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Menge Gesindel- alletArt ein und überschicki es der olizei-Be örde; satt aber elbß die an der That eriappteu Diebe dym «:(-93. ge- mäß zu asm, "! äßt diese derlei Leute meisi nach 2 bis 3 Ta- gen l_ im Gefiiugn es. Die Diebe werden wieder frei und seven natütlt tbr vonTes andwerk, nur mit größerer Vorsicht, fort. Auf solche Werse glau t |ck denn das Volk berechtigt, fich selbst Ruhe zu vxrsrhaffen, rind wehe dem Diebe, dessen es habhaft wird, und der mcht durch die Bürger- oder Polizeiwache in Schuß genommen wird! So wurde nych vor acht Tagen am hellen Tage einer von zweiDie- ben, welche emzubrecherr versucht hatten, auf der Sicac auf offener Straße erschlagen, während der andere durch die herbeieilenden Ka- rnbmrere gefesselt und mitßnommen ward. Man behauptet, daß im Governo troxz aller Säuberungen noch immer Lcute als Angestellte sich befinden, welche zu den neuen Einrichtungen scheel schen und Un- ?thm hervvrzurufen suchen, indem sie die Saumseligkeit möglichst be-
r ern.
Das Diario zeigt heute die Ankunt von 12,000 crkns'ions- Gewehren fiir .die Biirger-Garbe aus ernkreich an. P 1 Mary versichert mm, in dem großen Staats-Prozrsse gegen die
Verschworer lagrn so viele Thatsachen vor, daß einige Todesuriiwilc
u befurchien seien. 'Der Angeklagte Minardi liegt im Sterben in
olge eines Brustleidens; er soll viele Aufschlüsse gegeben haben.
Livorno, 21. Dez. Gestern hat das englische Geschwader unsere Rhede Verlassen und die Richtung nach dem Golf von Spezia genommen.
„Florenz, 23, Dez. (N. K.) Das Reglemrnt fiir die de- ßmttbe Reforrzi der Polizei ist jest von der betreffenden Kommission eendrgt und roll unverweilt dcm StaaWrathe zur Prüfung übergeben werden., Die bereits durch Reskript vom 80. Mai angekündigte Kon- ferenz fiir Reform des Munizipalwesens isi auf den 25. Januar ein- berufen. Die Berathungs-Gegenstände werden den Mitgliedern zum Behufe reiflicher Vorprüfung in kurzem mitgetheilt werden.
Turin, 25. Dez. (N. K.) Der Präsident „der neuerrichictcn Censur-Konimissiqn der Hauptstadt hat an die Provinzial-Kommissio- nen eme höchst liberale'Instruction ergehen lassen. Als Zweck des neuen Preßgqsetzes bezeichnet er dreierlei : der wiffenschaftiirhen Thä- tigkeit em weiteres Feld zu eröffnen. eine größere Verbreitung niiß- licher Gedanken möglich zu machen, zugleich aber aueh die Regierung in den Stand zu seven, die Aufklärungcn, welche eine zwar gemä- ßigte, aber freie Erörtcrung der öffentlichen Verwaltimgs-Angrlcgeu- heiten nothwendig verschaffen miiffe, sich zu Nuße zu machen. Dem- gemäß sei für die Freiheit der Erörterung ein angcmrssencr Spiel- raum noihwwrdig, sofern nur die Gränzen drs Ausiandes und der Achtung vor der Regierung nicht überschritten wiirden. "„Es ist niclit zu beJWeifcln, daß die Unterthanrn Sr.Majestäi,die sich drr schwierigen Auf: gabe, Andere zu belrhrert, unterziehen, das Zarte nicht Weniger als die Wich- tigkeit der Stellung, in wrlche sic sich, Dank dem neuen Geseßc, vrrsrizi st- hen,!)ollkommcn zu wiirdigcn wissen werden. Sollten daher Uebcrgriffc_ Ywiß unabsichtlich _- vorkommcn und die Kommission sich in der
othwendigkeit befinden, diescibcn durch Versagung dcr Erlanbniß zum Drucke nicdcrzuhaitcn, so wäre es angemcffcn, daß die Kommis- sion dem Bethciligien mit Ariigicit (in mocii 6011051“) und Offen- heit dic Griinde ihrer Weigerung airscirtandrrsch, bevor sir dicsrlbe definitiv ausspricht, damit Zeiler die zur Ausgleichung crfordrriirhcn Aendcrungen vornehmen könnt'. Nach der Einrichtung der Crn- sur-Kommissionen selbst wcrden Diejenigen sowvhl, welche sie bilden, als die, wclche sich an sie zu Wenden haben, sich bald überzeugen, daß dieselben alle Bürgschaften bieten sollen, welche man von einem ledig- lich durch seine innige nnd gewiffenhafte Urbcrzeugung geleiteten, wesentlich “unparteiischen und Von jedem anderen Einflussc als dem des Inhalts des Geschcs unabhängigen Gerichte wünschen kann. Dieser und kein anderer muß der politische und moralische Charakter der Censur-Kommissioncn seirn, welche ihre Aufgabe um so besser er- üllen werden, je mehr sie sich das Vertrauen des Publikums und insbesondere der Schriftsteller erwerben.“
In der Siyung dcr Central-Vcrsammlung zu Mailand vorn 15ten d. stellte der Dcputirtc von Bergamo, Advokat Nozzari - '?1 einer durch den 24sien Artikel des Kaiserlichen Patents vom 24. April 1815 emiersiiißtcn Motion die Frage zur Berathung auf , „wcliirrr Weg eintretenden Falles als der geseßmäßigc einzuschlagcn wirre, mn etwaige Beschwerden gegen die Provinzial-Regierung an die Stufen des Throns gelangen zu lassen, was ziemlich lebhafte Verhandlungen zur Folge gehabt haben soll. Der Präsident drr Versammlung (der jedesmalige Gouverneur ist geseßlicher Präseö) soll sich vorzüglich durch die Form des Antrags verleßt gefühlt haben, indem die Mo- tion, wie es bisher beobachtet wurde, nicht vor der Siyimg dem Präsidium mii cthcili worden war. Es heißt, die Versammlung hat??,d 1:111 MiZdeutungcn vorzubeugen, eine Deputation nach Wien en en c .
_Nach den leyien Nachrichicn, die hier aus Athen iibcr Ancona eingmgen, darf man das tiirkisch- griechische Zerwiirfniß, Wenn nicht wider Erwarten in Konstantinopel neue Vorwände geltend gcmacht werden soilien, als vollstiindig beigelegt und die frrundsrhastlichcn Verhältnisse zwischen den Höfen von Srambnl imd Mh?" Ils herge- siellt ansehen. (Siehe unten den Artikel Athen.)
Parma, 22. Dez; (Desi. Beob.) Die Gazz. di Parma vom heutigen Tage meldet:
„Gestern um 6, Uhr Abends wurde die sterbliche Hülle Jhrt-r Majcsiät der Frau Erzherzogin Maria Ludovica, Herzo in von Parma", (":s Zhrrm Appartement 111 den zur Ausstellung der Lei „& drr erlauchten Fürstin be- stimmten Saal iibertragen. Den Zug begleiteten die Personen der inneren Kammer Ihrer Maxcsiéit, die sechs, nach der Zeit ihrer Ernennnniz, éiltrstrn
alastdamen, die Geheimen Räthc nnd die, nach der Zeit ihrer Ernennung, echs ältesten Kammerherren, drr erste Ccremonicnmeister, der Kommandant der Compagnie der Herzoglichen Hellebardiere, die Pagen mit ihrem Kura- tor, die Herzog1ichen Räthe, die Beamten der Herzoglichen Hofhaltung, alle
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in tiefer Trauer. Heute friih hat die öffentliche Ausßellun der Leiche der verstorbenen Fürßin begonnen und wird bis morgen Mittagg dauern.“
Spanien.
. H Madrid, ?2. Dez. „Ich schrieb Ihnen neulich, daß die hreßggRegieruys? bqchloffen hätte, die Chafatinas-Jnseln an der afnkariischen Kii e gegen etwaige Angriffe von Seiten fremder Mächte zu schuhen. Zu der gestrigen Sitzung des Kongresses wurde eine Aushebuug von 25,000 Mann bewilligt. Bei dieser Gelegenheit machte der Artillerie-Obcrst Lujan auf die Nothwendi keit aufmerk- sam, den spanischen Vesivungen an der Nordküste ?! 'ia's ein be- sonderes Augenmerk zu widmen, da gegenwärtig Spanien nicht nur yon der Nordgränze, sondern auch von der dem Süden gegeniiberliegenden „Küste der durch diejenige Macht bedroht würde, durch welche es seine Unabhängigkeit zu wiederholtenmalcn verlost gesehen hätte. Der 9)?inister-Präsident„ (Herrera! Narvaez, erklärte darauf, die Regierung hätte bereits Maßregeln zur Sicherstellung jener Besiyungen getrof- fen, höhere Interessen vrrböten ihm jedoch, weitere Aufschlüsse dar- über zu ertheilcn. Hertie finden wir nun in den Gaceta cin Dc- krct, kraft dessen die an der mittelländischen Küste belegenen spani- schen Besiyungen in Afrika zu einem besondrren General-Kapitanat vereinigt werden, an dessen Spitze der (sriihrrbin nach Lissabon be- stimmte) General Ros dc Llano tritt. Dcr chrral-Major Don Ignacio Charon wird zum Gouverneur von Melilla ernannt, zu welchem Plaße dic Chafarinas-Znsein gehören. Bisher befehligte dort nur ein Oberst. Griechenland.
Athen, “12. Dez. (21. Z.) Die griechischen Blätter enthal- ten schon seit einigen Tagen das (bereits rnitgcthcilte) Memorandum der türkischen Regierung. Wenngleich aus dieser Darsicllung sich nicht schließen läßt, das; der Streit so bald beigelegt werden sollte, so herrscht doch im Publikum die Ueberzcugung, daß die Stunde nicht mehr fern sei, in Welcher die Lösung geschehen diirfte. Ja es wird sogar die Art und Weise angegeben, auf deren Grundlage die Schlich-
*tung vor sich gehen soil, Die Türkei, sagt man, wiirde dcn griechi-
schen Gcschäftéträgcr und sämmtliche griechische Konsuln auf ihre Posten zurückrufen, dagegen wiirde auch Mnssnrus eingeladen werden. nach Athen zu kommen.
Uerctntgtc “Staaten von Blord-Mncrtira.
Mit dem in Havre eingetroffenen Pakeisthiffc z-OULWÜ“- welches New-York am 4. Dezember verlassen hat, smd aus den Ver- einigten Staatcn selbst keine ncuerrn Brrschkk von BUMI eingegan- gen. Vox" Kriegsschauplaße dagegen hat man Nachrrchten aus Mexiko vom 8. und aus Veracruz vom “18. Nojvember, die mmrche nicht uninteressante Einzclnheiten melden. Die Friedens- Aussichten sind noch in keiner Weise weiter gefördert, im Gegrntheil scheinen nach einem vom &'Novembcr aus der Hauptstadt abgeschick- tcn Schreiben eines Engländcrs jene Aussichten wesentlich dadurch bedroht, daß zu fürchten ist, es werde anstatt des zum Frieden gc- ncigten chigen intrrimistischcn Präsidenten Pekin y Prüa oder Her- rcras der dem Fricdcirssrhirrffe nicht geneigte Cumplido von (Rundri'laxara vom Kongrcffe zum Präsidenten gewählt Werden. Inzwischen hatte der Kongreß seinen Six; von Querctaro nach Mocha Vericgi, wie es hriszt, nm sich den Einwirkungen der Mili- tair-Auioritäi zu cnizichrn, weiche hauptsächlich von dem mit 5000 Mann nach Queretaro gezogenen Bustamente geiibt zu werden scheint. Ueber den Aufenthaltsort Santana's lauten die Berichte widerstrei- trnd; Einige wollen“ wissen, er befinde sich bei Veracruz, auf eine Gelegenheit wartend, um auf “einem britischen Dampfschiffe zu ent- kommen, die Jrco lrix dagegen behauptet, er befinde sich mii1500 Mann in Orizaba und habe sich dort mit dem General Rea verri- nigt, um mit demselben dcn Guerillaskrieg forizuscycn. Während der lcytcn Zeit scheinen iibrigens die Guerillas besonders durch den Ge- neral Lane sehr im Zanme gehalten worden zu sein, und da nun auch in Veracruz bcdeuicnde Truppenvrrsiärkungrn aus den Ver. Staaten ange- kommen waren und General Butler den Bcfehl erhalirn hatte zu Anfang des Monats Dezember mit 6000 Mann von Veracruz nach der Hauptstadt aufzubrechen, so wird man erwarten diirfen, Weniqstcris dicse Haupt- vcrkehrsstraße bald von den mexikanischen Streifpartcien völlig ge- säubert zu sehen. _ Zn Guadalaxara war ein Aufstand ausgebro- chen, der den Zweck hatte, die Erwählung des Jöderalisten Gomez Farias zum Präsidenten der Republik zu erzwingen. Zwischen seinen Anhängern und cinrm großrn, von den Priestern aufgeheizten Volk.- l)anfen kam es in den Straßen der Stadt zu einem biutigenKampfe, in welchem GeneralAmpudia und viele andere Anhänger Farias' das Leben verloren, und der mit dem völligen Siege der Priester-Pariei endete. -- Gencral Paredes befand sich nach den leßten Nachrichten in Jula Cinqo, wo er sich, yon der Garnison von Mazatlan untcr- stiißt, offen fiir die Umwandlung der Republik in eine Monarchie aus- gesprochen hatte. _ _
Eisenbahnen und Dampfschifffahrt.
Padua, 22. Dez. (A. Z.) Das neue Dampfschiff „laCittZi di Trieste“, auf der Werfi'c Triests erbaut, hat Vor Wenigen Tagen seine erste Reise zwischen Trieksk und Venedig zu aller Welt Erstan- ncn in 52- Stundcn znriickgcle_ 1. Dieses Schiff, dcffrn äußere Form höchst-wohlgefällig und schmm ist, wird mii einem ihm anKrafiund Schnelligkeit gleichen, „la CittZ-i di Venezia“, von nun an immer die Fahrt zwischen den beiden SchWestersiädten machen. Beide Dampf- schiffe legen “14 Knoten in der Stunde (14 Seemeilen) zuriick.
Parma, 22. Dez. (N. K.) Durch Dekret vom 1.5. Dezem- ber ist das Projekt einer Eisenbahn von Piacenza nach Parma gc- nehmigt worden.
Qandcls- und oorsm-nachruktm.
Köui Eberg, 29. Dez. Marktbericht. Zufuhrgerin . Weizen 58-74 gr. pro Schffi.; Roggen 42_48 Sgr. pro Sch ft.; roße Geri!- 40-43 Sgr. pro Schffi.; kleine Gerste 35-40 Sgr. pro S fü,; Hafer 24-26 Sgr. pro Schül.; graue Erbsen 62_74 Sgr. pro Schffi.; weiße Erbsen 42-48 S r. pro Schffl; Heu 10-15 Sgr. pr. Cin; Stroh 100 Sgr. pro Schock.; “piritus 26 Rthlr. pro „Ohm.
:]: Breslau, 31. Dez. Weizen, weißer, 72 bis 85 Sgr., gel- ber 70 bis 81 Sgr.
Roggen war gleichfalls etwas billiger und wurde z 54, 57; bis 62 Sgr. verkauft. _ „ _, ,
Gerste 45, 49 bis 55 Sgr. Nach guter Waare isi Frage, die uhr“.- gen Qualitäten dagegen find vernachläsfigt.
Hafer 26, 28“; bis 30"; Sgr.
Spiritus loco wurde allgemein auf 1175 Rthlr. gehalten, jedoch war nur 11"; Rthir. zu bedin en. Lieferungs-Termine find gan; unbeachtet.
Rüböl ]0c0 11'1 * thlr. bezahlt, und dieser Preis ist noch zu be- dingen, Februar, März UZ Rthir. bezahlt.
Zink 3000 Ctr. 3 5 Rthlr. 12 Sgr. ab Gleiwiß gehandelt und noch Geld, ]ucu 5 Rthir. 16'; Sgr. Gld.
Am Getraidc-Markt machte fich heute eine mattere Stimmung bemerk- bar, die Preise find sämmtlich eine Kleinigkeit zurückgegangen.
Börse. Otsterr. Banknoten 103); bez. und Br. Staatsschuldsch. 914,- brz. Ende 747 Gld. Schiri. Pfandbriefe ].iit. iR. 9674 Br. dito hin. 11. 4proz. 101 Gld. dito Z.Zproz. 93 Vr. Aciien. Oberfrlilefische 1„in. Ü. 1051; Br., dito ]ÜU. 11. 100 (Bld. Breslau-Schwejdniß-Frcibus- get 101"; Gld. Niederschicfisch-Märkische 88 Gld. Kölu-Mindcner 95-7; Gld. Neiffe-Bricger 53 Vr. Krakau-Obersch1es. 6375 bez. Friedrich- Wilhelms-Nordbabn 59"; Gld.
Köln, 29. Dez. Gctraideprrise. (“21 Schffl.) Weizen direkt 7 Rthlr. 221; S r., do. p. März 1848 8 Rthlr. 5 Sgr., Gerste 4 Rtblr. 10 Sgr., Hafer 3 thlr. 5 Sgr., Rappsaamen 10 Nthlr. 10 S_gn, Roggrn direkt 5 Rthlr. UL, Sgr., dito p. März 1848 5 Rtylr. 20 «gr., Nubol compi. 30"; Rthlr., do. p. Mai 1848 31 Rthlr., do. p. Lit. 31 Rthlk., Preßknchen, 1030 Stück 37 Nthlr. „ . _ -_
London, 27. Dez. Getrgzdemarkk. Dre Zilkllhkcn, engirichrn Weizens vom Lande waren maßrg und wurden. zu den vorigen Mon- tagspreisen verkauft. Fremder W erzen halt dre friiheren Notirungcn, hatte aber bei der gcringen Anzahl von Käufern nur ein beschränktes Geschäst. Gerste muß 1 bis 2 Sh. niedriger uotirt werden. Boyncn und Erb- sen siiid „unverändert im Werth'e. Hafer isi firm, aber die Preise sind nicht niedriger zu notiren. Mehl ist gut gefragt und Roggenmehl 5 Sh. pr. Ton höher.
, Amsterdam, 29. Dez. Getraidcmarkt. Zn Getraide ist heute mchts umgegangen.
Kohlsaamcn anf 9 Jß. im Dez. 64 L., April 05"; L. Lcinsaa- men ohne Handel.
Rüböl gleich wie früher, auf Liefcrnng etwas fiaucr. Leinöl nicbt willig". Rüböl p. 6 W. 38 Fl., flieg. 31 „1 301 Fl„ April und Mai 30 Fl. Hansi“)! p. 6 W. 33 Fl., flieg. 32 Fl.
„Auswärtige [k 61'5011.
441113101'1111111, 29- ])92. Rioäer]. Kirk]. 8012. 51)“- 4% "vpe 8655.
QntU-“oryen, 28. [)(-2. Tias]. _. Reno In]. 1425“ (Z.
kkkükkurt a. N., 30. be:. 5% Uet- [03-2 Zt. Zank-üct- 19.7011. Jüogl- '"". lutegk.54'ch 6. kolo- 300 171- l.- 97Z. 110. 50017]. 79 kr. Lynn. 5% 1-1?“ 17. 3% (10. LÜK. 24. ßexb- 8577.85Y. “[m-ooo zetien 351Ü2 35].
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l'aris, 28. ])ex. Rene 3% „In]. 76. 60.
171011, 30.1)“. *eii-o 1618. *ab-lo 1034 156.2. 4, 1839 ]]3';
Läontgltchc Schauspiele.
Sonntag, 2. Jan. Jm Oprrnhause. “Lic ?ibonncnrcnis-Vor- stellung. Zum crstcnnmlc wiederholt: Annette, komisches Sing- spiel in 1 Akt. Musik vvn Otto Tiehscn, Hierauf: Thea, oder: Die Blumenfce, Ballet in 3 Bildern, von Paul Taglioni. Musik von C. Pugny. (Dise. Maric Taglioni: Thea.) Anfanghalb 7 Uhr. _ Zu dieser Vorstellung wcrden Billcts zu folgenden mittlcrrn Opernhans-Prcisen verkauft:
Ein Billci-in den Logen dcs Prosccninms 1 Rthlr. 10 Sgr. :c.
Jm Schauspielhause. Mit anfgehobcnrm Abonnement: Torf und Stadt, Sckauspiel in ? Abri). und 5Aitcn, mit freier Benuyung der Auerbachschen Erzählung: „Die Frau Proscfforin“, vvn Charlotte
Birch-Pfciffer.
Montag, 3. Jan. Jm Schauspielhanst. Lic Abonnements- Vorsieilung: Der vrrwunschrne Prinz, Srbwank in 3 Abtl)., von J. von Plöy. Hierauf: Eigensinn, Lustspiel in 1 Air, von R. Vc- ncdix. Und: Der Weg durchs Fenster, Lustspiel in 1 Akt, ans dcm
Franzöfischcn, von Friedrich.
Üomgsstadtrsches Theater.
Sonntag, 2. Jan. Einmal Hunderttausend Thairr. Poffe mii Gesang in 3 Abth., Von D. Kalisch. Musik vom König]. ")Fiiisik- Direktor Gährich.
Montag, 3. Jan. (Italienische Opern-Vorstcllung.) (]i 1431110161111007, Oper in 3 Akten. Musik von Donizetti.
(ng. Emilia Scotia: Lucia, als zweites Debüt.)
Preise der Pläye: Ein Play in den Logen und im Balkon des ersten Ranges 1 Rthlr. u. s. w.
77„_ '*- - Verantwortlicher Redartenr 1)1“. J. W. Zinieisen. Jm Selbstvrrlage dcr Crpedition. Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofvuckydruckerci.
5% 511111]. 152.
5% Leute Ku cout. 117.396 Lv 001". (10-75. 40.
5 % biet. 104. 4% ckck.. 9034 3% ein. 65"; uno]:- Krlmcxji. 112. Kotäb. ]46'2
[„aus-1
Allgemeiner Anzeige'r.
. [728] Rothwendiger Verkauf. Bekanntmachungen. Stadtgericht zu Berlin, den 17. Juli 1847.
Das deni Mati_rermerfter Johann Heinrich Ferdinand Vennekensiem gehoxige, hier in der Rosenquergasse Nr. 14 belegen: und im Hypothekenbuche von der König:!- siadtbok. 38. d'". 2368. ver eichnete Grundstück, e- rtchtltch abgeschäßt zu 8207 T?) am 25. Februar 1848, Vormittaqs 11 Uhr, an der Gerichtssiclle subhnstirt werden. Taxe und Hy- pothekenschein find in der Registratur einzusehen.
[1] Subhasiations-Patent. Nothwendi er Verkauf. - Die den Carl und WilJelmine Wolschonschen Ehe- leuten ugehöri : Erbpachts-Gerechtigkeit auf das Vor- werk atem r. 1. des Hypothekenbnchs, abgeschävt auf 16,807 TZR. zufolge der nebst Hypothekenscbein und Bedingungen 1! der Re isiratur éinzusehenden Take, soll * am 9. Auguß„18 8, Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gmchtssielle subhnftirt werden. Die dem Aufenthalte nach unbekannten Besitzer der. [902] ten Erb a ts-Gerechti keit, Carl und Wilhelmine. , . andi, o schonschen heleute werden zur Wahr-
Königliches Land- und Stadtgericht zu Danzig, im
Nothwendi er Verkauf.
Z'adF'ächirzliiB'Jii'b ;ck W h |
_, as em en er re r i! emBrenn ii e-
nehmung ihm Gerechtsame hierzu offentlich vorgeladen. böri e, hier in der Blumenstraße Nr.50a bel-esénes u?u- vaothekenbuche von der Königsßadt,
Viertels, so!. 38. die;. 2415. ver eichnete Grmidsiiick,
gerichtlich abgeschäsizu 15,300 Th r.“;s Sgr. 9“Pf., soll
am 6. Mai 1848, Vormittags 11 Uhr, an der Gerichtssielle srrbhastirt werden. Tate nnd Hy- pothekenschrm find in der Registratur einzusehen.
[1145b] Aufforderwng: , .
Der im Jahre 1792 zu Lockran mr Saalkreis gebo- rene Karl tWilhelm Julius Schoenberger, Welcher im Jahre 1811 als Tischlergescli auf Wandr-
lr. 16 Sgr. 3 Pf., oll [1264|
“,.--___".-
derfiraßc Nr. 13:
en 18. September 1817.
iraiauer 10mm erccimen.
[Jona, im [)x-emden“ 1847.
Literarischc Anzeigen.
Bci “mm Unterzeichncten ist erschienen und durch alle Buchhandlungen zn bezirhen, in Berlin durch die
N i c o [ nische Buchhdlg.,Brü-
Zib|imliecae Zanskkitae cike recenzna ]ibrarum' Zauskritokom ]mcuzquc txpio rc! ]apiäe rxzckip- „
()uncinnnrit Joannes (**-11024"
meiner. 4 8. sek. preis 1, “[*]-[r. 10 Ist."
U. 13. [(or-„niz.
er an en und seitdem verschollen, fordrrn die Ge- Wlixigiskger-ISJwenberger hierdurch auf, sich- (oder seine Erben) bei seinem ältesten Bruder wegen eines "!A-111711 mütterlichen Nachlasses zu Halle a. d. S. Nr. 1574 bis zum 1. April 1848 zu melden. Halle, den 1. Dezember 1847.
[3 b] „ Von Interesse für Pferde- und Hizndebesiser. Die Rände-Krankhcit 'der Thiere wird untcrallen lemsiändenf 13111 in sWem CZtaldio innerhalb 8 bis 14 a en eiua und : rr e eit von * “ g * F. L. Urban, Zieue Königsstraße Nr. 39.
Das Abonnement beträgt: 2 Rthlr. für "ck Jahr. 4 Rthlr. : YJahr. 8 Rthlr. ] Jahr. in allen Theilen der Monarchie obne preis:!L'rhöhung. Bei einzelnen Kammern wird der Bogen mit 277 Sgr. berechnet.
Allgemeine
UiischeZeÜUW
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Inhalt.
Amtlicher Theil.
Inland. Provinz Schlesien. Beschluß des Komiiiunal-Landtages der Oberlausitz. _ Rhein-Provinz. Niedriger WafferstandimRhem.
Denksobe Bundesstaaten. Königreich Bayern. Die Reise des Fürsten von Oettingen-Walierstein nach Würzburg. _ Königreich Sachsen. Abendgottesdicnft in Leipzig. _ Königreich Württem- berg. Der Festungsban in Ulm. _ (Hroßhrrzogthum Hessen U nd bei Rhein. Berufung außerordentlicher Mitglieder des Staats- raths. _ Herzogthnm Braunschweig. Antrag der Stadtverord- netcn auf Oeffentlichkeit der Sitzungen. _ Freie Stadt Hambur . Hamburger Seerecht. _ Paketlinicn nach Nord-Amcrika. _ Damp?- scbifffahit nach London.
Rußland und Polen. [era - Berichte.
Frankreich. Paris. Das Befinden des Königs, _ Die französische ßHesiriidirch)41ft in der Schweiz. _ Marschall Bugemrd. _ Befdrderungen n'! der Marine. _ Statistisches aus der Verwaltung von Paris. _ xckxrcrbrn aus Paris. (Vorbereitende Arbeiten der Kammern; Einig- kcit unter den Konservativen; Organisation der Viireaus.)
Großbritanien und Irland. London. Geschiirz-Vcrsiärkung dcr befesiigten Kiistenpnnktc. _ Lord C'llcsmere über die Vrrtheidignng des Landes. _ Lord Harrowbv +. _ Vermischtes.
Belgien. Brii ssc]. Diskrrssion des Armce-Budgets.
Schweik- Kanton Bern. Einbcrufung des Großen Raths. _ Fa- zy's Bundesprojckt. _ Milde Beiträge. _ Eidgenössisches Kriegsgerichi. _ Kandidaten für den Gesandtschaftsposien in iatis. _ Kanton Zli- rich. Truppen-Entiaffxéng, _ Sendung des bcrsi OreUi._Vcrmisch- tes. _ Kanton Luzern. Erziehrtngchsen. _ Wahl in Weggis, _ Rückkehr Ziind's. _ Kanton Uri. Schluß-Besiimmungm der neuen Vcrsaffung. _ Kanton Scirwvz. Widrrsprcchende Angaben iiber die Zerstörungen im Jcsrriten-Kolleginm. __Kanton Zug. Die provi- sorische Regierung an dcn Bischof von Barcl. _ Kanton St. (Hal- len. Politisch Angeklagte. _ Kanton Aargau. Untersuchung gegen Flüchtlinge. _ Kanton Tessin. Erneuerung des Großen Raths. _ Kanton Wallis. Wahlen in den Großen Rail», _ Schreiber: aus Bern, (Tic Spaltung in der radikalen Partei; Stimmung in Freiburg nnd Wallis.) „
Italien. Rom, Modena nnd der Zollwercm. _ Vermischtes,
Griechenland. Der Aufstand in Patras. _ Die Senatoren-Ernemmng,
Handels: und Börsen-Nachrtchten.
St. Petersburg. Ernennungen. _ Cho-
Königl. Opernhaus. („Die Züdin“.) _ Wien. Die Kaiserliche Akademie. _ Hanslab's Vortrag iiber die Cholera. __ Das neue Irrenhaus. _ Lenau, _ Trier. Geschenk Sr, Majestät des Königs.
Amtlicher Theil.
Sr. Majestäi der König haben Allcrgnädigsi gernht: TAUWÜMMUGeheimeanh, Grafen von Jngenheim, den Roihrn Adler-Ordcn erster Klasse zu verleihen; und Den Präsidenten des Konsistoriums der Provinz Brandenburg, Grafen von Voß-VUÉ). zum Wirklichen Geheimen Rathe mit dem Prädikat „CxceUcnz“ zu ernennen.
'Der Königlichc Hof ligt morgen fiir Ihre Königl. Hoheit die Prin zessin Paul von Württemberg die Trauer auf14 Tage an, Berlin, drn “.I. Januar 1848. Der Ober-Cercmonicnmristcr Graf Pourtales.
?'[ngckommenx Der Schloßhaupimann vort Breslau, Graf von Schaffgoisch, von Maywaldau.
Königliches Opernhaus. „Die Jüdin“, von Halevy. Mad.Viardot-Garcia: Recha- als erste Gastrolle.
(Den 1. Januar.)
Das Doppel-Ereigniß dcr Wiederaufführung einer seit längerer Jcit vom Reprrtoir verschwunden grrvcscnen Oper unter Mitwirkunq eincr Kiiiisp lcrin, wic Mad. Viardot-Garcia, hatte die Räume des" Opernhaitses am NeujahrStagk. UW der" hoh?" Eintrittspreise, fast gänzlich gefiillt. Ein eben so zahlreiches, als glairzrndes Auditorium tvohnte *der Vorstellung mit deem lcbhastestcn Zntcreffr bei und zollte nicht nur dem berühmten Gastr, sondern auch unstren lxrcsigcn mitwirkenden Künstlern, die Unzwei- deutigsien Beweise der Theilnahme dnrch die iiblichen Ehrenbezcuqunqcn dic, besondrrs so Weit sie jene fremde Künstlerin betreffen, wohl üieiiials vrrdienter gespendet wurdcn. Das aufgeführte Werk, wie die a:tsgezeich„ nete Leistung der Garcia als „Recha“, haben Übrigens ihre Würdigung in diesen Blättern bereits bei Gelegcnhrit dcr vorjährigen Anwesenheit der Leßtercn erfahren, so daß wir uns eines wiederholten näheren Ein chens enthalten. „Recha“ ist jedenfalls eine Partie, die dem leidenschatlichen Naturell diescr hochbegabten, hock)gebildctrn Und intelligenten Künstlerin durchaus zusagt, Sic bewältigt die Aufgabe daher, namentlich in drama- tischer Hinsicht, meisterlich, indem fie eiu crschiitternd wahres Bild der un. glücklichen Jüdin bis in die kleinsten, scheinbar unbedeutendsien Einxelheiten hinein vorführt. Die Kunst, mit der fie in der Darstellung jede Wirkung aufs feinsie berechnet, mit welcher sie im Gesange sogar den Mangel mit. unter nicht ausreichender Stimmmittel zn verdecken Weiß, erscheint in der That bewundernngswiirdig. Die Leistung ist mit einem Worte cine vollen. dete. Zeder Moment kommt, psychologisch richtig motivirt, durch Gesang, Spiel, Mimik und Plastik ur höchsten künstlerischen Geltung. An einige besonders hervorsiechende YJomcnte möge hiermit erinnert Werden. Schon der zweite Akt bietet eine Fülle herrlicher Zii e, namentlich in dem Duette mit Leopold, wo 3. B. der stumme Ausdru des höchstenEntseßens bei dem Ausruse des Lestg'enannten: „
, „Recha! ich bin ein Christ!“ mit solcher Wahrheit zur Anschauung gebracht, einen tief erschütternden Ein- druck hervorruft. Im dritten Ait bildet die Anklage Leopold's, besonders in der Frage:
Berlin, Montag den Zten
'Uichtamtlicher Theil.
Inland.
Provinz Schlesien. (Schl. Ztg.) Tas Kreisblatt des görlitzer Kreises enthiilt folgcndrnVesckrluß, rvclckrrr auf den An- trag des Laudcsältesteu dcr Obrrlausiß, Herrn Grafen von Löbrn, auf dem diesjährigen Kommunal-Landtagc des '))Tarkgrafthiims Ober- Lansiß grfaßt worden ist:
„'Was dem Geschäfts-Berichte des wrrqangenen Jahres haben die Stände ersehen, daß von den fiir den Fall eines Nothstandcs ausZcscHten Fonds kein Grbrauch gemacht worden ist, Wenn dies zum Theil in den zeitraubenden Formen, unter denen die in den friiheren Landtagsschliiffen erforderten Schuldverschrcibungen der kreissiändischen Corporationen nnr be- schafft Werden können, seinen (Hrnnd haben mag, ankerriseits aber die ge- genwärtigrn landwirthschaftlichen Verhiiltnisse cinen Nothstand in größerem Umfang nicht, sondern nur etwa bezirksweisc fürchten [affen können, so wol- lrn die Stände fiir den Fall, daß ein solcher sich in der Zeit bis zum nächsten Landtage herausstellen sollte, das Sparkassen-Direktorium ermächti- gen, einzelnen Gemeinden in der Ober-Laufis, welche unter Vesiirtvortung dcs Landraths ihres Kreises darum ansuchen, gegen eine rechtsbesiändigc Schuld-Urkundc Dariehne, Welche jedoch dcn Gesammt-Bctrag von 10,000 Thalcrn fiir die ganze Obcr-Laußß nicht übersteigcn diirfen, zu I.“; pCt. Zinscn auf ein Jahr aus der Sparkaffc zu gewähren, mit dcm Anhcim- geben mitgetheilt, von dieser Wohlthat in eingetretenen oder noch cintrrtrn- den Fällen Gebrauch zu machen.“
Nhein-Provinz. "Dcr Wasscrsiand des scit dem 26. “De- zember bei Köln ganz eisfreien Rheinrs ist daselbst so niedrig, daß man irockcnrn Fußrs auf das vor der Stadt gelegene Eiland, die sogenannte Rheinau, gelangen kann. Sonst ankrrn die größien Schiffe zwischen der Rheinaue und dein Niichelsivcrft. Die Verbin- dung zwischen “Deux; und Köln wird durch zwci Dampfschiffe bewirkt, Von denen das größere, „Stadt Mannheim“, große Köhne im Schlepptau fiihrt. Ter Rhein-Pegcl zeigt iiberhaupt nur etwa 41 Fuß Wasser,
Deutsche Bundesüaatcn.
Königreich Bayern. In Brzug auf die Von der Allg. Ztg. miigctheilte Berichtigung iiber den Zweck der Reist drs Fiir- sten Von Oettingen-Wailerstein, „nach Würzburg (s. das Blatt der Allg. Pr. Ztg. vom 1. Januar “0. I'.) wird demselben Blatts aus M iinchcn vom 28. Dezember geschriebrm „Cin Korrespondent aus Miinchen berichtigt die Angaben öffentiichcr und namentlich badischer Blätter iiber den Zweck der Reise des Fürsten vortOcitingcn-Wallcr- stritt nach Wiirzbnrg, versichrrnd, dieselbe habe einer reinen Privat- Angrlcgcnheit drs Königlichen Hanses gegolten. Bemerkenswerth ist, daß der Bcrichtigcr eben so sehr im erthumschrvebi, niöjene, welche er 311 berichtigen bemüht ist; iiberhaupt miichte man sich fragen, Wik denn Angesichts der wichtigen Fragen, wclche gegenwärtig alle deut- schen nnd außerdeutschen Höfe beschäftigen, die Abordnung des Mi- nistcr-Verwrsrrs drs Königlicher: Hauses und des Aeußcrn an das Hoflagcr des Kronprinzen in einem Theile der Presse ein so seltsa- mes Staunen erregen kann. Von cincr Reise unseres Königs nach Italien, die mehrere Blätter als bevorstehlnd melden, ist am König- ]ichen Hofe bis jetzt nichts bekannt.“
Königreich Sachsen. ('A A. Z.) Am 31. Dezembrr fand in Leipzig zum crsicnnmlc Abends um 5 Uhr in den zwei Haupt- kirchcn Gottesdienst stati. Bride Kirchrn Waren überfüllt; cine mä- ßige Erleuchtung der Kirchen war gestattet ivordcn.
Königreich Württemberg. Der Schwäb. Merkur mcldct aus Ulm vom 26. Dezember: „Die Erdarbriien an den Festungswerkcn anf drm linirn Dormu-Ufcr ivcrdcn )'th mit 1200 Mann fortgesc'Zt. Durch die Zurücknahme dcr Vorschläge der Festungs- Bau-Dircrtiort itt Bcziewmg auf die Erwerbung drr Stadtmauer an der Donau, hervorgerufen dnrch die jenen Vorschlägen entgegenge- setzirn Ansichten der städtischen Brhördrn und vicllrirht durch den
„Kennst Dit miri) nicht mehr?“ , , einen Öaupi-Glanzpunkt, während sich im vicrien Akt die Scene mit der Prinzessin eben so wahr als schlagend 111 der Wlkkl1ng gestaltet, ohne daß die Gränzen der Weiblichkeit im 9)?i11dr;trn„uberxchrrtten werden. “Ilm groß- artigsten erscheint die Künstlerin indrß im funften „Air. 'Die Darsteilitng der grauenhafte" Schlußscenc dcr Oper 10-111 Wahrheit mmberirefflich imd [est einethmsilcistnng die Krone auf, die uberhaupt zn derr__ vollendrtsicn gczahlt werden muß, denen wir in dcr iicnesicn Zcit bégegnet nnd, Die Anfnabme des Gasirs War, wie bereits Eingangs angedenirdwurde,“ cine ausgezeich- nrte. Durch rauschende BewiUkommnrmg, vrclfaltrgrnBerrall und mehrma- lige Hervorrusc gab das Publikum den regen Lluthetl zu erkennen, den es an der Leistung der Künstlerin nahm. ,
Nächst dem Gaste gewann fich vor A(lczr Herr.“ Kraus, dre Girrrst des Publikums, und zwar mit Recht. „T_Oie Partie des Eleazar tsiunstrerttg eme der vorziiglirhsten Leistungen des »airgcrs.- Er ,hat den darzustellenden Charakter künstlerisch durchdrungen ,und zeichnet ihn dnrchwcg wahr und wirkungsvoll. Das Gclungeuste lciftrt er xedoch [MZlLkien Wi, 111 „dem Duette mit dem Kardinal Brogni und m der-qroßen Schluß-Aric," die er mit echt dramatischem Aufschwunge und ergr*_erfender_Wahrhcrt vortragt. In den Hervorruf, der Herrn Kraus nach dreien! AktichluffeU zu Theil „ward, stimmen wir daher gern mit ein und durf_cn dem Sangrrr uberhrmpt die rni- schiedenstc Anerkennung dieSmal nicht veriagcn. Auch irn Uedrrgcn gebriizrt der Vorstellung vollständiges Lob. Dlle. Tuczeckbewahrtse 'ich-als Prin- zesfiu, Herr Bötticher als Kardinal. Herr Pfister leistete m der un- dankbaren Rolle des Leopold ebenfalls das V1kvgliche. Jm Orchester bc- anspruchen die Bläser der beiden englischen Horner besondere Anerkennnng.
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Wien, 24. Dez. (A. Z.) Die Sißungen in der Kriiserlichxn Aka- demie gehen nun ihren regelmäßigen Gang fort, ohne daßuxedoclr die Ver- handlungen veröffentlicht werden, was erst nach der ersten 9ffentlrchen Pl?- narfivung stattfinden soll. Im Januar 1848 wird eme Einladung an die auswärtigen Mitglieder er ehen, um sich hier zu versammein und durch Wahl der noch zur Zahl 8 fehlenden Akademiker die Akademie zu vervoll- ständigen; diesem Akt wird die Wahl von 24 korrespondirendeu urid_von Ehrenmixliedern folgen. Darauf wird die Akademie in erster feierlicher Sitzung iich als öffentlich konstituirt erklaren,
Alle p0|-An|alten des In: und Auslandes nehmen Beskellmig arif dieses Blatt an, für Berlin die Expedition der Angem. preuß. Zeitung: Behren : Straße Kr. 57.
Jnscrtions-Gebühr für den Raum einer Zeile des Allg. Anzeigers 2 Sgr.
Januar
Glauben, daß der_BefitZ dieser Stadtmancr der Jestunqsbau-Direc- tion unentbehrlich rei, diirftrir die in diesen Vorschlägén projektirten Anlagen von Anlartdungspiäßrn bedeutenden Aufenthalt erfahren und vdr drr Hard" auf die städtischen Bediirfniffe in dieser Richtunq schwer- lich Viel Riiärrcht genommen werden können. Eines der/vorärschobe- nr]! 9er iioch nichr angefangenen Forts der bayerischen S*cite wird eben 1o, wre das fart vollendete Hauptwerk der württembergische]: den Namen des Tcrritorialhcrrn „WilhcimöVeste“ schon träqt, als „Lud- wigsvvrvrsic“ den Namcn drs andcrcu Tcrriiorialherrn"erhalten.“
Groszherzogthum Hessen und bei Rhein. (Hess. Ztg.) Das am 31, Dezember erschienene Regierunqs-Blatt enthält ein Großherzogliches Edikt, wodurch fiir das Jahr 1848 noch folgende Personen als außerordentliche Mitglieder des Staats- Rathks bernfen werden: Der Präsident, Wirkliihc Geheime Rath von Arcus, Präsident Weller, Geheime Raik) von Grolman, Mini- sterial-Ratl) von Lindelof, Hofgerichts-Dirrktor von Hombergk, Mi- nistrrial-Ratl) von Bechtold, Geheime Rail) Von Kadir, Ministerial- Rath ])r. Breidenbach, Ministerial-Rath Frhr. von Schenck.
Herzogthum Braunsckrmeig. (H. K.) Zn (“i,“kr M;. lich stattgrfnndcnen “Sitzung der Stadtverordneten in Vr::1-*?Ö:rx-ZZ hat ein Mitglied drrsrlbrn, dranchhändlcr Editard Virwrg, „“IT-„7- fentlicirkeit dcr Siyimgen angetragen. Der Antrag istvon dri: Zt.:rt- Verordnetrn angenommrn und demMagistrate zur Genehmigung mit- grthciltwordrn, air dercnEr'thcilu11g11mrr nichtzweifclt, da die Städte- Ordnung nichts dcrsclbcn Entgegenstehendes enthält.
Freie Stadt Hamburg. (Köln. Ztg.) Bcidcm hirsi- gen Zuristen:V_erciuc, Welcher öffentlich? Siizimgcn hält, war der An- trag anf Abfaisung eines hamburger Srercchies eingebracht und von eiiirr Kommission begutachtri worden. Der von derselben erstaitrtc Bericht verhrhlt sich zwar 11icht die Schwierigkeiten eincr solchen Ar- brit, erkannt aber ihre Notywc'ndigkcit und ihranntzen an und giebt sich der Erwartung hin, daß ein solcher Kodex spiiter vielleicht znr Grundlage eines ailgcmcinen drutschcn Scerrchtes dienen können
Mit nächstem Jahre ww'dcn drei Pakct-Litiicrr ilirc rrgclmäszigen Fahrten nach dem Vcrcinigtcn Staaten eröffnen. Die größte dersel- ben wird durch cine Acticn-Grseilscimst cingcrirbtct Und soll mit fiinf Schiffrn, wovon das kleinste 500 Tonnen hält, in die Schranken tre- irn. “Drei derselben sind auf hiesigen Werftrn im Barre und ihrer Vollrndung nahr. Sie sollen die Namen „Deutschland“, „Nord- Amerika“ und „Rhein“ erhalten. Die Kajiiicn werdcn fiir 20 und die Schiffe Übkkhr'lllpt fiir 200 Passagiere cingerichici. Zu gleicher Zeit wird auch die' drittsiirc Dampfschifffahrt nach London, drmm alleini- ger Schöpfer Herr Sloman ist, ins Leben irrten.
Bei Moorburg, nahe am hamburgisckwn Elbufer, hat sich durch Anschwemnwng eine neue Znselgebildet. Diese hat nun schon „zu ei- nem kleinen Krieg: zwischen Hannover und Hamburg Veranlassung gcge- ben, indem ersteres davon mitteistCrrichtung einlrNaiionalsmngr Br- fix; crgriffrn und sic scinrm Territorium untcr dcm Namen „Ermsl- wärdrr“ einverleibt hat. Die hattrburgrr Rrgicrnng hat nun aber ihrem moorbrirgcr Vogtc aufgrgrbctt, die hannoversche? “Stange wieder forizuschaffcn, was dkrm auch geschehen und der harburgcr Bkhörde unter Angabe dcr Griinde angezeigt wvrdrn ist.
Rußland und Polen.
St. Peteernrg, 26. Dez. Se. Majestät der Kaiser hat die beständigen I)iitglieder dcs gegenwärtig urngcbildcicn ComitéMs beim Marine-?))iinisterium, den General der Infanterie, Schubert, und den Admiral Bellingshanscn zu Ehren-Mitglicdern des gelehrten Marine-Comité's ernannt.
Dcr Staatsrath nnd Kammerherr Fürst Wolkonsii, Mitgiird dcr odcrrn Schrrchrwaltnng, ist in das Ministerium der auswärti- gen ?lngrlegcnhcifcn übergegangen und bei der russischen Gesandt- schaft in Rom angrstrllt worden.
Zu Moskau sind zwischen dem 6. und 12. Dezember 110 Per- sonen an der Cholera erkrankt und 54 gestorben. Zu den Kreisen
In der vor einigen Tagen siatigehabten Siizimg der Kaiserlichen (Ge- sellschaft der Aerzte erregte der Vortrag des Kaiserl. Obersten von Hausmb „ iiber die geographische Verbreitung der Cholera“ allgemeine Artfmcrksam- keit. Herr von Hauslab hat dieselbe seit ihrem ersten Ersclrrincn in Astra und Europa auf ihren Wanderziigen beobachtet, alle Einzrlnhcitcn iiber die Zeitsolge, die Jntenfitäi und das Wiederauftreten derselben, so wie die Lage und Meteorologie dcr ergriffenen Gegenden, in Uebersichtskartcn verzeichnet. Die aus seinen Studien sich ergebcriden Schlüsse sind: daß die Cholera durch keinerlei Umändernng der in der Erde angenommenen elrktro-mczgnc- tischen Strömungen, wie dies vielfach ausgesprochen worden ist, bestimmt Werde, sondern, durch ein Miasma in der Atmosphäre verbreitet, dcn phvfi- kalischen Grscycn der Luftströmnngcn folge.
Der Bau des seit Jahren projektirten Jrrrniranscs isi vom Staate be- schlossen ivordcn; der Kosteu-Aufwand soll 800,000 Fl. C. M, brtragey- diirfte sich aber leicht auf eine Million steigern. Ta dcanau dn; Frist von vier Jahren gegeben isi, so Wollte man nicht so lange saumeu, dre hu- maneren Ansichten der Gegenwart auf die schon bestehend; Anstalt, den sogenannten von Kaiser Joseph begründeten „runden Thurm - anzuwenden. Zu diesem Sinn wurden die einzelnen Zellen diirchbkochk" ,und auf-drese Weise einige lichte lustige Säle gewonnen, „wo die ZM" mrt mechanischen Arbeiten beschäftigt und auch geistiggtiiterwiesch Werden„ HTML „findet eme Christbcschernng statt, ivo dcn llnglucklichxn, wie den Kindern m unseren Häusern, kleine Geschenke an einen) lustig beleuclrtxcten Tannenbaum ge- bracht werdcn. Es soll dies Fest im verflossenen xxahre, wo es mit De- clamationen, Mnstk-Vorträgen :c.„verbunden wrir, emen nachhaltend wohl- thäiigen Eindruck auf die rinidristcririt, Gemuther hervbrgebracht haben. Wer denkt hierbei nicht an den" unglucklxchétx Lenau? Leider hat er kcrrren lichten Auqenblick mehr, ein dusteres „Hmbruten, unattrkuiirte Laine, nicht einmal Fréude an der Nahrnpg, bezeichnezi das trostloseste Dasein; xs ist ein Zustand völliger Blödigkxit. ,Mann- fuhldfich nur zu drin traurigsten aller Wünsche veranlaßt: moge em gunger Himmel bald Erlosung senden!
rier 30. Dez. Se. Majestät der König haben eruht, der hiesi- en (Fesellscöaft nützlicher Forschungen in Trier die große Benkmünze iiber- Senden zu lassen, welche auf Alerarider von Humboldt bei Gelegenheit der Herausgabe seines „Kosmos“ geprägt worden ist, __.-_-