1881 / 24 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Fri, 28 Jan 1881 18:00:01 GMT) scan diff

lenden inländischen Damen und Herren, Laufe des verflossenen Jahres zu einer

Rothen (Urap (1'0r-) Kammer, für die

rathe in dem Königszimmer, für die Gene

die Mitglieder beider kammer, für die Räthe zweiter Klasse,

Gemächern.

Ihre

der Rothen SammekKammer

versammelt, Obersten Hof:, die Oher-Hof- und

und Königs, der mgm, sonne dre

den Kapitelsaal eingetreten waren.

Um 71/2 Uhr, nachdem der Vize:Ober=Ceremonienmeister Graf zu Eulenburg, in Vertretung des erkrankten Ober:Ceremonien= Raths Grafen StiÜfried, entsprechende Meldung ge-

Ihre Kaiserlicher: und König- lichen Majestäten gernhten Allerhöchstsich Unter Vortritt der

Obersten HQ|, der Ober:H0f= Und der Hoschargen und gefolgt den Generalen 51 ja 511th und

den Flügel-Adjutanten, der Oder:.Hosmeisterin, den Palast- sowie dem Ober-Hofmeister nach dem

und dort die Cour des diplomatischen großhritannische Botschafter und Gemahlin, der italienische Bolschafter, der türkische Botschafter,

österreichisch:ungarische Vot- 1chaster Und Gemahlin und der russische Botschafter mit Ge:

meisters, Wirklichen Geheimen den AUerhöchsten Herrschaften die macht hatte, begann die Cour. von den (Heneral-Adjutanten, und den Hofdamen, Rittersaal zu erheben Corps, an dessen Spitze der der französische V0tschafter, der

mahlin sich befanden, entgegenzunehmen.

Nach Beendigung der Cour des diplomatischen Corps de- gaben die Allerhöchsten Herrschaften Sick) aus dem Rittersaale, und zwar durch die der Fensterseite zunächst gelegene Thür, nach der Vrandenburgischen Kammer, woseldst die Vorsteüung der hier versammelten nen eingeführten inländischen Damen und Herren, sowie der im Laufe des verflossenen Iahres zu einer höheren Rathsklasse beförderten Räthe erster und zweiter

Klasse e_m Ihre Majestäten erfolgte.

Dre Damen wnrden Ihrer Majestät der Kaiserin und Oher-Hofmeisterin Gräfin von Perponcher

Königin durch die und Sr. Majestät dem Kaiser und König durch die Palast: dame Gräfin von Hacke präsentirt. Die inländischen Herren wurden Ihren Kaiserlichen nnd Königlichen Majestäten durch den Oherst-Kämmerer Grafen von Redern, die zu einer höheren Rangklasse beförderten Räthe, und zwar sowohl der Reichs: behörden, als auch der preußischen Behörden, durch den Stell- vertreter des Rcich§kanzlers, Vize-Präsidenten des Staats: Ministeriums Grafen-zu Stolberg:Wernigerode vorgesteklt. Die Allerhöchsten Herrsxhaften kehrten hierauf durch die der Hofseite des Königlichen Schlosses zunächst gelegene Thür nach dem Rittersaale, aus welchem inzwischen das diplomatische Corps nach dem Weißen Saale geleitet worden war, zurück, Um_die nunmehr folgende Defilir-Cour ahznhalten. Ihre Kaijerlickren nnd Königlichen Majestäten nahmen unter dem Throne Play; rechts vom Throne steUt-cn Sich Ihre Kaiser: liche und Königliche Hoheit dieKronprinzessin und Ihre König: lichen Hoheiten die Prinzessinnen, links Se. Kaiserliche und Könmlrche Hoheit der Kronprinz, sowie Ihre Königlichen Hoheiten die Prinzen.

DIe _Damen _dcs Erfolges Ihrer Majestät der Kaiserin und Könmtn, sdnne Ihrer Kaiserlichen nnd Königlichen Hoheit der_KrdnpUnzenrn nnd Ihrer Königlichen Hoheiten dcr Prin- zessrnnen ordneten srch hinter ihren Höchsten Herrschaften; die (HencrakAdjntanten, die Generale :'r ];1 511th und die Flimel: Adjutanten, sowie die Gefolge Sr. Kaiserlichen und König: lichen Hoheit des Kronprinzen und Ihrer Königlichen Hoheiten der Prinzen traten auf die Fensterseite des Rittersanles. Die Horchargen stellten sich dem Throne gegenüber in emer Reihe auf, in deren Mitte ein entsprechender Raum ;,nm Turckane für die Desilirenden frei nelaffen war. Die Pagen bildeten vor der Thür, dnrch welche Ihre Maxestätcn m den _Rittersaal wieder eingetreten waren, ein Spalier, nzclchcs 001) in einer Bogenlinie bis zu dem soeben erwähnten freien Raume erstreckte und den Weg bezeichnete, welchen die Defilirenden zu nehmen hatten. Die Damen gin- gen einzeln, die .Herren paarweise. Man bewegte sich durch da?- Spnlier der “Tagen bis vor den Thron und machte dort zwei Verbeugnngen, von denen die erste an Se. Majestät den Kaiser und Kdnin, die zweite an Ihre Majestät die Kaiserin und Königin gerichtet war, und entfernte sixh, an dem Throne von links nach rechts norüberschreitend, durch die der Fcnsrerseite zunächst gelegene Thür nach der Schwar- zen Adler-Kammcr und von dort weiter bis zum Weißen Saale. Es dcfilirten zunächst sämmtliche Damen, und zwar vorab die [verheiratheten und nach den Damen sätmntliche Herren.

Nach Beendigung derchilivCour aernhten Ihre Kaiser- lichen und Königlichen Majestäten mit Ihren Kaiserlichen und Königlichen Hoheitcn dem Kronprinzen und der Kronprinzessin undIhren Kdnialichen Hoheiten den * Lrinzen und denPrinzesin; nen des Königlichen Hauses in die Rothe Sammet-Kammer einzutreten, um daselbst den Thee einzunehmen. Von der Rothen “"Summer-Kammer begaben Sich Ihre Kaiserlichen1md Königlichen Majestäten mit den Höchsten Herrschaften in den Kapitelsaal und in die Wilderaallerie zur Cour des inzwischen zahlreich erschienenen OffizierCorns.

Demnächst gcrnhten die Allerhöchstcn und die Höchsten Herrschaften Sich nach dem Weißen Saale zu begeben. Ta: selbst begann, nachdem Rllerhdchst- und Oöchstdieselbcn dcn ]]uut-[m-R bcstieaen hatten, bald nach 9 Uhr das Konzert. Die Ordnung, in welcher die 21Uerhöchsten Und die Höchsten Herrschaf- ten daselbst Plau nalnrmr, war folgende:

.*xhre Kaiserlichen nnd Königlichen Majestäten; rechts von Sr. Majestät dem Kaiser und Könige, Ihre Kaiserliche und Königliche Hoheit die Kronprinzessin, (Se. Königliche Hoheit

einschließlich der im

höheren Rathsklaffe beförderten Räthe erster und zweiter Klasse, in der Branden-

burgischen Kammer, für sämmtliche anderen Damen in der Fürsten und für die

ExceUenzen-Herren, sowie für die Bevollmächtinten zum Bundes: ral-Majors, insofern

dieselben nicht mit dem Offizier-Corps erschienen waren, und für die Räthe erster Klasse in der zweiten Vorkammer, für Häuser des Landtages in der ersten Vor-

für die Kammerherren,

für die in ritterschaftlicher Uniform erschienenen Personennnd für die Geistlichkeit in dem Vraunschweigischen Saale, für die Offizjer-Corps in der BildergaUerie und in den angrenzenden

Kaiserlichen und Königlichen Majesiäten, Ihre Kaiserlirhen _und Königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprrnzessm und Ihre Königlichen Hoheiten die Prinzen und die Prinzessinnen des Königlichen Hauses hatten Sich in während die

_ die Hofchargen, die General: Adjutanten, die Generale 51:1 Mile, die Flügel:Adj11tanten und In demselben wurden folgende a11e anderen Personen des Gefolges Sr. Majestät des Kaisers 1

of Ihrer Majestät der Kaiserin und Kö- efolne Ihrer Kaiserlichen und Königlichen Hoheiten des Kronprinzen und der Kronprinzessin und Ihrer Königlichen Hoheiten der Prinzen und der Prinzesfinnen in

Prinzessin

die

die General-Feldm

von Oesterreich-Un Gemahlin placirt,

Ouverture

aus dem „Prophet

die .Herren Ernst,

von Nremann, Beh,

Fri In der

Pause Majestäten Sich zu

_ In der am Ministers von Boe!

und Verkehr und Gesetzentwurf über wie eine NoveÜe

zu

getheilt ,

träge an Reichs-Sil

Kenntnis; genommen.

wohnnngen der Rei Artikel 13, 24, 69, nnd zweiter Berathn Mehrere auf d

berichtenden Ausschü halter in Elsaß-Loth

znr Adfertignng vor anderen als den höcl

oberhalb Hahcnhnnsc und an Stelle desselb cines Wachthanses m Der Entwurf ei: mirnng der Kantioncr der Versammlung;

nung vom 2]. Inni

Reichsgericht.

siandcc-hcrrliclrer Rech dcs Iustizzuvschnsscs, werden.

Schließlich wurd tioncn vorgelegt und

_ Ter Ausschu Verkehr trat heute zu

_ Dcr Schluß

Hauses der Abgeordneten

Beilage.

_ In der hen

mehrere Konnnissaricn

st eu c r , berathen.

Behnitz dauetnkc

der Prinz Carl von Preußen, Ihre:_Köt1igliche Hohen die

verordnen, mit Zustim gesammten Umfang ke

Erbprinzessm von Sachsen-Meiningen, der Prinz Friedrich Carl von Pmußen, riedrich von Hohenzollern; jestät der aiserin und Königin Se. Kaiserliche u liche Hoheit der Kronprinz, zessin Friedrich Carl von P Prinz W11helm von Pre:

aus dem „Oettinger “ke ])eum“

mann. 4) Liebeslied aus der

Niemann. 5) Finase der Sinfonie 011101] von Beethoven 6) Ouverture zu „Nthalia“

„]:-r f0r23 6816881100“

und Terzett aus „TeU“ Herren Niemann, Beh, Wagner, Fr. von V

des Konzerts geruhten Ihre Kaiserlichen

huldreiche Ansprache zu beglücken. Das Fest endete programmmäßig um 101/2 Uhr.

raths wurde zunächst die erfolgte Ueberweisung des Gesehentwurfe für Elsaß-Lothringen wegen Ausführung des Reichsgeseßes Unterdrückung von Viehsenchen an die

InnungHwesen, und der Entwurf von Znsaßhestimnnmqen dern Reichsstempelabgahen: entwurf wurden edenfaUS den zuständigen Ausschüssen zu-

von den weiter eingegangenen Vorlagen, betreffend 3. die Betriebsergebmsse der

1879, d. die den einzelnen Bundesstaaten

Bericht des Vorsihenden der Kommission zur AULarheitnng des Entwurfs eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuchsz über den Stand der Arberten dreser Kommission, aber lediglich

Die Gesehentwürfc über die Bcstenerung der Dienst-

Strnßdurg dezüglichen Eingaben soUen _ dem Bors

cnlnffnna überwiesen werden. Den ngpt-Zohämtern 1n Emden und Leer ZoüsteUe auf dem Bahnhofe m Ldrrack) wurde die Befugnis;

Veschluffe zufolge soll das Zollnmcknschiff bei der Korbinsel

_ebcnso ein 2:11trag aus Bewilligung] von Umzugskosten an die Obcr-Controlcure bei den

Haupt-Zollämtern nach Maßgabe der im §. 10

ein _ vom Augsckmffe für Instizwesen _befi'rrworteter _ Vor: schlag znr Wiederbesekunn emer crledigtrn Rallxstclje heim

Eine Rechtsver1vahrung wegen

Abgeordneten, welcher der

Vcrathunn dcs Staatsl)anshalts:Etats pro 188082 fort, und zwar nnrdc zunächst der nosscn auf Annahme eines Gesetzentwurfs, betreffend einige Abänderungen der Vorschriften

Klassenstcner und der klassifizirten Einkommen:

Der Annan des Abg. Richter lautet: Daß Hauk der

1581/82 in 'Amficbt aencmmcnen Steuererlaffco rem nacb- jolgenken Gejcccnttrurke zuzustémmen:

betreffend einkae Akändetungen rtr Vorschriften für die Verax:-

lazuna kcr Klaücvsteucr und der !lasstfizittcn Einkommensteuer. Wir Wilhelm.

Ihre Durchlarrcht d links von

Ihre Königliche Hoheit

arschälle,

Piecen vorgetragen: „Don Juan“

XU von Meyerbeer, Frl. Brandt, Frl. Leh „Walkyre“ von Wagner, Hr

Salomon, von Rossini, Frl. Fricke. oggenhnber, cke, der Chor.

zwischen dem ersten und

und Königlichen

erheben und viele der Anwesenden durch

27. d. M. unter dem Vorsiße des Staats- ticher abgehaltenen Sißung des Bundes- Seitens des Vorsihenden bereits

über die Abwehr nnd Ausschüsse für Handel für Elsaß-Ldthringen genehmigt. Ein die Bestrafung der Trunkenheit so- zur Gewerbeordnung, betreffend das

und dem Vraustener-Gefeh-

Eisenbahnen Deutschlands für überwiesenen Be:

her:, Nickel: und Kupfermünzen, c. den

chsheamten und wegen Abänderung der 72 der Reickzérverfassung gelangten in erster ng zur Annahme. ie Konkurrenz der Tabakmannfaktnr in chlaae der sse entsprechend _ dcm Kaiserlichen Statt: ringen zur Würdigung und rneiterenVer:

some der

1 Bauandllen: nnd Leinengarn A. zu )sien Zoljsahcn e1the1'lt. _ Einem weiteren 11 11c_iBre1nen_ eingezogen und verkauft en exne Bootsstatwn nnter 2010110110me 11 Ufer der 51 Leser errrchtet werden.

1er Verordnung wegen anderweiter Nor: : der Postagenten erhtelt dtexxnstinnnnng Kaiserrichen der Verord-

1875 unter 1'. festgestellten Sätze; sowie

_ _ _mmehlicher Verlesung te wrrd,___gle1cth§ nach dem Antrage _ lcd1gl1ch zu den Akten gcnmnmcn

en die neuerdings einneaangencn Poti: dcn znstandtgrn Ans'chi'men ühcrtvécsen.

[; dec; Vnnchraths für Handel und einer (“21151019 zusammen.

bericht über die nestrigc Sihnnn des befindet sich in der Ersten

tigen (48.1Eihuna des Hauses d- r

_ Fmanerinister Bitter und bcrwohntcn, scvte das Haus die zweite Antrag Richter und Ge: si'rr die Veranlagung der

Abgeordneten trolle bcscblicfxcn: r Sicbetsthung des für das Etatkjabr

Geseventwurf,

von Gottes Gnaden König von Preußen :e.

Ihrer Ma- nd König- die Prin- reußen, Se. Königliche Hoheit der rßen, Ihre Königliche Hoheit die Herzogin Wilhelm von Mecklenburg=Schwrrin, Se. Königliche Hoheit der Prinz Alexander von

dritter Reihe saßen die anderen schaften, die Ober-Hofmeisterin Gr

Preußen“ in zweiter und anwesen en Höchsten Herr- äfin von Perponcher und Damen des Hofes, der Oberst=Kämmerer Graf von Nedern, die Obersten Hof- und die Ober-

Hofchargen, dj_e General-Adjutanten u. s. w. Den YÜerhöchsten Herrschaften sonders vorgerückten Stühlen die Botschafter von Großbrrtan: nien mit Gemahlin, von Italien, der

gegenüber waren auf be-

_ Türkei, von Frankreich, garn mrt Gemahlm und yon Rußland mrt

Nachdem die Versammlun

g die Plähe eingenommen, be- gann das vom Ober:Kapel]mei

ster Taubert geleitete Hofkdnzert.

von Mozart. 2) Largo von Händel, Hr. Beh. 3) Duett

von Mendelssohn. 7) Scene aus von Verdi, Frl.Tagliana, Frl. Brandt,

Krolop, der Chor. 8) Cavatine Lehmann, die 9) Finale aus „Lohengrin“ Frl. Brandt, die Herren

zweiten Theile

Se. Königliche Hoheit Ariikel 1

je Der im §. 5 des Eestyes, hetreffrnd die Aufhebung d„

Mahl- und Schlachtsteucr Vom 25. Mai 1873 auf 42 MiUicuen Mark festgestellte Jahrekbetrag der SoÜeinnahme der Klassensteuer wird auf 31500000 «M berabaeseßf.

Artikel 11.

]. M i 1851 ,

Die im §. 7 des Gesetzes vom YZMZj-ft-W für das erste, zweite, dritte, vierte und fünfte Stufe der klasfifizirten Einkommen- steuer vorgeschriebenen SteuersäYe von 90, 108, 126, 144 und 162 «_werden auf 67 „;ck 50 ,H_ für die erste Stufe, 81 „FC für dre ererte Stufe, 94 «FC 50 «3 jür die dritte Stufe, 108 „;ck für dj_e x_ierte Srufe und 121 .“ 50 Y für die fünfte Stufe herab- gee .

Urkundlich 2c.

Die Kommisston beantragte durch ihren Referenten, den Abg. Frerherrn von Mrnnigerode:

Das Haus der Abgeordneten one beschließen:

1. _Dble nachstehenden Geseheniwurfe die Zustimmung zu er-

: en: Entmarf cines Geseßeß, betreffend den dauernden Erlaß an Klassen- und klassifizirter Einkommensteuer.

Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden König von Preußen 2c., xelrotrdnen, mit Zustimmung keider Häuser des Landtages, Was o g :

: §. ]. _ Drei Monafrraten der Klaffensteuer und der fünf untersten _ Stufen ker klajfiftzérten Einkommensteuer bleiben in Zukunft

außer Hebung, rorbehalilich der Reform der Klassen- und klassi- fiztcten Einkommensteuer.

§. 2. . Der zu diesem Steueretlaffe erforderliche und nach Vorschréft Tes §. 4 des Gcsrßes vom 16. Juli 1880 zu berechnende Bertag

kommt anf dic narb §. ] jenes Gescher; zu Steuererlaffen zu ' r- Wendenden Geldsummen in Anrechnung. ““-

§. 1 ge- rtheilunq an Kommunallaften unter Zugrundelequng der in d klasfifizirte EinkommensteUer

Die (Erhebung don Kommnncrlzuschlägen zu den im dachten Steuern, beziehentlich die Ve

nach dem M*aßsrabe derselben erfolgt den Gesehen über die Klaffen- un vorßrschriebenen _Stcuerfähen.

_ Ebenso ist r.: ahlen denjenigen Fällen, in welchen die zu ent- x1ch1rnden Sreuern ron iraend welchem Einflaffe auf die Aus- nbr-ng ron arriven odcr paxsévcn Wahlrechten find, der desfalLfigen Berechnuna, dae Veranlagangssoü zu Grude zu legen.

Urkundlich 2c. 11, DJK!) den BesÖluß ac] 1. den Antrag der Abgg. Richter und Genonen in Nr. 29 der Druck1achen für erledigt zu erklären.

Ferner hatten die Abgg. Frhr. von Hnene und Gen. folgenden Antrag gesteUt:

Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen:

1) Dem Gesehentivurfe folnend4en Paragraphen hinzuzufügen:

_ Den Hohenzeüernscksen Landen wird jährlich ein Betrag über- tvresen, w-:l_cher nach dem Verhältnisse der durch die lehtvoran- nenangene Volkézählung ermittelten Bevölkerunqßzahl des übrigen Staatsgebietes zn der der Hohenzollernschcn Lande cinem Erlaffe Von 14_ Miklionen an Klaffcn- und Einkommensteuer entspricht.

Dre Feststellung dieses Betrages erfolgt durch den Staats- h_aushalts-Erat. Der festgesehte Betrag wird nach dem Verhält- ntffe der durch die Zeytdorgegangene Volkßzählung ermittelten EinWohnrrzahlen auf die einzelnen Gemeinden vertheilt. Den

Verjrctern der lehrern steht die Vefchlußfaffung über die Ver- wendung zu.

2) Der Ueberschrift hinzufügen:

Steuerbeträeen an die Hohenzollernsckzen Lande“. Endlrch hatten dte

Abgg. von Rauchhaupt und Gen. be- antragt:

Das Haus der Abgeordneten wolle beschließen: 1) Dem §. 1 als zweiten Absatz anzufügen:

„Welche I.]?onaWraten unerhobcn bleiben, hat der Finanz-Minister zu befrimmcn“.

“.?) Als §. 4 zuzusehen:

„sowie die Ueberweisung von

§. 4. 2171310111) der für die örjlicbc Erhebung und für die Veranlazung dcr H'laßenstcuer dcn Geweinden bewilliatxn Gebühren bewendet es (“el der Bestimmung des §. 6 des Gesehes vom 16. Juli 1880.

Der Referent der Bndgetkonnnission, Abg. Freiherr von Mimngerode, hob zunächst hervor, das; der einmalige von der Regierung vorgeschlagene Steuererlaß von 14 Millionen da: durch gerechtfertigt sei, daß der dieLmalige Etat insofern eine Besserung aufrvcise, als nicht nur die ordentlichen Arrsgaben, 1ondern mich 9 Millionen dcs Ertraordinariums durch die laufenden Einnahmen gedeckt werden könnten. Die Mehreinnahmen der lehren 7 Monate ließen (incn_ dauernden Ansichwnng der finanziellen Verhältnisse Preußens erwarten. Auch im Reiche seien ans den Zöllen und indirekten Steuern neigende Einnahmen zu verzeichnen. Tiefe giinstigen Aussichten hätten a11ch der Budgetkommission eincn dauernden Steuererlas; der 14 Millionen statt des ein- maligen als annehmbar erscheinen lassen. „der Antrag, den die Kommission auf Grund dieser Erwägung dem Hause vorschlasre, lehne sich seinem Wesen nach und in seinen (?Zrundzijgen an den Antrag Richter an, dem gegen- über derselbe einige formale Verbesserungen enthalte. Die Tendenz des Antrages der Kommission gehe dahin, durch einen dauernden Steuererlaß die minder bemittelten Klassen zu entlasten.

Der Aba. Hohrccht erklärte fich gegen einen dauern: dcn Steuererlas;, denn den Beweis dafür, daß in Zu: kunft die ::öthigen Mikkel dazu vorhanden sein würden, habe die Budaetkommission ahsolut nicht beigebracht, sondern sich nur darauf beschränkt, ihre Ueberzengung zum Ausdruck zu bringen. Wer für den Steuererlns; stimme nnd damit auf einen Theil der sichersten Einnahmen des Staates verzichte, dcr Übernchme damit die Lernflichtnng, früher oder später im Reiche oder in Preußen nene Steuern zu bewilligen, denn den steinenden Attoaaben des Staates gegen: über werre man sich dieser Nolhwendigkeik vielleicht auf ein oder mehrere Jahre entziehen können, anf die Dauer aber nicht. Außerdem vinkulire man sich durch die Annahme des dancrndcn Steuererlnffcs zur weiteren Fortführung der Stencrrcform in bedauerlichcr Weise. Zunächst müsse doch ein Rcforntplnn vorliegen, ehe man die ersten Schritte zur Reform praktisch ausfiihre; wre schwer eine solche Reform sei, beweise die Gneistsche Broschüre, aus der man zum Mindesten ersehe, ein wie schwerer Eingriff jede Steuerreform! in die alten politi- schen, sozialen und wirthschaftlichcn Verhältnisse des Staates sei. Trotz der großen Unnvälzungen in dem Steuersystem des Reiches könne man doch nicht daran denken, das alte bewährte Steuersystem Preußens, in das sich01enerationcn eingelebt hätten, von (thrnd anc- umzustiirzen und damit auf Iahr: zclmte hinnmz dic mäßte Ungewißheit zn sckmsxen. Reformen

muna beider Häuser des Landtags, für dcn r Monarchie, was folgt:

Vorsäxläge dazu

des Steuersystems seien entschieden möglich, aver man müsse _ _ _ von der chrernngddwarten und ]1c dann aus dtefem Wege 1nnernijhcn;[ganz misch 1er es aber, wenn

aus dem Hanse heraus mit einzelnen Schulten der Reform

' werde. _ _ _ vorgeJelrffeLtltbg. von Rauchhaupt bethnte, daß dre kontervatwe Partei von Anfang an auf dem prmzrpreüen Standpunkte ge- standen habe, daß ein einmalrger Stenererlaß kemcn Werth habe, wenn derselbe nicht zu_ ernem danernden gez macht werde. Damit wolle _dre konsernatwe_ Parten erstens dem einmaligen Erlaß fernen unzwetfelhast ag1t_a- torischen Charakter nehmen, zwertenZZ den ersten Schmit in der Steuerreform thun, wre sre _drejelbe srch denke, und drittens die Versprechungen erfullen,d1e 1m Yerwendungézz gesetze vom Vorjahre dem Lande gemachr se1en._ _ES ser richtig, daß derjenige, der den dguernden Erlaß bewrllrge, steh zu neuen Bewilligungen im Retchstage verpflrchte._ Dx kon: servative Partei sei eher (ruck) entschlossen, dre St_euer- reform des Reicthanzlers drs zu Ende zu unterstutzen, und der wahre Grund, aus dern emzelne Parteren dent dauernden Erlaß widersjredten, ser rhre Adnergung gegen _dre Steuerreform des Reichskanzlers. Den Vormerf, daßseme Partei planlos einen Schritt 01 der Stenerrefdrm thue, tnUsZeF zurückweisen. In großen Zügen hahe nch seme Vatter em Brd der Steuerreform en1worfen, rn dessen Rahmen der danernue Erlaß paffe. Die Klaffen-_n11d Emkommenfteuer so e zu einer einheitlichen Emkonnnensteuer verschmolzen nnd der Art erhoben werden, daß m_ der untersten _Stufe mit 2 Prozent begonnen werde Und dre Steuersahe hrs zrx 4 Prozent progessiv steigen, _daß der Sah no11__3_V_rozen bei 9000 „16. Einkommen errercht_ werde. Dre Ctrnärxrhuan soÜe unter Mitwirkung bürgerlrcher Elemente anf Grun von Deklarationen erfolgen, so __daß wrssentbch falsche Angaben unter Strafe gesteht wnrden; dre Kontmgen- tirnng der Klaffenfteuer so_lle besertrgt werden. Neben der Personalstener solle eme Stener vom fnndrrteJr Einkommen erhoben werden,_ vom Kaprtgl, vonr Grun - besih Und vom Gewerbebetrred._ Ob drese drer SteuHern als “eine besondere oder ale em Zuschxag zu der NZZ kommenfteuer erhoben werden soÜe, _k_onn_e dahrngeste bleiben. Der Ahg. Stengel woÜte _auf drexes Y_rogramm zur Zeit nicht näher eingehen und entnnckelte dre Grunde, dreseme Partei zur Ablehnung deI Vorschlage- de? dauernden SZeuer: erkaffes bewegten. Er halte e-Z fur 1908), em so wrchtrnes 1111an- 7,ielleés: Gerkeh der Regierung qufzudrnngen, welche auf Grnnd _e1_“ (jehigen Finanzlage nur emen e11111m1zgen Erlaßrropomr habe, Und nur zur Bewiüigung dresee khnne sech ferne Parker entschließen. Er warne davor, dre srcheren alt erprobten Grnndlagen des preußischen Fnranzshftech ohne Grund auf- zngehÉY Schluß des Blattes nahm der Finanz-anter Brtter das Wort.

_ Der Konrmnnal-Landtag der Kurmark hrelt seine 3. Plenarsitzung am 24. d_. Mts. Zu den herertsdvor- liegenden und zum Theil erledrgten 53 Sachen waren eren fernere 7 eingegangen und wurden unter die herden Ans: schüsse vertheilt. Zur Verhandlung kamen 13 Sachen, dar- unter aus dem ersten A11§schusse_(Land-Feuersozretat) dx Nechnnng und der Verwaltungsberrcht 1nr_ dns Ith 18878 Dlesrs Iahr überstieg zwar das schon ungnnsttge Iahrd1_ __ der Zahl der Brände nach noch um deren 9, es WNW» use; den aber in Bezug auf dre Bedentnng sowohl herrn Immrx- biliar als auch beim Mobiliar _nrcht nnerhehlrch gernrger n§_ im Jahre 1878. In zwei Fallen _nzurden ans V_1U_1gkert_s- rücksichten Entschädigungen fiir Mohrlrarxchaden h_ennllrgr, m_ einem dritten Falle eine _Entsckmdrgnng rirr _vermck)_tete Ban: materialien angewiesen, ern Rekurs gegen eme Krerstagsenx- scheidung aber als unbegründet adgewresen. __eaaegen wur_e ferner eine Prämie ?ür Umwandlmrg von (:trohdarhern m feuerfichere Bedachung zugesprochen _nnd erner _Gemernde znr Anschaffung einer Svriße erne Bcrhnlje dennllrgt. Der_schr dankenswerthen Anregung emer Vernehernng gegen ,yrost- schaden konnte von Seiten des Landtages Folge mcht gegeben werden, weil das Gebiet der Kurmark offen1_mr_zn klem 111, 1111 das Risiko mit Erfolg 311 übernehmen. Chemo mußte der Antrag einer Anzahl Braucrerhesrher der _Kurmark _auf Erlaß des Vraunmlzstcuerznsrhlags ahaerrnesen werden, weil dieser Zuschlag, welcher 5. B. nn Jahre 18/9480 161359,«5ckck betragen hat, zur theilwetsen _Decknng der Krregésckruldensteuer verwendet wird und nord n1__cht dre Halfte _des Betranes__der: selben erreicht, auch eine Ahnndernng des_„r,11gnng§r_1_la__n.x mr Laufe der gegenwärtigen Y_morusatroneperwde unzn1as11g er: sckeint. Diese Periode lämt e_rst_nnt dem 11ach__sten_.m_hr_e ab, es, kann deshalb der gegenwartme Landtan mr dre Zen der nächsten Periode noch nicht heschltcfzen. Nach dem von_de_m_ Oder-Präsidenlen der Provmznnmxthetlten Bemchte der 516109- lichen Regierung zu Potsdam cnthen vdn dem _Crtrage der Braumalzsteuer in dem genanntenEtatezahre an) den ersten Verband 10329,50 =“; aus den zme1te_n Verband .)8 85913016 und ans den dritten Verband 8318032 „Fl: _ _

“511 seiner 4. Plcnar11h11ng__cnn 26. d, Pass. 11e1ch4111m12 sich der Komnmnnllandtag znmcnt nnr Yngclezrer1l)erte_nr_rr Knrmärkischen Hülfdkaffc. CH lagen dennelbcn dtc GEWA: 6- 11dersicht der genannten Kane nnd d1e__Rechnunaendcr1c den für das Jahr 1879 vor. Da11_c_1c_h___het_r_a;ck_t_da? VYYZJZUWJ

' vieult.1878:80“ ; '. ; :, _„__. T_T_c_r_s__s_;__e_1_1_e_1_1_1_o 7108651 „Fx. 18 ,.5. „rer Bern!o;re1_1öb_e_sr_an__d__ dc? ständischen Dispositionsfonds betrua mt. 187.) ;0 3.18 ._4__, 50 „1, (6 hat aber der 52._ Komznunal1a11dtqg____ (nns irder*-1(;01(1 616 [*creits disponnt. Ctne Kom_m111_;__11 rc_ Landtages hat Vorschläge gemacht Uher dre ___r_w_e_1_1_: dung des durch Eimclhcw1ll1gutmen des Landtags m d ___ sordirtcn Theiler, dieses Fonds; der Landtag trat jedoch ted :_ Vorschlägen nicht bei, sondern behrelt__dem ]ede6_n1al so m_rtdes Kmmnnnailandtane die Bemühung uber den .)ies111cs_t_a_n _ 2 Fonds vdr. Endxich wurde aus der genannten Kane Mh“ Stadt ein Darlehn von 15000 „16 zu Ql)anffee_bankojtc_kn____:_ willigt. Auf den Rekurs der General-_Lar1d1cuers?__z_t_ea : Direktion entschied der Landtag, _daß Sprrhen; und MTF; wagcn-Prämicn an eine Ortschaft 111ch2311Tahlens1nd, nF11_1_1__a__ selbe in 1111111itte1barc111 Zusannnenhange m _t de_r1enrgen _r ___) ___ liegt, in welcher der Brand stattnndct. Sä,_lteßltch wurde dj_e ok mission fiir die Errichtung des Marr_c1111ern-D__enk1r_1_a 6__ er Brandenburg a. H. unter Anerkennzmg 11)rer Thatjgkert, 1_:r:_r nunmehr beendeten Funktionen aus _rhren Antrag_ cntho er, ihre Akten und Zetchnungen dern standtschen Archrved e1nv_e____ leiht, der actinge Rest des Vamonds zur Deckung er 4117 _ ausstehenden kleinen Vanschuldcn gewedmct und der__ __0_r_- sitzende des Landtags crn1ächt1gt,_ etwa noch e_ntstehenxk; 31 e r, namenilich für nachträgliche Auxnahme von Namen * em cne

_ Der Minister des Innern, der annz:M-mster Und der Minister für Landwirthschaf_t_ _haben durch erkularerlqß vom 8. d. M. den RegierrmgH-Prastdenten drmgend empfohlen, sich die Förderung der, neu gegrundeten Vrandvers 1c_h_e- rnngsvereins preußischer Forstbeamte_n,_ an_de11en gedeihlicher Entwickelung, welche slch hanptsachltch m der Sicherstellung der Forstbeamten gegen Vermogensverluste durch rachsüchtige Vrandlegung und auch durch großere Stcherung der Forsjdienstgebäude zeige, auch der Staat _unverkennbar großes Interesse habe, sowert es nur _1rgen_d thun- 1ich, angelegen sein zu lassen. Namentlrch smd__ dre Vräfidien ermächtigt worden, den __BrzrrkEvorstanden des Vereins die erforderliche Arbextshulfe durch das Bureaupersonal ohne Entschädigung [ersten zu lassen. Un- adwendbar nothwendige sächlrche AUSJahen an Porto, Pa: pier 2c. hat der Verein zu erstatten; derartrge Kosten konnen aber aus dem Bedürfnißfonds_vo_rs_chußwe1se gezahltnnd am IahreSschlUsse zur Erstattung qumdrrt werden. _Daber konnen event. Anträge auf Gewährung von Remuneratronen aus dem Vereinsfonds an solche Beamte gestellt werden, welchen be- sonders erhebliche Mühwaltungen erwachsen smd.

_ Der B*vorlmäcknigte zurn Bundesrqthe Herzogljck) sachsen-meiningxsche Staats-Mimster don (Hrseke rst hter angekommen.

a ern. Mi'rn en, 26. Januar. (Allg. Ztg.) Der AnEsckYrßyder Abgeordéretenkammex fürdreWahlgeseß: novelle hat sich konstétuirt; Vr. Jorg 1st_erster, Frerherr von Stauffenberg zweiter Vorsrßender. Dre Körordnnng so_wre der Gesehentwurf, betreffend den Vollzug des RerchEZVreh: senchengesehes, wurden an euren Auefthuß von 14M1tg11edern Überwiesen. Nächste Sißnng unbestrmmt.

Württemberg. Stut__t_gart, Der . t.“ ckreiht man von rer: _

„AÜJLMEZ [msd ZZ'Ydehattirteunsere Abgeordnetenkamrner aber einen Gesejzrorschlan der Regierung, betreffend dre __Staatxesäoulw; Art. 1 des-Zelben betrifft die Ttlsxung und lantet: ,Zu „171.1 des Gesche:- vom 4. September 1853, betr. die Abänderung eintger Bestrrnmungen de_s revidirten Staaisschuldenstakuts vom 22. Februar 1837 wtrd hestnnm , daß bei den von nun an aufzunehmenden Staatßanleben rückficbtlrck) _der Tilgrrng derselben aucb vertragémaßrg festgesetzt werden darf, das, dreÉe Tilgung nicht in jährlirbcn Raten nach einem zum voraus f; - aesteUten Plane statjzufinden, sondern daß fie fich nackÖ e_n Bestimmungen zu richten xt, __ welche im_ Wege der S_csr_t;_- (lkbUn-J werden getroffen werden. Die Bestimmung des_ [QLT- 1chuldenstatnts vom 22.Fehrua_r183_7, wonach als .Kaprta_- _1- gungsfdnds unabändrrlirb jahrlich em halb Prdzent der_Sraa s- scbuld nach ihrem hörhsten Betrage sammt _den ancersparmffen TUS den getilaten Kapitalien“ ausznjeyen war, ist zwar schon dnrch as Gesetz vom 4. September 1853 _verlczffen worden, in_dern _dlesLI nur noch verlangie, daß „der fur _1cdes Jahr anezmeYende Ka- pital-Tilgunaßfonks für die kundbare Schuld nach den Zen einzelnen Bestandjheilen diescr Srbuld zu Grunde ltrgenén verttazsmäßigen Bestémmungen uber deren __Tt_lgnng zu _ e; messen sei“, und es war _fctrher das Finanz-Rtn1steriu1n_ mch gehindert. den Beginn der Tilgung, dte _Dczuer der Ttlgnngszett, s? wie die Größe der Tilayngsquoten belzehtg zn normtren.__ _Jnde? wurde seither bei der Aufnahme emes jcden ncuenStaaann ehen

vcrtragsmäßég ein Plan entrrorsen, nach welchem jedes «Jahr Éme gewiss ante 'Les Kapitals nebst den Zinsen abgetragen warde. ___on diesem “System soll nun in der oben anßcdeutefen Werse abgewrbcn werden. Die Regierung erkennt zwar 01 den dem Gesehenrwurs e1_- genehenen Motiven an, daß die Entlastuna _des Staats x_ntttelstnal - mählicber Tilgung der Schulden ein _von _]eder guten *"UUZJ _nng anzustrebendes Ziel sei. Drescs Ztel set aucb _von der n11.t_§rn- bernischen Verwaltuna stets mit aller Sornfalt__e1n-,r_ehalten rvor _„n, und es werde die Erreichung deffelben anch _fnr_d1e__Zufunft eme ihrer vornehmsten Sorgen sein. Allem dre Verbaltmsxe haben s_1_c_b seit dem Jabre1853 durch die Steigerung 'der Staatssckmld (drese e brträgt negenwärtig 410 Millionen Mark, wopon auf__ die___§1jen. knhnscbnld 360 Millionen, auf die alte Staatelehuld 4- 110181101 kommen) wesentlich (reändcrt. Dre Besänffung des zu 1_hrerT_r_l:._una crforkcrliÖen stets Wachsender] Geldbedakxskxset zu:n_a_l h_ct drr JOUR)? Finanzlaxe für die Staatskanc und fur dre Oteuerpfltrbttaen, no_n1

läslia Und drückcnd, so doch sehr unbxq-crn.__ E8_se1___dab»_r _z_r_r_ wüns-ben. das; dem Staat 01 Berna aus die O_Öulkxiitl„1lrl1. “Zl- freiere Y:.ewmnna genährt werde. _Welcve es mögltch m_.rckn; _ 1c_ _:

«mur ken hierfür verfügbaren Mtttclrr der S_taatxknne ?"“YUFZ'Y Die7e irriere Verreaunn wäre gerade [cht wunfckzensn'srtn, S? _t__.._ Konvertirung der “presentincn im Guldenfur; vcrhrtc1ten __ aa; Wald in 4 prozentige Markoblmatjonen "(tm G.]amm . [Nr]; ron 167 MiUionen Mark) _ m A11§11cht aeno:_nr_1_1cn ___ .. T'“ Fi::a:._krmmi1fion _war _drcscm ?kcaierunghxorjck. a.] 11i'1k11übe1' actheiktcr Ansieht: cine Mehrbe't_ o_on 10_ &,;1_1;1_r_nc_._1 [*edntraaxe Ablehnung dc7'161hen, wahrend eine L'ktnd'tl:_ctt [_rn rx Stimmen die Annahme1*;fr'1rn*ortete._ D'e Kammer selbU thetlte ski

in zwei fast «[.-We Hälften. Um _rtc LX:f-1rcht1_1xg_ der _Gcgrrer____e_r "Mlare xu zerstrcucn, das; man m_tt dem neuen LWem 111 c_!;.e_ 0,- srirtwdckxuft komme, beartragte Frexhcrr ron Yarnlrrler ken Znayrru dem Rcaicruraérorscblaa: .icdocd 1911 mmkcnenh cm der Halfte des a'xé Uehrrlcküffen j;n*cil€l crn'acwcndcn LKestocrrrtögcnO enjjrreclnr .r »Hetrag mr Tilgung der Gcsammt-Sjaatescbuld v_«_rw_nr„t_ ner- Jen Mit diesem 'LintraZe wurde der .kegterun,:er_*rx: schlau mit 41 gegen 40 St_nnmen angenommen. _ O_ru & [) rietb lie Kammer üker ?lc oben erwahnte Umwand..___n.1 ker Stzalßsxbuld. Die Ichikawa beantragt fclxenken __ r- tikel im Finanzzesey: „Art. 9. Zam 3_rrc(ke_ der_11mrr„__:1__r1_n__xx bear. Künrigung und Rückzahlnrg dcr tn sudkquedee (__ubr

währung verkriefien 4srrcrcntt,xer1 Saatxanlchcndys ?_Jr Z___r:x_1 1847 bis 1809 im restlichen (Irfammtbetraa_vcn_1i-_r 2.81. „4T. _ im Wm.“ (21112ckotkcr'flikkck Trlaunr wird dre stan_rtschc “?;bnl _.n_ver waltnn,“:eb.h-."*tde crmäcbtigt, un:cr rcrfaffungkmaßmcr 11111vtr__.ung Uns*rce :Zinanz-Mminctiums cin 11003 Stadtsanlcben in dem [term erfordcrljcben Vetrag untcr m,“,rltbkt aunstmen Bcdtn,1un,r-n an_7_m_- nehmen und daß Anlebcn unt rrc Kosten der 111nn*.1_nd|r_m,3 und 11___ bringnrr zu erheben." Die Kammer stimmt: mit .)] gx.;.n „.

Stimmen zu. (D __ ) T_e i e. Detmold, 25. Ignxtar. r._ . 0an. __ , GZeÉeMammlung für das ,YrUexthnm Lippe veroffent „' 11 en „Landler sab 112 :_ _ lrcht IFLYMRZUW Gnaden WIr, (Rünjbcr Friedrid Woldemar, teste: renrer Fürst zur Lippe, Erler Herr und Graf zu Schwalenberg un. Sternberg rc. xc. _ _ _ _ "___ ' * s d;: Landw.] sctne Erklgrunaen uber rte [hm eleaZettIXFxYolsxxi-onm überreicht nnd damrt retsbiedene Antrag: und LHe'ucbc verbunden kat, ttsk'eilen Wir darauf zun! Landtag?absch_;_l_us_se_ nacbskebtnre Resclutirn, indem Wir 1an verkeba1tcn, dem Lanff a,:- nacb seiner Wiedereinb-rufuna wegen der_tbcilwerse ynangemed Yer: Form in welcher derselbe Uns s.inc Erklarungen, Wunsche un_ __ e !*uche,voraetta.1en bat, die geei,1n.tcn Eröffnungen zugeben zu a ea. (Folzt rie Resolution.)

25. Januar.

Woldemar, Fürst zu Lirve. _ Eschc_r_1ku;_a._ __ __ ___ '*' aus dem Landtagsadschred hervorge t, a cr__ an - tag 371151121170" fur die Anstellnng etmger Beamten_ der deJn KabinetEMinisteriunt, dcr Remerunn, dem Bauwesen ck. a -

auf die Tafeln, auf den Diepoxitionsfonds der Kurmdrkischen Hülstkasse anzuweisen. !'„"..' „', --

gelehnt und Katt derselben nur geringe Beträge :snr erforder: liche Aushülfe zur Verfügung gesteht.

* = ot rin en. Straßburg, 27.Ianuar. (Els.- LthrCK-ZZF LTaxGeéeß, betreffenddie Aushehung des Krieasgerichtszu Straßburg,1st_unter dem _24. d.M. Allerhöchst voUzogen worden und trrtt mrt dem heutigen Tage in Kraft.

Oesterreich=Ungarn. Ve_st_ , 27. Iannar. (W. T. B_.) Die thcomiteeZ der ungar11ch-k_r0at1_schen Regnw kolar = Deputationen konnten kerne Ermgunr erzrelen. Die weitere Austrwanng der Frage blerdt demnach den berden Regierungen Überlassen.

Wei. Bern, 26. Ianuar. (N. _ BanérJtenzgeseZ-Kommission des ?_atronalrarhs er- ledigte dis jeht die nenn ersten Artrkch _Ber der Bestrmmnng Über die Notendecknng wnrde _den Dr_éZkonwhanßen gestnttet, 60 pCt. des Umlauch durch em Wech1elportese11111e, dae m ihren Händen bleibt, zn decken. S_onst wnrdennWesentkrch-en dern Ständerathe beigestimmt, Dre Notenbanken werden znr Annahme der Noten anderer Banken an_ Zahlungsftatt ver: pflichtet. ES wird eine zweite Berathnng stattfrnden. Lrtzern, 25. Januar. Der Grdsze_Ratl) trat heute zur Fortsehnng der ordentlichen Wmternhung zn1azn1nen._ Das größte Interesse wrrd dre Frnge nher dre Wreder- einführung der Todesstrafe m_2_l_111prnck)n_eh1nen, Pn deren Vorberathung heute eme Kommrsndn von neden Mn- gliedern hefteUt wnrde.

o britannien und rland. London,_26._Ianu_ar. (AÜgÉÉorfrh Dre „LondrFr Gazette“ veröffentlrchreme Vekdnntntaehnng des Adrninistrarore der Kapkolonre, Srr (H. S.Strahan, laut welcherWest:(Hrrqualand der Kapkolome einverleibt worden ist.

Der „Times“ wird aus Dnrban vom 24. ds. be: richtet: _ _ __ Ein in Newcastle angekommener Kaffernf-Lachtlmg meldet,_ as; die Boers U'recbt räumm und fich i_n ngkerstroom_kdnzentrrren. Diescjbea zerstören alles Eigenthum. DreGesangenen besrnden fick)_rn Jouberts Larer. Die Trnpden errichten __dcjarhrrte Forts m der_1m- runde don Newcastle und das Lager rst fnr zwetWoÖcn verprooran- tirt worden. Die Trurpen brachen heute mr_t Tageeanhrnch nach dem TranUaal auf. Die Beers belaacrn noch x_mmer Waxkerstrodm. Die von Newcastle, abgegangene Kolonne rst _chL-x Methn lang. Das 58. Regément bildete die Vorhut, und_dre Scharßchulzen un? Flottenhrigade rie Nachhuf. Ahgemctnes Stammen erreg es, dax"; Sir G5. P. CdUeh seinen Vormarsch vor dem Eintreffen ron Verstärkengen angetreten hat; man Fr- mutbxt. das; er besondere _ Nachrichten erhglten bar. __ l_et auf 1300 Mann geschäyre Starke der Kdlo-ne nimmt schleck__m1 der Länge der Kolonne überein. Natal rst nunmehr von regZÜren Truppxn entblößt. Die BoerZ haben dem Zuluhauytlmg “_han_1 AUianzancrbic-tungrn ma_15en lumen, aUetn derselhe hat 1151) _gerre ae_r , die Engländer zu ver1asjen. Der Magultfinestamm, der frUhrr und er Umbeline so sehr in den Zulnkrieg verrvtckelt rvar, _[nrt fich LF Boers a'gcscblosjen und dürfte, da er aus beruÖttgjcn .);auberri urb1_ Mördern besteht, einigermaßen _zu schdffen marhen. Man _ga__n_ , daß die Boch, Welche nacb Harne zuruck.;ekehrt nnd, nm Yk 3._rn zn trejen,dur(11 andere erscht wwrde_ns§nd.EI1oUen e_xrcaSlN0__„ a;1n MJ Flde stehen. Die Boers bach den Freistadt e_rm drei__1xax_1onen_ cr_s_ucr ,fin _ icdcch ahsäckläskiß beschieden worden. Vezrralnb drr *.1k_tl_0nd_.r.1cer_s__a_Ze («fichte rc-J Vormarsrch von “Str G. P. _lexv, 11t_ dre off-.r.___t _ M-imnm getbrilt. Einige glauben, das; ne 11chzer_:1rene_n___, ar. kdl'r, daf; fie ibn über7untde1n und bewalttgen werden. „Sec .4 X1lß1'***1 V0r1narsckolw:*.r.c bi.1t G.P._(§olleh eme anZackoe an dre rnrer und smne ihnen, da[": sie rrrruckterr, Utn_ rte (Ktnn'ohner zu e_n_ sdehen und ri": Uebcraabe eininer Warmsenen nn Tranhranl zn__r_*erd_1_n_.rn_. (“ir haiée cs Tür Zektrervrhrvenrung, dxc *Un111n1_t_1r*erter«r_écr] erna 9111 abzr warten. Die Gegner sctcn _nmncrmch Marker, (11.an cr rx_ck_n_x auf ibx-e Tapferkeit. Ein Monat dxrfte vergeben, che___dr_e__ crw_.:1r_e.ec Verstärkungen inchld __gesteU_t _r_1__erdcn kennten, n*a.„rr..d dre ag ; :v r 113,10th 5;or,1e*en er )et "e. _ _ _ _ _ _ c„n USU?) atmljrbe Bekanntmachnng theilt mrt, dax; ch Ko_1r*._,_ne_ 1000 Mann stark ist und 13111 in _Prctoxi_a und__*1-.*1ckx11trr_d_t.1 e_m_ acscbkoffencn Garnisonen Enssay h_rmgcn wll. „&n___)kr_1an_e__r__e_'__r_ bleibt eine starke Garniwn. Dre Yxocrhbaben dcn _Kxc_11m__-.,cn_r____, die Pferde Hlubr'e, cims _erluhau1*tl:nas, l_mwctt .Ke_r_er;_,____ einzumnzen. Derselbe bat et_ne_(§tr.ttr_11acht [MM. der_efwrxrxr 3____ aestht. Tic Brew? haben OUUU, erncm _atxrerxn Zr n: [ÖhrmK träre aemrckct, wclÖe nlexcbfalls znrncth'icscd nurr.n_.__ __._____._ Lohalität 171 nm so bcmerfcnknnrtlnr, ad dcr K_esrentn n1___1§_r_._x__ befohlen, 2171)€tück__Vtcb by:.rux-zngcbcn, rte 0.101,03 Jr,. . , " .'krits „anmmc 12:1" Waren. __ allkm(Shin weiteres Telegramm dcr „4111106“ ano & Urban 25. . M. deri tet: _ _ _ _ _ WWDC"; Franermlskocihff .Eurkratce“ tms dnnn “1103131?" mer 1400 Mann Trupvcn bk: cin, ch h-ntc nnd nn*r.*..*n arrh,n_:_e_1x«ff_t_ 11._-_d__r_1n_ 1945114101) weiter (“cordrrt wcrden. DaBTrar-Okrrtnhff __„_ tr_e*__1_r__ wirdl am Sonnabend crn*.1rte:. _ Bcrrhte „2119 rem 771€)“sz melkcn, “rns; ch ken 21.111;th an Lckcnk'tnttteln fehle und _1e1e __._ rcs Känrrrrnxi nherkrüjsm reren. Dcr Freud DFW" fich_rud.,__._,_ 1113- jercch cine Strllnnx cingcrrnnnen, urn unxrn -*ormdrsrkr zn _*t_ rbb rern. _ Aug Newcastle nqrd ncmcikct: rte Kolom_.e 531111"? __ Meilen von hier; ihr Laaer kann ron brer_ „Jus n.*.r11t_ . dn_.r (___. Tic Trnrren ;o,:cn [*.*i *Taaxöanbrurb ab. '.lu» [l_trcrht n__3_n__e__n______ Vocro nach dem Slaalüus; (ms und nehmen !bke H„„1el,.x: . mrt KFW Kap-Ieitnngcu vcrdffentchhen e1ne1_1 Werrcht uber das Treffen zwischen den Mannschrnten de:, „08. .)ngnZenÉ und den Boch. Tanach hatten dre lehtercn _nch m __)?1 nicht der ihnen zugeschriebenen Bcrrathcrer ]clzjildm_ae_11_1cr___)______ 211.1le E,“.cttcn, einer der Wagenfubrcr, errabjt, k_.1_n_r_1. xntär- dcm Thetftcn AnstrullJcr einc thcbaft nnt.r _c1n_er____„_r_._1_Tn_c.p____ f1.1me 1.7nrten, worin tk _ben.1cbr1_ch11,;t wurde. da: rte . ("Z:r [Oberst fla'tnitt worden und er 1tcht werke: tn_:-r:chttcn könne; nd "___“ crn-ikcrtc, cr bätte Vchhlb narv Prc1m_1?____zr_3_zanfF_1_r_:k_.1___u_____ Naben ' L .“ ukrioncn nne 11 rcn, woran _ * .* 1. , _ . . _ LT,:LekFZkIÖkcistcn Pk.]r-ns-Üaftcn nnd Offinete e_nt:r_akc__r__xrd1_e_x_tx ;_dkk verworretcn “Ille kcr Oberst cmsah, rah jvctter._r .1; er!____ __o__.__ loo sci. ergab er 11.1).béem Y_xjutirntc? Yatkdß__.;c_1t_._111_:____;1_ré_x_ ___ka ____ 'Umbula:*-zrra,rcn „ru () en. - ,1et on a,*._. _._ . . _ _1 v““ ' ' erte. Tie Boots waren ,hlJU-ann star nncr _,L'__k_t__n_1_r_t_e_r_1 Irxujbctto und h_attcn eine gute Stellung auf etlurbcnem * ' :s en Bäumen nne. Letta21111471-"1TFLcntta wird dem Reuterschen Bureau unterm “*.-". . clk rawirt: _ _ _ _ ) k1,7t(§h«?1w Lehr Aliqais ron Zamir-Yawak, ww_1e_ 1._? «?ck der Varakzaio aus dem TYttikt He:t_r_1_r_1n_d__10_1_1_*__ ::_„1__c?_(T_*_:;Th______g_e___x_t:1_t;1e_n__, 'n Ukkmkk r , _ _ __ IZYÜIFHUKTIYYLMW beJscbloffsn, k_i__'__Ve_l_uk'__chtd anzuzrelscn. LU:. " ' cn Ürkenxtrran. _ "" 'Lffc-F7I*erx:1cntrléna(21x. T. T.) In der hemmen 11 nter: ' K

Ürck]. Ztg.) Die

' 'un erklärte der Untcr-Zxaatdsekrerar Trike au! . ?iZeWLslnfhraaeg dcs Deputirtcn Wein: _Betrens der _D_11r__c1)___ * fiihrnng des Art. 28 des Verlmer__Wertragesvm __; ? ]cvt keine gemeinsame Aktion von den Mächten 1_wychloucn,__ 1e_ ' Regiernnn verliere aber dre_211mcleaenhc1t_mcht anod enn “Auge nnd werde in Uebercmjimmmng nut den an ere