m lmhummgen Gouvernements reist die Krankheit, wie früher, Y,“ „ und ohne besudere öSartigkeit werter um sich. In
, ß: dem“ M suf. Gleich günstig lauten die aus den MWM des Me m der vorigen Woche hier eingegange- ua „ thx. Unter den ößlicheu Gouvernements haben in der [ev- MZR die Gouvernements Kasan und Oreuburg am meisten ge-
„frankreich.
Pak“, 29. Dez. Da das Befinden des Königs der Franzo- se„n auf den „europäischen Börsen zu einem Gegenßande geworden, den dte Speculation auszubeuten sucht, so soll jetzt, wie es heißt, jeden Mor e_n von den dienstthuenden Aerzten ein Biilletin iiber den„ Ge- sund„ettszuskand Sr. Ma“esiät abgrfaßt und im Salon dcr Adjutan- ten in den Tuilerieen auigelegt werden.
Der Union monarchique zufolge, wäre die„Abberusung drs französischen Gesandten in der Schweiz, Grafen Bots le Comte,„„brs zum März verschoben, jedoch werde derselbe nicht nach Bern zuruck- kehren, sondern in Basel bleiben. Später werde erdann als Gesand- ter nach Neapel verscßt werden und in der Schwer; entweder Herr" von Busfieres oder Herrn von Lagrenee zum Nachfolger erhalieq.
Marschall Bugeaud hat sein Landgut zu Perrgord vor_etntgen„ Fugen verlassen und ist in Paris eingetroffen. Man hat ihn bei
rö um der Kammern ee cn. „ „ „
ff1ViceLZWmirc-l BarongYsic?ckau ist mittelst Königlicher Verordnrrng vom 23ften d. zum Admiral und Contre-Admrral Cecilie znm Vice- Admir er a !.
Zcitl dex:- Yxrsammlung der Mitglieder des Handelsgerichts uiid der angesehensten Kaufleute dcr Hauptsith, wxlche „vorgestern 1!" Saal der Börse stattfand, erklarte „der Seme-Prafekt tn eme„m Abriß der Verwaltung von Paris, d?ß„ M den Elf Monaten von dem 15. Oktober von der Stadt 33 Millionen Anweisungen auf wohlfeileres Brod an 464,000 Einwohner angegeben wvrden. Der Aufwand deshalb hat 9 Miliionen Fr. beirIcZHen; die Auögabe für andere Wohkthätigkeits-Anstalten war 1 rllion. Eine Reihe von Bau- ten, Verbesserungen und Verschönerungen ist zum Theil mit in der Absicht unternommen worden, den Arbeitern Beschäftigung zu geben. Auf den begonnenen Bau des Ludwig-Philipps-Hospi- tals wurdcn allein 2,600,000 Jr. verWendei. Die Einkünfte der Stadt haben ungeachtet der Theurung im Jahre 1847 nur um circa 600,000 Fr. sich Vermindert und werden 34 Millionen betraqen. Am meisten wurde der Druck der Zeit bei den Sparkassen bemerkt, wo in den elf ersten Monaten von 1847 nur 29,600,000 Fr. einqezahlt Wurden; im Jahre 1846 war die Einzahlung dieses Zeitabschnitts 34,200,000 Jr. Drei Millionen wurden mehr als 1846 zurückge- zahlt. Die Ausfuhr von pariser Fabrikaten war 155 Millionen und wird für das ganze Jahr 1847 auf 174 Millionen sich belaufen“, sie war vor 1830 nie mehr als 80 Millionen. Jallissemenis kamen in den mehrerwähnten elf Morraten 1204, oder 853 mehr als 1846, vor.
Die Thronrede wird, wie gewöhnlich, von den ministeriellen Blättern eben so gepriesen, wie von der Oppositiouspresse getadelt. Galignani's Messenger bemerkt daher, es sei kaum der Mühe werth, Auszüge aus diesen Urtheilen zu geben, die sich, wie dcr Par- teigeist selbst, immer gleich blieben.
): aris, 29. Dez. Mit außergewöhnlicher Spannung sah man der euiigen ersten Versammlung der Deputirieu-Kammer eut- gegen, da außer der Prüfung von funfzehn Wahlvollmachten von neu- oder wiedergewählten Depuiirten, wozu aber nur gerin_ e Zeit voraussichilich erforderlich war, da keine Protestationen odor onstige Einredcn gegen die Wahl-Resultate vorliegen, zuerst die Organisa- tion der Büreaus der Kammer und dann die Wahlen des Präsiden- ten, der Vice-Präsidcnteu und der Secretaire „vorzunehmen war. Diese Akte hatten dieSmal eine besondere Wichtigkeit, da die Biireairs in der Organisation, die Efie jeßt erhalten, zu der Wahl der Mitglie- der der Kommission für ntwerfung der Antworts-Adresse der Kam- mer auf die Thron-Rede schreiten werden. Konservative und Oppo- sitions-Mit lieder, so weit sie bereits hier errrerroffen „sind, becifer- ten sich daFer gleichmäßig, bald auf dem Pass zu„ ein, und rm Konferenz-Saale herrschte schon eine Stunde vor Beginn der Siyung der Kammer die lebhafteste Bechun . Gruppen von Deputirten hatten sich überall zusammengefunden und be prachcnsich iiber die bevorstehenden Wahlen und die allgemeinen Aussichten, unter denen die Session be- ginnt. Man konnte da schon deutlich sehen, wie scharf sich diesmal die Miiglieder der Majorität von denen der Opposition absoudern und wie jene mit einer über alle Erwartung großen Einigkeit in allen Kren Operationen zu Werke gehen zu Wollen scheinen. Aus. dem
unde mehrerer Deputirien selbst vernehme ich, daß aller Wahr- scheinlichkeit nach der Redacieur der Presse, Emil von Girardin, in seiner Eigenschaft als Deputirter ganz allein die kynservative Fahne verlassen hat und zu der Opposition übergegangen tft, und selbst an de en Rückkehr zu seinen bisherigen Freunden wird geglaubt. Ferner er ielt ich auch Aufklärung über das besonders hervorgehobene Lob, das dem Marschall Bugeaud in der Thro„nr„pde zr: Theil eworden ist. Bekanntlich hatte das Ministerium einige tht kleine Zerwürf- nisse mit demselben, in Folge deren , um ihn zu versöhnen, das Minisirrium die Augen auf 1h„n warf, um ihn an die Stelle des Herrn Leon von Mallxvtlle, des Oppositions-Mit- glied“, zum vierten Vice - Pvasidentep „ dor Kammer er- wählen Zu lassen. Die Mitglieder der Mcrxomtäi, denen daran ge- legen war, emen so bedeutynden Mann, wie Marschall Bugeaud es ist, nicht ernstlick) ihren Reihen ungctreu werden zu sehen, erklärten fich. damit eiuverséanden; aber der„ Marschall- seßte sein Schmollcn fort und erklärte anfangs beharrlich, dre Kandidatur ablehnen zu wollen. Da entschloß man sich endlich, ihrn das Kompliment in der Thron-Rede selbst zu machen, allerdings eme große Ehre, die wohl noch keinem Marschall widerfahren ist:. aber„sie hatte jedenfalls den Vortheil, die gewünschte Wirkung hervorzubringen. Denn der Mar- schall ist nun vollkommen ausgesöhnt und wird ohne Zweifel. auch gewäklt werden. „ „ „
Lm 1 Uhr begann dre öffenilrche Sthrrng unter dem Vorsiize des Alter -Prijsidenterr Sape . Das provisorische Büreau besteht aus den xr-reu Poxdaliß, Gra Merode, Marqmß de la Guiche nnd ÖskLafay-tte, als Secrekairen. DerPräsident s rerteiduich Verloosung zu Bildung der neun Bfireaus der Kammer. res; Operation, wäh- nnd welcher die lebhaftesken Gespräche „der Depumten auch im Siz- rmgssaale selbß fortdaue'rn, nimmt volte anderthalb „Stunden in An-
„m . Nachdem sie zu Ende gebracht, lud der Präsident die' Her- kkn- „ eputirten ki", |ck in ihre'detrxffenden-Büreaus zu begeben, um Y deren, kggky'saüon schreiten, Sofort wiirde die öffentliche
„„ikuyg „EWK Ersiuum 4 Uhr wurde sie wieder aufgenommen
nd. mur zur xiziun * ,der- Wayl-Vollmacht-n, wie obe." erwähnt; ge- :kkütera. _ „ der YUM bank befindn sieh die Hmm Griizot, * „ k und Damon. Die Hués-ßus der Kammer bringen nun. mit Hiilfe von Drensileuten die grünen Ti che in den Halbkreis mx. dpx „TIME,„„ um Uk. Opevquion, der Wa _ des Mäsidenten uud» WexPcaßdu-tet der Kammer voxzu- man, die- eben vor;
Das Resultat der Wahlw du Yräsidmßn und Secudaire der neun Büreaus war folgendes: Dir pposition war in noch größe-
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rer An a [ erschienxn, als _man emartet hatte, und so “lang es ihr wirklichz, hin einem Büreau die „Ernennung de_- Herr_n „Thiere! „nach dreimaliger Abstimmung zum Prasidenten mit Mehrheit einer Stimme über den konservativen Kandidaten und die Wahl eines anderen Op- posjxjons.Mitgli-des, Herrn Jules de Lasteyrie, in demselben Büreau zu einem der Smetaire durchzusepen, Der andere ernannte Secre- xajx is ein „Konsermiver, der Paw" Duprgt. Nu;- d„er Zufall„„d„aß in diesem Bürean besenders viele Opyvfitwns-Mttglteder Oemnrgt und wirklich anwesend waren, macht:- dre Ernennung des Herrn Thiere möglick, nnd selbß da noch ging sie erst !„mch schwerem Widerßande durch. In a t Bürcaus dagegen Wurden die konservativen Kandidaten er- nannt, dercn namkntliche ?lnfiihrung ich lediglich auf die der Präsi: denten beschränke: cs find die Herren Rondeaux gegen Herrn Bil- lault, Calmon Vater gegen Herrn Vethmont, Sapey egen Herrn Desjobert, Marschall Bugeaud gegen Herrn von Remu at, Lcmaire gcgen Herrn Tribert, Perrier gegen Herrn Duvergier de Hauraune, Sauzet gegen Herrn Ladoucette. Herr Thiers hatte zum Mitbewer- xcr„Herru T'uprat gehabt, Die Siyung der Kammer dauert noch or .
Auckz die Pairs-Kammer hatte öffentliche Siizung, die um 1 Uhr erönnet wurde. Es Wurde zur Bildung der Biireaus durchs Loo„s und zur Ernennung der Präsidenten und Secretaire dieser ge- schrrttcn.„ Die Zulassung der Pairs, deren Titel zuvor geprüft und als gültig befunden waren, wurde ausgesprochen, darauf zog sich die Kammer in ihre Biireaus zurück, um die Mitglieder der Petitions: Kommission und die Mitglieder der Adreß-Konrmission zu ernennen. Der Präsident machte dann in öffentlirhcr Siyrmg, die wieder auf- genommen wurde, das Resultat bekannt. Zuletzt wurde durchs Loos zur Bestimmung der Mitglieder der roßen Deputation gcschritten, welche am 1. Januar dem König die (Zliiekwiinsc'he der Kammer zum neuen Jahre darzubringen hat.
Großbritanien und Irland.
London, 28. Dez. Zn Woolwich ist der Befehl eingetroffen- die Vollendung der begonnenen Geschiiße fiir die Vertheidigung meh- rerer Kiistenpunkte in England selbst, so wie in verschiedenen Kolo- nieen, aufs schlennigsie zu betreiben. Es handelt sich um Herstellung von 267 Geschiiyen, die folgendermaßen vertheili Werden sollen: 48 Stiick nach PortSmouth, Gosdorf, Porttcn 2c., 15 Stiick nach Gra- vesend, 50 track) Tclbury Fort, 26 nach dem Medway-Bezirk, 12 nach Guernsey, 14 nach Gibraltar, 66 nach Malta, 19 nach Halifax und 17 nach Hongkong. Es scheint hiernach, daß die Friedenépredigtcn des Herrn Cobden bei der Rrgiernng wenig Anklang finden, daß diese vielmehr geneigt ist, den lauten Mahnungen zur besseren Ver- thcidigung des Landes Gehör zu geben.
Die Times bringt wiederum eine solche Mahnung in einem an dies Blatt gerichteten Schreiben des Lord Egerton Elleömere mit dem Motto: „Wach auf, erhebe dich oder du fällst für immer! Lord EUthnere isi der Meinung, daß, so wie die Vertheidigungs-Anstalten Englands jetzt beschaffen sind, eine Landung durchaus keine erhebliche Schwierigkeit bietet und ein kurzer Widerstand in Portsmouth, Cha- tham oder London nur zu rmßlosem Blutvergießen führen wiirde. Wenn an einem Ende von London Franzosen erschienen, dann könnten die Garden nichts Besseres thun, als auf der entgegengeseyten Seite hin- airszumarschiren, und der Lord-Mayor wiirde vollaufzu thun haben, um die Quartier-Billets anszutheilen und die Brandschayung herbeizuschaffen. „Ich höre oftsagen“, heißt es" in dem Schreiben, „laßt sie nur kom- men, sie Werden die Heimat nicht wiedersehen. Ich aber sage: laßt sie nicht kommen; kommen sie aber dennoch, so macht, daß sie so bald wie möglich wieder heim gehen. Ich sehe freilich nicht ,ein, worum fie wünschßn sollten, uns so bald wieder zu verlassen. Bei unserem jeHigen Zustande würden 50,000 Franzosen einen so sicheren und angenehmen Aufenthalt in England finden, als in irgend einem Lande, wo Napoleon's Soldaten sich gütlich thaten.“ Der Lord scheint anzunehmen, daß die nationalcn Antipathieen des französischen Volkes gegen England, nicht irgend eine zufällige Politik drs franzö- sischen Kabincts, eine solche feindliche Landung herbeiführen könnten, und empfiehlt arrgclegentlichst die Unterhaltung ciner größe- ren Macht regulairer Truppen als das einzige Schußrnittel gegen dieselbc. „Vor allen Dingen“, sagt Lord Ellesixere, „isi e„s nöthig, die Polizei, die man in diesem Lande regulaires Mllktm„k nennt, hinreichend zu vermehren, so daß wir im Stande sind, mit Hiilfe der Eisenbahnen nach allen bedrohten oder schon eingenomme- nen unkten der Küste eine hinreichende Truppenmacht zu schicken. Ich age mit besonderer Bedeutung: „regulaire Truppen“. Aus finan- ziellem Gesichtspunkte betrachtet, erscheint er als eine sehr thcner be- zahlte Bequemlichkeit; sieht man aber auf den Dienst, dci) er lersiet, und auf die Art, wie er ihn leistet, so ist er der wohlfeiisie Artikel in seiner Art. Dem Vernehmen nach, hat die Regierung Ihrer Majestät die Absicht, die alte Miliz, die„ „während des „(ey- ten Krieges so viel zu unseren. militan'ischen Hiilmettteln beitrug, mit zweckmäßigen Modificationeu wieder„ein;ufiih„rcn. Da- gegen habe ich große Bedenken. Untermischt mri regularrerrTrup- pen, mag Landwehr und Landsiurm zur allgemeinen Vertheiderg kräftig mitwirken, aber aUcin und ohne “enen Sauerteig alrer Sol- daten, deren Ei enschaft-en Wellington im Oberhause vorigcs„„Jahr so vortrefflich beéchrieb, können sie einem diSzipli-nirten französisckeir Heere nur zu ihrem urtausbleiblicheu Verderben begegnen. „ re Kriegsgeschichte kennt kein Beispiel, wo Muth und Vaterlrrndslrebe ohne gründliche militairische Ausbildung und ohne natürliche oder künstliche Befestigungen, die wir in England nicht besiyen, einer ge- ordneten Truppenmaffe ein ernstes. Hnrdcrniß in den Weg gelegt hätten. Das Beispiel von TZrol bestätigt gewisermaßeu meine Bc- hauptung; denn die unnrittel are Ursache, weshalb der Widerstand eines tapferen. Jägervolkes endlich doch scheiterte, war der Mangel einiger Schwadronen regulairer Kavallerie und einiger Vat- terien re ulairer Artillerie. Das Kriegszeug-Amt mag dies beachten und zug" eich auch die chien Ereignisse in der Schweiz „ins Auge fassen. Hier waren alle Elemente eines langen und mörderischxn Kampfes; einerseits allerdin„s die Ucbexzahl, auf der anderen Serie abcr starke Positionen, dur die Kunst no„ch stärker gemacht, große Erbitterung, politischer und religiöser Fanatrömrrs und große Uobun im Waffengebrauch.» Der Kampf wurde entschieden und zwar schrie entschieden ddn'ch die Uebermachk und das Metallgewirht der erdge„- nössischen Artillerie. Wir sind weder SchWerzer noch Tyroler. Wir sind in- Folge unserer Lebonswcise die am. Wenigsten kriegerischx thron der Erde, deshalb wiederhole ich: man muß das re ulairc Militar-r so vermehren, daß ein Feind sich doch beden„kt„, ehe er-„semen Fuß auf Eng- lands Gestade seht. Man mußdie Miirz arif die beste und am we„- nigsten lästige Weise wiederherstellen, die Retterxr„dc„r Freisassen (die Yeomanry) aufmuntern, die Zeughäuset und diejenigert Punkte, wo ein Feind" am leirhießeit unerwartet“ landau kann, defesirgen, aber vor Allem muß man bedenken, daß Wälle ohne„ Marnier dahinker und Kanonen; ohne Fäuße, sie zu handhaben, schlimmer als umriis sind.. DaE Alles kann gema t werden mit ciner. Sumtxte, welche; kaum _dxr, gleichkommi, die wir jährlich vexschwmden, um dre Greiz.“ des- Skla- vmhaudelo nicht etiva zu Verhindevn, sondern zu vergroßrern. Thun wir dir:], dann können wir mik cini er Sicherheit ho .en, vaß-der
Friede erhalten bleibe, ohne mit" der hn" odn' dun
hlsranp- ver
Nation erkauft 3" sein; Thun wir dies aber nicht, dann wird selbsle m solches Opfer aus kerne Stchxrheit gewä ren.
Dre Times selbst Jaubd m„cht “*.* die in diesem Schreiben auf- gxdecktewGefahreir i_md schwrchtrgt dre dadurch angeregten Besorg- n„rsse. Erne französi|che Landring kdnnx nur durch einen Ueberfall qe.- lmgeu, und dazu müßxewdre feindlichen Truppen in Dampfschiffen F?r;„geseßtchwekrden. Bt_- 1eßst„an uzébkkenh dre Franßosen an ihrer
o e no eme zu einer o en n eme man in ä “ von Kampßsthiffen. g h "glich: Zahl ach „amtlichen, dem Parlamente vor kurzem vorgelegten Doku- mente:) belief sich die Einfuhr in Großbritanien und Irland nach dem „amtlichen“ Werthe im Jahre 1845 auf 85,281,958 Pfd., die Aus- fuhr auf 145,956,651 Pfd., und im Jahre 1846 die Einfuhr auf 75,953,87.-; Pfd., die Ausfuhr auf 150,877,902 Pfd.
Die Jnslrrenz grassirt in London noch immer in urigeschwächiem Grade._ „VorJestern fiel ihr Graf Harrowby zum Opfer im 85sien Jahre [eines „chens. Er war von 1812 unter Lord Liverpool unun- terbrochen bis 1827, dem Antritte des Canningschen Ministeriums, Präsident des Geheimen Raths gewesen. In der leyten Zeit hielt sich der Lord von aller Politik fern,
Belgien.
Brüssel, 29. Dez. An der Tagesordnung der Repräsentan- ixir-Kamnzcr war in ihrer vorgestrigen Sitzung das Budget des Kriegs„- Ministeriums, gegen dessen Höhe sich in der letzten Zeit so- wohl m- als außerhalb der Kammern zahlreiche Stimmen erhoben haben, welche eine Verminderung der Armee besonders aus finanziel- len Griinden fordern. Daher hielt es auch der Kriegs-Minisicr, Baron Chazal, fiir nöthig, dic Siyung sofort durch eine größere Rede zu eröffnen, mit der er die Nothwendigkeit und Nützlichkeit ei- ner großen stehenden Armee unter den verschiedenen GesichtSpunk- ten: Vertheidigung der Neutralität des Landes und seiner Un- derleylichkeit nnd Ehre, Aufrechthalfung der Ruhe und Ord- nung in einem so freien Lande wie Belgien, moralischen Einfluß der Armee und als eines Beispiels von MannSzucht, Ordnungögeisi und Aufopferung, nachzuweisen suchte. Ihm folgte Baron Osy, der die finanzielle Seite hervorhob und nachwics, daß man 2,900,000Fr. jährlich ersparen könne, ohne der militairischen Tüchtigkeit der Armee im mindesten zu schaden; er hatte zu diesern Behufe eine Art Ge- genbudget aufgestellt, worin er statt einer Armee von 2042 Offizie- ren 28,635 Mann nnd 6390 Pferden, die man )'th habe, nur 1795 Offiziere, 26,185 Mann und 5210 Pferde annahm. Dieser Vor- schlag ist jedoch nicht in Form cines Amendemcnts eingereicht, weil seine Verwirklichung nur durch eine Revision des Geseyes, das die Armee vorzwciJahren organisirt hat, möglick) ist. Herr Anspach und Herr Leb eau sprachen sodann noch im Sinne des Krirgs-Ministers, während Oberst-Licutcnant Enens sich auch fiir Ersparungen erklärte und de- ren Möglichkeit mit detaillirten Belegen uud Entwickelnngen nachzu- weisen suchte; er machte auch auf die Möglichkeit einer Verwendung der Armee fiir den Ackerbau aufmerksam. In der gestrigen Sißimg dauerte diese Diskussion fort, ohne zum Schlusse zu kommen. Den Anfang machte eine Rede des Herrn Vcrhacgcn fiir Beibehaltung der jeyigen Armcesiärke. Nicht durch kleine Ersparniffe, sondern durch radikale Reformen in der Umlage und Vertheilung der verschiedenen Steuern will er Belgien die nöthigen finanziel- len Erleichterungen verschafft wissen, er wird daher dem in Brüssel organisirten, von der ihm feindlichen „Alliance“ und von der Arbeiter-Gesellschaft Agnetens ausZehendcn Petitioniren fiir Herab- scßung der Armee sich aus allen Kräften widerseyen. Nach ihm sprach, und zwar, wie die Blätter aller Farben berichten, unter wie- derholtem Beifall der Mehrheit der Kammer-Mitglieder aller Par- teien, der Kriegs-Ministcr. Er suchte die Herren Enens imd Isi), die Vorgestern die Haupt- Verthcidiger der Ersparniß geivescn, zu “widerlegen und ging dabci auf eine Anzahl militairischer und sta- tistischer Details ein. Es sprachen hieranf noch Herr Dclfosse gcgen, Herr Pirson fiir das Armee-Budget, jedoch Bride ohne Neues vorzudringen.
H ck w e r 3.
Kanton Vern. Der Große Rath ist anf den 10. Januar einberufen.
Wie es heißt, soll James Fazy in der Bundes-Rcvisionssache der Tagsaizung ein Projekt zu Einfiihrung eines ZWeikamrner-Systcms nach nord-amerikanischem Schnitt und ungefähr in der Weise, wie sie in der Schrift: „Stimme eines Schweizers fiir und iiber die Bun- dcs-Rcform“, empfohlen wird, beantragen.
Der Verein zum Schwyzerland in Hadre hat fiir die WikiWen und Waisen dcr gefallenen eidgenössisrhen Krieger und die Verwunde- ten gesammcli und am 21. Dezember dem Vororte Bern 465 franz. Fr. zugesendet. Das Militair-Familien-UnierstiiHungs-Comité hat bis cht 2700 Fr. eingenommen und beschloffen, nach den Statuten des Vereins die Summe vvn 800 Fr. unter die bediirftigsten Ge- meinden des Kantons, Welche noch keine Unterstüßung erhalten haben, zu Vertheilen, „
Als Kandidaten fiir die schweizerische Geschäftstrirgerstelle in Paris (wvfcrn sie nämlich fortbestehen soll und darf) nerrnt Uran Oberst Rillict-Consiant, dermalen in Vivis, und Dr. Joseph„ Hyazinth Bar- man, Bruder deö jeßigen Präsidenten der provisorischen Regierung in Wallis, dermalen in Paris. „
Das eidgenössische Kriegsgericht hai sich am 28, Dezember in Bern versammelt, um über im lcyten Feldznge begangene Vergehen abzuurtheilen.
Kanton Zürich. Die Scharfschiißcn-Compagnie Huber ist am 26. Dezember nun auch entlassen worden. „
Am 27sic-n Wurde KavaUeric-Lientenant Benninger, deffcn Lerche eini e seiner KriegSgefährien von Luzern nach Zürich geleiteten, m BasFerstors militairisch beerdigt. „„ „
[)x- Meyer-Och'sner hat die Erwahlung in den ErztehungSrath nicht angenommen. „„ „
Oberst von Orelli, der von der Armee nach„Zurlch gefomriren win", um dem Großen Rathe beizuwohnen, namentlich auch mriNurk- sicht auf das vom Re iernngs-Rathe bedeutend herabgeseyte Militair- Budget, ,ist am 26. «,ezember wieder nach Luzern abgereist. Wie e„s heißt,. hat er den Auftrag, vvn der neuen luzernrr Regieruu? dre Heraus abe des Schwertes und des Helmes des bet Kap el ge alle- nen ReJormators Zwingli, die seither rm Zeughaufe von uzern auf- bewahrt- warden, auSzuwirken.
Kanton Luzern. (Allg. Ztg.) DieRegierrmg, welch; nom Großen-Rakhe bevollmächtigt Wurde, mitZuzug von eeignetcn Mariner): ür das-Erziehungswesen einstweilen zu- sorgen, hal“ olgcrrden provisori- icheanrziehungSrath gewählt: Regieruwgörath-Drria (finder PrYessor- an der Karrtorrsfchulé), Präsident, Professor der Physik, Jziezcheu, roß- rat “(friiher Sekandrir-Lehrer und am Ende der dreißiger Periode Ré ie'rungs-Ra-th) Jneichen von Hallwyli, Professor an der Kanton:)- sch'uk'e, Eduard Pfyffer, acbst drei Geistlichen, Welch! sind: Kammerer uirdi' Pfarrer Sigrist von Ruswyl, Bruder des ehemaligen Stadtpfar- ms Sigrist, Chorherr und Profxssor, Leu, rznd Drrrxiwr derMadchezi- iu- Li: n„ Schnyder. Die Wahl dresxr Manner bürgt dafur, “aß man 115er eine extreme Richtung im Schulwesen beabsichtigt. Der
wahre, katholisch-religiöse Sinn wird aus alle Weise gesiüst und ge- pflegt, jedoch von heuchlerischen Pharisäismus wohl unterschiedrn wer- den. Es wird wohl erkannt, daß die halbe Bildung, narrreirtlrch des Schullehrersiaudes, weit eher zum Uebermuth, als zur relrgloskn “„O?- muth fühtt, während doch nur die leptere Richtungdern Lehrer ?"ka wohlthätigen Einfluß auf kindliche Gemüther und dre „'o„notk„)we„ndtge Unterstiißung von Seiten der wohlmeinendeirPfarr-Geistlrchwk slch?"- Gestern hielt die genannte Behörde 'der “sie S'VUUI und sorgte dafür , daß sämmtliche SckUlkn„ und Lehr “ ?lnsialtru (mit Aanahme der Theologie) „_am "3“ _Januar , ""er“ „m Thätigkeit treten. An der philosyphqchxn Anstakt des WWW '*'," der Professor der eigentlichen philoiophksQU' „Zacher, dk!" “Uf, d'" DiSzrplin unter den Studirendcn nachtherlrg emchirkt, m wissen- schaftlicher Hinsicht nicht genügt und den L-Zhrsluhl zrzm Wkkkzélg Ullheilbkkngrnder Politik gemacht hatte, aus diesen „Motiven entlancn und sein Lehrsach einstwciien dem frzlhkkk" Profcnor Großbach ZU- ri'lckgegebcn ivorden sein. Der „Gesch;cht„s-Profeffor Stocker, der be- kannte Jubelprediger, soll auf 1ern neulich erhaltenes Katidntkat ver:- wiescn worden sein, weil seine Lerstungcii durchaus den wmenscha_f„ili- chen Anforderungen nicht entsprochen. Sonst wurde am „(„Hynrnajmm keine Veränderung vorgenommen.. An der Kantdirssrimle „qt dre Lehr- siesse des flüchtigen Profcffors SchlcuZlglk fakmch erlrdrgi und muß provisorisch versehen “'“de- „le Schullehrer;Bildungsanstalt in St. Urban ist unter den bishcrrgmt Lehrern wieder cröffnct.
(Frkf. Bl.) Am 27. Dczrmber fanden in Wkggis dic Gros;- mths-Wahlen, die das erste Mal wegen Unordnung nicht vorgenom- men werden konnten, statt. Auch hier wurde liberal gewählt, und zwar die Herren St.1atö-2lr1walt Kniisel und Gcmeind-Arnmann Waldis in Viznau. Es ist nunmehr der Große Rail) Vollständig. *
Nli-Regiernngsrath Zünd, der sich seit" seiner Flucht in Altorf aufhielt, ist in Luzern cingrtroffcn.
Kanton Uri. Folgendes ist der Schlnß der von der Lands: Gemeinde genehmigten VcrfassurrgE-Vorschläge der provisorischen Nc- grerunq:
„Ueber wichtigcre Fälle hat der Regierungs-Rath den Entscheid nnd die Ratification dcs w. w. Landratbcö einzuholen. Er steht übrigens un- ter dessen Leitung nnd Ober-Anfsichi und ist demselben fiir alle seine: Vcr- richtungen Rechenschaft schuldig und verantwortlich. Verwandte im ersten Grade der Blutvcrwandtschaft nnd Schwägersckmft diirfen niclit mehr als zwei gleichzeitig Mitglieder des Regicrungs-Rathcs skin. Dcr Bcziris-Rath von Uri, der cin-, zwci- und drcifachc Landrats), das Siebncrgcricht zn Reuß und Schächen, behalten rinstivcilen, mit Airsnadmc der dirrrd obiqc Bestimmungen dem chierungE-Raihc zugewiesenen Geschäfte und chuiz- nisse, ihre alten auf Uebung und Gcsech bernhcnden Verrichtun- gen, Einrichtungen und Wahlart, so auch der Bczirkörath von Urscrn laut besixhendern Vertrag. Die Gerichte, als das Siebner- und Elferqericbt, das Bezirksgericht zu Ursern und das Kantons- oder Appellationößcricht, sprechen„nach Inhalt unserer Lanchgeseße in allen Strafsällen ab. Die Oeffentlrchkert der Verhandlungen des Landraths ift nnqenommen. Eine Aanahme frudei si„att bsi Straf-Urthciien und anderen Umständen, wclche ziir O„cff_c„_11tltchkert sich nicht eignen. Dcr Geheime Raih ist anfqedobcn; die dteösakligcn Einkünfte fließen in den Landesscckcl. Das LandcÉseckcl- ?imt legt alljährlich über seine Verwaltnng dcm Landrathc Rechnung ab die durch einen Ausschuß von drei Mitgliedern innerhalb der närbst daraui folgenden zwei Monate gepriift und formel) grdruckt dem Volke zur Kenntnis; qe- bracht werdcn soll. Der Landrath wird beauftragt, eine Revision der Ver- fassung und Geseye mit möglichscr Berücksichtigung mrserchittcn und Ge- bräuche vorzunehmen und gutachtlichc Vorschläge Über allfällig nothtvcudig erachxete Perhcsscrnitgcn an die Landsgemeinde zu hinterdriirqcn. Wenn künftig zwischen Un und Urscrn Mißverständnisse oder Streitigkeiten iiber den bestehenden Vertrag fich erheben, so hat hieriiber cin Scdiedsqericdt mrs 1 Obmann und 2 SchiedNichtcrn bcsiehcnd, zu entscheiden. Xédc dei beiden Parteien wählt cinen Sclyicdöricbtcr und diese din Obmaßn, Es müssen dieselben Kantonsbiirger oder wenigstens geseHlich Airqesesscnc sein Wenn die beiden Schicdörichter iiber die Wahl des Obmaims sich nichi verständigen können, so wird derselbe durch das Loos aus den beiderseitig Vorge- schlagenen bezeichnet. Die Aufhebung der geheimen Prozesse wird qrnudsäßlich cr- kläri.DieweitereAusfiihrungdicscsGrrmdsaßcswirdandanandi-rthüberwicscn. A„lle Behörden, Gcseße Und Verordnungen, dic dnrch obiqe Brsiimmnngen trick)! abgeändert odcr aufgehoben smd, verbleiben in Kraft. Ucbcr allfällig sich ergebende Anßände oder Zweifel entscheidct drr Landratl). Nack) er- folgter Genehmigung durch die Landsgemeinde siud diese abgeänderten (Hrrmdgescxre der „Gewährleistung der h. Tagsayrmg 311 unierleqdn. Dic Lgpdögememde trim quel) sofort die ihr zußäudigcn Wahlen.“ Die (5,32- wahltcn treten sdsort tn ihre Verrichtungen ein. Die AmtSdauer des Land- ammanns, Statthalters rind Seckclmcisteks erstreckt fick) für dcrmalcn nur bis znr„„kunft1gcn ordentlickwn Landsgemeinde, die der iibrigen sechs chic- rungsmthe auf reglementarische Dauer von der ordentlichcn LandSqemcinde an zählend.“ *
Kanton Schwyz. Die Ba„seler Zeitung saqie kiirzlich, daß ihr von Schwyz, und zwar von einer keineSweqes jesriitenfreund- lichen Seite, gemeldet Werde, es sci nicht Wahr, das; das Jesuiten- Kochium durch Schwyzer verwüstet worden sei, sondern es sei dies durch eidgenöjsische Truppen geschetzkn. Gegen dicse Crikärunq wird nun wieder von Schwyz ans, angeblich von einem cidqcnössisrhen Militair, in radikalen Blättern [*chauptei, Oberst Gmiir,* der Kom- mandant der Occupations-Truppcn, habe, bevor er seine Soldaten im Kollegium cinquariieric, sich eine amtliche schrifrliche Erklärung auf- siellen lassen, daß dre Zerstörung wirklich durch das Volk des Kan- tons Schwyz selbst vor der Ankunft des eidqenössischcn Militairs verübt worden. ' *
Kanton Zug. Die hiesige provi ori'cke Re ierun t
deiii Beispiel Litzerns cin Schreibrn an ksden'Éischo? vongLJsclnLÉ lamen, m1t„dcnr„Gesuch, dcrielbe möchte, um einem längeren unhxil- VVÜUZ Tkkkbi'ß k") Ende 3" skkökn, VN“ Allem eine ernste Mahnung an „drr: Geistlichkeit dcs Krtntoits ergehen lassen, 1120an selbe Vor jeder Ansrctznrrg 311!“ Ung„„csc„t«zlrckert bestens gewarnt und ihr des Nach- drucksamjten jed„r„'s storrtschc Jnfluenziren auf die chenwäriiq sick) qc- sraltenden Verhqlimsse, so wre jcdc Eiirriiisckunq in die nocli sehr de- wegie Tagespolitik, untersagt werde,“ *
Kanton St. Gallen. Die Zahlpolitisckv Angekla t “6 welche Spezial-Untcrsuchnng erkannt worden, 911 * g ““ " er Volksbl. sich auf 34 belaufen. s "“ck “MSWVJ-
Kanton Aargau. Von den im [eßten Am . geschriebener: Freiämtcr-Flückiliirgcn aus dem Bezirk ZKZrliastiitrdaF- reits 45 eingebracht und etwa 25 dadrrn nach Aarau transportirt um hier vor das Kric sgericht gestellt zu werden. Die (Hesammtzabi der Airsgcschriebeneri f?.»ll iibrigens um 17 irrthiimlich aufqefiihrte Namen stch vcrrrixgsgrchn. Die „Zahl dLr an ihzxn Wunden gZstorbenen Nar- gauer )a 1 um wee verme rt. ?) an ällt “oinit " “ 20 Todte und 41 szerWrnrdeie.) J ) 1 gegcnwarirg
Kanton Tefßn. Auf den 10. Januar ist der Gro e th außerordentlich zusammcnberufen und auf den 27. Dezember ßdie Ö"? tegral-Erneuernng dks Großen Rnthes angesetzt.
Kanton Wallis. (B. Vr r. Bei den Wa len in d“ Großen Rath„ ist Oberst-Lieutenant HLr-Zann, Präsidenthder proveiY syrischen Regierung, an„ zwei Otten gewählt wvrden. Nebcnihm sind dre hervorrageudsten„Liberalen dcs Unterwallis, wie br. jur. Jos. Burmann, „Obersk-Lteutenant Kasimir Dufour, Alt-StaatSrath Tor- reni, Ludwig Bons, Nbbet, Joris und Andere gewählt, wogegen das
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Oberwallis mehrere bedeutende Jesuiten-Anhänger, worunter drei Courten und den gewesenen Staatörath Taffiner, in den Großen Rath sendet.
“)(- Bern , 25. Dez. Un eachtet der Widerlerun en d r o - ziellen Blätter offenbart sich die8 Spaltung in der ZadiialerreParfslie von„ Tag zu Tag mehr, Die Partei der Bewegung, welche wahr- schemlrcsx den Stk? davontragen wird, will eine neue Tngsatzunq, in der Homrung, da „unter dem Einfluffe der Ereignisse die Großräthe Radikale von der äußersten Fraction zu ihren Repräsentanten wählen würden. Bern, Waadt, Genf, Basellandschaft haben bereits mächtige Bundesgcnoffen in den Teputationen von Freiburg und von Luzern, welche, wie ncue Konskribirtc, sich mit dlindcm Eifkr allen Erzessen deo Radikalisinus hingeben, und man zweifelt nicht, daß djé ncue Tagsayung eiue Majorität haben wird, welche den Bundes-Vertrag ganz nach den Ansichten derPropagandazu ändern bereit sein würde.
Ein Verlangen des Kantons Unterwalden war der Gegenstand einer Verhandlung, Welche abermals diesc Spaltung in der radikalen Partei offenbart hat. Dieser Kanton, durch den Krieg und die Occu- pation erschöpft, hat eine Frist von sieben Jahren für die allmäliqe Abzahlnng der Summe Verlangt, wclchc ihm die Tagsatzung ach sci- nen Theil an den Kosten anfcrlcgi hat, und dabei hinlänglir1)c (53.1- rantiecn fiir die ganze Zahlung geboten. Die Kommission trug durch ihren Berichterstatter, Herrn Frrrrcr aus Zürich, darauf an, auf die- ses Verlangen einzugehen. Allein der Antrag wurde durch die Ultra - Radikalen heftig bekämpft und, Yufolge des Verlan- gkns vonGenf, hat die Tagsatzung vorgestern diese Anglegenheik einer neuen Priifung der Kommission unterworfen. In ihrer gc'strigcn Siyrmg hat mm die Kommission den Vorschlag gemacht, den Termin auf 5 Jahre fcsizusctzcn, und die Tagsatzung hat ihn angcrrommcrt. Dariiber ist die revolutiouaire Partei in großen Zorn gcratkwn und hat sich aufs neue fiir die Notdwendigkcit, eine andere Tag- saiznng zu berufen, erklärt. Tiefer Beschluß giebt zu vcrsrhiedenen chcrknngcn Anlaß. Wenn man einmal ein?]! Aufschub bewilligte und auf diese Weise das Prinzip anerkannte“, so mußte diescr Wrnig- stens 7 Jahre betragen, wie es Unterwalden verlangtc. Dic Jest- sctzung desselben auf 5 Jadre ist ein Anokunftdmittel, deffen einzigcs Verdirnst darin besteht, zu beweisen, das; Zürich und seine Anhänger dic gegenwärtige Stellung dnrch Mäßigung zu konsolidirkn wiinschcn. Dirjcnigcn, welche in der bereits gewonnenen Stellung nur ein *Mit- tel schen, zu anderen Revolutionen zu gelangen, welche dariiber mis;- vergnügt sind, daß Utrtcrwnldcn nicht mit vvllenchein in das Jahr- jvaffer von Freiburg und Luzc'rn hineingcrathcn sci, weisen jcdc ste Von Mäßigung zuriick, weil sie gar nicht Willens sind, auf so schii- nem Wege Halt zu machen.
Ein radikalcs Journal von Bern, la Suisse, macht in seiner gestrigen Nummer eincn Bricf eines der eidgenössischen Repräsentan- ten fiir den Kanton Unterwalden bekannt, in Welchem man folgende Phrase liesi: „Meine Mission ist mir sehr grit gelungen. Ich („mbc diesen Herren (den Mitgliedern der altcn chikrnng) bcgrciflich gc- macht, das; sic im Interesse ihres Vaterlandes die Macht 11iedcrlegc„n miiffcn.“ Das ist ein Gcsiändniß, wclckcs klar genug zeigf, wic dre Tagsayung dic Capitnlaiiom'n der bkfikgtcn Kantone respektirt und durch Welche Mittr'l die politisrhc Umwälzung diescr Kantone, wclrixc dcm Einzuge der eidgenössischen Truppen auf dem Fuße gefolgt 111, bewirkt wird. Man begreift da leicht, wie diesc Kantons, welchc gestern noch dem Radikalisinus so entschieden cntgcgentmten, was ihre Landögemcinden bewiesen haben, heute schon radikaler zn icin scheinen, als ihre Herren selbst. „
Die provisorische Regierung 'Von “Freiburg verlangi, das; dre Occupation ihres Kantons um einige Wochen verlängert wirds, em sicheres Zeichen Von dem Zustand der öffentlixhen Meinung tn diesem unglücklichen Lande. „ „
„ Bricfe, welche ich aus Wallis erhalte, brinqrn die Nach- richt, daß die provisorische Regierung die Wahlen fiir den Groß- rath von Oberwallis kassirt hai, und zwar unter dem Vorwande, daß diese Wahlen nicht radikal genug seien; die Erbitikrnng der Bauern hat den höchstcn Grad erreicht, und wenn die eidgenössischen Trup- pen sich zurückziehen wiirden, wiirdc das Land sich wahrscheinlich augenblicklich gegen die provisorische Regierung erheben, Martiqny, Si„. Maurice und Month:"; in 'Niedcrrvallis machen eine Aus- un)mc.
Italien.
Rom, 21. Dez. (A. Z.) Mons. Corboli ist vorgestern Abend von Modena hierher zurückgekehrt, und man wird nun wohl auch baid im Publikum etwas iibcr das Endresuliat diescr delikaten Mis- sion erfahren. Bis dahin laufen die widersprecheudstcn Gerüchte in Betreff derselben um. Bald soll der Herzoq sich willsährig gezeigt haben, bald ist sogar Von Unterzeichnung die Rede, bald heißt es wiederum, nunmehr sci Allls vorbei. Seitdem sich Modena Jivizzanod Versichert habe, wolle es von keinem Anschluß an den Zollverein wei- ter hören. Die Nachricht, das; der Herzog von Modena Masa und Carrara drm ZoUverein als Verbindungölinie freilassen Wolle, muß dahin lterich'tigt werden, das; er dabei cinen hohen Dunhgangszoll erheben zu wollen scheint. Von einer Vergünstigung oder gar von einer Begünstigung des National-Unternehmens kann also hierbei nicht die Rede sein. Im besten Fali wird ein wohlregulirtes mög“ lichsts 0-1 Zroz zu rcgnlirendcs Plomdir-Systcm in Aussicht zu fiel- len ein.
Dip Siaais-Consulia scheint mit dem Gouvernement mehr und mehr in Konflikt zu gcratden. Auf die Petition wegen einer Beam- ten-Pragmatikhat die Regierung geantwortet, daß sie diesen Gedanken ausschließlich fiir sich in Anspruch nehme rind sowohl die' Abfassung als die Promulgation cinessolchcn Gischs 1ich selbst alleinvorbehalfe.
Von Bologna waren am Morgen des 17ten zwei Schwckzcr- Compagniecn nach Ferrara abmarschirt, „und den 167-211 war Kardi- nalCiacchi denselbenWeg gekommen. T_re Petition, Welche dic Stn- dcnten von Bologna wegkn einer Unideriitäts-Garde gestellt hatten, ist von den oberen Behörden znriickgcwtesen ivordcn.
Graf Mamiani ist aufgefordert worden, hier Vorlesungen über Staats-Oekonomie zu halten, und man hat einenFonds gebildet, um ihn dafiir würdig zu honorircn.
Griechrnland.
Ueber die vom 9. dis ziim 14.„D„czember in Patras stnitgehab- ten Unruhen theilt der Oesterreichische Beobachter folgende Nachrichten mit:
„Seit einiger Zeit schon zeigten fich bedenkliche Symptome? in zwei Compagniecn der zu Patras garnisonircnden irregulairen Truppen. Beson- ders verdächtig machte fich der Kommandant der einen Compagnie, Haupt- mann Merenditi, welcher cinsi Anführer einer Diebsbande war, auf Ver- wendung des Generals Grivas aber von" der griechischen Regierung begna- digt und in den Milimirdienst aufgenommen wurdt. Das Ministerium be- schloß seine Aufhebun . Mercnditi kam aber der Ausfü'hrung-dieses Be- schlusses zuvor; er erßob fi am 9. Dezember Abends mitiencn beiden Compagnieeu, nahm den Che des Bataillons, Major Sturnari, gefangen, bk'UachUgte sich- der Fahne und zog sogleich gegen die Nomarchie, um fich 9Uck der Person des Gouverneurs zu bemeißern. Die Rebellen fanden jedoch Herm Rondopulos nichi zu Hause; sie plünderten daher sein Eigen-
thum und dran en d " s d. " “ “ K ltS-Gc- * „? ann m da anstoßen e osterruchrsche onsua „ idw eben so gehalten» Haf“ eimas- höhkk gohaüm, pomm. auf 30Min,
bäUde- wohin , nach ihrer Ueberzeugung, der Nomarch geflüchtet. haben
mu te. Dies war wirklich der Fall, und nicht nur RothypUYW, sondern nur!? die mit ihm aus stimm Hause geflohenen zw" Polrzn-Drtlktoreu fau- dcn bei Herm Zuccoli eine Zuflucht. Dre Meutxrek vfrsangten von dem Konsul den Gouverneur, „um ihn erschlagen zu konnen“; als fie aber sa- hen, daß ihre gegen Ersteren ausgestoßenewDrvhungeu- ML Erheben d" Säbel und Bajonette erfolglos blieben, verließen fie „„das Gebauve, nachdem fie dort, wie in der Nomarchie, eine Plünderung verubt hatten„.„ Nun ging es gegen das in der Stadt befindliche Bankhaus, wo Merxndztr xine Beute von 120,000 Drachmen machte. Hierauf wollte er a„uch die ararrsrhe Kasse in seine Gewalt bekommen; er wurde indessen von einer noch zung genug herdeigeeilten Abtheilung der Gendarmerie zuriickgettieben. „„
„Ilm 10. Dezember ftiirmte Merenditi mit verstärkten Krusten „gegen
das Kaffengebäude, und diegmal gelang rs ihm, in daffelbe einzudringerr; doch waren die Gelder inzwischen schon bei dem englischen Konsul m Sicherheit gebracht worden. Die Rebellen wollten nnn die Kasernen der rrgnlaireu Truppen nehmen; diese setzten sich anfangs muthig zur Wehr; do„ch war ihre Anzahl zu gerin , es fehlte ihnen bald an Wasser, Lebens- mitteln und Munition, so da fie kapituliren mußten. Merenditi fiihrte hierauf ferne Schaar gegen das Fort von Morra, wo er tvarßte, daß be- deutende Vorräthe von Krichmnnition aufgehäuft seien; allein die Be- saiznng des Forts hielt sich tapfer und schlug die Anstiirmenden zurück. Noch blieb die Citadelle von Patras übrig, Welche die Civilarreste in sich faßt „und nur von einer schwacheaAbthcilrmg der regulairen Truppen-Com- pagme bewacht war; fie ergab fich noch am Abende jcncs Tages dem Merenditi, “ „“Durch den Befitz dcr Citadelle, auf deren Mauern cr sogleich stine erahne aufpflanzen ließ, war er am llten Herr der Stadt geworden, die er nnn [*mndschaßtc; er verlangte eine den Einwohnern nnerschwingliche Summe - wie es heißt, hunderttausend Thaler - damit er „den Krieg fortscxzrn könne.“ Die allgemeine Bestürzung erreichte den höchsten Grad; tvcr is nur thun konnte, floh mit Hab und Gut in eines der Konsulats- Gebäude oder an Bord der auf der Riicde vor Anker gelegenen Schiffe. Es bildete sich eine Art Stadtgarde; das Kommando befand sich aber in den Händen cines erklärten Mannes der Opposition, Calamogdarti, welcher sich weigerte, den Rebellen entgegenzuxiehru. Beninlos Rnffoö, cin anderer Führer der Opposition in Patras, su-the die städtische Gemeinde zur 2111- nalmrc der ihr von Merenditi geseyten Bedingungen zu bctvegrn; sie eut- scdloß sich zu unrcrhandcln und hat das Konsrrlar-Corps nm seine gleichzei- tigc Eirrwirirmg, damit Merenditi die Stadt vrrlaffe.
„Schon war am 12tcn davon die Rede, daß den Rcbellcn jene 34,000 Drachmen zu iiberlaffen wären, die in der grretteien ärarisckrcn Kasse ent- lraltcn waren, und wclche sodann die Gemeinde ;:1 ckscßcn gehabt dritte. Da vc'rbrcitcte sich dir Kunde“, da:“; der Nomarch, wrlrher am Morgen ch 10mm ans dcr Stadt zu entkommen Mittcl nnd Wege fand, mit einigen Hundert bewaffnktcn Bauern und einer aus Tripolißa zu ihm gcstoßcncn
Compagnie Infanterie gegcnPatras anklicke. Merendiii bcdrohie nochmals die Stadt und verstärkte scinc Macht durch die Siräflingc', die er aus den Arrcstcn dcr Citadelle errtlicß.
„Am 13. Drzcmber war der Gouverneur Nondopnlos wirklich vor a- tras erschienen. Bcnizeios Rnffos eilte ihm entgegen, um ihn vom cin- marsche abzuhalten, indem er erklärt?, daß die Gemeinde mit den Ausküh- rern ein Abkommen getroffen hätte, wclchem znfoige die Letzteren sich nach Empfangnahme der 34,000 Drachmen mrs der (irakischen Kasse an Bord ch inzwischen vor Anker gegangenen englischen Dampfboots „Spitfire“ zu- rückziehen wiirden. Herr Rondopnlos beachtete diesc Erklärnng nicht, son- dern rückte beherzt in Patras ein. Die Bürger, wclche sogleich wieder Mnéh faßten, schlossen sich zahlreich an die Schaar ihres Bcfrcicrs. Die Rebellen Wurden frisch angegriffcn und aus ihren verschiedenen Posten gegen das Gestade des Meeres gedrängt, Wo sich das Crntrnm aller ihrer Operationen befand. Nondopnlos nahm die umliegendrn Gedärrde nnd seizte den Kampf fort. Calamogdariis ließ die Stadtgmdc ici- ncrr Theil daran nehmen, wohl aber sandte cr ZWci seiner Verwandten an den Nomarchcn, die ihn um die Cinstcllrrng des Fcncrö daten Und verstän- digten, das: in der That cine Capitnlation mit Merenditi geschlossen worden sei, kraft welcher er mit seinen Leuten anf dcn „Spitfire“ eingeschifft und nack) Mvtiia gcdracht Werden sollte. Rondopulos sicllte die Giiltigkeit einer solchen nur unter der Getvalt des Schreckens getroffenen Uebcrcinkunft in Abr-rde und griff die Rebellen in ihrer lthen Stellung an; sie räumten auch diese und flohen in die am I)iccres-Ufer liegenden knglischen Bakken, dix fie an Bord des „Spitfire“ brachten; ihre Zahl belief sich nrtr auf 64 Köpfe, nachdem die iibrigen Anhänger Mcrendiii's theils gctödiet, theils gefangen gcnommrn waren. Von diesem Augenblicke an Waren die Ruhe und geschlichc Ordmmg in Patras wieder hergestellt.
„Am 14. Dezember fand zwischen den Konsuln iiiiÖ dsntNomarchcn cine Zrrsammcntrctung statt, in Welcher Rondoprlios die Convention mit Merrnditi abkrmals als kraftlos erklärte, und die Aitsfolgrmg dcr bei dem großbritanisckzcn Konsul dcponirtcn 34,000 Drachrnen ansprach.
„Am 15tc11Adends verließ der „Spitfirc“ mit Mcrcnditi Und den iibri- gen Flüchtlingen die Rhede von Patras. Am 16011 licf das Dampfboot in den Hafen WU Korfu ein und feste noch an dem nämlichen Tage die Reise nach Malta fort.
„Die Zahl der in Patras gefallenen Opfer war bei Abgang dieser Nachrichten noch nicht genau bekannt. Herr Rondopulos aber deeilte sich, dem Kaisers, Konsul einen Besuch abzustatten, um ihm für seine Erhaltung, so wie jene dcr Polizei-Direktoren, zu danken; unter den Fenstern ließ eine Masse von 4-500 Menschen ein wiederholtes Lebehoch erschalle'n.
Der Kaiserl. bevollmächtigte Minister am Königl. griechischenHofc hat Wegen des er ählten Vorfalls im österreichischen KonsulatS-Gebäude unver- züglich cine Piotr an das Ministerium gerichtet und darauf die besrixdigend- sten Erwiederungen erhalten.
„Damit der Kredit der National-Bank durch den in Patras gewaltsam erlittenen Verlust nicht gestört werde, beschloß die Regierung, sogleich den ganzen Schaden zu decken.“
Die Deputirten-Kammer hat in ihrer Sitzung vom 15. Dezem- ber mit 70 Stimmen gcgen 2, als Antwort auf eine Botschaft der Krone, worin kraft des Art. 71 der Vcrfaffungs-Urkunde die Ermäch- tigung begehrt wurde, 35 Senatoren iiber die ursprünglich durch die Constitution fcftgcseßte Zahl, wenn_ die Interessen des Staates es erheischen, zu ernennen, den Beschluß gefaßt, daß diese Ermächtigung zu ertheilcn sei. Die Deputation der Kammer, welche diesen Bc- schluß, dem Reglement gemäß, dem König zn .iiberrcichen hatte, Wurde von Sr. Majestät am 17tckn empfangen, bei welchem Anlaß derKd'uig erwiederte: „Indem Ick, McineHerrcn, den Beschluß dkrDcßu- iirien-Kammer empfange, gebeJchJhneUMcinen tiefgefiihlten ank [ür diesen neuen und cklatantenBcweis zu erkennen, den die Kammer bet diejer Gelegenheit von ihrer Anhänglichkcit an Meine Person gegeben hat. "Durch ein glückliches Zusammentreffen habe Ich so eben „herer erfah- ren, welche Treue und muihige Hörgebunq fiir die gescle-he Ordnung die Bewohner einer der Provinzen, die Sie vertretr-„n, gcgkbkn- und Weichen kräftigen Beistand sie der Behörde znr Darrwfrrng der Uri.- ruhcn geleistet haben, die eine der handelireibendßcn Stadte des Ko- nigrcichs mit dem größten Unglück bedrohten.“
Handels- und Börscn-klachrich“cn.
Kön-i sher , 30. Dez. Marktbcrrkhk- Zufuhr gering. Weizen 00-75 Sggr. pkk? Schfsi; Roggen, 44-51 S_gr- pro Schffi.; große Gerste 40-43 Sgr. pro SOHN; MME Gerste 351- 40 Sgr. pro Schffi,; Hafer 24- 26 Sgr. pro Schssk-Z IMU? Erbsen 60-72 Sgr. pro Schffl.; weiße Erbsen 44-50 Sgr. pw Schsfk3 Stroh 90-100 Sgr. pro Schock.
Stettin 30. Dez. (B. N.)„ Wochenbericht. Getraide hat“" während der grinzen Woche sehr „wemg UMsas gehabt, und smd Preise des- selben meistentheils nur als nominell zu betrachten. Weizen, 129/131-pfd. gelber und rother pommerscher, nkermärker und märkischer auf 64-65 Rthlr.
ehalten. Roggen in loco, neue Waren, nach Qualität und Gewicht auf 24-45 Ridin, gcd. russ; 39 Rthlr., auf Frühjahrs-Lieferrmg. fortwährxnd wenig- Abgeber und 46Rtblr. für 82pfd., 46FNthlr. für 8bpfd. zu machen, 46“; und 47 Rihlr. gefordert.. Gerste, Oderbrn - nicht am Markt, groß- omm. auf Frühjahrslief-«eungx 40 Mbit. in den esten Tagen bezahlt, m