1848 / 31 p. 1 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

AWWÜM * “ck sein werden.

Bod?" “xk förd'kaxkäuse während der verflossenen Woche beliefen fich Sch

Die

*“ “"' “.... F“"m “"" B""g“ 1,11€; I.?„Zk'.x;“:“§f.1*.;"" 1 e &.- ngen,

k „. .- - . ,

- e r ummche Wetter verhindert, nicht bücken; da- "WutolÜ,xs:k?ustierensi* der verflossenen Woche einen feften Stand Eine von Ragusa eingetroffene kleine Ladung neuer Waare sand so wie einige andere Pattiecn, von Koxsu zu steigenden Preisen rasche Abnahme. Der Wochenumsas beltes,fich61,1berhaupt auf 2,100 Omen und zwar 400 O. von den Berberesken m gaffern zu 24 Fl., 400 O. neues von Korfu in Fässem zn “723.3-207; Fl., 500 O. eßbares halbfeineis und seines von Apulien in Fäffern zu 20-90 Fl. und 800 H. von Istrien und Dalmatien, 111116011117 neues, in Fässern zu 27-28 F]. die Oma, Die CWartnnZeu, zu welchen man in Betreff dieses Arti- kels bei dem lebhafteren Geschäftsgange gegen Ende des vrrfloffenen Jahres

“"va1.Ba91och immer lassen fich die von

der die behaupteten.

Seide.

berechtigt zu sein glaubte, haben sich nicht bewährt.

in den deutschen Rheingegenden haben die dortigen Fabrikanten eingeschüch- tert, welche 1th nur äußerst geringe Bestellungen in Mailand machen und _ Dies wirkte auch auf unycrcn Markt zurück. Der Wochenumsaß beschränkte sich auf 0 Ballen

überhaupt noch mit Vorräthen versehen zu sein scheinen.

tumelische ,zu 5 Fl. per Pfd. montese wie in unserer leßten Liste notikt.

und das nahme.

Droguen. ändert gelassen. Gummi rief mehrere Geschäfte hrrvor. und zWar 100 Ctr. arabicitm

nach Qualität zu 80_-/1:; Fl. per 011.

FarbeWaarcn bieten uns keinen Anlaß zu irgend einer Bemerkung. Der Umsaß ist fortwährend obne Belang; die Preise erfuhren keine 1111- Tie Verkäufe währcnd drr vrrfloffrncn acht Tage beschränkten fick) aiif “.',-“1 011111111 nenen ägyptischcn Safflor 311 II Fl., :x“) Centner alte und 111111 pcrsische 1110131111101 311 70-90 Ji, pci Ccnmck, Außerdem sind 1000 Ctr, Blauholz zu 2:3 Fl. per Err. abgcganqcn.

sentliche Veränderung.

St. Pcteröburg, *.).Nl. Januar.

hältnißmäßig billig abgeben 111111111111.

Von gelbem Lichitalg ist 311 115910. mit Handgcld pr. “.)[ugnst ge- Mit 11. 01. kann man 107 No. nominell notiren; 108 No,

macht 1111101111. (1. G. Wird von guten Eignern Verlangt.

die anhaltenden siarken Negengüsse der Fruchtbarkeit des

Die Preise sind bis alls jene fiir Uso Pie- F] , Die Briefe aus Frankrcick) lait- ' ten mdcß Ziemlich günstig; die dortigen Fabriken sind in voller Tlxätigkcit

kohmaterial findet daher zu etwas bcffcren **kciscn leicht “211!-

Wir haben die Prciönotiiiitigcn in unserer Liste unver- Die Umsäse waren im Allgcmrinen ohnc Belang und 11111 Die Verkäufe erreichten 800 Stk., i11 Sorten 311 55 Fl., 80 Stk, sortirt zu 80 bis 115 Fl., (100 Ctr. Simkim 311 204-324 J!. und 80C11. Embavi je

Obznmr die Zeit da ist, wo Unsere Rassen gcwohnt sind, einen Thcil ihrer im nächsten Sommer 1111311- bringkndcn Waarcn auf Kontrakt zu vcrkaufcn, so stcllt sich doch 1111111 im- mer kein Begebr dartmä» ein. 'Tcssemingcachtct ift 1wcifclimft, ob cine fcrncre Erniedrigung Ztatt finden wird, (“11111 die' meisten nnscrcr Vcrkäiiscr sind wohlhabend und können sich andcrrm'itig i)r[feit, Und den zweifelhaft?" wird man wahrschcinlich gar kein (Veld anvertraarn, selbst Wenn sie 1111“-

220

, __ lagleinsamen, [trat mit 4'ch Ro. bezahlt.

Vorschuß verkauft.

enblick ; 75 No. bam“ zu haben. 1th höher limitirt.

London, 24. Jan.

verkauft werden konnten, 1 bis “.'?

sind 1 Sh. 11. Ok. nicdriger.

Amsterdam, 20. Jan,

2011 J!. Kohlsaamcn Friihjaln “,L. Apiil 041,- 12, Zcpt. und Ott, 00 L.

211111161 glcicb und ans Lieferung etwas angc11ch11111, 11. 0 W. ZM, Leinöl p. 0 W, 293, flieg. "LZH.

fiicg, (ZGZ, *))?111 ZZZ; ;1 Ik), p. 0 W. :42, ßicg, :;1 3-1,

1411151814131", 26. Jau. 3111170141011, 25.41.11. k'runlcf'urt a. I[., 27. .Mi-„*g!- -. [11.6315 54. [*ab-.

11.11nvurx, “2.7.1311.

111. 1071. 1073. Umbach. (14 "k. Usak].*16.15»:.

l- 61!) 2 1 Z, 275. .]1111. Rät'bc. 50111611. 92151“. (3110111. liiss- 44 [kt.

)11-1. 18Y. [' .“11'1 3, 25..1a1-. Neue 3% ck11]. 74. 75. KU 11121), 26. .]1111.

Hanf. Kleine Partieen sind 311 folgenden Preisen pr.Jnli geschloffcn: __ _ __-__ _ ., „-___. .

reiner 311 80 No. a.(§5. und 311 85 No. mit Hdg., Ausschuß zu 75 No. 11.155. und zu 80 No. mit Hd», Halbrcin- 311 05 No. und 311 70 No. mit 5)d.1., jedoch wird von dcn mciftcn Eignern ein höherer Preis Verlangt. *

Pottasche und Hanfdl ganz ohne Umsatz; eben so ist es mit (551- Roggen kann man 311 17 ."1 177, No., Kitbanka Weizen zu “.'8 ;- 29 No., Weichen xcwöhnliciien 311 2x“) :. 20 No. anführen,

ireire.

(Huter Leiniamen wäre in loco 311 2: , .; “.'4 No. zu erhalten, *-

Hamburg (;D-„ London 877“), :. „. Paris 897 „1 808, ?lmstcrd. 184“, ;] “188,

Riga , 10./20. Jan.

-

tender Umsaß in Betracht dcr obtvaltcuden Verhältniss.

Bci fehlender Winterbabn ist die Zufuhr von Flachs schwach gcwesen, zu den 1181111 Notirnnqen War cin nitht unbeden-

0111111111111]achungc11.

[80] Ediftal-Ladnng

der an dcm Gitte Rciriscid R., Rummelsbnrgsabo" Krei-

ses, Anthciic 11, lind 13. 311 Lehen berechtigten ?lgnatcn

dkr Gesciilkchter v. Maffow, v. Skigkk imd aller son- stigen zu Lehen daran berechtigten Familien.

Auf Antrag deö Kaufmanns G. H. Zscke zu Stulp, der gegen den Kaufmann Stark eine Forderung von 2000 Thlr. nebst Zinsen rechtskräftig eistkitten hat, ist die nothwendigc Subhasiation des dem Rentier Stark als Civilbesiyex gehörigen Gutes Reinfeld R., Rum- melöbnrgsxden Kreises, 111115 den kombinirten Anthcilen 1x. und 13. und, den dazitgeschlagencn Pertincnzstiicken bestehend, zu dieiem Zivccke aber die Vorladung der an diesem Giite iind Pcktiticnzicn zu Lchcn berechiiqten Geschlechter bkhllsö Ausübung ihrer Lchnrechte vekfiigi Worden.

Dex Antheil 4. 10 ein alt v.?)kaffonwn Lehen. Von dem Antheil Y., dci als ein soick25 noch im Hypothek kmbuche verzeichnet 111111, ist es zwcifelhaft, ob er noch fiir em solcheö zii crachteu sei, indem er Inhalts des von der L,eh11skanzlci zu Stcttin unterm 8. Oktober 1846 ertheiltcp Attesteö bei derselben als 13. Maso!»- sches Lehen nicht mehr anfgefiihrt ist, seitdem diirch das Instrument vom 16. November 1665 damals lebende Agnaten des Geschlechts v. Maffow aufdas Lehn. Und Einlösungérecht daran entsagt haben,

Dagegen ist JUHXUS dcs HYpNhekcnbuchs im Jahre 1743 Adolph Christie"), ». Seiger mit diesem Antheil zum neuen Lehen mvexmt Worden.

Den Antheil 4. hat dkk Hofmarschall Valentin von Massow durch Kaufkontrakt vom 26. Februar 1799 für 7500 Thlr., den Antheil 8. deiselbe durch Vertrag vom 12. März deffklbkn Jahre? fur 3300 Thlr. erniorben. Beide Anthcile hat demnachst mit dem Zubehör der Kammerherr August Carl Valentin v. Maffow mittelst Vertra es vom 25. März 1840 an die Kaufmann Zsekes en Eheleute fiir 16,600 T_h_lr, und diese durch Kontrakt vom 27. August 1841 fur 18,000 Thlr. an den Kaufmann Stark verkauft.

Es werden nun behitfs Ausübung ihrer Lehiirechte an dem Gute Reinfeld R. nebst Pertinenzien sämmt- liche Agnateu

11. des Geschlechts v. Massow, unter diesen folgende ihrem Leben und Aufenthalt nach unbekannte: .

1) Jacob Reinhold v. Maffow, fruher 11 Heinrichs- dorff, des Jacob v. Maffow zu Gro Volz Enkel,

2) dessen Vaterbruder CaSpar v, Massow, Jacobs v. Massow Sohn,

3) Caspar Christoph Ferdinand v. Maffow, des Haupt- manns Caspar Friedrich Sohn, im Jahre 1807 „Landschafts-Depntirter zu Stolp und Besser des Gutes Wusseken,

4) Exnst Ludwig Johann v. Massow, früher auf Ge- wiesen und Grünhoff, Sohn des Landraths Zo- hann Fraps Gottlob v. Massow auf Treten,

5) AUkon„Wl[helm v. Massow, Sohn des Obersten Friedrich, Eugen, 1,111 Jahre 1807 Hau tmann a. D. ?u Gyntnchen b,“ Cottbus, und de en angeblich n Sachstsche Diensie getretene: Sohn,

_ Sonntag, 80.Ja11. 111711111111:

Biardot -- 01111101 : "Donna Aima.)

ZU dicser Vorstellung Werde

Ve'rkaiift :

. Allgemetne

0) Friedrich von Massoni, friiher zii Bäls in der Provinz Bimbiikg,

/) Georg 11. "1101179111, Jtigeiijmtr-Lirnteimnt 311 Ledde",

8) Wilhelm (101111111111 », ".).-kaisow, Artillcric-Licnteimnt zu Wonnbiiiggc,

9) Gerlach Cornelius Jolmimcs v. Maffow 111 Ley- dcn, Söhne dss) (Hottfricd v. Massow, friiheren Rcfidcntcn zii Rembang auf Java, darm Raths im Magistrat 111 Lcydcn,

10) Theophil v, Ndiffow, frtiher Premier?- Lieutenant im Kadetten-Coxpö zn Calm,

11) Hans v. Maffow, Lieutenant a. D.,

12) die [cl)nsfähigen Descendcnten des 311 Neugut bei (Hlogmi verstorbenen chicrungZ-Raths v, Maffow;

13. des Geschlechts v. Seiger:

Adolph Christian 1). Sciger und

der Haitptmann Casyar Gedrg Gottlob v. Seigcr,

so wie die ?lgtmten sämm11icher unbekannten, an dem

(Jute Reinfeld R. nebst Zubehör zu Lehen berechtigten

Geschlechtcr, hiermit vorgeladcn, in dem anf

1311116. Septe111beri848, Vorm. 1111191,

vor dem Dcpntirten, Ober-Landcögerichts-Na1h von

Teschen, anberaumten Termine sclbst oder durch choU-

mächtigte, wozu ihnen die Zustiz-Räthe Naumann,

Hildebrand und Villnow iind Zustiz-Kommiffarius Eckardt

vorgeschlagcn werden, zu erscheinen, um ihre Lehnrechte

cm Reinfeld R. nebst Pertinenzien zur Ausübung 311

bringen, die zur chriindnng dersclden erforderlichen

Veweiömittel in Urschrift beizubringen, mit dem Provo-

kanten und den sich etwa meldenden Agnaten zu ver-

handeln und demnächst das 111111 zu erwarten. Diejenigcn, welche von den etwanigcn Lchnbercchtig- ten in diesem Termin sich nicht mcldcn und ihre Lehn- rechte an dem gedachten Gut nicht naclUveisen können, haben zu erwarten, daß sie mit ihren lehnfähigen

Descendenten mit ihren sämmtlichen Lehnrcchtcn, nament-

lich der Wohlthat der Behntaxe, dem Vorkauförechtc,

dem Einlösungs- oder Revocationsrccht und wie sie sonst

Namen haben mögen, wcrden ausgeschlossen und ihnen

deshalb ein ewiges Stillschweigen auferlegtWerdcn wird.

Das Gut Reinfeld R. nebst Pertinenzien wird in die-

skm Falle für ein Allodium erklärt und die Allodial-

qualität im Hypothekenbnche vermerkt werden. Cooliri, den 12. November 1847. Königl. Ober-Laudeögericht. Erßer Senat.

[810] Bekanntmachung.

„zii ,folgendcn älteren bei dem vormaligen hicfigen Komgluchen Justizamte niedergelegten, am 131e11 d. M. Von uns tkoffnxten Testamentm find mit Erbschaften und 101). Vermächtniffen bedacht:

1) in dem Testamente des Pastors Kummers zu Dos-

L&M" CIF. ;))kai 45759 die Schivesterkinder seine; * ar otte o ' ' 111 ue ,Geschwis1er Haase, phie und Fmdrich E an 2) 111 dem ,Testamcnte des Gärtners Cagpar Friedrich Gardemihn zu Randow vom 29. Dezember 1775 FffesnnKmder und Ehefrau Catharine Marie, geb- er e ,

3) in dem Teskamenke des Jochen Eßmann zu Ga-

dow vom 17. Januar 1776 dessen Schwester, ver-

Hanf. Die Preise dafür wollen sich noch nicht feststellen, wenngleich man von Seiten der Verkäufer geneigt ist, sie etwas zu ermäßigen. ier liegender Thurmsamen wird in hoher Qua- on Schlagleinsnmen ist eine dieser gleichkom- mende Parthie mit den Bakken zu liefern 3 231; (1595) No. mit 10 %

Getreide blieb ohne Umsay, 115/16pfd. Roggen war für einen Au- Tie meisien Verkaufs-Aufträge sind bis Kauflust fehlt und war kein fcßks Gebot zu erlangen.

Getraidemarkt. von den benachbarten Grafschaften ziemlich viel Weizen zugefiihrt worden, doch die Qualität war schlecht nnd die Preise mußten, Zh. p. Qi. niedriger gestcllt Werden. Jrrmder Weizen verkauft sich gleichfalls schwer, und die Preis-Notiiungen (Horst:; 11ichlich zuchfiihrt, hält die vollcn

.. ““ reise. Des lciche11 Bohnen und Erbsen, Hafer fe] und unverändert. Ju D" lcßten JaUmrmcntö „chhl gaht w?nig 11111, Preise unverändert. bci

Gctraidemarkt. Weizen iind Roggen bci Kleinigkeiten an Konsitmcnten: 128pfd. bunt. poln. 4.45 F1. Roggen: 1x1psd, 11. rhein. 210 Fl„ 117pfd, petersb. 191) Gerste; 11Ikpfd. dänische 200 J].

und Midi? 1 ck.“. höhe"! auf 9 Faß,

1105114114151“ lkörxen.

121.1„1. «;.-1.1. 51-1. 531,3“ 21113]. _. .]1-11. 5% "es. 1002 6. 300 141. 1.. 99111. 57015Y. 154.3“. 3% 110. 25. 2-17“. Uexb. 8.172.853-„Pau11uzzctiev 354; 353;- Uauk-zc'tieu [550 111-- "amd. Zerg. Üt'tiou 83. 82,2“. Rage]. ksslloub. 72 "k. (Z]üc'krt. 81111311. 50 (;

[„eiyx. [)|-951111. Jet. 114,5; 111“. 1.111). Um. 44 11-. 11a-1..1..1.. 1.1..1. 11-1 113_'„. 1.1.13. 1072.

11011([(1]1, 24. .]1111. ('n-1:1, (;(/“Y 39. 1411]. 20-54. 39/ “.

5% “1.711“ 1114141117. 115. 90

5 % 11.1.1013; .Rclieu [542- 411]. 11“ 1834 1552-11klki39 1082. (771081411. li“). Komik. [YU

Königliche Ickjauspiclc. Zn) chrnhausc. , , 'DonJuan, Oper 1,11 2 “.'lbtl)., mit Tanz und den Original.: 7111011101110, von Mozart, injtrnnwntirt Von J. P. Schmidt. 11 Billet») zn folgcndkit Preisen

Ein Billet in dé" Loge'n das Prosckniums, und crsten Balkons 1 Rthlr. 10 Sgr., kin Billet 311111 Parquct, zur

ehelich1en Gerbendorff, Regine, eb. Eßmann, de- ren Kinder, dessen beide BrüderZhristian und Hans

Am heutigen Markt war

damit die Vorrä1he

Henning.

Heute verkauft von Vlrkallskk

B 11 ck wei 3 en: 120pfd. skies.

B 1111111 a 111 e 11 00111" Handel.

Hanfbl

5% 51-1... 152

Reue 411], 154“. ÜUk-Üct. 1920 "k. 110- 500k'1. 7UZ. 5711--

Unß]. [luca- 10414 Uk. "1111111. [Fon- 977,“. 91:5 klip]

“":-11111. ['em-1. JZ ]kk. [(okwub.

Tribüne und in den _Logen des zweiten Ranges 1 R1hlr., zu den Logen des,drttt,en Ranges, im Balkon daselbst und im Pür- terre, 20 Sgr., em Billet rm Amphitheater 10 Sgr., ein Billet x„ der Jremden-Loge 2 Rthlr. Jm Schauspielhause. Weg durchs Fenster, Lustspiel in "1 Akt, aus dem Französischen V0" Friedrich. Hierauf: * Tanz, ausgefiihrt von Tllk, A. Wickro und Herrn Hoffmann, Und. Der Kurmärker und die Picardc, 181.7“), Gcnrcbiid Von L. SÖUkiÖQ'. Montag, 81, Jan. ' Abonnmucntz-Vorstcllung: Tie Quilzows, vaterlänkisckirö Tramm jn «““) Auszügen, von L. Schneider. „5111 Handlung gehörige Musik ist Vom „1101011111th „11.11*.*1liiicist.*r

Cin Billct in den Logon dss Proscknimnö ] ))iWik.

Sonntag, 80, Jan. Gesang in 8 leth., von Tircktor Gährick).

Montag, (11. Jan.

Dienstag, 1. Jcbi'.

ein Billet

181e Abonnements - Vorstellung: Dcr

Tm“ Sohn auf Reisen. Spanischer National-

Jm chrndausc. 1011! Slbfxnspikwanö;

Lllel'kiil'L, ;Fwistben-LUnsik Und bis

Zn diescr Vorsikllung wcrden Billers zu folgenden Preisen, M Tarncliungcn von

Schauspiclc;1 1111 L*pki'ndausc stnttlzahxn,

1" ZIK,

ein "811111 in 1111133013111 dss lrstcn Ranges Und im ersten Balkon "1 Ridin; ('in Biilkk im Pai'quct, 3111“ Tribiink Und in (“111 Logon dcs 31111111117101111113 “.'0 Sgr.“, 17111 Billet in den “3051111 des dritten 01.111- 1111“, im Balkon daselbst und im Paitcrrk 15 Sgr.; cin Billct 1111 Llnxphitlöt'ßtcr 75,“ Sgr.; cin Billet in ck11“ 43111111110on *.* „Nihli“,

Königsüiidtisth Thcatcr. _ Einmal Hitndorttanscnd Thalgu, Porst 11111 T. Kalisch. Musik vom 310111111. 2'11'101'1-

Cimtml Hundsrttaitsxiid Thaler. Ciiimal .F'undcrttaiiiknd Tlmllk.

Ichtcorologisäx Erobaklxungrn.

51.1... 11.7". 90 n.. 1848. x »1...1.1«1„..221«3 11.» 28 „];-.., ,k [)*-1:51. "111119401. "142 "1“.

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, (Mad. Anfang halb 7 Uhr.

drs crsicn Rangcs

r Anzeiger.

Eßmann 311 Zooßcn und Darfikow und dir Kindcr srinrö Briidcrs Andkmö C'sxnmnn.

Ta 11113 die gcdackytcn Eiben imd i'csp. Lkgatarien 11111111 *.)liiscnthnltsort nach unbekannt find, so bleibt 11111111 iibcilaffen, sicl) bci 111123 zu melden und 311 logitia mixen, welclycmnächsi ihnen die Tcstamentc vorgelegt Werden sollen.

Wittstock, den 15. Januar 1818.

Königlickxs Land- Und Stadtgericht.

Nothivcndigcr Vcrkanf. Land- und Stadtgericht zn Cdrlin.

Die den Vanek David Blleeschln Ehclcutcn zu Redlin gehörige ErbpachtE-(Herechtigkeit an dem dort belegcnen Baiicrbofe Nr. 8 soll

(11111. August 1848, Vormittags 1111111, an ordcntlichcr Gerichtssiclle subhastiit Werden.

Lans dc-i' nebst prothckc11schein und Bedingungen in dcr Rrgistmtur einzuschcndcn Taxe beträgt der reine Ertrag der Erbpachts-Gcrechtigkeit 265 Thlr. 7 Sgr. 8 Pf. Dcrselbe gewährt zu 5 Prozent eincn TarMi'tl) Von 5305 Thlr. .“; Sgr. 4 Pf. iind 311 4 Prozent be- rechnet eincn Tarwerth von 6631 Thlr. 11 Sgr. 8Pf,; darauf haftet ein Erbpachts-Kmion von 40 Thlr.,28 Sgr. 11 Ps., tvrlcher 311 4 Piozcnt bcrcchnet einen Ka- pitalswerth von 1024 Thlr. 2 Sgr. 11 Ps". darstkllk, so daß nach dessen Abzug der Werth dcr Erbpachts- Gerechtigkeit

zu 5 Prozent Nranschlagt 4281 Thlr. 5 Pf,

b und 311 4 Prozentveranschlag15007 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf. cträgt.

[41]

[890] NothWLUdiger Verkauf.

Stadtgrriéht 311 Berlin, dcn 20, September 1847.

Das der Ehefrau des Manrcrpolicr Kunst, Sophie Friederike, geb. Winkel, gehörigc, hicrselbst in der Land- wehrstraße Nr. 10.1. belegenc, im vaothekenbnche von der Königsstadt U01 19. Nr. 1401. verzeichnete Grund- stück„ gxrilkhtlich abgeschäst zu 0594 Thlr. 20 Sgr. 8 If., o

111113. Mai 1848, Vormittags 1111hr,

an der Gerichtssteile subhastirt Werden. Taxe und Hy- pothckcnschcin sind in dcr Regifiratur einzusehen,

[119711] ]) 1' 0 (: ] a 111 ;1.

Alle diejenigen, Welche an das von dem Kaufmann Carl Michels an den Buchhändler Fr. Droyscn mittclst Kontrakts vom “Iten v. M. verkaufte, am großen Markt 8111) Nr. 2 hicrselbst belegene Wohnhaus ('.11. dingliche Ansprüche und Forderungen machen zu können vermei- nen sollten, Werden auf den Antrag des Käufer? hier- mit geladen, solche in titietn der folgenden Ternune: am 14ten 11, 28|e111. M. u. 11. Februar k.J-,

jedesmal Mor 8116 10 Uhr, vor dem Stadt ericht spezie anzumelden und zu be- glaubigen, bei ermeidnng der Präklufion, we1chk dllkch den 111 1611111110 den 25. Februar kst- „Is" Ilkkchfags Morgens 10 Uhr, zu publizirenden Praklufiv-Abschted wird ausgesprochen werden.

11311."- Greifswald, den 10. Dezember 1847.

Direktor und Assefforcs des Stadtgerichts. (].. 8.) ])1'. Teßmann.

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5111 Zeldüvcrlaqc Dcr (511111111111.

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.. , 1111111110111 Flnzrigrn. In meinem Vkrlagc crsibicn so eben iind ist ditriid alle' Bitchhandliiirgcn 111 1111011111, in “11111111 dxmi» 111

7151111111001 Buchhandlzi. (».-. Nix»),-

Jägerstraße Nr. 87: _ ,_ [81] Die Bckcimttnisxj1111111111 “(*i'r

. ( - * ; . T ' * Wangcltscl)-11'101111111111 8111 1.111: Mit Einleitungen nnd Anincrkiinch 1111.1itsglgchi von 111. 07.15), A. Böckel.

011. 8. “.' Tlili“. 20 Sgr.

Früher 11,111111 [Wkt'itö [Wi mir: (2111100111111. ch sOkleViislin! BÜCÜLT Öls cw 1111 gcliscd- 111 ! !*- cx'i 111 11 ircb ?, 11111 0711111111111- qe'ii [1111111113114117111 “1911 ,k. A. 11011111", 051“, 8, 18:0, 1 Thi]: 1,1 Egk.

Leipzig, i1112120*.*1111brr 1817. ,“». ?l, B rock [_1 a 116.

Flik das Jai)!" 1848 erscheint, wie 111731111", 111111111- 11111'1'1011 der F, B. Mcchrsclxcii "111110121111'0111113111 Stmktgart und ist dnrch alle Rmcbhmidlttugcn, Pojtam-

1er und 3111111113150111111001101 des 311- und Aiislmich

311 bczichcn, in Berlin 11111111 dic VzerlUO; sche BUch- und111111stha11d111ng,Königl. “0.111- sch1tle Baden 911.12: [8:4] Eiscnbahn-Zcitnng. Rcdigirt mid [11111111311111111111 von Carl Etzel und Biidwig 1111111. Ingenieurs, technisch *))kitglicdcr dcr „0131111111111 LIW- tembckgischcn Ciscnba1111-11911111111111111. Sechstes Jahr. , « Jede Woche cinc Nummer von svcnigstctiZZ 1111c1111111ck- bchn in Roval-Quart, mit litlxogMPhlkkM, Béllach * und in den Text eingedrncktcn,Zolzschmtten., , Dcr Abonnements-Preis für den _Qal-"IMI 1848 ist 7 Thlr. Pre11s1.,(§our. , , , Die friiheren Jahrgänge dcrEisenbahn-„Zcitung smd, so weit der Vorrath reicht, 31,1 dcm “.)l(*o11111111ciitö,-Preise von 7 Thlk- fiir die Jahrgang:: 1810 und 18,47 und von 0 Thlr. fiir die anderm) Zahrgangc zu beziehen. Die von Tag zu qu sictgende Theilttahmc, lvclchcr sich dicses Blatt zu erfreuen hat, mg,), cb,cn so als Be- weis daffir _qcltcn, daß es berufen 1 , em langgesnhl- tes Bediirfnix"; in dem von ihm vcrtrctcnanach zu be- fricdigen, als auch, daß es,dcn Herausgebern gelnnxcn, die Aufgabe, welche sie s1ch ,bei Uebernahme der„_kc- daction gestellt, auf eine befriedigende Weise zu 1o1c11. Als erwähltes offizielles Organ des deutschen E1- scnbahn-Vereins und bei der von Seiten mehrerer Staats-Regierungen und den deutscheii Eisenbahn-Ver- waltungen dem Unternehmen zu Theil werdenden und in Ausficht gestellten Unterstiißung soll und w,1rd aher die Eisenbahn-Zcitung in dcr Folge dnrch Rcich,alttg- keit, (Hebie enheit und Genicinitüstgkctt ,1hrer Mitthei- lungen no mehr als bisher s1ch auszeichnen und da- durch die Gunst ihrer Leser zu erhalten suchen,

Das Abonnement beträgt.

2 Rtblr. fiir “,'; Jahr. 1 Rthlr. = 8 Rtblk. -

in allen Tbc11en der Monarchie obne Preis :Erböbung.

3111 cxnzcliicn Nummern wird

.cr Bogen 111112", Sgr. berechnet.

„2117 3 ] .

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Um vielfachen Anfragen zu begegnen, ficht sich die Reduction der Allgemeinen P “Das; Exemplare dieser Zeitung vom 1. Januar ab den etwa cht noch

- Z n 1) a l 1.

Amtlicher Theil.

Ständische Angelegenheiten. “.'lcbje Ziynuq des Vereinsg- 1111 ßändischcn Ältöscbusscö am 27. Zanuai: Fortseßung der Vcrhandlungcn iibcr den Entwurf des Strafgeseybiichcs. Dic D'. 50 und 51, die 3111111011019sthigkeit betreffend, werden mit einigen Modifi- (ationen angenommen. -- H. 52: Vckfahren qegeu '*crsoncn, wclckxc tvt- gcn jugendlicYn Alters fiir 11itzurcchnnngsféihig zn achtcn; angenommen. §. 58: Strafen fiir Personen zwischcn dcm 121111 und 101111 Jahre; qiigettoinincn. -*- 51: 1111zurech1111ngsfähigkeit dckcr, denen durcb (.Sa-walt- tbätigkeiten odcr Trohimgen dic Willensfreihcit benommen; angenonnncn. _ Tcßgleiclßn dic J. 55, :“»0 und 57, die Notbwchr; §. 58, die Selbst- 1111111, und §. 50, die Verlegung fremden Eigrnthnms bci dcr Sklbst- 1111111 bctrcffxnd._*- _C. 00: Irsthum in den Thatsachcn; H. 01: Rechts- *11*1“t['1,l,111;,d1c ». 02, 0,1, 0.1 und 05: Verjährung, werden mit qckinqrr “.Nodxsicatwn, 1111111110111111111. ck Von den », 00-70: Vcrzcihmia, 10111- 11111! die drci kisten ;111 2111110111111] iind werdcn, iiach längeren ailqcmci- 11111 Vcrhaiidlnngcn, im Wcscntlicch angrnommrn, *

,; , "__-*** 111111111111.

Amtlicher Thril.

Ze“. Majestät da"!“ .!iiiitig [11111111 “.)llldrgniidigst gci'itht:

_ Tem Scbiirgcr J o han 11 223111111" ans Kohlen; dic 111111111qu- Mcdaillc am Bande ;11 Vcrlciden; so wie * Tic bisherigcn :)icgicmmgö»Affkffdkcn

DV 11 Schrader 311 Ztciidal,

„11111711 i g 111 Minden,

do 11 Reichenbach 311 Köslin,

3111“ Megedc 311 “))kcrscburg,

von 21111111“ zu Stargard,

T*klius 311 Arnsberg,

Fus; zu Münster,

;;itclmann ], 311 Stettin,

Ziogcrt 511 Minden,

„F acobi zu Frankfurt,

.R.1p-l)c1'1* „111 Stettin,

M .11301'11 tl) zu Amden,

511110111“ 111 (5511110100101 1011“

?)iosrntrctcr zu Aachen 511 I)i-[aicriiiigs01.110111 111 bcftikdcrn.

Itiindisclic Zl11grlcgcnhritcn. “Uchte Siynng dcs Vsrrinigten ständischen Ausschusses.

(27. J11111111k.)

T*.ic Siiznng bcginnt 11.011,17 allf 1.1 Uhr 1111111“ Vorsitz des “))karschalls Fiirsicn 311 Solms 11111 Vcrlcsiing drs iibcr die gestrige Siyimg gcfiidrtcn Protokolls durch den Sccrctair Brown.

' Marschall: Wynn kciiic Bcnwrkungxrfolgk, so ist das Proto- Toll fjjr 5111111111011 311 crkkärcn, und Wir 111111111111 zur chthung dcs .“10.

?)iks-Ckknk 2111101161111 liest vor:

Sechster T'itcl. 27111 dcn (331111111111, We'lche die Strafbarkeit ausschließen odcr mindern.

Daz (331011110111 lautet:

Die Verjährung wiirde in den so iibcrskhricbcnkn Titel nicht gc- [.J.-«W100! sic nicht die Strafbarkeit, sondern lcdiglicb die Strafe aussidlicßt. Cs crschcint daher angemessen, den Titel zu über- schreibcn:

„Voit dcn (Münden, Welche die Strafe ausschließen oder die Straf-

barkeit 111i11dcr11.“

„H. 50.

Eine an sich strafbare Handluxx kann denjenigen Personen nicht zugcrcchtick Werden, in welchen dur jugendliches Alter oder durch einen besonderen Geißrszustand der freie Gebrauch dcr Vernunft aus- geschlossen war. _

Zn §. 50. Es 111111171 erinnert, daß nach der allgemeinen Be, skimnmng die'scs Paragraphen anch der Zustand der Trunkenheit ein Grund sein Werds, Vérbrcchcn straslos zu laffcn. Ein Antrag, die Bestimmung dahin zu restriugircn,

das; Trunkenheit niemals dic Zurcchnungsfähigkeit ausschließen soll,

Wurde indes; mit 10 gcgvn 3 Stimmen achiehnt, Weil die richterlichc'

Beurtheilung in den cinzc'lncn Fällen hinsichtlich dieser Frage nicht beschränkt werden dürfe. Dic Abtheilung schlägt vor, sich mit der Bestimmung des §. 50 cinVcrstaudcu zu erklären.“

, Abgeordu.Stcinbcck: BcidicsemParagraphcn möchte doch wohl ein Zusaß wünschensnwrth sein, nämlich der Zusaß, das; dci“ Zustand- in welchem sich der Verbrecher befindet, nicht von ihm selbst hervor- gerufen sei, um das Verbrechen zu verüben. Dies ist ein Umstand, der, 11,1 der Praxis, _ und sämmtliche anwesende Mitglieder, Welche K_rtmmal - Urtheile abgefaßt haben, werden mit mir hierin iiberein- stimmen, * sehr oft vorkommt. Er wird sogar von Leuten der nie- deren Volksklasse nut einem besonderen Ausdruck belegt. Es heißt:

Allgemeine

PreußischeZeitung.

Berlin, Nkontag den 3171?" Januar

eintretenden Abonncntcn vollständig

„sich Muth trinken, sich Muth 111achcn“. Dieses Muthmackcn setzt Fetghext voraus, und da der Feige keiner Schonung worth ist, verdient der vorgeschlagene Zusaß um so mehr Erwägung. Außerdem bemerke 111), da“ der („'0-19 [16-131 dcn ?)unkt, um den es sich hier handelt, cmci aitdcrcu Fassung 1111181111111“ en hat. 'Der (10111: [117-131 sagt im ?lrttfcl 6-1: 16 sollc 11111 Verbrechen, auch kein Dclikt bestraft weidcii, Wbüld sich der Schuldige in einem Zustande dcr Geistcsverii'rung, dcr T,;cmencc bcsnndcn habe, oder insofern er durch eine Kraft, Welcher cr mchx habe widerstehen 161111111, 311 d1111Vcrbrcchcn chWimgcn wordcn. TMM [111111111 Nachsatz finde ich hier iibc'igangcn, mid docs) scheint ci“ cbcn hier cincr weiteren Erwägung zu bedürfen. Es kam" wohl cm solchci“ Zustand des Zwangcs eintreten, der zu cinem Vcrbrcchcn nothwendig denjenigen dringt, Welcher nicht genug moralische Kraft 11.11, 11111 diesem Zwangc 311 widerstehen. Zch stcllc anhcim, dicse]: Nachsatz aus dem („'m-1011171141! hier 111 den Entwurf auszuxrclnnrn.

- .“)icgicrimgs„110111111000 Bischoff: Tas sicht im I'. „51, wo heißt.- „Cinc im (31111151 mit Strafe bedrohte Handlung kann dem- jcnigcn nicht zugerechnet wi'rdcn, dcsscn freie Willens-Bcsiimmimg durch (5)cw«110hiitigkcitcn odcr Drohungen 1111sgcschloffen war.“

Abgcordn. Ltcinbcik: So jvkrdc ich es bei H“, 51, wcnn ich 16 dann noch nöthig findcn sollte, 0111110151111, bleibe daher hier nur bci mcittcr crséen Bemerkung im ?lilgcmcinrn stchkn.

Justiz-Ministcr von Laviqnx“: Was den crsicn Vorschlaq dcs gechrten Abgeordneicn betrifft, so bemerke ich, daß dies oft in Frage qckommcn ist, daß es aber auf einen inneren Widerspruch zu fiihren sthcini. chn man annimmt, das; Jemand ein Verbrechen beabsich- tigt und sich dnrch Trank in einen völlig chusitloscn unzurech1111_ng§- fähigen Znstand Verscyt, um dann ein erbrechen „zu bcgcl)cn, ]o ist dies offenbar ein Widerspruch. Hat er völlig das Bewußtsein vcr- lorcn, ist er völlig iinzurechnungsfähiq, so kann er auch 111110 mchx dic friiher beabsichtigte Handlung in Folge dcs friiheren Eiitsclgluffßs vollziehen, Welches Vorausgesetzt werdcn müßte. Ist er aber 111cht "1 dicsemZnstand völliger Bcwnßtlosigkcit, sondern 11111 im Zustande d,e_r Ausrcgimg, so wird er der Zmrcihnnng nicht entgehen, und dmin qt keine besondcrc Airstmdmc nothwcndig, dann wird er Vom Richter bestraft. Ick glaubt, das; dieser Zusaxz nach einer genauen Prufung nicht zugelassen werden kann. , ,

Abgeordn. Jrkiherr von Gaffi'ou: Der von mir 111 dcr Ab.: theilung erhobene Antrag, das; Trunkxnhkit nickt von der ,;5111'cch- niingsfähigkcit ansznschlicßcn sci, wnrde O1111_d,cr?1bthci11111g nicht an- genommen. Ich halte 111ich jedoch fiir Vcrpslichtct, ntcmc Bedenken, welche auch mehrfach untcrstiißt worden, 11111 1111111110116, 311111 2311111111; 311 brinqcn. §. 80 dcs Entwurfs Von 1818 sagt: „.Mi 1111) )cdoch dcr T(yiitcr absickitliib diirchTrunk oder sonst in eincn solchen Zustand vrrsexzk, 11111 in dcmsclbcn cin 1111101“ Ökskhiosstllks Verbrechen 11111331!- fijhrcn, so ist ihm die Thai, so wcit er sie vorher beschloffen hatte, als eine vorsiiylichc 51131111111111'11“; und I. 81 sagte: „Hat sich Zc- mand dcn bewußtloscn Zustand, in welchem er ci11Vcrbrcchcn bcqinq, ohne cine solche Absicht Jiigczogcit, so kommt es auf die Umständi- aii, ob ihm das Vcrbrcchcn als ein fahrlässiges zugerechnet Werden kam!.“ Die Motch 311 dem gcgciiwärtigrn Entwurfc enthalten die Ausfiih- rung, das; man von diesem Paragraphen Abstand genommen habe", wéi! 111.111 cinc Sparzialisiriing der Zustände, wo Zurechnunqs-Uiifiidichit 111111116, 111101 angcnwsscn finde und dem Urtheil dcs" R1chklsö0licht Vorgrcifcn Wolle. Jm Allgcinciiirn muß ich mich dicser ?insjcht .m- schlicsxcn, C6 ist wiinschciiöwrrth, das; die Fälle der Unziircchnungs- fähigkeit nicht in „311 schai'f bcgränzicn Kategorieen bezeichnet Werden. Mit der Trunkenheit hat 16 abcr eine andere Bcwandtniß. che andm'n Zustände sind meist unfrciwilligcr Art, die Trnnkcnheit wird aber freiwilliß, 1111111111111!) ostabsichtolos, herbeigczogen. Wollte 111.111 die Trunkcnhcit als nicht znrcckxnnngofiihig erklären, so wiirdk cinZii- stand, der als tadclnönwrth [1101110111 werden muß, in sine gcwiffc Excmtion gestellt. TN“ Tmnfrubold wiirde von nichrcicn Strafen [*cfrt'it bleiben, in Miche audcrePcrsonsn verfallen, die sich Von dic- scm Zustande fcrnhaltcn. Wollte 111.111 aiif den Zustand der Trunken- heit bci Begehung von Verbrechen kcinc Strafe sech, so könnte es die Folge haben, daß ?))kcnscan von boshaftcm Charakter sich ab- sichtlich in diesen Znstand Vki'scvi'n, 11111 cin Verbrechen zu begehen. Jil) will 3. B. dcn Fall des Todtsihlagcs in dcr Trunkenheit anncl): inen, so kann cinpräincditiitkrMNd dadurch bcmäntclt wcrden. Dic absichtliche Versetzung in dicscn Instand wird aber oft schwer 311 U“- mittcln sein. Wir haben anerkannt, das; das Leben dcs Menschen ein so hohes Gut sci, das; 111.111 die Griinzcn nicht so weit stecken kann, wo die Zurechnung?)-1111fiilyigfcit ausgeschloffcn wiirde. Zch wiinschc da[)e'i“, das; dci“ Zusatz [*cigcfiiZt wcrdc: „Trunkenheit schließt die Zurechnungofähigkcit nicht aus, ist sic aber absichtölos gewesen, so tritt bei dsr Vrstrasunq cin mildercr Maßstab ein.“

legeordn- Cainplxauscn: Es ist mir, als 111) bei cincr friihc: rcn Gelegenheit Einwcndiinqcn in Beziehung auf die Jaffnng erhob, erwiedcrt worden, daß im (8111111111111 dcr Abtheilung vorbehalten sei, im AUgcmcincn spiiter auf Jaffungsfragen zurückzukommen. Ich seyc Voraus, daß dies auch auf dic Jaffnng dicses Artikels anwendbar sci, indem dcrselbc mehrere Ausdrücke enthält, die ick) beanstanden wiirde. Mit dem materiellen Inhalte kiinnte ich,111ich ciichrstandcn crklären. Es ist dies eine Frage, die, wcnn 111.111 in sie eingehen will, wie ein Meer erscheint, dessen jcuscitigc Ufer 111.111 111.191 entdecken kann, und Welches man ganz durchschwinnncn 311 können befürchten muß. Cine Beruhigung für uns bei Annahme des Ausdrucks, wie er hier gefaßt ist, liegt darin, daß der Richtcr nicnmld Neigung haben wird, ein vollständiges Vorhandensein der Vcrnunst und der Gesundheit des Geistes zu leicht anzunehgncn. Ick) crblickc in dem Inhalt des Ar- tikels hinreichenden Schuß fiir den Angeklagten, was ich fiir das Wcsentlichslc erachte.

Korrefercnt Frhr. von UTY'iills: Es ist hier wieder eine Frage angeregt Worden, welche 311 den sogenannten ausgeworfcnen Fragen geßört, nämlich die Fassungsfragen. Deshalb bin ich veranlaßt, ci- nigc Bemerkungen dem hinzuzufügen, was von dem Abgeordneten, welchcr so eben sprach, geäußert worden ist. Ich sehe schon, jxßt voraus, daß die Anträge iibcr Fassungen zu bedeutenden Schwierig-

r c u ßisch c 11 Z citu 11 g veranlaßt,

Alle poft-Anftalten des In- und

Auslandes nehmen Bestellung aizf

dicses Blatt an, für Berlin ste

Expedition der Allgem. preuß. Zeitung:

Behrcn: Straße Kr. 57. Insertidns :Gebiihr für den Raum einer Zeile des Alls.

Anzeigers 2 Sgr.

"' 18215.

hiermit darauf a11f111erksam zu machen

*

geliefert werden können.

ketten 11111 Sidluffc dci“ Tisknssion fiihren wcrden, und möchte anheim-

sicllen, ob nicht cht schon Wege zu finden seien, diese Schwierigkei-

ten 511 erleichtern. Was die Jaffung bctrifft, so ist fiir die Verhält-

niffc dcr Rl)cin:Piovinz uns von Seiten des Herrn Ministers für die

Gescßchimgs-Revision ein Versuch mitgetheilt worden, den Enthrf in einer dem Bcdiirfnif; der Provinz cntsprcchrndcn Weise zu fassen. Hier finde 1111 mm, das; dic dem Wesen des Anklagc- Prozesses 1111- spscchlukc Form 111 dcn incisten Jäklkn vollständig 1111111111111 ist; es

wird abcr die Schwierigkeit sciii, in wclchrr Weise die Diskussion so-

wohl vor dci“ ".)lbtln'ilunzi, als «111111 hilt" vor der hohen Versammlung

311 fiihren sein wiid 1ii'l1' die Frage, was das Zwrckmäßigskc und

1111111“ 511 B1*fii1'w01*tciidc' sci, cntwcdcr die von dcn rhcinischcn Juri-

sten 111 Vuisxhlag 1111111111111 Faffung, orm“ dic, Welche der Entwurf

«7111111111. 1111111“ 1111111 Umstiindcn sehe ich 11111111 zweckmäßigcrcn Weg,

als dcn, das," die [whk Versmninlung den Wunsch aussprechc, oder ob

es von Seim: dcs (Wonvrkncntmits sclbstskändiq fiir angemessen cr-

achtct Wiikdk, dcn i'k)ci11ischcn Faffungs : Entwurf zu drucken, um ihn

zu veröffentlichcn, so das; scink allgcnicinste Besprechung zur Einlei-

tung nnd Förderung des allgemein gewiinschten Verständnisses erfol-

gon möchte“. Ick [*in der persönlichen Ansicht, daß, wenn die Ver-

öffcntlickymg stattfindet, cine Mengc you Bedenken, Welche wir gegen

die vorgeschlagknc Fassung haben, von dcr Art [ein werden, ,daß,sic

die ganze Welt theilt, und daß es nicht n1c)r,1n'og11,ch sein wird, Manches noch cinxnfiihren dder fe_1tzuhalfen, wgs enisiweilxn im Ent- wurfe vorgeschlagcn ist, hinsichtlich dcicn noir aber„keme Garan- iic habcn, daß es aus der spateren Wortfaffyng wegfallt. Ich hatte mir crlmibf, diese Frage in Anregung zu bringen, e11thczlte mich aber, eincn bestimmten Modus vorzuschlagen, da 1111r emsiweilxn nur darauf ankommt, das Bedürfnis; cines allgemeinen Vcrstandmffcs zu motivircn.

Jusiiz-Ministcr von “:avigny: Ich kann mich mit diesem Vorschlage nicht cindcrstankcn crklärcn, Weil ich die Ueberzeugung hege, daß hici'dnich dic chthung ins Endlose aus*gcdchnt wcrden wiirdc. Es ist [1113er in der langen Reihe von Jahren, in welchen man das Strasgcsrtzbnch vorbereitet, wiederholt gepriift und crwogcn hat, eine große Masse von Material eingebracht worden, und es ist kein Grund vorhanden, die hicr erwähnten Stiicke vorzugsMise druf- kcn zu lassen. Es wiirde sich das Matrréal so häufen, das; es kaum mehr zu bewältigen skill wird. “Die Vorsthiägc der rheinischen Ju- ristcn sind von der séaatsräthlichcn mecdiats-.§'i'o1111nission mit Zu- zichmtg Von Juristen sorgfältig crwogcn und in dm Entwurf die Vorschläge aiifgcndinxncn worde", 110111111111 man sich überzeugte, daß sie 3111110011311; seien. Diess Voi'sckplägc sind dcn Mttgiicdkrn der ?lbtlwilnng mitgetheilt imd sic sowohl, 1115 der Referent, in den Sta/nd glscxxt words", sieh dic'sc Griindc 111111 Vorschläge anzueignen. Das ix? chiß Alles, was man btiilgél'Wlisc erwarten und Vcrlmigln kam!, mid 111) 111111“; [*csii1“ch1111, daß unsc'i' Gcschéift fast bis „“zur 1111-- niöglirhkkit erschwert 111111111 wiirde, wcnn alles Matcx'ial gedruckt

Mich solln". , ,

2101111111111: Wir wollcn zunächst 111 der Sache stlbsi fortfah- 1'111. Es ist 311 erwarten, ob mid welchc chrrkimgcn zn §. 50 sclbst 311 1111111101 sind.

“211111101111. “:tcinbcck“: Nach der Anfkléirimg des Herrn Ministers dcr Gcscßgcbuiig glanbc ich, daß die von mir vorgetragene Sache sik!) 111 dic Griinzcn eich Rcknctions-Amcndcmentö zuriickzichkn kann und blos 1111111111111) dicser (331111171111 sich bcwcgt, sofern darin der spe- zielchntmg, dcn daIVcrchrte Mitglied auödchrovinzSchlcficn gemacht, welckics Vor mir seinen Siß eingcnommcn hat, durchgefiihrt ist. Näm- 1ich ich glmibc, daß dem, was ich beantragtund Was von dem einen und anderen Mitglirdc gctheilt wird, cntsprochcn werde, wenn im Para- graphkn gclcscn wird:

„odcr durch einen unfreiwilligen besonderen Gcmiithöznstand der Gebrauch der Vernunft ausgejchlossen wird.“

Das Wort „frei“ nämlich ist das Wort, Welches mir in diesem Paragraphen bcdcnklicl) crsxbcint. Der Begriff der Freiheit des Gc- brauchs dci“ Vernunft ist ein rclativcr Begriff, fällt dem Gebiete der Psyihologic anheim, und 11.111111 man ihn auf die Spiyc treiben wol1te bci Abfaffung von Kriminal:-Eikcnntnisscn, so diirften sick) wohl 1310- leicht schr qroßc Abchiclyungen in der Praxis briausftcllcn und sich crgsbcn, da: cin so relativer Begriff, als der hier in Rcdc stehende, nicht gccignct ist, in das Gescy iibcrziigchcn, wic es der Paragraph ausspricht. ,

Ick bcgniigc mich dabei“ vollkommrn, wcnn virllcicht dicser mem Vorsiblag m] 1010101141111" genommen wird. Es wiirde danach der Paragraph in scincm Sch111ssc beißen:

„odcr durch einen iinfi'ciwilligrn bcsondcreit Gcmuthözustand der

Gebrauch der Vernunft ausgeschloffcn wqr.“

Justi; Minister V0]! Kavigm': Ick (11th 111116 WM zur EMW“ derum] anf das, was so che,!) vorgesäylagcn 07- Ick gebc,zu„daß 311.111“ Richter vc1s111icdcnc,?[11]tcht darnbpr 12.111111 1111111100, Kb :dn cinem gcgcbcncn Falle der freie Gebrauch dcr Vernunft 1111/1111 cn war

oder nicht.

(5501111, 111.111 wolltc diesc kanbi“ dadurch bcskitigctt, daß das

«o.- “11110111 11111111, so wiirde (1106,le eine Gefahr ent- iJi-iitt siiiiilcö ?xiiirdé abcr 111111111“ 110ch _VN' 31ka Rkchkkm dk!“ eme sa" «cn 161111111: der Gebrauch der 231111111111 11011“ vorhanden, nnd der F"" dere: dm. (HUMUUÜ x..“ 211111111111 war ,mck)t vorhanden. Das 11,131,th sick) 11111 auf die Anwendung aus 12111 111131111111 Jail.“ Diese MWM];- 1111 wird durck) das Bmwort „fri-i wcdcr herbctgcfuhi't, noch durch die Streichung drs Woxxcs Vlkhllkl'k- , _ "Tarsäxallx Es 111 111111311 1121111111111, ob dxr Vorjchlag des ?[bgggsknlkkn Steinbeck, 1vclch1er„da1)111 ging, das; cm sonst anzurech- nunqsfähigcr Z11|a11d, WMH?" "ck der erbrcchxr absichtlich zur Bx- ehiing dcs Vcrbrcxhcnö zugczo cn hat, die EiitxchuldigiinZIdes §.€)()

;"?jcht finden soll, die crfordcrli 11: Unterstiiyung von acht itgliedem

d 1. * W e (Dic Unterstiißung erfolgt.)

Er wird eventuell zur Frage kommen. Der Abgeordnete von

Gaffron hat den Vorschlag gemacht, daß Trunkenheit niemals die