, , . . *- d Wejzen 11? kn klemxm Deiailgeslhaft UZ! Berzlki'i-f-ußg'ingkii'ägängign Bewegung 9-1“ka soÉaßzYZiii-ii' schwach“ “1111174“ Waaxe zu 64-65 Rehn„ m:“:kktsthkk Zl! "' .. ' ""ck ""IT-: mn . - Von Roggen kamen m !oeo eme Umsasg vor, "?ck“" “ ähnung verdienen. Vor dem Baume sieht man manche „truge- d“ "' Eno verkaufen möchte, es fehlt aber an Kaufern
winter“ Ladung, die man gern ' “ sbéondere Bei solchen " ' u den esorderten Preisen. 11911) in ] . ZTFMRseanseöm stchg die Inhaber genbtbtgt, entweder unter der Hand
““ bis ur rühjahrslieferung damit zu spekultren. FF:?)„BITFYFF 4§é45 Rthik. nZch Qualität gefoxdeit. Gedarrter Nb?- en bleibt zu 39 Rthlr. schwer zu “verweithcn. Aus Lieferung zuni Fru- jahr ist bei fallenden Preisen zixmlich viel gehandelt worbcn. Die meist stauen Berichte von den Außenmarkten, konkumrxnde Anerbietungcii, „wohl aber noch mkhr die Furcht vor Ueberfahrung uriiekes-Marktes bei wieder- hergestellter Schifffahrt hatten bie Eigner sebr aygsilich gemacht, deurch vie Preise gcworsen wurden. Dies er:."eugte „lUZWlschen etWas mehr „stage, anscheinend fiir Deckungen und demn'qchsi e_1n_e kleine Bxfferung, die abxr nicht lange anhielt. Zu der ersten Halfte diem Woche [| Mehreres, bis auf 41!, Rthlr. pr. 82pfd. und 42 Rthlr, vr. 84p1d. zuriick, umgegangen. Gestern wurde bis 427; Rthlr. pr. 82pfd. bewilligt, heute dagegen war schon wieder bei matter Frage 42 Ntylr. gefordert und nur einzeln 41“,- Rthlr. pr.
82pfd. geboten. _ Gerste ohne Umsatz und Aenderung, qr. 40-41; 11, 88-37 Rtblr. Hafer wenig angestellk, behauptet sicb in [061- 411127-2'3 Rkhlk- Auf Lieferung pr. Friibiabr war der wie beim Roggen. . ' Zu 26 Nthlk. bcgebcn, erholte sich späirr der Markt ftichllch nm .";
H Rtblr. darunter wiirden Mehmet gcwxsen sein.
Erbsen [yeni]; hggch", _11och-_51)-_52 Nihil“. F111111- 46-48 Nihil“
Kleesaat ininter noch ohne (Hrschait, obglcich dir ]üngsicn engliscbcn Berichte, namentlich fiir rotbe, cine Befferung der Preise in Aiisficht str!- 1e'n. Gefordert wird fiir rothe 11-124 Ntbln, Mi]? 11-14 Nlhlr., nach Qiialime _ wamc'ti'kksaak 63-6 Mrd"-
Rapps schlt; W. Niibseii 77-72 Rthlr. nach Qualiiäiz Zom- mer-Riibsen 02-01 Riblr. Lcinsaamen 59-58 Riblr.
Zn Riibdl ist kcincBeWegung, und nur die wenigen Anstellnngcn er- halten dcn Marit, sonst isi cine durchgreifende Speciilation nicbt wahrzn- ncbmcn. Die“ Preise gehen bald etwas besser, bald schlechter, je nachdem dic Kiilte ;u- odrr abnimmt. Zn viescn Tagen bei strengem Frost zrigtcn sicb 11111“ einzelne Vci'kiinfcr mit erhöhten Forderungen; bcutc, bei etwas gc- 1inke„rcm Wcltkk, sind diese verkaufslustigcr, um so zuriickhaltcudcr dagegen die_31äiifer. JU loco macbt sich die Wanke etwas rar, weshalb noch 117],th11. geboten wird“, pr.ZUni-März 1175911910290!) “??,Rtblr.bez., *).)LQrNWril 11Z'-,“9-'_; Riblr., Aprix/"Miirz 1153-42, Ntblr. Brief n. bez., 113“ (Held; *))kai/"Jimi 11'7-5-1, Nihlr., JimikJiiii ohne Käufer“. Septembex/Tk- obir 11574“, Rtblr. Brief ll. bez, - Leinöl loco 11-103, MM., Zan.
Gang der Preise ungefiihr dersclbe, , Anfänglich Miébcnd und 481fd. 511 25"; Rcylr, 50pfk, , Rtl)lr. [ Häufige Fordemng war fiir 48psd. 26 Rthlk., 50pfd. 264, Rtblr,; zu etwa Z
240
1 911112, pt. Apn'l/Mai 11 Rthlr. Palmöl 13 Rtblr. 15? Nthhlr, Mohnöl 22 Mbit. Südsxetbran 92-4" Rthlr.
Spiritus gin _vor einigen Ta xn, in Folge auswartiger Verkaufs- Otdres und |arket 'ufnhr„1„n lbco is auf 18 Rtblr. zurück und wurde hiernach auch pr. Apn'l/Mai zn emem Falle zu 19 Rehlr. verkauft; seitdem hat fich wieder einige Fesitgkett eingestellt, und der Markt schloß heute loco wie pr. nächstx Woche, 18"; Mbit. bez; pr. Februar/Miirz und April in monatlichen Lieferungen 19'; Rihlr, bez.; April/"Mai 20'; Brief, 20 Geld, Znni/"Juli 21“; Br.
ck]: Bxeslmx, 29. Jan. Weizen war heute wieder sehr stark offe- rirt und ersuhr aufs neue eine Preis-Ermäßigung; weißer 62, 67 bis 72 Sgr., gelber 60, 65 bis 70 Sgr.
Roggen ging bei guter Zufnhr und nachdem das König!. Proviant- AmxddaxoKéufenbeingfefterhat, laufB48, 52 bis 56 Sgr. zurück, 60 Wspl. des . «gr. e . t. er e. a n o' u liéern . “rü “a r 84 d. 46Rthlr.Br. z schs hhiz 1,1501; pf
Gerste 43, 48 bis 52 Sgr.
Hafer 26. 28“; bis “30"? S r.
10.) Ctr. feine schles. rothe «am 113; Nthlr. bez.
Spiritns heute sehr still, [01:0 9-45 Rthlr. bez., blieb dazu zu haben. Auch auf Lieferung wenig Geschäft, Mai und Juni 101; Br., Mai bis inkl, August 10“; Mtblr. bei.
Zink ab Gleiwiß 5'; Nthlr. bez., do. p. 1111. Febr. 53- Rtblr. ber,.
W ollbericht. Der Umsay in dieser Woche war nur bcschtänii, in- dem ei- fich nur auf ca. 250 Ctr. belief, Der in unserem lesten Berichte «13 bier anwesend gemelrete Großhändler aus Esscn kaufte Mcbrcrcs von scblcfixchen Jammwollen ; ca. 85 Rtblr. und Ausschß :. ca. 42 bis 50 Rthlr. Anycibem ein hiesiger Commisfionair ca. 60 Ctr. (Herbcrwollc ; 45 bis 47 Rtblr. - Gestern kaufte ein schief. Fabrikant noch 40 Ctr. polnische Wollc „1 57 Rtblr.
Jm Kontrakt-Geschäit ist es noch immcr rubig.
Börse. Oesterreichische Banknoten 1023; Brf. Staatssckmldscheine 917. (H. 92 Bis. Schles. Pfandbriefe 1.111. ck. 9055215, dito 1.70. ]1. 4proz. 10057Z Br., dito kapkoz. 92“; Bk. Artie". Lbcrscblcsisclx 1.01. 11, 10.53; Brf. 103153118, dito [.in 11. 983 Bis. Breslmi-ZchweidniH-Frcibur- qer 99); (H. Nicbcrscblesiscb-Märkische 857; G, Köln-Mindener 913, (33. Neiffe-Bricger 49 Br. Kmkan-Obcrschles. 61 bez. n. (55. Jricdrich-Wil- hclnis-Nordbahn 5195 U. “7; bcz. n. Br.
Hanföl
Ö Hamburg, 28. "Jan. Ein nngcmein starkcr Konflux von Aner- bictungcn, wie dir anhaltend slaiten Vcricbte vom Auslande, haben anf un- sere (Hetmidcprrisc einen bedeutenden Druck gcänsiert. Ungeachtet ker Hoff- nung, daß spiiterbin England, Belgien und Frankreiii) durcb Bczirbimgcn neues chen hervorrufen werdcn, so ist vorläufig doch nur ein ferneres
Wcick)cit der Preise zii erwarten, da augenblicklicb die Anzahl der Käufer
mit 1er ker Anerbietnngen in kcincm Verhältniß stehen.
Allgemeiner
Oeffentlichcs Aufgebot eingetragener Po- _] [1088] steiiiind Verlorcncr Dokumente. Ani dem im Ncustcttinicbcn Kreise belcgcnen Ritter-
Bckanntmachungcn.
[1121] Abcrtiisemcnt.
Weizen bedingt in loco 130pfd. mecklmb. u. o . 30-135 1 lr. Tour., und" auf Lief. pr. Frühjahr wird 133pfd. bkauhnsYw.1zu 140 IBM„ 184pfd. mark. zu 144 Rthlr. Ct., 132pfd. magdeb. zu 140 Mbit. C1. und 132pfd. wghrener zu" 138 Rthlr. Ct pr. Last ziemlich dringend angeboten. Ab answatts beschrankte sich der Umsas auf 50 Last iIIpfd. ab Rostock 511-106 Rthlr. Bco., 132pfd, ab Rostock blieb zu 107 Rihlr., 1:22pid. ab WiSmar zu 1013 Rthlr. Pro., 132pfd. ab Pommern zu 108- 110 Nthlr. Bco. und 130psd. ab Danemark zu 104 Rthlr. Beo. vergebens angeboten, und würden nur zu 102-103 Rthlr. Bro. Käufer da gewesen sein.
Roggen in 10», russ. 114/115pfd. mit 83-84 Rthlr, C1. und niexklxnb. 128/“261'11. nut 90-93 Rtl)lr..Ct. pr. Last langsam bezahlt, pr. Frubxahr bleibt_121-122/3pfd. ab Dänemark in 02-61 Rthlr. Bco. pr. Last, 125/26psd. ab Mecklenburg zu 68-69 Rtblr. Bro, und 119/20psd. ab Königsberg zu 68 Mchlr. Beo. pr. Lust am Markt.
Gerste, ]01'1), 103/8pid. Saal- und mecklcnb.nomincll83-86 Rthlr. Ct. Ab Dänemark wurden für Belgien pr. J-riihj. 6000 Tonnen gekauft und zwar 111/12pfd. ab käu. Inseln zu 51-52 Rtblr. Bey„ 111/12pr ab Jütland zu 49 Ntblr. Bco. pr. Last. Zu dieitn Preisen blieb reichlick, angeboten; 6x Gerste bedanq 104/5pr ab Seeland 50 Nehlr. Beo. nnr» 1021/31111. ab Jütland 46 Rthlr. Bco. pr. Last.
Hafer ab Dänemark pr. Jrübj. 80/82pfv. zu 38-39 Ntblr. Bes., 85/86pfd. ab der Ems zu 45 Rtblr. Beo. nnd 74/75psd. ab “der Zahde zu 37 Mtblr. Bro. pr. Last zu haben.
Buchweizen wnrde nur ab Ostküste 11.'_/“14vfk. zu 64-07 Riblr.
Bco. angeboten, während fiir 116pfd. ab der Wcftiiiste 311 69-70 Ntblr. :
Bro. Kauflust ist. Erbsen ab Dänemark 75 Nthlr, Mo., ab Mecklenb. 78 Nihil. Bro. nominell. _ Johnen ab Wcsiiüste und Zahvc 74-70 Rtblr. Beo. pr, Last no- mme . Napvsaat ab Ostküste Tän. auf 110 Nihlr. VW., ab hann, Elbe ails 135 Riblr. Mo. pr. Last gehalten und ohne Nachfrage.
)( Paris, 27. Jan. Tie Staatspapicre zeigten anch briite eine große “Festigkeit an der Börse, und d1c*Schlllßcoltk]-rjsljld merklich bbbcr als die gcsirigen. Gegen Enke der Börse war ncncrvmgs das (xierucbt ver- breitet, die Bank von Frankreich kaufe abermals Renten, und diese Gc- riicbte, nebst dem starken Dcconvcrt, das anf dcm Pl_m;c„ vorhanden ist, gab der Zprozentigen Rente eine große Fcstigkcix. Bei Crbnming kchörse war der Cours derselben 74.15, worauf er [ich aiif 74.25 bob; dann ging er wieder bis 74.05 zuriick, stieg abcr bald wiedcr bis auf 74 „35, mit welcben Course sic schloß, also um ;4-0 Cts. bölxcr «[I gcstcrn, T1“? ;")prozcntigc scbloß mit 116,50, nm 35 Cts. höher als gcstcrn, das nciic Ansehen mit 75.30, um 20 (Frs. höher als gcsicrn. Auch die Course dcr Eiscnbalm-Actien zeigten große Festigkeit, ohne besondere Verändeiungcn zu erleiden.
Anzeiger.
ber Pariiknlar-Klagen, alle diejenigen, wclche an die Wittwc Tamms; und dcrenVcrmbgen aus irgend einem Ncchtögrundc Forderungen und Ansprüche zu babenvcr-
die ausgescbricbcncn 61cm zcbn Proxent Ziebsi dei'veia Wilkien Cviwcntionalsikafc von 2 Tblr. sur [fkk A(Ue spätestens bis 311111 26. Februar (*. entweder
* Das dcm Prciiiier-Liciiteimni nnd Giitsbcsiycr Carl (351111119 Ainadeus Ncinbold Bartholdi qebörigc, im Arnswalke1ckcn Kreiic bclcgciic Rittergiiikiiolybrcf ncbst L_"cm Vorivcrke Neiiflicsx, von der “.]iciimärkischen Ritter- 1chas1s-Tircctiou abxcscbätzi aiif
71,857 * blk. 26 Sgr. 9]; Pf.,
soll am achten Jitli1848,Vormitt. 10 Uhr, vor dcm Tepiikirten, Obcr-Lmidcsgcricbts-Affcffor Thiem, an hiesiger“ Gerichtsstclle öffentlich vcrkaitft werdcn.
Ter ncncsic vaotbckekjschli" und ric Taxe sind in 10111177 Registratur cinznscbrn,
Tie Kaiisbcdingimgmi Wirken im Tcrminc bekannt gemacht wrrbcn.
311111110111 «1. D., den 9. November 1817.
Königl. Picnß. Obrr-Landcögcricht.
[907] Subhasiations-Patcnt wegen des Gittes Loschwis.
„LZiir Stibhasiation des im LiegniHrrKreise bclcgcncn, nacb dcr landschaftlichchakc auf 28,154 Thlr. 11 Sgr. 4 Pf. abgeschätztcn Gutes Leschwiß ist ein Birkimqs- Termin aiif dcn *
19. April1818, Vormittags 1111hr, “11101131 Worren.
BLW- imb za'»)liingsfäbigc .Kanflnfiigc Werden daher vochlaken, in diesem Termine vor dem ernannten Tc- YUUUJY, Ober-Landcsgcrickvtsratl) Amcckc, auf dem bie- UZMJCMW enchdcr in Person oder durch gehörig in- forimrtc "ZW Weßlich lcgitimirtc €*)?anda1aricii sich ein- ;RUÖM- 11)“ Webbie abzugiben und dcmnächst danu- WTF?: cinaxen ZUUÜ' nnd Bestbictcnden zii gewärtigen. sonderen» KKW? neueste Hypothefcnschcin und die be- lichcn “2111116th MJWJen ioinien wiihrend der gewöhn- ben werdesn. M in der biengen Registratur eingese-
Zu die em Termine wcrde ' " *
Nacfeschen Ekbeti' ober deren"Ixileccbésziiiitcjbxiotilcchkxthxx
"111,11“. ]]]. dit). 7. cmgctraIenen 1130 TUK" gd] d
BMX“ deELKZÜÖt-l TAMM “&?kdinand voii“Kibck)ch Koik
ZLFUYM [sen „)a sori unbefanm ist, hiexdnrck) vor-
Glogan, den 81. Angus 1847,
Königliches Obcr-Landcsgerichi, [„
Sena. v, Forckenbeä. !
gut 'Ti'abcbn ncbsi VoerkGriiubiichc sind in der drit- tcn Rubrik folgende Posten:
Nr. 1. Tanscnd "Thaler Ehegcldcr und vierhundert
Tbalcr Pampbciealgclder aus der Ehestistung vom 15. August "17:18 bcnnbgc Dekrets vom 11. Dc- zember kkff- Jahres für Maria Erdnmtl) v.Vemke, geborene v. Bandcmcr,
Nr. :13. 141 Thlr. ie) (Hr. ('.-Z']; Pf, fiir Elisabeth
Sophia Clara v.chkr, und
Nr. 31). 2102 Thlr. 19 (531. Z,;- Pf. fiir Katharina Luise v. Lcmke ans dcm “Iltiscinandkrskxzmtgs-Vrr- gleitb vom 1. März 1771 vermbgc Verfiigung vom 0. Mai 1772.
Nr. 4. Ein “Darlehn von 520 Tbalcrn Cbiirant, zu 4', Pioicnt ;insbar imb balbjäbrigcr Kündigung Zablbnr, [aut Schiildvcrsihreibimg vom 12. Juni 1788 von dem .Hanptmann Call Hadriaiib.Le1nke mts dem bormnndschaftlichcn Dcvosititm dcs Kb- nigl. Amts Nenstcttin fiir dcn Minoienncn Carl “Friedrich Kiisicr angclichen, 1.110 Verfiigimg vom “."/sien deff. *))kts. u, J.
cingctmgen.
Nach dcr Vehmiptimg der gcgcnwäriigen Besißerin, Freifmn v. Stechow, gebbicnrit Gräfin Herzberg, find die benannten Posten bczablt, bcglanbie Quittungen der letzten Inhaber bdcr ihrer Rcch1snacbfolgcr nicht zu be- schaffcn und die betreffenden Dokumente selbst verloren gegangen. Es werdcn dabei alle diejenigen, welche cm die bczcichnctcn Posten oder die dariibrr ausgestellten Dokumcnte «ils Eigcnthiimer, dercn Erben oder Nati)- folger, Ccsfioimrien, Pfand- oder Bricfinhabcr, oder aus irgend Welchem Rechtstitel, Ansprüche zu haben Vermei- nen, zu dem auf
den 11. Miirz 1848, Vormittags 11 Uhr, in unserem Geschäftslokalc anberanmten Termine hier- mit vorgeladen, um ihre ctrvanigen Ansprüche anzu- melden.
Tic Ausbleibcndcn haben 311 erwarten, daß fie mit ihren Anforderungen an die bezeichneten Postcn und Dokumente Werden anögcschlossen und. die Posten im prbthckenbuche von Trabcbn und (Oriinbiiche ohne Beibringung der fiir ungültig zncrklärendcn Dokumente werden gelöscht wrrdcn.
Cbslin, den 1. November 1847.
Königliches Obcr-Landesgerichi.
Erster Senat.
M..“
[656] 4 E 13 i ! 1 a 1
Die unbekannten Erben dcs am 10. Januar 1831)"; Skizelno verstorbenen Adalbert Stankowski 1033 (Ziel- dzynski, dessen Nachlaß in einem JIepofital-Besicim):Wn circa 270 Thlr. besteht, werdcn aufgcsordcrt, [ich W oder spätestens im Termine
den 5. April1848
beim unterzeichneten Gericht zu melden und ihreNcch1e nach uwcisen, widrigensalls ihre Präilufion erfolgen und der achlaß dem fich Meldcnden oder, Wenn Niemand fick) meldet, dcm Königlichen Fiskus zur freien Dispo- sition verabfolgt werden wird, so daß der etwa später sich meldende gleich nahe oder nähere Erbe alle inzwi- schen vorgekommcnen Disyofitionen anerkennen und sich lediglich mit dem, was alsdann noch von der Erbschaft Vorhanden isi, begnügen muß.
Inowraclaw, den 11. Juni 1847.
Königl. Land- und Stadtgericht.
i 1 a t i o n. . Uiusnxjni 514k06550k'1Uö/16 KÜ'oxcchba 51311k0W5k1s-50 1051-19] (*;1611127115k1830 änia 10 Z1)'c7.niz 18:59 A HU'QOlljis ziimriegc) kliZkeßaé w (ikpozycic 211.1](111- [K_cu 512 911105131080 011010 270 1717116“- «)'-1051, "“NRW 31? Fb) [„ckck-47.0] !ub najpc-Änicj !? termiuis K m] „ ( "161“?31111746111111'848k. . UÄFWUJTJFPM" ;Z-"Zäms '512 2Z105111, ] 81700: kraMo "71515101 „:* " 81172 “'“/mx": [)kxecnyn)?" [cb ["",-: 111796 nic !*"ile'UTLDsläiotsc.2Z14114-1cem-1' 511; lui) ]cscli nike „(.sz “77413114: FC.;k'YÉ, [“HD-111171, nach-[US (!)-5x")- bli2517 Zäkk-TIZQ!" LLKW, 1an 17. ((»-"ne bit.?!“ 1111) Mäxxslkis [)ÜßkLTzniijbe 511,5 110111910 [1037110] 11410511 ; 1er" konlcnwx-«zé ä_n-151„Y110ne (1)*5[)0:)'1-71: [)x-)':natx
.. l“ muzi . * . ; y0x03s-1105c1 Buztzni? ; 1:0 «' ten 12.713 ]czxcxs
n-dWracinx-x- 1111171 11 ();.ekoygz 1847|-
](röi. ['kiuki 83:11 Zivmxkn-Uigxzkß
[899] Nothwendi er Verkauf. FzßdéeexchÉikcFlXerljs?“ LT? 21. ((?-September 1847. . meterxoe ilk ueörie m der Dresdnerstraßc Nr. 95 W 96ckbrelzcge41e§z ihm Hgy; TT:?YZÜFHHYUMZY LoUisenftadt Band 6. Nr. 432. in ' ' -- Thlr. 21 S r. 6 Ps-- ,soKenchtltch abgeschast zu 6147
am 5, ai 1848, Vormittags 11 Uhr,
an der Gerichtsstelle subhastirt we d pothekenschein find in der Registrarmern'ein
[85Bbx f [) kf () CA] 3 '" ..
mus des au den ntrag der Witiw
geb. Venzmei, friiher Y Regentin, jest hiekielesJMYFF geleiteten Diskussions- erfahrens und zur Ermitielung des Schuldenstandes derselben Werden,
Take und Hy- zusehen.
“Wk Sisiirung
meinen sollten, hiermit geladen, solche in einem der auf dcn 151cn n. 29sten 1. Pk. und den14. März 1). J., jcdeSmal Morgens 10 Uhr, angescytcn Liquidaiimis-Tciminc vor dem Stadtgericht hiersclbst speziell Und unter Vorlcgimg dcr ctjva vor- handenen Dokumente anzumelden, auch die prcitcndiktcn Vorzugsrcchtc an- und aiisznsiibken, bci Vcrmcidung dk!" ['n tt'kmj'kj-x de'" 28. 9721113 d, I., gleichfalls Morgcns 10 Uhr, zu verhängcnden Präklusion, wobei den auswärtigen .Meditbrcn zugleich anfgegebcn wird, hicksc'ibß [1700012110105 311 bestellen, 00 5111) ])küt'jl]t]1* (710, da]; die nicht vertretenen Kreditoren iiberall an die ordnitngsmäßigcn Bcschliiffc der Mehrheit der hiesigen oder hierselbsi vertretenen Kreditoren werdcn gcbitndcn werdcn. ]).111111) Greifswald, den 22. Zammr 1848. Direktor und Asscfforcs dcs Stadtgerichts. (1... 8.) !).-. Teßmann.
Nicdirschlkfisch - Märkische 112“ “1 Eisenbahn.
Die vom Staate garantirtcn (Kkaozcntigcn Coupons nnd die Dividendenscbeine „n den Stamm-Acticn dcr Nickerscblcsiscb-'))käi“iisc?)cn Ci- [cnbahn-Gesellschast werdcn fiir dcn zehnjährigen Zeit- raum vom 1. Janiiar 1848 bis Ende 1857 vom 15. Februar bis 15.April1848, mit Ansnabme der Sonn- und Festtage, in den Vormittagsstun- den von 9 bis 1111", bei der Hauptkasse auf dem hiesigen Bahnhofe der Gesellschaft 6th- gegeben.
Die Actien sind zu dem Zwecke mit zwei von dem Inhaber derselben 11111crschricbcnen und mit Angabe sei- ner Wohnnng vrrschencn, nach der Reihenfolge der Numniern geordneten Verzeichnise", wozu Formulare schon vom 3. Januar 1848 ab sowohl in obengenann- ter Hallpikaffc, als bei dcr Tageskaffc in Breslau 1111- entgeltlicl) in Empfang zu nehmen sind, cinznrcichcn, das eine Exemplar des Vcrzcichniffcs bleibt bei dcn Acticn, während das andere, Seitens der Haitptkaffe abgestempelt, als Bescheinigung über die geschehene Ein- liefcrimg znriickgcgeben wird. Gegen Rückgabe dieses zweiten Verzeichniffes nnd Quittung iiber den Empfang der Actien nebst Coupons nnd Dividcndenscheinen fin- det dercn Anshiiiidigimg 8 Tage nach der Einliefe- rung statt.
Berlin, den 21. Dezember 1847.
, DieDircction der Niederschlefisch-Märkischen Eisenbahn-Gcscllschafi.
MagdkburgÄLittliibcrgesckM
Etiknbalm.
Auf folgende Quit- timqsbogcn unserer Ge- sellschaft ist die durch die Bekanntmachung vom 10. Dezember v. F. ausge-
-' schriebene 61e Actien- *rate von 10 pCt. bis um festgesetzten Schluß- Termine, den 15ten d. M.,
* nichtgczahltwordcn:
Nr, 634. 736. 746. 789. 966. 1473. 1537. 1610.
1628. 1629. 1653. 1686. “.)-479. 2560. 2742.
2888. 4130. 4203. 42-11. 4498. 4575, 4669.
4670. 4736.
Wir fordern deshalb die bcireffendcn Herren Actio- naire in Gcmäßheit des §. 14. des ((in-31. Januar ». I.“ bestätigten Statuts hiermtt anderweit auf,
] =!!- .,"
bei unserer hiesigen Hauptkassc, Sckiiffeisimßc Nr. 1/2,
öder („ej Hcrrn S. Herz in Berlin, Dorotheenstraße
Nr, 1, in den Vormittagsstundcn von 9 bis 1211121,
0113113947711, „ _ „ „
Widriqcnsalls die bereits geleisteten funfNatciizahlimgcy als scrfaUcn, die durch die friiheren Zablnngen und kli! Ursprünglichcn Zeichnungen dcn Actionaireu gcgebencn ?lnrechic anf den Empfang von Acticn fiir crlosckwn er- klärt und die ertheilicn Quittnngsbogcu werdcn annul- liri Werden.
'))kagdcburg, dcn 20. Januar 1818.
Direktorium dcr Magdcburg-Wittenbcrgeschen Eisenbahn-Gcscllschaft. (gez.) Harte, Stcllvcrtrctcr des Vorsixzendcn. [68]
Die nacb §. 28. ch Statuts vom 20. Mai 1845 angrordnctc (Hencral-Vcrsammlung der Wriczcu-Frevcn- walker Cbanffcr-Gcscllschast ist auf Mittwoch den 16. Februar 1. “J., Vormi11agö
1011hr, auf dem Nathhanse zu Wriezen anberaumt, wozu wir die Herren Actionairc ganz ergr- benst einladen.
(Zöleicbzcitig bcmerkcn wir, das: die mit den kaffcnmä- [Ligen Belägen Verschcne, in palm-l.) gcpriifte Rechnung fiir das Vcrwalmngs-Jabr 1847, vom ;;.Fcbrimr d. J. ab, ziir Einsicht ciiics [ccrn dcr Herranctionaire brim Nciidanten dcr (Löcscliiiixaft [*crcit liegen wird.
Wriezen, dcn !. Jcbixmr 1848.
“D a s C o m i 1 6 der Wriezen-JreycnwaWcr Chauffee-GcseUschaft.
[88] Ediktal-Ladnng. JuSacheu, bie Knratcl fiir den abwrscndrn Johann Georg Friedrich Wilhelm Schäffxr ans Herzberg bctrcf- fend, wird der genannte Schäffer, geboren am 15. September 1775, uachbem von ihm seit 1795, wo er als dcrmaLigcr HanUOVcrscbcr Soldat aus dem Hoöpi- tale zn Leydcn berichivnndt'n, cine ivcitcrc Kunde hier nicht cingcgangcn isi, hierdurch aufgefordert, sich binnen 3 Monaten allhicr zu melden, widrigcnfakls derselbe fiir tobt erklärt und iiber dessen hier vorhandcncs Vermbgcn den Rechten gemäß Writer verfügt Werden soil. *,
Zugleich werden alle diejenigen, Welche irgenduCrb- Ansprüche an den gedachtcn Nachlaß machen zu kommi: vermeinen sollten, zu deren Anmeldung innerhalb glei- cher Frist unter der Verwarnung hierdurch aufgefordert, das; sonst das 21“. Sck)äffersche Vermögen den bekannten nächsten Intesiat-Erbcn ansgcfolgt werden soll.
Herzberg, den 12. Januar 1848.
Königlich Hannoversches Amt. ». Goering.
[51] Freiwilliger Verkauf. '
Die unterzeichneten Besißer dcs Rincrgutcs Mittel- Kupper, Kkkis Sagan, in Nicderschleficii, eine halbe Meile von der Nicderscblefischen Zweig-Enenbahn bleic- gen und ein Areal von ca. 14265))korgen Acker, Wien“, Forsi ic. enthaltend, mi1Torfs11cl), Jagd- und F0chc- rei-Gerechtigkeit, beabfichtigen daffelbe wegen Außenma- dersevung aus freier Hand zu berkaufcn iind haben zur Entgegennahme von Geboten emen, Termin auf
den 14. April1848, Vormittags 10_Uhr, im herrschaftlichen Wohngebäude zu Mittel-Kupper qu- gescvt, zu Welchem Kanflusttge mit dem Bemerken em- eladcn Werden, daß nähere Auskunft iiber das Gut, o wie die Kausbedinqungen, von den Besiyern, dem Herrn Justitiarius Scbwarzex in Sagan und dem Herr_n Zustizkommissar Bindewald m Eisleben, auf portofreie Anfragen ertheilt werdcn.
Mittel-Küpper, im Februar 1848.
Louis und Reinhold Priever.
Das Abonnement beträgt 2 Rtblr. für '; Jahr. 4 Rtylr. : ZJahr. 8 Rthlr. : ] „ahr. in allen Theilen der Monarchie obne prcis:Erhöbung. Bci einzelnen Kummern wird der Bogen mit 2"; Sgr. berechnet.
Allgemeine
Preußisch? Zeitung.
FZR.
I n 1) a 1 t.
Amtlicher Theil. _ „ „_ „ ,
Ständisthe Angelegenheiten. Neunte Sikung dstercinig- ten ständischen Ausschusses am 28. Januar: Fortsetzung der Verhandlungen über den Entwurf des Strafgcseybuchs. Die §§. 69 und 70, die Zurücknahme des Antrags auf Bestrafung und die Berech- tiqung Minderjähriger zu dem Antrage aufdieselbe, werdcn angenommen. - Tit. 7, §§. 71 und 72: Bestrafung mcbrerer zusammentrxffcndcn Vz:- brechen“, angenommen. - Eben so die §§.73 und 74, etwaige Veschran- kung dieser Bestrafung betreffend; und die §§. 75, 76, 77, 78 und 79, binKMUä» kes Rückfalls und der Bestrafung dcffelben. - Gutachten der Abtheilung iiber die Dreitheilung strafbarer Handlungen und Beratbimg desselben; ein Tbcil der von der Regierung in Betreff dicses Gegenstan- des gemachten Propositionen wird angenommen und kann dic weitere Verhandlung kariiber bis zur nächsten SiHimg vertagt.
Beilagen.
Zlmliirbcr Theil.
Se. YNajcstät dcr 3791118471001 Wicrqnäbiqsi qcrubt:
Tem (311999973999 [7911114101 Tbcrßen „71 1.1 811119 der Kavallc- ric, Grafs" Karl NY" SchlW-anßnnf von (Bbcry, zn Schliß, im Großherzogkhnm Hessen, “" 'U-Jobannitci-O[bmi ;u Verleihen.
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Ihre Königl. Hoheit dle PUMciiin von Preußen isl "Ack
Weimar abgereist. '
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Dcr Königliche Hof [Mt WWU" 1111“ Jbie Hoheit dic Vcrwittx
wete Herzogin von Anhalt-CMbcn die Trauer auf drei
Tage an., R Bcrlin, den 31. Januar 1848. * „ , TU Wöl-Ceicmomenmetstcr
(5,5er Pourialeö-
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Ständisthe Rngrlcgcnhcitcn.
Neunte Sißung des Vereinigten ständischen Aiii[chusies. (28. Januar.)
T*ie Siyiixig beginnt gcgen YU Uhr mit Vcrieinng des Pro- tokoUs iiber die [61318 Sitzung und unter Vorsiß des Marschalls, Fürsten Zu Solms. Als Secretairc funqircn bi? *.)lb.icordnetcn Tiet- bold und Dittrikl). ' *
Abgeorcn. Sporlmg: Nur in Bezug auf dcn 111311113111th war der Beschluß 1111 Protbkoll nichi ganz richtig angegeben. Der bloße ZUM" des WWW 1Uchk Wäre nicht hinrcisbknd. Es ist iiber die nmkßxiklld' BLÜWUUUI Abgestimmt. Tic Fassung wurde bei Seite gelanen. ,
Marschall: Wynn weiter [keine Bemerkunq erfolgt, so ist das Protokoll für getiehnngt JU erklären. TZir koinmmi zu]- Bcrathung des 35. 69.
Refcrcnt Naumann (liesi vor):
„§. 09.
Der Antrag auf Bcsirafmig kann nicht wieder zuxjickgciwmmcn werdcn, sobald die gerichtliche Untersuchung eröffnet worbcn ist.“
Gegen diesen Paragraphen ist nich1s erinnert; indcffcn ist doch zu bemerken, daß bci einzelnen Verbrechen, welche nur auf Antrag bc- siraft werden sollen, Ausnahmen von dieser Vorschrift stattfindk", iia- mcntlich bci dcn anuricn, wo nach H. 199 der Antrag anf Bystrafnng bis zur Vollstreckung der Strafe zurückgenommen werden kann. Jin Goncrcilen wiirde also der Paragraph beizubehalten sein, weil die Riicksichicn, welche überhaupt das Einschreiten ck 0011-10 gebieten, wegfallen, sobald der Antrag einmal gemacht ivordcn ift; |ck habe also kein Bedenken gegen die Annahme des Paraqrapbkn-
Korrcfcrcnt Freiherr von UTx'lins: Wenn “ich ,aus Griinden, welchc iibki'haupt das Wiser! dcs Strafreckts betreffen, bci friibcren Paragraphen darauf angetragcn hübc, da sie wegfallkll möchten, so möchte ich hier den Antrag stellßn, daß dem Paragraphen eme grö- ßere Ausdehnung gegeben wexdc, indem hier, wie auch vom Herrn Refcrenicn erwähnt wurd'e, eine Regel ausgesprochen wird, von der zu beklagen ist, daß ihr 1111 » 199 eine bcdcntcnde ?lusnahmc gcge- bcn worden isi, indem dort gesagt worden ist, daß bis zu Anfang der Vollstreckung bes Erkenntniffcs der Antrag zuriickgenommcn meiden kann. Jch enthalte mich jedoch, hierin cht einen bestimmten Antrag zu machen, sondern ich Werde ihn erst bei §. 199 stellen können und werde mich hier auf dicse einfache Bemerkung beschränken.
Abgeorbn, Wodiczka: Wenn der Antrag auf Bcfirafung ge- scßlich in den Willen und bie Willkür dcs Bcieidigten gesellt wird, so will es mir konsequent erscheinen, daß man auch die Zurücknahme des Antrages zu jeder Zeit gestatten muß, nicht blos bei anurien §, 199 und bei leichten Körperverleyimgen §. 246. Es scheint, daß man die Bestimmung der gedachten Paragraphen auch z.B. auf den einfachen Hausdicbsiahl anwenden könne. Wenn z. B. ein Hauswaier im ersten Unwillen auf Untersuchung eines Dicnstbotcn anirägt, [o müßte die Untersuchung niedergeschlagen werden, sobald er sich iibcr- zeugt, daß Verzeihung angemeffcuer sei; wenigstens begreife ich nicht, warum die Verzeihung hier nicht Pla]; greifen soll.
Regierungs-Kommissar Bischoff : Es wiirde bedenklich sein, die Zurücknahme des Antrages bis zum Anfang der Vollstreckung des Urtheils auch bei schweren Verbrechen eintreten zu lassen; in Anse- hung der leichten Körperverleßungen und Mißhandlungen ist im §. 246 dasselbe, wie für die anurien, bestimmt. Der §. 26 stimmt überein mit dem bestehenden Recht: wenn wegen Hausdiebstahls die Uniersuchuyg einmal eröffnet worden ist, kann sie nach dem in den alten Provinzen bestehenden Rechte nicht wieder zurückgenommen werden.
Berlin, Mittwoch den L"" Februar
Marschall: Der Korreferent hat einen bestimmten Antrag nicht gcsicllt, und es ist dahi'r nur zu crmittelit, ob der „von dem ?l'oge- Ordneten vonWoriczka gestellte Antrag die erforderliche Unterstußang
findet? , (Es geschieht.) (Zr hat 111" gefunden.
Abgeorkn. Grabow: Es ist iin H. 69 gesagt worden, daß der Antrag auf Bestrafung nicht Wredex zuriickgeiiommen- werdrn könnt', sobald die gerichtliche Untersuchuitg einmal eröffnet sei. Ich habe aber gegcn den Ausdruck „gerichtliche Untersuchung“ c111Bcdcn- ken, wenn icbglcich gegen den Paraqrap-hcn, nicht zii _sprecheu gc- denke. Ich setze niimlich voraus, daß wir diesen Krimmalz Gescß- Entwurf zugleich mit der neuen Kriminal.-Prozeß-Ordnuug ins Leben treten scben werden; dann scheint es mn“ aber unbedenklich zu sein, daß der Antrag auf Bestrafung nur zurückgenommen. werden dais, während die Voruntersuchnng beim StaatszAnwalt im Gange ',st' Ick laube also, daß der Ausdruck „gerichtliche Untersuchung“ 111th- scr Éczicbung zu weit gefaßt sein möchte, und würde daher imma];- geblich dafiir 'emchtcn, daß nur im Laufe der Untersuchung vvr dem Staats-Anwalt dcr ?liitra auf Bestrafung zuriickgepommen werben könnts. Ich wiederhole hierbei ausdrücklich, wie :ck, zuvxrsichtlich vorausseße, da]“; dieser S1mfrechts-EntWiirf nur 'zu gleicher Zeit mit dem neuen Prozeß-Verfahrcn publizirt werden wird. „
Justiz-Minister Ubdcn: Abgesehen davon, daß ich mich nicht “darauf einlaffen kann, dariiber eine Erklärung abzugebxn, ob das Strafgeseß mit der ?liisdchnung der Verordnung vbm 1/. Zult1846 iiber das Verfahren werde publizirt werden_, muß ich be.mer.ken, daß nach der angefiihrten Verordmmg die Eröffnung der gerichtlichcnUn- kkksllkhnng erst dann ci'solgt, wenn die Anklaae fiir bcgrunbct gefun- den worden ist. Etwas Anderes ist die Voruntersuchung. Der Staais-Anwalt bat zuvörderst zu ermitteln, ob ein Verbrechxn vor- gefallen und unter Welchen Umständen. Hiernach hat er [eme An- klage anzuferiigcn und auf Eröffnung der gerichtlichen UUtUsUÉ'UUI einzutragen.
Abgeordn. Grabow: In Bezug auf das, was der Herr Justiz- Miniilkr Ilsagt hat, erlaube ich mir die Erwicderung, daß, w_c_nn eine Privatperson vor dem Staatsanwalt einmal erscheint und erklart, sie wolle auf Untersuchung anfragen, es dann mit nicht mZer ge- rechtfertigt erscheint, wenn Vor Eröffnung und im Laufe dci" eroffnchn gerichtlichen Untersuchung von dieser Person der Antrag Wieder zuruck- genommen werden könnte. Sie hat daburcl), daß sie vor dem Anwalt erschien, die Intention doxumentirt, da[; sic das Verbrechen verfolgen wolle, und ich glaubs, daß man das Nicht des Antrages auf Bestra- fung so weit rcstringiren muß, als :ck beantmzé habe..
Justiz-Ministcr Ubch: Der Zeitpunkt der Eröffnung dci“ gx- richtlichcn Untci'suchniig _isi nack dem yenexchrfahrrn em ganz pm- zis bestinmibai'kr, wml [tc nur dann fnr erbffnet erachtet "werden kiinn, wenn die Anklage des Stqgts:Anwalts fiix begriindet ci'achtet wird, ski cs durkb 1111 (Zl'kkklkkkllki? M" Wlklügk-Kammcr oder, durch ["in-cn Bcftblns; [...s (3511011118, Nack) de_m aitkn Verfahren “It dci Z““? [310111 der Eröffnung iiicht [MMU [o formell hciYor. So 11911 bei Arrcstsaibkn oft nicht ein formlich Dcki'ki 'rrlamcn, sondern 11111 der Verhaftimq imd [ix_bcrgabe ker Sachcxan xtncn anmrentcn 1218" Un-
1111111111118 «15 crbnnet bctmchict. Wb nicht erbgftung statismdci, [.csMU-ßk dcr :)iichtci bagcYn, immer iibcr dic Einleitung aus die, an- gebrachte Tminnciatton. 5,81 bsm itruen Ykrfglscn aber- bksiimmt W„ wie bcmkrkt, der Termin schi“ genau, namlich wenn die "Linking?
dlö StaatsAnwalts fiir bkgriiiidct crkliiit worden isi.
?lbgeordn. Sperling: Lei“ Mr1?*-*,te,l)at. bis zur Eröffnung der 11111crs11chnng Zcit gemig, sein Bldiirsnis; cincr giscßltchcn Genug- tvmmg in Erwägung zu ziehen. Wenn e-r aber cll11111'11-D811 Antrag aiif Uiticrsuchimg gestellt bat, [(beim es 1110“ mit dcr Wiirdc des Ge- i'ichtcs nicht Verträglick), da]“: er ibn tvtcxcr [griicknebmcn und alle Vcrbandlungmr des („9170111th wilchc da]]eibc in Folge dxsscii vor- genommen hat, aufbcbc imd 1110011112101! mache.“ T_ghcr bn) ich [*ic- grn dcn Antrag des Herrn Nbgt'bidncten 11116 Schlepkii, dax; die ;))n- riicfnabmc des Antrages 11011) i!1 «iiiciii spiitereii Stadium des Pro- zcsscs, als der Entwurf besagt, statthaft senisoll. "
Marschall: Wir können 1100 zur Abstmimimg iibergehcn.
?lbgcordn. von Wcilxcr: 280111 170? 0,11le8, T81191'113, 111: dem vorliegenden Paragraphen 311 (.'-87111111 liegt, 111.111 gerichtet ,tst, daß dem Beschädigien dumb dic Strafvollstrccknng iiicht noch em nciics Uebel zugefügt Werke, [0 [1111011 es auch 1111erlqulich,“ daß es ihm überlassen bleibt", den Anita] znriickziinibincn,1111007010111 die Unter- sllchnng erst ergiebt, ob Peribncti dabei betbciligi [rnb, deren Bystra- fung ihm ein neues Uebel znfiigcn witsch ,.
Korrefercnt Freiherr von 117311119: 11.3 111 [shon gcsiern crwgbni worden, daß es sich bei diesem Anfrage „um ein ivcsentltches Prinzip der Kriminal-Politik handelt. Wiiikc cm derartiger Grundsatz bier Aufnahme finden, wie cr von rem gcehrten „Abgeordneten aus Schleü sien in Vorschlag qebrach1 worden ist, so wurde es gm Eiidc daran] binanskommen, das; das Kriminalrecht, weiches blos offentlichcs Recht ist, geradezu in Privatrecht vrrwanbclt WWW,- und ich'glaube doch, daß die Versammlung diesem Grundsaye keinen Bmfall schenken wird.
Abqeorbn. Wodicxka: Dieser _WlsiM möchte ich dock) wibcr- sprechen) Ich halte es in [“N“ ,xionftqixcnz. baß, Wenn man cmer Privatperson überläßt, einen Antrag anU]n1e1]nchnng3u sieUen, man ihr auch überlassen mnsz, den Antrag Wicbcr znruckzunebmen.
Marschall: Die Frage 114111111? dahin gßsteilt Werden, ob dem Auirage beigestimmt wird, [119-1101 dem Prtnztpe des Paragriiplxn nicht einverstanden zu erklären, [ic kann aber 1101), wenn es gcwunscht wird, bestimmter dahin formultri wcrdxn: „„S-oll beantragt Werben, daß die Zurücknahme des Antrags aus" gxrichtltchc Untersiichiing mich nach eröffne1cr Untersuchung noch 1110gltchblkckc?“ Die zrage ist wohl verstanden? '
(Ja, ja!) „ Diejeniézen, weche diesc- Frage bciaben, wurden das durch Auf- c en u er cnnen 2 en. _ _ _| h Die Frage isignicht bejaht, und es bleibt nun eine Frage auf den Antrag des Abgeordneten Grabbw zu siellen. ' Abgrordn. Grabow: Ich wurde das Gesch so formularen:
Ane po|:An|alten des Im und
Auslandes nehmen Bestellmig aiif
dieses Blatt an, fiir Berlin die
Expedition der Allgem. preuß. Zeitung:
Bcbren : Straße Nr. 57. Insertions :Gebübr für den Raum einer Zeile des Alls.
Anzeigers 2 Sgr.
** 1848;
Der Antrag iLUf Bestrafung kann nicht wieder zurückgenommen Wer- den, sobald derselbe vor dcm Staats-«Aiiwalt formirt worden.
UTarsckmU: Die Frage wiir'rc lauten: Soli beantragt joer- kcn, da]"; der Antrag auf Bestrafung „nicht mehr zurückgenommen Wer- den könne, sobald auf BefirafunZ bet dem Staat“: Anwalt angetra-
en i't'? g !Abgeoi'dn. .Lcnmann: Wiirbeii wir nichimkg'durcb iibcr etwas entscheiden, was von wesentlichem Einfliiß aui kiiii_itigeBeftininiungen [cin könnte, die uns erst bekatint gemacht werden [oUenk , 281: ent- scheiden iibcr ciwiis, was Wit", gcnqn genommen, 11011) nicht kennen, und können uns dabei leicht präjiikizirsn. Tas Y_ersahren, nach Wel- chem künftig geurtbcilt Werdet] sbil, 1111191111617" vorgelegt 111311111, wir miiffen die einzelnen Vorjchnstcn [Yumi konnen, (“ann Wtrb [ich erst ergeben, ob der Antrag bei dcm xtaats - Anwalt dcm gerichxlt- chen Verfabrcn"glcichgcsti§llr werdcn kbiiiic, und von “welchcin Schritie die Ziiliissigkcit eincr Zurücknahme" dcs Antrag?.) abbangig smn mu c. " T1?arscball: Es ist iiberhaupt noib nicbt die Jrggggcsielliyor- dcn, ob der Vbrs1blag dic Uiitckstiixzung vbn L-Miigliedern stndci; damits wiirde es 510111111]? ankbmmrn. Es isi 1111111 ge]chck_)en, es ist also aucb kcin 21111111“; 3111“ Jkagkstkllunq vorhanden, und Wir kommen zu §. 71). , che'rcnt 2711111101101 (11617 vor]: „I'. 70.
Der Vcrlctzic, 1118111161“ bereits das sechzehntc Lebensjahz zuriick- gelcgt hai, ist* selbstständig zu dcm Anfrage 011] Bestrafung bc- iecbtigi. „ , ,
So lange jedoch der Verletzte mmdcrxahrig _ist, ,hat auch der Vater oberdcr Vormund desselben, Ziiiabyiingig von der eigenen Befug- niß des Verleiztcn, das Recht, an] Bestrasimg anzntragen.“
Diese Bciiimmimg [(beim nur zu weit znßgeben. 'Wenn mqn annimmt, daß hiernach Kinder IW". sechzehii x_zabrcix die Befugmß iyaben [Men, vor Gericht selbstsißndig zu er1chcincn, ]clbst wide)“ den Witten ihrer Acliern nnd Vormundcr, [0 1111113311) bekennen, da[; das eine Erscheinung sein wiirbe, die mehr (1125 aunallenb engnni werden könnte. Ich glaube, daß, wenn man iiberhaupt dix estrafung des Verbrechcrs von dem Anfrage eincr brsiimmti'n Perwn, dcs Verch- 1cn, abhängig macht, dieses Recht des Vkrlestcii gcwxffcrmaßeii cin Privatrecht wird, und daß in solchem Falle kein Grund vbrliegen wiirde, von den Bestimmungen, welche das C-ioilrl-cbt in die1cr Bc- zichung iiber die Verfolgimg der Rechte eiithält, 131111: Ausiiabmc zu machen. Meines Erachtens wird daher die Bestimmung des §. 70 zu entbehren sein, und ich stelle das Amendcment, den § 70 zu streichen. “ ' ' „
ngicrungs-Komnnmar Blsleff: In einem früheren Entwurfs war bestimmt, das;, wriin de'r Vcrlcytc sich nbch untcr väterlicher (He- walt odcr Vormundskhaft bkfindc, nm" dm“ Vatcr odcr Vormund zu dem Antrag ans Brstmfniig berechtigt ski; man batte sick) also "den Grundsiiizrn dcs Cibilrcchts angcskhlosscn, , Jndcnen sind hauptsach- lich vom Krikgs - Ministerium Bcdcnksii hiergegcn e*rhobcnU-Word-cn; es ist angcfiibri, daß nach den _aiigememcn LandeMcscHßp ]qmmtliche SUÖÜ[tl1“1!-Öff1F1;*1'k obne [0111111111117 .kkö Alters 1111181"'Vi1-tlr[1chkx G9- walt stlhk"; cs bsstcls iii dic]cr_ Beziehung bctm Mtliiair cin ahnli- (bes Verhältniß, wir bei gewisjcn Kategoriccn von Cibil-Bcamtcn, die nicht 0116 dcr väicrliibcn Gewalt scheiden, Wenn sie rin solchcs Amt erlangen. Außerdem ist bcrvorgsbobbn worden, 'daß, viele Offi- ziere mit zuriickgclkgtcm 17tcn Jahix in die, Armcc eintrafen, so wie, das; virlc Unteroffiziere imd dcr größte Theil der gemeinkn Soldaten untcr 24 Zabrcn alt, also nock) nicht volljährig seien. Es ist dem- nach vom Kricgs-Ministcrium damits aufmerksamgcnmchiworkcn, daß in allen solchen Fällen eine gcricbtlichc Klage nicht wiirde eingeleitet werden können, Wenn nicht der Vater oder Vormund konsentirte, so daß beispielsweise ein im aktiven “Dienst stehender Prciiiicr-Liciiteiia_11t keine Jnjni'iciiklagc scibstüändig eiiilcitcn könne. In Riicksikbi dicstr Vcrbiiltniffc ist man von der friiheren Bestimmung abgegangen und bat demnächst auch weiter in Erwägngg gezogen, das; in Kriminal- sachen doch eine anberc Art der Auffanung durch die Natnr derTingc geboten sei, als in Civilsachcn. Nach znriickgcicgtcm “161611 Fabre soll nach dcm Systeme des Entwurfs die volle Miminal-Miindigkci1 eintrctcn, so daß derjenige, Welcher das 161€ Jahr zurückgelegt bat, sciiierscits, wcnn cr ein Verbrechen begangen hat, mit der vollen Strafe belegt wird. Wenn das auf der eincn Seite stattfindet, so darf man auch andererseits [cin Recht nicht 311 schr beschränken, imb deshalb ist im H. 70 des Entwurfs das Lebensalter der vollen Kri- minachiindigkcit aucb znr Bedingung dcr Formiinng cines selbststän- digcn Strafantrags angenommen. Es kann nun aber“, da Von der bobcn Versammlung gestern das 181€ Lebensjahr anstatt des 161111 als Gräiizscheidc angenommen ist, gegenwärtig wobl dic „FMI? ent- ßcbcn, ob man nicht auch die Bestimmung des Y 70 dghm abgnbcrn nnd anch hier das 1812 Lebensjahr mmebmcn_n1n];. ÖWÖWN dies, so wiirde das Bkdcnkcn, wilihcs von dem Herrn chcrknicn geäußert worden ist, da[; nämlich Kinder den Antrag 1110219111anan ivider den Willen ihrer Aeliern und Vormiindcr [orqitrcn kbtmtcn, Wegfalls". Ein Bcbcnkcn bleibt um“ in gxwiffci“,chchi'ankung 111 An- sehung dcr OffiFicre und SoldateZt, ,t1ld1']]1'11' wird dies 311111. Stoßen Theil schon dadurch bc eiligéb Laßt vide 'Frivc-ternng dcr Gian»? von ' 1 18 ***alre ni t c)r ? enen ! . ' 16 meUWfZ-ZLUT FWI? von 2173-0in Ick Wcrde nnch dcm Antiage, den Paraakaßhln zu stj'kichklj, anschließen, imd zwar'iioch ixus einem anderen Grunde, indem i(b dc] MAUUZ'I WU daß Mi,“ J'aragraph zu drnjcnigcn gebökk- M14]? "' dk"). M*VZLW,“ „"H“ lklchk„ tk" maie- i'icllcn “Rechte tbkk" Plak) [11117911 nmsscn. 116: .111, wie ein Anspruch vcrfolqt werden soll, und die prisonltkbcn C-„rfordermffe, „welche die Möglichkeit stin“ VerfolgunI bedingxn, geboren wesentlich in das Proxcß-RLM- und da„doch,eme Revistbr] de]]eibcn zu eribaitcxi steht, so rbiirdc es zweckmäßig sem, auch Öl?]e Bestimmung hier eintreten zu laiiieeliiierungsNoniniiü'ar'Bischo : Da,alle,iibrigen Bestimmun- gen, weiche hiermit in Verbindung teben, Yiskutiri und angenommen nd, so wiirde es mchßangemeffen sein, die Bestimmungen zu zer- plittern und die einen in den Prozeß, die anderen in das materielle Recht zu verweisen.
Abgeordn. Sperling: Ich wollte im Wesentlichen dasselbe be-