1848 / 39 p. 3 (Allgemeine Preußische Zeitung) scan diff

äne. Er hebt alle Vortheil: hervor, die aus der Neutralitcjt der Schweiz

Ftankmch hervorgingen, wenn fie stark sei upd Frankrnch alx Schus- mauet dienen könne. Die gemäßigte Partei exifttre nicht mehr zwtschen der Revolution und der Contrerevolution, welche zweimal die Oesteneicher her- bei erufen, weiche die Brücke von Basel aUSgeliefert habe und fie auch in Zu nft ausliefern würde, um dem Feind den Einmarsch in Frankreich mög- lich zu machen. Darum kompromittire das Ministerium die Interessen Frankreichs. „Ich *bin nicht radikal“, ruft der Redner aus, „aber ich c- höre der Partei der Revolution in'Europa an. Ich werde alle meine 11- |xengungen machen, daß fie gemäßigt bleibe, aber wenn sie nicht gemäßigt bltcbe, [_o würde ich darum doch nicht in die Reihen der Contrerevo- lytion ubergehen.“ Diese Worte bringen auf die Linke und das 1110: Centrum, wie man fich denken kann einen wohlberechneten Eindruck hervor, um so mehr, als fie mit groéer Lebhaftigkeit gesprochen wurden. Em Beifallssiurm unterbrach den Redner, der darauf in folgender Werse sortfuhr ,und schloß: Er würde begriffen haben, wenn König Karl )(. eine solche 5J)-olitil"_der Schweiz gegenüber befolgt hätte, wie das jeßige Ka- binet, yamltch _für den Sonderband Partei zu nehmen, der die Contre- Revolution repräsentirt, daher in natürlicher Uebereinstimmung mit den Ideen sich befunden habe, die unter der Restauration die herrschende in Frankreich gewesen. Aber daß die Juli-Negierung, die jenen Ideen zum Troß sekbst aus einer Revolution hervorgegangen, daß diese nach dem Brache der, AUmnz mit England in Folge der unseligen spanischen Heirathen ge- memschaftliche Sache machen könne mit dem Sonderband, mit den absoln- te-n “Mächten des Nordens, den natürlichen Feinden der Revolution, die jede Gelegenheit ergreifen wiirden, um die Revolution a11chinFrankrcich zu ersncken, das sei ihm unbegreiflich, das sei ein Beweis des größten Mangels an Vorfichr und politischer Klugheit auf Seiten des Kabinetö. (Beifall auf den Oppofitionsbänken.)

Nachdem Herr Thiers gcschloffen hatte, erwartete Jedermann, daß HM Guizot die Tribüne besteigen werde, um seinem politischen Rivalen zu ant- worten; allein Herr Guizot befindet fich noch in einem solchen Zustande der Heiserkeit, daß er sich mit der Unmöglichkeit, heute sprechen zu können, ent- schuldigen mußte. Man hatte erwartet, daß nach ihm Herr Odilon Barrot das Wort nehmen würde. Dies war sonach auch nicht mehr möglich, und in der Voraussicht, daß keiner der hervorragenden Redner mehr das Wort heute ergreifen werde, verließen daher die Deputirten in großer Zahl die Siyung, so das: schtverlich noch viel iiber hundert anivescnd sind. Die öffentlichen Tribünen leeren sich auch allmälig. Indessen ergreift Herr von Quatrebarbes, der vorhin Heern Tk)ie1s schon unterbrochen hatte, das Wort, aber er findet keine Aufmerksamkeit selbst von Seiten der geringen Zahl der noch anwesenden Mitglieder; es ist 4Zch Uhr, und die Sißung wird wahrscheinlich bald geschlossen Werden, ,

Das Amendement, Welches Herr Malgaigne zu dem die Schiveiz beireffenden Paragraphen des Adreß-Entwurfs beantragt, lautet so: Nach den Worten: „eine wohlwollende Vermittelung“ soll geseyt jvcr- den:-„Wir wünschen uns Glück dazu, daß die Schweiz allein und vermxttelfi ihrer eigenen Anstrengungen aus dieser drohenden Krixe heraustreten könnte; wir wünschen besonders, daß sie in der angebo- tenen Vermiiielung ein Zeugnis; der alten Freundschaft Frankreichs 121)?- ohwe irgend eine Absicht, in ihren inneren Angelegenheiten nns

emzumxschen. Jedem Volke das Recht, seine Institutionen zu regeln und umzugestalten; nur wird die Schweiz, wir hoffen es, aner- kennen“ _ und nun weiter, wie es im urwriinglichen Adreß-Ent- wurf heißt, _ „daß sie nur durch die Achtung der Rechte Aller und durch die Aufrechteryaltunq der Fundamental:Grandiagen-der sch1vei- zer Eidge11offe11schaft ihr Glück bei,)aupten Und die Bedingungen der Sicherheit bewahren kann, welche ihr Europa gewährleisten wollte.“

Niederlande,

Aus dem Hang, 1. Febr. (I. d. (. Haye.) Am leßten Sonntag sind in allen Kirchen des Königreichs Gebete zum „Himmel gerichtet fiir die Wiederherstellung der Gesundheit und die Erhal- tung des Lebens Sr. Königl. Hoheit des Prinzen Alexander der Niederlande, der in diesem Augenblick auf Madeira sehr bedenklich krank daniederliegk.

Belgien.

Brüssel, 3. Febr. König Leopold hat wegen Ablebens des Königs von Dänemark dreiwöchentliche Trauer angelegt; doch zeigt der Moniteur an, daß in dieser Traner an den Tagen des Neu und 161111 Februar, auf welche bereits Hofbälle angesetzt waren, zu Gunsten des Handels der Hauptstadt eine Unterbrechung eintreten Werde.

Die Repräsentanten-Kammer “hat gestern den ihr Vorgexegten GeseH-Cxüwurf iiber die von den Konsuln 311 erhebetxden Gebuhxen, Welche hiernach mittelst Königlicher, den Kammern m der Sesnon von 185(_)_51 zur Genehmigung vorzulegendcr Verordnungen be- stimmt Werden sollen, ohne alle Diskussion angenommen und ,sodann die Berathungen iiber die vonMder Central-Section m der Zucker- frage gemachten Vorschlä e erdnnet. „Dcr Jinanz-Mimster, Herr Veydi, der sich auf die 111-stellungen seiner Kollegen dazu verstanden haben soll, sein Portefeuille, welches er hafte abgeben wollen, zu be- halten, gab im Namen des Ministeriums die Erklärung ab, das; die Regierung jenen Vorschlägen nicht beitreten könne und vorläufig dar- auf bestehen müsse, den gegenwärtigen Stand der Zuckergesesge- bung noch bis zum 1. Juli d. J. aufrmht zu erhalten. Auch Herr Oft) sprach gegen die Anträge der Central-Section, da kaum acht- zehn Monate seit der Annahme des die großen Interessen des ein- heimischen und ausländischen Zuckers Vermittelnden Gesetzes vo1118-16 verstossen seien. Herr Mercier dagegen hielt dem Defizit gegeniiber, welches der Zuckeron im Budget der Mittel und Wege verursacht habe, eine Revision des bestehenden Geseßes fiir unerläßlich und be- antragte eine Weise von 48 Jr.,auf Zuckerrohr und von 40 Fr. auf Runkelrüben. Sem Antrag Wird, ungeachtet der Opposition des Ministeriums, von der Kammer, mit großer Majoritäi an die einzel- nen Sectionen zur Priifung „überw1esc11, zugleich aber die Fört- seßun der Diskussion uber die Vorschlage der Ccntral-Seciion be-

lossgen. sch Auf die Berichte der Gonderneure beider Flandern, daß der Typhus und andere heftige F1eber_ (111 vielen Zrten dieser Provinzen ZU wüthen fortfahren, h01_der Ministek des „3111121100121? Gouver- neure veranlaßt, die MedtzznalZKommtsston der 3310qu zu bemiftra- qen“, daß sie zwei ihrer M1tg11eder nach den heimgesucht'en Orishas.- Zen abordne, um sich von dem Charakter dieser 5111000111101 und von den dagegen getroffenen und noch 311 „treffenden Adhglsemaßregeln zu unterrichten. Zugleich hat der Minister dem Komge e111en11e11en Kredit vorgeschlagen, nm denselbenjzum Ankauf von sznet, Wasche, Kleidung, Betten und NahrungSnntteln, so wie zur Einrtchtung von Aufnahöw-Lokalen, fiir die Kranken und Genesenden zu verwenden.

I ck 111 e 1 z.

Kanton Freiburg. (Jrkf. Bl.) “Am 31. Januar fand in "Freiburg ein Volksfest statt, bei welchem dee sogenannten Tortur- JUsirumente und die Akten der Rebellion von 1847 verbrannt wur- den. „Advokat Weiße! hielt dabei eine Rede, welche zum Schlusse Verzeihung und Vergessenheit empfahl. .

Kanton Apxlen eu. (Schwäb. Merk.) ,D“ Große Rath von Appenzeu . 91.1)at beschlossen, sich durch dre, Gesandt- schaft "auf d“ „Tagsavung zu verwenden, daß bei den süddeZtschen Staaten Schritte gethan werden, um die Aufhebung des lastt_en Getraidezolls zu bewirken. Cr betrage wöchentlich mehr als 10,000 (171 “und daran treffennAppenzell A. R. 2000 fl. pr. Woche. Deshalb könne auch die elsasser Frucht mit derjenigen vom nahen Lindau kon-

* jetzigen Hospiz entfernt) zu errichten.

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kurriren. Dadurch leiden also die deutschen Verkäqfer wie die schwei- zerischen Konsumenten. Sie können jedenfalls,mcht xo viel Jrucht verkaufen, als sie zu verkaufen wünschten. Em ro er T eil des Erlöses auf dem Jruchtmarkt in Rorschach geht na Frankreich, |““ nach Bayern, Württemberg und Baden. .

(Rheinthalerbote.) Die Znnerrhödler haben nun 6000xFr. aantrafgeldern bezahlt, so daß sie nur noch 9000 Fr. zu letsien ha en.

Kanton Waadt. Eine Gesellschaft von demissionirten Geisi- lichen, die schon vor 15 Jahren gegründeroxdetz wax, als dtese noch der National-Kirche an ehörten, und die bts ]th jeden Monat ohne Unterbrechung sich verjßannyelt hatte, rst am 31. Januar zu Lausanne von der Polizei aufgelöst worden.

Kanton Wallis. Am 29. Januar, nach verhandeltem Executions-Dekret über die Säcularisation der geistlichen Güter, das im Ganzen ohne wesentliche Verändegmgen in der von der proviso- rischen Regierung vorgesßzlagenen Fanung „angenommenxwurde, zog der ganze Große Rat!) 11: zwei langen Reihen, mit dre: rothenWei- beln und der Stadtmusik an der Spiye, unter Kanonendonner ins Regierungsgebäude, um den neu beeidigien und nun definitiv kon- stitnirten Staats-Rath feierlich einzusetzen. Vorher hatten dreiMit- glieder des Staats-Ratbcs aus dem Oberwallis, die Herren Zen- Ruffinen, Re!) und Wählig, dem Großen Rathe neuerdings iHre Ent- laffung eingereicht, zogen indeß dieselbe wieder zurück. Der Große Rath hat seine Sißung jetzt geschlossen.

(Jrkf. Bl.) Gleich nach dem Säcularisations-Veschlnsse reisten der Prokurator und ein anderer hoher Würdenträger des Hospizes vom St. Bernhardt an den Hof nach Turin, flehten den Schuß des Königs an und erboten sieh, ein neues Hospiz auf sardinischem Ge- biete (die sardinische Gränze ist bekanntlich nur Wenige Minuten vom Dieses Anerbieten wurde je- doch von Seiten desZKönigs von Sardinien abgelehnk, und die flüch- tigen Mönche halten sich seitdem in einer dem Hospiz angehörigen Pächterei zu St. Remy, auf sardinischem Gebiete, auf.

Eisenbahnen und Dampfschifffahrt.

Görli 3, Febr. (Schles. Ztg.) Den unermüdlichen An- strengungen Yer Beamten der Sächsisch-Schlxsischeu Eisenbghn und der Anwendung von enormen Arbeitermaffcn ist es schon bt; heute qelungen, die Verbindung mit T*reödeu wiederherzystellen. Sett heute friih ist die ganze Bahn wieder fahrbar, Eben isx der lzwerte Zug anz Dresden hier eingetroffen. Ein großer Thetl des 111 Dresden und Bauyen garnisonirenden Militairs ist bei dem Schneefeyaufeln beschäftigt geWesen.

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Handels- und !Zörsen-Uachrichtcn. 11014111, (1011 7. 1761111101" 1848.

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„4 Hamburg, 4. Febr. An unserem Getraidemarkt herrsch fortwährend eine flaue Simmung. Wenn vom Auslande keine Anregung kdmmen sollte, so steht bei der, aUYmeinen Mathlofigkeit der Spekulanten ein ferneres Weichen der Preise in usstcht.

W e i 3 en wird ausLieferung hierher pr.Frühjahr 134pfd. märkischer zu 143 Rthlr., 131/2pfd, magdeburger nnd wahrener zu 131_133 Rthlr. Cour. pr. Last erlassen und ab auswärts 1310fv. ab Pommern zu 102 81010. VW., 1320sd. ab Mecklenburg zu 104 Rthlr. Beo. und 130pfd. ab Däne- mark zu 100 Rthlr. Veo. pr. Last. .

Roggen bleibt ab Dänemark pr. Frühjahr 120/1pfd., 122/3pfd, zu 58 _60 Rthlr. Bco., 125/6pfd. ab Mecklenburg zu 68 Rthlr. Vco. und 119/[20pfd, ab Königsberg zu 66 Rthlr. Beo. angeboten."

Gerste ist mehr beachtet worden und wurden sowohl fur Holland, als auch fiir inländische Spekulanten 111_/2pfd. ab dän. J11seln,zu 52 Rthlr. BW.; 500 Last pr, Frühjahr abgeschloffen zu diesem Pmse htelt d1e Kauf- lust noch an. ,

afer 80 82110). ab 0iitland bedang 37 Nthkr. Beo. pk. Tast. Am Mark? blieb 75_//6pfd. ab 121 Zahde zu 37Rth11. Bco., 85/6 ab der Ems

. B . , z"4ZZiY11chchize.., Erbsen, Bohnen und Rappsaat find keine

benterkeiwwerthe Veränderungen eingetreten, zu den von uns 1eßtberichteten notirten Preisen bleibt zu haben.

Amsterdam, 4. Febr. Getraidemarkt. umgegangen. , " ,

Kohlsaamen w1e friiher, verkauft gron. 59 L. auf!) Fß. im April 6422 L., Scpt./Okt. 60;2 L. Leinsaamen ohne Handel. _ ,

Rüböl glcich und auf Lieferuyg wie früher p. 6 W. 37Y, Mm.,ZZK, Sept, IIZ :. 35. Leinöl p. 6 W. LM, flieg. 283; a „ck,. Hansol p, 6 W. 32, flieg. 31.

1111811111'115Z8 11015811. 1411151611111111, 4. kehr. 111-1.1.11. «111-]. 5.1. 541€. 4% [10110 ZZZ. 1411111011181], 3.1"ebr.

Zn Getraide ist nichts

5% 8111111. _.

211131. _. Reno zo]. 16Lz 6.

1181111) urg, 5. 176111". 831111-„4-011611 1580 81. val. kinn. 105-1043. Umb- Zekx. Lotion 83 131". Nach. «[in-ob. _. 11111111. Ust]. 9717. 97. [(ie] KU. 107 ?. (;]iiclut. Flmsb. 50 (Z. U'oä-b. Room. 155 U!“- “openi-

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Meteorologische Beobachtungen.

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Königliche Schauspiele.

Dienstag, 8. Febr. Jm Opernhause. 1910 Abonnemenis-Vy"*-

Die Familien Capuleti und Montecchi, Oper in 4 Adil). Musik von Bellini. Der 4te Akt ist von Vaccai komponirt. (Mad. Viardot-Garcia: Romeo.) Hierauf: Der Soldat aus Liebe, pan- tomimisches Ballet in 1 Akt, von Hoguet. Anfang 6 Uhr. ,

Zu dieser Vorstellung werden Villers zu folgenden Preisen Verkau t:

Efin Billet in den Logen des Prosceniums, des ersten Ranges und ersten „Balkons 1 Rthlr. 10 Sgr., ein Billet zum Parquet, ,zur Tribüne und in den Logen des zweiten Ranges 1 Rthlr., ein Billet zu den Logen des dritten nges, 011 Balkon daselbst u1_1d 1111 Pae- terre, 20 Sgr., ein Billet im A111ph1theater 10 Sgr., ein Btklet m der Fremden-Lo c 2 Rthlr.

Jm Schauépielhause. 40ste franzostsche Abonnements-Vorstellung. 11:1 111311113556 (10 111315011, 131111811118 1101110311 9,11 “.I 30105, (111 1111741110 (111 (;)-11111050, 1131 111111. 1116113511118 91 (1311110116110. „12311, 011: 105 1111115 (10 1'011116311011, 131101311110 811 3 30165, 1131" 1111“. 1111711111011. ,

Mittwoch, 9. Febr. Jm_Sckausp1elhause. Vorséellung : _ , Tragikomödie in 3 Akten, von E. Raupach. 'Hterciuf, zum ersten- male wiederholtx Der ReÉhnunjcszath und seine Tochter, Origmal- Lu iel in 3 Abt! ., Von . Fe mann.

stspDonnerstag, )10. Febr. Im Sckyauspielhause. 26 sie Abonne- 111ents:Vorsiel1unq. Zum ersienmale wiederholt: Strget1see und die Deutschen in Dänemark, Tragödie m 5 Akten, von Heinrich Laube.

Üöuigsßädtcsrhes Theater. -

Dienstag, 8. Febr. Königin Margot und die Hizgenotten, drama? tisches Gemälde in 2 Abtheilungen und 5 Akten (dte Handlung der,. „Keine MarZot" des A. Dumas frex nachgebrldet), von _zr.Ad?mtt.-

Erste AbtheilunJ, in 3 21ij1 PF?) parjser Bluthochzeit. ZM! e Abtleilun , in 2 21 ten: Das a u . _

)Mitt11voch, 9. Febr. (JtalienisZe Opery-Vorsiellung-Y [ ['ne-13111. (Die Puritaner.) Oper in 3 Ak1e11._ Munk vvn Bedlltyt. V lk 17 Preise der Pläße: Ein Play m den Logen U11 im a on es

1 s 1 Rtllr. u. . w. _ erstkltDYYF-Jstag, 10.)Jebr. s(Einmal Hunderttausend Thaler. Poste nut

Gesang in 3 Abth., Von D. Kalisch. Musik vom König!. Musik- Direktör Gährich.

stellung :

25ste Abonnements-

. _ ..ck-“ " . , VeranUvortlicher Rcdacteur Dr. I. W. Zlnkctseu, Im Selbstverlage der Expedition.

___-

Gedruckt in der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei.

Beilage

1111111151“ incest 111 (70618513, odcr: Die kluge Königizj, .

ck11)“ 39.

311

Beilage zur Allgemeinen Preußischen Zeitung.

Dienstag den &Feb'é.

«PM

Inland. Provinz Schlesien. Vekordnung der Königlichen Regie-

rung zu Breslau. Deutsche Bundesstaaten. G 0 th 11.

Hamburg. Elektro-magneiischer Telegraph nach Cuxhaven. Frankreich. Paris. Stratford Canning. _ Vermxschtes. Großbritanien und Irland. London. Der Urthnlsspruch der

Queensbench in der Hampdcuschcn Sache. _ AntwortLord Palmerston's auf eine Anfrage der Rhederei-Gesellschaft in Betreff der Schifffahrts- Gesexze. _ Das westindische Jntereffe. _ Beschwerden der Engländer in

Singqpore iiber die niede1ländische Regierun . _ Vermischtes. Schwetz. Kanton Bern. Bittschrift in etreff der Kantonalbank. _ Kanton Luzern.

bieten der gefangenen Mitglieder der vorigen e kerung.

Italien. Rom. Der Aufstand in Sicilien. _ ' ermischtes. _ Turin.

Diplomatiscch. _ Einberufung des Staatöraths. _ Bittschriftder Wal- denser. _ Vermischtes. _ Livorno. Ankunft des neuen Gouverneurs. _ Nachrichten aus Neapel. _ Das Journal des Débats über die italiexiisehen Zustände. Spgmen. _Briefe aus Madrid. (Nachrichten aus Catalonien; karli- skxsche Verschwörung; die Thronfolge; große Sterblichkeit. _ Das neue JMMZ-Svstem; die Vudget-Kommisfion; der Senat als Gerichtshof; Vermischtes.)

Die deutsche Posi-Konferenz. Handels- und Börsen=Nachrichten.

Zi 11 l a n d.

,Provtnz Schlenen. D'ts Amtsblatt der Köniqlichen Regierung zu Breslau enthält folgende Verordnung: * „Da" es ,fi-ch gls angemeffcn ergeben hat, statt der bisherigen Bezeich- nungen fnr diejenigen, welche fich dem Vaufache widmen, zum *Theil andere Benetmm1get1 emzufsihxen, so wird hieriiber Folgendes festgeseyt: 1) Deqcmge, dee die Feldmesser-Priifung bestanden hat, erhält nach er- folgter Vercidtgung dic Venennnng: Feldmesser“; die Benennung:

;,Csondnctenr“ oder „Regierungs-Conducteur“ bleibt auch ferner 1111- er ag . Feldmeffcr, Welche die fiir die Befähiqun um Staatsdicn c an e- ordnete Bqumcisiex- oder Bau-Jnspckkor-Vgorzprüfunq bestand111 halJen und demnachst bei Bau-Ausfiihrungen beschäftigtxwerden, erhalten sta-tt der Benennung: „Vauzögling“ die Benennnng: „Bauffihrer“. Diejenigen, welche auch die Baumeistcr- oder die Ban-Znspekwr-Nack1- prnfung ,bestanden haben, werden statt „Van-Conducteür“ fortän „Yaumeesier“ benaniit; die Benennung: „Königlicher (Wege-, Land- Waffer- dder Maschmenz) Baumeister“ steht jedoch nur denjenigenzu, welehen eme Anstellung U11 Staawdienste zu Theil geworden ist. , 4) 3119111001119 derzenigcn, Welche die fiir die Befähtgung zum gleich- zettfigen “„Je-Uebe 111cl91ererVangeTverl-e angeordnete Privat-Banmeister- 2131117111111drftanden haben, hat es bei der Bezeichnung: „Pxivat-Van- me-ster“ ici:! Vcweuden. Breslau, den 26. Janna: 1848.“

Deutsche Bundesßaaten.

Herze; thum Sachsen-Koburg-Gotha. (Leipz. Ztg.) Zn Gotha Werden fortan die Stadtverordneten-Versamm- 1nngen, und zwar auch die, Welche, nach der Stadtverwaltungs-Ord- nung, in Gemeinschaft mit den Mitgliedern des Stadtrathes gehalten werden, _gemäß la11desher1lécher Verordngng vom 19ten 11. MW., in- sowext öffentlich sein, daß erwachsenen Personen männlichen Geschlechts der Zutritt gestattet werden soll.

Nachdem die Stände im Vorigen Jahre ihre Zustimmun ertheilt haben, wird nun nächstens mit Emission der kreérten 400,000 Rthlr. Kassen-Amveisungen m Points zu “1 Rthlr und 5 Rthlr. Vorgeschritten werden.

Fiirstenthum Lippe-Schamnbur . (Leipz,Z.) Die ?“ *1e, ob die im Fürstenthum fich einige Zeit ii er aufhaltcnden Nus- l11'11d1r, welchen in ihrer Heimat ein privilegirtcr Gerichtsstand zusteht, vor den dicffeitigen Gerichten ebenfalls das [1111ilegium 1011 in An- spruch zu nehmen befugt seien, ist unlängst bejahend entschtedcn und dumb einc landesherrliche Verordnung bestimmt worden, daß demnach diejénigcn im Lande sich aufhalYenden Ausländer, ,welche in ihrer Heimat zu den sogenannten Schriftsässigen gehören, 111 erster, Instanz der Gerichtsbarkeit der hiesigen Justiz-Kanzler unterworfen sem (ollen. Diejenigen, welche diese Instanz in Anspxneh nehmen, miissetz jedoch die Nachweisung liefern, daß _1l)ne11 der cxnmrte Gerichtsßand in ihrer Heimat zustehe, und die hicjigc Regtexung soll dann'dte Namen der Betreffenden bekannt nmchen. Fiir die blos durchretsenden Fremden

bleiben die Untergerichte kompetent.

Freie Stadt Hamburg. (H. B.) Die elektro-magnetische Telegraphcn-Linie von Hamburg nach Cuxhaven ist jexzt gesichert und das Actien-Kapital dazu bereits komplett. DieKönigs. hannoverscheRe- gierung hat mit einer nicht genug anzuerkennenden Liberalität (wobei aueh die Zuvorkomnwnheit des hiesigen hannoverschen Minister-Resi- denten dankend erwähnt werden muß) die Erlaubniß zur Anle ung eine“ Linie von Hambung iiber HarburJ nach CuxhaVen ertYeilt, Mit den Vorarbeiten wird schon jexzt dcr lnfang gemacht, und man darf sicher erwarten, daß das Werk Mitte Sommers *Vollendet sein wird. Die Direction besteht aus den Herren Möring u, Comp., Ad. Godeffroy und A. W. Hiipedcn.

Frankreich.

Paris, 1. Febr. Sir Stratford Canning hat bis jetzt JWei Konferenzen mit Herrn Gnizot im Ministerium der auswärtigen An- gelegenheiten gehabt.

*Die französische Regierung haf, Me es heißt, beschlossen, daß bei Ausfertigung von Pässen 11ach Italien mit der größten Vorsicht zu Werke gegangen werden solle; auch soll der strengste Befehl er- tl)eilt worden sein, an der Gränze die Individuen anzuhalten, die man im Verdachte haben könnte, daß sie an den aufständischen Be- wegungen in Italien könnten Theil nehmen wollen.

Nach der Wochen-Uebersicht des Journal des Débats sind sowohl die Fonds als die Aktien ansehnlich höher gegangen, und ein sehr entschiedenes Steigen hat die Annäherung der Li uidation bezeich- net. Seit ziemlich langer Zeit sei dies nicht am SZlusse eines Mo- nates der Fall gewesen, und man dürfe daraus für die Lage des Plaßes und die Zukunft der Geschäfte sehr giinstige Folgerungen ziehen. Es scheine, das; man jeyt zum ersten Male die Augen für die glücklichen und erfreulichen Vorgänge der lthen Zeit geöffnet habe.

Der Moniteur veröffentlicht eine verBeichende Uebersicht der Ein- und Ausfuhr und die Beweqnn der_xMNHffahrt während der drei leßten Jahre. Die Einfuhrzölle aben sich im Jahre 1847 auf 134 Millionen belaufen, was gegen die Jahre1846 und 1845 einen Ausfall von 19 resp. 17Millionen ergiebt. Dieser Ausfall vertheilt sich 111-folgender Art: Die Getraide-Zölle haben, gegen 1846, um 6 Mtllionen abgenommen, die Zölle von Baumwolle um mehr als

Herzogthum Sachsen -Koburg- Oeffentlichkeit der Stadwerordneten-Versamnzlungen, _ Em1s- fion von Kaffcn-Anweisungen. _ Fürstenthym Lippe - Schaum- burg. Der privilegirte Gerichtsstand der Auslander. _ Frete Stadt

Fernere Erklärungen Sie war: Müllcr's. _ Aner-

1? Millionen, auf fremden Zucker um 4 Millionen. ,

der französische Kolonial-ZUckek beinahe 4? Millionen meTZFngoeät 02111

Zebrgcht, als im Jahre 1846; eben so weisen die Zölle von Kohlen elkornern, Roheisen :c. eine Erhöhung nach. In metrischen Cent»;

„em ausgedrückt, stellt sich die vergleichende Uebersicht der Jahre

1846 und 1847 bei den vornehmsten Einfuhr-Artikeln wie folgt:

1847 1846 8,137,000 3,026,000 466,000 305,00) 959,00) 857,000 145,000 117,000 877,000 785,000 96,000 151,000 21,730,000 19,438,000 455,00) 652,000 138,000 184,000 19,011) 43,000

Getraide ...... . ......... Oelkörner ................ . . Roheisen .................... Zink ....................... Kolonial-Zucker ............. Fremder Zucker ......... .. . . Kohlen ..................... Baumwolle ................. Wolle .................. . . . . Leinengarn .......... . .. . Lelijmzd .................. 16,000 23,000 Oltvendl . . 291,0!)0 327,000 Kaffee und Seide sind fast stationair geblieben.

Fur die Ausfuhr Von 1847 und 1846 ergeben sich die folgen- den Resultate, ebenfalls in metrischen Centnern: 1847 "70,000 12,200 32,500 14,000 6,500

1846 66,000 “1 1 ,500 33,500 1 L, 700 1 1,200 3, 773,001 ) 30,000

unmwollene Stoffe Lcmene Stoffe ............. Wollene Stoffe .............. Seidenstoffe ................. WoÜeU- und Baumwolkengarn Mode - Artikel ................ 4,256,0()0 VerZrlJeitete Häute ........... 31,000 Rafnnxrter Zucker .......... .. 126,000 88,111) Ykaslxjmett ................... 7,079,000 7,579,000 DGLthUkK'P's'ch."ÉÖYÜWU'. 1.755,000 1,467,000 1e- ranzo e, i a rt hat im ahre1847 zur Ein: und Ausfybx «34,078 Schtffe, mit et'nem Gehaélzt von 4,314,()00 „Tonnen- beschcxfttgt; 44163 Schtffe und 890,000 Tonnen mehr als 1846. Die franzosische Flagge ftgurirt in dieser Vermehrung mit 57,000, die fremde nut 383,000 Tonnen. „Voxgeséern ist die Eisdecke der Seine geborfien, und zwar bei einem so medrtgen Wasserstande, wie noch nie; die Eisdecke brach, ohne durch das Aqstrokmenfvon Wassermassen gehoben worden zu sein. Dre „Zoglmge dee ersten Abtheilung der polytechnische" Schule sind 111 Masse „konsigmrt. Sie hatten sich an Herrn Dubois, den Professor der Literatur, schriftlich gewandt und ihn aufgefordert, seine Dcm1sstop zu geben, da ihn seine vielen anderweitigen Beschäftigun- gen abhtelfen, sich gehörig auf seine Stunden vorzubereiten und, als dieser Lehrer hterauf nicbt einging, allerlei Unfug getrieben. Die ei11en Augenblick durch das schlechte Wetter unterbrochenen Commumcattonen zwischen Algier und Marseille sind wieder herge- stellt.,- Heftige Stürme zwischen Bona und Tunis haben mehrere französische und englische Schiffe stark beschädigt und zum The1l U"- brauchbar gemacht. ' ' . Die Actionaire der Paris-Rouen-Eisenbalm hielten am 29. v. M. eme Gcneral-Versammlung, in welcher die Einnahme des leyien Se- mesters von 1847 auf 5,362,242 Fr. oder auf 598,819 Fr. höher angegeben wurde, als im entsprechenden Halbjahres von 1846. Die Dividende, welche damals nur LZH Fr, betrug, wurde jest „*.-1, “ZZ Fr, 15 Cent, für da? Halbjahr_fesigeseyt, so daß d:“: Äckken 1'111 lepten Jahre 10 pCt. ihres Nowrttachréße's oder beinahe 6 pCt. ihres gegenwartigen Courswerthes abgeworfen haben.

Großbritanien und Irland.

London, 1. Febr. 11 dem Urtle-“ls' ruck , we! en cute der Gerichtshof der QueensbenZ in der Szche'xes ,Bischoés 111111 Here- ford abgegeben hat, erklären zwei der Richter sich in ihren motivt'rten (Fntschetdufngeu für und zwei gegen die Krone; da indeß der vor- sißende Yrchter sich fiir die Sache der Krone erklärte, so gab sein Botnm fur diese den Ausscllag. Zeyt sieht der Gegenpartei noch dte Berufung an das Oberéaus frei; es fragt sich indeß, ob sie sich dazu entschließen werde.

Im britischeii Westindien stockt der Handel, während auf Cuba und auf Portorico ein lebhafter Verkehr herrscht. Herr Peter Borthwtck, Parlamenthlied, wird bei einem Besuch auf Jamaika Von, den dortigen Pflanzen: sehr gefeiert, und, wie man hört, wird er ihr Interesse im Unterhause Vertreten.

Das Gebäude, Welches die Königin bisher in Osbornehouse auf der Insel Wight bewohnt hat, ist jexzt niedergeri en worden, so daß keine Spur, davon_iibrig geblieben. Statt 13-011: wird der Grund * Felegt zu einer schönen Vorderseite, wclcle zusammen mit den bereits tehenden Hmtergebäuden eine der prätFZtigsten Seewohnun en (01.1- 11110 111311510115) im Königrc1che bilden wird. Das neue ' chloß ist in italienischem Style entworfen.

Der Recorder von Dublin, Herr Shaw, bekannt durch seinen Etfer im Dienste des Toryismus und der Suprematie der herrschen- den Karche, hat seinen Parlamentssiß aufgegeben; cr vertritt seit 18 Jahren die Universität Dublin im Unterhause.

Der Ausschuß der allgemeinen Rhederei- Gesellschaft hat sich an Lord Palmerston gewendet, um von demselben Auskunft dariiber zu erhalten, ob er wirklich, wie der New-York-Herald behauptet, dem, amerikanischen Gesandten, Herrn Bancrost, Aussicht auf eine völlige Aufhebung der Schifffahrts-GeseYe eröffnet habe? Lord Pal- merston hat auf diese Anfrage am 24. Januar durch den Untersiaats- Secretair, Herrn Addington, eiue aUSweichende Antwort erthcilen und emfach mittelst Hinweisnng auf den Passus dcr leßten Thronrede hin- we1se11 laLen, in welchem die Königin dem Xarlamente empfiehlt, die auf dte chifffahrt bcziiglichen Gescße in rwägung zu ziehen, um zu erkunden, ob dieselben einer Abänderun unterzogen werden kön- nen, welehe, „ohne die maritime Macht des andes zu schwächen, ge- ngxet sem wiirde, die Handels- und Kolonial-Jnteressen desselben zn or ern.

Die Singapore free Preß vom Lien und 7te11d.i|ange- f111lt mit Klagen und thatsächlichen Angaben über die hemmenden Eingriffe des hoUändisch-ostindischen Gouvernements in den durch den Trak- tatvon 1824 mit dem anglo-indischenGouvernement fesigesiellten, auf Gegenseixtgkeit beruhenden freien Verkehr„zwischen den englischen und den holländischen Niederlassungen und mit und zwischen den Einge- boruen. Jene Klagen sind in zahlreichen Briefen an den Gouverneur von Stngapore, Oberst Butterworth, gelangt, welcher den einfa en Bescheid darauf gab, daß er nicht in der Lage sei, den holländi ck- osbndzschen Autoritäten Vorsfellungen deswe en zu machen, wohl aber ungesaumt Mittheilung davon an das an o -indische Gouvernement machen würde. Inzwischen hat die Kau mannschaft von Sin apore

4 Millionen, auf Wolle um 1? Millionen, auf Leinengarn um fast

ein umständliches Promemoria mit ihren Klagepunkten uud Bors lägen wegen Abhülfe an Lord Palmerston und das Haus der Gemeinen

nach" Lyndon gerichtet. Der Traktat zwischen dem en M holland1schenyKabinet vom 17. März 1824 sicherte ben ehr 3151- schen den betderseitigen Niederlassungen in Oßmdien, so wie mit und zwtschen d_cn emgeborncn Fürsten, auf dem Fuße völliger Gleichßellung m den Zollen 11nd-Gerechtsamen; es durften danach von keiner Seite Separat-Ueberemkimfte mit den Eingebornen zum Nachtheile de] an- deren Kontrahenten gemacht und der freie Verkehr mit den Einge- bornen des Archipels von keiner Seite behindert werden. Nur in Betreff. der Molukken trat eine AUSnahme ein. Seit einigen ahmt „doch ist durch das erfolgxeiche Streben der Holländer, ihren influß und ihre Herrschaft auf die kleinen Staaten des Archipels auszudeh- 11en,4der Handel der Engländer dorthin ganzsiationair geworden, ohne daß von Seiten der ostmdischen Compagnie und des englilxchen Gok-

vernements iiberhaupt das Minde e e e e , , _ ein Ende zu machen. | J fck h " Ü solchen ““Ins?"

I ck W e 1 3.

Kanton Bern. (Eidg. Ztg.) Eine Anzahl Bürger aus dem Seeland hat der Regierung folgendes Bittschreiben in Bemff der Benutzung der Kantonal-Bank eingegeben: ,

„Tit. Eine Zeit, wie die jesige, kann nicht ohne Prüfungen für ein Volk vorübergehen, Die Folgen von Mißärndten abeu, wie in ganz Eu- ropa, eine unerhörte Geldnoth hervorgerufen, verme rt noch durch die !olos- salenEisenbahn-Unternehmungen und den Mangel an Erwerb. Wie immer, so laßet diese Zeit der Noth am härtesten auf dem Mittelstande, aus jener zahlreichsien "Klasse von BfiréJern, denen Arbeit die Gmudbedim-

ung three Existenz ist. „m, dicser ehrhare Mittelstand hat Zchwer gelitten und !eidet noch weit tiefer im Innern der Fami- lien, als äußerem Wahrnehmen naeh. Darum hat uns, die ehren. bietig Unterzeichneten, auch der Nothschrei unserer Brüder im Oberland: mit um so tieferer Theilnahmc erfüllt, als derselbe ficherlich auch anderswo wi;- derhallett dürfte. Indessen fern davon, vom Staate eine unerschwinglichez' unmögkiche Hülfe zu verlangen, vertrauen wir, im Interesse aller bedräXF ten Mitbürger, aus eine nahe bessere Zukunft, deren fichetske Grundl“? ' in, der Uebung altschweizerischerEinfachheit und Arbeitsamkeit erblicken. NU Emes sex uns vergönnt, nämlich Ihre Aufmerksamkeit auf die Anwendung der Staats-Fonds zu lenken, welche zur Belebung der Jndußn'e, des Handels, dcr Landwirthschast, dcr Gewerbe bestimmt find. Wenn die Staats-Kapimlicn ker Kantonal-Bank den Trä em, Gründern und Bcbancrn dieser Zweige des öffentlichen Wohlstandes d enen, so um;- nen wir dies in vollster Ueberzeugung an, und vom reichsten Vanquier bis zum bescheidensfen Gewerbtreibendcn herab segnen wir und wünschen Ge- deihen jedem Manne, der durch Arbeit seinen_Beitra§d zum Gemeimw! !: liefert. Allein, wer wird billigen, wenn h'ochft be eulende KndißW, der Staats-Anstalt von solchen, quit9lisien 119111131 .")?er ““*“" BÜZ, » roßenVermögens, aller gememnusltchen Thaxigkntbaak- oftmÜUäm ck 011716 11 4';% bumsen, um se 11 5 “"Y",“ en, welche 'emns ck zurZ der Kri1e ihre Kapitalien außer “andes ch1 en und _111ch1,anßehen,jden

insfnß zum Nachtheil der grbutendey Klassen in du Hohe zu tmben. Zolchen Kapiialisten noch d1e Vortheile der Kantonalbank zy gewähtxn, halten wir in doppelter Beziehung fiir unpassend, und da, w1e man »er- nimmt, deren Zahl nicht gering ist, so bitten wir eine hohe Beha!" dt: :ck möchte die Klasse von Bürgern, die keinerlei der oben erwähnten muin-a nüvlichen Verkehre ausüben und dabei als Kapitalisten keines „Kr its be- düxfeu, von der Benußung der Staan-Fonds auSgeschlossen warnt.“

Kanton Luzern. Siegwart-Müller hat aus thsbxuck ein neues Schreiben an die Augsb. Post-Zkg. erlassen, DTM“ Er- zählung über den Rückzug der vori-Zen Regécrung von Lusen! "“ck Uri enthält. 111113193472"? i'vte folgt: b ck n., [ck

„Man sucht die Abreise des Regierungöeat 06 na _k *? wk .? W 23. November Abends stattfand, in derOeffenUlkhkklk als WMÜUU'W“ u brandmarken. Da nenn Mitglieder des PegiergngßkakhesY-t Lu em m

erhast ssen und sich demnach nicht,kkchkskkkkskn konnen“, so'wM ( be: Unterzeichnete, aks Frener Kollege es usermhmen. dk kaWZasÜÜs und Unt- stäude jener Abreise darzulegen und durch ThaksUÖM d“ Ungerechti Ü jenes jtrtheils fiber die rechtmäßige Re ierung' 11.73 Luzern naÖ-KWU en. ' Der Stand Luzern war der siebenörtigen kat ;okischen Schuss.“:xiniguns “1 ewe- ten. Der Große Rath hatte den Regterun skath bevollmächtigt mu“; ÖMU 1“ . im Verein mit den katholischen Mitständen lies fiir die Souverainetät dir 371“:- . torxc gegen b1111deswidri e Angriffe einer Ständemehrheit zu thun und'auf '" opfern. Bet 16,000 ürgeehaiten dnrch eine Zuschrift dieser: Be ck01?" des Großen Mathe? gittgeheißen und fich bereit erklärt, Leikunbé ; (Hut und Blut dafur einzusetzen. „Dem Negierungö-Rath wat damit'seüßT Baht) deutl1ch vorgezeichnet. Seine Anstrengungen zu einer kräftigen-Vexo- theidtgung des Landes find bekannt. Er hat, unterstüvt von einem mu- ergebenen Volke, 11ng1aublichcs im Wehrwesen zu Stande ebrachk Nach dex Uebergabe vop Frc1bxtrg mußte der Regierungs-Rath aseßdingk'mit'weit großem Besorgnis; tn die Zukunft blicken, weil er nun die gesammteUebet- macht des Feindes gegen Luzern heranriicken sah. Es mußte ihm klar sein, daß, da das Land nicht gegen den1übcrall anrückenden Feind konnte be auptet wer- den, der Verlust trgend eme: Anhöhe von Luzern, das Ueb lhrtlten bet Reuß- und E'mmenlmie durch den Feind, auch nur auf einem einzigen Punkte, fur die Haupxsfadt selbst, gefährlich werden mußte. D'or Regierungs- Rath, treu seinex Pflicht und seinen Bundes enoffen, beschloß in jener Voe- ausftcht einmuthj : unter (111111 Ymständen zu13ammenzuhalten und die Regie- rungßgetvalt, wel e er rechtmaßig ubernommen,an keine unrechtmäßigeabzumtm. Am 23001 Morgens schor1 beschloßjer, in fol erichtiger Anwenduu seines frühe- rexz Beschlusses, wenn scme amtl1che Wirk amkcit in der Haupt adt gefährdet wurde, nicht anöemanderzugehen, fich nicht überrumpeln zu lassen, nicht abzudanken, sondenz fich gememschaftlich an einen rückwärts“: enden siche- ren Ort, wo moglich in) Kanton Uri, selbst zurückzuziehen. Sils mm ge- gezz den Abend des gletchen ,Tages auch ihm jene Anzeigen von den un- Jyckltchen Gefechten im Entlxbnch und Y Gislikon, von der Einnahme der

dhen vor) Metexskappel,und von der tellung des Feindes an der Emme, wte “dem stebenorngen Knegs-Rathe, zugekommen war, da laubte auch der . RegterungörathvonLu3e1n_aufeinftweiligenRiickzugdenken u ollen. Colourde demnach an eordnet, daß dte Staatskasse und die eidgenösfikche Kasse in chem! Verwahxge rachtwerden soYten,damitfienichtindieHändedes Feindesf mund nach Knegsßebrauch geplundert würden. Dann beschloß der Regierungs- Nath, es so e der General oder, wenn dieser gehindert wäre (bmnxer'lva'x verwundet), der Chef des Generalstabs, wenn er die Hauptßadk "YZF!!- terz zu konnen glaube, unnüses Blutver ießen verhindern, für die - ' hett der Personen und des Eigenthums orgen und von der! luzern“ me- - pen so viele als möglich in dre llrkantone, wohin die Regtetun für ein - weilen fich urückziehc, bringen. Dieser Beschkuß wurde ausge Mist und dem Ober- ommando zugestellt. Die Mitglieder der ReFieruug waren "»“ auf für die Sicherheit der Kassen, welche xn das Damy ck11 WM“ den waren, besorgt, der Herr SxaawsYUh“ nahm d1e vers “WM S1“ in: der Kanzleien, ich das Siegel des Rterungs-Rathes, “15 SUMM- n Verwahrung. Als die Mitglieder des egierungs-Rathes bereitß'aufhm ; Dampfschiff waren, schrieb ich noch an den Herm S ultheiß Ruttimame und an den Herrn Regierungsrat Kost, welche 1m Meltaitditnß "abvesmd waren, und gab ihnen von den aßna men der Re ierunß KMU?"- kk“ a

u te den erm Re ierungSrath und O ersi-Krie s- mmi ait Zün , i111:hVerpfleg11ng der zu?:“ickzuziehenben „Truppen beda 1311 sein, traf “ck ck11“: andere Anordnungen und hat ab m1ch ngch geraumer Zeit “ck auf „. Dampfschiff, wo die Mit lte er des Knegsmhess und „. N41- .. rathes sammt dem Staats chmber, als Akt::ar header Behörv .Ukjewm-U" * der haetten. Ungefähr eine Viertelßunde nach 5 Uhr fu ! z“. - . . rath ab, und zwar ebenfalls nach Uri, weil die ,. "ck

en von Meierskappel durch den eind eine sonß “„ckck“ “ÜF. . br 3131! gis nicht räthlich ,macht. hejjs zum S ny: b" den.

schifße befindlichen Behörden, theils zur Beton unk v,;- MÜ" ." ,

olt eidienste hatte ich als Polizei-Direkwe man a tet da . . 7119-15 auf dem Schiffe mitfahren. Sobald der RßgiemZgirß! "an du'- ** ' '