,. . -- [ der eib enössischku Tag- sormlrchen AuflosunzxsbesthDFh das VerlJot der eidgenössischen
JHu-Yg unterziehen FURY Erlasse an das Volk veröffentlichen zu “pk“1“'*m"*“"- “I“" --"' " “ v' u mb“ lichkeit versetzt dürfen find diezuqer1jcktt,Behokden m :e , n g „ , ".- .“ „aßwsc Jenschuldtgungrn zu rechtfertigen, gestutzt aber dgl- 1'“! S*,ZLZ'Y'O“ Regierung stetsfort ihre Handlungsweise LL„Cjnksia-W und nacb dem Wunsche der überaus großen Mehrheit dcs zugkixseben Vblkes 111Atiiveudu1zg gebracht bat. 1111117111 bie zugeripchqn, Magistrate Angxqse e111sch_1eden you„dcr 11.111.“ weisen, dercn Einseitigkeit in dem berubrten Auxrufe htnlang- [ich bcmrrfbar isi ..... “,“ , _ , „
“ Es wird sicb 111111 111 dcn nächstkn Tagen entscheiden, was fur „“,- Vcncbnicn ric cidgcnbssischen Reyräscntanten einzuhalten geden- kcii, 11111 ob sic den Namen stataösixchcr Pio-K,o_,n_suln aus der “Flik dss Z*.brcckcnoRegimentes oder a_uch „eidgendsmcher,Zw1ng- Bbqre'“, wic 111.111 sic in Ficnndcskreixen ziemlich allgemein zu nen- 11111 anfängt, verdienen oder nicht. vacrlässige Privat- Briefe aus an selbst _qcbkn iibrigens ganz andere Angaben iiber die Pseudo- Laiirsgcmsiiidc vom 51611 H., als die, welche ich Ihnen gestern nach radikalen Bci'icbtcn mitgetheilt habe. Nach Abzug aller Nicht- Z111111103661111.11.11 11111“ der bloßen Zuschauer aus dem angränzenden 5111111111 „31111111 babs die Versammlung hbébstcns ),; bis '5 aller stimm- f.iiiigcn 511.111 anögcmachi. In die provisorische Regierung Wurden «;ck die Hsm?" Lbersi-Lientcimnt Vonmoos und cidgenössiscbe Obcrst Miillcr gewählt, von denen der Leytcre in den Reihen der ;)wblicr-Truwwcn seinen eigenen Hei111.1is-Kaiit-.-1t bezwingen half.
JU Jrciburg scheinen die schr beträchtlichen Kriegs- und
Occubations-Kostcn wirklich ganz ausschließlich Von den „Sibiilxigcn“ bezabkt werdcn 311 müssen. Durch ein'Dekret der pro- visoriscch Regierung vom (3th d. werden Wegen Hochverrath oder Tbeilimbmc am Hochberraib in Anklage-Zustand verseßi und zur Entzibiikigung gsgen den Staat angehalten: 1) Die Mit- glieder der Mcbrbeit des Staats-Raths, dic dcnSonder- 1111111“ gsscblosscn odcr ibrc Zusiimmung zn dkffcn S:.blicßnng Utld ZUM Widei,1taitd,gcgcn die ?)kxszregcln derTagsayimg gegeben haben; fer- 1161, kic Mitgliedc'r dcs diplomatischenDepartcmknts, die freiburgischcn “).-111.111.“er dcs sonderbiindischcn Kriegs-Ratl)cs nnd die Tagsaßungs- 6516111171911, die am 29. Oktober d. J. ihren Six; verlassen haben. (JZ. 1111; Kathoric fallen 16 Namen, an deren Spiyc dic Schult- beiiir “.'Zkck imd Fournier. Bei diesem Anlassc kann iii) es nicht 1111161'111111311, iibsr die in Visser Bczichimg seltsamen Schicksale dcs _ciikgcnqiiiiicii etwas Nähci'ks anzugebcn, Herr Fournier, keiner L.*111111*g111111*11 ,Yßrrizier-Familic angehbrénd, war in seiner In- JWT 0111 1013111111111)?!" ?ldvvkat, was ihm, bcilänfig gesagt, anch in 11111111 Raiibnncinctits 1111 der Tagsatzung immsr 11011) nachging. Jm 3011-1811 111111111? cr gcgen die damalige Restauration.:Bewegung 111 1111113111.)“)1'111151131'11111011 cinenRevolutions-Vcrsnch im Sinne der Me- d1.1tibiis_-V071.1",11111g. Es itiiszlang ihm abcr, Und er wurde Von der 11311111111111911 :)Tc[1.1111.1iibits-Re'giertiiig zu Bezahlung einer sehr hohen 032111111159 vsi'iii'ibcilt. Dadnrch blie'b natiirlich gewaltiger Groll in WU 31111111“; JM Jabkc 1830 zeigte sich neue Rebolutions-Gelegeit- [,'-"111“, *.*-110 1115111111 War Herr anrnier glücklicher. Er kam an die ',3111119101' 9169118111119131161157718, nnd die gcsiiii'zic Regierung ninßtc 111111111110 (Yeikffikafc mit Zins und Zinseö-Zins zurückerstatten. Nini “31111011 ci“ abcrmais in einer poiiiischen Katastrophe sein ganzes Vcr- 111611111. D1 01" ,aber [1911116 10131 68 Jahre zählt, zwrifie ick) sebr, dai; er 311111 3111111601111! einen so glücklichenUmschwung erlebenwerde, wie im Jabra 18:30!
*I) LiquUtgiickcr der Mehrheit des GroßenRathes, die am 9. .lele 1816 511 Freiburgs Beitritt zum Sonderbunde oder am 1.5. L_kxobm' 1.947 311111 Widkrstand gegen die Bcschliiffc der Tag- )“.711111131 5101111111111 babkn. (Diese Rubrik umfaßt 46 Personen.)
3) Zw Auffibm'i' von Truppcn-Corps, die Geistli- 111611, Bmmictcii, Angestellten und andere Pcrsoncn, die, um den Biii'gkiii'icg vorzubm'citcn oder 311 itnirrsiiixzc'n, die Pflichtcn, die ihr Amt i.11;e*11 aiifkrlcgtc, iibcischritirn odcr Handlungen begangen haben, 311 dciicit ibr Beruf sic iiicht nb'tbigic. (Hierbei sind zwanzig “(131111111011 119111111111, 1111 dm'kit Spitze Herr bon Mailiardoz, der 13111 111171 Olii*11i'hk[1111ls Vcrmb'gkn übrigens schon längst auf Null rc- diixirr bai.) _ Dic Angeklagten Werden sämniilich den ordentlichen (5511116111: iibcrwicsmi, die nach den bestehenden Gcseßen zu urtheilen babin. (Tics: Bcstimmung wird zweifelsohne von den radikalen BLätt-xi'ii bald als iibcmns „l)unmn“ gepriesen werden. Dabei ist abcr wobl zu bedenken, daß die „ordentlichen Gerichte“ ja gleich am kisten Tags der provisorißhcn chierung „bereinigt“ wurden, so daß
diy Revolutionairc die'sc Verfolgimgs-Prozedur ganz zutraucnsvoll dcn 1111111111-h1'ig1'1i (550711111611 übergeben können. Dicsclben Werden
9,1113 willsäbrig dieselben Dienste leisten wie „außci'ordcnilicbe“, und dabei bai 111.111 in 13911 211111011 der Kurzsichtigen und Leichigläubigen dcn *Sibkin dcr Mä ßignng gerettet.) Unterdessen sind sämmtliche 911111111113th i11 Aiioiibmig ihrer politischen Rechte eingestellt. Die (“3511111 dlrsklbltl s:?licn sofort mir Beschlag belegt werden. Alle Crit: äiisxcrichn und oncröscn Verträge, die seit dem “15. Oktober gc- maibi Warden, iiiid 111111 und nichtig erklärt. Auf diese Wcisewerdcn nixbi 111116961“ als 82 9111110191“ betroffen, die bisher zu den geachtet- stcn des „Kantons Freiburg gchörten. Das Defizit in der Staats- .Jiiiffc (odcr ViCitnkhl' die durch dic aniistungcu znr Landesbertheibi- gung vcrnrsacbien Ausgaben) und die auf Freiburg fallenden Occu- pations-Kostcn werden zusammen a11f2,529,001) Schw-izer-Frankcn angeschlagen. Die provisorische chicrung hofft, bis zum Lijsten d. 500,000 SckWeizcr-Jranken an die eidgenössische Kriegskasse bezahlcn 3111111111111, denn 1119110th66611] belegten Güter der in Anklagezustand werscizicn Mitglieder dcr abgcirctcncn Verwaltung sind bedeutend, Schaltbeiß Weck altkin soll laut Kataster blos cm Grundeigenthum eincn Werth Von fast 500,000 Franken besixzcn.
,Ni11)t so erfreuliche Aussichten, wie die neuen Machthaber in Frexban, Haben dagegen diejenigen in LUZcru. Hier scheinen näm- 11'1) die gestürzte?" Regierungs-Glieder (doch sei es keineswcges zu 16121“ Ebre gesagt) noch bei rechten Zeiten an die Möglichkeit eines Umsturzes und somit an Sicherstellung ihres Vermögens qrdacht zu haben. Die begonnene J11ventarisirung stellt heraus, daß “fast keiner beiselbcn mehr etwas bcsiße. Herr Schultheiß Riiitimann will sein Haus seinen Sthsieru verkauft haben. Herr General und Re- gierungs-Rath vonSonnenberg erklärt, seineneapoliianische Pen- sion (10,000 Franken) ski eine" Leibrente, die man ihm nicht entzie- he" PMW. sem Schloß Steinhof bei Luzern (in Welchem bisher der Nuntms wvbnke) gxböre seiner Frau, das Haus in derStadt seinem SVLJUL- das SMN; Kaste,1e11 sei Fidei-Kommiß. Nur der größere THA! dks Hauskükhsgeböre ihm, nebst noch vorhandener Vaarschaft“ Y:)" ;1110 FMN". die ,man ihm zum Lebensunterhalt lassen müsse; 21 kkklos?" ?F- habe er 1,11€ besessen, sondern immer nur eine ganz ein- fache ,HUUWÜZUU'I Jefklhkk- _Visher hingegen galt Herr von Sonnen- berg, ""m“" fm“ EMM der reichsten Gutsbesiyer und Kapitalisten. Herr Regieriing,s-Rath (unb ehemals Buchbinder) Hautt hat, nach Angabe seines Vaters, nicht einmal sein eigenes Bett und stand (nach luzermschem Strafgebrauche) noch in Maß und Brod des Vaters. Was er von seinem Salarium zurückgelegt,. habe er immer als Al-
mosc'nausgegebcn. Nach allem diesem läßt sich wohl annehmen daß ,bei dendfliichiigen Regierungs-Mitgliedern eben so wenig zu finden em Wer e.
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1). _5. So eben treffen neue Nachrichten aus Luzern ein: Die Alt-Regierungs-Rätbe Schultheiß Rüttimann, von Sonnen- berg und W. Kosi (die bisher frci waren) haben nun Stadt-Arresi. RegierungSrath 1)r. Scherrer kam freiwillig nach Luzern zurück und ist nun verhaftet. General von Salis sei am Zten d. in Mailand angekommen; in Tomodoffola habe er fich von Siegwart getrennt. Fürst Schwarzenberg (der „Landsknecht“), der im Treffen bei Gislikon war, sei schon früher in Mailand angelangt. Am 61er: d. wurde die sonderbiindischc Kriegskasse eröffnet. Nach den aufgefundenen Papieren betrug sie im Ganzen 175,000 Fr. 3th sollen sich nur noch circa 10,000 3cm. in sardinischen 80- und 100-Fr.- Goldstücken darin befunden haben. Aus derselben wurden an Frei- burg und Wallis Anleihen im Betrage von 90,000 Fl, gegen Hypo- thek gemacht., Wallis habe als seine Hypothek Grundstücke kes Je- suiten-Kollegiums in Brieg gegeben. Woher all' dieses Geld kam, sei nicht genau ermittelt. Dcr Zusammentritt des neuen Großen Raths ist nun schon auf den 16icn d. angescst. Gegenwärtig sol- len fich im ganzen Kanton Luzern noch 18,000 Mann Occupation.-
Truppen befinden. T ü r k e i.
Konstantinopel. Tie Pforte hat unterm 16. November ein Memorandum in Bezug auf das tiirkisch-griechische Zerwiirfniß an die Vertreter der fiinf Großmächte erlassen. (Wir Werden dies Aktknstiick morgcn mittheilen.)
Handels- __und Eörsen-nachrichtcn.
Berlin, 11. Dez. Die Beniegimgen der Börse waren in dcr abges laufenen Woche dem Steigen nicbt aimstig, durch die anhaltenden Verkäufe vieler Quittungsbogen find deren Course bedeutend gewichen, auch volle Actien drückten sich mehr oder weniger, und eine allgemeine fiane Stim- mung blieb vorherrschend. - Bei dem giinstigm Geldstand, nach den ge- rade jeßt befriedigenden Nachrichten vom Auslanbc, ist das Weichen dcr Course an unserer Börse nur dadurch zu erklären, daß vor Ablauf des Jahres manche friiher eingegangene Engagements fällig werden und die Vcsilzer von Quittungsbogen sich der fcrucrtn Einzahlungen durcb Verkäufe entziehen Wollen. Das: dem einen Papiere ungünstige Aspekten tiickwirkend anf andere Effekten der Art find, ist eine durch Erfahrung begründete That- sach, und dies bestätigt sich auch diesmal wieder, wiewohl tie betreffenden Verbältniffe gar nicht zu einander passen. Den ersten Impuls zum Weichen der Course gabcn die Friedr. Wilh. Noidbabn, tvclcbc in Folge Frank- furt a. J)k.-Vcri.111f-Ordres aucb in dieser Wocbe einen beträchtlichen Fall erlitten; es wicbcn alle anderen Quittungsbogcn und waren, mit Ausnahme von Stargard-Posen, am Donnerstag fast unverkäuflicb. So 3. B. konnte man Magdeb. Wittenb, .*- 75%, 21ache11-Mastrichi .1 76 %, Bcrgisch-Mär- kiscbe .1 78Z% kanscn; seitdem zeigte sicb wieder mehr Kauflust nnd die Notirungen hoben sich bis resp. 76, 77 und 803; %, wozu jrdoch wieder wc- "ii! zu haben war. Die erstgenannten, Friedr. Wilh. Nordbahn, konnten si ) nicht so leicht erholcn, sie kamen zwar von ihrem dieswöchentlick) nie- drigsten Stand von 611, bis 621%, blieben jedoch nicht über 611 %. Wir müssen der Hoffnung Nanni geben, daß die wenigenVahnlinien, die noch im Bau begriffen smd, im nächsicuZahre vollendet sein werden, und möebtcn daher auch glaubxn,daßdieBesißerkeineUrsacbehabcn,sichzum Verkauszitdtängen,nachdem dic Course einen so niedrigen Standpunkt eingenommen haben. Wenn die Kbln-Mindcn-Thiitinger Bahn, nach den Vcschlnßnabmen in der letzten General-Versammlung, entweder genötbigt sein Wild, den 93.111 auf lange
Zeit hinaus zu sistirkn, odcr wohl am Ende durch das Ausscheiden einer großen Anzahl Mitgliedtr in den Fall kommt, das ganze Unternehmen aufzugeben, so ist cinem großen Theil Verpflichteter eine für die ge- genwäriige Zeit schwu lastende Bedrängnis; „abgenommen, und müßte man danach auf eine beffere Gesta1111ng unseres Actien-Marktes schließen „können, die auch fiebcrlick) nicht ausbleiben wird. Fast alle volle Actien smd etwas gcwiche11 , ohne daß sich Abgeber da- für zeigten; das Geschäst_„darin_ ivar iibrigens sehr unbedeutend, und mtr Köinr Minb. wurden in größeren; Pbsien uotgcscßt. Der niedrigste Cours die'!" Aktien War 952%] '1111d“hkute.blieb 9.6'z Bis. und G.; pr. Januar wurde 97Z'd1. 1% biz. “2110211161511. „1. bleiben 120% (H., 1.111. 13. a 109% gesucht; Berl.-- Steif": 11351113. ' Vcrl.-Ha111b. 102'7 bez., 102 G., Krakau-Obersebl. von 70 bis 65"; % gewicht"; Oberschl. 1.111. 6. 1074. fiir Kleinigkeiien bez., 1.111. 13. 100 G., Halberst. 118% G., Magdcb. 934, (H., Niede1*scl)l.-Märk, ZZZ bis 88'ch bez. und G., Rhein. 84 Erf., Halle-Thii- ringer blieben stark offerirt, und fanden erst, nachdem sie von 89 bis 861; % gewicbcn 111411611, einige Känfer. Fiir Ricdcrsckil- Märk. „Zweigbahn zeigte fich Nachfrage, nachdem sich die Einnahmen dieser Bahn in den leßtcn drei Monaten und namentlich im Monat November um ca. 2400 Rthlr. ver- LULU haben. Es wurde 47 % dafiir geboten, doch zeigten sich keine Ab- ge er.
Die Umsäße in Prioritäts-Aciien waren nicht sonderlich belebt; cs find die Course meistens gewichen, und zwar: Niederschl.-Mä1k. 5 % alte von 101X bis 101'; und 3. Serie von 100 :. 993ch %, Köln-Minden 442% von 984, bis 9835:-H%. Berliu-Hamb. 45,- % von 991, bis 1.955 %, doch stellte sich wieder mehr Begehr ein und es schloß fester damit. Nach der in dieser Woche veröffentlichten Königl. Kabinctsordre isi der Niederschl. Märkischen ZWeigbahii-Gesellscbaft nachgegeben worden, die Hälfte der friiher cmittirten und nicht abgescßten 41“. % Prior.-?lnl. in 5 % Prioritäts-Actien mit glei- chen Pi'ioritiits-Rccbtcn unixuwandcln. Die ganze Anleihe betrag 11111 500,00.) Nihlr. auf die über 9 Meilen lange Bahnstrecke, bie1von blieben 248,000Rthlr.1tnverkanfi, und diese bilden das gegcmväriig 5vrozeni.'P1io- ritäts-Acticn-Kapital. Es ist bereits gesikin Einiges von dicscn Prioritäts- Actien .; 98 % gekauft, und besonders gegen 4'7prozeni. umgetauscht wordcn. Wir bemerken noch, daß die 4Zprozent. Prioritäts-Actien im vorigen Jahre zum Course von 118€ % übernommen worden und in feste Hände übergegangen find.
Mit preuß. Fonds tvar es fest, Staatsschn1dscheine heute .1 92 % be- zahlt; Prämien-Scheine 90 Nthlr. bez. Preuß. Bank-Antheile find durcb Erledigung einiger 1)“ 1111. Dez. fälligen Engagenients von 108 bis 107 % gewichen, blieben jedoch heute .“- 107Jch % gesucht.
In ausländ. Fonds Wenig Geschäft bci geringer Cours-Verändernng.
Königsberg, 9. Dez. Marktbericht. Zufuhr gering. Weizen 60-73 Sgr. pro Schffl.; Roggen 42-46 Sgr. pro Schiff.; größe Gerste 42-46 Sgr. pr. Schfsl.; kleine Gerste 38 --43 Sgr. pro Schffl-3 Hafer 20-26 Sgr. pro Schff1.; grane Erbsen 60-80 Sgr. pro Scbfsl.; weiße Erbsen 55-61; Sgr. pro Schsfl.; Kartoffeln 26-28 Sgr,pr-Schssl-3 Stroh 100 Sgr. pro Schock.
Danzig, 9. Dez. An der Börse wnrden verkauft, gestern noch: 6, L. 124pfd. inländischer Weizen und 12 Last 104pfd. ii1lä1,1,d.,(He1“sie zu, nicht bekannt gewordenen Preisen; heute: 7 Laß 124psd. inlandischer ,We13e11„ 2 Last 119pfd. und 7 L. 117-18pfd. inländischer Roggen, so wie 5 L. m- länd. w, Erbsen :- Fl. (?), 7 L. 108 /9pfd. inländ. Gerste :: 306 Fl„ 16 L. 104pfd. do, a 294 F1. preuß. Cour. pr. Last.
Stettin, 11. Dez. Roggen eiwas fester, in 1060 87/88pfd. zu 44 Nthlr. zu lassen, 82psd. pr, Frühjahr 45“; Rthlr. G. Heutiger Landmarkt: Hafer. Erbsen. 8 2 Wspl.
Weizen. Roggen. Zufuhreu . .. 25 20 Preise ....... 60 3. 65 42 :*. 45 36 :. 38 26 :*. 28 48 =*. 52 Rthlr. Spiritus desgleichen, aus erster Hand zur Stelle 15.7; %, aus zWei- ter Hand 151% geboten, pr. Friihjahr 141% Br.,und G. Niiböl, „'.. 10.-. 104 Rthlr. bez., pr. Früh], ohne Umgang-
Q Hamburg, 10. Dez. Getraide. Der bestiinbige Abzug von Weizen nach England verhinderte einen raschen Druck 111 den Preisen deffe,lben; nichtsdes1oweni er ist indeß wieder seit, den lcßten 8 Tagen eine Ermedrigun von 3 :- 4 Zithlr. Cour. 1. Last emgetretxn, und man be-' zahlte 133/ pfd. märkischen mit 1519111?!» 131/2pfd. dito mit 147 Rthlr., 132pfd.1necklenb. mit" 148, 130/1pfd. Capital. 146, und 130pfd. niederelbi- schen mit 140 Rthlr. Cour. pr. Lasi. „
Das Herbst-Ges äst ab auswärts durfte als beendet zu betrachten
Gerste. 12
Oßk. Holst. zu 110/12 Rthlr. Beo. und 119/30pfd, ab Dänemark zu 106 Rthlr. Beo. offeriit.
Gerße 1oco 103/8pfd. saal. uud meckl. 85/88 Nthlr. Conn, ab Dä. ntmk. werden pk. Frühj. einige 100 Last 110/12psd. zu 52/54 Nthlk. Vco. genommen, und, dazu blieb zu haben.
Hafex„w_11d von allen Seiten mehr pr. Friihjahr billig anqebotcn obne daß Rauser dadurch zum Vorschein kommen. 85/86pfd. ab Ems zii 47/48 Y_ithlr. Bey„ 89/8301, ab Ostküste Dänemarks 1.11 40/43 911111, KKMM. ab Westküste 39/40 R1hlr., 76/77pfd. Schweden 40/42
r. ' co.
YuchweiZen blieb unverändert.
„ b Crbxcn, Nicken, Rapvsaat zu den vor 8 Tagen notirten Preisen zu a en.
Gewürze. Engl. Piment etwas billiger, Umsaß gerinq. Pfeffer preis- nnd meinungbaltend; Cassia lignea steigt im Prciic; Flores werden ebenfalls besser bezahlt bei sieb mcbrcndcn kleinen Äufirägcn; Ma- cisbliithe und Nüsse obne Bcrändernng; Nelken finden wenig Be- achtxng; Cardamom gedrückt; anber isi etwas fester im Prcisc ge- wor en.
Mandeln. Der Umsatz blieb in dieser Woche auch schr träge.
Veränderte Preise:
Cassia lignea 7'; .1 7'7 Stb. pr. Pfd., 9124110011, siiße Barb. 3! .1 94 pt, 100 Pfd., ardo 38"; 3 40, bittere Bai'b, 27 .1 28, Prvvcncc und Li- cils 39 a 40 cl). pr. 100 Pfd.; Pfeffer, Weißer «LZ .1 43 Seb. pr, “fr.; Piment, engl. 5“; ; 51 Sch. pk. Pfd.
London, 6. Dez. Getraidepreisc. Am heutigen Gctmibcmartee wurden die Preise, wie folgt, notirt: Weizen, cngliicbcr p. Lit, 44 :. 60 Sb„ danziger, königsbcrger, spanischer und tveißer toscanischer 52 :. 55 Sb„ do. feiner 1Vk1ßkk und ÜUÖJLWÜHUU 55 .“1 hi.) Sb„ rostockcr, pommes- scbcr, rheinischer, hamburger und dänischer 46 ;- 52 Sb„ do. bcstcr 5x; .“1 58 Th., scklefischer, rotber 46 .1 54 Sb„ Odessa, petersburgcr und vom Schwarzen Meere 40 a 48 Sb„ polniscbcr, Qdcffa und 911.1ria11opcl 44 z 52 Sh. Mais (Indian Corn), weißer 34 :. (18 Sb„ do. gelber 312 .; 36 Sh. Erbsen, englische 94 .“! 45 “Th., fremkc griine Z:; .“1 ;;.1 Sb„ do, graue 34 „1 40 Sb„ do. Weiße Kocb- 38 ;- 43 Fb., do. gelbe 40 :. 46 Sb„ do. Futter- 82 .“1 36 Sh. Roggen, englischer 28 .". ;;2 Sh. Bol)- nen, fremde kleine 32 :1 40 Sl1., do. mittel 30 .1 38 SH„ ro. große 28 .1 34 Ch., ägbptischc 28 .1 32 Sl). (Hersté, ?)2613- 24 ;. 28 Sb„ “))kabl- nnd T'cstiilir- 20 3 21 Si). Hafer, holländiscbcr Fiiitcr- 15 3 22 Sb„ do. Bran- 20.1 27 Ski., dänischer, skbwrdiscber und russisckyrr 16 a 25 Zb. Wicke", königsberger, dänische und bamburgcr 34 „1 40 Zb. Mcbl, englisches p. Sack 148 „1 46 Sh., amerikanisches, süßes p. Tonne" 24 :. 27 Sb., ko. saures 19 „1 23 Sb„ Kanada-, süßes 2x; .1 26 Sb„ ko. saures 19 .“1 22 Sh. Roggenmehl, russiscbcs 6 Pfd. 5 Sb. :] 6 Pfd. 10 Zb,
Saamen, Qelfuchcn :c. Leinsaamett, Qdcssa 11. Ort. 50 a 51 Sb„ Ostsee 46 3 47 Si). Rapvsaamen , cngliscber 19. Last 26 .1 .“).1 Pfd., fremder 24 .“1 36 Pfd. Kleesamucn, Weißer dentscbcr 11. (Ltr. „9.0 .1 48 ZH„ rotbkr französischer 43 a 46 Sh. Kümmel .“44 a 36 Sb. Kanariensau1nc11 p. Ort, 60 „1 66 Sb. Leinkucbcn, deutscbc imd französisch p. Tonne 9 a 10 Pfd. Rappkncbcn, deutsche und holländische 5 Pfd. 15 Zb. „1 6 Pfd. 6 Sh.
5113173111152 11 51-391].
.* mgteräam, 9. v.:. 1111.1«1. «1:11. 81:12. 54-2. 5% 11". -
„1111679141911, 8.1)02. 211131. _. Fcue „4111. 1415 (Z.
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1'8Z88n1itte1: 338,55'“1'at... + 0,4" 3. .. _ 0,5" 11... 93 pCt. W597.
1111111113611)? NLFÜUFYWÖL.
Montag, 13. Dez. Jm Opvrnbanse. Mit ai-ifgcbobcncin Abonnement. Zur (Hi'dächkUiß-Jeikr Felix Mcndclssobn-Bai'tboidb's: Gedicht Von Emanucl Geibel, borgciragcn von HerinDbring. Hier- auf: Athalja, Traucispiel in 5 Abtl)., Von Racine, iibcrscßt bon C' Raupach. Musik von F. Mendelssobn-Bartholdy. Anfang 6 Uhr,
Zu dieser Vorstellung Werden BiUcts zu folgenden mittlch Opernbaus-Prcisen Verkauft:
Ein Billet in den Logen dcs Prosccniums “[Nihir. 10 Sgr.:c.
Dienstag, 14. Dez. Jm Opcrnhausc. 145111“ Abonnemsntss Vorstellung: Thea, odcr: Die Vlmnenfcc, Ballet in 8 Bildern, Von Paul Taglioni. Musik von C. Pugny. (Dllc. Marie Taglioni: Thea.) Vorher: Dcr Sihaizgräbcr, Singspiel in 1 Anfziig, Musik von Mehul. Anfang halb 7 Uhl". 7
Zu dieser Vorstellun; werden Villcis zu folgenden mittlcrcn Opernhaus-Preisen verkaußt:
Ein Billet in den Logen des Prosceniums 1 Rtblr. 10 Sgr. A.
Im Schauspielhause. L?sie französische Abonnements-Vorstcllung: 1.11 506011118 1'6111'17511111811011 110: 1.135 111311101115 (1'1111 711110111, [1011- 10011,“ 011: 1111 [101111116 Z] bkmnez 1011111105, 0011101119, (211 “.? 30105, 1118100 111: 1111155101113, (111 111011110 (111 (;)-11111350, 11:11" 5011110. 1.05 (1811x 111105 :*1 11101'161'. ,
Mittwoch, 15. Dez. Jm Schauspielhausc., 208113 Abonne- menis-Vorstellung: Dorf und Stadt, Schauspiel„ in 2 Abtl). und 5 Akten, mit freier Bemaßung dcr Auerquhschkn Erzahluug: „Die Frau Profcfforin“, von Charlotte Birch-Pfcrsser.
Üönigsßädtrsches Theater.
Montag, 13. Dez. (Italienische Opern-Vbrsiellung.) 11 1113111- 11101110 Zt-Zi'eto, (Die heimliche Ehe.) Konnschc Oper in 2 Akten. Mujii von Cimarosa. , , ,
Preise der Pläße: E01 Play in den Logen und im Balkon des r*rsten Ranges 1 MM., nn Parquet und m den Parant-Logen 20 Sgr., im Amphitheater und in den Logen dcs ZWeiten Ranges 15 Sgr., arterre 10 Sgr., Sperrsiß des dritten Ranges 10 Sgr., Gallerie 7 Sgr. Ein Play in der Orchester-Loge 1Rtblr. 10 Sgr.
'“ " '*'-***- -- , , Verantwortlicher Redacteur Dr. J. W. Zinkeisen. Jm Selbstverlage der Expedition.
,Gedruéki-in der Deckerschen Geheimen OberZHofbuchdruckerek, ' Beilage
Beilage zu
2365
Montag den 131?" Dezember.
Inhalt.
eut e Bundesstaaten. Königreich Sachsen., Die, Anstalt Dzu HsF'bkktUSbUk- - Dankschreiben des apostolischen_,§,1311a,rsm_,Dres- den. - Groxherzogthum Baden. Programm 111: die Erojßxung der Stände-Versammluug - Hof-Nacbrich. - ,Dnekte Schimahrt zwischen Mannheim und Antwerpen, - Schiysbau m Mannheim. Frankreich. Schreiben aus Paris. (Abd elKader und Abb ethainan.) Italien. Rom. Widerlegung der Beschuldigiingen, gegen Torloma. -,- Darlegung kes Finanzzustandcs, - Kardinal Ciacchi, - Florenz. Dle Limigiana. - Tie Familie Poniathski. „ , „ Eisenbahnen und Dampfschifffahrt. Gotl1v. Beforderung der osiindischen Post. Handels : und Börsen: Nachrichten.
Deutsche Bundesßaatcn.
Königreich Sachsen., (Lng. Zig) Unte,r,dcn onxnt- lichen Anstalten des Landes ist 111, u_euerex 3,211 die veremtgtx 211116111 zn Hubertusburg durck) ihre W1rk1amkctt 111 Vexfolgung *.*,telsemgxr Zwecke besonders beachtungswarib gewoidcn: Sie dient mchi allem in unter sich gehörig abgesondcrtcn Räumiichkeiixn als Arbeitsbmts fiir weibliche Sträflinge uud ais Landesgesangmy 12cm Straszivecke, sondern auch anderen 1vohlthät1gen un,d gegnemmixzigen Zwecke,?n,als Hospital fiir allein stehende a1,1_c und, hiilfloie Per),o11e11„ als Stech- baus fiir Blödsinnige, Epileptqche, 1ich oder der offentlichen Sicher- bcit Gefährliche, als aushelfendes Versorgunxshaus fur unbeilbcire Gcisicskranke weiblichen Geschlechts und als “rankenbaus fiir heil- bare Kranke. Im Laufe der lthvergangenen Zghre sind jedoch m,)ch eiiie Vkrsucbs -Ansialt zur Ausbildung blödsinmger Kinder 1110) eine Pensions:Correctionair-Anstait damit verbunden worden. Wc Vc- qriindunq der ersteren Anstalt ist aus de1t,Verband1unge11 der 111,2:- 1911 Ständc- Versammlung und dem allseitig aneikannicxii Vedui's- nisse hervorgegangen, dcr Ausbilbnng blödsinniger Kinder eine größere Tbeilnabme als bisher zu widmen 111,11) die Erfahrungen zu benutzen, welche Privat-Unternchnnmgcn dicier Art, 1611112111161) zu Paris und Berlin und in W“ Guggxnbiihleischcn Anstalt 111 der Schweiz, unter erfreulichen Erfolgcn geliefert haben. Die Hubertus,- bnrgcr Anstalt ist zwar erst in dci,- Mitte des ,bcbgangencn Jahres ins chen getreten und fürs erste die Zahl der ;Zoglmge auf 10171111- bcn, welchc fast ansscblicszlich der 131111111110leVer,sorgung_anheimgc- fallen waren, zu beschränken gewechi, die bisherigeii Erfolge haben jckoch bereits die Ueberzcugung gewabrt, daß bei, einer iiitaitsgeieß- ten und unermüdlichen Verfolgung des 311316113 d,11' Ausbildung uiid Anlernung blödsinnigrr Kinder zu irgend emcr kiinstigen Berufstba- tigkeit, 311 Crweckung dci" Gcistcskräfte, uni,) E1111v111911111g, von Be- griffcn Wenigstens nicht 311 den Uiimöglichfeiicn gebor,c,;_1n1 (Hegxn- tbcil Feigen sich schon jetzt in diesen BeziehunZen hochit xrfrculiche Fortschritte. Um die Tbcilnabme dqran iiicht langer dc111,c_ntgen Ael- tern und Angehörigen blödsinniger Minder, versagen zu „maisen, ive,l,che dcn gcsammicn Aufwand oder bei ,beschränkteien Vermo ens-Vcrbalt- nissen wenigstens den fiir den spezerenYedarf erforkeilichen selbst zu iibertragen sich crbicten, und um zugleich Gelegenheit zu gewinnen, noch mehrseitige Beobachtungen austeilen und exryeiterte EXfahZUUIZ" sammcln zu können, ist die Aufnahme noch einiger Pensionmrs fur zulässig gcfnnden wvrdcn, , , , , ,
Dic zwcite Anstalt, das Pensions-Correctiotiatr-Jnßitut, ist zur correctionellen Behandlung solcher Personen bestimmt„ fur wclche ein dem Aufwande gleichkommcndcs,Pensionsgcld an die Ansiaits- Kaffe eingezahlt werden kann„ und die, ohne zu, der Klaffe gkmemcr Vagabunden uud s011st,unbcd111gt,nur znr Veribeisung m das Laitdes- Correctionshmis qiialiiizirier Snbxekie zn geboren, doch nach ihrxm Lebenswandel einc sorgfäiiige imb unausgeset,;techberibachurig, eme Anleitung zur Wicdercrlangung ,nia,11ge1ndcr Sclbsistandigkeit, und Beriifsthäiigkcit mid iiberhaupt 611,1? ihnen gxgcbene Ge,lcgcnhßett,be,- diirfen, un“. unicr mehr oder inmdcrer Bcjcbrankiiiig ihrer Jxklhelk
sich wieder sittlich erheben und eine chcnspcriode nnch 311 kbimcn, nacb dercn Ablaiif sie, erstarkt diirch gcwoimcne,Sclbsierkcm1imß„ und Selbstvertrauen, in das biirgcrbche Leben zuruckzntrcteii veintogen, Namantlich ist es die Ausnge oer anstali, daß ihre Psleglmge ,des übermäßigen Genusses gcistrger Geiranke, der Beischwendang, Spiel- sucbi, dcr Arbeitsfchcn, geschlechtltcher Yliisschweisungen und andcrxr 11111111 verderblicher Leidenschaften, gbgeschtcdcn von der Gelegeiil)c,it, ibncn friibnen 311 können, sich eiiiivbbnen [Z,rnen und,gleich,zeitrg_1br diirch friihere Lebensweise sehr haufig 38,1“,ruitcicr Geiunbbcitszuitand unter ärztlicher Sorgfalt und strenger Tm1 wieder herngtcllt ivcrde. Di:". bisber gemachten Erfahruiigcii haben in 1neh1*ere1,iJa,llcn,d1e 0,38- mcim-iiiylichkcit diescr Anstalt bewahrt, mid bas Beduifmß eincr io!- chen hat sich zwar als em drmgciidcs [)exqiisgesicllt, isi qber wegen Mangel an gcniigendem Raum ,mcht vo,l,l]tan,d1g ,zn befriedigen gewe- sen. Neuerdings sind abe) größere Ratinilichkeiien ,erlaiigt wvrben, Welche nicht allein die Ansnabme noch einiger Pensiouairc, sondern (11111) Veranstaltungen gestatten wxiden, ,um, durxb Absonderung nnd sonsi den Umgebungen dcs Pcmiotian's__ke1ne Ke,nntni,ß,von dessen persönlichen Verhältnissen ei'langen zu [1111211 und„ io wm irgend thun- 1ich, den durch Aufenthalt m der Anstalt eiwa m CZefahr„ko11,1niciii.*,eti Ruf des Beibciligtcn schonen imd die Storung seiner kunftigcn Le- bensvcrbältniffe vermeiden zu können. , ,
Dcr Vischl)f von Corycus und qposiolische,Viiax 11,1 Dréden, Joseph Dittrich, hat in szug auf die m, den bsterrxichiichen, Stag- tcn bei'anstaltete KoUektc fur,_de11 Bau einer katholischen Kirche in Leipzig einc Danksagung veröffentlicht,
Großherzogthum Baden. Die Kaxlsr, Ztg.,vom 8, Dezember enthält das nachstehende Programm fur die feierliche Er- öffnung der Ständc-Versammlang: ,
Seine Königliche Hoheit dcr Großherzog ivnd ,Donnersiag, de," 9. De,- zember, Vormittags um 10 Uhr, dem Gottesdienst in dcr Schloßkixxbe bel- wohnen, zu welchem die Mitglieder beider Kammern durch ihre Praxidenten besonders eingeladen Werden. , , , „ , ,
Jede Kammer wird durch emen Ceremomenme1sier, zu den fiir sie in dem unterm Raume der Kirche zunächst dem Altgr„besi1mmten„Sitzen g,e- fiihrt. Die Sitze rechts und links unter den Tktbu11611„fi11d fur die Mit- glieder der Ministerien und iibrigen Behörden, so 1,vie fur bas Stadtamt, Polizeiamt und den Gemeinderatb bestimmt; der E11,1g,.,111g hierzu ist„durch die Tbiire im inneren Schloßhofc. Die mittleren Tribunen bleibeii fur „das Publikum vorbehalten, Und hat solches seinen Einqayg, durch die Tburen nächst der Hof-Bibliothek zu nehmen. Die oberen Tribünen finb, - und zwar die rechts von der Kanzel für das diplomatische Corps 1,1111) “011 aanseq- den Fremden, die Minister und Mitglieder des Staats-Mmtstcriitms, ,die General- und Flügel-Avjutanten und,die Militair-Chargen, - jene links für die Damen nud Hof-Chargen bcsiunmt. , „
Um halb 12 Uhr Wird Se. Kömgl-„Hoheit derGroßherzog die Stande- Versammlung in AUerhöchsier Person, eroff,nen,. ,
Um 11 Uhr versammelu,stch die,?)kttßhedzr der Ersten und Zweiten Kammer in ihren Sißungssälen. Dix P11gliedcr, der Zweiten Kammer nehmen soglcich ihre gewöhnlichen Sass ein. Die Erste Kammer, den
r Allgemein
Spiße, wird um halb 12 Uhr durch „einen Ceremoniemiieisixr in den ,Siz- zungssaal der Zweiten Kammer eingefuhrt und nimmt die fur fie bereiteten lä c ein. ., . , . P va halb 12 Uhr begiebt ,sich Se. Kbntgl. Hobezt der Großherzog, in Begleitung Ihrer Großherzoglichen Hoheiten der_Prmzen des Haujcs und der General- und Jlügel-Avjutanten, Uyttk Abseuerung ker Kgnonen und Geläute sämmtlicher Glocken, in das ,Sta,ndehaus, wb der Großherzog von den aus dem Präsidenten und vier Mit ltebern der Ersten - dem Alters- Präfidenten und acht Mitgliedern der, ,weiien Kammer bestehenden Depu- tationeu, so wie dem Hofstaate, den Ministern und Mitgliedern des Staats- Ministeriums, empfangen und in seine Appart,cments_ brgleitei wird. Von da aus begiebt fich ber Großherzog in,dcn Stsqngsiagl. Der „Zug geht in folgender Ordnung: 1) die Hoffouriere, 2) die _Hofxunker, 3) ,die Kam- merjunker, 4) die Kammerherreu, 5) die Ober-HoschaYen; zwci Ceremo- nienmeisier, die Teputationen der beiden Kaxnmzm kkk Stände, der Obersi- Kammerberr, Seine Königliche Hoheit d,:r Großherzog, zur Seite die Ge- neral- und Jlügel-Adjutanteu, die Prinzen bes, (Hioyherzoglicben Hauses, die Minister und Mitglieder des Staais-Mmtsimums. Bci dem.,C'm- tritt 111 den Saal erhebt fich die ganze Versammlung von ihren (;1ch. Die Jonriere stellen fich links und rechts ncbeii die ““_Stiifcnxer Extrgre. Die Hof- und Militairchargen nehmen ihn,:Playe anf ker1xsimde links vom Thron ein. Die beiden Ceremonicmneqter rechts unk- [111ks auf ber- selben. Die Devlttationen der beiden Kammri'n begleiten Se. Königlixhe Hoheit den Gioßhcrzog bis 311 den Stufen des, Throncs und begeben iich sokanu auf ihre Pläyc. Die Minißer nnd Mitglicbcr kes SiaatsZMim-
sterinms nehmen die fiir fie rechts vom Thro_,n_,e bestimmten (311.115e,e1n. Nachdem der Großherzog durch den Praiikcnten 1:16 Munsienums dxs Innern den Stände-Mitglicdern die Erlaubmsz, sich mckcrznschi. c„rtbeilt hat, hält er seine Anrede an die Siande-Vcrsm_nmlung. Ter Prafideyt des Ministeriums des Innern verliest auf, Vcsthbdes Großherzygs, die Formel des Verfassungs-Eides und ruft die,11eu eingetretenen Mitglied,“ der beiden Kammern namentlich auf, den Eid zu 1e1s1en._ ches k,!k11'k Mitglieder erhebt fich auf den an dcffelbe erga:1ge11e11_?11111'11f von seinem Siße und spricht mit aufgehobener Rechten von icinem Platze aus: „Ich schwöre!“ _ ,
Nach abgelegtem Eibe erklärt derselbe anf Vexebl des Großherzogs die Ständc-Versammlung fiir eröffnet., , , ,
Ter Großherzog verläßt in dcr namlichen Begleitung, mit Welcher er eingetreten ist, den Saal. _ , ,_ „
Nach der Rückkunft der ständiichen TLPMZULUM 111 ker ,Eroffnnngs- Aft beendigt, und die beiden Kannnern veriaijcn dri! Saal in dcr Ord- nung, wie sie eingetreten sind. Die Ersic Kammer Wird von dem Ceremo- nienmeister in ihren Sißungs-Saal zitruckgefuhri. , „
Wenn Ihre Königl. Hoheit die Großherzogiii und die Hochstcn Herr- schaften der Eröffnung beiwohnen, so Werben dieselben 1110er dcm Portal kes Ständehauses von den Oberhof- und, HoschVg,M.. empfangen und unter Vortretnng von zwei Ceremonienmcisiern,m bie „xribunc begleitet und eben so nach Beendigung der Feierlichkeit ziixuckgesuhrt. ,
Beim Eintritt Ihrer Königl. Hohen erhcbt sich die Versammlnng von ihren Sißen. , , , , , _ K Se. Großberzogl. Hoheit der Priiiz,Jriebi'i_ch ist am 6. 1.8- zember Abends von Bonn in Karlsruhe eingetroffen, im,?) am 6ie,n Vormittags sind Ihre Durchlauchten ,d,cr Herzog, und,d1e „HerzoZm von Ratibor, so wie der Prinz Maxiiniltan 11111) die Prmzesnn Elija- bcth bon Fürstenberg, nach Mannheim abgereist.
Aus Mannheim vom 4. Dezember wird bein Schwäbischen M erk. geschrieben: „Die kölnische Veiix,t-S,ch1fffabrt hgi durch„ den Einfluß der belgischen Eisenbahn die 1)Z.*Uanbische Beuxt 10 sehr uber- fli'tgelt, daß lcßtere diesem Zustayde nicht langer ruhig zusehen ka„nii, wenn sie sich nicht eniweder 11111 ersterer Verschmelzeii oder allumiig eingehen will. Es ist deshalb bei ben Raiigschiffern die Notbwmidtg- kcik zur Uebcrzeugimg geworden, künftig tn den Hafxit von Yniwer- pen zu fahren, um dort die Güter, wxlche nun seit langerer (Zeit auf der Eisenbahn nach Köln gelangen„ 11,1 Empfang 311,11ebm17n. ,„Um dies zu bewerkstelligen, schreckt sie,d1e, hierzu iiothw,enb,1gc,kleme ,Ccc- rcise nicht ab; auch sind ihre ]cßrgen, Sibiffe hinlanglich, geeignet, um disse Fahrten zu bestehen. Tritt, dtxscs Miteincbmen ins Leben, so können die aniwerpencr (Hilter, Weil dieSch1,ne oh,11e Unterbrechung hierher gelangen, eben so schnell, nue durch die theilweise Vcrnnitex lung der belgischen Eisenbahn, an Ort und, Steile ,gclaann. , , Die Fraicht wird, Weil das öftere Umladc,n und die bczuglxcbcn SPS„ÖÜWUZ- Gebühren Wegfallen, jedenfalls weniger,_bciragen, und es ,mußte ,quf diese Weise die holländische Beiirx-Schisfsahrt wiebxr 311,211171 erhob- ten Geltung gelangen. Diese direkten Fahrten jmd Vielleicht schon binnen Jahresfrist in Gang gebracht. , „
„Heute wnrde das erste größere, auf hieyiger Werfte erbaiiic Rl)ei11schiff, cin Schlcppkahn, das in diesem Jahre von dcti_(Hebrii- dern Nelson gefrrtigt wurde, vom Stapel gclaffcn. „Danclbe hat “168 badische Fuß Länge, 24,Fuß Breite und 9 Fuß the und eme 111111[)111aßliche Ladungsfäbigkeit, yon 8000 Cirn, T,“,xrarttge Schlepp- käbnc zeichnen sich vor den sricber erbgutcn Schisscn dadnich ans, daß sie spitzer zulaufcn, die Wellen ,alio rascher burchschneidcn und leichter geben, Die hiesigen Bxurischtffer Werden sich, nach imb, nach laut'er sölcbc hölzerne Schicppkäbne anschaffen, und sich nicht fiir die eistrnen Schiffe entscheiden“, denn nach der seither gcnmcbtcnßrfah- rung sind letztere bci iiicderem Wasserstand? mehr als die holzerncn der Gefahr ausgesetzt, auf Felse11,risfc11,aufzufahren und Leckc zu be- kommen. Die hölzernen Scl)le,ppkahne sind, Wenn sie auch mehr Tie- funq haben, auf diese Weise im,Vor,th,eil und iperdxn zulth auf dem Rhéine herrschend werdxn. 51,311? hkeslY Rheinschiffer-Jnmmg hat nun mit diesem dcn zivetten ,holzt'rizen chleppkahn; ,der erste? wurde in Speyer gebaut, 3w:i weite're smd ebenfalls do_rt in Arbeit. „Da aber das heute hier vom Stach, Zeiaffeiie ,S_1,1)isf so ,Zzieistci'maßig und gut ausgefallen ist, so kann kun tig die hlk1tge Schtnswcrfte be- lebter werden.“ *
Frankreich.
)( Paris, 7, Dez. ,Die neue Wendung der Dinge iii Ma- rokko, die Vervegnng des Kaisers ge,?gen Abd elKadci,“ und desenge- fährdete Stellung werdcn ,durch die heute aus Yigter vom 1. D,?- zember eingetroffenen Nachrichten bbUkommen bestätigt, und zu Algier ging sogar“ das ohne Zweifel boretltge Gerücht, Abd el Kader habe erklärt, sich dem Herzog von Auxnale unterwerfen zu ibolleii. Ohne das; auf dieses Gerücht irgend cm Werth zu legen,Wa,1“e„ ist nur so viel zu sagen, daß in der That "Depeschen vou TV!,chktgkeiF, aus dem Westen zu Algier bei dem erzoge von Aunzaie“ emgetronen ,waren, in Folge welcher dieser st,)glcnh das Dampfjcht," „Solon“ unt Tc- pcschen fiir den General-Licuthgnt ,von,Lamoricu-r2 nach dem Westen seinerseits absendete, Es bestatigt sich xxdenfalls vollkommen, bas; es dem neuen Kaid von Uschdah„ wahrschc1n1ich,in Folge der Wirkung, die das persönliche Erscheinen des Kaisers „Mtiley Abd ,el Rhaman zu Fcz nnd die Azisamnikung betrachtlicher Streit- kräfte daselbst, gelungen war, die„S,tamme seines Bez,1rks„ d.e be- kanntlich zu allen Zeiten zu den sion,*1?s1en gehörten, fur die Sache des Kaisers wieder zu gewinnen. D,1e e Stämme, miter welchen die Hangades und die Beni Snasscn, die bedeutendsten slyd," haben ck bewegen lassen, starke Reiter-Kontmgente zu den Streitkrafien st,o en zu lassen, welche der Kaid selbst nntbrachte, und so wurde es diesem
ligi'o'sen Seite zu gewinnen wußte, indem, er ihneit, Abd el Kabxr als einen Eindrin.ling und Rebellen gegen die rechtmaßtge Automat ,des wahren Lberiiauptes der Gläubigen darstellte, scheut„t außer Zweifel. General von LamoriciJ-re, der nun selbsk an der außersien Granze gegen Marokko fich befindet, wird die in diesem Staate vor sich ge- hendcu Ereigniffe genau überwachen und eintretenden Falles daraus Vortheil ziehen.
Italien.
Rom, 29. Nov. (21. Z.) Vorgestern ist in demselben Blatt, in welchem Paradisi seine Angriffe auf die Verwaltung der Salz- und Taback-Steuer eröffnet hat, die ihm eine Kriminal-Anklage v,on Seiten des Fürsten D. Alessandro Torlonia zugezogen haben, eme Antwort des interimistischen Gencral:Direktors der Zölle, Verbrauchs- Steucrn 2c., Grafen Carleschi, erschienen, in welcher derselbe den von Paradisi vorgebrachten Anschuldigungen den akienmäßigxn Text,des Kontrakts und den Thatbcsiand Zegeniiberstellt. Er,mmmt kemxn Anstand, die Versicherung Paradiji's, die Admiiiistration, habe Mtl- liouen cinkassiri, und man habe sie in dem ruhigen Bestv dexselben 311111 Nachibeil des Staats gelassen, für falsch und v,erlc11mder1sch zu erklären. Er Weißt ebenfalls aus den Akten und Büchern dex Zoll,- Verwaltung nach, daß Torlonia jedxy Monqi seinen, Pachtzms Mit der chobnten Pünktlichkeit, und zwar )ahrlrch die erhebliche Summe, vo,n 1,855,1_)00 Scudi richtig erlegt habe, ja daß er auch nach piovis ons ckerL1qu1- dation die jährliche Quote dcs Aniheils, welcher) sich der,Staat an dem Gewinn gesichert, pünktlich entrichtet hat„ )(1 selbst d,1e Summe Von 110,090 Scudi fiir den präsumtiven Gewmn- Yntbeil, der dem Staat bis zum Z.November zustehen diirfte, So viel ]th dcm Pu- blikum Von dieser Sache vorliegt, fiillt,dcr,ganze Skandal der Cen,- sur, die in Lumpci'eien peinlich und 111 cinersblch,c11Angelegcnhe1t mehr wie leichtsinnig verfahren ist, zur L,.isi. Bis 1131 bat inan dte Schw sogar auf den SiaaiE-Secretßir und selbst auf Pius l)(. schieben wolken, was Wohlunterrichtete fiir leeres albernes Gerede er- l'iren. _ , k. Allgeinci*ics Bedauern erregt D. Carlo TorloniaW 9111111101 vom Kommando der Biirgérgarde. Voi'igcn Sonngbrnd beabstch,tigte,man, ihm im Theater Argentina eine Demonstration zu machen„ die er abcr, da er von derselben Kunde erhalten batte, zu vermeiden ge- ivu t bai. , , ß In der Sitzung, welche vorigen Freitag die, J111a113-21b1he111111g dei“ Staats-Consulta abgehalten, ist Mobs. Morichmi, der gegeawar- tiqc Tesorierc, mit einer griindlich bearbeiteten Darlegung der Uebxl- stände der Finanzen des Kixchcnstßaiö hkrVorgxireteiiKimd hat 1,111 die- selbe Vorschläge zur Abbiilse derselben 11111011th. „prese A„rbeit wird als ticfgebend, freimiitbig, genau und ,scin durchgefuhrtge,11ch1nt, ,und in dkr That läßt sich von der Feder eines Yignnes, der die Geschichte der Wohlib(iiigkeitssAfifistaltcn Roms so trefflich zusammengestellt hat, 11s chie ones 0 en. , „ , MU Kardina? Ciaccbi bat Ferrara, seiner Gßsundheii halber, fur ei- nige Monate verlassen und ist in ,Pesaro, seinem Geburisxri, wo e,r eincn Tbeil des Winters zu verbxmgen gcbcnkt, eingenosxen. Die Rübrunéz der Bürger, Weiche 1611 aus ihrer Mitte scheiden sahen, wird als groß beschrieben. , , , , Man spricht davon, daß Pins 111, die Vermritclung,zwischen Modena und Toscana bei den obschwkbcnden Vertrags-Voilztehungen iibernommm habe, und daß Mons, Corboli mit selbiger beauftragt worden sei. Das; Mons, Corboli bki seiner Rückkehr de,n Karquls- but, trotz seiner Jugend, erhalten werds, 1111111111ng keim'm ZWetfei. Als Scérriair dcs Konklave hätte er schon nach, friiherer Sitte auf diese Lliiszeichnung Ansprüche gehabt. Daß er 111 diesem Falle Jer- rciti's Stcllc entweder ganz oder theilweise übernehmen werde, liegt eben so nahe 311 vcrmutyen.
Florenz, “.I. Dez. (A. Z.) Die Verhandlungen über die Angelcgcnbcit dcr Lunigiana sollen, Wie die Alba ,aus „AUM Quelle“ versichern zu können glaubt, so guf als beeydigt anzusehen sein', hiernach wiirde Fivizzani) Modems., Pontrcmoli aber T„oscana verbleiben. aneffen scheint dieses Gcrncht noch sehr der Bestatigung“ zn bcdiirfen. , „ , , „ ,» „ „ Bekannt ist, wie sich die fnrstlich, Poniaiowsktiche sannlie wah- rend cines vicljährigcn Aufenthalts [,'-1,11“ bei allen Gelcget,il)ettei1, n,),o es sich sowohl um das allgcnicinx chic ,bdex dcn Vortheil wohitha- tiqßr Anstalten handelte, stets mit uncmmdltchcin E1fer ausgezeichne,t uiid oft mit Darbringung nicbt1111bcdcuixiidkr Obscr, AIWAYU init ibrcm Beispiel vorausgcbcnd, 11111 11,10 ibatig 111111181911 bat., x511 2111- ei'icnmmg dieser Verdienste bat 111131111)„dcr,Siadt-§))kag1st,1'at dem Großherzog vorgeschlagen, 119113111111! “(ß,gnnbc 111 bas iloreiitiner PZ“ iriciai aufnehmen 311 1111111111. Ee. Kaqcrl. Hobcii bar init Y_ergnu- gen diesem Wunsch entsprochen 11,11d 311,glc,1,chcr_,3eit dc): Veiicbtedx- nen Mitqlicdern der Familie aniaiowskimfiir 111111110 ihre,ma1mli- chen Ncichkommen den Ehrentitel als «zurstcn di Monte Noiondo
Verlieben.
Eisenbahnen und Dampfschifffahrt.
6 li 8. Dez. (Schlcs. Ztg.) Tie ostmdisch-englische Post Yrdwaéclzcnilich zivcinml ,die „Tour biirch Deuischland „machen, und zwar das cinema! von Triest uber Wien, Breslau, Kohlsurt, Frankfurt a. O. O., Berlin, 12.1111ng 11.111) Londoit, 1,1111:an an- deremal von Triest über Wien, Yicslau, Koblfurt, Gorliß, .:,resdeiz, Leipzig, Magdeburg, Hannobrr, Noli), Ostende 11ach,Lo11d011._ Die Post wird stets mit Extraziigcn befbrdert, weiche 3111121 ,Stunden, vor- her angemeldet sein müssen, und M11 denen die Meile m 10 Minuten zuriickqelcqt werden muß. Bis zum 1. Januar, wo, wie bekam,:t, dicse Éiniichtung ins Leben treten ,soU, werden auf der ganze," Nie- derschlcsisch-Märkischcu Eisenbahn die elekt1"o-111ag11et,ischcu Tclegmphetdt- linien in Thätigkeit treten können. Kohlfnri„ dtkses iiiibedeuéZi; e Dorf, Welches auch durch die Uebßrlauds-Post ctizeii europaische? ak-t men erhält, wird in Bezug auf die Tclcgraphxnlmic, ben Mitte))? bilden, wo die berliner, breslaner und ,gbrliyer Linien auSniun dez: werden. Auf der Strecke von hier bis Kyblfm't sind„bereiis, die Stangen zu dem Tclegmpben aufgestellt. Wie man bort, 11 ief Linie “Von Berlin bis Kohlfurt bereits vollendet. Von Hohlfurt JU Breslau zu soll schon bis Nimiau der Tight gezogen sein,. ,AUH bi; Sächsisch-Schlesischen Bahn liegt das ziycite (Helms, von brei alliendet Markersdorf und soll zu Weihnachten bis,nach Reichenbach 1711111 ge- scin. Das schöne Novembeiweticr l).“,ct diese LlrbciteZzuétka,e er- fördcrt, namentlich ist auch auf der Niedxrschlesisiheit [Lo oldshainer breiterung des Bahnkörpers für das ,zweite Gelets mt p Einschnitt fast bis zum Abschluß gediehen.
Handels- und Börsen-klaäjrtäjtm. , 91S , di: BreSlau, 11. Dez. Weizen, weiß-r. 75- 83 b“ . a “1,
möglich, eine entschiedenerc Haltung der Deiral) Abd cl Kader's ge-
Präfidenten, Se,Großherzogliche Hoheit den Markgrafen Wilhelm, an ihrer
genüber anzunehmen. Daß der Kaid die Stämme auch von der re-
gelber 72, 78 bis 84 Sgr.
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