1880 / 254 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 28 Oct 1880 18:00:01 GMT) scan diff

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“V Inserate für den Deutschen Reichs- und Königl.

Preuß. Staats-Anzeiger und das Cenirai-Handel

register nimmt an: die Königlickw Expedition

des Deutschen Keiths-Inzeigers uud Königlirh Prrußisrheu Staats-Tknzeigerx: Berlin IM., Wilhelm-Straße Nr. 32. X

Z-

1. Steckbrisfs uncl Unversuobnugß-Zaobsn.

2. Zubbasmbionen, Yufgsbota, sorlminugeu u. äsrgl.

3. 76rkäuf€,7 6kpuebbnpgsu,8ubmiaaionen 61:6. 7. bitsrarjsabs „4112018811.

4. serioosrwg, Imortjgabiou, 2113859.le 11. 8. s. 7011 6118119161181! Naproxen.

Oeffentlichev Anzeiger. .

Inserate nehmen an: die Annoncen-Expeditioneu des „Juvalideudauk“, Rudolf Muffe, Haaseuftein & Vogler, Büttner & Winter, sowie alle übrigen größeren

5. ".luäastrjeüs Lcablissemsnrs, kabtiksu uur] Grossbaväei. 6. Uersabjeäsns Zekannt-maobuvgsu.

8. 'kbeater-YuxeiZ-eu.

ck lu äsr 1351-8811- 9. kamUjSU-Raabriabren.

bsüaxs.

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G. L. Daube & Co., E. Schlotte,

Annoncen - Bureaus. R

Steckbriefe und Untersnckungs =Sachen.

Steckbrief. (Regén den unten beschriebenep Zim- mermann Augufi Wilhelm Helbig ist m den Akten 0. 11. 1, Nr. 889 ck 1880 die UnisersucbunW- haft wegen Diebstahls verhängt. 'Es „wird ersucht, denselben zu verhaften und an die Konig]. Stadi- voigtei-Direktion bierfeibst abzuliefern. Berlin, den 25.0ktober1880. Der UntersuciounJSricbicr bei dem Königlicben Lankgericbie ]. Jobs. Besäjreibnug: Alter: 26 Jahre, geb. am 30/8. 1854, GeburtSort: Pilgramstf, (Größe: 165 6111, Statur: mitiei, Haare: dunkelblond, Stirn: breit, Bart: blonder Schnurrbart, Augenbrauen; dunkelblond, Nizse iind Mund: gewöhnlich, Kinn: owal, Gesicht: langlicb, Gesicbisfarbe: sonnenverbrannt, Sprache: deuisck), [(blesischer Dialekt, Kleidung: dunkle Stoffmuize, dunkler Rock und dunkle Hosen.

Steckbrief. Gegen den unten beschriebcnxn

armer Adolf Kiinghoff, am 14. April 1845 .*."

taraardt geboren. weicher sick) yerborxzen halt, 16 die Untersuciyungsbait rveaen Diebstahls 111 36118 I. 11. 24. 80. verhängt. (Es wird ersuchi,"denselben zu Verhaftcn und in das Stadtdoth-GefangnißKzrt Berlin abzuliefcrn. Berlin, deli 23. Okwber 1880. Königliche Staatsanwaltscbaft bei dem Laridgericbtl. Beschreibung: Alter: 14 /4, 45 geb.; Grbße: 1,65 rn: Statur: unterseizt; Haare: blond; Stirn: niedrig; Bari: blonder Srbmirrbari; Augrnbraurn: dunkel; Augen: braun; Nase: Stupsnase; F.).W'K'U'id: gewöhnlikb; Zähne: gesund; KimiZ rund; Gesicht: rund; Gesichtsfarbe: gesund; “SpracL-c: deutsch. Kleidung: Grauer Sioff-Anzrig, bestrbend _ aus: Ueberziei)er, Rock, Hof?, Weste, bigurier F:!zbrir. Trägt in der Regel eine weiße Haisbmdc.

Steckbrief. Gegen den Uiiien _beschrirbenen Arbeiter Carl Friedriä] Wilhelm Brauer aus Berlin, geboren am 27. März 1857 zu Alexand-“rs- dorf bei Landsberg a. W., weicher weger) wieder- holten schweren Diebstahls nach mehrmaliger Vor- bestrafung wegen Diebstahls, auf Grund §§. 243 Nr. 2 und 6, 244, 248, 74 und 47 Str. (63.29.31; einer vierjährigen Zuckyibausftrafe verurtbciit ist, ist aus der Haft rniiprungen. (Es wird ersucht, den- selbkn zu vrrbaften und Nachricht davon hierher ge- langen zu laffen, Wobei bemerkt Wird, daf; dersrlbe auch unter dem Namen Bäcker Nsncnfeid reist und sick) auch als Zimmeraeskiie Julius Louis Brauer ausgiebi. Potsdam, den 23. Oktober 1880. Der Erste StaatSanwalt beim Königlichen Landgericht. Beschreibung: Alter: 23 Jahre, Größe: 1,60 m, Statur: kräftia, Haare: schwarz, Stirn: flach, Bart: iin Enisteben, Augenbrauen: ichwarz, Aggen: brmm, Nasr: gewöhnlich, Muvd: gewöhnlich, Zahner vollständig, _ & _ farbe: etwas gebräunt, Sprache: deutiib. _Kletdunq: graues Jaquei, blaue Wesié', graue Hoie, weißes Hemd, schwarzi-r Filzbut. Briondere Kennzsickyen:

chien, f Steckbricfs-Erledigung. Der unter dem 18. Ok- tober d. Js. gegen den Kaufmann Paul Kieseler

Kinn: breit, Gesicht: breit, Ge0chts-:

handlung geschriiien werdeii. Olpe, den 20; Ok- tober 1880. Bertram, (Hertcbisscbreiber dcs Kontgl. Amthericbts.

Subhastationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[26612] Oeffentliche Zustellung.

Nr. 14753. Die Allgemeine VersorgungSanstali im Großherzogibum Baden zu Karlsrube. Verireten durch „Herrn Recbisanwalt Rudolf Kusel v. da, klagt gegen den Bijouteriefabrikanien Karl Werber v. Pforzb=im, z. Z. an unbekannten Orten, auf Grund einer Srbuid- und Pfandurkunde v. 14„Juli 1875 Wegrn eines in Annuitätcn von 794 .,“ 30 „Z rückzahlbaren Dariebns v. 13 000.46 auf Verurthei- lung des Beklamen zur Zabluxig der auf 30, Juni 1880 fäUig gewordenen Anniriiat von 794.26 30 ,Z nebst 52/0 Zins hieraus v. 30. Juni 1880, und ladet den Vekia-Jten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 11. _Civilkammer “res Großherzog- lichen Landgerichts zu Karlsruhe auf den 10. Januar 1881, Vormittags 81Uhr, mit der YUfforderung, einen bei dem gedacbisn Exis- ricioie ngelaffenen Anwalt zu besteiJen.

Zum Zwecke der ZusteUnng wird dieser AuIzug der Klage bekannt «emacbt.

Karxsrnhe, den 26. Oktober 1880.

Sckiäfer, ' Geriäyissckzreibcr drs Großherzogircben Landgerichts.

Oeffentrkaze Ziiftellnnß. Der Nadelfabrikani Fr. Schumacher in BUkisÖTid, verirMn durch den Schatzmann Graf in Aachen, klagt gegen die Ge-

“scbwisier Louise und Maria Willms, früher in

Aachen, jetziger Aufenthalt unbekannt, aus einem Mieihsvertrage vom 29. Dezrmbsr 1879 mit dem Aniiage auf Räumung der in Aachen, Adalbert- straße 59, aemiciHLten Räumlichkeiten und Zahlung Von 116 5/6 70 «i Miribe, rind [(1061016 Beklagten von Neuem ziir mündiiÖchrerndlUng desRechtg. streits vor das Königliche Anrisgericbt zu Aachen auf den 8. Dezember 1880, Vyrmittags 911111“. Zum Zwecke der öffeniiiÖen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Lenß- Gerichts- [cbreider dcs Königlichen AmtheriWs.

[26620] Oeffentliche Zustellung.

Dis verebeiicbie Arbeitsmaixn Wiede, Wiiheimirie, rieb. Nagel, zu Reels kei Karsiaedi, verircikn durii) den Reebisanwait Laemmel, zu Nen-Ruppin, klagt JLJM ihren Ehemann, der; 311126“! in Neri; wohnhaft gewesenen, jeizt mit unb;kauniem Aufrnihaite ab- wesenden Arieitsmann Heinrich Ludwig Elias Wiebe, mrs böslicber Verlci'iung und weacn Mangels am Unterhalts mit dem *Liuiragc auf Trennung dir Ehe zwischen ibnen, (Erkiärung dcs Bckiagien für den allein schuldigcn Thril und Verurtbkiiung dssielben in die geicßlicbe Ehcichsidungsstrafe 6115 161361 den Beklagten zur mündlicher! Verhandlung des Rechts- itrciis vor die erste Civilkammer des Königlichen

in Sachen 0.11. 1. 899 (181880 eriaffene Steckbrief ist durch Ergreifung des Kieseier erledigt. Berlin, den 26. Oktober 1880. Königl. Landgericht 1. Der UniersuchungSrichter. H 0 [im a ki n.

Die von dim früheren biefigen Kreisgericht untkrm 27. Juni 1877 und 27. Juni 1878 eriasiene offene

Strafvollstreckuugs-chuisition gegen die um-

vereheiitbte Johanne Christiane Marschner aus Neu-Ebersbacb i. S. wird aufgehoben.

Gründer?é den 21. Oktober 1880. -

öniglicbes Amtsgericht. 17. [26611] Steckbrief.

Gegen den am 13. Oktober 1829 zu Lispgarten bei Ueckermünde geborenen Alisiizer, früheren Zie- geleibesiiZer Carl Friedrich Wilhelm Reifniii aus Sarnow, Welcher flüchtig ist, ist die Untersuchungs- baft Wegen Meineides, §. 153 St. G. B., verhängt. Es wird ersucht, denselben zu Verhaften und in das AmtsgerickIisNefänaniß zu Anclam abzuliefern. An- clam, den 23. Oktober 1880. Königliches Amis- geriébt. Unteriuäoungsricbter.

[26610]

Der Zimmermann Franz Druüa, gtboren zu Subkau, Kreis Pr. Stargard, 34 Jahre alt, dissen Aufenthalt unbekannt ist, und welchem zur Last ge- legt wird, in seinem Militärpaffe das Datum der Abmeldebescbeinigung des BezirkfeldWebels zu Mos- bacb zum Zwecke des besieren Fortkommens dadurch verfälscht zu haben, daß er unbefugter Weise die Jahreszahl 1878 in 1879 veränderte, -- Uebertreiung gegen §. 363 des St. G. B. - wird auf Anord- nung des Königl. Amisaerichts hierselbst auf den 16. Dezember 1880, Vormittaas 9 Uhr, ». das Königliche Schöffengericht zu Olpe zur Haupt- verhandlung geladen. Auch bei u_n2ntschuidigtem Ausbleiben wird zur Hauptverbandtung geschulten werden. Olpe, den 20. Oktober 1880. Bertram, Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts.

[26609]

Der Bergmann Heinrich Stock, früher zu Meggen, 24 Jahre alt, deffsn Aufenibalt unbekannt ist, und weichem zur Last gelegt wird, 1) am 4. Juli 1879 in der Bude Nr. 17 der Berg.-Märkischen Eisenbahn bei Meggen, in wrlcber der Babnwärter Rail) dienstlich verweilte, denselben mit der flachen

and vorsätzlich dergestalt auf den Rücken ge- cbiagen zu haben, daß er auf die Kniee sank, 2) von demselben zum Verlassen der Bude aufgefordert, unbefugt darin verweilt zu haben und nachdem er aus derselben gewaltiam entfernt war, wiederholt, eingedrungen zu sein, - Vergeben gcgen §§, 22Za., 232, 123, 74 St. G. B. mit Rücksicht auf §. 75 E. V. G. - wird auf Anordnung des König!. Amtsgerichts bierselbst auf den 16. Dezember 1880, Vormittags 9 Uhr, vor das Königl. Schöffen- gericht zu Olpe zur Hauptverhandlung geladen. Auch bei uneniscbuldigiem Ausbleiben wérd zur Hauptver-

i....-

Landgericbts zu Iieu-Ruvvin

auf den 20.Dezember1880, Vormittags 10 Uixr, mit dir Anffordcrung, einen bei dem gedachten (He- ; richie zugeiaffencn Anwalt'zu besielikn. , '

; Zum Zwecke drr öffentlichen Zustellung wird dieser ZAuszug der Klage bekannt gemacht.

' Krämer., ' Gericbisscbrkiber dez Königlichen Landgerichts.

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[26625] Oeffentlickxe Zustriinng.

Dcr Hnndarbeiiec Augnst Robsißzu Gotha, ver- trsten durch den Rechtsanwalt und ;Fusttz-Raih 1)-*_ Schuchardx in Eriba, klagt geßcn seine Ehefrau Ernestiue Rohit, geb. Radtky, (11:11 (5:besche:dung wegen Ehebruchs und wegen bös11cher Veriaiiung mit dem Anfrage, da?; die “Ehe geirrxnnt, die Be- kiaiie für den [chuidigen Theil erklart und verur- ibeilt werde, dem Kläger naiv §. 171 des Ebegesxßes die Erziehung seines elfjährigen Sohnes und seiner dreizebnjäbrigm Tochter zu überlaff-kn,"auch dcm- seiben den vierten Theil ibres chrrrwgens abzu- Treten und die Kosi-fn des RecZÜSsil'eiis zu tragen, und ladet die Beklagte zur “(!"-1111011113711, Verband. [ung des Reckotsstrcits vor dir. zweiie Civiikammcr d«s Herzoglichen Landarrichtk' zu Goiba auf den 5. Februar1881, Voimittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bii dem gedachten (H:- ricite zugelassenen Anwalt zu besieiien. . _

Zum Zwecke der öffentlichen ZusteÜUUg Mrd deset Auszug der Klage bekannt gemacht.

Gotha, den 19. Okiober 1880.

])r. )erm. Jorkl,

Gerickotsscbreiber des Herzogliwen Landgerichts.

[26630] Spezml-Konkurs-Proklam.

Da 11er das dem Johann Christian Andrxas Martin Stutz in Altona gcbörende, in Altona an der Allee belegene und im Altonaiscben Stadibuche Norder Theil Bund (3. R. ])vg. 235, 236, 237 und 237 b. beschriebere Erbe auf (Grund des vollstreck- baren Urtb.ils der zweiten Civilkammer des König- lichen Landgerichts bierselbst vom „6. Oktober 1880 und in Folge Antrags des kigaeriickxen Man- datars, Rechtsanwalts Heymann bier vom 8. Okto- ber d. I. die Zwangsvollnreckung im Wege des Spezial-Konkurses erkannt worden 111, so Werden Alle und Jede, welche an diesem Erbe aus irgend einem rechtlichen Grunde Ansprüche und Forderungen zu haben vermeincnUm-ii aUeinigcr AUSnabme dcr ProtocoUirten G'laubtger, bier- durcb bei Vermeidung der AULschließung von dieser Masse. aufgcfordert, soiche binnen 6 Wochen nach der ie ton Bekanntmachung dieses Prokiams und spä- eiens

am 27. Deiember 1880, Mittaxxs 12 Uhr, als dem peremtoriswen Angabeiermm, im unter- zeichneten Amtsxzericbte, Bureau Nr. 5, Auswär- iige unier gehöriger Prokuraiurbesieiiung, anzu- frtßielden und eine Abschrift der Anmeldung bkizu- ugen.

Termin

Zum öffentlichen Verkaufe des beregten Erbes ist

auf den 3. Januar 1881 anberaumt worden, an welchem Tags, Nachmittags 5 Uhr, die Kaufliebbaber [ich im hiesigen Amts- gerichte, Zimmer Nr. 33, einfinden wollen, Di? Verkaufsbedinaungen können 14 Tage vor dem Termine in der Gerichtsicbreiberei des unter- zeichneten Amisxiericbis eingesehen w-crdsn. Altona, den 25. Okiobkr 1880.

Königliches Amtssericbt. Abtheilung 17.

[26624] Aufgebot.

Der Königliche Eisenbabnbeiriebs-Sekreiär Fr. Wilh. Klemm zu Göttingen hat da:“ Aufgebot des angeblich verlorenen Deposiialicbeines der Lebens- versickerungs-Geseüscbaft Germania zu Stettin vom 25. März 1875, nach welchem derselbe die Poiize der Germania Nr. 202 939 vom 2. September 1869 über 1600 Tbir. Pr. Ct. : 3000 „M als Unicrpfand für ein ihm gegebenes Darlehn gegeben hat, „beantragt,

Der Jribabér der Urkunde spätestens in dem auf

den 21. Mai 1881, Vormittaas 1(_) Uhr, vor dem unterzeirbrrei-n (Hirichie , Terminsztmmer Nr. 10 anbrraumicn Auf,“;cboistc'rmine frine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigen- faiis die Krafiioserkiärung der Urkunde erfolgen wird.

Siciiin, den 16. Oktober 1880.

Das Kimiglickze Amtsgerickzi.

125610] Aufgebot.

Die Wiiiwe des Weil. Fubixmanns Gerd. J. Fischrr zu Norden und deffen Kinde:- besiyen ein zu Norden in der Suderklufi, 8. Rott Nr. 323 an der Heringssiraße [)'Zikgekiks, im Norder Siadtgrundbuch 10111. 8 Nr. 371 registriries Haus und Garten,.“

Als Eißenibümcr diese§ Griind'stücks ist der Kauf- mann Joan Sciormrtmcxim zu Norden eingeiragen.

Die gedacbiexi Bisirzcr hoben nnn bebnfs erich-- Fiamma des Besißiiiels des erwäbnren Grundiiüciks anf ihren Namen um (Erlaß eines Aufgßbois nach Maßgabe des (Gesetzes vom 29. Oéiober 1848, be- treffend die Berichtigung drs Besißiiiels r-on (Grund- stücken durcb Ediktaliaduna gebeten.

Unter Statigcbuna des Antrages wérdcn demnach Aiie, welche an dem bezxicihneien (Grundstücke Cigenthumsaniprükbe zu babirx vermeinen, aufge- fcrdert, solcixe spätestens in dem auf

den 5. Januar 1881,

Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Gcrirbie anberaumieri Termire anzu- melden, widrigeniaiis dic Ausbleibenden M1? ihren eiwaigen Eiaenthumsaiisprüiben werden prakludirt werden, aiich auf den Grund des zu erlöisier-dsn AULs-Ölußuribeiis mii drr erichtiguiig d-xs „BestP- titels im (Grundbuch auf die Ramm der Besitzer veriaÖren werden wird. Norden, den 23, Oktober 1880.

wird aufgefordert,

den 29. Dezember 1880, Vormittags 10 Uhr,

im Schöffensaale des hiesigen Amtßgericbts anbe- raumten Termine anzumelden und nachzuweisen, widrigenfaÜs sie mit ihren Ansprüchen an die ge- nannte Kauiion auWescbioffen werden. Glatz, den 15. Oktober 1880. Königl. Amtßgericbt. 11.

Verkäufe, Verpachtungem Submissionen :e.

Bekanntmachung.

Die Königliche Domäne Althofchen im Kreise Birr-baum, ca. 36 Kilom. von der Kreis- stadt Und ca. 32 Kiiom. von der Eisenbahnstation Landsberg a. W. entfernt, soi] auf 18 Jahre, und zwar für die Zcit von Johannis 1881 bis dahin 1899, im Wege des öffentlichen Meistgebots ander- weit verpachtet werden, zu welchem Vebufe wir auf Dienstag. den 7. Dezember d. Jrs, Vor- mittags 11 Uhr, in unserem Sitzungszimmer Termin axibcraumt haben.

Die Domäne besteht aus den Vorwerken:

3. Altböfcben mit einem Jiäcbeninbalte von

369,566 ba,

[26622]

b. Semmriiz nc-bsi Nebenvorwerk Neuvorwerk mit einem Flächen- inbalie von ' 424,747 ba.

Das festgesteUte Pachtaelder-Mmimum beträgt 21000 5/6, die Parbtkauiwn ist auf 7000 „M und der Wrrib des Vikb- und Wirsbiibafis-Jnventa- riums, mii iVi'iÖkm die Pacbistück'e beieyt zu halten sind, auf 75 000 „46 fkstgeseßt. ' '

Jeder, der fick) beim Bieten beibeiltgen will, hat [iii) vor dem Termine bei dem Liziiations-Koxnmis- sarius über en eigenibümlicben Besitz eines dis- ponibelen Vermögens von 175 0003“, sowie über seine landwiribscimftlichr und sonstige Qualifikation auszuweisen, _

Die Übrigxn Pachtbedingunaen und die Lizitations- regeln, sowie die Karten, Register, Auszüge aus der: Grundsteucr-Mniierroile, das Gebäude-Jnventa- rium 2c. können vor dc-m Termin sowohl in unse- rer Domänen-Neaistraiur währmd der Dienststunden, als auch in Aiihöickoen selbst _bei dem gegenwärtigen Pächter Herrn Hecker eingeieben werden, welcher nach vorheriger Anmeldung _aucb die Besichtigung der Pachtobjekte gestalten und sonstige Auskunft er- ibeiien wird.

Posen, den 26. Oktober 1880.

Königliche Regierung, '

Abtheilung für direkte Steuern, Domänen

und Forsten. Bcrgenroth.

Holzveirkauf. Freitag, den 5. November er., Vormittags von 10 Ubr ab, folien in Goldowsky's Höre! za Berlincioen s'olaende Hölzer zum Verkauf gesteüt werden: Schutzbezirk Zietensee: Jagen 40a, :: ca. 160 rm Eichen-Stockholi» ca. 120 rm Kie- firn-Siockboiz; Sckxußbezirk Wuckensee: Jagen

Königliches AmiEgerickxi. von Beaulieu Mar-eomiaix. Aufgeboi.

Auf den Antrag der ibeiiung für Forsten, in Hannover, We'dcn _Aiic, welche an dsr von ihr tauicbweiie ron dem Milb- meier Viöbienboff in Hriiigcnrode erwqrbeuen, ,im Tausckyvcrtraae vom 8/22. Juli 1874 116er brzeiib- rieien Ackerfiiicbe von 52 Qu.-R.hanriox.z:0,114ira ixß'emeinde Heiiiiienrode, Cigentbums-, Nah», lehn- recbtlicixe, fideiksmmiffariscbe, Pfand; und andere dingliche Rechts, insbesondere axci) Servitutrzi und Rcalberechtigungcn zu bach vermeineii, hiermit auf- gefordert, solche in dem hiermit auf

Dienstag, LJ Fehzembey: d. „J.,

T'- bestimmien Termine anzumelden, widrigenfaiis für den sich nicht Meldenden im Verbäliniise zum *Jeuen (Erwerber das Recht verloren gebt. Die: etwa in die Hypothekenbücbrr eingetragenen Vererbiiaien werden von der Pflicht zur Anmeldung Hiermit aus- genommen. Syke, den 26. Okiober 1880. _ Königliches Amtsaericbi. 11, gez. v. Dassel. Beglaubigt: Bähre, Gerichtsschreiber des Königlichen “*Iimngerichts.

.26614] AuSzuÜ.

In dem VeribeiWnaSvrrsaHren hinsichtlich des Erlöses der gegen Jacob PNP, Ackerer von Alsen- born, am 26.Januar 1880 zwangSweise versteigerien beweglichen Gegenstände hat das Kal. Amtsgericht Kaiserßlautern zur Erklärung über den Tbe-luncs- plan sowie zur Ausfiihrung der Wert) eilung Termin bestimmt auf Donnerstag, den 18. Novem-

dis Kgl. Amtsricbt-rs Zürn in Kaiserslauiern, wo:u die Gläubigerin Juliana Haim, Dicnstma,;d, früher in Alsenborn wobnbaii, nun ohne bekannten Aufenthalt, hiermit geladen wird. Kaiserstautern, d-rn 26. Oktober 1880. Der Gerichtsscbreiber lcim Kgl Amthericbte.

8, K. Gerichtsscbreiber. [26632] Bekanntmachung. , Auf den Antrag dis Vorstandrbeamten des'bte- [igen Königlichen Amiégsxiwts werdeii aUe diejenigen, welche auf die von dem am 29. Avril 1880, zu Glatz verstorbenen (Geiangenwärter Ernst Klose in seiner früheren Eigenschaft als Exekuwr bsi der vormaliaeri Kreisgericixtskommiision zu Reinerz und dcmnccbsx bei dem vormaligen Kreisßericht zu Giaß besteiite Amtökautiou , bestehend in “5:11 Siaaißicbuid- scheinen ]Y-itt. 11. Nr. 3618, 55,128, 59,422 und

Talons, Ansprüche zu bab.n vcrmeinen, hierdurch

aufgefordert, dieselben spätestens in dem auf

Finc'wz-Dircktion, Ab-'

ber 1880, Vormitiaas 9 Uhr, im Amtszimmer *

62,067 5. 25 Thaler, zusammen 100 Tbalcr nebst:

1.38 -. :: ca. 160 rm Eichen-Scbeii und Anbruch, „40 kn) Eichen-Stoiiboiz, 30 rm Kiefern-Stockholz, ?Totaiität 15 rm Kiefern-Scheit und Ast, 10 ma “. Stockbolz; Säxußbrzirk Eichwald: Jaaen 148 = : c.). 90 km Eichen-Scbeit und Anbruch, 50 rm Bu- _ckcn-Sirauck, Jagen 162/163 ca. 130 rm Eichen- ?Écbeit und Anbruch, 300 rm Buchen-Scheit Md Anbruch, 200 M Burbrn-Ast ].; und zur be- schräukten Konkurrenz: Jagen 162/163 .: ca. 50111] Cicixeri-Ast 1. und 20 rm Eichen-Reis ]. Neuhaus, den 25. Oktober 1880. Ter Ober- “iörstcr. Urff.

Für die unterzeicZixix Werft folien 1100 Stück

öixxszliiffel und 1400 Stück Gabeln beschafft werden.

Rcfiritanten wollen ihre Offerten vcrfiegelt mit der i Auficbrift: „Submission auf Lieferung von „Eß- löffelu und Gabeln“ bis zu dem am 12. No- ? vember 1880, Mittags 12 Uhr, im Bureau der Z unterzeichneten Behörde anberaumten Termine ein- ? reichen. Die Bedingunßen sind während der T'ieiist“ ' stunden in der Registratur der Verwaltungs-Abthei- luna einzusehen und kann Abschrift derselben auf x portofreien Antraa und gegen Einsendung von «160,50 * Kosten von der Registrmur der Kaiserlichen Werft bezoaen werden. Kiel, den 25. Oktober 1880. Kaiserliche Werft. Verwaltungs-Abtheilung.

[26608],

Stettiner Rückversicherungs-Actjcn- Gescüschaft.

In der beute statig-babten ersten ordentlichen

Generalvetsammlung sind die Herren: (Geheimer KonTrnerzicnraih Ferd. Brumm, Geor Barte s, Komu'Zerzienratb Alb. de la Barre,

Stadtöitester Euckwl, Kommrrzicnraib Albert Schlutow

? und Direktor . Lippert, ' sömmtiich von Zet, in den Auksickytsraih der Ge-

, sellschaft wieder gewählt worden. ' Stettin, den 27. Okiober 1880.

! Stettiner Riirkvkrsickxcrungs-Actien. ! Gesellschaft.

! Die Direktion.

; E. Bürkner.

Z [26607

] . ? 1 Ministeriaidl. [. d. innere Vcr-

waltung, Iabrg.1840-79, ist zu verk. d. I. Remel's Antiq. Potsdam, Nanen'ir. 3.

Redacteur: Riedel. Verla der E edition (Kessel.) ZN ck 5.1.13)

_-

Berlin:

11 : . ElSUer.

? Drei Beilagen ' (einschließlich Vörsen-Beilage.)

zum Deutschen Reickzs-Anzeiger und Köni

254.

Landtags : Angelegenheiten.

Dem Landtage ist folgender Gesetzentwurf vorgelegt worden:

_ Entwurf eines Geseßes, betreffend das Pfandleihgewerbe.

Wir Wilhelm, von (Gottes Gnaden Könia von Preußen 2c. verordnen, Mit Zustimmung beider jHäuser des Landtages, was folgt:

Dxr Pfandleiber (J. 34, 38" de': Gewerbeordnun vom 21. ' 1869 m der durch das Gescß _vom 23. Juli 18:79 bcstiinchi Jcsrsseiundearf sich an Zinsen 11111)! mehr vorbedingen oder zahlen

11 :

a. einen und einen halben Pfennig für eden Mon t ' MarF vqn DYxebnsbexrägendkis 931.1 Zwanzingark, (: Md ]ede

„emen ennig ür je en ionat und "ede dén Vi Zwanzig Mark übersteigende Mark. 1 rag von

2

9 . Bei der Berechnun der “in en komm i ' zur YJWZUDLZIZ d H J 3 [ cn fo gende Vorjcbristen er ag er ingabc “dcs Darlebns wird ni t .'i ' 2) die Monqie werden _von dem auf den DaFebkslichxj-LFFY), folgenden Tage bis zu dem ztffermaßig dem Dariebnstage entsprecban- dex Tage des leßten Darlebns-Monats, bei dem Fehlen dieses TaZes bis zij Yeßtenchage des ]eixften Mochézts berechnet;

c e an nur ange angene ocbe eines nicht vollendeten Monats witd einem Viertel-Monat leich ea tet. ' fünftHLZoYe HMF 'gußertZBterecthUnY; ck D“ “"Sex“"W“

an er eamm erag er Zinsen in ei . * 7 aus, so wird dieser auf einen volierZ Pfennig abgerFerlefYMlp'Mnjg

Die Fäiiigkcii des von einémPfandleiher gegebenen Dariebns tritt nicht vor Ablauf von sechs Monaten "1 d ' b ' Entgegenstehende Verabrcdungen 1.120 nichtig.se1 affen nga 6 cm.

Der! Pfandleibcr darf bei der Hingabe 1211125 Darlebns von nicbi', mehr als „fünfzig Mark außer den Zinsen eine (Finscbraibeaeiübr bis 311 Z'WÜW'U Pfexmigen sicb bedmgm oder zahlen lassen. Eine gleiebe Gcbubr _1st zulafsia, wenn das Darlehen auf mindestens sechs Mo- nate veriangert wird.

. 5.

Das AUk-bedingen odcr Annyebmen jeder weiteren Ver üiun fiir d.?is'Dariekmx oder für die Aufbewahrung mid Erhaltung degs Pfaéides, sowie das Vorgusnebmen der Zinsen ist verboten.

„Das von dem Schuidnrr odrr für ihn über das erlaubte Maß geletiict ist, muß von dem Pfandleiber zurückgewährt und vom Tage des YmpicZZtha? veZimcjitf wderden.

as 1 er 11 or erung ver'älrt in i'm (: ren d Tage, an welchem die Leistung erfolgt ist? f f I 6 seit em 6

Der Pfandieiber erwirbt ein Pfandrecht an den ihm über- gebenxn (Gegenstanden erst dadurch, daß er das Geschäft in ein über alie wisse .Geschaste nach der Z-zitfoige derselben zu führendes Pfandbch) einträgt.

DieCintragung muß enibalien:

1) eme laufend: Nummer,

2) Ort und Tag des Geschäfts,

3) Vor- und Zunamen des Verpfänders,

4) den Beirag des Darlebns,

5) den Betrag der monatlichen Zinsen,

6) die bedungene Einschreibegebühr,

7) die Be'zcicbnimg _des Pfandeß.

8) die Zéit der Fälligkeit des ?)ariebns.

Der Pfandiriber ist verpfiicbtet, dem Vcrpiänder einen Pfand- iche„in ,zu geben, welcher „eine wörtliche Abschrift der auf das Geschäft bezugiräoxn Eintragung „im Pfandbucb enthält und mit der Namens- urrtersabrßt dcs Pfandleibers versebtn ist,

Weicht der Inhalt destandschcins von dem Inbalie des Pfand- buck,s ab, so muß der Pfandleiber den ersteren gegen sich gciI'cnlaffen. [ck in?;rcFerpfapder bedarf zur Ausübung [eiiier Rechte dcs Pfand-

e i 1 .

§. 8.

Der Verpfänder ist bcrechtigi, das Pfand duréh (Zahlun; des Dcrrlebnskapitais und der Zinsen, sowie der etwa “0 * ' * Cinsckorribcgebübr jedcrzeit eiiizulösrn. 11 ck za zahleriden

Die Zinsen sind nur bis zur Einlösung zu berechnen.

Enigcgrnsteheudc Verabredung? [ind nichiig.

, Der Pfandleihxx isi bercchtixii, .das Pfand zum Zwecke der V:- iricdigunaqwcgcn [erricr Forderunq an Kapitai, Zinsrn und Ein- kicérfeFegei-ubr nacb eingetretener Fälligkeit des Darlehns zu der-

u e .

Die Erlangung cines vollstreckbaren Sciynidiitels oder die e- rich111che Crmächtigung zum Verkarix) ist nicht erforderlich,“ I

Dcr Verkanf ist inö enili ' K*" ti ' ' *- VVÜiiZkkdaUsöFiÜSbkkx- ff cher «Mi 6 gerung durch einen Gerichts _ d (im ii ersarben dürfen nicht unter i rem “umb Ab- scbaYrmg, festzußclicndcn Goid- Odék Silberweribex Weribiiapiere, weiche emen Borsen- oder Markipreis haben, nichtuntcr dcmTages- course verkauft werden. Der Pfandleiber kann [eibÉ'i FMN und erstehen.

Die Versteigerung 1111th in der Gemeinde, in wei cr drs * d- lLbFewerbeSziurdZFii 'JtstthsÖästsk-ibsélUJF beiriebcebn wbrinfalist, e "o'gen. e ar nt ru er, a s 1; rr 5 o n ' Falitgkeit des :Oariebns, ausgefübr1t2werden. M nach emgetcc'iener

Ort und Zeit der Versicigcrung find in einem Von der Otts- polizeibehörde für solche Bekannima un en u b ' - » bekanZt FZ! macben. ck 9 z estrmmend.n Blatt:

'n er Bekannimackzung isi zugleich dsr Name des andlei de die iauonde Nummer des P'andbucvs anzugeben. Jar weh???? Yfandcr genugt eme zuiamnienfaffende Angabe der Nummern. * Die Bekannimachuna muß wenigsicns zivei Wochen und 5511- s-ens vicr Wochen vor dem Tage dcr Versteigerung und darf frühe- fiéelZInam Tage nach dcr einzktrcicnen Fälligkeii dcs Darlehn? cr-

, „H. 13.

Der Pfandlcibcr bgt uxwetziiglikb nach erfolgtem Verkauf des Pfand"? den im den Bkkpfandek nach Abzug der Piandscbuid nnd der KML" des Yiandxetkaufs eiwa verbleibenden Ucberichuf; des 371121.32.16.366162.“." 191€" ... ...... .. «...

n » * 231: e c v“ 14. " .

SamFllfmi? sSex? 49) zu hintj'tcrilegen' 13 cm März 1819, Grieß

u iee_ m er rguxig i n der Bekanntma ::

rung hinzuweisen. Iii dies unterblieben, so hat FernßpJKinZLLEibxie

erfolgte Hinterlegung in dem nach §. 12 bcstimmten Blaite auf seine Kosten bekannt zu machen. § 14

Sind bei dem Verkaufe dcs Pfgn'des die Vorschriften der §§. 9 bis 12 nicht befolgt worden, so verliert der Pfandleiher den Ansvrurb auf Zinsen. Er bat ayfzerdem die Kostcn dcs Vcrkaufs selbst zu Fragcn und dem Verikfaxider den lurch den Verkauf verursachten

Erste Beilage

Verlin, Donnersta„ den 28. Oktober

Schaden zu erfexcn, insbesondcre drnjenigen Beira u abien um welchen drr Ver aufswreis des Pfandes hinter deffeIi ö91536211) ziirück- gebltebcn ist. Entgeaeniiebende Verabredungen smd nichtig.

Der Anspruch des Verpfänders Ukkjäbll“ in drei Jr'ren. Der Lauf der Verjabruna beginnt vier Wochen nacb eingetretensr Fäiiig- keit des Daricbns, oder, wenn der Verkauf dcs Pfunds später statt- gcfunden hat, mit dem Tage drs Verkaufs.

§. 15.

Der Inhaber ies Pfandicheins isi drittenPersovcn, insbesondere dem Pfandlciber gegenüber, zur Ausübung der Rechte des Vkrpiän- ders brrechtigi, obnendie Uebertragung dieser Rechte nachweisen zu m_ussxn. Dem Verpfander steht nur die dem anabcr gewährte Be- friediiTxningerZigTJen. d R t d f

*ie e er tagung sr . eib e es Verp ändcrs er oi t na Ma - gabe dcs in den einzelnen Landesibcilen geltenden Refcth. ck H 16.

Alle bisherisien, den Gegen tand diesrs Ge e1 es betrc cnd-en c- scylicben Vo_rschrifien, insbesondere das Pfand! kind LeibßKeglemZnt vom 13. Marz 1787, die Deklaraiion desselben vom 4. April 1803 und die hannovcrische Verordnung vom 15. Oktober 1847 werden aufgehoben.

§. 17.

Auf Pfandvrriräge, weiche vor dem Inkrafttreten die es G- [etzes abgeichloffrn sind, fiNdeii die Bestimmungen desselben nischt Ati- wendung.

§. 18.

,Die Bestimmunsxcn Übkik den Betrieb des fandici ewebs Sertcris staatlicher Anstalten werden durcb dieses GYM nichkt)gberiirbret,

D' K b' ts d 2§' B' i _ „:e ,a trie or re vom "8. Jun 1826, betreffend die Grund- iaiZe'fur die stadtisckwn öfferitliciyen Lciixanstaiken, wird durch foigsrde Bestimmungen „abgeändert:

]) die Yrtxkcl ], 2,1111“? 4_ werden dahin erweitert, da[; statt des Siadt-Magriirgis, wo ein [sicher nicht vorhanden ist, 'der Gemeindé- VorsYr-d “(2131th

an “- eie Er Ariikei 3, 5 bis 13 md di“ V ' ***“. gegeuwäriigen (Gesetzes maßgebend; s » NWUÜM g

3) die Artikel 14 und 15 sind aufgebobeu.

§. 20.

Mit den durch „H. 19 bestimmten Abänderun en inden di * - [Öriften der_ Kabinrisordre vom 28. Juni 1826 afuf die UFUTÉT- memden betriebenen Psandle'xbarxstaiicn fortan in alien Landcstbciirri Anweriduna.

Die §§. 1--18 des gegenwärtigen Gesetzes gelten auch für: die, rsn, wettsren kowmuxmlen Verbunden errichteten oder denselben ange- borigcn Pfandleibaniiaiten.

§. 21.

oder 21wa tdie Freiis bexiebebnxdle YfaYdleibansYlien der Gcmeinden , ei erekn ommuna der an e in en die I o ' ' ' . bis F v-Mguffi; nicht (Y.:wcndung. rscbrifirn VU J 1

er ini [Lr es xziincrn wird jedoch ermächiigi, die Anwéndun der §§. 1 bis 17 auf die bezüglichx'n Anstalten anznordneu und di? besirbenden Ordxmngcn, chiemenis und Statuten ders-Zlbsn zu andrrn. Urkundiui) rc.

, _ ' Anlage, cr-ibaliend dnie Bci'iimmungcn dis Preußischen Piarsdiei-Rkaicmerris Vom 13. Marz 1187, 'der Kabinccksordre vom 28. Juni 1826 und der hannoverschen Ministrrial-Bekanntmacbung vom 15, Okiober 1847 uber die Zinsbeickyränkungen. 1. Pfandicib-Regl-xmrnt vom “13. März 1787.

, §. 90. Pfandxerlciber, rveicbe sicb in die §. 4 kcicbricbene Rolie [MMU einiragen iaiien, soUen berechtigk sein, von Darlcbnen iiber 10 Thaler seeks, und wenn sie Juden sind, acht vvm Hrmderi an Zmsen zu nehmen,.

§. 91. _Bctrazt. das Dariibn Nur ".'.0 Tbalsr odcr Wenigsr, io krimi der Psandverieilwr, ri)ne Unterschied, ob er rin Jude ist oder iiicht, einen Pfennig vom Thaler auf die Woche ricbmcn, rnifofern das Darlehn nur (1:0 [crixs Monat, oder auf eine kürzere Zkii§gngeben F?rden. d

. “... aber as Darlehn auf eine iärt ere eit, 'cdo unter 12 Monaten axgebeu, so darf nur ein haglberZPfeiinicZ vom Tbjaler auf die WOM: genommen werden.

§. 93. Ist das Darlxhn auf länger als ein Jahr gegeben, so

find, auch bei Summen von 10 Thalern und weniger, nur sechs und bei Juden arb)“ Prozent Zinsen zulässig. , ' §. 94, Ist enz solches kleincs Darlehn anfänglich zwar nur auf LilLSkakze Zcit JL(!LQf11, nachher aber, ausdrücklich oder stiliscbweigend, reriangert wbrdc-n, [o muß dennoch die Berechnung der Zinsen mir nacb obtgrn Grundiaßen an,",clcg-i, und also bios auf die ersten sechs Moriat rin acznzer, chf di; folgenden sech Monat ein baiber Zinspsxniiig fxix dt;? Wgcixe, und wenn das Darlehn noch länger Uebe". bleibt, fiir diese langere int nnr der ordinäre Zinssaß, von sews und ach1 Prozeqi, genommrn werden.

§. 95. Urifzrr diesen erlaubten Zinsen darf kein PfandverleiHcr, weder un.;r dem Namen ron Ernscixreibegeld, noch unier irdend einxn av'de'rcn Vcrwaiid, das geringste mehr, bei Vernicidung dcr gesch»- maßtgen Strafe dcs Wuchers sordern oder annehmen.

J. 96. Auch 591 65 daruriicr, da[; weder Zinsen von Zinsen ge- nximkmen, nori)_die Zinsen zum Kapital geschlagen, woch dcr Zinses.- ?vTcrk3teYnddüT?esOscbnz Lr diZ3 Sammle desd Kapitals übrrstcigi, gefc-rdcrt

, et en or rien "' BeWenden. " [ck [ er Gesetze vor der Hand [ein 1,1. Ailerbochfie Kabinetsordre vom 28. Juni 1826.

7.) Die Regierungen können in den zu entwerfenden Reglements dci“. Kommunen ,die Erhebung von (: cbt Prozent jährlicher Zinicn gew siatten. Wenn xeddcb „nacb den öriiicben Verhältnissen wegen geringen Betriebs, Kostipiritgkeit der Verwaltung :c. mit diesen Zinsfuße nicbt auszuiqngeti ware, „sy soiixn die Ministerien der Justiz und des Jr;- nern hiermit autorifrrt [cm, auf Antrag der Regierungen einen böhs- ren Zinsfuß bis zum Maximo von 121 0/0 zu gestatten.

8) An er den biernaxb regirwentSmäßig festzuseßendcn Zinsen folien d:e :Unstaiien f'iikndie Abschatzung, Einschreibung, Ausstellung des Pfand|ckelüé und uberhaupt unter irgend einem anderen “Titel eiwas vonfdetfn Schuldner nr fordern nicht berechtigt sein, dorbc-bali- lich der bei mcbt erfolgter zeitiger Einlösung nacb §§. 9, 10 und 13 zu eerFLjndin KFW. i [ck

een gen eamen, we e dem ent e en andein, oiicn it dcn Strafen des Wuchcrsq belegt werden. 9 g b s m Auch bei der Verlangerung des Pfandleibvcriragcs darf unter derselben Verwarnung dem Pfandscbuldner außer den Zinsen nichts aigef101r1derbt werden.sch M [

. armor'eri e ini ierial-Bekannima un v 15. Oftr- bcr 1847, über das Pfandleihgewerbe. ck g om §. 3. Die,;ZtnserYfür das Darlehn dürfen

bci Beittagcn bis zu 5 Thaler -- 15 2/0, 10

' | ' [ 0 .

' ' ' . 20 bei höheren Beiträgen fur das Jahr nicht überschreiten. Vergl. §§. 5 und 7

§. 5. Der Pfandverl'eiber darf keine in en im V r u" ent- nehmen oder von dem Darlehn abziehen. Z s o a ?

glich Preußischen Staats-Anzeiger.

LIST).

erbeanléch darf er keine Schreibegebübr, noch sonstige Nebenkosten 7. „Sollte das Darlebn so gering sein und d s

baltd emgelost werder-i, da[; 'die Zinsen nicht 6 Pfennige (beirYxfzérF 11:3 ba doch der Pfaiidleiber diesen Betrag in A*.iipruch zu nehmen.

Begründung.

Durck) Ari. 4 des ReickWgefeßes vom 23 Mili 1879 R

„.. - "- ei - GiscZ-Biait S. 26,7 -- sind, die §§. 34 und 38 der (Gewerbe-OÉJ- nunlx); vom 21. Juin 1869 dahin abgeändsrt worden, daß das Ge- w-er : dxr'Pfandieiber der Konzesfionspiiicbt unterworfen, der ge- werbsmaßiJe Ruckiairfsbandxl als Pfandleihgewerbe erklärt und den Centralbebsrden die Befuaxnß beigelegt wvrden ist. über dsn Umfang der Befugnisse und Verzzfltcbtunaen, sowie über den Geschäftsbejrieb der Pfandleiber 11110 Ruckkaufsbändler, soweit darüber die Landes- geseße Uklbk BLÜMMUKQM treffen, Vorschriften zu erlassen.

In Preußen ist der in Rede stehende Gewerbsbetrieb theils durcb G'es'eße, ibeiis durcb Verordnungen geregeli. Erstere enthalten neben ctv'tlrecbiiichn Bestimmungen, welcbe wiederum in einig-n LandFtheÖien kall611S'sTc1borschiften polizeilicher Natur. * '

n en a an 1 (n rovinzen gelten zur eit no Grieß eriasiene Pfandietb-Regierrtrnt vom 13. YZärz 178?) IT:?) c“Adlige daffeibe crganzendq Ailerbbcbste Deklaration vom 4. April 1803 (beide abgedruckt 1111 M_tmsterialbiatt für die innere Verwaltung, Jahrgang 1846, Seite 253 ff,). In Hannover besteht die in Aus- fuhrung des §. 40 der Hannoverschen Gewerbe-Ordnung vom 1. August 1847 (Hannoi). Ges. Samml. 1. Seite 216) mit gesetzliÖer 'Kraii erlaffene Minxisierial-Vekanntmacbung vom 15. Oktober 1847 (1. 0, 1. S, 3391, In den Prbvinzcn Heffen-Naffau und Schleswig- Hoistrm, "sowie M dem_franz0fi1ch-rechiiichen Theile der Rheinpro- Vim sind uber 0211 Betrieb des Pfaudleihegewerbrs durcb Privat- Persotxinn nsurvposlcrs'eixiäze FLWFYYJM vorhanden. , 9 „et le cnar gcr ( Lzusiand cr eint im inbl' dre gleichmäßige Geltung der Gewerbeordnunsxé nicbt btharZCkseFx YYefltteYuLgeikasbJ umnso ÖneklpxUgrboienl,t ais die bestrbenden Vor- ngenugen , e s vera et 1 "* JUTEZM UÖchH„U7féb„lskse11tsPkkchen- ['nd und dim cffentiicberr

_ am e ur ni e einer neuen und leichmä i en Re'eiu . Betriebes des Pfandleihgewerbes kann ngur anf ftxdegm Wexe dF:z Cds?- seisgebyng abgeholfen wcrden. "Denn es handelt sich hierbei einmal urn die Beseitigung brzw, Abanderunq besiebendrr geseßlicber Be- stimmunaen, und sodann zu einem wesentlichen Theile um die Fest- stellung jolcber Normcen, wirlche dem (Zivilrecht angehören, also über das (Gebiet des polizeilichen VerordnungSrecbis binausgehen.

?))uddenÉctzstÉreixtgeböZen kirisbesondere:

. _te or rr en 11 er e c") e der in“““en, r* 1 MÜÜYZLFUYUYHP werden düriénx) Z ' ! eiche 10:1 den

_: ie or ri ien, wclche sich auf das besondere Verfa ren bei YZrLTwßerung der dem Pfandleihcr verpfändeien GegetisiÜZde be-

3) die Vorscbrifien, Welche den Ab in de - ' zum ÖHSILMÜZYFS haben. [ck H s Pfandleihverirages

_ _ u . 12'Feizseßung einer ZinSgrerize für die “con ewerbs- maßmen Pfgndleibern gewährten Darlebnc ist unentbehrlich,gum der gxrverbsmgßigcn Ausbeytung der Nothiage vorzubeugen, in welcher dre Verpfand-er zur Zeit der Eiiigrhung des Pfandleibgesckzäfis sich fast immer befinden. Derartige Zinsbeschränkungen ent- baxiicn (ziie in Preußen bestehenden gese lichen Vorschriften über das P.andieihgewetbe (cfr, unten zu §§. 1 is 5) und das Reichsgeseß drm „14. Novxmber 1867 (Bundes-Ges.-B1. S. 159), durch welches die Zinsbeichrafnkungen bei Darlibnen aUgemein auiseboben worden [Znixsgexilcxikixxckikpäo§.f4 leze Ausnahmeblxoz; dieser Freiheit des Zins-

u 1 ur te von (wer ien 5-an ““ -

gexenÖn I))arlYUL-k [, ck, Pf dl ib „liistaiien ge u “... s ommi in Fragc, ob der Pfandverkauf nur auf Grund einer obne Prozeß zu eribeilenden cri iii xen Ermä ti un oder ohne soiche gestait-i werden kann. [] ck ck ck g g

Das, Pfandleib'Ri-alement vom 13. März 1787 und 'die Deklaration vom 4, Avril 1803 haben den ersteren Weg ein- aesZhlagen und dasselbe thut das Handels eseisbucb Art. 310 für den Jah, daß beide Kontrahenten Kaufleute ind. Diese Voxscbrift des Hgndeisgeseybucbs bqt sicb jcdoch in der Praxis nicht bewährt. Die Dre Ermächtigung wird bald anstandslos cribcilt, bald mit pein- licher Sbrgialt versagt, und zwar beides vielfach aus dem Grunde, ir'ctl der JilÖisikk sicb außrr Siarde findet, die Sachlage genau zu xbersehcn. D'z'm Psandietber würde eine solche Ermächtigung im Falle oreritwcixer Bucbfubrung überhaupt nicht füglich Versagt werdeii konnen. Gerade dabei aber zeigt sich das Unzu- iqxiglicbe ,und selbst, Nachtheiiige cincr [oliven Einrichtung: die rribxrire' Ermachiigung nimmt dem Pfandleiber die Ver- aniworritcvkeri für dcn borgenommenen Verkauf wirklick) oder wenig- stcnns „scheinbar ab. Die Versagung cdir das Njchierbitien der Ek“ miicbtigurig dagrgen hindert dcn Pfandleiber nicht wirksam, das in seinem Qiewabrsam befindliche Pfand zu verkaufen. Hierzu kommt, daß durch das (Erfordernis; der richterlichen Ermächtigung die Kosten des Gewerbebetrieks gesteigert werden, und zwar selbstversiändiich zum Nachtbeii des Kreditsuchendcn, überdies; aucb in höherem Maaße, als durch dan, Betrag der wirklich aufgcwendeten Kosten gerechtfertigt ist. Die aiigxmeine Gestattung des Ver- ka'uf-J und zwar unter vciicr Vcranirrortiichkeit des fand- lcrhcrs verdieni daher den Vorzug vor dem bis LÜJM Verfahren, wenn nur mit dieser Gestattung bestimmte Regeln vkk' bundrn wcrden, dercn Ueberscbreitung die Verantwortlicbkeit des Pfandleibcrs begründet.

Zu diesen Regeln gehört vor Alicm, da[; erstens der Verkauf nicht vor eingeirctcner Fäiiigkcit des Darlebns erfolgenund daß diese Faliigkeit niemals vor Ablauf von sechs Monaien eintreten darf. Das Pfandleibrcglcment vom 13. März 1787 in Verbindung mit der Deklaration vom 4. April 1803 läßt die Bestimmung des Faligkeiistermins frei Und gestattet sodaiin den Verkan Ust iecbs Monate nach cingeiretener Fiiiiigkeit. IL, länger die Frist bis zu dem Verkaufe des Piandes bemeffkix Mrd- UYU () geringer fällt der auf das Pfand zu gewäbrcnde Kredit “"s- D" ioibwendigkcit, nacb der Fälliakeit noch sechs Monate zu warten, bietei einen Vorwand, um _die Gefahren des Pfandlexbcrs größer er- scheinen zu lassen. SOU bei dieser Noibwendigkeit ,die Absicht der Kyriirabenien rücksixbtlicb der Zeit des Kredijs erreicht werden, so musjcn sie die Fälligkeit um sechs Monate voraus 'catiren. Jederfalis wird die Sache zum Voribeiie “res Kreditsuchendcn klgrer, wenn der Verkauf sogleich nach der äliigkeit gestattet Wird. Eine kurze Ciniösunzsfrist bleibt dem erpiänder immer noch dadurch, daß der Verkauf selbst nur mit Einhaltung gewisser Fristen erfolgen darf. Dancben aber wird die Minimaizeit des Kredits vojn skchs Monaten beizubehalten icin, weil die Verhältni e, wkicke dic bet dieser Lift des Kredits vorzugsweise bctbeiligien e- völi'erungskrcise zum Aufsuchen dcffeiben nöibigen, sich in kurzer Zeit nicht zu besiern pfieaen, die Möglichkeit eines rascheren Verkaufs also die Gefahr erheblicher Beeinträchtigunacn rnit sicb führen würde. Die Rechte dxs Krcdiisuckornken soiicn jedori) hierbei durch das Recht, das Pfand jederzeit einzulösen, besonders ßeirabtk Wcrdm.

„Zweitens sind bei dem Verkaufe gewisse FOM?" einzuhalten,

nämlich der öskcntlicbe Verkau',“ durch den Gerichtsvolizieker mit be- stimmt vorgeschriebene Bekanntmachungen und Fristen.

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