch nßcht an Macht, doch wenigstens dcm Rechte nach und an nnthängjger Souverainetät gleich find. Dcr Bundesvertrag dic Allmnz. Er bestimmt die Bedingungen und die Gränzen derselben. Dic Verletzung der einen oder der an- deren ist der Bruch der Allianz sxlbst, „und, es würde kein größerer Mißbrauch, keine größere Ungcretmthctt sem, Portuggl zwixtgcn zu wollen, daß es, kraft des Vertrages dcr_ Quadytpel-Allmnz ye fran- zöstsche Constitution annähme, oder. daß marx tym den angltka111sckx11 Kultus oder die Fncros von Spanten aufdrängc, als wenn ma)! tm Namen des eidgenössischen Bundcö-Vcrtragcs xinen Kanton zzvmgen wollte, die Jesuiten aufzunehmen ,oder zu verjagen. , Das xst eme Wahrheit, Welche selbst die Radtkalen oft an,?) schrlxch zxtgcgcbcn, anerkannt und proklamirt habch an Beweise mogxn hac Worte des Herrn Drucy iibcr die chntenfrage gelten, dte [ck 111 memem dritten Briefe (vergl. Allg._Pr. Zr . Nr,. 804“ Vexlagc) 9113e- fiil)rt habe. Allein Gcwiffensykrupcl hawn dre radtkale Partiel mc- mals aufgehalten. ' ,

Im Jahre 1839 war d1c Schwetz ernfibch von cmcm Krtege mit Frankreich bedroht, weil es dem Kanton Thurgau gefallen hatte, eincm Prätendentcn zu der Krone vojn Frankretch das Ehrexchürgcr- recht zu erthcilcn. Die Gefahr war m,deY,That vor der Thür, aher dic Radikalen behaupteten, dicSouvergmetat de_s Kantons laffe mcht zu, daß die Tagsaßunq Thurgau 3313111 e, Fonts Bonaparte zu ent- fernen. Im Jahre 1043 werden funf esmten nach Luzern berufen,

tert.

Donnerstag den 4ten November,

Kantons dem Rechte der Tagsaßung, fiir ,die, öffentliche Szchexhett zu sorgen, nachstehen mii] e. Noch ein' Betsptxl; deny darm [regt dk“ ganze Geschichte der radikalen Schwetz. Dre R_ad1kalen haben dre eidgenösfischen Stabs-Offiziere, welche fich,gewetgert- haben, _gegen ihr eigenes Vaterland zu dienen, von den Liste-n gestrichen.- Dte ra- dikalen Regierungen von ern und Waadt erkxärten, zur Zett der Un- ruhen in Wallis, das; sie, wenn das Direktonum, dem BunheszVer- trage zufol c, auf das Verlangen der Regierung von Walks mter- vcniren wole, nicht zulassen würden, daß erdgenösfische Truppen durch ihr Gebiet zögen.

Obgleich die Jesuitcn-Frage gewissermaßen fast das ganze Volk mit Blindheit geschlagen hatte, fo schien fie doch den Radtkalen 11th qroße Schwierigkeiten darzubéeten. Ehe die Propaganda lhre Wez- fung erthcilt hatte, hatten sich Aargau und Basel=Landfchqft allem für die Vertreibung der Jesuiten erklärt. Siebzehn und em halber Kanton hatten sich gegen den Vorschlag von Aargau ausgesprochen, und zwar aus Achtung für die Sotwerainetät der Kantone. Ange- stchts einer solchen Thatsache schien cine plöxlichc gmwßndlung. gar nicht möglich“, aber das Dogma dcr Volks-Souperame'tsat hat m,der Schweiz alle seine Konsequenzen entwickelt. Tre Behordcn der mn,- gen SchWeiz find die gehorsamen Diener dcö-Volks geworden. Ste machen dcm Pöbel den Hof und lcésten auf jede Men'nung, auf xede Unabhängigkett gänzlich Verzicht; emige sind durch thre-Lehxmetstc-r vertrieben worden, es ist mir aber keine einzige bekannt„ dte sich fre:- willig wegen Mcimmgö-Verschiedenheit zurückgezogen hätte. Als im Jahre 1845 Genf den Antrag gemacht hatte, dgß an Luxern dic dringende und freundschaftliche. Einlßdung crgehe, dre Ve- rusung der Jesuitcn zuriickzunehmcq, erklärte dlc Deputanon von Lu- zern, daß auf diese Weise die Nattonal-Ehre- gedeckt und vgs Recht der Souverainctät des Kantons anerkannt sc: uyd es folgltch d1esex Einladung Mnügen würde._ Da schrieen abcr ?xc Radxkalen, eZ set zu spät. Yer ticr5-purt- wolltx, daß ,man sich darauf ,thschrankc, die Jesuiten zu verhindern, daß sie sich 01 Luzern, dem thrtgtrenden Kanton, festseyten, und daß man.,[ix m" Schwyz :znd,Fre1bur,g laffc, wo sie bereits seit 30 Jahren ansaxjig jmd, so wre m Wßllts, wo fie schon lange Zeit Vorher fich mcdcrgrlaffen hattxn, ehe, dtesxr Kan- ton mit der Schweiz vereinigt wurdc. Dtese Anstcht schteq dtc Ma- jorität fiir fich gewinnen zu müssen; daxcrlangxcn aber drc,Rad1ka- len die allgemeine Vertreibung der Zesmtcn. S9 wuxhsßn th,“ ?lu- priiche in demselben Maße, in welchem man dlc Moglichkeit ctyer Freundlichen Beilegung dcr Sßche eraussal). ,qu wylltgd'cn Krreg und die Umgestaltung der Etdgenonenscha'st m ca_ne emhxxtltche Re- publik“, dabei kümmerte man sich sehr, wemg nm dte Jcsmten. So- wohl in der Schweiz, wie in Frankrctch, waren fie um der Vorwand zu neuen Revolutionen. , _ . ' Ein Mann, welcher in Frankrexch 111 dieser Jesmtxn-Jragx eme große Rolle gespielt hat, Herr Michelex, besuchte dte SchWe1z zur Zeit, als die A itation begann. In cmex Konfxrenz, dux er „ge- wünscht hatte, er lärtc er ganz offen, daß „dre Zcsmten nur “en] Makel seien, sich der Gewalt inxStnrm zu bemachtxgen, uud tauxchte sach selbst so über sein Auditormm, daß er FYwetzer KonsexvaUven an- empfahl, sul) mit dem Organ der “franzojtschen chubltkaner, dem National, auf das engste zu Vcrbmdcn.

Die radikale Partei hatte einen doppxlten Beweggrund ihres Hasses gcgen Luzern. Erstens jvar diescr Kanton, al? katholiscYcr Vorort, durch seine Stellung und seine Bedeutung dxe HauptstyZe der alten Schweiz; chitcns hatte Luzern, welches ehemals radtkal und einer der Sieben der radikalen Allianz im Jahre 1832 gewesen war, seine erthiimer crkannt und einen anderen Weg eingeschlagey. Dic Radikalen hatten sich geschmeichelt, das; der Einfall der Fxxx- schaaren auf das Gebiet von Luzern hinreichen würde, diese Regie- rnng zu stürzen; es bestand in dem Kanton selbst * egen die Jesuiten eine starke Opposition, auf welche sie rechneten. ? ber die National- Ehrc behielt die Oberhand. Tic Prahlcrct' der radikalen Preffe hatte den wahren Zweck des Unternehmens enthüllt, und es waren gerade die cifrigstcn Gegner der Jesuiten, wclche die Jreischaaren „zuriick- schlugen. Dic Feigheit der Radikalen, welche auf diese Wktse flax zu Tage lag, fügte dcr Entrüstung, wclche durch cmc solche Räuherec hervorgerufen worden war, nun auch noch dlc Vc'raebtung, hmzu. Die alte Schweiz begeisterte sich ganz und gar für dre Vcrtherdagmxg der Freiheit, während Aargau, noch Von dem Schreckxn üher dte Niederlage der Freischaarcn ergriffen, die Untersiüßung etdgenbssischer Truppen gegen seine cixencn Ausziigler vcrlangtc.

Damals bildete fiZ also der Sonderband. Zn Bern herrschte die vvllkommensic Anarchie. Fünf Monate nach dem'ane der Frei- schaarcn erklärte die berncr Regierung, 911 deren SYM? sich der aus- gezeichnctstc und fähigskc Mann der radtkalen Parker„ Herr Ncyhays, befand, in einer Botxchaft an den Großcn Rath, d)? Demorqhsqtaon des Landes nehme so zu, das; die GescUschaft nntetncr uny-erztxgltchen Auflösung bedroht sei. Diese Regierung hemerkte „zu spgt dte Gc- fahr, in welche fie mehr als jeder Andere dxc SchWetzvcrw1chelthattez sic wnrde gestürzt“, cin Wenig später txaf dtc Regtcrun ?_oon Genf dasselbe Schicksal. Diese hatte stets mtr Muth und 'au dte loyalste Weise Widerstand geleistet, aber am Ende stand sie 111 der radikalen Schwciz noch allein aufrecht; dic Sturmstuth verschlang'auch sie; es war das lcyte Hindcrniß, der chte Damm gegen dre Parte: der Unordnung.

Von diesem Augenblicke an eilt Alles unaufhalisanz der Ent- wickelung entgegen. Diejenigen Radikalen, Welche sich wetgerten, den Plänen der Propaganda zu dienen, wie z.B.Neuhgus, jvuriZen durch Leute crseßt, wclche blos die passiven Instrumente m den Handen der ße treibenden Partei sind, durch Leute, welche durchqns kcm Ansehen genießen, weder Wegen ihrer Talente, noch Wegen xhrer _esellschaft- lichen Stellung, noch endlich Wegen ihrer früheren „Hand-un swerse, Leute, mit einem Worte, welche dem Lande nicht dle germg c Ga- rantie bieten.

Die Tagsayung, welche unter ihren Mitgliedern ohne Bedeutung und Ansehen zählt, hat kaum ein qleichs versucht, sie hat lieber ihren Entschluß dargethan, jeden freundsxKaftlichen Vergleich zu verhindern. Dtc den Kantonen dcs Sonder unds durch die Erncimung des Hauptcß ,der Freischaqren Zur Präsidentschaft der Tagsayung zugefügte Belerdtgung“ bte nz mch- rercn Großen Räthe-n ausgesprochenen Drohungxu, dtex Wctgertxpg einiger Kantone, gegen die Freischaaren eg13uschretten, dtc urzaufhor- lichen Schmähungen der radikalen Prene" h-attcn wobl bznkklchk: alle ZWcifel, wenn deren noch moglich gewesen wären, 3

genug Männer Mittel des Ver-

können,

- - ' bst haben zum zersireuen. Allem Pe karcte der Fa jayyng skl , Ueberfluß den Bowers gefuhrt, daß dae adxkalen dßrlkcééxéeßßeéltjkr:

eine Altermtivc wollen: die Abdication axlcr Rxchkk- .

des Landes“ zu ihren Gunsten, oder ,'denBisrgcrrtegd XFWUYKUM der Tagsahung verlangt die Auflosung des Syn kEs isi mehr als Vertreibung der Jesuiten aus der ganzen Schwe'zßführte Unterhatid- Wahrscheinltch, daß eine lochl und ehrcmtzxvreth S Der egcnwärtige lung zu diesem Resultate gefuhrt haben, It 11th die Ik vaten zu be-

um dort die theologische Schule zu leiten. Die Radikalen verlangen,

in Verbindung standen, Späker, als diese Partei auf die öffentlichen

daß man sie vertretbe, und behaupten, daß die Souverainetät des

Papst hätte seine Autorität nicht verweis ,

,

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