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würde-zum'Tode verurtheilt. Der Große Rat be nadi te ibn sebm§lang11cher Kettenstrafe, weil durch ihn derh Thé11er dßm Nicht?: ÜhUÜFsM wxn'de. Was nun auch diescr Mensch thun wird, um Vikaklcht. bet „emem neuen Anlaffe sein Schicksal zu verbes- sern, eme hohere Hand hat bereits den Schleier, der das Verbrechen gedeckt hielt, gelüftet, mag nun auch versucht wxrden wollen, den Eindruck, den es gemacht, zu verwischen, es wrzd „nur dazu dienen,- die Wahrheit an den Sounenglan; dez un- UUJUÖP Lichtes zu zuhen, Alt-Oberrichter Büeler in Liesial, von dem Müller und auch Akermann behaupteten, daß er fiir den Mord 30-000 Jr. vcrsprbchen habe, wurde 111 c011tu1nac1zn1 zum Tode verurthexlt, und dieser soll nun Revision des Prozesses verlangen. Der Bruder des Mbrders ist aus Baselland zurückgekehrt, man hört mcht, daß er verbaxtet worden wäre, obschon seine Mitbethciiigung außer allem ZYetfel sieht. Solches sind also die Vorbereitungen, welche zur Pacincation des Landes getroffen werden.
„Dre Jortschaffung der Staatskaffe ist nun die gewaltige Keule, womit unsere Radikalen die alte Regierung moralisth zu vernichten und das Werk der leßtcn 6 Jahre als ein Werk der Heuchelei und des Betruges darzustellen wähnen. Es wurden Anstalten getroffen, um die entwendeten Staatsgclder ungesäumt zu erscycn. Dazu brauchte es wirklich Eil, denn wäre vorher Staats-Rechnung abgr- schlossen worden, so wiirde es sich gezeigt haben, daß auch nicht ein Heger Staatsgut entwendet sei. Die gleichen Radikalen, die vor einigen Wochen nur von dem Golde redeten, welches cin solcher Krieg koste, wiirdengefundcn baden, das; eben dieses Geld zum Krieg- führen verwendet wurde. 'Der Abschluß der Rechnungen kann eben so 111211113 ausbleiben, als die vollkommene Rechtfertigung der Ange- schuldtgten. Dcr Große Rath hatte dem Negierrmgs-Ratlye einen unbedingten Kredit auf die' Staatskasse eröffnet, fiir seine Voten ist aber das Großraths-Mitglicd, laut der Staats-Verfassung, Nieman- den als Gott und seinem Gewissen verantwortlich.
Kanton Uri. Am 24, Dezember hat fich der neu gewählte Landrath konstituirt. Zn personeller Beziehung hat dkksklbe cinige Veränderung erlitten, indem sechs vorsitzendeHerrrn und achtNaths- herren, welche frührr Mitglieder desselben waren, cht nicht mehr in demselben Men. In Bezug auf Gesinnung aber ist sich unsere oberste Erckutfv-Behörde gleich geblieben. Der urncr Landrath war, ist und wird konservativ sein und bleiben, wenigstens in seiner großen Mehrheit.
Uri's Betrcffnis; 1111 der ersten Rate der den sieben schuyvcrbiin- deken Kantonen au gebiirdcten Kriegskoficn ist nun mit 16,000 Fr. in baar bezahlt und fiir die Quote drs Restes ein Staat-Z-Obiigo aus estellt worden, wonrit dieser Stand jeder billigen Anforderung der 9hohen Tagsaßung entsprochen zu haben glaubt.
Kanton Freiburg. Dcm Conrrier Suisse wird «113 Freiburg gemeldet, es sei unbegreiflich, wie man behaupten kdnire, dix Wahlen seien in Ordnung vor sich gegangen, da es innnbglichsci, die List und Gewaltthätigkcit weiter zu treibcn, _ als es 111 einigen Kreisen geschehen. Verhaftungen vor und während der Wahlen, Mißachtung aller vorgeschriebenen Formen, Gebrauch der Bazongttc, Gewählterklärnng in wenigstens dreiKreiscn von Individuen, die iiicht den vierten Theil der Stimmen auf sich wrrcinigt hatten, das seren die Mittel, welchc dic sogkrmrmtcnVolköfreunde anwandtrn, um'chrer Sache den Sieg zuzuwenden, mitten 1111121“ eincm Volke, das wwdcr- holt ausgerufen: Wir wollen diese nicht!
Kanton Aargau. Der vom Ober-Gcrichts-Präsidenten 1)1'. Tanner in der ersten Siyimg des Großen Raths gestellte, auf die Bundes-Reform bcziigliche Antrag lautet:
„Der aargauische Große Rath exblixkt schoii nach Aussage der Ver- faffnng in der schweizerischen Eidgeyonenchmst emen Bundesstaat„wcl'chcr die Bürger der Bundeégenoffenschast zn emem Volke erhebt und m_ emcn Volksstaat sammelt. Hieraus zieht der Große Rath, treu drr Verfassung und den Wünschen einer großen Anzahl der _rbildetsten Schweizer, den Schluß, daß auch das Gesammtvolk in dcr Tundcs-Vrhördc angemcffen und Wenigstens so vertreten sci, daß die Minderhcit nicht als Mrhrhcit sick) geltend machen könne nnd die Mehrheit nicbt sms vom hcmmcndrn Gut- dünken der Minderheiten abhängig bleibe. Zn Weiterer Entwickelnng dicser Anschauungsweise spricht der Große Rath das Recht eincr volksgcmäßcren Vertretung im Bunde fiir das aargauischc Volk als ein gleich der Volks-Souveminctät unverjährbarcs, arts ihr hcrsließcndcö Unrecht an und erachtet in mäßiger Weise, daß bei der Vcrtretrtng der Bundcsglicder im Bunde Wenigstens die Rückkehr zu den Grundlagen der im Jahre 1814 durch ungesesjiche Umstürzc in vielen Kantonen zu Fal; gebrachten, Wahr- haft vermittelnden Vermittelungö-Urkrmde stattfindr, wodurch in zeitgemäßer Anwendung und Entwickelung jener Grrmdlagrn a11ch allen Halbkantonen zum unmittelbaren natiirlichen Stinnnrecbt verhoscn werden könnte. Der aargauische Große Rath spricht diese seine Ansicht hiermit offen aus und ersucht sein Mitglied, Herrn chicrungö-Ratl) und eidgenössischen Oberster! Frei, welcher fich in dxr Bundrs-Revisions-Kommission, dercn Mitglied cr isi, mit diesen Gegenstanden nntberathend zu befaffm haben wird, von die- ser Eröffnung an Ort, und Stcile gutfindcnd Gebrauch zu machen.“
In der aargaurschen Ze-tungs-Literatur treten mit dcm Ncujahr 1848 einige Aenderungen-ein. Die bisherige Dorf-Zeitung wird unter dem Titel Neue xtdgenössischc Zeitung täglich erscheinen, Der Geist des Blattes joll der gleiche bleiben. Die Neue Aar-
auer Zeitung soll wieder den ursprünglichen Titel Aargauer Zeitung annehmen und dreimal in der Woche ausgegeben werdcn. Der äußeren eränderung soll„ so wird versichert, auck) eine innere entsprechen. Eine neue Rcdactton, die an dem Blatte bisher “keiner- lei Antheil gen-ommen, erde dem Blattc einc „frciere“ Richtung geben. So bliebe denn die Stimme Von der Limmat nnumchr das einzige konservatiVe aargauischc Blatt.
Am 21. Dezenzber 1vurden,wieder ZWei Flüchtlinge Von Engel- berg her nach Murr gebrarht, 116111611) Alt-BrzirkSrichter Suter von Sinsund Gerichtssuppleant ,IZingcr von Aettenschwyl. Beide ge. hören alten geachteten Familien dcs Freienamts an.
Kanton Walbis. Am 18. Dezember hat die provisorische Regierung eine Kommiffiou l1'11011t11', wclche baldmöglichst den Plan zurErrichtung einer Lehranstalt m Sitten ausrsrbcitcn und vorlcgcn soll,
Chorherr Derivaz soll sich, ncbst Fournier aus Freiburq in Annecy in Savoyen aufhalten. Mit ihnen weilen dort mehrere Jesuiten.
Handels- und Eörscn-k'lachrichten. 861'1111, (1811 31. 0829m1101' 1847.
Quskänäizoöe 170114718." 1701111675173, ,k 0111111111101 - kaxéefe umi ,. Kekä - Eonwe.
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Marktpréise vom Getraide.
Berlin, den 30. D“zcn1brr.
Zu Lande: Weizen 2 Rthlr. 27 Sgr. 6Pf„ auch LRthlr. 22 Sgr. 6 Pf.; Roggen 2 Rthlr., auch 1 9111111". 27 Sgr. 6 Pf.; große Gcrstc 1 Zithlr. 23 Sgr. 9 Pf., "auch 1 Rthr. 19 Sgr. 5 Pf.; kleine Gerste 1 911011“. 20 Sgr., (11111) 1 Rtblr. _17 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Rthlr. 7 Sgr. 6 Pf., auck) 1 Rthlr. 5 Sr. 8 Ps. Eingegangen find 110 Wispcl.
Zu Wasser: Weizen 3 Ntl)!r., auch 2 Rthlr. 22 Sgr. 6 Pf.; Roggen 2 Rthir. 3 Sgr. 9 Pf., auch 2 Rthlr.; große Gerste 1 Nthlr. 25 Sgr.; Hafer 1 Rthlr, 7 Sgr. 6 Pf., auch 1 Rthlr. 5 Sgr.
MitLWOcl), den 29. Dezember.
Das Schock “Stroh 9 Rtl)1r. 10 Sgr., auch 8 Rthlr. 15 Sgr.; der
Centner Heu 1 Rtbir. 10 Sgr., auch 1 Rthlr.
Kartoffel-Preise. Dcr Scheffel 27 S1 6 Pf., auch 25 Sgr., meßenweis 31 1 Sgr. 9 Pf., auch 1 Sgr. 6 P .
Bm11nttvein-P reise. Die Preise von Kartoffel-Spiritus waren am 24. Dezember 1847 23'; Rthlr. 27. )x » 2317 U. ZZZ; » ?
28. » 11 ZZR] U. 23-1; 11 29, 11 » ZZZ U, 23-1; » (
30. » »
Korn-Spiritns: ohne Geschäft.
Berlin, den 30. Dezember 1847. , ' Die Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin.
(frei ins Haus geliefert) pro 200 Quart 31 54 % odcr 10,800 % nach
23-1j „ ,- TraÜes.
Königsberg, 28. Dez. Marktbericht. Zufuhr gering. Wcizen 60-72 Sgr. pro Schffi-; Roggen 42-48 Sgr. pro Schffi.3 große Gerste 42-45 Sgr. pro Schffl.; kleine Gerste 96-40 Sgr. pro Schfsl.; Hafer 24-26 Sgr. pro Schfft.; graue Erbsen 60-70 Sgr. pro Schffi.; weiße Erbsen 40-50 Sgr. pro Schffl; Stroh 90 Sgr. pro Schock.
Danzig 27. De . An der Bahn wurde gezahlt: Weizen 122- 133pfd. 70-86 Sgr., HLoggen 115-29pfd. 44-55 Sgr., Erbsen 48 -56 Sgr., Gerste 100-10psd. 40-46 Sgr., Hafer 25-28 Sgr. pro Schffl. Spiritus 25 Rthlr. pro 120 Quart 80% Tr.
Stettin, 30, Dez. Roggen 111 1006 ohne Umgang, schwere neue Waare auf 44 Rthlr. gehalten, pr. Frühjahr 82pfd. 46 Rthlr. Gcld.
Spiritus aus erster Hand zur Stelle 15Y %, aus zweiter Hand 1555 % bez., pr. Frühjahr zu 14 % zu haben.
Riiböl 111 10c0 11%, Rthlr. Br., pr. April 11%, Rthlr. bezahlt.
71: Breölau, 30. Dez. Weizen, weißer, 72, 79 bis 86 Sgr., gelber 70, 77 bis 82 Sgr., Levtmr war am Schluß des Marktes matter, und wurde gute Qualität :1 77-78 Sgr. gekauft. „
Roggen war stark zugefiihrt, es machte fich jedoch nur in den nuitel “Qualitäten ein kleiner Prets-Rück ang bemerkbar, während beste Wanke sogar etwas höher bezahlt wurde. ir notiren 55, 58 bis 63 Sgr.
Gerste entschieden matter, wurde .1 45, 49 bis 53 Sgr. verkauft.
Hafer ohne Veränderun , 26, 29 bis 31 Sgr.
, Rothe und weiße KleeJaat wieder so still, als vorher und lestno- tirte Yreije ganz nominell. „ prritus loco UY-jlk Nthlr. bez. Jan. 1121 Rthlr., Jan. bis Marz 1,21 Rthlr. bez. d' Z'Uk 1()en 512 Rthlr., ab Gleiwitz 5 Rthlr. 12 Sgr. zu be- mgen. „ ' Dix Zufuhrbm, Markt war heute sehr bedeutend. doch wurde YUV- teils für den hresxgen'Kvn'sum und für in der Nähe geiegene Mahlen, t eils-aufSpeeulaewrß Yeräumt. * -* - - *
Leipzig, 29. D?- Meßbericht, Die Messe, wenn man darunter das Aufbauen der Ver aufébuden und das ArtSpacken der fremden Verkäu- skk verßeht, hat zwar erst nach den Ftßrta en begonnen, indessen dürften mehrere biefige Grosfiften ihre Hauptmene 1 on vor denselben gemacht und die Griechen und Polen die Veranlassung dazu grgeben haben, Denn wie gewöhnlich trafen die bekannten Vukareschxer, Jasper, deyer und andere Kunden schon vor dem Feste und zwar dJeSmal ziemlich zahlreich hier ein, und da die Grschästc in ihrer Hetxnnt mt-sktns gut „gewesen sind, so wa- ren auch ihre hiesigen Einfällse , besonders 111 englischen Mann- fakntr - Waaren , vbuig 1'.»*éf1icdigc_*11d, und es „steht zu erwarten- daß fie dazu beitragen werden, d1e Mcffe auch 111 den übrigen 20- tikeln zu begünstigen. - Der Verkauf vxon wolxenchT-Tu-chen und dahm gehöriganabrikaten hat fich fiir eine Ncrtjahrsmene befriedigend angeiaffcn, und tragen dazu vorzüglich die mehreren „gnwesendcn Bayern, von denen dieSmal keiner fehlen soll, bei, wie auch sur Hollgnd berens starke Posten gekauft sein sollen. Die übrige deutscheßnpdjchast [| mit A11sna_l)mc dcr Rheinprovinzcn schwach vertreten und 1che1nt auch werng Bedarf 311 ha- ben. - Von Sohlenled er trafen schon. vor detheicrtagcri st11rke Zu- suhren hier ein, ein Umstand, der in Vereinigung 1,1111 drm [112111011101 drm Verbrauche ungünstigen Wetter es nicht bcfrcmden laßt, 11311111 d1c Meme 1211“ diesen Artikel fich wenig günstig angelaffen hat und Prenc gkbotxn werden, dazu die Waare kaum hexzustellen ist, wenn a11ck111chtvrrgeixcn Werden days, daß Winterwaare immer etwas niedriger im Prrtyc steht. Von Iver- leder scheint weniger am Maße 311 sein, wir auch von rohen Ledcrn.
Riga, 6. (18.) Dez. Zn Geschäften Wenig chen.
Flachs bei unveränderten Notirnngcn volit'onnnen prr'ilealtcnd und einzelne Gattungen höher bezahlt.
Säc-Leinsaamen hat 4D Ro. bcdungcn. „ „_
Hanf. Hier liegender Rcinhanf ist mit 9.1 a 92 Rr). nacli Trialrmt bezahlt, auf Lieferung fiir das künftige Jahr war 311 _dcn gcgcn haar 1111.- gelegten Preisen zu haben, von ersten Verkärtfrrn 311 1111101. _ ,
Von Oelsaameu anf Licfernng war frine Rede. Thrrrrnmamcn 111 hoher Wnare behanptct sich anf 4J,/„ No. „ ,
Getraide. Roggen pr. ultimo Mai ist 311 85 No. 11111 10 % zu lassen, man fordert 86 No. - Von 76_/'77pfd. 11117. Hafer war ctwaH zu 66 R0. mit 10 % oder 63 No. mit 50 % Vorschuß 1111191111111, 1111111 1.1.31. es sei 60 Ro. mit 30 % fiir einen PlaH-Sprknlautcn gcbotcn.
„1 1181711111151- 1:01'5'011.
1411151614111"), 28. UK:. F1011e-1'1. 11'11'111. 501.1. 54415“. 50/1,- 5'11011. “_"-
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Üdntgltchr Icimusprrlr.
Sonnabend, 1, Jan. 1848. Im chrnharrér. isre Abonne- 111c11ts-Vorstc'llung: Dic Jüdin, große TPTA“ in 5211090011, 1111611111 Französischen dcs Scribe. Musik von Halévy. Baiictö “9011330111111“. INKMM Viardot-(Harcia: Recha, als erste Gastrolle.) “2111111113
[ )1“.
Zu diescr Vorstellung ivordcn Billcts zn folgcmdcn [10.111 T;ck1*rn- haus-Prcfskn verkauft:
Ein Billet in den Lchn dcs Prostsniumö, drö 1111111 ;)?-311195 im ersten Balkon und zur Uibiine ? RUM“. :c.
Jm Schauspielhausc. “lfte ?[bo1111c1rrrnts::VNFOLTUUJ: (“310111111611 und Gellert, Charakter-Lnstspicl in 5 ?lbtd„ vori „H. “3111119. ,
Sonntag, 2. Jan. Jm Opcrnharrsc. “.,-'t? *FidonnrxncnrsVor: stellung. Zum erstrnmalc wiederholt: “Linncttc, komiscii-ZI Sim,]- spikl in 1 Akt. Musik von Otto Tichscit. Hicmnf: Thea, 0111“: Die Blumcnfce, Ballet in 3 Bildern, von Parti Taglidni. Miisik Yon C. Pugny. (Dlle. Marie Taglioni: Thru.) Anfang Wld
Uhr.
Zu diescr Vorstrllrm Werden Billris 311 foigrndrn 1110812111 Opernhaus-Prcisen Verkauf?: _ * „
Cin Billc't in de'n Logen dcs Prosccniurjts 190611“. “10 E91“. :c. Ju1Schauspielhause. Mit anfgedobcmcm Abonncmcnt: T*orf
, und Stadt, Schauspiel in “2 Abri). und 5Aktcu, mit freier Vcnuyxirig
der Anerbarhschen Erzählung: „Die Frau Professorin“, *.*011 Cbarlottc Virch-Pfciffer. _
Montag, 3. Jan. Jm Srhauspiclhanic. 2,18 ?[611111111130111- Vorstellung: Dcr vrrwnnschcnc Prinz, Schwank 111 .“; Abri), von I. Von PlöH. Hierauf: Eigensinn, Lustipici in 1 Akt, Von 91. 250- nedix. Und: Der Weg durchs Fenster, erstjpicl in 1 Akt, MH 01111 Französischen, von Friedrich.
Üomgsßadtrsrhcs Theater. , __ ,_ Sonnabend,1. Zan. Zum erstennmlc: Ter Chevalrcrvon YTÜUNL- Rouge, Drama in 5 Abtl). und in 12 Tablean, chn- 24191“. 411111111. Fiir die Bühne bearbeitet don Heinrich Smrdt. Dic Flcomtioncn des Ztcn, 4ten, 5ten, 101en, 1111-11 und 121611Tab11a11x imd neu vom Theatermaler Herrn Blume und dem 9)kr1sck)iriiit§11Herrn Brandt. Die". zur Veränderung der Tableaux gehörige Militk tft vom Mußt"-
Direktor Herrn Cläpius. _ , Einmal Hm1drrtkausend Thaler. Pos]? niit
Sonnta , 2. Jan. _, „ „ . Gesang in ZIAbth., von D. Kalisch. Mupk vom Komgl. 81111111-
Direktor Gährich. . k _ Montag, 3. Jan. (Jtalionische Oper1Z_- Vorikchlkllleko „
(11 1.3")"101'111001'. Oper in 8 Akten. Mnyk von .Es-011139111. (Sgra. Emilia Scotm: Lucia,_als ZWlet's Debui.) Preise der .Pläxze: Ein Play in den Logen und im Balkon des
ersten Ranges 1 Rthlr. u. s. 11).
1111013
„ .___-.___- „ Verantwvrtlirher Redactenr 01. J. W. ,Zinfcisen. Im Selbstverlage der Erpcdition.
Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober:Hofbuchdruchcrci.
Beilage
Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.
Inhalt.
Deutsche Bundesstaaten. Großhek„zogkhum Baden, Eingabe katholischer Geistlichen an den Erzbischof m vamI' . . Rußland und Polen. St. Petersburg. Drplomatrsche Audrgn-
zen. - DHL fxietersburgegrk Comité zur Versorgung d" BM!“ "" E19“ an und u eren der ewa. „ FZangkreich. Paris. Neapolitnnischer Gesandter. - Die Plata-Ange- legenheiten. _ Einfuhr und Schifffahrt“ „ - Italien. Rom, Vermischtes. - Neapel. Ankunft Smacapnola's. - Verhaftungen. - Florenz. Vermischtes.
Naturhisiorische Notiz über die Cholera von 1847. (Schluß,)
Deutsche Bundesstaaten.
„ Großherzogthum Baden. „(Rh. Beob.) germge Anzahl von katholischen Getsélrclxen dcs Oberlandes hat an den Erzbischof in Jreiburß nachstehende Eingabe Ikkkchtkté „
„Hochwürdigsier Herr („rzbt'schos- HochWde'Istkk Hk"! Dkk Untxrzetch- neten finden slch in ihrem Gewissen vxrbunden, Ew. Exccllenz eme Richtung nr Kenntnis; zu brin en, die sich bei uns sert emrgen Jahren in der Pa- 1toration mehrerer, («?onders junger, Geistlichen kundgiebt und den Grund zur Beunruhigung der Gcmüther, zu Gchäsfigkeitcn und Parteiungen unter dcn Anhangcrn unserer Kirche zu einer Zeit legt, wo ein festes Zusammen- halten besonders Noth thäte. Hochdicsclben mögen war theilweise hiervon schon untcrrichtct sein; dieses ist aber, wenn nicht al1e Zeichen trügen, von jener Seite und im Dienste gerate derjenigen geschehen, über die wir uns beschwcrcn miiffcn; und eben darum, weilHochdicselben diese hörten, ver- trancn wir Ihrer Gerechtigkeit, daß Sie auch uns Ihr Ohr nicht ver- schließen Werden.
„Uebrigens sind wir weit entfernt, hier die schweren Anschuldigungen zn wicdrrhdlcn, welche von der im Lobe sowohl als im Tadel unmäßigcn Mcngx dicier-Partci gemacht werden, die wir theils durchaus grundlos, theils ubermcbcn cranytrn, und auch ni t gern das, was Einzelne verschuldeten, Al_lcn 31118119 “legen möchten. c-o viel ist indes; außer Zweifel, das; die bciagtctz (33611110th nach dem Schein einer besonderen Frömmigkeit und vorziiglick)chA11hanglicl)t'eit an die Vorschriften der Kirchen- Behörden stre- ben, M der “41111 aber dieselbe fiir gar nichts achten. Sie nehmen Se nun- gen vdr, haltcn nacb entlegenen Orten hin Bittgänge ab, welche abge chafft sind, icicrn Tage,)tvclchc die Kirche als Werktage betrachtet wissen will, locken durch geistliche Kinderspiele, wic Krippclcichcn und dergl. Weiber und Kin- der in ihrcziirchcn, bcnedizircn LebenSmittcl, Medikamenteund Kranke, brau- chen ExorziSmen gegen den Teufel u. s. w., wozu ihnen unser Ritual doch keine _Anlcitung geben kann, BeiEinfiihrung desselben wurdcn Jene, welche mit Hinmuseßrmg der vorgeschriebenen Form auf eigene Faust kirchliche Handlungen vornehmen, mit SnSpension bedroht. Hier aber werden die Zuwiderhandelnden nicht nur nicht bestraft, sondern auf eine gewisse Weise bevorzugt. Was Wunder, tvenn nun auch die cntgegcngese te Partei fich iibcr manche Vorschrift hinwegscßt und das für sie billig era tet, was An- deren gerecht ist! Oder ist ctWa die sonstige Pastoration der benannten Geistlichen als so vorzüglich zu betrachten, daß fie cine besondere Begünsti- gung ansprechen diirfen? Leider müssen wir dieses berncinen und solche virlmchr als dcm echten KatholiziSnms widerstrcbcnd betrachten.
„Zuvördcrst ist ihr Benehmen demjenigen auffallend ähnlich, vor Wel- chem der Apostel 2. Tim. 3, () warnt. Sie legen es darauf an, die mit Sünden beladenen, von mancherlei Lüften getriebenen Weiblein an sich zu ziehen und thun sich darauf etwas zngnt, daß ihnen dieses gelingt, ohne zu merken, daß sie.,vielmchr selbst angezogen Werden, indem fie fich den Vor- urthcilcn, Jrrthu_mcrn und Neigungen diescr Weiber hingeben und, statt ihrer Führer, dcrjelbetx Werkzeuge sind. Nur der Wahrheit ist es schwer, sich Anhänger zu gcwmnen; dem Trug und dem Jrrthmne laufen fieüberall hartfemveiö entgegen.
„Im Allgemeinen nchmrn es diese Herren mit dem Predigen nnd Chri-
sienlehrhaltcn nichtschr 11011111; vieler anderen Geschäfte wegen, die sie fich selbst auferlegen, können sie 111cht alle Sonntage demjenigen gcnii en, was die kirchliche Behörde angeordnet h_ak' H'czltcn sie indessen auch IJLliÉioUS-Vor- träge, so fischtrn sie in selbe dit kmdiiche Behauptungen ein. o predigte Einer am Tage der drei KNUJL, der- diesen erschienene Stern habe die Ge- stalt cincs Biischelkindes gehabt. Ern Anderer erklärte vor wenig Wochen, Wer die frommcchibsbilder Vetschwesicrn nenne, werde ganz unzweifelhaft ;„nr Hölle fahren. Selbst in einem Sinne bcgründcteLehren werden auf eine AUsios; gcbcude Weise vorgetragen. So hörten wir neulich von dchanzel die Behauptung, die Seligkeit und die Verdammnis; des Volkes liege in der Hand „der §Yriester, dicse könnten es vcrdammcn oder lossprcchen. Namcutlich wird die Verehrung der Heiligen und insbesondere der Mutter Jesu auf ei"? 101che WUsk„etppfohle11, daß sie an Abgötterci gränzt; statt in derselben das Idea! weiblrchex Vollkommenheit zur Nachahmung darzu- stellen, wird sie ,als die sonyerame Regentin des Himmels beschrieben, die dem heiligstenRtchtcr und seiner Gerechtigkeit zumTroß auch den 111 Lastern vrrhärtetcn Sünder begnadtge, locnn er nur thr huldige und täglich durch gewiffc Andachts-Ueb11ngen sciye Verehrung bezeuge. Zu diesern Zwecke er- richtcnsie besondereBruderschaften, eigentl1ch Schwesterschaften, die sich durch gewisse Namen und szerchen, wie z. V.„das Tragen der Ringe, des Sca- prrlirrs, der Gürtel auf'dem bloßen Leib unterscheiden, dx'xrin abcr einig sind, das; die in solche Emgeschrlebcnen, den siindhßßen ertkindern gcgen- 1iber die erste und gefichcrtstx AlWaktschaft zum Himmel befißen. DeSWe- gen werden ste angehaikkn, 111chk blos, Was wohl recht wäre, jeyt schon hic- 11iedcn in geistlicher Licbe und Gebet,» Wandeln, sondern dre körperliche Arbeit nnd die Erfiillririg dcs burgcrlrchen Berufes als der Welt angehö- rend gcrin oder gar sundhas! zu haltcn. Wik kennen wirklich ein Beispiel, wo cincr ochter dic Absolutton aus dem Grunde versagt wurde, weil sie über der Pflege ihres kranken Vaters den Kirchenbesuch versäumte. So wruig läßt man dernmlen_ noch die Wo111 des Apostels 1, Sirach 5, 8 gel- ten. Ew. Excellenz bedürfen, unsere:- Crmnerung nicht, um überzeugt zu werden, daß durch eine Ykküxk'gk Seelsorge nothwendig Zerwiirfniffe in den Familien, Zerfall des hallSllkhk" Wöhlßondes und mit der Armuth alle fie begleitenden Gebrechen verkgupst senx mussen.
„Nebst der Abbctung moqlrchß vieler Vater Unser und Rosenkränze drin- gen dieic HM,?" ,aufjdas recht hFUflgk BUMM, und lassen fich zu diesem Ende durch die kirchlichen Vorschrrften nicht hindern, ihren frommen Schwe- stern auf ihrem Znnmcr, oft bis Nachts zehn und elf Uhk- ihr Sünden- Bekenntniß abzunehmen, verbreiten dre Meinung, diese Handlung habe auch, abgesehen von der. Besserung, etiyas Goxt sxhr Wohlgefäaigeg, welche fie noch dadurch bcstarkc_11, daß fie ihre Betchtkmder täglich le' Kommunion laffcn. Das Wallsahrten, das unsere „Kirche wohl insofern biUiqt, als es beitragen kann, unsere frommen Entschlüssc,zu beleben, wird hier*unbedin ! sogar zur Pflicht gemacht, als Wynn (Hoff 111 emxr Despotenlmme dj: billi- gen Bitten nur darum mcht erhoren konnte, weil sie ihm nicht an einem begünstigten Orte dargebracbt'wcrdcn. Vergleichen Lehren benützen die Gu- ten und dienen den Muthwilltgcn zum Spotte. Sobald man einmal da- hin gebracht ist, einen Theil der vorgetragenen Lehre zu verwerfen, so ist man nahe dabei, über das Ganze den Stab _zu brechen. Jedenfalls wird
_ auf diese Art den Anschuldigungen unserer K1rchc Eingang verschafft, und wenn etwas im Stande ist, den Abfall von derselben zu begünsjjgen, so ist 153 eine solche Seelsorge. .
„Man könnte diese Anschuldigungen aus 11111 Grunde für übertrieben halten, weil darüber nicht schVJ1 mehrere und hemgere Klagen tingekommcn sind. In dieser Beziehung mussen wir bemerken:
1) Daß wirkLich schon manche und wiederholte Klagen erhoben worden
eten. s 2) Daß besonders bei Hülsspriesiern da die Begründung einer Klage nicht wohl möglich sri, Wo der Pfarrer aus Nachsicht, um des häuslichen Friedens willen oder„um de]) Vikar, den er nothwendig braucht, nicht zu verlieren, diesen gewahrey laßt. ,
3) Daß jeder Redltche fickx vyr dem Gchäsfigen scheue, qu mat der Klageerhebung gegen emen Mitgeistlichen vxrbundcn ist. Wer mx Kapitel kein Amt hat, entschuldigt sich damit, daß dteses Anderen mehr obliege; und
Eine nicht
5
.___
wer eines hat, vergißt nicht, daß er ditses von einen K itnla
habe, um ihr Vertreter, nicht ihr Ankläger u se111. ap ren erhalten , “ 4) Erfghrt gerade der Getßljche, ber 1111) offen anspricht und die Zu-
tragereten mcht liebt,.am alxerwemgßen über die Handlungsweise sein"- Ka-
pitxjsgenoffm. Was )cdeasckxeriu weiß, was sich die Kinder in der Schule
trzahlen, ist und bleibt [hm haufig unbekannt.
5) Läßt sich das Verwersliche der besprochenen Richtung wohl aus dem esammten Benehmen klar erkennen, während bereits jede nnzelne Thatsache o gedreht und gedeutet nxerdtn kann, daß fie, wo nicht gerechtferti 1, doch desrchEntschuldigung empfänglich und somit der Ankläger als Ver eumder er eint.
„Wir haben daher auch hier keine Personen'genannt, weil es uns einzig um die Sache zu thun isi. - Uns, die wir größtentheils Ihr von Jugend an der Kirche gewidmetes Leben vor Augen hatten und mit Ihnen alt geworden find, ist es nie glaubhaft vorgekommen, daß Ew. Erzbischöf- "ck,? Gnaden, an dem Culminationöpunkte des Lebens in den kirchlichen Wurden an elangt, um eine den majesiätischen Baum unserer Kirche ent- stc-Ylende S maro er. slanze zu pflegen, die anerkannte Wirksamkeit Ihres fruheren Lebens Leib verdammen und die auf dieselbe gegründete Vereh- rung der Erz-Diözesc zurückweisen könnten. In dieser Voraussesung wur- de!: wir noch durch die Vorträge des würdigen Direktors der Exerzitien, des Pfarrers Wesihof, bestärkt, m welchen er mit kräftigen Worten vor den HandlungStbeisen warnte, die wir hier zur Sprache brachten, und dessen Anfichten er um so mehr auch für die Zhrigcn halten müssen, als er von Hochdensclbexi berufen und beauftragt gesprochen hat. Wir dürfen uns also Mh! der gnadtgsten Gewährung getrösten, wenn wir Hochselbe angelegenst 1 ten:
1) Nicht zu gestatten, daß die Geistlichen in ihren ottesdienülichen Handlungen von den bestehenden Vorschriftcn abweichcn, se] | der nicht, wo dieses unter dem Vorgehen dcr Beförderung der Andacht versucht wird.
2) Ernsklich zu untersagen, daß Scelsorgcr überhaupt, am allerwenig- sten aber Hülfspricßer, auf ei ene Faust, was immer für Andachten und Bruderschaften, einführen, be1o11dere Abzeichen seftsexen, eigene Bruder- schaftsfeste begehen, für Geld Bruderschastszettel, Skapuliere, Gürtel und dergleichen austheilcn.
3) Die Vorschriften zu erneuern, welche das Beichthörcn der Weibs- bilder auf dem Zimmer, auch nächtlicherweile in der Kirche, iiberhaupt alle nächtlichen Andachten verbieten.
4) Dem Fanatiömus dcrjenigen Geistlichen Gränzen zn segen, welche cntWeder ans jugendlicher Ucberspannung odcr Heuchelei, vickleicht auch aus Sinnlichkeit und Eigennutz, statt der Tugend Andächtelei pflegen.
„In der Hand Ew. Erccllcnz liegt es, ein Verderben abzuwenden, das, jest noch theilweise verborgen, als ein Krebsschadrn unsere Kirche un- tergräbt und, länger gepflegt, sehr verderblich werden diirfte.
„Wir gehören nicht zu denjenigen, weiche alles Pofitive unseres Glau- bens im Lichte ihrer rigenen Weisheit verflüchtigen möchten; abcr um ein Extrem zu vermeiden, springcu wir nicht zu dem anderen über und lassen uns den frisch aufgewärmtcn Abhub verflossener Jahrhunderte nicht aufs neue vorscsen. Wir werden im Gegrntheil, so viel es unsere Kräfte ge- statten, dem modernen PharisäiSmns derjenigen entgegentreten, welche aus Absichten, die Gott richten wird, aus dcr Religion ein frommcs Spielwerk miisrigcr und sinnlicher Weiber machen Wollen, wobei 1veder dem wahren Glauben noch der rechten Tugend Rechnung getragen wird.
Ew. Excellenz u, s. w. ,
(Folgen die Unterschriften von Geisilichcn aus dcn Kapiteln Waldshut, Kletgau und Wiesenthal.)
Rußland und 190101.
St. Petersburg, 24. Dez. Am Sonnabend hatte,.Hcrr Ingersoll, außerordentlicher Gesandter und bcvvllmächtigter Mmtster der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika, die Ehre, von Ihrer Majestät der Kaiserin in einer Audienz empfangen zu werden, Auch hatten die Herren Mercier, französischer Gcsckäststräger, Graf Cabriant, Secrctm'r bei der österreichischen Gesandtschaft, drr Com- mandeur Ribeiro da Silva, Secretair bei dcr brasilianischry Gesandt- schaft, Ingersoll (Sohn), Sccrctair bei der Gesandtschaft der Ver- cini ten Staaten von Nord-Amcrika, Sandford, Attaché bei derselben Gcsgcmdtsclmft, und der Vicomte Dubouchqe, Pair von Frankreich, an demselben Tage die Ehre, Ihrer Majeßät vorgestellt zu werden, u'nd am Montag Wurden die Herrcn Graf von Bray, außerordent- ltchcr Gesandter und bcvollmächtigier Minister S1". Majestät des Kö- ntgs von Bayern, und der Marquis d'Ascglio, Geschäftsträger Sr. Majeßältüdcs Königs von Sardinien, dcm Großfürsten Thronfolger vorge e .
Mit dem Beginn der Wirksamkeit des auf Kaiserlichen Befehl zur Versorgung der Bettler zu St. Petersburg im Jahre 1837 er- richtckcn Comité's sind demselben 6501 Männer, 7484 Weiber, im Ganzen 18,936 Personen durch die Polizei zugefiihrt worden. Die Geldmittel des Comiié's [*cßrhen in 2785 Silbcr-Rubel, Welche Von der Ncichsrcnterci ausgezahlt Wcrdcn, und in 14,285 Ruh., die aus den Staats-Eiunahmcn fließen“, außerdem hat das Comité seit seiner Eröffnung, durch Geschenke von seinen Mitgliedern und Gehiilfen, von der St. pctcrsbnrgischcn und an der Börse handelnden Kauf- nnmnschaft und durch Kollekten 94,875 Rbl, 59 Kop. eingenommrn. Diese (Haben, durch welche das Comrto seine Mittel zur Milderung dcs Looscs dchcttler Vermehrt sal), 11111chten es dcmselbenzuglcich möglich, im Jahre 1838 ein sieiucrucs zjvcistöcktch Haus nebst Garten und großcin freiem Piaße anzukauftn, auf letzterem zwei hölzerne Häuser vnd ster- nernc Nebengebäude auszuführen und endlich eine Kirche und zwe: Krankenhäuser, eines für Männcr,das andere fiir Werber, aufs, beste einzurichten. Zu diesen Häusern fniden die Bettleraentwrder- bts zur Abfertigung an den Ort ihrer Bestimmung, oder bis zur „Stcherstcl- lung ihres Looses, ein zeitweiligcs Unicrkommekn, vrelc-voni'hnenabxr, und insonderheit Soldatcn-Wittib'cn und Wxnsen, die großtentherls alt oder der Kraft beraubt sind, 110) durch ergcne A11sire11Jung ihren Lebensunterhalt zu crivcrbcn, Verbleiben so lange m die er Anstalt, bis sich ihnen Vakanzen in Armxnhansern und V'xrsorgungs-Aiistalten cröffnrn. Im Durchschnitt bcpndcn „sich fortwahrend 800 bis 400 Bettler beiderlei Gcschlexhts, und 111 dieser, Zahl sind fast '1111mer 91er Fiinftl)eile Weiber, untcr dcrObhut und Jursorge dcs Comiteés. Diese Leute erhalten eine einfache, gesrtztde Kost, bestehend aus zWetSp-etsßn und verbessert an Sonn- und Fcrcr'taJcn, [ic albe werden babe) für die Zeit ihres Aufenthalts in dkr An alt mztjgletchmäßiger Kletdunxg und Wäsche versehen. Außer dru- regc-lmßßtgrn Arbeiten für die Wirthschaft und der Sorge fiir dre Rcmltchkett .und Ordnung des Hauses find die in der Anstalt Außenornmcnen mtt der Verfxrttgung von Wäsche und Kleidung, tHcilö fiir dn; Anstalt selbst, thetls auch auf Bestellungen, ferner mit dem Arisxmgndcrzupfen von Hanf und anderen Arbeiten beschäftigt. Dem Gerstlichen der Anstalt ist .es. zur Pflicht gemacht, seine Pflcgcbcfohlcne11 ,"" Glauben und christlicher Gottesfurcht zu stärken und den dazuFahtgen Arbeitsliebc einzuflößen, damit sie, den Miißi gang vcrabschcurnd, d1zrch eigenenFleiß auf ehr- liche Weise ihren Le enöunterhalt fich verdienen.
Am vorigen Freitage, den 17. d. „M., beinahe einen voxlen Mo- nat nach dem Beginne des ersten Eisgan cs, erschienen m Folge eingetretenen Jroftcö von neuem bedeutende iSmassen auf der Nrwg, die gegen 5Uhr das Ablassen der wieder aufgestellten Brücken ndthig
machten Und an diesem wie am folgenden Tage nur zeitweise eine. *
beschwerliche Ueberfahrt miktelst Böten gestatteten. .Zu der Nacht
_vom Sonnabend auf den Sonntag kamen die Schollen seltener und
Sonnabend den lk" Januar.
hörten endlich anz auf, so daß während des Sonntags an den verschiedenen eberfahrtöpnnkten über den vollkonm en ebf!!!“ Strom ein lebhafter Verkehr unterhalten werden Bounty. Dm Vernehmen nach ck das Eis in der Nähe des Nmtb-Kloßm, oberhalb der Krümmung, mit welcher die Newa in das WMQ! der Residenz tritt, zum Stehen gekommen. Am Men wurde edoÖ “ck Verkehr zwischen den durch die Newa getrennten Stad eilen ganzlqh untxrbrochen, da in Folge der mittlerweile eingetretenen m- ?gn Kalte, die in xvenig Stunden bis auf -12' R. stieg, der Skwm in emrr ganzen Breite mit einer dünnen, sich an der Oberflache fottwährend erneuernden Erskruste bele t und das Fahren mit Böten dadurch mund" - 11ch „wurde. In den Abend nden, während die Kälte bis auf - 16' ge-stregxn war, bedeckte sich die Newa auch innerhalb der Stadt mrt einer festen Etsdecke. Am Asten sah man in der Gegend des _Verg-Corps beretts Fußgänger übergehen; auf anderen Punkten ist d)),s Betreten des Eises einstweilen noch untersagt. Wie ker dresxahrrge Zugang der Newa zu den spätesten ehört, dürfte er auch etner der ungewöhnlichsten sein, da ein Zuéammentreffen der ganz besonderen Zufälligkeiten, in Folge deren der Strom dieömal/ in kaum 24 Stunden und ohne Treibeis zufrieren konnte, sich.gewiß nur selten ereignet.
Frankreich.
Paris, 26. Dez. Der neue neapolitanische Gesandte, Marquis von Pietra-Catclla, ist hier ein_ ctroffen.
Dcr Constitutionnel “nder in der Ernennung des Herrn Gros zum Abgesandten Frankreichs am La Plata und in der Ueber- einstimmung der ihm ertheilten Instructioncn mit denen, die der neue englische Abgeordnete, Herr Gore, erhalten, eine vollständige DeSa- vouirung WaleWÖki's und der bisherigen franzöfischen Politik am Plata, denn die Instructioucn Gorc's stimmten mit denen Lord Howdcn's iiberein. Lord Howdcn sei es aber, der sich von Rosas bewegen lassen, die Blokade von Bncnos-Ayrrs aufzuheben, und so die Europäer am Plata den Brutalitäécn der dortigen Regierung preisgegeben, während Wakewské ['m (Hegenthcil und mit Guizot's Billigung sich fiir Aufrechthaktung der“ Blokade entschieden habe.
Der Monitcur vceöffentlicht eine vergleichende Uebersicht der hanptsächlichsécn Cinfuhrcn während der 11 ersten Monate derJahre 1845, 1846 und 1847, wie der Schifffahrtsbewegung und des Be- standes der Entrepot-Lager. Die Summe aller in den bemerkten Monaten erhobenen Einfuhrzölle bekrug:
in 1845 .......... 139,311,736 Jr. „ 1846 .......... 141,643,385 » » 1847 ......... 123,573,552 »- Mithin ergeben die 11 ersten Monate von 1847 ein De'zit von 18068883 Fr. gegen “1846. Das ganze Defizit von 18 7 egen 1846 wird circa 19 Millionen betragen. Einen Haupt-Ausfa bil- den die Kornzölle; es sind 1847 3,077,096 Fr., 1846 8,962,670 Fr. und 1845 3,846,()-11 F1“. erhoben. 'Die Wollenzölle sind von 10,296,362 Jr. auf 7,415,905 Jr. gefallen. Zugenommen hat die Ausfuhr von Kaffee, Gußeisen, Blei, Kohlen, Oclsaat. An Aus- fuhren zeigen Korn, Zwirn, Scesalz u. s. w. ein Defizit. Die Schifffahrtsbewegung der “11 ersten Monate der Jahre 1846 11111:- 1847 ergiebt: „ Eingegangene Schtffe ....... 29,052 .......... 20,008. Deren Tonnenzahl .......... 2,387,684 ...... 2,641,148. Arrsgcgangcne Schiffe ....... 11,460 .......... 12,391. Deren Tonnenzahl .......... 1,275,938 .......... 1,400,378.
Cabct, ehemaliger Gcneral-Prokumtor und dann Abgeordneter, steht cht an der Spiße des P o p u [ air e, eines kommunisiischen Blattes.. Wie es scheint, ist man nun in St. Quentin cincr Arbeiter-Verbin- dung auf die Spur gekommen, welche den Cabetschen Kommunismus zu Verbreiten sucht. Cabct soll jetzt dariiber zur Rechenschaft gezw- gen werden. „ , „
Dcr Kricgs-Ministcr haz “dcn Gcncrakxn ,111 einem Rundschrei- ben bcfohlcn, dic jiingeren Offiziere v_or mnzdthtgcm „Schuldenmachen, das meistens nur zu wuchcrischen Zinjen geschehen könne, zu warnen, da den Offizieren jeden Rapgqs ihr Sold gestufte, bei einfacher und sparsamer "Lebensweise anständig auszukommczi.
Ter Moniteur veröffentlicht eine Liste von 160 Personen, welche auf Empfehlung des MarinczMinisters den Orden der Ehren- Legion erhalten haben oder zu hbhc-rc'n Graden dcffclben befördert worden sind. Außerdem hat der König noch 279 Ernennungen zur Ehrenlegion unterzeichnet. .
Ju Marseille sind 30 Widder und,30 Myt-terschafe angekommen, welche der Kaiser von Marokko dem Vice-Komg von Aegypäxn zum Gcschknk macht. _ Die Thiere zeichnen sich durch hohen Wuchs und kurze, aber feine Wolle aus.
Italien.
Rom, 19. Dez. (A. Z.) Vorgestern hat (wie erwähnt) dér Papst ein Konsistorium abgehalten und namentlich 19 spanische Bischöfe ernannk. Die Allocation beschäftigte fich mit den Angelegenheiten der Schweiz und kam auf die Demonstrationen Vom 3. Dezember mik lauten Klagen zurück. Im Januar soll ein andercs Konsistorium statthaben, in wclchxm einige Kardinalshiite ausgcthcilt werden sollen.
Kardinal Ferretti erklärt entschieden, er werde demnächst zurück- treten. Man glaubt, daß er beim Jahreswechsel das Staats-Sekre- tariat abgeben werde. Die Stelle eines (1 ostolijchen Nuntius an dem Hose von München, Welche durch Monx. Morichiyi's Berufung zum Tesoricrat erledigt worden ist, wird von dem btsherigetr Ge- schäftsträgcr am florentinischcn Hbfe, Mons. Carlo Saccom, m der Eigenschaft eines Jnternuntius emgcnommen werden., Nach Florenz wird Mons. Vincenzo Massoni, bisheriger Mtnutant m der Staats,- Sekrctarie, abgehen und dieser wiederum durch Alessandro Frarrcht, der dem Sekretariat der akißerordeFtlichen geistlichen Angelegenheiten
11 et eilt gewe en war, er est wer en. .
3 g l13er Patesr General von la Trappe Marta Zosxph de Gera_m_b haf in einem schön abgefaßten Schreiben zu Be-tragxn der Mild- thätigkcit fiir die durch die Eid euossen brsc'ßken Schweizer-Kanto11e aufgefordert und scinrrseits sel st zuerst tm Namen des_Ordens die' Su1nme von 150 Thalern unseres Geldcs betm Banqmer Valentini nicdrrqclkgt. Er wiirde selbst vor) Hqus zu Haus bxtteln_ gehen und fiir dkese Unglücklichen das Mitleid semer Christenbrüder m- Aanch nehmen, wäre er nicht INM" alt. Er fordere daher auf dtese eise zu/einer Kollekte auf. Dre Summen werde _der genannte Banqmer in Empfanfé nehmen, und die Namen der Betfteuernden sollten yach-
mals verb“ entli/cht werden.
* Neapel, 18. Dez. (A. Z.) Die plötzliche Ankunft des neg. .- olitanischeu Gesandten zu Paris, des Duca di Serraxgprwla, m Zim el berechtigt, eine neue bedeutende Verwaltungs-Veranderung als Der König Säit viel auf Serkacm-
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