1847 / 325 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

. danken anges dieser Rede uns sreyen, daß. unsxr JFCÜJRF 9,1301? e„„sexdeI13i11'ung und unsere Fortschritte den Amen- kanm! nchY S"“?ITMMYZ an die beiden großen deutschen Begebenheiten,

Herr her: 1 Kunß welche dem Gedanken Flügel verleiht“, der an d" Erßndängnnök an diégidße moralische Revolution, welche das Chri- Buchd7"ck?o::n séjnen gröbßen erthümern gexeinigbund deri Fortschritt der Y:;Ynseit möglich gemacht hat, „1111 die Nesormanon“, sxirie Betrachtmig der Entwickelung Deutschlands. „Die cxmcxtkamsche Freiheit , sagt er, „ist die Tochter der britischen Freiheit, und [tx jmd betde__d1e Kinder der Rxfor- mation. Aber weder die enqlische noch ,die amerikan11ch§_Nevol11tion hatten ausgeführt werden können o ue den Berstqnd jener magischen" Kunst, welche der Bürger von Mainz unbewußt als em Werkzeug der burgerxichen und nqujösen Freiheit erfunden hrrite.“ Indem er-so auf dem Deutirhland ci- genihiimlicben Gebiet der geistigen Bildung semcy “(Standpunkt x_nmmt und von dem Grundsas auSgeht, daß „das Charaktmsiqche dcr deunchen Civ:- 1isation in jedem Stadiumvihres Fortschritxs darin bcstcht, daß die geistige Entwickelung stets die soziale-übertroffen habe und die, Bildung des Gei- stes stets dem sozialen und politijchen Zustande der Nation vjoraus gewesen sei“, findetergewiß den einzigrichtigen Weg, um scmemPlane gcmäßden Nachweis 11 liefern, wie der gegenwärti e nationale Charakter der Deutschen fick) gebildet ,at und welche Resultate von skiinem weiteren Fortschritt erwartet werden können. Zu der eigeuthiimlichen Bildung der deutschenSchriftsprache fiehtHerrWheaton den ersten Fortschritt. Er zeigt, wie dicselbe fich aus dem Gelchrtenstandc entwickelte, der, getrennt vom Leben und unbckannt mit dem Volke und al- ler praktischen Beschäftigung, in seinen Büchern lebte, wie Luther dicse Sprache zu seiner Vibel-Ueberscßung erfand, wie fie unter dem französischen Einfluß dem Untergange nahe war, aber cndlicb in der Mitte dcs achtzehn- ten Jahrhunderts in einer reichen Literatur herrlich aUSJebildct Wurde. Doch sie sei das Eigenthum der gebildeten Stände geblieben, und die alte Trennung zwischen den Gelehrten und dem Volke habe fortbcstanden. „Dic niederen Stände müffcn ste erlernen, gewissermaßen wie eine fiir sic todte Sprache, um vollständig in den Geist und das Verständnis; ihrer klassischen Schriftsteller einzudringen.“ Erst in neuester Zeit bcginnen die Schranken zwischen dem Volke und seinen Männern der Wiffenjchaft und Literatur zu faiien und die Allen gemeinsame Sprache als cin mächtiges Mittcl zur Ausbildung der Nationalität zu wirken, wie es in England und Amerika immer der Fall war.

Die Freiheit der Glaubens-Mcinnng, Welche die Reformation nach vielen Kämpfen errang, isi Herrn Wheaton ein anderer charakteristischcr Zug deutscher Civilisation. Er beleuchtet den Kampf um dieselbe von dcn Zci- ten des Johann Haß bis zum Ende des dreißigjährigen Krieges. Als eine der wichtigsten Folgen der Reformation bczeichnet er dann die Eman- cipaiion der philosophischen Schulen von der Ober-Anfficht der Kirche; aber hier isi es eben, wo wir den Nachweis des Einflusscs der neueren Philo- sophie aus den Fortschritt der Nation vermissen. Herr Whraton sagt da- gegen: „Es kann nicht, wie ich glaube, geleugnet werden, das; die hierdurch erlangte philosophische Freiheit oft in Ziigcllosigkcit aiisgcartet und dnrch die Erfindung metaphysischer Systeme gcmißbraucht worden isi, dercn grund- loses Gebäude in einen dichten Nebel verwickeltcr Terminologie eingehüllt ist, welche den Sinn verdunkelt, den sie aufhellcn soll. In den Schriften der dcutschen Philosophen sucht der (Heist des Lesers häufig vergebens den Sinn zu entdecken, welcher sich seinem Verständnis; entzicbr, ciiigébiiiii in eine dunkle Wolke von Worten, die uns oft an die mystische Phrascologic Plato's erinnert, während fie dcr Anmuth der reinen und makellosen Dic- tion deffelben entbehrt.“ Doc!) fiigt cr glcick) hinzu: „Man kann indeß, War; die äußere Form der deutschen Philosophie anbetrifft, zugeben, das; sie mächtig 'die-allgemeine Bildung befördert hat, welche dem deutschen Geiste 11) charakteristisch i_st. Wenn sie nicbt nene Wahrheiten entdeckt hat, 111-5991- (1119 der metaphvfijchen Namr des Menschen und anderer Wesen, so hat sie Zvemgftens 1116 eine Uebung res Geistes gedient und hat 1eiche Früchte

m ihrer Anwendung auf andere Sjudien, wie die Geschichte, die Juris“ prudcnz, die Theorie der schönen Künste nnd die Kritik, getragen.“

Die in gewissem Grade buritanische Rcchtqläubigkcit des erusien Ame- rikaners hindert ihn, die Bedeutung und den Nußcn der freien philosophi- schen Forschung fiir die geistige Entwickelung Dcntschlands zu würdigen und in die Tiefe der philosophischen Systeme zu dringen, die er einer kurzen Kritik unterwirft. Hcrr Whenton betrachtet die Systeme von Leibniiz, Kant, Fichte, Hegel, Schelling, aber er ist „froh, aus diesem dunkcicn Lib- grund deutscher Mctaphbfik und Theologie hcmnöznkommcn““, nachdcm er als eine Folge derselben die Untergrabmtg des religiösen («ölmibcns erkannt

hat, Die gegenwärtige religiöse Bcwcgimg, die Wirksamkrit Schrlling's als Philosophen und Neander's ais Thrologcn ist ihm Writer nichts, als ein Kampf gegen den aniffercntismus und die Zircligiosität, welche er, son-

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derbar genug, neben den Lehren Jichte'ö und Hegel's dem vermeintlichen Unglauben Jriedrich's des Großen zuschreibt. „Jene neue und gefährliche Geßalt“, sagt er, „welche der Unglaube kürzlich in Deutschland angenom- men hat, und durch welche der solide Beweis des historischen Cbristenthumö den schattenhaften Unrealitätcn der grundlosen Visionen eines Strauß Play machen soll, wiirde wahrscheinlich niemals in jenem erleuchteten Lande auf- genommen worden sein, wäre nicht der öffentliche Geist vorher vergiftet und zu ihrer Aufnahme durch den Zauber vorbereitet worden, welchen das in- tellektuelle Uebergewicht und das Beispiel cines Herrschers ausübte, der von dem preußischen Volke immer als der Urheber seiner nationalen Größe be- trachtet worden isi.“

Mit größerer Vorliebe und ticfcrcm Verständnis; betrachtet Hcrr Whea- ton hiernächst als einen weiteren Zug deutschen Fortschrittes die glänzenden Arbeiten der nationalen Geschichtsforickmng und endlich die politische Rege- neration des Landes nach der smnzöfischcn Invasion und nach dcr Einrickp- tung deutscher Ständc-Versammlimgcn, Tiefe Dinge sind uns Allcn viel ausführlicher und in gründlichercm Zusammenhange bekannt, als fie bi" dargeiegt werden, aber wir freucn uns korb, die in ihrem Grundton richtig aufgefaßtcn und mit Liebe behandelten Verhältnisse den Amerikanern be- kannt gemacht zu sehen. Man erfährt dort, welche Bedeutung I)iänner, wie Leibnitz und Stein fiir Deutschland, als llrhcbcr der 11111111111106156cr- maniac und der Quellensammlung deutscher Geschichte des Mittelalters hatten, wie unsere heutigen Gelehrten Pers, Dahlmann, Lappenbcrg n.s.1v. durch Bearbeitung dieser Werke den nationalen (Heist Deutschlands, der anf dcm Schlachtscldc von Jena für immer unterdrückt 311 sein scbicn, mächtig beleben und in Verbindung mit dem Volke treten, nachdem Preußens Nc- formen durch die Stcin-Hardcnbergschc Gesetzgebung die Frciheit dcs Eigen- thums und der Person, bürgerliche und politische Freiheit angebahnt und hergestellt batten, wie ferner die Bildung dcs deutschen Bunch, die Ein- richtung constitutionellcr chicrnngöformen in den klcincrcn Bundesstaaten, die Herstellung des Zollvereins, „das größte Ereigniß in Deutschland seit dcm wiener Kongreß“, und cndlicb die Brrufnn! eines Vereinigten Laud- tags in Preußen das Gefühl der National- Einycit gestärkt, das deuischc Volk in Verbindung mit seinen Theilen unter einander gescyt und den na- tionalen Fortschritt befördert haben.

„Das ist", so schließt Herr thaton mit einem Blick in die Zu- kunft seine Rede, „das nach vorwärts auf die Verwirklichung jeucr glorio- sen Vision der National-Einbcit gerichtete Streben Deutschlands gewesen, rvrlcbe scine Patrioten ihm als das chte Ziel vorgcstcckt haben. Dieser Fortschritt war langsam,;1bc'r fieber, dcm cigenthiimlicben Charakter und dem Genius scincs Volkes angcmcssen. Die Wand der Trennung zwischen sei- nen Männern der Wissenschaft und dem handelnden Theil dcs Volkes ist nicdcrgcbrochen, und man fängt an, die Nothwcndigkeit zu fühlen, dicsclbe Sprache und dieselbe Literatur fiir alle Klaffcn der Gesellschaft zu brauchen. Die Gctvohnheit, die öffentlichen Angelegenheiten in National- und Pro- vinzial-Landtagen zu erörtern, so wie die Einfiihrung des öffentlichen und mündlichen Vcrfahrcns bei den Gerichten, müssen bald eine Klaffc öffent- licher Männer bildcn, wie sie in jedem freien Lande cntstchcn, und wie sie nur durch ein thatvolles und praktisches “Öffentliches Leben gebildet werden können. Der Herstellung des Zollvereins, durch welchen die große I)iajorität des deutschen Volkes und seiner Staa- ten, und zwar die c1'le11chtctstcn, durch die mächtigen Bande kommerziellen und finanziellen Jntcrcffcs verbunden Wurde, ist die Erbauung von Eisen- bahnen gefolgt, Welche das Land seiner ganzcn jvcitcn Aitsdchnimg nach durchschneiden, das ?)kittclländischc Meer mit der Nordsce und dcm Balti- schen Meere vrrbindend und Gliedcr in der ununterbrochenen Verbindungs- kette bildcnd, mittelst Welcher der alte Verkehr zwischen Europa und Asien durcb Aegypten wicdcrhergcstcllt und durch die ganze nördliche Halbkugel bis an den Golf von Mexiko, so das; sie den Erdkrcis umschlingt, sortgcseßt werden wird. Diese großartigen Vervollkommnungmr in den materiellen Interessen miiffcn nothivcndig auch auf die moralischen Zntercffcn influiren. “Wenn die Hindernisse des freien Handelsvcrkcbrs zwischen den verschiedenen deutschen Staaten und zwischen ihnen und der iibrigen Welt aus dem Wege geräumt sein, diesen Verkehr aber die Wunderbareu Erfindungen mechanischer Wiffenichafk erleichtert haben werden, so ist offenbar, das; dieselben Mittel auch znr Vcrbrcitungpo'litiicher Bildung nnter jenenverscbicdencn Völkcrn beitra- qen miiffen. Wenn der Handelsvcrfehr auf diese Weise gefördert ist, kann der freie Ausmusch der Ideen und Mcinnngcn durch keine Grivalt mehr verhindert wcrden. Wonach die edle deutsche Nation cht strrbt, das haben wir schon spit lange erreicht. Die Revolution, weiche uns unabhängig vom Mutter- landc machte, war das Ergebnis; cincs Versuchs von Seiten jcnks Lauch, 11116311 Sklaven zu machen. In unsercr Hemisphäre sind die Wunderbar- sten materiellen Vervollanmnnngcn das Ergebnis; dieser politischechvolu- tion gcwrscn. In Deutschland können wir hoffen, die materiellen Vervoll-

kommnungen, von denen ich esptochen abe an von y

[irischer 1t-nd sozialerthsiitutinien begleibiet ,zu seYen, wiichéeirßiuÉMlXFz

JITE»! dem Geist des Zeitalters und mit der Bildungsßufe seines

'. R' Handels- und Borsen-Uachrjchten,

Akemel 16. Nov. Getraidebericht. Wei en 11 .

„. ,k . 3 0,11? Umyab U fruheren Preisen. Roggen, die Zufuhr von Polen hat aufqehön „D3 am Wasser war, ist zu 45 Sgr. fiir 109pfd., bis 48 Sgr. für 1*1()_1“x7.?1553 Transit verkauft. Zur Consumtion vom Speicher 56 ;- 57 Sgr. 119x143“ 120pfd. Gerste, nachdem die Brauereien fich ."1 47_48 Sgr. versorgt ist es damit stiller und jest nichts zu verkaufen. Hafer 23 Sgr. Erbsen wcißc 70 Sgr., graue 80 Sgr., grau Transit 75 Sgr. Leinsaat hier: mit ist es ]“th sehr still, 114_115pfd. poln. Saat, mit 61 Sqr. Zillist bc- zahlt, ist nicht mehr am Wasser, auch dafiir kein Begchr vorbanden. Fiir (. 300 Last, welche bei den Thorhändlern lagern, ist kein Käufer zu finden

Flachs, bis 1th noch sehr wenig zngcfiihrt, ist etwas zuerrschiffunä zum Frühjahrspreise und untcr Garantie von 8 J!. tvenigsicnz enommcii

Oclfuchen aus hiesiger Fabrik auf Lieferung bis FriihjaYr 1000 „' 1500 Ctr. monatlich, mit 027; Sgr. p. Ctr. bezahlt.

Spiritus wenig begehrt, 14); Sgr. p. % Richter versteuert.

Heringe, nicht weiter angebracht, behaupten sich im Prcisc. anzunehmen, daß die Zufuhr aufgehört hat.

Steinkohlen, kleine 15 Sgr., große 17 Sgr. p. bicfige Meßtonne. Ein paar Ladun en, die kiirzlich eingetroffen, gingen grbßtcmbeilö nach Tilsit,

Holz, Va km, 1). [auf. Fuß engl., fichtcne 411. Kron 11 Sgr., do.1ste mittel 10 Sgr., do. 21e mittel 9Sgr., do, eichenc Kron 20Sgr., Planken, fichtcne, 33611. Kron ;)?/„„ Sgr., do. mittel 1“; Sgr., Wagenschoß 30 „1 45 Sgr. Pro Schock: Picpcnstäbr, cicbcne Krou 30 Rthlr., Oxhoftstäbc, cichcnc KFZ! [2111 MW., Klappholz 30 Rthlr., Splittholz, sicht. und Faden 4f11ß. 1 t ) r.

Rusfisches Mehl, c. 200 Kullen, ist neuerdings von Stettin [eingr- troffcn und wird zu 80 Sgr. p. Ctr. Verkauft.

W echscl wurden in den chien Tagen gesucht, man bewilligte fiir London 3 Mon. 206 Sgr., fiir Hainbnrg 9 Wochen 45"; Sgr., Silber- Rubcl im Course weichcnd mit 3315 Sgr. ar1§gcboten.

Schifffahrt, Es liegen hier mehrexe Schiffc, welchc Wegen des nic- drigrn Wassers in der Fahrt nicht hinauskommcn können, eben so haben mcbrrre zum Einkommen den größten Theil des Ballastcs in Sec werfen miiffcu. Es wäre schr zu wünschen, das: das Projekt, einen Tampfbaggcr 311 statiouiren, baldigst zur Ausführung kommen möchte, denn die paarTba- ler, wclche jedes Schiff alsdann an Hafengcldcrn mehr zu entrichten haben wiirde, können gar nicht in Betracht kommen gegen den großen Zcit- und Kosicnaufwand, tvelchen das Laden auf der Rhede der Kaufmannschaft Und den Rhedern Verursacht. Kürzlich ivurdc wieder beim Laden auf der Rhede ein Prabm zerschlagen, Und 40 Schock Stäbe gingen verloren, Wodurch der Abladcr c. 1501) Nthlr. einbiißte. Tic kostspieligen Molcnbanten haben bci 111113 3111 Vertiefunq der Fahrt noch nichts beigetragen.

Das hiefige Dampfboot Friedrich Wilhelm 17. ist von Jivei Kanslcit- ten in Windau gcgen cine Micthe von 3500 N. S., freier Holzfcircrnng und freier Affurance bis zum 1. Januar 1. J. engagirt worden, um, sobald die Vcrficherungs-Policc hier ist, nach dort abzugeben und dort licgende Schiffe nach See zu bugfiren nnd ankommende hinein zu bringen. Auch soll abgsmacht rvordcn sein, daß die Windancr, wenn es ihnen konvcnircn solltc, das Boot gegen den Kaufpreis von 21,000 Rthlr, bch111tcn können. _ Es wäre zu bedauern, Wenn dieses schöne Boot nicht ziiriirkkchrcn sollte.

Der hiesige Schiffsbau gewinnt immer mehr an Ausdehnung; wie man hört, sollen wieder zwei neue Wcrftpläßc angelegt werden.

St. Peter-Zburg, 31. Okt. (12. Nov.) Jn Talg 111111 es still, da es an Schiffen fehlt und anch die JahreSzeit so spät wird. Gelb 21111111 ist zu 120 No. geschloffcn worden, Wozu noch Abgcbcr. Seifen fehlt. Weiß ist auf 137 No. gehalten.

Pottasche wird bei Kleinigkcitcn 311 78 No. gcmacht.

Hanföl zum Konsumo in 1696 15 No. geschloffcn,

In Hansen wird 3111“ Verschiffung nichts mehr 1111113111151.

Die Preise von Leinsaamen weichen, da es an Schiffen mangelt iind Mancher noch Reste gern placircn möchte. Bester ?)koschansky von 24-72 .'1 26 No., geringeres 22 a 24 No.

Roggen hält man 9. Mai auf Prris, 197; No. wird gefordert, wiih- rend ](1(„'11 zu 17_16'5 Ro. zu bach ist.

Weizen ganz nomincil.

Hamburg 34,96- «1 „3715.

London 372, :; 38.31-z.

Es 1,1

Amsterdam 191 „1 1917. Paris 400 ;1 401'7.

Allgemeiner Anzeiger.

9 Bekanntmachungen. "0 7' [1098] Steckbrief.

Der angebliche Regierungs-Asscffor nnd Hmtptmann a. D. Max Friedrich Wilhelm Müller hat sich der Anfertiqnng falscher gerichtlicher Dokumente und mittelst der elben verübter Betrügereien dringend ver- dächtig emacht. Da fich derselbe von hier heimlich entfernt Sat und sein egenwärrigcr Aufenthalt nicbt zu ermitteln gewesen isi, o werden alle Civil- und Mili- tair-Vehörden des In- und Auslandes diensterxcbensf ersucht, auf den :c. Müller, welcher 45 31111 alt, von mittlerer Statur ist und braunes Haar hat, zu vi- iliren, ihn im Betretungsfallc verhaften und unter 1cherer Begleitung mit den bci ihm sich ctwa vorfin- denden Geldern und Effekten an die hiesigenHauövoig- tei-Gefängnisse abliefern zu lassen.

Es wird die ungesäumte Erstattung der dadurch ent- stJndenen baaren Ansla en und den vcrehrlichcn Bc- YYY)! dcs Auslandes ene gleiche RechtswiUfährigkcit

[ Lk .

Beklin,„„de„n 11. November 1847.

Komgliches Preußisches Kammergericht.

*

[7 89]

[9721 , Nothendiger Verkauf. JUÜkUMVUs-Senak des Jbrkiglichen Kannncrgcrichts in , er 111.

Das „im Niederbarnimichen Kreise der Mittelmark bc- le, ene, nn Hypothekenbuche des Köni lichen Kammerge- n W 799117 9351 verzeichnete fühcre Erbpachts- Vorwerk, 1th Rittergut Zehlendorff, abgeschäst auf 40-051 T.!)k' 3 S*": 10 M' „zufolge der nebst Hypo- thekenschcm und Bedingungen m der Registratur einzu- sehenden Taxe, syll

am 2. Ma11848, Vormittags 10 Uhr an ordentlicher GenchtsßeUe-ksubhastirt werden. ,

Hierbei wird jedoch ausdrucklich bemerkt, daß die Erb- pachts-Gerechtigker1 von den zeither mir dem GM ge- meinschaftli bewirthschqfteten „Zehlendorffer Kirchen- und Pfarr- ändereien nicht mit Gegenstand der Sub- hastation ist.

Die dem Aufenthalt uach sentcn, als: ,

a) der Kolomst J. H. Hansen, 1110110 dessen Erben,

b) die verehelichte Biiditer Blankenburg, gebo1ene Sa- omon,

c) der Tagelöhner 3. Chris. Benßien, 1110110 dessen

Erben werden auÉesordert, 1ch ur Wahrnehmung ihrer Rechte in diesem ermine g eich_alls zu melden.

[968]

unbekannter: Real-Jnleres- [1096]

tag

Der Magisirat.

Ediktal-Citation des Land- und Stadtgerichts zu Cbslin. '.

Nachdem iiber das Vermögen des Kaitfmanns G1:- stav Schirmer hicrsclbst mittelst der am 20, August und - 7. September d. J. publizirten Verfiigung vom 3. Au- gust d. I. der Konkurs eröffnetworden, Werden sämmt- liche Gläubiger desselben hierdurch aufgefordert, ihre Ansprüche an die Konkursinassc in dem zu dem Ende auf dcn 28. Fcbrnar 1848, V. M. 9 Uhr, in 1111- serem Geschäftslokale vor dcm Herrn Zitstizrath Mah- lendorff anberaumten Termine anzumelden und deren Richtigkeit nacbzuivciscn, widrigcnfalls sie damit ivcrdcn präkludirt und ihnen deshalb, den iibrigen Gläubigern gegeniiber, cin ewiges StillschWeigen wird auferlegt wer- den. _ Den auswärtigen bier unbekanntenGläubigern Werden die Justizräthe Vellnow und Leopold und Ju- ftiz-Kommiffarius Eckardt hiersclbst zu Mandataren in Vorschlag gebracht.

Notthndigcr Verkanf. Stadtgericht zu Berlin, den 10. August 1847.

Das dem SchiffScigentbiimer Carl Lndwig Krüger gehörige, hier vor dem Rosenthaler Thore am Wein- bergswcg Nr. 15 bclegene Und im Hypothckcnbuchc von den Umgebungen Berlins 761. 27. Nr. 1758. verzeich- nete Grundstück nebst Zubehör, gerichtlich abgeschäßt zu 5825 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., soll

am 14. März 1848, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtsstellc snbhastirt werden. potbekenschcin sind in dcr Registratur einzusehen.

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 11. Oktober 1847.

Das dem Dachdeckermeister Johann Friedrich Hilde- brandt gehörige, in dcr Oran_ enstraßc Nr. 54 bclegene, int Hypothekenbache von der *ouisenstadt 761. 12. Nr. 811. verzeichnete Grundstück, gerichtlich abgeschäyt zu 22,291 Thlr. 16 Sgr. 10 Ps., soll.

am 19. Mai 1848, Vormittags 1111hr, an der Gerichtssiellc subhastirt Werden. Taxe und Hy- pothekenschein find in der Registratur einzusehen.

Bekanntmachung.

Behufs Ausloosnng der Nummern der hicfigen Stadt- Oblkgaxioneii, wclche gemäß Allrrhöchsten Privilegii vom 14. Marz 1845 (Ges.S. pro 1845 S. 209) im Jahre 847 ZU amortifiren find, steht ein Termin auf Mon- k)?" 6. Dezember c., Vormitt. 10 Uhr, im Mag'sklaks-Sesfions-Lokale an, was wir hiermit zur all ememen Kenntniß bringen,

Uemel, den 16. November 1847.

1 [1051]

Minden

[1032 6]

111111 51151911199111115; 211 1119591101911.

11911111, .“1111 1. [*im'cmixck 1847. 11111151]! 11111]

Kbin-Mindencr Eisenbahn. Tägliche Abfahrten dcr Personenzüge: von Mindcn nach Hamm Morgens 7 Uhr, Deutz (Köln) Nachmittags 12 Uhr 45 Minuten. Der lcßtc Zug schließt in Minden an den um 12 Uhr von Berlin und Braunscthig eintreffenden Zug an.

])iujmiixa," 1111131191" 91111 (3011001711911 tick ])111581- 5611911 1111111111: 11131 "0111". 1:1 Co., 31117 Zarin, 971211111: 111711 1191153 11111" (1111 1./lZ. 06281111)Ql' 1]. .]. 91:1'i-"11icnt1911 (3011011115 i11 [Zuriiu 7.11 1:1*]11:l)911 «iin- zciwn, 1911101211 109111111älii'gcim'rwkt, 1]i1:]1911*ci[c111]1211 6011110115 [11.11 5pii19310113 (11:11 28311211 äiozez 11111 11 1113 bei (11:11 Unterzeicbnutcn 2111" 0111119101103

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N, .'1 x; 1: 11 a r, ]Z1*i'1(]1-1'311*.“1l*513 R0. 5.

scheinigcn, dariiber mit dem bestellten Koniradiktor, auch nach Befinden untcr einandrr rechtlich 311 vcrfal)“ " binnen 3 Wochen zu beschließen und sodann den 17. 3111111848 dcr anotulakion der Akten, endlich auch den 31. Augnsi 1848 ,

dcr Publication cines Erkenntniffcs, wrlcbcö 0999911 der Außcngeblicbcnru Mittags 11111712 Uhr silk MM“- erachtet Werden soll, gewärtig zu st'm- (

Dascrn aber in dem zuerst gcdachtcn Trrznmc abwcscnde Körbiß oder dessert unbckmrntc Leib-rscrbcn odcr diejenigen, welche Anjprüchc an sern Bcrmogcn 111 machen haben, nicht xrschcmcn „sollten, so wird der Ab- Wesende fiir todt erklart und sein Nachlaß denen, Welche das nächste Recht darauf dargethan haben, ausgcant- wortct, seine Lcibcöerbcn aber und diejenigen, Welche Ansprüche an seinen Nachlaß zu haben vrrmeinen, 1911- den fiir ausgeschlossen, ihrer Rechte und Anspriiébc, so wie der Rcrbtötvohlthat dcr Wiedereinsetzung in den vorigcn Stand, fiir vcrlnstig erachtet Werden.

Schließlich bedeuten wir nach der Bestimmung unter 111. dcs allerhöchsten Mandats Vom 13. November 1779 die auswärtigen Jutercffentcn, einen Gcbollmächtigten

[1086] Der am

nige Nachricht über

Taxe und Hy, ' mcht zu erlangen geweicn.

von 200 daß

Johanne Dorothee, deren Ehemann, Mßr.

bei uns angetragen, in eröffnen beschlosscn

etwanige Erben und alle diejenigen, haben vermeinen, an kn'efiger Gerichtsstelle,

Per on oder durch zu erscheinen, ihre

Die Schuldentilgungs - Kommission,

Edictal-Citation. 30, Dezember 1784 allhier geborene Zo- hann Gottfried Körbis ist im Jahre 1806 unter das Jscnbnrqschc Militair-Corps gegangen und scitdem ci- * sein Leben oder seinen Aufenthalt Zu dem von seiner Mut- ter, Annen Sopbicn Körbiß. am 22. August 1834 all- hier errichteten Testamente ist demselben ein Erbthcil Thlr. ausgescst, und sind ihm für den Fall, er dasselbe nicht fordern und ohne Leibeserbcn ver- sterben oder aber gescsiick) fiir todt erklärt werdcnsollte, geb. Merker, verehci. Brauer, und Friedrich August Brauer, als Nacherben subsiituirt worden. Lcßterc haben auf Ein- leitung des Ediftal-Prozeffes resp. zur TodeScrklärung ves Achscndcn und zur Ermittelung seiner Leibeöerben daher wir denn auch diesen Prozeß haben und nach bestehender ge- eslichcr Vorschrift und wegen Unbekanntschaft mit den ctwanigen näheren Erben des gedachten Johann Gott- fried Körbis nicht allein ihn selbst, sondern auch “dessen wclche au? irgend einem Rechtsgrunde Ansprüche an sein Vermögen zu hiermit öffenilich vorladen, den 22. Mai 1848 Vormittags nm 10 Uhr, in ehörig legitimirte BevoUmächtiFte nsprüche anzumelden und zu c-

rm Gerichtsstclle zur Annehmimg künftiger Ausfertigun- gen zu. bcsieblcn. Rötha, den 13. Novrmber 1847. Freiherrlich Fricsensche Patrimonialgcrichte. F. Kubrick). (5). Schösser.

1.095 b [ Am lik November, Abends 7,1lhr, cnisch1ief zu einem besseren Leben nach einer achttägigcn Krankheit die Ver- wittwctc Kammerhcrrin Baronin von Medem, gebo- rene Gräfin von Wallwiß, im kiirzlich zuriickgeleg1111 73s1en Lebensjahre.. Wer die Verewigte kannte, Wird ihr eine stille Therlnahme widmen.

Berlin, den 20. November 1847.

Friedrich Graf zu Solms-Baruth, Im Auftrage und Namen der iibrigen Anvrrtvandtcn.

Unzer €011110i1' 11111] Nchx-oi-chcbiii't (('-"1111111" 11111131" (]1111 binäcn Ua. 15) [109411] ist jetzt 111 "115919111 [11111511

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1

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325.

Z,! n h a l t.

Amtlicher Theil. .. - '

Inland, Berlin. “Der Brand im Tanrmcrwalde. _ Nb 1'111-P19v1113. V1'kkcl)r auf dem Syov,zm„«[„ „xtc NYntugö-Wrstalt 111 Dunrltbal. "- Schrciben aus 9.11crskbllkg-_„ (Sparkaisen-Ucberncht.)

Deutsche Bundesstaaten. Königreich Bayern. Gcscbrnk fiir *))krbmcd Ali. _ 11 bnigrcich Hannover. Hofnacbricht. _ Groß- bc1*;ogtbnm Baden. Verordnuiig wegen der Stcner- Erbcbnnq. _ Bksllch des Prinzen nnd dcr Prinzessin Karl von Pmrßen in Mann- beim. _ ?lbgcordnctcnwabl in Karlsruhe, _ J-rcie Stadt Frank- fnrt. Dcr Kurfürst von Hoffen "i".

Oesterreichische Ykonarcbic. Wien. Niickkcbr drs Kaiscrö und der Kaiserin. _ Ter Svnrikus ])1'. Banks ans Hainburg. _ Triest. Rcise der Herzogin von Parma. _ Venedig. Vice-Admiral “Dandolo +.

Rußland und Polen. St. Petersburg. Nachrichten vom Kauka- sus. _ Schiffbmcb.

Frankreich. Paris. Tic schwcixcr Angelegenheiten, _ 0,5111!“ Bresson 11111) das “))kinisterinm. _ Srbrcibkn der Königin Pommcl). _ Das (Töciicral- Conseil dcs Stine -Dcpartcmc1116 gcgen Handelö- Freiheit. _ Vermischtes. ,

Großbritanien und Irland. London. Dic Königin Wirrwa- Zahlungseinstcllnng. _ O'Connell's Denkmal. _ Die e11qlische EEcadre 1111 Mittrlmeere. _ Nacknicbten (1115 Siid-Austraiicn, _ Vcrmiscbtcs.

Niederlande. "Il 111 stcrdam. Die spanische Finanz-51'o111111is1'ioi1.

Belgien. Repräsentanten«Kammer. Fortsetzung 'der Adreß-Tix- kussion. _ _Briisscl. Hos-Nachrickit. _ Vermischtes.

Schweiz. Kanton Bern. Kreisschreiben dcs Vororts. _ Stimmung 1111111" dcn Zwölfer- Trrtppcn. _ Abreise des französischen (Löcsandten 11.11» grn »cheigxrtrn Sanf- Conduikö nach Luzern fiir seine Secretairc, _ Tic militairijcch Maßregeln in Freibnrg. _ ,Z3111“iickwcis1111g von neuen- biirgcr Freiziiglcrn. _ Kanton Basel. Marschweigcrunq von Offi- zieren. __Tcriöiroßc Natb vonaneru, _ Kanton Aargaü. Besetzung der [113101in11Tbifchfriffikon und Schivarzenbach. _ Falsches (911111111. _ „11 11111919131111993. Todesart dcs Hauptmann Liufdermaucr. _ K a 11- ton Frcxibngg. Oberst T))iaillardoz nnd der Kriegsratb. _ Der Ein- 31111 111“ Lagmxnngö-Truppen. _ Bericht der cidgcnössischcn Kommisare. _ Tie Anflbiimg dcs altcn Staatsraths, _ Ticprovisorischr chicrnng.

- 3111111111-“291111. * nglien. Rom. *Die “_Pr'cßfrage. _ Florenz. Vermischtes.

Enrnbahnen und Dampfschifffahrt. 1111111, Das Tnmpfschiff „Beetboven.“ _ Paris. Die Bahn von “Dijon nach Cixalons,

HandelS- und Börsen-Nachricbten.

Ein (9111111111999Nicaise de chsei'. _ Verein fiir 111111191112(Icsck)icbte._ Nicdcrrbcimichc Gesellschaft fin" Natur- und Heilkunde 311 Bonn.

Bcilagc.

„Amtlicher Theil.

““Les Königs I)iajestiit haben bei ?'lllcrböchsidcro ?liiivcsrnbcit in dcr ck)ibci11-Prbbin; 1111 Charakrcr-C“rl)öl)1111grn 111 Verleih?" gcrubt: / Ten Titel Stencr-Rafl): “Lem T'bcrStcucr-Jnspcktvr Zinnow zu Trim". Lem 311'cis-E11111cb1111'1' Hecking 311 Neuß. Den Titel Ranzlci-Natb: "Dom Kauzlci-Znspciwr Koschcl beim Tber-Bcrgamt 311 Bonn, Den Titel 311.1111111cr3ic11-Rath: _ “;))kas111incn-Spi1111erci-Bcsißcr Jung 311 Jungcnibal, 5111913 2111191191901. Dem Fabrikbcsißcr T'Estcr 311 Vallendar, Dem Fabrikanten Krssclkaul 39 Aachen.

; T 1111

"1

»7- Ein Gemälde von Nicaise de Keyser. Der bcriibmte Künstler hat in Folge einer Vcsicllnng von Scitcn Sr, Königl. Hoheit des Prinzen von Preußen einc Sage aus dem chen

' dcs 1191611 Maiers» Mcmlinq, der in Deut (bland mehr unter dem irrigen .] .

Namen Hemling bekannt ist, bemttzt, 11111 cm höchst an*,iehendes Gemälde hervorzubringen. anolge jener Sage soll einst zn Brügge ein Soldat in sehr krankcm Und crscböpftcm Zustande 11111 die Aufnahme in das dortige Hos»- pikal deshciligcn Johannes gebeten und solche a11chcrbaitenhabcn. T111chdicsorg- fältige Pflcgc der der Ordcnöregcl des heiligen Augiisiin angehörigen Nonnen jenes 5213939011113 endlich wieder zu Kräften _qckonnncn, soll er 5pinsel 11111) "Farben begehrt und 311111 Dank fiir seine Pfirge einige vortreffliche Bilder ausgefiihrt haben, woran 1111111 denn alsbald den bcriihmtcn Maler Mem- ling erkannt haben soll. "Dc Kevser hat nun angenommen, daß der in dcr (Honesnng begriffene Maler von der Herzogin Maria von Burgund und ihrem Gemahl, dcm Erzherzog “))?axiiniiiau von Oesterreich, nachmaliqcm Kaiser von Deutschland, einen Besuch crbält, rin Vorxang, der nach'dcr Zeirrcchmmg fiiglich stattgobabt haben kann. Die a11iprcchcndc11Motivch dic 11111lc1“ischcn Gegensätze, Welche dieser Gegenstand darbickct, hat 111111 unser Künstler mit der Feinheit dcs Sinnes, mit dem gewählten Geschmack, Welche ihm eigen sind, mtögcbeutct nnd dabei zugleich in Benutzung der Portrait?- der historisch bckanntcn Personen, in den zeitgemäßenTrachten, wie in dcr Ansbildung der ganzen Rämnlichkcit cbcn so viel genaue Kenntniß, (1113 ein löblicbes Streben nach Treue bewiesen. Einc etwas nähere Be- schreibung des Bildes diirfte daher besonders solchen, 111111111" uicht Gelegen- heit haben, dassclbe 311 scben, vielleicht erwünscht sein.

Dem Bcscbairer links sebcn wir in seiner cinfmbcn T'rmbt ais Kranken dcn Mam, welcher seinen Blick von kincm großen Buch auf seinen Kniecn voll Ehrerbietung zu dem sich gegen ihn hcraubewegcnden Fiirstcnpaar cr- hebt, Zu den Zügen, in der blasen Farbe seines Gcficbts erkennt man noch die Spuren seines Leidens, und eine Anstrengung, welche er macht, um anfzustehen, wiirde vicllcicbt vergeblich sein, Wenn er nicht liebrcich durch eine noch jugendliche Schwester des Hospitals, in dcren schönem Gesicht sich die Reinheit ihrer Seele spiegelt, unterstüst würde. Hinter dem Seffel des Malers fickt man den Geistlichen des Hoöpitals mit gefalteten Händen, Zn semenZiigen spricht fich das Gefühl des freu- di eu Danks aus über die AuGzUchnuug, Welche dem großen Künstler zu T )eil wird. Unweit von ihm, rnehr im Hintergrunde, befinden sich noch zwei andere SchMstern des Hoßpttals. Zu der Ecke, anz im Vorgrunde, ein Tisch, worauf Pinsel und Palixtte, ein aufgesgchlagenes Buch mit Miniaturen und verschiedene Gefaßc eben so malerisch angeordnct, als meisterlich gemacht smd, Alls der anderen Seite des Seffcls

Allgemeine

231011

D cm T 1111 T 1111 T* 1'111 „.

1 1111 -*R 1 cm

Fabrikanten Jansen zu Montjoic.

Kaufmann und Bauquier LUckkUll'Vks 311 Tiiffcldorf. Kaufmann und Fabrikanten Trovit 111 iVix'ilbrim a. d. 9111111". Fabrikantrn Jorstm a 1111 zu Werds". ' * Fabrikanten Siebel 311 Barmrii.

Fabrikanten Gral) 311 Solingen.

Berlin, den 20. 2119911111111“. Zim? Königl. Hobeit dic Verwittibrrc Fran (Vroßbci'zoqin von ?).)iccklcnb 11 rg:Schwcrin und3391191111111Tmbtcr, die Hi'r- zogin Luise Hoheit, sind nach Schwerin zuriickgrrrist.

Bei [*r-x bcnte bclndigkcn Ziehung der 41111 Klass? 96s11'r Königl. Klassen-Lotkcrie fiel 1 Hauptgewinn von 30,000 Rrhlr. 11111“ Nr. [4,220 111111) Breslau bei Schreiber; ! „(3119911119999 119111041110 Rtblr. anf Ni", 15,719 in Berlin bei Se'r'grr; ] “Gewinn von 5000 Rtblr. auf Nr. 72,951 nach Breslau bci Schreiber; 4 (Nwinnc 311 2000 Nthlr. fielen auf Nr. 213. 14,281. 40,808 und 83,028 in Vcrlm bci Grack und bei Moser, 1111111 Breslan bci S11)rcibcr und nach Magdeburg bei Brauns; 28 Gewinne 111 “1000 Riblr, auf Nr. 5559. 9999, 11,519. 25,677, 28,292. 39,672, 32,366. 34,225 31,257. 31,451, 39,391, 49,172. 49,252. 41,975. 46,491. 47,151. 48,340. 49,383. 59,406. 60,999. 61,090, 62,318. 64,587. 65,951“). 78,905. 81 1,003. 2,0551111d 84,904 in Brrlinbei Aron jun., bci Dett- 1nann,b1*i31[age, 211111]bciMaßdorffnnd 3111111 bei Sergei“, 11991B1'csl1111 bci Holschau, 2111111 bei Löwcnstcin und bci Srbrcibcr, CölnbciKrauß und 3mal bci Rcimbold, Crefeld bci Meyer, Danzig bci 911113911, Triesrn bci Abraham, Diisseldorf bei Simon, Clbr'rfcld bci Heymcr, Jiitrrbogk bci ?lpponiuö, Königsberg in Pr. bci Samtcr, Liegnitz bei Lciigcbkl, L))kagdcburg bci Elbthal, Naumburg bci Vogel, Potsdam bci Hiller und nach Stettin bei Wilsnack)“, 39(Irwinnézu5009111311“. auf Nr. 2518. 3133. 3641. 6051. 9779, 14,597. 15,948. “13,172. 22,023. 23,234. 25,800. 28,594. 32,751, 39,196. 39,557. „49,796. 41,119. 41,253. 41,400. 43,8!3. 44,509. 48,515. 48,790. 50,946. 52,199. 52,290. 01,121. 02,113]. (14,851. 71,433. 73,172. 75,757. 76,213. 78,293. 78,253. 80,879. 81,053. 91,991 und 84,699 in Berlin 3111111 bei Burg, bei 9221115110117, bci Mcndhcim und 3111111 bei Secgcr,nach BonnbeiHaast, Breslau 4111111 bei Schreiber, Bromberg bei George, Cöln 211119 bei Krauß und bei Rcimboid, Düffcldorf bei Spay, Elberfeld bei Brüning, Elbing bci Silber, Halle 3111111 bei Lehmann, Iserlohn bei HcUnm'nn, Liegniß bei Leitgebcl, Magdeburg bei Brauns und bei Rock), Merseburg bei Kieseibach, Miinsier bei Windmüllcr, Naumburg bci Vogel, Neumarkt bei Wirsieg, Potsdam bci Hiller, Schönebeck bei Flitncr, Schweiduiß bci Scholz, Stettin bei Rolin und bei Wilsnack), Thorn bci Krupinsky, Wirtcnbcrg bci Haberland und 1111chZki§z Hei Zürn; 44 wainne zu 200 Rthlr. auf Nr. 323. 529. 1180. 1899. 4800. 5288. 6097. 73-72. L581. 11,599. 11,738. 12,247, 13,179. 18,296. 19,074. 20,290. 23,134. 26,197. 20,388. 29,869. 39,167. 32,299. 45,261. 46,937. 48,770. 49,656. 52,222. 52,491. 55,611. 57,599. 62,312. 62,691. 63,598. 00,839, 69,471, 71,628. 72,219. 72,539. 72,922. 77,296, 99,997. 80,398, 84,321 und 84,02].

Berlin, den 22. November 1847.

Königl. General-Lotterie-Direction.

Abgcrcist: Dcr Vice:Ober-Zägcrtneistcr, Graf von der A sscb ur g Falken stri 11, 111111) Mcisdorf.

Sc, (5411111193 der Königlich sächsische Staatö und Ministcr des Innern, von Falkenstein, nach Dresden.

...*-..- .. „„.

eine andere 1111111111111)? Gestalt, worin de Kcvscr wahrscheinlich

den Arzt dcs Hoöpitals bat darstellen wolLen. Ihm zunächst, und etwa in der Mitte des Bildes, der Erzherzog 8))kaximilicm mit seinen bekannten, aber hier 11011) sehr jngrndlicch Zügen, in dem langen Prachtrocke von rothem Goldbrokat, 19111911 von solchen, die mit der Tracht jener Zeit nicht bekannt sind, leicht fiir einen Sckziafwck nach der heutigen Form genom- men Werden kann, auf der Briist den Orden dcs goldenen Vlicßcs, anf der recbtcn Seite einen kostbaren Dolch tragend. Indem er den Maler Wohlwollend anblickt, deutet er ibm_111it dcr etwas erhabcncn Rechten an, das: er sicb 11icht in seiner Nahe stören [affen möge. An seinem [in- ken Arme fiihrt cr scinc (5511111111191, die_He1'zogin Maria von Burgund, dc- rcn schöne Züge in dkm vollen 031111119 der Jugend und im Befix; eines grlicbtcn ("9111111915 vom reinsten Giiicke strahlen. Sie ist in den prächtig- sten Stoffen von heller Farbe gekleidet. Von der hohen und spitzen Kopf- tracht, Welche bei den 1301111911119 Frauen ihrer Zeit üblich war, 11.1910 111! langer Schleier herab. Tem Fiirstcnpaar schließt sich ein glänzendes (91?- folge 1111. Zunächst zwci Pagen, 111111 [1111111 der eine, ein besonders hub- scher Knabe, die Schleppe dcr Herzogm'tmgt. Von zwei Hoffräulciii macht fich vorzüglich durch ihre feinen Züge eme bemcrklich, Welche, mirkwartZz ge- wendet, sich mit einem jungen 1391119919 Hofe_unterhält.m_0111 3110311, Welcher sich dnrch den cbarakteristiicben K9p1,_ die krgsnge Farbiiug und die tüchtige Modellirung- sehr vortbrilhast auszeichnet, schließt im Vorgrunde auf dieser Seite, dax? Bild ab. Zu dcm 52111111“- grunde dcs Zimmers sieht man die beiden berühmtesien, von Mcmlmg fiir das Hospital ausgeführten Werke anged-ciitet, welche 1911 noch heute als ivtindcrkösiliclx Kleinodien alt11iederlniid11cher Knust arribcwahrt wer- den, ein Altargcmäldc mit Flügeln, gewohnbcb dic Bermahlung der. bei- ligen Katharina genannt, und der beruhmie Reliqinenkasten dcr l)c111gen Ursula, in der feinsten Miniatur 111 Oel, 11111 Vorgängen 111115 dxr Legende diescr Heiligen geschmückt, mit dererrBetracbtqu man- hier eine Person beschäftigt sieht, Die Vertheilung dlkskkaahlkelchcn Figuren „im- Raum, so Wie deren Beleuchtung, ist eben so geschickt abgeniygen, als dle 1111211119- meincn gegen das Helle gehaltenen Farben harmquch zszisgmmjen stmtnreiz. Die meisterliche Pinselfiihrung ist 111 ma11che11 Theilm krafng, m dert mci- sken höchst delikar, an einigen Stellen vielleicht fast zu glatt, der Eindruck

» 1

des Ganzen endlich von seltener “(Flmhkit und Eleganz, G. F, W.

Verein für märkische Geschichte.

In der Sitzung des Vereins für märkische Geschichterom 8. Septem- ber 1847 hielt Herr Rektor Stappenbeck emen Vortrag uber die Rolands-

Novcrnbrr

IUe po “Anßalten des In- uud Ans des nehmen YejleUung auf dieses Blatt an sm Berlin die Expedition. der [lg. preuß.

ntuug: sehreu-Straße Ur. 57.

Jnsertions-Gcbiihr für den Kaum einer Zeile des Allg, „Anzeigers 2 Sgr.

1847.

Uichtam111cher Léheil.

Finland.

Berlin, Nov. öffentlirbcn Blättern 931119119111

*).)

..... Im Laufe dicses Sommers ist in den von einem Brande im Dämmerwglde bri Wesel die:)kedc gcwesmr und dabei dcsscn Umfang stets als höchst bedentknd 119s1bildcrt wordcn. Die Kölner Zeitung 3. B. berich- ist auf Grund einer Nachricht 11116 Wesel, bald 1111111 dcm Ausbruchs des Brandes: „Der Brand im Dämmcrwalde hat so bedeutend um sick) gegriffen, das; man den Schaden jetzt schou 1111f80,000 Rtblr. anscblägt,“ Eine spätere “)?achricht, ebenfalls aus Wesel in derselben Zeitung, bemerkte: „Dcr Dämmcrwald brennt nicht nur fortwaii1'Wd, sondern der Brand hat auch schon dcn Rauhcnwaid erfaßt. "pet: “Schaden mehrt sich mit jedem Tage, mit jeder Stunde 111111 wird bei dcm Mangel an Holz immer sckli1nmcr.“ Diese Nachrichten imd m die meisten inländischen Zeitungen übergegangen 1111991111611 'das, In- tcrcsse des Publikums erregt, da es 111,k1'r Tbat sch1rn„ als sei das Wobi cines ganzcn Landstriäws durch diesen Brand gcfahrdet." Es mag daher anch nicht iibcrsliissig sein, das wahre Sachberhaltmßnoch cht 9913111191101. , Das Feuer ist, wie die Zeitungen richtigmrgcgrbmibaben,11111151“- schei111ich durch die Unvorsichtigkrir zweier 5191111811 111 11118111 11111 kre- f'ern Stangcnlwlz und alten anbriicbigcn (11111111 bestandenen (zorsrortc dcs Dämmcrwaldcs cntstandcn. Dic ungewöhnlich trockene Wittk- 1'1111g, der damals bcrrsibcndc Nordbstibind 11111),th Nahrung, welche das Feuer in dem torfigt'n Boden srlbst, so_ Me 111 den Stock?" der alten Eick)?" fand, ersrywcricn dessen Dämpfung. Turck) dieZichung Von Gräben, 19911) das Brivcrch dcs Erdfcnerö mit nicht brennbarer“ Erde und durch fortgesetzte ?liwstcllung von Wacheii g11111b1e 1111111 1111) vollständig gesichert. Dennoch erfolgte einige «Zeit spater ern 11911)- nmliqcr 211161111111) des Feuers, Welches aber bei rasch1c111_C111grcifc11 bald*11111crd1ii1kt wnrde. Der daraus eintretende 21119111 bcicttigrx 11171? weitere Gefahr. Der ganze Brand 111111111) _anf circa 511 Morgen 75111119 beschränkt, auf wclchcr das ausstehende kicxcrn Stangenbolz und eine Anzahl alter abständigcr Eichen zerstört sind. *Der dadurch verursachte Sch11de11 beträgt hörl) ste1113_2-100 911911". .

“Diese cms amtlichen Queiicn gezogenen Ngchychieir crgeben den Grad der Ucbertrcibmig des der Außuerksamkcn 111 Weiteren Krcqcn kaum Werthen Ercigniiies.

Nhein-Provinz. Der 51" 6111. Ztg. schreibt man aus Clebc: „Das hiesige Kreisblatt lirfcrt cine Uebersicht iiber den Verkehr auf dem Spoy-Kanai seit seiner Eröffnung am 25. August d. F. Beides Vrranlaßt 11115“ 311 cinem kurzen Brrichtc über diese großartige und niiHlichc Anlage. Großartig 1111111111 wir dicse An,- 1agc, da sic eine sehr bedeutende und eben so schöne als solid kon: struirte 31"'1'1111111111schléiis1* umfaßt, und 111113111!) 111991191 wir die Anlage 111 doppelter Bcziehnng: der Kanal r*rb'ffnct der Stadt Kleve einen Wasserweg 111171) dcm Rheine und bietet den Rheinschiffcrn den be- qucmstcn uud sickmsten Wiutcrhafeu dar; denn gerade durch die Kam- mcrschicusc kann der Stand des Binncmvasscrs gleichmäßig hoch gc- haltcn und durch Ablassen des sich so langsam aufstaucndcn Kanal- wasscrs bci cintrctcndcm Tbauwcticr rinc sofortige: Counnnnicaiion mit dem Rheine hergestellt werden. Der Nachweis im Kreis- blatt ergiebt binnen dcr zwei Monate ein Durchschlcnscn Von 207 Rbcinschiffcn, einc Einfuhr 9911 70,000 Ct1'11.,„ eine Aus- fuhr Von 6000 Ctrn. und eine 1891111191111“ der Stadt 1111 Wcrstgeldern 9011 177 9119119. bei eincm Anlage-Rapital von 11111“ 6000 Rthlrn. Tie Kairal- 1111d Schlcuscngc'lder sind im Tarife, wclrhcn die Nr. 28 der Gcsel,1-S1*1111111l111111 mittbcilt, änßrrst billig gesetzt, und die Wintcr- und Hascnschuy-Gelder betragen pro Rhein:, resp. Dampf-

Sänicn. Derselbe stellte die verschickenen Meinungen früherer Autoren ncben einander, s11chtc deren Unbaltbarkcit 1311131119911 und entschied sich zu- cht dafiir, das; dicse Standbilder, die 11111“ in dcm (111111 Sachscnlairde und den von Sachsen gcrmauisirten angränzrndcn Ländern, bcionders zahlreich in der Mark Vrandcnburg vorkommen, urspriinglich die Marktgerechngkett ausdrückten, dann aber iibergingcn in die Bedeutung von Zeichen höherer Gerichtsbar- keit. Der König!. Hofschanspieler B. Schneider gab Mittheilungen über Johann Karl von Cckenbcrg, genannt dcr starke Mann, der als Königl. Hof-Komödiant 3111 Zcit König Friedrich Wilhelm'ö [. unter Anderem in demjenigen Hanse (Zimmer- und Charlqttcn- Straßen- Ecke), worin die Gesellschaft ihre SWUUJM hält, icin Thcater bauen wollte. Die merkwürdigen Vcrbältniffe dicses Theater-Prinzipals, sowohl in kunst- als sittcngcscbicbtlichcr Hinsicht für Berlin, die yon ihm gegebenen adelichen Affemblccn, dic Beschwerdcschrisrcn “cc.- Magistrate und Universitäten von Frankfurt 11.17. und von Halle boten dcn Stoßder Unterhaltung, entlehnt bisher unbenußten Aktcnstiickcn drs Geheimen Staats-Archivcs, aus denen ein vollständiger Ueberblick iiber die cigeuthümlichcn Tbeater-Verhäitniffe jener Zeit gegeben wurdc. Schließlich machte der Direktor von Lcdebur aufmerksam auf ein fiir die Königl. Kunstkammer acquirirtes Siegel, durch welches zum erstenmal bekannt werde , daß der Franziskaner-Ordm eine besondere Ordens- rovinz „Marck“ gehabt habe, und knüpfte hieran Be- trachtungen iiber die provinziellen Gliederungen der mehr militairisch orga- nisirren Ritter- und Bettcln1öncl)s -Ord1*11, gegenüber der mehr patriarcha- lischen Filiations-Verhältnisse der Benediktiner, (Zisterzienser, Prämonstra- tenser, und wies darauf hin, daß [estercs durch Stammtafcln, erste- res durch charthoqraphische Darstellungen am besten klar und übersichtlich zii machen sei. In der Sißung vom 13. Oktober besprach Herr Direktqr von Ledebur die Bedeutsamkeit der Forschungen, welche in Melly's „Bci- trägen zur Siegeikunde des Mittelalters dcm Vereine zum Gcschenk uber- reicht wurden. Herr Geheime Archiv1ath 1)1*. Riedel inqchtx dem 2.311- eiue die Mittheilung, daß auf Antrag des Kuratoriums Se. Magsrat-dcr Ko111g die Allerhöchsie Gnade gehabt, dcm VcreineZir drei Jahre ememhritchc Unter- stützung von 100 Rthlr. zur fortgeseßten eraitsgabe der Verernsschriften u bewilligen, was mit dem lebhaftesten ehrfurcht§vollsten Dgnke yo?! ds“ ersammlung vernommen Wurde. Dersxlbx bert tete „sodann uber bt?-1 ck11va beute, welche eine jiin st von ihm im Kbmgltcli avensckxen Net Tiebatte unternommene Nachforßchung für dix brandenburgische Gkschkch“ "Zr,", ghewor: Nühmend wurde die große Liberalität ynd mannigfaltigeUnterrßutxseffYMrLei- gehoben, deren der Geschichxsfokschkk fich1ndeniuntexHxUktmetr'fekMen hat. Herr g stehenden K. bayerischen Arch")? Sng'war-“ZUZ, Herm Lehrer Lahn Geh. Archivrath Riedel las sodann eme von

in Gülpe eingesandte Abhandlung über alte Begräbk'ißpläß' im Ländchen