1880 / 295 p. 4 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 15 Dec 1880 18:00:01 GMT) scan diff

131. Schneider entgegnete, auf den Pädagogenveriamni- lungen der leßten Zeit habe man behauptxt, dar; die Xorderungen des Regulativs vom 27._ APN]. 1872 111 Bezug auf die Prüfungen der Lehrermnsn zu gkritige wären. Er stimme mit dem Vorredner überein„ daß dies durchaus nicht der FU] sei. Die Regierung habe me aus dem Auge gelassen, daß der formale Bildung?:zweck der Mädchen sittliche und religiöse Erziehung sei; sie souten dgs Leben ver: stehen lernen. In allen PrüfungSOrdmmgen sei der Grund: saß befolgt worden; 111111111111 11011 11111113! Andrer1e1ts sei darin betont wordcn, daß keine junge Dame znr Priifung zuzulassen sei ohne genügende Kenntnisse namontlick) _m 916: ligion, Rechnen und der Muttersprache. Damit seicn die Grundlagen der Ansprüche a1tsgesprochen. Die Forderungen in der Religion seien nicht gering. (Redner verlas mehrere diesbezügliche Stellen aus der Prüfungsordnung.) Wenn er die Debatten der [Wien Tage hier im quse recht verstanden habe, so handelc es sich doch im Ganzen nur drirum, der Jugend mit möglichst wenig Aufwand von körperlichen Kraj: ten, möglichst Vik]. Wissen zu verschaffen, und dahin gitzgen ]a auch nur die B9mühungen dEr chierung, wenn 06116116 Methoden einführe, die nur zur Erleichterung des Lerrixns dienen sollten. Und die Mädchen hätten es auch w1'1klick) mcht zu schwer. Als der Vorredner von der „körPerkckxen 21116: bildung gesprochen habe, habe er gkglaubt, 111 de'mselben (MLU Verbündeten für Verbreitung des Turnunterr1chtszu sehen. Leider sage der Vorrednsr aber am Ende ]ein6r Rede dqs Gcgenthsil. Das Haus köime davon überzeugt sein, daß die RegiErung nicht zu hohe Forderungen steüen wi'1rde.

Der Titel wnrde daranf gsuehmigt, dLSglELckWU olmc De- batte. Tit?! 10 (Unterstiitzungén für Lehrer an höherer) Unicr- richtsanstalt€11 30 000 646), und damit das ganze Kapitel.

Zum Kapitsl121 ((E-16111611tar-U11tsrricht§wessn) beschwerte sick) der Abg. 0011 Stablewxßki (Krotoschin) 1111er 5611 1111 Elcmentarunterricht bLftLHLUÖLn Widerspruch zrmscben'Tbeorie imd Praxis, er müsse sich iiber das Fortbestslxnder Simnltan: schulen in der Provinz Posen beklagen, DW Trgbanten des Simultanfthulwsssns feierten 111111), wie vor 111 der „Posener Zeitnxxg“ wahrhafte Org1en., May habs geglaubt, dsr chige Minister wsrde sick) 116611611, 516 Wunden zn heilen, die der Kulturkampf geschlagen habe. Es sei 0er noch wsnig davon zu erken, und namentlich smen 0116 Petenten abschlägig beschieden worden, die konfessioncüe Schulen verlangt hätten. Wie seien denn die Simultan: schulen in Posen entstandsn? Usberal], wo unter xiner großxn katholischcn Majorität eine kleine evangelische Minderheit sick) befunden habe, sei sofort eine Si111ultanschule eingsricbtet worden. Andererseits aber habs man katholische Mino- ritäten in evangslische Schulverbände hineingezwungen, so daß man sich der Ansicht nicht verschließen könne, daß die Katholiken und Protestanten mit verschiedenem Maßstabe gemessen worden seien. Der jeHigs Minister habs sick) dock) offen als einen Gegner der Simultanschulen bekannt, woher komme es, daß dann die Simultanschulen in Posen nicht aufgehoben würden? Der Grund sei wohl, daß die Simultansckmle das politische Ideal der Freigeister bilde, mit dem man die Konfession und die Nationalität zu unterdrücken hoffe. Er müsse sich weiter darüber beschwerén, daß der Re- ligionsunterricht iiicht durch Geistliche ertheilt und in vielen

X Y Jnsera te für den Deutschen Reichs- und Königl. Preuß. StaatS-Aazeiger und das Central-Haitdéls- register nimmt an: die Königliäje Expedition

1. 8t661chbrj616 111111 [11166r5n0111111Z-8-8116116u.

Fällen von Schulinspektoren überwacht würde, die offene Re- ligionsveräcksrr seicn. Tas Bestreben, die polmsckxe Sprache zu unterdrücken, gehe so weit, daß den kleinen Kindern der Religi011§unt1rricht nicht einmal mehr in ihrer Mutterspkach, die sie aÜein verständcn, ertheilt wiirde. S0 freudig die Polen die Nothsmndsvorlage begrüßt hätten, so wärx_es dock) grausam für ihr leibliches Brot zu sorgen, das geistige aber ihnen durch Unterdrückung ihrer Muttersprache zu ver- kümmern. . _ Dcr Nbg. Stöcker konstatirte, daß iibcr dis réltgiosen 7117101106 dcr Elementarsckwlen seit geraumer ZM 91111)? und „Zufriedenheit in die Gemüther eingekehrt, sei. _Dank ds_xn Ver: halten der Schulvermalti1ng habe sick) 111 10611911 KWULU die Uebsrzcugitng vsrbreitet, daß die Simulta11sch1116 mir da, wo sie ein wirkliches Bedürfnis; sei, eintretsii soll6. Schul: und Gemeindebehörden beantragten schon die Wieder011111611u11g der Simultanschnlen und er hoffe„ daß 101156 2111112111113, wo kein Hindernis; entgegenstehe, 1161111 Minister eme wohl: woÜende Aufnahme finden würden. Anch_111 der Schul- aufsicht seien gesundere Verhältnisse 611taetreien 11110 die evangelischen Schulen, zum Theil NXck). 016 kgtho: lischen, 5611 Sckmlinspektoren ihrer KOMLssWU Wieder unterstellt. 911111) 110116 es bernhigknd auf die Gemüther ge: wirkt, daß dEr Minister bei der Einschulnng ungxxariftsr Kindér (Ulf die religiösen Verhältnisse der Eltsxn Riicknch ge- nommen habe. Nur in der Lesebncbfrage [)(-„Wicht: 11011] 61111116 Beunruhigung, welche zu bestimmtcy Wünschen der rl]61: nischen und westfälischén Provinziawynodcy gkfüwt habe. In Trier 11115 65111 ssi das paritätischs Lmnigsche Lesebuch in einich Kreisen eingeführt, darübor fühlten sicb Ge: 111611111611 und Lehrsr beschwert. Die rvsiniscbe Synode habe er: klärt, da?- VUck) sei vielfach katholisch 11106111, was es;“: sage und was es verschweige, es bringe z. B. nichts iiber die Geschichte der Rsformution und des Großen Kurfürsten. Nux!) pädagogisch sGi cs nicht Über jeden Zweiscl erhaben. DLL Provinzialsynode [10116 gebeten, dieses Bitch abznsch0ff611 11111) das Recht der evangelischen Schulen auf ein evangslischß Lesebuch anzusrkennin. Er lege die Bitte der Generaliynqde dem Ministsr dringend ans Herz. Jm ngierungé:1-€zrrk Diiffeldorf 10118 die VMWLÜ der Lesebüchor durch ein 61116611- liches besLitigt werden. Es könnten ja dsr Lesebiicber zu 0161 18111. 211161: 1110111110636 gegen das einheitliche gkltend, daß LE nicht Stoff 90111111 0116 des Reforniationsgeschichte enthalts. Dazu kämen die finanzieüen Opfer, 111611116 die Anschaffung 6111636111: heitlicbcn LEsEÖUCHÖ erfordere. Die Wittwen- Und Waijon- kasse in Barmen habe das Verlagsrecht an 5001 einen Lese- buche. Wenn es irgend möglich sei, wäre es im Jnichffe dieser Kaffen zu wüuicben, daß Kinos der 1361115611501 Lese: büchsr der Ansarbeitung des ncucn zu Grimde ZElEgt werde. Im Kreise MindewRaVsnsbcrg cxisiire ein solches L6s€b1ich, das von der Provinzialsynode 1111061116111 [1610111 WSWS. Es sei stark Lvangelisck), volksthümlick) 11le kernig. Diases soÜte aÜgemein zugslassen merdeu. Das Be: streben, Linlxitliche Lesebücber 011131116th1, sci in 1110111501: Be: zich1mg cmpfchlensWLrth. Aber durch die Abschaffung aUer verschiedensn L€sebücher werde den Lebrerkreiscn ein gnt Stiick lebendiger Arbeit genommen, Er 1611110 sick) nur mit Web- mutl] einen Zustand denken, in WLlchLM dieKindsr jeder Pro- vinz nur dieselben Schriften läsen. Das Uniformiren sei in

der jeßigen Zeit schon so groß, daß man es nicht noch ver-

mehren soÜte. Das Landschaftliche in den verschicdenen Lese-

büchern habe großen Werth; das Heimathliche mache es Eltern

und Kindern lieb. Er bitte deshalb die Regierung, den

Fünkschen dcr Vrovinzialsynoden wohlonende Beachtung zu 611 en.

Der Abg. Dr. Virchow hoffte, das; doch noch recht viele Jahre vergehen möcbien, bis die Wünsche des Abg. Stöcker und seiner konservativen Freunde in Erfüllung gehen wür- den; denn ihre Aspirationen gingen scbließlick) dahin, das; 0116 Lesebüch6r vonommen von konfesfioneklem Geiste durchweht wiirden. Daß ein Lesebuch, das in evangelischen Schulen ein- geführt sei, sich katholisch verhalte, sei aÜerdings eine beson- dere Zumuthung. Indessen in dem was es verschmeige, schon etwas Bedsnkliches zu finden, habe doch seine bedenklichen Seiten. Wolle man Lesebücher, die in einem Lande mit einer gemischt konfessioneUenBevölkerung aÜen Seiten gsniigten, dann müsse man doch stets etwas verschweigen. Wenn man lauter lokale Lesebücher einführen 1110116, „landschaft: liche“, wie der Abg. Stöcker fie nenne, dann ksmmez man zu einer Zerreißung des Volkes, in dsr entschieden eine Gefahr lisgc. Der Abg. Stöcker finde es langweilig, daß (“11101011 die- selben Lessbiicber existirten. Allerdings je mehr Lesebiickxr, desto kurzweiliger; desto mehr Unterhaltungsstoff gebe es. Aber dadurch werde der Zweck einer gedeihlichen Unterrichts- verwaltung nicht erfüÜt. Es müßten gewisse allgemeine Lese- büchcr festgehalten WSWLU, für die der Staat die Verantwor- tung zu übsrnebmen in der Lage sei. Wenn jeder Minister: wechsel ein neues L6s60uch zur Folge haben soils, dann käme man in ein Schaukelsysteém, das schließlich jedes eimzelne Schulkind erffE. Man müsse doch nach festen Normsn strsben. Der Abg. Stöcker habe dem Minister sein Wohlgefaüen Fiir die Wegräunmng dsr Simnltanschulen außgesprochen Und spiele dabei offenbar auf den Vorfall in Grottkau an, wo dis Stadtverordnetenversammlung die daselbst 1111t6r 1)1. Falk eingerichtete: Simultanstbule mit 1 Stimme Majorität - der eines evangelischen Pastors - 1111539110561: habe. Das Eingreifsn in diese Verhältnisss müsse der WiUkÜr des einzelnen MinistLrs Entzogen werden. Dazu gsbe nur zwei Wege: Entweder das U11t€rrich16geseß oder die Einrich- t11ng eines obersten Untsrrichthraths, der eine von der jewei- ligen Verwaltung unabhängige Behörde sein müsse. So lange die jsßige Rechte allc-xrdings die Majorität habe, werde Der- artiJL-Z wohl nicht durchzusetzen sein, 0er erhege die: Hoffnung, daß man diesen Zustand bald hinter sich habsn wsrde. Auch boi 5611 Konstrvativen seien ja nichtstets51611leStrömungen vorhanden. Der von ihm vorgeschlagene ng sei dsr einzige: Weg zum Frieden. Von einer Staatsreligion werde dann alwrdings abgeßhen W6rden müssen. Die Entscheidung 11er die Lesebücber könne unmöglich in die Hand dsr Synode ge- logt Wkrden; sonst wiirde jeder Vfarrsr für sein 1010166 In- tsrcsse sorgen wollen. Ein gerechter Standpunkt sei mir der 5643 Vkrsck)weigens. Vergrabe man die Differenzpunkte, schweige man ein rvßnig iibcr das, was die Parteien scheide, und er: innere man sich an das, was alle Partcicn vereinigs.

Hieran] vertagte sich das 190093 11111 4 Uhr auf Mittwoch 10 Uhr, Nachdem der Präsident angekündigt batts, das; in LDTÜCYÉEU Zeit voraussichtlich Abendsißung-zn nöthig werden

ür en,

Oéffentlich'ev AnzeägersÄ ..

5. 1116086116116 1166511686106an, 176111111611

„Juvalideudank“, Rudolf Muffe, Haaseußein

[31041] Oeffentlickx Zustellung.

Die Frau Naumann. Marie Auguste, aeb.Tbua1,5 hier, vertreten durch den Justiz-Ratb Lütkemüller bier, klagt aegen ibren, dem Aufenthalte nach um

Trebniy, loten geaangcncn, von der Sparkassenverwaltung der

[21870]

Der Knekbt Carl Eilert zu Groß-Muriisck), Kreis hat das Aufgebot des ibm angeblich ver-

bekannten Ehemann, den Kats»1 er Ferdinand Nau- . Stadt Prank-nit; auf Carl Eikert zu Kodlewe auf-

mann, frübcr gleichfalls bier, weaen böslicber Ver- ge [affung mit dem Anfrage auf Ebescheidung: die N

steUten,über 122 «46 61-5 lautenden Sparkaffenbuch r. 6774 beantragt. Der anaber des Sparkaffen-

Cb? zu trennen, den Beklacxten für den allein schul- ,' buchs wird aufa:fordert, spätestens in dem auf

digen Theil und für verbunden zu erklären, anZ

den 27. April 1881, Vormittags 9 Uhr.

Klägerin den 4. Theil seines Vermögens als Ebe- ; vor dem unterzeichnetkn Gericht anberaumten Auf-

scbeidungssirafe herauszugeben, ihn auch in die Kosten .- ae des Prozesses zu verurtbeilen, und ladet den Be- 7l'c1 klagten zur mundlicben Verhandluna des Rechtsstreits . kl vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landré- gericbis 1. zu Berlin auf ! den 30. April 1881, Vormittags 101 Uhr, ] mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- '; ricbte zugelassenen Anwalt zu bestellen. der öffentlichen Zustellung wird [3

“1

Zum Zwecke disser AuSzug der K12ge bkkannt gemacht. ' Berlin, den 9. Dezember 1880. ? ge Buckmmld, Gkrickxtsschreiber des Königlichen Landgerichts ]„ (Zivilkammer 13.

[31042] Oeffentliche Zufiellung. ;

Die Frau Herratb, Amalie Auguste Caroline,:- geb. Zeitler, bier, vertreten durch den RckbikanWale Müfeler bier, klaat gkgen ihren dem Aufenthalte; nach unbekannten Ehemann, den Siellmacber August I Herratl), früher gleichfalls hier, Wegen böslicber Ver- ]aiiung mit dem Anfrage auf Ebsscheidung: dies Ché zu irsnnen. den Bsklasqten für dcn 01112111 schul- digen Tbeil zu erklären und zur Hcrausgabe des? vierten Theiles seines Vermögens oder zur Ge- wäbrung siawdeSgemäßer Alimente an di6 Klägerin *? 11111 Lebenszeit zu Verurtkieilen, ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 13. Civilkammer des Königlichen Landgerichts 1. zu Berlin auf den 30. April 1881, Nackjmittags 1 Uhr,. mit der Aufforderung , einen bei dem gedachten Gericbte zugelassenen Anibalt zu bssteÜen.

Zum Zwecke der Öffentlichen Zustellung wird dieser , 2111611111 der Klage bekannt gemacht.

Berlin, den 9. Dezember 1880. ft":

_ Buchtvald, Gerichtsjchreiber des Königlichen Landgerich1s1., Civilkammer 13.

131075] Aufgebot.

Die von der städtischen Sparkasse zu Merseburg ausgestellten Sparkassenbücber „Nr. 35,929 über 175 «66, lautend auf Heinrich ertel zu Vkerseburg, Nr. 34,545 über 96 „46, lautend auf Gustav Ransch

binerznine seine Rechte anzumslden und dies Swar- senbucb vorzulegen, widrigenfaüs die KrastlOSer- arunq des Svarkasienbnches erfolgen wird. Prauönitz, deri 28. August 1880.

Königlicbés Amtsgerikbf.

Verkünd1-t am 6. Dezember 1880.

Ref. Meyer, Geriubtsscbreiber. 1074] Im Namen des Königs! Auf den Antrag der Darmstädter Volksbank, ein- tragxne GMOffMsÖÜff, zu Darmstadt erkennt das

:'"Könialiche Amtsgkricbt zu Wießbaden durch den Z Uuterzercbneten

da dieAntragsieÜ-rin den Verlust und die Be- rech1iaimg zum Aufgsbyisantraae eines 0111 16. Oktober 1879 von Moritz Ruhl 111 Wies- baden ausgesteÜten, an die Ordre des AUS- stS'ÜLl'S lautenden, auf Philipp Rambour in Wiesbaden gezogenen und Von diesem accep- tirtkn, (1111116 Antragsteüerin girirten, am 31. De- zember 1879 fäÜigen Wechsels über 150 „FC glaubhaft (111116611;

da 1051 Ausncbot nacb ,I. 837 dxr Deutschen Civil-szsß-Ordnung zulässig ist;

da das Aufgebot durch Ambeftung an die Gericbistafcl, durck) dreimalige Einrückhma in den Déiltschén R€1chI Anzeiger Vom 8. März, 8. Mai umd 8. Juli 1880 und dreimalige Ein- rücknna in drm K. ngikrnnasamtsblatte vom 11. Märx, 13. Mai und 15.J11[i1880bcka0nt gemacht ist;

da Weder in dkm Aufgeboistermine vom 25. Oktober 1880 11011) ]eiidem Rechte Dritter auf die Urkundö angemeldct sind, und die An- tragsta-Uerin (Erlaß des AUIsiblußUktheils bean- iragt bat;

r Recht:

Der am 16. Okwber 1879 von Moritz Ruhl in 213126110060 a11§gestellte, an die Ordre des Aussteüers 1011161106, (mf Philipp Rambour in Wiesbaden gezogene und von diesem acceptirte, an die Anjragsiellerin, die Darmstädter Volks- bank, eingetragene Genossenschaft, zu Darmstadt airirte, am 31. Dezember 1879 fäUige Wechsel Über 150 „M (wörtlich: Hundertundfünfzig Mark) wird für kraftlos Erklärt.

Dieffeuback].

daselbst,“ find angeblich verloren gegangen, und wer- den hierdurch auf Antrag des Papierfabrikanten Bernhard Hertel resp. der verwitiWeten Rausch, wieder bercbelichten Oeckler, aufgeboten.

Ein Jeder, der an diesen Büchern irgend ein Am] recht zu haben vermeint, hat sich bei dem unterzeich- neten Gerichte spätestens in dem auf

den 11. Februar 1881. Mittags 12 Uhr, im Siyungssaale anberaumten Termine zu melden und ,sein Recht näher nachz0we1sen, widrigenfalls die b Bücher für erloschen erklärt und neue an deren 0 SteUe Werden angefertigt Werden.

Merseburg, den 6. Dezember 1880.

Königlickxs Amtsgericht, Abtheilung 1.

[3

Vexrkäufe, Verpachtungen, Submissionen rc.

[30321]

Am Donnerüag, den 23. Dezember er., Vor-

mittags 10 Uhr, soll im bissigen Rathbavfe die Cbausiekgeldbebéstcüe bei Alt-stin vom 1. Januar 1881 ab meistbietknd verpachtet Werden.

Die näheren Bedingungen sind vom 10, d. M.

521111 Rendanten Herrn Braun zu erfahren.

Wriexen, dcn 6. Drzember 1880.

Das Direktorium der Wriezen-Oderbruckj- Chaussee-Gesellsclxaft.

1068]

27) 90) 1:3“ NcbraMKLM KQffck, 28) 600 112 Scmme],

29) 1600 1 Essig,

30) 13000 1 Braun bier,

31) 12000 1 Milch,

32) 1200 113 Soda,

33) 1300 kx- Elainseife,

34) 900 kx; weißer Kernseife,

35) 11000 113- Roqgenlanaftrob,

36) 120 kg raff. Rüböl.

37) 120 kg Masckoinenöl,

38) 11000 kx,- Petroleum,

39) 1500 111 Würfelkoble,

40) 7000 111 1111111101316,

41) 40 cbm Kiefernholz,

42) 3900 kx; Haier,

43) 160 kJ Fabllcder,

44) 400 kJ Masiricbter Soblleder,

45) 240 kJ Brandsoblleder, soll 'auf dem SubmixsionSWege unter dm in unserer Reg1straiur 3111" (8111111111 aUsgelegien resp. gegen Er- statiung der Kbpmltcn zu beziebMden Bedingungen statifinden.

Ltejferungswiüige Peisonen werden ersucht, ibre sfxbatifkttrten und versiegelten Offerten mit der Auf-

ri :

„Submisfion auf Lieferung von Wirthsckxafts- bedürfnissen"

bis zu dem a::f Mittwväx. den 5. Januar 1881,

Vormittags 10 ler, in dcm Direktoria1-Bureau

dexch2111stalt anberaumten Eröffnungstermine einzu-

re1 en.

Jr) der Offxrie muß nächst der Bezeichnung der offerirten Aktlkkl die genauz Angabe des Preises ohne Brucbpsenniqe, und zwar:

8.0. 1-8, 12-18, 20, 22, 23, 27, 32-35,

38 und 42 Pro 50 11,43, 011 9- 11, 19, 21, 24-26, 28, 36, 37 und

43-45 , pro je 1 kg, sow1e der. ausdrückliche Vernierk des Submittenien, daß ihm die Liefernngsbedingungen [)(-kannt sind, und er fick) densclben in aÜen ihren Punkten untérwirft, enthalten sein.

Von dem Gegenständen 505 Nr. 13, 17, 18, 20, 27i,ck32 bis 34 sind mit den Offerien Proben einzu- re en.

Ratibor, den 12. Dezember 1880.

Die Direktion der Königlichen Strafanstalt.

[31071] Vckan11t61 nchnng.

Die Lieferung der Ockonomie-Vedürfniffe für die hiesige Köbiglikbe Strafanstalt und di? Hiilfsstraf- anstalt'zu Gollnow auf die Zeildauer Vom 1. April 1881 bis 31. März 1882, bestehend in ca.

fiir Naugard für Gollnow

1) 9106661111125! 7940 ]KZ 2830 11,1;

2) Buchvoeizgries 60 20 3) Weizenmehl 120 40 4) Hafergrüße 5950 2120 5) Bucbwéizgriitx 6500 2320 6) Gerstgrüße 6600 2350 7) Kassee (unge-

580 210

branni) 8) Kocb-Erbsen 10280 3670 6710 2400

9) Bobncn

10) Linsen 6440 2300 11) Kartoffeln 95500 34100 12) (Graupen, ord. 4200 1500 13) Perlgraupen 140 50

xq=qk :o!!!

' Für die unter3e1chneie Werft sollen Mexsingénk nn eiserne Schra:.ben, mit und ohne M:?Uern in verschiedenen Dimensionen beschafft werden. Reflek- tantxn woüen ibre Offerten versiegelt mit der Auf- schrift: „Submisfion auf Lieferuu von messin- eueu und eisernen Schmuben“ is zu dem am 0 Dezember1880, Mittags 12 Uhr, im Bureau der ynterzeichneten Behörde anberaumten Termine eiyretckxen. Die Bedingungen sind während der D1e11st11unden, m der Registratur der Verwaltun s- Abtbeiluyg einzusehen, und kann Abschrift derselbgen nebst Zeichnung auf p_ortofreien Antrag gegen Ein- sendung von „46 1,00 Kosten von der Registratur der Kaiserlichen Werft bezogen werden. Kiel, den 11. Dezember 1880. Kaiserliche Werft. Vermal- tungs-Abtheiluug.

Verloosnng, Amortisation, Zinözahlung u. s. w. von öffentlichen Papieren.

[310531 Bekanntmachung-

'Die, neuen Zinsbogen Serie 111. Nr. 1 bis 10 fur dre Jahren1881 bis einschließlich 1885 nebst Ta10115 zur nacbitfolgenden Serie von den bisher etmtirrten 50/0106n Berliner Pfandbriefen werden von Montag, den 20. d. M., ab in den Vormitiagsstunden von 9 bis 1Ubr an den Wochentagen in, unserem Büreau, Eichbornstraß: 5, auf dem H0fe„lmks parterce gegen EinliefCrung der Talons und eines quittirten arithmetiick) geordneten Nummernberze1chniffes ausgereicht Werdkn. For- mulare _zu den leisteten Werden schon jetzt von misere'r Kaffe verabiolgt. EinigeTage nach erfolgter Emretéburig des Verzeichnisses mit den Talons kön11611 dle nenen Zinsbogen gegen Rückgabe der empfangenen Marke abgeholt werden. Berlin, 11. Dezkmber 1880. Das Berliner Pfandbrief-Amt. Gesenius.

[30641] HaUe-Sorau-Gubeuvr Bahn. Die am 2. Januar k. J, fälligen Zinscoupons der PrioritätSodligationen 11111. (ck. der Halle- Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellscbaft werden vom gödacbikn Tage ab: in Berlin bei unserer Hauptkaffe, Leipziger- plaß 17,

in Halle a. S. bei der Kaffe dss Köx1iglichcn ' Eisenbabn-BetriebZ-Amts, eingelöst. Berlin; den 3. Dezember 1880.

Königtickxe Eisenbahn-Direktion.

[30751]

Preuß. Boden-Crcdit-Acticn-Vank.

Die am 2. Januar 1881 fälliger: Coupons

unserer

40/0igen, 41%1gen nud 50/gigen unknndbaren HWothekcn-Briefe werden vom 15, Dezember cr. al“: in erlin an unserer Caffe, Hiuter der katholi1chen Kirche 2, eingelöst. Berlin, im Dezember 1880.

Die Direction.

[17235]

& Vogler, G. L. Danbe & Co., E. SchloTte, Büttner& Winter, sowie alle übrigen größeren Annoncen-Bnreaus.

Bekanntmachung.

Bei der am 30. Juni diesks Jahres Planmäßig siattgebabtc'n Ausloosung von Wasserwerks- sckxuldsckxeinen für die Stadt Greiz find die Nummern:

2060 23 60 12 50 3 770

14) Reis 5760 15) Hirse 6620 16) Essig 35 17) Fadennudeln 130 18) Salz 10580

111111 0105511611116]. 6. 7616011166606 Zskaunbwaobuchzu. 7. [ÜPSK'QÜJLYS JUZSTZSU. 8. '1'116616r-411261J611. ck1u 1161" 13016611- 9. 70111111611-1100111'161113611.

' Königliche Eisenbahn-Dircction zu Bromberg.

Aufgebot. Der Gerich161chre1ber BUsch bier- Die Lieferung von 425231 RZ Klein-Eisenzeug selbst hat in seiner früheren Stel1ung gls Kaffen- soll verdungen ivcrden. Submissionstkrmin am Controleur beim früheren KönigltÖM Kreisaerichte 5. Januar 1881, Vormittags 11 Uhr, bis zu zu Ahaus resp. als Erbeber und DepositabRendanf Welchem Offertcn, bezeichnet „Offerte anf Klein-

2. 8111111318611131011811, 401x65066, 7orlaäungsu u. ÜSLZ'].

3. 7611161116, 761'0801111111Z611,8115111165100611 6130.

4. 7811008UUZ, 1411101115661011, 2111323111a11x 11. 6. 77. 7011 6661161165611 131111161611.

dex- Deutsrheu Reich5-Jn3eigcrs und Königlich Prrnßischen Staats-aneigerM Berlin 877, Wilhelm-Sraße Nr. 32. 117 XL

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J!:bßaftationen, Aufgebote, Vor- ladungen u. dergl.

[“MS] Oeffent11chcZnstcl1ung.

Die Ehefrau des Fuhrmanns Diedrich Knapp- mann, Louise», geb. Schneider, zu Bulmkebei Gelsen- kirchen, vertreten durcb den Justiz-Rath Tbüssing zu Dortmnnd, klagt gegen ihren Ehemann, dessen Aufenthalt unbekannt ist, wegen Ehescheidung, mit deux Anfrage, zu erkennen, daß das Band der Ehe zwi]chen dm Parteien zu trennen und der Beklagte fiir den allein skbuldigen Theil zu erklären, und ladet den Beklagten znr mündlichen „Verhandlung des Rechtsstreites vor die Zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund auf

den 8. März 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen 2111113011 zu besteüen.

Zum chcke der öffentlichen Zusteüung wird diem: AusMg der Klage bekannt gemacht.

Brinkmann,

Gerichtsscbreiber des Königlichen Landgerichts.

14077] Oeffentliche Zustellung,

Die Cbkfrau des früheren Uhrmachers, jetzigen Fabrikarbeitcrs Adam Hohenboff, Wilhelmine, geb. Grüxischlöger, früher zu Dortmund, jetzt zu Witten, Wcrdenga11e 6, vertreten durch den Iustizrath Tbüssina zu Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, dessen Aufenjbalt unbekannt, n'egen Ehescheidung mit dem_ Antrage, zu erkennen, daß daß Band der Ehe zw11chen Parteien zu trennen und Beklagter für den allein schuldigen Theil zu erkären, und ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Civklkammer des König- lichen Landgerichts zu Dortmund auf den 1. ebruar 1881, Vormittags 10 Uhr, mit der Au orderung, einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestellen.

„Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird die er Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 6. Dezember 1880.

. rinkmann, GcrichiLscbreiber des Königlichen Landgerichts.

[31078] Oeffentliche Zustellung-

Die Ehefrau Sandformers Franz Besken, geb. Grundmann, zu Dorstfeld, vertreten durch den Justizrajb HoUe zu Dortmund, klagt gegen ihren Lenannten (Ehemann, dessen Aufenjbalt unbekannt si, wegsn Ehescheidung mit dem Anjrage, das szben dcn Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen imd den Beklagten für den al1ein schuldi- gcn Tbc1l zu erklaren, und ladet den Beklagten

zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits 1301: die zweite Civilkammer des Königlichen Landgerichts zu Dortmund, auf den 8. März 1881, Vormittags 11 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gcdachkn Ge- richte zugelassenen Antvalt zu bkstLUM.

Zum Zwecke der öffenjlichen Zustellung wird die- ser AUSng der Klage bekannt gemaébt.

Dortmund, den 6. Dezember 1880.

Brinkmann, Gerichtsscbrcibcr des Königlichen Landgerichts.

[31079] Oeffentliche Zustellung.

Die Firma Carl Cramer zu Bochum, v::treten durkb den Jusiizraib Melchior zn Dortmund, 11001 gegen den Carl Fsldmann bon Bladcnbwrst, angeb- lich z. Z. in Amsrika, 100360 der von Wilhelm Feld- mann zu Habigboxst ccdirten Darl-eb11s- und Mietbs- Forderung mit dem Anfrage anf Zahlung von 653,25 .“ nebst 50/0 Zinsen von 180 «44 skit 29. Mai 1874 und von 473 .46 seit 19. Dewnber 1879 und ladet den Beklagten zur mündlicben Verband- lung des Rechtsstreits vor die zweite (Zivilkammer des Königlichen Landgkricbts z11 Dortmund auf dm 25. Mär:, 1881, Vormittags 11 U51“, mit der Aufforderung, einen bei dem gedach1en Ge- richte zuxelasienen Anwalt zu beséeklen.

Zum chcke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aaszug der Klage bekannt gemacht.

Brinkmann,

Gerickoisscbreiber des Königlichen Laxidgerichis.

[31080] Oeffentliche Zustellunxx.

Die 'Ebefrau 6111111. 11166. Hermann Brückner, Friederike, geb. Neuwald, zu Hombruch bei Barop, vertreten durch den Rechtßanwalt 1)1. Gottschalk zu Dortmund, klagt gegen ihren Ehemann, deffen Auf- enthalt unbekannt ist, wegen Ehescheidung mit dem Anfrage, zu erkennen, daß das Band der Ehe zwischen den Parteien zu 116111101 und der Beklagte für den allein schuldigen Theil zuerklären, und ladet den Beklagten zur mündlichen VerhandlunZ des Rechtsstreits vor die zweite Civilkammer des önig- lichen Landgerichts zu Dortmund auf den 8. Mär; 1881, Vormittags 11 Uhr, niit der Aufforderung. einen bei dem gedachten Ge- richte zugelassenen Anwalt zu bestelLen.

Zum Zwecke der öffentlichen ZusteÜung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.

Dortmund, den 9. Dezember 1880.

Brinkmann,

Gerichtsskbreiber des Königlichen Landgerichts.

.___- „.1. __ „__ _.

“131059 Aufgebotsvkrfalncn. 11. Zs sind fol.]c-nde Urkunden und Wirthpapiere: ie

. die Kinder

unkündbaren Pfandbriefe der Anhalt- Desianiscben Landesbank zu Desiau Serie 1. 1.111. (ck. Nr. 07252, 07253, 07254 und 02729 im Nennwcribc von je 300 «76, zuletzt dem Kantor 611161. Gottfried Rolf zu Deffau, jeßt deffkn Erben gehörig, dic Einlagebijcber der städtischen Kreissparkasse zu Dessau:

Nr. 15115 Über 155 „14 37 «5,

Nr. 12527 über 518 «16 08 45-

Nr. 5613 Über 647 „16. 57 Y, dkm Koffatben Leopold Bähr in Riesigk, dem Fräulein Emilie Bähr daher, jetzt in Berlin, und dem KcÜmcr Wilhelm Bähr daher, jetzt in Mariemdorf bei Berlin, 1161161111, das Einlaaebuck) der städtischen Kreissparkaffe zu Deffau Nr. 16818 Über 300 „76, dem Wasser- banpolircr Gustav Bauer zu Wörliy gehörig, die gerichtliche Sebuld- und Pfandverscbreibung (1. (1. Dessau, 17./18. Februar 1875, nebst Cessiorisvcrbandlung (1. (1. Dessau, 6. April 1876, laut roclcher der Schubmacbermeistkr Friedrich Rauébfubs zu Desiau der Wittwe Julie Braunsdorf, geb. Scbüxz, zu Dessau die Summe von 2700 «16 verschuldet,

abhanden gekommen, und haben die Forderungs- berecbtigten ,und letzten anaber den Verlust und ihre Verecbitgung glaubhaft gemacht urid Kraftlos- erklärung beantragt.

11. Der Barbier Wilhelm Vöblert aUs Deffau, [S?!)nhdtrs Verstorbenen Aufsehers Christian Böb- er , a begeben, und ist seit wenigstens 25 ngrcn Nach- richt von ihm an scine Verwandte nicbt gelangt.

Als seine nächsten geseylicben Erben sind

8.

1).

sick) 1301: circa 27 Jahren nach Amerika

sein Brudcr, der Handarbeiter Friedrich Böb- lert in Zerbst,

sein Bruder, der in unbekannter AbWesenbeit lebende Schuhmacher Leopold Böblert, vertreten durch seinen gerichtlich bcsicUten Abwesenheits- kuratok, den Bäckermeistcr Eduard Matthias von Dessau,

. seine Schwester, die verebelichte Schlosser Louise

Schlüter, geb. Böblcrt, von Berlin, , seiner Verstorbenen Schivester Hen- riette Hahn, geb. Böblert,

1) Hedwig Hahn, roßjäbrig,

2) Franz Hahn, in nderjäbrig,

3) Minna Hahn, minderjährig, die Erben 61111 2 und 3, vertretan durch ihren Vater, den Dame11schneidermeisier Leopold Hahn von Dessau, glaubhaft bescheinigt.

Von den gedachten nächsten Erbcn ist Todes-

erklärung des Versckzoüenen und Aufruf etwaigkr xnbetkanntcr Erben und Vcrmächtnißnehmer bean- 10.1 . Den gcsteUten werden daher die eiwaigen Inhaber der abhanden gekomme- nen Urkunden und Wertbbapiere, sowic aUe Diejenigen, Welche an denselben aus irgend welchem Rechtsgrunde Ansprüche zu habsn ver- meinen, der Barbier Wilhelm Böblcri auI Dessau oder dcffen etwaige unbekannte Erben oder ihrer Perion nacb unbekanntc Vcrmäcthiß- nehmer, ' hierdurch öffentlick) (110ka11er- svätcslens in dem auf Freitag. den 17. Juni 1881, Vormittags 10 Uhr, anberaumien Termine vor dem Herzoglicben Amis- gericbt zu erschcinen und ihre etwaiaen Rechte und Ansprüche anzumelden, auch die Urkunden und Wertbpaviere vorzulegen, widrigenfalls fie durch das 0011) Schluß des Aufgebotstermins auf Antrag zu er- laffende Ausschlusiurtbeil mit ihren Ansprüchen aus- geschlossen, insbesondere die betreffenden Urkunden und Wertbpapiere für kraftlos Werden crachtet wer- den, der Barbier Wilhelm Böhlert von Dessau für tödt erklärt werden und die AuEantivortunz der Erbschaft an die bekannten berechtigten Erben und die Ertheiluug eines Erbberecbtigungssckoeins ohne Rücksicht auf diejenigen, welche sich nicht melden, er- folgen wird. Dessau, den 6. Dezember 1880. Herzog]. Anhalt. Amtsgericht. Meyer.

Anträgen ist siajtgcgcben und

[31082]

Bekanntmachung.

Durch Ausschlußurtbeil des hiesigen Gerichts vom 3. Dezember 1880 sind die nachstebend bezeichneten

Hypothekendokumente:

a. Schuld- und Hypothekverschreibuna (1. (1. Eaeln, den 2. August 1864 über 200 Thlr., eingetragen für Bertha Auguste Hering in A6- tbeilung 111. Nr. 3 Band 9 Blatt 462 des (Grundbuchs von Egeln,

. Schuld: und Hypothekvcrscbreibuna 6. (1. Egeln, den 3. Januar 1865 über 100 Thlr., ein?]etragen für Bertha Auguste Hering in Ab- tbe lung 111. Nr. 4 Band 9 Blatt 462 “076 Grundbuchs von Egeln, für kraftlos erklärt.

Egeln, den 3. Dezember 1880.

Königliches Amtsgericht, Abtheilung 1.

' ““““-““ bei der früheren Königlichen Kreisgerichts-Deputation

zu Ahaus eine Amtskaution geleistet, und jeyt, nachdem die zu der Amtskaution gehörigen Münster- B Hammer Eiserabii-Statnmaktien Nr. 5587, 5588 B MW 5589 ausgeloost smd, das Aufgebot der gesamm- ten Amtskaution beantragt. Es Werden daher alle Diejenigen, ivslche an denselben aus dem früheren be Dienstvsrbäxjniffe Ansprüche zu haben Vermeinen, hiermit aufgefordert, diese ihre Ansprüche bei dem unterzeichneten Gerichte vor odsr spätestens in dem vor demselben auf den 22. Januar 1881, Mor- gens 11 Uhr, zugleich znr Verkündung des Aus- scbltifzurtbeils anbsraumxen Termine anzumelden, Widrigenfaüs sie nach fruchtlosem Ablauf des Ter- mins ihres Ansprurbs an die von dem vorbezeichne- ten Beamten bestellte Kaution verlusjig erklärt und 111023 an die Person des gcdacbtcn Beamten verwie- sen werden sollen. Ahaus, den 6. Oktober 1880. Königliches Amthericht.

B

"“*““ V [31065]

Der Kaufmann Adolf Vargcs bieselbsi Hat das Aufgebot der Obligation vom 3. Mai 1877, In. balis welckyer der Lebmentircr Heinrich Theodor Ludowikus Ebrecbt dem Kaufmann Wilhelm Kotbe [3 gegen Verpfändung des in der Altcnwkekswkride ge- legensn, auf dem Feldriffe Altenwiek Blatt 1. Nr. 138 11. bezeichneten, 2 8. 85 1101 großen Theil- grunditücks sammt darauf beßndlicbem Hause Nr. 4539 und Zubehör 7500 .“ nebst 5 Prozent Ziysen schuldet und der Bäckermeister Friedrich Frtcdrichs hieselbst hat das Aufaebot der gerichtlichen Obligation vom 1. März 1877, laut welcher der Schcnk- und Speisewirih August Friedrichs gegen Verpfändung des von dem vor dem Steintbore am früheren Glacis neben der Bierbaumscben Länderei gelegenen Düerkop'scben Garten abgetrennten, an der Bertramsstraße gelegenen, zu 11 8 12 qm ver. nieffcnen Tbeilgrundstücks _ Blatt 111. des Feld- risses Altewiek 116 1874 Nr. 27 - sammt darauf befindlichem Wobnbause und übrigem Zubehör ihm 5000 .“ nebst 5 Prozent Zinsen schuldet, beantragt.

_Dteanabcr dieser Urkunden jvcrden aufgefordert, spatestens in dem auf

den 7. Juli 1881,

Morgens 11 Uhr, vor dem unterzeichneten Amtsgerichte -- Zimmer Nr. 16 - angescßtcn Aufgebotstermine ihre Rechte ge'ltcnd zu machen und die Obligationen vorzulegen, wtdrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wird.

BrannschtUeig, den 7. Dezember 1880.

Herzogliches Amtsgericht. 171. L. Nubert.

Eisenzeug“ einzureichen sind. liegen auf den Börsen zu Königöberg 1. Pr.,

Die Bedingungen

reSlau, Berlin und Cöln, sowie im Central- üreau hierse-Lbn aus und 0111) auch dom Büreau-

Vorsteher, Rcch11miqsrajb Reiser bier gegen Ein- sendung von 0,60 „16 Druckkosten zu erhalten. Brom-

rg, den 10. Dezember 1880. Königliche Eisen-

bahn-Direction.

[31069] Königliche Eisenbabn-Dircction zu Bromberg.

Die Lieferuna von 10 000 Stück eichencn Bahn-

und 4170 Stück eichenen Weiche111ch1Ve11en sol] ver- dungen werden. zember d. Welchem Offerten, bezeichnet „Offerte auf Schivel- len“ einzureichen sind. auf den Börsen zu VreSlau, Danzig, Stettin und KönigSl-erg 1. Pr., sowie im Central-

Submisüonstermin am 29. De- J., 11 Uhr Vormittags, bis zu

Die Bedingungen liegen

üreau bierselbst aus, und sind auch vom Büroau- orsteber, Rckbmmgsrath Reiser bier gegen Ein-

sendung von 0,25MDruckkosienzuerbalicn. Brom- berg, den 10. Dezember 1880. Königlickw Eisen- bahn-Dircction.

1048] Bekanntmaäxung. Die Lisferung dcr WikibsÖaitsbediirfniffe für

die hiesige Königliche Strafanstalt auf den Zeit- raum vom 1. April 1881 bis inkl. 31. März 1882, bestehend in ca.

1) 109000 111.1,- Roggenfcksroimelü, 2) 3600 111,7 Roggenfeinmehl zu Brod, 8500 ](Z Roggcnfcinmebl zu Suppen, 2000 RZ- Weizenmehl, 9175 kJ (erstemnebl, 1600 113- Nierentalg, 1500 11]; Schweineschmalz, 1800 111.1 K*ochbutier, 85 119,- Tischbutter, 6200 kg Rindfleisch, 2300 lig Scbrvcinefleiscb, 1000 kg geräuchertem Speck, 4000 111; Hirse, 6000 kg Bohnen, 20000 kJ (Erbsen, 1300 kg Linsen, 5000 kg Hafergrüße, 4000 111.1 ordinairer (Staube, 70 kg feiner Graupe, 3000 kg ganzer Reis, , 3300 kg Brmbreis, 21) 100 kJ Fadennudeln, 22) 166000 kx: Kartoffcln, 23) 9000 kx; Kochsalz, 24) 30 k.? Kochkümmel, 25) 15 kg Yfeffer. 26) 50 kg * ackpfsaumen,

19) Kocb-Vutter 2860 1020 20) Tiscb-Butter 60 5 21) Schmalz 1870 400 22) fettem Speck 1970 710 23) Braunbier 45 111 24) Pfeffer * 26 kg 25) Heringe ;. 4 t

26) Scbnupftabak 400 kJ 110 kg 27) Schwed. Zünd-

[ck51er 75 1111116 16 1111116 28) Lampen-Cylinder 65 Dixd. 10 Dyd. 29) Elainseife 3400 ](Z 850 kg 30) Rasirseife . 15 „,

31) Soda 500

32) Lösckpap1er ' 60 Rieß 33) Tbran ' ' 25 kg

34) Schubwichse _“ 160

35) Roggenstrol) 26 SÖOCk 11 Schock soll im Submiffionsweac vcrgkben Werden, und sind die Bedingungen hieriiber in der hiesiger], sowie in der Gollnow'kr AnstaltI-Kanzlei einzuzsben, auch werden dieselben gcgen Einsendung Von 1,50 „16 Kobialien abscbriftlicb mitgetheilt.

Portofreie Submissions-Offerten sind unter Bei-

fügnfntg von Proben, versucht und mit der Auf- scbri : „Submission auf Oekonomie-Bediirfnisse :e.“ bis zu dem am 12. Januar l'art., Vormittags 9 Uhr, im Direktorial-BnreaU Hisrselbst anberaum- ten Termine cinzureicbon, tro dieselben demnächst in (Hegenivart etwa pccsörilicb erschienener Sub- mittenten eröffnet Werden.

In dyn Offerten mus] nächst dsr Bkzeicbnung der offerirtcn Artikel, in der a116.1€boienen Reihenfolge, die genaue Angabe der Preise obne Brucbpfennig und zwar:

ac] 1, 4 bis 12, 14, 15, 18, 19, 21, 22, 26,

29, 31 und 34 par 100 112, 361211 3, 13, 17, 20, 24, 30 und 33 per je Z'-

011 16 und 23 per 111,

1111 25 per Tonne,

27 per 11111113,

9.11 28 per DM.,

86 32 per Ries: und

1111 35 per Schock- sonéie die ausdrückliche Bemerkung des Submit- ten en,

das; ihm die Lieferungs-Vedingungen bekannt

sind und er sich denselben in allen Punkten!

unterwirft, enibalten sein, wobei 0011) besonders auf Absa 2 § 7 dieser Bcdinaungen aufmerkjam gemacht w rd, Unvollständige Offcricn bleiben unberücksichtigt. Naugard, den 10. Dezember 1880.

Die Direktion der Könkglickxen Strafanstalt. [

7 218 306 375 444 ausgeloost worden. Es wird dies hierdurch mit dem Bkmerken be- kannt gsmacht, das] am 81. Dczcmbßr dieses Jahres die gcdacbtén Beträge gegen Rückgabe der 05611 an;]ezogexien Schuldscheine in unscrer Stadt- Hauptkaffe gegen Quittung in Empfang genommen Werden 101111611. Greiz, den 1, Juli 1880.

Der Gemxindevorsiand.

V. Kobler.

[31070] _ Oberschlcfiyche Eisenbahn.

Die AUMgbe der neuen vom 1. Januar 1881 ab laufenden Zinskoupons bezw. Dividendenscbeine

zu den Stamm-Akticn l.!tt. l].

der Obersck1lefischen Eisenbahn

erfolgt täglich in den Vormittagssiaydcn 0011 9 bis 12 Uhr - ausschließlich der Sonn- und Fest-

tage - vom 2. Januar 1881 ab

1) in Breslau in unserem Zinscoupons-Aus- reickxungs-Büreau, sowie ferner durch Vermittelung unserer 110chstebcnd be- 19ichneten auswärtigen Zabli'teUcn:

2) in Stettin durch das Bankbaus Wm. Schlutow,

3) in Berlin durch die DiHcouto'Gescslsckjaft, die Bank für Handel und Industrie und S. Bleichröder,

4) in Gr. Glogau durch die Kommandite dcs Schlesischen Bankvereins,

5) in DreSden durch die Filiale der Leimiger Allgemeinen Deutschen Kredit-Austalt,

6) in Leipzig durch die Allgemeine Deutsche Kredit-Anstalt,

7) in Magdeburg durch den Magdeburger Yaukvereiu, Klincksieck, Schwauert &.

muß..

8) in Hannover durch die Hannoversäje Bank, 9) in Hamburg durch die Norddeutsche Bank, 10) in Cöln durcb den A. Schaaffhauscnsäjen

Bankverein,

11) in Frankfurt a. M. durch das Bankhaus M. A. von Rothschild & Szilme,

12) in Darmstadt durch die Bank für Hand;] und Industrie, und

13) in Stuttgart durch die Herren Vk-aum &

!

Comp. . Die TaloUS, auf Grund deren die AUSgabe der

nenen KOUPVUS bezw. Di*)W*11denchcine binnen Jahresfrist kkalgk- find, "*.*-*. eineicns die einzelnen Talons in der IUMM“.cfolge nachweisenden, vom Präsentankm mit "Jade des Standes und Wohn-